Handeln hilft

Wasser schmecken
Vesper von der Wiese
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Handeln hilft

Wasser schmecken
Vesper von der Wiese
Inspirationen für bewusstes Leben Ausgabe 76
Frühjahr | Sommer 2026
Perfekt für die tägliche Anwendung durch seine schonende Rezeptur, basierend auf biologisch-natürlichen Inhaltsstoffen. Das Chia Shampoo eignet sich insbesondere für feines und gesundes Haar.
Füllmenge: 200 ml
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Die Chia Haarcreme ist eine 2-in-1 Pflege- und Stylingwunder: Es kann bei trockenem sowie krausem Haar auf Basis seiner rein biologisch-natürlichen Rezeptur die benötigte Feuchtigkeit spenden und ihm damit neuen Glanz und Geschmeidigkeit schenken.
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Das Chia Pflege-Spray 2 Phasen ist eine Intensivpflege für jedes Haar und mit seiner goldgelben Farbe und den wertvollen, rein natürlichen Inhaltsstoffen wahrlich Gold wert, wenn es um die Themen Pflege, verbesserte Kämmbarkeit und Hitzeschutz bei 100 Prozent Bio-Qualität geht.
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wo sonst verbinden sich so unmittelbar Atem, Leben und Regeneration wie im Wald? Kraftquelle und Rückzugsort zugleich. Wer bewusst innehält, spürt, wie sich der Atem verlangsamt, Geist und Blick klarer und weiter werden.
Diese Ausgabe von Quell widmet sich genau diesem Auftanken: dem bewussten Atmen, der reinigenden, stärkenden Wirkung von Wildkräutern, dem Genuss von klarem frischen Wasser und jener faszinierenden, verborgenen Welt unter unseren Füßen: Fein vernetzte Wurzeln und Pilze kommunizieren, unterstützen sich, teilen Nährstoffe – ein lebendiges Miteinander, mit dem auch wir Menschen untrennbar verbunden sind. Unter dem Titel „Wald tut gut“ finden sich


04
Dinge, die uns begeistern: Gewürzmühlen, Haarbürsten, Kräuter als Alltagshelfer. 28
Daten belegen: Handeln macht den Unterschied 16
Die Kraft der Bäume
Reisegeschichte: Wald tut gut
Wildkräuter: Vesper von der Wiese
Rezepte mit Wildkräutern
Ausflüge, Inspiration zum Einstieg ins Sammeln von Wildkräutern und genussvolle Rezeptideen. Mein Favorit: das BrennnesselPesto – frisch, nährend und überraschend fein.
Eine inspirierende Lektüre wünscht Ihnen Ihre

Antje Therés Kral, seit 2022 Grafikerin von Quell. So viel Zeit wie möglich verbringt sie in Apulien in der Natur, hoch über der Küste, an ihrem persönlichen "Glücksort". Gerade erschien ihr Reiseführer "80 Glücksorte in Apulien" (S. 4) – eine Einladung an alle, neue inspirierende Plätze für sich zu entdecken.


Wasser mit Wirkung
Rheintochter: Eine Zeitreise in Bildern
Mauthäusl: Healthzone7 Regenerationszentrum
10
Titelgeschichte: Atmen ist Leben
14
Airnergy: Die hohe Ordnung der Atmosphäre
30 | 31
Impressum, Gewinnspiel
HINWEIS Informationen im Internet
In unserem Internetauftritt erhalten Sie Informationen, die über diese Ausgabe hinausweisen: Sie können in unserem Fundus von mehr als 2.000 Beiträgen nach Stichworten stöbern oder sich zu den Themen dieser Ausgabe Zusatzinformationen anzeigen lassen. An vielen Stellen von Quell weist das hier oben gezeigte Symbol auf weiterführende Informationen im Internet hin. Dahinter finden Sie den sogenannten Quell-Code. Geben Sie diesen 7-stelligen Code auf den Seiten von www.quell-online.de einfach in das Quell-CodeFeld ein. Sie werden dann sofort zu dem Beitrag mit Hintergrundinformationen geleitet.

Glücksorte in Apulien –Fahr hin & werd glücklich
Antje Therés Kral
Droste Verlag
ISBN 978-3-7700-2701-9
168 Seiten, 16 Euro „Apulien hat mich verzaubert“, gesteht QuellGrafikerin Antje Therés Kral, die seit 2022 gemeinsam mit ihrem Mann Gioacchino ihr kleines botanisches Paradies an der ionischen Küste gestaltet, und deren Reiseführer nun in der GlücksorteReihe des Droste Verlags erschienen ist.
Traumhafte Strände, magische Grotten und einer der größten Canyons Europas: Italiens Stiefelabsatz ist ein wahres Naturparadies. Umarmt von zwei Meeren zeigt Apulien auch seine historische und kreative Seite: Antike Stätten und traditionelles Kunsthandwerk locken zu spannenden Auszeiten. Feinstes Olivenöl, erfrischendes Fenchel-Eis und selbst gemachte Orangenmarmelade zaubern köstliche Genussmomente. Ein Landstrich, der mit seinem liebevollen Charme Herz und Sinne berührt und zu neuen Abenteuern einlädt.
Wenn wir Feuer und Flamme für ein Produkt, eine Idee oder eine Dienstleistung sind, dann wollen wir unsere Entdeckung mit Ihnen teilen. Hier finden Sie nachhaltige Dinge, die das Leben leichter und schöner machen, Inspiration bieten oder den Gaumen erfreuen.
Bekanntlich ist für alles ein Kraut gewachsen. Viele der mitunter unscheinbaren Kräuter, die an Wiesen und Wegesrändern gedeihen, sind wertvolle Begleiter im Alltag. Wärmstens empfehlen wir die Alltagshelferlein vom Kräuter- und Gewürzspezialisten SONNENTOR! Zu gewinnen gibt es 10 x ein Teepaket mit den Sorten Brennnessel Zitrone, Zitronengras Melisse Verbene, Spitzwegerich Fichtennadel, Thymian
Die St. Georgsquelle Ruhpolding unterstützt junge Profisportler
Schon seit Jahren gehört die St. Georgsquelle in Ruhpolding zu den St. Leonhards Quellen. Aus den Sorten rund um die St. Georgsquelle entsteht seit ein paar Monaten eine eigene Marke. Und sie wird immer beliebter. Eine große Rolle spielt dabei der Sport, vor allem der Wintersport in Ruhpolding. Die St. Georgsquelle unterstützt gezielt junge Sportlerinnen und Sportler, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Gemeinsam feiert man Erfolge und wächst.
Ein Beispiel: Ende Januar sorgten Leonhard Pfund und Marlene Fichtner für Aufmerksamkeit, als sie beim Biathlon Weltcup im tschechischen Nove Mesto an den Start gingen – für Leonhard Pfund war das sogar sein Weltcup-Debüt. In der Mixed Staffel fuhren die beiden als erste durchs Ziel. Doch das anschließende Hochgefühl war nur von kurzer Dauer. Denn aufgrund eines Materialfehlers wurden die beiden Youngsters disqualifiziert.


Holunder Salbei, Melisse Verbene Lavendel und Fenchel Anis Kümmel.
KENNWORT: SONNENTOR
EINSENDESCHLUSS: 15. August 2026
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TEILNAHME: online: www.quell-online.de/ Gewinnspiele oder per Post an Quell ( Adresse S.30)

Was danach geschah, war beeindruckend. Die beiden Biathleten gingen ehrlich und sympathisch mit der Situation um. Sie gewannen damit mehr Herzen, als die perfekte Erfolgsstory hätte bringen können. Das Team der St. Georgsquelle fieberte mit und bot jederzeit Rückhalt und Empathie. Es ist eine starke Partnerschaft, aus der alle Beteiligten Energie ziehen: Unterstützung für die Biathleten –mehr Reichweite, positives Feedback und Sympathien für das Unternehmen. Dabei zählen Authentizität, Sportsgeist und Teamplay. Gemeinsam kann man eben mehr erreichen. www.st-georgsquelle.de
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Nachhaltig brotzeiten – da dürfen diese einzigartigen Salz-, Pfeffer- und Gewürz-Mühlen von Lirutti -Holzkultur nicht fehlen! Sie sind aus einem Stück Zirbe oder heimischem Holz gedrechselt, geschliffen und gewachst oder mit Bio-Ölen eingelassen. Ausgestattet mit dem bewährten "CeraStar" Keramikmahlwerk von Holzer Hartstofftechnik sowie dem robusten Strässler Edelstahlmahlwerk. Die Handhabung ist einfach: Durch die eingelegte Feder kann die Feinheit des Mahlgutes individuell eingestellt werden. Christbaumrecycling– vom Baum zur einzigartigen Mühle – ein persönlicher Beitrag zur Nachhaltigkeit mit Designschutz: Lirutti fertigt aus den Stämmen von Bio-Christbäumen Gewürzmühlen mit Keramik- oder Edelstahlmahlwerk. Wie alle Zirbenprodukte von Lirutti Holzkultur unterliegen auch die Christbaummühlen dem EU Marken- und Geschmacksmusterschutz.



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"Täglich hundert Bürstenstriche“, so lautet die Formel für schönes Haar, die schon unsere Großmütter kannten. Denn eine Bürste mit Wildschweinborsten ist ein Problemlöser in Sachen Haargesundheit: Sie hilft gegen Schuppen, fettiges oder trockenes Haar und sollte daher zur kosmetischen Grundausstattung gehören.
Regelmäßiges Haarebürsten wirkt wie ein Peeling und reinigt Haut und Haare von Ablagerungen, Schuppen, Fette und Schmutz. Außerdem kommt durch die Massage der Blutkreislauf in Schwung und damit auch die mineralische Versorgung –die Kopfhaut kann optimal entschlacken.
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Die Qualität des Holzes, der Naturborsten und die handwerkliche Verarbeitung sind entscheidend. Bei den Bürsten aus dem quell-shop besteht der Körper aus Birnbaum – ein Holz, das wasserabweisend ist. Die Borsten stammen von chinesischen Wildschweinen und gelten als die härtesten weltweit. Sie sind so stabil, dass sie selbst durch dichtes Haar bis zur Kopfhaut durchdringen. Weil Wildschweinborsten von der Struktur her dem menschlichen Haar am ähnlichsten sind, können die langen Borsten Fett, Schmutz und Schuppen von der Kopfhaut lösen. Die kurzen Borsten nehmen die Ablagerungen auf und transportieren sie ab. Bürsten in verschiedenen Aus-führungen sind im QuellShop zu bestellen. www.quell-shop.de Tel.: +49 - (0)2236 - 949 11 30
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Unsere Bretonischen Butterkekse mit Karamell Splitter und Fleur de Sel de Guérande – direkt aus der Bretagne! Hergestellt nach traditionellem Rezept, mit echter Butter, Karamellstückchen und Fleur de Sel aus Guérande. So schmeckt Frankreich! www.pural.bio



