OPER

![]()

Oper von Giuseppe Verdi
Im Club Bühnen Bern profitieren Sie von attraktiven Vergünstigungen auf fast alle Tickets von Bühnen Bern sowie von exklusiven Veranstaltungen, die Sie ganz nahe an die Künstlerinnen und Künstler bringen. Mit Ihrem Club-Beitrag fördern Sie aber auch ganz direkt Bühnen Bern und damit ein vielfältiges Theater- und Konzertangebot für Bern.
Weitere Informationen: www.club-buehnenbern.ch
Libretto von Francesco Maria Piave
(textliche Neufassung von Antonio Ghislanzoni)
Musikalische Leitung
Alevtina Ioffe
Regie
Julia Lwowski
Bühne
Yassu Yabara
Kostüme
Romy Springsguth
Video
Martin Mallon
Licht
Christian Aufderstroth
Chor
Zsolt Czetner
Dramaturgie
Rainer Karlitschek
Chor und Extrachor der Bühnen Bern
Berner Symphonieorchester
Statisterie und Kinderstatisterie der Bühnen Bern
Berner Premiere So
03.05.26
Stadttheater
Uraufführung
10. November 1862
Kaiserliche Oper, St. Petersburg
Uraufführung der umgearbeiteten
Neufassung
27. Februar 1869
Teatro alla Scala, Mailand
Unter dem Patronat des

Merci
Warlomont-AngerStiftung




Ein Vater will seine Tochter standesgemäss in die Oper ausführen. Auf dem Programm steht eine berühmte Verdi-Oper über die sprichwörtliche Macht des Schicksals. Als die Tochter mit einem unbekannten Zuschauer Kontakt aufnimmt, will ihr Vater sie abschirmen, doch die Tochter fühlt sich von der Situation auf der Bühne ergriffen und wird förmlich von ihr angezogen. Ihr scheint, die Bühne erzähle auch die Geschichte ihres Lebens.
Der Marchese di Calatrava hat die Verbindung seiner Tochter Leonora zu Don Alvaro – einem Inka-Nachfahren – untersagt, weil er sie aus rassistischen Ressentiments als unstandesgemäss ansieht. Trotzdem denkt Leonora darüber nach, heimlich mit Alvaro die Heimat zu verlassen.
Zusammen mit ihrer Vertrauten Curra erwartet Leonora den Liebhaber, der versprochen hat, die Flucht zu organisieren. Nachdem Alvaro eingetroffen ist, überrascht der Marchese die beiden Liebenden. Es kommt zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der der Marchese tödlich verwundet wird. Der sterbende Vater verflucht seine Tochter. Alvaro und Leonora fliehen.
Leonoras Bruder Don Carlo will den Tod seines Vaters rächen und so die Familienehre wiederherstellen. Bei seinen Nachforschungen gibt er sich unter falschem Namen als Student aus. Leonora, die auf der Flucht von Alvaro getrennt wurde, gelingt es, sich in Männerkleidung vor ihrem Bruder zu verbergen. Die Wahrsagerin Preziosilla schürt Kriegsbegeisterung und verspricht Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld. Nur Carlo prophezeit sie ein schreckliches Ende.
Leonora sucht Asyl in einem Kloster. Sie bittet Fra Melitone, sie zum Klostervorsteher Guardiano durchzulassen. Trotz Guardianos Einwänden lässt sich Leonora nicht abweisen: Sie will getrennt von der Klostergemeinschaft als Einsiedlerin Busse tun. Guardiano erklärt sich schliesslich einverstanden und warnt seine Mitbrüder in einem ekstatischen Ritual davor, die Abgeschiedenheit zu stören.
Alvaro ist ins Heer eingetreten. Seine wahre Identität als Sohn eines aufständischen Inka-Fürsten hält er geheim. Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung rettet er einem Offizier das Leben. Es ist Carlo, der ebenfalls unter falschem Namen in der Armee dient. Beide schwören sich vor der Schlacht Freundschaft auf Leben und Tod.
Alvaro wird verwundet. Er nimmt Carlo das Versprechen ab, persönliche Papiere im Falle seines Todes zu vernichten. Carlo entdeckt darunter ein Bild seiner Schwester und erkennt in Alvaro den Mörder seines Vaters.
Nach der Genesung Alvaros fordert Carlo ihn zum Duell, doch die beiden werden getrennt. Alvaro beschliesst, in ein Kloster einzutreten.
Preziosilla geht im Feldlager ihren Geschäften nach. Mit den letzten Wertsachen der Soldaten versucht Trabuco einigen Handel. Preziosilla feuert mit wilden Schlachtrufen die Menge an.
Zurück im Kloster bringt Fra Melitone bei der Armenspeisung nicht die gleiche Geduld auf wie sein Mitbruder Raffaele. Unter diesem Namen hat Alvaro im Kloster Zuflucht gefunden, ohne etwas von Leonoras Verbleib zu wissen. Don Carlo ist ihm hierher gefolgt, und erneut entbrennt ein erbitterter Kampf.
Leonora hat keinen Frieden gefunden und bittet Gott um Ruhe im Tod. Alvaro verwundet Carlo beim Duell tödlich und dringt bei der Suche nach Hilfe in Leonoras Einsiedelei ein. Leonora und Alvaro erkennen sich wieder. Selbst im Sterben will Carlo Rache nehmen und tötet Leonora. Alvaro verzweifelt.
