Thedinghausen:
der Ortsdurchfahrt 2028
Land Niedersachsen fördert Maßnahme
THEDINGHAUSEN – Wie die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth mitteilt, investiert das Land im Jahr 2028 voraussichtlich 450.000 Euro für die Fahrbahnsanierung der Ortsdurchfahrt Thedinghausen (Landesstraße 354). Das gehe aus dem neuen Mehrjahresprogramm des Landes zur Sanierung von Landesstraßen hervor. Im Frühjahr diesen Jahres waren bereits Schadstellen der L 354 ausgebessert worden. Nach Fertigstellung der Bremer Brückenbaustelle auf der A1, die derzeit für zusätzliche Schwerlastverkehre durch Thedinghausen sorgt, soll die Fahrbahn der Landesstraße in Thedinghausen auf einer Länge von über 400 Metern gründlich instand gesetzt werden. Die Mittel dafür stammen laut Liebetruth aus dem Sondervermögen des Bundes zur Modernisierung der
Infrastruktur. Die Samtgemeindeverwaltung ist ihrerseits seit längerem über die Sanierung der Fahrbahn, der Nebenanlagen und der Entwässerung in Austausch mit der Landesstraßenbaubehörde. Des Weiteren sei für die L 155 zwischen der Abzweigung zur L 158 und Völkersen eine Sanierung im Blick: Für den über fünf Kilometer langen Abschnitt seien Gelder ab dem Jahr 2029 eingeplant. Da dies noch nicht ausreiche, will sich die Abgeordnete in Hannover und gegenüber der Landesstraßenbaubehörde weiter für die Sanierung erneuerungsbedürftiger Kreisverdener Landesstraßen und Radwege einsetzen. „Dazu gehört nach Ende der A1-Baustelle in Bremen in jedem Fall auch die Landesstraße 158 im Bereich Bierden und Uphusen. Wir haben noch viel zu tun“, so Liebetruth. WR
Selbstständig im Nebenerwerb
Selbstständigkeit im Nebenerwerb, die sogenannte hybride Gründung, ist das Thema der kommenden Veranstaltung im Rahmen der Online-Reihe „Start@5“. Referentin Gesa Weiss, Gründungsberaterin beim Landkreis Rotenburg, stellt am Dienstag, 21. Juli, um 17 Uhr das Modell der nebenberuflichen Selbstständigkeit vor.
Welche Schritte hinsichtlich Anmeldung, Versicherung und Steuern erforderlich sind, welche Fördermöglichkeiten es gibt oder was die Vor- und Nachteile sind, wenn die angestrebte Selbstständigkeit nicht den Arbeitsmittelpunkt
darstellt, will Weiss in ihrem Vortrag thematisieren. Die Veranstaltung richtet sich an Gründungswillige sowie Jungunternehmerinnen und -unternehmer, die ihre Organisation bewusst (weiter)entwickeln und stark für die Zukunft machen wollen.
Anmeldungen für das Seminar sind bis zum 20. Juli bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rotenburg möglich. Die Anmeldeseite ist über das Gesamtprogramm der Seminarreihe auf landkreisverden.de/start5 aufrufbar. Der entsprechende Teilnahmelink wird dann am Veranstaltungstag zugesandt. WR
Nicht so prickelnd, aber trotzdem
Natürliches Mineralwasser im Test der Stiftung Warentest
IN KOOPERATION MIT DER STIFTUNG WARENTEST

WWW.STIFTUNG-WARENTEST.DE
Stiftung Warentest hat Medium-Mineralwässer geprüft. Das Ergebnis: Viele Produkte überzeugen, darunter auch günstige Handelsmarken. Doch bei Reinheit und Geschmack gibt es deutliche Unterschiede.
Mineralwasser mit mittlerem Kohlensäuregehalt ist das meistgekaufte Wasser in Deutschland. Genau diese Medium-Wässer hat Stiftung Warentest geprüft. 29 Produkte wurden auf Geschmack, kritische Stoffe, Verunreinigungen, Verpackung und Kennzeichnung untersucht. Für den Test kauften die Prüferinnen und Prüfer 1.188 Flaschen ein und untersuchten insgesamt 1.163 Liter Wasser. Mindestens fünf geschulte Personen verkosteten jedes Wasser und beurteilten Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl. Von einem Medium-Wasser erwarten die Testerinnen und Tester ein spürbares Kribbeln auf der Zunge. Mehrere Produkte enttäuschten hier: Sie sprudelten
kaum im Mund, obwohl sie als Medium-Wasser verkauft werden.
Im Labor wurde jedes Wasser außerdem auf kritische Stoffe wie Arsen, Nitrit und Uran geprüft, auf Keime sowie auf Rückstände von Pestiziden, Süßstoffen und weiteren Substanzen. 90 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher sehen Mineralwasser als ein natürliches, reines Naturprodukt an. Doch die Realität ist nicht immer so klar wie das Wasser im Glas. In mehreren Produkten fanden die Testerinnen und Tester Spuren menschengemachter Verunreinigungen, darunter die PFAS-Verbindung TFA. „TFA ist in Mineralwasser nicht gefährlich, aber unerwünscht“, sagt Projektleiterin Janine Schlenker. Stiftung Warentest bewertet den Stoff ab diesem Test erstmals als oberirdische Verunreinigung. Auch die Verpackung spielte für das Qualitätsurteil eine Rolle: Mehrwegflaschen wurden besser bewertet als Einwegflaschen. Häufig verkauftes Wasser der Eigenmarken des Handels ist allerdings nur in PET-Einwegflaschen zu haben. Für Flaschen aus recyceltem PET gab es Pluspunkte. Zudem schauten die Testerinnen und Tester genau hin, ob die Angaben auf dem Etikett vollständig und korrekt sind. Das Ergebnis zeigt: Die