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Regenerationszentrum
Mauthäusl
Mauthäusl 1
DE-83458 Schneizlreuth
Tel.: +49 (0) 8665 9860-0 info@hotel-mauthaeusl.de
www.hotel-mauthaeusl.de mit Symbio Harmonizer –Technologie auf allen Zimmern: www.symbioharmonizer.com
Individualisierte
Medizin für jeden Regenerations-Typ
Personalisierte Medizin: maßgeschneiderte Therapien, die die Selbstheilung fördern, ganzheitliche Prävention für langfristige Gesundheit für Körper, Geist und Seele
Beispiele für Programme: Longevity, Kinderwunsch, Metabolic, Immunboost oder Anti-Stress https://hotel-mauthaeusl.de /pauschalen/

HZ7 – gesprochen HealthZoneSeven – nach diesem in Wien entwickelten Regenerations-Konzept werden Gäste im Mauthäusl verwöhnt und auf ein neues Level von Gesundheit gehoben. Gute Ernährung, gesunder Trinkgenuss, exakte Analysen und ein großer Strauß an alternativen Heilmethoden machen das malerisch an der Weißbachschlucht gelegene Haus zu einem Vorzeigeprojekt für integrative Medizin. von Martina Guthmann
Ein bisschen aufgeregt bin ich schon, als ich meine Hände auf die Touchpads des Metatrons lege, die mein Magnetfeld abscannen. Keine zwei Minuten später zeigt sich ein umfassendes Bild auf Organ-, Nerven, Faszien-Ebene, das Schwachstellen aufzeigt – je dunkler die Zeichen, umso kritischer. Manches davon ist mir bekannt, manches sind Belege meines Lebensstils, manches ist mir neu – verblüffend ist die umfassende Analyse. Dr. Markus Stöcher erklärt mir die Befunde verständlich und gibt mir unmittelbar dazu auf
”
Unser
Körper macht nichts gegen uns. Jede Krankheit, jedes Stressverhalten hat Sinn.“
Dr. rer. nat. Markus Stöcher
menschliche Art Anregungen, wie ich mit diesen Schwachstellen konstruktiv – gerade auch mit Hilfe von Naturheilmitteln umgehen kann. Doch das ist nur der erste Baustein der umfassenden
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„Bestands-Aufnahme“. Denn zusammen mit dem Wissenschaftler arbeiten gleichberechtigt Heilpraktiker unterschiedlicher Disziplinen sowie Bewusstseinsexperten im Regenerationszentrum Mauthäusl Hand in Hand – im Sinne individuell zugeschnittener Therapiepläne für jeden Gast.
Das in Wien entstandene Konzept „Health Zone Seven“, das im Mauthäusl umgesetzt wird, basiert auf dem Sechs-Augen-Prinzip: Drei Experten verschiedener Fachrichtungen sehen auf denselben Gesundheitsfall und tauschen sich aus ihren verschiedenen Blickwinkeln dazu aus. Daten aus dem Frühdiagnostik-Gerät Metatron, schulmedizinisch analysierte Blutwerte und andere Labordaten fließen zusammen mit Informationen aus tiefgehenden psychologischen Anamnese-Gesprächen, bioenergetischen Perspektiven aus der Bioresonanz und kinesiologisch messbaren körperlichen Reaktionen.


Auf Basis des Wissens aus der Quantenbiologie und der Erkenntnis, dass ganzheitliche Gesundheit mit der Harmonie von Energiefeldern und Schwingungen zu tun hat, setzt das TherapeutenTeam auch hochkarätige Geräte aus der Energieund Frequenzmedizin ein:
”
Ob Bioresonanz, Mikronährstoffe oder energetische Verfahren – wir setzen auf sanfte Wege mit großer Wirkung.“
Igor Serafimovski
Ein Beispiel ist der AN.DI Energetic Corrector: Dieses Gerät macht mittels Licht (Lumineszenz), Strom und Magnetfeld Belastungen im Energie-Plasma-Feld des Menschen sichtbar und kann diese durch elektrische Oszillation bereinigen. Oder auch der SymbioHarmonizer Med: Das Gerät „erinnert“ den Körper an seinen ursprünglichen „Schwingungszustand“ und kann so Dysbalancen ausgleichen.
Dieses Wiedereinschwingen in die eigene Kraft kann Menschen befähigen, die eigenen Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren. Die Zeit im Mauthäusl gibt dabei zusätzlich Gelegenheit zum Detoxen, Relaxen, sich im Spa verwöhnen lassen, zum sich selbst Reflektieren, zum Sporteln, gesund Essen und Trinken, kurz gesagt dazu, um auf allen Ebenen in eine gesunde Lebensweise und in die „Aufwärts-Spirale“ zu kommen.

Ob Longevity, Prävention mittels Epigenetik oder ganzheitliche Heilung – im Mauthäusl kann der erste Schritt geschehen für ein neues Level gesunden Lebens. Krankheit ist kein Schicksal, sondern ein Lernprozess. Unsere Gesundheit liegt in unseren Händen. Für diese Eigenverantwortung schult das Team im Mauthäusl den Blick. Körper und Seele werden immer als Einheit betrachtet. Igor Serafimovski, Experte für Bewusstseinsförderung und Selbsterkenntnis: „Auch unsere Gedanken und Gefühle können unser Immunsystem schwächen und einen Anteil an Degeneration haben. Gutes Zuhören und gezieltes Fragen können dabei helfen, ins Gedächtnis eingebrannte Traumatisierungen zu identifizieren und zu bearbeiten. Wichtig ist, auch zurück im Alltag weiter dran zu bleiben und zuversichtlich, aktiv und vorausschauend an der eigenen Gesundheit zu arbeiten.“
Schon immer hat mich eine Auszeit im Mauthäusl zur Ruhe und auf Vordermann gebracht: Die natürlich frische Genussküche, die mit Naturmaterialien gestalteten Zimmer, der Wellnessbereich mit Blick auf die Weißbachschlucht, die Wanderwege zu den kraftvollen Wasserfällen, die besondere Atmosphäre im Haus, die die Signatur der Familie Abfalter trägt. Dank der Abfalters, der Besitzer der St. Leonhardsquellen, spielt lebendiges Wasser im Regenerationszentrum eine Hauptrolle und ist kostenlos jederzeit in allen Sorten verfügbar.
Das „HealthZone7“- Regenerationskonzept ist nun eine stimmige, konsequente Fortführung der stets visionären Kraft der Familie Abfalter.
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In traumhafter Lage ist das Mauthäusl-HEALTHZONE7 Regenerationszentrum ein wahrer Kraftort.
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Hochwertige Geräte und positive Energien fördern den Heilprozess.
HEALTHZONE7
Individualisierte und personalisierte Medizin nach dem 6-Augen-Prinzip www.healthzone7.com

Gesundheit neu gedacht vereint Schulmedizin, Frequenzmedizin und Naturheilkunde
Anwendungskatalog der Therapien im Mauthäusl auf körperlicher, mentaler und energetischer Ebene: www.healthzone7.com/analyse-anwendungskataloge
Vier der sieben "Köpfe“ hinter dem Mauthäusl HealthZone7 Regenerationszentrum: Martin Abfalter, St. Leonhardsquellen Igor Serafimovski, Experte für Bewusstseinsförderung und Selbsterkenntnis
Dr. rer. nat. Markus Stöcher, Epigenetiker, Komplementär-medizinische Analytik und Forschung, Buchautor „gesund leben 2.0“, Krebsforscher, Lebensberater
Gerald Spiss, Spezialist für Energetische Analytik und Frequenzbehandlungen.
Mit seinen 920 gelösten Stoffen ist das Wasser ein Calcium-MagnesiumHydrogencarbonat-SulfatWasser. Analyseauszug in mg/l des Instituts Laborunion Bad Elster vom 07.06.2023.
Natrium 56,1
Kalium 21,0
Magnesium 43,7
Calcium 116
Kieselsäure 14,9
Hydrogencarbonat 377
Chlorid 43,3
pH-Wert 7,0
Sulfat 242
Bilder
Linke Seite: Eröffnung Kurmittelhaus: Ganz links Bürgermeister Christian Runkel, in der Mitte Wirtschaftsminister Sven Schulze
Rechte Seite: Inhalierhalle (mitte) Quellbrunnen mit Brunnenkönigin Mia I. und Eröffnungsgästen (rechts)
Die Gesundheitswirkungen des Bad Lauchstädter Brunnens wurden mehr als zwei Jahrhunderte auf vielfältige Weise von Ärzten dokumentiert. Nun hat die Stadt eine neue medizinischbalneologische Beurteilung in Auftrag gegeben. Demnach erfüllt das Wasser noch immer die staatlichen Anforderungen für die Anerkennung als Heilquelle und kann als solche vor Ort im Kurmittelhaus genutzt werden.
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Der Quellenpavillon in Bad Lauchstädt ist ein Gebäude der ganz besonderen Art. Mit seinen acht Seiten zieht das „Oktagon“ genannte Gebäude die Besucher schon beim Betrachten von außen in seinen Bann. Innen soll ab Frühsommer 2026 frei zugänglich der Bad Lauchstädter Brunnen sprudeln, deren Beurteilung die Goethestadt Bad Lauchstädt erst kürzlich beim Deutschen Institut für Gesundheitsforschung gGmbH in Auftrag gab. Der habilitierte Balneologe Professor Karl-Ludwig Resch legte im Oktober 2025 die Ergebnisse dieser Untersuchung vor und kam zu dem Schluss: Der Bad Lauchstädter Brunnen erfüllt die Kriterien, um als Heilquelle staatlich anerkannt werden zu können. Das für Bad Lauchstädt wichtigste Argument: Der mehrere Jahrhunderte währende Einsatz der Quelle als Heilwasser lässt auf eine medizinische
Wirkung schließen. Schon seit dem Jahr 1710 wird der Bad Lauchstädter Brunnen therapeutisch genutzt. Vom frühen 18. Jahrhundert bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren in Bad Lauchstädt Badeärzte tätig, die Aufzeichnungen gemacht und Berichte geschrieben haben. Und viele davon legen nahe, dass das Wasser medizinisch wirksam ist.
Der erste war der Hallesche Professor Friedrich Hoffmann, der der Quelle in Bad Lauchstädt eine heilende Wirkung attestierte. Das war die Geburtsstunde des gerade im Ausgang des 18. Jahrhunderts sehr mondänen Kurbades. Auch andere Gelehrte wie etwa der Freiberger Bergphysikus Friedrich Henckel oder der Badearzt Daniel Gott-

fried Frenzel dokumentierten die Wirkungen des Heilwassers. Insgesamt haben sich mehr als zehn Badeärzte mit dem Wasser beschäftigt. 1922 wurde das Wasser der Lauchstädter Heilquelle offiziell als Arzneimittel anerkannt, 1925 bekam das Mineralheilbad Lauchstädt das Recht zugestanden, sich Bad Lauchstädt zu nennen.
Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte hat der Bad Lauchstädter Brunnen seine beiden Anerkennungen als Heilquelle und Arzneimittel verloren. Sobald das Wasser im Oktagon sprudelt, will die Stadt für den frei zugänglichen Brunnen bei der Arzneimittelbehörde erneut die Anerkennung als Heilquelle erwirken. Damit will die Goethestadt an ihre Tradition des Kurbades anknüpfen.
Wem die Fahrt nach Bad Lauchstädt zu weit ist, der kann sich auch im Getränkemarkt mit Bad Lauchstädter Brunnen eindecken. Anders als früher wird das in Flaschen abgefüllte Wasser zwar nicht mehr als Heilwasser verkauft. Denn die erneute Anerkennung als Arzneimittel ist aufwändig und langwierig. Aufgrund dieser Entscheidung wird es voraussichtlich schon im Frühsommer 2026 so weit sein, dass St. Leonhards das Wasser abfüllen und bundesweit in den Handel bringen kann. Liebhaber des Wassers, die so lange darauf verzichten mussten, können dann wieder Bad Lauchstädter Brunnen trinken und das Wasser wird sicherlich auch neue Konsumenten von seinem frischen Geschmack und seinen aktivierenden Eigenschaften überzeugen.

