Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden
Datum und Ausgabenr. immer kontrollieren! SAMSTAG, 17. JANUAR 2026
NR. 3791/56. JAHRGANG
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Was Mark Rackles an Kitas und Schulen in Bremen ändern will
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Winterwetter mit Nachwehen
Achimer Bürgermeister mit positivem Resümee / Exklusivmeldung via Abfall-App HEN R IK BRU NS
Aus Bremen. Für Bremen. Für dich.
aok.de/bremen
ACHIM/OY TEN/ VER DEN
Bewegung zu Achim-West-Thema ACHIM – Im Achimer Rathaus lobt man den Sinneswandel, der sich derzeit bei der CDU Achim zum Thema Achim-West abzeichnet. Das Millionenprojekt mit neuem Autobahnanschluss und Gewerbegebiet, das insbesondere den Verkehr in Uphusen entlasten soll, könne man nur mit der CDU gemeinsam mit einer breiten Mehrheit politisch auf den Weg bringen, betonten Bürgermeister Rainer Ditzfeld und Erster Stadtrat Daniel Moos. Dies werde aber kaum noch in der aktuellen, sondern erst in der kommenden Ratsperiode ab dem Frühjahr 2027 möglich sein. hb
Landkreis sucht Pflegefamilien Der Kreisfachdienst Jugend und Familie sucht Pflegepersonen, die Kindern ein Zuhause auf Dauer, für eine festgelegte oder auch auf unbestimmte Zeit geben wollen. Für Interessenten findet am Dienstag, 10. Februar, um 18 Uhr ein Info-Abend in der Außenstelle des Fachdiensts in der Artilleriestraße 8 in Verden statt. Der Besuch ist unverbindlich. Um Anmeldung per EMail an pflegekinderwesen@landkreis-verden.de bis zum 8. Februar wird gebeten. WR Anzeige
ACHIM – Es gab schon härtere Winter. Doch im Landkreis Verden sind viele Bürgerinnen und Bürger froh, eine kurze Zeit mit kaum mehr gewohnten Schneemengen, vereisten Straßen und teils knackiger Kälte erst einmal hinter sich gelassen zu haben. Und erst recht die Kommunalverwaltungen: So lobte Bürgermeister Rainer Ditzfeld im Gespräch mit kommunalen Pressevertreterinnen und -vertretern zunächst die Truppe des Achimer Bauhofs. „Die Kräfte waren rund um die Uhr im Einsatz“, betonte er. Gemäß des städtischen Streuplans hatten sie mehr als 200 Straßenkilometer von Schnee und Eis möglichst zu befreien – während sich manche Bürger im Rathaus beschwert hätten, weshalb nicht ihre Wohnstraße zuerst davon gereinigt werde. Ditzfeld wiederum hatte sich am vergangenen Wochenende persönlich in den Ortschaften angesehen, ob Achimerinnen und Achimer selbst ihren Räumpflichten an den Gehwegen oder Straßen entlang ihrer Grundstücke nachgekommen waren. Für Fleißige gab es Schokolade, wer sich nicht beteiligt hatte, zeichnete sich ebenfalls deutlich ab. „Im Einzelfall könnten dann auch Bußgelder anfallen, wie Steffen Zorn, Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung im Rathaus, erklärte: „insbesondere dann, wenn der Bauhof aus Sicherheitsgründen doch einspringen und räumen muss. Denn das Gesamtsystem muss funktionieren“, nahm er auch die Bürger mit in die Pflicht. Zumal diese rechtlich auch in Haftung genommen werden könnten, sollte doch einmal ein gravierenderer
Unfall wegen Glätte entlang ihrer Grundstücke geschehen. Ditzfeld wiederum lobte derweil Bewohner der Achimer Vogelsiedlung als Vorbild: Nachdem dort schon ein gemeinschaftliches Schneeschippen organisiert worden sei, war darauf gleich noch ein kleines winterliches Straßenfest gefolgt. Und: In Ortsteilen wie Bollen und Embsen halfen Landwirte mit ihren Treckern und Gerätschaften freiwillig beim Räumen, bedankte sich der Achimer Bürgermeister. Erstmals hatte der Bauhof zudem an 21 Punkten im Stadtgebiet kostenloses Streugut für