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Aller Report vom 18.01.2025

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Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden

SAMSTAG, 18. JANUAR 2025

NR. 3739/55. JAHRGANG

Beeinflussung der Wahl

Alleinerziehende in Oyten

Bundestagswahl

Bremer Institutionen gemeinsam gegen Fake-News

Neuer monatlicher Treff startet am 5. Februar

Wahlscheine werden verschickt, Briefwahl möglichst zügig beantragen

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ACHIM/OY TEN/ VER DEN

Was Eltern Tiktok und Co. angeht V ERDEN – Anlässlich des „Safer Internet Days“ laden der Verdener Präventionsrat und der Schulverein Verdener Campus für Dienstag, 11. Februar, 18 Uhr, zum Vortrag „Whatsapp, Instagram und Tiktok: Was geht uns Eltern das an?“ in die Aula der Verdener Campus Oberschule, Trift 1, ein. Wie eine Erwachsenengeneration Kindern und Jugendlichen einen kompetenten Umgang mit Internet und Smartphones vermitteln soll, obwohl sie selbst komplett ohne groß geworden ist, will der Sozialpädagoge, ElternMedien-Trainer und Vater Moritz Becker vom Verein Smiley aus Hannover aufzeigen. WR

Weitere „Ofenführerscheine“ V ERDEN – Die Stadt hat jetzt erneut 250 kostenlose Gutscheine für den sogenannten „Ofenführerschein“ speziell für ihre Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt. Sie können über die Webseite ofenakademiede.de/klever abgerufen werden. Ein 90-minütiger Online-Kurs vermittelt, wie Holzöfen effizienter betrieben werden können. Das Angebot läuft in Zusammenarbeit mit der hiesigen Energieagentur Klever. WR

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Trockene Jahre mit Tiefständen der Grundwasserspiegel sowie Niedrigwasser in Flüssen und Seen, in denen Felder für die Sicherung der Ernte bewässert werden müssen, dürfte es in Zukunft häufiger geben. Foto: Thomas Hulverscheidt/Pixabay

Nasse Ressource im Fokus Der Landkreis Verden richtet sein Wassermanagement im Zuge des Klimawandels neu aus HEN R IK BRU NS

Der Klimawandel zeigt sich auch vor Ort unter anderem am Wechsel von zwei Wetterextremen. Schon seit einiger Zeit sind, jeweils über das Jahr verteilt, sowohl Phasen mit großen Niederschlagsmengen als auch Perioden lang anhaltender Trockenheit eingetreten. Expertinnen und Experten aus niedersächsischen Landesbehörden haben ihre Untersuchungen über die Klimafolgen für die Wasserwirtschaft in der „Klimawirkungsstudie Niedersachsen“ veröffentlicht. „Durch veränderte Niederschlagsmuster und damit einhergehende Änderungen des Abflussverhaltens können unter anderem der Hochwasser- und Küstenschutz, der Grundund Trinkwasserschutz, die Talsperrenbewirtschaftung sowie die Siedlungswasserwirtschaft beein-

flusst werden“, erklärt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Während man sich im Landkreis Verden um Küsten zwar höchstens indirekt Gedanken machen muss, sollen sich Verantwortliche vor Ort jedoch darauf vorbereiten, die Ressource Wasser künftig in Anpassung an klimatische Veränderungen in der Region sinnvoller zu nutzen beziehungsweise schonender mit ihr umzugehen. In den kommenden zwei Jahren wird das bisherige Wassermengenmanagement nun reformiert. Ein kreisweit gültiger Maßnahmenkatalog als Grundlage dafür, dass die heimische Wasserversorgung möglichst konfliktfrei und nachhaltig funktioniert, muss her. Fachlich begleitet wird dieses Projekt der Verdener Kreisverwaltung von der

Schmidt & Holländer Ingenieurgesellschaft sowie dem Büro Water & Projekt, beide aus Stade. Auch Fördermittel vom Landesumweltministerium fließen in die Projektfinanzierung. Schmidt & Holländer sind erfahren in der Erstellung von Grundwassermodellen, die als Basis für weitere Untersuchungen herangezogen werden. In der wasserwirtschaftlichen Praxis sind solche Modelle den Ingenieuren zufolge zu „Standard-Instrumenten für die Beantwortung hydrogeologischer und grundwasserhydraulischer Fragestellungen“ geworden. Am Freitag wurde ein solches Modell für das Verdener Kreisgebiet während der Auftaktveranstaltung zu dem Projekt im Kreistagssaal vorgestellt. Daran nahmen Vertreter und Vertreterinnen aus Land- und Forstwirtschaft, der Kommunen,

ansässiger Industrie- und Gewerbeunternehmen, von Naturschutzverbänden, Fachbehörden sowie der Trinkwasserversorger teil. Denn für Wasserentnahmen aus der Natur zur Trinkwassergewinnung, zur Brauchwasserversorgung in Industrie und Gewerbe wie auch der Landwirtschaft bedürfe es neuer Strategien. Sie sollen sich im Zuge des Klimawandels verändernden Niederschlagsmustern und deren Einfluss auf das verfügbare Wasservorkommen Rechnung tragen. Im Zuge der zweijährigen Projektphase werden auch Wasserbedarfe neu ausgewertet und die erteilten Rechte zur Wassernutzung genauer unter die Lupe genommen. Am Ende sollen dann konkrete Handlungsmaßnahmen zur Vermeidung negativer Auswirkungen auf die heimische Wasserwirtschaft stehen.

Sperrung auf A27 zwischen Langwedel und Verden L ANGW EDEL – Die Autobahn GmbH baut derzeit zwischen Langwedel und Langwedelermoor eine neue Brücke über die A27. Ein zum Betonieren des Überbaus benötigtes Traggerüst muss nun ausgebaut

werden. Weil ein Ausbau über der Fahrbahn während des laufenden Verkehrs nicht möglich ist, muss die A27 für ein Wochenende in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Diese Sperrung be-

ginnt am Freitag, 31. Januar, um 22 Uhr und endet spätestens am Montag, 3. Februar, um 5 Uhr. Währenddessen sind die Rastplätze Goldbach-Nord (bereits ab 31. Januar, 8 Uhr) und Goldbach-Süd ebenfalls

gesperrt. Der Verkehr wird während der Vollsperrung über die U9 (Fahrtrichtung Bremen) sowie die U52 (Fahrtrichtung Walsrode) umgeleitet – über die L158 von Langwedel nach Verden und umgekehrt. WR

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