Quell: Herr Runkel, welche Rolle spielt der Bad Lauchstädter Brunnen für die Stadt?
Christian Runkel: Das Heilwasser hat die Basis für die Entwicklung vom kleinen Städtchen zum Luxusbadeort gelegt. In früheren Zeiten kamen wohlhabende Menschen aus ganz Mitteleuropa, um hier zu kuren.
Quell: Was tut die Stadt, um an der alten Geschichte als Kurort anzuknüpfen?
Christian Runkel: Wir haben zum einen ein medizinisch-balneologisches Gutachten beim Deutschen Institut für Gesundheitsforschung in Auftrag gegeben und bemühen uns um die Anerkennung des Bad Lauchstädter Brunnens als ortsgebundenes Heilmittel. Wir haben viel Geld investiert, um das historische Kurmittelhaus zu sanieren. Dort kann man das Wasser trinken, inhalieren und kneippen.
Quell: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit St. Leonhards?
Christian Runkel: Wir sind froh, dass das Wasser nun wieder abgefüllt wird. Der Bad Lauchstädter Brunnen war ja das einzige Vertriebs-Heilwasser der neuen Bundesländer und hat eine hohe Beliebtheitsrate. In der ehemaligen DDR war das Wasser so genannte Bückware und nur schwer zu bekommen. Das soll sich nun ändern.
Quell: Wird es im Jahr 2026 wieder ein Brunnenfest geben?
Christian Runkel: Ja, es soll größer und noch vielfältiger als bisher werden. Wir wollen zwei Bühnen haben – eine im Kurpark und eine im Innenhof des Bad Lauchstädter Brunnens. Damit wollen wir auch überregional Aufmerksamkeit erzielen.

Bad Lauchstädter still Bad Lauchstädter still ist ein echter Klassiker – sanft, rein und ohne Kohlensäure. Es überzeugt mit seinem natürlichen Mineralienreichtum, darunter Calcium, Magnesium, Hydrogencarbonat und Sulfat, die für einen ausgewogenen Genuss sorgen. Perfekt für alle, die ein stilles Mineralwasser mit historischem Charme und moderner Qualität suchen. Ideal als Begleiter bei kulturellen Anlässen oder einfach für den täglichen Moment der Entspannung.
Bad Lauchstädter medium Lauchstädter medium bietet eine leichte, erfrischende Kohlensäure, die den Geschmack des historischen Quellwassers perfekt unterstreicht. Zum Einsatz kommt natürliche Quellkohlensäure vulkanischer Herkunft. Die moderate Sprudelnote macht das natürliche Mineralwasser zum idealen Begleiter für jeden Anlass – ob bei einer Kur, einem Fest oder einfach im Alltag. Jeweils als 1-Liter oder 0,33-Liter erhältlich. www.bad-lauchstaedterbrunnen.de
Die Art, wie wir atmen, ist Ausdruck unserer Energie und Spiegel unseres inneren Zustands. Mit gezielten Atemtechniken können wir unser Leben bereichern, mehr Sauerstoff aufnehmen und so die Energieproduktion der Zellen unterstützen.
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Täglich nehmen wir rund 10.000 Liter Luft mit rund 20.000 Atemzügen auf, 75 Prozent davon atmen wir ungenutzt aus. Wir bekommen also nicht zu wenig Luft, wie wir oft fürchten, sondern wir nutzen unseren Atem nicht optimal. Im Alltag verlieren wir oft den Kontakt zu unserem Atem und damit auch ein Stück weit zu uns selbst.
Dabei ist die Art, wie wir atmen, zentral wichtig für die in uns steckende Lebenskraft und kann kraftvolle Medizin für Körper, Geist und Seele sein, wenn wir den Atem bewusst einsetzen.
Wenn wir mehr Luft ein- und ausatmen – zu tief, zu schnell oder zu häufig durch den Mund –, als unser Körper, unser Stoffwechsel gerade braucht, dann „überatmen“ wir. So „überatmen“ wir oft über Monate und Jahre hinweg beim Denken, Arbeiten, Sprechen, sogar im Schlaf.
Dadurch wird zu viel Kohlenstoffdioxid (im folgenden immer CO₂ abgekürzt) abgeatmet und der CO₂-Spiegel im Blut sinkt. Der Fachbegriff dafür lautet Hypokapnie. CO₂ ist aber nicht nur ein „Abfallgas“, CO₂ ist vielmehr elementar wichtig, dass der Sauerstoff besser vom Hämoglobin freigesetzt wird und die Zellen besser versorgt werden. Denn
dieser Sauerstoff in den Zellen ist wichtig für unsere Konzentration, unsere Leistungsfähigkeit, unser Energielevel.
Auch häufiges Gähnen und Schlafstörungen, Kurzatmigkeit „ohne Grund“, Druck auf der Brust, Schwindel, Muskelverspannungen, kalte Hände und Füße, schnelle Ermüdung, innere Unruhe, Konzentrationsprobleme, ja sogar Angst- oder Panikgefühle können eine Folge von Überatmung sein.
Weil die Sauerstoffsättigung im Blut meist unauffällig ist, bleibt der sogenannte „Bohr-Effekt“
meist unbemerkt, der Körper „gewöhnt“ sich an den niedrigen CO₂-Spiegel. Lediglich fühlt man sich ständig luftbedürftig, obwohl objektiv genug Sauerstoff da ist.
Bei Überatmung denken wir spontan an diese schnelle hektische Atmung – das Hyperventilieren nach einem akuten Schock. Chronische Überatmung kann aber, wie hier beschrieben, auch durch zu tiefe Atmung provoziert werden, wenn diese zu intensiv betrieben wird.
Der ukrainische Arzt Dr. Konstantin Buteyko stellte fest, dass sich viele mit dem Atmen verbundene Gesundheitsprobleme unserer Zeit durch ruhigeres, reduziertes Atmen und effizientere Nutzung des Sauerstoffs verbessern können. Das Ziel: Weniger, ruhiger und ausschließlich durch die Nase atmen, um den CO₂-Spiegel zu normalisieren.
Der erste Schritt, mehr Ruhe und damit mehr CO₂ in das System reinzubringen, ist der Weg in ein langsames, rhythmisches Atmen. Langsamer atmen bedeutet aber nicht tiefer einatmen. Wichtig vielmehr ist, dass die Ausatmung tendenziell länger gelingt als die Einatmung. Die Lösung ist also nicht mehr Luft, sondern weniger Volumen, eine ruhigere Atmung, die Atmung durch die Nase und Pausen nach dem Ausatmen. Also langsamer atmen, nicht tiefer!
Die Buteyko-Methode ist eine sanfte, reduzierte Nasenatmung, die darauf abzielt, zu viel Atmung, also chronische Hyperventilation, zu korrigieren. Im Gegensatz zu kraftvollen Techniken geht es um weniger Luft und um mehr Ruhe.
◊ Aufrechte, entspannte Haltung (sitzen oder stehen, Schultern lockern, Kiefer und Bauch sind weich)
◊ Ruhig, langsam und leise durch die Nase atmen (fast nicht hörbar, als wolle man niemanden stören), Lippen geschlossen
◊ Normal ausatmen – möglichst länger als die Einatmung
◊ "Kontrollphase": Nach jeder Ausatmung: Atempause von ein bis zwei Sekunden, dabei nicht die Luft anhalten, nur warten und leichten Luftmangel bewusst tolerieren
◊ Sobald der erste Atemimpuls kommt, lösen und wieder ruhig weiteratmen
◊ Sanft, ruhig und entspannt durch die Nase einatmen, nicht „tief durchatmen“
Die Buteyko-Methode nutzt die sogenannte Kontrollpause (also die ruhige Atemanhaltezeit nach dem normalem Ausatmen) als indirekten Marker für den CO₂-Status: je länger die Kontrollpause, umso stabiler der CO₂-Haushalt.
Kohärenz-Atmung heißt so, weil sie Herz, Nerven und Blutdruck in Einklang bringen kann. Dieses langsame, rhythmische Atmen begrenzt sich auf etwa vier bis sieben Atemzüge pro Minute.
◊ An einem ruhigen Ort zum Sitzen oder Liegen kommen.
◊ Die Augen schließen und Schultern und Gesicht entspannen.
◊ Fünf Sekunden durch die Nase einatmen, fünf Sekunden durch die Nase oder den Mund ausatmen. So ergeben sich sechs Atemzüge pro Minute
◊ Diesen Rhythmus für fünf bis zehn Minuten wiederholen
Diese Atmung, bei der der Atem nicht angehalten wird, bringt Herz, Atmung und Nervensystem in Kohärenz, aktiviert den Parasympathikus, wirkt somit beruhigend und stressregulierend, Blutdruck und Herzfrequenz senkend, eignet sich sehr gut für den täglichen Start in den Tag.

