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Kölner BilderBogen 808

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AUSGABE 808 | JUNI 2026 | www.bilderbogen.de

Das Stadtmagazin

IM GESPRÄCH

Stella & Christian Bartky Fressnapf in Rodenkirchen wie ein Familienunternehmen Zukunft mit Herz, Haltung und

Foto: Redinger-Libolt

Verantwortung gestaltet.

VEEDELLEBEN

HILFE AUS DER LUFT

FLAUSEN IM KOPF

Im Fokus:

Neue Heimat am

Ein neuer Lieblingsort

Das Südstadt- und

Flughafen Köln-Bonn

für kleine Modefans

Lindenthalfest

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INHALT

Seite 1

Rodenkirchener Sommertage 2026 | 16

INHALT Editorial

3

Herz für Tiere

4

Veranstaltungen

8

Stadtgeschichten

18

Stadtteile

20

Politik

26

Sport

28

Mobilität

32

Gesundheit

36

Beauty

39

Vermischtes

42

Karneval

44

Online

45

Wirtschaft

48

Termine

54

Zu guter Letzt

56

Kölner Festivalsommer | 8

Parkfest | 15

Bezirksvertretung | 26

Mobilität | 32

Veedelleben | 17

WM 2026 | 28

Der Sonne entgegen | 39

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Führung durch Park und Kirche des Diakoniedorfes Michaelshoven Am Samstag, den 20. Juni um 14:00 Uhr, (Treffpunkt: Gertrud-Bäumer-Haus, Pfarrer-te-Reh-Str. 1), führt Carlos Stemmerich durch den weiten Park des Diakoniedorfes Michaelshoven. Die größtenteils denkmalgeschützte Anlage wurde in Anlehnung an englische Landschaftsgärten gestaltet. Besucht wird auch die 1964 dort eingeweihte Erzengel-Michael-Kirche. Für die kostenfreie, barrierearme Führung ist keine Anmeldung erforderlich. (eb)

Foto: E. Broich

Seite 2

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34. Rheinischer Wollmarkt in Euskirchen Am Sonntag den 7. Juni (11:00 bis 17:00 Uhr), findet auf dem Gelände des LVR-Industriemuseums Tuchfabrik Müller (Carl-Koenen-Straße 25b, 53881 Euskirchen-Kuchenheim) bis hin zur Kirche St. Nikolaus der Rheinische Wollmarkt statt. Rund hundert Ausstellende laden zum Stöbern, Shoppen und Informieren ein. Im Mittelpunkt stehen Schafe, Wolle, Textilkunst, textile Handarbeiten, Kunsthandwerk, ökologische Produkte und Themen. Unter anderem bieten eine Imkerei, eine Korbflechterin, eine Ölmühle und eine Töpferei ihre Produkte an. Schafzüchtende präsentieren ihre Rassetiere und stehen Besuchenden Rede

und Antwort. Nach 12:30 Uhr demonstriert ein professioneller Schafscherer die Schafschur. Das Programm enthält ebenso Mitmachaktionen für Kinder sowie Kurzführungen durch die historische Tuchfabrik und zur Dampfmaschine von 1903. Dort ist auch die Ausstellung „Von der Wolle. Eine Geschichte von Tieren, Maschinen und Menschen von 1800 bis heute“ zu sehen. Wer von Köln mit der S-Bahn anreist, kann am Bahnhof Euskirchen einen kostenfreien Pendelbus zum Wollmarkt nutzen. Für Autofahrende steht ein großer Parkplatz zur Verfügung, von dem sie ebenfalls per Pendelbus zum Markt gelangen. (eb)

Blick hinter die Klostermauern in Raderberg Für Samstag den 20. Juni, laden die Benediktinerinnen in Raderberg zu ihrem Sommerfest in ihrem Kloster in der Brühler Straße 74. Von 14:00 bis 18:00 Uhr können Interessierte einen Blick hinter die Klostermauer werfen. Es gibt einen Flohmarkt, Getränke und Kuchen, und die Nonnen werden ihr Klosterleben präsentieren. Kuchenspenden sind willkommen. Der Eintritt ist frei. (sb)


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EDITORIAL

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, der Sommer steht vor der Tür und mit ihm kehrt genau das zurück, was Köln so besonders macht: das Leben draußen.

von neuen Ideen, starken lokalen Unternehmen und Menschen, die Köln mitgestalten.

Unsere 86 Veedel füllen sich wieder mit Begegnungen, Musik, Genuss und diesem einzigartigen Gefühl von Gemeinschaft, das man kaum erklären kann, aber sofort spürt. Ob bei den Rodenkirchener Sommertagen, auf den Straßenfesten in der Südstadt und in Lindenthal, bei einem Glas Wein am Rhein oder bei einem Konzert unter freiem Himmel, überall zeigt sich, wie lebendig und herzlich unsere Stadt ist.

Besonders schön ist dabei zu sehen, dass Tradition und Wandel in unserer Stadt kein Widerspruch sind. Neue Projekte entstehen, Unternehmen entwickeln sich weiter und gleichzeitig bleibt das erhalten, was Köln ausmacht: Nähe, Offenheit und Zusammenhalt.

Gerade der Kölner Süden beweist in diesen Wochen einmal mehr, wie viel Lebensqualität in den kleinen Momenten steckt. In persönlichen Gesprächen, engagierten Menschen, familiengeführten Unternehmen und Veranstaltungen, die nicht einfach nur organisiert werden, sondern mit echter Leidenschaft entstehen. Auch diese Ausgabe spiegelt genau dieses Lebensgefühl wider. Sie erzählt von Festivals und Veedelsfesten, von Genuss und Kultur,

Der Sommer 2026 lädt uns alle dazu ein, die eigene Stadt neu zu entdecken. Vielleicht nicht mit großen Plänen, sondern einfach mit offenen Augen für die vielen kleinen Geschichten direkt vor unserer Haustür. Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Juni 2026, voller schöner Begegnungen, inspirierender Momente und echter kölscher Lebensfreude. Herzlichst Marcus Becker & Ralf Perey

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HERZ FÜR TIERE

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Stella und Christian Bartky aus Rodenkirchen öffneten im April ihren 20. Fressnapf

Mit Leidenschaft für Mensch und Tier „Happier Pets, Happier People“ – so lautet die Philosophie von Fressnapf, dem europäischen Marktführer für Heimtierbedarf und Tiernahrung. Für Stella und Christian Bartky ist dieser Satz weit mehr als ein Unternehmensslogan. Das Rodenkirchener Ehepaar lebt die Idee dahinter seit vielen Jahren mit großer Überzeugung. Inzwischen betreiben die beiden mit ihrer Unternehmensgruppe 20 Fressnapf-Fachhandelsmärkte in der Region Köln, Bonn, Leverkusen und Rhein-Sieg-Kreis. Damit zählen sie zu den größten Franchise-Partnern des Unternehmens in Deutschland. „Unsere Werte sind: offen und ehrlich, menschlich und verlässlich. Sie sind bei uns nicht nur auf eine Wand gemalt, wir leben diese Werte“, sagt Christian Bartky. Vom Immobilienbüro zum Tierfachhandel Der 48-Jährige wuchs in Rodenkirchen auf und bezeichnet sich als richtigen „Rodenkirchener Jung“. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann der Grundstücksund Wohnungswirtschaft. Schon mit 23 Jahren machte er sich selbstständig und führte mehrere Jahre ein Büro für Vertrieb und Beratung in der Immobilienbranche. Wirtschaftlich lief es gut, doch irgendwann

fehlte ihm die Begeisterung für seine Arbeit. „Ich bin überzeugt davon, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn man das, was man macht, mit Leidenschaft macht“, sagt Bartky. 2009 bot sich durch Zufall die Chance, zwei Fressnapf-Märkte in St. Augustin und Siegburg zu erwerben. Viele aus seinem Umfeld hätten ihm damals von dem Schritt abgeraten, erzählt Bartky. Unterstützung bekam er vor allem von Stella. „Ich wollte etwas mit Menschen machen, nicht mit Steinen. Ich wollte mit Teams arbeiten, Verantwortung für Mitarbeitende übernehmen und sie in ihren Stärken entwickeln“, schildert er. Der Einstieg war nicht einfach. Für die Übernahme der Märkte musste Bartky nicht nur viel Geld investieren, sondern stand gleichzeitig vor völlig neuen Herausforderungen: Warenwirtschaft, Einkauf, Personalführung und Handelsorganisation. „Ich hatte damals auch keine Ahnung von der Branche“, sagt er offen. Intensiv arbeitete er sich ein. Gleich zu Beginn musste er sich zudem gegen neue Konkurrenz behaupten. Direkt neben dem Standort in St. Augustin eröffnete ein großer und moderner Tierfachmarkt. Bartky reagierte schnell, investierte erneut Geld und ließ seine Filiale umfas-

send modernisieren. „Das hätte auch schiefgehen können, aber mein Mut hat sich gelohnt“, berichtet er. Auf Expansionskurs 2015 folgte mit einer Filiale in Bergisch Gladbach die erste Neueröffnung. Ab 2016 ging es dann Schlag auf Schlag: Weitere Märkte kamen hinzu, mit Verkaufsflächen zwischen 350 und 1.400 Quadratmetern. „Anfangs war es gar nicht unser Plan, so groß zu werden, doch dann kam der unternehmerische Ehrgeiz“, erinnert sich Bartky. Eine zentrale Rolle spielt dabei Stella Bartky. Die Diplom-Betriebswirtin ist offiziell seit 2018 im Unternehmen tätig. „De facto ist sie aber seit der ersten Stunde dabei – wir waren vom ersten Tag ein starkes Team“, sagt Christian Bartky. Kennengelernt hatten sich die beiden vor 21 Jahren während eines USA-Urlaubs. Stella Bartky stammt ursprünglich aus Bayern und studierte Betriebswirtschaftslehre in Würzburg. Beruflich war sie unter anderem bei der Daimler AG und als Produktmanagerin im Bereich Business Development bei der Mediengruppe Pressdruck tätig. Viele Jahre führten die beiden eine Wochenendbeziehung, auch nach der Geburt der beiden Kinder. Vor acht Jahren entschied sich Stella für den

Umzug nach Köln – ein Schritt, den sie nicht bereut. „Köln hat mich sehr herzlich empfangen, und ich fühle mich sehr wohl hier“, sagt die 42-Jährige. Mit dem Ortswechsel stieg sie offiziell ins Unternehmen ein und verantwortet den gesamten Personalbereich der Filialen – genau dieses Thema liegt den Bartkys besonders am Herzen. Mitarbeitende im Mittelpunkt Rund 200 Mitarbeitende arbeiten in ihren Filialen. Trotz des starken Wachstums legen sie großen Wert auf persönliche Nähe und einen respektvollen Umgang. „Wir nehmen die Menschen und unsere Mitarbeitenden sehr ernst. Wir haben immer ein offenes Ohr“, sagen die Bartkys. Wenn jemand kurzfristig frei braucht, weil es etwa familiäre Probleme gibt, wird nach Lösungen gesucht. Ebenso bei finanziellen Engpässen. „Wenn das Auto kaputtgeht und gleichzeitig eine hohe Nebenkostenabrechnung kommt, bekommen die Mitarbeitenden innerhalb kurzer Zeit einen Gehaltsvorschuss. Wir lassen keinen hängen“, sagt Christian Bartky. Moderne Konzepte und breite Auswahl Das Sortiment in ihren Fachmärkten umfasst mehr als 8.000 Produkte – von Tiernah-


rung und Pflegeartikeln über Kratzbäume und Transportboxen bis hin zu Hundebetten und Zubehör für Kleintiere. Gleichzeitig entwickelt sich das Unternehmen kontinuierlich weiter. So finden sich in den Märkten der Bartkys auch BARF-Shops, da immer mehr Hundehalter auf diese Form der Ernährung mit frischen, rohen Lebensmitteln setzen. Zudem soll das Angebot an Spezial- und Diätnahrung weiter ausgebaut werden. Auch digitale Angebote gewinnen zunehmend an Bedeutung. Click & Collect gehört mittlerweile ebenso zum Service wie der Fressnapf-Onlineshop als zusätzlicher Vertriebskanal. Beratung aus Leidenschaft als Erfolgsrezept Die Bartkys legen großen Wert auf Qualität bei ihren Produkten. Für den Erfolg ihres Unternehmens spielten aber ebenso die Mitarbeitenden eine wichtige Rolle. „Unsere Mitarbeitenden bringen eine große Leidenschaft für Tiere mit. Viele von ihnen haben selbst Tiere“, schildert Stella Bartky. Zusätzlich werden die Beschäftigten in der Fressnapf-Akademie branchenspezifisch geschult. „Die Kundinnen und Kunden können unsere Mitarbeitenden jederzeit ansprechen und sich ausführlich beraten lassen“, sagt Stella Bartky. „Ob es um Spezialfutter geht oder darum, ob ein Hundegeschirr richtig sitzt, diese persönliche Beratung ist uns sehr wichtig – ein Herausstellungsmerkmal gegenüber den Onlineshops“, so Christian Bartky. Neben der Arbeit im eigenen Unternehmen arbeitet er mehrmals im Monat in der Fressnapf-Zentrale in Krefeld. Seit 2014 sitzt er dort im Beirat von Fressnapf, dem Gremium, das die Unternehmensstrategie mitentwickelt. Seit sechs Jahren ist er Beiratsvorsitzender. „Die Beiratstätigkeit macht einen großen Teil meiner Arbeit aus“, sagt der zweifache Vater, „und ich bin dankbar, dass meine Familie diese Doppeltätigkeit so unterstützt.“

Privat teilen die Bartkys die Leidenschaft ihrer Kunden und Mitarbeitenden für Tiere. Christian Bartky wuchs mit einem Hund auf, Stella Bartky mit Katzen. Lange Zeit gehörte eine Katze zur Familie. Vor Kurzem starb sie mit 17 Jahren. „Noch ist das zu frisch, um uns ein neues Tier in die Familie zu holen“, sagt Stella Bartky. Engagement für Region und Gesellschaft Auch gesellschaftliches Engagement gehört für das Unternehmerpaar selbstverständlich dazu. Nach der Flutkatastrophe 2021 unterstützten die Bartkys unter anderem das Tierheim Bonn finanziell und mit tatkräftiger Hilfe beim Wiederaufbau. Darüber hinaus fördern sie die Ausbildung von Begleithunden, unterstützen das Tanzcorps der KG Kapelle Jonge aus Weiß und spenden regelmäßig Tierfutter – auch für Tiere in der Ukraine. „Wir haben neben Fleiß und Arbeit natürlich auch viel Glück gehabt und möchten etwas zurückgeben“, sagt Christian Bartky.

Neueröffnung in Godorf – weitere Märkte geplant Vor fünf Jahren verlegte das Unternehmen seinen Verwaltungssitz von Bonn ins Gewerbegebiet Rodenkirchen. Im April eröffneten die Bartkys ihren bislang jüngsten Markt in Godorf neben der Metro. Für das Ehepaar war dies eine Herzensangelegenheit, weil es selbst in Rodenkirchen lebt und es in der Umgebung bislang keinen Fressnapf gab. „Wir sind immer wieder darauf angesprochen worden, wann wir hier endlich einen Markt eröffnen“, erzählt Stella Bartky. Die positive Resonanz nach der Eröffnung habe sie überwältigt, schildert sie. Noch in diesem Jahr sollen zwei weitere Märkte hinzukommen. „Wir entwickeln das Unternehmen weiter, solange wir mit Leidenschaft und Freude dabei

Der Barf-Shop im Fressnapf Markt in Köln-Godorf.

HERZ FÜR TIERE

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Christian und Stella Bartky

sind“, sagt Christian Bartky. Im Mittelpunkt sollen dabei weiterhin die gleichen Werte stehen, mit denen alles begann: Nähe zu den Menschen, Leidenschaft für Tiere und ein verantwortungsvoller Umgang mit Mitarbeitenden und Kunden. (sb)

Fotos: Redinger-Libolt

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Foto: liliya kulianionak – stock.adobe.com

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Der Dackelhype:

Warum die kleinen Vierbeiner gerade überall sind Der Dackel ist wieder da. Wobei: Eigentlich war er nie wirklich weg. Gerade sieht man ihn überall: auf Instagram, in der Werbung, im Café, auf Stofftaschen und natürlich an der Leine im Veedel. Mit seinen kurzen Beinen, dem langen Rücken und diesem sehr eigenen Blick bleibt er sofort im Kopf. Ein Dackel läuft nicht einfach nur mit. Er hat Meinung, Charakter und meistens auch einen Plan. Für diesen Artikel haben wir mit Tierärztin Mag. med. vet. Sonja Pulheim gesprochen. Denn so groß die Liebe zum Dackel ist, so wichtig ist auch der ehrliche Blick auf seine Gesundheit.

Vom Jagdhund zum Trendhund Ursprünglich wurde der Dackel für die Jagd gezüchtet. Heute ist er Familienhund, Stadtbegleiter und kleines Kultsymbol. Er wirkt niedlich, aber nicht langweilig. Genau das macht ihn gerade so beliebt. Er passt in die Stadt, auf Fotos und in eine Zeit, in der Haustiere auch online immer sichtbarer werden. Der süße Look hat Grenzen So charmant der Dackel ist, man sollte den Hype nicht nur romantisch sehen. Der

typische Körperbau des Dackels hängt mit einer genetisch bedingten Veränderung der Knorpelentwicklung zusammen, der sogenannten Chondrodysplasie beziehungsweise Chondrodystrophie. Sie sorgt für die kurzen Beine und den im Verhältnis langen Rücken. Genau dieser Körperbau kann gesundheitliche Folgen haben. Dackel haben eine besondere Veranlagung für Bandscheibenerkrankungen, umgangssprachlich oft Dackellähme genannt. Auch Arthrose oder Gelenkprobleme können durch Fehlstellungen der Gliedmaßen begünstigt werden.

Wenn Optik wichtiger wird Besonders sensibel wird es beim sogenannten Tigerdackel. Seine auffällige Fellzeichnung entsteht durch den Merle-Faktor. Problematisch wird es, wenn zwei Hunde mit Merle-Gen verpaart werden. Dann können sogenannte Double-Merle- oder Weißtiger-Hunde entstehen, die ein deutlich erhöhtes Risiko für Taubheit, Blindheit sowie Fehlbildungen an Augen oder Innenohr haben. Diese Verpaarung ist aus Tierschutzsicht hochproblematisch

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Dackelliebe heißt Verantwortung Natürlich spricht das alles nicht gegen Dackel. Im Gegenteil: Wer Dackel liebt, sollte ehrlich über ihre Bedürfnisse sprechen. Sie brauchen Bewegung, Beschäftigung, Erziehung und einen Alltag, der ihren Rücken nicht unnötig belastet. Übergewicht, viele Treppen oder falsche Belastung können problematisch werden. Auch bei der Wahl eines Welpen sollte genau hingeschaut werden. Der Deutsche Teckelklub, kurz DTK, setzt bei der Zucht auf klare Vorgaben und gesundheitliche Auflagen für Züchtende.

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Hype ja, aber bitte mit Verantwortung Der Dackel darf gefeiert werden. Er ist klug, witzig, mutig und für viele Menschen ein echter Herzenshund. Trotzdem sollte der Hype nicht dazu führen, dass eine Rasse nur noch über ihr süßes Aussehen wahrgenommen wird. Wer sich für einen Dackel entscheidet, übernimmt Verantwortung für ein Tier mit besonderen Bedürfnissen. Dackelliebe bedeutet nicht, den Hype blind mitzumachen, sondern bewusst hinzuschauen und dem Hund ein Leben zu ermöglichen, das zu ihm passt. (lf)

Foto: Seventyfour – stock.adobe.com

und wird im Zusammenhang mit Qualzucht nach § 11b Tierschutzgesetz eingeordnet.

HERZ FÜR TIERE


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VERANSTALTUNGEN

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In Köln fällt im Juni 2026 der Startschuss für die wichtigsten Festivals in der Stadt und NRW mit lokalem Bezug. Da ist einerseits der offene, sommerliche Mix am Fühlinger See, andererseits die urbane Club- und OpenAir-Kultur an der Südbrücke und am Tanzbrunnen. Dazu kommt mit dem Rainbow Festival ein Event, das neben Musik auch ein klares Zeichen für Vielfalt setzt. Der Start in die Festivalsaison zeigt damit ziemlich gut, wie breit Köln im Sommer aufgestellt ist: lokal, bunt, nahbar und mit viel Lust auf Gemeinschaft.

KDK Open Air lockt mit Deutsch-Rap am 19./20.06. Nur zwei Wochen später folgt mit dem KDK Open Air 4.0 am 19. und 20. Juni 2026 ein deutlich urbanerer Akzent an der Südbrücke in Köln. Das OpenAir steht für Deutsch-Rap, Bass, Sonne und eine klare Szene-Ausrichtung, die in den letzten Jahren immer mehr Fans in die Stadt gezogen hat. Gerade die Lage direkt am Rhein gibt dem Festival seinen besonderen Kölner Charakter: nicht riesig, aber nah dran an der Stadt und ihrem Sommerrhythmus. Bis zu 4.000 Fans des Festivals feiern unter anderem das Line-up mit Makko, Boondawg und Baran Kok. Jeck im Sunneshing am 20.06. Jeck im Sunnesching ist Karneval im Sommer. Für alle Jecken,

die nicht auf die nächste Session warten können. Bei Jeck im Sunnesching wird auch im Sommer kostümiert gefeiert. Knappe Kostüme und sommerliche Karnevalsoutfits ersetzen Zwiebellook und Kältegefahr. Gefeiert wird bei Jeck im Sunnesching in Köln direkt am Rheinufer im Jugendpark und natürlich in Kneipen und Clubs in ganz Köln. Rainbow Festival mit Pop, kölscher Musik und EDM am 27.06. Ein Höhepunkt der Kölner Festivalsaison folgt am 27. Juni mit dem Rainbow Festival am Fühlinger See. Das Event ist eng mit dem ColognePride verbunden und bringt Pop, Party und Vielfalt auf zwei Bühnen, die in Köln kaum passender sein könnten. Von den No Angels über Marianne Rosenberg, Kasalla bis David Puentez oder Felix Jaehn und Mia Julia ist das Line-up kunterbunt. Mit seiner Mischung aus Lebensfreude, offenem Publikum und sommerlicher Kulisse gehört das Rainbow Festival zu den sichtbarsten und sympaFotos: Rainbow Festival

Festivalstart mit Eat Play Love am 04.06. Die Saison startet gleich mit einem Highlight und mit elektronischer Musik der Spitzenklasse am Wasser. „Eat Play Love“ eröffnet vom 04. bis 07.06. am Fühlinger See die warme Jahreszeit mit einer Mischung aus Musik, Food, Sport und See-Atmosphäre. Das Format lebt von seiner lockeren Mischung aus Daydrinking-Feeling, spektakulären Wakeboard-Aktionen internatio-

naler Profis und sommerlichem Lebensgefühl – genau die Sorte Event, die in Köln schnell zum Treffpunkt für ein bunt gemischtes Publikum wird und Tausende begeisterte Besuchende anlockt.

