AUSGABE 809 | JULI 2026 | www.bilderbogen.de
Das Stadtmagazin
AUSSTELLUNG
Bubble Planet Spaß für Groß & Klein in
Foto: Bubble Planet, Pablo Yarnoz Redinger-Libolt
Köln-Ossendorf
SOLO-REISEN
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Kölner BilderBogen
Liebe Leserinnen, Liebe Leser, manchmal ist es an der Zeit, einfach mal wieder Danke zu sagen. Danke an Sie, unsere treuen Leserinnen und Leser, die den Kölner BilderBogen Monat für Monat begleiten. Danke an unsere Kundinnen und Kunden, Partner und Unterstützenden, die uns ihr Vertrauen schenken und damit unsere Arbeit überhaupt erst ermöglichen. In einer Zeit, in der sich Medienlandschaften ständig verändern, zeigen aktuelle Umfragen und Statistiken deutlich: Magazine wie der Kölner BilderBogen genießen weiterhin eine hohe Beliebtheit und Glaubwürdigkeit. Viele Menschen schätzen das bewusste Lesen, das Stöbern in interessanten Geschichten und die Möglichkeit, Informationen Monat für Monat in Ruhe zu entdecken. Das freut uns ganz besonders. Unser engagiertes Redaktionsteam arbeitet mit viel Herzblut daran, Ihnen eine abwechslungsreiche Mischung aus lokalen Nachrichten, spannenden Reportagen, Veranstaltungstipps, Menschen aus unserer Region und vielen positiven Geschichten zu präsentieren, und das weiterhin kostenlos. Besonders stolz sind wir darauf, dass unser Verbreitungsgebiet kontinuierlich wächst. Neben den etablierten Auslagestellen im gesamten Stadtbezirk 2 finden Sie den Kölner BilderBogen inzwischen auch verstärkt in Sülz, Lindenthal, der Altstadt, der Innenstadt und unter anderem neuerdings am Flughafen Köln/Bonn. Damit erreichen wir immer mehr Leserinnen und Leser in unserer wunderbaren Stadt Köln. Nun wünschen wir Ihnen einen sonnigen, erholsamen und erlebnisreichen Sommer. Genießen Sie die schönen Tage, verbringen Sie wertvolle Zeit mit Familie und lieben Menschen und haben Sie viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe. Herzlichst Marcus Becker & Ralf Perey Herausgeber Kölner BilderBogen
INHALT
Seite 1
Inhalt Editorial
1
Veranstaltungen
2
Stadtgeschichten
12
Stadtteile
13
Sport
22
Karneval
28
Mobilität
30
Herz für Tiere
31
Gesundheit
34
Beauty
39
Vermischtes
42
Online
45
Wirtschaft
48
Termine
54
Zu guter Letzt
56
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VERANSTALTUNGEN
Kölner BilderBogen
Festival „Sommer Köln 2026“ lädt die ganze Stadt ein: Musik, Theater, Comedy, Tanz und Kino
Gespielt, gesungen und getanzt wird auf vielen Plätzen in der Stadt, zum Beispiel im Mediapark, dem Rheinauhafen, auf dem Rudolfplatz, in der Hochschule für Musik und Tanz sowie in Bürgerzentren. Und das Beste: Alle Veranstaltungen sind kostenlos! Nachfolgend eine kleine Auswahl aus dem vielfältigen Programm: Mediapark: Britische Tanzkompanie „Motionhouse“ macht den Auftakt Den Auftakt macht pünktlich zum Ferienbeginn am 17. und 18. Juli jeweils um 18:30 Uhr die britische Tanzkompanie Motionhouse mit ihrem Stück „WILD“, für das sie mit diversen Zirkus- und Theaterpreisen ausgezeichnet wurde. Im Mediapark zelebrieren sie auf bis zu fünf Meter hohen Masten atemberaubende Luftakrobatik. Weitere Attraktionen im Medi-
apark sind am 24. Juli ein Mitsing-Konzert (17:00 bis 20:00 Uhr), unter Begleitung des Pianisten Constantin Gold, sowie ab 22:00 Uhr die Präsentation von Kurzfilmen Kölner Filmschaffender.
WAHNSCHAFFE oder der Singer-Songwriter Lars Fiero so ziemlich alles von leisen Balladen über elektronische Musik bis hin zu rauem Punk präsentieren. Rheinauhafen: Global Music- und Chorfestival Am letzten Wochenende im August steht die Bühne des „Sommer Köln 2026“ auf dem Vorplatz des Schokoladenmuseums. Dort findet am 29. August von 14:00 bis 22:00 Uhr das „HafenSounds – Global Music Festival“ statt. Musikerinnen und Musiker aus aller Welt, die in Köln ihre Heimat gefunden haben, präsentieren eine Mischung aus kölschen, karibischen, afrikanischen und orientalischen Klängen. Bild: YEVEH promo
Der Stadt Köln und der SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn ist es gemeinsam mit vielen Partnern wieder gelungen, eine einzigartige Veranstaltungsreihe auf die Beine zu stellen, in der kölsche, nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Comedy und Film auftreten werden. Für sechs Wochen wird die Stadt zu einer großen bunten Bühne.
Rudolfplatz wird zum Märchenland Vom 8. bis 11. August ist der „Sommer Köln 2026“ mit Theateraufführungen, Kabarett und Konzerten auf dem Rudolfplatz zu Gast. Der verwandelt sich dann tagsüber in ein Märchenland. Für Kinder ab drei Jahren kommen Stücke wie Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“, „Die Froschkönigin“ oder „Max auf den Bäumen“ zur Aufführung.
Am 25. und 26. Juli macht das Spiel- und Sportmobil der Sportjugend Köln im Mediapark Station. Wer mag, kann außerdem an einem Breakdance- oder Fotografie-Workshop teilnehmen. Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren dürfen sich auf ein „Bookbike“ freuen, ein mit vielen spannenden Büchern beladenes Lastenfahrrad. Außerdem gibt es einen Auftritt der Kölner Kinderrockband „Pelemele“. Ihre wilden und mitreißenden Shows garantieren, dass schon nach wenigen Minuten sämtliche kleinen und großen Kinder, Eltern und Großeltern leuchtende Augen bekommen und alle Beine anfangen zu tanzen.
Bild: Peter Robinson
Eine gute Nachricht für alle, die in den Sommerferien keine weite Reise geplant haben: Das Festival „Sommer Köln 2026“ garantiert Daheimgebliebenen beste Unterhaltung für die ganze Familie.
Bild: Peter Körner & Udo Mierke Verlag
50 kostenlose Veranstaltungen vom 17. Juli bis zum 1. September
Abends wird es am Rudolfplatz richtig laut, wenn Sängerinnen wie YEVEH, Florence Besch, das Pop-Duo
Einen Tag später, am 30. August (13:00 bis 20:00 Uhr), bringen vor der Kulisse des Rheinauhafens im Rahmen des „HafenSounds – Chorfestival“ Kölner Chöre eine Mischung aus kölschen Tönen, Swing, Pop und Klassik zu Gehör, die so bunt und lebendig ist wie die Stadt selbst. (cg) Infos Das komplette Programm mit allen Terminen und Spielorten zum „Sommer Köln 2026“ kann unter https://sommer.koeln heruntergeladen werden. Da alle Veranstaltungen kostenlos sind, gilt: Spontan vorbeikommen, Familie, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen oder die Nachbarschaft mitbringen und den Kölner Sommer gemeinsam feiern!
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VERANSTALTUNGEN
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Für Erwachsene ist es eine Reise zurück in die eigene Kindheit, für Kinder der größte Spaß überhaupt: Das Spektakel „Bubble Planet“ bietet seinen Besucherinnen und Besuchern in einem Fernsehstudio im Coloneum in Ossendorf eine bunte Welt der Bälle, Luftballons und Seifenblasen. Noch bis Anfang November werden hier insgesamt zwölf Themenwelten gezeigt, in denen auch die mit gelben Quietscheenten gefüllte Badewanne zu finden ist. Es ist eine Reise durch ein kunterbuntes Universum aus schimmernden Blasen, Lichtinstallationen und überraschenden Perspektiven. Es ist die erste Ausstellung in den MMC Studios, die seit Kurzem mit dem früheren Odysseum-Betreiber Explorado als lokalem Veranstalter kooperiert. Mix aus Fantasie, Spiel und Technologie Das Erlebnismuseum war bereits weltweit zu sehen und
Fotos: Bubble Planet
Ein Abenteuer für alle Sinne
begeisterte Millionen Menschen in Metropolen wie Los Angeles, London, Paris, Sydney, Singapur oder Berlin. Was „Bubble Planet“ ausmacht, ist der einzigartige Mix aus Fantasie, Spiel und modernster Technologie, der zum Staunen, Spielen und Ausprobieren einlädt. Als globales Social-Media-Phänomen und populärer TikTok-Trend begeistert die
Ausstellung Menschen aller Generationen. Die Gäste können ins XXL-Bällebad ein-
tauchen, einen verspiegelten Dschungel voller Lichterketten erkunden oder durch virtuelle Landschaften mit modernster VR-Technik schweben – jede Station bietet ein ganz besonderes Erlebnis. Licht, Klang und Raum verschmelzen zu einer immersiven Erlebniswelt. Optische Täuschungen und Illusionen wie das magische Kaleidoskop oder der „Infinity Room“, in dem man sich von den endlosen Illusionen regelrecht hypnotisieren lassen kann, sorgen für verblüffende Überraschungen und sind ideale Fotomotive. Im Raum mit dem Namen „Tiefsee-Bubbles“ tauchen die Gäste
„Bubble Planet“ bis Anfang November im Coloneum, Studio 52 (Zugang über den Ikea-Parkplatz), Butzweiler Straße 51. Öffnungszeiten: Di–Mi 11:00–18:00, Do–Fr 10:00–18:00, Sa 10:00–20:00 Uhr und So 10:00–18:00 Uhr. Öffnungszeiten variieren in den Ferien. Eintritt: Erwachsene (ab 16 Jahren) ab 17,50 €, Kinder (3 bis 15 Jahre) ab 12,50 €, Senioren & Studierende ab 14,50 €.
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außerdem in eine faszinierende Unterwasserwelt ein und entdecken deren Bewohner. Und mit dem „Ballon-Simulator“ geht es auf eine Heißluftballon-Simulatorfahrt rund um den Globus.
TikTok-Bewegung zu werden und ihren ganz persönlichen Bubble-Planet-Moment einzufangen. Damit wird nun auch Köln zum Hotspot für einen Trend, der mittlerweile unaufhaltsam ist. (jh)
Köln wird zum Hotspot für TikTok-Trend Noch bis Anfang November bietet sich den Besuchenden die Möglichkeit, Teil einer riesigen
www.bubble-planet.de
AntoniterCityTours: KölnHahnwald – zwischen Haus X1 und Kunst der Moderne
Seit 2016 ist K49 in der Goltsteinstraße 49 ein Ort für Begegnung, Austausch und Kunst. Zum Jubiläum zeigt der Kunstraum die Ausstellung „Full House“, die am Samstag, 4. Juli, um 18 Uhr eröffnet wird. 64 Künstlerinnen und Künstler, die bereits im K49 ausgestellt haben, präsentieren mehr als 130 Arbeiten aus den Bereichen Collage, Malerei, Fotografie, Druckgrafik, Objektkunst und Mixed Media. Ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf der Werke geht an die Sozialeinrichtung wir für pänz e.V. „Full House“ ist bis Samstag, 18. Juli, zu sehen. Geöffnet ist täglich von 15 bis 18 Uhr. (sb)
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Mitmachen beim „Daach der kölschen Sproch!“ Am Sonntag, 27. September 2026, findet zum dritten Mal der „Daach der kölschen Sproch!“ statt.
Am Donnerstag, 30. Juli (17:00 Uhr, Treffpunkt: Ecke Am Neuen Forst/Wieselweg, Tickets: 15,–/12,– €), lädt Dr. Thomas van Nies zu einer Architekturführung über „geheimnisvolle Geschichte(n)“ im heutigen Stadtteil Hahnwald ein. Zwischen hoher architektonischer Qualität und „Ware für den Immobilienmarkt“ stellt er unter anderem Haus Klöckner von J. und M. Schürmann, Haus X1 von P. Neufert und das Atelierhaus OBU vor. Der Architekt Theodor Merrill gelte neben der Marienburg auch als Spiritus Rector dieser Villenkolonie, die neben ruhiger Lage auch teilweise sehr sehenswerte neue Villen präsentiere, so der Kunsthistoriker. Hahnwald biete außergewöhnliche Architektur zwischen Hans Schilling und einem Verehrer von Frank L. Wright – und das alles umgeben von herrlichen Gärten. Die AntoniterCityTours bitten um eine Anmeldung unter antonitercitytours.de/kalender/. (eb)
Zehn Jahre Kunstraum K49
VERANSTALTUNGEN
Mit dem stadtweiten Aktionstag feiern die Stadt Köln und Oberbürgermeister Torsten Burmester gemeinsam mit Günther „Bömmel“ Lückerath und den Freunden und Förderern des Kölnischen Brauchtums e.V. die kölsche Mundart. Institutionen, Unternehmen, Vereine sowie alle Kölnerinnen und Kölner sind
eingeladen, sich mit Veranstaltungen, Mitmachaktionen oder kreativen Projekten zu beteiligen. Ziel ist es, die kölsche Sprache sichtbar und erlebbar zu machen. Aktionen können bis zum 20. Juli 2026 angemeldet werden. Besonders willkommen sind kostenlose Programmpunkte, damit möglichst viele Menschen unabhängig von Alter oder Geldbeutel teilnehmen können. Informationen und Anmeldung: www.stadt-koeln. de/artikel/73618/index.html
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VERANSTALTUNGEN
Das große Kö ln BilderBogen er Sommertage Gewinnspiel (DGKBSG)
Kölner BilderBogen
Das große Kölner BilderBogen Sommertage-Gewinnspiel Großes (DGKBSG) Sommer tage Auch in diesem Jahr veranstaltet der Kölner BilderBogen Gewinnspiel wieder sein beliebtes Gewinnspiel auf den Rodenkirche-
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ner Sommertagen. An beiden Veranstaltungstagen können die Besuchenden am Stand des Kölner BilderBogen (Maternusplatz) Teilnahmekarten erhalten, um sich einen der attraktiven Sachpreise zu sichern. Zu gewinnen gibt es: 1 Gutschein über ein Motorboot-Charter von RoxyBoot, ein mobiles Klimagerät von facilicon, 1 x 10-Liter-Fass Früh Kölsch von der Maternusstube, 2 x 2 Eintrittskarten für das Musikfest der Bundeswehr und 2 Gutscheine von Camping Berger. Mitmachen können alle ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden in der zweiten Juli Woche benachrichtigt. (mb)
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Das Poblicius-Denkmal am Chlodwigplatz Altstadt-Süd Die Geschichtswerkstatt Severinsviertel lädt für Dienstag, 7. Juli, zu ihrer zweiten Veranstaltung. Im Theater 509 im Bürgerhaus Stollwerck in der Dreikönigenstraße 23 präsentiert sie einen Bildvortrag zur Entdeckung und Ausgrabung des Poblicius-Denkmals. Das Denkmal ist ein weltberühmtes römisches Grabmonument aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Errichtet wurde es für den pensionierten Legionär Lucius Poblicius und seine Familie. Es gilt als einer der bedeutendsten archäologischen Funde nördlich der Alpen. Vor 60 Jahren entdeckten Josef Gens, sein Bruder und fünf Freunde das Grabmonument im Keller des elterlichen Hauses am Chlodwigplatz. Besonders interessant ist, dass mit Gens einer der damaligen Entdecker über den Fund und die Ausgrabung berichten wird. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und ist kostenfrei. Um Anmeldung und Spenden für den Förderverein des Bürgerhauses wird gebeten. Für Kaltgetränke ist gesorgt, die Räumlichkeit über einen Aufzug barrierefrei zu erreichen. (sb) Anmeldung unter: geschichtswerkstatt@fv-stollwerck.koeln
Gewinne:
Lindenthal: OnlineBeteiligung und Bürgerwerkstatt zum Stadtgrün Im Zuge der Entwicklung des Masterplans Stadtgrün für Köln werden auch im Stadtbezirk Lindenthal innerhalb des „Programms Stadtgrün“ unter anderem Potenzialflächen für Grün und Möglichkeiten zur Entsiegelung gesammelt. Interessierte sind innerhalb eines zweistufigen Beteiligungsverfahrens aufgerufen, konkrete Erhaltungs- und Verbesserungsvorschläge im Hinblick auf bestehende Grün- und Freiflächen in ihrem Stadtbezirk zu unterbreiten beziehungsweise neue Möglichkeiten von Stadtgrün zu identifizieren. Aus
den Beiträgen wird zunächst ein Maßnahmenplan für den Lindenthaler Bezirk erstellt. Schließlich wird aus den Plänen aller Stadtbezirke ein Gesamtplan entwickelt. Die erste Öffentlichkeitsbeteiligung in Lindenthal findet online (meinungfuer.koeln/masterplan-stadtgruen) bis zum 5. Juli statt. Ergänzend ist für den 4. Juli eine Bürgerwerkstatt in der Kunsthalle Lindenthal (Aachener Str. 220, 50931 Köln) geplant. Diese findet in zwei Durchgängen von 10:00 bis 12:00 Uhr und 12:00 bis 14:00 Uhr statt. (eb)
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Fotos: Paul Hense
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91. Stadtachter bringt Rudersport und Strandparty zu Kölner Lichter Wenn am 1. August 2026 die Kölner Lichter den Rhein in eine große Bühne verwandeln, ist Rodenkirchen wieder mittendrin. Der Kölner Ruderverein von 1877 e.V. lädt im Rahmen des beliebten Großereignisses zum 91. Stadtachter ein. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr verbindet die Traditionsregatta erneut sportliche Spannung mit entspannter Strandatmosphäre. Am Sandstrand vor dem Clubhaus können Besucher den Rudersport hautnah erleben. Schon lange vor dem Hauptrennen bereiten sich die Mannschaften
vor, machen ihre Boote startklar und bringen sie zu Wasser. Gerade diese Nähe macht den Stadtachter so besonders: Hier schaut man nicht nur zu, sondern ist direkt am Geschehen.
Das Rahmenprogramm beginnt ab 16 Uhr. Dann stehen unter anderem Rennen von Schülerinnen und Schülern auf dem Programm. Wer selbst einmal testen möchte, wie anstrengend Rudern ist, kann sich auf dem Ergometer versuchen. Damit wird der
Nachmittag auch für Familien zu einem Erlebnis. Für die passende Stimmung sorgen Streetfood, Cocktails und eine lockere Strandparty. Während die festlich geschmückten Fahrgastschiffe im Konvoi erst rheinauf und später, begleitet vom Feuerwerk, rheinabwärts ziehen, wächst am Rodenkirchener Rheinufer die Vorfreude auf den Abend. Sportlicher Höhepunkt ist das Achter-Rennen um den „Herausforderungspreis des Kölner Oberbürgermeisters“. Der Start erfolgt gegen 20.45 Uhr im Bereich der Kranhäuser, das Ziel
liegt in Höhe des Tanzbrunnens. Am Clubhaus wird das Rennen auf großer Leinwand live übertragen, anschließend findet dort auch die Siegerehrung statt. Der WDR zeigt die Regatta zudem in einer Zusammenfassung in seiner Sondersendung zu den Kölner Lichtern. Der Eintritt am Strand vor dem Clubhaus ist frei. Für Getränke sorgen unter anderem Getränke Duschat, Jacques’ Wein-Depot und Conchitas Cantina zu fairen Preisen. Gegen 23 Uhr bildet das große Hauptfeuerwerk den krönenden Abschluss. Danach geht die Feier im Clubhaus weiter. Der Kölner Ruderverein freut sich auf viele Gäste aus dem Kölner Süden und auf einen besonderen Abend zwischen Leistungssport, Rheinblick und Strandparty. (rp)
„der Mütterliche“. Maternus Er ist bedeutet Patron „der gegen Mütterliche“. Fieber, Er ist Patron gegen Fieb
ankheiten und beifür ansteckenden das Gedeihen Krankheiten von Weinreben. und für das Gedeihen von Weinreb Maternus Maternus bedeutet bedeutet „der Mütterliche“. „der Mütterliche“. Er ist Patron Er ist Patron gegen Fieber, gegen Fiebe ar er Schüler Der desLegende heiligennach Petrus warund er Schüler erster des heiligen Petrus und erster bei ansteckenden bei ansteckenden Krankheiten Krankheiten und fürund dasfür Gedeihen das Gedeihen von Weinreben. von Weinreb e Kölner Bischof. namentlich bekannte Kölner Bischof. Der Legende Der Legende nach war nach er war Schüler er Schüler des heiligen des heiligen Petrus Petrus und erster und erster ogenannten Maternusportal Maternus wird im amsogenannten Maternusportal am namentna lich ment bekann lich be te kann Kölner te Köl Bischof. ner Bischof. s des Kölnernördlichen Doms dargestellt Querhaus unddes Kölner Doms dargestellt und Maternus Maternus wird im wird sogenannten im sogenannten Maternusportal Maternusportal am am ahrhundert ein warwichtiger im frühen Mann. 4. Jahrhundert ein wichtiger Mann. nördlichen nördlichen Querhaus Querhaus des Kölner des Kölner Doms dargestellt Doms dargestellt und und war imwar frühen im frühen 4. Jahrhundert 4. Jahrhundert ein wichtiger ein wichtiger Mann.Mann.
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VERANSTALTUNGEN
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Ein Open-Air-Fest für Zusammenhalt und echte Teilhabe auf dem Campus der Diakonie Michaelshoven am 16. Juli
„Du bist wertvoll!“
sieren: Nur gemeinsam können wir diese so wichtigen Momente der Teilhabe und Lebensfreude überhaupt erst möglich machen.“
Ein buntes Parkfest für die ganze Familie, kölsche Top Acts unter freiem Himmel und ein klares Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft: Am Donnerstag, 16. Juli, verwandelt sich der wundervolle Park der Diakonie Michaelshoven in eine lebendige Festmeile. Ab 17:00 Uhr ist Einlass. Um 22:00 Uhr endet das Fest. Das Beste: Der Eintritt zu diesem barrierefreien Großevent ist komplett frei! Doch hinter dem fröhlichen Beisammensein steckt ein zutiefst wichtiger Zweck: Der gesamte Abend steht im Zeichen der großen Spendenkampagne „Du bist wertvoll“ der Diakonie Michaelshoven. Jede Spende schenkt Lebensfreude und Teilhabe Im Alltag der rund 2.000 Menschen, die tagtäglich von der Diakonie Michaelshoven begleitet werden, sind kulturelle Erlebnisse, Ausflüge oder Ferienfreizeiten nicht selbstverständlich. Genau hier setzt die Kampagne „Du bist wertvoll“ an. Ob benachteiligte Kinder, Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Beeinträchtigung – sie alle sehnen sich nach Momenten des Dazugehörens und nach Lebensfreude. So ermöglicht die Kampagne unter anderem Freizeitangebote für Jugendliche, erholsame Ferienfreizeiten an der
See für Kinder oder ganz besondere Alltagshighlights für ältere Menschen. Ein wunderbares Beispiel sind durch Spenden realisierte kostenlose Rikschafahrten für Seniorinnen und Senioren. Vor Kurzem konnte das Sozialunternehmen dank großzügiger Unterstützung der „Stiftung Lebenskraft – Hans Seigner“ eine eigene Rikscha erwerben. Diese Fahrten schenken den älteren Menschen Mobilität, bringen sie wieder mitten „hinaus ins Leben“ und ermöglichen ihnen mitunter sogar den sehnsüchtig erwarteten Blick zum Kölner Dom. Nur gemeinsam sind Momente der Teilhabe und Lebensfreude zu ermöglichen Für Sabine Boos, Leiterin der Stiftung Diakonie Michaelshoven, ist es eine Herzensangelegenheit, der Öffentlichkeit diese Bedürfnisse näherzubringen: „Viele Menschen wissen gar nicht, dass Angebote wie gemeinsame Ausflüge, Ferienfreizeiten oder auch eine einfache Rikschafahrt von absolut niemandem refinanziert werden. Das sind reine Zusatzleistungen, die wir ohne die Hilfe von Spenderinnen und Spendern schlicht nicht anbieten könnten. Mit unserer Kampagne möchten wir die Menschen genau dafür sensibili-
Das Bühnenprogramm mit Musik und Tanz startet um 18:00 Uhr Kölner Größen und Newcomer treten live auf. Den Hauptact bildet die Band Paveier. Zudem treten die Band Auerbach, Sänger Simon Schwieren und das Tanzcorps der KG Kapelle Jonge Köln-Weiß von 1947 e.V. auf. Schlemmen und Feiern für den guten Zweck Kulinarisch werden die Gäste von Gastro-Partnern der Diakonie verwöhnt. Erneut vor Ort ist auch die KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. mit ihrem beliebten Limoncello-Spritz-Stand. Wer auf dem Fest isst, trinkt oder spendet, hilft direkt: Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf von Speisen und Getränken sowie alle Spenden fließen zu 100 Prozent in die Kampagne. Neben den klassischen Wegen sind in diesem Jahr Jugendliche aus den Einrichtungen als „Spendenengel“ auf dem Gelände unterwegs. Infostände und großer Kinderbereich An verschiedenen Ständen wird etwa über die Arbeit der Stiftung
Diakonie Michaelshoven und Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements informiert. Gewohnt umfangreich fällt der durch Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe betreute Kinderbereich aus. Zu den vielfältigen Angeboten zählen Kinderschminken, Dosenwerfen, diverse Spiele, eine Spieleolympiade und kreative Aktionen. Wichtige Hinweise für alle Das Mitbringen von Speisen und Getränken ist nicht erwünscht. Auf dem gesamten Gelände gilt ein striktes Glasverbot. Die Diakonie weist zudem darauf hin, dass der Campus an diesem Abend weder befahrbar ist noch Parkplätze für Pkw und Krafträder zur Verfügung stehen. „Da auch die öffentlichen Parkflächen stark begrenzt sind, wird dringend die Anreise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder ÖPNV empfohlen.“ Hunde sind an der Leine herzlich willkommen. Weitere Infos zur Spendenkampagne und den Projekten unter www. du-bist-wertvoll.koeln. (eb)
Fotos: Diakonie Michaelshoven
V. l.: Rainer Schmidt (Vorstand Diakonie Michaelshoven), Hans Seigner (Stiftung Lebenskraft), zwei Damen aus der Senioreneinrichtung Albert-Schweitzer-Haus, Amir Albouyeh (Ehrenamtsmanager) und Heinz-Gerd Tenhaef (ehrenamtlicher Rikschafahrer).
Kult-Band Paveier engagiert sich aus tiefster Überzeugung Auch die Kölner Kult-Band Paveier engagiert sich aus tiefster Überzeugung für die Kampagne und war in diesem Jahr schon mit fußballbegeisterten Kindern im Stadion: „Wir engagieren uns sehr gerne, damit mit den Kindern, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Beeinträchtigung schöne Aktionen gemacht, Ferienfahrten organisiert und vor allem finanziert werden können. Das ist uns eine absolute Herzensangelegenheit.“
Die Kult-Band Paveier auf der Bühne beim Parkfest der Diakonie Michaelshoven 2017.
