Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Verden
SAMSTAG, 26. OKTOBER 2024
NR. 3727/54. JAHRGANG
„Grünanteil erhöhen“
Kritische Beziehungen
Von Goldkehlchen und Festzeltstars
Kathrin Moosdorf über Wärmewende und Finanzlücken
Ausstellung in Achim informiert über Gewalt in Partnerschaften
Der 989. Bremer Freimarkt geht in die zweite Halbzeit
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ACHIM/OY TEN/ VER DEN
Badenhop sucht Arbeitskräfte V ERDEN – Die Agentur für Arbeit NienburgVerden und die Badenhop Fleischwerke laden für Dienstag, 5. November, von 9 bis 12 Uhr zu den Fleischwerken in die Röntgenstraße 5 ein. Für Menschen, die sich beruflich umorientieren wollen, bietet der informative Vormittag die Möglichkeit, mit Personalentscheidern unverbindlich ins Gespräch zu kommen. Eine offene Runde bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Fragen rund um das Thema Bewerbung und Auswahlverfahren an das Team von Badenhop zu richten. Um eine Anmeldung wird bis zum 29. Oktober online unter eveeno.com/ anmedung_051124 wird gebeten. WR
Einen Tag Vollsperrung in Baden ACHIM – Wegen einer Veranstaltung wird die Straße Am Badener Bahnhof in Höhe der Hausnummer 7 am Reformationstag – Donnerstag, 31. Oktober – von 16 bis 21 Uhr voll gesperrt. Für Anlieger ist die Zufahrt von der Straße Im Horen sowie von der Bahnhofstraße in die Straße Am Badener Bahnhof bis zur Vollsperrung frei. WR
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Late Night Shopping
Sieben von zehn Einzelhändlern im Elbe-Weser-Raum attestierten ihren Kunden eine rückläufige Konsumneigung, analysiert die Ihk Stade mit Geschäftsstelle in Verden ihre Befragung für das dritte Quartal. Pixabay
Kein goldener Herbst für Konjunktur Ihk Niedersachsen: „Aussichten deutlich eingetrübt“ / Rahmenbedingungen größtes Hemmnis HEN R IK BRU NS
Während vor Ort gerade viele sonnige Tage für einen goldenen Oktober sorgen, wird auch schon von einer „frostigen Stimmung im Land“ gesprochen: nämlich vonseiten der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (Ihkn). Hintergrund: Die jüngste Konjunkturumfrage bei Mitgliedsunternehmen im Bundesland. „Der Wirtschaft in Niedersachsen steht ein harter Winter bevor und die Aussichten für das kommende Jahr haben sich deutlich eingetrübt“, sagt Ihkn-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt. Für ihre Befragung zwischen dem 19. September und dem 7. Oktober für das dritte Quartal hatte die Ihkn zahlreiche Unternehmen angeschrieben – nun sind 1.806 Unter-
am 01. November bis 22 Uhr
nehmensantworten ausgewertet. Ergebnis: 16 Prozent dieser Unternehmen (Vorquartal: 17 Prozent) sehen ihre Lage als gut an, 51 Prozent (vorher 56 Prozent) sind zufrieden und 34 Prozent (vorher 27 Prozent) beurteilen ihre Lage als schlecht. Nur noch 9 Prozent (vorher 10 Prozent) rechnen mit einer günstigeren Geschäftsentwicklung, 50 Prozent (vorher 58 Prozent) erwarten gleichbleibende Geschäfte und 41 Prozent (vorher 32 Prozent) rechnen gar mit einer ungünstigen Entwicklung. „Die Indust rie hat offensichtliche Standortprobleme, die Exporte stagnieren und der Konsum bleibt weiter impulslos. Investitionen, die für eine erfolgreiche industrielle Transformation jetzt nötig wären, sind sogar rückläufig“, fasst Bielfeldt zusammen.
Etwas entspannter liest sich da der regionalere Konjunkturbericht der Ihk Stade für den Elbe-WeserRaum mit einer Geschäftsstelle in Verden. Hier bewerten 18 Prozent der Teilnehmenden ihre gegenwärtige Geschäftslage als gut (plus drei Prozent), jedes zweite Unternehmen als befriedigend oder saisonüblich (vorher 57 Prozent), aber auch 32 Prozent als negativ (vorher 29 Prozent). Die Ihk Stade analysiert: Auftragseingänge in der Industrie und im Baugewerbe bewegten sich auf einem niedrigen Niveau. Sieben von zehn Einzelhändlern attestierten ihren Kunden eine rückläufige Konsumneigung, was bei 71 Prozent für geringere Umsätze sorge. Im Einzelhandel schätzten knapp ein Drittel der Betriebe ihre finanzielle Situation als problematisch ein. Im Ausblick rechnen
nur 8 Prozent der Befragten Firmen mit einer positiven Geschäftsentwicklung, während 37 Prozent von einer eher ungünstigen Entwicklung ausgehen (vorher 40 Prozent). Fach- und Arbeitskräfteengpässe herrschten ebenso in den hiesigen Betrieben vor wie auch eine weiterhin schwache Inlandsnachfrage und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die „als größtes Hemmnis für die künftige Geschäftsentwicklung“ von den Firmen wahrgenommen würden, so die Ihk Stade. Die Politik müsse jetzt gegensteuern. Die Verabschiedung des Bürokratieentlastungsgesetzes IV sei ein Schritt in die richtige Richtung, aber weitere Maßnahmen müssten folgen, meint der Ihk-Hauptgeschäftsführer Elbe-Weser Christoph von Speßhardt.
Seiteneingänge des Parkfriedhofs Achim bald dicht ACHIM – In der Weserstadt gibt es Probleme mit manchen „Durchreisenden“ auf dem Gelände des Parkfriedhofs. „Leider nutzen Radfahrende und Leute auf E-Scootern den Friedhof trotzdem immer wieder als Abkürzung, wodurch es zu gefährli-
chen Situationen im Friedhofsbetrieb kommt“, heißt es aus dem Rathaus. Außerdem gibt es Ärger mit Hundekot auf Grabstellen. Nun reagiert die Stadt und sperrt am kommenden Montag den Seitenzugang „Am Bürgerpark“. Auch
stellt sie zusätzliche deutliche Verbotsschilder auf, die eine Mitnahme von Hunden, Fahrrädern und EScootern aufs Friedhofsgelände untersagen – wie es auch in der Friedhofsordnung steht. Etwas später soll die Zaunanlage am Parkweg erwei-
tert und dann auch der dortige Seiteneingang geschlossen werden. Einzig der Hauptzugang „Memeler Straße“ kann dann genutzt werden. Die Seitengänge werden dann nur noch für Trauerfeiern und Beisetzungen geöffnet. WR
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Mo.-Fr. 8-18 Uhr, Sa. 8-13 Uhr, So. 10-12 Uhr