Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden
SAMSTAG, 4. JULI 2026
NR. 3815/56. JAHRGANG
Neuerungen zur Halbzeit
Ihk-Siegel verliehen
So schmeckt uns der Sommer
Welche Regelungen sich zum 1. Juli geändert haben
Dodenhof ist jetzt ein „Top-Ausbildungsbetrieb“
Start der WESER REPORT Sommerserie: Die besten Eisdielen in Bremen und umzu
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ACHIM/OY TEN/ VER DEN
Sprechstunden im Rathaus Oyten OY TEN – Schiedsmann Reinhard Raake ist am Dienstag, 7. Juli, von 17 bis 18 Uhr unter 0176 / 61 10 65 80 zu erreichen, wenn man sich über den Ablauf einesApril Schiedsverfahrens informieren las2022 sen möchte. Der Beauftragte für Menschen mit Anzeige: Behinderungen, MichaelWR Gramse, wiederum lädt für Mittwoch,Titelkopf 8. Juli, von 15 bis 17 Uhr zur offenen Sprechzeit in Raum B4 des Rathauses ein. hb
In Verden findet man die Fachstelle Sucht unter der Adresse Anita-Augspurg-Platz 14 (im Bild), in Achim residiert sie in der Feldstraße 2. Weitere Infos gibt es online unter suchtberatung-achim-verden.de. Foto: Bruns
Verhaltenssüchte im Wandel
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Dürr-Sprechzeit im Rathaus Achim ACHIM – Der stellvertretende Bürgermeister Rüdiger Dürr ist am Dienstag, 7. Juli, von 16 bis 18 Uhr für Anliegen und informative Gespräche im Achimer Rathaus zu erreichen – persönlich vor Ort oder auch telefonisch unter 0172 / 583 70 84 (auch unabhängig von der Sprechzeit). hb
Schadstoffe auf Abfallhof abgeben LANGW EDEL – Kreisverdenerinnen und -verdener können ihre Sonderabfälle wie Reinigungsmittel und Lacke am Samstag, 11. Juli, von 8 bis 12 Uhr auf dem Abfallhof Langwedel, Birkenallee 40, abgeben. hb
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Bei Problemen mit Drogen, Alkohol und Medikamenten, aber auch Spiel- und Mediensüchten, ist die Fachstelle Sucht im Kirchenkreis Verden kreisweite Anlaufstelle – denn der Landkreis Verden selbst hält keine solche Institution als Träger vor. Im vergangenen Jahr kontaktierten 617 Personen (2024: 703 Klienten) die Fachstelle mit Niederlassungen in Achim und Verden, um sich Hilfe und Unterstützung in Suchtfragen zu holen, wie die Institution in ihrer aktuellen Jahresbilanz bekannt gibt. Das Team der Fachstelle führte 2025 insgesamt 5.132 Gespräche durch (2024: 5.849 Gespräche), die sich in 2.547 Einzelgespräche, 1.205 Gruppenkontakte und 1.380 Assistenzen beim Woh-
nen unterteilten: Denn auch unterstützen spezialisierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstelle Suchtkranke dabei, dass sie weiter selbstständig in ihrem Zuhause abstinent leben können. Für ihre Onlineberatung ist die Institution im 4. Quartal des vergangenen Jahr auf die digitale Beratungsplattform „DigiSucht“ gewechselt. Zugewiesen werden den angeschlossenen Beratungsstellen ihre Klientinnen und Klienten dabei über die Postleitzahl, die die Ratsuchenden bei der Anmeldung eingeben müssen. Bei Bedarf kann später in eine Vor-Ort-Beratung gewechselt werden. „Ende 2025 kamen 17 Ratsuchende über Digi Sucht bei uns an. Es fanden 36 Beratungschats statt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Zahl entwickeln wird“, bilanzierte Karoline Kurscheid vom Lei-
tungsteam der Fachstelle. Was die Verteilung der Suchtmittel auf die Beratungsfälle angeht, führt Alkohol führt die Liste weiterhin an (63,76 Prozent), mit großem Abstand von Cannabis als zweithäufigster Substanz (17,22 Prozent). Dies decke sich mit den bundesweiten Erhebungen der vergangenen Jahre. „Oft liegt das an der hohen Verfügbarkeit und der gesellschaftlichen Akzeptanz, insbesondere bei Alkohol – was die Hemmschwelle für einen riskanten Konsum senke, erklärt die hiesige Fachstelle. Man arbeite in einem zunehmend komplexer werdenden Feld, „insbesondere durch die Teillegalisierung von Cannabis sowie durch einen schnell wachsenden synthetischen Drogenmarkt mit unsicheren Substanzmischungen“, wie Fachstellenleiterin Heike Gronewold betont. Präventionskon-
zepte müssten neu gedacht und Beratungsprozesse flexibel an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Einen signifikanten Trend bei den Verhaltenssüchten erkennen die Suchtexpertinnen und -expertinnen in der zunehmenden Verlagerung in den digitalen Raum. So habe sich das Glücksspiel größtenteils ins Internet verlagert. Die Auswirkung auf die Beratungsstatistik der Fachstelle: Die Anzahl der Betroffenen, die Hilfe aufgrund von Online-Glücksspielen suchen, ist jetzt viermal so hoch wie die derjenigen, die vor Ort an Automaten oder in Casinos spielen. Insbesondere im Bereich der Online-Wetten verzeichnet die Beratungsstelle einen markanten Anstieg der Fallzahlen – mit einem Anteil von 44,45 Prozent.
Sommerfahrten für Achimer Senioren nach Bad Zwischenahn
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ACHIM – Der Achimer Seniorenund Behindertenbeirat bietet älteren und behinderten Menschen mit Wohnsitz in Achim eine Sommerfahrt an. Dieses Mal führt der Ausflug ans Zwischenahner Meer. Die Fahrten starten jeweils um 11 Uhr
auf dem Schützenplatz in Achim, die Rückkehr dorthin ist jeweils für 18 Uhr geplant. Am Donnerstag, 13. August, fährt für Rollstuhlfahrer und -fahrerinnen ein Bus mit Lift. Weitere Fahrten finden am Dienstag, 18., und Donnerstag, 20. Au-
gust, statt. Im Kurort im Ammerland erwarten die Reisegruppen Spaziergänge, eine Rundfahrt über den Binnensee oder ein Zeitvertreib in einem Café. Zu Mittag gibt es ein Büfett und einen Nachtisch, die im Preis mit enthalten sind. Pro
Person kostet die Teilnahme 25 Euro, Menschen mit Tafel-Berechtigung zahlen 20 Euro. Anmeldungen werden bei Entrichtung des Kostenbeitrags am Mittwoch, 8. Juli, von 9 bis 12 Uhr, im RathausFoyer entgegengenommen. WR
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Kreisverdener Fachstelle legt Jahresbilanz vor / Alkohol und Cannabis führen Substanzenliste an
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