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Weißer Dorfecho 200

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Das Stadtteilmagazin für Köln-Weiß • Herausgeber: Dorfgemeinschaft Weiß e.V.

Ausgabe 200 • September 2026

Weißer Dorfecho e b a g s u a s m b ila u Ju


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Rufnummern für Notfälle in unserem Stadtbezirk

Inhalt

Polizei-Notruf 110 Feuerwehr - Notruf - Notarzt 112 Polizei - Dienstelle Rodenkirchen 0221 2295230 Krankentransport: DRK und Malteser 0221 8888 48 ABS 0221 192 12 Arztrufzentrale 116 117 Zahnärztlicher Notdienst 0221 29010200 Kinder- und Jugendärztliche Notrufpraxis 0221 47888999 Giftnotruf Bonn 0228 19240 Ev. Krankenhaus Weyertal 0221 4790 Krankenhaus der Augustinerinnen 0221 33080 Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling 02236 77-0 Uniklinik Köln 0221 4780 St. - Antonius Krankenhaus 0221 37930 St. - Elisabeth-Krankenhaus 0221 46770 St. - Hildegardis-Krankenhaus 0221 40030 St. - Franziskus-Hospital 0221 55910 Psychiatrisches Krankenhaus(Alexianer Krankenh.s)02203 369110000 Entstördienst Rheinische Netzgesellschaft: Strom 0221 34645 600 Gas 0221 34645 600, Köln-West: 0221 77066 Notruf - Suchtkranke 0221 2074 601 Telefonseelsorge (ev.) 0800 1110111 Telefonseelsorge (kath.) 0800 1110222 Bei Sirenensignal: Radio Köln einschalten! Erste Informationen werden dort sofort gesendet. Weiteres Verhalten entnehmen Sie bitte der „Information für unsere Nachbarschaft“.

Liebe Leser

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Glückwünsche zum 200. Dorfecho

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Entwicklung des Dorfechos auf dem Zeitstrahl

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Interview mit Eva Fiedler

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Interview mit Ralf Perey

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Interview mit Uschi Schupke

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Interview mit Inge und Helmut Schuhbäck

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Aus dem Archiv: Alte Artikel und Anzeigen

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Blick hinter die Kulissen beim Dorfecho

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Die Siegerinnen des Logo-Wettbewerbs Sonja Hansen und Iris Reichstein

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Das neue Logo

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Almabtrieb im Oktober

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Robotik Olympiad-Weltfinale: Von Weiß nach Puerto Rico

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Rodenkirchener Kammerchor in der Philharmonie

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Kartoffelfest der Löstigen Wiever

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Neues aus der Albert-Schweitzer-Grundschule

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Kinder berichten über die Bundesjugendspiele

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Impressum

Weißer Rheinbogen Stiftung: Ein Umschlag für schöne Ferien 15 Jahre Engagement trägt Früchte

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St. Georg: Pfarrfest und Familienwochenende

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Bienenkurse in Weiß – eine Imkerin erzählt

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TSV Weiß on Tour

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TVR: Segelfreizeit, Herbstfreizeiten, American Football

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Quo Vadis

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Mitgliederformular

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Jubiläumsfeier im RTZ

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Jahresausflug der WassersportFreunde Weiss

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DLRG Rodenkirchen: Wochenendfahrt mit Stromausfall

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Gartenkolumne: Nachts im Garten

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Statt Rechtstipp: Abschied nach vielen Jahren

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WEISSER DORFECHO Herausgeber: Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e.V. Johannes Jendrsczok, Henrikestraße 2, 50999 Köln Internet: www.dorfgemeinschaft-weiss.de E-Mail: info@dorfgemeinschaft-weiss.de Chefredaktion: Stephanie Broch, E-Mail: redaktion@dorfgemeinschaft-weiss.de Mitarbeiter dieser Ausgabe: Sandra Anders, Gregor Bergrath, Lara Bergrath, Stephanie Broch, Tomasz Ciesniewski, Willi Esser, Ruth Esten-Blau, Rosa Eveking, Sonja Hansen, Colin Hughes, Kira Januszewsk, Johannes Jendrsczok, Dieter Korbmacher, Niclas Kusenbach, Tobias Lammert, Markus Lückingsmeier, Margit Müller-Vorländer, Robert Neuschütz, Barbara Otto, Ralf Perey, Christian Pieck, Ursula Pies, Mechthild Posth, Iris Reichstein, Rainer Schermbeck, Kristin Spangenberg, Mark Spangenberg, Team der Albert-Schweitzer-Schule, Kyne Uhlig, Bernd Wagner, Martina Wagner, Elke Wieczorek-Hughes, David Winkel, Robert Wirtz, Stefan Worring, Jürgen Zaverl Anzeigenannahme: Robert Neuschütz, Telefon: 0151 41817394 robert.neuschuetz@dorfgemeinschaft-weiss.de Gestaltung & Produktion: Silke Keller, Grüner Weg 1, 50999 Köln, Telefon 02236 509 506 4 Druck & Weiterverarbeitung: Küpper Druck GmbH & Co. KG, Toyota Allee 21, 50858 Köln Telefon 02234 949990-0, www.kuepperdruck.de Das „Weißer Dorfecho“ ist ein unabhängiges, überparteiliches Mitteilungsblatt der Dorfgemeinschaft Weiß und erscheint vierteljährlich. Die veröffentlichten Beiträge der Autoren spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider! Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Dezember 2026. Letzter Termin für Beiträge, Fotos und Anzeigen ist Freitag, 30. Oktober 2026. Gedruckte Auflage: 3.400 Exemplare.

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Apotheken-Notdienst in Weiß An untenstehenden Tagen und Nächten hat die Rosen-Apotheke für Sie Nacht- beziehungsweise Sonntagsbereitschaft, jeweils von 9 bis 9 Uhr (Termine unter Vorbehalt). Auf der Ruhr 86, 50999 Köln, Telefon und Fax 02236-61731. An allen anderen Tagen finden Sie an der Rosen-Apotheke einen Anschlag, der die nächstgelegene offene Apotheke ausweist.

Donnerstag, 1. Oktober 2026 Mittwoch, 28. Oktober 2026 Sonntag,6. Dezember 2026 WEISSER DORFECHO 200

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Liebe Leserinnen und Leser, rund 6.000 Artikel in 200 Ausgaben und unzählige Stunden ehrenamtlichen Engagements – all das steckt in 50 Jahren Weißer Dorfecho. Ein halbes Jahrhundert Dorfgeschichte, festgehalten von Menschen, die ihre Zeit, ihre Ideen und ihr Herzblut eingebracht haben, um das Leben in Weiß zu dokumentieren und die Gemeinschaft zu stärken. Besonders bemerkenswert ist, dass das Dorfecho seit seiner ersten Ausgabe ausnahmslos in jedem Quartal erschienen ist. Trotz einer Pandemie mit Lockdowns und vieler weiterer Herausforderungen ist es gelungen, diese Tradition ohne Unterbrechung fortzuführen. Das ist alles andere als selbstverständlich und erfüllt uns mit großem Respekt gegenüber allen, die das Dorfecho in den vergangenen fünf Jahrzehnten geprägt und möglich gemacht haben. Einige von ihnen durften wir für diese Sonderausgabe interviewen. Ihre Erinnerungen und Geschichten finden Sie in dieser Jubiläumsausgabe. Um diesem besonderen Jubiläum gerecht zu werden, haben wir bereits zu Beginn des Jahres einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der diese Ausgabe geplant und gestaltet hat. In den vergangenen Monaten wurde recherchiert, geschrieben, gesichtet und gestaltet – mit viel Engagement und Liebe zum Detail. Das Ergebnis halten Sie nun in den Händen. Wir sind stolz auf diese Jubiläumsausgabe, die zugleich das umfangreichste Dorfecho aller Zeiten ist, und hoffen, dass sie Ihnen viel Freude bereitet. Vielleicht wird sie in einigen Jahren noch einmal aus dem Regal oder vom Dachboden hervorgeholt und lädt erneut zum Schmökern und Entdecken ein. Ein weiterer Meilenstein für unsere Dorfgemeinschaft ist unser neues Vereinslogo. Wie viele von Ihnen mitbekommen haben, haben wir im Frühjahr einen Logowettbewerb ausgeschrieben. Das Interesse war groß: Insgesamt erreichten uns 15 kreative Entwürfe. Gemeinsam mit einem professionellen Grafiker haben wir daraus das neue Erscheinungsbild der Dorf-

gemeinschaft entwickelt. Das Ergebnis präsentieren wir Ihnen auf Seite 27. Auch wenn sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt, werden die Bordsteine in Weiß noch lange nicht hochgeklappt – ganz im Gegenteil. Am 11. September findet wieder das Kartoffelfest auf dem Kirchplatz statt. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher. Der gesamte Erlös kommt den Vereinen Löstige Wiever vun St. Georg, KjG St. Georg und der Dorfgemeinschaft Weiß 1962 e. V. zugute. Lassen Sie sich also von dem kulinarischen Angebot verwöhnen und genießen Sie gemeinsam mit uns einen stimmungsvollen Abend im Dorf (Mehr Informationen auf Seite 31.). Außerdem steht am 10. Oktober auf dem Hof Lorbach wieder der traditionelle Almabtrieb auf dem Programm. Neben dem Karnevalszug zählt er zu den größten Veranstaltungen unseres Dorfes und ist längst zu einem festen Bestandteil des Weißer Veranstaltungskalenders geworden (Mehr Informationen auf Seite 28.). Den Abschluss des Jahres bildet der Weißer Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende auf dem Kirchplatz. Erstmals findet der Markt an drei Tagen statt – vom 27. bis 29. November – und läutet die Weihnachtszeit in unserem Veedel ein. Der Weihnachtsmarkt lebt in hohem Maße von Ihrer Unterstützung. Verfolgen Sie daher gerne unsere Neuigkeiten auf unseren Social-Media-Kanälen. Dort veröffentlichen wir in Kürze die Schichtpläne, in die sich alle eintragen können, die Lust haben, einen Beitrag zur Gemeinschaft im Dorf zu leisten. Nun wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen dieser Jubiläumsausgabe und einen schönen Herbst im Veedel. Ihr Vorstand David Winkel (1. Vorsitzender) Johannes Jendrsczok (Geschäftsführer) Robert Neuschütz (Schatzmeister)

Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeich­nungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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Glückwünsche Liebe Leserinnen und Leser, liebe Bürgerinnen und Bürger von Weiß, Zur 200. Ausgabe des Weißer Dorfechos gratuliere ich der Redaktion und allen Mitwirkenden ganz herzlich. Zweihundert Ausgaben sind ein bemerkenswertes Jubiläum. Es steht für Kontinuität, ehrenamtliches Engagement und eine enge Verbundenheit mit dem Veedel. Das Weißer Dorfecho informiert über das lokale Geschehen und trägt dazu bei, das Gemeinschaftsgefühl in Weiß zu stärken. Gerade in einer Zeit, in der Informationen oft schnelllebig und anonym sind, haben lokale Medien eine besondere Bedeutung. Sie schaffen Nähe, fördern den Austausch und machen sichtbar, was das Leben vor Ort ausmacht: das Engagement vieler Menschen für ihre Nachbarschaft, ihre Vereine und ihr Gemeinwesen. Liebe Leserinnen und Leser, zur 200. Ausgabe unserer vierteljährlich erscheinenden Dorfzeitung gratuliert der Sportverein TSV Weiß herzlich. Dieses Jubiläum zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Engagement in unserem Dorf sind. Seit vielen Jahren berichtet die Zeitung über Vereinsleben, Veranstaltungen und Menschen, die unsere Gemeinschaft prägen. Auch unser Sportverein durfte mit Berichten über Spiele, Turniere und Feste immer wieder Teil davon sein.

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Mein Dank gilt allen, die das Weißer Dorfecho über die Jahre mit Ideen, Berichten, Fotos und organisatorischem Einsatz gestaltet haben und das auch weiterhin tun werden. Ihr ehrenamtliches Wirken ist ein wertvoller Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander in unserem Stadtbezirk. Für die Zukunft wünsche ich weiterhin viele interessierte Leserinnen und Leser, engagierte Autorinnen und Autoren sowie die Freude, das Leben in Weiß auch künftig zu begleiten und zu dokumentieren. Es grüßt Sie sehr herzlich, Dr. Sabine Müller Bezirksbürgermeisterin Rodenkirchen

Ein großer Dank gilt allen, die die Zeitung über so viele Jahre mit Einsatz und Ideen gestaltet haben. Sie schaffen damit eine Verbindung zwischen den Generationen und halten das Dorfleben lebendig. Als Verein wissen wir, wie wichtig Gemeinschaft und Ehrenamt sind. Deshalb freuen wir uns auf viele weitere Ausgaben und wünschen der Redaktion weiterhin viel Erfolg. Mit sportlichen Grüßen Herbert Schmiel (Vorstand TSV Weiß)

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200 Ausgaben Weißer Dorfecho, über 50 Jahre ein Sprachrohr zwischen der Dorfgemeinschaft und unseren Bürgern in Weiß; das ist mehr als großartig und verdient sehr viel Respekt! Das Weißer Dorfecho ist ein wichtiges Instrument, Informationen und Anliegen, die uns im Dorf wichtig sind, zu erfassen und zu kommunizieren. Und dies ist zunehmend wichtiger denn je. Das Dorfecho ist digital in den Medien vertreten, und trotzdem werden immer wieder Stimmen laut, ob es heute noch sinnvoll ist, ein haptisches Medium herauszugeben. Es ist unbedingt wichtig, dass die BürLiebes Weißer Dorfecho, 200 Ausgaben – was für ein Grund zum Feiern! Zu diesem beeindruckenden Jubiläum gratulieren wir Ihnen ganz herzlich. Seit vielen Jahren begleitet das Weißer Dorfecho unser Veedel, berichtet über das bunte Dorfleben, informiert über aktuelle Entwicklungen und macht neugierig auf alles, was noch kommt. Es hält Erinnerungen fest, bringt Menschen zusammen und zeigt immer wieder, wie lebendig und vielfältig Weiß ist. Damit ist das Weißer Dorfecho weit mehr als eine Dorfzeitung – es ist ein Stück gelebte Dorfgemeinschaft und ein wichtiger Bestandteil unseres Zusammenhalts. Herzlichen Glückwunsch zur 200. Ausgabe des Dorfechos! Wir sind ein kleines, unscheinbares Dorf am äußersten Rand von Köln, vielleicht nicht ganz so unbeugsam wie das kleine gallische Dorf aus „Asterix und Obelix“, aber sicher ein Dorf im besten Sinne. Und

Liebe Leserinnen und Leser, auch wir von der KjG möchten der Dorfgemeinschaft herzlich zu ihrer zweihundertsten Ausgabe des Weißer Dorfechos gratulieren. Die KjG ist eng mit der Dorfgemeinschaft verbunden, insbesondere durch das langjährige Engagement von Johannes und David, die sich zuvor jahrelang als Leiter in der KjG engagiert haben. Bei Festen unterstützt die KjG die Dorfgemeinschaft mit Ständen und beim Auf- und Abbau und umgekehrt. Darüber hinaus bietet das Dorfecho der KjG eine wertvolle Plattform, um für unsere Fahrten und Aktionen zu werben und die Weißer*innen über unsere Aktivitäten zu informieren.

