Sanierung von Flachdachsanierungen Ziegeldächern Balkonsanierungen Dachgeschossausbau Dachbegrünung Unsere Dächer halten länger, als uns lieb ist!
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Telefon: 0 22 36 - 6 70 01 Web: www.msdach.de
ZUVERLÄSSIG, FREUNDLICH, KOMPETENT –rund um Bad und Heizung in Haus und Wohnung
Dächer des RheinEnergieStadions erhalten Photovoltaik-Anlage
Im Rahmen ihrer Partnerschaft bei der nachhaltigen Modernisierung des RheinEnergie-Stadions in Müngersdorf haben die Kölner Sportstätten GmbH und die RheinEnergie AG im März mit der Montage einer Photovoltaik-Anlage begonnen. In drei Abschnitten sollen bis voraussichtlich Ende April die Trapezblechdächer über den Zuschauertribünen Ost, Süd und West mit insgesamt rund 2.700 Solarmodulen versehen werden. Die Dachfläche über der Nordtribüne sei für eine solche Maßnahme ungeeignet, heißt es in der Pressemitteilung. „Der auf dem Stadiondach erzeugte Strom wird direkt für den Betrieb des RheinEnergie-Stadions genutzt und senkt den Strombedarf aus anderen Quellen.“ Überschüsse sollen ins Stromnetz eingespeist werden. (eb)
StEB Köln: Familientag im Kölner Süden rund um das Thema (Regen-)Wasser
• Wärmepumpen und Solartechnik
• Öl-/Gas-, und Brennwertheizungen
• Kundendienst und Wartungen
• Klimaanlagen
• Wasseraufbereitung
• Badsanierungen
• Fachbetrieb für barrierefreie Bäder
• Individuelle Beratung
Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB) laden innerhalb ihres Informations- und Beratungsangebots „RegenKompass“ am Samstag, 18. April (11:00 bis 16:00 Uhr), zu einem Familientag rund um das Thema (Regen-)Wasser ein.
Die sich an Groß und Klein richtende kostenfreie Veranstaltung findet auf dem Gelände des Kunstzentrums Wachsfabrik (Industriestraße 170 in Sürth) statt. An den In-
formations- und Mitmachständen der StEB Köln, Stadt Köln, TH Köln und WasserSchule Köln sowie des HochwasserKompetenzCentrums geht es insbesondere um die Themen Starkregen, Hochwasser, Überflutung, Gebäudebegrünung, Regenwasser- und Gartennutzung. Kinder ab drei Jahren dürfen sich unter anderem auf ein Quiz, Experimente, verschiedene Bastelangebote sowie ein Spielmobil zum „Spielen und Toben“ freuen. (eb)
Für Rettungsdiensteinsätze in Köln müssen Patientinnen und Patienten unverändert keine Zuzahlung an die Stadt leisten. Im Januar hatte die Stadt nach intensiven Abstimmungen mit den Krankenkassen eine Einigung über neue Gebührentarife erzielt, die für den Einsatz von Rettungstransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeugen zwischen der Kommune und den Krankenkassen abgerechnet werden. Dabei konnte auch eine finanzielle Belastung für Patientinnen und Patienten abgewendet werden. Damit sei sichergestellt, dass Menschen in einer medizinischen Notsituation nicht aus Sorge vor möglichen Kosten zögerten, den Rettungsdienst zu alarmieren, heißt es seitens der Stadt. Die neue Rettungsdienstsatzung wurde in der Februar-Ratssitzung beschlossen. (eb)
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Köln blüht auf und vielleicht spüren Sie es ja auch schon: Die Tage werden heller, die Luft milder, und überall in unserer Stadt beginnen Pflanzen zu wachsen und es wird bunter. Genau dieses Gefühl haben wir für Sie in der neuen Ausgabe des Kölner BilderBogen eingefangen.
Das Osterfest, eine Zeit für kleine Auszeiten, Spaziergänge am Rhein und besondere Momente mit Familie und Lieblingsmenschen. Wir haben für Sie geschaut, wo Köln jetzt besonders lebenswert ist: mit Tipps, Eindrücken und Inspirationen für diese frühlingshafte Zeit.
Ganz besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen unser exklusives Interview mit Louise Farina. Als Vertreterin der neunten Generation eines traditionsreichen Kölner Familienunternehmens spricht sie offen über Verantwortung, Wandel und ihre ganz persönliche Verbindung zu unserer Stadt. Ein Gespräch, das zeigt, wie viel Geschichte und Zukunft in Köln stecken.
Und dann ist da noch ein Thema, das uns gerade alle betrifft: der anstehende Bürgerentscheid zu Olympia Rhein-Ruhr. Vielleicht haben Sie sich schon eine Meinung gebildet, vielleicht sind Sie noch unschlüssig. In jedem Fall möchten wir Sie ermutigen: Informieren Sie sich, diskutieren Sie mit und machen Sie von Ihrem Stimmrecht Gebrauch. Es geht um die Zukunft unserer Region.
Darüber hinaus hat unser wunderbares Redaktionsteam einen bunten „Blumenstrauß“ für Sie zusammengestellt: Geschichten aus den Veedeln, Veranstaltungen, Menschen und kleine Entdeckungen, die Köln so besonders machen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und einen wunderbaren Frühling.
Ihr Kölner BilderBogen
Marcus Becker & Ralf Perey
KÖLN-RODENKIRCHEN –NUR WENIGE SCHRITTE VOM MATERNUSPLATZ
14 lichtdurchflutete Neubauwohnungen und ein exklusives Einfamilienhaus
Moderne Architektur mit Aufzug & Tiefgarage
Fußbodenheizung & Eiche-Parkett
Energieeffizienz A+
Wärmepumpe & Photovoltaik
Keine Käuferprovision
Die Bauarbeiten haben begonnen!
Manege frei in Köln: 50 Jahre Circus-Theater Roncalli
Vom 10. April bis 25. Mai heißt es am Neumarkt in Köln wieder: Staunen, träumen und den Alltag vergessen. Das Circus-Theater Roncalli kehrt mit seiner großen Jubiläumstournee zurück und feiert dabei nicht weniger als 50 Jahre gelebte Zirkuspoesie.
Eine Reise in die Zukunft
Die Zeit scheint rückwärts zu laufen, der Ballon steht bereit zum Abheben: Zum 50. Jubiläum schlägt Roncalli bewusst ein neues Kapitel auf. Für Gründer und Zirkusdirektor Bernhard Paul ist klar: „Das Programm soll kein Rückblick sein, sondern eine Tür in die Zukunft öffnen!“
Und genau das darf das Publikum erwarten: eine Inszenierung, die das unverwechselbare Roncalli-Flair bewahrt und gleichzeitig mit frischen Ideen überrascht. Mit Leidenschaft, Kreativität und dem
und Erzählkunst und revolutionierte damit die Zirkuswelt. In den folgenden Jahren entwickelte sich Roncalli zu einem internationalen Kulturbotschafter: Gastspiele in Moskau, Sevilla, Kopenhagen und New York machten das Unternehmen weltberühmt. Bis heute steht Roncalli für einzigartige Erlebniswelten, die weit über den klassischen Zirkus hinausgehen.
Ein Feuerwerk
Mut zur Innovation präsentiert sich der Zirkus als lebendige Kunstform – zeitlos und doch immer im Wandel.
Von Köln in die Welt
Die Geschichte von Roncalli ist eng mit Köln verbunden. Zwar feierte das Unternehmen bereits 1976 seine erste große Premiere, doch erst mit der legendären Show „Die Reise zum Regenbogen“ im Jahr 1980 in Köln begann der weltweite Erfolg.
der Ideen
Zum Jubiläum hat das Roncalli-Team ein Programm geschaffen, das die Essenz der vergangenen 50 Jahre aufgreift und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnet. Die Zuschauenden dürfen sich auf ein visuelles und emotionales Gesamtkunstwerk freuen, geprägt von Liebe zum Detail, künstlerischer Präzision und magischen Momenten.
Die nächste Generation steht bereit Das Jubiläum ist nicht nur ein Blick zurück, sondern vor allem ein Schritt nach vorn. Mit Vivian, Adrian und Lili Paul-Roncalli steht bereits die nächste Generation in den Startlöchern. Sie bringen neue Impulse, eigene Visionen und frische Energie in die „Traum-Manufaktur“ Roncalli. Das Jubiläumsjahr wird damit auch zu einem Symbol für den Generationenwechsel und für die Zukunft eines der faszinierendsten Live-Entertainment-Unternehmen Europas. (mb)
Tickets & Informationen
Tickets sind ab sofort erhältlich:
Roncalli wurde zum poetischen Gegenentwurf zu den klassischen Zirkussen seiner Zeit. Statt Sensation setzte Bernhard Paul auf Atmosphäre, Ästhetik
Dabei bleibt Roncalli seiner Linie treu: keine Tiere, dafür pure Poesie, Artistik und Fantasie. Jede Szene ist sorgfältig komponiert, jede Bewegung Teil einer großen Geschichte.
• online unter www.roncalli.de
• telefonisch unter +49 (0) 2361 9939900
• sowie ab dem 10. April direkt an der Circuskasse am Neumarkt
Familie Paul-Roncalli von links nach rechts: Lili, Vivian, Eliana, Bernhard, Adrian.
Gensi, Weißclown
Roncalli Royal Orchestra unter der Leitung von Georg Pommer.
Canutito Jr. & Gensi
Canutito Jr., peruanischer Clown
Foto: Jennifer Fischer
Foto: Jens Howorka
Foto: Jens Howorka
Foto: Jason Dibowski
Humor mit Herz und Tiefgang in der Volksbühne am Rudolfplatz
Am 27. April 2026 kommt DIE CLEMENTA mit ihrem Live-Programm „Scheiß auf Yoga“ nach Köln. In der Volksbühne am Rudolfplatz erwartet das Publikum ein Abend, der Comedy, ehrliche Lebensgeschichten und kluge Gedanken auf unterhaltsame Weise verbindet.
Hinter DIE CLEMENTA steht
Tania Söllner, Bestsellerautorin, Podcasterin, Mentorin und Entertainerin. Mit viel Humor, Selbstironie und einem feinen Gespür für die kleinen und großen Stolpersteine des Alltags hat sie sich in den vergangenen Jahren eine große Fangemeinde aufgebaut. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihr gleichnamiges SPIEGEL-Bestsellerbuch „Scheiß auf Yoga“. In ihrem Live-Programm geht es nicht um Selbstoptimierung oder da-
rum, ständig noch mehr leisten zu müssen. Vielmehr rückt DIE CLEMENTA Themen wie Selbstwert, Selbstvertrauen und echte Menschlichkeit in den Mittelpunkt. Ihr Ansatz ist klar: Menschen müssen nicht erst besser werden, um wertvoll zu sein. Genau diese Botschaft bringt sie auf die Bühne, direkt, lebensnah und mit viel Humor.
Das Publikum darf sich auf einen Abend freuen, an dem viel gelacht werden darf, manchmal laut, manchmal mit Tränen in den Augen, vor allem aber mit dem Herzen.
DIE CLEMENTA gibt Anekdoten aus ihrem eigenen Leben zum Besten und sucht immer wieder die Nähe zum Publikum. So entsteht eine Show, die gleichermaßen unterhält und berührt. DIE CLEMENTA live in Köln
Mit ihrer Mischung aus Leichtigkeit und Ernst trifft Tania Söllner einen Nerv der Zeit. Sie nimmt Druck raus, öffnet Türen für ehrliche Gedanken und schafft Momente, in denen man einfach mal durchatmen darf. Oder, um es mit ihrem Programm zu sagen: tief einatmen, sacken lassen und dann pfeif drauf. (rp)
Wir verlosen 3 x 2 Tickets!
Wer DIE CLEMENTA live in Köln erleben möchte, hat jetzt die Chance auf 3 x 2 Tickets für die Show am 27. April 2026.
Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort CLEMENTA an info@bilderbogen.de senden. Einsendeschluss ist der 20. April 2026. Auf einen Blick: DIE CLEMENTA „Scheiß auf Yoga – Das Live-Programm“ 27. April 2026, 19:00 Uhr, Volksbühne am Rudolfplatz, Köln Weitere Infos: www.dieclementa.de
„der Mütterliche“. Er ist Patron gegen Fieber, Krankheiten und für das Gedeihen von Weinreben. war er Schüler des heiligen Petrus und erster Kölner Bischof. sogenannten Maternusportal am Querhaus des Kölner Doms dargestellt und Jahrhundert ein wichtiger Mann.
Maternus bedeutet „der Mütterliche“. Er ist Patron gegen Fieber, bei ansteckenden Krankheiten und für das Gedeihen von Weinreben
Maternus bedeutet „der Mütterliche“. Er ist Patron gegen Fieber, bei ansteckenden Krankheiten und für das Gedeihen von Weinreben.
Maternus bedeutet „der Mütterliche“. Er ist Patron gegen Fieber, bei ansteckenden Krankheiten und für das Gedeihen von Weinreben
Der Legende nach war er Schüler des heiligen Petrus und erster namentlich bekannte Kölner Bischof.
Der Legende nach war er Schüler des heiligen Petrus und erster namentlich bekannte Kölner Bischof.
Maternus wird im sogenannten Maternusportal am nördlichen Querhaus des Kölner Doms dargestellt und war im frühen 4. Jahrhundert ein wichtiger Mann.
Maternus wird im sogenannten Maternusportal am nördlichen Querhaus des Kölner Doms dargestellt und war im frühen 4. Jahrhundert ein wichtiger Mann.
Der Legende nach war er Schüler des heiligen Petrus und erster namentlich bekannte Kölner Bischof. Maternus wird im sogenannten Maternusportal am nördlichen Querhaus des Kölner Doms dargestellt und war im frühen 4. Jahrhundert ein wichtiger Mann.
und gute Laune
Kölsch, Wein und gute Laune
Kölsch, Wein und gute Laune • 50996 Köln-Rodenkirchen •
Foto: Frank Söllner
Comeback als Satine: Sarah Engels kehrt zu Moulin Rouge! Das
Köln, 18. Februar. Nach ihrem umjubelten Musicaldebüt und dem überwältigenden Publikumserfolg kehrt Sarah Engels (unsere ESC-Teilnehmerin) in ihre Traumrolle zurück: Die Sängerin und Entertainerin wird erneut in der Hauptrolle der Satine in Moulin Rouge!
Das Musical im Musical Dome Köln zu erleben sein. Aufgrund der enormen Nachfrage wird sie an 24 ausgewählten Terminen ab dem 20. Mai auf der Bühne stehen. Für Fans ist diese Rückkehr zugleich ein emotionales Highlight in der finalen Phase der Produktion: Am 18. Juli feiert Moulin Rouge! Das Musical in Köln seine letzte Vorstellung
– und damit die Dernière der erfolgreichen Musicalproduktion in der Domstadt. Sarah Engels begeisterte Publikum und Presse mit ihrer Interpretation der Satine: intensiv, stimmgewaltig, berührend.