Foto: Julian Huke

Köln startet ab Juni in den Festivalsommer

Künstlerinnen und Künstler wie Mia Julia, No Angels oder David Puentez spielen beim Rainbow Festival.

thischsten Terminen im Kölner Festival-Kalender. HYPE Festival mit Rapper Haftbefehl am 27.06. Ebenfalls am 27. Juni steigt das HYPE Festival am modernisierten Tanzbrunnen Köln. Das Festival richtet sich an ein junges, urbanes Publikum und bringt Festivalenergie mitten in die Stadt. Im Line-up stehen unter anderem der aus der Netflix-Doku bekannte Rapper Haftbefehl und Lil Baby ganz vorn. Der Tanzbrunnen als Location ist dafür ein dankbarer Ort: zentral, offen und mit Blick auf den Rhein. Für den Kölner Festivalsommer ist das HYPE ein Termin, der sich längst einen festen Platz im Kalender erarbeitet hat. Parookaville Noch größer wird der Blick auf den deutschen Festivalkalender mit Parookaville. Das Elektro-Festival findet vom 17. bis 19. Juli 2026 am Airport Weeze in Nordrhein-Westfalen statt und zählt zu den größten Musikfestivals des Landes. Auch wenn es nicht im Juni liegt, gehört es als Schwergewicht der nahen Festivalsaison schon jetzt zur Story dazu. Parookaville ist längst mehr als nur ein Festival: Es ist ein eigenes Paralleluniversum mit eigener Stadt, eigener Sprache und einem Publikum, das für dieses Wochenende in eine andere Welt eintaucht. Für alle Festivals im Kölner Sommer gilt schon jetzt, sich direkt die noch restlichen Tickets zu sichern. (ff)


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Francescone feiert das erste Weinfest Ein Abend für Genießende, Geschichten und gute Begegnungen

Am Samstag, 12. September 2026, ab 16:30 Uhr lädt Francescone zum ersten Weinfest ein. Ein neues Format, das Genuss, Gastfreundschaft und italienische Lebensfreude zusammenbringt. Gemeinsam mit den hauseigenen Sommeliers und ausgewählten Winzern entsteht an diesem Abend mehr als eine klassische Weinverkostung. Die Gäste werden ab 16:30 Uhr auf der Terrasse mit dem ersten Glas empfangen. Anschließend führen die Sommeliers durch die Weinauswahl und erklären Herkunft, Charakter und Besonderheiten. Die Winzer erzählen von ihren Reben, Böden, Jahrgängen und der Leidenschaft, die in jeder Flasche steckt. Gerade diese persönliche Nähe macht den Reiz des Abends aus. Wein wird hier nicht nur probiert, sondern erlebt. Man hört die Geschichten hinter dem Geschmack, kommt ins Gespräch und entdeckt vielleicht genau den Wein, der künftig zu besonderen Momenten gehört. Auch kulinarisch bleibt Francescone seiner Linie treu. Zu den

Weinen werden ausgewählte Fingerfood-Spezialitäten serviert, abgestimmt auf die jeweiligen Aromen. Wenn später der Abend hereinbricht, versammeln sich alle Gäste zu einer gemeinsamen Spaghettata: unkompliziert, herzlich und ganz wie in Italien. Das erste Weinfest bei Francescone ist eine Einladung an alle, die guten Wein lieben, Neues entdecken möchten und Genuss als gemeinsames Erlebnis verstehen. (rp) Reservierung ist erforderlich. Termin: Samstag, 12. September 2026, ab 16:30 Uhr Ort: Francescone, Terrasse Preis: 70 Euro pro Person, inklusive Weinverkostung und Speisen Reservierung per WhatsApp: 0152 03167261 Restaurant: 0221 16891589

Restaurant Da Francescone Mildred-Scheel-Straße 2, 50996 Köln

Foto: Ralf Perey

Wenn der Spätsommer in Köln seine warmen Farben auf die Terrassen legt, beginnt die richtige Zeit für ein Glas Wein, inspirierende Gespräche und kulinarische Momente unter freiem Himmel.

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ankheiten und beifür ansteckenden das Gedeihen Krankheiten von Weinreben. und für das Gedeihen von Weinreb Maternus Maternus bedeutet bedeutet „der Mütterliche“. „der Mütterliche“. Er ist Patron Er ist Patron gegen Fieber, gegen Fiebe ar er Schüler Der desLegende heiligennach Petrus warund er Schüler erster des heiligen Petrus und erster bei ansteckenden bei ansteckenden Krankheiten Krankheiten und fürund dasfür Gedeihen das Gedeihen von Weinreben. von Weinreb e Kölner Bischof. namentlich bekannte Kölner Bischof. Der Legende Der Legende nach war nach er war Schüler er Schüler des heiligen des heiligen Petrus Petrus und erster und erster ogenannten Maternusportal Maternus wird im amsogenannten Maternusportal am namentna lich ment bekann lich be te kann Kölner te Köl Bischof. ner Bischof. s des Kölnernördlichen Doms dargestellt Querhaus unddes Kölner Doms dargestellt und Maternus Maternus wird im wird sogenannten im sogenannten Maternusportal Maternusportal am am ahrhundert ein warwichtiger im frühen Mann. 4. Jahrhundert ein wichtiger Mann. nördlichen nördlichen Querhaus Querhaus des Kölner des Kölner Doms dargestellt Doms dargestellt und und war imwar frühen im frühen 4. Jahrhundert 4. Jahrhundert ein wichtiger ein wichtiger Mann.Mann.

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Foto: Patrick Horn

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Vom 16. bis 26. Juli 2026 bekommt Köln ein neues sommerliches Genussformat: Der Sommer-Weinmarkt am Rhein feiert Premiere an einem neuen Veranstaltungsort. Nachdem die Weinveranstaltungen bislang vor allem vom Neumarkt bekannt waren, zieht es die Winzerinnen und Winzer erstmals ans Rheinufer. Geplant ist der Markt aktuell ab dem Skatepark kurz hinter dem Rheinauhafen in Richtung Südbrücke. Wie lang die Genussmeile am Ende wird, hängt noch davon ab, welche Ausstellenden final dabei sind. Atmosphäre direkt am Rhein Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf die bekannten Pagodenzelte mit Tischen und

Bänken freuen. Dort kann man geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung oder Regen entspannt verweilen. Statt großem Bühnenprogramm stehen Genuss, Begegnung und echtes Kölner Sommergefühl im Mittelpunkt. Musikalische Darbietungen sind von der Stadt Köln aktuell nicht zugelassen, im Vordergrund steht deshalb die entspannte Weinmarkt-Atmosphäre direkt am Rheinufer. Weine, Sekt und Traubensaft Das Angebot richtet sich nicht nur an Weinprofis. Angeboten werden Weiß-, Rot- und Roséweine, Winzersekt, Prosecco sowie Traubensäfte aus bekannten Weinregionen Deutschlands und dem europäischen Ausland. Wer

Foto: Andreas Klein

Sommer-Weinmarkt am Rhein: Genuss-Premiere mit Rheinblick Lust hat, Neues zu probieren, kann sich durch verschiedene Rebsorten und Stilrichtungen kosten. Kulinarische Begleitung Auch kulinarisch soll der Sommer-Weinmarkt einiges bieten. Fest eingeplant sind Grillspezialitäten, Flammkuchen und herzhaft belegte Brote. Zusätzlich wird überlegt, das Angebot besonders für Familien zu erweitern, etwa mit Eis, Pfannkuchen, Crêpes oder ähnlichen süßen Kleinigkeiten für Kinder. Eintritt frei und Öffnungszeiten Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist der Sommer-Weinmarkt Montag bis Freitag von 13:00 bis 22:00

Uhr, Samstag und Sonntag von 12:00 bis 22:00 Uhr. Damit eignet sich der Markt für einen Besuch nach Feierabend genauso wie für einen entspannten Wochenendausflug am Rhein. Teaser: Herbst-Weinmarkt auf dem Neumarkt Wer danach noch nicht genug vom Weingenuss hat, darf sich den nächsten Termin vormerken: Vom 8. bis 18. Oktober 2026 findet der Herbst-Weinmarkt auf dem Neumarkt statt und bringt noch einmal gemütliche Weinmarktstimmung mitten in die Kölner Innenstadt. (lf)

1. Sommer-Weinmarkt

16. bis 26. Juli 2026 • Rheinufer Köln (zwischen Skateplaza und Schönhauser Str.) Besuchen Sie unser gemütliches Weindorf am Kölner Rheinufer zwischen Rheinauhafen (Skateplaza) und Schönhauser Straße. Winzer aus den besten Weinregionen Deutschlands präsentieren ihre Produkte. Probieren Sie Weinerzeugnisse direkt vom Winzer und genießen Sie dazu passend regionale Köstlichkeiten und Kaffee-Spezialitäten.

Freier Eintritt!

Mo.- fr. 13:00 bis 22:00 Uhr • Sa. + Sonntag 12:00 bis 22:00 Uhr • Am 26.7. 2:00 bis 18:00 Uhr • www.josephniekeug.de


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ChurchChill: Ein Abend zum Durchatmen, Zuhören und Schmunzeln Eine Kirche hat von Haus aus etwas Besonderes. Sie klingt anders, sie fühlt sich anders an und irgendwie wird man automatisch ein bisschen leiser, sobald man sie betritt. Genau dieses Gefühl greift ChurchChill auf und macht daraus einen Abend, der entspannt, stilvoll und überraschend anders ist.Keine Party, kein lautes Event, kein „höher, schneller, weiter“. Bei ChurchChill geht es ums Ankommen, Zurücklehnen und Genießen. Warme Lichtstimmung, gute Livemusik, Lounge-Klänge, ein Drink in der Hand, kleine Snacks und dazu ein Raum, der mehr Atmosphäre mitbringt als so manche Eventlocation mit Nebelmaschine. Musikalisch wird es ruhig, warm und entspannt. Musik, die nicht drängt, sondern trägt. Dazu kommen feinsinnige Stand-up-Comedy-Momente, die nicht laut sein müssen, um zu wirken. Eher ein kluges Augenzwinkern, ein Schmunzeln zwischen den

Tönen und vielleicht auch der eine oder andere Gedanke, der hängen bleibt. Gerade diese Mischung macht ChurchChill so besonders: ein bisschen Konzert, ein bisschen Lounge, ein bisschen Lachen und ganz viel Atmosphäre. Ein Abend für Menschen, die Kultur mögen, aber nicht unbedingt Gedränge, Dauerbeschallung oder steife Konzertsaalstimmung brauchen. Das erste Event findet am 24. Juli um 19:00 Uhr in der evangelischen Auferstehungskirche in Köln-Sürth statt. Veranstalter ist die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rodenkirchen. Eintritt 25 Euro. Mehr Informationen und Tickets gibt es unter www. church-chill.de. ChurchChill ist eine Einladung, Kirche einmal anders zu erleben. Nicht lauter, sondern näher. Nicht überladen, sondern angenehm leicht. Und vielleicht genau deshalb ein Abend, der in Erinnerung bleibt. (rp)

Kurzinfos: ChurchChill 24. Juli 2026, 19:00 Uhr

Eintritt 25 Euro Mehr Infos und Tickets: www.church-chill.de

200 JAHRE KD WIR FEIERN JUBILÄUM! Leinen los in ein ganz besonderes Jubiläumsjahr! Feiern Sie mit uns 200 Jahre KD und viele neue #kdmoments. KD Deutsche Rheinschiffahrt GmbH T +49 221 2088 318 · info@k-d.com · www.k-d.com

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Greator Festival in der LANXESS arena:

Inspiration und Persönlichkeitsentwicklung im Trend

Fotos: Laura Fritz

tet dafür einen großen Rahmen und macht deutlich, wie stark das Interesse an solchen Themen inzwischen geworden ist.

Persönlichkeitsentwicklung ist längst kein Nischenthema mehr. Viele Menschen beschäftigen sich bewusster mit Motivation, innerer Stärke, beruflichen Zielen und persönlichem Wachstum. Genau hier setzt das Greator Festival an. Es richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die neue Impulse suchen, sich inspirieren lassen möchten und offen für Veränderung sind. Zwei Tage voller Inspiration mitten in Köln Am Freitag, 26. Juni 2026, und Samstag, 27. Juni 2026, findet

das Greator Festival in der LANXESS arena in Köln statt. Damit wird eine der bekanntesten Veranstaltungsstätten der Stadt zum Treffpunkt für alle, die sich mit Motivation, Coaching und persönlicher Entwicklung beschäftigen. Einlass und Beginn sind laut Veranstaltungsseite derzeit noch nicht final angegeben. Ein Festival für neue Perspektiven und persönliche Ziele Redaktionell betrachtet steht das Format für einen Trend, der viele Lebensbereiche berührt. Es geht nicht nur darum, Vorträ-

gen zuzuhören, sondern auch darum, eigene Fragen mitzunehmen. Was möchte ich verändern? Welche Ziele passen wirklich zu mir? Wie finde ich mehr Klarheit, Energie und Vertrauen in meinen eigenen Weg? Warum Köln sehr gut zu diesem Veranstaltungsformat passt Köln ist eine Stadt, in der Begegnung, Austausch und Offenheit eine große Rolle spielen. Deshalb passt ein Festival rund um Inspiration und persönliche Entwicklung gut in die Domstadt. Die LANXESS arena bie-

Ein Termin für alle, die sich weiterentwickeln möchten Für Menschen, die sich für Motivation, Coaching, Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung interessieren, dürfte das Greator Festival 2026 ein spannender Termin im Kölner Veranstaltungskalender werden. Es zeigt, dass der Wunsch nach Orientierung, Wachstum und neuen Denkansätzen weiterhin aktuell ist. Inhaltsangabe und Quelle Die Informationen zu Datum, Veranstaltungsort sowie dem aktuellen Stand zu Einlass und Beginn stammen von der offiziellen Veranstaltungsseite der LANXESS arena zum Greator Festival 2026. Die Einordnung zu Persönlichkeitsentwicklung, Motivation und Inspiration ist redaktionell formuliert. (lf)

Katholische Kirche im Rheinbogen: Prozession, Messe mit Pfiff, Handarbeit und Spiel In der Katholischen Kirchengemeinde St. Joseph und Remigius findet am Dienstag, 2. Juni (18:00 Uhr), im Pfarrheim Arche, Augustastraße 21 in Rodenkirchen, der Näh- und Handarbeitstreff „Mit Herz und Hand“ statt. Interessierte werden gebeten, ihre Arbeitsmaterialien/-mittel mitzubringen. An Fronleichnam, Donnerstag, 4. Juni (9:30 Uhr), wird in St. Joseph, Weißer Straße 64 b in Rodenkirchen, eine Festmesse gefeiert, auf die eine Prozession zum Caritas-Altenzentrum und zur Kirche St. Maternus

folgt. Im Anschluss laden die Messdienerinnen und Messdiener zum Empfang ein.

kann, entrichtet eine kleine Spende.

Am Mittwoch, 10. Juni (20:00 Uhr), steht im Pfarrheim Wabe, Siegstraße 56 in Rodenkirchen, eine öffentliche Pfarrgemeinderatssitzung an.

Am Sonntag, 28. Juni (10:00 Uhr), wird in St. Georg, Kirchplatz 2 in Weiß, eine heilige Messe mit Pfiff gefeiert und anschließend zum Gemeindebrunch in das Pfarrheim eingeladen.

Am Dienstag, 16. Juni (9:30 Uhr), können Seniorinnen und Senioren ein Stadtteilfrühstück im Pfarrsaal von St. Remigius, Sürther Hauptstraße 130a in Sürth, genießen. Die Teilnahme ist nicht abhängig von der Konfession. Wer möchte und

Montags (19:30 Uhr, außer feiertags) probt der Maternuschor im Pfarrheim Arche. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Infos finden Sie unter www.maternuschor. de sowie auf Facebook und Instagram. Jeden Montag (15:30

Uhr, außer feiertags) sind Kinder von 6 bis 8 Jahren im Clubraum/Pfarrheim St. Remigius, Sürther Hauptstraße 130 b in Sürth, zum Spielen und Basteln eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter allemiteinanderremigius@rheinbogen-kirche.de. An jedem Mittwoch (18:00 bis 19:00 Uhr, außer in den Ferien) besteht im Pfarrheim Arche ein Angebot zur Meditation. Weitere Gottesdiensttermine und Infos finden sich unter www. rheinbogen-kirche.de. (eb)


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Spanischer Abend und WM-Fieber im Brauhaus Quetsch Auch bei den Getränken setzt das sympathische Team der Quetsch ganz auf südländisches Ambiente: Ob Sangria, Tinto de Verano oder ein kühles San Miguel: für das passende Urlaubsgefühl ist gesorgt. Ergänzt wird der Abend durch ein kleines Live-Programm, lassen Sie sich überraschen. Doch damit nicht genug: Pünktlich zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft am 11. Juni wird das Brauhaus Quetsch erneut zum zentralen Treffpunkt für Fußballfans. Beim beliebten „Public Viewing“ können die WM-Spiele gemeinsam verfolgt werden, unter anderem auf der Sommer-Terrasse mit Rheinblick.

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Damit gehört das Quetsch weiterhin zu den wenigen Orten im Veedel, an denen echtes Stadiongefühl aufkommt. Gemeinsam jubeln, mitfiebern und die besondere Atmosphäre genießen. Wer also Lust auf spanische Küche, gesellige Abende und packende Fußballmomente hat, sollte sich die kommenden Wochen im Brauhaus Quetsch nicht entgehen lassen. (mb)

Brauhaus Quetsch Hauptstr. 7 50996 Köln-Rodenkirchen

Grafik & Foto: Patrick Horn

Rodenkirchen darf sich auf einen sommerlichen Abend voller mediterranem Flair, kulinarischer Highlights und echter Fußballstimmung freuen: Am 4. Juli lädt das Brauhaus Quetsch ab 18 Uhr zum „Spanischen Abend – en la Casa de Quetsch“ ein. Die Gäste erwartet dabei ein Stück spanische Lebensfreude direkt am Rhein. Herzstück des Abends ist eine große „Paella de marisco“ aus der Riesengusspfanne. Darüber hinaus werden verschiedene Grillspezialitäten sowie weitere spanische Köstlichkeiten als Buffet serviert. Für das umfangreiche Angebot beträgt der Preis 45 Euro pro Person (Reservierung erforderlich).

Kontakt: 02 21 26 03 68 03 info@brauhaus-quetsch.de www.brauhaus-quetsch.de

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GVG Rhein-Erft feiert 70. Geburtstag Fotos: GVG Rhein-Erft GmbH

munalen Wärmeplanung übernimmt das Unternehmen Verantwortung, unter anderem in Erftstadt und Wesseling.

Ein Blick zurück trifft auf den modernen Energieversorger von heute: links die Gasfackel am Landeskrankenhaus Brauweiler im Jahr 1975, rechts GVG-Geschäftsführer Werner Abromeit vor der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der GVG.

Vom Gasversorger zum regionalen Energiedienstleister Die GVG Rhein-Erft GmbH aus Hürth feiert 2026 ihr 70-jähriges Bestehen. Aus dem einstigen Gasversorger ist ein vielseitiger Energiedienstleister geworden, der heute rund 80.000 Kundinnen und Kunden im Rhein-Erft-Kreis sowie in Teilen Kölns mit Energie versorgt. Gefeiert wird das Jubiläum das ganze Jahr über mit verschiedenen Aktionen. Höhepunkt ist das Jubiläumsfest am 11. Juli auf dem Unternehmensgelände in Hürth. Ein Unternehmen wächst mit der Region Gegründet wurde die GVG 1956 von der rhenag Rheinische Energie AG und der Stadt Köln

als Gasversorgungsgesellschaft im Landkreis Köln mbH. Damals startete das Unternehmen mit neun Mitarbeitenden und dem Auftrag, die Region mit Gas zu versorgen. Schon bald kamen weitere Kommunen hinzu, darunter Hürth, Wesseling, Rondorf, Frechen und der Landkreis Köln. Ein Selbstläufer war die neue Energieform zunächst nicht. Kohle und Öl bestimmten den Markt, viele Kundinnen und Kunden sowie Handwerksbetriebe waren anfangs zurückhaltend. Mit der Umstellung auf Erdgas in den 1960er-Jahren änderte sich das. Die GVG gewann an Bedeutung, das Netz wuchs und das Unternehmen wurde zu einer festen Größe in der regionalen Versorgung.

Versorgungssicherheit und neue Aufgaben Heute betreibt die GVG ein rund 1.850 Kilometer langes Erdgasnetz und liefert jährlich etwa eine Milliarde Kilowattstunden Erdgas. Auf Wunsch bietet das Unternehmen auch Bio-Erdgas und Wasserstoff an. Seit 2015 versorgt die GVG ihre Kundinnen und Kunden außerdem mit Strom aus Wasserkraft, seit 2018 engagiert sie sich in Projekten rund um regenerative Wärme. Rund 120 Mitarbeitende sorgen täglich für eine sichere Versorgung. Mit Wärmepumpentarifen, Wallboxen, Photovoltaikanlagen sowie Strom- und Erdgastankstellen begleitet die GVG zudem die Energie-, Wärme- und Mobilitätswende in der Region. Auch bei der kom-

Kinder- und Familienfest mit buntem Programm im Rheinpark Am Sonntag, 28. Juni (11:00 bis 17:00 Uhr), findet im Kölner Rheinpark, Eingang am Auenweg in Deutz, das jährliche Kinder- und Familienfest im Rheinpark statt. Der Eintritt ist frei. Organisiert wird die Veranstaltung vom städtischen Amt für Landschaftspflege und Grünflächen gemeinsam mit dem Förderverein Rheinpark. Beide kündigen ein buntes und abwechslungsreiches

Programm für die ganze Familie an, darunter viele Aktionen speziell für die Jüngeren. Ältere können sich auch über die vielfältige Arbeit im Kölner Grün informieren und dabei verschiedene Geräte und Maschinen kennenlernen. Schwindelfreien Besuchenden bietet sich die Möglichkeit, mit einem Hubsteiger hoch in die Baumwipfel zu fahren und dabei zusätzlich einen besonderen Rheinblick zu genießen. (eb)

Verwurzelung und Wandel „70 Jahre GVG stehen für eine sichere Energieversorgung und eine enge Verbindung zu den Menschen in unserer Region“, sagt Geschäftsführer Werner Abromeit. Sein Geschäftsführerkollege Phillip Erdle ergänzt: „Wir entwickeln unser Unternehmen kontinuierlich weiter und verstehen uns als Motor der Veränderung in unserer Region.“ Ein Beispiel ist das Projekt „H2-MiX“ in Erftstadt. Dort zeigte die GVG, dass die Beimischung von Wasserstoff in das bestehende Gasnetz technisch machbar und sicher ist. Damit richtet das Unternehmen den Blick weiter nach vorn. Jubiläumsfest für die ganze Familie Beim Jubiläumsfest am 11. Juli 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher von 14:00 bis 21:00 Uhr ein Programm für die ganze Familie. Auf der Bühne stehen Paveier, Klüngelköpp, Planschemalöör und Druckluft. Der Eintritt ist frei. (rp)

Stück Lateinamerika unter freiem Himmel in der Südstadt Altstadt-Süd. Am Samstag, 6. Juni, veranstaltet der Verein Wasi zum dritten Mal ein lateinamerikanisches Kulturfestival auf dem Severinskirchplatz im Vringsveedel. Es gibt Livemusik-Auftritte verschiedener Musiker aus Lateinamerika, einen DJ, Folkloretänze, lateinamerikanisches Essen und Getränke. Ein Zauberer bringt die kleinen Gäste zum Staunen und Lachen – ein Fest für die ganze Familie. Um 12:00 Uhr geht es los, gefeiert wird bis 21:00 Uhr. (sb)


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Campus der Diakonie Michaelshoven:

Wir sagen DANKE.

Foto: Nicolas Ottersbach

Großes Open-Air-Konzert mit Parkfest am 16. Juli

Im Kalender der Diakonie Michaelshoven e.V. ist deren alljährliches großes Open-AirKonzert und buntes Parkfest „seit Ewigkeiten“ terminiert auf den letzten Donnerstag vor den Sommerferien: 2026 findet die barrierefreie Veranstaltung für die ganze Familie am 16. Juli statt. Jung und Alt sind bei freiem Eintritt auf die Wiese im Parkgelände an der Pfarrer-te-Reh-Straße im Kölner Süden eingeladen, sich am abwechslungsreichen Bühnenprogramm und vielfältigen Angebot für Kinder zu erfreuen. Ab 17:00 Uhr ist Einlass. Um 22:00 Uhr endet das Fest. Bühnenprogramm, Speisen und Getränke Musik und Tanz bestimmen das um 18:00 Uhr startende Bühnenprogramm. Die Live-Acts bestreiten Kölner Größen und Newcomer. Den Haupt-Act bildet die Band Paveier. Zudem treten die 2021 gegründete Band Auerbach, Sänger Simon Schwieren und das Tanzcorps der KG Kapelle Jonge Köln-Weiß von 1947 e.V. auf. Für das leibliche Wohl sorgen wie gewohnt die festen Gastro-Partner der Diakonie. Der gesamte Abend steht wie immer ganz im Zeichen des guten Zwecks: Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken sowie sämtliche Spenden kommen der Stiftung einfach helfen und der

JUBILÄUMSFEST

Spenden-Kampagne „Du bist wertvoll“ der Diakonie Michaelshoven zugute. In diesem Jahr besteht zusätzlich die Möglichkeit der Pfandspende. Infostände und Kinderbereich An verschiedenen Ständen wird etwa über die Arbeit der Stiftung Diakonie Michaelshoven und Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements informiert. Vertreten ist auch die „Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt“ mit ihrem Projekt „Edelgard“. Gewohnt umfangreich fällt der durch Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe betreute Kinderbereich aus. Zu den vielfältigen Angeboten zählen Kinderschminken, Dosenwerfen, diverse Spiele und kreative Aktionen. Hinweise Das Mitbringen von Speisen und Getränken ist nicht erwünscht. Auf dem gesamten Gelände gilt ein striktes Glasverbot. Die Diakonie weist zudem darauf hin, dass der Campus an diesem Abend weder befahrbar ist, noch Parkplätze für Pkw und Krafträder zur Verfügung stehen. „Da auch die öffentlichen Parkflächen stark begrenzt sind, wird dringend die Anreise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV empfohlen.“ Hunde sind herzlich willkommen, müssen jedoch zwingend an der Leine geführt werden. (eb)

Am 11. Juli 2026 von 14 bis 21 Uhr, Max-Planck-Str. 11 in Hürth

EINTRITT FREI

Druckluft

Klüngelköpp

Paveier

Planschemalöör

buntes Familienprogramm

www.gvg.de


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Rodenkirchener Sommertage 2026: Fest der Bands und Begegnungen Wenn sich die Maternusstraße und die Rodenkirchener Hauptstraße wieder in eine lebendige Festmeile verwandeln, ist es Zeit für die Rodenkirchener Sommertage. Am 11. und 12. Juli 2026 lädt der Treffpunkt Rodenkirchen e.V. zu einem Wochenende voller Musik, Genuss und Begegnungen ein.