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ger etwas „in den Händen haben“- und es ist gewollt. Wir danken, auch im Namen des Vorstands der Kapelle Jonge, der Dorfgemeinschaft und den Redakteuren des Dorfechos für ihr Engagement und hoffen, dass dies weiterhin erfolgreich bestehen bleibt. Ganz herzliche Glückwünsche zu eurem Jubiläum! Christian Pieck Vizepräsident Kapelle Jonge

Als Weißer Grundschule freuen wir uns sehr, dass wir unser Schulleben nun schon seit über zehn Jahren in Ihren Seiten präsentieren dürfen. Auch in den nächsten 200 Ausgaben sind wir gerne wieder mit dabei und freuen uns darauf, gemeinsam viele weitere Geschichten aus unserem Schulleben und unserem Veedel zu teilen. Im Namen der gesamten Schulgemeinde sagen wir: Herzlichen Glückwunsch zu 200 Ausgaben und auf viele weitere! Ralf Hoffmeister (Schulleiter) und Eva-Maria Pätzold (stellv. Schulleiterin)

das Dorfecho hat hieran einen wichtigen Anteil. Die großen Medien berichten selten darüber, was in Weiß geschieht, diese wichtigen Dinge erfährt man in „unserem Blättchen“, und das ist gut so! Weiter so! RTZ

Es ist schön zu sehen, wie unser Dorf es immer wieder schafft, Jung und Alt zusammenzubringen und so unvergessliche Feste, Aktionen und Begegnungen zu schaffen. Ich freue mich auf weitere gemeinsame Aktionen in Weiß und auf die nächsten 200 Ausgaben des Dorfechos. Mit freundlichen Grüßen Matti Reifenstein Leiter der KjG St. Georg Weiß

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Lieber Vorstand des Weißer Dorfecho der Dorfgemeinschaft in Köln-Weiß, gerne möchte auch ich ganz, ganz herzlich zur Fertigstellung der 200. Ausgabe des „Weißer Dorfecho“ gratulieren. Ein so langjähriges Bestehen eines Stadtteil- oder Dorfmagazins ist nicht nur selten, es zeugt auch von einer guten und engagierten Gemeinschaft von lieben Menschen, die sich selbstlos im Ehrenamt einbringen und dadurch vielen Mitbürgern große Freude bereiten.

umgesetzt wurden, die Pfarrgemeinde St. Georg, die Notgemeinschaft Weiß und nicht zuletzt die im Stadtteil ansässige Karnevalsgesellschaft „Kapelle Jonge“, die mir stets und von Anfang an mit großer Herzlichkeit und ebenso großer Offenheit begegnete.

Über ein Vierteljahrhundert (1989-2014) durfte ich mit großem Stolz und ebenso großer Freude dieser Gemeinschaft, als ihr „Dorfsheriff“ angehören und sehr, sehr gerne denke ich heute an diese mich sehr erfüllende Zeit zurück. Dass das Weißer Dorfecho, damals mit dem Redakteur Ralf Louis, mich im Rahmen eines kurzen Interviews bekannt machte, erleichterte mir die Erfüllung meiner polizeilichen Aufgaben, und ich bedanke mich hier noch einmal bei all den vielen Weißer Bürgern, die mich in all den Jahren sehr freundlich und bereitwillig in meiner Arbeit unterstützt haben.

Ohne das Weißer Dorfecho wäre es für mich schwieriger gewesen! Deshalb gelten mein besonderer Dank und meine tiefe Anerkennung allen ehemaligen und aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieses großartigen Magazins, das ich auch heute noch sehr gerne lese.

Nicht vergessen möchte ich die Schulleitungen der Weißer Grundschule, wo viele Aktionen geplant und

Ihr Jörg Wenderdel

Liebe Dorfgemeinschaft Weiß, im Namen des Kleingärtnervereins gratuliere ich ganz herzlich zum 50-jährigen Bestehen des Weißer Dorfechos. Ein halbes Jahrhundert über die Ereignisse in unserem Veedel zu informieren und die Menschen zu begleiten steht für großes Engagement und die erfolgreiche Arbeit vieler Beteiligten, die mit Beständigkeit, großem Einsatz und Leidenschaft diese Zeitschrift über die Jahre geprägt haben.

allen, die in den vergangenen fünf Jahrzehnten zum Gelingen beigetragen haben.

Als Kleingärtnerinnen und Kleingärtner wissen wir, dass nachhaltiger Erfolg nur mit Mut, Ausdauer und Geduld erfolgt. Daher gilt mein besonderer Dank

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum des Weißer Dorfechos! Seit vielen Jahren begleitet das Weißer Dorfecho das Leben in Weiß, berichtet über Menschen, Vereine und Ereignisse und trägt damit wesentlich zum Zusammenhalt in unserer Dorfgemeinschaft bei. Es schafft Sichtbarkeit für das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger und hält die Geschichte und das lebendige Miteinander unseres Veedels fest. Die Lebenshilfe Rodenkirchen e.V. fühlt sich diesem Gemeinschaftsgedanken in besonderer Weise verbunden. Menschen mit Behinderung, die wir begleiten und unterstützen, sind ein aktiver Teil des Dorflebens. Sie nehmen an Festen und Feiern teil, feiern gemeinsam Karneval, sind beim Karnevalszug dabei und erleben die vielen Veranstaltungen, die das Le-

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Zahlreiche Artikel im Weißer Dorfecho waren in diesen 25 Jahren die Folge und immer wieder durfte ich durch diese positive Art der Berichterstattung in meiner Arbeit profitieren.

Ich gratuliere Ihnen nochmals zur 200. Ausgabe und wünsche weiterhin solch großen Erfolg! Alles erdenklich Gute für Sie und „meine“ Weißer Bürgerinnen und Bürger.

Wie ein gepflegter Garten über viele Jahre Früchte trägt, so möge auch das Weißer Dorfecho weiterhin wachsen, blühen und gedeihen. Für die Zukunft wünsche ich weiterhin viele interessante Themen und eine große Leserschaft. Ebenso gilt mein Dank und Wertschätzung dem Vorstand der Dorfgemeinschaft für eure geleistete Arbeit. Julia Wehner (Vorsitzende)

ben in Weiß so besonders machen. Diese Begegnungen fördern Inklusion ganz praktisch – dort, wo Menschen miteinander lachen, feiern und sich begegnen. Wir danken dem Weißer Dorfecho für die kontinuierliche Berichterstattung über das Leben im Veedel aber speziell auch über unseren Verein und wünschen der Redaktion, den Autorinnen und Autoren sowie allen Unterstützenden weiterhin viel Erfolg, kreative Ideen und zahlreiche Leserinnen und Leser. Möge das Weißer Dorfecho auch in Zukunft eine starke Stimme für unsere Gemeinschaft bleiben. Eure Lebenshilfe Rodenkirchen e.V. Frank Erhard, Geschäftsführer Lebenshilfe Rodenkirchen e.V.

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Leeves Dorfecho, hätzliche Jlöckwunsch zur 200. Usjaav oder och zum 50. Jebotsdaach wünsche deer vun Hätze de Löstigen Wiever vun St. Georg. Seit unserer Gründung 1990 begleitest Du uns und wir sind froh, dass es Dich gibt. Du hast sowohl von unseren Sitzungen als auch von den legendären Kartoffelfesten, Weihnachtsmärkten oder anderen Aktivitäten von uns berichtet, selbst zu Corona Zeiten Das Jugend- und Kulturzentrum Weiss gratuliert zur 200. Ausgabe! Und zwar weil: > das Dorfecho gibt uns immer Gelegenheit auf unsere Arbeit und Termine aufmerksam zu machen! So kommen unsere Aktionen immer bei den Richtigen an! > das Dorfecho ist ein echtes Stück Beteiligung, hier darf man wirklich mitwirken! Das ist auch deswegen toll, weil auch wir so arbeiten und Partizipation eine so wichtige Aufgabe ist. Auch Kinder und Jugendliche haben so die Chance, etwas zum Magazin beizutragen!

waren wir im ständigen Austausch. Maach wigger esu, denn esu beste jot. Du bist, wie Du heißt- das Echo des Dorfes und man findet in Dir alles Aktuelle, Wissenswertes, Anekdötchen und vieles aus dem Dorfleben. Es grüßen herzlich Die Löstigen Wiever vun St. Georg

printeter Version), bekommt man immer einen sehr guten Eindruck vom bunten Dorf Weiss! > alle Beteiligten engagieren sich voll und ganz für unseren Stadtteil! Danke dafür! Kurzum: Das Dorfecho ist in all den Jahren für unser JuKu ein treuer Begleiter geworden und im Gegensatz zu manch anderen Zeitungen interessieren hier wirklich die Neuigkeiten, die man teilen möchte! Macht immer weiter so und nochmals: Allerherzlichsten Glückwunsch!

> liest man das Dorfecho (egal ob online oder in ge-

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Ausgabe 45 Neue Titelgestaltung nun mit ganzeitigem Titelbild

1982 Ausgabe 23 Redaktion Trude u. Neithard Wronka, Erwin Heisrath

Redaktion Albert Liebig u. Neithard Wronka

1977 Ausgabe 3 Steigerung der Auflage auf 2.200 Exemplare 1978 Ausgabe 6 Heinz Kunze ergänzt Redaktion

1986 Ausgabe 40 Gestrichenes Papier, SW-Druck, 20-seitig, Drei Kronen Druck Redaktion Ralf Luis Satz und Repro Willy Villier

Redaktionsleitung Dr. Wolfgang Heinrichs Anzeigen Marianne Kalverkamp

Redaktion Monika Kriebel 1996 Ausgabe 91 Redaktion Dr. Wolfgang Heinrichs

1994

Erstausgabe Auflage 1.800 Normalpapier matt, SW-Druck, 10-seitig, Liebig Druck

1994 Ausgabe 73

1993 Ausgabe 69

1987

Redaktion Albert Liebig, Trude u. Neithard Wronka

1980

1976

1981 Ausgabe 20

Ausgabe 70 Auflage 3.200 Redesign, Umschlag glänzend, Innenteil SW-Druck, matt Redaktion Dr. Wolfgang Heinrichs (Leitung) Monika Kriebel

Ausgabe 16 Neue Titelgestaltung mit „Weißer Bogen Schrift“ auf grünem Grund

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Das Stadtteilmagazin für Köln-Weiß • Herausgeber: Dorfgemeinschaft Weiß e.V.

Ausgabe 186 • März 2023

Weißer Dorfecho

2007 Ausgabe 123 Redaktion Ralf Perey

Ausgabe 105 Erstes 4-farbiges Cover

2001 Ausgabe 100 Redaktion Dr. Elke Glatzer Anzeigen Hermann Schmitz Erste 4-farbige Bilder

© Foto: © Foto: RalfRalf Perey Perey

2018 Ausgabe 168

2023

Gestaltung & Produktion Silke Keller

2003 Ausgabe 107 gedruckt von Liebig Druck 2003 Ausgabe 109 Anzeigen Uschi Schupke 2005 Ausgabe 117 Redaktion Hans Bott (komm.)

2006

Erste farbige Anzeige (1-farbig)

Ausgabe 186 Neue (aktuelle) Titelgestaltung nun mit ganzseitigem Titelbild

Redaktion Sandra Milden

2002 2000 Ausgabe 95

2011 Ausgabe 140 Auflage 3.400

2020 Ausgabe 176 Anzeigen Ulrike Perey

2023 Ausgabe 188 Redaktion Stephanie Broch

2021 Ausgabe 178

2025 Ausgabe 197

Redaktion Dr. Daniela Janusch

Anzeigen Robert Neuschütz

2006 Ausgabe 118 Redaktion Manfred Spors Ausgabe 120 Redesign, Umschlag glänzend, Innenteil 4c-Druck, glänzend Gestaltung & Produktion: Ralf Perey

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Interview mit Eva Fiedler Mitgliederliste der DG führte in all den Jahren und darüber hinaus seine Frau Inge, die Akquisition von Werbeanzeigen lag in den Händen von Uschi Schupke. Noch viele andere wären zu nennen, doch das würde das Interview sprengen. Zahlreiche Aktivitäten spiegelten sich dann im Dorfecho wider. Darunter die Einführung des Weihnachtsmarktes, die jährlich stattfindende Kultur in der Sackgasse, historische Dorfführungen, Spielecircus und immer wiederkehrende Veranstaltungen zur Kölschen Weihnacht. Nicht zu vergessen die Karnevalsveranstaltungen und den Karnevalszug… Dorfecho: An welche Berichte können Sie sich noch im Besonderen erinnern?

Dorfecho: Frau Fiedler, Sie waren von 2007 bis 2011 Vorsitzende der Dorfgemeinschaft. In dieser Zeit haben Sie unter anderem zahlreiche Beiträge für das Dorfecho verfasst. Was hat sie persönlich motiviert, sich neben ihren zahlreichen Aufgaben als Vorsitzende auch beim Dorfecho zu engagieren? Eva Fiedler: Es begann alles mit einer historischen Fotoausstellung von über 900 Fotos, die Weißer Bürger unter Leitung von Friedhelm Brodesser zusammengestellt hatten und bei deren Aufbau ich nicht nur mithelfen, sondern auch Weiß und etliche seiner Bürger so kennenlernen konnte. Danach rekrutierte sich ein enger Kreis von Ehrenämtlern wie unter anderem ein besagter Friedhelm Brodesser, das Ehepaar Inge und Helmut Schubäck, Uschi Schupke oder Ralf Perey, welche das Weißer Leben durch viele gemeinsame Aktionen und Aktivitäten bereicherten. Dorfecho: Welche Rolle spielte dabei das Dorfecho? Eva Fiedler: Zunächst einmal veränderte Ralf Perey das Dorfecho, indem er es vielfarbig und in Hochglanz drucken ließ. Layout und das Verfassen von Texten wurden durch eine mehrköpfige Redaktion koordiniert. Darüber hinaus setzte er kreative Marketingideen um, wie beispielsweise den beliebten Aufkleber „Verliebt in Weiß“, sowie die Gestaltung von Glühweingläsern mit dem Konterfei des Nepomuk und des Kapellchens. Des Weiteren fanden alljährliche Spendensammlungen statt, wobei sich Helmut Schuhbäck neben anderen besonders hervortat, indem er bei den Hausbesuchen nicht nur Geld einsammelte, sondern zugleich neue Mitglieder warb. Die Kasse und 12

Eva Fiedler: Ernstere Themen wie Organspenden und Erbrecht im Rahmen von informativen Stammtischen, Hochwasserschutz in Verbindung mit einem Streit um die Wiederherstellung der Rentnerbank oberhalb des Leinpfades, die Schließung der Sparkassenfiliale sowie der Nichtausbau des Godorfer Hafen usw. prägten unser soziales Engagement im Dorf. Aber auch erfreuliche Events wie das 35-jährige Jubiläum des Seniorenkreises, die Wettstreite und Erfolge der Sportvereine und immer der Weißer Grundschule fanden regelmäßigen Niederschlag im Dorfecho. Dorfecho: Sie haben für fast jede Ausgabe des Dorfechos damals Interviews geführt und darüber berichtet. Über welche Personen haben Sie geschrieben? Eva Fiedler: Sie alle aufzuzählen würde diesen Rahmen sprengen. Es handelte sich jedenfalls stets um besondere Weißer Bürger, wie den „letzten Cowboy von Weiß“ Hans Altenhoven, den Bundespolitiker Cordes Koch-Mehrin, den allseits beliebten „Dorfsheriff“ Jörg Wenderdel, eine in Weiß ansässige Bogenschießerin, die eine seit dem 16. Jahrhundert. ausgeübte Kunst des japanischen Bogenschießens beherrschte und die Schriftstellerin Ursula Rumin, die etliche Jahre im Frauen-Gulag verbracht hatte und viele mehr. .Rückblickend waren es menschlich bereichernde Jahre, die ich nicht missen möchte. Dorfecho: Vielen Dank für das Gespräch, Frau Dr. Fiedler und vor allem für Ihr großes Engagement, mit dem Sie die Dorfgemeinschaft nachhaltig geprägt haben. Das Gespräch führte Ruth Esten-Blau Foto: Ralf Perey WEISSER DORFECHO 200


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Interview mit Ralf Perey tun hatte. Erst im September 2005 war er nach Weiß gezogen, ein Jahr später gestaltete er bereits die erste Ausgabe des Weißer Dorfechos: das WDE 120.