Der große Erfolg führte nun dazu, dass Produktion und Theaterteam Sarah Engels für weitere Vorstellungen zurückholen. Michaela Guth, Theaterleiterin des Musical Domes, betont die besondere Bedeutung dieser Rückkehr: „Die letzten Monate waren für uns alle sehr emotional. Moulin Rouge! Das Musical hat unser Haus nachhaltig geprägt. Umso schöner ist es, diese finale Phase mit
Musical zurück
einem Publikumsliebling wie Sarah Engels zu feiern. Ihre Auftritte sind etwas ganz Besonderes – die enorme Nachfrage und schnell ausverkauften Shows haben das deutlich gezeigt. Wir freuen uns sehr, diese Erfolgsgeschichte gemeinsam fortzuschreiben und noch einmal möglichst vielen Gästen die Chance zu geben, Sarah Engels live bei Moulin Rouge! Das Musical zu erleben.“
Für Sarah Engels ist die Rückkehr in die Welt von Moulin Rouge! Das Musical ein persönliches Herzensprojekt: „Diese Rolle hat mein Herz im Sturm erobert. Satine zu spielen ist eine der größten Herausforde -
rungen meines Lebens – aber auch eines der schönsten Geschenke. Ich habe noch nie für ein Projekt so viel positives Feedback bekommen und bin hier von Anfang an unglaublich herzlich empfangen worden. Nach den Reaktionen des Publikums und der besonderen Energie im Theater war mir klar: Ich möchte noch einmal zurück. Es fühlt sich an wie nach Hause kommen.“ Die zusätzlichen Termine bieten dem Publikum noch einmal besondere Gelegenheiten, Sarah Engels als Satine live zu erleben, und zugleich eine der letzten Chancen, das Erfolgsmusical überhaupt noch in Köln zu sehen. (mb)
AntoniterCityTours: „Das Villenviertel in Rodenkirchen“ und Skulpturen in der Altstadt
Das Stadtführungsprogramm der Evangelischen Gemeinde Köln bietet am Dienstag, 14. April (15:00 Uhr, Treffpunkt: vor dem Café Reichardt, Unter Fettenhennen 11), die Kunstführung „Kölner Skulpturenpfade –Bekanntes und Unbekanntes, Teil II“ an. Hans Körner macht von der Altstadt und dem Dom bis zum Rhein mit Kunstwer-
ken an Straßen, auf Plätzen und in stillen Ecken bekannt: „Wir lernen die Künstlerinnen und Künstler kennen, erfahren spannende Hintergründe und sehen Köln mit ganz neuen Augen.“
Am Mittwoch, 15. April (17:00 Uhr, Treffpunkt: Ecke Hauptstraße/Frankstraße, gegenüber St. Maternus in Rodenkirchen),
führt Dr. Thomas van Nies durch „Das Villenviertel in Rodenkirchen“. Das Thema des vornehmen Wohnens präge diesen südlichen Kölner Stadtteil baulich und historisch, so der Referent. Der Kunsthistoriker stellt seit der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Villen von hoher baukünstlerischer Qualität vor. „Zwischen Villa
Malta und Villa Nierstras, dem ‚Krewel’schen Terrain‘ und der Villa Brügelmann“, erzählt van Nies Geschichte(n) von Burgenträumen, Apothekern und Bautenensembles von nationaler Bedeutung. Aus organisatorischen Gründen bittet der Veranstalter unter www.antonitercitytours.de um eine Anmeldung über den Kalender. (eb)
Fotos: Johan Persson
17. Kölner Abend am Wörthersee Dialog, Netzwerk und Weitblick
Vom 11. bis 14. Juni 2026 wird Velden erneut zum Treffpunkt rheinischer Lebensart und österreichischer Gastfreundschaft: Der 17. Kölner Abend am Wörthersee lädt in den großen Saal des Casinos Velden ein und setzt in diesem Jahr mit einem hochkarätigen Wirtschaftsdialog des Wirtschaftsclubs Köln einen besonderen Akzent.
Was vor 17 Jahren als verbindende Idee zwischen Köln und Kärnten begann, ist längst zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender geworden. Unternehmerinnen und Unternehmer, Entscheidungstragende, Kulturschaffende sowie Freundinnen und Freunde beider Regionen nutzen das Wochenende für Austausch, Inspiration und persönliche Begegnungen – stets in einer Atmosphäre, die Professionalität und Herzlichkeit verbindet.
Wirtschaftsdialog im Schloss Velden:
Klima & Klimawandel
Ein absolutes Highlight erwartet die Gäste am Freitag, 12.
Juni 2026, um 10:30 Uhr: Der Wirtschaftsdialog des Wirtschaftsclubs Köln im stilvollen Ambiente von Schloss Velden widmet sich dem hochaktuellen Thema „Klima & Klimawandel –Verantwortung, Wirtschaft und Perspektiven“.
Im Fokus stehen Fragen, die Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen bewegen: Wie verändern klimatische Entwicklungen Geschäftsmodelle? Welche Verantwortung tragen Unternehmen? Und welche Chancen entstehen durch Innovation und nachhaltiges Handeln?
Als Keynote-Speaker erwartet der 1. Vorsitzende des Wirtschaftsclubs Köln und seit vielen Jahren Moderator des Köln-Kärtner Wirtschaftsdialogs, Christian Kerner, den Chefredakteur Wetter bei RTL, Christian Häckl. Mit seiner Expertise verbindet Christian Häckl wissenschaftliche Einordnung mit medialer Vermittlungskompetenz: ein Impulsgeber, der Fakten, Entwick-
lungen und Zukunftsszenarien fundiert beleuchtet.
Der Dialog versteht sich dabei nicht als reine Vortragsveranstaltung, sondern als Plattform für offenen Austausch zwischen Wirtschaft, Medien und Schlüsselpersonen aus Kärnten und Köln.
Weitblick am Wahrzeichen Kärntens
Im Anschluss an den Wirtschaftsdialog folgt ein gemeinsamer Besuch des wohl spektakulärsten Aussichtspunktes der Region: des Pyramidenkogels mit dem höchsten Holzaussichtsturm der Welt. Hier wird das Tagungsthema sinnbildlich erfahrbar: Weitblick, Perspektivwechsel und der Blick über Grenzen hinaus – sowohl geografisch als auch gedanklich.
Mehr als ein Event: ein Netzwerk mit Haltung
Der Kölner Abend am Wörthersee steht für mehr als gesellschaftliches Beisammensein. „Er ist ein Ort der Begegnung, des konstruktiven Dialogs und der nachhaltigen Vernetzung zwischen Rheinland und Kärnten“, so der Initiator Jürgen „Blacky“ Schwarz.
Vier Tage, die Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur zusammenführen – in einem Rahmen, der Inspiration und Substanz gleichermaßen bietet. (mb)
„Tiere sind in unseren Augen Familienmitglieder und genauso behandeln wir sie auch.“
Innere Medizin
Zahnheilkunde
Fotos: Black Events
Ein Eintauchen in Licht und Farbe
Am Sonntag, 26. April 2026, lädt die Kulturkirche KölnRondorf ab 12:00 Uhr zu einer Vernissage mit der Malerin Ursula von Rheinbaben ein. Die
Künstlerin, in Luxemburg geboren und in Köln aufgewachsen, bringt Werke mit, die vor allem durch ihre intensive Farbigkeit und ihre positive Ausstrahlung
Literamus: Michael Schikowski liest „Max und Moritz“
Am Mittwoch, 15. April (19:30 Uhr), trägt der ausgewiesene Literaturkenner Michael Schikowski in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38, mit „Max und Moritz“ die allseits bekannte Bubengeschichte in sieben Streichen vor. Erstmals 1865 veröffentlicht, verweist darin der Dichter und Zeichner Wilhelm Busch in Bildern und Reimen humorvoll-kritisch auch auf die Doppelmoral seiner Zeit. Musikalisch gestaltet wird der von Literamus, dem Förderverein der Stadtteilbibliothek, veranstaltete Abend von der Blechbläsergruppe „Salonbrass Rodenkirchen“. Tickets (15 Euro) sind im Vorverkauf erhältlich im Teekesselchen, Hauptstraße 79 in Rodenkirchen. (eb)
beeindrucken. Nach dem Abitur studierte Ursula von Rheinbaben Fotografie an der University of Pennsylvania sowie später Kunsterziehung und Kunstgeschichte an der LMU München. In späteren Jahren wurde sie Meisterschülerin des spanischen Malers Antonio López García an der Real Academia de Bellas Artes in Madrid. Seit 1993 sind ihre Arbeiten regelmäßig in Einzelausstellungen zu sehen. Heute lebt sie in Tutzing bei München. Im Mittelpunkt ihrer Malerei steht nicht das Abbilden des Vorhandenen, sondern das Erschaffen eines neuen Bildes. Besonders wichtig ist ihr dabei die Farbe, die in ihren Werken stark, leuchtend und positiv wirken soll. Ihre Farbtöne stellt sie aus reinen Pigmenten selbst her. Inspiration findet sie in der
Natur, in den nächtlichen Lichtern großer Städte und auf Reisen in den Süden.
Die Ausstellung verspricht, gerade in bewegten Zeiten, heiter, unbeschwert und inspirierend zu werden. Ein Besuch dürfte sich also lohnen, für alle, die Lust auf ein echtes Eintauchen in viel Licht und Farbe haben. Mehr Infos unter: www.ursulavonrheinbaben.art (rp)
Basar der Kleiderkammer der Ev. Kirchengemeinde
Köln-Rodenkirchen
Das Team der Kleiderkammer der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Rodenkirchen nimmt mittwochs von 10:00 bis 14:00 Uhr im Untergeschoss des Ernst-Moritz-Arndt-Hauses, Sürther Straße 34, gut erhaltene, saubere Kleidung und gepflegte Trödelware entgegen. Im Gemeindesaal der dortigen Erlöserkirche veranstaltet das Team zweimal jährlich einen Basar, auf dem Kleidung und andere Gegenstände aus der Kleiderkammer veräußert werden. Mit dem Erlös werden bedürftige Menschen in Rodenkirchen unterstützt.
Der nächste Basar findet statt am Sonntag, 19. April (10:00 bis 16:00 Uhr). Das Kleiderkammer-Team ist telefonisch unter (AB) 0221 93549571 zu erreichen. (eb)
AntoniterCityTours: Auf den Spuren von Heinrich Böll in der
Das Stadtführungsprogramm der Evangelischen Gemeinde Köln lädt am Sonntag, 26. April (15:00 Uhr, Treffpunkt: Ecke Teutoburger Straße/Altenburger Straße), ein, sich mit Angelika Putzig auf die „Spuren von Heinrich Böll in der Südstadt“
Südstadt
zu begeben. In der barrierefreien Literaturführung spürt sie anhand von Texten zu den Wohnhäusern Bölls, etwa am Ubierring und in der Maternusstraße, Kölner Geschichte vor und nach dem Krieg nach. „Mit seinen eigenen Beschrei-
bungen gehen wir ein Stück seines Lebenswegs von Haus zu Haus“, so Putzig.
Zudem werde sich die Gelegenheit bieten, von eigenen Erfahrungen und Erinnerungen zu erzählen, ermuntert sie die
Teilnehmenden. Aus organisatorischen Gründen bittet der Veranstalter unter www.antonitercitytours.de um eine Anmeldung über den Kalender.
Die Ticketgebühr beträgt 12 bzw. 10 Euro. (eb)
Ursula von Rheinbaben
Katholische Kirche im Rheinbogen:
Vortrag, Handarbeitstreff, Spiel, Messe mit Pfiff
In der Katholischen Kirchengemeinde St. Joseph und Remigius lädt am Mittwoch, 1. April (15:00 Uhr), die Kolpingfamilie Rodenkirchen zu einem Vortrag in das Pfarrheim Wabe, Siegstraße 56 in Rodenkirchen, ein: Martina Böhmer von Paula e.V. Köln – „Beratungsstelle für Frauen ab 60“ spricht über gesundheitliche und psychische Probleme im Alter.
Am Dienstag, 7. April (18:00 Uhr), heißt es „Mit Herz und Hand“. Der Näh- und Handarbeitstreff mit guten Gesprächen findet statt im Pfarrheim Arche, Augustastraße 21 in Rodenkirchen. Interessierte werden gebeten, ihre Arbeitsmaterialien/-mittel mitzubringen. Am Samstag, 18. April (10:00 bis 16:00 Uhr), veranstaltet Jugend
Sürth auf der Wiese hinter St. Remigius in Sürth (bei schlechtem Wetter im Pfarrsaal) einen Trödelmarkt: Anmeldung ist möglich bis zum 5. April unter flohmarkt.suerth@gmx.de. Die Standgebühr beträgt 10 Euro je 2-Meter-Tisch.
Am Dienstag, 21. April (9:30 Uhr), können Seniorinnen und Senioren ein Stadtteilfrühstück im Pfarrsaal von St. Remigius, Sürther Hauptstraße 130a in Sürth, genießen. Die Teilnahme ist nicht abhängig von der Konfession. Wer möchte und kann, entrichtet eine kleine Spende. Am Sonntag, 26. April (10:00 Uhr), wird in St. Georg, Kirchplatz 2 in Weiß, eine heilige Messe
mit Pfiff gefeiert. Danach kann man sich im Pfarrheim beim Gemeindebrunch auch leiblich stärken.
Hauptstraße 130b in Sürth, zum Spielen und Basteln eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter allemiteinanderremigius @rheinbogen-kirche.de.
An jedem Mittwoch (18:00 bis 19:00 Uhr, außer in den Ferien) besteht im Pfarrheim Arche in Rodenkirchen ein Angebot zur Meditation. Bis zum 6. April ist in St. Georg die Ausstellung „Abschiede in Formen und Farben“ geöffnet.
Jeden Montag (15:30 Uhr, außer in den Ferien) sind Kinder von 6 bis 8 Jahren im Clubraum/ Pfarrheim St. Remigius, Sürther
Über Öffnungszeiten, Veranstaltungs- und Anmeldetermine können Interessierte sich unter der Adresse www. wirsindhoffen.de informieren. Weitere Gottesdiensttermine und Infos finden sich unter www.rheinbogen-kirche.de. (eb)
Mehr als nur ein Brauhaus! ere enbier
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Ob grün, ob weiß – genießen sie unseren Spargel. Immer knackig, immer frisch. Oder auch zubereitet nach allen Regeln der Kochkunst.
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Foto: Patrick Horn
Den kölnischen Duft weltweit versprühen
„Ich habe einen Duft gefunden, der mich an einen italienischen Frühlingsmorgen erinnert, an Bergnarzissen, Orangenblüten kurz nach dem Regen. Er erfrischt mich, stärkt meine Sinne und Phantasie.“
So beschrieb damals noch Giovanni Maria Farina seine Duftkreation in einem Brief an seinen Bruder Johann Baptist. Es war das Jahr 1709, als der junge Italiener aus Santa Maria Maggiore im piemontesischen Val Vigezzo in Köln sein Galanteriewarengeschäft eröffnete und den Duft kreierte, der die Welt erobern sollte: die Original Eau de Cologne. Seine Kreation nannte er zu Ehren seiner Wahlheimat – und machte Köln als Duftstadt weltberühmt.
Über dreihundert Jahre später wiederholt sich die Geschich-
te auf ihre eigene Weise: Auch die junge Louise Farina, Mitte zwanzig, trägt das Erbe des Hauses weiter. Als erste Frau in direkter Nachfolge in der neunten Generation ist sie seit zwei Jahren Teil des ältesten Parfümhauses der Welt – Parfümeurin und Unternehmerin zugleich.