Kulinarische Vielfalt Auch kulinarisch wird viel geboten: Frischer Fisch und Austern, Spießbraten, Bitterballen, Poffertjes, Reibekuchen und viele weitere Leckereien treffen auf Champagner, Wein, Kölsch und alkoholfreie Alternativen. Genuss gibt es also in jeder Variante.

Buntes Angebot zum Bummeln und Einkaufen Viele bunt gemischte Wagen, Zelte und Stände sorgen auch in diesem Jahr für ein vielfältiges Angebot. Besucherinnen und Besucher können stöbern, schauen und einkaufen. Ob Schuhe, hochwertige Textilien oder schöne Accessoires – hier gibt es einiges zu entdecken.

Musikprogramm: „Fest der Bands“ Musikalisch bleiben die Sommertage ihrem Motto „Fest der Bands“ treu. Von Oldies über Jazz und Swing bis zu deutscher und englischer Rockmusik, kölschen Klängen und BigBand-Sound ist vieles dabei. Zu den besonderen Höhepunkten zählen wieder die Auftritte von

Stadtteilbibliothek Rodenkirchen: Franco Melis spielt „Michael Kohlhaas“ Am Mittwoch, 24. Juni (19:30 Uhr), lädt Literamus e.V. zu einer intensiven Theateraufführung mit Franco Melis ein. Der Regisseur, Schauspieler und Autor ist in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38, in der Rolle des Selbstjustiz übenden Pferdehändlers Mi-

chael Kohlhaas zu erleben. Die Inszenierung des Solo-Stücks beruht auf Marco Balianis Bühnenfassung nach Heinrich von Kleists Novelle. Tickets (15 Euro) für die Veranstaltung des Fördervereins der Stadtteilbibliothek sind im Vorverkauf erhältlich im Teekesselchen, Hauptstraße 79 in Rodenkirchen. (eb)

DAS SOMMERTAGE-PROGRAMM

Motto: Wochenende der Bands Samstag: Gülcan Weber: Kinder Gesangsgruppe De Pänz us dem ahle Kölle JKBX BDDS Cologne Salon Rockestra Wolfgang Behrendt & friends Tanzcorps der Kapelle Jonge De Familich Marie und Band Eastwind PUDAK (Pänz us däm ahle Kölle), der Kapelle Jonge und der Danz Käppsche. Tanzschule sorgt für Bewegung Fest eingeplant ist auch der Auftritt der Tanzschule Stallnig-Nierhaus. Unter der Leitung von Georg Stallnig-Nierhaus zeigen Kinder und Jugendliche ihr Können und bringen das Publikum garantiert in Bewegung. Neue Ehrenamtsmeile Neu in diesem Jahr ist eine Ehrenamtsmeile mit Ehrenamts-

Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag Kölsche Messe TC Danz Käppsche Bigband, Leitung Nadja Schubert Zoum Sondy & Band Jazz & Soul Klangklau Wellnessdogge Tanzschule Stallnig-Nierhaus ZeitLos die Band bühne auf dem roten „Treffpunkt Rodenkirchen“-Teppich. Damit bekommt das Engagement im Veedel eine sichtbare Bühne. Organisation und Kontakt Petra Walterscheidt, Wolfgang Behrendt und Detlef Lauenstein organisieren das Fest für den Treffpunkt Rodenkirchen e.V. und freuen sich auf viele Gäste. Kurzentschlossene können sich noch beteiligen – als Sponsor oder mit einem kleinen Stand. (rp) Kontakt: info@walterscheidt.net

Foto: Ralf Perey

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Südstadt- & Lindenthalfest: Veedelleben im Fokus

Südstadtfest: bunt, kreativ und nah dran Am 13. und 14. Juni 2026 wird die Bonner Straße zwischen Chlodwigplatz und Bonner Wall zur Flaniermeile. Jeweils von 11:00 bis 22:00 Uhr präsentiert sich die Südstadt mit dem, was sie besonders macht: kleinere Manufakturen, Südstadt-Händler, Mode, Accessoires, Schmuck, Lifestyle, Winzer, Brauereien und Kreative. Rund 100 Stände sorgen dafür, dass es viel zu

entdecken gibt. Dazu kommen Bühnenprogramm, Streetfood mit Kölner Spezialitäten und internationalen Gerichten sowie eine Modenschau mit lokalem Design. Das Südstadtfest ist damit nicht nur ein Straßenfest, sondern auch ein Schaufenster für das kreative Leben im Veedel. Lindenthal: Familienfest mit Genussfaktor Auch Lindenthal feiert sein Veedel. Das Lindenthaler Familienund Veedelsfest findet vom 12. bis 14. Juni 2026 rund um den Karl-Schwering-Platz statt. Ab Freitag gibt es dort ein Gourmetfest mit Winzermeile, Foodständen, Kinderkarussell und Musik. Am Sonntag wird das Fest auf die Dürener Straße zwischen Karl-Schwering-Platz und Classen-Kappelmann-Straße ausge-

WIR WIR SUCHEN SUCHEN DICH! DICH! (M/W/D) (M/W/D)

Foto: Laura Fritz

Im Juni zeigen gleich zwei Kölner Veedel, wie lebendig Nachbarschaft sein kann. In der Südstadt und in Lindenthal geht es um Begegnung, Genuss, Musik und das Gefühl, draußen zusammenzukommen. Beide Feste laden dazu ein, Köln nicht nur zu besuchen, sondern mitten im Veedelsleben anzukommen.

weitet. Von 12:00 bis 19:00 Uhr entsteht dort ein Kinder-Spieleland, dazu gibt es eine Kinder-Rallye. Vor allem Kinder und Jugendliche stehen im Mittelpunkt. Bummeln, shoppen und verweilen Ein Höhepunkt in Lindenthal ist der verkaufsoffene Sonntag. Von 13:00 bis 18:00 Uhr öffnen die Geschäfte ihre Türen und laden zum Bummel ein. So verbindet das Fest Familienprogramm,

Kulinarik und lokalen Einzelhandel. Köln lebt durch seine Veedel Ob buntes Treiben in der Südstadt oder familienfreundliche Atmosphäre in Lindenthal: Beide Feste zeigen, wie wichtig die Veedel für Köln sind. Hier begegnen sich Nachbarn, Familien, Freundinnen und Besuchende. Genau das macht diese Straßenfeste schön: Sie bringen Menschen zusammen und zeigen Köln dort, wo es echt ist. (lf)

27. JUNI MATJESFEST

12:00 Uhr - mit Live-Musik AZ BV 1215_BV 1215 28.10.15 19:17 Seite 1

Tradition vor dem Weihnachtsfest

Austern knacken bei Jazzmusik

(M/W/D)

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FRISCHE MATJES – die traditionelle Fisch-Delikatesse –

19. Dezember Ob auf Hausfrauenart, mit Schwarzbrot, Zwiebeln, Bohnen, Ofenkartoffel Rösti Uhr – aboder 12.00 wir sind bekannt für unsere leckeren Matjes. Bitte denken Sie rechtzeitig an Ihre Vorbestellungen 50996 Köln-Rodenkirchen Maternusstraße 6 (Einfahrt Commerzbank) Telefon 0221- 93 55 0417 www.walterscheidt.net Mo.-Mi. 11.00-18.30 Uhr · Do. u. Fr. 11.00-23.00 Uhr · Samstag 10.00-16.00 Uhr


Mit einem Tusch ist es endlich so weit ... nach einer Bauzeit von gut 13 Jahren. Von den Kosten ganz zu schweigen, die sind mit ihren 1,5 Mrd. allgemein bekannt. Die langjährige Erfolgsstory davor ist deutlich erfreulicher zu lesen. Bereits im 19. Jahrhundert besaß Köln ein reges Musikund Theaterleben. Opernaufführungen fanden zunächst in unterschiedlichen Spielstätten statt, bevor der Wunsch nach einem repräsentativen Opernhaus entstand. Dies führte Anfang des 20. Jahrhunderts zum Bau des ersten großen Kölner Opernhauses am Habsburgerring. Am Rudolfplatz war 1902 die Geburtsstätte der Kölner Oper mit einem prachtvollen Bau im Stil des Historismus des Architekten Carl Moritz – und dies in einer Bauzeit von nur zwei Jahren! Leider wurde es im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört. Im Zuge der anschließenden Stadtplanung passte dieser Stil jedoch nicht mehr in das vorgesehene Stadtbild und es wurde ganz abgerissen. Wilhelm Riphahn wurde mit dem Bau einer neuen Oper am Offenbachplatz beauftragt. Auch dieser Bau dauerte nur drei Jahre und wurde 1957 feierlich eröffnet. Taktvorgabe in der Musikwelt Das neue Opernhaus galt damals als eines der modernsten Europas und wurde international beachtet. Besonders auffäl-

lig war die sachliche, klare Architektur, die sich bewusst von den prunkvollen Theaterbauten des 19. Jahrhunderts abhob. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Oper Köln zu einer der bedeutendsten Musiktheaterinstitutionen Deutschlands. Internationale Dirigenten, Sängerinnen und Sänger sowie innovative Inszenierungen prägten ihren Ruf. Die wohl berühmteste Aufführung der Operngeschichte Kölns war die Uraufführung von „Die Soldaten“ des Komponisten Bernd Alois Zimmermann im Jahr 1965. Die Oper galt lange als ‚unaufführbar‘, weil ihre musikalische Struktur extrem komplex war. Die Kölner Aufführung unter der musikalischen Leitung von Michael Gielen wurde zu einem internationalen Sensationserfolg und gilt bis heute als Wendepunkt der modernen Operngeschichte. Das Werk verbindet Zwölftonmusik, Jazz, Militärmusik und experimentelle Klangräume zu einem monumentalen Musikdrama. Weiter begeisterten Mozarts Don Giovanni, Wagners Parsifal, Verdis Otello und Alban Bergs Wozzeck die Opernfans. Kult-Konzert der anderen Art Ein Highlight für eine ganz andere Art des Opernpublikums war das legendäre Köln-Konzert mit Keith Jarrett im Januar 1975 um 23:00 Uhr. Zum Erstaunen der Besuchenden der vorange-

gangenen Aufführung strömten Hippies mit langen Haarmähnen und alternativen Klamotten in das feine Foyer. Wunderbar lasziv waren die Vorführungen des Tanzforums, wie zum Beispiel „Der grüne Tisch“. Doch wurde das Gebäude zunehmend sanierungsbedürftig. Technische Anlagen entsprachen nicht mehr modernen Anforderungen, außerdem bestanden erhebliche Probleme beim Brandschutz und bei der Bühnentechnik. Obwohl es namhafte Stimmen gab, die eher einen kompletten Abriss und Neubau propagierten, wurde 2012 eine Sanierung gestartet, die deutlich umfassender war, als man sich dies jemals vorgestellt hatte. Nun wird im Herbst der Taktstock wieder geschwungen und die Arien erklingen. Fokus aufs Ohr Ein besonderer Wert wurde auf die Tonqualität gelegt. Diese erreicht in den beiden Spielstätten mit einer verbesserten Raumakustik ein gänzlich neues Niveau. Auch Störgeräusche wurden reduziert. Kein Luftzug ist zu spüren, keine Klimaanlage zu hören, kein Gläserklirren dringt vom Foyer durch die Türen. Erzielt wurde dies durch umfangreiche Maßnahmen im Orchestergraben und im Proszenium-Bereich. Die Seitenwände sind nun fein perforierte Stahlbleche in Holzoptik und im Deckenbereich sind Schallsegel installiert. Die Raumakustik wurde zusätzlich durch einen speziellen Schaumstoff für die Sitze und durch leicht schräg gestellte Rückwände im Zuschau-

Foto: Stadtarchiv

Vorhang auf für ... die Kölner Oper

Foto: Stefan Schilling

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Foto: Max Bögl

STADTGESCHICHTEN

Foto: Jann Höfer

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erraum optimiert – alles im Einklang mit dem Denkmalschutz. Oper macht Erwachsene froh und die Kinder ebenso Auf Schatzsuche sollen Kinder in ihrem eigenen Bereich im Untergrund gehen. Der Weg dorthin führt über das Foyer des Opernhauses auf eine Doppelhelix-Treppe – eine architektonische Lösung mit kommunikativem Charakter. Man sieht gegenüber Menschen beim Hinabgehen zu und trifft sie erst wieder im zweiten Untergeschoss. Dort glänzt die runde Außenwand des Zuschauersaals mit einem Muster, das einer Reptilienhaut gleicht, einem vertrockneten Seeufer oder Mosaik, dank eines Anstrichs, der zu mehr als 75 Prozent aus Metallanteilen auf Messingbasis besteht. Die Wand wird durch variable Beleuchtungselemente in Szene gesetzt und hebt sich strahlend vom hellgrauen Terrazzo-Boden ab. Da Liebe bekanntlich auch durch den Magen geht, hat sich der Restaurantbereich verdoppelt und man kann durch die Rundumverglasung die Musikwelt erspähen. Doch vor allem heißt es im September endlich: Vorhang auf für den Rosenkavalier. Hoffentlich! (mr)


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Kölns Weg zur Klimaneutralität: Umweltbildung sensibilisiert Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Viele oft kostenfreie Naturerlebnisprogramme für Kölner Schulen und Kitas

Gut Leidenhausen Ein gutes Beispiel hierfür ist das in der Wahner Heide gelegene Umweltbildungszentrum Gut Leidenhausen (www.gut-leidenhausen.de). In Kooperation unter anderem mit dem NABU

Naturschutzbund Köln e.V. werden dort Workshops und Exkursionen bis hin zum mehrtägigen Bildungsurlaub oder einem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) angeboten. Menschen jeden Alters können hier Naturerfahrungen sammeln und praxisnah sowie erlebnisorientiert den verantwortlichen Umgang mit der Natur erlernen. Kölner Waldschule Seitens der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. wird mit großem personellem und finanziellem Engagement die Kölner Waldschule (www.sdw-nrwkoeln.de/waldschule) betrieben. Alle waldpädagogischen Angebote an den Lernorten Gut Leidenhausen, Lindenthaler Tierpark sowie direkt vor Ort in Bildungseinrichtungen sind für Kölner Kitas, Grund- und Förderschulen kostenfrei. Gefördert werden neben dem Interesse der Bevölkerung an der Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktion des Waldes auch das Verständnis für komplexe ökologische Zusammenhänge. Interessierte können sich im Rahmen ihrer persönlichen und beruflichen Lebensorientierung um den Platz für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bewerben. Wer an der Universität Köln Biologie auf Lehramt studiert, kann in der Waldschule außerdem in einem Praktikum erste Erfahrungen im Unterrichten sammeln und ein eigenes bio-

Kommando-Einheit K.R.A.K.E. e.V. (krake.koeln) ist Umweltbildung ein echtes Herzensanliegen. Kitas und Schulen können den Verein einmal im Jahr für einen kostenlosen Vortrag buchen.

logisch-naturwissenschaftliches Bildungsprojekt durchführen. WasserSchule Köln Seit über 30 Jahren verfolgt der gemeinnützige WasserForum Köln e.V. mit seinem außerschulischen Bildungsangebot das Ziel, Kinder und Erwachsene in der WasserSchule (wasserforum-koeln.de) für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser zu sensibilisieren. An authentischen Lernorten, wie zum Beispiel im Wasserwerk, in einer Kläranlage oder an Flüssen und Bächen, erfahren Schülerinnen und Schüler alles über Klimaanpassung, Regenwassernutzung, Überflutungsschutz, Begrünung und Flächenentsiegelung. Partner im Bemühen, Köln „klimafit“ zu machen, sind dabei die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB) sowie die RheinEnergie AG. Auch der Kölner Rhein-Aufräum-

Theater for Future Auf sehr unterhaltsame Weise regt das mobile „Theater for Future“ (www.tff-koeln.de) Kinder und Jugendliche in spannenden Geschichten spielerisch dazu an, sich mit Umweltschutzfragen auseinanderzusetzen. Zu den in Schulen aufgeführten Stücken stehen Begleitmaterialien zur Verfügung, mit deren Hilfe die in den Vorstellungen thematisierten Naturprozesse, wie zum Beispiel das Artensterben, im Unterricht nachbereitet werden können. (cg)

Fotos: Christof Gladow

Köln hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu werden. Das bedeutet, dass alle verursachten Treibhausgasemissionen entweder vermieden oder durch Klimaschutzmaßnahmen vollständig kompensiert werden müssen. Um das zu erreichen, müssen alle in der Gesellschaft mitmachen! In Köln engagiert sich nicht nur die Stadtverwaltung für den Umweltschutz, sondern es übernehmen auch viele Verbände und Vereine auf beeindruckende Weise Verantwortung. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Bürgerinnen und Bürger jeden Alters mit einem Bildungsprogramm für das Thema Klimaneutralität und den behutsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren. Dies ist nur dank der Unterstützung vieler ehrenamtlich engagierter Menschen in ihren Reihen möglich.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gut Leidenhausen, der WasserSchule Köln und des Theaters for Future.


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Fotos: Matthias Lechner

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V.l.: Die Oberstufenschüler besuchten das Europaparlament, Herz des politischen Europas und die Innenstadt von Brüssel. Auch die berühmten belgischen Pommes fehlten bei vielen Schülerinnen und Schülern nicht.

50 Jahre Europaschule Köln

Mit 22 Bussen nach Brüssel: Europaschule macht Europa erlebbar Wenn eine komplette Schule auf Reisen geht, braucht es eine Menge Planung: 22 Reisebusse, rund 1.000 Schülerinnen und Schüler und etwa 90 Lehrkräfte machten sich Anfang Mai von Köln aus auf den Weg nach Brüssel. Die Europaschule aus Zollstock wollte den Kindern und Jugendlichen Europa nicht nur theoretisch vermitteln, sondern direkt vor Ort erfahrbar machen. Europaparlament und NRW-Vertretung, Atomium und Planetarium Schon früh am Morgen herrschte am 8. Mai am Raderthalgürtel in Zollstock geschäftiges Treiben. Statt Unterricht wartete auf die Schülerinnen und Schüler ein Ausflug in die belgische Hauptstadt. „Mit dieser Fahrt möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern Europa näherbringen – nicht nur als abstraktes Konzept, sondern als gelebte Gemeinschaft“,

erklärt Schulleiter Kai Gruner. Gerade angesichts globaler Krisen sei es wichtig, europäische Werte nicht nur zu vermitteln, sondern auch erlebbar zu machen, betont er.

Monate zuvor. Im Frühjahr reisten Meier-Schulz und eine Kollegin eigens nach Brüssel, um Treffpunkte, Wege und die Parksituation für die Busse zu organisieren.

lernt, auch wie die Gesetze in Europa entstehen und entschieden werden“, sagt ein Oberstufenschüler. Die Fahrt habe ihnen gezeigt, wofür Europa stehe, meint ein anderer.

Je nach Altersstufe standen unterschiedliche Ziele auf dem Programm. Die jüngeren Jahrgänge besuchten unter anderem das Atomium, das Planetarium und den Freizeitpark „Mini Europe“. Die Mittelstufe erkundete das Haus der Europäischen Geschichte sowie das Parlamentarium, das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments. Für die Oberstufe ging es direkt ins EU-Parlament und zur Landesvertretung Nordrhein-Westfalen. „Wir haben die Unternehmungen altersgerecht ausgesucht“, sagt Lehrerin Sabine Meier-Schulz. Den übrigen Tag nutzten die Klassen individuell, um Brüssel zu erkunden. Die Vorbereitung der Fahrt begann bereits

Schüler begeistert Dass sich der Aufwand gelohnt hat, zeigte die Resonanz der Schülerinnen und Schüler. „Uns hat das Atomium besonders gut gefallen. Es war toll, wie es geleuchtet hat, und so weit oben zu sein“, erzählen die Unterstufenschüler Slam, Anisa und Leo. Oberstufenschüler Vincent berichtet: „Es war superinteressant. Uns wurde viel über das Europaparlament erzählt. Auch der Besuch bei der Landesvertretung NRW war total spannend.“

Europaschule startete vor 50 Jahren Die Reise war zugleich einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr der Europaschule. Die Schule feiert 2026 ihr 50-jähriges Bestehen. Gegründet wurde sie 1976 mit knapp 400 Schülerinnen und Schülern als vierte Gesamtschule Kölns. Ihr Leitgedanke lautete damals wie heute: „Bildung und Chancengleichheit für alle“. Das europäische Profil prägt die Schule bis heute. Schülerinnen und Schüler können aus sieben Fremdsprachen wählen, zudem gehören internationale Austauschprogramme fest zum Konzept. 2007 erhielt die Schule die Zertifizierung als Europaschule, seit 2016 trägt sie außerdem den Titel „MINT-freundliche Schule“. Derzeit besuchen knapp 1.300 Kinder und Jugendliche die Schule, unterrichtet von rund 115 Lehrkräften. Im weiteren Verlauf des Jubiläumsjahres stehen noch ein Ehemaligentreffen, ein großes Schulfest und zum Jahresende ein Festakt mit Gästen aus Politik, Stadtgesellschaft und Bildungswesen auf dem Programm. (sb)

Andere Schülerinnen und Schüler schilderten Eindrücke aus Gesprächen mit Abgeordneten, Ausschüssen und Dolmetschenden. „Wir haben echt viel ge-

Leasing-Rückgabe

Das kann teuer werden


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Unterstützung für die X-Schule gesucht Neues Bildungsprojekt in Rodenkirchen braucht Hilfe für den geplanten Start im September 2026

Im Mittelpunkt stehen projektbasiertes Lernen, Persönlichkeitsentwicklung und Zukunftskompetenzen. Kinder sollen nicht nur Wissen aufnehmen, sondern Zusammenhänge verstehen, eigene Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen finden. Das gesamte Schulkonzept

basiert auf den drei Säulen Vielfalt, Exzellenz und Wohlbefinden. Die Schule versteht sich als Partner und Impulsgeber innerhalb der bestehenden Bildungslandschaft. Gemeinsam mit öffentlichen und privaten Akteuren möchte die X-Schule international bewährte Lernkonzepte nach Köln bringen, moderne Bildungsimpulse setzen und Kinder auf eine Welt vorbereiten, die sich stetig verändert. Hinter dem Projekt liegen bereits fünf Jahre Aufbauarbeit. Rund 70 Familien haben ihre Kinder angemeldet, ein pädagogisches Team steht bereit. Auch der WDR begleitet die Entwicklung mit einer Langzeitdokumentation. Doch kurz vor dem geplanten Start fehlt nach dem kurzfristigen Absprung eines Investors ein wichtiger Teil der Finanzierung. Benötigt werden Mittel für Erstausstattung, Vorbereitungskosten und notwendige Bürg-

Foto: X-Schule

Rodenkirchen. Digitalisierung, künstliche Intelligenz und gesellschaftliche Veränderungen stellen auch die Bildung vor neue Aufgaben. Viele Eltern fragen sich: Was brauchen Kinder wirklich, um später selbstbewusst, verantwortungsvoll und glücklich ihren Weg zu gehen? In Köln-Rodenkirchen entsteht derzeit ein besonderes gemeinnütziges Bildungsprojekt: die X-Schule, eine weiterführende Gesamtschule in Gründung. Geplant ist der Start im September 2026 mit den Jahrgängen 5 und 6, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Bezirksregierung Köln.