Fast zwei Jahrzehnte aktiv für das Weißer Dorfecho Von September 2006 bis September 2025 prägte Ralf Perey das „Weißer Dorfecho“ (WDE) wie kaum ein anderer. Als leitende Kraft der Redaktion kümmerte er sich um die Organisation der Redaktionsarbeit, die Gestaltung der Titelseiten, die Produktionsabwicklung sowie die Vernetzung mit Vereinen, der Albert-Schweitzer-Grundschule und anderen Institutionen im Ort. Zudem leitete er die Redaktionssitzungen, organisierte die Chefredaktion und verfasste zahlreiche Artikel selbst. Unterstützt wurde er zwischenzeitlich von Sandra Milden, die etwas über zwei Jahre lang als Chefredakteurin von 2018 bis 2020 tätig war. Von da an betreute die Redaktion Frau Dr. Daniela Janusch von 2020 bis 2023. Anschließend übernahm Stephanie Broch im September 2023 die Chefredaktion. „Ich durfte das Heft verändern“ Zu seinem Engagement kam Ralf Perey eher zufällig. Nachdem der damalige Verantwortliche Manfred Spors 2006 nach Sürth gezogen war, musste eine neue Lösung gefunden werden. In der Satzung der Dorfgemeinschaft war festgelegt, dass jemand aus Weiß für die Dorfzeitung verantwortlich sein sollte. Es war also nicht möglich, in Sürth zu wohnen und für das WDE eine leitende Funktion auszuführen. Richard Joosten aus dem damaligen Vorstand und Manfred Spors kamen auf Perey zu. Im Dorf hatte sich bereits herumgesprochen, dass er beruflich mit der Produktion von Magazinen und Heften zu 14

„Ich habe zunächst gar nicht viel darüber nachgedacht“, erinnert sich Perey. Eine Bedingung stellte er allerdings: Er wollte das Heft sowohl optisch als auch inhaltlich weiterentwickeln dürfen. „Das war der Deal“, erzählt er. Schon bald stellte er fest, welchen Einfluss das Dorfecho haben kann. Vereine beschwerten sich, wenn sie nicht erwähnt wurden, Bürger meldeten Ereignisse aus dem Dorf oder baten darum, über bestimmte Themen zu berichten. „Plötzlich wurde ich ständig angesprochen. Es gab viele Anrufe: Hier ist etwas passiert, dort ist jemand gestorben oder es gibt eine Geschichte, über die geschrieben werden sollte“ , schildert Perey. Das Rätsel um die drei Figuren am Wingert Zu den besonderen Erinnerungen zählt für Perey die Titelgeschichte der 151. Ausgabe im Jahr 2014. Dabei ging es um die geheimnisvolle Figur, die seit vielen Jahren am Wingert steht, genauer gesagt im Charly-Braun-Weg. Niemand wusste damals genau, wer sie dort aufgestellt hatte. Um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, fotografierte Perey die Statue aus Stein und veröffentlichte die Geschichte dazu. Schließlich meldete sich Charly Braun per E-Mail als Urheber. Braun, ein Ingenieur für Brückenbau, erklärte, dass die Figur ein Abguss einer Originalfigur der Hohenzollernbrücke sei. Als die Brücke zwischen 1985 und 1987 verbreitert wurde, erhielt er über Umwege den Abguss. Ursprünglich wollte er die Figur im Garten seines Elternhauses am Wingert aufstellen, entschied sich jedoch dagegen, weil sie dort kaum jemand gesehen hätte. Seit 1991 steht sie nun am Wingert Ecke Charly-Braun-Weg und gehört inzwischen zum festen Bestandteil historischer Dorfführungen. Die Türen von Weiß Eine weitere außergewöhnliche Ausgabe war das WDE 130 im Jahr 2009. Die Idee dazu entstand gemeinsam mit einem Freund Pereys, dem WDR-Radiojournalisten und Buch-Autor Armin E. Möller. Gemeinsam fotografierten sie Haustüren in Weiß. „Wir wollten zeigen, wie vielfältig Weiß ist und dass man das bereits an den Haustüren erkennen kann“, erzählt Perey. Die Reaktionen waren gemischt. Einige Bewohner waren irritiert oder sogar verärgert, als plötzlich ihre Haustüren fotografiert WEISSER DORFECHO 200


wurden. Auch die technische Umsetzung des Titelbildes war aufwendig, da die unterschiedlich breiten Türen harmonisch auf dem Cover angeordnet werden mussten. Innerhalb der Redaktion gab es sogar Diskussionen darüber, ob die Anordnung ordentlich genug wirke. Wenn der Anwalt vor der Tür steht Nicht immer verlief die Redaktionsarbeit ohne Konflikte. Besonders in Erinnerung geblieben ist Perey ein Vorfall aus dem Jahr 2009. Damals berichtete das WDE über den drohenden Abriss einer überdachten Bank für Rentner in der Alten Rheinstraße - auch bekannt als Höhnerjass - im Zuge des Baus der Hochwasserschutzmauer. Die Dorfgemeinschaft setzte sich für den Erhalt der Bank ein. Man wollte eine Sitzgelegenheit für Rentner mit Rheinblick schaffen, die den Weg hinunter zum Ufer nicht mehr bewältigen konnten. In einem Artikel wurde der Initiator des Abrisses der Bank namentlich erwähnt. Kurz nach Erscheinen der Ausgabe erschien dieser mit einem Anwaltsschreiben bei Perey und Frau Fiedler und forderte praktisch die Vernichtung der gesamten Auflage. Er argumentierte, dass der Artikel ihm bei einer laufenden Bewerbung für einen neuen Job schaden könne. Da die Zeitung bereits gedruckt und verteilt worden war, ließ sich dies nicht mehr rückgängig machen. Perey reagierte jedoch pragmatisch und sorgte dafür, dass der betreffende Artikel online entfernt wurde. „Weiß der Bert“ stichelte gegen die Sürther Für viele Leser gehörte die Glosse „Weiß der Bert“ viele Jahre zu den beliebtesten Rubriken des Dorfechos. In humorvollen und oft frechen Texten wurden Begebenheiten aus dem Dorfleben aufgegriffen und Menschen augenzwin-

kernd auf die Schippe genommen. Besonders eine Ausgabe, in der die Nachbarn aus Sürth Gegenstand der Satire waren, sorgte für zahlreiche Reaktionen. Einige Leser aus Sürth verstanden den ironischen Charakter des Beitrags nicht und reagierten mit empörten Leserbriefen und E-Mails. Sie hielten den Text für eine Beleidigung ihres Veedels. Die Folge war, dass Perey im Alltag immer wieder dieselbe Frage gestellt bekam: Wer steckt eigentlich hinter „Weiß der Bert“? „Ich konnte kaum noch ruhig im Eiscafé Marano sitzen, ohne darauf angesprochen zu werden“, erinnert er sich schmunzelnd. Bis heute kennen nur wenige Menschen im Dorf die wahre Identität des Autors. Zwischen Anerkennung und Gegenwind Trotz aller Hürden blickt Perey positiv auf seine Zeit beim WDE zurück. Besonders die Zusammenarbeit im Redaktionsteam hat er in guter Erinnerung. Gleichzeitig beschreibt er die Aufgabe auch als herausfordernd. Viele Vereine reagierten empfindlich, wenn sie sich nicht ausreichend berücksichtigt fühlten. Besonders in den ersten Jahren unterschätzte Perey den Einfluss des Dorfechos. Nach dem Erscheinen neuer Ausgaben vermied er es manchmal sogar, für einige Tage durch den Ort zu gehen, um möglichen Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Dennoch bleibt sein Fazit eindeutig: Die Arbeit für das Weißer Dorfecho war eine prägende Erfahrung. Über fast zwei Jahrzehnte und 75 Ausgaben hinweg hat er nicht nur das Erscheinungsbild der Zeitung verändert, sondern auch das Dorfleben dokumentiert, begleitet und mitgestaltet. Das Gespräch führte David Winkel.

Foto: Ulrike Perey

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Uschi Schupke – Mehr als nur Anzeigen fürs Dorfecho Ganz aufgehört hat ihr Engagement aber bis heute nicht: Vor jeder Ausgabe liest sie die Texte Korrektur – oft unter Zeitdruck kurz vor dem Drucktermin. Viele Jahre wurde sie dabei von Inge Schuhbäck unterstützt. Die Entwicklung des Magazins verfolgt sie mit Freude.

Wie der Zufall es so einrichtet Manchmal entscheidet ein zufälliges Gespräch über viele Jahre ehrenamtlichen Engagements. So war es auch bei Uschi Schupke. Auf dem 85. Geburtstag ihrer Mutter kam sie 2003 mit Richard Josten, dem damaligen Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Weiß, ins Gespräch. Er erzählte vom „Weißer Dorfecho“ und davon, dass dringend jemand gesucht werde, der sich ehrenamtlich um die Anzeigen kümmert. Mehr als 20 Jahre im Einsatz fürs Dorfecho Noch im selben Jahr übernahm Uschi, die in Rodenkirchen aufgewachsen ist und seit 46 Jahren in Weiß lebt, diese Aufgabe – und blieb ihr bis 2020 treu. Eigenverantwortlich war sie für die Gewinnung und Betreuung der Anzeigenkunden zuständig. Damit leistete sie einen entscheidenden Beitrag zur Finanzierung des Dorfechos. Die Zahl der Anzeigen stieg im Laufe der Jahre kontinuierlich an und sorgte regelmäßig dafür, dass die Einnahmen die Herstellungskosten der Zeitung überstiegen. Das war gerade in den Anfangsjahren wichtig, als die Dorfgemeinschaft noch keine Mitgliedsbeiträge erhob und sich unter anderem über Haussammlungen finanzierte. Mit dem Wachstum des Ortes stiegen auch Auflage und Umfang des Dorfechos.

Noch mehr Ehrenamt Ehrenamtliches Engagement spielt auch über das Dorfecho hinaus eine wichtige Rolle in Uschis Leben. Seit zwölf Jahren unterstützt sie als Lesementorin an der Realschule Godorf Kinder mit Leseschwäche in Einzelbetreuung. Außerdem initiierte sie gemeinsam mit einer Freundin eine Weihnachtsaktion für ein Altenheim in der Nachbarschaft. Der damalige Dorfvorstand konnte von dieser Aktion überzeugt werden und stellte einen beachtlichen Betrag zur Verfügung, um die Weihnachtswünsche der Bewohner jeweils einer Etage zu erfüllen - eine Aktion, die viel Organisation und Einsatz erforderte. „Für die gute Zusammenarbeit innerhalb der Dorfgemeinschaft möchte ich mich herzlich bedanken. Ich wünsche dem Dorfmagazin weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass es noch lange ein fester Bestandteil unseres Dorflebens bleibt“, sagt Uschi. Text: Barbara Otto, Stephanie Broch Foto: Birgit Boisserée

Nach 17 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit rund um die Anzeigenakquise für das Dorfmagazin übergab Uschi Schupke diese Aufgabe in neue Hände. „Die Zeit war für mich in vielerlei Hinsicht bereichernd. Besonders die persönlichen Gespräche mit Inserenten haben mir stets Freude bereitet“, erzählt sie. 16

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Inge und Helmut Schuhbäck bekannten Persönlichkeiten wie Hartmut Priess von den Bläck Fööss anlässlich des 40-jährigen Bandjubiläums und seines Abschieds in den Ruhestand, mit dem langjährigen Handball-Nationaltorwart Andreas Thiel und mit dem Künstler Bodo Bach. Die Schuhbäcks verfassten auch zahlreiche Beiträge über Weißer Bürgerinnen und Bürger, die hohe Geburtstage oder diamantene Hochzeiten feierten, ebenso wie Nachrufe auf Menschen, die sich in besonderer Weise um Weiß verdient gemacht hatten. Besonders aufwendig war ihr Einsatz zum 50-jährigen Bestehen der Dorfgemeinschaft. Unter dem Motto „Oh Happy Day“ stellten Inge und Helmut Schuhbäck das gesamte Festprogramm zusammen. Auf dem Kirchplatz und in der Kirche St. Georg traten unter anderem die Band „BACK TO LIVE“, Adrienne Morgan Hammond mit Gospelchor und der Kölner Spielecircus auf.

Für die Dorfgemeinschaft, das Dorfecho und ganz Weiß im Einsatz Als Inge und Helmut Schuhbäck 2006 Mitglieder der Dorfgemeinschaft Weiß wurden, ahnten sie vermutlich noch nicht, wie viel sie in den kommenden Jahren für das Leben im Veedel bewegen würden. Nach 45 gemeinsamen Arbeitsjahren im Elektrogroßhandel waren beide mit einem Jahr Unterschied in den Ruhestand gegangen. Freunde und Bekannte aus Weiß holten sie in die Dorfgemeinschaft – und dort fanden sie nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung, sondern auch eine neue Aufgabe für ihr gemeinsames Engagement.

Schreiben fürs Dorfecho Auch das Dorfecho wurde zu einem wichtigen Teil ihrer Arbeit für Weiß. Helmut Schuhbäck verfasste von 2007 - 2023 insgesamt 233 Artikel für die Zeitschrift. Er berichtete über aktuelle Themen, über Menschen und Vereine und über alles, was für Weiß von Bedeutung war. Inge Schuhbäck hielt die Sitzungen und Jahresversammlungen der Dorfgemeinschaft in Protokollen fest. Gemeinsam sorgten die beiden damit dafür, dass vieles, was das Leben im Veedel ausmacht, nicht nur stattfand, sondern auch festgehalten und für die Weißerinnen und Weißer sichtbar gemacht wurde.

Veranstaltungen Doch ihr Engagement ging weit über das Schreiben hinaus. Auf Initiative der Schuhbäcks wurden ab 2008 ein jährlicher Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz von St. Georg und ein Kinderfest mit dem Kölner Spielecircus bei „Kultur in der Sackgasse“ ins Leben gerufen. Auch für das jährliche Seniorenfest setzten sich Inge und Helmut Schuhbäck ein. Sie organisierten befreundete und bekannte Künstler zu günstigen Konditionen, darunter Karl Heinz Jansen, Wicky Junggeburth, Marie-Luise Nikuta, Ludwig Sebus, Marita Köllner, Sascha Hehn, Gerd Rück und Jupp Mendt. Darüber hinaus führten sie Interviews mit

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Stammtisch mit Vorträgen Auch der Stammtisch mit aktuellen Themen gehörte zu den von ihnen angestoßenen Angeboten. Dort ging es beispielsweise um „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“, um „Erben und Vererben“ oder um den Vortrag „Rauchmelder – Ihr Lebensretter“ der Kölner Berufsfeuerwehr.