Es liegt etwas in der Luft
Die Geschichte des Hauses hat Louise Farina für ihren nächsten Coup inspiriert: eine ganz eigene neue Duftlinie, die bald die Nasen umwehen wird.
„Als Parfümeur baut man eine Bibliothek an Essenzen und Refe -
renzen auf“, sagt die 26-jährige Kölnerin. Den richtigen Riecher hatte man ihr gewissermaßen in die Wiege gelegt: Das Unternehmen liegt seit über drei Jahrhunder ten in familiärer Hand. Ihr Vater, Johann Maria Farina, hielt ihr schon als Kind verschiedene Essenzen unter die Nase – Bergamotte, Neroli, Jasmin – und schärfte so früh ihren Sinn für Duft. Vor zwei Jahren stieg Louise in das Unternehmen ein.
Ihr Vater unterstützte sie von Anfang an und ließ ihr Raum für eigene Ideen. „Er hat nicht gesagt: Es ist so und bleibt so“, erzählt Louise Farina schmunzelnd. „Ich konnte tun und lassen, was ich wollte.“
Doch zunächst musste sie ihr Handwerk von Grund auf lernen. Sie studierte Chemie in Köln, dann zog es sie nach Versailles, um dort den Master als Parfümeurin zu machen. Die Affinität zu Frankreich war auch historisch gegeben: Napoleon Bonaparte war über viele Jahre Großabnehmer der Eau de Cologne. Kaiserin Joséphine berichtete, er habe außer Eau de Cologne nie ein Parfum verwendet und davon in einem Monat 60 Flaschen bekommen. Anschließend absolvierte Louise Farina den Master in BWL in Padua, ihrer zweiten Herzensheimat.
Mediterranes Flair „Ich liebe die italienischen Städte“, sagt die junge Parfü-
meurin, die in ihren Urlauben gerne die Nase in die mediterrane Luft hält. Im Labor trägt sie keinen Duft – dafür braucht sie eine freie Nase.
Privat hingegen legt sie gerne Parfüm auf. Und die intensi-
Louise Farina leitet das Unternehmen in der neunten Generation.
ve Arbeit mit Essenzen hat einen besonderen Nebeneffekt:
„Wenn ich im Labor intensiv mit Düften arbeite, wirkt sich das auf die Psyche aus: Ich träume dann zum Beispiel viel intensiver.“
Der richtige Riecher
„Die Rezeptur eines Parfüms entwickelt sich ständig weiter“, so Louise Farina. Früher tierische Essenzen wie Moschus werden heute synthetisch hergestellt.
Auch die zitrischen Grundstoffe variieren je nach Ernte: die Zitronen aus Sizilien, die Bergamotte aus Kalabrien. „Da muss man immer eine feine Nase haben.“
Hobby und Beruf hat sie miteinander verschmolzen. Als einen ihrer ersten Schritte nach ihrem Einstieg nahm sie eine Duftkerze und eine Seife in die Kollektion auf, die sich seither in vielen Häusern großer Beliebtheit erfreuen.
Besonders gefragt sind die Duftseminare, die sie ins Leben gerufen hat: Hier können die Teilnehmenden ihren eigenen Duft kreieren und ihn im traditionellen Farina-Flakon mit nach Hause nehmen.
Die Tradition des Hauses Farina mit seinen rund 30 Mitarbeitenden aus aller Welt wird im hauseigenen Museum lebendig. Hier erfahren die Besu-
chenden, welche Essenzen den berühmten Duft ausmachen und welche Schritte zu einem Parfüm führen. Die Pfade der Ge schichte werden nachgezeichnet, von den Wurzeln im Val Vigezzo bis hin zu den berühmten Bewunderern: Goethe, Beethoven, Napoleon, Queen Victoria – sie alle waren fasziniert.
Mittlerweile versprüht die Original Eau de Cologne ihr Flair längst auf allen Kon tinenten und wird ihren Weg weiter fortsetzen. (mr)
Ostern steht vor der Tür
Freilandgeflügel aus Frankreich und Deutschland
Salzwiesen Lamm
Milchziege /Milchlamm aus Frankreich
vor
Kalbsfleisch aus der Eifel
Denken Sie vor Ostern rechtzeitig an Ihre Vorbestellungen.
Uni-Center Köln - zwischen Domblick, Dauerrauschen und Großstadtalltag
Wer in Köln unterwegs ist, kennt es. Das UNI-Center an der Luxemburger Straße ist kein Gebäude, an dem man einfach vorbeischaut. Mit seinen 45 Etagen ragt es weithin sichtbar über die Stadt hinaus und gehört seit über 50 Jahren so selbstverständlich zur Kölner Skyline wie der Blick auf den Dom oder das Gedränge auf den Ringen. Hinter der markanten Silhouette verbirgt sich ein eigenes kleines Stadtquartier in der Vertikalen.
Schon die Lage ist typisch Köln. Unten läuft der Verkehr über die Luxemburger Straße, ringsum prägen Uni, Sülz und das Kwartier Latäng den Takt des Viertels. Mittendrin steht das UNI-Center wie ein riesiger Solitär. Groß, kantig, eigenwillig. Für die einen ist es ein Betonkoloss, für die anderen ein echtes Stück Stadtgeschichte. Sicher ist: Dieses Haus ist längst mehr als nur ein Hochhaus.
Bauzeit 2,5 Jahre
Als der Bau 1971 begann, galt das Projekt als kühnes Experiment. Nur zwei Jahre später war der gewaltige Komplex bereits bezugsfertig. Rund 90 Millionen D-Mark kostete das Mammutvorhaben damals. Entstanden ist ein Bauwerk, das Köln bis heute prägt und wie kaum ein anderes für den Glauben der 1970er Jahre an Größe, Verdichtung und urbanes Wohnen steht.
Mit seinen 134 Metern Höhe gehört das UNI-Center bis heute zu den auffälligsten Wohngebäuden der Stadt. Der Komplex ist in die Gebäudeflügel U, N und I gegliedert, die durch den Gebäudekern C miteinander verbunden sind. Der Flügel U umfasst 38 plus 3 Etagen, der Flügel N 31 plus 3, der Flügel I 26 plus 3. Zusammen mit dem 45-geschossigen Kern ergibt sich eine
134 m hoch
Der Kölner Dom ist 154 m hoch
Etagen
2.000 Bewohner
968
Wohnungen
Davon 378 Apartments für Studenten 14qm hat die kleinste Wohnung 130qm hat die größte Wohnung 45
Struktur, die in Köln bis heute Ausnahmecharakter hat.
378 Apartments nur für Studenten
Auch innen zeigt sich die Dimension dieses Hauses. Insgesamt gibt es 968 Wohnungen, vom kompakten Apartment mit Kochnische über funktional geschnittene Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen bis hin zur großzügigen Fünf-Zimmer-Maisonette im Penthouse-Stil. Hier wohnen Studierende, Familien und Eigentümer Tür an Tür. Wer im UNI-Center lebt, lebt nicht einfach in einem Haus, sondern in einer Art Miniaturstadt mit eigenem Rhythmus. Gerade für Studierende ist das Gebäude seit Jahrzehnten eine feste Adresse. Das Kölner Studierendenwerk vermietet 378 Apartments mit 14 bis 24 Quadratmetern. Die übrigen Wohnungen befinden sich in privater Hand.
Und dann ist da noch der Blick
Je nach Lage der Wohnung reicht das Panorama Richtung Dom, Innenstadt und schäl Sick oder über den Grüngürtel hinweg bis nach Bonn und ins Siebengebirge. Kaum ein anderes Wohnhaus in Köln verbindet städtische Dichte und weite Fernsicht so direkt. Unten rauscht die Stadt, oben öffnet sie sich.
So spektakulär die Aussicht ist, so nüchtern ist allerdings oft die finanzielle Realität im Inneren. Das Leben im Betonriesen hat seinen Preis. Zwar gelten viele Mieten im Vergleich zu anderen zentralen Lagen noch immer als vergleichsweise moderat, doch Eigentümer zahlen zusätzlich ein monatliches Hausgeld, das unter anderem Concierge, Aufzüge, Reparaturen und den Betrieb der Gemeinschaftsanlagen finanziert. Wie hoch dieser Betrag ausfällt, hängt maßgeblich von der Wohnungsgröße ab.
Was kostet das Leben im Turm Wie deutlich das ins Gewicht fallen kann, zeigen Beispiele aus dem Haus. Ein Bewohner, der vor einigen Jahren eine
rund 130 Quadratmeter große Wohnung für 380.000 Euro gekauft hat, zahlt heute monatlich 1.500 Euro Hausgeld. Für ihn bleibt das UNI-Center trotzdem ein Glücksfall. Eine andere Bewohnerin lebt in einer 70-Quadratmeter-Wohnung, die einst für etwa 190.000 Euro erworben wurde, aus heutiger Sicht fast schon ein Schnäppchen. Ihr monatliches Hausgeld liegt inzwischen bei knapp 800 Euro. Viel Geld, auch mit Domblick. Im Alltag ist das Haus auf Funktion ausgelegt. Ein Empfangsservice ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr besetzt. Dazu kommen hochwertig ausgestattete Waschküchen mit Trocknern, ein angeschlossenes Parkhaus und eine zentrale Lüftungsanlage, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Es sind genau diese Details, die aus einem spektakulären Bauwerk einen Ort machen, an dem Alltag überhaupt erst organisiert werden kann.
Tolle Eventlocation im 29. Stock
Das UNI-Center ist damit weit mehr als eine architektonische Großgeste der 1970er Jahre. Es ist Landmarke, Wohnmaschine, Filmkulisse und Lebensraum zugleich und hält sogar über den Dächern der Stadt noch besondere Räume bereit. Im 29. Stock liegt mit der „Sturmfreien Bude“ www. budenfreunde.de eine EventLocation, die dem Gebäude eine weitere, überraschend leichte Seite verleiht. Lichtdurchflutete Räume, der eindrucksvolle Blick auf den Kölner Dom und eine moderne, liebevoll ausgewählte Einrichtung in hellen, warmen Farben schaffen hier eine Atmosphäre, in der man sofort ankommt. Ob Workshops, Meetings, Networking-Events und Pop-Ups, Firmenfeiern oder private Anlässe wie Geburtstage, Taufen oder eine Daytime Wedding: Auch hier zeigt sich, was das UNI-Center bis heute so besonders macht. Es ist kein glatter Schönling, sondern ein echtes Kölner Original mit Charakter und Aussicht. (rp)
V.l.: Sabine Geilenkirchen bringt einen Nistkasten für Blaumeisen an einem Ahorn im Südpark an. Sieben Nistkästen an Bäumen im Marienburger Südpark warten auf künftige Bewohner: Blaumeisen sollen beim Kampf gegen die Miniermotte helfen. Jule Damer testet, ob der Nistkasten richtig an der Kastanie hängt, NaBu-Mitarbeiterinnen unterstützen bei der Standortwahl.
Bürgerschaftliches Engagement: Unternehmen hängen Nistkästen auf
Meisen gegen die Miniermotte im Marienburger Südpark
Wenn im Südpark bald wieder Blaumeisen durch die Baumkronen fliegen, haben sie vielleicht ein neues Zuhause gefunden.
Ende Februar wurden dort mehrere Nistkästen aufgehängt – Teil eines Projektes, bei dem sich Unternehmen gemeinsam für Natur- und Stadtgesellschaft engagieren. Insgesamt sieben Nistkästen installierten rund zwölf Mitarbeitende der AWB, der GAG und von Randstad an Bäumen, sechs für Blau-, einen für Kohlmeisen.
Miniermotte schädigt Kastanienbäume
Die Aktion richtet sich gegen einen unscheinbaren, aber hartnäckigen Gegner: die Miniermotte. Der nur wenige Millimeter große Falter befällt die weißblühenden Rosskastanien. Seine Larven fressen Gänge in die Blätter, die sich dadurch schon im Sommer braun verfärben und frühzeitig abfallen. Das schwächt die Bäume dauerhaft und macht sie anfälliger für weitere Krankheiten.
Laubsammeln und Nistkästen
Bereits im November hatten rund 30 Beschäftigte aus unterschiedlichen Firmen Kastanienlaub im Südpark gesammelt und entsorgt – denn darin überwintern die Puppen der Miniermotte. „Dabei kam uns die Idee, Nistkästen für die Blaumeisen aufzuhängen und sie im Kampf gegen die Miniermotte mitarbeiten zu lassen“, sagt Sabine Geilenkirchen von der städtischen Kommunalstelle zur Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements. Blaumeisen sind natürliche Feinde des Mini-Falters.
Forum „Unternehmen engagiert in Köln“
Die Aktionen gehören zum Forum „Unternehmen engagiert in Köln“. Der Zusammenschluss wurde im April 2023 unter Federführung der Stadt gegründet. „Ziel ist es, durch ehrenamtliches Engagement die Stadtgesellschaft zu stärken, vor allem dort, wo Herausforderungen nicht allein bewältigt werden können“, erklärt Geilenkirchen.
Unser Gewinnspiel ist beendet und die Freude ist groß! Wir gratulieren herzlich den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern von jeweils zwei Eintrittskarten für die Aus-
Das Engagement der Mitarbeitenden ist freiwillig. Einmal im Jahr organisiert das Netzwerk eine größere Aktionswoche, hinzu kommen zahlreiche kleinere Projekte. Im vergangenen Jahr strichen Mitarbeitende der beteiligten Unternehmen unter anderem Möbel in einem Behindertencafé, bauten Hochbeete für ein Seniorenheim und legten eine Matschküche für eine Kita an. Insgesamt 34 Projekte wurden 2025 umgesetzt. Bei der großen Aktionswoche halfen gut 200 Mitarbeitende unterschiedlicher Unternehmen, die Lärmschutzwand an der Freien Naturschule in Rodenkirchen in ein lebendiges Insektenhotel zu verwandeln.
Engagement im Südpark geht weiter Beim Aufhängen der Nistkästen unterstützten zwei NaBu-Vertre -
terinnen, um geeignete Standorte für die Kästen zu finden: Einflugloch nach Südosten, Sträucher in der Nähe und die Kästen nicht zu dicht beieinander – Blaumeisen mögen es nicht zu eng.