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Fotos: KD
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Genießen auf dem Rhein Die Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt, kurz KD, nutzt ihr Jubiläumsjahr nicht nur für einen Blick zurück, sondern vor allem für den Schritt nach vorn. Mit neuen kulinarischen Formaten zeigt das Traditionsunternehmen, wie modern Gastronomie an Bord heute sein kann. Frisch gekocht, regional gedacht und mit einem klaren Anspruch an Qualität. Im Mittelpunkt stehen die neuen Veranstaltungsformate „Dinner & Dance Moments“ und „Food Market“. Beide Konzepte verbinden gutes Essen mit einem besonderen Erlebnis auf dem Rhein. Dabei geht es nicht um klassische Bordverpflegung, sondern um eine Küche, die bewusst inszeniert wird und den Gästen zeigt, wie viel Handwerk, Kreativität und Planung dahinterstecken. Verantwortlich für die kulinarische Linie ist Corporate-Küchenchef Gregor Kühn. Gemeinsam mit seinem Team setzt er auf frische Zubereitung in den eigenen Bordküchen der KD-Schiffe. Saisonale Zutaten, kurze Wege und regionale Partner spielen dabei eine wichtige Rolle. So arbeitet die KD unter anderem mit dem Gertrudenhof in Hürth zusammen, der frische Produkte aus der Region liefert. Besonders stilvoll zeigt sich das Format „Dinner & Dance Moments“. An Bord des modernen Eventschiffs MS RheinDiamond erwartet die Gäste ein Abend mit saisonalem Menü, passender
Weinbegleitung und entspannter Atmosphäre. Zum Einsatz kommt dabei auch ein eigens zum Jubiläum entwickelter Wein der rheinhessischen Winzerin Juliane Eller. Ihre Weine stehen für Frische, Klarheit und einen bewussten Umgang mit Natur und Ressourcen. Etwas lockerer, aber nicht weniger hochwertig präsentiert sich der „Food Market“. Hier wird direkt vor den Augen der Gäste gekocht. An verschiedenen Live-Cooking-Stationen entstehen Gerichte von Pasta über
Fleischspezialitäten bis hin zu saisonalen Beilagen und Desserts. Das Konzept lebt vom unmittelbaren Erleben: schauen, probieren, genießen und dabei den Rhein als Kulisse immer im Blick behalten. Dass die KD mit dieser Entwicklung richtig liegt, zeigen auch zwei besondere Aus-
zeichnungen im Jubiläumsjahr. Geschäftsführerin Nina Luig wurde mit dem renommierten Gastro-Stern-Award als „Beste weibliche Führungskraft des Jahres“ ausgezeichnet. Gewürdigt wurden damit innovative Gastronomiekonzepte und unternehmerischer Mut. Zusätzlich belegte die KD beim Wettbewerb „DIE BESTEN 2026“ den ersten Platz in der Kategorie Gastronomie. Mehr als 500 Unternehmen aus Köln waren nominiert. Für die KD sind diese Preise mehr als nur schöne Titel. Sie zeigen, dass sich die konsequente Weiterentwicklung lohnt. Das Unternehmen verbindet seine lange Geschichte auf dem Rhein mit neuen Ideen, starken Partnern aus der Region und einem klaren Qualitätsanspruch. So wird aus einer Schiffstour mehr als nur eine Fahrt: ein kulinarisches Erlebnis mit Aussicht. (rp)
Termine 8. Juli: KD Food Market Köln 25. Juli: Dinner & Dance Moments Köln 2. September: KD Food Market Düsseldorf 3. September: Fine Food Days Cologne: KD meets „The Dutch“
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Rodenkirchen bekommt ein besonderes Kinoerlebnis: Bei about communication in der Barbarastraße 15–17 wird der Entspannungsfilm „Nature Path“ von CINESPA by Audiospa gezeigt. Die Vorführungen finden am Donnerstag, 30. Juli, um 18:30 Uhr und am Sonntag, 2. August, um 16:30 Uhr statt. Für Rodenkirchen ist das eine Premiere. Denn hier wird Kino nicht als Ort für Action, Spannung oder Drama verstanden, sondern als Raum zum Durchatmen. Großflächige Naturbilder, sorgfältig gesetzte Farbwelten und eigens entwickelte Musik sollen das Publikum für eine Weile aus dem Alltag holen. Hinter dem Projekt stehen der Komponist Gordon Lueckel und der Filmemacher Markus Rosensträter. Ihr Ansatz: In einer Zeit voller Termine, Nachrichten und Dauerstress soll CINESPA einen einfachen Zugang zu Ruhe und innerer Balance
schaffen. Passend dazu lautet das Motto: „Ich bin dann mal bei mir.“ Mit „Nature Path“ kommt dieses besondere Format nun in den Kölner Süden. Wer Kino einmal anders erleben möchte, bekommt hier eine leise, atmosphärische Auszeit mitten im Alltag. (rp) Mehr Infos, Trailer und Tickets unter: audiospa.rheinbogen.net Nature Path Ort: about communication Barbarastr. 15–17 50996 Köln-Rodenkirchen Do., 30.7., 18:30 Uhr So., 2.8., 16:30 Uhr Einlass jeweils 15 Minuten vorher Ticket: 15 € inklusive Getränk Der Kölner BilderBogen verlost 2 x 2 Tickets für eine der Vorstellungen. Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort KINO an info@bilderbogen.de senden. Einsendeschluss ist der 20. Juni 2026.
Kino zum Runterkommen: „Nature Path“ in Gewinnen Sie 2 x 2 Tickets! Rodenkirchen
Fortis Colonia: Kölner Festungstage am 11. und 12. Juli Am 11. und 12. Juli bietet der Fortis Colonia e.V. innerhalb seiner diesjährigen Kölner Festungstage Führungen zu Befestigungen und in Bauten an, die im Zusammenhang mit der hiesigen Festungsgeschichte von der Antike bis ins 20. Jahrhundert stehen.
re Zeichen der Wehrhaftigkeit“ lautet das Motto. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Programm ist unter www.fortis-colonia.de aufgeführt. Dort werden auch Terminänderungen eingestellt.
Das Aktionswochenende findet in Kooperation mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln und dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln statt. „Türme, Tore, Festungswerke – sichtba-
Die Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 10. Juli (18:00 Uhr), findet im Neubau der Blauen Funken am Sachsenturm (Blaue-Funken-Weg 2/ Sachsenring) statt. Prof. Dr. Barbara Schock-Werner hält einen Vortrag zum diesjährigen Motto. (eb)
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VERANSTALTUNGEN
Benefizkonzert Köln-Weiß: Symphonieorchester Deutscher Lions
AntoniterCityTours: Führung durch das Kunibertsviertel
Am Sonntag, 5. Juli (11:00 Uhr), veranstaltet der Lions Club Köln-Rheinbrücke in der Pfarrkirche St. Georg, Kirchplatz 2 in Köln-Weiß, ein Benefizkonzert. Es musiziert ehrenamtlich das von Markus Fohr geleitete Symphonieorchester Deutscher Lions e.V. unter Mitwirkung des jungen Pianisten Philipp Kaiyan Peng. Aufgeführt werden Werke von Mozart und Dvořák. Der Eintritt ist frei. Der Spendenerlös kommt dem Friedensdorf International e.V. in Oberhausen zugute. Die Hilfseinrich-
Am Samstag, 11. Juli (16:00 Uhr, Treffpunkt: Ecke Johannisstraße/Servasgasse, Tickets: 15,–/12,– €), führt Dr. Thomas van Nies durch „Das Kunibertsviertel: Zwischen frommen Nonnen, erhebenden Symphonien und Afri-Cola“. Um St. Kunibert, „die jüngste der romanischen Kirchen mit Glasfenstern von 1220 bis 1230 und die ehemalige Kommende St. Johann und Kordula“, sei ein „sehr frommes Viertel“ zu entdecken, so der Kunsthistoriker. Insgesamt gebe es zwischen
tung ermöglicht unter anderem kranken und verletzten Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten eine medizinische Versorgung in Deutschland. Der Lions Club Köln-Rheinbrücke ist zum Beginn des Lionsjahres 2025/26 entstanden aus der Fusion der Lions Clubs „Köln-Constantinus“ und „Köln-Rheingold“. Da sich „Köln-Constantinus“ vor fünfzig Jahren gründete, kann die neue Verbindung gleich ein rundes Jubiläum feiern. Das Benefizkonzert ist Teil des Jubiläumsprogramms. (eb)
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Goldgasse und der „Weckschnapp“ reichlich Geschichte(n). So erinnert der Stadtführer unter anderem an Baron Hübsch, Nikolaus A. Otto und viele alte Höfe. Und er blickt im Schatten der Kunibertskirche, unterhalb des Eigelsteins, auch auf viele Neubauten, die oft mit gelungener Architektur das Veedel aufwerten. Die AntoniterCityTours bitten um Anmeldung unter www. antonitercitytours.de/kalender (eb)
Fuhrwerkswaage und Mountainview-Gallery: Zwei Präsentationen in Sürth 20:00 Uhr). Danach ist sie geöffnet freitags von 16:00 bis 19:00 Uhr, samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr sowie nach Vereinbarung unter der E-Mail: info@fuhrwerkswaage.de (eb)
Foto: E. Broich
Das Programm in und an der Ausstellungshalle der Fuhrwerkswaage in Sürth wird fortgesetzt. Die rund um die Uhr zu besuchende Mountainview-Gallery an der Ostfassade des Gebäudes in der Bergstraße 79 präsentiert vom 1. Juli bis zum 30. August Arbeiten des Fotografen Alejandro Cartagena aus dessen Werkreihe „Carpoolers“. Der Künstler fotografierte im mexikanischen Monterrey morgens von einer Brücke herab Pickups. Auf den offenen Ladeflächen sind „Fahrgemeinschaften“ bildende Menschen etwa auf dem Weg zu ihrer Arbeit zu erkennen. In der Fuhrwerkswaage selbst findet vom 5. bis 19. Juli eine von Helin Sezen Korkmaz und Farah Wind kuratierte Gruppenausstellung statt. Die beiden jungen Medienkünstlerinnen versammeln unter dem Titel „Wackelkontakte“ eigenverantwortlich neun junge Positionen aus den Bereichen Klang, Performance und Video. Eröffnet wird die Präsentation am Sonntag, 5. Juli (14:00 bis
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STADTGESCHICHTEN
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Fotos: Stephanie Broch
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V. l.: Der Frauengeschichtsverein hat ein umfangreiches Archiv. Am Rathausturm blicken dank des Frauengeschichtsvereins auch 18 Frauenskulpturen auf die Altstadt nieder. Ina Hoerner und Irene Franken sind Frauen der ersten Stunde beim Kölner Frauengeschichtsverein.
40 Jahre Kölner Frauengeschichtsverein
Die weibliche Seite der Stadtgeschichte Wer heute durch Köln geht, begegnet an vielen Stellen den Spuren von Frauen – auf Straßenschildern, bei Stadtführungen oder am Rathausturm. Dass dies längst keine Selbstverständlichkeit ist, daran erinnert das 40-jährige Bestehen des Kölner Frauengeschichtsvereins (FGV), der seit vier Jahrzehnten dafür kämpft, Frauen einen festen Platz im historischen Gedächtnis der Stadt zu verschaffen. Gegründet wurde der Verein am 8. Mai 1986 von acht Studentinnen und Historikerinnen. Auslöser war die Erfahrung, dass Frauen in Forschung und Lehre an der Universität Köln kaum vorkamen. „Zunächst gab es Widerstände oder besser: Unser Anliegen wurde marginalisiert“, erinnert sich die Vereinsvorsitzende Irene Franken, die zu den Gründerinnen gehört. „Zur damaligen Zeit gab es ein großes Bedürfnis, mehr über Frauen in der Geschichte zu erfahren, aber es gab nur wenig Möglichkeiten und fast keine Angebote auf lokaler Ebene“, schildert sie. Frauen sichtbar machen Aus dieser Lücke entstand eine Initiative, die Kölns Blick auf die eigene Vergangenheit nachhaltig verändert hat. Bereits in den Anfangsjahren bot der Ver-
ein Rundgänge an, die Frauen und ihre Lebenswelten in den Mittelpunkt stellten – damals ein ungewöhnlicher Ansatz. „Es war zwar die Zeit der Bewegung ,Geschichte von unten‘, es sollte nicht mehr nur um die Großen gehen, sondern auch um den kleinen Mann. Aber die kleine Frau blieb nach wie vor unsichtbar“, sagt Ina Hoerner, ebenfalls Mitgründerin des FGV. Heute gehören die Stadtführungen zu den bekanntesten Angeboten des Vereins. Mehr als 38 Rundgänge führen durch Veedel, Museen, Kirchen und historische Orte. Die Themen reichen von Demokratie und Frauenrechten über NS-Geschichte bis hin zu Schriftstellerinnen, Jüdinnen oder der Hexenverfolgung. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger berühmte Heldinnen als die Frage, wie Frauen früher lebten und arbeiteten. Regelmäßig kommen neue Angebote hinzu. Neben Führungen organisiert der Verein Vorträge, Ausstellungen, Filmmatineen und Exkursionen. Rund 20 Aktive und etwa 140 Fördermitglieder engagieren sich derzeit. Über vier Jahrzehnte entstand zudem eine umfangreiche Sammlung feministischer Wissensartefakte mit Dokumenten, Fotografien, Alltagsgegenständen und ungewöhnlichen Objekten.
Spuren im Stadtbild Doch der Einfluss des Vereins reicht über Führungen, Vorträge und Ausstellungen hinaus. Immer wieder setzte er Impulse, die im Stadtbild sichtbar sind. Ein frühes Beispiel war die Umbenennung des Gässchens „Unter Seidmacher“ in „Seidmacherinnengässchen“ im Jahr 1987. Das Seidamt war eine den Frauen vorbehaltene Zunft, aber im Namen der Straße tauchten sie nicht auf. Auch bei der Benennung neuer Straßen wird der Verein inzwischen regelmäßig von den meisten Kölner Bezirksvertretungen um Rat gefragt. Im Rheinauhafen tragen seit 2009 mehrere Straßen und Plätze die Namen bedeutender Frauen. Dennoch sieht Franken weiteren Handlungsbedarf: „Es gibt noch Leerstellen, zum Beispiel wenn Stadtbezirke lieber schnell einen Pflanzennamen oder einen Prälaten vorschlagen, um keine Frauennamen auf Straßenschildern zu sehen“, berichtet sie. Ein weiterer Erfolg findet sich am Kölner Rathausturm. Dort setzte sich der Verein in den 1980er-Jahren dafür ein, dass bei der Wiederherstellung des Turms – er war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden – statt der ursprünglich vorgesehenen
fünf Frauenfiguren schließlich 18 Frauen dargestellt wurden. „Da gab es schon den einen oder anderen, der gemurrt hat“, erinnert sich Hoerner. Für Franken zeigt sich darin, was der Verein in vier Jahrzehnten erreicht hat: „Was wir erreicht haben, ist, die Perspektive auf Geschichte zu erweitern.“ Jubiläumsfeier Sein Jubiläum feierte der Verein im Mai mit rund 100 Gästen in seinen Räumen am Höninger Weg in Zollstock, wo er seit rund vier Jahren ansässig ist. Zugleich richtet sich der Blick nach vorn. Mit Sonderveranstaltungen und der neuen Publikation „Objekte in Bewegung“ möchte der FGV weitere Frauen-Geschichten sichtbar machen. Seit 2020 wird der Verein von der Stadt gefördert. „Wir hoffen, dass das so bleibt, denn wir sind darauf existenziell angewiesen, um Quartier, Arbeitsplätze und Projekte zu finanzieren“, betont Hoerner. Für die Zukunft wünscht sich Franken vor allem eines: „Wichtig ist, dass wir uns konstant mit anderen Kultur- und Bildungsorganisationen vernetzen und den Kontakt zur jungen feministischen und queeren Szene nicht verlieren. Denn es soll ja weitergehen“, sagt sie. (sb)
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Der in der Südstadt lebende Künstler Cornel Wachter wurde im Juni in der Kneipe „Torburg“ vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) für sein vielfältiges Wirken „im Hier und Jetzt“ mit dem Rheinlandtaler in der Kategorie Kultur ausgezeichnet. Er mische unterschiedliche Kunstrichtungen und verbinde sie mit seinem gesellschaftlichen Engagement als Akteur auf der künstlerisch-politischen und sozialen Bühne, hieß es in der Laudatio. So fördere er unter anderem schulische und kulturelle Projekte, mit denen er wertvolle Beiträge für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leiste. „Wachter kennt die Menschen in seinem Veedel und bezieht sie in seine Arbeit ein, anstatt sie auszugrenzen.“ (eb)
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Apotheker-Paar lief in den Hafen der Ehe ein Da haben sich zwei gefunden und es passt wunderbar. Die beiden selbstständigen Apotheker Raphaela Acht und Philippe Bartels haben im Juni geheiratet. Die Trauung fand in den ehrwürdigen Mauern der Severinstorburg statt, zu der die Familien und zahlreiche Freundinnen und Freunde Spalier standen. Raphaela Acht ist Inhaberin einer der ältesten Apotheken in der Region. Vor ein paar Jahren übernahm sie auf der Bonner Straße die Apotheke zum Goldenen Horn. Sie ist in Köln zu Hause und aktiv in der KG Ponyhof. Daneben ist sie großer FC- und begeisterter Köln-Fan. Philippe Bartels hat immer im Kölner Süden gelebt, in Bayenthal die Grundschule und das Rodenkirchener Gymnasium besucht, war kurz auf der Realschule in Godorf und hat auf dem Irmgardis-Gymnasium Abitur gemacht. Heute ist er Inhaber der Colonia-Apotheke am Ubierring und der Dreikönigen-Apotheke in Rondorf. Beide haben Pharmazie in Bonn studiert, allerdings zeitversetzt. Der BilderBogen wünscht den beiden alles Gute für die Zukunft. (hh)
Foto: Herbert Hafeneger
Rheinlandtaler des LVR für Cornel Wachter
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Raphaela Acht und Philippe Bartels gaben sich in der Severinstorburg das Ja-Wort.
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Fotos: Stephanie Broch
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V. l.: In der „Blumenecke Südstadt“ finden die Kunden ein Meer voll farbenfroher Blumen. Bereits seit 1967 gibt es einen Blumenladen an der Ecke An St. Katharinen/Katharinenhof.
Neustart im Vringsveedel
Ein Blütenmeer für die Südstadt viele junge Leute“, berichtet Junicke.
Rittersporn, Kamille, Frauenmantel, Löwenmäulchen, Pfingstrosen, Tausendschön, Wolfsmilch, Edeldisteln und natürlich Rosen: Wer die „Blumenecke Südstadt“ an der Ecke An St. Katharinen/Katharinenhof betritt, taucht ein in eine farbenfrohe Welt aus Düften und Blüten. Hinter dem Tresen steht Gaby Jende – und man spürt sofort, wie viel Herzblut in ihrem neuen Geschäft steckt. Ein Lebenstraum wird Wirklichkeit Anfang Mai hat die 57-Jährige den traditionsreichen Blumenladen übernommen und sich damit einen lang gehegten Traum erfüllt. „Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für Blumen und wollte nach dem Abitur Floristin werden, habe mich dann aber für ein Biologiestudium entschieden“, erzählt die gebürtige Ahrweilerin. Nach Studium und Promotion arbeitete Jende zunächst in der Pharmaindustrie. Die Begeisterung für Blumen ließ sie jedoch nie los. „Ich habe immer wieder bei Hochzeiten die Blumenarrangements ausgerichtet“, berichtet sie. Vor 14 Jahren zog Jende mit ihrem Mann in den Katharinenhof im Vringsveedel. Als das Ladenlokal an der Ecke frei wurde, war für sie schnell klar, dass sie die Chance nutzen wollte. „Jetzt oder nie. Die
Ehemann Rüdiger Spitz, Gaby Jende und Jens Junicke freuen sich auf die Kunden der neu eröffneten „Blumenecke Südstadt“.
Zeit, meinen Traum zu leben, ist jetzt“, sagt sie. Der Standort hat eine lange Tradition. Bereits 1967 eröffnete Heinz Piek hier seinen Blumenhandel. Nach seinem Ruhestand Ende 2024 wechselte die Führung zunächst kurzzeitig, bevor Gaby Jende die Blumenecke übernahm. Ein echtes Nachbarschaftsprojekt Bevor der Laden neu eröffnen konnte, standen umfangreiche Renovierungsarbeiten an. Wochenlang arbeiteten Jende und ihr Mann an der Neugestaltung des Geschäfts. Unterstützung kam dabei aus der direkten Nachbarschaft. „Viele unserer Nachbarn haben mit angepackt, geputzt und geschleppt. Im Grunde ist das Geschäft ein Nachbarschaftsprojekt“,
erzählt Jende. Die Verbundenheit im Viertel schätzt sie besonders: „Es ist wirklich eine tolle Nachbarschaft. Wir helfen uns gegenseitig, wenn einer renoviert, wenn einer krank ist. Hier ist niemand alleine.“ Im Laden steht Jende nicht allein. Unterstützt wird sie von Jens Junicke, der bereits seit 1993 in dem Geschäft arbeitet und die Kundschaft bestens kennt. „Der Laden ist im Vringsveedel Kult. Wir haben viele Stammkunden, aber auch Laufkundschaft, darunter auch
Mehr als klassische Blumensträuße Neben klassischen Sträußen setzt die neue Inhaberin auf ein vielseitiges Angebot. Dazu gehören Wiesenblumen, Topfund Balkonpflanzen, Dekorationsartikel, Blumen-Abonnements sowie Event-Floristik. Ein besonderes Angebot sind bepflanzte und gelieferte Balkonkästen. „Sehr viele Wohnungen hier haben Balkone. Für ältere Menschen ist es vielleicht schön, wenn sie sich ihre Balkonkästen bepflanzen und bringen lassen können“, erklärt Jende. Für Gaby Jende ist die „Blumenecke Südstadt“ weit mehr als ein Geschäft. Hier verbinden sich ihre Leidenschaft für Blumen, die Geschichte eines traditionsreichen Standorts und der besondere Zusammenhalt der Nachbarschaft. Damit ist der Laden nicht nur ein Ort für schöne Blumen, sondern auch ein Treffpunkt, der das Veedel ein Stück weit zusammenhält. (sb)
Blumenecke Südstadt An St. Katharinen 10, Telefon: 0151 428 127 74, E-Mail: mail@blumenecke-suedstadt.de Geöffnet Montag, Mittwoch bis Freitag von 8:00 bis 18:30 Uhr, Samstag von 8:00 bis 15:00 Uhr, Sonntag von 10:00 bis 13:00 Uhr, dienstags geschlossen. www.blumenecke-suedstadt.de
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Oberbürgermeister Burmester in den Vorstand des Städtetages NRW gewählt Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester ist in den Vorstand des Städtetages Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Der Städtetag NRW ist einer der zentralen kommunalen Spitzenverbände des Landes. Dieser setzt sich umfas-
send für die Belange von rund vierzig Mitgliedsstädten sowie weiteren außerordentlichen Mitgliedern ein. Mit Burmesters Wahl „wird Köln künftig noch stärker an zentraler Stelle die Interessen der Städte in NRW vertreten und die kommunal-
politischen Herausforderungen der kommenden Jahre mitgestalten“, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung. Der OB erklärte nach seiner Wahl unter anderem, dass die Kommunen immer mehr Verantwortung trügen – „für Integration, Bil-
dung, Klimaschutz, Infrastruktur und soziale Teilhabe. Dafür brauchen wir eine auskömmliche Finanzierung und eine echte Partnerschaft mit Land und Bund.“ Und dafür werde er sich im Städtetag-Vorstand einsetzen. (eb)
Maternusstube im Veedel: Treffpunkt mit Herz auf dem Maternusplatz Wer regelmäßig über den Maternusplatz in Rodenkirchen schlendert, kommt an ihr kaum vorbei: Die Maternusstube hat sich längst zu einem festen Bestandteil des Veedels im Kölner Süden entwi-ckelt. Was einst als gemütliche einfache Kneipe begann, ist heute ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt, für Nachbarn, Freunde, Vereine und Gäste aus ganz Köln geworden. Gastgeber-Ehepaar Lara & Marc Schirmer und ihr engagiertes junges Team verstehen es, ihren Gästen immer wieder eine besondere Atmosphäre zu bieten. Dabei fällt vor allem eines auf: Die Maternusstube lebt mit
den Jahreszeiten und den großen Ereignissen des Jahres. Ob Karneval, Fußball-Weltmeister-
schaft, Oktoberfest, Sommerfest oder Winterzeit, die passende Dekoration und Atmosphäre gehören hier genauso dazu wie ein freundliches Lächeln hinter dem Tresen. Besonders während großer Sportereignisse verwandelt sich die Maternusstube regelmäßig in eine kleine Arena. Fußballfans fiebern gemeinsam bei Bundesliga und Turnieren mit, die Spiele des KEC werden aufmerk-
sam verfolgt und die Stimmung erinnert nicht selten an ein großes Public Vie-wing. Gemeinsam jubeln, diskutieren und feiern, genau das macht den besonderen Charme dieses Veedel-Treffpunkts aus. Ein Highlight ist der großzügige Außenbereich direkt am Maternusplatz. Gerade in den Sommer-monaten herrscht hier reges Treiben. Bei schönem Wetter wird die Terrasse zum Wohnzimmer des Veedels. Besonders während der kommenden Rodenkirchener Sommertage zeigt sich die Mater-nusstube als einer der zentralen Anlaufpunkte des Festgeschehens. Hier treffen sich Besuchende, Vereine, Familien und Freunde, um gemein-
Franko Fischer, FocusForward.pro
sam das besondere Flair des Stadtteils zu genießen und das attraktive Bühnenprogramm aus nächster Nähe zu verfolgen. Auch kulinarisch setzt das Team auf Qualität und Bodenständigkeit. Frisch gezapftes Früh Kölsch sorgt für die passende Erfrischung und besonders geschätzt werden die frischen Spezialitäten aus der Metzgerei Friedrich (Frikadellen), die perfekt zum Kölsch und zum geselligen Beisammensein passen. So ist die Maternusstube heute weit mehr als eine Gaststätte. Sie ist ein Dreh- und Angelpunkt im Zentrum des Veedels, ein Ort, eine Atmosphäre, den/die man nicht mehr missen möchte. Kategorie: sehr empfehlenswert! (mb)
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Die besten Eisdielen in Köln
Fotos: KI-generiert/chatgpt/Laura Fritz
Ein gutes Eis braucht nicht viel Erklärung. Es passt zum ersten warmen Tag, zur kurzen Pause zwischendurch, zum Spaziergang nach Feierabend oder zum kleinen Treffen mit Freundinnen und Freunden. Köln hat dafür viele schöne Adressen, von klassisch bis modern, von Veedel bis Innenstadt. Wer Lust auf cremige Klassiker, besondere Sorten oder handgemachtes Eis hat, findet in der Stadt einige Eisdielen, die sich besonders lohnen. Marco Eiscafé in Rodenkirchen Maternusplatz 1, 50996 Köln In Rodenkirchen ist das Marco Eiscafé am Maternusplatz eine beliebte Adresse für alle, die eine klassische Eisdiele im Vee-
del suchen. Die Lage ist zentral, ruhig genug für eine kleine Pause und nah genug am Rhein, um den Eisbesuch mit einem Spaziergang zu verbinden. Genau das macht den Ort so angenehm: Man holt sich eine Kugel auf die Hand, setzt sich kurz hin oder läuft weiter durch Rodenkirchen. Es geht hier weniger um große Inszenierung, sondern um das, was ein Eiscafé im Stadtteil ausmacht: unkompliziert, vertraut und gut erreichbar. [ais] Eismanufaktur in der Südstadt Bonner Straße 10, 50677 Köln Am Chlodwigplatz liegt mit [ais] eine moderne Eismanufaktur, die besonders für natürlich hergestelltes Eis steht. Auf der Website nennt [ais] natürliche und ausgewählte Zutaten, au-
ßerdem gibt es viele vegane und glutenfreie Sorten. Auch die gläserne Manufaktur gehört zum Konzept. Das passt gut zur Südstadt: ein bisschen kreativ, ein bisschen bewusst, aber trotzdem entspannt. Wer gerne neue Sorten probiert oder Wert darauf legt, dass Eis nicht nur süß, sondern auch handwerklich spannend ist, ist hier gut aufgehoben. Keiserlich in Sülz Wittekindstraße 42, 50937 Köln Keiserlich ist eine feste Größe für handgemachtes Eis in Köln. Der Standort in Sülz ist nur einer von mehreren Kölner Läden, daneben gibt es unter anderem Standorte in Junkersdorf, im Agnesviertel, am Hermeskeiler Platz und einen Manufakturverkauf in Marsdorf. Keiserlich beschreibt sein Eis als hausgemacht und
natürlich, mit besonders frischer Milch und Obst. Das merkt man auch am Konzept: Klassische Sorten treffen auf besondere Kombinationen, ohne dass es überladen wirkt. Wer cremiges Eis und gute Zutaten mag, findet hier eine verlässliche Adresse. Kleine Pause, großer Genuss Ob in Rodenkirchen, im Belgischen Viertel, in der Südstadt oder in Sülz: Jede dieser Eisdielen hat ihren eigenen Charakter. Mal ist es der schnelle Stopp nach dem Spaziergang, mal der Besuch in einer modernen Manufaktur, mal das Eis mitten im lebendigen Viertel. Genau das macht die Auswahl so schön. Man muss sich nicht für eine Richtung entscheiden, sondern kann je nach Stimmung eine andere Adresse ausprobieren. (lf)
Bei strahlendem Sommerwetter verwandelte sich das Gelände der Grüngürtelschule in Rodenkirchen in einen lebendigen Treffpunkt für die gesamte Schulgemeinschaft. Mehr als 400 große und kleine Gäste folgten der Einladung zum diesjährigen Sommerfest und erlebten einen rundum gelungenen Tag voller Spiel, Spaß und Begegnungen. Mit großem Engagement hatten Eltern, Lehrkräfte und zahlreiche Helferinnen und Helfer bereits im Vorfeld für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Ob beim Aufbau, an den vielfältigen Mitmachständen, bei der Betreuung der
Aktionen oder später beim gemeinsamen Abbau – überall war der starke Gemeinschaftssinn der Schulfamilie spürbar. Für die Kinder gab es jede Menge zu entdecken: Zahlreiche Spiel- und Bewegungsangebote, kreative Mitmachaktionen sowie abwechslungsreiche Stationen sorgten den ganzen Tag über für strahlende Gesichter. Besonders emotional war das Fest für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen. Für sie war es das letzte große gemeinsame Schulfest an ihrer Grundschule, bevor nach den Sommerferien ein neuer Lebensabschnitt auf
einer weiterführenden Schule beginnt. Entsprechend groß war die Freude, noch einmal gemeinsam mit Freundinnen, Freunden, Lehrkräften und Familien einen unbeschwerten Tag zu verbringen. Auch Schulleiterin Frau Lücking zeigte sich am Ende des Tages gemeinsam mit ihrem Kollegium hochzufrieden: „Das Sommerfest ist ein wunderbares Beispiel für das gelebte Miteinander an der Grüngürtelschule und hat einmal mehr gezeigt, wie stark die Schulgemeinschaft zusammenhält. Danke an alle Gäste und Möglichmacher!“ (mb)
Foto: M. Becker
Sommerfest der Grüngürtelschule: Ein Tag voller Freude, Gemeinschaft und Sonnenschein
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Spezialitäten der Extraklasse bei Delikatessen Johannes Wagner
Lena Frey (rechts) lud die Kunden bei Delikatessen Wagner wieder einmal zu besonderen Genüssen ein.