Im Einsatz für die Weißer Kinder Auch die Kinder in Weiß lagen ihnen sehr am Herzen. Ab 2018 besuchten sie gemeinsam mit Lehrkräften und Kindern der Grundschule, die in den Sommerferien nicht verreisten, einen Tag lang das Odysseum in Kalk. Nach dessen Schließung organisierten sie ab 2022 gemeinsam mit dem Kölner Spielecircus ein Kinderfest auf dem Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule für die OGS-Kinder. Dabei waren auch mehr als 20 Kinder aus der Ukraine. Finanziert wurden die Veranstaltungen von der Dorfgemeinschaft und der Rheinbogenstiftung. Auf ihre Initiative hin wurden außerdem ein jährlicher Mitgliedsbeitrag für die Dorfgemeinschaft und eine jährliche Haussammlung bei den Weißer Bürgerinnen und Bürgern eingeführt. So haben Inge und Helmut Schuhbäck über viele Jahre auf ganz unterschiedliche Weise zum Leben in Weiß beigetragen. Sie haben Veranstaltungen ins Leben gerufen, Menschen zusammengebracht, Kindern und Senioren besondere Erlebnisse ermöglicht – und vor allem haben sie das Geschehen im Veedel begleitet, dokumentiert und im Dorfecho sichtbar gemacht. 233 Artikel allein von Helmut Schuhbäck stehen dafür ebenso wie die vielen Protokolle und Beiträge von Inge Schuhbäck. Ihr Engagement ist damit auch ein Stück Geschichte des Weißer Dorflebens. Das Gespräch führte Tobias Lammert.

Text: Stephanie Broch Foto: Ralf Perey WEISSER DORFECHO 200


tützung gesucht

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Ausgabe Ju ni

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Ausgabe März 2011

Alte Ausgaben und Anzeigen

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Ausgabe September 2012

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Ausgabe Dezember 1990

Ausgabe September 2004

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Ausgabe September 2004

Ausgabe Juni 1994

Ausgabe Dezember 2007

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Ausgabe Juni 1983

Ausgabe Juni 1988

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Ausgabe Juni 1988

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Ausgabe Juni 2003

Ausgabe Juni 2008

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Ausgabe September 1987

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199 ptember

Se Ausgabe Ausgabe März 1987

Ausgabe Dezember 1984

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Ausgabe Dezem ber 1984

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Ausgabe Mai 1977

Ausgabe Dezember

1992

Ausgabe Dezember 1977

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6 Ausgabe Dezember 198

Ausgabe Juni 1991


Blick hinter die Kulissen

Wie entsteht ein Dorfecho?

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ach dem Spiel ist vor dem Spiel – so heißt es im Fußball. Ganz so ist es beim Weißer Dorfecho nicht, aber einen Monat, nachdem das aktuelle Heft erschienen ist, beginnen die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe. Es gehen die ersten Mails raus: an Vereine, Institutionen und Weißerinnen und Weißer, von denen ich weiß oder hoffe, dass sie etwas zu erzählen haben. Die Frage ist immer dieselbe: Wollt ihr uns für das kommende Heft etwas schicken? Denn das Dorfecho entsteht nicht in einer Redaktion, die sich Themen ausdenkt. Es entsteht aus dem, was Menschen in Weiß beschäftigt und was sie anderen erzählen möchten. Ein Vereinsbericht kann darin ebenso stehen wie die Ankündigung eines Kurses oder einer Ausstellung, ein Bericht über eine Fahrt oder ein Fest. Jemand schreibt über Baumscheibenpflege, eine Entdeckung am Rhein oder ein neu eröffnetes Restaurant.

digiert sind, wird die Reihenfolge festgelegt und Vorstand und Redaktion entscheiden, was auf die Titelseite kommt. Dann übernimmt Silke Keller, unsere Grafikerin. Aus Texten, Fotos und Anzeigen entwirft sie das erste Layout. Wir gehen es durch – und verbessern: Überschriften werden gekürzt, Fotos zugeordnet, Bildnachweise geprüft, Texte gegebenenfalls noch einmal gekürzt. Das Layout wird angepasst, und die zweite Fassung schaut sich auch der Vorstand an. Wenn alles so weit steht, folgt eine gründliche Korrekturrunde: Uschi Schupke und ich gehen das Heft noch einmal Zeile für Zeile durch. Rechtschreibung, fehlende Wörter, Satzzeichen, Namen, Bildunterschriften – erstaunlich, was man trotz mehrfachen Lesens noch findet.

Genau diese Mischung ist das Besondere am Dorfecho. Es muss nicht alles „Nachricht“ sein. Das Dorfecho soll die Stimmen der Weißerinnen und Weißer hörbar machen. Deshalb redigiere ich die eingehenden Texte so wenig wie möglich. Natürlich müssen sie verständlich sein, Tippfehler werden korrigiert, manchmal muss ein Text gekürzt werden – wir streben bei jeder Ausgabe 40 Seiten an. Aber die Sprache soll möglichst die Sprache derjenigen bleiben, die den Text geschrieben haben. Auch feste Rubriken finden sich im Dorfecho. So gibt zum Beispiel schon lange die Rechtstipps von Jürgen Zaverl. Mit der 200. Ausgabe verabschiedet sich der Rechtsanwalt leider von seiner beliebten Kolumne. Seit drei Jahren bereichert die Gartengestalterin Margit Müller-Vorländer das Heft mit ihrer Kolumne, in der sie Gartentipps gibt und von Pflanzen erzählt und davon, was Garten sein kann. In den vergangenen beiden Ausgaben hat sich noch etwas entwickelt: Ein kleiner Kreis von Weißerinnen und Weißern unterstützt die Redaktion. Je mehr Menschen Lust bekommen, selbst etwas beizutragen oder andere zum Schreiben zu bewegen, desto mehr wird das Dorfecho zu dem, was es sein soll: einem Echo aus dem Ort.

Schließlich geht das Heft in die Druckerei. Etwa eine Woche später liegen die druckfrischen Dorfechos in Weiß und die fleißigen Austräger verteilen sie in alle Weißer Haushalte und zu den Auslegestellen. Und dann beginnt eigentlich der wichtigste Teil: Das Heft wird gelesen – vielleicht auf einer Bank am Rhein, vielleicht beim Kaffee am Küchentisch. Und man erfährt beim Durchblättern hoffentlich nicht nur, was in Weiß passiert, sondern hört auch ein bisschen, wie Weiß klingt. Text und Foto: Stephanie Broch, Redaktionsleitung

Während die Texte eintrudeln, kümmert sich Robert Neuschütz vom Vorstand um die Anzeigen. Sie sind nötig, damit sich das Dorfecho selbst tragen kann. Wenn alle Beiträge vorliegen und re28

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Die Siegerinnen des Logo-Wettbewerbs

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as sind wir – Iris Reichstein und Sonja Hansen, die sich riesig freuen und nicht damit gerechnet haben, den Logowettbewerb zu gewinnen. Iris Reichstein, in Weiß geboren, aufgewachsen, weggegangen und mit Überzeugung zurückgekommen. Sie hat von Kindesbeinen an über die Familie einen innigen Bezug zur Dorfgemeinschaft. Sonja Hansen, vor nunmehr 17 Jahren zugezogen, hat über den Sohn, der in Weiß in die Grundschule ging und heute immer noch leidenschaftlicher KjG-Leiter ist, schnell einen Bezug zum Dorf und zur Dorfgemeinschaft bekommen.

des Dorfes werden durch die Wahrzeichen Kapellchen, Nepomuk, Fähre und Schildkröte sowie Sport und Unterhaltung im Logo dargestellt. Das Leben in unserem Dorf Weiß im Rheinbogen findet sich auch im Schriftzug mit der Darstellung des Flusslaufes. Blautöne auf der einen und Rottöne auf der anderen Rheinseite symbolisieren Tag und Nacht und damit den Rhythmus des täglichen Lebens bei uns am Rhein. Man trifft sich zum Spazierengehen, sitzt im Weißer Bogen auf den Bänken, unterhält sich und begegnet den Joggern. Die Fähre ist ein Ort der Begegnung, die im kölschen Naherholungsgebiet nicht mehr wegzudenken ist. Das Kapellchen ist ein bei uns Weißern allseits beliebter Rückzugsort, um einen kurzen Moment zur Ruhe zu kommen, zu beten oder einfach dem Alltag zu entfliehen. Unser Nepomuk war einst im Kölner Dom an der Außenfassade zu finden, wurde aber im Krieg schwer beschädigt und vom Weißer Bildhauer Elmar Hillebrand aufbewahrt und 1978 dem Ort Weiß gestiftet. Er wacht am Rheinufer über die Schifffahrt, wir sind überzeugt, er wacht auch über den Ort und ist abendlicher Treffpunkt der Weißer Jugend. Die Schildkröte, die ebenfalls von Elmar Hillebrand gestaltet wurde, ist für alle, die Kinder haben und die regelmäßig Boccia spielen, ein wichtiges Symbol. Im endgültigen Logo wurden die wesentlichen Identitätsmerkmale Kapellchen, Nepomuk und Fähre beibehalten. Unsere Farbsymbolik ist der Farbe Blau, der weißer Vereine und der Dorfgemeinschaft, gewichen. Die Reduzierung auf die Hauptmerkmale und die klarere Darstellung empfinden wir als positiv und gut einprägsam. Text: Iris Reichstein und Sonja Hansen Bild: Sonja Hansen

Die Idee an dem Wettbewerb teilzunehmen, entstand beim intensiven Lesen des Dorfechos, während der Übertragung eines langweiligen Fußballländerspiels. Ich, Sonja, liebe es kreativ zu sein, allerdings liegen meine Stärken im Schreiben und nicht im Zeichnen. So fragte ich am nächsten Tag Iris, von der ich wusste, dass sie unsere gemeinsamen Ideen zeichnerisch umsetzen kann, ob sie vielleicht Lust auf ein gemeinsames „Logo-Projekt“ hätte. Von den ersten Ideen bis zur Endfassung folgte ein Monat des intensiven Austauschs über sämtlich denkbare Kanäle, bis wir am 20.Mai sehr zufrieden mit dem Ergebnis, zwei Entwürfe eingereicht haben. Das Motto „Das sind wir“ steht für alles, was uns Weißer ausmacht. Identität und Zusammenhalt 30

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Erläuterung zum Logo-Entwurf

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ls die Entscheidung auf den handgezeichneten Entwurf fiel, war für mich schnell klar, warum. Die Idee, den seit vielen Jahren bekannten Weißer Schriftzug mit den charakteristischen Merkmalen des Dorfes zu verbinden, erzählt auf eine sehr persönliche Weise die Geschichte der Gemeinschaft. Die Fähre, Nepomuk, die Kapelle und viele weitere liebevoll gezeichnete Details machen den Entwurf zu weit mehr als einem Logo. Sie spiegeln die Identität und den besonderen Charakter des Ortes wider. Meine Aufgabe bestand darin, diese Idee in eine Form zu bringen, die den Anforderungen eines modernen Logos gerecht wird. Dabei war es mir wichtig, den ursprünglichen Gedanken und den Charme des Siegerentwurfs nicht zu verändern, sondern ihn behutsam weiterzuentwickeln. Viele Details mussten vereinfacht, Formen reduziert und Linien klarer gefasst werden, damit das Logo auf unterschiedlichsten Medien und in verschiedenen Größen zuverlässig funktioniert. Jede gestalterische Entscheidung hatte das Ziel, den Geist des ursprünglichen Entwurfs zu bewahren und gleichzeitig eine zeitlose, reproduzierbare Gestaltung zu schaffen.

Ich hoffe, dass das fertige Logo die Handschrift und die kreative Idee des ursprünglichen Entwurfs weiterhin erkennen lässt und zugleich eine verlässliche Grundlage für den zukünftigen Auftritt der Dorfgemeinschaft bildet. Text: Robert Wirtz

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Tradition in Weiß - Almabtrieb im Oktober

Herbstfest fürs ganze Dorf bach grundsätzlich akzeptiert, sondern wegen des hohen bürokratischen Aufwands. Obwohl der Aufbau in der Reithalle jedes Jahr gleich ist, muss er immer wieder eine neue Baugenehmigung beantragen. „Das kostet Zeit und Geld“, sagt Lorbach. Obwohl ihm zunächst in Aussicht gestellt worden war, aufgrund eines neuen NRW-Erlasses könnte die Genehmigung diesmal entfallen, musste sie schließlich doch erneut beantragt werden. Großen Anteil daran, dass das Fest weiter stattfinden kann, hat nach Lorbachs Worten der Weißer Architekt Rudi Krapohl. „Um all das kümmert sich immer seit vielen Jahren der Rudi. Jetzt konnte er bewirken, dass wir möglicherweise künftig eine Baugenehmigung für jeweils drei Jahre bekommen. Das ist noch nicht ganz sicher, aber es wäre super. Ich bin Rudi für seinen Einsatz für das Fest und damit für ganz Weiß sehr dankbar“, sagt Lorbach.

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enn auf dem Hof von Bernd Lorbach wieder die Kuhglocken läuten, Traktoren durchs Dorf knattern und die Reithalle zur Festhalle wird, ist in Weiß wieder Almabtrieb. Am Samstag, 10. Oktober, lädt der Landwirt bereits zum 19. Mal zum Weißer Herbstfest mit alpinem Flair ein. „Ich freue mich sehr darauf und hoffe, dass es so schön wird wie die letzten Jahre“, sagt Lorbach. Um 12 Uhr treffen sich die Traktoren auf seinem Hof am Treidelweg und drehen gemeinsam eine Runde durchs Dorf. Um 14 Uhr beginnt der Almabtrieb mit Pferden, Ponys und den festlich geschmückten Kühen und Glockengeläut als Höhepunkt. Anschließend wird bis in den Abend in der Reithalle gefeiert – mit Speisen, Getränken, Kinderaktionen und der Radlerband aus dem Allgäu, die seit Jahren für Stimmung sorgt. Die Idee zu dem Fest entstand vor vielen Jahren im Urlaub. „Im Oberallgäu habe ich mehrfach den Almabtrieb erlebt. Da entstand aus einer Bierlaune heraus die Idee, das auch bei uns zu machen.“ Was als spontane Idee begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil des Dorflebens entwickelt und zieht jedes Jahr Hunderte Besucher an – weit über Weiß hinaus.

Der Eintritt wird voraussichtlich – wie im vergangenen Jahr – 15 Euro kosten. Trotz gestiegener Kosten möchte Lorbach die Preise stabil halten. Gewinn mache er mit dem Fest nicht und wolle auch keinen machen, betont er. „Das Fest ist mir eine Herzensangelegenheit. Ich mache es für das Dorf“, so der 53-Jährige. Fünf Tage dauern Auf- und Abbau. „Ohne die vielen freiwilligen Helfer, die im Einsatz sind und keinen Cent dafür verlangen, wäre das nicht zu schaffen. Ohne sie hätte ich schon lange das Handtuch geworfen“, erzählt Lorbach. Das Fest rund um den Almabtrieb sei immer schön gewesen, erzählt Lorbach, aber letztes Jahr sei es besonders toll gewesen. „Nachher kamen auch junge Menschen zu mir und sagten, danke, dass du weitermachst, das ist eine tolle Veranstaltung. Das tut schon gut und motiviert“, freut sich Lorbach. „Für so ein Fest muss man sonst 500 Kilometer fahren“, sagt er lachend. Das kulinarische Angebot soll in diesem Jahr erweitert werden. Neben Pommes, Bratwurst und Steak sind Crêpes, Flammkuchen oder Reibekuchen geplant. Text: Stephanie Broch Bild: Familie Lorbach

Fast hätte das Fest jedoch ein Ende gefunden. Nicht wegen der Sicherheitsauflagen, die Lor32

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Julian, Ben und Giacomo machten beim Deutschlandfinale der World Robot Olympiad in Trier den dritten Platz. Im Dezember geht es zum Weltfinale nach Puerto Rico.