Zu den fleißigen Helfenden gehörten Jule Damer von der GAG und ihre neunjährige Tochter Leni. „Es ist toll, etwas für den Naturschutz zu tun, und auch ganz schön, einmal aus dem Büro herauszukommen“, sagt Damer. Auch Leni war begeistert: „Ich will gerne etwas für die Natur machen, und ich liebe Vögel.“
Im Herbst dieses und des kommenden Jahres soll erneut Kastanienlaub im Südpark gesammelt werden. „Dann werden wir evaluieren, ob es den Bäumen hilft“, sagt Geilenkirchen. Bis dahin übernehmen die Meisen das Kommando. (sb)
Info: Informationen und Kontakt zum Forum „Unternehmen engagiert in Köln“ bei der Kommunalstelle zur Förderung und Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements (FABE), Telefon: 0221 22132897 oder E-Mail: unternehmensengagement@ stadt-koeln.de. www.unternehmen-engagiert.koeln
stellung „Tutanchamun“. Über die Tickets dürfen sich freuen: Frau Birgit Etzler, Herr Matthias Schlüter und Frau Ingeborg Höffgen. Wir wünschen Ihnen einen spannenden und unvergesslichen Besuch auf den Spuren des berühmten Pharaos! Allen anderen Teilnehmenden danken wir herzlich fürs zahlreiche Mitmachen! (mb)
Fotos: Stephanie Broch
Über 100 Rabatte für Kölner Familien
Lebensmittel, Freizeitaktivitäten oder ein Besuch im Restaurant: Das Leben in Köln ist teuer und besonders für Familien mit finanziellen Belastungen verbunden. Das will die Stadt Köln abmildern und bietet hierfür die kostenlose FamilienPlusPunkt-Karte an. Mit dieser Rabattkarte erhalten alle Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren und Hauptwohnsitz in Köln in der gesamten Stadt viele Vergünstigungen, Aktionen und exklusive Angebote. Das Angebot gilt für alle Familien, unabhängig vom Einkommen.
Vom Einzelhandel bis in den Kulturbereich
Die Kooperationspartner kommen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie, aus Sportvereinen sowie den Bereichen Freizeit, Kultur und Bildung. Die familienfreundlichen Angebote reichen von direkten Rabatten beim Einkauf über „Zwei für eins“-Aktionen bis hin zu exklusiven Familienevents. Manche Partner geben einen prozentualen Rabatt, wie die Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt, bei der Erwachsene eine Vergünstigung von 20 Prozent auf den normalen Fahrpreis erhalten. Das Jump House Köln gewährt wiederum 15 Prozent Rabatt, wenn vor Ort gezahlt wird. Bei anderen Kooperationspartnern erhalten Familien feste Geldbeträge als Nachlass: Die Tanzschule Köln in der Weißhausstraße zieht zum Beispiel 15 Euro bei „Sport mit Baby“-Kursen ab.
Angebotsliste im Internet abrufbar
Auch die Claudius Therme, das Rhein-Center, der Cologne Sportspark und Sportvereine wie Viktoria Köln und Fortuna Köln beteiligen sich an der Aktion, ebenso Friseursalons, Autowerkstätten und Apotheken. Insgesamt machen an der Rabattaktion mehr als 100 Kooperationspartner aus allen Stadtbezirken mit. Alle Angebote sind auf der zentralen Plattform www.familienpluspunkt.koeln
übersichtlich und für jeden einzelnen Stadtteil aufgelistet. Teilnehmende Aktionspartner sind außerdem an einem speziellen Sticker im Schaufenster oder im Eingangsbereich erkennbar. Die Aktion wird überwiegend aus öffentlichen Fördergeldern sowie Sponsorengeldern finanziert. So werden die Sachkosten für die Karten und das Marketing überwiegend durch Sponsoren und Fördermittel getragen.
Digital oder analog:
Nur eine Variante ist möglich Wer die FamilienPlusPunkt-Karte beantragen will, hat drei Möglichkeiten: online, schriftlich oder persönlich im Familienbüro
Foto: Stadt Köln
am Ottmar-Pohl-Platz 1 in KölnKalk. Die Karte erhalten interessierte Familien je nach Wunsch entweder digital oder analog als Plastikkarte im Scheckkartenformat. Es kann immer nur eine Kartenvariante beantragt werden. Die Karte im Scheckkartenformat eignet sich für Familien, die kein Wallet auf dem Smartphone verwenden. In diesem Fall erhält eine Familie nur eine Karte, die unter allen Familienmitgliedern geteilt werden muss. Dagegen kann die digitale Karte von jedem Familienmitglied auf dem eigenen Smartphone gespeichert und genutzt werden. Ob digital oder analog: Beide Versionen gelten bis zum 18.
Geburtstag des jüngsten Kindes und müssen somit nicht jedes Jahr aufs Neue beantragt werden. Ändert sich die Familiensituation, kann dies dem Familienbüro persönlich oder über das Online-Formular mitgeteilt werden.
Werbeaktionen
in den Stadtteilen Um die Aktion möglichst vielen Familien zugänglich zu machen, planen Mitarbeitende des Familienbüros zudem, persönlich mit einem Lastenrad in die verschiedenen Stadtteile zu fahren. Sie wollen vor Ort Flyer mit QR-Codes verteilen, über die der Antrag direkt aufgerufen werden kann. „Mit dem FamilienPlusPunkt schaffen wir ein Angebot für alle Familien in Köln – unabhängig vom Einkommen. Familien leisten jeden Tag viel für unsere Stadtgesellschaft. Wir möchten ihnen den Alltag konkret erleichtern und ein Zeichen setzen: Köln ist eine familienfreundliche Stadt“, sagt Robert Voigtsberger, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln. (jh)
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V.l.: Am Kalscheurer Weg in Zollstock, gegenüber dem Südfriedhof, sollen 107 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen. Milan Zurmühlen vom Aufsichtsrat der Mietergenossenschaft, Ralf Leppin und die künftigen Bewohnenden Mischa und Jamela Stratwerth mit Kindern hoffen, dass der Bau der Wohnungen im kommenden Jahr startet.
Soziales Bauprojekt in Zollstock
Mietergenossenschaft kommt voran – doch Hürden bleiben
Noch ist es ruhig auf der Wiese am Kalscheurer Weg gegenüber dem Südfriedhof in Zollstock. Doch das soll sich ändern: Die Mietergenossenschaft Kalscheurer Weg will hier 15 Häuser mit insgesamt 107 Wohnungen errichten, allesamt öffentlich gefördert.
Ein- bis Vierzimmerwohnungen und viel Gemeinschaft
Vorgesehen sind ein bis vier Zimmer große, überwiegend barrierefreie Wohnungen, viele davon mit Balkon. Im Zentrum des Konzepts steht das gemeinschaftliche Wohnen: Geplant sind ein Genossenschaftshaus mit Gemeinschaftsraum, Flächen für Begegnung und Urban Gardening sowie zwei Wohnungen für inklusive Wohngruppen. Auch eine Kita soll entstehen. Drei Gebäude werden mit Aufzügen ausgestattet, in den übrigen sollen Schächte für eine
spätere Nachrüstung vorbereitet werden. Die Energieversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe, unterstützt durch Photovoltaik. Das Quartier wird autofrei angelegt; Pkw-Stellplätze werden am nahe gelegenen Südfriedhof eingerichtet.
Wohnungen für WBS-Aund WBS-B-Berechtigte
Die Genossenschaft wurde 2017 gegründet, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – ein Konzept, das angesichts des angespannten Kölner Wohnungsmarkts von Beginn an breite politische Unterstützung fand. Die Wohnungen richten sich an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein (WBS), sowohl der Einkommensgruppe A als auch, nach Anpassungen im Finanzierungskonzept im Herbst 2023, der Gruppe B. Künftige Bewohnende erwerben Genossenschaftsanteile. Um das notwendige Eigenkapital zu
sichern, wurde der Anteil für WBS-A-Haushalte kürzlich von 100 auf 200 Euro pro Quadratmeter erhöht. Für WBS B liegen die Anteile bei 900 Euro. Hinzu kommt eine einmalige Eintrittszahlung von 500 Euro. Beim Austritt werden die Anteile zurückgezahlt. Die Kaltmieten liegen derzeit bei 7,85 Euro (WBS A) und 9,00 Euro (WBS B) pro Quadratmeter.
Baustart verzögerte sich Ursprünglich war der Baustart für 2021 geplant. Verzögerungen ergaben sich unter anderem dadurch, dass die Stadt, die der Genossenschaft das Baugrundstück in Erbbaurecht zur Verfügung stellt, erst die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen musste, sowie durch die Herausforderung für die junge Genossenschaft, ausreichend Eigenkapital zu beschaffen. Die Gesamtkosten des Projekts veranschlagt die Genossenschaft
auf 46,3 Millionen Euro. Für die angestrebte Landesförderung sind zehn Prozent Eigenkapital erforderlich. Um dies aufzubringen, müssen alle Vormietverträge abgeschlossen und die entsprechenden Anteile bezahlt sein.
Noch 34 Wohnungen zu vergeben
Derzeit hat die Genossenschaft bereits 71 Vormietverträge mit künftigen Bewohnenden abgeschlossen, 57 mit WBS-A- und 14 mit WBS-B-Berechtigten. Noch verfügbar sind 34 Wohnungen mit zwei oder drei Zimmern. Die Ein- und Vierzimmerwohnungen sind bereits vergeben. Im Mai will die Genossenschaft die Landesförderung beantragen. Die Baugenehmigung wurde im vergangenen Jahr bei der Stadt eingereicht und steht noch aus. Die Mietergenossen hoffen, mit dem Bau im kommenden Jahr zu starten. (sb)
Info
Die Mietergenossenschaft führt regelmäßig Info-Termine für Interessierte mit WBS durch. Die nächsten Termine finden am Montag, 13. April, und am Montag, 4. Mai, statt, jeweils um 19:00 Uhr im Büro der Mietergenossenschaft, Kalscheurer Weg, Weg V 1, 50969 Köln. Anmeldung bitte unter: info@mieterkoeln.de www.mieterkoeln.de
Fotos: Stephanie Broch
Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller besuchte Baustelle der neuen Wassertransportleitung
V. l.: Jörg Buder, Susanne Fabry, Dr. Sabine Müller und Jürgen Schwarze besuchten einen Abschnitt der Baustelle in Rodenkirchen.
Anfang März besuchte Dr. Sabine Müller einen Abschnitt der Baustelle der neuen Wassertransportleitung im Kölner Süden.
Diese soll bis Ende 2027 die in die Jahre gekommene bestehende Leitung zwischen der Brunnengalerie im Weißer Bogen und dem Wasserwerk Hochkirchen der RheinEnergie AG ersetzen. Mehr als ein halbes Jahr nach dem offiziellen Start der Bauarbeiten würdigte die im letzten November im Rodenkirchener Lokalparlament zur Bezirksbürgermeisterin gewählte Vertreterin von Bündnis 90 / Die Grünen die Leistung der am Bau Mitwirkenden: „Die
Arbeiten sind für die Menschen im Stadtteil natürlich spürbar. Umso mehr schätze ich die Rücksichtnahme, mit der hier geplant und ausgeführt wird. Die gute Abstimmung mit der Bezirkspolitik ist ein wichtiger Beitrag dazu.“
Müller zeigte sich beeindruckt davon, „wie viel in den vergangenen Monaten bereits geschafft wurde.
Die neue Leitung ist ein zentraler Baustein für die langfristige Versorgungssicherheit unseres Stadtbezirks und ganz Kölns. Mir ist wichtig, dass unsere Bürgerinnen und Bürger wissen: Hier wird in ihre Zukunft
investiert.“ Susanne Fabry be tonte die kontinuierliche und transparente Kommunikation seitens der RheinEnergie. „Un ser Ziel ist es, die Bezirkspolitik jederzeit eng einzubinden und gut informiert zu halten“, so die Vorständin Netze der Rhei nEnergie und Vorsitzende des Aufsichtsrates der RheinNetz. Dieses Projekt berühre viele Bereiche im Stadtteil – von temporären Sperrungen bis zur Flächeninanspruchnahme. „Daher ist es uns ein großes Anliegen, frühzeitig und offen über jeden Schritt zu spre chen.“
Wir lieben, was wir tun – und das schmeckt man. Café Rodenkirchen Hauptstraße 130, 50996 Köln
Fotos: RheinEnergie
Kunst an Kölner Litfaßsäulen:
Freya Hattenberger mit „Ivy Touch“
„Wie Efeu kann Berührung Halt geben – und verletzen. Diese Bilder zeigen Spuren, die Beziehungen auf Körper und Seele hinterlassen – sichtbar und unsichtbar“, erläutert Freya Hattenberger. Mit ihrem Werk „Ivy Touch“ setzt die Kölner Künstlerin bis zum 20. April die Reihe „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ fort. Bespielt werden 27 Kunstsäulen im Stadtgebiet, darunter an Standorten im Bezirk Rodenkirchen. Die großformatigen Fotodrucke sollen physische und emotionale Spuren menschlicher Beziehungen sichtbar machen. Entstanden ist das Motiv in einem doppelschichtigen künstlerischen Verfahren. Schließlich scheinen Efeuranken aus der Haut der Darstellerinnen zu wachsen. Es „entsteht ein optisches und physisches Ineinandergreifen“ von Körpern und Pflanzenstruktur.
Für Hattenberger symbolisiert Efeu „die Dualität von Beziehung: Heil- und Stützpflanze versus invasive, toxische Nähe und Überwucherung beziehungsweise Unterdrückung“. Ihr Werk hole die „oft verborgene Ambivalenz von Nähe, Berührung und Gewalterfahrungen in den gemeinsamen Blick der Stadtgesellschaft“, heißt es in der Pressemitteilung. Die plötzliche Konfrontation mit dem Motiv fordere zur Reflexion, Empathie und Wachsamkeit auf. „Ivy Touch“ lade dazu ein, sich intensiv mit Beziehungsmustern, Nähe und deren verborgenen Spuren auseinanderzusetzen. (eb)
Freya Hattenbergers Motiv an der Kunstsäule Höhe KVB-Bahnhaltestelle Bayenthalgürtel in Marienburg.
Neuer Treffpunkt im Veedel: „Alt Weiss“ eröffnet am 11. April
Kölsche Gemütlichkeit, Hausmannskost und ein Wohnzimmergefühl für die Nachbarschaft
Im Veedel entsteht ein neuer Ort für Begegnung und Geselligkeit: Am 11. April feiert das „Alt Weiss“ seine Neueröffnung. Das Lokal versteht sich als Treffpunkt für Nachbarschaft und Gäste, die in persönlicher Atmosphäre zusammenkommen, sich austauschen und wohlfühlen möchten.
Hinter dem Konzept stehen zwei Kölner aus dem Ort, die mit dem „Alt Weiss“ bewusst einen Raum schaffen wollen, der mehr ist als nur Gastronomie. Statt anonymer Betriebsamkeit setzen sie auf Nähe, Gastfreundschaft und kölsche Gemütlichkeit. Das Ziel: ein Lokal mit
Wohnzimmercharakter, das im Alltag des Veedels seinen festen Platz findet.
Auch kulinarisch soll das Angebot schon bald erweitert werden. Ab dem 1. Mai startet die kleine Küche mit Hausmanns-
kost und klassischen kölschen Gerichten, frisch zubereitet von einem Koch. Damit will das „Alt Weiss“ nicht nur ein Ort für gesellige Runden sein, sondern auch für ehrliche, bodenständige Küche stehen.
Im Mittelpunkt bleibt jedoch vor allem die Idee eines offenen Hauses für die Nachbarschaft. Persönlich, herzlich und typisch kölsch soll das „Alt Weiss“ Menschen zusammenbringen und einen Rahmen schaffen, in dem Gemeinschaft gelebt werden kann.
Mit der Neueröffnung beginnt für das Lokal ein neues Kapitel, getragen von Herz, Nähe und echter Veedelsliebe. Der Anspruch ist klar: bodenständig, nahbar und fest mit dem Viertel verbunden. Oder, wie man in Köln sagt: „Et kütt wie et kütt.“ Am schönsten ist es doch, wenn man zusammenkommt. (rp)
Foto: E.