Bürgerinnen und Bürger verfügbar gemacht. Kurzerhand wurde dieser Splitt in schwarzen Mülltonnen bereitgestellt. Suboptimal daran: Manche der Tonnen waren kurzerhand weggeschoben worden, außerdem musste man sie, je weniger Inhalt sie beherbergten, schließlich auf den Kopf stellen, um an das Streugut zu gelangen. Noch in dieser Woche wirkte das Winterwetter in bestimmten Bereichen nach. So verbreitete sich über Social Media die bewusst gestreute Fake News – mutmaßlich im Namen des Landkreises – dass auch am Dienstag noch jeglicher Schulunterricht abgesagt worden sei (siehe auch Seite 13 dieser Ausgabe). Zudem kam es zu Verzögerungen bei der Müllabfuhr, die noch diverse Stationen aus der Vorwoche abzuarbeiten hatte. Über eine Verschiebung der Abholung der gelben Säcke in Achim, Oyten, Verden und Dörverden informierte exklusiv die kreiseigene „Abfall-App VER“. Jedoch nur zuverlässig über eine News-Meldung, während an den aufploppenden Terminsymbolen
in dem Smartphone-Programm weiterhin die überholten Abholtermindaten prangten. Doch auch dies will man in den Griff bekommen. „Wir möchten über die App künftig öfter in solchen Situationen
kurzfristige Änderungen bekannt geben“, erklärte Kreissprecher Ulf Neumann auf Nachfrage. Und: Rückmeldungen der Nutzenden, ob auch alles funktioniert, seien hilfreich.
Die Achimer Streuguttonnen wurden gut genutzt und bleiben noch bis zum Ende des Winters stehen. Foto: Stadt Achim
Müllproblem: Nachfuhren sind nicht überall möglich LANDKREIS – Wegen Schnee und Eis konnte die Müllabfuhr quer durch den Landkreis Verden viele Touren gar nicht oder nicht komplett fahren, wie die Kreisverwaltung mitteilte. In den besonders stark betroffenen Gemeinden laufen am heutigen Samstag Nachfuhren. Doch: „Weitere Ersatztermine
sind logistisch nicht leistbar“, erklärt Henning Köröde, Abteilungsleiter Abfall. Alle Werktage seien bereits mit den regulären Touren verplant. Wo keine Nachfuhren angeboten werden können, gilt, dass bei nicht geleerten Restmülltonnen bei der nächsten Leerung ein kostenloser Restmüllsack (nor-
maler Müllsack reicht) zusätzlich mitgenommen wird. Die Säcke müssen reißfest und fest verschlossen sein, das Gewicht der Säcke darf 15 bis 20 kg nicht überschreiten. Restmülltonnen mit vierwöchentlicher Leerung können zur nächsten Leerung der 14-tägigen Restmülltonnen bereitgestellt wer-
den. Die betroffenen Straßen seien dem Fachdienst bekannt. Liegen gebliebene gelbe Säcke sollen wieder weggenommen und dann zur nächsten Abfuhr bereitgestellt werden. Die Sammlung der Verpackungsabfälle über den gelben Sack obliege nicht dem Landkreis Verden. WR
Vorträge rund um die Gesundheit im St. Joseph-Stift Osteoporose im Fokus
21. Januar 2026 um 16 Uhr Dr. med. A. Choudhury, Chefarzt Geriatrie J. Schimanski, Selbsthilfegruppe Osteoporose
Delir – was hinter einer plötzlichen Verwirrtheit stecken kann 11. Februar 2026 um 16 Uhr R. Aleff & J. Galajda, Delirbeauftragte
Was leisten Patientenverfügungen für den Fall der Demenz? 25. Februar 2026 um 16 Uhr R. Gilster, Leiter Klinisches Ethikkomitee
Aktionstag Darmkrebs
04. März 2026 um 16 Uhr Prof. Dr. med. W. Sendt, Chefarzt Chirurgie PD Dr. med. C. Pox, Chefarzt Medizinische Klinik
Pflege zuhause erleichtern – Kinaesthetics für Angehörige 25. März 2026 um 17 Uhr R. Wolf, Kinaesthetics Trainerin
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter (0421) 347 347 (Anrufbeantworter) oder an mam@sjs-bremen.de
@stjosephstift Krankenhaus St. Joseph-Stift (Haupteingang Schubertstraße) | Schwachhauser Heerstr. 54 | 28209 Bremen | www.sjs-bremen.de