und goldene, karamellisierte Schokoladennoten. Eine zweite Spezialität kommt direkt aus
Südtirol. In den Dolomiten gedeihen die herrlichsten Äpfel und auf einer Höhe von über
Bau des Solarparks der RheinEnergie in Rondorf schreitet voran Die planmäßig im Juni gestarteten eigentlichen Bauarbeiten für den Solarpark der RheinEnergie AG in Rondorf westlich der A555 sind fortgeschritten. Bis Redaktionsschluss waren zwei der drei Abschnitte auf der Zehn-Hektar-Gesamtfläche weitgehend mit Unterkonstruktionen versehen worden. Die Aufständerungen insgesamt sollen mit 16.551 Solarmodulen bestückt werden. Mit einer installierten Spitzenleistung von 10,5 Megawatt Peak (MWp) werde diese Anlage künftig der größte Solarpark auf Kölner Stadtgebiet sein, so die RheinEnergie. Rechnerisch könne dieser rund 3.000 Haushalte mit erneuerbarem Strom versorgen. Die Inbetriebnahme der Freiflächenanlage ist für den kommenden Herbst geplant. (eb)
Bau des Solarparks in Rondorf: Unterkonstruktionen, so weit das Auge reicht.
1.000 Metern bekommen die Früchte eine intensivere Sonneneinstrahlung. Aus diesen Äpfeln macht der Affineur Thomas Kohl ganz besondere Säfte. Pure Apfelsäfte aus Rubinette, Jonagold oder Gravensteiner werden in Südtirol zu Bergapfelsäften. Außerdem kreiert das Team um Thomas Kohl durch Verwendung passender Früchte, Gemüse und Beeren erlesene Cuvées. So kann man beispielsweise aus Bergapfelsäften mit Johannisbeere, Marille, Apfelminze oder Waldheidelbeere und vielem mehr auswählen. Wer einmal diese Bergapfelsäfte und die Cuvées probiert hat, erlebt ursprünglichen Geschmack und die Reinheit der Natur. (hh)
Foto: E. Broich
Zum einen zeigt die dänische Schokoladenmanufaktur Summerbird die Sommerkollektion ihrer hochwertigen Schokoküsse. Edelste Rohstoffe kommen hier zum Einsatz. Auf saftigem Marzipanboden kommt eine Schicht mit roten Beeren und Vanille in einem italienischen, luftigen Baiser. Überzogen wird das Ganze dann mit Amber-Classic-Schokolade. Das Ergebnis ist eine Schaumkusskreation in vollendeter Balance: saftiges Marzipan, fruchtiges Baiser, frische Himbeernoten
Foto: Herbert Hafeneger
Gleich zwei internationale Besonderheiten gibt es zurzeit bei Delikatessen Wagner in Rodenkirchen auf der Hauptstraße.
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Kölner KölnerBilderBogen BilderBogen
Eröffnung der neuen Schaugewächshäuser in der Flora
Beeindruckendes Zuhause für 6.000 exotische Pflanzenarten der Tropen und Wüsten
Fotos: Christof Gladow
Mehr als eine Million Menschen besuchen alljährlich die Kölner Flora und den angrenzenden
Richtfest im Jahr 2020 war es durch pandemiebedingte Lieferengpässe, die angespannte Marktlage im Energiesektor und die Insolvenz zweier beauftragter Fachfirmen immer wieder zu Verzögerungen im Zeitplan des Großbauprojektes gekommen.
Botanischen Garten, um sich an der Schönheit von mehr als 12.000 Pflanzenarten aus allen Klimazonen zu erfreuen. Sie genießen die Ruhe, informieren sich über traditionelle und moderne Gartenkunst oder beschäftigen sich aus wissenschaftlicher Sicht mit Pflanzenkunde.
Architektonisches Meisterwerk Jetzt ist es aber endlich so weit: Ab sofort können die vom Kölner Planungsbüro Königs Architekten entworfene dreiflügelige Anlage und die darin befindlichen Pflanzen auch aus der Nähe bestaunt werden. Am 12. Juni 2026 hat Oberbürgermeister Torsten Burmester die Schaugewächshäuser im Rahmen eines Festakts eröffnet. Ihm zur Seite standen Frau Dr. Marina Tsaliki, Leiterin des Botanischen Gartens, Josef F. Terfrüchte, stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises Botanischer Garten Köln e.V., sowie die Architektin Ilse Maria Königs.
Die Glasgewölbe der neuen Schaugewächshäuser erheben sich schon seit einiger Zeit eindrucksvoll über dem Gelände der Flora und des Botanischen Gartens in Köln-Riehl. Bestaunen konnte man sie allerdings bisher nur von außen. Seit dem
Freundeskreis Botanischer Garten e.V. als Förderer Maßgeblich wurde das Projekt durch den Freundeskreis Botanischer Garten e.V. gefördert und finanziert. So wurden die Planungsphase sowie alle neuen tropischen Großpflanzen
und der Großteil der Didaktik der neuen Schaugewächshäuser durch Spenden des Fördervereins finanziert. Die bereits zuvor auf dem Gelände der Flora vorhandenen Gewächshäuser aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren erwiesen sich als so marode, dass eine Sanierung nicht mehr wirtschaftlich gewesen wäre. Lediglich das Subtropenhaus konnte erhalten werden. Die nun eröffneten Neubauten setzen mit ihrer modernen Architektur und ihrer erweiterten botanischen Sammlung ganz neue Maßstäbe. Auf insgesamt 3.000 Quadratmetern werden in ihrem Inneren mehr als 6.000 Pflanzenarten aus
den Tropen sowie aus Wüstenregionen präsentiert.
Barrierefreier Rundweg Bestaunen kann man sie von einem etwa 500 Meter langen barrierefreien Rundweg aus. Das Besondere an diesem Pfad ist, dass er langsam ansteigend bis hinauf zu den Kronen der gewaltigen tropischen Bäume führt. Unterwegs überquert man mittels einer Holzbrücke einen Tropenteich und passiert einen Wasserfall. Durch ständige Richtungswechsel des Weges und bedingt durch die Höhenunterschiede erlebt man die einen umgebende farbenfrohe Pflanzenwelt aus immer neuen Perspektiven. Auf dem Rückweg landet man in einem Canyon, der unter anderem eine beeindruckende Kakteensammlung beheimatet. Die Schaugewächshäuser sind von April bis September täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr und von Oktober bis März von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. (cg)
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Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud schließt am 3. August für über zwei Jahre
„Nach 25 erfolgreichen Jahren mit mehr als 50 großen Sonderausstellungen und vier Millionen Besuchenden muss das Haus erneuert werden.“ Parallel wird auf einem benachbarten Grundstück ein bereits begonnener eigener Erweiterungsbau mit zusätzlich 1.000 m² Ausstellungsfläche errichtet. Mit Abschluss der Gesamtarbeiten im Spätjahr 2028 „werden beide Gebäude unterirdisch miteinander verbunden“ sein.
31. Juli: Abschiedsparty und Lange Museumsnacht Am letzten Wochenende erwartet Interessierte zunächst am Freitag (31. Juli) eine „Große Abschiedsparty“. Das Museum lädt gemeinsam mit den Freunden des Wallraf & Museum Ludwig zu einer „Langen Museumsnacht“ mit spektakulärem Programm von 20:00 Uhr bis tief in die Nacht um 04:00 Uhr ein. Unter anderem werden dem Publikum mehr als fünfzig Führungen im gesamten Haus angeboten. Besuchende können „spannende Tanz- und Musikperformances im Stiftersaal bewundern, in Bars auf allen Etagen verweilen und zum Sound von angesagten DJs im Foyer abtanzen“. Zudem kann man sich ein Wallrafmotiv von einem Tattoo-Artist stechen
WIR WIR SUCHEN SUCHEN DICH! DICH! (M/W/D) (M/W/D) (M/W/D)
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lassen und sich von einer Künstlerin porträtieren lassen. 1. und 2. August: freier Eintritt zum Abschied Am Samstag und Sonntag (1. und 2. August) bietet sich bei freiem Eintritt die letzte Möglichkeit, sich vom Wallraf und seinen zahlreichen Meisterwerken aus sieben Jahrhunderten europäischen Kunstschaffens zu verabschieden. „Das Warten wird sich lohnen!“, blickt Pressesprecher Stefan Swertz auf die Ende 2028 geplante (Wieder-)Eröffnung. „Außerdem laufen schon unsere Planungen, wie wir Sie während der Schließungszeit
Foto: E. Broich
Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ist bis einschließlich 2. August wie gewohnt zugänglich. Am 3. August schließt Kölns ältestes Museum für eine voraussichtlich über zweijährige Generalinstandsetzung.
auch ohne unsere Kunstwerke überraschen können …“ Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Obenmarspforten 40/Am Kölner Rathaus, ist noch bis 2. August geöffnet: dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr, am 1. und 3. Donnerstag im Juli von 10:00 bis 22:00 Uhr. (eb)
Rodenkirchener
SOMMERTAGE Samstag 18:00 Uhr TFerdinand radition vor demHoffmann Weihnachtsfest Austern knacken bei Jazzmusik & Maria Inglese
AZ BV 1215_BV 1215 28.10.15 19:17 Seite 1
Samstag ab 20:00 Uhr After-Street-Party Sonntag: 19. Dezember Live Actsab 12.00 Uhr
Bitte denken Sie rechtzeitig an Ihre Vorbestellungen 50996 Köln-Rodenkirchen Maternusstraße 6 (Einfahrt Commerzbank) Telefon 0221- 93 55 0417 www.walterscheidt.net
Mo.-Mi. 11.00-18.30 Uhr · Do. u. Fr. 11.00-23.00 Uhr · Samstag 10.00-16.00 Uhr
STADTTEILE STADTTEILE
Kölner KölnerBilderBogen BilderBogen
Fotos: Stephanie Broch
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V. l.: Der Allgemeine Bürgerverein Zollstock – hier Patrick Mittler, Ingrid Appel und Serena Vogt vom Vorstand – übernahm die Patenschaft für die vier neuen Stolpersteine im Veedel. In der Fischenicher Straße 58 erinnern seit Mitte Juni drei Stolpersteine an die jüdische Familie Neugarten.
Vier neue Stolpersteine in Zollstock Drei neue Stolpersteine liegen seit Mitte Juni vor dem Haus in der Fischenicher Straße 58. Sie erinnern an die jüdische Familie Neugarten. Ein weiterer Stolperstein wurde am Kalscheurer Weg 29 für den Widerstandskämpfer Otto Richter verlegt. Der Allgemeine Bürgerverein Zollstock übernahm die Patenschaft für die neuen Steine. Bei der Gedenkveranstaltung erinnerte dessen Vorsitzender Patrick Mittler an die Schicksale der Opfer des Nationalsozialismus: „Sie waren einst Teil unseres Veedels. Menschen, die hier gelebt, gearbeitet, gelacht, gehofft und ihre Zukunft geplant haben. Menschen, die Nachbarn waren, Kollegen, Freunde oder Familienangehörige. Menschen, deren Leben durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft zerstört wurde.“
Das Schicksal der Familie Neugarten Die Familie Neugarten lebte seit den 1930er-Jahren in der Fischenicher Straße. Albert Isaac Neugarten, geboren 1855 in Witten, arbeitete als Metzger. Seine Frau Wilhelmine stammte aus Krefeld, Sohn Carl war Kaufmann. Unter dem Druck des NS-Regimes musste die Familie ihre Wohnung verlassen und in ein sogenanntes Ghettohaus an der Eifelstraße ziehen. Albert und Wilhelmine Neugarten wurden im Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert. Albert starb dort am 12. August 1942, Wilhelmine am 16. Mai 1943. Carl wurde zunächst wegen seiner Ehe mit einer nichtjüdischen Frau nicht deportiert. Im Oktober 1944 verschleppten ihn die Nationalsozialisten jedoch ebenfalls nach Theresienstadt. Dort starb er am 11. Dezember 1944.
Otto Richter und der Widerstand gegen das NS-Regime Der vierte Stolperstein erinnert an Otto Richter. Der Holzhandwerker engagierte sich in der linken Arbeiterbewegung und wurde nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten mehrfach verfolgt und inhaftiert, was seinen Widerstandswillen nicht brach. Wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilte man ihn 1936 zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus. Nach der Entlassung wurde Richter einer der führenden Köpfe der neu gegründeten Widerstandsgruppe in Köln. Die Mitglieder unterstützten Zwangsarbeitende, verbreiteten Flugblätter und organisierten Widerstand gegen Krieg und Diktatur. Im November
Leasing-Rückgabe
Das kann teuer werden
Im Kalscheurer Weg 29 erinnert seit Mitte Juni ein Stolperstein an den kommunistischen Wider-standskämpfer Otto Richter, der von den Nazis zu Tode gefoltert wurde.
1944 wurde sie verraten und die meisten Mitglieder, darunter Richter, von der Gestapo festgenommen. In Brauweiler erlitt er schwere Misshandlungen und starb am 20. Dezember 1944 an den Folgen der Folter in einer Gestapozelle. Erinnerung gegen das Vergessen „Wir machen sichtbar, was die Täter auslöschen wollten. Wir erinnern daran, dass hinter jedem Namen ein Mensch stand. Ein Mensch mit Hoffnungen, Beziehungen und einer Geschichte“, sagte Mittler bei der Verlegung der neuen Stolpersteine, zu der zahlreiche Nachbarinnen und Nachbarn, die Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller und weitere Mitglieder der Lokalpolitik gekommen waren. Engagement aus dem Veedel Die Anregung für die neuen Stolpersteine kam von der Zollstockerin Monika Becker-Volkening. Insgesamt erinnern inzwischen 14 Stolpersteine im Veedel an Opfer des Nationalsozialismus. (sb)
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STADTTEILE
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Während viele Kölnerinnen und Kölner beim Begriff „Riviera“ zunächst an Strand, Hausboote wie Alte Liebe & Co. oder Sonnenuntergänge am Rhein denken, hat sich entlang des Stroms längst eine lebendige Wassersport-Szene etabliert. Ob Bootsführerschein, Motorboot, Jetski, Rudern, Segeln oder entspannte Chartertouren: Der Rhein zeigt sich südlich der Innenstadt von seiner sportlichsten Seite. Der Rhein als Freizeitrevier Der Abschnitt zwischen der Rodenkirchener Brücke und Porz gehört zu den attraktivsten Rheinabschnitten im Kölner Stadtgebiet. Breitere Uferbereiche, zahlreiche Steganlagen und die unmittelbare Nähe zur Natur machen diesen Bereich zu einem beliebten Treffpunkt für Wassersportbegeisterte. Besonders interessant: Im südlichen Kölner Rheinabschnitt befinden sich ausgewiesene Bereiche für verschiedene Wassersportarten. Damit gehört die Region zu den wenigen urbanen Gebieten Deutschlands, in denen sich Großstadtflair und aktiver Wassersport so unmittelbar verbinden lassen. Der erste Schritt aufs Wasser: Der Bootsführerschein Wer selbst ein Motorboot auf dem Rhein steuern möchte, benötigt
den Sportbootführerschein Binnen. In Köln bieten verschiedene Wassersportschulen entsprechende Ausbildungen an. Besonders empfehlenswert in Rodenkirchen sind die bekannte Yachtschule Germania und die Bootsschule Nautigo. Dort werden Sportbootführerscheine für Binnen- und Seegewässer angeboten, inklusive moderner Online-Lernangebote, Praxisausbildung auf dem Rhein und persönlicher Betreuung bis zur Prüfung. Auch weiterführende Scheine wie Funkzeugnisse oder der Sportküstenschifferschein können erworben werden. Der Rhein gilt dabei als anspruchsvolles Ausbildungsgewässer. Wer hier sicher manövrieren lernt, fühlt sich später auf Seen oder Küstengewässern meist deutlich entspannter. Rhein-Erlebnis per Charterboot Nicht jeder möchte direkt einen Führerschein machen oder ein eigenes Boot kaufen. Eine attraktive Alternative sind Charterboote. Mit Angeboten von ROXYBOOT können Freizeitkapitäne den Rhein auf eigene Faust entdecken. Je nach Bootstyp stehen moderne Motorboote für kleinere Gruppen, Familienausflüge oder gesellige Touren mit Lieblingsmenschen zur Verfügung. Einige Modelle können sogar führerscheinfrei genutzt werden, andere setzen den Sportbootführerschein Binnen voraus. Ergänzend werden Skippertrai-
Fotos: KI-generiert/adobefirefly/Patrick Horn
Zwischen Rodenkirchen und Porz zeigt sich die kölsche Riviera als echtes Wassersport-Paradies.
Foto: Roxyboot
Freizeit auf dem Wasser – Entlang der kölschen Riviera nings angeboten, bei denen praktische Fahrpraxis auf dem Rhein gesammelt werden kann. Jetski & Jetboards: Adrenalin auf dem Rhein Für viele ist es die spektakulärste Form des Wassersports: Jetski fahren oder seit Kurzem auch Jetboard. Tatsächlich besteht auch im Raum Köln die Möglichkeit, Jetskis und Jetboards zu mieten und den Rhein einmal aus einer völlig anderen Perspektive zu erleben. Anbieter wie z. B. das Unternehmen Luxury Gadgets stellen die modernen Wassersportgeräte zur Verfügung und bieten Einweisungen für Einsteigende an. Wichtig zu wissen: Auf dem Rhein gelten für Jetskis und Jetboards besondere Vorschriften. Freie Fahrmanöver, Kurvenfahrten und sogenannte „Fun-Aktivitäten“ sind nur in speziell gekennzeichneten Bereichen erlaubt. Die entsprechenden Wassermotorradzonen sind durch das Schifffahrtszeichen E.22 ausgewiesen. Außerhalb dieser Bereiche ist lediglich die direkte An- und Abfahrt zulässig.
Tradition auf dem Wasser: Rudern und Segeln Während Motorboote und Jetskis für Geschwindigkeit stehen, pflegen die zahlreichen Ruder- und Segelvereine entlang des Rheins die traditionelle Wassersportkultur. Von Rodenkirchen bis Porz existieren mehrere traditionsreiche Vereine, die Anfängern ebenso wie ambitionierten Sportlern Trainingsmöglichkeiten bieten. Besonders das Rudern erlebt derzeit eine Renaissance. Kein Wunder: Die Kombination aus Ausdauertraining, Naturerlebnis und Gemeinschaftssport begeistert Jung und Alt gleichermaßen. Auch Segelfans finden am Rhein ideale Bedingungen für Ausbildung und Freizeit, erste Infos dazu gibt es beim Kölner Yacht Club e.V. (mb)
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SPORT
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Rodenkirchener Dartverein sucht Verstärkung
Foto: AKE-Dartabteilung
AKE-Dartabteilung freut sich über neue Mitspielende und Sponsoren
Die Dartabteilung des AKE wurde 2016 gegründet und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Inzwischen gehen zwei Mannschaften im Kölner Ligabetrieb an den Start. Die erste Mannschaft spielt aktuell in der 2. Kölner Stadtliga, die zweite Mannschaft steht im Mittelfeld der 3. Stadtliga und möchte in der kommenden Saison den Auf-
stieg anpeilen. Der AKE ist ein deutsch-türkischer Kulturverein. Diese offene und freundschaftliche Mischung prägt auch das Mannschaftsgefüge. Gesucht werden Dartspieler, die nicht nur sportlichen Ehrgeiz mitbringen, sondern auch Lust auf Teamgeist und Vereinsleben haben. Ideal wären Spieler mit einem Average ab etwa 50 Punkten. Damit ist
die durchschnittliche Punktzahl gemeint, die mit drei Würfen erzielt wird. Neben dem sportlichen Anspruch stehen beim AKE vor allem Spaß, Zusammenhalt und ein gutes Miteinander im Mittelpunkt. Reine Einzelkämpfer sind weniger gefragt. Willkommen sind Menschen, die sich ins Team einbringen und regelmäßig dabei sein möchten. Die Ligasaison läuft von Anfang September bis Ende Mai. Gespielt wird etwa zweimal im Monat, meist montags, dienstags oder mittwochs gegen 20:00 Uhr. Die Gegner kommen überwiegend aus Köln, teilweise aber auch aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Rhein-ErftKreis oder aus Leverkusen. Trainiert und gespielt wird jeden
Montag, außer an Feiertagen, ab 19:30 Uhr im Vereinsheim. Dann treffen sich beide Mannschaften für rund drei Stunden zum internen Turnier, Austausch und gemeinsamen Abend. Auch Sponsoren sind herzlich willkommen. Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Die Mitgliedschaft kostet 20 Euro im Monat. Unterstützungen bis 500 Euro pro Jahr helfen zum Beispiel bei Trikots, IT und Technik zur Erfassung der Punktzahlen. Sponsoren werden selbstverständlich namentlich genannt. (rp) Training: montags, 19:30 Uhr Ort: AKE Vereinsheim, An der Wachsfabrik 8, 50996 Köln, E-Mail: alper.inci@akeonline.de oder WhatsApp: 0157 83032010
Sparda-Bank Altstadtlauf lockt mit seinem besonderen Flair
Unter dem Motto „Laufe op kölsche Art!“ geht es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch eine der schönsten Kulissen der Stadt: vom Rheinauhafen bis zur Altstadt, mit Stadtpanorama, Rheinblick und jeder Menge kölschem Flair. Der Start- und Zielbereich liegt auch in diesem Jahr vor dem Schokoladenmuseum im Rheinauhafen. Der Lauf gehört seit Jahren zu den festen Terminen im Kölner Sportkalender und verbindet sportlichen Ehrgeiz mit Atmosphäre und guter Laune. Angeboten werden Strecken über 1,7 (für Kids) sowie 5 und 10
Foto: Altstadtlauf-Koeln.de
Am 10. Juli 2026 fällt in Köln wieder der Startschuss für den Sparda-Bank Altstadtlauf, der die Innenstadt in eine lebendige Laufstrecke verwandelt.