Broich
Fotos:
R. Perey
Elektroschrott sammeln fürs Veedel und für die Umwelt
Im Kölner Schulalltag der Albert Schweitzer Gemeinschaftsgrundschule wurde es plötzlich ziemlich ernst: Als Jan von „Das macht Schule“ das Projekt E-Waste-Race in der Klasse vorstellte, waren die Kinder sofort gepackt. Besonders die Bilder und Filme darüber, was mit viel Elektroschrott in anderen Ländern passiert, gingen allen nahe. Schnell war klar: Da wollen wir mitmachen.
Noch in derselben Woche wurden die Container an die Schule geliefert. Beim Projekttag gestalteten die Kinder Plakate und Flyer, richteten im Foyer eine Sammelstelle ein und machten kräftig Werbung. Sogar am Wochenende waren einige unterwegs und verteilten Flyer in ihrer Nachbarschaft.
Dann ging es richtig los. In der Schule wurde täglich Elektroschrott abgegeben, von alten Kabeln bis zu kleinen Elektrogeräten. Gemeinsam mit Klassenlehrerin Frau Witte dokumentieren die Kinder die Funde, fotografieren sie und bringen alles in die Container. Schon bald war der erste voll. Besonders schön: Nicht nur die Schule, auch das Veedel zieht mit. Viele Nachbarinnen und Nachbarn unterstützen die Aktion und bringen ihren alten Elektroschrott vorbei. Inzwischen sind sogar schon vier Container gefüllt und die Klasse liegt aktuell vorn.
Neben dem Sammeln zeigen die Kinder auch jede Menge Kreativität. Es wurden weitere Flyer verteilt, ein Stop-Motion-Film gedreht und sogar zusätzliche Werbung in einer AG geplant. Hier der Link zum Film: www. bilderbogen.de/ewaste
Das E-Waste-Race zeigt, wie aus einer Schulaktion schnell ein Projekt für die ganze Nachbar-
schaft werden kann. Mit viel Einsatz, Teamgeist und Unterstützung aus dem Veedel setzt
19. Sept. 2026 Düsseldorf
PSD BANK DOME
Mehr als 700 Mitwirkende aus 6Nationen
die Klasse ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein direkt hier in Köln. (rp)
Nachrichten aus der Bezirksvertretung
Schatten für den Maternusplatz und Parkplätze für die Konrad-Adenauer-Straße
Die Gudrunstraße soll für den Radverkehr in beide Richtungen freigegeben werden.
Öffnung der Gudrunstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung
Die Gudrunstraße zwischen Nibelungenweg und Weißer Straße/Hauptstraße ist eine Einbahnstraße in Richtung Weißer Straße. Auf Antrag der FDP/KSG-Fraktion hat die Bezirksvertretung einstimmig beschlossen, prüfen zu lassen, ob die Straße für Radfahrende auch in Gegenrichtung freigegeben werden kann.
Hintergrund ist, dass Radfahrende derzeit einen deutlichen Umweg in Kauf nehmen müssen, wenn sie von der Hauptoder Weißer Straße nach Westen fahren wollen.
Abgeordnete von SPD und Grünen wiesen darauf hin, dass eine Öffnung aufgrund der bestehenden Abbiegesituation nicht unproblematisch sei.
Mehr Schatten und Abkühlung für den Maternusplatz
Angesichts steigender Temperaturen im Zuge des Klimawandels soll die Aufenthaltsqualität auf dem Maternusplatz verbessert werden. Auf Antrag der CDU soll die Verwaltung prüfen, wie mehr Schatten geschaffen werden kann. Vorgeschlagen werden unter anderem Sonnensegel und -schirme in den Randbereichen. Für den zentralen Bereich ist zudem eine Abkühlung durch Wasserzerstäubung im Gespräch.
Die Planung soll in Abstimmung mit den Rechteinhabern des Platzes, den JSWD-Architekten, erfolgen. Zudem muss gewährleistet bleiben, dass Wochenmarkt und andere Veranstaltungen weiterhin uneingeschränkt stattfinden können. Die Ergebnisse inklusive Kostenschätzung sollen
der Bezirksvertretung vorgelegt werden. Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen. Ein ergänzender Vorschlag der FDP/ KSG-Fraktion, auch ein fest installiertes Fontänenfeld zu prüfen, fand keine Mehrheit.
Suche nach zusätzlichen Parkplätzen auf der Konrad-Adenauer-Straße
Die Parksituation in der Konrad-Adenauer-Straße sei, wie vielerorts in Köln, extrem angespannt, erklärte die CDU-Fraktion. Vor diesem Hintergrund beantragte sie, die Verwaltung solle eine Erweiterung der bestehenden Parkpalette auf Höhe der Hausnummer 21 prüfen. Denkbar seien sowohl eine
geln. Sollte sich das Grundstück nicht im Besitz der Stadt befinden, soll diese Gespräche mit dem Eigentümer aufnehmen. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit beschlossen, bei Enthaltungen aus den Reihen der Grünen und von Volt.
Energiemobil macht Station in Rodenkirchen
Das „Kölner Energiemobil“ ist seit September 2025 in Kölner Veedeln unterwegs und informiert Bürgerinnen und Bürger über energetische Gebäudesanierung. Das zweijährige Pilotprojekt ist eine Kooperation von Stadt Köln, RheinEnergie, Verbraucherzentrale NRW, Hand-
mehrstöckige Lösung als auch ein Parkhaus. Ziel sei es, so die CDU, zusätzliche Stellplätze zu schaffen, ohne weitere Flächen zu versie -
werkskammer zu Köln und dem GIH Nordrhein-Westfalen. Wie Petra Grebing von der Verbraucherzentrale in der Sitzung der Bezirksvertretung erläuterte, erhalten Interessierte vor Ort eine kostenlose und unabhängige Erstberatung. Themen sind unter anderem Heizungstausch, Photovoltaik, Balkonkraftwerke sowie mögliche Energie- und Kosteneinsparungen, etwa durch neue Fenster.
Der nächste Termin in Rodenkirchen findet am Donnerstag, 23. April, von 13:00 bis 18:00 Uhr auf dem Maternusplatz statt. (sb)
www.energiemobil.koeln
Fotos: Stephanie Broch
Die Lokalpolitiker wünschen mehr Schatten auf dem Maternusplatz.
FC geht mit Interimstrainer
René Wagner in das Saisonfinale
Die Fußball-Saison geht in die entscheidende Phase und beim 1. FC Köln herrscht rund um das Geißbockheim wieder Alarmstimmung. René Wagner aus dem Trainerstab von Ex-Coach Lukas Kwasniok hat interimsweise die Verantwortung für die FC-Profis übernommen und kann nun unter Beweis stellen, was Fußball-Experten schon länger prognostizieren.
Wagner gehört zu den stillen Architekten im Hintergrund des 1. FC Köln – und genau das macht ihn aktuell zum Hoffnungsträger der Geißböcke. Der 1988 in Dresden geborene Fußballlehrer ist seit Sommer 2025 erneut als Co-Trainer beim FC tätig. Dabei bringt Wagner nicht nur Erfahrung aus der Bundesliga mit, sondern auch einen ungewöhnlichen Werdegang. Wagner ist kein ehemaliger Profi, sondern hat sich über den akademischen und internationalen Weg entwickelt. Früh zog es ihn in die USA, wo er im College-Fußball arbeitete. Zurück in Deutschland machte er sich schnell einen Namen als analytisch detailversessener Trainer und enger Vertrauter von Steffen Baumgart, mit dem er unter anderem beim SC Paderborn und beim 1. FC Köln zusammenarbeitete.
Es folgten Stationen beim Hamburger SV und Union Berlin, ehe er nach Köln zurückkehrte. Seine ruhige, strukturierte Art blieb auch den FC-Verantwortlichen nicht verborgen. In Fachkreisen wird ihm längst das Potenzial zum Cheftrainer attestiert, sollte er die notwendigen Ergebnisse im Saisonfinale holen. Es braucht jedoch schnell Ergebnisse in Form von Siegen, der einzigen wahren Währung im Profifußball. Hoffnung macht neben Interimstrainer Wagner auch das Restprogramm im April, u. a. mit den Spielen gegen Bremen und St. Pauli, zwei absoluten Endspielen.
Gibt die Richtung im Saisonfinale vor: FC-Interim-Coach René Wagner.
Viktoria verlängert mit Trainer
In der 3. Liga hat sich Viktoria Köln im soliden Tabellenmittelfeld etabliert und plant bereits für die kommende Spielzeit. Die Schlüsselposition des Trainers wurde dabei bereits verlängert, Marian Wilhelm bleibt weiterhin Cheftrainer in Höhenberg.
Im April warten mit Spielen u. a. gegen Rostock, Verl und Cottbus schwere Spiele gegen Aufstiegskandidaten, bei denen sich die Viktorianer für größere Aufgaben präsentieren können. Mit 38 Punkten und
einem Vorsprung von mehr als 10 Punkten auf die Abstiegsränge beginnt der April für Viktoria Köln aber durchaus komfortabel.
Fortuna Köln auf der Zielgeraden Richtung Aufstieg
Fortuna Köln hat sich an der Tabellenspitze der Regionalliga West festgesetzt und punktet regelmäßig. In der Saisonbilanz standen bis Ende März bereits beeindruckende 16 Siege, nur eine Niederlage bei einem Torverhältnis von +38. Fortuna hat mit dieser Kons-
tanz alle Trümpfe im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga in der Hand und muss speziell Anfang April weitere wichtige Siege einfahren.
Mit den Ruhrpott-Duellen bei Borussia Dortmund II und zu Hause gegen Schalke 04 II warten die direkten Verfolger auf das Team von Matthias Mink. Gelingt es, die defensive Stabilität mit der Durchschlagskraft im Angriff aufrechtzuerhalten, dürfte Fortuna den Traum von der Rückkehr in den Profifußball 3. Liga weiter Realität werden lassen. (ff)
Foto:
1.FCKöln
Kölner Haie starten als Favorit in die Play-offs und feiern Rückkehr in die europäische Eishockey-Elite
Die Kölner Haie sind zurück in der europäischen Eishockey-Elite – und zählen gleichzeitig zu den großen Favoriten auf den DEL-Titel 2026. Als Hauptrundensieger mit beeindruckender Punktausbeute haben sich die Haie nicht nur Heimrecht in den Play-offs gesichert, sondern auch das Ticket für die kommende Saison der Champions Hockey League gelöst. Gemeinsam mit den Adlern Mannheim vertreten sie die PENNY DEL in der Königsklasse und setzen damit ein Ausrufezeichen: Köln ist sportlich wieder erste Adresse im deutschen und europäischen Eishockey.
Der Weg dahin war alles andere als Zufall. Über die gesamte Hauptrunde überzeugten die Haie mit einer ausgewogenen Mischung aus stabilem Defensivsystem, starkem Goalie-Spiel und effizientem Überzahlspiel. Mit 116 Punkten stellten sie einen neuen DEL-Punkterekord
auf – eine Marke, die auch ligaweit für Respekt sorgt. Bei der DEL-Preisverleihung räumte Köln zusätzlich ab: Goalie Janne Juvonen wurde gleich mehrfach ausgezeichnet, Trainerteam und Schlüsselspieler unterstrichen damit den starken Gesamteindruck der Saison.Jetzt richtet sich der Blick in Köln voll auf die Play-offs, die am 24. März mit dem Viertelfinale und dem Sondertrikot „He kütt Kölle“ starten. Als Hauptrundensieger steigen die Haie direkt in die Runde der letzten Acht ein. Aus Kölner Sicht kommen unter anderem die Grizzlys Wolfsburg, die Schwenninger Wild Wings oder die Nürnberg Ice Tigers als erster Gegner infrage. In einem möglichen Halbfinale könnten dann Schwergewichte wie Mannheim, München, Straubing oder Berlin warten – alles Teams, die ebenfalls dreistellige Punktezahlen aufgelegt haben und den Haien auf Augenhö -
Den Blick klar auf die Play-offs gerichtet haben die Kölner Haie im Sondertrikot.
he begegnen. Für die Kölner Fans bedeutet das einen Eishockey-April mit Gänsehaut-Potenzial. Die Play-off-Baum-Konstellation sorgt dafür, dass die Haie bis ins Finale hinein Heimrecht in den entscheidenden Spielen haben könnten – ein wichtiger Faktor, wenn 18.000 Menschen die Arena
in ein rot-weißes Tollhaus verwandeln. Nach der Finalniederlage im Vorjahr gegen Berlin ist die Mission klar formuliert: Diesmal soll der Weg nicht bei Silber enden, sondern in einer Meisterfeier, die Köln direkt weiterträumen lässt: von großen Nächten in der Champions Hockey League im Herbst. (ff)
Starker Partner für den Nachwuchs: HENN Immobilien unterstützt den TV Rodenkirchen
Der Jugendfußball in Rodenkirchen bekommt frischen Rückenwind: HENN Immobilien ist ab sofort neuer Ausstatter der U12 des TV Rodenkirchen.
Mit einem modernen und hochwertigen Trikotsatz sorgt das Kölner Unterneh men nicht nur für einen ein heitlichen Auftritt auf dem Platz, sondern setzt auch ein klares Zeichen für Engagement im lokalen Sport.
Hinter der Initiative stehen Christopher Henn & Jürgen Völtzke, Geschäftsführer von HENN Immobilien, die sich be wusst für die Förderung junger Talente entschieden haben. „Nachwuchsarbeit ist die Basis für jede erfolgreiche Vereinsar-
beit. Es freut uns sehr, die U12 des TV Rodenkirchen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen“,
Dittmer zeigt sich begeistert von den neuen Outfits. Neben der optischen Aufwertung brin
so Henn & Völtzke. Die Freude im Team ist groß: Die Mannschaft rund um Trainer Mario
gen die Trikots auch funktional alles mit, was junge Fußballer brauchen: von hochwertiger
Verarbeitung bis zu angenehmem Tragekomfort. In Kürze treten die talentierten Nachwuchskicker sowohl bei Heim- als auch bei Auswärtsspielen im neuen Look an. Der einheitliche Auftritt stärkt nicht nur das Teamgefühl, sondern sorgt auch für zusätzliche Motivation auf dem Platz.
Mit dem Engagement von HENN Immobilien wird einmal mehr deutlich, wie wichtig regionale Partnerschaften für den Sport sind. Gerade im Jugendbereich sind solche Unterstützungen entscheidend, um optimale Bedingungen für Training, Entwicklung und Teamgeist zu schaffen. (mb) www.henn-immobilien.de
Foto:
Kölner
Haie
Cologne Cardinals
starten
in historische Baseball-Saison
Wenn im April die BaseballBundesliga ihren Saisonstart feiert, riecht es in KölnMüngersdorf wieder nach roter Asche, Grillwurst, Schweiß und Adrenalin.
