Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden
SAMSTAG, 24. JANUAR 2026
NR. 3792/56. JAHRGANG
Tabelle nur als Seitenblick
Projekt Job-Bus
Mehr Auswahl auf dem Meer
Warum Horst Steffen lieber auf Werders Entwicklung schaut
Kreisverdener Schulen sind zur Beteiligung aufgerufen
Von „Mein Schiff Flow“ bis „Viking Libra“: Diese neuen Kreuzfahrtschiffe stechen 2026 in See
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ACHIM/OY TEN/ VER DEN
Arbeiten an Mobilfunknetz ACHIM –Die Deutsche Telekom hat der Achimer Stadtverwaltung mitgeteilt, dass sie in der Woche vom Montag, 26. Januar, bis voraussichtlich 30. Januar Modernisierungsarbeiten an einem Mobilfunkstandort an der Uphuser Heerstraße vornehmen werde. Über den Zeitraum der Arbeiten könne es zu Beeinträchtigungen im Mobilfunknetz kommen. Über das WLAN-Netz dagegen dürften Kundinnen und Kunden nichts von den Arbeiten bemerken. Nachfragen beantwortet der Kundenservice der Telekom unter 0800 / 330 22 02 oder telekom.de/kontakt WR
Vortrag zur Pflegebedürftigkeit ACHIM – Über die Leistungen der Pflegeversicherung, Pflegegrade und Begutachtungen informiert ein kostenfreier Vortrag in Raum 341 des Achimer Rathauses am Donnerstag, 5. Februar, von 16 bis 18.15 Uhr. Referentin ist Barbara Körtje vom Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Verden. Um Anmeldung wird gebeten: telefonisch unter 04231 / 151 60 oder per E-Mail an kreisvolkshochschule@landkreisverden.de WR
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Mit einer Ausstellung in Form von Plakaten, Stellwänden und digitalen Beiträgen wollen Schülerinnen und Schüler der IGS Oyten morgen im Rathaus über Theresienstadt informieren, anschließend folgt ein thematisch angelehntes Konzert des Namu Ensembles aus Bremen. Foto: Bruns
Aufarbeitung zu Theresienstadt In Gedenken an Holocaust-Opfer: IGS Oyten und KiO bieten morgen besondere Veranstaltung HEN R IK BRU NS
OY TEN – Für eine besondere Aktion anlässlich des Tags zum Gedenken an die Opfer des Holocaust arbeiten der Kulturverein KiO und die IGS Oyten zusammen: Für den morgigen Sonntag ab 15 Uhr laden sie zu einer Themenausstellung von IGS-Schülerinnen und Schülern ins Oytener Rathaus ein, auf die um 17 Uhr ein thematisch daran anknüpfendes Konzert des neunköpfigen Bremer Namu-Ensembles aus Bläsern und Streichern folgt. Dem Titel der Veranstaltung „Ich wandre durch Theresienstadt“ sind sowohl die Ausstellung als auch das Konzert verpflichtet. Über Monate hinweg haben sich Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 10 und 11 der IGS Oyten im Rahmen von Projektarbeiten mit dem im
Zweiten Weltkrieg von den Nationalsozialisten im tschechischen Terezin als „Vorzeige-Ghetto“ eingerichteten Lager Theresienstadt beschäftigt. Mit einem Propagandafilm der Nazis und dem Empfang internationaler Kontrolleure vor Ort in dem Konzentrationslager sollte nach außen hin suggeriert werden, das Regime gehe human mit den inhaftierten Juden um. Tatsächlich war Theresienstadt konzipiert als Durchgangslager, über das mehr als 83.000 Häftlinge nach Auschwitz-Birkenau und weitere Konzentrationslager deportiert wurden. Und rund 33.500 Inhaftierte starben in unbarmherzigen Lebensumständen in Theresienstadt selbst. Für IGS-Zehntklässler Theo etwa war die Beschäftigung mit dem Lager Theresienstadt Neuland – „Ich hatte vorher noch nie davon gehört, obwohl mir der Holocaust ein Begriff
war“, sagt er. Elftklässlerin Valerie glaubt zwar, dass Menschen im Nationalsozialismus gezwungenermaßen der Propaganda folgen mussten – „aber viele taten später auch so, als hätten sie nichts von den Verbrechen gewusst“, ist sie überzeugt. Mit dem Thema Holocaust setze sie sich viel auseinander, habe auch schon öfter mit älteren Menschen darüber gesprochen, berichtet sie. Schüler Mika wiederum stellt eine andere Sache heraus: „Die Realität dort wurde damals bewusst verschwiegen – so etwas könnte auch heute wieder passieren.“ Mit Plakaten, Schauwänden und digitalen Präsentationen wollen die Schülerinnen und Schüler morgen Nachmittag im Rathaus über das Thema informieren. Der Eintritt zum anschließenden Konzert des Namu Ensembles um 17 Uhr kostet 10 Euro und ist eine
Veranstaltung des Vereins KiO. Das Nonett spielt Lieder und Werke von Ilse Weber, Hans Kràsa, Pavel Haas, Gideon Klein und Rudolf Karel. Alle fünf jüdischen Künstlerinnen und Künstler, deren Karrieren zur Zeit des Zweiten Weltkriegs bereits gestartet waren, wurden von den Nazis zunächst in Theresienstadt inhaftiert und in den Jahren 1944 sowie 1945 in Auschwitz ermordet beziehungsweise kamen in dem Massenvernichtungslager unter unwürdigen Umständen ums Leben. Das Namu Ensemble präsentiert die Musik mit einer Moderation über das Leben der fünf Schöpferinnen und Schöpfer der Werke. Karten à 10 Euro für das Konzert des Namu Ensembles am Sonntag um 17 Uhr im Rathaus Oyten können unter kultur-in-oyten.de gebucht werden.
Landkreis Verden sucht Pflegefamilien L ANDKREIS – Der Fachdienst Jugend und Familie des Landkreises Verden sucht Pflegepersonen, die Kindern ein Zuhause auf Dauer, für eine feste oder auch ungewisse Zeit geben wollen. Darüber informieren Mitarbeitende des Fachdiensts am
Dienstag, 10. Februar, um 18 Uhr potenzielle Pflegeeltern in der Artilleriestraße 8 in Verden. Gesprochen wird über die Voraussetzungen und Aufgaben der Pflegepersonen, über unterschiedliche Pflegeformen, das Bewerberverfahren und Unter-
stützungsangebote. Der Besuch dieses Info-Abends ist unverbindlich. Zur besseren Planung wird um Anmeldung per E-Mail an pf legekinderwesen@landkreisverden.de bis zum 8. Februar gebeten.
Die Gründe, aus denen betroffene Kinder nicht länger im Haushalt ihrer leiblichen Eltern bleiben können, sind höchst unterschiedlich Weitere Infos für Pflegeeltern gibt es unter der Telefonnummer 04231 / 153 90. WR
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