Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden
SAMSTAG, 8. FEBRUAR 2025
NR. 3742/55. JAHRGANG
Stockfisch, Kohl und Silber
Bundestagswahl
Premiere im Boulevardtheater
Schaffermahl-Gastronomin Carolin Gefken im Interview
Wahlunterlagen sind im Landkreis Verden eingetroffen
Michaela Schaffrath spielt in Bremen ab Donnerstag in „Der Vorname“ mit
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ACHIM/OY TEN/ VER DEN
NW-Trakt der IGS Oyten ist fertig OY TEN – An der IGS Oyten sind diese Woche neu geschaffene naturwissenschaftliche Räume auf insgesamt 1.019 Quadratmetern Nutzfläche in Betrieb genommen worden. Die je zwei Chemie-, Physik, und Biologieräume mit jeweils eigener Sammlung für Materialien liegen in einem zusammenhängenden modernen Trakt. Zuvor hatte der naturwissenschaftliche Unterricht in verschiedenen Gebäudebereichen stattgefunden. Die Baumaßnahme hatte im Oktober 2023 begonnen. Weitere Arbeiten an den Außenanlagen des NW-Trakts sollen voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen sein. WR
Evakuierung in Embsen möglich EMBSEN – Bei einem Bauvorhaben in Embsen sollen möglicherweise zwei Blindgänger aus Kriegszeiten freigelegt worden sein. Sie sollen zunächst von einer Spezialfirma untersucht werden. Allein dafür rechnet die Stadt damit, dass Anwohner innerhalb eines noch festzulegenden Sicherheitsradius evakuiert werden müssen. Ob und wann die Evakuierung stattfindet, stand bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht fest. hb
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Der eichenhof
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Samstag 9 – 13 Uhr
Mitwirken an biologischer Vielfalt Weitere Ideen gesucht: Stadt Verden lädt Bürgerinnen und Bürger an runden Tisch ein HEN R IK BRU NS
V ERDEN – Seit einiger Zeit hat man in der Allerstadt damit begonnen, die Entsiegelung von Flächen voranzubringen und die grüne Infrastruktur zu stärken. Damit alles nach Plan abläuft, braucht es eine sogenannte kommunale Biodiversitätsstrategie. Eine solche wird zurzeit unter Federführung von Magdalena Rose vom Fachbereich Straßen und Stadtgrün der Stadtverwaltung entwickelt – und Verdenerinnen und Verdener sollen sich dabei einbringen. Welche Flächen im Stadtgebiet besitzen Potenzial, um sie ökologisch aufzuwerten? Könnten solche Biotope miteinander vernetzt werden? Mit solchen Fragen befasst sich ein runder Tisch aus Akteuren lo-
kaler Naturschutzvereine und -verbände und der Stadt. Die Verwaltung lädt alle Bürger und Bürgerinnen ein, sich aktiv am runden Tisch zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen. Das nächste etwa zweistündige Treffen dieses Arbeitskreises findet am Montag, 17. Februar, um 17 Uhr im Ratssaal des Historischen Rathauses statt. Zur besseren Planung bittet Agrarbiologin Rose um eine Anmeldung bis zum 10. Februar unter Telefon 04231/ 123 58 oder via E-Mail an biodiversitaet@ verden.de. Bereits im kommenden Sommer soll das Konzept für die Stadt stehen. Was die Verwaltung selbst zuallererst in Angriff nehmen kann: Ihre Mitarbeitenden in der Grünflächenpflege am städtischen Betriebshof praxisorientiert und
langfristig darin zu schulen, wie man eine Flächenpflege nachhaltig angeht, um die biologische Vielfalt vor Ort zu fördern. Auch die dazu geeigneten Geräte sollten ihnen zur Verfügung stehen. Eine Projektarbeit für mehr Verständnis in der Öffentlichkeit, das nicht nur über Hinweistafeln geschaffen wird, könnte mit Mustergärten und Beratungsangeboten oder Veranstaltungsreihen mit Vorträgen oder Exkursionen in Angriff genommen werden. Und auch bei den Schulen setzt die Stadt an: Etwa mit Naturerlebnis- und Spielräumen an zwei städtischen Grundschulen sowie dem Baumlehrpfad im Stadtwald. Vor Ort in Verden habe man eine einzigartige Landschaft mit Geesthängen, Marschflächen und der Allerniederung, die hervorragende
Voraussetzungen dafür biete, die biologische Vielfalt nachhaltig zu fördern. Diese naturräumlichen Besonderheiten schafften wertvolle Potenziale für den Erhalt und die Entwicklung von Lebensräumen, ist man sich im zuständigen Stadtgrün-Fachbereich der Stadtverwaltung sicher. Der vollständige Name des Projekts in der Allerstadt lautet „Verden vervielfältigt – Biodiversität wertschätzen und entwickeln“. Gefördert wird es vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) – vorerst bis zum 31. Oktober 2029 – mit einem Finanzvolumen von 850.000 Euro, die 75 Prozent der Projektkosten ausmachen sollen.
Schadstoffsammlung in Thedinghausen-Beppen
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Sonntag 9 – 17 Uhr
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Eine Erdhummel labt sich an Wiesensalbei: Biodiversitätsmanagerin Magdalena Rose zeigt mit solchen Aufnahmen wie hier von einer Wiese im Rosengarten an der Bürgermeister-Münchmeyer-Straße, wie mit dem Aufbau von mehr biologischer Vielfalt in der Stadt begonnen wird. Foto: Magdalena Rose/ Bildarchiv der Stadt Verden
THEDINGHAUSEN – Nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner der Samtgemeinde, sondern auch andere Kreisverdener können am Dienstag, 11. Februar, ihre Problemabfälle zwischen 13 und 17 Uhr auf dem Abfallhof Beppen, Bürgerbruch 2,
los werden. Bei der Sammlung werden Pflanzenschutzmittel, lösungsmittelhaltige Flüssigkeiten, Desinfektions- und Reinigungsmittel, quecksilberhaltige Abfälle, Holzschutzmittel, Lacke, Bauschaumdosen und andere umweltgefährdende
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Verden, Große Straße 101
Chemikalien aus Privathaushalten entgegengenommen. Reste einfacher Binder- und Abtönfarbe auf Wasserbasis hingegen gelten nicht als Problemabfälle. Eingetrocknet können sie in der Restmülltonne, die leeren Farbeimer im gelben Sack
und
entsorgt werden. Die Abgabe privater Problemabfälle bis 20 kg oder 20 Liter ist kostenlos. Schadstoffe aus öffentlichen Einrichtungen, Gewerbe oder der Landwirtschaft bei der Sammlung nicht angenommen. WR
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