Die Cologne Cardinals starten in eine Saison, in der sie endlich mehr sein wollen als nur zähe Überlebenskünstler. Nach den turbulenten Jahren mit sportlichem Abstieg und Rettung am grünen Tisch soll 2026 der Beweis her: Köln gehört aus eigener Stärke in die 1. Liga. Ein neuer Ligamodus spielt den Cardinals dabei in die Karten. Eine klare Hauptrunde, danach wird die Liga zweigeteilt: Oben kämpfen die Schwergewichte um Top-Seedings, unten geht es im „Wildcard Race“ um die letzten Play-off-Tickets und den Klassenerhalt. Für Köln heißt das: Jeder Schlag, jedes Aus im April wiegt doppelt. Gleich zum Auftakt wartet ein historischer Abend auf die
Cardinals: In Paderborn laufen die Cardinals am 11. April im 1000. Bundesligaspiel der Untouchables auf.
Flutlicht, Jubiläumsstimmung, ein voller Ahorn-Ballpark –perfekter Rahmen, um mit einem frechen Auftritt dem Favoriten die Feier zu verderben. Eine Woche später folgt das Rhein-Derby gegen die Bonn Capitals. Wenn der Ball über den Zaun fliegt und der Dugout der Cardinals bebt, spürt man in Müngersdorf jedes Mal: Baseball am Rhein ist längst mehr als nur ein exotischer Randsport. Damit die Saison nicht wieder zum Zittern bis September wird, setzen die Kölner auf bekannte Stärken: aggressives, mutiges Pitching, eine wache Defense und genug Schlagkraft, um die engen Spiele zu „klauen“, die in den letzten Jahren zu oft knapp verloren gingen. (ff)
Lassen Sie sich von neuen Spargel Kreationen überraschen!
Hauptspeisen
500gr frischer Spargel mit neuen Kartoffeln
Wahlweise mit Sauce Hollandaise | Sauce Bernaise | zerlaufene
Passend zum Spargel
Lachsfilet | gekochter Schinken | Serrano Schinken | Wiener
Gefüllte Hähnchenbrust Mit Beerlauch-Pesto................................................................................ Dessert Erdbeer-Creme-Brulee mit Walnuss-Krokant
Ab 29.03: Pizza „Va Bene“ öffnet, ToGo oder im Biergarten Bereich mit Shop Getränken
Ab 13.05: Unser Herbert‘z-Garten öffnet! Das Restaurant schließt bis Mitte Oktober
Mit vollem Einsatz in die neue Baseball-Spielzeit gehen die Cologne Cardinals.
Foto: Cardinals
Handball-Elite mit dem Bergischen HC kämpft um DHB-Pokal in der Lanxess-Arena
Am 18. und 19. April wird die Lanxess-Arena zum Epizentrum des deutschen Clubhandballs:
Beim LIDL Final4 kämpfen vier Topteams um den DHB-Pokal und die Krone im deutschen Pokalwettbewerb. Am Samstag eröffnen um 15:45 Uhr der TBV Lemgo Lippe und der Deutsche Meister Füchse Berlin den Halbfinaltag, um 18:45 Uhr folgt das Duell Bergischer HC gegen SC Magdeburg – zwei Partien, in denen vor allem die international erfahrenen Magdeburger und
Wer wird Pokalsieger 2026 in der Lanxess-Arena?
die breiter besetzten Berliner leicht in der Favoritenrolle sind. Am Sonntag fällt dann die Entscheidung: Nach dem Spiel um Platz drei (Anwurf 12:45 Uhr) steigt um 15:45 Uhr das große Finale um den Pokal, das nicht nur sportlich, sondern auch atmosphärisch den Höhepunkt des Wochenendes markiert.
Aus Kölner Sicht besonders spannend: Der Bergische HC reist quasi als „Heimteam“ an den Rhein und könnte mit seiner
leidenschaftlichen Defensivarbeit und der lautstarken Fanbasis zum Überraschungskandidaten werden. Dennoch spricht vieles für einen Endspiel-Kracher mit Beteiligung des SC Magdeburg oder der Füchse Berlin – beide mit hoher individueller Klasse, eingespielten Kadern und Erfahrung in K.o.-Spielen. Für die rund 18.000 Fans in der ausverkauften Arena bedeutet das: zwei Tage Spitzenhandball, Gänsehautgarantie und PokalDrama im Minutentakt. (ff)
Drei Rennradfreunde fahren quer durch Deutschland für krebskranke Kinder
WIR
Kilian, Marc-André und Bastian sind drei Hobbyrennradfahrer mit einem gemeinsamen Ziel:
WIR SUCHEN DICH!
mentale und körperliche Grenzen überschreiten und dabei etwas Gutes tun. 2026 stellen sie
sich einer echten Hausnummer: Race Across Germany. Das heißt 1.100 Kilometer von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen, nonstop, aus eigener Kraft, gemeinsam.
Jeder Kilometer steht für Durchhaltevermögen, Teamgeist und Solidarität. Genau diese Werte verbinden die drei mit Dat Kölsche Hätz, einem Teil des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Köln. Seit Jahren unterstützt der Verein Kinder und Jugendliche, die an der Uniklinik Köln behandelt werden, und bezieht dabei auch Eltern, Geschwister und Großeltern ein. Denn eine Krebserkrankung betrifft immer die ganze Familie.
Alle Spenden gehen vollständig an den Förderverein und fließen in wichtige Angebote wie:
Elternhaus und Villa Fledermaus als „Zuhause auf Zeit“
• Begleitung und Gespräche für Familien
• Finanzielle Unterstützung, wenn es eng wird
• Forschung zu Entstehung und Behandlung von Kinderkrebs
• Therapieangebote auf Station, zum Beispiel Sport und Kunst
• Nachsorge und Gruppen-
angebote wie Eltern- und Jugendtreffs, GeschwisterNachmittage oder Angebote für verwaiste Familien
Für Vorbereitung und Rennen werden die drei von VanRysel begleitet und unterstützt. Ihr Ziel: Aufmerksamkeit schaffen und Spenden sammeln, damit die wertvolle Arbeit von Dat Kölsche Hätz weiter möglich bleibt. (rp)
Starte jetzt mit dem Kölner BilderBogen in die Vorbereitung
Für viele Läuferinnen und Läufer ist es das ultimative Ziel: einmal im Leben einen Marathon laufen. Mit den ersten Sonnenstrahlen Anfang April erwacht die Lust und Motivation, sich selbst herauszufordern. Dabei ist ein Marathon mehr als 42,195 Kilometer: Marathon ist ein längerer Weg zu sich selbst. Wer jetzt im April mit dem Training für den Köln Marathon beginnt, entscheidet sich nicht nur für einen Wettkampf im Oktober, sondern für sechs Monate, in denen sich Körper, Kopf und Alltag Schritt für Schritt an ein neues Niveau von Belastung und innerer Belohnung gewöhnen. Gerade als Neuling geht es nicht um Zeiten, sondern darum, gesund an der Ziellinie vor dem Kölner Dom anzukommen, mit einem Lächeln im Gesicht und getragen von Stimmung und Euphorie.
Bestandsaufnahme zu Beginn
Am Anfang steht eine ehrliche Bestandsaufnahme: Wie fit sind Sie aktuell, wie viel Zeit können Sie pro Woche realistisch investieren und welche Rolle spielt Bewegung bisher in Ihrem Leben? Wenn Sie be -
reits ungefähr 30 Minuten am Stück langsam joggen können oder mit Gehpausen rund eine halbe Stunde unterwegs sind, sind Sie bereit für den Einstieg. Planen Sie einen Rhythmus von drei bis vier Trainingstagen pro Woche ein und verstehen Sie diese Läufe als festen Termin mit sich selbst, ähnlich wie ein wichtiges Meeting, nur explizit für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.
Trainingswoche für Einsteigende
Eine typische Trainingswoche für Einsteigende könnte so aussehen:
- Am Montag starten Sie mit einem 30–40-minütigen, ruhigen Dauerlauf, bei dem Sie sich noch unterhalten können.
- Am Mittwoch folgt ein weiterer lockerer Lauf von 30–45 Minuten, bei Bedarf mit kurzen Gehpausen.
- Am Freitag integrieren Sie eine leichte „Qualitätseinheit“ – zum Beispiel 5-mal 3 Minuten etwas schnelleres Tempo mit jeweils 2 Minuten Gehpausen oder sehr langsamem Traben dazwischen.
- Am Wochenende steht der längste Lauf der Woche an: anfangs 8–10 Kilometer, später 14,
18, 22 Kilometer und mehr, immer im Wohlfühltempo.
- Dazu passt ein kurzer Kraft- oder Stabilisierungsblock an zwei Tagen: 15–20 Minuten mit Kniebeugen, Ausfallschritten, Planks und Rückenübungen reichen, um den Körper belastbarer zu machen.
Minuten Laufen auf einmal normal wirken.
- Dazwischen liegen bewusste Ruhetage oder sehr leichte Bewegung wie Spaziergänge oder Radfahren im „Plaudertempo“, damit Sie erholt in die nächsten Einheiten gehen.
Laufroutine aufbauen
Im Verlauf der Monate verändert sich Ihr Trainingsstand deutlich – und genau diesen Prozess sollten Sie sich bewusst machen. Im April und Mai lernen Sie zunächst, regelmäßig zu laufen, Ihren Puls im Griff zu behalten und überhaupt eine Laufroutine aufzubauen; viele spüren bereits nach vier bis sechs Wochen, dass Alltagsbelastungen leichter fallen und das Körpergefühl besser wird. Im Juni und Juli wächst Ihre Ausdauer: Der lange Lauf kratzt an der 20-Kilometer-Marke, die Wochenkilometer steigen spürbar, und Sie merken, dass 60
Ab August Wettkampfgefühle Im August tasten Sie sich an Belastungen heran, die schon sehr nah am Wettkampfgefühl sind: Läufe von rund 30 Kilometern, gelegentlich Passagen im geplanten Marathon-Tempo, dazu testen Sie Verpflegung und Ausrüstung. Im September schließlich dominiert das Feintuning –die Umfänge werden reduziert, das Tempo bleibt punktuell präsent, Sie fühlen sich insgesamt frischer, aber zugleich erfahrener: Sie wissen, wie sich ein langer Lauf anfühlt, wie Sie mit Einbrüchen umgehen und was Sie mental trägt.
So wird aus dem Wunsch „Einmal Köln Marathon laufen“ Schritt für Schritt ein realistisches Ziel – bis Sie im Oktober tatsächlich über die Ziellinie vor dem Dom laufen. (ff)
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Foto: Köln Marathon
Wenn die Pfunde purzeln sollen
„Ein Gamechanger“, unterstreicht Prof. Dr. med. Wolfgang Holtmeier, ist die Abnehmspritze, die zurzeit in aller Munde ist und bei der sich in manchen Punkten die Geister scheiden. Adipositas ist ein zunehmendes Problem in fast allen Gesellschaften. Die Menschen ernähren sich zu kalorienreich und bewegen sich dazu deutlich weniger als noch vor einigen Jahrzehnten.
Daher gibt es immer mehr Menschen, die fettleibig sind, mit einem BMI – Body-Mass-Index – ab 30 bis hin zu massiv adipösen Patienten (Adipositas Grad 3) mit einem BMI von über 40.
Der Einsatz des Hormons GLP1 (Glucagon-like peptide) zur Therapie des Diabetes Typ 2 und zum Abnehmen erfolgt in Deutschland bereits seit über 15 Jahren. Im Laufe der Jahre wurde der Wirkstoff verbessert, sodass die Spritze nur noch einmal die Woche gegeben werden muss und ein Gewichtsverlust von über 20 Prozent erreichbar ist (Semaglutide: Ozempic, Wegovy).
Darauf aufmerksam wurden keine Geringeren als Elon Musk sowie Kim Kardashian. Damit war der Siegeszug vorprogrammiert. Und wie immer gibt es Fluch und Segen.
Prof. Holtmeier, Chefarzt im Krankenhaus Porz für Diabetologie, Gastroenterologie und
Innere Medizin, sieht eindeutig Letzteres: Segen. „Adipositas ist eine neurologische Erkrankung, die 90 Prozent der Patienten von alleine nicht in den Griff bekommen.“ Diese Patienten haben eine hohe Quote an Folgeerkrankungen wie Schlafapnoe oder Herzinfarkten und Malignomen, die oft tödlich enden. Ganz zu schweigen von den orthopädischen Problemen. In der Regel ist die Lebenserwartung um zehn Jahre geringer als bei normalgewichtigen Patienten.
Das Neue ist der Fall des Alten
Eine Kröte muss man schlucken, ist die gängige Meinung bei Medikamenten. Wie immer gibt es Nebenwirkungen: Augenerkrankungen, wie sie bei dem Sänger Robbie Williams bekannt geworden sind, treten eher selten auf, bei 1–2 von 10.000 Fällen. Betroffene, die Probleme mit der Bauchspeicheldrüse haben, sollten auf die Spritze verzichten. Ein Rückfall ist jedoch vorprogrammiert, wenn das Medikament abgesetzt wird. Die bis zu 25%ige Gewichtsabnahme ist bald wieder drauf, meist mehr. Eben wie bei einer Sucht.
Es gibt, so Prof. Holtmeier, einen besonders positiven Effekt: Der Wirkstoff geht zentral in das Gehirn und vermittelt weniger Hungergefühl. Des Weiteren
entleert sich der Magen langsamer, wodurch das Sättigungsgefühl länger anhält.
Die medizinische Entwicklung geht natürlich weiter. Neben genannten Produkten ist nun ein weiteres Mittel auf dem Markt: Mounjaro. Dies beinhaltet zwei Hormone: das GLP-1 plus GIP (Glucoseabhängiges insulinotropes Polypeptid), das noch stärker wirkt. Weiterhin gibt es bald eine Tablette, die GLP-1 enthält (Orforglipron).
Zugelassen sind die Arzneimittel (GLP-1) ab 12 Jahren. Es gibt Studien, bei denen die Substanz bereits im Alter von 6 Jahren erfolgreich angewendet wurde. Viele Kinder werden von ihren Eltern von Babyalter an, manchmal schon indirekt während der Schwangerschaft, mit zu viel Zucker ernährt. Dies hat fatale Folgen. Für diese Betroffenen sind die Mittel ein absoluter Gewinn.
‚Zwei Ärzte, drei Erfahrungsmeinungen‘
Für die Erkrankten mit einem BMI ab 40 ist die Adipositas-Chirurgie nach wie vor notwendig. Dr. med. Jürgen Meyer-Zillekens, Leiter des Adipositas-Zentrums des Klinikums Merheim, sieht den chirurgischen Eingriff vor allem im Zusammenhang mit der Nachbetreuung immer noch als
med. Wolfgang Holtmeier
effektiv. „Der Körper adaptiert eher ein Medikament als eine Operation“, so Dr. Meyer-Zillekens. Wie Wirkung hält im Falle des Eingriffs länger an, so der Chirurg. Viele Ärztinnen und Ärzte verschreiben das neue Wundermittel und kümmern sich nicht weiter um die Patientinnen und Patienten.