Kilometer, sodass nicht nur ambitionierte Läuferinnen und Läufer auf ihre Kosten kommen, sondern auch Kinder, Einsteiger und Hobbyjogger. Gerade diese Mischung macht den Reiz des Events aus: Hier zählt nicht nur die Zeit, sondern auch das gemeinsame Erlebnis auf der Strecke. Besonders charmant ist die
Nähe zwischen Publikum und Aktiven. Der Altstadtlauf ist kein anonymer Massenstart, sondern ein Rennen mitten durch die Stadt, bei dem Anfeuerung, Applaus und Straßenflair fast genauso wichtig sind wie die Zeit im Ziel. Wer mitläuft, erlebt Köln aus einer anderen Perspektive – nah, lebendig und voller
Energie. Für Zuschauerinnen und Zuschauer ist es die perfekte Gelegenheit, Sport mitten in der City zu genießen. Wenn am 10. Juli die ersten Schritte auf den Pflastersteinen gemacht werden, dürfte klar sein: Dieser Lauf ist mehr als nur ein Wettkampf – er ist ein Sommerabend mit Sportschuhen. (ff)
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SPORT
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Fußball-WM: Neue Stars und viele Rekorde
Vozinha gewinnt nach 90 Minuten mehr als 13 Millionen Fans dazu
Messi – der beste Fußballer aller Zeiten Lionel Messi hat parallel zu Vozinha seinen Status als GOAT (Greatest of all time) untermauert. Mit seinem Hattrick gegen Algerien schloss Messi mit nun
16 Toren im ewigen WM-Ranking zu Miroslav Klose auf und dürfte dessen Bestmarke im Verlauf des Turniers noch brechen. Klose hatte diesen Moment bereits kommen sehen: „Ich rechne damit, dass mein RekordindiesemTurnier
spiel für Argentinien. Zudem ist er der älteste Torschütze in der Geschichte der „Albiceleste“. Der Dreierpack gegen Algerien war Messis elfter Hattrick im argentinischen Trikot – der erste bei einer Weltmeisterschaft. Und das alles geschah
Foto: www.instagram.com/vozinha1
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 läuft in vollem Gange und schreibt schon jetzt große persönliche Märchen und Rekord-Geschichten. Der bislang bekannteste Shooting-Star der WM ist dabei ein Torhüter. Eigentlich heißt Vozinha, der 40-jährige Torhüter von WM-Neuling Kap Verde (150.000 Einwohnende), Josimar José Evora Dias. Die torlose 0:0-Sensation seines Teams gegen WM-Favorit Spanien veränderte das Leben des Torhüters praktisch über Nacht. Sein Marktwert laut „transfermarkt.de“ beträgt gerade einmal 50.000 Euro. Jetzt hat Vozinha seiner Heimat aber etwas geboten, was einen nicht zu beziffernden Wert hat. Der 40 Jahre alte Torwart von Kap Verde stand nach dem torlosen Unentschieden gegen Spanien im Mittelpunkt, weil er mit seinen Paraden den Favoriten zur Verzweiflung brachte. Auf dem Platz wurde er zum Mann des Abends, im Internet zum Phänomen: In den sozialen Medien ging seine Popularität durch die Decke. Von rund 40.000 Instagram-Followern vor dem Spiel schnellte seine Zahl nach Abpfiff auf mehr als 13 Mio. Follower an, Tendenz weiter steigend. Aus einem routinierten Schlussmann wurde nach nur 90 Minuten einer WM ein global bekanntes Fußballgesicht eines Außenseiters. Dies ist sicherlich die Geschichte der WM bislang.
fällt“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. 27 WM-Spiele hat Messi nach dem WM-Auftakt absolviert – auch das ist alleiniger Rekord, zuvor hatte er sich diese Bestmarke mit Lothar Matthäus geteilt. Der Auftakt gegen Algerien war sein 200. Länder-
exakt 20 Jahre nach dem Tag, an dem er seine Tor-Premiere bei einer WM gefeiert hatte. Harry Kane – Englands neuer Rekordhalter Harry Kane glänzte beim 4:2Sieg gegen Kroatien mit einem Doppelpack, zog mit Gary Line-
ker als Englands WM-Rekordtorschütze gleich und schrieb damit WM-Geschichte. Kane hat zudem die meisten Elfmetertore (exklusive Elfmeterschießen) der WM-Geschichte erzielt. Deutsche Nationalmannschaft und Manuel Neuer stellen WM-Rekorde auf Auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat mit einem 7:1-Sieg gegen Curaçao ebenfalls Fußballgeschichte geschrieben. Kein anderes Team hat bei WM-Turnieren zusammen mehr Treffer erzielt als Deutschland (239). Mit seiner Rückkehr ins deutsche Tor beim WM-Auftakt gegen Curaçao hat Manuel Neuer zudem zwei Länderspielrekorde geknackt und andere Bestmarken eingestellt oder ausgebaut. Mit 40 Jahren und 79 Tagen ist der Weltmeister von 2014 nun der älteste deutsche Nationalspieler und zugleich der älteste Deutsche, der je bei einer WM aufgeboten wurde. Neuer löste zwei Legenden ab: Lothar Matthäus als ältesten deutschen Nationalspieler (39 Jahre, 91 Tage beim 0:3 in der EM-Vorrunde 2000 gegen Portugal) und Fritz Walter als ältesten deutschen WM-Spieler (37 Jahre, 236 Tage beim 1:3 im Halbfinale 1958 gegen Schweden). Mit seiner fünften WM-Teilnahme stellte Neuer außerdem den deutschen Rekord von Matthäus ein. (ff)
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SPORT
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„Buddy-Klettern“: Im Tandem an die Kletterwand
Fotos: FIBS / Buddy-Klettern
Neues inklusives Sportangebot führt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen
Der Klettersport erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wer sich für diese Freizeitaktivität begeistert, findet in Köln und der Umgebung zahlreiche Kletterhallen oder Hochseilgärten. Viele Menschen mit Behinderung waren in der Vergangenheit allerdings von diesem Sport nahezu ausgeschlossen. Hier will eine vom in Frechen ansässigen Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport gGmbH (FIBS) entwickelte und durch die Deutsche Sporthochschule Köln wissenschaftlich begleitete Initiative Abhilfe schaffen. Buddy-Klettern ist ein inklusives Sportangebot, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam klettern. In Tandems, sogenannten „Buddy-Teams“, erleben sie das Klettern als gemeinschaftliche sportliche Herausforderung, bei
der es darauf ankommt, sich gegenseitig zu vertrauen, zu unterstützen und gemeinsam Erfolgserlebnisse zu feiern. Diese Art von Teambuilding verhilft nachweislich Menschen mit Behinderung zu gesteigerter Konzentrations- und Kommunikationsfähigkeit, erhöhtem Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen sowie bei der Überwindung von Ängsten. Keine Vorkenntnisse erforderlich Das Projekt richtet sich sowohl an erwachsene Einsteigerinnen und Einsteiger mit Unterstützungsbedarf als auch an bereits erfahrene Kletternde, die sich als Buddy engagieren möchten. Buddys übernehmen dabei für
die Menschen mit Behinderung die Rolle einer Begleitung, auf die man sich in jeder Situation verlassen kann. Menschen mit Behinderung, die teilnehmen wollen, müssen vorab über keine Erfahrung verfügen. Bei einem Einführungsworkshop lernen sie alles Wichtige, wobei insbesondere das Thema „Sicherheit“ großgeschrieben wird. Wer sich als Buddy zur Verfügung stellt, sollte allerdings ausreichend Routine im Klettern und Sichern besitzen, um die Neueinsteigenden gut im Seil begleiten zu können. Um potenzielle Partnerinnen und Partner in der Nähe zu finden und sich mit ihnen zu verabreden, wurden ein digitaler Buddy-Kletter-Treff sowie ein
eigener WhatsApp-Kanal eingerichtet. Teilnahme am Projekt ist kostenfrei Die Teilnahme am Buddy-Klettern ist kostenfrei. Es ist lediglich der Halleneintritt zu bezahlen, wobei den Projektteilnehmenden durch die kooperierenden Sportstätten Vorzugskonditionen gewährt werden. Dies sind in Köln die Kletterhalle Dellbrück, die Kletterfabrik Köln, die Abenteuerhalle Kalk, Element Boulders Köln, der Canyon Chorweiler sowie die Frechener Chimpanzodrome Kletter- und Boulderhalle. (cg) Alle wichtigen Informationen, einschließlich eines Anmeldeformulars zum Einführungsworkshop, finden Interessierte unter der Internetadresse: www. fi-bs.de/buddy-klettern/
Ihre Werbung im Kölner BilderBogen Bei Interesse kontaktieren sie uns gerne unter: info@bilderbogen.de
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SPORT
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BMX-Weltklasse seit mehr als 40 Jahren im Kölner Jugendpark
Eines der ältesten und weltweit renommiertesten BMX-Festivals, das traditionell im Juli die besten Fahrer der Welt in unterschiedlichen Freestyle-Disziplinen vereint, verspricht nicht nur Tempo und Technik, sondern auch jede Menge Adrenalin, Staunen und gute Stimmung am Rheinufer. Wenn sich die Fahrerinnen und Fahrer über Rampen, Kanten und Hindernisse schrauben, dann verwandelt sich das Gelände in eine Arena für Mut, Balance und Kreativität. BMX ist schließlich kein Sport für halbe Sachen – hier zählt jede Sekunde, jeder Trick und jede saubere Landung. Der Jugendpark bietet mit seiner offe-
nen Lage und der besonderen Atmosphäre direkt am Rhein die passende Kulisse für ein Event, das nicht nur Sportfans anzieht. Wer zuschaut, erlebt BMX nicht als bloße Disziplin, sondern als Mischung aus Show, Wettkampf und Straßensportkultur. Das Rad wird hier zum Werkzeug für Kunststücke, die mal elegant, mal spektakulär und manchmal fast unglaublich wirken. Ein sauber gezogener Bunny Hop, ein Dreh in der Luft oder ein präzise gesetzter Sprung: Das Publikum merkt schnell, wie viel Können hinter der scheinbaren Leichtigkeit steckt. Das BMX-Event im Jugendpark spricht deshalb nicht nur eingefleischte Szene-Kenner an, sondern auch Familien, Jugendliche und Neugierige, die einfach einmal sehen wollen, was auf zwei kleinen Rädern alles möglich ist. Für viele wird der Tag zum Sommerausflug mit Nervenkitzel-Garantie. (ff)
„Condor-Flug“: 39. Radtouristikfahrt des TSV Immendorf am 19. Juli Ein Tipp für diejenigen, die am Sonntag, 19. Juli, sportlich mit dem Fahrrad unterwegs sein möchten: Die Radsportabteilung „RTC Condor“ des TSV Immendorf veranstaltet seine 39. Radtouristikfahrt „Condor-Flug“. Angeboten werden fünf Rundstrecken über 24, 45, 75, 108 und 153 km bis hinein in die Nordeifel, auf denen auch Pedelecs 25 zugelassen sind. Zum 32. Mal steht zudem die mittelschwere Marathonstrecke (201 km) auf dem Programm. Am Start- und Zielort „Schule IM Süden“, Godorfer Straße 29 in Köln-Immendorf, werden in der Sporthalle und auf der Außenanlage über den gesamten Tag feste und flüssige Nahrung angeboten. Der TSV Immendorf freut sich auch auf Gäste, die „einfach mal vorbeischauen möchten“. Unter www.tsv-immendorf.de/sportarten/radsport/condor-flug/ können sich Interessierte beispielsweise über Teilnahme- und Anmeldebedingungen, Streckenverläufe, Startzeiten und gebühren informieren. Infos erteilen ebenso Wera und Hubert Fohrn unter der Telefonnummer 02236 46262. (eb)
Foto: BMXCologne
Im Kölner Jugendpark wird vom 11. bis 12. Juli wieder ordentlich BMX-Action gefeiert. Das BMX Cologne Festival kann auf eine mehr als 40-jährige Geschichte zurückblicken und ist damit einer der am längsten laufenden Bike-Wettbewerbe der Welt.
R(H)EIN IN DIE NACHT! STRANDPARTY · STREETFOOD · COCKTAILS
EINS DER SCHÖNSTEN SOMMEREVENTS IN KÖLN
1. st gu Au
EINTRITT FREI
16:00 Uhr: Schüler-Vierer Rahmenprogramm 20:00 Uhr: Strandparty 20:45 Uhr: Stadtachter-Rennen
R
N HE LSC RA Ö K IE N RIV IN HE IRC K N DE RO AN
DE
Veranstalter:
Barbarastraße 47 50996 Köln-Rodenkirchen
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SPORT
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Foto: MSC/Edelstein
Marienburger SC feiert Hockey-Herren, Tennisteam vor Saisonstart in 2. Bundesliga Nord
Strahlende Gesichter bei den Hockey-Herren des MSC
Die 1. Hockey-Herren des MSC haben die Feldsaison mit einem 6:5-Heimsieg gegen HTC Schwarz-Weiß Neuss beendet und ihr Minimalziel in der 2. Bundesliga erreicht. Trotz knapper 0:1-Derbyniederla-
ge beim KTHC Schwarz-Weiß Köln im Saisonverlauf schließt der MSC die Saison in der 2. Bundesliga mit 29 Punkten, positiver Bilanz (47:45 Tore) und einer Top-5-Platzierung ab. Aus 18 Spielen holten die
Schwarz-Gelben neun Siege, zwei Unentschieden und ein positives Torverhältnis. Die Mannschaft resümierte selbst: „Das Minimalziel der Saison wurde souverän erreicht.“ Trotz zweier schwächerer Derbys verlief die Saison stabil und sportlich erfolgreich. Nach dem Hockey ist beim MSC vor dem Tennis. Die Ten-
nis-Herren des MSC versuchen ab dem 12.07. ebenfalls, die Klasse zu halten und im Mittelfeld der 2. Bundesliga Nord zu landen. Zehn Spieltage, davon 5 Heimspiele, bleiben dem Team um Christian Hansen und John Sperle Zeit, um erneut in Deutschlands zweithöchster Spielklasse mitzuhalten. (ff)
Alle Heimspiel-Termine des MSC im Überblick: Sa.12.07.2026 11:00 Marienburger SC 1 / Bremer TC v. 1912 e.V. Fr. 17.07.2026 13:00 Marienburger SC 1 / HTC Blau-Weiß PFLEGE optimal Krefeld 1 Fr. 24.07.2026 13:00 Marienburger SC 1 / TK BW Aachen 1 Fr. 31.07.2026 13:00 Marienburger SC 1 / TC 1899 Blau-Weiss Berlin So. 09.08.2026 11:00 Marienburger SC 1 / OX TENNIS Oldenburger TeV NHC
Slowpitch-Meisterschaften sorgen für Schlagzeilen Eine eher seltene, aber umso reizvollere Sportart sucht dann in Köln ihren Meister: Bei den Deutschen Meisterschaften trifft sich die Softball-Szene in der Domstadt, um Technik, Teamgeist und Spielfreude zu zeigen. Wenn die Schläger knallen und der Ball in hohen Bögen durch die Luft segelt, ist klar: Slowpitch ist kein lautes Kraftspiel, sondern ein taktisches Duell mit viel Übersicht, Gefühl und Timing. Genau das macht den Reiz aus. Slowpitch unterscheidet sich deutlich vom klassischen Baseball. Der Ball wird in einem flachen Bogen geworfen, das Spiel lebt von platzierten Schlägen, schnellen Reaktionen und gut
abgestimmten Defensivreihen. Wer hier erfolgreich sein will, braucht nicht nur Schlagkraft, sondern vor allem Zusammenspiel und Nervenstärke. In Köln dürften sich also Teams begegnen, die jedes Inning mit Plan und Präzision angehen. Namen wie die Cologne Cardinals, die Berlin Bruisers oder die Münchner Mavericks klingen dabei schon nach sportlicher Spannung und bringen Farbe in das Teilnehmerfeld. Gerade für Zuschauende ist Slowpitch ein Sport, der schnell begeistert, weil man ihm auch ohne Vorkenntnisse gut folgen kann. Jeder gut getroffene Ball, jeder sichere Catch und jeder Punktgewinn sorgt für direkte Reaktionen am Spielfeldrand. Anders als bei vielen hochkomplexen Sportarten erschließt sich hier vieles sofort: Angriff,
Foto: Deutscher Baseball und Softball Verband/Schönenborn
Am 19. und 20. Juli 2025 findet auf der Kölner Jahnwiese die Deutsche Meisterschaft im Slowpitch Softball statt.
Slowpitch Softball ist Technik und Timing.
Verteidigung, Laufwege, Punkte – alles ist klar, alles ist nah. Das macht die Meisterschaften
auch für Neugierige interessant, die den Sport vielleicht zum ersten Mal live erleben. (ff)
SPORT
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Fotos: KI-generiert/adobefirefly/Patrick Horn
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Die Kunst des Wegwerfens Der Bumerang hat eine lange Tradition. Er wurde früher als Wurfholz bei der Jagd verwendet und ist mehrere Tausend Jahre alt. Wurfhölzer hatten den großen Vorteil, dass sie wegen ihres Profils und ihrer Formgebung im Gegensatz zu einer einfachen Keule auch auf längere Distanz genauestens geworfen werden konnten. Diese Jagdbumerangs, auch Kylies genannt, wurden vor allem von den australischen Aborigines bei der Jagd eingesetzt und werden auch heute noch von ihnen als solche genutzt. Ältestes Wurfholz stammt aus Polen Dennoch stammt das älteste Wurfholz der Welt nicht aus Australien, wie oft vermutet wird. „Es wurde 1985 in den polnischen Karpaten gefunden, ist etwa 18.000 Jahre alt, besteht aus Mammutzahn und wiegt rund 800 Gramm“, klärt der Kölner Vincent Faika auf, der seit 40 Jahren begeisterter Werfer und mehrfacher Europa- und Weltmeister sowie Deutscher Meister ist. Auch in einer ägyptischen Grabkammer sowie in Afrika, Amerika und Asien wurden alte Wurfhölzer gefunden. Als Sportgerät wurde der Bumerang ab den 1930er-Jahren entdeckt. Mittlerweile gibt es weltweit Vereine. In Deutschland ist der wichtigste und bekannteste der Deutsche Bumerang Club. Er ist zentraler Treffpunkt für Bumerang-Enthusiasten, organisiert regelmäßig regionale und nationale Turniere, Veran-
staltungen und Workshops. Wer sich für die Sportart interessiert, kann über den DBC gezielt nach lokalen Gruppen fragen. Wurf locker aus dem Handgelenk Das Werfen und Fangen eines Bumerangs erfordert anfangs etwas Übung, um ein Gefühl für die richtige Technik und das nötige Geschick zu entwickeln. Damit er richtig fliegt und zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt, muss er mit dem richtigen Griff, dem genauen Wurfwinkel und einer kraftvollen Drehung im Handgelenk geworfen werden. „Man holt mit dem ganzen Arm Schwung und wirft den Bumerang schließlich locker aus dem Handgelenk. Letzteres gibt ihm die nötige Rotation“, erklärt Faika, der Mitte Juni die Deutschen Meisterschaften in Köln organisiert hat. Durch die spezielle Aerodynamik und die Rotation entsteht ein Auftrieb, durch den der Bumerang auf einer kreisförmigen Bahn zum Werfer zurückkehrt. „Je mehr Rotation in der Bewegung entsteht, desto schneller wird der Bumerang.“ Wichtig: Der Bumerang sollte keinesfalls wie ein Frisbee am Körper vorbeigeschleudert werden, denn so steigt er steil auf und stürzt sofort wieder ab. Wind ist der wichtigste Faktor Für eine gute Wurfhöhe ist es wichtig, den Bumerang fast parallel zum Boden und nicht weit nach oben zu werfen. Und damit er zurückkommt, sind der Wind
und mit ihm die Wurfrichtung entscheidend: „Kommt der Wind aus 12 Uhr, ist der Abwurfwinkel zwischen 2 und 3 Uhr“, nennt Faika ein Beispiel. Überhaupt ist der Wind beim Bumerangwerfen der wichtigste Faktor und kann bei Wettkämpfen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Turniere laufen wie ein Mehrkampf in der Leichtathletik ab, bei denen die Teilnehmenden in verschiedenen Disziplinen antreten – die häufigsten sind Genauigkeit, Ausdauer, Geschwindigkeit, Langzeitfliegen, Australische Runde und Trickfangen (siehe Kasten). Besonders bei Turnieren wird mit unterschiedlichsten Bumerang-Formen geworfen. Neben einem Kreis und Stab lässt sich fast jede Form zum Fliegen bringen. Viele Wettkampfmodelle besitzen drei oder mehr Arme und werden für bestimmte Disziplinen maßgeschneidert. So gibt es besonders leichte Modelle für
eine hohe Flugdauer sowie schwere und schnelle Bumerangs für Präzision und Geschwindigkeit. Schaumstoff-Modelle ideal für Kinder Wettkampfmodelle bestehen häufig aus Hightech-Materialien wie Carbon, speziellen Kunststoffen oder Glasfaser. Das sorgt für hohe Formstabilität und optimale Flugeigenschaften auch bei schwierigen Wetterbedingungen. Freizeit-Bumerangs sind dagegen meist zweiarmig und besitzen somit die klassische L-Form. Sie bestehen häufig aus Holz, leichten Kunststoffen oder Schaumstoff – Letzterer eignet sich vor allem für Kinder. Auch diese Materialien haben Vorund Nachteile: Sie sind zwar günstiger, dafür aber weniger robust und formstabil. (jh) www.bumerangclub.de
Disziplinen Endurance Hier zählt die Ausdauer: Wie oft kann der Bumerang in fünf Minuten geworfen und gefangen werden? Fast Catch Der Bumerang muss fünfmal so schnell wie möglich aus einer Entfernung von mindestens 15 Metern geworfen und gefangen werden. Accuracy Werfen mit Genauigkeit: Der Boomerang muss in einem definierten Ziel landen. Trick Catch/Doubling Hier geht es um spezielle Würfe und Fänge – zum Beispiel mit einer Hand, hinter dem Rücken oder zwischen den Beinen. Maximum Time Aloft Das Ziel ist, den Bumerang mit nur einem Wurf möglichst lange in der Luft zu halten. Aussie Round Es zählen Weite, Präzision und Fangsicherheit.
KARNEVAL
Kölner BilderBogen
Foto: E. Broich
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Foto links: André Döhring (links) bedankt sich beim designierten Kinderdreigestirn mit Jungfrau Enni (vorne v. l.), Prinz Maximilian I. und Bauer Ben sowie ihren engagierten Eltern (hinten v. l.): Thorsten Kläs und Tita Enderer-Kläs, Yvonne und Sebastian Wehner, Kerstin und Florian Müller. Foto rechts: Jungfrau Enni, Prinz Maximilian I. und Bauer Ben.
Prinz Maximilian I., Bauer Ben und Jungfrau Enni:
Vorstellung des designierten Kinderdreigestirns des FK Karneval Alt-Gemeinde Rodenkirchen Karneval im Juni? Zumindest ein vielversprechender Ausblick auf die Session 2026/27 bot sich den zahlreichen Gästen der Veranstaltung des Festkomitees Karneval Alt-Gemeinde Rodenkirchen e.V. (FK) im Pfarrheim in Weiß. Nach dreißigjähriger Pause präsentierte das FK im Kölner Süden wieder ein designiertes Kinderdreigestirn. Gestellt wird es von der KG „Kapelle Jonge“ Köln-Weiss von 1947 e.V. Diese organisierte mit Unterstützung auch ihrer Abteilung „Kapelle Mädche“ und der Eltern der Pänz im Dreigestirn den angemessenen Rahmen für dieses „historische Ereignis“. „Met Konfetti & Spaß fiere mer janz smart, denn mer sin jecke Pänz op kölsche Art!“ Das Nachwuchs-Trifolium mit dem nun neunjährigen Prinzen Maximilian I. (Maximilian Wehner), dem noch gleichaltrigen Bauern Ben (Ben Müller) und der siebenjährigen Jungfrau Enni (Enni Kläs) begeisterte schon bei seinem ersten Auftritt. Das lag nicht allein an ihrem Gleichklang beim mitreißenden Motto-Vortrag: „Mer sin dat Kinderdreigestirn vun hück, Maximilian, Ben un Enni – dat es e Jlöck! Met Konfetti & Spaß fiere
mer janz smart, denn mer sin jecke Pänz op kölsche Art!“ Konzentriert-locker hatte Maximilian zuvor seine beiden Mitstreitenden eingeführt und verdeutlicht, dass man die Proklamation kaum erwarten könne: „Gemeinsam mit euch wollen wir dann mit viel Spaß und Freude den Karneval in der Alt-Gemeinde und darüber hinaus verbreiten.“ Abschließend bat die zukünftige Tollität verschmitzt alle darum, „aufzustehen, sich an die Hände zu nehmen, das Köpfchen zu senken“ – Maximilian legte eine wirkungsvolle Kunstpause ein – „und immer an das Kinderdreigestirn zu denken“. Tosender Applaus schallte den dreien entgegen. Gebürtig in Köln und in Weiß wohnhaft Alle Mitglieder des sympathischen Trios sind gebürtig in der Domstadt, wohnen in Weiß und gehören der KG „Kapelle Jonge“ an. Maximilian, Sohn von Yvonne und Sebastian Wehner, geht auf die hiesige Albert-Schweitzer-Grundschule. In seiner Freizeit spielt das FC-Mitglied gerne Fußball, turnt und malt. Ben, Sohn von Kerstin und Florian Müller, besucht die Offene Schule Köln (OSK) an der Sürther Straße. Zu seinen Interessen zählen
Tennis, Parcours-Training sowie Modell-Eisenbahn. Enni, Tochter von Tita Enderer-Kläs und Thorsten Kläs, besucht ebenfalls die OSK. Das Mitglied der KG Köln-Rodenkirchen liest, reitet, tanzt und turnt gerne. „Kapelle Jonge“ feiern 2027 ihr 80-jähriges Bestehen Eröffnet hatte den Vormittagstermin der „Kapelle Jonge“-Präsident und Prinzen-Vater Sebastian Wehner. Später wies er auf das 80-jährige Bestehen des Vereins im Jahr 2027 hin und versprach „eine ganz wunderbare Session“. Der neugewählte FK-Präsident André Döhring unterbrach eigens für die Veranstaltung seinen Urlaub und zeigte damit seine Wertschätzung gegenüber allen Beteiligten. Er hieß nicht nur „ganz besonders“ die drei jungen Hauptpersonen, deren Eltern, Familien und Freunde willkommen. Ebenso begrüßte er an diesem „Tag für die Kinder“ zahlreiche Heranwachsende, seine Vorstandskollegen und Vertretende der dem FK angeschlossenen Gesellschaften, Vereine und Interessengemeinschaften. Döhring erinnerte daran, dass zuletzt vor dreißig Jahren ein Kinderdreigestirn in der Alt-Ge-
meinde Rodenkirchen amtiert habe, ebenfalls gestellt von der KG „Kapelle Jonge“. Mit Sebastian Wehner (Prinz), Daniel Düffel (Bauer) und Sarah Schumacher (Jungfrau) hieß er auch diese ehemaligen Repräsentanten herzlich willkommen. Als Prinzenführer des zukünftigen Trifoliums bat der FK-Präsident Günter R. Wehner auf das Podium. Maximilians Großvater ist über die Grenze von Weiß unter anderem als langjähriger Präsident der „Kapelle Jonge“ für sein Engagement für den Karneval und Ort bekannt. Ein Heimspiel genossen ebenso Aktive des Tanzcorps (TC) der KG „Kapelle Jonge“. Gemeinsam mit dem Trio tanzten sie Stippeföttche. Klaus Schopen aus dem TC-Leitungsteam kündigte an, möglichst oft mit dem Nachwuchs-Trifolium durch die Säle im Kölner Süden ziehen zu wollen. Proklamiert wird das designierte Kinderdreigestirn am 9. Januar 2027 im Linde-Casino in Sürth. Bereits jetzt können sich Interessierte mit Buchungsanfragen für Auftritte im größeren oder kleineren Rahmen an Günter R. Wehner wenden. Die E-Mail-Adresse lautet kinderdreigestirn@festkomitee-rodenkirchen.de, die Mobilnummer 0176 51805668. (eb)
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Die Sommertage können kommen In Rodenkirchen steigt die Vorfreude. Wenn in der Maternusstraße und auf der Rodenkirchener Hauptstraße die ersten Banner hängen, wissen viele im Veedel: Jetzt dauert es nicht mehr lange. Am Samstag, 11. Juli, und Sonntag, 12. Juli 2026, lädt der Treffpunkt Rodenkirchen e.V. zu den Rodenkirchener Sommertagen ein.