Brainbusters Cologne beim Robotik-Weltfinale

Von Weiß nach Puerto Rico

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rei Jugendliche aus Weiß haben beim Deutschlandfinale der World Robot Olympiad (WRO) den dritten Platz erreicht. Damit haben sich Ben Lückingsmeier (15), Giacomo Steinbrecher (15) und Julian Paulußen (15) für das Weltfinale im Dezember 2026 in San Juan, Puerto Rico, qualifiziert. Dort treffen sie als Teil der deutschen Delegation auf Jugendgruppen aus mehr als 100 Ländern. Nun sucht das Team Unterstützung für die Teilnahme an dem Wettbewerb. Ben, Giacomo und Julian arbeiten seit Monaten an ihrem Robotermodell, der Programmierung und der Präsentation. Entstanden ist das Projekt in der wöchentlichen Robotik- und KI-Community der Brainbuster Academy im Jugend- und Kulturzentrum Weiß. Alle drei besuchen das Gymnasium Rodenkirchen. Roboter „Subterra X“ Ausgangspunkt war ein Zeitungsartikel über römische Bauwerke in Köln. Mit Blick auf das 2000-jährige Stadtjubiläum im Jahr 2050 geht es auch darum, wie diese Baudenkmäler erhalten und wieder zugänglich gemacht werden können. Eine besondere Herausforderung sind unterirdische Anlagen. Der römische Abwasserkanal unter der Großen Budengasse kann wegen heutiger Sicherheitsund Brandschutzanforderungen derzeit nicht besichtigt werden. Bei ihrer Recherche sprachen die Jugendlichen mit Fachleuten aus Robotik, Bodendenkmalpflege und Geschichtswissenschaft. So entstand „SubterraX“: ein Roboter, der enge, schwer zugängliche unterirdische Räume erkunden und vermessen soll. Er fährt auf Ketten durch ein Tunnelmodell. Abstandssensoren helfen ihm, selbstständig in der Mitte des Gangs zu bleiben. Ein rotierender Scanner misst den Innenraum und überträgt die Daten an einen Laptop. Dort entsteht eine dreidimensio-

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nale Punktwolke als Basis für eine digitale Karte. Langfristig könnte ein solcher Roboter Fachleute aus Archäologie und Denkmalpflege unterstützen, ohne Menschen oder historische Bausubstanz unnötig zu gefährden. Beim Deutschlandfinale am 19. und 20. Juni in Trier traten bundesweit 94 Teams in der Kategorie „Future Innovators“ an. Unter dem Saisonmotto „Robots Meet Culture“ entwickelten sie Roboterideen rund um Kunst, Geschichte und kulturelles Erbe. Bewertet wurden unter anderem Idee, Recherche, technische Umsetzung und Präsentation. „Ben, Giacomo und Julian haben sich das Projekt von der ersten Idee bis zum funktionierenden Prototyp selbst erarbeitet“, sagt Coach Markus Lückingsmeier. „Jetzt möchten sie SubterraX bis zum Weltfinale weiter verbessern. Geplant sind genauere Sensoren, eine kompaktere Bauweise und auch Lidar-Technik.“ Die Brainbuster Academy ist eine private Kölner Bildungsinitiative, in der Kinder und Jugendliche eigene Projekte rund um Robotik, Programmierung und Künstliche Intelligenz umsetzen. Die Angebote entstehen in Zusammenarbeit mit dem Kölner Verein transfer e.V. und dem Jugend- und Kulturzentrum Weiß. Die Teilnahme in Puerto Rico ist leider mit hohen Kosten verbunden. Flüge, Unterkunft, Verpflegung, Startgebühren und der Transport des Roboters müssen vom Team selbst finanziert werden. Deshalb suchen die Brainbusters Unternehmen, Stiftungen, Vereine und private Unterstützer aus Köln und der Region als Sponsoren. Wer das Team unterstützen oder mehr über das Projekt erfahren möchte, kann sich direkt melden. Kontakt: Team Brainbusters Cologne Markus Lückingsmeier www.brainbuster-academy.de Text: Sandra Anders und Markus Lückingsmeier Bild: Markus Lückingsmeier

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A Child of Our Time

Tickets 16 €–53 €

Oratorium in drei Teilen für Soli, Chor Elena Harsányi | Sopran Ruth Häde | Mezzosopran Stefan Sbonnik | Tenor Konstantin Paganetti | Bariton Go Yamamoto | Konzertmeister Onzemble Coeln

und Orchester

Rodenkirchener KammerChor und Orchester Anna Goeke-Paganetti | Leitung Philharmonischer Chor Köln Nico Köhs | Leitung

Walter Kaminsky Stiftung

Michael Tippett

für Soli, Chor und Orchester. Text aus Johann Wolfgang von Goethes Wilhelm Meisters Lehrj ahre

Neues Rheinisches Kammerorchester Köln

BDLO

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er Rodenkirchener Kammerchor bringt am Sonntag,18.Oktober, um 11h in der Philharmonie das bedeutende Werk des britischen Komponisten Sir Michael Tippett „A Child of our Time“ zur Aufführung. Dieses Oratorium schrieb Tippett nach dem Attentat des jüdischen 15jährigen Jungen Herschel Grynspan auf einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Paris 1938, das die Nazis zum Ausbruch der Reichspogrome nutzten. Was dann geschah, wissen wir alle. Tippetts Werk gilt als eines der herausragenden, wichtigen Kompositionen des 20.Jahrhunderts, das als Zeichen der Unterdrückung, aber auch der Hoffnung viele Spirituals einfließen lässt. Die Hoffnung auf Frieden findet hier in der Musikalität besonderen Ausdruck.

Robert Schumann

Requiem für Mignon op. 98b

Bundesverband Amateurmusik Sinfonie- und Kammerorchester

„A Child of our Time”

KÖLN ER CHOR KONZ ERTE

Rodenkirchener Kammerchor in der Philharmonie

Das Konzert wird in Kooperation mit dem Philharmonischen Chor Köln aufgeführt. Die Tickets kosten zwischen 16 und 53 Euro und sind über Köln Ticket oder die Mitglieder der Chöre erhältlich.

Veranstalter: Rodenkirchener KammerChor und Orchester in Kooperation mit Netzwerk Kölner Chöre und KölnMusik

Text: Mechthild Posth

Löstigen Wiever vun St. Georg

Kartoffelfest im September

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m Freitag, 11.September, ab 18 Uhr laden wir zum diesjährigen Kartoffelfest, wie immer, auf den Kirchplatz. Um den Andrang am Getränkestand ein bisschen zu minimieren NEU ab diesem Jahr: Pittermännchen im Verkauf! Und für alle, die es noch nicht kennen/ wissen: Bei unserem Kartoffelfest gibt es alles rund um die Kartoffel: Rievkooche & Pommes draußen (und ja, man muss warten- Rievkooche dauern ihre Zeit!), Döppekooche, Quallmänncher met Quark, Äädäppelschlot met un ohne Woosch, Äädäppelzupp met un ohne Woosch und Russen-Ei drinnen im Saal vom Pfarrheim. Wir freuen uns wieder riesig auf Euer Kommen und natürlich über jede helfende Hand - es funktioniert nur gemeinsam. Text und Bild: Jule Kießling

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Neues aus der Albert-Schweitzer-Schule Ein neues Schuljahr beginnt-Zeit für einen kurzen Blick zurück. Sponsorenlauf Am 25. April hieß es im Weißer Bogen: Laufschuhe an und los! Erstmals seit über 15 Jahren fand wieder ein Sponsorenlauf der Schule statt. Bei zum Glück angenehmen Temperaturen waren die Kinder kaum zu bremsen. Hochmotiviert drehten sie Runde um Runde – die Spitzenläuferinnen und Spitzenläufer schafften unglaubliche 24 Kilometer! Wofür das erlaufene Geld eingesetzt werden sollte, hatte die Klassensprecherkonferenz zuvor entschieden: Reckstange, Basketballkorb und eine Schulaufführung standen ganz oben auf der Wunschliste. Und dann das unglaubliche Ergebnis: Mehr als 17.100 Euro kamen zusammen! Damit können tatsächlich alle drei Wünsche erfüllt werden. Am 10. Juli brachten die Physikanten mit ihrer Wissenschaftsshow die Turnhalle zum Staunen, Reckstange und Basketballkorb folgen im neuen Schuljahr. Und sogar ein Eis für jedes Kind bei „Schule fliegt aus“ war noch drin. „So viel Einsatz, so viele Kilometer, so viel Gemeinschaft – einfach spitze!“, freute sich die kommissarische Schulleiterin Eva-Maria Pätzold. Sport Die Mannschaften der Albert-Schweitzer-Schule nahmen auch in diesem Jahr wieder an den Stadtmeisterschaften im Fußball und Schwimmen teil. Stadtmeister der Kölner Grundschulen – die Mädchenmannschaft bei der nachgeholten Siegerehrung

Die Schwimmmannschaft stellte dieses Jahr erstmalig die schnellste Staffel aller Kölner Grundschulen und errang zudem die Vizemeisterschaft im Mannschaftswettbewerb.

Die Jungenmannschaften landeten auf den mittleren Plätzen, Jungen-A auf Platz 4 in der Vorrunde, die beiden Jungen-B-Mannschaften bei ihrem Turnier auf den Plätzen 3 beziehungsweise 5. Besonders gut schnitt die Fußballmannschaft der Mädchen ab. Eigentlich verloren sie das Finale im Siebenmeterschießen unglücklich, im Nachgang musste aber der Gegner disqualifiziert werden. „Natürlich ist es schade für die Spielerinnen, bei der Siegerehrung am Geißbockheim nicht die verdiente Ehrung erfahren zu haben. Andererseits wurde, nach einem Protest einer anderen Schule, festgestellt, dass unser Finalgegner Spielerinnen eingesetzt hatte, die gar nicht auf der Schule waren. Hier hat die Fairness letztendlich gesiegt. Unsere Mannschaft war definitiv die beste Mannschaft des Turniers. Die nachgeholte Siegerehrung in der Turnhalle vor allen Mitschülerinnen und Mitschülern war hoffentlich ein angemessener Ausgleich“, sagte Schulleiter und Betreuer der Fußballmannschaften Ralf Hoffmeister. Musik Musik lag auch in diesem Schuljahr wieder in der Luft! Beim Pfarrfest von St. Georg am 31. Mai sorgte der Schulchor auf dem Kirchplatz für beste Stimmung. Mit fröhlichen Liedern wurde die Bühne schnell zum musikalischen Treffpunkt. Ein besonderer Höhepunkt folgte am 23. Juni: das große JeKits-Konzert. Am Schulmorgen versammelten sich alle Kinder in der Turnhalle. Trotz hochsommerlicher Temperaturen begeisterte das JeKits-Orchester mit einem kunterbunten Programm, Bewegungseinlagen und vielen Gelegenheiten zum Mitsingen. Da blieb kaum jemand still sitzen! Am Nachmittag gehörte die Bühne dann den jungen Musizierenden vor ihren Familien. Mit Spielfreude, Mut und ganz viel Musik im Gepäck zeigten sie, was sie im vergangenen Jahr gelernt hatten. Viel Applaus, strahlende Gesichter und echte Konzertstimmung – ein rundum musikalischer Tag! Auszug, Einzug und ganz viel Regenbogen Unter dem Zeichen des Regenbogens stand der diesjährige Abschlussgottesdienst. Die Geschichte von Noah erinnerte daran, dass jede und jeder einzigartig und wertvoll ist – und dass erst viele verschiedene Farben gemeinsam ein wunderschönes Ganzes ergeben. Für die Alpakas, Ameisen und Hippos hieß es danach Abschied nehmen: Die drei vierten Klassen verließen die Albert-Schweitzer-Grundschule zu dem Lied „Zusammen“ durch

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„Die Philharmonie singt“ Bericht von Maxine, 4b

das Spalier der Schulgemeinde – mit Applaus, Musik und sicher auch der ein oder anderen Träne. Nach den Ferien dann das vertraute Bild in umgekehrter Richtung: Zwei neue Klassen, die Otter und die Kakadus wurden bei ihrer Einschulung herzlich begrüßt. Durch das Spalier der Schulgemeinde ging es hinein in die Schule und in einen ganz neuen Lebensabschnitt. Die einen fliegen weiter, die anderen landen gerade erst – so bunt ist Schulleben! St. Martin Am Dienstag, 10. November 2026, zieht der St. Martinszug der Albert-Schweitzer-Grundschule wieder durch Weiß. Ab 17 Uhr bringen die liebevoll gebastelten Laternen der Grundschüler die Straßen zum Leuchten – begleitet von Pferd, Sankt Martin und Musik. Die Zugteilnehmenden freuen sich über viele bunte Lichter am Zugweg! Doch St. Martin ist in Weiß mehr als ein Zug: Es ist gelebte Gemeinschaft! Vom 28. September bis 14. Oktober sammeln die Schulkinder Spenden für den schulischen Förderverein. Als Dankeschön erhalten alle Kinder im Haushalt einen Weckmann-Bon. Seniorinnen und Senioren können sich ihren Weckmann am 9. November sogar nach Hause liefern lassen.

und Lernbereiche, Kultur und Digitalisierung und Ausflüge und Klassenfahrten für die Kinder der Albert-Schweitzer-Grundschule. Gemeinsam Lichter teilen, Gutes tun und füreinander da sein – das ist St. Martin in Weiß! Text: Das Team der Albert-Schweitzer-Schule Bild: Rosa Eveking

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unter anderem die Finanzierung des Martinszuges sowie Spiel-

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Kinder berichten über die

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Weißer Rheinbogen Stiftung

Schöne Ferien – mit einem kleinen Umschlag voller großer Freude können wie jedes andere Kind in unserem Stadtgebiet“, erklärt Willi Esser.