Missbraucht werden sollen die Spritze oder die neue Pille natürlich nicht, die Gefahr zur Abhängigkeit ist auch hierbei gegeben. „Mittlerweile gibt es schon Patienten“, so die Karlsruher Internistin Dr. med. Ute Reitermann, „bei denen hört der Effekt auf und sie nehmen bei gleicher Einnahme des Arzneimittels wieder zu. Gegebenenfalls führt der Gewöhnungseffekt auch dazu, dass diejenigen auch einfach wieder mehr essen.“
Verlassen darf man sich eben nicht darauf und schön weiter zu viel Pizza, Cola, Schokolade oder weiteren Kalorienbomben greifen. Und dazu Sport vom Sofa aus betrachten. Der Lebensstil sollte schon verändert werden. Sonst geht das Zünglein an der Waage wieder ganz schnell nach oben. (mr)
Dr.
Moderne Therapie des Benignen Prostatasyndroms – Ein Überblick
Individualisierte Behandlungsstrategie
Die Behandlung des benignen Prostatasyndroms ist heute differenziert und individualisiert.
Es gibt nicht „die eine“ Therapie – sondern ein abgestuftes Vorgehen, das sich an Beschwerden, Prostatagröße, Anatomie und individuellen Wünschen orientiert.
Kontrolliertes Abwarten und Lebensstilmaßnahmen
Bei milden Beschwerden kann zunächst ein kontrolliertes Abwarten sinnvoll sein.
Unterstützend wirken Lebensstilmaßnahmen wie die Reduktion der abendlichen Flüssigkeitszufuhr oder der Verzicht auf Alkohol und koffeinhaltige Getränke.
Medikamentöse
Therapie
Besteht ein höherer Leidensdruck, folgt meist eine medikamentöse Behandlung. Sie stellt häufig den nächsten Schritt im therapeutischen Stufenkonzept dar.
Minimalinvasive und operative Verfahren
Reicht die medikamentöse Therapie nicht aus oder treten Komplikationen auf, kommen minimalinvasive oder operative Verfahren infrage. Entscheidend für die Wahl der Therapie ist die anatomische Situation. Ein ausgeprägter Mittellappen, große Prostatavolumina oder relevante Restharnmengen beeinflussen die Therapiewahl erheblich.
Moderne Bildgebung und präzise Diagnostik ermöglichen
Was tun, wenn nichts mehr geht ...?
Ihre Experten zum Thema Prostata der CUROS urologischen Zentren in Köln-Marianburg und Köln-Rodenkirchen
Wir nutzen viele Methoden, um eine Erektionsstörung zu behandeln. Die mit Abstand am einfachsten anwendbare ist die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT). Sie ist nahezu nebenwirkungsfrei und schmerzarm. Mit einem Handgerät werden in mehreren Sitzungen von je ca. 15 Minuten Stoßwellen in das Penisgewebe abgegeben, die die Durchblutung verbessern.
heute eine maßgeschneiderte Entscheidung.
Ziel jeder Therapie ist es, die Blasenentleerung zu verbessern, Komplikationen zu verhindern und die Lebensqualität nachhaltig zu steigern – bei möglichst geringer Nebenwirkungsrate.
Fazit: Strukturierte und individuelle BPS-Therapie Moderne BPS-Therapie bedeutet daher: strukturierte Diag-
nostik, stufenweises Vorgehen und individuelle Beratung.
Text: Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Salem
Ausblick auf die nächste Ausgabe: Welche Medikamente helfen wirklich – und wann stoßen Tabletten an ihre Grenzen? Das beleuchten wir im kommenden Heft.
Wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Experten für die Behandlung
Dr. med Yannic Gülzow und Herrn Lucas Strahl.
Dr. med. Yannic Gülzow
Herr Lucas Strahl
Köln-Marienburg
Bayentalgürtel 45
50968 Köln koeln-marienburg@ curos-urologie.de
Tel. (02 21) 16 53 44 10
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50996 Köln koeln-rodenkirchen@ curos-urologie.de
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Tel. (02 21) 16 53 44 20
Öffnungszeiten jeweils: Mo. bis Fr. von 8 bis 12 Uhr Mo., Di., & Do. zusätzlich von 14 bis 17 Uhr (Rodenkirchen bis 18 Uhr)
med. Patrick Hamm
Dr. med. Johannes Salem Tim Ommer-Heinenberg
Grafik: Curos
Foto: Patrick Horn
Achtsam laufen
Mindful Running ist eine Kombination aus Achtsamkeit und Laufen. Es baut Stress ab, schult die Körperwahrnehmung und fördert die körperliche und mentale Fitness.
Unser Alltag ist geprägt von Hektik, Stress und Reizüberflutung. Umso wichtiger ist es, wieder einen klaren Kopf zu bekommen, Stress abzubauen und neue Energie zu tanken. Hierfür eignet sich Laufen besonders gut. Allein den Vögeln beim Zwitschern zu lauschen oder den Rhythmus der eigenen Schritte wahrzunehmen, hat etwas Meditatives. Genau hier setzt Mindful Running an. „Es verbindet Laufen mit den Prinzipien der Achtsamkeit. Dadurch wird Laufen zu einer Form von Meditation in Bewegung, bei der Achtsamkeits- und Körperwahrnehmungsübungen vor, während und nach dem Laufen miteinander verbunden werden“, erklärt Langstreckenläuferin Hanna Tempelhagen, die das Trainingskonzept des Mindful Running in Kursen, Seminaren und Workshops vermittelt. Sie betont, dass es dabei nicht etwa um die nächste Bestzeit geht, sondern darum, das eigene Körpergefühl wiederzubeleben und mit den eigenen Ressourcen und sich selbst in Einklang zu kommen.
Zugang
zu sich selbst
Für die psychische und körperliche Gesundheit hat das be -
wusste Training viele Vorteile: Es reduziert Stress und führt folglich zu mehr Entspannung, lindert Symptome von Angst, Depressionen und Burnout und kann helfen, negative Gedankenspiralen zu stoppen. Außerdem fördert Achtsamkeit die Akzeptanz gegenüber den eigenen Körperempfindungen und verbessert die Regulierung von Gefühlen. Wer regelmäßige Achtsamkeitsübungen praktiziert, stärkt außerdem das Immunsystem, reduziert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann sogar den Umgang mit chronischen Schmerzen verbessern. Tempelhagen bringt es auf den Punkt: „Wer Achtsamkeit trainiert, bekommt einen fokussierten Zugang zu sich selbst und nimmt wirklich Wichtiges bewusster wahr.“
Fokus auf das Hier und Jetzt
Geschwindigkeit oder Distanz stehen beim achtsamen Laufen also hinten an. Hier geht es stattdessen um die „Verbindung mit dem eigenen Körper“, wie Hanna Tempelhagen es formuliert, und darum, das Laufen Schritt für Schritt wahrzunehmen. Doch wie sieht das auf der Laufstrecke aus? Beim Laufen unterstützt Achtsamkeit, die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was gerade geschieht: „Ich laufe, mache einen Schritt nach dem anderen. Ich nehme wahr, wie sich mein Körper bewegt, wie die Füße aufsetzen, abheben und die Arme schwingen.
Wenn Gedanken auftauchen, dann nehme ich diese gelassen wahr und bringe die Aufmerksamkeit wieder zurück – auf den nächsten Schritt, und den nächsten“, erklärt Tempelhagen das Prinzip hinter Mindful Running, und gibt noch einen praktischen Tipp: „Setzen Sie sich die nächste Parkbank, die nächste Straßenlaterne oder den nächsten Baum als Ziel und zählen bis dahin ganz bewusst die Schritte.“ Dadurch erreiche man wieder einen guten Fokus auf den gegenwärtigen Moment.
Neue Routen ausprobieren
Noch besser werde die Aufmerksamkeit geschult, indem man automatisches Verhalten vermeide, sagt die Trainerin. Es helfe schon, die übliche Strecke mal in die andere Richtung zu laufen oder neue Routen auszuprobieren. „Wichtig ist, dass du regelmäßig übst.“ Achtsames Laufen beginnt für Hanna Tempelhagen schon beim Anziehen der Laufschuhe: „Wo bin ich mit meinen Gedanken gerade, während ich die Schuhe binde? Und mit welcher Intention möchte ich jetzt laufen?“ Wer hierfür Unterstützung möchte, der kann Mindful Running in mehrwöchigen Kursen – die auch online angeboten werden – oder auch in Retreats kennenlernen und dann für sich weiter üben.
Tempelhagen empfiehlt, mit kleinen Schritten anzufangen und Routinen aufzubauen. Das
können Streckenabschnitte sein, zum Beispiel von Baum zu Baum, in denen dann der Fokus beispielsweise auf die Atmung gelegt wird. „Man kann auch Abschnitte einbauen, die man bewusst geht, dann stehen bleibt und den Atem oder Herzschlag wahrnimmt. Eine andere Möglichkeit ist, das Tempo bewusst zu variieren und dabei zu beobachten, wie sich die Körperhaltung, die Schrittlängen oder der Atem verändern“, sagt sie.
Ohne Uhr, Handy und Musik Für mehr Achtsamkeit beim Laufen sei es zudem besser, ohne Uhr und Handy und stattdessen nach Gefühl zu laufen. „Für viele ist das ungewohnt, aber es lohnt sich“, sagt die Laufexpertin. Auch Musik ist beim Mindful Running fehl am Platz. „Wer immer nur mit Musik läuft, ist abgelenkt und achtet weniger auf das, was gerade passiert. Lassen Sie die Musik daher weg, um die Aufmerksamkeit auf das lenken zu können, was in Ihnen oder um Sie herum geschieht“, rät Tempelhagen. Übrigens eignet sich Mindful Running auch für Anfängerinnen und Anfänger. „Gerade die Praxis der Achtsamkeit, die in das Laufen integriert wird, unterstützt, langsam zu beginnen, nicht zu schnell loszulaufen und auf den Körper zu achten“, berichtet Tempelhagen. (jh) www.themindfulspaces.com/ de/mindful-running
Kardiologische Privatpraxis im Auenviertel
Nach über 13 Jahren als Chefärztin für Innere Medizin und Kardiologie (auch invasiv) habe ich mich in meinem Heimatort Köln-Rodenkirchen als privatärztliche Kardiologin niedergelassen, um nun außerhalb des oft hektischen Klinikbetriebs ganz für meine Patientinnen und Patienten da sein zu können.
In Deutschland erleiden immer noch jährlich mehr als 300.000 Menschen einen Herzinfarkt! Regelmäßige Untersuchungen können frühzeitig erste Anzeichen einer beginnenden kardiologischen Erkrankung aufzeigen!
erst auf, wenn Beschwerden deutlich spürbar sind und kardiovaskuläre Erkrankungen bereits bestehen.
Dabei kann eine frühzeitige Untersuchung Sicherheit und Vorbeugung bedeuten.
Gründe für eine kardiologische Abklärung sind zum Beispiel:
• Luftnot bei Belastung, schnelle Erschöpfung oder Leistungsabfall
• Druck- oder Engegefühl im Brustbereich oder ungewohnte Beschwerden
• Herzstolpern, Herzrasen oder unregelmäßiger Puls
• Bestehende Risikofaktoren (zum Beispiel familiäre Vor-
belastung mit Herz-KreislaufErkrankungen, erhöhte Cholesterin- oder Blutzuckerwerte)
Ich lege großen Wert auf individuelle Beratung. Bereits beim Termin beginnt der Komfort: Ein reservierter Parkplatz direkt vor der Praxis sorgt für eine entspannte Ankunft. (Praxis Dr. Schiefer)
Köln im Frühling hat seinen ganz eigenen Vibe. Sobald die Sonne wieder rauskommt, die Cafés ihre Stühle rausstellen und am Rhein die ersten Picknickdecken auftauchen, wird auch der Look leichter.
Weg mit schweren Texturen, her mit Frische, Glow und kleinen Statements, die nicht nach „zu viel“ aussehen, aber trotzdem nach „wow“. Beauty in diesem Frühjahr ist weniger perfekte Maske und mehr ein gut gelaunter Eindruck: gepflegte Haut, warme Farben, ein bisschen Glanz, ein bisschen Spiel. Diese fünf Trends prägen den Kölner Frühling.
1. Expensive Skin:
Der Teint darf leben
Der wichtigste Trend sitzt nicht in der Lidschattenpalette, sondern auf der Haut. Statt Full Coverage und mattem Finish geht
es um einen Teint, der gesund aussieht, fast so, als wäre man gut ausgeschlafen und hätte gerade einen Spaziergang in der Sonne gemacht. Leichte Skin Tints, getönte Tagescremes und punktuell eingesetzter Concealer ersetzen schwere Foundations. Der Glow kommt nicht von Glitzer, sondern von Texturen, die mit der Haut verschmelzen. Wer schnell frischer wirken will, setzt Creme-Highlighter nur an wenigen Stellen: Wangenknochen, Nasenrücken, innerer Augenwinkel. Fixiert wird nur, wo es nötig ist, damit die Haut ihren natürlichen Schimmer behält.
2. Blush Era:
Frische, die man sofort sieht Rouge ist wieder der Star, und zwar nicht als klassischer „Wangenrot-Punkt“, sondern als moderner Lift-Effekt. Blush wird höher platziert und soft Richtung Schläfen verblendet. Das wirkt
Praxis geöffnet Mo. bis Fr. 9 - 18 Uhr und Sa. 10 - 17 Uhr
Privat & Kassenzulassung für alle Kassen
Rodenkirchener Straße 162 I 50997 Köln
Tel.: 02233 - 6007511+ 0163 - 4892577
Mail: info@hautgedicht.de
MEHR INFOS: www.hautgedicht.de
Termine nur nach Vereinbarung
automatisch frischer und gibt dem Gesicht eine elegante Spannung. Besonders angesagt sind Rosé, Peach und Apricot, also Farben, die wie ein Hauch Frühlingssonne aussehen. Creme Blush ist dabei die erste Wahl, weil er natürlich wirkt und sich easy mit den Fingerspitzen einarbeiten lässt. Wer lange Haltbarkeit will, kann darüber ganz leicht ein Puderrouge in ähnlichem Ton setzen. Das Ergebnis bleibt weich, aber hält auch einen langen Tag in der City aus.
3. Glossy Lips: Pflege trifft Glanz
Matte Lippen wirken gerade fast wie ein Winter-Accessoire. Jetzt dominiert Glanz, aber nicht als klebriges Throwback-Gloss, sondern als gepflegter, moderner Shine. Lip Oils, getönte Balms und Glosses sorgen für einen frischen Look, der sofort „bereit für den Tag“ sagt. In Köln sieht man vor allem Nuancen, die alltagstauglich sind: Latte Nude, zartes Rosé, transparentes Cherry. Der Trick für einen redaktionellen Look: Lip Liner in der eigenen Lippenfarbe leicht über die Kontur, danach verwischen und Lip Oil darüber. So entsteht Form, ohne streng zu wirken, und der Glanz macht das ganze Gesicht weicher.
4. Soft Eyes: Weniger Drama,mehr Ausdruck Auch die Augen bleiben in diesem Frühjahr eher soft als laut. Schimmernde Töne in Champa-
gner, warmem Braun oder Rosé reflektieren das Licht schön und wirken besonders im Tageslicht lebendig. Statt hartem Eyeliner sind weiche Konturen gefragt: ein brauner Kajal am Wimpernkranz, sanft verblendet, oder ein leichter Schatten, der das Lid öffnet. Dazu Mascara mit Fokus auf Länge und Definition. Wer Lust auf einen kleinen Trend-Moment hat, setzt einen Mini-Farbakzent, zum Beispiel pastelligen Liner am unteren Wimpernkranz oder einen Hauch Lavendel im inneren Augenwinkel. Das wirkt modern, bleibt aber tragbar.