Die Buteyko-Methode Dr. Silvia Smolka Trias-Verlag 2022 ISBN 978-3432116167 440 Seiten, 21.99 Euro Die Buteyko-Atmung. Die erstaunliche Wirkung der Atem-Reduktion: Soforthilfe bei Asthma und Sinusitis; Linderung für verschiedene LungenProbleme, Migräne, Bluthochdruck, Panikattacken und viele andere Beschwerden.
Langer Atem im wahrsten Sinne des Wortes kann uns in Phasen anhaltender Anstrengung und Belastung gesundheitlich resilienter machen, so beschreibt es der 22-fache Apnoe-Weltrekordhalter Tom Sietas. In seinem Buch „Atem“ beschreibt er, wie gezielte Atemarbeit unser Nervensystem regulieren, unser Bewusstsein erweitern und unsere körperliche Leistungsfähigkeit steigern kann, beispielsweise mit ein paar Minuten Kohärenzatmung am Morgen oder eine bewussten Entspannungsatmung in der Mittagspause – verbunden mit einem positiven Gedanken bei der Ausatmung. Sietas: "Irgendwann spürst Du mehr Luft, wo früher Enge war – mehr Kontakt zu Dir selbst, Techniken verschmelzen vom Bewussten ins Unbewusstsein.“

Deine Atmung ändert alles.
Tom Sietas
Next Level Verlag 1. Auflage 2025
ISBN 978-3689360870
304 Seiten, 20 Euro
In diesem Buch teilt der 22-fache Apnoe-Weltrekordhalter seine kraftvollsten Techniken für den Umgang mit akutem und lang anhaltendem Stress, die er selbst als wirksam erlebt.
Sietas´ Mission: "Ich möchte die Gesundheit und das Wohlbefinden möglichst vieler Menschen positiv beeinflussen."
Apnoe-Atmen gibt es auch ganz ohne Tauchen. Es wird sogar häufig trocken (an Land) trainiert.
Apnoe heißt schlicht Atemanhalten. Deshalb spricht man auch vom Atemanhalte- oder CO₂Toleranz-Training. Es soll das Nervensystem beruhigen, die Atemökonomie beim Sport stärken, Achtsamkeit im Alltag und guten Schlaf fördern.
◊ Aufrecht sitzen oder liegen, Augen schließen
◊ Zunächst ein bis zwei Minuten sanft durch die Nase atmen, so wird der Atem von selbst langsamer
◊ Einatmen: Vier bis sechs Sekunden locker, nicht tief!
◊ Ausatmen: Sechs bis zehn Sekunden, wenn möglich sanft verlängern
◊ Den Atem anhalten: Zwei bis fünf Sekunden, kein Druck, kein Festhalten, die Aufmerksamkeit in Bauch und Herzraum mit dem Gedanken „Ich muss nichts tun“
◊ Das nächste Einatmen geschieht von selbst
◊ Fünf bis zehn Runden reichen völlig, unmittelbar ist die Wärme und Ruhe im Körper spürbar.
Bei dieser ebenso vom Weltrekordhalter des Apnoetauchens entwickelten Methode sorgen Atempausen, sowohl nach dem Einatmen als auch nach dem Ausatmen dafür, dass sich CO₂ auch kurzfristig merkbar im Blut anreichert, weil es vorübergehend nicht ausgeatmet werden kann. Dieser leichte Anstieg kann entspannend und auf das parasympathische Nervensystem aktivierend wirken.
◊ Einatmen – innerlich zählen: eins – zwei – drei – vier.
◊ Luft anhalten – erneut zählen: eins – zwei – drei – vier.
◊ Ausatmen – zählen: eins – zwei – drei – vier.
◊ Atempause nach dem Ausatmen – zählen: eins – zwei – drei – vier.
◊ Dann beginnt der nächste Zyklus.
◊ Diesen Ablauf für sechs bis zehn Runden wiederholen
Auch in der speziellen Yoga-Atmung "Pranayama" gibt es Atempausen – sowohl nach dem Ein- als auch nach dem Ausatmen. Pranayama kommt aus dem Sanskrit, Prana steht für Lebensenergie oder Atem und Ayama für Kontrolle, Ausdehnung oder Regulierung. Bei der „Kontrolle des Atems zum Ziele der Lebensenergie-Lenkung“ geht es immer um die positive Beeinflussung von Körper, Geist und Energiefluss, um Stressreduzierung, Erhöhung der Lungenkapazität und Verbesserung der Durchblutung, Unterstützung von Konzentration und Meditation.
◊ Bauchatmung: Beim Einatmen den Bauch sanft nach außen wölben, beim Ausatmen einziehen. Das kann die Atemfrequenz automatisch senken.
◊ 47-11 Methode: vier Sekunden einatmen, sieben Sekunden ausatmen, elf Sekunden Pause. Nach einer Weile wird der Körper diese langsamere Atmung übernehmen, auch unbewusst.
◊ Diaphragma-Training: Ein kleines Buch auf den Bauch legen und versuchen, dass sich nur der Bauch hebt beim Einatmen. Das trainiert das Zwerchfell.
◊ Mini-Pausen: Kurze Atemübungen zwischendurch beispielsweise beim Warten auf den Bus oder beim Telefonieren.
◊ Trigger koppeln: Zum Beispiel immer beim Zähneputzen oder Händewaschen drei tiefe Bauchatemzüge machen.
◊ Haltung & Bewegung: Aufrechte Haltung reduziert unbewusste Brustatmung. Leichte Bewegung und Dehnung der Brustmuskulatur fördert die Bauchatmung.
Die Atemluft-Atmosphäre, der Äther oder „die Luft selbst“ ist mit Licht durchzogen und hat einen Wassergehalt von 0,01 Prozent. Dies spielt eine wichtige Rolle zum erleichterten Sauerstofftransport. So nehmen wir innerhalb von 24 Stunden rund 150-200 Milliliter Wasser über die Atemluft auf. Dieses Wasser hat eine erhebliche Bedeutung für die Gesundheit. Seit Astronauten an Funktionsstörungen der Lunge erkrankten und Atemnot bekamen, wird auch in der Raumfahrt zum erleichterten Sauerstofftransport dieser Anteil Wasser zugesetzt.
In manchen Situationen können Geräte unterstützen, die die Luft in einer bestimmten Weise aufbereiten, ionisieren, anreichern oder „strukturieren“. Ähnlich der Photosynthese bereiten beispielsweise Vitalisatoren von Airnergy mit speziellen Lichtfrequenzen und energetisiertem, hexagonalem Wasser, mit Filtern und Katalysatoren die Raumluft so auf, dass sie gesunder Waldatmosphäre ähnelt.
Diese biologisch verwertbare Energie erhöht nicht den Sauerstoffgehalt, aber sie optimiert dessen Verwertbarkeit im Körper und kann dem Atem die Lebensenergie zurückgeben.

BUCHTIPP
Atem – Die Lösung für Dein Trauma
Daniel Alan
Next Level Verlag
ISBN 978-3-68969-054-0
291 Seiten, 20 Euro



INFOBROSCHÜRE
"Der kleine Atmos" Kostenloser Download unter www.LebendigeLuft.de oder rufen Sie uns gerne an: 02242 9 33 00
Die kleinen Waldluftgeneratoren von Airnergy sind für gesundheitsbewusste Menschen, Familien und Unternehmen konzipiert, die ihre eigene Gesundheit oder die der Mitarbeiter auch in die eigene Hand nehmen wollen.
Der Airnergy-Vitalisator* optimiert den Wirkungsgrad der Atemluft in geschlossenen Räumen und bringt die belebende Energie, wie wir diese bisher nur aus dem Wald und vom Waldbaden kennen, so nun auch nach Hause oder auf die Arbeit.
Atmet man diese frisch aufbereitete Luft-Atmosphäre regelmäßig und für etwa 21 Minuten täglich ein, können körpereigene Selbstheilungskräfte und Reparaturprozesse auf körperverträgliche Weise aktiviert sowie wieder gestärkt werden. Von innen sowie außen... Hier und da...
Dies geschieht mittels eines innovativen sowie erschwinglichen Hausgerätes, welches nach dem Vorbild der Natur arbeitet, indem es entscheidende Prozesse der Fotosynthese technologisch nachstellt und so verfügbar macht.
* dabei wird weder der Sauerstoff erhöht, noch ionisiert, Ozon oder sonstige körperfremde Substanzen zugeführt. Die Wirkung, auch bei organischen und funktionellen Störungen, erklärt sich rein aus der biologischen Bedeutung von Luft und Sauerstoff für das Leben im Allgemeinen

Erfahren Sie mehr über die Luft, von der sie täglich rund 10.000 Liter mit rund 20.000 Atemzügen aufnehmen.
Lesen Sie dazu die Informationsbroschüre „Der kleine Atmos“. Darin wird auf leicht verständliche Weise und im Detail darauf eingegangen, was wir unentwegt atmen und was uns am Leben hält.
Wir wünschen Ihnen das Vertrauen, etwas auszuprobieren, das Ihr Körper schon ewig kennt. Denn die Kräfte der Natur sind wunderbar, aber man erinnert sich erst wieder daran, wenn man sie neu erlebt.
NEUGIER HÄLT LEBENDIG ...
AIRNERGY • Wehrstr. 24-26 • D-53773 Hennef Fon: +49(0)2242 9330-0 • Fax: +49(0)2242 9330-30
E-Mail: info@airnergy.com Web: www.airnergy.com


Bild Monika als Studentin mit 19 Jahren
Monika Frei-Herrmann, Mit-Gründerin von Quell, Medien-Gestalterin, Grafikerin und Fotografin, findet zurück zu ihren Wurzeln und spürt den Orten ihres Lebens und Schaffens mit dem Zeichenstift nach. In einem zauberhaften Büchlein hat sie nun 25 biografische Zeichnungen veröffentlicht. Hier zeigen wir eine Auswahl.
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Start ins Leben
Das verlorene Paradies im Geburtsort Bad Godesberg

Sabbatical in Malans
Das Arbeiten am Mac macht Düsseldorfer Aufträge möglich

Das freie Studentenleben Studentenbude ohne jeden Komfort nahe der Folkwangschule

Ankern in Rheinauhafen Als Rheintochter angekommen; Ausgangspunkt für neue Abenteuer

Erfolge in Zürich Traumjob bei der Elle, große Wohnung mit Blick auf die Alpen

Dem Rhein entlang
Die Liebe zum Rhein als roter Faden im Lebensweg

Rheintochter –eine Zeitreise in Bildern Monika Frei-Herrmann Quell Verlag ISBN 978-3-9819936-3-9 54 Seiten, 13 Euro Monika Frei-Herrmann ist in Sachen Kunst unermüdlich: Im März 2026 zeigt die ehemalige Folkwang-Schülerin Arbeiten aus 60 Jahren, die sie gezeichnet, gemalt oder geknetet hat. Ort: ac about communication, Köln-Rodenkirchen. Beim Planen dieser Ausstellung ist bei der MedienGestalterin die Idee entstanden, die Orte ihres Lebens und Schaffens zu zeichnen. Die Auflage des so entstandenen Büchleins beträgt 100 Exemplare, davon 25 signierte und nummerierte Vorzugsausgaben (113 Euro), zu denen sich die Käufer je eine Originalzeichnung im Format 15 x 15 cm aussuchen können.

BUCHTIPP
Geniale Bäume – Wie sie seit Jahrtausenden das Leben auf der Erde bestimmen.
Harriet Rix
dtv-Verlag
ISBN 978-3-423-28500-1 372 Seiten, 26 Euro
Nach der Lektüre dieses Buches wird man Bäume mit anderen Augen sehen. Harriet Rix erzählt die faszinierende Geschichte der Bäume und geht der Frage nach, wie sie vor Millionen von Jahren entstanden sind, und wie sie die Erde, die Luft und das Wasser so stark beeinflussen konnten.
Sie nimmt die Leser mit auf eine Weltreise zu ausgewählten Wäldern und schildert anhand von spannenden Beispielen die erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume.