Willi Esser, Ute Schmidt und Stefanie Mollidor bei der Gutscheinausgabe

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ür viele Kinder bedeuten Sommerferien unbeschwerte Tage: Eis essen, Ausflüge und die Vorfreude auf das neue Schuljahr. Doch nicht jede Familie kann sich diese kleinen Glücksmomente leisten. Genau deshalb setzt die Weißer Rheinbogen Stiftung seit Jahren ein Zeichen der Menschlichkeit. Gutscheine für schöne Momente Jedes Jahr zur Ferienzeit sitzt der ehemalige Stiftungsvorsitzende Willi Esser gemeinsam mit seinem Beirat bei der Lebensmittelausgabe des Elisabeth Korbes der Kölner Tafel im Weißer Jugendzentrum. Dort erwartet die Familien aus Rodenkirchen, Weiß und Sürth nicht nur ihre Lebensmittelausgabe – sondern auch eine liebevolle Überraschung. Ein kleiner weißer Umschlag wechselt nämlich mit einem Lächeln die Hände. Sein Inhalt ist weit mehr als ein paar Gutscheine. Er ist eine Einladung zu schönen gemeinsamen Momenten. Denn Gutscheine für das örtliche Schreibwarengeschäft, den Lebensmittelhandel, ein Restaurant und die Eisdiele, die bewusst bei lokalen Geschäften ausgewählt und gekauft wurden, bieten Familien die Möglichkeit, sich in den Ferien etwas Besonderes zu gönnen und gleichzeitig den Start ins neue Schuljahr ein wenig leichter zu machen. „Wir möchten, dass Familien, denen es wirtschaftlich nicht so gut geht, schöne Ferien zu Hause verbringen können. Deshalb laden wir sie zum Essen ein, schenken ihnen ein Eis und unterstützen sie beim Einkauf von Schulmaterialien. Unsere I-Dötzchen und Kinder, die auf eine weiterführende Schule wechseln, erhalten sogar einen neuen Schulranzen oder einen Rucksack. Sie sollen ihren neuen Lebensabschnitt genauso stolz beginnen

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Schöne Ranzen für einen guten Schulstart Dass diese Herzensaktion Jahr für Jahr möglich wird, ist auch der Unterstützung örtlicher Unternehmen zu verdanken. So kommt das Fachgeschäft Lederwaren Voegels aus der Kölner Innenstadt der Weißer Rheinbogen Stiftung bei der Anschaffung der Schulranzen und Rucksäcke seit vielen Jahren großzügig entgegen und freut sich, dadurch ebenfalls einen Beitrag leisten zu können. „Martin Voegels ist so ein toller Mensch“, strahlt Stiftungsbeirätin Steffi Molitor. „Als ehemalige Schulleiterin weiß ich nur zu gut, wie wichtig ein schöner Schulranzen für Kinder ist. Er bedeutet Selbstbewusstsein, Freude und einen guten Start in einen neuen Lebensabschnitt. Durch die Unterstützung von Lederwaren Voegels, konnten wir bereits viele Kinder sehr glücklich machen“, berichtet sie. So erhält die Weißer Rheinbogen Stiftung auch immer wieder tolle Einschulungsbilder mit strahlenden Kinderaugen. „Allein dafür lohnt sich jede Mühe. Kinder sind unsere Zukunft. Sie haben es einfach verdient, glücklich zu sein.“, sagt Ute Schmidt, ebenfalls im Beirat der Stiftung. Auszeiten auch im Herbst und Winter Doch mit den Sommerferien endet das Engagement der Weißer Rheinbogen Stiftung nicht. Denn bald kommt die nächste Ferienaktion: In den Herbstferien sollen Kinder und ihre Familien zu Minigolf oder einem Schwimmbadbesuch eingeladen werden. Und in der Weihnachtszeit wartet auf die Familien eine weitere kleine Auszeit vom Alltag: eine Einladung zu frischen Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt. Denn oft sind es gerade die kleinen Gesten, die lange in Erinnerung bleiben. Unterstützung willkommen Wer diese Herzensprojekte unterstützen und Kindern unvergessliche Ferienmomente schenken möchte, kann die Arbeit der Weißer Rheinbogen Stiftung finanziell fördern. Jede Spende hilft, Hoffnung, Freude und Chancengleichheit direkt vor unserer Haustür zu ermöglichen. Weitere Infos auf der Website: www.weisser-rheinbogen-stiftung.de Text: Willi Esser Bild: Privat WEISSER DORFECHO 200


Engagement für Kinder und Jugendliche trägt Früchte

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eit 15 Jahren engagiert sich die Weißer Rheinbogen Stiftung für Kinder und Jugendliche in unserem Stadtteil. Unser Ziel ist es, jungen Menschen wichtige Impulse für ihre persönliche Entwicklung zu geben und sie auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten. Bereits seit 2011 fördern wir Workshops zum Thema „Gegen Gewalt und Mobbing in Kitas und Schulen“. Mit diesen Präventionsangeboten konnten wir einen kleinen, aber nachhaltigen Beitrag zu einem respektvolleren Miteinander leisten und das Bewusstsein für ein friedliches Zusammenleben stärken. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit sind seit mehr als fünf Jahren die „Heimatkunde-Projekte“. Dabei erkunden Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen ihren Wohnort bei geführten Rundgängen. Sie erfahren spannende Anekdoten, historische Hintergründe und interessante Details über ihre Heimat und entwickeln so eine stärkere Verbundenheit mit ihrem Stadtteil. Um Kinder und Jugendliche für Natur, Kreativität und aktives Mitmachen zu begeistern, unterstützen wir seit vielen Jahren einen jährlichen „Bienenkurs sowie einen Trickfilm-Kurs“ während der Sommerferien. Beide Projekte fördern Neugier, Teamarbeit und eigenständiges Lernen auf abwechslungsreiche Weise.

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Unser Engagement zeigt: Investitionen in Kinder und Jugendliche sind Investitionen in die Zukunft. Wir freuen uns, seit 15 Jahren einen Beitrag dazu leisten zu können, dass junge Menschen ihre Talente entdecken, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft mit Zuversicht gestalten. 15 Jahre Hilfe im Weißer Rheinbogen – für unsere Kinder, für unsere Gemeinschaft und für eine starke Zukunft. Helfen Sie uns zu Helfen – ihre Spende kommt garantiert an!! Internet: www.weisser-rheinbogen-stiftung.de Sparkasse KölnBonn, IBAN DE85 3705 0198 1930 4756 19 Text: Willi Esser Bild: Privat

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Pfarrfest in St. Georg

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as Pfarrfest am Kirchplatz von St. Georg in Weiß, das immer am Sonntag nach Pfingsten stattfindet, ist eins der wenigen Events, die den massiven Strukturwandel unseres Stadtteils problemlos überstanden haben. Bei denen, die kommen, ist die Vorfreude Jahr für Jahr groß: egal, ob sie für den leckeren, von zahllosen Weißer Bürgerinnen und Bürgern selbst gebackenen Kuchen kommen, für ein sonniges Treffen mit Nachbarn, Freunden und Bekannten bei Kölsch und Aperol, für die Auftritte des Schulchors oder des Tanzcorps der KG Kapelle Jonge oder für hausgemachte Flammkuchen, Falafel oder ein Würstchen vom Holzkohlengrill. Alle Generationen sind vertreten, und das bunte Spiele-Angebot für Kinder lohnt sich allemal. Die Preise sind sehr günstig, und ein eventueller Gewinn wird an soziale Einrichtungen im Ort weitergegeben. Szenenwechsel: Im Vorfeld des diesjährigen Pfarrfests wollte einer unserer Mitstreiter ein kleines Plakat in einem Filialgeschäft im Kölner Süden aufhängen, neben einer Konzertankündigung, dem Zettel einer Familie, die ein Haus sucht und dem Foto einer entlaufenen Katze. Das wurde ihm verweigert mit dem Hinweis: „Etwas Kirchliches wollen wir hier nicht haben“. Er durfte sein Poster nicht aufhängen. Kein großes Ding. Keines, das über Erfolg oder Misserfolg der Veranstaltung entscheidet. Aber doch groß genug, um den einen oder anderen Gedanken daran zu verschwenden. Ein Fest für alle Natürlich ist das Pfarrfest eine Veranstaltung der Kirchengemeinde St. Georg. Es beginnt mit dem sonntäglichen Gottesdienst, nutzt den Platz rund um die Kirche und das Pfarrheim als Café. Es stellt

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die Angebote in der Gemeinde vor, wie die Bücherei St. Georg, den Eine-Welt-Kreis oder die Jugendarbeit der KjG. Aber in erster Linie ist es ein Fest für Groß und Klein und für das ganze Dorf. Gemacht von Weißer Bürgerinnen und Bürgern für Weißer Bürgerinnen und Bürger – vollkommen unabhängig von Alter, Religion, Geschlecht, Hautfarbe und so weiter. Alle sind sehr herzlich willkommen. Einsatz fürs Gemeinschaftsleben Die alteingesessenen Weißer freuen sich, die neu Zugezogenen zu treffen und kennenzulernen. Es ist ein kleines, handgemachtes Fest der Begegnung als möglicher Beginn von neuen Bekanntschaften. Gemeinsames Feiern, um (Dorf-)Gemeinschaft zu leben. Die Dorfjugend, die in der KjG organisiert ist, versorgt nicht nur hochmotiviert die Gäste mit Speisen und stemmt den gesamten Auf- und Abbau, sondern macht auch beste Werbung für ihre ganzjährigen Aktivitäten. Die Männer, die sich vor fünfzig Jahren in dieser KjG kennengelernt haben und jetzt gemeinsam am Grill stehen oder Fritten zubereiten. Die Löstigen Wiever, die am Aperolstand neben Getränken kölschen Flair und Humor unters Volk bringen. All die fleißigen Helferinnen und Helfer, die Jahr für Jahr Kuchen backen und das Pfarrheim für ein paar Stunden zum besten Café Kölns machen. In diesem Sinne: auf ein Neues! Im kommenden Jahr wird das Pfarrfest am Sonntag, 23. Mai 2027 stattfinden. Und vielleicht dürfen wir dann auch bei der Bäckereifiliale ein kleines Polster aufhängen. Text: Stefan Worring Bilder: Ursula Pies WEISSER DORFECHO 200


Familien-Wochenende der Gemeinde St. Georg

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Lagerfeuer mit Stockbrot am ersten Abend

arte Beats von Linkin Park kommen aus dem Tagungsraum der Katholischen Bildungsstätte Steinbachtalsperre in der Nähe von Euskirchen. Hinter der Tür: Kinder und Erwachsene, die auf dem Boden über großen Blättern sitzen, sich von der Musik inspirieren lassen und dazu malen. Ein Raum weiter: Sanfte Lounge Musik, konzentrierte Blicke und sechs Erwachsene, die mit Hilfe von Kalligrafie Gedanken in Worte und Texte gestalten. Draußen vor dem Gebäude: Eine Gruppe von Kindern und Erwachsenen bastelt kleine Flöße. - Dies ist nur eine Momentaufnahme des Familien-Wochenendes der Gemeinde St. Georg.

nen auf eine gemeinsame Wanderung, bei der die Inhalte des Vortrags in kleinen Diskussionsrunden vertieft wurden. Für die Kids gab es ein Alternativprogramm. Der Nachmittag bot ein buntes Programm: In unterschiedlichen Gruppen wurde gemalt, gebastelt und geschrieben. Später forderte eine sportliche Rallye mit kniffligen und lustigen Aufgaben alle Teilnehmenden heraus. Den Abend ließen die Familien bei Spielen, guten Gesprächen und kühlen Getränken gemütlich ausklingen. Am Sonntag standen nach dem Frühsport und reichhaltigem Frühstück noch einmal Spiele im Freien auf dem Programm. Den Abschluss bildete ein kleiner Wortgottesdienst mit den Ergebnissen des Wochenendes sowie eine Abschiedsrunde mit einem kurzen Austausch und dem Sammeln von Feedback der Teilnehmenden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten sich die Familien erfüllt und inspiriert voneinander. Das Familien-Wochenende von St. Georg war für alle – ob groß oder klein, ob Familie oder Einzelperson – ein voller Erfolg. Im kommenden Jahr wartet ein neues / altes Ziel: Der Altenberger Dom in Odenthal. Alle Interessierten sind schon jetzt herzlich eingeladen, dabei zu sein. Text: Kristin und Mark Spangenberg Bilder: Lara Bergrath, Gregor Bergrath, Tomasz Ciesniewski

Gemeinsam kreativ beim Familien-Wochenende

Vom 12. bis 14. Juni erlebten knapp 60 Erwachsene und Kinder ein wunderschönes Familien-Wochenende in der Katholischen Bildungsstätte an der Steinbachtalsperre. Hervorragend organisiert und mit einem vielfältigen, freiwilligen Angebot konnten die Teilnehmenden drei Tage voller Inspiration, Bewegung, Sport, Gedankenaustausch und guter Gespräche genießen.

Seit 19 Jahren beim St. Georg-Familien-Wochenende dabei!

Der Freitagabend begann mit einem stimmungsvollen Kennenlernen am Lagerfeuer. Bei Stockbrot und Marshmallows war das Eis schnell gebrochen, erste Gespräche wurden geführt und die ersten Volleyball- und Fußball-Matches starteten. Später brachen die Kinder zu einer spannenden Nachtwanderung auf, die sofort für Abenteuerlust sorgte. Am Samstagvormittag stand ein inspirierender Impulsvortrag zum Thema Freundschaft im Mittelpunkt. Anschließend ging es für die ErwachseWEISSER DORFECHO 200

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Eine Imkerin erzählt

Bienenkurse für Kinder im Jugendzentrum

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eit 2018 bietet das Weißer Jugendzentrum Bienenkurse für Kinder ab neun Jahren an. Als Weißer Imkerin führe ich diese Kurse bei mir im Garten am Bienenstand durch und freue mich jedes Jahr aufs Neue, mit den Kindern das Bienenjahr zu erleben. Die Kurse finden an zwei Tagen in der Woche statt, von Ostern bis zu den Sommerferien. Meine Bienen wohnen im Garten neben dem Parkplatz der Weißer Rheinfähre – auch viele Spaziergänger und Spaziergängerinnen beobachten durch die Hecke das lebendige Treiben der Honigbienen vor den Fluglöchern. Ein besonderes Erlebnis ist es, die sechs Kinder der Bienenkurse in Imkeranzügen und mit einem rauchenden Smoker zu sehen…. An den geöffneten Bienenwohnungen beobachten wir alles aus nächster Nähe: Um Ostern herum beginnen die Völker zu wachsen, Bienen schlüpfen aus den Waben, Eier werden gelegt, Larven gefüttert, Waben geputzt, die Völker schwärmen, Drohnen (die männlichen Bienen) kommen hinzu und junge, neue Königinnen. Wir erleben, wie in einem kleinen Ablegerkasten die Honigbienen aus einer einzelnen Wabe mit Eiern ein komplett neues Volk mit Königin herausbilden. Wir freuen uns, dass Nektar gesammelt und zu Honig verarbeitet wird. Wir probieren den Honig direkt aus der Wabe mit Wachs und Pollen, und wir vergleichen, wie dagegen der frisch geschleuderte Honig schmeckt und wie er sich verändert, wenn er cremig gerührt wird. Auch der Garten wird immer wieder beobachtet, und wir stellen uns Fragen: Welche Früchte entwickeln sich? Werden sie von Insekten bestäubt? Wie schmecken sie? Können Bambusspitzen gegrillt werden und wie gelingen Chips aus Brennnesseln? Wir beobachten Wildbienen und deren Hotels, besuchen Hummelnester in einem benachbarten

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Garten, und wir basteln mit Bienenmaterialien, gießen Kerzen, stellen Salben her, lassen summende Papierbienen erklingen. Das Wichtigste ist aber der Besuch bei den Bienen am geöffneten Bienenkasten, schauen und verstehen und die Faszination für die kleinen Bestäuber fühlen und lieben lernen. Das konnten die Kinder auch dieses Jahr wieder erleben. „Ich fand es cool, dass wir bei den Bienen waren, dass wir am Ende immer Honig mit Tee getrunken haben und dass wir Früchte probiert haben“, sagt ein Teilnehmer. „Ich fand sehr gut, dass wir oft bei den Bienen waren, dass wir Kinder auch fast alles machen konnten und nicht Kyne alles gemacht hat. Ich habe auch sehr viel über Bienen und Co. gelernt“, erzählt ein anderes Kind. „Ich fand alles gut. Und ich meine, wer kriegt schon so oft die Gelegenheit zu den Bienen zu gehen und Kerzen aus Bienenwachs zu gießen?“ schildert eine weitere Teilnehmerin. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Kyne Uhlig einen weiteren spannenden und immer wiederkehrenden Programmpunkt anbieten können. Die Bienenkurse passen konzeptionell sehr gut zu unserem Jugendzentrum. Wir hoffen, dass wir auch in den Folgejahren weiterhin in diesen Genuss kommen“, sagt Melanie Rohrbeck; Leiterin des Jugendzentrums. Ich freue mich, dass das Weißer Jugendzentrum diese Kurse anbietet und danke der Weißer Rheinbogen Stiftung, die dieses Umweltbildungsangebot finanziert. Der Honig von den Bienenvölkern, die die Kinder über drei Monate mit gepflegt haben, kann aktuell bei der Dorfbäckerei Lippe gekauft werden. Ich imkere nach den Richtlinien von Bioland - auch wenn der Honig nicht zertifiziert ist. Text und Bilder: Kyne Uhlig WEISSER DORFECHO 200


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TSV Weiß on Tour

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uch 2026 hieß es zu Pfingsten wieder: Auf zum internationalen Turnier des FC Rijnvogels nach Katwijk am Zee. In diesem Jahr waren die Jahrgänge 2012,2015 und 2016 am Start. Es gab mit 130 Anmeldungen wiederum eine sehr hohe Teilnehmerzahl.