Ein Fest mitten im Veedel Die Sommertage gehören fest in den Kalender des Kölner Südens. Sie bringen zusammen, was ein gutes Wochenende im Veedel ausmacht: Musik, Begegnungen, gutes Essen, offene Geschäfte und Menschen, die Lust auf Rodenkirchen haben. Das Organisationsteam um Petra Walterscheidt, Wolfgang Behrendt und Detlef Lauenstein ist beim Feintuning. Hinter den Kulissen wird geplant und organisiert. Denn ein Fest dieser Größe lebt von Stimmung, ehrenamtlicher Arbeit und verlässlichen Partnern. Auch in diesem Jahr verwandeln sich die Straßen rund um das Rodenkirchener Zentrum in eine Festmeile. Wagen, Zelte und Stände laden zum Bummeln, Schauen und Einkaufen ein. Schuhe, Textilien, Accessoires und Geschenkideen sorgen dafür, dass sich ein Rundgang
Die Macher: vlnr.: Marc Schmitz, Detlef Lauenstein, Petra Walterscheidt und Wolfgang Behrendt. Foto: Ralf Perey
lohnt. Der verkaufsoffene Sonntag gibt dem zweiten Festtag zusätzliches Gewicht: Wer möchte, kann Musik hören, etwas essen, nette Menschen treffen und durch die Geschäfte stöbern. Genuss, Musik und gute Laune Kulinarisch ist für Abwechslung gesorgt. Frischer Fisch und Austern, Spießbraten, Bitterballen, Poffertjes, Reibekuchen und weitere Leckereien treffen auf Champagner, Wein, Kölsch und alkoholfreie Alternativen. Ob Snack zwischendurch oder Pause mit Lieblingsmenschen: Genuss gehört bei den Sommertagen dazu. Musikalisch bleiben die Rodenkirchener Sommertage ihrem Charakter als „Fest der Bands“ treu. Das Programm reicht von kölschen Tönen über Jazz, Soul und Swing bis zu Rock, Big-
Cologne Salon Rockester
Band-Sound und Musik zum Mitsingen. Am Samstag stehen unter anderem Gülcan Weber mit einer Kinder-Gesangsgruppe, De Pänz us dem ahle Kölle, Cologne Salon Rockestra, Wolfgang Behrendt & Friends, das Tanzcorps der Kapelle Jonge, De Familich, Marie und Band sowie Eastwind auf dem Programm. Am Sonntag beginnt der Tag mit einer kölschen Messe. Danach folgen TC Danz Käppsche, die Big Band unter Leitung von Nadja Schubert, Zoum Sondy & Band, Jazz & Soul Klangklau, Wellnessdogge, Tanzschule Stallnig-Nierhaus, ZeitLos und JKBX BDDS. Nachwuchs und Ehrenamt auf der Bühne Für Bewegung sorgt auch die Tanzschule Stallnig-Nierhaus. Unter Leitung von Georg Stallnig-Nierhaus zeigen Kinder und Jugendliche ihr Können. Diese Mischung aus Nachwuchs, lokalen Gruppen und Musikern macht den Reiz der Sommertage aus. Neu ist die Ehrenamtsmeile mit zwei Ehrenamtsbühnen auf dem roten Teppich. Damit bekommt das Engagement im Veedel eine sichtbare Bühne. Vereine, Initiativen und Menschen können zeigen, wie vielfältig das Ehrenamt vor Ort ist. Großen Dank an Ute Schmidt für die Idee und Organisation.
Zoum Sondy
Unterstützung willkommen Damit die Sommertage bezahlbar bleiben, freut sich der Treffpunkt Rodenkirchen e.V. über Unterstützung in jeder Größenordnung. Sponsoring und Spenden helfen dabei, das Fest zu stemmen. Eine besondere Idee ist die Produktion eines Tonträgers mit dem Song „RUUDEKIRCHE“, der bei den Sommertagen Premiere feiern soll. Geplant ist eine CD, ein Stick oder ein ähnliches Format, auf dem auch weitere Rodenkirchener Künstler und Künstlerinnen vertreten sein sollen. Der Erlös soll dem Verein zugutekommen. Wer sich beteiligen möchte, kann sich per E-Mail an detlef@detlef-lauenstein.de wenden. Die Vorfreude ist groß, die Vorbereitungen laufen und das Programm steht. Jetzt fehlt nur noch das passende Wetter. Der Treffpunkt Rodenkirchen e.V. freut sich auf zwei lebendige Tage im Veedel, auf bekannte Gesichter, offene Geschäfte am Sonntag und ein Fest, das zeigt, wie viel Rodenkirchen gemeinsam auf die Beine stellen kann. (rp)
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PROGRAMM SAMSTAG: 11. JULI
SONNTAG: 12. JULI
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14.30 Uhr Kinder und Jugendtanzgruppe Kapelle Jonge
12.00 Uhr Kindertanzgruppe der Danz Käppsche
15.00 Uhr Kindertanzgruppe PUDAK … Pänz us däm ahle Kölle…
14.00 Uhr Zoum Sondy mit Band
Barbara Platz
Barbara Platz
13.00 Uhr Kölsche Messe
15.45 Uhr Tanzschule Stallnig Nierhaus
15.45 Uhr Big Band Sunny 50999 Leitung von Nadja Schubert
16.30 Uhr de Famillich
16.30 Uhr JKBX BDDS
18.30 Uhr Marie & Band
MARC SCHMITZ BÜHNE
20.30 Uhr Phil ze Loud
Maternusplatz Platz
MARC SCHMITZ BÜHNE
11.30 Uhr Jazz & Soul Klangklau
15.00 Uhr Frau Weber singt und spielt Kinderlieder zum Mitmachen
15.30 Uhr Tanzschule Stallnig Nierhaus
Maternusplatz Platz
16.00 Uhr Familien Karaoke 17.00 Uhr Cologne Salon Rockester 19.30 Uhr Wolfgang Berendt & friends Ab 20 Party b Uhr After Str ei Walt erschei eet dt‘s
14.00 Uhr Wellness Dogge 16.30 Uhr Kocki & Schang
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Kölner BilderBogen
KARNEVAL
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www.kgkr.de
Karneval für alle: Einfach in Rut un Wiess dabei sein
JECKE Einlass ab 19.30 UhrRIVIERA | Eintritt 20 € – Rhein Roxy Karneval lebt von Gemein- Willkommen sind Familien Aktion und wird gemeinsam das Sommerschaft. Von Menschen, die zu- mit Kindern, Freundeskreise, mit den anderen Teilnehmensammen lachen, feiern, Kamel- Nachbarn und Einzelpersonen. den imFreitag Rosenmontagszug ver-28.08.26 fest! le werfen und kölsche Tradition Die Dreikönigsjecken möchten treten sein.
Unter dem Motto „Karneval für Jedermann“ lädt die Gruppe alle ein, die Lust haben, den Rondorfer Rosenmontagszug aktiv mitzuerleben. Am Montag, 8. Februar 2027, soll im Zug wieder eine große, fröhliche Gemeinschaft in Rut un Wiess entstehen.
Unterstützt werden die Dreikönigsjecken von den Messdienerinnen und Messdienern der Pfarrgemeinde Heilige Drei Könige, die bei der Organisation und Durchführung mithelfen. Außerdem begleitet die katholische Kindertagesstätte die
moc.liamg@ngised.tto.einahpets :ngiseD | ed.KCURD-SME.www :kcurD
Menschen zusammenbringen, die Spaß am Fastelovend haben und gemeinsam einen besonderen Rosenmontag erleben möchten.
hier gibt‘s Karten
„Wir möchten zeigen, wie viel Freude es macht, gemeinsam Karneval zu feiern. Egal ob jung oder alt, jeder ist herzlich willkommen. Je mehr Jecke mitmachen, desto schöner wird der Rosenmontag für alle. Deshalb freuen wir uns über jeden, der mit uns in Rut un Wiess durch Rondorf zieht“, so die Organisatoren. (rp) Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Infos und Anmeldung gibt es auf www.gr3kjecke.de. Sie wollen Laufenden Danauf iel Kdem urenbach & DJ bleiben? Folgen Sie uns auf Instagram unter: @gr3kjecke
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& DJ
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Die KG Köln-Rodenkirchen lädt am 28. August zu ihrem Sommerfest auf das Rhein Roxy ein. Neben vielen lieben Menschen aus nah & fern, eisgekühlten Drinks und coolen Beats by DJ Daniel Kurenbach erwartet die Besuchenden der Live-Auftritt von KING LOUI. (mb) Der Dresscode an diesem Sommerabend ist weiß, Karten für 20,00 € gibt es noch im Büdchen im Web unter www.kgkr.de
Daniel Ku
Druck: www.EMS-DRUCK.de | Design: stephanie.ott.design@gmail.com
auf die Straße bringen. Genau dafür stehen die „Großen Rondorfer Dreikönigsjecke“.
mit freundlicher Unterstützung von
Karten bei allen Mitgliedern der KG und auf www.kgkr.de/buedche
Freitag 28.08.26
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Rhein Roxy
Einlass ab 19.30 Uhr | Eintritt 20 € Karten bei allen Mitgliedern der KG und auf www.kgkr.de/buedche mit freundlicher Unterstützung von
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MOBILITÄT
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Foto: KI-generiert/adobefirefly/Patrick Horn
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Sonnenschutz fürs Auto: So schützen Sie Ihr Fahrzeug vor Hitze Wer im Sommer in ein Auto steigt, das länger in der Sonne stand, kennt das Problem: stickige Luft, heißes Lenkrad, aufgeheizte Sitze. Dunkle Oberflächen, Leder, Kunststoff und Metallteile wie Gurtschlösser können sich stark erhitzen. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich die Temperatur spürbar senken.
zu öffnen. Beim Losfahren helfen offene Fenster auf den ersten Metern. Danach Fenster schließen, Klimaanlage einschalten und kurzzeitig Umluft nutzen. Nach einigen Minuten wieder auf Frischluft umstellen. Die Klimaanlage nicht zu kalt einstellen und den Luftstrom nicht direkt auf den Körper richten.
Beim Tanken nicht nachfüllen An heißen Tagen sollte nach dem ersten automatischen Abschalten der Zapfpistole nicht weitergetankt werden. Kraftstoff dehnt sich bei Wärme aus und braucht Platz im Tank. Deshalb besser nicht versuchen, noch die letzten Tropfen nachzufüllen. Philipp Mathey, ACV Pressesprecher Warum Hitze im Auto gefährlich werden kann Ein geparktes Auto heizt sich bei sommerlichen Temperaturen schnell auf. Schon nach kurzer Zeit sind im Innenraum mehr als 50 Grad möglich. Besonders gefährlich ist das für Kinder, ältere Menschen und Tiere. Sie sollten deshalb niemals im geparkten Auto zurückgelassen werden, auch nicht kurz und auch nicht im Schatten. Auch das Fahrzeug leidet: Elektronik, Displays, Akkus und Kunststoffe werden zusätzlich belastet. Materialien können spröde werden oder schneller altern. Erst lüften, dann kühlen Ist das Auto stark aufgeheizt, sollte man nicht sofort losfahren und die Klimaanlage voll aufdrehen. Besser ist es, Türen und Fenster für ein bis zwei Minuten
Schatten ist der beste Sonnenschutz Wer draußen parkt, sollte möglichst einen Schattenplatz wählen und dabei den Sonnenstand beachten. Ein Platz, der morgens geschützt liegt, kann mittags bereits voll in der Sonne stehen. Noch besser ist ein Schutz außen am Fahrzeug. Eine reflektierende Halbgarage oder Thermomatte auf der Außenseite der Windschutzscheibe verhindert, dass sich Armaturenbrett und Innenraum zu stark aufheizen. Auch innen lässt sich viel erreichen Sonnenschutzfolien oder Rollos an den hinteren Seitenscheiben reduzieren die direkte Sonneneinstrahlung. Dadurch heizt sich der Innenraum weniger
stark auf und Kinder sowie Mitfahrende sind auch während der Fahrt besser vor der Sonne geschützt. Beim Parken können auch helle Tücher oder Hitzeschutzdecken auf Sitzen, Kindersitzen und dem Lenkrad helfen. Sie verhindern, dass sich Oberflächen in der Sonne übermäßig aufheizen. Vor der Sommerfahrt kurz prüfen Vor längeren Fahrten lohnt sich ein kurzer Check von Reifendruck, Profil, Kühlmittelstand und Motoröl. Der Reifendruck sollte am kalten Reifen geprüft werden. Steigt die Motortemperatur deutlich an oder leuchtet eine Warnlampe auf, sollte das Fahrzeug sicher abgestellt und der Motor ausgeschaltet werden. Den Kühlmittelbehälter niemals bei heißem Motor öffnen. Das Kühlsystem steht unter Druck. Das gehört nicht ins heiße Auto Smartphones, Laptops, Powerbanks, Spraydosen, Feuerzeuge, Medikamente, Lebensmittel
und kohlensäurehaltige Getränke sollten bei großer Hitze nicht im Fahrzeug bleiben. Auch Sonnenbrillen, Parkscheiben oder Karten aus Kunststoff können sich verformen. Und was ist mit E-Autos? Auch Elektroautos sind im Sommer gut geschützt. Trotzdem kann Hitze die Reichweite verringern, weil Klimaanlage und Batteriekühlung Energie brauchen. Hilfreich ist es, im Schatten zu parken, häufiges Schnellladen zumindest bei großer Hitze zu vermeiden und das Auto vor der Fahrt vorzukühlen. Fazit Sommerhitze im Auto lässt sich nicht komplett vermeiden, aber deutlich reduzieren. Wer richtig parkt, lüftet, Sonnenschutz nutzt und das Fahrzeug kurz überprüft, schützt sich selbst, seine Mitfahrenden und das Auto. (rp) Kontakt: ACV Automobil-Club Verkehr e.V. An der Wachsfabrik 5 50996 Köln Tel: 02236 94 98 - 0 www.acv.de
Vorsicht vor Verbrennungen Ledersitze, Lenkräder, Armaturenbretter und Gurtschlösser können im Sommer gefährlich heiß werden. Besonders bei Kindern sollte man vor Fahrtantritt prüfen, ob Sitzflächen, Gurte und Metallteile zu heiß sind. Philipp Mathey, ACV Pressesprecher
HERZ FÜR TIERE
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Foto: F ressnapf
Fotos: Ralf Perey
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Frische Ideen, frische Menüs, frische Begegnungen
Fressnapf Köln-Godorf feiert exklusives Frisch-Event mit prominenten Gästen Köln-Godorf. Frischer hätte der Auftakt kaum sein können: Im neuen Fressnapf-Markt in Köln-Godorf luden die Inhaber Stella und Christian Bartky zu einem exklusiven Frisch-Event rund um die neue Generation der Frisch-Menüs für Hunde ein. Der Einladung folgten zahlreiche geladene Gäs-te aus der Kundschaft, Tier-Influencer aus den sozialen Medien, Presseleute sowie hochrangige Mitglieder des Unternehmens – allen voran Fressnapf-Deutschland-Chef Norbert Marschallinger. Unter dem Motto „So frisch wie selbst gemacht“ stand ein innovatives Ernährungskonzept für Hunde im Mittelpunkt, das auf frischen Zutaten und einer besonders schonenden Zubereitung basiert. In einer eigens eingerichteten Show-Küche erhielten die Besuchenden spannende Einblicke in die Herstellung und Zusammensetzung der neuen Frisch-Menüs. Ein besonderer Publikumsmagnet war dabei das Duo aus TVKoch Alexander Kumptner (aus TV Formaten wie The Taste und Roadtrip - drei Spitzenköche auf vier Rädern, auf Kabel 1) und Tierarzt Matthias Lebens. Gemeinsam demonstrierten sie anschaulich, wie die Menüs zubereitet werden, und erläuterten die Vorteile einer ausgewogenen, frischen Ernährung für Hunde. Die Kombination aus kulinarischer Expertise und tiermedizinischem Fachwissen sorgte für
V.l.n.r.: Christian Bartky, Alexander Kuttner und Stella Bartky.
großes Interesse bei den Gästen. Doch nicht nur die Informationen rund um die neue Produktlinie standen im Fokus. Bei Fingerfood und Getränken bot die Veranstaltung zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch. Tierfreundinnen und -freunde nutzten die Gelegenheit, sich mit Fachleuten, Influencern und anderen Hundebesit-zenden zu vernetzen. Besonders beliebt waren zudem die Mitmachaktionen wie professionelle 3D-Fotos
und individuelle Pfotenabdrücke als Erinnerung an den Tag. Für viele Besuchende ein zusätzliches Highlight: die exklusiven Goodie Bags mit Produkten, Zube-hör und Informationen rund um die neuen Frisch-Menüs. Selbstverständlich waren auch die vier-beinigen Gäste herzlich willkommen und sorgten für eine entspannte, familiäre Atmosphäre im gesamten Markt. Stella und Christian Bartky zeigten sich nach der Veranstal-
tung begeistert vom Zuspruch: „Es freut uns sehr, dass so viele Kunden, Partner und Freunde unseres Hauses gekommen sind. Die Reso-nanz auf die neuen Frisch-Menüs und das gesamte Konzept waren durchweg positiv.“ Auch Fressnapf-DeutschlandChef Norbert Marschallinger nutzte die Gelegenheit zum persönli-chen Austausch mit Gästen und Mitarbeitenden und unterstrich die Bedeutung innovativer Ernäh-rungskonzepte für die Zukunft des Heimtiermarktes. Mit dem gelungenen Frisch-Event setzte der neue Fressnapf-Standort in Köln-Godorf ein starkes Zeichen für Kundennähe, Innovation und die besondere Verbindung zwischen Menschen und Tier. Die Veranstaltung machte deutlich: Moderne Tierernährung ist längst mehr als nur Futter – sie ist Teil eines bewussten Lebensstils, bei dem Qualität, Frische und Tierwohl im Mittelpunkt stehen. (mb)
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HERZ FÜR TIERE
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Sommer mit Haustier heiß. Wasser sollte im-mer dabei sein.
Sommer ist schön, aber für Tiere manchmal ganz schön anstrengend. Während wir uns über Son-ne, Eis und lange Abende freuen, suchen Hund, Katze und Kleintier oft vor allem Schatten, Wasser und einen kühlen Platz. Mit ein paar einfachen Routinen werden heiße Tage entspannter. Warum Hitze für Tiere schneller zum Problem wird Tiere können Wärme nicht so einfach ausgleichen wie Menschen. Hunde hecheln, Katzen ziehen sich zurück, Kleintiere werden oft stiller. Gerade deshalb merkt man manchmal erst spät, dass es zu viel wird. Wer genauer hinschaut, erkennt schneller, wann ein Tier Ruhe, Schatten oder Wasser braucht.
In Köln sind schattige Strecken im Stadtwald, am Decksteiner Weiher, im Grüngürtel oder am Rhein schön. In städtischen Grünanlagen müssen Hunde angeleint sein, außer auf ausgewiesenen Freilaufflächen.
Mit Hund unterwegs: lieber früher raus und Wege bewusst wählen Die große Runde gehört im Sommer in den Morgen oder späten Abend. Mittags reicht
ein kurzer Gang im Schatten. Asphalt kann sich stark aufheizen und Pfoten reizen. Der Handtest hilft: Wenn der Boden für die eigene Hand zu heiß ist, ist er auch für Hundepfoten zu
Kleine Abkühlungsideen, die Hunde wirklich mögen Ein kleiner Sommerhit für zu Hause ist selbst gemachtes Hundeeis. Dafür Naturjoghurt ohne Zucker mit etwas zerdrückter Banane mischen, in eine Eiswürfelform geben und einfrieren. Auch pürierte Wassermelone ohne Kerne oder etwas Nassfutter mit Wasser
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Katzen brauchen kühle Rückzugsorte und sichere Sommerplätze Katzen wirken oft souverän, brauchen aber ebenfalls Unterstützung. Mehrere Wasserschalen, frisches Nassfutter und kühle Rückzugsorte helfen. Fenster sollten gesichert sein, besonders bei gekippten Fenstern und Balkonen. Ein schattiger Balkon mit Katzennetz, Wasser und einem kühlen Platz kann im Sommer wunderbar sein. Kleintiere reagieren auf Hitze besonders empfindlich Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Vögel dürfen nie direkt in der Sonne stehen. Wichtig sind dauerhafter
Schatten, frisches Wasser und gute Luft. Ein kühler Stein, ein feuchtes Tuch über einem Teil des Geheges oder eine Kühlplatte können helfen, solange die Tiere ausweichen kön-nen. Warum das Auto im Sommer für Tiere tabu ist Ein Tier bleibt im Sommer niemals allein im Auto. Auch ein kurzer Einkauf kann gefährlich werden, weil sich der Innenraum sehr schnell aufheizt. Ein Spalt im Fenster reicht nicht. Besser: Tier mitnehmen, zu Hause lassen oder Ausflüge ohne Wartezeit im Auto planen. Sommermomente in Köln, die auch mit Tier gut funktionieren Sommer mit Tier muss nicht nur Verzicht bedeuten. Früh am Rhein spazieren, im Stadtwald eine schattige Runde drehen, mit Hund draußen im Café sitzen oder im Park eine
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Picknickdecke in den Schatten legen: Es gibt viele kleine Momente, die sich gut anfühlen. Für Hunde lohnt sich eine Faltschüssel. Eine einfache Routine macht heiße Tage entspannter Morgens lüften, Wasser auffüllen, Schatten prüfen und Gassi-Zeiten anpassen: So simpel kann Hitzeschutz sein. Tiere zeigen oft leise, wenn ihnen etwas zu viel wird. Wer aufmerksam bleibt, merkt schnell, ob der Sommer gerade noch Spaß macht oder schon eine Pause braucht. (lf)
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GESUNDHEIT
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Edelmetalle in der Medizin
Edel, wirksam und medizinisch gut Es sind die Ordnungszahlen 47 und 79 im Periodensystem der chemischen Elemente, die zwar schon lange einen Stellenwert in der Medizin haben, jedoch erst so langsam, aber sicher ins öffentliche Bewusstsein kommen. Silber, 47, und Gold, 79, spielen in der medizinischen Behandlung eine immer größere Rolle, da sie Bakterien, Viren und Pilze abtöten. Silver Moon An vorderster Front steht zunächst die Anwendung des günstigeren Silbers in der Wundheilung. Silber wirkt stark antimikrobiell. Es setzt
Silberionen frei, die in Krankheitserreger eindringen, deren Zellmembranen schädigen und den Stoffwechsel blockieren. So werden Bakterien (inklusive MRSA), Viren und Pilze effektiv bekämpft, was Wundinfektionen verhindert oder reduziert. Bei Brandwunden wirken die Silbersalben stark entzündungshemmend, sodass es weniger zu Sepsen kommt. Kleinkinder und Kinder sind häufig erkältet. Da heutzutage häufig Antibiotika verabreicht werden, kommt es immer mehr zu Resistenzen. Um diese zu minimieren, bieten sich Arzneimittel, im Speziellen Nasentropfen mit Silber an. Bei
bakteriellem, eitrigem Schnupfen setzt die Wirkung des bakterientötenden, antiseptischen Silbereiweiß-Acetyltannats ein. „Es sollte jedoch auch keine längere Überdosierung hierbei erfolgen“, so Prof. Dr. Fabian Mohr von der Bergischen Universität Wuppertal, „da sich sonst Symptome der Argyrie (graue Verfärbung von Haut und Nägeln durch Einlagerung von Silberpartikeln) entwickeln können.“ Der Rausch des Goldes Eine noch umfassendere Wirkung hat das deutlich teurere Gold. Interessant ist die Anwendung von Goldverbindungen, z.
Prof. Dr. Fabian Mohr
B. Auranofin, bei Arthrose und Polyarthritis. Die Goldionen reichern sich in bestimmten Entzündungszellen an, modulieren das Immunsystem, sodass die Entzündungen gehemmt werden. Dies verlangsamt den Prozess der Gelenkzerstörungen. Mittlerweile gibt es aber besser wirksame Medikamente, daher wird Auranofin, zumindest in Deutschland, immer seltener verschrieben. Neueste Untersu-
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[18_1] Mega-Light Schauermann ger.indd 1
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verabreicht man Krebspatientinnen und -patienten, in denen sie einzelne Organe ansteuern. Dort werden die goldenen Nanoteilchen heiß und töten Krebszellen. Um zu wissen, es ist Platin Das Top of the Top sind arzneimedizinische Entwicklungen mit Platin. Dieses Edelmetall wird ebenfalls seit den 1970er-Jahren in der Onkologie eingesetzt. Platinhaltige Zytostatika (wie Cisplatin oder Carboplatin) sind feste Bestandteile der Chemotherapie. Sie stören die DNA-Vermehrung von Tumorzellen und werden zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt. Herzpatienten und -patientinnen profitieren ebenfalls von dem Edelmetall. Platin und Platinlegierungen (oft mit Iridium) dienen als Elektroden und Zuleitungen in Herzschrittmachern, Defibrillatoren, Neuromodula-
Foto: Reppa Münzversand
chungen in den letzten Jahren haben eine Wirksamkeit gegen HIV-Viren, Malaria und auch bei bestimmten Formen von Long Covid gezeigt. Vielleicht erlebt Auranofin so eine Renaissance in der Medizin. Quasi noch im Schürfprozess sind neue Ansätze in der Tumortherapie, speziell von Leukämiepatienten und -patientinnen. Goldene Nanoteilchen sollen als Transportvehikel die Aufnahme von Arzneistoffen in die Zellen verbessern. Ein zukünftiger Weg sei u. a. die photodynamische Therapie, ein Verfahren zur Behandlung von Tumoren und Gewebeveränderungen in der Kombination von Licht mit einer lichtaktivierbaren Substanz. „Solche Goldnanoteilchen“, so Prof. Mohr, „entwickeln, wenn sie mit Licht einer bestimmten Energie in Berührung kommen, eine lokale Wärme.“ Diese nicht giftigen, goldenen Nanoteilchen
GESUNDHEIT
toren und Cochlea-Implantaten. Sie leiten elektrische Impulse zuverlässig und sicher über Jahre hinweg an das Gewebe weiter. Weiter werden Platinmarker als winzige Ringe an Kathetern angebracht. Sie ermöglichen eine präzise Visualisierung der Instrumente im Körper unter
Röntgenkontrolle. Den Blick nach innen erlauben Platinbeschichtungen auf Sonden. Sie verbessern die Messgenauigkeit, beispielsweise bei der Erfassung von pH-Werten, Glukosespiegeln oder Sauerstoff im Blut. Edel ist hilfreich und medizinisch gut. (mr)
15.10.2021 10:09:57
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GESUNDHEIT
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Zahnheilkunde von und mit Dr. Marko Schauermann
Alle guten Zahndinge sind drei: 3D-Druck in der Zahnmedizin Das Warten hat ein Ende – zumindest beim Erstellen diverser Zahnersatzstücke. Dank moderner Technik mit 3D-Druck können manche Schienen, Kronen und Brücken sowie einige andere Werkstücke innerhalb kurzer Zeit gemacht werden. Die Zahnmedizin entwickelt sich stetig weiter. Eine der spannendsten Innovationen der letzten Jahre ist der 3D-Druck. Was früher aufwendig im Dentallabor von Hand gefertigt werden musste, kann heute häufig digital geplant und innerhalb kurzer Zeit präzise hergestellt werden. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das oft kürzere Wartezeiten, eine höhere Genauigkeit und mehr Komfort.
Foto: Dental.Formlabs
Was ist 3D-Druck in der Zahnmedizin? Beim 3D-Druck werden digitale Modelle Schicht für Schicht aus speziellen Materialien aufge-baut. Grundlage dafür ist meist ein digitaler Abdruck der Zähne, der mit einem Intraoralscanner erstellt wird. Die Daten werden am Computer verarbeitet und anschließend an einen 3D-Drucker übermittelt, der das gewünschte Objekt präzise anfertigt. Dadurch entfällt in vielen Fällen der klassische Abdruck mit Abdruckmasse, den viele Betroffene als unangenehm empfinden. „Im Mund werden
die entsprechenden Zähne und Kieferanteile gescannt und in den Computer mit entsprechender Software übertragen“, so Dr. Schauermann. „Einbisse werden parallel mit eingegeben. Dann wird ein Tank mit flüssigem Kunststoff über der Druckfläche eingesetzt. Anschließend härtet ein Laserstrahl das Harz punktgenau Schicht für Schicht aus. Das gedruckte Stück muss nun in einem weiteren Gerät mit Licht nochmals gehärtet werden. Dann erfolgt die Waschung mit Alkohol. Dies erfolgt alles unter Stickstoffatmosphäre.“
den. Diese dienen der Behandlungsplanung, der Anfertigung von Zahnersatz oder der Veranschaulichung für Patientinnen und Patienten.
