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Spartak, Octavia, Felicia (německé vydání) (Ukázka, strana 99)

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Das Vierganggetriebe wurde am Lenkrad geschaltet. Der S 450 hatte eine Höchstgeschwindigkeit von über 125 km/h. Seine Beschleunigung auf 80 km/h dauerte vom 1. bis 3. Gang ungefähr 14 Sekunden und sein durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch lag bei 8 bis 10 Litern auf 100 km. Etwa zwei Drittel der Produktion wurden exportiert, vor allem in die BRD und die DDR, aber auch in andere Länder der Welt. In der Tschechoslowakei wurden seit September 1958 etwa 300 Stück des S 450 zu 42.000 Kronen frei im Handel angeboten, während der S 440 und S 445 nur gegen Bezugsscheine zu 28.500 bzw. 33.000 Kronen zu haben waren. Der Skoda 450 wurde somit das dritte Auto, das sich ein betuchter Tschechoslowake (mit etwas Glück dazu) auf dem freien Markt kaufen konnte: Vorher verkaufte das Staatsunternehmen Mototechna nur den Tatra 603 für 98.000 Kronen und den sowjetischer GAZ-21, immerhin inklusive Radio, für 55.000 Kronen. Die AZNP-Werkszeitung „Ventil“ schrieb dazu am 27. September 1958: «Letzte Woche kam ein weiterer Wagen auf den freien Markt. Es ist ein zweisitziger Roadster S 450, den wir in Zusammenarbeit mit dem Werk Kvasiny herstellen. Schon am ersten Tag wurden alleine in Prag 130 Kaufanträge abgegeben. Auch in der Region Hradec Kralove herrscht großes Interesse an diesem Wagen, was die 350 Anträge innerhalb weniger Tage bezeugen. In der ganzen Tschechoslowakei wächst das Interesse am neuen Roadster Skoda S 450, der 42.000 Kronen kostet.“ 1958 wurde der S 450 auf einer Briefmarke einer Auto-Serie der tschechoslowakischen Post abgebildet, neben dem Dampfwagen Bozeks zu 30 Heller, dem ersten Auto «Präsident» aus Koprivnice zu 45 98

Heller, dem Tatra 603 zu 60 Heller, dem Skodabus RTO Lux zu einer Krone und den Lkw Tatra 111 und Praga V3S zu 1,25 Kronen. Die Briefmarke mit dem Roadster hatte einen Wert von 60 Heller, passend für einen gewöhnlichen Brief. Die letzten 299 S 450 wurden im Januar und Februar 1959 gebaut. Danach wurde nur noch der Skoda Felicia gebaut, zwar mit gleicher Karosserie aber verbesserter Vorderachse mit Spiralfedern statt Querblattfedern. Nur bis zum Februar 1959 wurden noch einige neue Roadster mit der alten Vorderachse ausgeliefert. Erwähnenswert ist noch eine Zeichnung des Prager Künstlers Kasik (1929-2004) vom 17. Januar 1961, die sich im Werksarchiv befindet. Sie zeigt einen Entwurf des Typ 450 mit Bezeichnung „Coupé-Entwurf Kasik“. Die Zeichnung stellt ein sportlich anmutendes Coupé dar, aufgebaut auf einem S 450-Standardfahrwerk mit 2400 mm Radstand, niedrigerer Motorhaube, verkürztem und flacherem Heck. Das ganze Auto sollte um 200 mm niedriger werden. Der Bau nach diesem Vorschlag hätte aber auch einen niedrigeren Kühler und die Verlegung der Luftfilter nötig gemacht. Es hätte ein attraktives Coupé werden können, blieb aber wegen der Situation im Automobilwerk AZNP Mlada Boleslav nur ein Entwurf.

S p a r t a k , O c t av i a , F e l i c i a Ukázka elektronické knihy, UID: KOS193645


Zwei Skoda 450, Jahrgang 1958, mit neuem Dach Hammerwerfer Josef Matousek, Mitarbeiter des Werks Kvasiny, am Steuer eines S 450 1961 – Zeichnung eines S 450 Coupé von Künstler Václav Kasík

SKODA 450

99 Ukázka elektronické knihy, UID: KOS193645


Ukázka elektronické knihy, UID: KOS193645


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