„Hier entsteht Zukunft: Beim ersten Workshop mit Kindern und dem Partner Rheinflanke wurde der zukünftige Schulstandort — hier auf dem modernen öffentlichen Spielplatz direkt gegenüber — bereits mit Leben gefüllt.“

schaften. Damit die X-Schule wie geplant starten kann, werden Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht: Spender, Sponsoren, Unternehmen, Vertreter der Stadt und Menschen aus der Region, die moderne Bildung in

Köln möglich machen möchten. (rp) Weitere Infos: www.xschule.io Spenden: www.betterplace.org/ de/projects/176207 Kontakt: info@xschule.io

Dörte Diemert wird am 1. Juli Kölns neue Stadtdirektorin Mitte Mai hat der Rat der Stadt Köln Professorin Dr. Dörte Diemert zur neuen Stadtdirektorin bestellt. In diesem Amt folgt die aktuelle Stadtkämmerin und Leiterin des Dezernates für Fi-

nanzen und Recht am 1. Juli auf Andrea Blome, die Ende Juni in den Ruhestand tritt. „Dörte Diemert verfügt über große Verwaltungserfahrung, hohe fachliche Kompetenz und einen klaren

Blick für die Herausforderungen unserer Stadt. Ich freue mich sehr auf die weitere enge Zusammenarbeit in ihrer neuen Funktion als Stadtdirektorin“, gratulierte Oberbürgermeister

Torsten Burmester. Die Funktion der Stadtdirektorin umfasst die allgemeine Vertretung des Oberbürgermeisters sowie zentrale Aufgaben in der Verwaltungssteuerung. (eb)

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Baubeginn für den Solarpark der RheinEnergie in Rondorf im Juni

Foto: E. Broich

Inbetriebnahme des Solarparks im Herbst 2026 werden diese Feldwege wieder geöffnet, versichert die RheinEnergie.

Blick auf die abgesteckten Bereiche im weiten Feld und die Bebauung von Rondorf.

Die RheinEnergie AG errichtet von Juni bis voraussichtlich September dieses Jahres westlich der Autobahn A555 in Rondorf eine Freiflächen-Solaranlage. Die nach Fertigstellung insgesamt drei eingezäunten, gesicherten Bereiche erstrecken sich in Nord-Süd-Richtung von der Hahnenstraße bis zur Feldweg-Verlängerung der Giesdorfer Straße. Östlich grenzen sie relativ nah an den bewaldeten Streifen entlang der Autobahn, der unangetastet bleibt.

Mit einer installierten Spitzenleistung von 10,5 Megawattpeak (MWp) werde diese Anlage künftig der größte Solarpark auf Kölner Stadtgebiet sein, so die RheinEnergie. Rechnerisch könne dieser rund 3.000 Haushalte mit erneuerbarem Strom versorgen. Vorbereitung des Anlagenbaus im Mai Die für die Anlage vorgesehene Gesamtfläche von zehn Hektar war etliche Wochen zwecks einer Vergrämungsmaßnahme

mit rot-weißem Flatterband abgesteckt. Vorbereitende Arbeiten für den eigentlichen Bau sollten in den letzten Maitagen beginnen und mit der Einzäunung des Areals einhergehen. Aus diesem Grund sind bereits – beziehungsweise werden – der Feldweg in Verlängerung der Giesdorfer Straße kurz vor der Kreuzung mit dem Feldweg zum Friedrichshof sowie der Wirtschaftsweg in Verlängerung der Hahnenstraße ab der Baustelle gesperrt. Nach der

Start der eigentlichen Arbeiten voraussichtlich am 8. Juni Voraussichtlich am Montag, 8. Juni, beginnen die eigentlichen Bauarbeiten mit der Errichtung der Unterkonstruktion für die Solarmodule. Für diese erste Maßnahme seien circa 15 Tage veranschlagt, heißt es. Verkehr und Bauablauf Laut RheinEnergie erfolgt die Material-Anlieferung ausschließlich über die Hahnenstraße. Der Anlieferverkehr soll so organisiert werden, dass die Wohngebiete in Rondorf davon unberührt bleiben. Die Inbetriebnahme des Solarparks ist für Herbst 2026 geplant. Unter solarparkrondorf@rheinenergie.com nimmt die RheinEnergie Fragen zu den geplanten Bauarbeiten entgegen. (eb)

Foto: Lions Club

1.111 Kalender für den guten Zweck

V.l.: Ingo Sieger (Lions Club), Sven Aulmann (Off Road Kids Köln), Hans-Georg Haumann (EhrenGarde Köln), Sascha Prinz (Lions Club) und Frank Tinzmann (KölleAlarm e.V.) bei der Spendenübergabe der Adventskalender-Aktion.

Im vergangenen November hat der Lions Club Köln Albertus Magnus zum wiederholten Mal einen etwas anderen Adventskalender unter dem Motto „Karneval trifft Advent“ zugunsten sozialer Brennpunkte in Köln unter der Schirmherrschaft von Willibert Pauels („Ne Bergische Jung“) verkauft. Das Besondere ist, dass alle Gewinne ausschließlich aus dem karnevalistischen Umfeld kamen. Viele Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Künstlerinnen und Künstler sowie dem Karneval verbundene Gastronomen hatten die Preise gestiftet, das Bild hatte Gerda Laufenberg wie in den Jahren zuvor exklusiv für diesen Zweck gemalt. Da alle 1.111 Kalender binnen kurzer Zeit verkauft werden konnten

und außer für den Druck keine Kosten entstanden sind, können 10.000 Euro aus den Erlösen weitergegeben werden. Die Übergabe der Schecks erfolgte in der Hahnentorburg in den im Umbau befindlichen Räumen der EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V. im Beisein des Präsidenten Hans-Georg Haumann. Die Empfänger sind zum einen der gemeinnützige Verein KölleAlarm e.V., der seit 20 Jahren ehrenamtlich in der Alkoholprävention und Brauchtumspflege für Kinder und Jugendliche tätig ist. Zum anderen gehen 5.000 Euro an Off Road Kids Köln. Die Stiftung bietet Soforthilfe und neue Lebensperspektiven für Straßenkinder, Sofahopper und junge Obdachlose sowohl in Köln als auch bundesweit an. (mb)


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Frisch zubereitete Küche, ein unkomplizierter Service und ein durchdachtes Konzept machen das Restaurant Höninger in Köln-Zollstock zu einer angenehmen Adresse für die Mittagspause. Wenn der Arbeitstag eng getaktet ist, bleibt für eine ent-

spannte Mittagspause oft nur wenig Zeit. Umso schöner, wenn sich guter Genuss und ein reibungsloser Ablauf miteinander verbinden lassen. Genau darauf setzt das Restaurant Höninger in der Herthastraße 68 in Köln-Zollstock. Zur Mittagszeit (Di.–Fr.) erwar-

ten die Gäste frisch zubereitete Speisen in angenehmer Atmosphäre. Damit vor Ort keine wertvollen Minuten verloren gehen, bietet das Restaurant die Möglichkeit, Essen vorab zu bestellen und gleichzeitig einen Tisch zu reservieren. So ist bei der Ankunft bereits

alles vorbereitet und es bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: in Ruhe essen, abschalten und gestärkt in den weiteren Tag starten. (rp) Vorbestellung und Reservierung lassen sich bequem online erledigen unter: www.hoeninger-koeln.de

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Foto: Pierre Johne

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Gesamtleitung: Leiter Militärmusikdienst der Bundeswehr Veranstalter: Die Bundeswehr www.musikfestbw.de

Foto: Hans-Georg Stuhr

Ganz entspannt durch die Mittagspause im Restaurant Höninger


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Fünf Jahre Quartiersarbeit im Kölner Süden: Ein Veedel wächst zusammen

Foto: E. Broich

August 2021. Mitten in der Corona-Pandemie hätten über siebzig Menschen nicht nur das Fehlen etwa eines Begegnungsraumes und von Freizeitangeboten vor Ort bedauert, sondern insgesamt Defizite im gemeinschaftlichen Zusammenhalt.

Quartiersmanagerin Madeleine Rüsche (3. v.r.) mit Mitgliedern der AG-Veedel Michaelshoven.

In und um Michaelshoven entstehen seit vielen Jahren auf dem Campus der Diakonie und auf dem Sürther Feld zahlreiche Wohngebäude und Einrichtungen neu. Angesichts dessen initiierte die Diakonie Michaelshoven vor über fünf Jahren einen Prozess zur Entwicklung des Quartiers im Kölner Süden. Das Projekt brachte und bringt weiterhin insbesondere hiesige Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen, Initiativen, Kitas, Schulen und Vereine zusammen. Gemeinsam, so das Ziel, beteiligen sie sich aktiv in der Gestaltung des sozialen Lebens vor Ort und stärken durch den Aufbau langfristiger Strukturen nachhaltig das eigene Veedel. Mit Madeleine Rüsche berief die Diakonie im Frühjahr 2021

eine Quartiersmanagerin als wichtige Schnittstelle zwischen den verschiedenen Akteuren. Fünf Jahre nach dem Start des von der Deutschen Fernsehlotterie geförderten Projekts spricht Rüsche „von der Bildung eines starken Netzwerkes“. Das Veedel Michaelshoven zwischen Rodenkirchen und Sürth habe sich zu einem lebendigen, bunten, inklusiven und generationsübergreifenden Lebensraum entwickelt. Dieser zeichne sich aus durch großen Zusammenhalt, breites Engagement und nachhaltige Kooperationen. „Quartiersentwicklung bedeutet nicht nur, Räume zu schaffen, sondern vor allem Gemeinschaft, Begegnungen und Zusammenhalt aktiv zu fördern“, betonte Rüsche nun

auch auf der kleinen Feier zum 5-Jährigen im Gertrud-Bäumer-Haus des Sozialunternehmens. Haupt- und Ehrenamtliche, darunter Mitglieder der AG-Veedel Michaelshoven, würdigten das bislang Erreichte: „Fünf Jahre voller Ideen, tollen Begegnungen, gemeinsamen Aktivitäten und schönen Erfolgen.“ Christian Potthoff, Geschäftsführer der Pflege und Wohnen GmbH der Diakonie Michaelshoven sagte: „´Unser Veedel ist bunt´ lautet das Motto. Wir von der Diakonie wussten das schon lange. Durch die Vernetzung der Menschen, die hier leben und aktiv sind, ist es noch bunter geworden.“ Rüsche blickte im Gespräch mit dem BilderBogen zurück auf das große Interesse schon zur Auftaktveranstaltung im

Der Auftakt, erläuterte Rüsche, habe den Grundstein gelegt für eine intensive Beteiligungskultur, die unverändert das Herzstück der Quartiersarbeit bilde. „Inzwischen haben wir zahlreiche der damals kommunizierten Bedürfnisse und Wünsche umgesetzt, beziehungsweise auf den Weg gebracht“, erinnerte Rüsche zunächst an zwei große Veedelsfeste im Diakonie-Park. Monatlich werde zum Nachbarschaftscafé eingeladen, einmal im Quartal finde der Kochkurs „Topf-Secret“ statt. Sie wies zudem hin auf „zahlreiche und vielfältige inklusive außerschulische Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche“. Für die Quartiersmanagerin zeige das Veedel-Projekt eindrucksvoll, „wie gemeinschaftliches Handeln nachhaltige Veränderungen bewirken kann“. Mit Abschluss der fünfjährigen Projektlaufzeit ende zwar die Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie. Gleichwohl bleibe Rüsche dem Netzwerk und der AG-Veedel als Ansprechpartnerin erhalten. (eb)

10 Jahre Präventive Hausbesuche: Beratungsangebot für ältere Menschen Die Stadt Köln offeriert Kölnerinnen und Kölnern ab 75 Jahren eine unabhängige Rundum-Beratung in deren Wohnung. Diese „Präventiven Hausbesuche“ sind kostenlose, freiwillige Beratungsangebote. Sie werden seit 2016 von der Kommune gefördert und in deren Auftrag von Mitarbeitenden der Freien Wohlfahrtspflege in

Köln und der Sozial-Betriebe Köln gGmbH durchgeführt. Die vorbeugenden Beratungen zielen darauf ab, die Chancen für ältere Menschen zu erhöhen, möglichst lange selbstständig im eigenen Zuhause und vertrauten Umfeld wohnen bleiben zu können. Adressen der in den einzelnen Wohnbezirken tätigen Ansprechpersonen finden Interessierte in der Bro-

schüre „Wegweiser: Gut informiert älter werden“. Sie liegt in den Bezirksrathäusern aus. Ebenso erfährt man die Kontaktdaten der persönlichen Ansprechperson über das Zentrale Beratungstelefon für Seniorinnen und Senioren unter der Rufnummer 0221 22127400. Die Fachleute beraten nicht allein beispielsweise zur jeweiligen Wohnsituation, zu Hilfen

im Haushalt, finanziellen Fragen und solchen zur Pflege. Auf Wunsch behandeln sie ebenso Themen wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Sie vermitteln an weiterführende Beratungsstellen und informieren über Gesprächskreise und Besuchsangebote, die der Einsamkeit von Seniorinnen und Senioren entgegenwirken. (eb)


STADTTEILE

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Fotos: Justine Holzwarth

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V.l.: „Lakritzio – der Lakritzladen“ gibt es seit Oktober 2025 an der Dürener Straße 98. Die dicken Lakritz-Kugeln gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Rund 400 verschiedene Lakritz-Produkte werden bei „Lakritzio“ angeboten.

Der besondere Geschmack der Kindheit Kartoffelchips mit Lakritzgeschmack, Lakritz-Marmelade, Lakritz-Likör und Kaffee-Lakritze, die nach frisch gebrühtem Kaffee schmeckt: Im „Lakritzio – der Lakritzladen“ auf der Dürener Straße in Lindenthal kommen Lakritz-Fans voll auf ihre Kosten. Seit Oktober 2025 bietet Giuseppe Promenzio rund 400 verschiedene Lakritz-Produkte an, die ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen abdecken. Zu den persönlichen Favoriten des 39-Jährigen gehören die Lakritz-Kugeln mit Cappuccino-Aroma und die Sorte „Morette all’Arancia“ der berühmten Lakritz-Firma Amarelli, die ihren Sitz in der italienischen Stadt Rossano in Kalabrien hat – übrigens der Geburtsstadt von Promenzio. Für eine besondere Verbindung zu Lakritz haben aber nicht nur seine Eltern gesorgt. Auch seine Oma hat dazu beigetragen, dass Lakritz im Leben des ehemaligen Kostümbildners eine besondere Rolle spielt: „Meine Oma hatte immer Lakritz in der Handtasche. Wenn ich mal Hals- oder Bauchschmerzen hatte, gab sie es mir zur schnellen Hilfe.“ Lakritz sei immer ein Teil von ihm und seiner gesamten Familie gewesen, erinnert sich Promenzio. Jetzt kann er seine Kindheitserinnerungen auch mit Kundinnen und Kunden teilen, die manchmal ihre eigenen Anekdoten aus früheren Zeiten preisgeben. Das Angebot des feinen Lakritz-Ladens richtet sich vor allem an Erwachsene. Denn hier finden sie neben den diversen

Inhaber Giuseppe Promenzio an der Pick’n’Mix-Wand. Hier kann jeder seine persönliche Lakritz-Tüte zusammenstellen.

Lakritz-Leckereien zum Beispiel auch Zahnpasta mit Lakritzgeschmack, Öl und Spirituosen mit dem besonderen Süßholz-Aroma. Besonders beliebt und eines der Highlights ist die „Pick’n’Mix“-Wand, an der sich jeder eine eigene Tüte zusammenstellen kann. Neben Klassikern wie Schnecken, Pastillen und verschiedensten Stäbchen, die vermutlich viele aus der ei-

genen Kindheit kennen, gibt es auch diverse Geschmacksüberraschungen. Den Traum vom eigenen Laden hatte Promenzio schon „ewig im Kopf“. Bis er den Mut fasste, seinen Job als Kostümbildner für Film und Fernsehen aufzugeben und beruflich noch einmal neu anzufangen, vergingen rund zehn Jahre. Es war also kein Blitzentschluss, sondern eine gut

überlegte Entscheidung. Nun lebt er seinen Traum vom eigenen Lakritz-Laden und erlebt tagtäglich das „wohlige Gefühl“, das er seit Kindertagen mit Lakritz verbindet. (jh) Lakritzio Dürener Straße 98, Lindenthal. Öffnungszeiten: Di–Fr 11:00–19:00 Uhr, Sa 10:00–16:00 Uhr


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STADTTEILE Kölner BilderBogen POLITIK Kölner BilderBogen

V.l.: Auf der Hauptstraße in Rodenkirchen soll vor dem Post-Shop eine Ladezone eingerichtet werden. Die Lokalpolitik fordert, dass das Jugendzentrum Rheinstein in Raderberg dauerhaft ein eigenes Außengelände bekommen soll.

Nachrichten aus der Septembersitzung der Bezirksvertretung

Kein Feierabendparken, aber Ladezone und Pumptrack kommen Kein Feierabendparken auf Berufsschulgelände in Zollstock Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hat einen Antrag zum Feierabendparken auf dem Gelände des Alfred-Müller-Armack-Berufskollegs in der Brüggener Straße abgelehnt. Die Grünen hatten ihn gemeinsam mit SPD sowie den Einzelvertreterinnen von Volt und Linke eingebracht. Ziel war es, rund 150 Stellplätze außerhalb der Schulzeiten für Anwohnende nutzbar zu machen. Schulleiterin Christine Tharra sprach sich jedoch deutlich dagegen aus. Die Parkplätze würden auch abends und samstags von den 2.360 Schülerinnen und Schülern benötigt; zudem

gebe es Sicherheits- und Ordnungsbedenken. Auch das Bürgeramt Rodenkirchen lehnte die Öffnung des Geländes ab. Nach diesen Stellungnahmen zog die SPD ihre Unterstützung zurück. Der Antrag scheiterte an den Stimmen von CDU, KSG/ FDP und AfD. Grüne und Volt stimmten dafür, SPD und Linke enthielten sich.

ßig Fahrzeuge in zweiter Reihe parkten und den Verkehr behinderten, was eine Unfallquelle darstelle. Eine Ladezone direkt vor Hausnummer 51, wie es die lokalen Abgeordneten vorgeschlagen hatten, ist laut Verwaltung nicht möglich, vor der Postfiliale hingegen schon. Wann die Umsetzung erfolgt, ist noch offen.

Ladezone vor Postfiliale in Rodenkirchen geplant Die Stadt will vor der Postfiliale an der Rodenkirchener Hauptstraße 57 eine Ladezone einrichten. Das teilte die Verwaltung der Bezirksvertretung jetzt mit. Bereits 2022 hatte die Lokalpolitik eine Prüfung beantragt, weil dort regelmä-

Jugendzentrum Rheinstein in Raderberg soll Außengelände dauerhaft nutzen Das Jugendzentrum Rheinstein in der Rheinsteinstraße 4 soll dauerhaft einen Teil des bisherigen Kita-Außengeländes nutzen dürfen. Einen entsprechenden Antrag von Grünen, SPD sowie den Einzelvertreterinnen

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von Volt und Linke beschloss die Bezirksvertretung mehrheitlich. CDU und AfD enthielten sich. Das Jugendzentrum in der Rheinstraße verfügt bislang über kein eigenes Außengelände. Die Fläche der benachbarten, inzwischen geschlossenen Kita darf die Einrichtung vorübergehend nutzen. Die Stadt plant allerdings, die Kita-Räume künftig wieder für eine Betreuungseinrichtung zu verwenden. Das Jugendzentrum soll nun zumindest den nördlichen Teil des Außengeländes dauerhaft übernehmen und nach den Bedürfnissen der Jugendlichen gestalten können. Das wäre für die Einrichtung ein großer Gewinn, sagt die Leiterin des Jugendzentrums. Pumptrack für Immendorf Im neuen Gewerbegebiet Claudiusstraße in Immendorf plant die Stadt eine Kleingartenanlage und eine Spielfläche. Statt eines bisher vorgesehenen üblichen Spielplatzes wurde jetzt auch ein Pumptrack mit Aufenthalts- und Calisthenics-Elementen für die Altersgruppen von 6 bis 18 Jahren in die


Kölner BilderBogen

POLITIK

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Fotos: Stephanie Broch

B I E R G A RTE N 6 8 1

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Das Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg in Zollstock verfügt über rund 150 Parkplätze – die auch abends und samstags von der Einrichtung benötigt werden.

Planung aufgenommen. Den Bezirksvertretenden lag dazu eine Beschlussvorlage der Verwaltung vor, der sie einstimmig zustimmten. Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung im Juni 2025 aufgefordert, einen Pumptrack und weitere Elemente für die Spielfläche zu prüfen. Die Anregung kam von Immendorfer

Bürgerinnen und Bürgern; sie hatten darauf hingewiesen, dass der Ort bereits über drei Spielplätze, aber über kein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene verfüge. Der Baubeginn des Pumptracks und der Spielfläche ist für das dritte Quartal 2027 geplant, die Verwaltung rechnet mit einer Bauzeit von rund fünf Monaten. (sb)

Parkstadt Süd: Stadt Köln hat eigenbetriebsähnliche Einrichtung gegründet Mit der Parkstadt Süd entsteht im Kölner Süden eines der größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands. Um die Umsetzung des rund 115 Hektar großen Quartiers gezielt voranzutreiben, beschloss der Stadtrat im Oktober 2024 die Gründung einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Rückwirkend zum 1. Januar 2026 habe die neue Organisationsform ihre operative Tätigkeit aufgenommen, informierte die Stadt im Mai. Die Einrichtung übernehme „fortan die vollständige Projektplanung und Entwicklung des Großprojekts“. Die städtische Gesellschaft moderne stadt GmbH unterstütze das Vorhaben durch kaufmännische

sowie operative und technische Projektmanagementleistungen, hieß es in einer Pressemitteilung. „Große Stadtentwicklungsprojekte wie die Parkstadt Süd schaffen neuen Wohnraum und machen unsere Stadt zukunftsfähig und klimaresilienter“, sagt Oberbürgermeister Torsten Burmester. „Um solche Vorhaben realisieren zu können, brauchen wir nicht nur gute Konzepte, sondern auch klare organisatorische Rahmenbedingungen, eine handlungsstarke Projektsteuerung und eine übersichtliche Bündelung finanzieller Abläufe.“ Genau das werde mit der neuen Organisationsform geschaffen, so Burmester. (eb)

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Fußball-WM 2026:

Anpfiff für die größte und bunteste Weltmeisterschaft aller Zeiten Am 11.06.2026 wird in Mexiko ein historisches Fußballspiel angepfiffen: Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft startet im berühmten, modernisierten Aztekenstadion. Es ist der Startschuss für das bedeutendste sportliche Großereignis im Fußball, das in seiner ganzen Dimension neu und einzigartig ist. Zum ersten Mal in der Geschichte wird eine WM mit 48 Mannschaften in drei Ländern, 16 Stadien über 64 Tage lang ausgetragen. Schon das allein klingt nach einer Endrunde der Superlative – nach langen Reisen an neue Orte, großen Stadien, unterschiedlichen Fußballkulturen und einem Turnier, das sich wie eine einzige, riesige Weltreise anfühlt. Für die Fans bedeutet das: neue Stadien, neue Rituale und Erlebnisse, neue Gesichter – und mehr Geschichten als je zuvor. Der Kölner Bilderbogen stellt die größte Fußball-WM vor: Nagelsmann nominiert Kader Für die deutsche Nationalmannschaft ist diese WM ein weiteres Großereignis auf dem

Weg zurück zur alten Stärke als ehemals „gefürchtete“ Turniermannschaft. DFB-Trainer Julian Nagelsmann muss ein komplexes Kaderpuzzle lösen und trägt mit seiner Kommunikation wenig zur Euphorie und klaren Orientierung bei. Bereits bei den Torhütern beginnt die Diskussion um Manuel Neuers Rückkehr und führt zu Diskussionen um Oliver Baumann und seinen Stellvertreter Alexander Nübel. Joshua Kimmich, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah und Antonio Rüdiger sind dafür defensiv gesetzt. Im Mittelfeld stechen Aleksandar Pavlovic, Leon Goretzka, Florian Wirtz und Jamal Musiala hervor. Im Angriff zählen Kai Havertz, Deniz Undav und Nick Woltemade zu den WM-Torjägern. Die Vorrunde des DFB im Überblick: 14.06., 19:00 Uhr: Deutschland – Curaçao (in Houston, ARD) 20.06., 22:00 Uhr: Deutschland – Elfenbeinküste (in Toronto, ZDF) 25.06., 22:00 Uhr: Ecuador – Deutschland ( in New York/New Jersey, ARD)