Freitag: Nach teilweise beschwerlicher Anreise wurden die Teilnehmer bei Willi Noord beim come-together-Abend kulinarisch verwöhnt. Es wurde geschlemmt, getrunken und gefachsimpelt, und es kam zu tollem Austausch zwischen den Eltern der verschiedenen Jahrgänge. Da das Wetter schon vom ersten Moment an mitspielte, waren sich alle einig: „Das werden tolle Tage!“

Montag: Turniertag. Es wurde vormittags, 2015er, und nachmittags, 2012er und 2016er, gespielt. Alle gaben eine gute Visitenkarte ab. Den 2015-ern gelang es, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Dienstag: Auch die Letzten verließen trotz erneut hervorragendem Wetter gegen Mittag Katwijk. Alle waren sich einig: „Nächstes Jahr auf ein Neues!“ Text. Rainer Schermbeck, TSV Weiß Bilder: Privat

Samstag: Während sich die meisten an diesem Tag am Strand vergnügten, war der Einkaufstrupp nicht untätig und kaufte für den alljährlichen, schon legendären TSV Weiß Barbecue Abend das Grillgut. Von 18 Uhr bis tief in die Nacht wurde gefeiert. Sonntag: Langsam stieg bei den Teams die Spannung, und die jeweiligen Trainer versammelten die Spieler zu einem letzten, lockeren Training. Für den Rest der Truppe stand Strand, Skat und Sightseeing in Leiden oder Den Haag auf dem Programm. 46

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TVR: Kinder- und Jugendarbeit

Feriencamps und Freizeiten in den Schwimm-Trainer:in Herbstferien 2026

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ass Sport Menschen begeistert – und gerade Kinder –, ist längst bekannt. So ist es auch beim TV Rodenkirchen. Seit Jahrzehnten gehören Feriencamps und Freizeiten in den Oster-, Sommer- und Herbstferien zum festen Angebot des Vereins. Im Mittelpunkt aller Projekte stehen das Miteinander und die Stärkung der Kinder. Gemeinsam gestalten wir den Tag und die Angebote – unabhängig von den Fähigkeiten, der Herkunft oder den individuellen Möglichkeiten der einzelnen Kinder. In den Feriencamps des TV Rodenkirchen ist jedes Kind willkommen, das im Bezirk 2 wohnt. Gemeinsam sind wir stark – und jede Kinderstimme ist uns wichtig! Für die erste Vorsitzende des TV Rodenkirchen, Iris Januszewski, ist die Kinderund Jugendarbeit eine Herzensangelegenheit. Vorbilder sind wir durch unser Tun – und das leben wir im TVR.

noch wenige Plätze frei. Das Glück der Erde liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde! Informationen und Anmeldungen zu den Sportcamps sind per E-Mail an sportcamps@tvr1898.de möglich. Informationen zur Segelfreizeit und zum Reiterwochenende gibt es unter info@tvr1898.de oder telefonisch unter 0221 - 66 95 05 0. Die Geschäftsstelle des TV Rodenkirchen ist montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12.30 Uhr sowie montags, dienstags und donnerstags von 17 bis 20 Uhr geöffnet, Bezirkssportanlage Sürther Feld Sürther Straße 195. Text: Kira Januszewski

Leichtathletik-Trainer:in

In den Herbstferien 2026 bietet der Verein wieder verschiedene Sportcamps für Kinder aus dem Bezirk 2 an. Zur Auswahl stehen der Kurs „Starke Kids – Mut tut gut“ zur Selbstbehauptung, ein Basketball-Camp, das Leichtathletik-Allrounder-Camp sowie das Kick-Fit-Fußballcamp. Außerdem ist ein Turncamp für turnbegeisterte Mädchen geplant.

info@tvr1898.de

Wir freuen uns auf DEINE Rückmeldung!, Schiff ahoi! In der ersten Herbstferienwoche geht es auf Segeltour nach Holland. dem Se-50999 Köln, Sürther Str.Auf195, gelschiff „Mare fan Fryslân“ können Kinder und Telefon: 669 50 50 Jugendliche im Alter von acht bis0221 17 Jahren-eine spannende Woche erleben. Auch für das beliebte E-Mail: info@tvr1898.de TVR-Reiterwochenende im November 2026 sind

American Football

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er TVR ist in seiner sportlichen Ausrichtung vielseitig und außergewöhnlich.

Vom Kleinstkindersport bis zum Seniorensport gibt es für jeden etwas. Ein spezielles Angebot ist der American Football. Ob Damen-Football oder Flag-Football, ab dem 16. Lebensjahr, weiblich wie männlich – hier findest du deine Heimat. Wenn du Lust hast, unser Team zu verstärken,

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dann melde dich bitte bei Magnus. Er ist für die Koordination und den Spielbetrieb im TVR verantwortlich. Wir freuen uns auf dich! Info@)tvr1898.de

Text :Kira Januszewski

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Segelfreizeit des TV Rodenkirchen

Eine Woche voller Abenteuer, Teamgeist und unvergesslicher Erlebnisse merinnen und Teilnehmer die besondere Atmosphäre auf dem Meer genießen. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch einer unbewohnten Insel über die Kanäle des Sneeker Meers. Dort ließ die Gruppe den Tag bei einem gemeinsamen Lagerfeuer ausklingen, bevor weitere Schwimmpausen und eine SUP-Tour rund um die Insel für unvergessliche Momente sorgten. Nach einer Woche voller Bewegung, Teamarbeit und gemeinsamer Erlebnisse ging die Segelfreizeit schließlich zu Ende. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kehrten mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Geschichten und schönen Erinnerungen nach Hause zurück. Die nächste Segelfreizeit des TV Rodenkirchen findet bereits in der ersten Herbstferienwoche im Oktober statt. Kinder und Jugendliche, die Lust auf Segeln, Abenteuer und Gemeinschaft haben, sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

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ine erlebnisreiche Segelfreizeit liegt hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des TV Rodenkirchen. Gemeinsam mit Skipper Jerke und Matrosin Ina verbrachte die Gruppe Ende Juli eine abwechslungsreiche Woche an Bord der Nil Desperandum und sammelte zahlreiche neue Erfahrungen auf dem Wasser. Die Reise führte zunächst bei wechselhaftem Wetter nach Texel. Von dort aus ging es mit spannenden und langen Segeltagen weiter nach Terschelling. Ein besonderes Highlight war ein Segeltag, an dem die Jugendlichen unter der fachkundigen Anleitung der Crew fast 20 Wenden erfolgreich meisterten und dabei viel über das Segeln und die Arbeit an Bord lernten. Neben dem Segeln standen weitere gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm. Bei einer Fahrradtour erkundete die Gruppe die Insel Terschelling vom Hafen bis nach West aan Zee. Aufgrund der vielen Quallen musste auf ein Bad in der Nordsee verzichtet werden. Stattdessen sorgte das Springen in die Dünen für jede Menge Spaß und Abenteuer. Anschließend blieb noch Zeit, den Markt und die schöne Inselstadt zu entdecken.

Text und Foto: Kira Januszewski

Die Fahrt führte weiter zurück Richtung Festland nach Harlingen und anschließend ins IJsselmeer nach Makkum. Natürlich durfte auch hier eine Badepause mitten auf dem Wasser nicht fehlen. Beim Stand-up-Paddling konnten die Teilneh48

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„Quo Vadis“, Weiß?

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, viel haben wir in dieser Ausgabe über die 50-jährige Historie und Schritte der Erstellung des Dorfechos erfahren. Lassen Sie mich die kommenden Zeilen einmal dazu nutzen, den Blick auf die Finanzierung dieses frei erhältlichen Magazins zu richten. Jede Ausgabe ist für unseren Verein mit erheblichen Kosten verbunden. Das Erscheinungsbild durch professionelle Unterstützung in der Redaktion und Layout, der Druck und die pünktliche Auslieferung kosten Geld. Doch wir halten das Dorfecho für zu wichtig, um das Erscheinen dadurch einschränken zu lassen. Daher haben wir seit vielen Jahren zur Finanzierung Anzeigen von lokalen und regionalen Unternehmen aufgenommen. Eine Übersicht aus einigen markanten Beispielen der letzten 50 Jahre finden sich auf den Seiten 24 und 25 dieser Ausgabe. Viele der Anzeigekunden begleiten uns seit langer Zeit. Gemeinsam reifen wir. Einige sind seit über 40 Jahren Kunde - zum Teil zeitlos immer mit derselben Anzeige. Sie prägen unser Blatt, mit und durch die Kontinuität fühlen wir uns und sicherlich auch die Leser fast wie alte Freunde. Das Weißer Dorfecho hat somit mittlerweile einen soliden Bestand an Dauerkunden. Ohne diese treuen Kunden wäre die Planung einer jeden, neuen Ausgabe des Dorfechos nicht möglich.

Aus Gesprächen wissen wir, dass die Gründe für die Inserate vielseitig sind. Natürlich wollen die Anzeigenkunden ihre Leistung und Produkte bekannt machen und dem Leser präsent sein. Doch wir wissen auch, dass viele zusätzlich durch ihre Anzeige die Dorfgemeinschaft unterstützen und so Teil dieser Gemeinschaft sein möchten. Doch mit den Anzeigenkunden ist es wie mit der gesamten Dorfgemeinschaft: Wir können jederzeit neue Ideen, neue Helfer und auch neue Anzeigenkunden gebrauchen. Jeder junge (oder auch schon ältere) Unternehmer ist herzlich eingeladen, im Weißer Dorfecho eine Anzeige zu schalten. Die Preise sind moderat. Wenn Überschüsse entstehen, kommen diese der Weißer Dorfgemeinschaft zugute, für eigene Aktivitäten oder zur finanziellen Unterstützung Weißer Vereine und Initiativen. Bleiben Sie, liebe Anzeigenkunden, uns auch in Zukunft wohlgesonnen. Und uns allen Lesern des Dorfechos wünsche ich, dass wir gemeinsam dieses Traditionsblatt als „Institution“ in Weiß weiterhin florieren sehen. Ihr Robert Neuschütz

Hierfür möchte ich mich im Namen des Vorstands an dieser Stelle einmal ganz herzlich bedanken.

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Vorsitzender: David Winkel, Zum Hedelsberg 105A, 50999 Köln, Telefon: 02236 379100, david.winkel@dorfgemeinschaft-weiss.de Geschäftsführer: Johannes Jendrsczok, Henrikestraße 2, 50999 Köln, Telefon: 0151 17212039, johannes.jendrsczok@dorfgemeinschaft-weiss.de Schatzmeister: Rober t Neuschütz, Im Garten 28, 50999 Köln, Telefon: 02236 3932971, robert.neuschuetz@dorfgemeinschaft-weiss.de Kontoverbindung: Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE52 3705 0198 1902 4378 78, BIC: COLSDE33XXX, Steuernummer: 219/5881/0577 Internet: www.dorfgemeinschaft-weiss.de, E-Mail: info@dorfgemeinschaft-weiss.de

Bitte bei Werkzeugleiste auf das Symbol für die Unterschrift auf Signieren klicken.

Bitte die Beitrittserklärung, das SEPA-Lastschriftmandat und die Einwilligung zum Datenschutz ausfüllen, elektronisch unterschreiben und uns per Knopfdruck als Mail schicken. Alternativ können Sie die drei Formulare ausdrucken und an unsere Geschäftsstelle per Briefpost senden. Ihre Mitgliedschaft bei der Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e. V. können Sie jeweils zum Ende eines vollen Jahres mit einer Frist von drei Monaten kündigen.

Unterschrift_______________________________________________

Datum ______________________

§ 2 der Satzung: Zweck und Aufgaben des Vereins: a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§51 ff der AO 1977 b) Zweck des Vereins ist es, die Interessen der Bürger und der gemeinnützigen Vereine eines Stadtteils Köln-Weiß auf sozialen, kulturellen und sportlichen Gebieten zu fördern. Solche Zwecke sind: - Senioren und Jugendarbeit - Pflege und Förderung von kulturellen, sportlichen und gesellschaftlich relevanten Veranstaltungen wie z.B. von Informationsabenden, Ausstellungen, Straßen- und anderen Festen - Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutz - die Errichtung und Verwaltung von Plätzen und Anlagen, die der Weißer Bevölkerung zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden...

 Eigener Betrag: ______________

24,00 €  Jahresbeitrag

Mein Beitrag pro Kalenderjahr:

Geburtsdatum______________________________

Telefon _____________________________________________________________

E-Mail ______________________________________________________________

PLZ, Ort ____________________________________________________________

Straße, Nr. __________________________________________________________

Vorname, Name ______________________________________________________

Ich möchte Mitglied der Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e.V. werden:

BEITRITTSERKLÄRUNG

Gemeinnütziger Verein | Gegründet 1962

DORFGEMEINSCHAFT WEISS 1962 e.V.

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DORFGEMEINSCHAFT WEISS 1962 e.V. Gemeinnütziger Verein | Gegründet 1962

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SEPA-Lastschriftmandat für wiederkehrende Zahlungen: Ich/wir ermächtige(n) die Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e. V. Zahlungen bei Fälligkeit von meinem/unserem Konto mittels Lastschrift einzuziehen.

Einwilligung zum Datenschutz Ich willige ein, dass die Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e.V. folgende Daten zum Zweck der Mitgliederverwaltung und Information erfasst und speichert: Vor- und Nachname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, Geburtsdatum, Bankverbindung sowie Daten für die Zusendung von Informationen für Mitglieder, für die Registrierung bei Veranstaltungen, für den Einzug der jährlichen Mitgliederbeiträge und den Einzug von Kosten für eine Veranstaltung/Führung, bei der ich mich ggf. angemeldet habe. Ich willige ein, dass auf Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e.V. Fotos und Filmaufnahmen gemacht werden, diese gespeichert und eventuell veröffentlicht werden. Meine im Rahmen der vorstehend genannten Zwecke erhobenen persönlichen Daten werden unter Beachtung der Datenschutzrichtlinien erhoben, verarbeitet, genutzt und übermittelt.

Gläubiger-Identifikationsnummer: DE65ZZZ00002279851 / Mandatsreferenz = Mitgliedsnummer wird separat mitgeteilt. Zugleich weise ich mein/weisen wir unser Kreditinstitut an, die von der Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e.V. auf mein/unser Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Hinweis: Ich kann/wir können innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem/ unserem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Vorname und Nachname: _____________________________________________________________________

Eine Weitergabe persönlicher Daten an Dritte erfolgt nicht.

Straße und Hausnr.:

Die Speicherung der Daten erfolgt in Deutschland unter Einhaltung der aktuellen Sicherheitsvorkehrungen.

_________________________________________________________________

Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung meiner Daten erfolgt auf freiwilliger Basis. Mein Einverständnis kann ich ohne für mich nachteilige Folgen verweigern bzw. jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Meine Widerrufserklärung werde ich richten an: Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e.V., Herrn Johannes Jendrsczok, Henrikestraße 2, 50999 Köln oder per E-Mail an info@dorfgemeinschaft-weiss.de.

