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Aller Report vom 14.12.2024

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Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden

SAMSTAG, 14. DEZEMBER 2024

NR. 3734/54. JAHRGANG

Ein Partner für Cascada

Jahrbuch erschienen

Roncalli

Wer zu den Sixdays 2025 im Bremer Lattenoval erwartet wird

Landkreis präsentiert neue Texte zur Regionalgeschichte

Der Weihnachtszirkus startet am Mittwoch auf der Bremer Bürgerweide

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ACHIM/OY TEN/ VER DEN

Hinweis zu Bundestagswahl ACHIM – Das Achimer Hallenbad geht genau wie die übrigen öffentlichen Einrichtungen der Stadt in die Winterpause. Von Montag, 23. Dezember, bis einschließlich Mittwoch, 1. Januar, bleibt es geschlossen. Da die gesamte Achimer Stadtverwaltung in der genannten Zeit geschlossen ist, erinnert das Wahlamt auch an die Bundestagswahl: Wer kandidieren wolle und dafür noch eine Wählbarkeitsbescheinigung benötige, möge sie bis zum 20. Dezember beim Bürgerbüro während der Sprechzeiten beantragen. WR

35 Prozent der an einer aktuellen Standortbefragung der Ihkn beteiligten Industriebetriebe beurteilen ihre Bedingungen vor Ort derzeit als negativ – insbesondere wegen bürokratischer Hemmnisse sowie der Fachkräftegewinnung. Foto: Pixabay

Hohe Abgaben, zu viel Bürokratie Industrie- und Handelskammern sehen Sicherung von Arbeitskräften als große Herausforderung an

Bedrohung mit Messer?

HEN R IK BRU NS

V ERDEN – Die Polizei sucht Zeugen einer Tat im E-Center am Holzmarkt. Dort soll am Mittwochnachmittag gegen 15.15 Uhr ein 23-Jähriger von einem 38-Jährigen mit einem Messer bedroht worden, aber unverletzt geblieben sein. Zuvor sollen beide in Streit geraten sein. Nach dem Eintreffen der Polizei sei der 38-Jährige von den Beamtinnen und Beamten zu Boden gebracht worden, wobei ein Messer bei ihm sichergestellt worden sei. Hinweise zu dem Streit und der Tat können unter 04231 / 80 60 gemeldet werden. WR

Die Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (Ihkn) schlägt Alarm: Nach Auswertung der jüngsten Standortumfrage unter mehr als 900 heimischen Unternehmen sieht man den industriellen Mittelstand als Rückgrat der niedersächsischen Wirtschaft in Gefahr. Unter „hohen Abgaben, steigenden Energiekosten, überbordender Bürokratie sowie einem zunehmenden Fachkräftemangel“ leide gerade dieser Wirtschaftssektor. So schätzten 35 Prozent der Industriebetriebe die Entwicklung der Standortbedingungen negativ ein, während nur 22

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Prozent von positiven Bedingungen sprechen mögen. Ganz unterschiedliche Industriezweige seien betroffen, darunter die Automobilindustrie, die Grundstoffindustrie, der Maschinenbau sowie die Nahrungsmittel- und Bauindustrie. „Bei zentralen Standortfaktoren wie der Höhe von Steuern, Abgaben und Energiepreisen sowie der digitalen Verwaltung und der Wirtschaftsfreundlichkeit von Politik und Verwaltung beurteilen Industrieunternehmen den Standort Niedersachsen schlechter als der Gesamtdurchschnitt“, erklärt Ihkn-Sprecher Frank Hesse. Die Kammer präsentiert in einem Papier nun mehr als 50 Maßnahmen, mit

denen die Standortattraktivität wieder gestärkt werden könnte. Ein Impulspapier dazu ist unter ihk-n.de/ Staerkung_Wettbewerbsfaehigkeit aufrufbar. Auch in den Unternehmen zwischen Elbe und Weser würden Arbeits- und Fachkräfte branchenübergreifend gesucht – aber nicht immer gefunden. Gesucht würden in erster Linie Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, gefolgt von Fachwirten, Meistern oder Menschen mit anderen Weiterbildungsabschlüssen. Arbeitskräfte ohne Berufsausbildung kommen an dritter Stelle, schließlich die Akademiker. Bei der Ihk Elbe-Weser (vorher Ihk

Stade) sieht man den Bürokratieabbau als eine von mehreren Stellschrauben zur Verbesserung der Situation an. Wenn Informations- und Dokumentationspflichten geringer ausfielen, bleibe den Beschäftigten mehr Zeit für das eigentliche Kerngeschäft, so die Ihk. Da jedes zweite Unternehmen auf die Stärkung der beruflichen Bildung setze, sei es wichtig, die berufsbildenden Schulen zu stärken. „Kurze Wege vom Betrieb in die Schule sowie eine zeitgemäße Ausstattung der Berufsschulen zahlen auf die Attraktivität der dualen Ausbildung ein“, so Dirk Immken, Abteilungsleiter Ausbildung bei der Ihk.

Polizei nimmt Fahrradbeleuchtung in Verden unter die Lupe EN T D A S P E R FE K TE P R Ä S A U SBREMEN

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CITY

V ERDEN – Mit elf Einsatzkräften war die Verdener Polizeiinspektion am Donnerstagmorgen vor Schulbeginn im Stadtgebiet im Einsatz – zwecks Kontrolle von jungen Leuten auf Fahrrädern und Rollern. Im Umkreis der weiterführenden Schulen stoppten sie aber grundsätzlich alle Personen, die mit ihren Gefährten teilweise oder sogar völlig unbeleuchtet in der Dunkelheit un-

SICHER SEHEN, BESSER

terwegs waren. Zwischen 7 Uhr und 8.15 Uhr sei für insgesamt 33 Radler, zumeist Schülerinnen und Schüler, die Fahrt zu Ende gewesen, heißt es von der Polizei: An ihren Rädern oder Scootern war die Beleuchtung mangelhaft. Kinder unter 14 Jahren erhielten noch Briefe mit mahnenden Worten und der Aufforderung an die Eltern, die Beleuchtung am Zweirad in Ord-

nung zu bringen. Für Jugendliche ab 14 Jahren und alle ertappten Erwachsenen wurde jeweils ein Verwarngeld von 20 Euro fällig – und auch sie müssen natürlich trotzdem für eine ordnungsgemäße Beleuchtung an ihren Zweirädern sorgen. Insgesamt aber zeichne sich ein erfreulicher Trend ab, so die Polizei Verden: „Defekte Beleuchtung bleibt zwar zweifelsfrei weiterhin ein Prob-

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lem, um das man sich kümmern muss. Von Jahr zu Jahr sinkt jedoch die Anzahl der festgestellten Verstöße, was wohl vor allem an der immer zuverlässigeren Beleuchtungstechnik liegen dürfte“, konstatiert die Polizeiinspektion. Schon im Januar wollen die Ordnungshüter in Verden im Rahmen einer weiteren Kontrolle dieser Art erneut vor Schulbeginn tätig werden. hb


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