Neulinge wie Curaçao und Kap Verde feiern WM-Premiere Die WM 2026 ist sportlich größer, breiter und unberechenbarer als jemals zuvor. Das Teilnehmerfeld wächst auf 48 Nationen an. Fußball-Zwerge wie Jordanien, Kap Verde, Usbekistan und der deutsche Vorrunden-Gegner Curaçao sind 2026 zum ersten Mal überhaupt bei einer Weltmeisterschaft dabei. Für die Fans heißt das: mehr kleine Heldengeschichten und mehr unerwartete Duelle. Es reicht ein mutiger Auftritt, ein spätes Tor

oder ein überraschender Sieg, und aus einem bis dahin kaum beachteten Team wird eine Turnier‑Sensation. Spieler und Momente für die Ewigkeit Was haben Spieler wie Jordaniens Stürmer Yazan Al-Naimat, Mousa Al-Tamari oder Leandro Bacuna (Curaçao) mit Florian Wirtz, Jamal Musiala oder Lamine Yamal gemeinsam? Sie alle bestreiten das erste Mal in ihrem Fußball-Leben eine FIFA-Weltmeisterschaft. Die WM wird die Geschichte auch der

Foto: Nattawit – stock.adobe.com

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SPORT

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Drei Gastgeber und Fußballwelten von Texas bis Toronto So abwechslungsreich wie Teams und Spieler bringen auch die drei Gastgeberländer der WM ganz unterschiedliche Fußballtemperamente und Geschichten mit. Die USA stehen für große Bühne, Eventkultur und enorme Reichweite; hier wird aus einem Spiel ein medial inszeniertes Großereignis, bei dem Halbzeit‑Shows, Sponsoren und Entertainment eine große Rolle spielen. Mexiko bringt Leidenschaft, Lautstärke und eine tief verwurzelte Fußballbegeisterung mit. Kanada wiederum ist im internationalen Fußball auf dem Vormarsch. Auch die Austragungsorte versprechen eine ganz eigene Stimmung. Die Endrunde wird in Metropolen gespielt, die unterschiedlicher kaum sein könnten, von riesigen US‑Städten wie in Texas über kanadische Zentren wie Toronto bis zur legendären Kulisse Mexiko‑Stadt. Zwischen 94.000 und 45.000 Fans passen in die 16 Stadien. Für Fans ist das eine WM mit Fernwehfaktor: die perfekte Mischung aus Reiseabenteuer, Stadtbummeln und Stadionstimmung. Für die Mannschaften bedeutet es dagegen viel Organisation, viel Bewegung und ständige Anpassung an neue Bedingungen: Klimavariationen, unterschiedliche Rasenqualitäten, Zeitverschiebungen – all das beeinflusst Leistung und Regeneration. Das Aztekenstadion (Estadio Azteca) in Mexiko-Stadt existiert

Foto: Thaut Images – stock.adobe.com

Spieler und Persönlichkeiten: den leidenschaftlichen Kapitän, den unbekannten Stürmer mit dem entscheidenden Tor oder die Mannschaft, die sich mit Herz, Disziplin und Gemeinschaftssinn in die Herzen der Fans spielt. Und bei 48 Teilnehmern steigen die Wahrscheinlichkeiten für genau solche Märchen. Eine einzige Partie kann reichen, dass ein Spieler sein Land für Tage in Fußball‑Euphorie versetzt.

dabei nach wie vor und wurde für die Fußball-Weltmeisterschaft umfassend renoviert, modernisiert und umbenannt. Als einzige Spielstätte weltweit war das Stadion bereits Austragungsort von zwei WM-Endspielen (1970 und 1986). Das Aztekenstadion ist für das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft vorgesehen. Hier verlor Deutschland am 29. Juni 1986 das WM-Finale gegen Argentinien 2:3. Bunte Randgeschichten, Kneipen und Kurioses in Köln Auch in Köln wird man wie immer eigene Rituale und Reels auf Social Media finden: Kneipen, Vereine und Nachbarschaften, die sich für große Spiele in Szene setzen, Fanfeste an Orten wie dem Rheinauhafen, Kneipen-Gucken wie in der Quetsch in Rodenkirchen oder spontanes Straßensingen nach einem deutschen Sieg. Gerade darin liegt die besondere Kraft der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 – von Kanada bis Köln. (ff)

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Donnerstag

16. Juli

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Foto: Andrey Burmakin – stock.adobe.com

EHF Final4 in Köln: HandballHighlight in der LANXESS arena

Der diesjährige Come-Together-Cup findet am Fronleichnams-Donnerstag, 4. Juni 2026, in Köln statt und gehört längst zu den festen Größen im Kölner Sport- und Veranstaltungskalender. Das inklusive Fußballturnier verbindet sportlichen Ehrgeiz mit gelebter Vielfalt und zieht jedes Jahr zahlreiche Teams, Fans und Unterstützer auf die Jahnwiesen. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Tore und Tabellen, sondern vor allem das Miteinander auf und neben dem Platz. Genau darin liegt die besondere Stärke des Turniers: Es ist sportlich, bunt und sozial zugleich. (ff)

Für zwei Tage wird die Arena zur Bühne für Tempohandball, Emotionen und Spitzensport

auf höchstem Niveau. Besonders reizvoll ist der Mix aus sportlicher Qualität und Atmosphäre: Wenn der deutsche Meister, der Titelverteidiger, die dänische Spitzenmannschaft und der spanische Rekordchampion aufeinandertreffen, sind spektakuläre Spiele fast garantiert. Köln hat sich als Handball-Hochburg etabliert, das Final4 ist längst mehr als nur ein Turnier: Es ist ein Pflichttermin für alle, die großen Hallensport lieben. (ff)

Deutsche Meisterschaften im Rollstuhltennis Die 37. Deutschen Tennis-Meisterschaften im Rollstuhltennis 2026 finden vom 5. bis 7. Juni beim Tennisclub Weiden e.V. in Köln-Weiden statt. Austragungsort sind die barrierefreien Plätze an der Potsdamer Straße / Kronstädter Straße. Damit rückt eine Sportart in den Fokus, die Technik, Tempo und Konzentration auf beeindruckende Weise verbindet. Die Besten der Szene kämpfen um nationale Titel und zeigen, wie hochklassig und dynamisch Rollstuhltennis ist. Für Köln ist das Turnier ein wichtiger Termin im inklusiven Sportkalender und ein Beispiel dafür, wie Spitzensport und Barrierefreiheit zusammengehen. (ff)

Foto: Maureen – stock.adobe.com

Foto: Come-Tohether-Cup

Come-Together-Cup

Am 13. und 14. Juni 2026 wird Köln erneut zum Zentrum des europäischen Handballs: Das TruckScout24 EHF Final4 steigt in der LANXESS arena und bringt die vier besten Vereinsmannschaften des Kontinents in die Domstadt. Qualifiziert haben sich SC Magdeburg, Füchse Berlin, Aalborg Håndbold und FC Barcelona.

Sportliche Höchstleistungen sind beim Rollstuhl-Tennis garantiert.

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Wer schwimmen kann, hat nicht nur mehr Spaß im Wasser, sondern fühlt sich darin auch sicherer. Doch schwimmen zu können, ist keine Selbstverständlichkeit – und das gilt nicht nur für Kinder. Auch viele Erwachsene können aus verschiedensten Gründen nicht schwimmen. Viele hatten in ihrer Kindheit schlichtweg nicht die Möglichkeit, schwimmen zu lernen. Später, im Erwachsenenalter, können Ängste, Unsicherheiten oder negative Erfahrungen mit Wasser davon abhalten, einen Schwimmkurs zu besuchen. Auch die Scham vor der Tatsache, nicht schwimmen zu können, kann ebenso eine Rolle spielen wie Zeitmangel. Häufig kommt hinzu, dass viele erwachsene Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer der Ansicht sind, dass es ab einem bestimmten Alter zu spät dafür sei, schwimmen zu lernen. Dem widersprechen die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) und der Deutsche Schwimm-Verband vehement: „Schwimmen zu lernen, ist in jedem Alter möglich und sinnvoll“, heißt es etwa vom Deutschen Schwimm-Verband. Und Andreas Burger, der bei der DLRG das Ressort Ausbildung leitet, ergänzt: „Da wir bis ins hohe Alter schwimmen gehen können, kann es im Prinzip auch jeder lernen.“ Es sei nicht sehr schwer, setze aber eine gewisse Beweglichkeit der Arme und Beine voraus. Wassergewöhnung als erster Schritt Wer als Anfängerin oder Anfänger ins Wasser geht, muss sich erst einmal daran gewöhnen. Hierfür gibt es verschiedene Übungen, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: Angst vor dem Wasser abzubauen und gleichzeitig Vertrauen und Sicherheit aufzubauen. Dafür eignet sich etwa die Seesternübung sehr gut. Dabei legt sich die Person aufs Wasser und breitet

Arme und Beine wie ein Stern aus. Nichtschwimmer merken dabei schnell, dass das Wasser sie trägt und sie nicht untergehen können. „Die Wassergewöhnung läuft spielerisch ab. Damit wird die Person mit dem Element Wasser in all seinen Formen konfrontiert“, erklärt Burger. Andreas Bieder vom Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten an der Deutschen Sporthochschule Köln vergleicht die Gewöhnung ans Wasser mit Wassergymnastik und nennt einige Beispiele: „Zuallererst gehen die Schwimmanfänger durchs Wasser und bekommen mit der Zeit ein Gefühl dafür, wie Wasserwiderstand, Auftrieb und Wasserdruck auf den Körper wirken. Anschließend können weitere Übungen wie das Kreisen der Arme hinzukommen.“ Wer sich schon etwas sicherer fühlt, kann versuchen, im Wasser zu hüpfen oder sich zu drehen. Auch Atemübungen wie die bewährten Blubberblasen gehören zum Gewöhnungsprogramm. Sie entstehen, wenn man den Mund ins Wasser taucht und gegen den Druck ausatmet. Schwimmtechnik lernen: Brust oder Kraul? Schwimmhilfen wie Bretter oder Nudeln kommen erst im Anschluss an die Wassergewöhnung zum Einsatz, also beim Erlernen einer Schwimmtechnik. „In Deutschland ist das traditionell das Brustschwimmen, obwohl es eine sehr komplexe Schwimmtechnik ist“, berichtet Bieder. In anderen Ländern wie

Foto: Patrick Horn

Seepferdchen für alle den USA oder Australien lernen Teilnehmende in Anfängerschwimmkursen zuerst das Kraulen, da es eher dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen entspricht. Wie lange dauert es, schwimmen zu lernen? Wie lange es dauert, bis jemand sicher schwimmen kann, ist sehr individuell und hängt stark von der Fitness, der Lernbereitschaft und der Einstellung zum Wasser ab. Die DLRG gibt für Erwachsene als Richtwert mehr als 30 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten an. Entscheidend ist bei einem Schwimmkurs jedoch nicht die Anzahl der Schwimmstunden. Vielmehr geht es darum, danach wirklich sicher schwimmen zu können. Ein Schwimmkurs für Erwachsene läuft zudem nicht für jede Person gleich ab, sondern orientiert sich an den individuellen Voraussetzungen der Teilnehmenden. Dazu gehören das Alter, der Fitnesszustand, die Vorerfahrungen und auch mögliche Ängste im Wasser. „Es gibt Menschen, die sich unsicher fühlen, wenn beispielsweise Wasser ins Gesicht spritzt, der Boden zu weit unten ist oder sie den Boden überhaupt nicht sehen können. Diese Ängste muss man individuell angehen“, sagt Burger. Es sei fürs Schwim-

menlernen enorm wichtig, keine Angst vor Wasser zu haben, um sich darauf auch einlassen zu können. Schwimmkurse für Erwachsene in Köln Schwimmkurse für Erwachsene bieten private Schwimmschulen, Schwimmvereine und auch die DLRG an. Für einen guten Lernfortschritt sollten die Gruppen maximal aus fünf Teilnehmenden bestehen – je kleiner, desto besser. Wichtig ist außerdem, dass der Trainer oder die Trainerin qualifiziert ist und individuell auf die möglichen Ängste der erwachsenen Teilnehmenden eingeht. In Köln bieten beispielsweise die Kölnbäder Anfängerkurse für Erwachsene an. Auch in der Schwimmschule „Krieler Welle“ in Lindenthal können Erwachsene in ruhiger, entspannter Atmosphäre und in kleinen Gruppen schwimmen lernen. Ebenso bietet die Schwimmschule „Otterbuddies“ ein Anfängertraining in verschiedenen Gruppengrößen an. (jh)

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Foto: Patrick Horn

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Fußball-WM 2026: Diese Regeln gelten für Autofahrende Die Fußball-WM 2026 bringt nicht nur in Wohnzimmern Stimmung, sondern auch auf die Straßen. Autokorsos, Fahnen und Hupkonzerte gehören für viele Fans dazu. Da viele Spiele in Deutschland spätabends oder nachts laufen, werden Alkohol, Müdigkeit und der sichere Heimweg besonders relevant. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte deshalb die wichtigsten Regeln kennen. Auto-Deko: Flaggen, Spiegelüberzüge & Fanschals Fahnen, Fanschals und Spiegelüberzüge sind grundsätzlich erlaubt, solange sie die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. Die Sicht der Person am Steuer darf nicht eingeschränkt werden, Kennzeichen müssen sichtbar bleiben und integrierte Blinker in Außenspiegeln dürfen nicht verdeckt sein. Auch die Befestigung ist wichtig. Löst sich Deko während der Fahrt, kann sie andere Verkehrsteilnehmende gefährden. Besonders auf Autobahnen und bei höheren Geschwindigkeiten sollte Auto-Deko deshalb vorsichtshalber abgenommen werden. • Das Sichtfeld der fahrenden Person muss frei bleiben • Kennzeichen müssen vollständig sichtbar sein • Blinker dürfen nicht verdeckt werden • Deko muss sicher befestigt sein • Keine losen oder abstehenden Teile Autokorso: Hupen, Kreuzungen & rote Ampeln Nach entscheidenden Siegen bilden sich oft spontane Autokorsos. Auch wenn sie bei großen

Turnieren vielerorts geduldet werden, gelten die Verkehrsregeln weiterhin. Rote Ampeln, Vorfahrt und Rettungswege dürfen nicht ignoriert werden. Hupen ist laut Straßenverkehrsordnung grundsätzlich nur zur Warnung vor Gefahren oder außerhalb geschlossener Ortschaften zur Ankündigung eines Überholvorgangs erlaubt. Bei Autokorsos wird es zwar häufig toleriert, verlassen sollte man sich darauf aber nicht. Wichtig für Autokorsos: • Verkehrsregeln gelten weiter • Rote Ampeln und Vorfahrt beachten • Kreuzungen nicht blockieren • Alle Mitfahrenden müssen angeschnallt sein • Hupe, Lichthupe und Warnblinker nicht missbräuchlich nutzen • Rettungswege freihalten Auch beim Parken rund um Public-Viewing-Veranstaltungen ist Vorsicht gefragt. Wer Halteverbote, Einfahrten oder Rettungswege blockiert, riskiert ein Bußgeld oder das Abschleppen des Fahrzeugs. Feiernde Mitfahrende: Fenster, Schiebedach & Ladeflächen In der Euphorie nach einem Sieg kann es schnell gefährlich werden. Mitfahrende dürfen während der Fahrt nur angeschnallt und auf zugelassenen Sitzplätzen mitfahren. Wer sich aus dem Fenster oder Schiebedach lehnt, riskiert bei Bremsungen oder Ausweichmanövern schwere Verletzungen. Auch große Fahnen an langen Stangen oder andere Gegenstände dürfen nicht aus dem Auto gehalten werden.

Pyrotechnik wie Bengalos oder Feuerwerkskörper hat im Fahrzeug und während der Fahrt nichts zu suchen. Wer andere gefährdet, muss mit Bußgeldern und Punkten rechnen. WM-Liveticker im Auto: Smartphone & Tablet Wer während eines Spiels unterwegs ist, sollte Smartphone oder Tablet nicht nutzen. Das Gerät darf während der Fahrt weder in die Hand genommen noch aktiv bedient werden. Verstöße kosten mindestens 100 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Bei Gefährdung oder Unfall wird es teurer. Auch Livestreams auf fest montierten Geräten sind problematisch, wenn sie die Person am Steuer ablenken. Schon ein kurzer Blick aufs Display kann gefährlich werden. Sicherer ist die Livereportage im Radio oder eine mitfahrende Person, die über den Spielstand informiert. Alkohol am Steuer: Auto, Fahrrad & E-Scooter Gerade bei späten Spielen fallen Feier und Heimweg oft zusammen. Für Autofahrende gilt die 0,5-Promille-Grenze. Schon ab 0,3 Promille kann es kritisch werden, wenn Fahrfehler oder Ausfallerscheinungen hinzukommen. Für Fahranfängerin-

nen und -anfänger in der Probezeit gilt 0,0 Promille. Die wichtigsten Grenzen: • Autofahrer: 0,5 Promille • Fahranfänger in der Probezeit: 0,0 Promille • Straftat möglich ab 0,3 Promille bei Ausfallerscheinungen • Fahrradfahrende: absolute Fahruntüchtigkeit ab 1,6 Promille • E-Scooter: gleiche Regeln wie beim Auto E-Scooter werden oft unterschätzt. Wer nach einer Feier alkoholisiert fährt, riskiert ebenfalls Bußgelder, Punkte und weitere Konsequenzen. Fazit: Sicher feiern und entspannt nach Hause kommen Autokorsos, Fahnen und spontane Feiern gehören für viele Fans zur WM-Stimmung dazu. Trotzdem sollten Verkehrssicherheit und Rücksicht immer Vorrang haben. Wer aufmerksam fährt, Regeln beachtet und andere nicht gefährdet, kommt sicher durch die Fußball-WM. (rp) Kontakt: ACV Automobil-Club Verkehr e.V. An der Wachsfabrik 5 50996 Köln Tel: 02236 94 98 - 0 www.acv.de

Müdigkeit nach späten Spielen nicht unterschätzen Nach späten Spielen kann Müdigkeit die Reaktionsfähigkeit stark beeinträchtigen. Schon ein kurzer Sekundenschlaf reicht, um Gefahrensituationen zu spät zu erkennen. Wer sich nach einem Nachtspiel nicht fit fühlt, sollte das Auto stehen lassen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder sich fahren lassen. Philipp Mathey, ACV Pressesprecher


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Foto: Nick Ibañez Wagner/Stadt Köln

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Rücksicht schenkt Dir ein Lächeln

Stadt Köln wirbt für mehr Fairness im Straßenverkehr „Rücksicht schenkt Dir ein Lächeln“: Unter diesem Motto wirbt die Stadt Köln ab sofort in einer neuen groß angelegten Kampagne für faires und vorausschauendes Verhalten aller Verkehrsteilnehmenden auf den Straßen der Domstadt.

wünschen übrig. Laut Polizei und Stadtverwaltung nehmen insbesondere Meldungen über Konflikte zwischen Fußgängerinnen und Fußgängern einerseits und den übrigen Verkehrsteilnehmenden andererseits stetig zu.

Die Botschaft der Kampagne ist klar: „Wenn Sie sich rücksichtsvoll verhalten, bekommen Sie ein Lächeln geschenkt. Lassen Sie sich davon anstecken und geben auch Sie ein Lächeln weiter!“

Gerade in einer Millionenstadt wie Köln, mit ihrer hohen Verkehrsdichte, ist eine gegenseitige Rücksichtnahme aber besonders wichtig für ein harmonisches und gefahrloses Miteinander. Alle können gemeinsam den Verkehr sicherer machen und das potenzielle Unfallrisiko senken.

Eine Studie des Instituts für angewandte Sozialwissenschaften (infas) zeigt: Mehr als 80 Prozent der Befragten glauben, dass Rücksicht im Straßenverkehr die Sicherheit erhöht. Über die Hälfte sagt außerdem, dass Stress im Verkehr oft durch rücksichtsloses Verhalten anderer entsteht. Auch in Köln lässt die Rücksichtnahme im Verkehr mitunter sehr zu

Ein besonders sensibler Raum sind dabei die Fußgängerzonen, in denen es für Radfahrende gilt, besonders vorausschauend zu fahren und sich mit ihrer Geschwindigkeit dem Fußverkehr anzupassen. Das Fahren von E-Scootern in Fußgängerzonen ist verboten.

Dass die Stadtverwaltung die neue Kampagne gerade jetzt ins Leben gerufen hat, kommt nicht von ungefähr. Mit dem Start in die warme Jahreszeit zieht es wieder viele Menschen nach draußen. Das Aufkommen an Autos, Fahrrädern, E-Scootern und zu Fuß Gehenden schnellt blitzartig in die Höhe. Mit der Kampagne „Rücksicht schenkt Dir ein Lächeln“ möchte die Stadtverwaltung auf freundliche Art und Weise erreichen, dass alle Verkehrsteilnehmenden für das Thema sensibilisiert werden und sich das Wohlbefinden und Miteinander und damit auch die Sicherheit auf Kölns Straßen verbessern. Dies kommt allen Verkehrsteilnehmenden, ganz besonders aber Kindern und älteren Menschen, zugute. Wer hier mit gutem Beispiel vorangeht, kann mit seinem Vorbild auch andere motivieren, sich achtsamer und respekt-

voller zu verhalten. Im Idealfall entsteht so langfristig eine Kultur der gegenseitigen Rücksichtnahme, die zu weniger Unfällen und einem reibungsloseren Verkehrsfluss führt. Um für das Thema zu werben, werden ab sofort unter anderem Plakate in städtischen Gebäuden ausgehängt und Motive zur Kampagne auf den Screens in den Wartebereichen der städtischen Kundenzentren gezeigt. Zudem wird es an öffentlichen Plätzen Beratungsstände der Fußgängerbeauftragten der Stadt Köln geben, an denen Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und auch Beschwerden vortragen können. Begleitend zur Initiative hat die Stadt Köln außerdem unter www.ruecksicht.koeln eine Landingpage mit emotionalen Geschichten und weiterem Informationsmaterial eingerichtet. (cg)


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Team der Kölner Luftrettung Christoph 3

Wenn jede Minute zählt: Schnelle Hilfe aus der Luft

Neue Unterkunft für das Einsatzpersonal des Rettungshubschraubers Christoph 3 am Köln-Bonner Flughafen Die Kölner Luftrettung sorgt für eine schnelle und effiziente Versorgung von Menschen in Not. Mit den Rettungshubschraubern Christoph 3 und Christoph Rheinland stehen ihr zwei moderne und hochleistungsfähige Fluggeräte zur Verfügung. Stationiert sind die beiden Hubschrauber auf dem Flughafen Köln/Bonn, von wo aus sie im Kölner Stadtgebiet, in den umliegenden Kreisen und bei Bedarf auch darüber hinaus eingesetzt werden. Dank der engen Zusammenarbeit mit den bodengebundenen Rettungsdiensten kann die Stadt Köln so eine nahtlose Rettungskette gewährleisten. Der Rettungshubschrauber Chris-

seit 1919

toph 3 ist einer von bundesweit 12 Zivilschutzhubschraubern des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der im überregionalen Rettungsdienst eingesetzt wird. Sein Luftrettungsstützpunkt am Flughafen Köln/Bonn wird unter der Leitung der Berufsfeuerwehr Köln von der Trägergemeinschaft der umliegenden Kommunen betrieben. Durchschnittlich dreimal am Tag muss er aufsteigen, um Leben zu retten. Neue Unterkunft für das Einsatzpersonal Aufgestockt auf die schon länger vorhandene Unterkunft der Besatzung des Christoph Rheinland, hat nun auch das Einsatzpersonal des Rettungs-

hubschraubers Christoph 3 seit wenigen Wochen eine neue moderne Basis am Köln/Bonner Flughafen bezogen. Somit stehen nunmehr den Crews beider Hubschrauber optimale separate moderne Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ob bei schweren Verkehrsunfällen, medizinischen Notfällen oder in Gebieten, die mit normalen Rettungsfahrzeugen auf dem Landweg nicht oder nur schwer erreichbar sind, garantieren Rettungshubschrauber die rasche Beförderung von Notfallpatientinnen und -patienten in spezialisierte Krankenhäuser. Vor Ort und während des Transports übernimmt die Besatzung des Ret-

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tungshubschraubers bereits die medizinische Erstversorgung. Angefordert wird dieser vorrangig bei internistischen und neurologischen Notfällen, wie Herzinfarkten und Schlaganfällen, sowie bei traumatologischen Ereignissen, wie zum Beispiel Verkehrs- oder Arbeitsunfällen. Technische Ausstattung und Besatzung Christoph 3 ist mit modernster medizinischer Technik ausgestattet. An Bord befinden sich stets eine erfahrene Pilotin oder ein Pilot, eine Notärztin bzw. ein Notarzt sowie eine speziell geschulte Notfallsanitäterin oder ein Notfallsanitäter. Das Team ist perfekt aufeinander eingespielt und somit in der Lage, in jeder Situation schnell und professionell zu reagieren. Geflogen wird Christoph 3 durch Pilotinnen oder Piloten der Fliegerstaffel der Bundespolizei. Die ärztliche Besatzung wird überwiegend durch die unfallchirurgische Klinik Köln-Merheim gestellt, während insbesondere der Arbeiter-Samariter-Bund Köln e.V., der Malteser Hilfsdienst Köln e.V. und die Berufsfeuerwehr


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Fotos: Christof Gladow

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Köln den Sanitätsdienst übernehmen. Intensivtransporthubschrauber Christoph Rheinland Der Rettungshubschrauber Christoph 3 wird vorrangig in

der sogenannten Primärrettung eingesetzt, also dem Einsatz direkt an der Notfallstelle. Ihm zur Seite steht der ebenfalls am Flughafen Köln/Bonn stationierte Intensivtransporthubschrauber Christoph Rhein-

land. Christoph Rheinland ist auf die Verlegung von Intensivpatientinnen und -patienten auf dem Luftweg spezialisiert. In diesen sogenannten Sekundäreinsätzen werden Patientinnen und Patienten zwischen Intensivstationen verschiede-

ner Krankenhäuser verlegt. Der Intensivtransporthubschrauber kann auch Einsätze der Primärrettung übernehmen, wenn der dafür vorgesehene Rettungshubschrauber bereits im Einsatz ist oder gerade gewartet wird. (cg)

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GESUNDHEIT

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Grafik: Ralf Perey

Das Klärwerk des Körpers

„Das geht mir an die Nieren“, stöhnen manche Leidgeplagten. Fakt ist, es geht viel über die Nieren. Da täglich 1.500 bis 1.800 Liter Blut durch die Nieren laufen und teilweise gewaschen werden, fließt quasi der gesamte Organismus über diese zwei Organe und hält das innere Gleichgewicht stabil. Sie sorgen im günstigsten Fall dafür, dass schädliche Stoffe ausgeschieden werden und lebenswichtige Substanzen im Körper bleiben. Dies gilt z. B. bei Medikamenten. Häufig steht in den Beipackzetteln, dass bei der Einnahme reichlich Flüssigkeit zu sich genommen werden sollte.