Bäume sind die mächtigsten Pflanzen, die auf der Erde existieren und sie sind alles andere als eine passive Spezies. Weit mehr als man bisher dachte, beeinflussen und gestalten sie aktiv die Umwelt. Sie kontrollieren Wasserkreisläufe, zerkleinern Felsen und im Laufe der Zeit haben sie auch den menschlichen Körper geprägt. Von Claudia Schwarzmaier
Würde man gefragt, was Bäume bewirken, dann wäre die erste Antwort wohl, dass sie Sauerstoff produzieren und das klimaschädliche Kohlendioxid binden. Das Stichwort „Grüne Lunge“ fällt einem ein. Bäume filtern Stäube und Partikel aus der Umgebung und sorgen so für eine saubere Luft. Sie speichern und filtern Wasser, verhindern Überschwemmungen, schützen vor Bodenerosion und wirken kühlend. Schließlich sind sie ein bedeutender Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen. All diese beindruckenden Leistungen sind aber im Grunde nur die Nebenwirkungen ihrer eigentlichen Fähigkeiten.
Schon vor 386 Millionen Jahren wirkten Bäume auf die Umwelt ein. In ihrem Buch „Geniale Bäume“ (siehe Randspalte) widmet sich die britische Biochemikerin und Journalistin Harriet Rix der Geschichte der Bäume. Wie haben sie auf die Wechselfälle der Evolution reagiert und wie haben sie es geschafft, die Welt zu einem Ort von umwerfender Schönheit und Vielfalt zu machen? Wasser bei-
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spielsweise ist für das Leben auf der Erde essentiell und die drei Billionen Bäume, die es geschätzt derzeit auf der Erde gibt, beeinflussen den Niederschlag und den Wasserkreislauf über und unter ihnen. Bäume sind Wolkenjäger und Wolkenerschaffer. Einerseits fangen sie mit ihren Zweigen aus Wolken Wasser ein und andererseits verströmen sie flüchtige organische Duftstoffe sogenannte Terpene, die als Kondensationskeime für Wolken fungieren. Deutsche, finnische und brasilianische Forscher konnten nun in zwei Studien zum Amazonas Regenwald nachweisen, dass der Regenwald weit mehr zur Wolkenbildung beiträgt als man bisher angenommen hat. Durch Gewitter werden die winzigen Duftteilchen der Bäume in große Höhen transportiert und dort durch starke Höhenwinde in Entfernungen von Tausenden von Kilometern befördert. Dadurch beeinflusst der Wald die Wolkenbildung – und die Niederschlagsmenge auch über den Ozeanen und anderen Kontinenten.
Doch nicht nur die Wasserkreisläufe werden von den Bäumen stark beeinflusst, Bäume formten und formen auch die Erde. Harriet Rix formuliert es so: „Geben Sie einem Baum ein wenig Zeit und

ein Stück Fels, und er macht daraus ein Habitat“. Um an wichtige Mineralstoffe zu gelangen, zerkleinern Baumwurzeln alles, was ihnen im Weg steht, sie „verdauen“ sozusagen Felsen und vermahlen sie zu Staub. Doch das Entscheidende ist, dass Bäume den Staub in Erde verwandeln. Für uns Menschen ist das überlebenswichtig, denn Staub ließe uns verhungern, während wir aus Erdboden Nahrung gewinnen. Vor Millionen von Jahren haben Bäume auch die Landschaft geformt. Was für uns heute selbstverständlich ist – Hügel, mäandernde Flüsse und fruchtbare Auenlandschaften – wurde durch die sogenannte „Landschaftsfabrik im Devon“ erschaffen.
Bäume hatten unendlich lange Zeit, sich an die Anforderungen der Umwelt anzupassen und entsprechende Strategien zu entwickeln. Eine der bekanntesten ist die Verbindung zu Pilzen, sie liefern den Bäumen Wasser und Nährstoffe und bekommen dafür Kohlenhydrate in Form von Zucker.
Manche Pilze wie Steinpilz und Pfifferling sind so abhängig, dass sie zum Überleben zwingend auf ihre Baumpartner angewiesen sind. Doch auch die Größe und Gestalt und sogar die Sinne von vielen Tieren wurden von den Bäumen geprägt. Denn Bäume nutzen Tiere als Fortbewegungsmittel. Der Kapokbaum beispielsweise hat die Schnauze verschiedener Fledermausarten so geformt, dass sie

nur an seinen Nektar kommen können. Doch auf kein Tier haben Bäume stärker eingewirkt als auf uns Menschen. Zum einen durch ihre Früchte (Samen), die sind reine Energiepakete und die frühen Hominiden mussten wissen, wo und wann sie die Früchte finden. Dies förderte die Intelligenz und die Fähigkeit, sich zu erinnern. Aber auch den Körper haben Bäume beeinflusst. Bisher dachte man, der aufrechte Gang entstand, als die Menschen von den Bäumen stiegen und sich am Boden bewegen mussten. Gemäß einer Studie vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie unter Leitung von Rhianna DrummondClarke könnte der aufrechte Gang aber zunächst eine Anpassung im Baum gewesen sein, um sich in weit verzweigten Baumkronen sicher zu bewegen. Ein weiterer Aspekt, der die Entwicklung der frühen Hominiden beeinflusste, war die Möglichkeit, sich in den Bäumen sichere Schlafnester zu bauen. Dadurch wurde ein intensiverer Schlaf möglich, der zum einen die Gehirnentwicklung fördert und zum anderen das Träumen.
Ob wir es wollen oder nicht, unser Schicksal ist mit dem der Bäume verbunden. Auch in Zukunft werden wir sie zum Überleben brauchen. So wurde erst vor kurzem entdeckt, dass sie beispielsweise Methan verbrauchen und damit eine noch größere Rolle bei der Bekämpfung der globalen Erwärmung spielen, als man bisher dachte. Wir sollten sie deshalb niemals unterschätzen, sondern sie schützen, wo wir nur können.
Bäume pflanzen und retten
Eine sehr einfache Methode, mit einem Klick Bäume zu pflanzen, bietet die deutsche Suchmaschine Ecosia. Seit über 16 Jahren bietet Ecosia die Möglichkeit, durch die eigenen Suchanfragen Bäume zu pflanzen. Seit der Gründung wurden so schon rund 240 Millionen Bäume in mehr als 35 Ländern gepflanzt. Dem Regenwald eine Stimme geben – das hat sich der gemeinnützige Verein „Rettet den Regenwald e.V.“ zur Aufgabe gemacht. Über 50 internationale Projekte werden betreut und regelmäßig kann man an Petitionen teilnehmen. www.regenwald.org
Um Uralt-Bäume zu schützen und zu erhalten, wurde die Auszeichnung „Nationalerbe Bäume“ ins Leben gerufen. Kennt man einen Baum, der möglichst über 400 Jahre alt ist und einen Stammumfang von mindestens 400 cm aufweist, kann man ihn melden.
https://nationalerbebaeume.de/


Jeder Wald ist eine eigene, heilsame Welt. Der Duft von Moos und Holz, das Spiel von Licht und Schatten, leises Plätschern eines Wassers und kräftiges Vogelgezwitscher. Die Wertschätzung, die wir unseren Wäldern schenken, kommt zu uns zurück. von Martina Guthmann


Laut Waldzustandsbericht geht es dem Wald im Fichtelgebirge nicht gut – die Fichten leiden. Und dennoch haben wir gerade hier wunderschöne Tage im stillen Wald verbracht und erlebt, dass vielerorts der Umbau zum Mischwald schon gelungen ist. Ein zauberhafter Geheimtipp!
”
Ich kann mich nicht erinnern, dass mir ein einziger Gedanke in der Stube gefasst wurde, sondern immer im Freien.“
Jean Paul
An der Fußgänger-Ampel nahe des Bahnhofs Marktredwitz, wo unsere Pilger-Gruppe gerade aus dem Wald kommt und gleich wieder in den Zug steigen wird: Wie fremd sind uns allen diese Motorengeräusche, nachdem wir in den letzten fünf Tagen kaum einem Auto begegneten.
Wir haben uns zwischen Immenreuth, Fichtelsee, Kösseine und Markredwittz bewegt, sind täglich 15 bis 20 Kilometer bergauf und bergab gewandert, haben immer wieder bis zu 1.000 Meter hohe Gipfel erklommen, und haben uns in den zahlreichen Seen erfrischt. Wir haben bekannte Wege wie den Fränkischen Gebirgsweg oder den Jakobsweg gekreuzt, uns aber auch auf einsamen Wegen nie
Bilder rechte Seite
Wald-Engelwurz, Blick auf den Weißenstädter See Bild linke Seite Der Rudolfstein
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verlaufen. Die Beschilderung der Wanderwege im Fichtelgebirge, die durch die örtlichen Wanderverbände und Gemeinden gepflegt wird, ist vorbildlich.
Berührend ist die Liebe zum Detail, mit der die Fichtelgebirgler ihre Waldwege pflegen. Schmuck sind die Waldgärtchen der Häuser am Waldrand, auf dem Waldgeister-Pfad begegnen uns lustige Gesellen aus Naturmaterialien, auf dem PfarrerHupfer-Weg und dem Jean-Paul-Weg Text-Tafeln mit wertvollen Gedanken-Anstößen und Liedern.
Beim Himbeer- und Brombeer-Naschen entdecken wir Druiden-Felsen, wir folgen mit unseren Blicken den Feuerfaltern, bis sie sich auf WaldEngelwurz und Johanniskraut niederlassen.
Schautafeln erläutern uns den Umbau zum Mischwald – mit Ahorn, Buche, Tanne, Eiche, Linde und Kastanie. Und dann sind da diese unglaublich monumentalen, mehr als drei Millionen Jahre alten Granit-Gesteinsformationen, die immer wieder mitten im Wald fast wie aus dem Nichts erscheinen und aus jeder Perspektive grandios sind.
Details zu den Etappen unserer von Elisabeth Buddeus-Steiff organisierten Wanderung sind auf www.quell-online.de nachzulesen – als Inspiration, selbst die herzerfrischende Gastfreundschaft der Fichtelgebirgler zu erleben.

Glücksorte im Fichtelgebirge – Fahr hin und werd glücklich
Katja Wegener
Droste Verlag
ISBN 978-3-7700-2629-6 168 Seiten, 16 Euro
Die Autorin spannt den Bogen von wilden Wäldern über beeindruckende Burgruinen und Steinwälder bis hin zu Kulinarik, Handwerkskunst und Thermalquellen.
Bilder
links: auf dem Treidlerweg rechts: im Hinterweidenthal
Es gleicht schon einem Ritterschlag, in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen zu werden. Der vorwiegend ehrenamtlich engagierten Bevölkerung des Pfälzer Walds ist dies im Jahr 2021 mit ihrer Hüttenkultur gelungen: Hier verschmilzt die Liebe zur Natur mit der Tradition des Pfälzer Waldes.
Mehr als 100 Waldgasthäuser, Wanderheime und Hütten auf knapp 2.000 Quadratkilometern – die dichte Pfälzer Hüttenkultur ist einzigartig für eine Mittelgebirgsregion und ein wunderbares Beispiel dafür, was Ehrenamtlern aus Wertschätzung zu ihrer Heimat gelingen kann. Auch die tausende Kilometer Wanderwege, die die günstigen Einkehrmöglichkeiten miteinander verbinden, werden vom Pfälzerwald-Verein und den Naturfreunden Pfalz gepflegt. Zur Pfälzer Kulinarik und den oft auch musikalischen Einlagen passt die Riesling-Schorle aus den nahen Weinbergen, in denen die meisten Wanderwege starten. Der Bergwald über dem Rhein ist bunt gemischt, in höheren Lagen oft ein Dreiklang von Zwergeichen, BonsaiKiefer und Heidekraut – dem Wald geht es gut.

