Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden
SONNTAG, 6. AUGUST 2023
NR. 3663/53. JAHRGANG
Wechselzone Hafenkante
Freilichtbühne Daverden
Unterschiedliche Auswirkungen
Was Zuschauer beim City-Triathlon erleben können
Schwarze Komödie „up platt“ wird achtmal aufgeführt
Wo das schlechte Wetter Spuren hinterlassen hat und wo nicht
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Seniorenausflug für Oytener
OY TEN Die Gemeinde lädt Oytener Seniorstr.innen 8 l 27283 l Tel.zur (0 42 31) 30 34 30 Ausflugsund Verden Senioren diesjährigen fahrt am Dienstag, 19. September, in die Lüneburger Heide nach Moisburg ein. In einem Restaurant mit Spaziermöglichkeiten gibt es ein Unterhaltungsprogramm. Die Busfahrt und ein Kaffeegedeck sind kostenfrei. Die Abfahrt erfolgt um 13.45 Uhr ab dem Rathaus. Die Rückkehr ist gegen 19 Uhr geplant. Anmeldungen bitte bis 28. August unter Telefon 04207 / 91 40 11 oder per E-Mail an sylke.haake@oyten.de. Weitere Infos unter oyten.de (hb) Anzeige
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Auf den hiesigen Getreidefeldern hat der Starkregen der vergangenen Wochen deutliche Spuren hinterlassen. Hatte es im Juni viel zu wenig Niederschlag gegeben, warten Landwirte zwecks Ernte inzwischen händeringend auf ein paar trockene Tage am Stück. Foto: Bruns
Warten auf trockene Tage Getreideschäden auf heimischen Feldern: Erst brannte die Sonne, dann kam der Dauerregen H E N R I K BRU NS Der Deutsche Bauernverband (DBV) will seine nächste Erntebilanz am 22. August vorstellen. Sie dürfte nach den Wetterkapriolen der vergangenen Monate nicht das beste Ergebnis ausweisen. Schon als es bis Ende Juni noch wochenlang kaum geregnet hatte, hatten sich auch viele heimische Bauern um Feldfrüchte und Getreide gesorgt. Während auf den Äckern Trockenschäden bereits sichtbar wurden, war seitens der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erklärt worden: Der Ertrag der Ernte könne in diesem Jahr regional stark schwanken, weil teilweise die Möglichkeiten der Bewässerung nicht ausreichten. Inzwischen aber sieht es noch schlechter aus. „Nun machen Starkregen und Hagel sowie Stürme unseren Ackerbauern zu schaffen und bringen die Ernte in Gefahr“, erklärte Karl-Friedrich Meyer, Vorsitzender des Ausschusses Pflanze beim Landvolk Niedersachsen, inmitten der erst jetzt allmählich ausklingenden Phase des Dauerregens, der insbe-
sondere das Getreide geschädigt zwar durch Rücklagen vorbeugen hat. Während die Gerste zumeist und ihre Ernte gegen Schäden noch rechtzeitig eingefahren wer- versichern. Doch auch das koste, den konnte, sieht es inzwischen und Versicherungsbeiträge dürffür die später abreifenden Sorten ten dann im Folgejahr weiter steiWeizen und Roggen sowie für de- gen, weiß man beim Landvolk. Im vergangenen Jahr verzeichren Kreuzung Triticale nicht mehr gut aus. Auch im Landkreis nut- nete das Landesamt für Statistik zen die Landwirte für gewöhnlich Niedersachsen am Ende des Somkurze Trockenphasen, in denen mers knapp sechs Millionen Tonnen geerntetes Gedas Getreide dann treide. Die Erträge rasch vom Feld geZunächst am Rande von Weizen, Gerste holt werden kann. einer Dürre, dann und Raps hatten Das aber war seit Wochen schon folgte extreme Nässe 2022 zwar überraschenderweise 9,3 nicht mehr mögProzent über dem lich. Denn ist Getreide reif, darf es beim Mähen Mittelwert der sechs vorausgegannicht zu feucht sein, damit es genen Jahre gelegen. Dennoch seien die hohen Erträge allein, nicht schimmelt und verdirbt. Der extreme Starkregen, aber insbesondere beim Winterweizen, teilweise auch Hagel, habe zudem nicht nur Grund zur Freude geweauch dem Raps zu schaffen ge- sen. „Von vielen Seiten wurde macht und Teile der Ernte be- über geringe Proteingehalte beschädigt, berichtet das Landvolk, richtet, sodass der Weizen nicht bei dem man sich umgehört hat. immer die Vorgaben für die inSo warten heimische Landwirte dustrielle Lebensmittelerzeugung gerade dringend auf einige trocke- erreicht hat“, konstatierte das ne, sonnige Tage in Folge, um Landesamt. Weizen, der nicht dann das Getreide einfahren zu mehr für die Lebensmittelprodukkönnen – um dann das zu retten, tion zu gebrauchen sein dürfte, was noch zu retten ist. Viele Land- sieht man gegenwärtig auf den wirte würden solchen Situationen heimischen Äckern mit großflä-
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chig umgeknickten, weil viel zu nassen und damit zu schweren Pflanzen, erst recht. Und doch gibt es offenbar noch ein anderes Segment, in dem Anbauer zufrieden sind: „Der Regen hat den letzten Kick gegeben“, sagte Fred Eickhorst kürzlich dem Landvolk. Er ist Geschäftsführer des Verbands der Spargel- und Beerenanbauern. Gemünzt waren seine Worte insbesondere auf die Heidelbeere. Immerhin: Laut Landwirtschaftskammer sind es im Heidelbeerland-Niedersachsen mehr als 150 Betriebe, die die blauen Beeren auf rund 2.000 Hektar Fläche anbauen – was fast 70 Prozent der gesamtdeutschen Anbaufläche entspricht. Knapp 10.000 Tonnen der Frucht werden jährlich in Niedersachsen geerntet. Aber: Einen Haken ganz anderer Art gibt es auch wieder bei diesem „Superfood“. Heidelbeeren aus Polen, Rumänien und Serbien überschwemmten den deutschen Lebensmitteleinzelhandel derzeit geradezu, wie Verbandschef Eickhorst feststellt. „Das sind nennenswerte Mengen, die uns große Probleme bereiten“ meint er.
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der Asphalt nun erst in der kommenden Wotersuchung Art und Fabrikate Austauschmotoren che eingebracht wird, wurde die Freigabe des Fritz-Lieken-Ecks auf Montag, 14. August, um 7 Uhr verschoben, teilt die Achimer Stadtverwaltung mit. (hb)
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die neue Deckschicht nicht wie geplant zum
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