Medikamente nutzen die Niere als Ausscheidungsweg (Elimination) oder sie entfalten dort eine therapeutische oder schädigende Wirkung. Zu Letzterem gehört z. B. das Schmerzmittel Ibuprofen. „Drei Monate täglich Ibuprofen und die Niere ist hinüber“, sagt die Karlsruher Fachärztin für Allgemeinmedizin, Dr. Ute Reitermann. Noch Jahre später kann ein übermäßiger Gebrauch dieses Schmerzmittels im Kreatinin-Wert nachgewiesen werden, so die Medizinerin. Die Gefäße verengen und können zu einem Nierenversagen führen. Das Gleiche gilt für Antibiotika, die giftig auf die Nierenzellen wirken und die Kanälchen verstopfen. Diclofenac wird nur zu 50 Prozent über die Niere abgebaut, Paracetamol und Novalgin dagegen über die Leber.

ne, die sich nur in Mikroform von selbst auflösen. So kann eine Milchunverträglichkeit, bei der das Kalzium nicht abgebaut werden kann, zu Nierensteinen führen. Durch ihren eigenen Botenstoff, Renin, entscheiden sie präzise, wie viel sie verwerten oder ausscheiden, sie regulieren den Blutdruck und regen im Knochenmark die Bildung roter Blutkörperchen an.

Bei manchen Medikamenten kann es auch Rückresorption geben, sodass diese wieder ins Blut zurückwandern und noch mal verwertet werden, was einer Überdosierung gleichkommt. Das zurzeit so viel besprochene Vitamin D wird in den Nieren in seine aktive Form Calcitriol umgewandelt. Bei einem übermäßigen Verzehr kann es sich in die Nieren einlagern, so Dr. Reitermann, und diese schädigen. Interessant ist auch der Aspekt der Nierenstei-

Glanzleistung zweier‚ Organturbinen‘ Der Mensch besitzt zwei Nieren, die sich rechts (diese meist etwas kleiner) und links der Wirbelsäule im hinteren Bauchraum befinden. Jede Niere ist bohnenförmig, etwa 12 cm lang und besteht aus Millionen kleinster Funktionseinheiten, den sogenannten Nephronen. Diese sind für die eigentliche Filterleistung verantwortlich. Die vorrangige Aufgabe der Nieren ist die Filterung des Blutes.

Das Ausscheiden erfolgt über den Urin. Wird nicht genügend Flüssigkeit zugeführt – zwei Liter täglich, so Dr. Reitermann –, wird weniger Urin ausgeschieden, schädliche Wirkstoffe verbleiben im Körper. Die Nieren gehören zu den wichtigsten Organen des menschlichen Körpers. Sie übernehmen zentrale Aufgaben bei der Reinigung des Blutes, der Regulation des Flüssigkeitshaushalts und der Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts (Homöostase).

Dabei werden Abfallstoffe des Stoffwechsels, wie Harnstoff oder Kreatinin, aus dem Blut entfernt. Diese Substanzen werden zusammen mit überschüssigem Wasser als Urin ausgeschieden. Die Nieren steuern, wie viel Wasser im Körper verbleibt. Dadurch sorgen sie dafür, dass das Flüssigkeitsgleichgewicht stabil bleibt. Mineralstoffe wie Natrium, Kalium oder Calcium werden dort genau reguliert. Dieses Gleichgewicht ist entscheidend für Funktionen wie Muskelarbeit und Nervenleitung. Zu beachten ist dabei, dass bei einer hohen Sportaktivität nicht nur Wasser getrunken wird, da sonst zu viele Mineralien ausgespült werden. Entgiftungsstation für die Gesundheit Eine einwandfreie Nierenfunktion ist lebenswichtig. Erkrankungen wie die chronische Niereninsuffizienz können dazu führen, dass sich Giftstoffe im Körper anreichern. In schweren Fällen sind dann Dialyse oder eine Nierentransplantation notwendig. Neben einer gesunden Lebensführung (warmhalten, auch die Füße!), können auch Medikamente unterstützen: – Diuretika (Wassertabletten): Diese Medikamente blockieren Transportprozesse in den Nierentubuli, was den Blutdruck senkt und das Herz entlastet. – ACE-Hemmer & Sartane: Sie regulieren die Durchblutung innerhalb der Nierenkörperchen und schützen daher vor Diabetes oder Bluthochdruck. – SGLT2-Hemmer: Diese verhindern, dass Zucker in der Niere zurückgewonnen wird, und schützen so das Organ vor fortschreitenden Schäden. Damit das Klärwerk des Körpers störungsfrei durchläuft. (mr)


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Foto: Patrick Horn

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Minimalinvasive Therapieverfahren des Benignen Prostatasyndroms

Sie eignen sich besonders für Patienten mit moderaten Beschwerden oder dem Wunsch nach einem möglichst schonenden Eingriff. Das iTINDVerfahren Das iTIND-Verfahren arbeitet mit einem temporären Implantat, das für wenige Tage in der Prostata verbleibt und das Gewebe sanft umformt. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant.

Die Rezūm-Therapie Die Rezūm-Therapie (Wasserdampfablation) nutzt gezielt in die Prostata eingebrachten Wasserdampf, um überschüssiges Prostatagewebe zu reduzieren. Das Verfahren kann auch bei bestimmten anatomischen Besonderheiten angewendet werden. Vorteile minimalinvasiver Verfahren Beide Verfahren haben gemeinsam, dass sie zum Teil ohne Vollnarkose durchgeführt werden können und häufig ein günstiges Nebenwirkungsprofil aufweisen. Insbesondere der Erhalt der Ejakulationsfunktion spielt für viele Patienten eine wichtige Rolle.

Foto: Boston Scientific

Minimalinvasive Therapien bei Prostatabeschwerden Minimalinvasive Verfahren schließen die Lücke zwischen Medikamenten und klassischer Operation.

Die Bedeutung der richtigen Patientenauswahl Die richtige Patientenselektion ist entscheidend. Nicht jede Prostata ist für jedes Verfahren geeignet. Minimalinvasive Therapien bieten eine effektive Alternative – jedoch mit klar definierten

Indikationen. Text: Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Salem Ausblick auf die nächste Ausgabe: Bei großen Prostatavolumina sind hochwirksame operative Verfahren gefragt. Wir erklären, warum die Enukleation heute Standard ist.

Was tun, wenn nichts mehr geht ...?

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behandeln. Die mit Abstand am einfachsten anwendbare ist die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT). Sie ist nahezu nebenwirkungsfrei und schmerzarm. Mit einem Handgerät werden in mehreren Sitzungen von je ca. 15 Minuten Stoßwellen in das Penisgewebe abgegeben, die die Durchblutung verbessern. Wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Experten für die ESWTBehandlung: Dr. med Yannic Gülzow Dr. med. PD Dr. med. Timur H. Kuru Dr. med. Patrick Hamm Yannic TimGülzow Ommer-Heinenberg und Herrn Lucas Strahl.

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GESUNDHEIT

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Die minimalinvasive Hirn-Hoffnung „Da ist mir oben auf einmal schwindelig geworden“, berichtet Michael auf einem Spaziergang an einem Tower vorbei, als er von einem Besuch oben auf der 10. Etage erzählt. Da wusste noch keiner, am allerwenigsten er selbst, welche Odyssee auf den damals 54-Jährigen zukommen würde. Wie sich dann in einer Kernspintomographie des Gehirns herausstellte, handelte es sich um einen Hirntumor.

Foto: Uniklinik Bern

Leider ergab dann eine Probenentnahme, dass es sich um ein Glioblastom handelte, den bösartigsten Hirntumor. Dieser tritt überwiegend im Alter von 55 bis 70 Jahren auf und betrifft etwas häufiger das männliche Geschlecht. Das Glioblastom (WHO-Grad 4) ist der häufigste und aggressivste bösartige Hirntumor bei Erwachsenen. Er wächst schnell wie eine Krake mit ihren bösartigen Fangarmen in das gesunde Gewebe hinein. Er ist meist nicht heilbar. „Dies erfordert üblicherweise eine kombinierte Therapie aus operativer Entfernung und

Bestrahlungen und Chemotherapie (Stupp-Schema)“, so der Leverkusener Professor für Neurologie, Dr. Thomas Els. Die Prognose ist ungünstig, mit einer durchschnittlichen Überlebenszeit von etwa 12 bis 15 Monaten nach Diagnosestellung. Die Ursache ist unbekannt. „Einziger eventueller Risikofaktor könnte eine vorangegangene Bestrahlung des Kopfes in jungen Jahren sein. In sehr seltenen Fällen kann es auch eine genetische Veranlagung sein“, so Els. Alarmglocken Da das Gehirn durch das schnelle Wachstum des Tumors lokal geschädigt wird und die Tumormasse auf das gesunde Hirngewebe drückt, mehren sich Symptome wie epileptische Anfälle, Sprachstörungen, Halbseitenlähmung, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Wesensveränderungen. „Die Wesensveränderungen erklären sich durch die Erhöhung des Hirndrucks“, so Prof. Els. Bei solchen Symptomen muss immer ein MRT des Gehirns veranlasst werden.

Besteht die Vermutung eines bösartigen Tumors, muss rasch eine Biopsie erfolgen, da molekulargenetische Marker wie die MGMT-Promotor-Methylierung entscheidend für die Prognose sein können. Erst dann wird über die Behandlung, eine Kombination verschiedener Therapien, diskutiert und entschieden. Wahl Nummer eins ist die Operation unter dem Operationsmikroskop mit dem Ziel, den Tumor vollständig zu entfernen. Damit wird der Druck des bösartigen Tumors auf das Hirn genommen. Häufig bessern sich dann die Wesensveränderungen. Anschließend erfolgt eine Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie, in der Regel mit dem Medikament Temozolomid. In manchen Fällen wird eine elektrophysikalische Behandlung (TTFields) durchgeführt, die das Wachstum hemmen kann. Hoffnungsschimmer Alternativ dazu hat sich die in der Dermatologie schon länger

Prof. Dr. Thomas Els

bekannte photodynamische Therapie als hoffnungsvoller, minimalinvasiver Behandlungsansatz erwiesen, leider jedoch nur in wenigen Fällen. Durch rotes Laserlicht und einen lichtempfindlichen Farbstoff werden die Tumorzellen selektiv zerstört. Dieses Verfahren, das oft in Kombination mit 5-ALA genutzt wird, zielt darauf ab, restliche Tumorzellen nach einer Operation zu bekämpfen. Dabei reichert sich ein lichtempfindlicher Stoff im Tumor an und führt dann zu einem Fluoreszieren der bösartigen Zellen. Diese nun lichtempfindlichen Zellen können mit einem Laser behandelt werden. Dünne Laser werden stereotaktisch in den Tumor eingeführt, um diesen zu zerstören. Im Vergleich zur offenen Operation ist dies ein schonenderer Ansatz, der besonders für schwer zugängliche Hirntumore entwickelt wurde. „Eine neue Entwicklung in der Therapie ist die lokale Infektion der bösartigen Zellen mit einem genetisch veränderten Herpes-Virus, das die Hirnzellen eliminiert“, so Prof. Els. Diese Methoden sind neue Ansätze, den bösartigen Tumor zu bekämpfen. Es gelingt nicht immer, wird in Studien jedoch weiterentwickelt, und ein neuer Ansatz ist in der Medizin häufig ein Hoffnungsschimmer am Horizont. (mr)


BEAUTY

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Foto: Barts Kids

Foto: Loro Piana

Hose: Windsor Schuhe: Sioux Bluse + Gürtel: Van Laack Schal: Windsor Make up: Art Deco

Foto: Marc Cain

Foto: Martina Reims

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Der Sonne entgegen Sommer: Das bedeutet Sonne, Strand, Butterblumen und optimalerweise satte Wiesen. Und um dies hervorzuzaubern, ist in diesem Jahr Gelb die It-Farbe schlechthin. Leuchtend, wie sie ist, vermittelt die Farbe Gelb ein positives Lebensgefühl. Sie wird häufig mit Sonne, Licht, Wärme und Optimismus verbunden und zieht durch ihre Helligkeit sofort Aufmerksamkeit auf sich. In der Farbpsychologie gilt Gelb als aktivierende Farbe, die Lebensfreude, Kreativität und Energie ausstrahlt. Daneben wirkt sie kommunikativ. Deshalb wird sie in der Kleidung oft genutzt, um Frische und Selbstbewusstsein auszudrücken.

schiedlichen Wirkungen. 2026 wird hauptsächlich in die Vollen gegangen, vor allem im anstehenden Hochsommer. Dotter-, Sonnenblumen-, Sonnengelb und so weiter und so fort. Helles Pastellgelb wirkt sanft und freundlich und wird vorsichtig noch eher im Frühling getragen. Senfgelb oder Currygelb erscheinen dagegen wärmer und eleganter und sind vor allem in Herbstkollektionen beliebt. Youngster oder sich jung Fühlende greifen gerne mal zu Neongelb, weil es für Modernität und Extravaganz steht. Es wird häufig im Streetstyle oder in sportlicher Mode, ganz vorsichtig auch im High-Fashion-Bereich eingesetzt.

Sonnenschein für alle Jahreszeiten Im Fashionbereich existieren zahlreiche Gelbtöne mit unter-

Gesellschaftsfähig Gelb lässt sich vielseitig kombinieren. Mit Weiß entstehen helle und sommerliche Outfits,

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während die Kombination mit Schwarz einen starken Kontrast erzeugt und besonders modern wirkt. Blau wirkt einfach königlich, manchmal ehrlicherweise aber auch etwas kitschig. Auch natürliche Farben wie Beige, Braun oder Grün passen gut zu gedeckten Gelbtönen. Wie immer hängt die Wirkung stark vom Material ab. Gelber Satin oder Seide wirken luxuriös und elegant, während Gelb auf Baumwolle oder Strick eher lässig und alltagstauglich erscheint. Accessoires wie Taschen, Schuhe oder Schals in Gelb werden oft genutzt, um schlichte Outfits aufzuhellen und ihnen einen lebendigeren Charakter zu verleihen. Designer greifen immer wieder zu Gelb, weil die Farbe Emotionen weckt. Sie steht für Optimismus, Kreativität und Mut. Auf Laufstegen leuchtet Gelb oft

wie ein Statement gegen Tristesse – ein modischer Sonnenaufgang zwischen gedeckten Farben. Wandelbar wie ein Chamäleon Dabei ist Gelb wandelbarer, als viele denken. Ein buttergelber Hosenanzug kann minimalistisch und luxuriös wirken, während ein oversized Hoodie in knalligem Gelb urbanen Streetstyle verkörpert. Satin, Leinen, Wolle oder Leder: Je nach Material verändert die Farbe ihren Charakter und spielt mal elegant, mal lässig, mal extravagant. Gelb ist Mode mit Herzschlag. Eine Farbe, die nicht flüstert, sondern lacht. Sie erinnert daran, dass Kleidung mehr sein kann als Stoff – nämlich ein Gefühl, das man trägt. (mr)


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Fotos: Laura Fritz

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Flausen im Kopf:

Ein neuer Lieblingsort für kleine Modefans mit Herz, Humor und Familiengefühl Seit dem 9. Mai gibt es auf der Goltsteinstraße 60 in 50968 Köln-Bayenthal einen neuen Ort für besondere Kindermode: „Flausen im Kopf“. Gegründet wurde der Laden von Luana, die das Herzensprojekt gemeinsam mit ihrem Vater Thorsten führt. Entstanden ist die Idee ganz spontan, mitten aus dem Familienleben heraus.

ren Gespür für Kinder entstand hier mehr als nur ein klassischer Kindermodeladen. „Flausen im Kopf“ soll ein Ort sein, an dem sich Familien wohlfühlen, Kinder kreativ werden dürfen und Einkaufen Spaß macht.

Mit viel Persönlichkeit, kreativen Ideen und einem besonde-

„Ich war noch in Elternzeit und irgendwie kam die Idee ganz spontan“, erzählt Luana. Über Nina von Petite Pali kam die Familie erstmals intensiver mit der Kindermodewelt in Berührung. Thorsten fuhr mit auf eine Kindermodenmesse und schnell wurde aus einer lockeren Idee ein konkreter Gedanke. Als dann auf der Goltsteinstraße ein passendes Ladenlokal frei wurde, war klar: Hier könnte etwas entstehen.

Wie ist die Idee zu „Flausen im Kopf“ entstanden?

Wie ist es, den Laden mit deinem Papa zu führen? Für Luana ist der Laden ein echtes Familienprojekt. „Ich

finde es einfach schön, das als Familie zu machen. Mein Papa ist schon selbstständig und kann mich da auch ein Stück weit heranführen.“ Gerade mit kleiner Tochter sei es ein großer Vorteil, jemanden an der Seite zu haben, auf den sie sich verlassen kann. So wird der Laden nicht nur beruflich, sondern auch privat zu einem Ort, an dem Familie und Alltag zusammenfinden. Hat sich eure Beziehung durch den Laden verändert? „Verändert ist vielleicht ein großes Wort“, sagt Luana. „Aber es sind Themen aufgekommen, die man im normalen Alltag nicht hätte.“ Einen Einzelhandel zu eröffnen, bedeute heute auch Risiko, Verantwortung und manchmal Sorgen. Gleichzeitig habe die gemeinsame Arbeit sie noch enger zusammengeschweißt. „Der größte Vorteil ist, dass man mit jemandem arbeitet, dem man wirklich vertrauen kann.“

Was bedeutet dir der Laden als junge Mutter? Als junge Mutter weiß Luana selbst, wie herausfordernd Einkaufen mit Kleinkind sein kann. „Das kann schnell reizüberflutend sein. Deshalb wollte ich einen Ort schaffen, an dem sich Kinder wohlfühlen.“ Bei „Flausen im Kopf“ gibt es deshalb nicht nur Kleidung, sondern auch eine kleine Spielecke mit Büchern, Malmöglichkeiten und kreativen Angeboten. Langfristig möchte Luana diesen Gedanken weiter ausbauen, zum Beispiel mit einer kleinen Kinderbibliothek. Ihr Wunsch ist ein Ort, der ein bisschen von dem zurückbringt, was früher oft selbstverständlich war: ein Gefühl von Gemeinschaft, Nähe und gegenseitiger Unterstützung im Veedel. Welches Teil beschreibt euch am besten? „Ich glaube, das sind die Äffchen“, sagt Luana. Die kleinen Affen passen für sie perfekt zum Namen „Flausen im Kopf“. Sie


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besonders. „Eis beschreibt uns ziemlich gut“, sagt Luana lachend. Thorsten liebt Krokantbecher, sie selbst hatte in der Schwangerschaft eine große Ben-&-Jerry’sPhase und auch ihre Tochter liebt Eis. Was ist euer besonderes Piece? stehen für Verspieltheit und dafür, sich auch als Erwachsene ein Stück Kindlichkeit zu bewahren. „Mein Papa und ich sind irgendwie nie so richtig erwachsen geworden.“

Ein rosa Zweiteiler aus 100 Prozent Baumwoll-Frottee gehört zu den Outfits, die den Laden besonders gut beschreiben. Die kurze Hose mit kleinem Eis-Motiv und der passende Pullover mit „Ice Cream Camp“-Schriftzug sind verspielt, bequem und

Eine eigene kleine Kollektion kann sich Luana durchaus vorstellen. Thorsten hat mit Coeln Couture bereits seine eigene Modemarke und auch erste Stücke für Kinder entworfen.

Ein besonderes Highlight ist die Bomberjacke von Bruno Bruno in Taubenblau und Khaki. Für Luana ist sie zeitlos, unisex, aus hochwertigen Materialien gefertigt und hat einen besonderen Schnitt. „Das ist ein Teil, das man weitergeben kann, egal wie viele Kinder man hat.“ Genau solche Kleidungsstücke passen zum Konzept des Ladens: besonders, langlebig und trotzdem alltagstauglich. Welches Teil würden Kinder sofort lieben?

Welches Outfit passt perfekt zu eurem Laden?

Könnt ihr euch irgendwann eine eigene Kollektion vorstellen?

„Ich glaube, die Pyjamas von Petit Bateau“, sagt Luana. Denn als Kind liebe man es doch, den ganzen Tag im Schlafanzug herumzulaufen. Die Modelle im Laden kommen mit einer verspielten Schlafmaske im Tierdesign. Auch bequeme Jogginganzüge von Bruno Bruno gehören zu den Teilen, die Kinder wahrscheinlich sofort anziehen möchten.

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limitiert, exklusiv und mit viel Liebe zum Detail. Was wünscht ihr euch langfristig für Flausen im Kopf? „Ich wünsche mir, dass es ein Ort ist, an dem Kinder sich wohlfühlen und gerne vorbeikommen“, sagt Luana. In einer digitalen Zeit soll „Flausen im Kopf“ Raum für echten Kontakt, Kreativität und Austausch bieten. Kinder sollen hier nicht nur Kleidung finden, sondern Lust bekommen, ihren eigenen Stil zu entdecken, mutig zu sein und sich auszuprobieren. So ist „Flausen im Kopf“ schon jetzt mehr als ein Kindermodeladen.

Gleichzeitig weiß Luana, dass nachhaltige und hochwertige Modeproduktion anspruchsvoll ist. Wenn eigene Teile kommen, dann eher bewusst

Es ist ein kleiner Herzensort im Veedel, voller Persönlichkeit, Familiengefühl und der schönen Idee, dass Einkaufen auch für Kinder ein Erlebnis sein darf. (lf)

Kontakt: Flausen im Kopf Goltsteinstraße 60 50968 Köln-Bayenthal Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 18:00 Uhr Sa. 10:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung

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VERMISCHTES

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Fotos: Van Ham

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Das Werk „2.2.89“ von Gerhard Richter wird am 11. Juni versteigert.

