Němčina – rétorika, prezentace, komunikace
Bei der Beschreibung von anderen Völkern oder Gruppen tauchen oft Stereotype und Vorurteile auf. Stereotype sind verallgemeinerte Überzeugungen über eine fremde sowie die eigene Kultur. Sie erfüllen eine wichtige Funktion: sie helfen uns nämlich, die Komplexität der Realität zu reduzieren. Vorurteile sind oft negative, emotionale, generalisierende Einstellungen gegenüber anderen Gruppen, die selten mit Erfahrungen und Informationen untermauert werden. Meist wird dabei die eigene Gruppe als richtig, vernünftig, angemessen und wertvoll angesehen. TEST In folgendem Test befinden sich Aussagen, mit denen Sie Ihre interkulturellen Kenntnisse überprüfen können. Überlegen Sie sich auch die Begründungen für Ihre Antworten. R/F 1.
Die klassische Begrüßung in China ist eine tiefe Verbeugung als Zeichen des Respekts.
2.
In islamischen Ländern muss man darauf achten, dem Gegenüber nicht die Fußsohlen zu zeigen.
3.
In den USA gibt man auch dann Trinkgeld, wenn man mit dem Essen oder Service unzufrieden war.
4.
Gehen Sie in Spanien mit Geschäftspartnern in ein Restaurant, zahlt20 jeder für sich, um den anderen nicht verpflichtet zu sein.
5.
Nach dem Essen steht man in China sehr schnell auf und geht.
6.
In Israel muss man mit Gesprächsbeiträgen nicht warten, bis der Gesprächspartner eine Pause macht, sondern darf diesem ins Wort fallen.
7.
Hören Sie in den spanischsprachigen Ländern Amerikas als Antwort auf einen Vorschlag „mañana“ (morgen), ist dies eine klare Ablehnung, die freundlich formuliert ist.
8.
Frauen ist der Zutritt zu Moscheen verboten.
9.
In Japan werden bei geschäftlichen Treffen zuerst die Männer begrüßt.
20 zahlen (= einen Geldbetrag geben) × zählen (die Anzahl feststellen; gehören: Er zählt zu meinen Freunden.) 21 22 23 98 Ukázka elektronické knihy, UID: KOS181086
LEKTION 9 Im Ausland – interkulturelle Beziehungen
10.
Als Zeichen für das Ende eines Essens steckt ein chinesischer Gastgeber seine Essstäbchen in die Reisschüssel.
11.
Im Iran erwartet man Gastgeschenke aus der Heimat der Gäste und freut sich etwa über einen guten Wein.
12.
In den USA Jeans bei Geschäftsbesprechungen zu tragen, widerspricht den üblichen Bekleidungsregeln.
13.
Menschen buddhistischen Glaubens mögen es nicht, wenn man sie am Kopf berührt.
14.
Moslems müssen dreimal am Tag beten.
15.
Auch bei sehr kurzen Begegnungen muss man in den USA seine Begleitperson vorstellen.
16.
In Großbritannien gehört Understatement21 zum guten Ton.
17.
In arabischen Ländern sind Umarmungen zwischen Mann und Frau in der Öffentlichkeit nur bei verheirateten Paaren22 üblich.
18.
In Chile wird der Pünktlichkeit bei geschäftlichen Treffen viel Wert beigemessen.
19.
Stellt man sich in Ungarn gleich mit dem Vornamen vor, wird dies als angenehme Vertrautheit empfunden.
20.
In Tunesien ist der Genuss von alkoholischen Getränken auch Personen verboten, die nicht dem islamischen Glauben angehören.
21.
In der Tschechischen Republik wird geringer Augenkontakt mit Unaufrichtigkeit assoziiert.
22.
Der Händedruck zur Begrüßung ist unter der weißen Bevölkerung Südafrikas wenig verbreitet.
23.
In Spanien kommt man erst nach dem Smalltalk und einem ausgiebigen privaten Austausch von Neuigkeiten auf die Geschäfte zu sprechen.
24.
In den skandinavischen Ländern misst man hierarchischen Unterschieden keine große Bedeutung bei.
25.
Als Gastgeschenk ist man in Russland mit einer Flasche Wodka auf der sicheren Seite.
21 das Understatement = die Bescheidenheit, die Zurückhaltung 22 ein paar (einige) x ein Paar (zwei zusammengehörende Menschen, Tiere oder Dinge)
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Němčina – rétorika, prezentace, komunikace
26.
In Polen ist der Katholizismus die am meisten verbreitete Glaubensrichtung.
27.
Statussymbole spielen in den Niederlanden eine wichtige Rolle.
28.
In Marokko darf man nicht mit der rechten Hand essen, weil diese als unrein gilt.
29.
Titel spielen in Australien eine große Rolle, um das hierarchische Verhältnis zu Gesprächspartnern besser einschätzen zu können.
30.
In Asien sollten Sie bei einer Begrüßung mit Handschlag die Hand nur sehr leicht drücken.
31.
Sie fahren in der Türkei mit dem Pkw auf der Landstraße und steuern die nächste Tankstelle an. Der Tankwart fängt mit Ihnen ein Gespräch an und bietet Ihnen eine kleine Tasse Tee an. Sie lehnen den Tee ab und warten bis der Wagen betankt ist.
32.
In der Schweiz kommen Sie in ein Meeting, in dem bekannte und unbekannte Kollegen sind. Sie stellen sich als Herr Doktor sowieso vor.
33.
Sie sind in England mit mehreren Bekannten in einem Lokal. Die Rechnung23 kommt. Die Rechnung wird durch die anwesenden Personen geteilt.
34.
Im Pub in England gibt Ihnen Ihr Gesprächspartner ein Bier aus. Sie versuchen, ihm das Geld zu geben.
35.
Sie stellen nach einer Präsentation in Indien die Frage, ob Ihre Kollegen noch Anmerkungen haben. Diese schütteln den Kopf und meinen damit Nein.
36.
Zusammen mit einer Gruppe von sieben japanischen Kollegen sind Sie bei einem befreundeten Vertriebskollegen zum Essen eingeladen. Auf der Einladungskarte ist 19 Uhr als Beginn angegeben. Sie kommen um Punkt 19 Uhr und bringen Ihre Partnerin mit.
37.
In der Schweiz verlassen Sie ein Geschäft/ein Restaurant. Sie verabschieden sich dabei mit „Tschüss.“
23 Rechnung, zde: účet; také: faktura
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