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Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e. V. Johannes Jendrsczok, Henrikestraße 2, 50999 Köln, Telefon: 0151 17212039 www.dorfgemeinschaft-weiss.de

________________________________________ Datum, Ort

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Vorsitzender: David Winkel, Zum Hedelsberg 105A, 50999 Köln, Telefon: 02236 379100, david.winkel@dorfgemeinschaft-weiss.de Geschäftsführer: Johannes Jendrsczok, Henrikestraße 2, 50999 Köln, Telefon: 0151 17212039, johannes.jendrsczok@dorfgemeinschaft-weiss.de Schatzmeister: Robert Neuschütz, Im Garten 28, 50999 Köln, Telefon: 02236 3932971, robert.neuschuetz@dorfgemeinschaft-weiss.de Kontoverbindung: Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE52 3705 0198 1902 4378 78, BIC: COLSDE33XXX, Steuernummer: 219/5881/0577 Internet: www.dorfgemeinschaft-weiss.de, E-Mail: info@dorfgemeinschaft-weiss.de


Pferdesegnung bei der Jubiläumsfeier im RTZ

Reit-Therapie Zentrum Weißer Bogen

Große Jubiläumsfeier mit Reiterprüfungen, Spielen und Programm

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ir haben am vergangenen Wochenende unser 55jähriges Jubiläum gefeiert mit Reiterprüfungen und Spielen für alle reiterlichen Fähigkeiten, Hauptsache, die Akteure Pferd und Reiter hatten Spaß. Es gab viele, die ihre errungene Schleife auch noch am Sonntag trugen! Zur Freude der Kinder boten wir auch dieses Mal wieder ein Begleitprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken, einen Hobby Horse Parcours und nicht zuletzt Ponyreiten auf Schul- und Privatpferden an. Und natürlich war auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt mit Getränken, Kuchen und Salaten aus den Küchen der Mitglieder.

schönen Wortgottesdienst. Daran anschließend segnete Diakon Kleesattel die Pferde in der Reithalle. Das Echo der Anwesenden: Das sollten wir öfters machen! Weiter ging es mit einem Frühschoppen, der sich dann zum Nachmittagsschoppen entwickelte und erst durch einsetzenden Nieselregen abgeschlossen wurde, so dass unser tolles Team gemeinsam ans Aufräumen gehen konnte. Wie immer: DANKE an alle, die geholfen haben, die mitgefeiert haben und unser schönes Fest im Dorf zum Gelingen geführt haben!

Am Sonntag feierten wir in der Reithalle mit Diakon Kleesattel und Pfarrer Manderla einen sehr

Text: Martina Wagner Bild: Bernd Wagner

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WassersportFreunde Weiß

Jahresausflug im Mai

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rühmorgens ging es mit der MS Beethoven von Bonn nach Brohl und danach weiter mit dem Vulkanexpreß nach Engeln. Pünktlich um 10 Uhr legte die MS Beethoven in Bonn ab. Wir waren elf wissbegierige WFW’ler an Bord. Ein Mitglied hatte genau am Ausflugstag Geburtstag. Als Überraschung bekamen wir den Kapitänstisch zugewiesen, der extra dekoriert wurde. Es gab Sekt zum Anzustoßen und anschließend eine fantastische Buttercremetorte. Wir haben Elke Gath natürlich beim Verzehr geholfen.

Wir haben Kapitän Dahm angerufen und ihn über unsere Verspätung von einer Stunde informiert.

So ging es rheinaufwärts nach Brohl. Wir genossen den Panoramablick. Fachkundige Informationen über Schlösser, Burgen und weitere Sehenswürdigkeiten erhielten wir von unserem „Kaleu“ (Wilfried Kahl), sowie von „Whisky“ (Heinz-Georg Goebel).

Wir freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Ausflug.

Wir genossen die Rückfahrt nach Bonn und die Abendsonne. In Bonn angekommen, wurden wir vom Busunternehmen Pultke nach Köln zurückgebracht. Wir schlossen diesen Abend im „Alt Weiss“ ab, wo unser Geburtstagskind noch auf einen Absacker eingeladen hatte.

Ein weiterer Höhepunkt für unser Geburtstagskind war ein Besuch bei Kapitän Dahm auf der Brücke. Dort durfte Elke sogar die MS Beethoven kurzzeitig steuern. Es folgte ein schmackhaftes Mittagessen an Bord. In Brohl angekommen stiegen wir in den Vulkanexpress, eine Schmalspurbahn, die ursprünglich Lavalith von der Abbaustelle in der Vulkaneifel zu den Rheinschiffen brachte. Heute befördert diese Bahn auch Passagiere. Nach 1 ½ Stunden Fahrt erreichten wir unsere Endhaltestelle Engeln. In Engeln konnten wir Kaffee oder Erfrischungsgetränke kaufen oder den kleinen Steingarten mit Funden aus der keltischen und römischen Zeit erkunden. Nach kurzem Aufenthalt ging die Fahrt zurück nach Brohl. Auf der halben Strecke mussten unsere zwei Dieselloks, mit vier Wagons und einem Gesamtgewicht von etwa 100 Tonnen, kräftig bremsen. Ein Zugbegleiter informierte uns, dass der Zug einen Amazon-Transporter gerammt hatte. Zum Glück gab es keinen Personenschaden. 52

Gruppenfoto: Monika Korbmacher, Dieter Korbmacher, Elke Gath, Elke Schüller, Gaby Giese, Roswitha Rosen (vorne), Heinz-Georg Goebel, Colin Hughes, Wilfried Kahl, Elke Wieczorek-Hughes und Klaus Schaefer (hinten)

Text: Colin Hughes Bilder: Dieter Korbmacher, Elke Wieczorek-Hughes WEISSER DORFECHO 200


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Die Nachwuchsschwimmer der DLRG Rodenkirchen

DLRG Rodenkirchen

Wochenendfahrt mit Stromausfall „Lützingen wir kommen!“ hieß es im Juni wieder für die Nachwuchsschwimmer der DLRG Rodenkirchen. Der Freitagabend verlief zunächst anders als geplant. Eigentlich sollte eine Nachtwanderung stattfinden, doch das Wetter machte den Schwimmern einen Strich durch die Rechnung. Ein aufziehendes Gewitter mit starkem Regen zwang die Gruppe dazu, im Haus zu bleiben. Das tat der guten Laune jedoch keinen Abbruch. Die Kinder nutzten die Zeit für zahlreiche Spiele und gemeinsame Aktivitäten im Freizeitheim. Für zusätzliche Spannung sorgte das Unwetter gleich mehrfach: Zunächst flog nur eine Sicherung heraus, bevor etwa eine Stunde später ein gewaltiger Blitz, der nur wenige hundert Meter entfernt einschlug, den Strom im gesamten Haus für rund dreieinhalb Stunden ausfallen ließ. Zwischen Erschrecken und Begeisterung hatten die Kinder ihre Taschenlampen blitzschnell griffbereit. So entstand ein ganz besonderer Abend bei Kerzenund Taschenlampenlicht, an dem natürlich auch mehrere Runden „Werwolf“ nicht fehlen durften. Am Samstag stand zunächst ein Ausflug zu einer erlebnisreichen Team-Challenge auf dem Programm. Im Panabora Abenteuerpark der DJH traten zwei Teams in einem abwechslungsreichen Siebenkampf gegeneinander an. Unter der Leitung eines Mitarbeiters mussten die Kinder verschiedenste Aufgaben lösen, Rätsel knacken und Geschicklichkeitsübungen meistern. Den krönenden Abschluss bildete das Bogenschießen, bei dem schließlich das berüchtigte „WLAN-Schwein“ gegen die Kinder gewann.

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Zurück in Lützingen wartete bereits der nächste Höhepunkt: der Grillabend. Da keine Grillanzünder zur Verfügung standen, war zunächst etwas Kreativität gefragt, bis der Grill schließlich erfolgreich in Betrieb genommen werden konnte. Die Mühe wurde belohnt: Bei bestem Wetter genossen alle ein leckeres Abendessen im Freien. Anschließend wurden Marshmallows über dem Lagerfeuer geröstet, während einige Kinder erste Erfahrungen beim Holzhacken sammelten. Parallel dazu lief natürlich das Champions-League-Finale, das mit großer Begeisterung verfolgt wurde. Der Sonntag bildete wie gewohnt den gelungenen Abschluss der Fahrt. Nach dem Aufräumen und Packen ging es ins Schwimmbad, wo noch einmal ausgiebig gerutscht, gesprungen und geplanscht wurde. Bevor schließlich die Heimreise nach Köln angetreten wurde, wurden die letzten Snack- und Essensvorräte aus dem DLRG-Bus geplündert. Am Ende waren sich Kinder und Betreuer einig: Die Kinderfahrt 2026 war wieder ein voller Erfolg. Neben vielen spannenden Erlebnissen werden vor allem die spontane Nachtwanderung und der außergewöhnliche Abend bei Kerzenlicht noch lange in Erinnerung bleiben.

Text: Niclas Kusenbach Bild: DLRG Rodenkirchen

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Unsere nächste Gartenausstellung findet am Samstag, 12. September, und Sonntag, 13. September statt. Eintritt ist frei.

Nachts im Garten

H

inter uns liegt ein warmer, hitziger Sommer. Die Sonne flutete unsere Gärten und Städte. Deshalb waren die späten Abende und Nächte an manchen Tagen und Wochen die erträglichste Zeit. Und gerade in der Nacht kann man die Natur auf ganz andere Art und Weise wahrnehmen – auch in unseren Gärten. Sie sind auch für uns ein wichtiger Lebensraum – und für die nachtaktiven Tiere sowieso. Und beides geht zusammen. Wenn man zum Beispiel nach dem Feiern oder einfach nur nach dem stillen Draußensitzen die Gartenbeleuchtung ausknipst. Dann teilt man sich so gesehen die Schönheit des Abends und der Nacht mit unseren netten tierischen Gästen. Eine ganz besonders pfiffige Lichtquelle bei Nacht sind die Sonnengläser. Diese besonderen Glaslaternen kommen aus Südafrika. Im Deckel des Schraubverschlussglases ist das Solarlicht SOMO eingearbeitet. Tagsüber lädt es sich auf, und abends kann man die Laterne mit dem kleinen Hebel eines Magnetschalters zum Leuchten bringen. Das funktioniert auch wunderbar für Herbst- und Winternächte im Garten oder auf dem Balkon. Herausragende Pflanzen bei Nacht sind die Weißblühenden. Sie leuchten unglaublich und ziehen die Blicke magisch an. Bei den Gehölzen ist für mich die Ballhortensie Annabelle, Hydrangea arborescens, eine der schönsten Lichtquellen am Abend. Ihre spektakulären, atemberaubenden Blütenbälle neigen sich überschäumend bis zum Boden - prachtvoll und dennoch natürlich wirkend. Bei den Stauden ist der Phlox paniculata Pax (Flammenblume) mit seiner reinweißen Blüte eine ganz zauberhafte Lichtquelle. Zudem duftet

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diese Prachtstaude in den Abendstunden unverwechselbar altbekannt und sommerlich. Der eigene Garten oder Balkon und auch der nächtliche Park schenken Momente, die einem zu Herzen gehen. Ein Rückzugsort zum Niederknien und Genießen. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich das Leben zu versüßen. Abende oder Nächte an grünen Orten zu verbringen, gehört für mich zu den schönsten Stimmungen an lauen Sommer- und Herbstabenden. Herzlichst, Margit Müller-Vorländer Bilder: Margit Müller-Vorländer

Sommerabend Die große Sonne ist versprüht, der Sommerabend liegt im Fieber, und seine heiße Wange glüht. Joach seufzt er auf: Ich möchte lieber.. Und wieder dann: Ich bin so müd…. Die Büsche beten Litaneien, Glühwürmchen hangt, das regungslose, dort wie ein ewiges Licht hinein; und eine kleine weiße Rose trägt einen roten Heiligenschein.“ Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Lyriker WEISSER DORFECHO 200


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Ein persönliches Wort an die Leserinnen und Leser

Abschied nach vielen Jahren Liebe Leserinnen und Leser, jede Geschichte hat irgendwann ihren Schlusspunkt – so auch meine kleine juristische Reihe im Weißer Dorfecho. Über viele Jahre hinweg durfte ich Ihnen an dieser Stelle rechtliche Themen aus dem Alltag näherbringen. Mein Ziel war dabei nie, trockene Gesetzestexte wiederzugeben, sondern juristische Fragestellungen verständlich, lebensnah und hoffentlich auch mit einem gewissen Augenzwinkern zu erläutern.

Fragen entstehen, und verständliche juristische Informationen werden auch künftig ihren Platz in einer lebendigen Stadtteilzeitung haben.

Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, fallen mir viele Beiträge ein, die gezeigt haben, dass das Recht oft mitten im täglichen Leben beginnt. Da ging es um Streitigkeiten am Nachbarzaun, um den nicht beseitigten Hundekot im Weißer Bogen, um die Risiken vermeintlicher Schnäppchen bei Online-Geschäften mit Anbietern aus China oder um spektakuläre Rechtsfälle wie den sogenannten „Sirius-Fall“. Daneben standen zahlreiche weitere Themen, die uns alle im Alltag begegnen können und bei denen ein wenig juristisches Hintergrundwissen manchmal helfen kann, Konflikte zu vermeiden oder die eigenen Rechte besser einzuordnen.

Ihr Jürgen Zaverl Rechtsanwalt u. Fachanwalt für Versicherungsrecht

Die Resonanz auf diese Beiträge hat mich immer wieder gefreut. Viele Leserinnen und Leser haben mich angesprochen, Fragen gestellt oder Anregungen für neue Themen gegeben. Das hat mir gezeigt, dass Recht keineswegs nur etwas für Juristen ist, sondern jeden von uns betrifft. Mein besonderer Dank gilt meiner Ehefrau, die wie ich seit vielen Jahren mit voller Überzeugung sagen kann - beste Ehefrau von allen. Sie hat meine Beiträge stets kritisch gelesen, verständliche Formulierungen angeregt, Themenvorschläge gemacht und mich immer wieder ermutigt, auch komplizierte juristische Sachverhalte allgemeinverständlich darzustellen. Ebenso herzlich danke ich der Redaktion des Weißer Dorfechos, insbesondere Uschi Schupke und Stephanie Broch, die stets auf die rechtzeitige Abgabe der Texte achteten und die Artikel in Szene setzten. Die Zusammenarbeit war über all die Jahre von Vertrauen, Offenheit und großer Freundlichkeit geprägt. Dafür bin ich sehr dankbar. Zum Abschied möchte ich einen Wunsch äußern: Es wäre schön, wenn sich eine ortsansässige-/r jüngere Kollegin oder ein jüngerer Kollege aus der Anwaltschaft fände, die oder der diese Reihe fortführt. Recht entwickelt sich ständig weiter, neue 58

Ich verabschiede mich mit einem herzlichen Dank für Ihre langjährige Treue, Ihr Interesse und die vielen freundlichen Begegnungen. Bleiben Sie gesund, bleiben Sie neugierig – und mögen Sie das Recht möglichst selten in eigener Sache benötigen.

Lieber Herr Zaverl, des von Seiten des Herausgebers Ihnen wir en cht mö hos fec Dor Weißer gjährige einen großen Dank für Ihre lan en. Kolumnen-Tätigkeit aussprech le des AllEs war immer eine Freude, Fäl r juristisch tags mit einem Schuss Humo ommen. von Ihnen aufbereitet zu bek ilie und Alles Gute Ihnen und Ihrer Fam bleiben Sie gesund. chaft Der Vorstand der Dorfgemeins v. 1962 e.V.

Weiß

weithin (Wer Interesse hat, kann die Zaverl über zeitlosen Beiträge von Herrn fechos auf das Archiv zu den Weißer Dor lesen.) unserer Homepage weiterhin

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