Rarität auf dem Kunstmarkt: Die zweiteilige „Silberwand“ von Heinz Mack.

Porträts treffen auf abstrakte Malerei und Fotografie Das Auktionshaus Van Ham lädt am 10. und 11. Juni zu mehreren Auktionen für moderne und zeitgenössische Kunst. Dabei treffen eindrucksvolle und ikonische Porträts bedeutender Künstlerpersönlichkeiten wie Max Liebermann, Andy Warhol und Sigmar Polke auf Positionen der abstrakten Malerei und Fotografie, darunter Gerhard Richter und Wolfgang Tillmans. Am 10. Juni kommen zudem Werke aus der Privatsammlung des Frankfurter Bankers Jochen Neynaber unter den Hammer. Er baute seit

den 1970er-Jahren seine Kunstsammlung mit kleinen Formaten auf hohem Niveau auf. Das kleine Format war für ihn nicht nur praktisch, um die Kunst auf seinen verschiedenen Stationen immer bei sich zu haben. In der Sammlung, die rund 250 Werke umfasst, befinden sich Arbeiten von On Kawara, Gerhard Richter, Alexej von Jawlensky, George Condo, Alighiero Boetti, Günther Förg sowie von den Künstlerinnen Bridget Riley, Miriam Cahn, Karin Kneffel und Meret Oppenheim – gro-

ße Namen, die Neynabers Gespür für Qualität zeigen. Zu den großen Künstlern der Auktionen am 11. Juni gehört Max Liebermann. Er malte seine einzige Tochter Käthe in zahlreichen Porträts. Viele davon wurden nach dem Tod von Liebermanns Frau Martha 1943 beschlagnahmt und gelten seitdem als verschollen. Das in der Auktion angebotene Werk, das Liebermanns Tochter Käthe lesend auf einem Sessel zeigt, stammt aus einer süddeutschen Privatsammlung.

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Lithografie von Sigmar Polke Ebenfalls angeboten wird die handkolorierte Offsetlithografie „Freundinnen II“ aus dem Jahr 1967 von Sigmar Polke. Die Arbeit gilt als paradigmatisch, da die hier auftauchenden stilistischen und technischen Elemente in Polkes Œuvre immer wieder auftauchen. Er vergrößert das ursprüngliche Bild und schafft damit ein neues, feines Punktraster. Die bei der Wiedergabe von Bildern entstehenden und von Grafikern vermiedenen Moirémuster verstärkt Polke hingegen und modifiziert das Rastermaß, indem er die Punkte vergrößert und auseinanderschiebt. Auch Werke des in Remscheid geborenen Fotografen, Installations- und Videokünstlers Wolfgang Tillmans werden im Juni versteigert. Bekannt wurde Tillmans in den 1990er-Jahren mit Aufnahmen, die das unbeschwerte Lebensgefühl von Jugendlichen dokumentieren. Schon bald folgten weitere Sujets wie Porträt, Aktdarstellung, Stillleben und Landschaft. Nebenbei experimentierte Tillmans mit der Fototechnik und schuf ohne Kamera abstrakte Arbeiten, in denen er die Grenzen zum Sichtbaren auslotet. Arbeit aus der Dunkelkammer Tillmans Werk „Mental Picture # 62“, das bei Van Ham ange-


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VERMISCHTES

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Staaten und der westlichen Konsumgesellschaften.

Abend-Versteigerung am 10. Juni: Sigmar Polkes „Freundinnen II“.

boten wird, gehört zu seiner ikonischen Serie der „Mental Pictures“, die zusammen mit den zeitgleich entstandenen „Blushes“ den Weg für spätere abstrakte Serien ebnen sollte. „Mental Picture #62“ ist eine Fotografie, erscheint aber wie eine Malerei und fängt den besonderen Moment ein, in dem ein Bild ins Leben tritt. Die Arbeit entstand in der Dunkelkammer ohne Kamera oder Negative und wird von einer unglaublichen Leuchtkraft durchzogen. Dabei zeigt das Bild nur das Nötigste: Es hält die Bewegung von Licht und Chemikalien auf lichtempfindlichem Papier fest. Weitere

Höhepunkte der Auktion sind unter anderem Werke von Juan Uslé, Julie Mehretu und Bernard Frize. Die großformatige Arbeit „Neori“ des französischen Malers beeindruckt durch seine Farbgebung und Plastizität. Zu den berühmtesten und bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern gehört Gerhard Richter, der seit den 1980er-Jahren im Villenviertel in Köln-Hahnwald wohnt. Zusammen mit Sigmar Polke prägte er Anfang der 1960er-Jahre den Begriff des „Kapitalistischen Realismus“. Darunter versteht man die kritische Auseinandersetzung mit der Kunst der sozialistischen

„2.2.89“ von Gerhard Richter Zuletzt wurde Richter mit einer umfassenden Retrospektive in Paris gewürdigt, die die Besuchermassen begeisterte. In der Frühjahrsauktion von Van Ham kommen mehrere Werke Gerhard Richters unter den Hammer, darunter die Arbeit „2.2.89“, eine Farbraummodulation in der unverwechselbaren Bildsprache des Künstlers. Richter schafft hier durch das Zusammenspiel verschiedener Techniken eine einzigartige Oberfläche. Aus einer erstklassigen Kölner Privatsammlung stammen zwei Arbeiten des Bildhauers und Malers Heinz Mack, der in diesem Jahr 95 Jahre alt geworden ist. Vor allem die zweiteilige „Silberwand“ von 1961 ist beeindruckend und eine Rarität auf dem Kunstmarkt. Sie wurde 1962

„Mental Picture # 62“ von Wolfgang Tillmans wird am 10. Juni versteigert.

direkt beim Künstler erworben und befindet sich seitdem in Familienbesitz. Auch der „Große Lichtschleier“ von 1969 stammt aus dieser Sammlung und wird erstmals versteigert. (jh)

Service: „Gullivers Reisen – Die Sammlung Jochen Neynaber“: Mi, 10. Juni, ab 17:00 Uhr. Evening Sale: Mi, 10. Juni, ab 18:00 Uhr. Modern: Do, 11. Juni, ab 11:00 Uhr; Contemporary/Post War, Do, 11. Juni, ab 14:00 Uhr. Vorbesichtigung: 3. bis 8. Juni, Van Ham, Hitzelerstraße 2, 50968 Köln

Max-Ernst-Museum in Brühl: FinissageWochenende im Juli vor längerer Schließung Das Max-Ernst-Museum Brühl des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) schließt zur Jahreshälfte für viele Monate seine Pforte. Die Schließung ist ab dem 6. Juli vorgesehen und dauert voraussichtlich bis in die erste Jahreshälfte 2027. Grund sind Baumaßnahmen zur Umsetzung des Sicherheitskonzepts. Zugleich erfolgt die Neukonzeption und -einrichtung der Dauerausstellung „Max Ernst – Leben und Werk“. Unmittelbar davor lädt das in Bahnhofnähe gelegene Museum (Comesstraße 42 / Max-Ernst-Allee 1) vom 3. bis 5. Juli (11:00 bis 18:00 Uhr) zu einem Finissage-Wochenende ein. Das Museumsfest wartet etwa auf mit Speedführungen, Poetry Slam und einem Künstlerinnengespräch. Zudem gibt

es eine Lesung zu Luise Straus, Kreativworkshops und ein Kinderchorkonzert. Zum Programm gehört auch eine Parade vom Museum zum Fantasie Labor der Kultureinrichtung am nahe gelegenen Geburtshaus von Max Ernst. Selbstverständlich besteht ebenso Gelegenheit zum Besuch

der Dauerausstellung sowie Sonderausstellungen. Darunter die im Mai eröffnete Präsentation „ongoing“ der Künstlerin Alex Grein. Die gebürtige Kölnerin erhielt 2024 den renommierten Luise-Straus-Preis des LVR. Grein, so würdigte die Jury, reflektiere „mit ihren Arbeiten in

Fotografie, Installation und Mixed Media (...) fotografische Prozesse und hinterfragt etablierte Seh- und Handlungsweisen“. Am Abschluss-Wochenende sind der Eintritt und alle Veranstaltungen frei. Der Sonntag ist deklariert als „Zahl, was Du willst“-Tag. (eb)

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KARNEVAL

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JECK IN HELLBLAU 2027: Rodenkirchen feiert mit Top-Besetzung Wenn sich am 9. Januar 2027 im Dorint Hotel am Heumarkt die Türen öffnen, heißt es wieder: „JECK IN HELLBLAU“! Die KG Köln-Rodenkirchen lädt zu einer der stimmungsvollsten Karnevalsveranstaltungen ein, und das mit einem Programm, das echte Fastelovend-Herzen höherschlagen lässt. Bereits ab 17:30 Uhr erwartet die bunt kostümierten Gäste ein Abend voller kölscher Musik, ausgelassener Stimmung und echter Karnevalstradition. Unter dem Motto „Singe, danze, höppe“ verspricht die Veranstaltung beste Unterhaltung mit einigen der beliebtesten Größen des Kölner Karnevals. Mit dabei sind unter anderem die Spitzenkräfte des Kölner

Karnevals: Kasalla, Höhner, Black Fööss, Domstürmer, die Klüngelköpp sowie das Kölner Dreigestirn. Ein Programm, das kaum Wünsche offenlässt und die Vorfreude auf die Session schon jetzt wachsen lässt. Die KG Köln-Rodenkirchen zeigt erneut, wie moderne Karnevalskultur und traditionelle Vereinsarbeit perfekt zusammenpassen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2014 hat sich die Gesellschaft mit viel Herzblut, Engagement und einem klaren Bekenntnis zum kölschen Brauchtum einen festen Platz im Karnevalskalender erarbeitet. „JECK IN HELLBLAU“ steht dabei längst nicht mehr nur für

eine Party: Vielmehr ist die Veranstaltung ein Treffpunkt für Karnevalsfans aus ganz Köln und darüber hinaus. Die Mischung aus hochkarätigem Bühnenprogramm, familiä-

rer Atmosphäre und echter kölscher Lebensfreude macht den besonderen Charakter des Abends aus. Auch organisato-

risch setzt die KG auf bewährte Qualität: Die Veranstaltung findet erneut im stilvollen Ambiente des Dorint am Heumarkt statt, der Hofburg des Kölner Dreigestirns. Das Dorint Hotel mit seinem sympathischen Team unter der Leitung von Direktor Holger Hess hat sich seit Jahren als hervorragende Adresse für große Karnevalsabende etabliert. Die begehrten Karten zum Preis von 38 Euro sind im eigenen Büdchen der KG unter: kgkr.jeckticket. de erhältlich. Ein großer und herzlicher Dank geht an die Partner der KG, die eine solche Sause erst möglich machen: Privat-Brauerei Heinrich Reissdorf, objectfloor, premio, absatzplus, physioWID, Sunpoint. (mb)

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ONLINE

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Digitale Tipps

Wie „HofFloh“ Kölns Veedel digital zusammenbringt

Die Idee hinter HofFloh ist ebenso einfach wie genial: Anwohnende können über die App oder die Plattform unkompliziert eigene Hofflohmärkte organisieren, anmelden und sichtbar machen. Besuchende finden über interaktive Karten sofort heraus, wo im jeweiligen Stadtteil getrödelt, verkauft und gestöbert wird. Was früher oft spontane Zettelaktionen oder mühsame Organisation bedeutete, funktioniert heute digital und komfortabel und sorgt gleichzeitig dafür, dass Nachbarinnen und Nachbarn wieder miteinander ins Gespräch kommen. Denn bei HofFloh geht es längst nicht nur ums Verkaufen alter Schätze. Es geht um Begegnungen, Nachhaltigkeit und das Wiederbeleben echter Nachbarschaftskultur. Und oft wird aus einem simplen Flohmarkt plötzlich ein kleines Straßenfest mit Kaffee, Musik und vielen Gesprächen über den Gartenzaun hinweg. Besonders in Köln funktioniert das Konzept hervorragend. Die starke Veedelskultur bietet den perfekten Nährboden für die Idee hinter HofFloh. Ob in

Rodenkirchen, Sülz, Ehrenfeld oder Nippes: überall entstehen kleine Treffpunkte, die Menschen zusammenbringen.

Die App zeigt dabei eindrucksvoll, wie Digitalisierung nicht distanzieren muss, sondern Gemeinschaft sogar fördern kann. Die Nutzung der Plattform ist bewusst einfach gehalten. Nutzende können: • eigene Hofflohmärkte anmelden, • Termine veröffentlichen, • Standorte eintragen und • Besucherströme organisieren.

Foto: Patrick Horn

Köln lebt von seinen 86 Veedeln, von Nachbarschaft, Begegnungen und dem besonderen Gefühl, dass man sich auch mitten in der Millionenstadt irgendwie kennt. Genau dieses Lebensgefühl greift eine App auf, die aktuell immer mehr Menschen begeistert: HofFloh. Die in Köln entwickelte Plattform verbindet digitale Technik mit echtem Veedelscharme und macht aus klassischen Flohmärkten moderne Nachbarschaftsevents.

HofFloh zeigt, wie moderne Apps einen echten Mehrwert für das Zusammenleben in der Stadt schaffen können. Die

Plattform verbindet Nachhaltigkeit, Nachbarschaft und Digitalisierung auf sympathische und absolut kölsche Weise. (mb)

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brauchen. Für Immobilieneigentümer bedeutet dies geringere Heizkosten und eine bessere Umweltbilanz. Zudem können Wärmepumpen den Wert einer Immobilie steigern, da moderne und energieeffiziente Heizsysteme bei Käufern und Mietern zunehmend gefragt sind. Auch die langfristige Planungssicherheit bei den Energiekosten spielt dabei eine wichtige Rolle.

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Neue Wege in der Führung

Wie 360°-Feedback-Workshops Veränderungen ermöglichen Wer in der Führungskultur echte Veränderungen vorantreiben möchte, braucht mehr als anonyme Fragebögen und Charts. In einer Steuer- und Wirtschaftskanzlei entschied man sich daher gemeinsam mit der Beraterfirma Obermann Consulting, mit Sitz im Rheinauhafen in Köln, für einen anderen Weg. Die Ausgangslage: Führungskräfte und Teams erlebten immer wieder ungeklärte Verantwortlichkeiten, Missverständnisse im Alltag und selten offen angesprochene Konflikte. Neuer Klang im Teamalltag Michael L., geschäftsführender Gesellschafter der Kanzlei, war nach dem 360°-Feedback zunächst ratlos. Die Teammitglieder hatten solide Bewertungen vergeben, äußerten aber in mehreren Aspekten das Bedürfnis nach mehr Orientierung: Michael L. agiere zwar proaktiv und impulsgebend, schaffe es allerdings nicht, das Team in seine Vorhaben zu integrieren. Im Vorgespräch mit der Moderatorin von Obermann Consulting zeigte sich: Michael L. hielt sich für einen klaren Kommunikator mit deutlichen Ansagen. Woher also kamen die wiederholten Hinweise auf Unsicherheit und fehlende Leitlinien im Team? Im Workshop traf sich das Team für einen Tag in einem externen Seminarraum. Der Ablauf war bewusst strukturiert: Zu Beginn erarbeitete die Gruppe zunächst ohne Michael L. konkrete Situationen, in denen Unklarheiten

auftraten. Die Moderatorin von Obermann Consulting lud ein, möglichst offen zu benennen, wo Entscheidungen stockten, Unsicherheiten bestanden oder die Einordnung ins Gesamtbild fehlte. Anschließend wurde Michael L. hinzugeholt und bekam das gesammelte Feedback anhand der Beispiele vermittelt. Durch die Moderation blieb der Dialog sachlich: Nicht einzelne Fehler standen im Vordergrund, sondern das Ziel, Zusammenarbeit und Verantwortung im Team konstruktiv zu gestalten. Am Ende des Tages wurden gemeinsam neue Leitplanken entwickelt. Klare Zuständigkeiten bei Entscheidungen sowie der Bezug zu den Unternehmenszielen wurden dank neuer Absprachen für die Zukunft sichergestellt. „Ich bin wirklich überrascht! Mir war nicht bewusst, dass meinem Team die Orientierung fehlte. Aus dem Feedback-Workshop nehme ich mit, einen stärkeren Bezug unseres Geschäfts zu den Unternehmenszielen herzustellen“, zieht Michael L. Bilanz. Umgekehrt konnte das Team Empathie für die Situation seines Chefs gewinnen. Die Vereinbarungen wurden festgehalten – und schon wenige Wochen später berichteten die Teammitglieder von mehr Klarheit und Eigenständigkeit im Arbeitsalltag. Für Michael L. auch ein Grund, den anderen Führungskräften der Kanzlei den von Obermann Consulting

begleiteten Feedback-Workshop zu empfehlen. Wirksame Ergebnisse durch klaren Workshop-Prozess Der Erfolg solcher Workshops basiert auf einer systematischen Methodik, wie sie Obermann Consulting in der Praxis einsetzt: Zunächst erhält jedes Teammitglied einen separaten Link, über welchen es die Führungskraft anonym bewertet. Diese wiederum nimmt eine Selbsteinschätzung zu ihrem Verhalten vor. Danach folgt ein vertrauliches Auswertungsgespräch, um mögliche blinde Flecken zu besprechen und die Schwerpunkte des Workshops zu definieren. Im Workshop arbeiten die Teams erst ohne Vorgesetzten, sammeln Beispiele und Input zu den vorher bestimmten Themen, bevor im zweiten Schritt der Führungskraft das Feedback durch die Moderatorin aufgezeigt wird. Lösungen und neue Arbeitsweisen werden im dritten Schritt gemeinsam entwickelt. Wichtige Prinzipien im Workshop sind dabei immer: Offenheit, Verbindlichkeit und die Konzentration auf konkrete Veränderungen. Die Moderation sorgt dafür, dass Rückmeldungen konstruktiv und Konflikte sachlich bleiben. Flexibilität in der Methodik Wie flexibel das Konzept ist, zeigt ein weiteres Beispiel: Andrea L., erfahrene Gruppenleiterin, stand mit ihrem Team

vor einer ungewissen Zukunft. Vor ihrem Ruhestand war offen, ob ihre Stelle nachbesetzt würde. In Abstimmung mit Andrea L. wurde das Workshop-Design angepasst: Das Feedback wurde auf den Vormittag komprimiert, um den Nachmittag für die drängende Frage nach der Neuorganisation zu reservieren. Die Diskussion über eine Aufgabenverteilung ohne Andrea L. mündete in einem konkreten Plan über Funktionen der einzelnen Teammitglieder und aufzubauende Kompetenzen. Es wurde sich sogar auf eine interne Favoritin für die mögliche Nachfolge von Andrea L. geeinigt – ein Schritt, der von allen mitgetragen wurde und für Kontinuität sorgte. Fazit: Entwicklung als gemeinsamer Prozess Die Erfahrungen mit Michael L. und Andrea L. zeigen: Mit einer durchdachten, flexiblen Methodik und professioneller Moderation durch Obermann Consulting gelingt es, auch in komplexen Teams echte Veränderungen anzustoßen. Feedback wird so zum Instrument für klare Kommunikation und gemeinsame Entwicklung. Das Ergebnis: nachhaltige Verbesserungen für Führungskräfte, Teams und die gesamte Organisation. Das sieht auch Michael L. so: „Unsere Ergebnisse sind deutlich besser geworden!“, sagt er. (co) Mehr Infos über Obermann Consulting: www.obermann-consulting.de

Foto: Obermann Consulting

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Die Gastkolumne von Reinhold Rombach

Nach Shortseller-Attacke: Kein Bock mehr auf Ottobock? Rumms, da haben wir den Salat. Mitte Mai hatte der Prothesenhersteller Ottobock seine jährliche Hauptversammlung abgehalten, was jetzt nicht besonders aufregend klingt. Doch am selben Tag veröffentlichte Grizzly Research eine aufsehenerregende Studie, die es wirklich in sich hatte. Grizzly Research kritisiert vor allem eine „aggressive“ Bilanzierungspolitik sowie die Rolle des Unternehmens in Russland. Außerdem gäbe es Interessenkonflikte zwischen dem Verwaltungsratschef Hans Georg Näder und dem Streubesitz. Garniert ist der Report mit Auszügen aus der Yellow Press, die Näder etwa am Steuer einer Jacht zeigt, umringt von jungen Damen im Bikini.

Kein Wunder, dass nach dem Bekanntwerden der Shortseller-Attacke der Kurs von Ottobock ziemlich abschmierte. Ein Tag nach der HV notierte die Aktie teilweise unter 53 Euro, im Moment nur wenig besser mit 54,10 Euro. Shortseller: Fluch oder Segen? Leerverkäufer sind das Krebsgeschwür der Finanzmärkte, Verbrecher, Strauchdiebe. So schimpfen deren Gegner. Leerverkäufer, auch Shortseller genannt, decken lediglich Probleme auf, die ein Unternehmen bereits hat, aber der Markt noch nicht kennt. Sie leisten somit einen wertvollen Nutzen für die Allgemeinheit, so die Befürworter.

Braten. Wenn sich Leerverkäufer einer Aktie „annehmen“, also short gehen, kann dies ein klares Indiz sein, den Wert zu meiden. Oder ihn zu verkaufen. Ebenso spannend ist aber, wenn die Shortseller das Interesse an einem Titel verlieren, also gewissermaßen von ihm „ablassen“. Hier ist es nicht verkehrt, an einen Kauf dieser Aktie zu denken. Und nun? Ist der größte Prothesenhersteller der Welt wirklich ein Sanierungsfall und so gruselig, wie Grizzly Research das Unternehmen darstellt?

Grizzly Research, eine der bekanntesten Adressen im Shortseller-Business, sieht den fairen Wert der Aktie von Ottobock bei rund 30 Euro und damit sehr, sehr deutlich unter dem Emissionspreis von 66 Euro im Oktober letzten Jahres und auch noch erheblich unter der aktuellen Börsennotiz von um die 60 Euro.

Ein Glaubenskrieg? Kann sein. Für mich ist ausschließlich die Frage interessant, ob ich mit Shortseller-Analysen meinen Lesern einen Mehrwert bieten kann. Ich bin überzeugt davon, dass das kluge Ausnutzen der Shortseller-Aktivitäten eine prima Sache für die Anlegenden sein kann. Die smarten Jungs hören eben oft das Gras wachsen oder riechen vice versa nicht selten den faulen

Machen wir uns klar, dass Shortseller oft ein Unternehmen schlechtreden, um anschließend von fallenden Kursen direkt zu profitieren. Wenn in einer solchen Studie vor provokanten Bildern, siehe auch die oben besagten anzüglichen Bilder aus irgendwelchen Illustrierten, und geschickt verpackten „Mutmaßungen“ nicht zurückgescheut wird, dann ist der Verdacht auf eine manipulative Absicht nicht von der Hand zu weisen. Für mich scheint das Verhalten von Grizzly Research ziemlich eigensüchtig zu sein.

Unser Gastkommentator Reinhold Rombach ist einer der bekanntesten Börsenexperten Deutschlands und lebt schon lange in Rodenkirchen. Er beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit

börsennotierten Gesellschaften, mit Aktien und Fonds, analysiert ihre Stärken und Schwächen. Seine Meinung über Geld&Börsen veröffentlichte er früher als Kolumnist in der Zeit (aber

auch in der Wirtschaftswoche und der Süddeutschen Zeitung) und mehr als ein Vierteljahrhundert im Deutschen Ärzteblatt als „Börsebius“. Seine Fans nennen ihn aber auch den „Kostolany

Fotos: freepik.com

Immerhin weist Grizzly in seiner Studie gegen Ottobock darauf hin, dass es sich im Report um „Meinungen“ handle und nicht etwa um Fakten. So gesehen neige ich zu der Einschätzung, dass es sich hier mehr um eine hinterhältige Aktion mit klaren Absichten handelt, nämlich die Aktie runterzuprügeln, um am Ende dick Kasse zu machen. Die Aktie geht also nicht am Stock. Das hoffe ich zumindest. Bleiben Sie mir gewogen, ich bin Ihnen ebenso verbunden. Über Anregungen für Themenvorschläge freue ich mich sehr. Stets Ihr Reinhold Rombach „Börsebius“

vom Rhein“ oder das „Kölsche Orakel“. Rombach´s spannende wöchentliche Kolumnen und eine Aktien-TopTen-Masterliste erscheinen unter www.derboersebius.de


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Versicherungstipps von Markus Lenz – AXA Generalvertretung Köln-Rodenkirchen

Urlaub im Sinn, Sicherheit im Gepäck medizinisch notwendigen bzw. medizinisch sinnvollen Rücktransport nach Hause.