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Wüstenstürme haben hier vor mehr als zweieinhalb Millionen Jahren Sand abgelagert – in vielen Buntsandstein-Felsen lassen sich Spuren von Pflanzen und Tieren finden, die damals lebten. Vom Waldleben im Mittelalter zeugen die zahlreichen Burgruinen mit grandiosen Aussichten bis ins Elsass und in die Vogesen.
Um auf den Geschmack zu kommen, eignet sich beispielsweise der wenig frequentierte 12,5 Kilometer lange, schöne Wanderweg vom Bahnhof Landstuhl bis zum Bahnhof Hauptstuhl über die Fritz-Claus-Hütte. Möglich sind auch mehrtägige Touren von Hütte zur Hütte. Wer mehrere Tage über Berg und Tal wandern, Felsen erklimmen und Burgen entdecken will, sollte im Vorfeld buchen: beispielsweise fünf Wandertage ab Hinterweidenthal auf einem Rundweg über Waldhaus Drei Buchen, das Wanderheim Hohe List, die Dahner Hütte und das Wanderheim Dicke Eiche.
www.pwv.de/index.php/huetten/alle-pwv-huetten www.wanderportal-pfalz.de/SN_Huett.htm



Meist sind es historisch gewachsene Wälder, die heute die ökologischen Puffer und grünen Lungen für die Städte ausmachen und Pausen vom lauten und hektischen Stadtleben bieten. Es ist so einfach, kostenlos und meist rund um die Uhr zugänglich, sich diese Wohltat zu gönnen. Schließlich ist fast ein Drittel Deutschlands nach wie vor mit Wald bedeckt.
In Berlin ist es der Grunewald, in Hamburg der Wandsbek oder das Niendorfer Gehege, in München der englische Garten und der Perlacher Forst, vor den Toren Hannovers der Deister, am Stadtrand Augsburgs der Siebentischwald, in Köln, Frankfurt, Stuttgart oder Traunstein der Stadtwald.
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Mein nächster Wald liegt im Fünfseenland. Immer, wenn es im Sommer an den Seen voll wird und der Lärmpegel in den sogenannten Erholungsgebieten steigt, dann ziehe ich mich besonders gerne in „meinen Wald“ zurück. Am meisten liebe ich zu beobachten, wie das Licht, je nach Tageszeit und Sonnenstand, immer wieder anders einfällt.
Das japanische Wort Komorebi beschreibt Sonnenlicht, das durchs Blätterwerk der Bäume fällt. Auch wir Europäer nehmen „Licht, das durch Blätter fällt" als besonders angenehm wahr. Doch der Begriff Komorebi symbolisiert für die Japaner noch viel mehr, er steht quasi als Teil für das Ganze, für die Liebe zur Natur
Dass Wald gut tut, ist wissenschaftlich belegt: In Japan wird seit rund 50 Jahren intensiv zu den positiven Effekten von Wald-Aufenthalten, zu "Shinrin Yoku" geforscht. Prof. Qing Li, die Koryphäe der Waldmedizin, konnte nachweisen, dass Waldklima unmittelbar förderlich für die Gesundheit ist: In der Waldluft befinden sich Terpene, die von der gesamten Pflanzenwelt – insbesondere von Bäumen – abgegeben und über Lunge und Haut aufgenommen werden. Dadurch wird der Atem gleichmäßiger, der Puls ruhiger, die Muskeln entspannter, Blutdruck und Stresshormone sinken, der Ruhe-Nerv Parasympathikus wird aktiviert. Das äußert sich beispielsweise in der Klarheit der Gedanken. Schon nach einer Stunde "Shinrin Yoku" sind mehr natürliche Killerzellen im Blut nachweisbar, bei mehrtägigen Wald-Aufenthalten erhöht sich deren Aktivität um bis zu 50 Prozent. Positive Einflüsse auf Schlaf, Gemütszustand und Lebenskraft sind belegt.

Waldbade-Reiseziel-Inspirationen
Für das tiefe und bewusste Eintauchen in die Waldatmosphäre - shinrin-yoku - wurden in Japan Achtsamkeits- Sinnes -, Atem- und Wahrnehmungsübungen entwickelt. Experten für Waldbaden laden auch in vielen Urlaubsregionen dazu ein.
im Berchtesgadener Land
Andrea Hochhäusler und Elfriede Wagner bieten im Wald ganz in der Nähe des Mauthäusl (S.6/7 in dieser Ausgabe) Waldbaden und Waldkräuter-Kurse an. www.waldbaden-im-berchtesgadener-land.de und www.waldkraeuter.de
im Allgäu
Das DIANA Naturpark Hotel (S.31 in dieser Ausgabe) hat für seine Gäste das Waldbaden im Programm.
im Schwarzwald
Beim Fastenwandern der Stille des Waldes lauschen in der schönsten Region des Nord-Schwarzwalds: www.hotel-sonnenhof.de; www.viola-fasten.de
Wie weit haben Sie es zum nächsten Wald?
Schreiben Sie uns über „Ihren“ Wald: info@quell-online.de
Wer das Waldbaden grundsätzlich lieber unter Anleitung in einer kleinen Gruppe erlebt, sich dabei vielleicht auch sicherer und geborgener fühlt, findet im Netz viele Angebote - auch wohnortnah, einmalig oder beispielsweise auch wöchentlich, mit naturpädagogischem, gesundheitlichen und auch spirituellem Ansatz.
www.waldbaden-akademie.com mit Kontaktadressen in ganz Deutschland, auch großstadtnah
www.waldwelt-netzwerk.at mit Kontaktadressen in ganz Österreich


Wasser ist das Lebensmittel Nummer eins, aber viele Menschen schenken seiner Qualität nur wenig Beachtung. Dabei lassen sich große Geschmacksunterschiede feststellen, wenn man sich die Zeit nimmt, bewusst hinzuschmecken.
Wann haben Sie das letzte Mal mit all Ihren Sinnen gespürt, ob Ihnen etwas schmeckt oder Ihnen etwas guttut? Können Sie sich nicht so genau daran erinnern? Dann geht es Ihnen wahrscheinlich so wie der Mehrheit der Menschen hierzulande. Essen und Trinken wird immer öfter en passant konsumiert: Ein Muffin auf dem Weg zur U-Bahn, die Fertigpizza vor dem Fernseher oder der Kaffee bei der Arbeit am Computer. Die Qualität der aufgenommenen Nahrungsmittel tritt dabei mehr und mehr in den Hintergrund.
Viele der heute angebotenen Lebensmittel sind so stark verarbeitet und enthalten so viele Zusatzstoffe, dass sie für den Körper mehr Last als Energiegewinn bedeuten. Das gilt auch für Wasser. So manches Mineralwasser ist mittlerweile ein industriell hergestelltes Produkt, dem zunächst alle Stoffe entzogen werden, um ihm dann nach einer standardisierten Formel wieder Mineralstoffe zuzuführen.
Welches Wasser zu einem Menschen passt, kann man ganz einfach durch den Sensorik-Test herausfinden. Dabei kommt es rein auf das persönliche Empfinden an: Man nimmt nacheinander von
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verschiedenen Wassersorten (auch dem eigenen Leitungswasser) einen kleinen Schluck und versucht dabei unterschiedliche Nuancen zu schmecken. Kälte, Kohlensäure, Kaffee oder stark gewürzte Speisen verändern das Geschmacksempfinden. Um die Unterschiede besser wahrnehmen zu können sollte jedes Wasser für diesen Test deshalb keine Kohlensäure enthalten und Zimmertemperatur haben. Das Wasser, das für einen selbst am weichsten, am rundesten und am angenehmsten schmeckt, ist das optimale. Ein Wasser sollte nie hart, metallisch oder in irgendeiner Weise unangenehm schmecken. Eine genaue Anleitung finden Sie unter stlq.de/sensorik-test
Die Textur des Wassers im Mund kann erstaunliche Empfindungen fühlbar machen. Es schmeckt wie "Banane" oder wie eine "Eiskugel" – so beschreiben Kinder bei einem in Schulen durchgeführten Sensorik-Test ihre Geschmacksempfinden beim Verkosten der lebendigen Wässer von St Leonhards. Derartige geschmacklichen Sensationen können auch erwachsene Feinschmecker zum Anlass nehmen, beim Wasser genauer hinzuschmecken.
Zehn verschiedene Sorten lebendigen Wassers aus sieben verschiedenen Quellen bietet das Unternehmen St. Leonhards seinen Kunden. Kenntlich gemacht werden die verschiedenen Sorten durch die Farbe des Flaschendeckels. Gold steht zum Beispiel für die Ursprungs-Sorte St. Leonhardsquelle, einem stillen Wasser, mit der die Erfolgsgeschichte des oberbayerischen WasserAbfüllers vor rund 30 Jahren begann. Mit Kohlensäure versetzt, trägt dieses natürliche Mineralwasser die Deckelfarbe Grün.
Die große Sortenvielfalt von St. Leonhards spiegelt die Philosophie des Hauses wider: Den Konsumenten wird damit die Möglichkeit geboten, unter verschiedenen Mineral- und Quellwässern das Wasser zu finden, das ihnen am besten entspricht. Das herauszufinden, geht am einfachsten über den so genannten Sensorik-Test. (Siehe linke Seite). Nehmen Sie sich dafür einen ruhigen Moment und freuen Sie sich auf eine spannende Erfahrung Ihrer Eigenwahrnehmung. Übrigens: Ein Sensorik-Test mit Freunden oder in der Familie macht noch mehr Spaß.

Welche Sorten der St. Leonhards Quellen haben Sie schon getrunken?
Bitte kreuzen Sie an.*
St. Leonhardsquelle still
St. Leonharsquelle medium
Sonnenquelle
Mondquelle
Vollmondquelle
Lichtquelle
Ich bin die Quelle
St. Georgsquelle still
St. Georgsquelle medium
Jod Natur
Wo/durch wen sind Sie auf die Wässer der St. Leonhards Quellen aufmerksam geworden?
Was haben Sie beim Trinken der Wässer der St. Leonhards Quellen geschmeckt/empfunden?