Wofür wird der 3DDruck eingesetzt? Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und wachsen ständig.
Höhere Präzision Digitale Planung und moderne Fertigungstechniken ermöglichen eine sehr genaue Passform. Dadurch können Anpassungen häufig reduziert werden.
Zahnschienen Individuelle Schienen, beispielsweise für die Aligner-Therapie zur Zahnkorrektur oder Knirscherschienen, können schnell und passgenau hergestellt werden. Durch die digitale Planung ist eine hohe Präzision möglich. Provisorische Kronen und Brücken Vorübergehender Zahnersatz kann mithilfe des 3D-Drucks oft innerhalb kurzer Zeit gefertigt werden. Patientinnen und Patienten erhalten dadurch schneller eine ästhetische und funktionelle Versorgung. Bohrschablonen für Implantate Bei Implantatbehandlungen werden häufig individuell angefertigte Bohrschablonen verwendet. Dadurch ist es möglich, Implantate besonders präzise an der geplanten Position einzusetzen. Modelle von Zähnen und Kiefern Digitale Daten können als physische Modelle ausgedruckt wer-
Retainer und kieferorthopädische Hilfsmittel Auch verschiedene kieferorthopädische Geräte können heute mithilfe moderner 3D-Druckverfahren hergestellt werden. Welche Vorteile hat der 3D-Druck für Patientinnen und Patienten?
Mehr Komfort Der digitale Scan ersetzt in vielen Fällen den herkömmlichen Abdruck. Das macht die Behand-lung angenehmer und unkomplizierter. Schnellere Versorgung Viele Arbeitsschritte werden digitalisiert. Dadurch können bestimmte Schienen, Modelle oder Provisorien deutlich schneller hergestellt werden als früher. Bessere Planbarkeit Betroffene können oft bereits vor Beginn der Behandlung sehen, wie das geplante Ergebnis aussehen könnte. Das schafft Transparenz und Sicherheit. Wie schnell geht das? Die Geschwindigkeit hängt von der jeweiligen Behandlung ab. • Digitale Zahnabdrücke können innerhalb weniger Minuten erstellt werden. • Ein 3D-gedrucktes Modell oder eine Schiene kann häufig inner-
Dr. Marko Schauermann
halb weniger Stunden bis zu einem Tag hergestellt werden. • Provisorische Versorgungen sind oft noch am selben oder am nächsten Behandlungstag verfügbar. • Komplexere Arbeiten wie Implantatschablonen oder umfangreiche kieferorthopädische Behandlungen benötigen zusätzliche Planungszeit. In vielen Fällen verkürzt der 3D-Druck die Behandlungsdauer deutlich und reduziert die Anzahl notwendiger Termine. Ist 3D-Druck sicher? Ja. In der Zahnmedizin werden speziell zugelassene Materialien verwendet, die für den Einsatz im Mund entwickelt wurden. Die Fertigungsprozesse unterliegen strengen Qualitätsanforderungen. Ihr Zahnarzt entscheidet dabei, welche Materialien und Verfahren für Ihre individuelle Be-handlung geeignet sind. Fazit Der 3D-Druck hat die Zahnmedizin revolutioniert. Von Zahnschienen über Implantatplanung bis hin zu provisorischem Zahnersatz ermöglicht die Technologie präzise, komfortable und häufig deutlich schnellere Behandlungen. Patientinnen und Patienten profitieren von kürzeren Wartezeiten, einer besseren Passform und modernen digitalen Abläufen. Die Zukunft der Zahnmedizin wird zunehmend digital – und der 3D-Druck spielt dabei eine zentrale Rolle. So werden viele Prozesse beschleunigt und die Wartezeit verkürzt. (mr)
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Fotos: CUROS
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Moderne effektive Verfahren des Benignen Prostatasyndroms Goldstandard bei großen Prostatavolumina und Komplikationen Bei großen Prostatavolumina, starkem Leidensdruck oder Komplikationen am Harntrakt – wie Pseudodivertikelbildung der Harnblase, Harnverhalt, Nierenaufstau oder wiederkehrenden Harnwegsinfekten – gelten endoskopische Enukleationsverfahren heute als Goldstandard. Prinzip der vollständigen Enukleation Die Enukleation entfernt das vergrößerte Prostatagewebe entlang der natürlichen Prostatakapsel. Dabei ist die verwendete Energiequelle – Holmium- oder Thulium-Laser – von untergeordneter Bedeutung. Entscheidend ist das Prinzip der vollständigen Ausschälung des Adenoms. Die Blutgefäße auf der Kapsel werden dabei direkt verödet,
wodurch das Verfahren insbesondere für Patienten unter blutverdünnender Medikation geeignet ist. Vorteile gegenüber der klassischen TUR-Prostata Im Vergleich zur klassischen transurethralen Resektion der Prostata (TUR-P) bietet die Enukleation mehrere Vorteile: einen kürzeren Krankenhausaufenthalt (meist etwa zwei Tage), eine geringere Blutungsneigung, eine niedrigere Transfusionsrate sowie eine reduzierte Rezidivrate. Darüber hinaus kann sie auch bei sehr großen Prostatadrüsen die offene Operation ersetzen. Funktionserhalt in ausgewählten Fällen In ausgewählten Fällen ist zudem ein ejakulationserhaltendes Vorgehen möglich, sodass
1. Beginn der Enukleation
Adenom Chirurgische Kapsel Resektoskop
2. Enukleation Ablösung des Adenoms
Ebene zwischen Adenom und Chirurgische Kapsel Resektoskop
Harnröhre Positionierung im Lumen
2. Morcellation des enukleirten Adenoms
Enukleiertes Adenomgewebe
Morcellator Morcellatorschaft, lumenal zentriert Harnröhre
neben der effektiven Beseitigung der Obstruktion auch funktionelle Aspekte berücksichtigt werden können.
tigste Therapieoption bei einer benignen Prostatavergrößerung dar. Text: Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Salem
Nachhaltige und langfristig wirksame Therapie Die Enukleation verbindet eine hohe Effektivität mit langfristiger Stabilität der Behandlungsergebnisse und stellt damit für viele Patienten die nachhal-
Ausblick auf die nächste Ausgabe: Damit endet unsere Serie zum benignen Prostatasyndrom. Im nächsten Heft behandeln wir das Thema Inkontinenz.
Was tun, wenn nichts mehr geht ...?
Ihre Experten zum Thema Prostata der CUROS urologischen Zentren in Köln-Marianburg Köln-Rodenkirchen Wir nutzen viele Methoden,und um eine Erektionsstörung zu
behandeln. Die mit Abstand am einfachsten anwendbare ist die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT). Sie ist nahezu nebenwirkungsfrei und schmerzarm. Mit einem Handgerät werden in mehreren Sitzungen von je ca. 15 Minuten Stoßwellen in das Penisgewebe abgegeben, die die Durchblutung verbessern. Wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Experten für die ESWTBehandlung: Dr. med Yannic Gülzow Dr. med. PD Dr. med. Timur H. Kuru Dr. med. Patrick Hamm Yannic TimGülzow Ommer-Heinenberg und Herrn Lucas Strahl.
Köln-Marienburg ALLE Bayentalgürtel 45 KASSEN 50968 Köln koeln-marienburg@ curos-urologie.de Tel. (02 21) 16 53 44 10 Herr PD Dr. med. Johannes Salem Lucas Strahl
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Öffnungszeiten jeweils: Mo. bis Fr. von 8 bis 12 Uhr Mo., Di., & Do. zusätzlich von 14 bis 17 Uhr (Rodenkirchen bis 18 Uhr)
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GESUNDHEIT
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Nicht nur Füllmaterial
Faszien transportieren Nähr- und Abfallstoffe Eine weitere Aufgabe von Faszien ist der Transport von Nährund Abfallstoffen, zudem sind Faszien wichtige Wasserspeicher. Sie bestehen bis zu 70 Prozent aus Flüssigkeit und puf-
fern damit Erschütterungen ab. Auch Kollagenfasern gehören zu den Hauptbestandteilen. Mithilfe der vollgesaugten Faszien können Muskeln geschmeidig übereinander gleiten, ohne aneinanderzureiben. Beginnt das dreidimensionale Gewebe aber zu verspröden und zu verkleben beziehungsweise zu verfilzen, kann die Geschmeidigkeit und Beweglichkeit verloren gehen. Die Folge: Verspannungen und Schmerzen. Das geschieht besonders häufig als Folge von Bewegungs-mangel. Seelische Belastungen tun dem Bindegewebe nicht gut Aber auch nach einer Verletzung, wenn ein Körperteil längere Zeit nicht bewegt werden kann, fühlt es sich anschließend steif und unbeweglich an. Andererseits kann auch Überforderung die Faszien verfilzen lassen und so die Gleitfähigkeit beeinträchtigen. Das richtige Maß an Bewegung ist für elastische Faszien und damit unser Wohlbefinden also entscheidend. Forschende gehen außerdem davon aus, dass auch seelische Belastungen einen negativen Einfluss auf Faszien haben und sie in Dauerspannung versetzen. Um Faszien elastisch und geschmeidig zu halten, sind große, dreidimensionale Bewegungen
wichtig. Froböse nennt ein Beispiel: „Eine Rotation im Körper bringt die Faszien richtig in Bewe-gung – zum Beispiel, indem man den rechten, nach oben gestreckten Arm zum linken Fuß und wieder zurückführt.“ Wichtig seien möglichst viele unterschiedliche Bewegungen in verschiedenen Ebenen und in alle Richtungen – je komplexer, desto besser. Hierfür sind Kinder gute Vorbilder, denn sie bewegen sich so, wie es Faszien mögen und brauchen: Sie laufen, hüpfen, springen, federn und werfen. Nur so wird die Faszie in ihrer Gesamtheit angesprochen und kann ihre Elastizität und Beweglichkeit aufrechterhalten. Vor allem hüpfende und federnde Bewegungen, wie sie zum Beispiel auf dem Trampolin ausgeübt werden, halten die Faszien elastisch. Faszienrollen können Verspannungen lösen Auch Dehnübungen sind ideal. Dabei sollte nicht nur ein Muskel gedehnt, sondern mehrere Muskelgruppen in das Stretching miteinbezogen werden. Anstatt beispielsweise nur die Waden zu dehnen, sollten auch Oberschenkel, Gesäß, unterer Rücken und die Fußmuskulatur gedehnt werden. „So wird ein großer Teil des faszialen Netzes stimuliert, das sich über sämt-
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Bei der Zubereitung von Fleisch hat sie vermutlich jeder schon einmal gesehen: eine dünne, elas-tische und sehr bewegliche Haut, die sich über das Muskelfleisch zieht. Diese faserigen Bindegewebsschichten, die sogenannten Faszien, durchziehen mit ihren komplexen Häuten und Fäden auch den menschlichen Körper. Das hochelastische, zusammenhängende Netz fängt nicht etwa an einer Stelle an und hört woanders wieder auf. Vielmehr überziehen Faszien übergreifend alle Strukturen im Körper: jeden einzelnen Muskel samt jeder Muskelfaser, jeden Nerv, Knochen, alle Sehnen, Bänder und jedes Organ. „Faszien halten im Körper alles zusammen, sie geben ihm eine Form. Außerdem übertragen sie Kräfte bei Bewegungen“, berichtet Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. Mit mehr als 100 Millionen Nervenenden ist das riesige Gewebenetz eines unserer wichtigsten Sinnesorgane.
liche Gelen-ke zieht“, berichtet Froböse. Für ein Faszientraining eignen sich Yoga, Pilates oder Tai Chi besonders gut. Linderung bei Verspannungen versprechen wiederum Anbieter von Faszienrollen. Doch ist da wirklich etwas Wahres dran? „Tatsächlich können sie Verklebungen lösen und damit das Wohlbefinden steigern“, sagt Froböse. Einen Muskelkater beispielsweise können Faszienrollen schneller abklingen lassen, weil sie die Durchblutung des Gewebes fördern. Lymphflüssigkeit wird vermehrt abtransportiert Durch Druck auf den Muskel, der durch das Rollen ausgelöst wird, transportiert die Lymphe vermehrt Flüssigkeit mit Stoffwechselabfällen ab. Dadurch kann neue, frische Flüssigkeit in die Faszie nachfließen und die Regeneration in Gang bringen. Um Verspannungen zu lösen und die Faszie geschmeidig zu halten, sollte am besten täglich für einige Minuten über die betroffene Muskulatur gerollt werden. Der ausgeübte Druck darf sich unangenehm anfühlen, sollte aber nicht sehr schmerzhaft sein. Sobald Druck und Schmerz nachlassen, kann der nächste Muskel bearbeitet werden. Anfängerinnen und Anfänger sollten dabei zunächst mit einer weicheren Rolle arbeiten und im Laufe der Zeit den Härtegrad steigern. Nicht empfehlenswert ist das Rollen auf geröteten und geschwollenen Bereichen sowie bei akuten Schmerzen. Neben Faszienrollen gibt es auch unterschiedlich große Bälle und sogenannte Duobälle, die sich gut für schwer zugängliche Körperregionen wie die Hals- und Brustmuskulatur eignen. Sie sind auch dann eine gute Wahl, wenn der Druck nur punktuell ausgeübt werden soll. (jh)
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Je bunter klotzen, je besser klimpern Im Sommer zeigt sie, was sie hat, in allen Facetten. Je heißer die Luft, umso mehr Schmuck wird angelegt. Und das ist auch nicht mehr peinlich. Bunte Perlenanhänger können in allen Farben getragen werden, je mehr, je besser. Es ist ein Ausdruck von Lebensfreude und verleiht jedem Outfit eine besondere Ausstrahlung. Besonders beliebt sind handgefertigte Schmuckstücke, die Individualität und Kreativität ausstrahlen. Sie erzählen kleine Geschichten von Urlaub, Freiheit und unbeschwerten Momenten. Manchmal sind es auch Liebesbeweise. Ob am Strand, beim Stadtbummel oder auf einer Sommerparty: Bunter Sommerschmuck zieht die Blicke auf sich und unterstreicht die persönliche Ausstrahlung. Neben Modeschmuck sind Kreationen
aus Halbedelsteinen von besonderer Bedeutung. Grün und mehr ist die schmuckige Hoffnung Halbedelsteine entwickeln sich über Millionen von Jahren durch natürliche, geologische Prozesse tief im Inneren der Erde. Hoher Druck, große Hitze und die Zusammensetzung verschiedener Mineralien sorgen dafür, dass sich einzigartige Kristalle und Gesteine bilden. Die Farben der Steine entstehen durch Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Chrom oder Mangan. Dadurch bilden sich eigenwillige Charaktere und Farben der verschiedenen Halbedelsteine. Mit Violett besticht der Amethyst. Die Farbpalette reicht von Flieder bis zu Dunkelviolett. Der Quarz wird neben Schmuck auch häufig als Dekorationsobjekt verwendet. Eine große Fangemeinde hat der
Huriye Cakir - Praxis für Podologische & Kosmetik
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Rosenquarz mit seiner lieblichen zartrosa Farbe. Er wird oft mit Gefühl und Harmonie in Verbindung gebracht. Schimmerndes ist „in“ und besonders schön bei dem grünen Aventurin. Das erhöht enorm seine Attraktivität, für Trägerin und Betrachtende. Der Karneol präsentiert warme Farbtöne von Orange bis Rot und wurde bereits unter Kleopatra für Schmuck und Amulette genutzt. Türkise sind vor allem bei indigenen Bevölkerungsgruppen beliebt. Die charakteristische blaugrüne Färbung vermittelt Temperament und Kultur. Der Lapislazuli leuchtet in einem intensiven Dunkelblau und wurde früher zu wertvollen Farbpigmenten verarbeitet. Eye of the Tiger Der Tigerauge-Stein zeigt goldbraune Farbtöne und einen
speziellen Farb- und Lichtreflex, der an das Auge des Tigers erinnert. Für Begeisterung sorgt der Malachit. Ebenfalls in kräftigem Grün leuchtend ist der Stein eine Rarität. Außerdem hat er eine interessante Musterung. Feuer gefangen haben viele Damen für die orangefarbenen Opale – eben jenes Feuers. Ihre intensive Farbpalette aus Gelb, Orange und Rot verdankt sich dem Eisenoxid in ihrer chemischen Zusammensetzung. Angesagt sind knallige Rot-Orange-Varianten, der pure Luxus. Die Gewinnung der Halbedelsteine erfolgt in Minen und Steinbrüchen in Brasilien, Russland, Madagaskar, Indien und Australien, also überall dort, wo schöne Dinge in bunten Farben leuchten. (mr)
Foto: Modern Eves
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Sonnenschutz für den ganzen Körper mehr Reserve, besonders bei heller oder empfindlicher Haut, nach kosmeti-schen Behandlungen, bei Narben oder wenn man lange draußen ist. Wichtig ist außerdem, dass das Produkt vor UV-A- und UV-B-Strahlen schützt. UV-B-Strahlen sind vor allem für Sonnenbrand verantwortlich. UV-A-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und spielen bei Hautalterung eine Rol-le.
Nicht nur im Urlaub wichtig UV-Strahlung macht keinen Unterschied zwischen Mallorca und Köln. Natürlich fühlt sich Sonne am Meer intensiver an, aber auch ein Nachmittag im Park, auf dem Balkon oder beim Stadtbummel kann reichen, um die Haut zu reizen. Tückisch sind Tage, an denen es warm, aber leicht bewölkt ist. Man merkt die Sonne weniger, die UV-Strahlung ist trotzdem da. Wasser, helle Böden und Sand können sie reflektieren. Sonnenschutz ist deshalb keine reine Urlaubssache, sondern ein alltägli-ches Sommerthema. Die Menge macht den Unterschied Der häufigste Fehler ist nicht die falsche Creme, sondern zu
wenig davon. Ein kleiner Klecks auf dem Arm reicht nicht aus, um den angegebenen Lichtschutzfaktor zu erreichen. Für den ganzen Körper braucht es deutlich mehr Produkt, als
Creme ist nicht alles Sonnenschutz darf praktisch gedacht werden. Ein leichtes Hemd über den Schultern, ein Hut mit breiter Krempe, eine Sonnenbrille mit UV-Schutz oder Kleidung mit ausgewiesenem UV-Schutz können viel ausmachen. In der Mittagssonne ist Schatten oft die beste Entscheidung. Das heißt nicht, dass man den Sommer verstecken muss. Es bedeutet nur, bewusster mit der Sonne umzuge-hen. Wer draußen arbeitet, Sport macht oder Kinder begleitet, schützt sich mit Kleidung oft zuver-lässiger als nur mit Creme. Was im Alltag hilft Am besten funktioniert Sonnenschutz, wenn er nicht kompliziert ist. Ein Spray für unterwegs, eine Creme im Bad, ein Stick für Lippen, Nase und Ohren machen es leichter. Sprays sind praktisch, sollten aber gut verteilt werden. Wer empfindliche Haut hat, findet heute leichte Texturen, die nicht kleben und sich nicht schwer anfühlen. (lf)
viele verwenden würden. Besser ist es, großzügig zu cremen und sich Zeit dafür zu nehmen. Besonders gerne vergessen werden Stellen, die man selbst kaum sieht: Nacken, Rücken, Rückseiten der Oberarme, Kniekehlen, Haaransatz und Ohren. Auch Hände und Füße verdienen Aufmerksamkeit. LSF 30 oder lieber 50 Im Sommer ist ein hoher Lichtschutzfaktor sinnvoll. LSF 30 ist für viele Alltagssituationen eine gute Basis, LSF 50 bietet
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Sonnencreme klingt nach Strandtasche, Urlaub und heißem Sand. Dabei beginnt guter Sonnen-schutz viel früher. Auf dem Weg zum Bäcker, beim Lunch draußen, auf dem Rad oder beim Spazier-gang am Rhein bekommt die Haut oft mehr Sonne ab, als man merkt. Das Gesicht cremen viele inzwischen selbstverständlich ein. Der Körper wird dagegen schnell vergessen. Genau dort entste-hen häufig Sonnenbrände: auf Schultern, Nacken, Armen, Händen, Dekolleté, Fußrücken oder an den Ohren.
Nachcremen gehört dazu Einmal morgens eincremen und den ganzen Tag sicher sein, funktioniert leider nicht. Durch Schwitzen, Baden, Reibung, Kleidung, Sand oder Abtrocknen geht Schutz verloren. Wer länger draußen bleibt, sollte etwa alle zwei Stunden nach-
cremen und nach dem Schwimmen direkt wieder zur Creme greifen. Wichtig ist dabei: Nachcremen verlängert die Zeit in der Sonne nicht unbe-grenzt. Es hält den Schutz aufrecht, der sonst nachlässt. Gerade im Sommer lohnt es sich, eine kleine Tube in der Tasche zu haben.
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„Was für ein Kerl“, denkt sie oder er angesichts eines gut aussehenden Mannes. Bei einigen scheiden sich da die Geister. Aber manchmal gibt es einfach coole Typen. Und diese zeichnen sich nicht nur durch ihr Aussehen oder den beruflichen Erfolg aus. Cool sein bedeutet vor allem, authentisch zu sein und mit sich selbst im Reinen zu leben. Der coole moderne Mann kennt seine Stärken, steht aber auch zu seinen Schwächen. Er muss niemandem etwas beweisen und begegnet anderen Menschen mit Respekt und Offenheit. In der Regel legt der coole Typ Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild. Das trifft jedoch nicht immer zu. Manchmal wird auch eine gewollte Nachlässigkeit zelebriert. Mode und Stil – egal welcher! – sind für ihn Ausdruck seiner Persönlichkeit. Gleichzeitig achtet er auf seine Gesundheit, treibt Sport und sorgt für einen ausgewogenen Lebensstil. Emotional und cool ist heute angesagt Ein weiteres Merkmal des modernen Mannes ist in einigen Fällen seine emotionale Intelligenz. Er kann über Gefühle
sprechen, zuhören und Empathie zeigen. In Freundschaften, Beziehungen und im Beruf setzt er auf Kommunikation und gegenseitiges Verständnis. Stärke bedeutet für ihn nicht Härte, sondern Verantwortung und Verlässlichkeit. Auch bei technologischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Veränderungen bleibt der Typ immer am Ball. Er sieht es als Chance, mitzuhalten. Er ist neugierig, lernbereit und häufig offen für neue Ideen. Dabei behält er seine eigenen Werte – und auch schon mal sein Ego – im Blick und handelt bewusst. Coolness entsteht heute nicht immer durch Arroganz oder Selbstdarstellung, sondern durch Gelassenheit, Selbstvertrauen und einen respektvollen Umgang mit anderen. Der coole moderne Mann verbindet Stil mit Charakter, Erfolg mit Menschlichkeit und Individualität mit sozialer Verantwortung. Genau diese Mischung macht ihn zu einer inspirierenden Persönlichkeit in einer sich ständig wandelnden Welt. Modisch up as usual In diesem Jahr sind modisch gesehen nicht allzu viele Neu-
Outfit Mey&Edlich, Brille Calvin Klein, Kosmetik Korres
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Outfit Land‘s End, Brille Lagerfeld, Accessoires Van Laack
Der coole Typ
erungen in Sicht, da hält sich Mann ja gerne zurück, aber es gibt zwei Strömungen. Zum einen das lässige, sportliche Outfit, das man je nach Job und Büro auch dort tragen kann. Zum anderen kann ein Mann auch in Anzug und ggf. sogar Krawatte eine ungemein erotische Ausstrahlung versprühen. Die Männermode 2026 verbindet Komfort, Individualität und hochwertige Materialien. Starre Regeln verlieren weiter an Bedeutung. Stattdessen stehen vielseitige Outfits im Mittelpunkt, die sowohl im Alltag als auch im Berufsleben funktionieren. Die Mischung macht’s Natürliche Farbtöne wie Beige, Sand, Olivgrün, Braun und verschiedene Graunuancen bleiben beliebt. Gleichzeitig setzen kräftige Akzentfarben wie Burgunderrot, Kobaltblau oder Dunkelgrün modische Highlights. Nachhaltige Stoffe, hochwertige Baumwolle, Leinenmischungen und innovative Funktionsmaterialien gewinnen weiter an Bedeutung. Der Trend geht zu entspannten Passformen. Weite Hosen, lo-
ckere Hemden und leicht oversized geschnittene Jacken prägen das Bild. Dennoch bleibt die Silhouette gepflegt und strukturiert. Gut kombiniert ist halb gewonnen! Maßgeschneiderte Modelle werden oft mit lässigen Kleidungsstücken kombiniert. Angesagt sind: • Weite Stoffhosen mit elegantem Fall • Locker geschnittene Leinenhemden • Bomberjacken in minimalistischen Designs • Strick-Poloshirts mit Retro-Einflüssen • Hochwertige T-Shirts in schweren Stoffqualitäten • Utility-Jacken mit funktionalen Details Sneaker sind zwar nach wie vor „in“, jedoch sieht ‚Mann‘ auch wieder mehr klassische Modelle wie Loafer oder Timberlands. Beiwerk ist wichtig. Neben den digitalen Alleskönner-Uhren sind Lederarmbänder ein Must-have. Last but not least: Ausstrahlung und Auftritt sind das coole, männliche Nonplusultra. (mr)
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Allein verreisen im Sommer Sommerurlaub klingt oft nach gemeinsamen Plänen. Nach Gruppenchat, Pärchenfoto, Familienhotel und der Frage, wer wann Zeit hat. Aber was, wenn man einfach selbst bucht? Ein Zugticket, ein kleines Hotelzimmer mit Balkon oder ein paar Tage am Meer. Allein verreisen wirkt für viele erst einmal ungewohnt. Vielleicht sogar mutig. Genau darin liegt aber der Reiz. Es ist dieses Gefühl, morgens aufzuwachen und niemandem erklären zu müssen, worauf man Lust hat. Kein Kompromiss beim Frühstück, kein Programm, das gar nicht passt. Warum Solo-Reisen so viel Freiheit gibt Allein reisen bedeutet nicht, dass man niemanden hat. Es
bedeutet, dass man sich selbst ernst nimmt. Gerade im Sommer, wenn alles leicht sein soll, kann eine Solo-Reise befreiend sein. Man läuft durch fremde Straßen, bleibt an einem Café hängen, geht spontan ins Museum oder legt sich mit einem Buch an den Strand. Man merkt schnell, wie selten man im Alltag nur nach dem eigenen Gefühl entscheidet.
Ostsee, in Hamburg, München oder am Bodensee Möglichkeiten für ein paar Tage Auszeit. Wichtig ist, dass der Ort zum eigenen Gefühl passt. Wer Ruhe braucht, ist vielleicht mit einem kleinen Hotel am Wasser glücklicher als mit einer Partyinsel. Wer neue Menschen kennenlernen möchte, kann eine Stadtführung buchen oder an einem Kochkurs teilnehmen.
Viele entdecken genau darin eine neue Art von Selbstvertrauen. Wer allein in einer neuen Stadt ankommt, den Weg zur Unterkunft findet und den ersten Abend genießt, nimmt dieses Gefühl mit nach Hause. Es ist kein großes Drama, sondern eher ein leises Aha: Ich komme klar. Ich darf Dinge allein machen. Und sie können trotzdem schön sein.
Allein essen, allein ankommen, allein genießen Viele haben vor allem vor einem Moment Angst: allein im Restaurant zu sitzen. Dabei kann genau das überraschend schön sein. Man bestellt, worauf man Lust hat, beobachtet das Leben um sich herum und muss kein Gespräch am Laufen halten. Ein Platz an der Bar oder ein kleines Bistro fühlen sich oft leichter an.
