Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden
SONNTAG, 17. SEPTEMBER 2023
NR. 3669/53. JAHRGANG
„Kein Grund zur Panik“
Länger beleuchtet
Mit Respekt und Selbstvertrauen
Was das neue Heizungsgesetz für Hauseigentümer bedeutet
Achimer Straßenlampen erneut auf dem Prüfstand
Wie Werder heute in Heidenheim drei Punkte einfahren will
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Letzter Tag des Thänhuser Markts T H E D I N G H AU S E N Die Samtgemeinde steht am heutigen Sonntag noch einmal ganz im Zeichen des Thänhuser Markts, zu dem tausende Besucher erwartet werden. Die Straßen im Ortskern bleiben noch bis morgen, 14 Uhr, gesperrt. Zahlreiche Parkmöglichkeiten finden sich am Ortseingang. (hb)
Wie die Kreisverdener der Ausbreitung des Wolfs in ihrer Heimat gegenüberstehen, möchten die Christdemokraten im Landkreis genauer wissen und haben eine Online-Umfrage zum Thema gestartet. Foto: Rain Carnation/Pixabay
Zum Umgang mit dem Wolf
Arbeitsagentur geschlossen VERDEN Wegen einer internen Veranstaltung sind in der Verdener Arbeitsagentur am Mittwoch, 20. September, persönliche Vorsprachen ohne Termin oder Arbeitslosmeldungen nicht möglich. Sie können aber ohne rechtliche Nachteile am nächsten Werktag nachgeholt werden. (WR)
„Energiekarawane“ der Klever VERDEN Die Klimaschutzagentur Klever lädt für Donnerstag, 21. September, 19 Uhr zur „Energiekarawane“ ins Forum der Niedersachsenhalle ein. Es geht um Photovoltaik und das Heizen mit Erneuerbaren. Infos: klever-klima.de. (WR)
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Kreis-CDU hat öffentliche Online-Umfrage gestartet / Bürger können bis 15. Oktober teilnehmen H E N R I K BRU NS Der Wolf breitet sich seit etwa zehn Jahren wieder signifikant aus – in Deutschland insgesamt, wie auch in Niedersachsen. Ebenso nimmt in der Kreisverdener Region die Anzahl der Wolfssichtungen zu. Diese Woche hat die CDU im Landkreis Verden eine OnlineUmfrage zum Wolf im Landkreis gestartet. Die Christdemokraten hoffen, dass möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner ihre „5 Fragen zum Wolf im Landkreis Verden“ beantworten, was bis zum 15. Oktober möglich ist. Als Motivation für ihre Aktion verweisen die Kommunalpolitikerinnen und -politiker auf Auswirkungen des Wolfsbestands
auf die Nutztierhaltung. Immer häufiger komme es zu Rissen von Weidetieren, obwohl diese durch staatliche geförderte Herdenschutzzäune als ausreichend gesichtert gelten würden. Die Online-Umfrage, die anonym gehalten wird, könnte ein Meinungsbild der Kreisverdener zum zukünftigen Umgang mit der Wolfspopulation liefern, hofft die CDU. Gefragt wird danach, ob massive Einschränkungen für die Haltung von Pferden, Rindern, Schafen, Ziegen und anderen Nutztieren durch die ansteigende Wolfspopulation und ebenso die hohen Kosten für die Sicherheit der Nutztiere, die die CDU niedersachsenweit mit 2,2 Milliarden Euro beziffert, vertretbar
seien. Gefragt wird auch, ob man glaubt, dass eine Gefahr für den Menschen vom Wolf ausgehen könnte. Ob die Befragten sich für einen weiterhin strengen Artenschutz für Wölfe oder eine Anpassung des Wolfsbestands nach landschaftlichen Verhältnissen aussprechen. Und schließlich, ob dem Landkreis Verden selbst in seinen Funktionen als unterer Naturschutzbehörde und unterer Jagdbehörde die Entscheidungskompetenz zur Regulierung der heimischen Wolfspopulation erteilt werden sollte. Teilnehmen können Interessierte unter cdu-kreisverden.de, wo ein direkter Link zu der Umfrage zu finden ist. Die Deutsche Dokumentations- und Beratungsstelle Wolf
(DBBW), die einmal jährlich Ende Herbst die offiziellen Daten der in Deutschland lebenden Wölfe veröffentlicht, hat für die Monitoring-Jahre 2021/2022 bundesweit offiziell 162 Rudel, 47 Paare und 21 Einzeltiere verzeichnet. Grundlage sind Erhebungen aus den Bundesländern, aus denen mehr als 30.000 Nachweise eingegangen und auszuwerten waren. 1.175 Wolfsindividuen waren insgesamt nachgewiesen worden. Auch 148 tote Wölfe wurden in diesen Monitoringjahren aufgefunden, von denen 102 bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen waren. Für Niedersachsen allein wurden in denselben Jahren 34 Rudel, zehn Paare und fünf Einzeltiere verzeichnet.
Brückenöffnung zwischen Langwedel und Thedinghausen I N T S C H E D E Nach rund drei Jahren soll der Verkehr über die Brücke am Wehr Intschede ab kommenden Dienstag, 15 Uhr, wieder fließen. Nach einer „anspruchsvollen
Baumaßnahme“, die rund 20 Millionen Euro gekostet habe, stehe „der kurze Weg zwischen Intschede und Langwedel dann wieder für alle Verkehrsteilnehmenden zur
Verfügung“, so Henning Buchholz, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Weser. Drei Brückenbauwerke mit einer Gesamtlänge von 370 Meter sowie beide
Widerlager und die Pfeiler der Vorlandbrücke hatte man neu bauen müssen. Dabei wurden die Fahrbahn und ein Notgehweg um je 25 Zentimeter verbreitert. (hb)
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