MEINE ADRESSE:
Vorname, Name
Straße, Nr.
PLZ, Ort
Telefon
Erfahren Sie mehr über die Sortenvielfalt von St. Leonhards: www.st-leonhards-quellen.de
KUNDENBEFRAGUNG
Füllen Sie diese Seite unter www.quellonline.de/frage/ aus oder schicken Sie Ihre Antworten per Post: Redaktion Quell Saalgasse 12 60311 Frankfurt oder per Fax 069 - 21 99 49 42
Kennwort Wasser schmecken
Einsendeschluss ist der 15. August 2026.
ZU GEWINNEN
Unter den Einsendern verlosen wir einen Aufenthalt über zwei Übernachtungen im Doppelzimmer für zwei Personen inklusive BioLangschläfer-Frühstücksbuffet, Nutzung der Panorama-Therme (36°C), des Salzwasserpool (29°C), des SPA-Bereichs mit verschiedenen Saunen und vieles mehr. Unbegrenzter Trinkgenuss der lebendigen Quellwässer von St. Leonhards sowie alle anderen Falkenhof-Inklusive-Leistungen. Einlösbar nach Absprache, keine Barauszahlung möglich. www.hotel-falkenhof.de FOTO Viola Schuetz
Zweimal im Jahr haben Wildkräuter Hochsaison. Die erste „Welle“ beginnt im Frühjahr mit saftigen, jungen Kräuterspitzen von Bärlauch, Giersch, Sauerampfer und Co. Mit ihrem hohen Gehalt an Chlorophyll, Vitaminen und Mineralstoffen vertreiben die grünen Gesellen jeden Wintermief.

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Die besten Dinge kosten nichts
Andrea Tichy Quell Edition
ISBN 978-3-9815402-4-6 17,90 Euro
Sieben wirksame Verhaltensweisen, die uns gesünder, glücklicher und gelassener machen.
Aus dem Inhalt: Sonne tanken | Zu Fuß gehen | Fasten | Lebendiges Wasser trinken | Wildpflanzen sammeln (mit Rezepten von Elisabeth Niebel, geb. Menzel) | Gemeinschaft leben | Pflegen statt Putzen.
Bestellbar unter Telefon 02236 / 949 11 30 oder im www.quell-shop.de
Sie wachsen direkt vor unserer Haustür – und doch gehen wir Tag für Tag achtlos an ihnen vorüber. Wildkräuter sind der wohltuende Gegenpol zur sterilen, jederzeit verfügbaren Supermarktwelt: lokal, saisonal und ein wenig unberechenbar. In wilden Pflanzen lebt ein stilles Wissen fort, das für unsere Großeltern noch selbstverständlich war. Heute entdecken wir dieses Wissen neu, während wir uns nach Slow Food, Regionalität und bewusster Selbstwirksamkeit sehnen. Wer Wildes sammelt, verlässt für einen Moment die Rolle des reinen Konsumenten und wird Teil eines lebendigen Kreislaufes. Eine Vesper von der Wiese ist deshalb weit mehr als eine Mahlzeit. Es kennzeichnet eine Haltung.
Wildkräuter wollen nicht in erster Linie gefällig sein. Sie haben Charakter und Eigensinn. Ihr Geschmack ist vielschichtig: bitter, nussig, scharf oder überraschend zitronig. Genau diese aromatische Tiefe fehlt vielen gezüchteten Kräutern, die nur auf Ertrag und Milde getrimmt wurden. Giersch zum Beispiel bringt eine frische, fast petersilienartige Note mit. Knoblauchsrauke schenkt eine leicht zwiebelige Würze. Und Wiesenschaumkraut sorgt mit senfartiger Schärfe für einen kleinen Aha-Moment. In Butter, Quark oder
gehackt und auf einfaches Bauernbrot gestreut, dürfen Wildkräuter zeigen, was in ihnen steckt. Wenige Zutaten genügen. Der Geschmack spricht für sich.
Seit jeher gehören Wildkräuter zur Volksküche und zum häuslichen Erfahrungswissen. Bitterstoffe galten als wohltuend für die Verdauung, vitaminreiche Pflanzen wie Brennnessel oder Löwenzahn als stärkende Begleiter nach dem Winter. Heute blickt die Forschung differenziert auf diese Überlieferungen und rät zu Wissen, Maß und Achtsamkeit. Frühjahrskuren, Tees, Tinkturen oder Oxymel lassen sich wunderbar als kulturelle Praxis verstehen, die Tradition und Gegenwart verbindet – mit Respekt vor dem Gewachsenen.
Sie brauchen keine Verpackung, keine Transportwege und wenig Energieeinsatz. Wildkräuter sind ein Geschenk. Die Wiese ist aber kein Selbstbedienungsladen, sondern ein lebendiger Raum, den wir nur leihweise nutzen dürfen und schützen müssen. Denn so großzügig die Natur auch ist –sie verlangt Rücksicht, Aufmerksamkeit und Sach-


kenntnis. Manche essbaren Wildkräuter haben giftige Doppelgänger, die eifrige Sammler kennen sollten. Ein gutes Fundament bieten Wildpflanzen-Exkursionen, wie sie vielerorts von Volkshochschulen oder Naturschutzorganisationen angeboten werden. Wer lieber für sich lernt, findet in Fachbüchern, Bestimmungsapps oder den Beiträgen erfahrener Wildpflanzenkundiger wertvolle Unterstützung.
Zum Sammeln genügen meist die eigenen Hände und ein kleines Behältnis. Lebensmittelechte Gefrierbeutel mit Zipper lassen sich immer wieder verwenden. Sie sind platzsparend, rasch griffbereit und halten kleine Kräutermengen frisch. Wer ganz ohne Kunststoff auskommen möchte, kann auf Körbe, Butterbrottüten oder eine flache Frischhaltedose aus Glas zurückgreifen. Letztere schützt das Sammelgut zusätzlich davor, unterwegs zerdrückt zu werden. Für die bodennahe Ernte von Rosetten wie Löwenzahn, Spitzwegerich oder Schaumkräutern eignet sich ein Taschenmesser. Eine kleine Schere hilft bei der Ernte von piekenden Brennnesseln und beim Sammeln von Blütendolden mit hartem Stiel.

Ɂ Schonen Sie geschützte Arten und sammeln Sie nicht in Naturschutzgebieten.
Ɂ Halten Sie Abstand zu Hundewegen, Viehweiden, gedüngten Wiesen und Feldern und viel befahrenen Straßen.
Ɂ Setzen Sie Ihre Schritte sorgfältig, treten Sie die Pflanzen nicht unnötig nieder.
Ɂ Ernten Sie eine Stelle nie kahl; lassen Sie mindestens 70 Prozent des Bestandes stehen.
Ɂ Ernten Sie nur kleine Mengen, die Sie innerhalb von ein bis zwei Tagen essen oder verarbeiten können.
Ɂ Waschen Sie Ihr Sammelgut schonend in einer Schüssel mit kühlem Wasser und breiten Sie es dann auf einem sauberen Küchentuch aus. Anschließend sofort weiterverarbeiten und verzehren.
Ɂ In einer Vorratsdose aus Glas halten sich Wildkräuter bei Bedarf aber auch ein bis zwei Tage im Kühlschrank.

Elisabeth Niebel ist freie Journalistin, Expertin für essbare Wildkräuter und Fachberaterin für Rohkosternährung (IHK). Sie studierte Medien- und Kommunikationswirtschaft mit Schwerpunkt Journalismus in Ravensburg. Ihr Volontariat und erste Jahre als Redakteurin verbrachte sie beim Südwestrundfunk (SWR). Es folgten Stationen als Print-Redakteurin und Pressesprecherin und schließlich ein eigenes Text- und Redaktionsbüro.
Bilder Oben: Spitzwegerich, Gänseblümchen
Unten: Kräuter- und Blütenmix.

... von Elisabeth Niebel
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Steckbrief VOGELMIERE
Die Vogelmiere (Stellaria media) ist ein sehr zartes Wildkraut, das mild und ein bisschen nach Mais schmeckt. Perfekt für Kinder und Anfänger, die sich langsam an die intensiven Ge schmäcker von wilden Kräutern gewöhnen wollen. Vogelmiere wächst fast ganzjährig und bildet weiche, saftig-grüne Polster. In der Volksküche gilt sie als wertvolles Frischkraut in mageren Zeiten.

Dieser raffinierte Salat verbindet Farbe mit Leichtigkeit, Bodenständiges mit Zartem. Fein gehobelter Rotkohl liefert Substanz, süße Birne sorgt für Saftigkeit, Möhre für Frische und „Crunch“. Geröstete Nüsse geben Tiefe und Wärme, während die Vogelmiere mit ihrem milden, grünen Geschmack alles zusammenführt.
ZUTATEN für 2 Personen
200 g Rotkohl, 1 reife Birne (ca. 150 g), 1 mittelgroße Möhre (ca. 80 g), 40 g Walnüsse oder Haselnüsse, 2 Handvoll frische Vogelmiere (ca. 20 g), 30 ml Apfelessig, 40 ml mildes Walnussöl, 1 TL Honig (ca. 5 g), 1 TL milder Senf (ca. 5 g), Salz und Pfeffer nach Geschmack
ZUBEREITUNG
Rotkohl fein hobeln oder schneiden, leicht salzen und mit den Händen durchkneten, bis er weich wird. Birne waschen, vierteln, entkernen und in feine Spalten schneiden. Möhre bei Bedarf schälen und mit dem Sparschäler in Streifen ziehen. Nüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie duften, anschließend grob hacken. Für das Dressing Essig, Öl, Honig, Salz und Senf glatt verrühren. Rotkohl, Birne und Möhre mischen, Dressing unterheben und den Salat kurz ziehen lassen. Zum Servieren die Vogelmiere locker auf dem Salat verteilen und mit den Nüssen bestreuen.
TIPP: Bei großem Hunger oder zusätzlichem Eiweißbedarf den Salat mit zerbröckeltem Feta oder gegartem Huhn ergänzen. Auch ein Stück Roggenbrot passt gut dazu.

Die Große Brennnessel (Urtica dioica) zählt zu den nährstoffreichsten heimischen Wildpflanzen: Sie liefert unter anderem Eisen, Calcium, Magnesium sowie reichlich Vitamin C. Geschmacklich ist sie überraschend mild und leicht grün-herb, fast spinat ähnlich. Die Kleine Brennnessel (Urtica urens) kann ähnlich verwendet werden.



