Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden
SAMSTAG, 27. DEZEMBER 2025
NR. 3788/55. JAHRGANG
Jahreshoroskop
Frisiertrend birgt Gefahr
Premierentickets gewinnen
Wie die Sterne für Liebe, Geld und Gesundheit stehen
Verdener Kreisgesundheitsamt sieht Probleme mit der Hygiene
Holiday on Ice kommt mit Oli P. und seiner Frau nach Bremen
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Aus Bremen. Für Bremen. Für dich.
aok.de/bremen
ACHIM/OY TEN/ VER DEN
Urkunden-Onlineservice pausiert ACHIM Eine neue Gebührenordnung des Landes für Personenstandsurkunden (Ehe-, Geburts-, Lebenspartnerschafts- und Sterbeurkunden) sorgt für eine Unterbrechung beim entsprechenden Online-Service der Stadt Achim. Die Umstellung brauche ein paar Tage, heißt es. WR
Oytener Schiedsmann informiert OY TEN Der Schiedsmann der Gemeinde Oyten Reinhard Raake bietet am Dienstag, 6. Januar, von 17 bis 18 Uhr eine telefonische Sprechstunde an. Interessierte erreichen ihn unter 0176 / 61 10 65 80 und können sich über die Rahmenbedingungen eines Schiedsverfahrens informieren. WR
Kreativ an jedem Montag THEDINGHAUSEN Welcome Thedinghausen startet am Montag, 5. Januar, das neue offene Angebot „Kreativzeit“. Von 10.30 bis 12.30 Uhr lässt sich mit Pinsel, Stift, Nadel und Faden oder anderen Werkzeugen frei gestalten – jeden Montag im Haus auf der Wurth, Bürgerstraße 23. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden sind willkommen. WR
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Late Night Shopping am 29. Dezember und am 02. Januar bis 22 Uhr
Das neue Wehrdienstgesetz ist verabschiedet worden: Ab 2026 sollen alle jungen Männer (ab Jahrgang 2008) deutschlandweit zur Musterung. Symbolfoto: Nicky auf Pixabay
Von Musterung bis Altersrente Zum Jahreswechsel treten zahlreiche neue Gesetze und Regelungen in Kraft M A R INOS K A LOGLOU
Aus dem vor drei Jahren eingeführten Bürgergeld wird die neue Grundsicherung, reine ElektroAutos, die erstmals bis zum 31. Dezember 2030 zugelassen werden, bleiben bis Ende 2035 von der jährlichen Kfz-Steuer befreit oder nur noch sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie – wie alle Jahre wieder gibt es zum 1. Januar eine Reihe von Neuerungen. Eine Auswahl der wichtigsten Änderungen. Zwei Themen beschäftigen Deutschland auch im neuen Jahr: die Bedrohungslage durch Russland und der Fachkräftemangel. Erstgenanntes soll unter anderem mit der Reformierung des Wehrdienstgesetzes angegangen werden. Diese sieht unter anderem eine verpflichtende Musterung für
Männer ab dem Geburtsjahr 2008 vor. Laut Bundesregierung soll der Wehrdienst allerdings freiwillig bleiben. Bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels setzt Berlin auf die „Alten“, Stichwort Aktivrente. Diese gibt es für alle, die das gesetzliche Rentenalter erreicht haben und freiwillig weiterarbeiten. Sie dürfen monatlich bis zu 2.000 Euro steuerfrei dazu verdienen, müssen allerdings weiterhin Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung entrichten. Begünstigt sind laut Bundesfinanzministerium sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmende (keine Selbstständige oder Beamte) ab überschreiten des gesetzlichen Rentenalters. Änderungen kommen auch auf Autofahrende zu. So geht etwa der Führerscheinumtausch in die nächste Runde. Bis zum 19. Januar
müssen alle Kartenführerscheine, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden, gegen die neue, fälschungssichere Scheckkartenvariante umgetauscht werden. Zusätzlich soll gegen Ende des Jahres der digitale Führerschein kommen, der allerdings kein Ersatz, sondern eine Ergänzung für den Kartenführerschein sein wird. Neu ist auch, dass die jährliche Kfz-Steuer künftig nicht mehr in Raten bezahlt werden darf, sondern auf einmal beglichen werden muss. Zudem müssen sich Deutschlands Autofahrende aufgrund des steigenden CO2-Preises auf höhere Kraftstoffpreise einstellen. Dafür wird zum 1. Januar 2026 die Pendlerpauschale dauerhaft ab dem ersten Kilometer auf 38 Cent erhöht. Wer täglich zur Arbeit fährt, soll laut Bundesregierung damit deutlich stärker als zuvor profitie-
ren. Pendelnde, die mit dem Deutschlandticket unterwegs sind, müssen das zweite Jahr in Folge tiefer in die Tasche greifen, denn der bundesweit für Busse und Bahnen im Nah- und Regionalverkehr geltende Fahrschein kostet künftig 63 statt aktuell 58 Euro. Der gesetzliche Mindestlohn steigt ab 1. Januar 2026 von aktuell 12,82 Euro auf 13,90 Euro brutto pro Stunde. Auch die Minijob-Grenze erhöht sich zum Jahreswechsel von 556 Euro auf 603 Euro brutto. Der steuerliche Grundfreibetrag, also das Einkommen, bis zu dem keine Steuer gezahlt werden muss, erhöht sich von momentan 12.096 Euro auf dann 12.348 Euro pro Jahr. Der Kinderfreibetrag für beide Eltern wird auf 9.756 Euro angehoben. Mehr Kindergeld gibt es auch: Künftig kassieren Eltern 259 Euro pro Kind monatlich.
Boogie-Woogie-Feuerwerk im Rathaus Oyten OY TEN Die furiosen Boogie-Woogie-Pianisten Axel Zwingenberger und Henning Pertiet treffen am Dienstag, 30. Dezember, um 20 Uhr im Saal des Oytener Rathauses zu ihrem Jahresabschlusskonzert auf-
einander. Seit mehr als 30 Jahren spielen der Verdener Pertiet mit Hamburger Wurzeln und Zwingenberger aus der Alsterstadt zusammen – es sei ein blindes Vertrauen, das für eine besondere Tiefe in der
Musik sorge, so beschreibt es Pertiet. Ihre Musik besteht aus Elementen des frühen Blues und des klassischen Boogie Woogies der 1920er bis 1940er Jahre. Beide Pianisten
entwickelten daraus ihre eigene musikalische Identität. Karten à 30 Euro (AK: 35 Euro) gibt es bei Schreibwaren Rohrberg in Langwedel und bei Der Blumenladen in Oyten sowie Verden. WR
©brgfx/freepik
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