nen hohen Mineralstoffgehalt legt, findet ebenfalls sehr gute Optionen im Test. Neun Wässer hingegen überzeugten nicht vollständig, wegen zu wenig Prickeln im Mund, Verunreinigungen aus der Umwelt oder Mängeln bei der Kennzeichnung. Der Testsieger heißt Saskia und ist von Lidl (19 Cent pro Liter), Mineau (37 Cent je Liter) schneidet ebenfalls sehr gut ab. Rosbacher (69 Cent) liefert einen hohen Mineralstoffgehalt. Sehr gut und günstig sind neben Testsieger Lidl auch Edeka Gut & Günstig und Rewe ja für 19 Cent pro Liter. Als Umwelttipp rät Stiftung Warentest, Leitungswasser selber aufzusprudeln oder Wasser aus der Regio
Der vollständige Test ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest nachzulesen. Alle Ergebnisse gibt es online unter test. de/mineralwasser. Foto: Stiftung Warentest
Sperrung an Amtsgericht-Eingang der Fußgängerzone
ACHIM – An der Obernstraße (Landesstraße 158) muss in Höhe der Hausnummer 61 –am Eingang der Fußgängerzo-
App als Ticket-Alternative
Stadt Achim setzt Digitalisierung für Parken auf dem Baumplatz um
ACHIM – Im Zuge ihrer Digitalisierungsstrategie bietet die Stadt Achim Bürgerinnen und Bürgern nun das Parken per Smartphone-App rund um den sogenannten Baumplatz zwischen Rathaus und Amtsgericht an. Darüber können Interessierte die Parkgebühr per Mobiltelefon zahlen. Dafür kooperiert die Weserstadt mit Smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Anbieter für das Smartparking stehen mit Easypark, Mobilet, Paybyphone, Parkster, Parco und Peuka zur Auswahl.
Den Parkvorgang starten Autofahrerinnen und -fahrer über ihre Lieblings-App der genannten Anbieter. Dort gibt man seinen Standort, sein Kennzeichen sowie die gewünschte Parkdauer und die bevorzugte Zahlungsmethode ein. Die Parkzeit kann dann ganz nach Bedarf über die App beendet werden, wenn man den Parkplatz verlässt, oder man verlängert sein digitales Parkticket direkt von seinem Aufenthaltsort aus – um Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets zu vermeiden. Für den Komfort addieren die Anbieter des Handyparkens allerdings unterschiedlich hohe Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr der Stadt, die unverändert bleibt (50 Cent pro Stunde und ab Minute 61 alle zwölf Minuten je 10 Cent mehr). Die AnbieterZuschläge können bis zu 40 Cent zusätzlich ausmachen, die einmalig pro Parkvorgang anfallen und direkt an die jeweilige Firma gehen. Für die
Einrichtung des Handyparkens entstehen der Stadt im Gegenzug keine Kosten. Für Parkerinnen und Parker relativieren sich die Anbieterzuschläge praktisch, je länger das Auto stehen bleibt. „Der Parkscheinautomat am Baumplatz bleibt weiterhin natürlich auch ganz normal in Betrieb, und bezahlt werden kann auch weiterhin mit Bargeld“, erklärt Bürgermeister Rainer Ditzfeld. Die neue bargeldlose Alternative als zusätzliche Möglichkeit erleichtere aber vieles. „Zumal man dann nicht mehr extra hin und her laufen muss, um Geld nachzuwerfen – das geht jetzt ganz einfach übers Handy“, so der Verwaltungschef. Zudem
sei bei einer Bargeldzahlung am Automaten zu viel gezahltes Geld weg – ein Nachteil, der die App-Gebühr im Direktvergleich wieder etwas kompensiert. Die analoge Funktion der „Brötchentaste“ wird beim Handyparken ebenfalls berücksichtigt. Wer exakt 15 Minuten in der App einstellt, zahlt fürs Parken nichts, in diesem Fall auch keine zusätzliche Servicegebühr an den Anbieter. Und dass ein Auto ein gültiges digitales Ticket hat, erkennen die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung anhand des Kfz-Kennzeichens, das sie künftig mit einem zentralen Online-System abgleichen können. hb

ne vor dem Amtsgericht – im Zeitraum von Montag, 13. Juli, bis voraussichtlich Dienstag, 14. Juli, der Kanal saniert wer-
den. Die Bauarbeiten im Auftrag des städtischen Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung erfordern ein abgesperrtes
Baufeld, das auch den Radweg umfasst. Die Arbeiten können sich verzögern oder verschieben. WR