Steckbrief BRUNNENKRESSE
Brunnenkresse (Nasturtium officinale) wächst bevorzugt an klaren, fließenden Gewässern und zählt zu den aromatischsten Wildkräutern. Ihr Geschmack ist frisch und deutlich scharf, fast pfeffrig. In der Küche eignet sie sich besonders gut für Suppen, Pürees und Aufstriche. Traditionell galt sie als kräftigendes Frühlingskraut. Wichtig: Brunnenkresse nur aus sauberen Quellen sammeln oder aus kontrolliertem Anbau verwenden.
Grün und belebend: Die Brunnenkresse bringt pfeffrige Schärfe mit. Kartoffeln sorgen für sanfte Bindung und Erdung, Zwiebel und Lauch für kräftige Würze. Wenige Zutaten, behutsam kombiniert, lassen der Brunnenkresse Raum, ihr ganzes Aroma zu entfalten. Eine Suppe, die wärmt – und zugleich frisch wirkt. Perfekt für den Frühling.
ZUTATEN für 2 Personen
1 kleine Zwiebel (ca. 60 g), 1 kleine Stange Lauch (ca. 80 g), 250 g mehligkochende Kartoffeln, 20 g Ghee, 700 ml Gemüsebrühe, 2 Handvoll frische Brunnenkresse (ca. 40 g), Salz nach Geschmack, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, optional: 40 ml Sahne
ZUBEREITUNG
Zwiebel schälen und fein würfeln. Lauch putzen, längs halbieren und in feine Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und klein würfeln. Fett in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Lauch darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Kartoffeln zugeben, kurz mitschwitzen, dann mit der Gemüsebrühe aufgießen. Die Suppe etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Brunnenkresse grob hacken (6 Stängel zur Deko zur Seite legen), zur Suppe geben und alles fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und optional Sahne abschmecken, kurz erhitzen – nicht mehr kochen. Mit je 3 Stängeln der Brunnenkresse dekorieren.
Unkompliziert und vielseitig: Dieses Pesto lebt von Spannung. Die milde Brennnessel bildet die grüne Bühne, Kapern setzen salzige Akzente und Zitrone bringt Frische. Ein Pesto, das nicht mediterran sein will, sondern eigenständig. Perfekt fürs Vesperbrot, zu Ofengemüse oder Pasta.

ZUTATEN für 2 Personen
40 g junge, frische Brennnessel-Triebspitzen (gewaschen, ohne harte Stiele), 30 g geröstete Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne, 30 g Parmesan, fein gerieben, 25 g Kapern (abgetropft), 70 ml mildes Olivenöl, 10 ml Zitronensaft, 1 TL fein abgeriebene Zitronenschale (Bio), Salz und Pfeffer nach Geschmack
ZUBEREITUNG
Brennnesselblätter mit einem Nudelholz gründlich durchwalken –dann brennen sie nicht mehr. Kerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und abkühlen lassen. Brennnessel, Kerne, Kapern, Zitronensaft und -schale grob pürieren. Parmesan unterrühren und so viel Öl einarbeiten, bis ein cremiges, nicht zu feines Pesto entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In ein Glas füllen und die Oberfläche mit etwas Öl bedecken. Im Kühlschrank 3–5 Tage haltbar.

Hoffnung für Verzweifelte
Hannah Ritchie Piper Verlag
ISBN 978-3492321914
382 Seiten, 12 Euro Wir können was tun! Viele junge Menschen weltweit haben das Gefühl, dass sie um ihr Leben und ihre Zukunft kämpfen müssen: Wenn sie keine Hitzewelle erwischt, dann eben eine Dürre. Oder der Anstieg des Meeresspiegels, eine Hungersnot oder ein übermächtiger Hurrikan. Hannah Ritchie ist selbst jung und kennt dieses Gefühl. Doch sie argumentiert: Wir werden nicht zur letzten Generation gehören, sondern zur ersten. Zur ersten Generation, die die Umwelt in einem viel besseren Zustand übergeben wird, als sie sie vorgefunden hat. Ihre Botschaft macht Mut und basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dr. Hannah Ritchie ist Senior Researcher im Programm für globale Entwicklung an der Universität Oxford. Sie ist außerdem leitende Forscherin bei der einflussreichen Online-Publikation „Our World in Data“.
Manche Menschen sind über den Zustand der Welt so verzweifelt, dass sie in Pessimismus verfallen oder glauben, dass es fürs Handeln schon zu spät sei. Dass das nicht stimmt, belegt die Nonprofit-Organisation Global Change Data Lab. Auf ihrer Internetseite haben sie zu vielen Heraus-
Die weltweite Armut zählt zu den drängendsten Problemen, denn die Ärmsten der Welt (die mit weniger als drei Dollar täglich auskommen müssen) sind oft unterernährt und haben keinen Zugang zu den wichtigsten Dingen des Lebens wie Elektrizität oder sauberes Wasser.
Der Anteil der Neugeborenen, die vermutlich ihre ersten fünf Jahre nicht überleben werden, hat in den vergangenen 200 Jahren massiv abgenommen. In den reichen Ländern beträgt die Überlebensrate 99,8 Prozent, in den armen Ländern 90 Prozent. Doch noch immer sterben weltweit 14.000 Kinder pro Tag.
Lesen und schreiben zu können, eröffnet die Welt zu Bildung, Wissen und Wohlstand. Während im Jahr 1820 nur einer von zehn Menschen auf der Welt lesen und schreiben konnte, hat sich dieses Verhältnis heute umgekehrt: Nur einer von zehn ist heute noch Analphabet.
forderungen der Welt sorgfältig recherchierte Datenreihen zusammengestellt und belegen damit, dass sich die Lebensumstände der Menschen und der Zustand der Umwelt in den vergangenen 200 Jahren in vielen Bereichen dramatisch verbessert haben. Dennoch bleibt noch viel zu tun.




Datenquelle: EM-DAT, CRED / UCLouvain, OurWorldinData.org / CC BY
Tote durch Naturkatastrophen

Datenquelle: IHME, Global Burden of Disease (2024), OurWorldinData.org / CC BY
Tote durch Luftverschmutzung
DURCH DATEN DIE WELT VERBESSERN

Datenquelle: UN Environment Programme (2023), OurWorldinData.org / CC BY
Hannah Ritchie, Autorin des Buches "Hoffnung für Verzweifelte", schreibt über sich, dass auch sie früher davon überzeugt war, dass sie keine Zukunft mehr hätte. Ein Bericht über den schwedischen Arzt, Statistiker und Redner Hans Rosling änderte ihre Sicht auf die Welt vollkommen und sie begann, aufgrund solider Datengrundlage
die Herausforderungen des Lebens anders zu sehen: Vieles, was die Welt nachhaltig verändert, ist ganz und gar nicht selten, aufregend oder schlagzeilenträchtig. Es handelt sich vielmehr um anhaltende Prozesse, die Tag für Tag, Jahr für Jahr geschehen, bis dann Jahrzehnte vergangen sind und die Welt sich still und leise verändert hat.
Das kann man nur erkennen, wenn man einen Schritt zurücktritt und die langfristigen Daten in den Blick nimmt. Seit fast zehn Jahren schon forscht, schreibt, informiert Hannah Ritchie zu diesen Trends. Und sie wird nicht müde, zu mahnen. In ihrem kürzlich erschienenen Buch "Keine Ausreden mehr" lanciert sie einen neuen Aufruf, zu handeln.
Die Online-Publikation Our World in Data wurde im Jahr 2011 von Max Roser gegründet. Seine Mission war und ist es, Wissen und Daten zu den großen Herausforderungen der Welt gut aufbereitet und kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Damit sollen diejenigen Menschen ermutigt werden, die sich für eine bessere Welt engagieren. Durch die Arbeit von Max Roser und seinem Team lässt sich belegen: Engagement lohnt sich, verbessert die weltweiten Lebensbedingungen und hilft der Umwelt. Herausgegeben wird Our World in Data von der NonprofitOrganisation Global Change Lab, die für diese Arbeit Spenden sammelt. www.ourworldindata.org
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Die nächste Quell erscheint am 21. September 2026
KOOPERATIONSPARTNER
• Airnergy International, www.airnergy.com
• Bio-Thermal-Hotel Falkenhof, www.hotel-falkenhof.de
• DIANA Naturpark Hotel, www.diana-oberstaufen.de
• Lirutti, www.lirutti-holzkultur.com
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• St. Leonhards, www.st-leonhards.de
• Sonnentor, www.sonnentor.com
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Mit seinem klaren Fokus auf ganzheitliche Gesundheit und einer Atmosphäre der Achtsamkeit lädt das DIANA umgeben von Wiesen, Wäldern und der sanften Allgäuer Berglandschaft dazu ein, den eigenen Rhythmus wiederzufinden und neue Leichtigkeit entstehen zu lassen.
Rund um Oberstaufen entfaltet sich eine der ursprünglichsten Landschaften des Allgäus: Der Naturpark Nagelfluhkette, mit seinen markanten Gipfeln, weiten Almflächen und stillen Wäldern. Hier wechseln sich sanfte Höhenzüge mit schroffen Nagelfluhfelsen ab, Moore und Bergwiesen erzählen von einer Natur, die bewusst bewahrt wird.
Mitten in dieser kraftvollen Landschaft, zentrumsnah und ruhig, liegt das DIANA Naturpark Hotel Oberstaufen. Persönlich und mit Gespür für das Wesentliche legt Gastgeberin Sandra Ammer den Fokus auf Gesundheit, Achtsamkeit und Natürlichkeit.
Das DIANA ist kein klassisches Wellnesshotel, sondern ein Ort bewusster Regeneration. Der Fokus liegt insbesondere auf dem Thema Basenfasten. Dieses sanfte Ernährungskonzept, das auf basenbildende Lebensmittel wie frisches Gemüse, Obst, Kräuter und hochwertige Pflanzenöle setzt, ist im DIANA fest verankert. Ziel ist es, den Körper zu entlasten, den Stoffwechsel zu harmonisieren und neue Leichtigkeit zu schaffen – begleitet von fachkundiger Betreuung, die individuell auf die Gäste eingeht.
Auch die Atmosphäre des Hauses trägt zur Erholung bei. Die nur 24 Zimmer sind liebevoll eingerichtet, bewusst reduziert und auf Ruhe ausgerichtet. Natürliche Materialien, warme Farben und klare Linien schaffen ein Umfeld, das Geborgenheit vermittelt. Der kleine, feine Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Ruhezonen ergänzt das Angebot um wohltuende Entspannungsmomente.
Die Umgebung rund um Oberstaufen bietet zu jeder Jahreszeit vielfältige Möglichkeiten, aktiv zu sein. So lässt sich Bewegung an der frischen Luft
ganz unkompliziert in den Aufenthalt integrieren. Es finden sich so viele Formen des Unterwegsseins, die entschleunigen und erden.


DIANA NATURPARK HOTEL

Unterm Schloss 2 · 87534 Oberstaufen Tel.: +49 / 8386-4880 · urlaub@diana-oberstaufen.de www.diana-oberstaufen.de

Bilder Traumhafte Lage, ehrlicher, reiner Genuss – ein Rückzugsort, an dem Gesundheit, Achtsamkeit und Natürlichkeit im Fokus stehen.
IN WELCHEM NATURPARK LIEGT DAS DIANA NATURPARK HOTEL? LÖSUNG
Der Gewinner darf sich freuen über zwei Übernachtungen mit Frühstück für zwei Personen im Doppelzimmer; Oberstaufen Plus Golf Card (mit freier Bergbahnnutzung, Waldbaden und mehr) einlösbar bis 31.12.2027 nach Verfügbarkeit.
Unter
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Kennwort: Diana Einsendeschluss: 15. August 2026






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