Wohin die erste Solo-Reise gehen kann Für den Anfang muss es nicht direkt eine Fernreise sein. Ein Wochenende reicht oft völlig aus. Städte wie Wien, Kopenhagen, Valencia, Lissabon oder Stockholm sind beliebt, weil sie gut erreichbar sind, viel zu bieten haben und sich allein angenehm anfühlen. Wer lieber in Deutschland bleibt, findet an Nordsee,
Menschen kennenlernen, wenn man möchte Allein reisen muss nicht bedeuten, die ganze Zeit allein zu bleiben. Wer Lust auf Kontakte hat, findet heute einfache Möglichkeiten. Apps wie Bumble BFF, Meetup oder lokale Gruppen können helfen, vor Ort Menschen für einen Kaffee, einen Spaziergang oder einen
Ausflug kennenzulernen. Auch geführte Touren, Yoga-Stunden oder gemeinsame Dinner-Abende sind gute Wege, um neue Gespräche mitzunehmen. Sicherheit gehört zum guten Gefühl Eine gute Vorbereitung macht Solo-Reisen entspannter. Die Unterkunft sollte gut angebunden liegen, Bewertungen gelesen werden und die Ankunft am besten nicht mitten in die Nacht fallen. Kopien wichtiger Dokumente geben Sicherheit. (lf)
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Eiskaffee, Matcha und Sommerdrinks
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Wenn Köln im Sommer warm wird, braucht es manchmal nicht viel. Ein Platz im Schatten, ein Glas voller Eiswürfel und ein Drink, der nach kurzer Pause schmeckt. Zwischen Südstadt, Ehrenfeld, Belgischem Viertel und Rheinpromenade gehören kalte Getränke zum Sommer wie Sonnenbrille und leichte Kleidung. Eiskaffee ist wieder da, Matcha bleibt der grüne Favorit und daneben werden Sommerdrinks kreativer. Viele lassen sich zu Hause machen.
Eiskaffee mit Vanille und zuckerfreiem Sirup Eiskaffee darf ein bisschen nach Ferien schmecken. Wer ihn leichter möchte, nimmt statt Sahne Milch oder Haferdrink und süßt mit zuckerfreiem Vanillesirup. Für 1 Glas: 150 ml kalter Kaffee oder 1 doppelter Espresso 120 ml Milch oder Haferdrink 1 Kugel Vanilleeis 1 bis 2 TL zuckerfreier Vanillesirup Eiswürfel optional etwas Zimt So geht es: Kaffee abkühlen lassen, ein Glas mit Eiswürfeln füllen, Sirup und Milch dazugeben. Danach den Kaffee langsam darüberlaufen lassen und zum Schluss eine Kugel Vanilleeis
ins Glas setzen. Wer es cremiger mag, kann alles kurz shaken. So wirkt der Eiskaffee moderner und nicht ganz so schwer wie die Variante aus der Eisdiele.
sorbet dazu setzen. Dann den Matcha langsam darübergießen. Wer es süßer mag, rührt Agavendicksaft ein. Der Drink sieht durch die Schichten schön aus und passt zu heißen Nachmittagen. Sommerlimo mit Zitrone, Minze und Kokoswasser Nicht jeder Sommerdrink braucht Kaffee oder Tee. Gerade an warmen Tagen ist Kokoswasser eine gute Basis, weil es leicht schmeckt und von Natur aus Mineralstoffe enthält.
Iced Matcha mit Erdbeersorbet Matcha schmeckt kalt oft weicher als heiß. Besonders schön wird er mit Erdbeere, weil die Frucht die herbe Note ausgleicht. Erdbeersorbet macht daraus fast einen Sommerdessert-Drink. Für 1 Glas: 1 TL Matcha-Pulver 50 ml warmes Wasser 180 ml Milch, Haferdrink oder Kokosdrink 1 kleine Kugel Erdbeersorbet Eiswürfel optional 1 TL Agavendicksaft So geht es: Matcha-Pulver mit warmem, nicht kochendem Wasser glatt rühren. Ein Glas mit Eiswürfeln füllen, Milch hineingeben und das Erdbeer-
Für 1 Glas: 200 ml Kokoswasser 80 ml Mineralwasser Saft einer halben Zitrone einige Minzblätter Eiswürfel optional Gurkenscheiben oder Beeren So geht es: Minze leicht andrücken, damit sie ihr Aroma abgibt. Kokoswasser, Zitronensaft und Mineralwasser in ein Glas geben, Eiswürfel dazu und mit Gurke oder Beeren auffüllen. Das ist kein schwerer Cocktail, sondern ein frischer Durstlöscher für Balkon, Park oder Rheinufer. Elektrolyte-Drink für heiße Tage Elektrolyte-Getränke sind nach Sport, Schwitzen oder langen Tagen in der Sonne interessant. Eine einfache Mischung kann helfen, Flüssigkeit und Mineralstoffe aufzunehmen.
Für 1 Glas: 250 ml Wasser 100 ml Orangensaft 1 TL Zitronensaft 1 kleine Prise Salz 1 TL Honig oder Ahornsirup Eiswürfel So geht es: Alles gut verrühren, bis sich Salz und Honig gelöst haben. Danach mit Eis servieren. Die Prise Salz sollte klein bleiben. Der Drink schmeckt frisch und ist angenehm nach einer Radtour durch Köln oder einem Nachmittag in der Sonne. Was sonst noch gut funktioniert Auch Espresso Tonic bleibt ein Sommerklassiker. Dafür Tonic Water mit Eis in ein Glas geben und einen Espresso darüberlaufen lassen. Wer es alkoholfrei und abendtauglich mag, mischt Grapefruitsaft mit Tonic, Eis und Rosmarin. Pfirsich-Eistee ist unkompliziert: Schwarztee kalt stellen, mit Pfirsichscheiben, Zitrone und etwas Sirup verfeinern. (lf)
Gert Nacken
Diplom-Kaufmann, Master of Social and Work Psychology, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Gert Nacken Fon: 02 21 93 55 21 - 64 Fax: 02 21 93 55 21 - 99
Mail: gert.nacken@nhp.de Rhein-Carré Oststraße 11-13, 50996 Köln
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Hotspots in Palma de Mallorca Käse, Gewürze und kleine Bars. Besonders vormittags lohnt sich ein Besuch, weil dann das Marktgefühl am stärksten ist. Danach kann man durch die Straßen schlendern, einen Kaffee trinken oder später zum Aperitivo zurückkommen. Das Viertel wirkt international, bleibt aber nah am Alltag der Stadt.
Palma ist mehr als nur der Startpunkt für den Mallorca-Urlaub. Die Stadt hat ihren eigenen Rhythmus: morgens ruhig und hell, mittags lebendig, abends voller Stimmen, Licht und kleiner Plätze, an denen man hängen bleibt. Wer im Sommer nach Palma kommt, sollte nicht versuchen, alles an einem Tag abzuhaken. Viel schöner ist es, sich treiben zu lassen. Altstadt, La Seu und Parc de la Mar Ein guter Start ist die Altstadt rund um die Kathedrale La Seu und den Parc de la Mar. Früh am Morgen ist es dort oft noch angenehmer, bevor die Hitze und die großen Besucherströme kommen. La Seu gehört zu den bekanntesten Bauwerken Palmas und liegt eindrucksvoll oberhalb des Meeres. Von dort aus geht es weiter durch enge Gassen, vorbei an alten Fassaden, kleinen Plätzen und Richtung La Lonja, einem der stimmungsvollsten Viertel der Stadt.
Süße Pause bei Ca’n Joan de s’Aigo Wer Palma klassisch erleben möchte, macht Pause bei Ca’n Joan de s’Aigo. Das Traditionshaus ist bekannt für Ensaïmada, heiße Schokolade und hausgemachtes Eis, besonders Mandeleis. Der Ort wirkt nicht modern inszeniert, sondern genau deshalb charmant. Zwischen Mar-
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mortischen, süßem Gebäck und mallorquinischer Geschichte fühlt sich der Besuch fast wie eine kleine Zeitreise an. Santa Catalina für Marktgefühl Santa Catalina gehört zu den Vierteln, die man in Palma gut einplanen kann. Im Mercat de Santa Catalina gibt es frischen Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse,
S.E.C. GmbH & Co. KG An der Wachsfabrik 3 50996 Köln +49 2236 480 44 40 info@sec-security.de www.sec-security.de
Rooftop über den Dächern Für den Abend passt eine Rooftop-Bar gut in den Palma-Tag. Die SkyBar des Hotels Almudaina liegt zentral und bietet Blick auf die Kathedrale, den Hafen, die Bucht von Palma und das Castell de Bellver. Gerade im Sommer sollte man vorher prüfen, ob Reservierung und Öffnungszeiten passen. Am schönsten ist es kurz vor Sonnenuntergang, wenn die Stadt langsam weicher wird. Richtung Portixol ans Wasser Wer nach Altstadt und Innenstadt ans Meer möchte, läuft oder fährt Richtung Portixol. Die Promenade ist besonders morgens oder am frühen Abend angenehm. Dort fühlt sich Palma leichter an: Boote, Radfahrende, Restaurants, Meerblick und ein bisschen Abstand zur vollen Innenstadt. Ein Geheimtipp ist Portixol längst nicht mehr, aber genau deshalb ein Hotspot, der funktioniert. (lf)
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Digitale Tipps
Künstliche Intelligenz für den Mittelstand: So gelingt der Einstieg in die KI-Welt
Wo aber beginnt man als Unternehmer und Führungskraft mit dem Thema KI? Welche der unübersichtlichen, zahlreichen Lösungen bringen echten Nutzen? Und wie lässt sich KI in die bestehende eigene Wertschöpfung integrieren? KI ist vielfältig: Sie kann vielfältige Prozesse automatisieren, Entscheidungen verbessern, Kreativität steigern oder Mitarbeitende deutlich entlasten. Der Kölner BilderBogen und die Beratungsagentur FocusForward. pro aus Rodenkirchen zeigen, wie der Einstieg in die KI-Welt schnell, klar und erfolgreich funktionieren kann.
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Das erste kleine Projekt Der Einstieg beginnt mit einer ehrlichen Analyse. Welche Prozesse kosten mein Unternehmen heute besonders viel Zeit und Geld? Wo entstehen
Fehler? Was muss oder möchte ich in meiner Wertschöpfungskette optimieren? Wie soll die Zukunft meines Unternehmens aussehen? Aus der ersten Analyse und Zielsetzung leiten sich die ersten möglichen KI-Anwendungsfelder für Verbesserungen ab (siehe Kasten). Definieren Sie zunächst einen konkreten Anwendungsfall und ein klares Ziel: zum Beispiel schnellere Angebotserstellung oder bessere Kundenkommunikation. Kleine Pilotprojekte und Anwendungsszenarien mit hohem Nutzen sind dabei zielführender als große komplexe Ideen. Erst danach folgt die Auswahl der für Ihr Unternehmen passenden KI-Lösungen. Generative KI hilft beispielsweise bei Texten und Kommunikation. Automatisierungstools übernehmen wiederkehrende Aufgaben. Datenanalyse-Lösungen liefern bessere Entscheidungsgrundlagen. KI-Agenten liefern komplexe Prozesslösungen. „Starten Sie mit einem kleinen Projekt. Binden Sie Ihre Mitarbeitenden früh ein. Schulungen und klare Kommunikation sind im Prozess entscheidend“, rät Franko Fischer von FocusForward.pro. Praxisbeispiele aus dem Mittelstand Ein Friseursalon kann KI beispielsweise gezielt im Alltag einsetzen. Ein intelligentes Buchungssystem analysiert Auslastung und schlägt automatisch Termine vor. KI erstellt Social-Media-Posts mit aktuellen Trends und individuellen Angeboten. Ein Chatbot beantwortet häufige Kundenfragen zu Preisen, Leistungen oder freien Terminen.
Franko Fischer
Ein Unternehmen für Betonarbeiten profitiert an anderer Stelle. KI kann Angebote auf Basis von Projektdaten sowie aktuellen Material- und Rohstoffpreisen automatisch kalkulieren. Bilder von Baustellen lassen sich auswerten, um Fortschritt und Qualität zu dokumentieren. Predictive Maintenance hilft, Maschinenwartungen frühzeitig zu planen und Ausfälle zu vermeiden. Auch die Einsatzplanung von Personal und Geräten kann durch KI optimiert werden. Künstliche Intelligenz ist kein IT-Großprojekt über Monate und Jahre. KI ist zudem mehr als ChatGPT, das wie Google genutzt wird, um täglich Fragen beantwortet zu bekommen. Künstliche Intelligenz ist ein Spektrum an Lösungen, um die eigene Wertschöpfung deutlich zu verbessern. „Im Unternehmenskontext spielen neben einem strukturierten Angang auch Fragen zum Datenschutz und der KI-Umgebung eine zentrale Rolle. Klare Regeln und geprüfte Tools sind hier Pflicht“, zeigt Franko Fischer die wichtigsten Rahmenbedingungen auf. Bei aller Komplexität ist ein Punkt rund um künstliche Intelligenz unbestritten: An KI führt kein Weg vorbei. Besser heute als morgen damit beginnen. (ff)
Die 10 Anwendungen mit dem größten potenziellen Return-on-Invest für den deutschen Mittelstand: 1. Unternehmensinterner KI-Assistent (ChatGPT Enterprise, Microsoft Copilot etc.) 2. Automatisierte Angebots-und Dokumentenerstellung 3. Rechnungsverarbeitung und Dokumentenextraktion 4. WissensmanagementChatbot/Agenten 5. KundenserviceChatbot/Agenten 6. Vertriebs-Copilot 7. Meeting- und Protokollautomatisierung 8. Vertragsanalyse 9. Social-Media- und Content-Erstellung 10. Predictive Maintenance (für produzierende Unternehmen) Führende KI-Unternehmen und Schwerpunkte weltweit (2026) Unternehmen Schwerpunkt: 1. OpenAI ChatGPT, GPT-Modelle, Agenten 2. Anthropic Claude-Modelle, Enterprise-KI 3. Google DeepMind Gemini, Forschung, Wissenschaft 4. xAI Grok, ReasoningModelle 5. Meta AI Llama-Modelle, Open Source
Quellen: Statista, FocusForward.pro
Künstliche Intelligenz erobert mit Höchstgeschwindigkeit die Arbeitswelt und ist längst ein täglicher, aktueller Wettbewerbsfaktor in der Wirtschaft. Kleine und mittelständische Unternehmen, die KI richtig und gezielt einsetzen, arbeiten nachweislich schneller, effizienter und wirtschaftlicher.
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zur Amortisation der Investitionskosten bei und erhöhen die Attraktivität der Immobilie. Integration in bestehende Gebäude Die Planung und Installation von Solaranlagen lässt sich in der Regel problemlos in bestehende Gebäude integrieren. Moderne Systeme sind flexibel und können an unterschiedliche Dachformen angepasst werden. Eigentümer sollten bei der Auswahl der Anlage auf die Qualität der Module und die Effizienz der Technologie achten, um maximale Erträge zu erzielen. Zudem gibt es Möglichkeiten, Solaranlagen ästhetisch ansprechend zu gestalten, sodass sie sich harmonisch in das Gesamtbild der Immobilie einfügen. Langfristige Wertsteigerung
Der Einbau von Solaranlagen kann den Marktwert einer Immobilie erheblich steigern. Energieeffiziente Gebäude sind zunehmend gefragt und werden von Käufern und Mietern bevorzugt. Eine Immobilie mit eigener Stromerzeugung bietet sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile, die sich positiv auf den Immobilienwert auswirken. Für Eigentümer, die ihre Immobilie verkaufen oder
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WIRTSCHAFT
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Klimawandel und Wirtschaft im Fokus: 12. Köln-Kärntner Wirtschaftsdialog in Velden Den fachlichen Auftakt gestaltete der bekannte RTL-Chefmeteorologe Christian Häckl mit einer eindrucksvollen Keynote. Anschaulich und fundiert zeigte er auf, wie sich klimatische Veränderungen bereits heute bemerkbar machen und welche Herausforderungen in den kommenden Jahren auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zukommen werden.
Ein besonderes Erlebnis war zudem die exklusive Führung durch den Klagenfurter Dom, die Domprobst Jörg Allmeier persönlich übernahm und dabei spannende Einblicke in die Historie und Bedeutung des Gottes-
Rund 60 Gäste folgten der Einladung zum Wirtschaftsdialog. Unter den Teilnehmenden befanden sich unter anderem der Direktor der Wirtschaftskammer Kärnten, Meinrad Höfferer, sowie rund 20 Mitglieder des Wirtschaftsclubs Köln. Die Bürgermeisterin von Velden, Margit Heissenberger, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilneh-
hauses vermittelte. Der 12. Köln-Kärntner Wirtschaftsdialog zeigte einmal mehr, wie wertvoll der persönliche Austausch über Länderund Branchengrenzen hinweg ist. Fachliche Impulse, neue Perspektiven und das Knüpfen nachhaltiger Kontakte standen im Mittelpunkt einer rundum gelungenen Veranstaltung. Ein besonderer Dank galt zum Abschluss Jürgen Schwarz, dessen Engagement und hervorragende Organisation maßgeblich zum Erfolg des diesjährigen Wirtschaftsdialogs beigetragen haben. (mb)
Foto: Black Events
Bereits zum zwölften Mal kamen Vertretungen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zum Köln-Kärntner Wirtschaftsdialog zusammen. Die traditionsreiche Veranstaltungsreihe hat sich längst als wichtige Plattform für den grenzüberschreitenden Austausch zwischen Köln und Kärnten etabliert. In diesem Jahr stand ein Thema im Mittelpunkt, das Unternehmen aller Branchen zunehmend beschäftigt: der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft.
Im Anschluss wurde das Thema in einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde vertieft. Gemeinsam mit Dr. Angermann vom Kärntner Umweltbüro sowie dem Unternehmer und Wirtschaftsclub-Mitglied Jörg Niedermeyer wurden die konkreten Auswirkungen auf Unternehmen beleuchtet. Dabei standen Fragen der Nachhaltigkeit, Anpassungsstrategien sowie die wirtschaftlichen Chancen und Risiken des Klimawandels im Fokus.
mer herzlich und unterstrich die Bedeutung des Austauschs zwischen den beiden Regionen. Auch das Rahmenprogramm bot zahlreiche Höhepunkte. Am Folgetag erhielten die Gäste bei einer Stadtführung interessante Einblicke in die Geschichte und Entwicklung der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt.
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Die Gastkolumne von Reinhold Rombach Foto: KI-generiert/adobefirefly/Patrick Horn
Humanoide Roboter: Weit und breit keine Aktien? Zwischen Megatrend und bloßen technischen Spielereien liegen manchmal Welten. Immer wieder geistern Filmchen durch die weite Welt von Social Media und Internet, in denen humanoide Roboter Seilchen springen oder einen Vierhundertmeterlauf absolvieren nebst fürchterlichen Stürzen. Sogar unser aller Bundeskanzler bekam bei seiner jüngsten Chinareise im Februar einen Boxkampf vorgeführt, und zwar eben von humanoiden Robotern des Unternehmens Unitree, wobei Sie sich schon mal den Namen „Unitree“ merken sollten, denn darauf komme ich später noch zu sprechen. Ich bin jedenfalls ein großer Freund davon, Megatrends möglichst frühzeitig erkennen zu wollen, um daraus für meine Leser eine spannende Aktieneinstiegsstory zu entwickeln, und bin also folgerichtig mitten im Thema angelangt und bei der mich brennend interessierenden Fragestellung: Sind humanoide Roboter bloß eine technische Spielerei, ein Spektakel halt, oder handelt es sich hier um einen Megatrend und, wenn ja, welche Aktien sollte sich der Anleger denn heute schon genauer anschauen?
Unser Gastkommentator Reinhold Rombach ist einer der bekanntesten Börsenexperten Deutschlands und lebt schon lange in Rodenkirchen. Er beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Foto: freepik.com
Humanoide Roboter, das muss auch noch schnell erklärt werden, sind Maschinen, deren „Körperbau“ dem Menschen nachempfunden ist, die also Arme, Beine und Rumpf haben. Vor allem sind sie „smart“, können nicht denken wie ein Mensch, aber „wahrnehmen“, und zwar mit Sensoren und Steuerungssoftware. Und dann auch entsprechend interagieren. Und, wie so oft, ist China hier in der Vorreiterrolle. Die Frage dort ist längst nicht mehr, ob humanoide Roboter kommen oder nicht, sondern wie schnell sie zum profitablen Geschäftsmodell werden, statt nur Spektakel zu sein. Die Frage ist halt nur, wie groß der Markt sein wird. Und hier präsentiert die Unternehmensberatung Roland Berger ganz und gar erstaunliche Zahlen, genauer Prognosen. Berger sagt, dass im Jahre 2050 humanoide Roboter ein Marktvolumen von rund 750 Milliarden Dollar ausmachen können. Das ist eine Größenordnung vergleichbar mit der Automobilindustrie.
nehmen, die mit humanoiden Robotern zu tun haben, muss ich also heute kaufen, um morgen glücklich und reich zu sein? Ich suche, ich suche, ich suche. Es ist wie verhext, ich finde auf den ersten, zweiten und dritten Blick kein börsennotiertes Unternehmen, deren Geschäftszweck „humanoide Roboter“ sind. Es gibt zwar in Deutschland „Neura Robotics“, die aber nicht börsennotiert sind. Vielleicht merken Sie sich aber schon mal nebenbei, dass die börsennotierte „GFT“ mit Neura Robotics zusammenarbeitet. Den Wert GFT kann man also kaufen. Immerhin findet sich in China das eingangs erwähnte Robotik-Unternehmen „Unitree“, das aber erst für dieses Jahr einen Börsengang anpeilt. Allerdings hört man hinter vorgehaltener Hand, dass es bei diesem geplanten Going Public ziemlich rumpelt.
Mein lieber Schwan. Wenn das so ist, welche Aktien von Unter-
So bleibt mir also nur die Alternative, wenn ich diesem Megatrend vertraue, mich nach Unternehmen umzuschauen, die neben ihrem „normalen“ Geschäftszweck eben auch noch humanoide Roboter im Angebot haben oder planen. Bei dieser
börsennotierten Gesellschaften, mit Aktien und Fonds, analysiert ihre Stärken und Schwächen. Seine Meinung über Geld&Börsen veröffentlichte er früher als Kolumnist in der Zeit (aber
auch in der Wirtschaftswoche und der Süddeutschen Zeitung) und mehr als ein Vierteljahrhundert im Deutschen Ärzteblatt als „Börsebius“. Seine Fans nennen ihn aber auch den „Kostolany
Suche stoße ich relativ schnell auf Intuitive Surgical, Tesla, Advantest, Schaeffler und – Achtung – Infineon. Vor allem Infineon begeistert mich hier, weil ich den Titel in meiner Börsebius TopTen Masterliste stehen habe und die Aktie seit Aufnahme in die Liste im Herbst einen sagenhaften Lauf hat. Jetzt habe ich einen Grund mehr, den Titel trotz der gewaltigen Gewinne in meiner Masterliste zu halten und das Kursziel aufzustocken. So wird ein Schuh draus. Ob humanoid oder nicht. Bleiben Sie mir gewogen, ich bin Ihnen ebenso verbunden. Über Anregungen für Themenvorschläge freue ich mich sehr. Stets Ihr Reinhold Rombach „Börsebius“
vom Rhein“ oder das „Kölsche Orakel“. Rombach´s spannende wöchentliche Kolumnen und eine Aktien-TopTen-Masterliste erscheinen unter www.derboersebius.de
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WIRTSCHAFT
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Immobilientipps von Herrn Christoph Lenz – Lenz Immobilien aus Köln-Rodenkirchen:
Entwicklung Immobilienpreise 1. Halbjahr 2026
Im ersten Halbjahr 2026 hat sich der Kölner Wohnimmobilienmarkt insgesamt leicht positiv bis stabil entwickelt. Nach den Preisrückgängen von 2022 bis 2024 setzte sich die Erholung fort, allerdings ohne einen neuen Boom. Preise für Eigentumswohnungen und Häuser stiegen im Durchschnitt um ca. 1 bis 3 Prozent. Die Preisentwicklungen variieren von Stadtteil zu Stadtteil jedoch teils deutlich. Eine detaillierte Bewertung jeder einzelnen Immobilie anhand von Lage, Ausstattung, Zustand und Entwicklungspotenzial bleibt somit unerlässlich. Auch eine Differenzierung von selbstgenutzten Immobilien und Objekten zur Kapitalanlage ist im Einzelnen noch mal gesondert zu betrachten.
Der Kölner Süden, mit seinen Stadtteilen Rodenkirchen, Weiß und Sürth, ist nach wie vor einer der gefragtesten Stadtbezirke bei jungen Familien. Die Lage am Rhein, eine gute Anbindung an die Kölner Innenstadt sowie eine gute Infrastruktur hinsichtlich Schulen, Ärzten und Kindertagesstätten sind hier, neben der Knappheit an Baugrundstücken und der weiter geplanten Entwicklung des Kölner Südens, eines der ausschlaggebenden Argumente. Die Käufernachfrage bleibt daher auch im 1. Halbjahr 2026 auf einem konstant hohen Niveau. Ausblick 2. Halbjahr 2026 Zu Beginn des 2. Halbjahres hat die EZB am 11. Juni 2026 die Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder angehoben. Der für die Finanzmärkte besonders wichtige Einlagensatz wurde von 2,00 auf 2,25 Prozent erhöht. Hintergrund sind gestiegene Inflationsrisiken, insbesondere durch höhere Energiepreise. Der Leitzins ist jedoch nur einer von mehreren Faktoren für die Entwicklung der Bauzinsen. Besonders wichtig sind hier die Renditen langfristiger Staatsan-
leihen (z. B. deutsche Bundesanleihen mit 10 Jahren Laufzeit). Der Einfluss des Leitzinses auf die Bauzinsen ist daher indirekt und häufig bereits vor einer offiziellen Zinserhöhung oder Zinssenkung bei den Banken eingepreist. Es bleibt abzuwarten, wie die Inflation und die weiteren Zinsentscheidungen der EZB im 2. Halbjahr 2026 ausfallen. Mit sinkenden Bauzinsen wird allerdings kurzfristig nicht gerechnet. Aufgrund der vorhergehend beschriebenen Faktoren wie z. B. der Knappheit an Angeboten rechnet man jedoch weiterhin mit einer konstant hohen Nachfrage nach Immobilien. Käufer können nach wie vor durch eine gute Bonität, eine gute Eigenkapitalquote sowie eine fundiert und fachgerecht bewertete Immobilie ein gutes Ergebnis bei der langfristigen Immobilienfinanzierung erreichen. Für die Grundlage eines erfolgreichen Finanzierungsgesprächs sowie einer erfolgreichen Immobilienvermarktung sind neben den privaten Unterlagen auch die vollständigen Objektunterlagen wichtig.
