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Aller Report vom 21.02.2026

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Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden

SAMSTAG, 21. FEBRUAR 2026

NR. 3796/56. JAHRGANG

Raumfahrt-Hauptstadt

Für saubere Landschaft

Steuerzahlerpräsident im Interview

So viel Bremen steckt in der Mondrakete

Müllsammeltage in Oyten und Thedinghausen

Warum Reiner Holznagel die Kooperation der Fusion von Bundesländern vorzieht

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ACHIM/OY TEN/ VER DEN

Durch Geschossboden gebrochen L ANGW EDEL – Bei Umbauarbeiten an einem Gebäude in der Hauptstraße in Langwedel rutschte am Mittwoch ein 40-jähriger Arbeiter aus und stürzte durch einen hölzernen Boden mehrere Meter tief ins Erdgeschoss. Weil schwerste Verletzungen befürchtet wurden, war ein alarmierter Rettungshubschrauber im Einsatz. Doch der Bauarbeiter hatte sich wohl wie durch ein Wunder und entgegen erster Meldungen glücklicherweise lediglich leichte physische Verletzungen zugezogen. Vorsorglich wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. hb

Landkreis sucht Pflegepersonen Der Fachdienst Jugend und Familie des Landkreises sucht Pflegepersonen, die Kindern ein Zuhause auf Dauer, für einen festgelegten Zeitraum oder auch auf unbestimmte Zeit geben wollen. Informiert wird darüber am Dienstag, 10. März, um 18 Uhr in der Steuben-Allee 7 in Achim. Um Anmeldung per E-Mail unter pflegekinderwesen@landkreis-verden.de bis zum 8. März wird gebeten. Weitere Infos unter 04231 / 153 90. hb Anzeige

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SA. 30.05.26 HAMME FORUM, RITTERHUDE

Auch vor diesen Altkleidercontainern in Oyten türmt sich häufig diverser Sperrmüll und anderer Abfall, und hineingeworfen werden viele nicht mehr brauchbare Textilien. Das Foto enstand kurz nach einer wiederholten Reinigung des Stellplatzes. Foto: Bruns

Vermüllung hat Konsequenzen Betreiber baut zahlreiche Altkleidercontainer im Kreisgebiet ab / Landkreis spricht von Versorgungslücke HEN R IK BRU NS

Dass sich nicht wenige Bürgerinnen und Bürger die kürzesten und bequemsten Wege suchen, um ihren Hausmüll zu entsorgen, ist schon seit Jahren gängige Realität. So werden in steter Regelmäßigkeit bundesweit Containerstellplätze, die für Altglas und Altkleider gedacht sind, auch mit Sperrmüll, Verpackungen oder weiterem Unrat zugestellt. Besondere Probleme mit solcher Vermüllung haben schon seit einiger Zeit gewerbliche Anbieter oder Institutionen, die Altkleider-Container aufstellen. Verschärft hat diese Situation noch eine im vergangenen Jahr in Kraft getretene EU-Richtlinie, derzufolge gebrauchte Textilien nicht mehr in der Restmülltonne entsorgt werden

sollen. Das große Missverständnis daran: Die Richtlinie bezieht sich lediglich auf noch brauchbare Secondhand-Bekleidung, die also jetzt ausschließlich über die Container für Alttextilien weitergegeben werden sollen, um die Recyclingquote in der EU zu verbessern. Stark verschmutzte oder beschädigte Textilien dagegen gehören nach wie vor in die Restmülltonnen, aber nicht in die Container der Altkleidersammlungen. Auch weil sich daran nicht gehalten wird, geben immer mehr Betreiber von Altkleidercontainern auf. Diese Woche hat es nun den Landkreis Verden kalt erwischt: Ohne Vorankündigung habe ein solcher Betreiber seine sämtlichen Container im Kreisgebiet abgebaut, teilte die Kreisverwaltung mit. Vom Abzug der Container sei besonders die

Stadt Verden betroffen, doch auch in anderen Kommunen wurden Altkleidercontainer entfernt. Die Abfallwirtschaft des Landkreises habe das kommen sehen und bereits länger den zunehmenden Missbrauch der Containerstellplätze für illegale Abfallbeseitigungen angemahnt. Konkret seien allein in der Allerstadt mehr als 20 Altkleidercontainer an zehn Standorten auf öffentlichem Grund entfernt worden, obwohl die Verdener Stadtverwaltung den Abzug zu verhindern versucht habe – unter anderem mit dem Angebot eines Gebührenverzichts. „Wir bedauern die Entwicklung sehr, da die Container für viele Bürgerinnen und Bürger eine ortsnahe und einfache Abgabestelle waren“, kommentiert Verdens Ordnungsfachbereichsleiter Philipp Rohlfing. Bei der Kreisverwal-

tung befürchtet man eine weitere Verschärfung der Lage. Denn die verbliebenen Container, einschließlich derer auf den kreiseigenen Abfallhöfen, reichen nicht mehr aus, um den kreisweiten Bedarf der Altkleiderentsorgung zu decken. Appelliert wird sogar an die Bürgerinnen und Bürger, dass diese ihre Altkleider vorerst weiter zu Hause aufbewahren sollten, bis eine alternative Lösung gefunden ist. „Keinesfalls dürfen die Altkleidersäcke einfach neben die verbliebenen Container gestellt werden. Selbst im Beutel werden diese aufgrund der Feuchtigkeit unbrauchbar und müssten als Restmüll entsorgt werden. Dann wären auch die letzten frei zugänglichen Containerstandorte gefährdet“, warnt Henning Koröde, Leiter der Abteilung Abfall beim Landkreis.

Info-Abende zu Bahnausbauplänen in Achim ACHIM – Zum gezielten Ausbau der Schieneninfrastruktur plant die Deutsche Bahn auch den Ausbau der Strecke Bremen – Langwedel, die den Landkreis Verden und insbesondere die Stadt Achim direkt betrifft. Dieses Projekt hat eine

Verbreiterung der Bahntrasse um zusätzliche Gleise zum Ziel. Ein drittes Gleis soll zwischen Langwedel und Bremen-Sebaldsbrück entstehen, zwischen Baden und Etelsen ist eine Viergleisigkeit geplant und in Uphusen soll ein Überhol-

bahnhof hergestellt werden. Stadt und Bahn informieren dazu an drei verschiedenen Terminen um 18 Uhr in der Aula des Cato-Bontjesvan-Beek-Gymnasiums: am Mittwoch, 4. März, für Bürgerinnen aus Baden und Uesen; am Mittwoch,

11. März, für den Ortsteil Achim und am Mittwoch, 18. März, für die Bewohnerinnen und Bewohner aus Bierden und Uphusen. Anregungen können vorab online unter achim. de/bahnprojekt eingebracht werden. hb

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