Die Sommerferien stehen vor der Tür und für viele Familien beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Endlich raus aus dem Alltag, gemeinsam Zeit verbringen, neue Orte entdecken und einfach mal abschalten. Ob Strandurlaub, Städtetrip, Camping oder spontane Auszeit – Reisen bedeutet Freiheit, Erholung und gemeinsame Erinnerungen. Gerade mit Kindern passiert jedoch oft schneller etwas als gedacht: plötzliches Fieber vor Reisebeginn, Ohrenschmerzen nach dem Flug, ein Sturz am Pool oder ein Arztbesuch im Ausland. Situationen, die niemand plant, die aber schnell zusätzliche Belastungen oder hohe Kosten verursachen können.

Warum Reiseschutz wichtig ist Damit aus kleinen Überraschungen keine großen Sorgen werden, lohnt sich ein Blick auf den passenden Reiseschutz. Denn viele wissen nicht, dass die gesetzliche Krankenversicherung Behandlungen im Ausland häufig nur eingeschränkt oder gar nicht übernimmt. Schon ein Arztbesuch, Medikamente oder ein Krankenhausaufenthalt können im Urlaub schnell teuer werden. Hier bietet eine Auslandsreisekrankenversicherung den notwendigen Versicherungsschutz. Ergänzend bietet die Auslandsreisekrankenversicherung Versicherungsschutz bei einem

Schutz bei Reiseausfall oder Abbruch Auch eine Reiserücktritts- oder Reiseabbruchversicherung kann sinnvoll sein, etwa wenn eine Reise kurzfristig wegen Krankheit oder Unfall abgesagt oder abgebrochen werden muss. Hierdurch erhalten Sie Ihren Reisepreis zurück und können Ihren Urlaub ohne finanzielle Einbußen nachholen. Mietwagen: Selbstbeteiligung beachten Ein Thema, das viele Urlaubende ebenfalls überrascht: die Selbstbeteiligung beim Mietwagen. Wer hier eine höhere Selbstbeteiligung wählt, kann bei den Mietkosten oft deutlich sparen. Was jedoch nur wenige wissen: In bestimmten Privathaftpflichtversicherungen wird die Selbstbeteiligung bei einem Mietwagen im Schadenfall

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übernommen. Eine Nachfrage bei Ihrem Haftpflichtversicherer lohnt sich. Reiseimpfungen nicht vergessen Und noch ein kleiner Urlaubstipp: Gerade bei Fernreisen lohnt sich außerdem ein Blick auf notwendige Reiseimpfungen. Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen bestimmte Impfungen für Urlaubsreisen mittlerweile ganz oder teilweise. Ein kurzer Check vor Reisebeginn kann sich daher lohnen. Mit gutem Gefühl in den Urlaub Denn guter Reiseschutz bedeutet nicht, ständig an Probleme zu denken, sondern die Ferien mit einem guten Gefühl genießen zu können – damit am Ende vor allem eines bleibt: schöne Erinnerungen. (ml)

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Tipps für Unternehmen Die E-Rechnung kommt – und viele Unternehmen sind später dran, als sie denken Von Klaus Esch, AHW Hunold & Partner Seit dem 1. Januar 2025 ist die E-Rechnung offiziell eingeführt. Zumindest entsteht dieser Eindruck, wenn man die öffentliche Diskussion verfolgt. Tatsächlich befinden sich Unternehmen derzeit aber noch in einer Übergangsphase. Die verpflichtende Ausstellung von E-Rechnungen greift für viele Unternehmen ab dem 1. Januar 2027, teilweise sogar erst ab 2028. Genau darin liegt allerdings auch eine gewisse Gefahr: Viele Unternehmen verschieben das Thema weiterhin, weil die eigentliche Pflicht noch nicht unmittelbar bevorsteht.

eine sichtbare PDF-Datei eingebunden werden kann. Entscheidend bleibt jedoch der Datensatz selbst.

Warum Abwarten aus meiner Sicht ein Fehler ist Aus meiner Sicht ist das ein Fehler. Denn die Einführung der E-Rechnung ist deutlich mehr als eine technische Formalität oder die Umstellung von Papier auf PDF. Sie betrifft bestehende Abläufe, Zuständigkeiten und Prozesse in Unternehmen – teilweise wesentlich stärker, als aktuell angenommen wird.

Denn viele Unternehmen konzentrieren sich vor allem auf die Frage, wann sie selbst E-Rechnungen schreiben müssen. Dabei wird oft übersehen, dass Unternehmen schon heute in der Lage sein müssen, E-Rechnungen zu empfangen. Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Punkt: Besteht für einen Rechnungsaussteller bereits eine Pflicht zur E-Rechnung und wird stattdessen weiterhin nur eine klassische PDF- oder Papierrechnung versendet, kann das Auswirkungen auf den Vorsteuerabzug haben. Denn steuerlich ordnungsgemäß ist dann grund-

Eine PDF-Datei reicht künftig nicht mehr aus Ein häufiger Irrtum besteht schon bei der grundlegenden Definition. Viele verbinden die E-Rechnung noch immer mit einer PDF-Datei. Genau das reicht künftig aber nicht mehr aus. Eine echte E-Rechnung ist ein strukturierter Datensatz im XML-Format, der maschinell verarbeitet werden kann. Die Rechnung muss also nicht nur lesbar sein, sondern standardisiert digital auswertbar. Gängige Formate sind dabei die XRechnung oder das sogenannte ZUGFeRD-Format, bei dem zusätzlich

Unternehmen müssen ihre Systeme frühzeitig prüfen Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Bestehende Systeme müssen überprüft werden. Können Rechnungen künftig korrekt erstellt, versendet, empfangen und archiviert werden? Sind Schnittstellen vorhanden? Funktioniert die Verarbeitung auch bei Eingangsrechnungen? Genau dort liegt aktuell häufig das größere Problem.

sätzlich nur noch die E-Rechnung. Inhaltlichen Anforderungen verändern sich Auch die inhaltlichen Anforderungen werden in der Praxis oft unterschätzt. Viele Unternehmen arbeiten bislang mit Verweisen auf Verträge, Lieferscheine oder andere Unterlagen. Künftig muss die Leistungsbeschreibung wesentlich klarer und unmittelbarer aus der Rechnung selbst hervorgehen. Ein bloßer Hinweis auf einen Vertrag wird regelmäßig nicht mehr ausreichen. Das klingt zunächst nach einer kleinen Änderung, kann aber erhebliche Auswirkungen auf bestehende Abläufe haben – insbesondere bei Dienstleistungsunternehmen oder komplexeren Projektabrechnungen. Hinzu kommt, dass die E-Rechnung nicht jede Besonderheit des Geschäftsalltags automatisch erleichtert. Gerade bei nachträglichen Preisänderungen, Mängeln oder abweichenden Leistungsumfängen entstehen neue praktische Fragen. Nicht jede Anpassung erfordert automatisch eine korrigierte E-Rechnung. In bestimmten Fällen wird eine Berichtigung jedoch

Gastkolumnist Klaus Esch ist Steuerberater und Partner bei AHW Seit über 65 Jahren steht die AHW als Premiumpartner an der Seite von Unternehmen und Unternehmerfamilien und bietet maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung und betriebswirtschaftliche Beratung. AHW Hunold & Partner mbB Wankelstraße 9 50996 Köln

Telefon: 02236 39820 info@ahw.de www.ahw.de

notwendig sein. Unternehmen werden sich deshalb stärker mit standardisierten Prozessen und klaren Abstimmungen beschäftigen müssen. Die eigentliche Herausforderung liegt aus meiner Sicht deshalb weniger in der gesetzlichen Verpflichtung selbst, sondern in der praktischen Umsetzung. Wer sich erst Ende 2026 mit dem Thema beschäftigt, wird Prozesse unter erheblichem Zeitdruck umstellen müssen. Erfahrungsgemäß entstehen genau dann Fehler, Unsicherheiten und unnötige Zusatzkosten. Die Übergangszeit sollte aktiv genutzt werden Die verbleibende Übergangszeit sollte deshalb aktiv genutzt werden. Nicht, weil akuter Handlungsdruck besteht, sondern weil sich funktionierende Prozesse nicht innerhalb weniger Wochen etablieren lassen. Die E-Rechnung wird in den kommenden Jahren zum Standard werden. Die Frage ist daher längst nicht mehr, ob Unternehmen sich damit beschäftigen müssen – sondern nur noch, wann. (ke)


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Foto: Patrick Horn

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Gespräch mit Marc Schmitz:

Rauchwarnmelder in Wohnungen und Häusern „Rauchwarnmelder sind unverzichtbare Lebensretter“, stellt Marc Schmitz fest. „Sie warnen frühzeitig vor gefährlichem, geruchlosem Brandrauch – besonders nachts, wenn unser Geruchssinn ruht“, sagt der Obermeister der Innung Sanitär Heizung Klima Köln (SHK Köln). Bereits 1998 gründete er einen Fachbetrieb für Heizung, Sanitär, Klimatechnik und Elektro mit dem Schwerpunkt ökologische Haustechnik. Eine Niederlassung befindet sich in der Barbarastraße in Rodenkirchen. Funktionsweise Die meisten Rauchmelder in Privathaushalten funktionierten nach dem optischen Streulichtprinzip, erläutert Schmitz. „Im Inneren sendet eine Diode einen Lichtstrahl in eine kleine Messkammer. Dringt Rauch in diese Kammer ein, werden die Lichtstrahlen an den Rauchpartikeln abgelenkt, treffen auf einen lichtempfindlichen Sensor und lösen sofort den schrillen Alarmton aus. Dessen Lautstärke muss bei einer Entfernung von drei Metern mindestens 85 Dezibel (A) betragen.“ Gesetzliche Pflicht zur Anbringung von Rauchmeldern Deutschlandweit bestehe eine gesetzliche Pflicht zur Anbrin-

gung von Rauchwarnmeldern, so Schmitz. Die Zuständigkeiten seien dabei klar verteilt: „Der Eigentümer beziehungsweise Vermieter ist grundsätzlich für die Anschaffung und den fachgerechten Einbau verantwortlich.“ Varianten vom klassischen bis zum smarten Gefahrenmelder „Grundsätzlich kann man zwischen drei Varianten von Rauchmeldern wählen“, sagt Schmitz. Er nennt zunächst den einfachen Standard-Melder. „Hier sind wartungsarme Modelle mit einer fest verbauten 10-Jahres-Batterie besonders empfehlenswert.“ Zweitens verweist er auf funkvernetzte Geräte, die in großen Gebäuden sämtliche Melder gleichzeitig aktivieren. Drittens kommt er auf smarte Rauchmelder zu sprechen. Diese erinnern per App nicht nur an den notwendigen Batteriewechsel. „Wesentlich senden diese im Ernstfall zusätzlich eine Warnung auf das Smartphone und alarmieren so Bewohnende unabhängig von deren Aufenthaltsort.“ Zudem lassen sie sich mit anderen Smart-Home-Geräten verknüpfen. Laut Schmitz liegen die Preise für gute Standardgeräte bei 15 bis 30 Euro. „Vernetzte oder smarte Modelle kosten in der

Regel 40 bis 100 Euro. Diese bieten gegenüber klassischen Modellen enorme Vorteile, haben aber auch höhere Anschaffungskosten.“ In der Regel müssten die Geräte aufgrund der allmählichen Verschmutzung der optischen Sensoren nach zehn Jahren komplett ausgetauscht werden, betont der Experte. Mittig an Raumdecken installieren, nicht einfach erhöht ablegen Installiert werden müssen die Geräte zwingend mittig an der Decke von Schlafzimmern, Kinderzimmern und allen Fluren, die als Fluchtwege dienten. „In Feuchträumen wie Küchen oder Bädern wird wegen möglicher Fehlalarme durch Wasserdampf meist darauf verzichtet“, so Schmitz. Er rät dringend davon ab, Rauchmelder lediglich auf hohen Möbeln abzulegen. In dieser Position wird deren Funktion erheblich eingeschränkt. Der Fachmann weist eindringlich darauf hin, bei der Montage einen Mindestabstand von 90 Zentimetern etwa zu Heizungen, Klimaanlagen, Neonröhren und Ventilatoren zu unterschreiten. Falls die Größe eines Raumes 60 Quadratmeter übersteigt, empfiehlt er, mindestens einen weiteren Warnmelder anzubringen.

Jährliche Wartung nach DIN-Norm gesetzlich vorgeschrieben „Damit die Melder dauerhaft funktionstüchtig bleiben, ist eine jährliche Wartung nach DIN-Norm gesetzlich vorgeschrieben“, informiert Schmitz. Diese umfasst eine Sichtprüfung auf Verschmutzungen der Öffnungen und etwaige Reinigung sowie einen manuellen Test des Alarmtons über den Prüfknopf und gegebenenfalls einen Batteriewechsel. „Für diese Überprüfung ist laut zahlreichen Landesbauordnungen der Mieter zuständig“, so Schmitz. Gleichwohl übernehmen häufig Vermieter selbst diese Pflicht oder beauftragen entsprechend zertifizierte Schornsteinfeger beziehungsweise Innungsfachbetriebe aus dem SHK- und Elektrobereich. „Dies stellt die rechtliche Absicherung im Gebäude sicher.“ Die dafür anfallenden Wartungskosten von etwa 10 bis 15 Euro pro Melder und Jahr können dabei über die Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umgelegt werden. (eb)


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Rodenkirchen startet in den Sommer Sommerstimmung in Rodenkirchen Der Sommer steht in den Startlöchern und auch in Rodenkirchen ist die Vorfreude überall spürbar. In den Schaufenstern locken bereits sommerliche Produkte die Kundinnen und Kunden zum Bummeln und die Liegestühle auf dem Maternusplatz laden bei schönem Wetter zum entspannten Verweilen ein. Frühlingsmarkt am 4. und 5. Juni Ein erster Höhepunkt erwartet die Besuchenden mit dem Frühlingsmarkt am 4. und 5. Juni. Neben den klassischen Angeboten eines Antikmarktes präsentieren die Händlerinnen und Händler zahlreiche beson-

Foto: Christoph Hardt

Unsere Mitglieder

Natascha Koch Inhaberin, ac about communication GmbH & Co. KG, Barbarastraße 15 - 17 50996 Köln E-Mail: n.koch@ aboutcommunication.de www.aboutcommunication.de Monatlich stellen wir hier ein Mitglied unseres Vereins vor.

Die nächsten

TERMINE:

Warum werde ich Mitglied? Foto: Ralf Perey

Treffpunkt Rodenkirchen hält den Ort lebendig. Würden wir entfallen würde nicht viel übrig bleiben. Deshalb sollte eigentlich jeder der in Rodenkirchen als Freiberufler, Händler oder Gastronom sein Geld verdient froh sein, dass wir hier noch auf der Insel der Glückseeligkeit leben. Das muss aber nicht immer so sein. Wir haben es erlebt wie andere vitale Stadtteile oder Gemeinden zu Geisterstädten wurden. Diesen Trend gilt es in Rodenkirchen aufzuhalten. Und dazu leistet Treffpunkt Rodenkirchen einen maßgeblichen Beitrag.

dere Sortimente, die das Leben im Frühling und Sommer noch schöner machen. Wer auf der Suche nach Dekorationen, besonderen Geschenkideen oder kleinen Schätzen ist, dürfte hier garantiert fündig werden. Jazz-Konzert und besondere Eventlocation Auch kulturell hat Rodenkirchen in den kommenden Wochen einiges zu bieten. Bei unserem „Mitglied des Monats“ findet am 26. Juni ein besonderes Jazz-Konzert statt. Gespielt werden bekannte Stücke vom Broadway und aus dem Kino – ein musikalischer Abend in außergewöhnlicher Atmosphäre. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, die attraktiven Räumlichkeiten kennenzulernen, die sich hervorragend für Seminare, Firmenevents und andere Veranstaltungen eignen. Weitere Informationen gibt es unter about communication – Events. Sommertage am 11. und 12. Juli Schon jetzt werfen die Sommertage ihre Schatten voraus: Am 11. und 12. Juli verwandelt sich Rodenkirchen erneut in

Do., 04.06. - FR. 05.06.26

FRÜHLINGSMARKT

eine große Festmeile. Und eines scheint jetzt schon sicher: Dieses Jahr wird das Wetter besser als im vergangenen Sommer. Besuchende dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm an insgesamt vier Spielorten freuen. Neben den beiden etablierten Bühnen auf dem Kreisel und dem Maternusplatz entstehen auf der Hauptstraße zwei Ehrenamtsbühnen unter dem Motto „Von Rodenkirchenern für Rodenkirchener“. Damit rückt das große Engagement vieler Menschen aus dem Veedel noch stärker in den Mittelpunkt.

Interesse? Sprechen Sie ein Vorstandsmitglied an, oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@treffpunkt-rodenkirchen.de

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Verkaufsoffener Sonntag und letzte Standplätze Selbstverständlich gehört auch in diesem Jahr wieder ein verkaufsoffener Sonntag zum Programm. Die mietbaren Standplätze sind bereits stark nachgefragt und größtenteils

vergeben. Für einige Nachzügler bestehen allerdings noch Chancen auf einen der letzten Plätze. Dank an den Sponsor Ein besonderer Dank gilt unserem langjährigen Sponsor, der Privat-Brauerei Heinrich Reissdorf, die alle Veranstaltungen erneut als zuverlässiger und kompetenter Partner unterstützt.

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Samstag, 20. Juni 14:00 bis 20:00 Uhr

Schulhof-Flohmarkt Sommer im Veedel Die KG Löstige Flägelskappe Offene Schule OSK, Sürther feiert „Sommer im Veedel“ Str. 199, Köln, Eintritt: frei Sürther Marktplatz, kostenfrei Dienstag, 16. Juni, 23. Juni und 30. Juni Samstag, 20. Juni 11:00 bis 12:00 Uhr 19:30 bis 21:30 Uhr Im Gleichgewicht bleiben Sturzprophylaxe Villa AWO, Walther-Rathenau-Str. 9, Köln, Eintritt: frei Donnerstag, 18. Juni 10:00 bis 11:30 Uhr Selbsthilfegruppe für Menschen mit Demenz im frühen Stadium Evangelische PhilippusKirchengemeinde Raderthal, Albert-Schweitzer-Straße 3–5, Köln, Eintritt: frei Freitag, 19. Juni 20:00 bis 22:30 Uhr

Drei90: „Was Sie schon immer über Fußball wissen wollten“ Podcast LIVE Theater509, Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstraße 23, Köln, Eintritt: 27,00 € Mittwoch, 24. Juni 19:30 bis 21:30 Uhr Franco Melis spielt Kohlhaas Nach einer Novelle von Heinrich von Kleist Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38, Köln, Eintritt: 15 € Donnerstag, 25. Juni 19:00 bis 21:30 Uhr

„Shalasundance“ – Sing & Lou’s THE COOL CATS – LIVE Strum auf dem Böötchen Swingband mit klassischem Vintage-Flair MS Bootshaus Rodenkirchen, Rodenkirchener Leinpfad, Erzengel-Michael-Kirche, PfarrerKöln, Eintritt: 12 € te-Reh-Str. 7, Köln, Eintritt: 15 €

Freitag, 26. Juni 19:30 bis 22:00 Uhr „Scenes for Broadway to Cinema“ - Wolfgang Behrendt and friends, Jazz About Communication, Barbarastraße 15 - 17, Eintritt: 25 € Samstag, 27. Juni Ab 12:00 Uhr Matjesfest mit Livemusik Bistro Verde, Walterscheidt, Maternusstraße 6, Köln, Eintritt: frei Sonntag, 28. Juni 11:00 bis 13:00 Uhr Martin Sasse, Solopiano RTK Germania Köln-Poll, Alfred-Schütte-Allee 163, Köln, Eintritt: frei

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ZU GUTER LETZT

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Das Porträt des Monats Einmal im Monat porträtieren wir einen besonderen Menschen aus unserer Stadt. Im Mai haben wir uns mit Heiko Hörnecke aus Köln getroffen und ein kleines Interview geführt:

• Name: Heiko Hörnecke

• Wo würden Sie leben, wenn nicht hier? Auf jeden Fall weiter südlich.

• Geboren in: Wipperfürth • Familie: verheiratet, drei Töchter • Wo wohnen Sie? Hauptstraße in Köln-Rodenkirchen, im Schatten der Brücke • Was machen Sie beruflich? Gastronom, Brauhaus Quetsch • Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Motorrad fahren, Golfen und Karneval • Wo ist Ihr Lieblingsort im Veedel? Die Terrasse im Brauhaus Quetsch • Was macht für Sie Köln im Besonderen aus? Die offene Art der Menschen, der Karneval und das Leben im Veedel. • Was ärgert Sie in unserer Stadt? Im Moment die Lage am Großmarkt; da wird viel Potenzial liegen gelassen

Kölsches Wöderboch Die kölsche Sproch, oder auch die kölsche Mundart, ist ein rheinischer Dialekt, den es zu erhalten gilt. Mit unserem kleinen kölschen Wöderboch wollen wir unseren Beitrag dazu leisten und hier und da zum Schmunzeln anregen. Quelle: Peter Caspers und Adam Wrede

• Ihr Tipp / Ihre Empfehlung für besondere Angebote in Ihrem Veedel? Ich mag unseren Wochenmarkt und die Veranstaltungen auf dem Maternusplatz.

Heiko Hörnec ke

• Wo trifft man Sie in der Regel im Veedel? Entweder in der Maternusstube oder in der Quetsch. • Ihr Wunsch an den Kölner BilderBogen? Weiter wie bisher am Puls des Veedels zu stehen und ggf. mal kritisch über Themen zu berichten.

Höffche Löchwürmche Melezing Pädsbunn Scheni Schnops Stöbb Kläumanes

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Gegründet 1959, KBB-Verlag GmbH, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln, Telefon: 02236 - 849800 Unsere Internet-Adresse: www.bilderbogen.de, E-Mail-Adresse: redaktion@bilderbogen.de Herausgeber: Kölner Bilder-Bogen Verlag GmbH, Geschäftsführer Ralf Perey, Marcus Becker Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Ralf Perey, Anschrift s.o., r.perey@bilderbogen.de Anzeigen: Marcus Becker, m.becker@bilderbogen.de (Anzeigenleitung), Herbert Hafeneger, herbert.hafeneger@koeln.de, Jo Schmitz, j.schmitz@bilderbogen.de Produktion und Gestaltung: Medienwerkstatt Horn, www.mwhorn.de | Imagebilder und Grafiken: Shutterstock, stock.adobe.com Korrektorat: Veronika Roman | Mitarbeiter dieser Ausgabe: Steffi Broch, Engelbert Broich, Christof Gladow, Franko Fischer, Laura Fritz, Justine Holzwarth, Martina Reims, Reinhold Rombach. Sekretariat: Ulrike Perey, u.perey@bilderbogen.de Postbezugspreis: 36 Euro inkl. MwSt und Versand pro Jahr. Bankverbindung: IBAN: DE91 3705 0198 1004 7720 16, BIC: COLSDE33 Druck: Küpper Druck GmbH & Co. KG, Toyota-Allee 21, 50858 Köln, Telefon: 02234 9499900, www.kuepperdruck.de In Gedenken an Helmut Paul Thielen: * 10. Oktober 1950 - † 28. Mai 2024 Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, keine Gewähr. Der Kölner BilderBogen wird monatlich an über 600 Verteilstellen in Köln zur kostenlosen Mitnahme ausgelegt. Parallel kann die digitale Ausgabe unter www.bilderbogen.de gelesen werden. Für ein Jahresabo von EUR 36,00 (Versandkosten) kann die Printausgabe (12 Ausgaben) unter info@bilderbogen.de bestellt werden. Es gilt die Anzeigenpreisliste Januar 2026. Alle Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit Genehmigung des Verlages und gegen Lizenzgebühr weiterverwendet werden. Gender-Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.


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Sachverständigen-, Planungs- und Von der HWK-Köln öffentlich bestellter Beratungsgesellschaft mbH und vereidigter Sachverständiger www.smp-koeln.de www.sachverstaendiger-schmitz.de info@smp-koeln.de Die steigende Technisierung und Spezialisierung im Bereich Heizung, kontakt@sachverstaendiger-schmitz.de Sanitär und Solartechnik macht es immer öfter erforderlich, den Ratschlag eines unabhängigen und neutralen Sachverständigen Barbarastraße 5-9 | 50996 Köln | Tel. 0221 47 59 34 11 einzuholen.


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