Bei einem Verkauf/Kauf sollten daher immer die vollständigen Objektunterlagen vorliegen: • Aktueller Grundbuchauszug • Aktuelle Flurkarte • Wohnflächenberechnung • Nutzflächenberechnung • Kubaturberechnung • Bemaßte Grundrisse • Schnittzeichnung • Hausansichten • Baubeschreibung • Sanierungsaufstellung • Energieausweis • Baulastenauskunft • Anliegerbescheinigung • Ausführliches Exposé • Teilungserklärung (Wohnungen) • Aufteilungsplan (Wohnungen) • Versammlungsprotokolle (Wohnungen) • Hausgeldabrechnung (Wohnungen) • Wirtschaftsplan (Wohnungen) • Beschlusssammlung (Wohnungen) Lenz Immobilien – Christoph Lenz: Ihr Immobilienexperte, wenn es um die Vermarktung oder Finanzierung Ihrer Immobilie geht! (cl)
Ihr Partner für Ihre Immobilie Bei Anliegen rund um Ihre Immobilie sind Sie bei uns an der richtigen Stelle. Lenz Immobilien Ringstraße 37 I 50996 Köln Tel.: 02 21 – 69 06 59 90 Mail: lenz@lenzimmobilien.com Web: www.lenzimmobilien.com
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Tipps für Unternehmen Scheinselbstständigkeit: Das unterschätzte Haftungsrisiko Von Dejan Rakanovic, Rechtsanwalt bei AHW Der Einsatz von Freelancern, Beratenden und Projektkräften gehört für viele Unternehmen längst zum Alltag. Gleichzeitig stellt sich regelmäßig die Frage, ob tatsächlich eine selbstständige Tätigkeit oder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt. Eine fehlerhafte Einordnung kann erhebliche Folgen haben. Die wichtigsten Fragen aus der Praxis Warum ist das Thema für Unternehmen so wichtig? Stellt sich eine vermeintlich selbstständige Tätigkeit später als Beschäftigung heraus, können arbeitsrechtliche Ansprüche entstehen, etwa auf Urlaub, Entgeltfortzahlung oder Kündigungsschutz. Daneben drohen sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen. Im Rahmen einer Betriebsprüfung können Sozialversicherungsbeiträge für mehrere Jahre rückwirkend nachgefordert werden. Hinzu kommen regelmäßig Säumniszuschläge. Auch steuerliche Haftungsrisiken sind nicht auszuschließen. In gravierenden Fällen können zudem strafrechtliche Vorwürfe wegen nicht abgeführter Sozialversicherungsbeiträge im Raum stehen. Die korrekte Statusbeurteilung ist deshalb für Unternehmen von erheblicher praktischer Bedeutung. Beschäftigung oder Selbstständigkeit – worauf kommt es an? Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts setzt eine Beschäftigung voraus, dass die tätige Person persönlich abhängig ist. Bei einer Beschäftigung in einem fremden Betrieb zeigt sich
dies insbesondere durch die Eingliederung in die Arbeitsorganisation des Auftraggebers und ein Weisungsrecht hinsichtlich Zeit, Dauer, Ort und Art der Tätigkeit. Eine selbstständige Tätigkeit ist demgegenüber vornehmlich durch ein eigenes Unternehmerrisiko, die Verfügungsmöglichkeit über die eigene Arbeitskraft sowie eine im Wesentlichen frei gestaltete Tätigkeit und Arbeitszeit gekennzeichnet. Kein einzelnes Merkmal entscheidet allein über den Status. Maßgeblich ist stets das Gesamtbild der Tätigkeit. Dabei kommt es nicht nur auf die vertraglichen Vereinbarungen an. Weichen Vertrag und tatsächliche Durchführung voneinander ab, geben regelmäßig die tatsächlichen Verhältnisse den Ausschlag. Welche Fallgruppen sind besonders risikobehaftet? Risiken bestehen insbesondere dann, wenn freie Mitarbeitende tatsächlich wie Arbeitnehmende eingesetzt werden. Dies kann etwa der Fall sein, wenn feste Arbeitszeiten vorgegeben werden, die Tätigkeit dauerhaft für nur einen Auftraggeber erbracht wird oder der Freelancer in die betrieblichen Abläufe und Kommunikationsstrukturen des Unternehmens eingebunden ist. Weitere typische Anhaltspunk-
te sind die Verwendung einer betrieblichen E-Mail-Adresse, die Aufnahme in Organigramme oder Telefonverzeichnisse, die Teilnahme an regelmäßigen Team- oder Abteilungsbesprechungen, die Nutzung eines dauerhaft zugewiesenen Arbeitsplatzes oder die Verpflichtung, Urlaubs- und Abwesenheitszeiten mit dem Unternehmen abzustimmen. Auch wenn Tätigkeiten fortlaufend durch Vorgesetzte koordiniert oder Arbeitsergebnisse laufend kontrolliert werden, kann dies für die Statusbeurteilung von Bedeutung sein. Wie können Unternehmen Rechtssicherheit schaffen? Das wichtigste Instrument ist das Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung. Dadurch kann verbindlich geklärt werden, ob eine selbstständige Tätigkeit oder eine Beschäftigung vorliegt. Besonders sinnvoll ist das Verfahren zu Beginn der Zusammenarbeit. Wird der Antrag innerhalb eines Monats nach Tätigkeitsaufnahme gestellt, kann eine spätere Feststellung der Versicherungspflicht unter bestimmten Voraussetzungen erst mit Bekanntgabe der Entscheidung wirksam werden. Dadurch lassen sich erhebliche rückwirkende Beitragsnachforderungen vermeiden.
Gastkolumnist Dejan Rakanovic ist Rechtsanwalt bei AHW Er berät und vertritt nationale und internationale Unternehmen in allen Bereichen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt neben der laufenden arbeitsrechtlichen Beratung auf der Führung und Betreuung von Kündigungsschutzverfahren. AHW Hunold & Partner mbB Wankelstraße 9 50996 Köln
Telefon: 02236 39820 info@ahw.de www.ahw.de
Wir empfehlen daher, die Statusfrage möglichst frühzeitig zu prüfen und Zweifelsfälle bereits zu Beginn der Zusammenarbeit rechtlich abzusichern. Welche Entwicklungen zeichnen sich aktuell ab? Die Abgrenzung zwischen selbstständiger Tätigkeit und Beschäftigung bleibt auch künftig in Bewegung. Bis Dezember 2026 müssen die Mitgliedstaaten zunächst die europäische Plattformarbeit-Richtlinie umsetzen. Zudem sieht ein Referentenentwurf zur sogenannten „Neuen Selbstständigkeit“ vor, die Statusbeurteilung künftig teilweise anhand eines formalisierten Kriterienkatalogs vorzunehmen. Die Neuregelung soll nach derzeitiger Planung im Januar 2028 in Kraft treten. Fazit: Risiken frühzeitig erkennen Die richtige Abgrenzung zwischen selbstständiger Tätigkeit und abhängiger Beschäftigung erfordert eine passende Vertragsgestaltung und eine entsprechend gelebte Zusammenarbeit. Risiken sollten möglichst frühzeitig erkannt werden. Aber auch bei bestehenden Freelancer-Verhältnissen lässt sich häufig noch Rechtssicherheit für die Zukunft schaffen.
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Foto: KI-generiert/adobefirefly/Patrick Horn
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Gespräch mit Marc Schmitz:
Kölner Weg und neues Gebäudemodernisierungsgesetz: Fakten und Chancen für Hauseigentümer „Monatelang glich die Heizungsdebatte in Deutschland einem ‚Ausnahmezustand‘“, so Marc Schmitz, Obermeister der Innung Sanitär Heizung Klima Köln (SHK Köln). Bereits 1998 gründete er einen Fachbetrieb für Heizung, Sanitär, Klimatechnik und Elektro mit dem Schwerpunkt ökologische Haustechnik. Eine Niederlassung befindet sich in der Barbarastraße in Rodenkirchen. „Das ursprüngliche Gebäudeenergiegesetz (GEG) sorgte für immense Verunsicherung“, stellt Schmitz fest. Eine grundlegende Veränderung erwartet er vom neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG oder GmodG). Mitte Mai wurde es vom Bundeskabinett verabschiedet. Mit diesem vermutlich Anfang November in Kraft tretenden „Heizungsgesetz“ werden starre Technikverbote einem wirtschaftlich gesteuerten Übergang durch CO₂-Bepreisung weichen, sagt der Experte. Kölner Stadtrat hat Kommunalen Wärmeplan beschlossen Er weist darauf hin, dass mit dem im Mai vom Kölner Stadtrat beschlossenen ersten Kommunalen Wärmeplan (KWP) ein entscheidender Faktor für Immobilienbesitzende in der Domstadt hinzugekommen sei. Dieses „übergeordnete strategische Steuerungsinstrument zur Koordinierung der Wärmeversorgung“ zeige auf, „welche Möglichkeiten beim Heizungstausch
perspektivisch in den jeweiligen Stadtgebieten primär in Betracht kommen“. Auch wenn entsprechend einem ambitionierten Ratsbeschluss von 2021 die Stadt Köln bereits bis 2035 gesamtstädtisch klimaneutral werden solle, informiert Schmitz, sei die hiesige KWP gesetzeskonform noch auf das Zieljahr 2045 ausgerichtet. GMG und KWP greifen ineinander „Das Zusammenspiel aus Bundesgesetz und Kölner Netzausbauplänen bildet fortan den Kompass für jede heizungstechnische (Sanierungs-)Entscheidung in der Rheinmetropole“, formuliert Schmitz. Dabei bietet ebenso die Kölner KWP Planungssicherheit. Unter anderem informiert sie konkret über aktuell zur Verfügung stehende und zukünftig vorgesehene Versorgungswege. „In dicht bebauten Vierteln wie Innenstadt, Deutz und Ehrenfeld baut die RheinEnergie AG das Fernwärmenetz massiv aus. Für Mehrfamilienhäuser ist dieser Anschluss oft die wirtschaftlichste Lösung.“ Über 70 Prozent der Kölner Gebäude, vor allem in Randbezirken, müssen in der Regel auch künftig dezentral beheizt werden. Für Schmitz ist „hier die Wärmepumpe unangefochten das System der Zukunft“. Heizung: Neue TechnikFreiheit trifft auf Kostendruck Für Schmitz ist die zentrale Nachricht des GMG, dass „die starre
65-Prozent-Erneuerbare-Energien-Pflicht für neue Heizungen entfällt. Gas- und Ölheizungen dürfen weiterhin eingebaut werden, das 30-Jahre-Betriebsverbot für Altkessel ist gestrichen.“ Ein Freifahrtschein für preiswertes fossiles Heizen sei das jedoch nicht. Entsprechende Anlagen müssen ab 2029 mit einem steigenden Anteil (ab 10 Prozent) an teuren Bio-Brennstoffen betrieben werden, weist Schmitz auf das wesentliche GMG-Instrument „Bio-Treppe“ hin. Mit diesem zielt die Bundesregierung auf die schrittweise Erhöhung klimaneutraler Energien im Gebäudebereich. Parallel blickt Schmitz auf das zusätzliche Europäische Emissionshandelssystem 2 (EU-ETS 2). Dieses neue eigenständige System zur CO₂-Bepreisung unter anderem im Sektor Gebäude ist ab 2028 vollständig verpflichtend. „Dessen Einführung wird die Betriebskosten für reine Gasund Ölheizungen bis 2035 drastisch erhöhen“, so der Obermeister der Innung SHK Köln. Strategische Chancen für Eigentümer und Vermietende Laut Schmitz schaffen sowohl das GMG als auch die KWP Planungssicherheit für Personen mit Eigentum und Vermietende. Gleichwohl befreien sie nicht von ökonomischer Weitsicht. „Beispielsweise führt eine zunächst kostengünstige Gasheizung ab 2029 zu exorbitanten Betriebskosten.“ Zu den stärks-
ten Handlungsoptionen, die eigene Immobilie in der Domstadt wertstabil und unabhängig von fossilen Preisexplosionen zu machen, zählt Schmitz die Prüfung des Kölner Wärmeplans und der RheinEnergie-Netzkarten. „Liegt ein Haus im Ausbaugebiet, kann man einen Fernwärmeanschluss in den Blick nehmen. Liegt es dezentral, sollte man mit der Planung für eine Wärmepumpe beginnen.“ Unbedingt solle man lukrative Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau nutzen: „Wer von fossilen auf erneuerbare Energieträger umsteigt, kann aktuell bis zu 70 Prozent Zuschuss erhalten.“ Zudem empfiehlt Schmitz die Nutzung von Hybrid-Systemen. „Bei älteren Mehrfamilienhäusern können Wärmepumpen die Grundlast übernehmen, während der Gaskessel nur an Eistagen zuschaltet“, so der Fachmann. Dadurch könne man die CO₂-Kosten drastisch senken, ohne das Heiznetz komplett umbauen zu müssen. (eb)
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Sommertage, Kultur und Karneval – voller Einsatz für das Veedel Die Rodenkirchener Sommertage stehen in den Startlöchern und die Zahl der Ausstellenden entwickelt sich äußerst erfreulich. Nach dem organisatorischen Kraftakt im vergangenen Jahr, als für die gesamte Planung lediglich vier Wochen zur Verfügung standen, konnten die Vorbereitungen diesmal bereits vor rund einem halben Jahr beginnen. Ein wesentlicher Motor hinter der Organisation ist Vorstandsmitglied Petra Walterscheidt, die gemeinsam mit dem Team des „Treffpunkt Rodenkirchen“ zahlreiche Fäden in der Hand hält. Das Ergebnis kann sich schon jetzt sehen lassen: Die Veranstaltung steuert auf eine RekordUnsere Mitglieder
Petra Zünkler-Walterscheid Inhaberin Walterscheidt GmbH & Co.KG Maternusstraße 6 50996 Köln Telefon: 0221/ 9355040 Mail: info@walterscheidt.net Monatlich stellen wir hier ein Mitglied unseres Vereins vor.
Die nächsten
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Warum werde ich Mitglied? Foto: Ralf Perey
Treffpunkt Rodenkirchen hält den Ort lebendig. Würden wir entfallen würde nicht viel übrig bleiben. Deshalb sollte eigentlich jeder der in Rodenkirchen als Freiberufler, Händler oder Gastronom sein Geld verdient froh sein, dass wir hier noch auf der Insel der Glückseeligkeit leben. Das muss aber nicht immer so sein. Wir haben es erlebt wie andere vitale Stadtteile oder Gemeinden zu Geisterstädten wurden. Diesen Trend gilt es in Rodenkirchen aufzuhalten. Und dazu leistet Treffpunkt Rodenkirchen einen maßgeblichen Beitrag.
beteiligung zu und verspricht erneut ein attraktiver Treffpunkt für Besuchende aus dem gesamten Kölner Süden zu werden. Kurzentschlossene Ausstellende oder Teilnehmende haben aktuell noch die Möglichkeit, sich anzumelden. Interessierte können sich per E-Mail an info@treffpunkt-rodenkirchen.de wenden. Neuer Treffpunkt Kultur belebt den Sommershof Mit der erfolgreichen Kunstmeile wurde zugleich ein neues Kapitel für die kulturelle Entwicklung Rodenkirchens aufgeschlagen. Im Sommershof, direkt neben der Rolltreppe, verfügt der Treffpunkt Rodenkirchen nun über eigene Räumlichkeiten. Unter dem Namen „Treffpunkt Kultur“ sollen dort künftig Ausstellungen, kleine Veranstaltungen und kulturelle Begegnungen stattfinden. Bereits ab dem 4. Juli präsentiert die Kuratorin Minka Seifert eine neue Ausstellung. Auch die Bürgervereinigung Rodenkirchen wird den Raum aktiv nutzen. Während der Sommerferien findet dort jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr ein
Sa., 11.07. - So. 12.07.26
Kreativworkshop für Menschen zwischen 10 und 99 Jahren statt. Unter dem Motto „Wir malen das alte Rodenkirchen bunt“ sind alle Interessierten eingeladen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und Erinnerungen an das historische Veedel gemeinsam künstlerisch festzuhalten. Schlemmer- und Abendmarkt geht in die vierte Runde Ein weiterer Höhepunkt steht bereits kurz darauf bevor: Am 28. Juli 2026 lädt der Treffpunkt Rodenkirchen zum mittlerweile 4. Schlemmer- und Abendmarkt ein.
Interesse? Sprechen Sie ein Vorstandsmitglied an, oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@treffpunkt-rodenkirchen.de
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Engagement für die Karnevalseröffnung Auch wenn die nächste Session noch in einiger Entfernung liegt, wurden bereits wichtige Weichen gestellt. Der Treffpunkt Rodenkirchen hat entschieden, sich erneut finanziell am Bühnenprogramm der Kar-
nevalseröffnung auf dem Maternusplatz zu beteiligen. Damit setzt die Gemeinschaft ein deutliches Zeichen für die Unterstützung des lokalen Brauchtums und sorgt mit dafür, dass die traditionelle Karnevalseröffnung auch künftig ein stimmungsvoller Treffpunkt für die Menschen im Veedel bleibt.
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www.bilderbogen.de/events Freitag, 3. Juli Sonntag, 5. Juli 18:30 bis 21:00 Uhr 10:30 bis 16:00 Uhr Konzert mit Jörg Dahmen: Fest des Doppeljubiläums „Leise Leeder“ op Kölsch 70 Jahre Kindergarten und 20 Jahre Kulturforum Wachsfabrik e.V., Familienzentrum Industriestraße 170, Köln Südpunkt Eintritt: 25 € Ev. Kindergarten RodenkirFreitag, 3. Juli chen, Sürther Straße 34, 19:00 bis 21:00 Uhr Köln, Eintritt: frei Ryko: FUN FACTS Sonntag, 5. Juli witzig, wichtig, richtig 15:00 bis 19:00 Uhr Comedia Theater, Benefizkonzert Vondelstraße 4–8, Köln Kultur im Hof Eintritt: 25,80 € Kultur im Hof, Samstag, 4. Juli Weißer Hauptstraße 52, 11:00 bis 19:00 Uhr Köln-Weiß, Eintritt: frei Old But Gold Festival Sonntag, 5. Juli Open Air am Tanzbrunnen, 11:00 bis 16:00 Uhr mehr als 8 Stunden Liveacts Garagenflohmarkt und Tanzbrunnen Köln, Lebenshilfe-Straßenfest Rheinparkweg 1, Köln Köln-Weiß Eintritt: 113,99 € Kirchplatz St. Georg, Samstag, 4. Juli Kirchplatz 1, 18:00 bis 21:00 Uhr Köln-Weiß Eintritt: frei Full House Eröffnung der Montag, 6. Juli Ausstellung von mehr und Montag, 13. Juli als 130 Arbeiten 16:00 bis 17:15 Uhr Kunstraum K49, Tanzen macht Spaß Goltsteinstraße 49, Köln Komm vorbei Eintritt: frei und tanz mit uns! Villa AWO, Walther-Rathenau-Str. 9, Köln, Eintritt: frei Dienstag, 7. Juli 18:00 bis 20:00 Uhr Das Poblicius-Denkmal am Chlodwigplatz Vortrag
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Theater509 Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstraße 23, Köln, Eintritt: frei
Kölner BilderBogen
Mittwoch, 8. Juli 20:00 bis 22:00 Uhr
Freitag, 17. Juli 16:00 bis 22:00 Uhr
Martin Sasse & Bruno Müller Quartett, Konzert
Schlemmer- und Abendmarkt in Sülz
Bistro Verde, Maternusstraße 6, Köln, Eintritt: 20 € Freitag, 10. Juli 15:00 bis 18:00 Uhr
Auerbachplatz, Köln-Sülz Eintritt: frei
Sommerfest: 4 Jahre FNS
Theaterkönig: Antigone Premiere
Freie Naturschule, An der Wachsfabrik 25 (Innenhof), Köln, Eintritt: frei Samstag, 11. Juli Ab 20:30 Uhr OPEN MIC Vol. VI, Küche geöffnet 17:00 bis 20:30 Uhr Hinger d’r Heck, Wilhelmstraße 58, Köln, Eintritt: frei Sonntag, 12. Juli 19:00 bis 21:30 Uhr
Comedia Theater (Grüner Saal), Vondelstraße 4–8, Köln Eintritt: 17 € Montag, 20. Juli 19:00 bis 22:00 Uhr Seal – Open-Air-Konzert am Tanzbrunnen Tanzbrunnen Köln, Rheinparkweg 1, Köln, Eintritt: ab 82,90 € Freitag, 24. Juli 19:00 bis 22:30 Uhr
Auferstehungskirche Sürth, Auferstehungskirchweg 7, Köln, Eintritt: 25 €
Chris de Burgh – Open-AirKonzert am Tanzbrunnen Tanzbrunnen Köln, Rheinparkweg 1, KölnEintritt: ab 76 € Donnerstag, 16. Juli 17:00 bis 22:00 Uhr Open-Air-Konzert & Parkfest Abwechslungsreiches Bühnenprogramm Campus Diakonie Michaelshoven, Pfarrer-te-Reh-Straße, 50999 Köln, Eintritt: frei Donnerstag, 16. Juli 20:00 bis 21:30 Uhr Man kann auch in die Höhe fallen (Uraufführung) Nach dem Roman von Joachim Meyerhoff Theater der Keller, Siegburger Straße 233w, Köln Eintritt: 26,90 €
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Samstag, 18. Juli 19:30 bis 21:00 Uhr
Kwartett Latäng Kölsche Musik mit Streichinstrumenten ChurchChill Senftöpfchen Theater, Große Chillige Livemusik, Neugasse 2–4, Köln Comedy-Act, Snacks, Eintritt: 31,90 € Getränke Dienstag, 14. Juli 19:00 bis 22:00 Uhr
TERMINE
Dienstag, 28. Juli 15:00 bis 22:00 Uhr Schlemmer- und Abendmarkt Rodenkirchen Maternusplatz, Köln-Rodenkirchen, Eintritt: frei Donnerstag, 30. Juli 18:30 bis 20:00 Uhr – Kino zum Runterkommen: „Nature Path“ – Eine audiovisuelle Reise About:Events, Barbarastraße 15–17, Köln-Rodenkirchen, Eintritt: 15 € Freitag, 31. Juli 18:30 bis 21:00 Uhr Konzert mit Gabi Goldberg, Paul G. Ulrich und Wolfgang Behrendt Kulturforum Wachsfabrik e.V., Industriestraße 170, Köln, Eintritt: 25 €
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ZU GUTER LETZT
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Das Porträt des Monats Einmal im Monat porträtieren wir einen besonderen Menschen aus unserer Stadt. Im Juni haben wir uns mit Sina Nacken-Meinen aus Köln getroffen und ein kleines Interview geführt: • Name: Sina Nacken-Meinen • Geboren in: Solingen • Familie: verheiratet, 1 Sohn (9 Jahre) • Wo wohnen Sie? Köln-Rodenkirchen • Was machen Sie beruflich? Ich arbeite im Bereich Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung. Gleichzeitig schlägt mein Herz seit meiner Kindheit für Pferde und den Reitsport. • Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie, meinem Pferd und meinen Hunden. Das Reiten ist für mich Leidenschaft, Ausgleich und Kraftquelle zugleich. Außerdem l iebe ich Lesen, Yoga und lange Spaziergänge am Rhein. • Wo ist Ihr Lieblingsort im Veedel? Ganz klar die Rheinpromenade in Rodenkirchen und der Weißer Rheinbogen, Orte zum Abschalten und Entspannen. • Was macht für Sie Köln im Besonderen aus? Köln verbindet Großstadtleben mit Herzlichkeit. Besonders schätze ich das kölsche Lebensgefühl und die Offenheit und Leichtigkeit der Menschen, auch in schweren Zeiten. • Was ärgert Sie in unserer Stadt? Die katastrophale Verkehrssituation, insbesondere in der Innenstadt.
Kölsches Wöderboch Die kölsche Sproch, oder auch die kölsche Mundart, ist ein rheinischer Dialekt, den es zu erhalten gilt. Mit unserem kleinen kölschen Wöderboch wollen wir unseren Beitrag dazu leisten und hier und da zum Schmunzeln anregen. Quelle: Peter Caspers und Adam Wrede
• Wo würden Sie leben, wenn nicht hier? Wenn nicht in Köln, dann am liebsten auf einem Hof im Grünen, mit meiner Familie, unseren Tieren und das Meer nicht weit entfernt.
Sina Nacken-M einen
• Ihr Tipp / Ihre Empfehlung für besondere Angebote in Ihrem Veedel? Die meiste Zeit verbringe ich gerne am Rhein mit unserem Sohn und den Hunden oder auf einen schnellen Kaffee im Brauhaus Steeps, das mir durch meinen engen Freund Tom besonders am Herzen liegt. Zum Schlendern im Strandgut als Wohlfühlort oder im Linos bei einem guten Glas Wein. • Wo trifft man Sie in der Regel im Veedel? Am Rheinufer in Rodenkirchen bei einem schönen Spaziergang oder auf dem Maternusplatz mit meiner Familie. • Ihr Wunsch an den Kölner BilderBogen? Dass er weiterhin Menschen aus den Veedeln eine Stimme gibt und zeigt, wie vielfältig und lebenswert Köln ist. Als Medium absolut bereichernd.
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Gegründet 1959, KBB-Verlag GmbH, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln, Telefon: 02236 - 849800 Unsere Internet-Adresse: www.bilderbogen.de, E-Mail-Adresse: redaktion@bilderbogen.de Herausgeber: Kölner Bilder-Bogen Verlag GmbH, Geschäftsführer Ralf Perey, Marcus Becker Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Ralf Perey, Anschrift s.o., r.perey@bilderbogen.de Anzeigen: Marcus Becker, m.becker@bilderbogen.de (Anzeigenleitung), Herbert Hafeneger, herbert.hafeneger@koeln.de, Jo Schmitz, j.schmitz@bilderbogen.de Produktion und Gestaltung: Medienwerkstatt Horn, www.mwhorn.de | Imagebilder und Grafiken: Shutterstock, stock.adobe.com Korrektorat: Veronika Roman | Mitarbeiter dieser Ausgabe: Steffi Broch, Engelbert Broich, Christof Gladow, Franko Fischer, Laura Fritz, Justine Holzwarth, Martina Reims, Reinhold Rombach. Sekretariat: Ulrike Perey, u.perey@bilderbogen.de Postbezugspreis: 36 Euro inkl. MwSt und Versand pro Jahr. Bankverbindung: IBAN: DE91 3705 0198 1004 7720 16, BIC: COLSDE33 Druck: Küpper Druck GmbH & Co. KG, Toyota-Allee 21, 50858 Köln, Telefon: 02234 9499900, www.kuepperdruck.de In Gedenken an Helmut Paul Thielen: * 10. Oktober 1950 - † 28. Mai 2024 Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, keine Gewähr. Der Kölner BilderBogen wird monatlich an über 600 Verteilstellen in Köln zur kostenlosen Mitnahme ausgelegt. Parallel kann die digitale Ausgabe unter www.bilderbogen.de gelesen werden. Für ein Jahresabo von EUR 36,00 (Versandkosten) kann die Printausgabe (12 Ausgaben) unter info@bilderbogen.de bestellt werden. Es gilt die Anzeigenpreisliste Januar 2026. Alle Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit Genehmigung des Verlages und gegen Lizenzgebühr weiterverwendet werden. Gender-Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
Kompetenz, die bewegt Vierbaum Orthopädie am Maternusplatz in Köln-Rodenkirchen steht seit vielen Jahren für moderne Orthopädietechnik, persönliche Beratung und höchste handwerkliche Qualität. Das kompetente achtköpfige Spezialisten-Team, darunter zwei Orthopädieschuhmachermeister, begleitet seine Kundinnen und Kunden mit Fachwissen, Erfahrung und individueller Betreuung. In der hauseigenen Werkstatt entstehen maßgeschneiderte Lösungen – von Einlagen, Maß- und Diabetikerschuhen über Schuhzurichtungen und Reparaturen bis hin zu individuell angepassten Kompressionsversorgungen bei Lip- und Lymphödemen. Dank präziser Vermessung, modernster Technik und enger Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten bietet Vierbaum Orthopädie optimale Versorgung für mehr Mobilität, Komfort und Lebensqualität.
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Vierbaum Orthopädie in Köln Maternusplatz 2 | 50996 Köln Telefon: 0221-39 31 96 Wir sind ein erfolgreiches, wachstumsorientiertes Unternehmen mit zehn Standorten im Oberbergischen Kreis, Rheinisch-Bergischen-Kreis und Siegerland in NRW
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