5. Brushed Brows und Skin Care Make-up: Der Look wird smarter Brauen bleiben natürlich, aber bewusst gestylt. Brushed Brows, also nach oben gebürstete Brauen, geben Struktur, ohne dass es gemacht aussieht. Ein gutes Brow Gel reicht oft aus, ein feiner Stift füllt nur dort nach, wo Lücken sind. Parallel dazu wird Make-up immer mehr zur Pflegeerweiterung. Viele Produkte kommen mit Inhaltsstoffen wie Hyaluron oder Niacinamid, sodass sie nicht nur schön aussehen, sondern sich auch gut anfühlen. Genau das passt zum Kölner Frühling: Looks, die leicht sind, aber lange funktionieren. Wer einen schnellen „Köln-Tag“-Look will, braucht nicht viel: Pflege, SPF, Skin Tint, Creme Blush, Brow Gel, Lip Oil und einen feinen Sprühnebel, der alles verbindet. (lf)
Fest im Kultgriff Legenden der Damenwelt
Sie sind das Statussymbol schlechthin, frau zeigt deutlich, welche Marke sie hat: die Handtasche. Für Männer sind vor allem die Größe und der Inhalt ein Mysterium. Neben Portemonnaie, Schminkutensilien und Handy trägt so manche Frau ihr halbes Leben darin herum. Noch wichtiger ist jedoch die Präsentation des Labels: Frau zeigt schließlich, was sie hat. Angefangen hat der Kult um die Tasche natürlich mit den legendären Kelly- bzw. Birkin-Bags der Marke Hermès. Wie dieses Unternehmen es geschafft hat, den Preis für diese Modelle in derart schwindelnde Höhen zu zaubern, ab 30.000 Euro aufwärts, bleibt ein Miracle. Da kann keine Marke mithalten. Hoch im abgeschlagenen Kurs stehen zum Glück noch weitere Modelle: Chloé und Tod’s sind genauso begehrt wie eine Dior oder Prada. Im Gegensatz zu Modetrends, die kommen und gehen, gibt es bei Taschen zwei Strömungen: einmal Trends, klar, oder eben genannte Legenden.
Kunstwerke mit Geschichte
Sie sind mehr als nur Accessoires: Sie erzählen Geschichten, prägen ganze Epochen und werden zu Symbolen für Stil, Status und Persönlichkeit. Kult-Handtaschen sind kleine Kunstwerke, die Generationen überdauern und in den Garderoben von Stars, Sammlerinnen und Modefans gleichermaßen ihren Platz finden.
Eine Kult-Handtasche ist sofort erkennbar, warum auch immer, sei es Design, Material oder vor allem der Preis, den jeder weiß. Und zur Ikone werden sie durch eine berühmte Persönlichkeit. Die wohl bekannteste ist die Hermès Birkin. Ihre Entstehung ist fast schon legendär: In den 1980er-Jahren saß die Schauspielerin Jane Birkin zufällig neben dem Hermès-Chef im Flugzeug und beklagte sich darüber, dass es keine elegante, aber praktische Tasche gebe. Aus diesem Gespräch entstand eine der begehrtesten Taschen der Welt
– mit Wartelisten, die manchmal Jahre dauern. Nicht weniger ikonisch ist die Chanel 2.55 von Coco Chanel. Als sie 1955 vorgestellt wurde, revolutionierte sie die Mode: Frauen mussten ihre Taschen nicht mehr in der Hand tragen, sondern konnten sie dank der Kettenriemen über die Schulter hängen. Das gesteppte Leder und der elegante Verschluss machten sie sofort zu einem Klassiker.
Die Hermès Kelly wurde weltberühmt durch Grace Kelly. Die Schauspielerin und spätere Fürstin von Monaco nutzte die Tasche oft, um ihre Schwangerschaft vor Paparazzi zu verbergen – ein Foto davon ging um die Welt und machte die Tasche zur Modelegende.
Auch die Lady Dior verdankt ihren Ruhm einer Ikone: Princess Diana. Nachdem sie die Tasche in den 1990er-Jahren mehrfach öffentlich trug, wurde sie zu einem der bekanntesten Designs des Modehauses.
Typische Merkmale einer Kult-Handtasche sind:
• Zeitloses Design: Sie wirkt auch Jahrzehnte später noch modern
Hochwertige Verarbeitung: Oft handgefertigt und aus edlen Materialien
• Starke Markenidentität: Das Design ist sofort erkennbar
Limitierte Verfügbarkeit: Wartelisten und seltene Modelle steigern die Begehrlichkeit
Aktuell gibt es daneben viele Taschentrends. Die „Tote Bag“ ist meist eine große Tasche, in die viel hineinpasst. Im Trend liegen außerdem geknüpfte und geflochtene Modelle. Farbig knallige Bags sind zwar immer wieder im Modegespräch, avancieren jedoch nie zur Legende. Die sogenannten Crossbodys verlieren gerade etwas an Bedeutung, sind jedoch immer noch praktisch. Griffig chic sind Ausführungen mit einem runden Horngriff, den sie fest im Griff hat. (mr)
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Zwischen Sonne & Regen: Die besten Frühlings-Outfits für Köln
Kaum eine Stadt verlangt modisch so viel Flexibilität wie Köln im Frühling. Morgens Sonne, mittags Wind am Rhein, abends wieder Jacke. Genau deshalb sind jetzt Looks gefragt, die nicht nur schön aussehen, sondern sich auch im Alltag bewähren. Im Frühjahr 2026 stehen cleane Layering-Looks, sportive Elemente, weite Denim-Silhouetten, Ballerinas und praktische Übergangsjacken im Fokus. Vier Outfit-Ideen zeigen, wie man die Saison in Köln stilvoll, bequem und alltagstauglich trägt, ohne dass Mode verkleidet wirkt. Es geht um Kombinationen, die selbstverständlich gut aussehen und vom ersten Kaffee am Morgen bis zum Abendessen in der Stadt gut funktionieren.
Der Trench-Look, der immer funktioniert
Ein heller Trenchcoat bleibt auch 2026 eines der wichtigsten Frühlingspieces und passt perfekt zu Köln. Er wirkt sofort angezogen, ist aber gleichzeitig praktisch genug für wechselhaftes Wetter. Besonders schön ist die Kombination mit einer gerade geschnittenen Jeans, einem weißen Shirt oder Stricktop und schlichten Ballerinas. Diese Schuhe feiern in diesem Frühling ihr großes Comeback und bringen Leichtigkeit in klassische Looks. Wer mag, ergänzt noch ein lockeres Hemd oder ein Seidentuch. So entsteht ein Outfit, das morgens beim Kaffee, tagsüber im Büro und abends beim Essen gleichermaßen funktioniert.
Sporty Chic für Rhein und Alltag Köln liebt Looks, die nicht übertrieben wirken und trotzdem Stil haben. Deshalb gehört der sportive Chic zu den stärksten Frühlingsstimmungen der Saison. Eine weite Stoffhose oder entspannte Jeans, dazu ein feiner Pullover, ein schlichtes Top und eine leichte Jacke ergeben einen Look, der modern aussieht und gleichzeitig bequem bleibt. Besonders im Trend sind sportive Silhouetten, clevere Layering-Ideen und Jacken mit etwas mehr Form.
Sneaker passen hier perfekt, aber auch ein cleaner Loafer kann dem Outfit sofort Ruhe geben. Ideal ist dieser Look für Spaziergänge am Rhein, Lunch-Termine oder Tage, an denen man viel unterwegs ist. Er wirkt lässig, aber nicht beliebig, und genau deshalb passt er so gut zu Köln.
Feminin in fließenden Silhouetten
Wenn die Sonne endlich länger bleibt, darf es auch in Köln etwas weicher werden. Fließende Midiröcke, leichte Blusen und feine Strickteile wirken 2026 besonders aktuell, vor allem in soften Nuancen wie Creme, Rosé oder Buttergelb. Kombiniert mit kleiner Tasche, dezentem Schmuck und schlichten Schuhen entsteht ein Look, der feminin, gepflegt und trotzdem unkompliziert wirkt. Das Out-
fit passt wunderbar zu einem Brunch, einem Stadtbummel oder einem langen Nachmittag im Café. Besonders schön ist daran, dass es sich elegant anfühlt, ohne zu förmlich zu sein.
Denim-Update für Tage mit Wetterwechsel Wenn man in Köln auf ein Material setzen kann, dann auf Denim. Gerade im Frühling 2026 zeigt sich Jeans deutlich lockerer, weiter und entspannter. Statt enger Silhouetten wirken nun gerade oder weite Schnitte besonders modern. Kombiniert mit Tanktop, T-Shirt und einer Übergangsjacke entsteht im Handumdrehen ein Look, der cool, bequem und wetterfest ist. Besonders angesagt sind praktische Jacken mit rustikalem Charakter, etwa Barn Jackets. Dazu eine schöne Tasche oder ein Tuch und schon wird aus einem schlichten Alltagslook ein Styling, das modisch wirkt, aber trotzdem tragbar bleibt. Man ist angezogen, ohne sich zu verkleiden, und vorbereitet auf alles, was ein wechselhafter Frühlingstag in Köln mitbringen kann. (lf)
Gert Nacken Diplom-Kaufmann, Master of Social and Work Psychology, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
Ein Hauch von nichts legt sich über Haut und Haar und zaubert ein magisches Flair. Puder, so flirrend und effizient wie kaum ein anderes Kosmetikmittel, ist das Nonplusultra der Schminkpalette.
Klein, aber oho: Er präsentiert sich mit einem Teilchendurchmesser von weniger als 100 μm (0,1 Millimeter). Es sind Dispersionen vom Typ fest in gasförmig. Als Grundstoff für die Herstellung von Puder dient Talk, eines der weichsten Minerale. Neben Talk können aber auch Metallseifen, Siliciumdioxid, Stärke, Titandioxid, Zinkoxid, Kaolin, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat oder Seifenpulver als Pudergrundlage in der Kosmetik dienen. Neben der Grundlage können Duftstoffe, Pigmente und Wirkstoffe enthalten sein. So weit zur Physik und Chemie, nun zur Geschichte und Kosmetik.
In schwindelnden Puderhöhen
Wer kennt sie nicht, die Bilder aus der Barock- und Rokokozeit, als die Menschen hohe, gepuderte Perücken und stark gepuderte
Gesichter aufwiesen? Zu schön war dies anzusehen, auch wenn es ein bisschen übertrieben war. Dabei hatten sie es nicht erfunden. Zahlreiche historische Funde legen nahe, dass bereits Steinzeitmenschen Puder und Pulver zum Färben oder Malen genutzt haben. Insbesondere kulturelle Schminke hatte Puder und Pulver aus unterschiedlichstem Material als Bestandteil. Haarpuder wurde von römischen Kaisern und auch später genutzt, um dem Haar eine andere Färbung zu geben. Duftpuder und Wundpuder (etwa unter Verwendung getrockneter Pflanzen) wurden bereits im Mittelalter genutzt. In der Zeit vom 15. bis zum 18. Jahrhundert war es üblich, Puder für Perücken zu nutzen. Kosmetische Nutzung zur Farbgebung oder Mattierung der Haut ist bis in das 21. Jahrhundert bekannt. Feines pulverisiertes Mehl oder Puderzucker waren als Trennmittel schon früh bekannt und werden bis heute genutzt.
Zeit für Renaissance
Mittlerweile ist Puder wieder heiß begehrt, hauptsächlich für das Gesicht. Und dabei exis-
tieren die unterschiedlichsten Schattierungen und Kompositionen. Kompaktpuder in fester Form ist zwar die gängigste Ausführung, noch leichter sind lose Puder. Verspielt und quasi ein präsentables Accessoire sind die aparten, bunten Perlen. Gesichtspuder ist so etwas wie der letzte, elegante Schliff im Make-up. Nachdem Foundation, Rouge und Concealer aufgetragen sind, sorgt ein feiner Puder dafür, dass alles perfekt miteinander verschmilzt. Er mattiert die Haut, nimmt überschüssigen Glanz und lässt den Teint ebenmäßiger wirken. Gleichzeitig fixiert er das Make-up, auch den Lippenstift, sodass es länger hält und den ganzen Tag über frisch aussieht. Ein guter Gesichtspuder ist dabei fast unsichtbar – er liegt wie ein zarter Schleier auf der Haut und lässt sie dennoch natürlich strahlen.
Mut zur pudrigen Mähne Haarpuder dagegen ist ein echter Geheimtipp für mehr Volumen und Struktur. Besonders bei feinem oder schnell platt wirkendem Haar kann ein wenig
Puder am Ansatz wahre Wunder wirken. Es hebt die Haare leicht an, sorgt für mehr Griffigkeit und gibt Frisuren einen natürlichen Halt – ganz ohne schweres Stylingprodukt. Auch bei Hochsteckfrisuren oder geflochtenen Styles hilft Haarpuder, dass alles besser hält und gleichzeitig locker und lebendig aussieht. Gemeinsam haben Gesichtspuder und Haarpuder vor allem eines: Sie wirken subtil, aber effektiv. Ein paar sanfte Pinselstriche im Gesicht oder eine kleine Menge am Haaransatz können das gesamte Styling aufwerten. Es sind diese kleinen Details, die den Look vollenden und Selbstbewusstsein schenken – fast so, als würde man seinem eigenen Stil den letzten, perfekten Akzent verleihen.
Darüber hinaus ...
Des Weiteren gibt es Rasierpuder, Deodorantpuder, Babypuder, Wundpuder, Körperpuder und Fußpuder, die sich durch ein hohes Saugvermögen auszeichnen. Damit wird Puder im kosmetischen Bereich auch zur Wunderwaffe für alle körperlichen Belange. (mr)
Foto: Guerlain
Fotos: Martina Reimss
Art Deco, Make up
Factory, Morphe
Foto: Patrick Horn
Sicherheit aus Köln –seit fast drei Jahrzehnten
Ob Medienproduktion, Großveranstaltung oder Objektschutz: Wenn es um professionelle Sicherheitsdienstleistungen in Köln und der Region geht, ist die S.E.C. GmbH & Co. KG seit fast drei Jahrzehnten eine feste Größe. Das inhabergeführte Sicherheitsunternehmen mit Sitz im Kölner Süden steht für Qualität, Verlässlichkeit und starke regionale Verwurzelung.
Gegründet wurde das Unternehmen 1998 von den heutigen Geschäftsführern Olivier Gérard und Erol Gürbüzer. Seitdem hat sich S.E.C. kontinuierlich weiterentwickelt und beschäftigt heute rund 450 eigene Mitarbeitende, überwiegend aus Köln und der unmittelbaren Umgebung. Viele von ihnen sind dem Unternehmen seit vielen Jahren treu, einige sogar bereits seit 2001. Diese langfristige Zusammenarbeit prägt auch die Unterneh mensphilosophie: Partner schaftliche und nachhaltige Beziehungen stehen sowohl im Umgang mit Kunden als auch mit Mitarbei tenden im Mittel punkt.
Qualität mit System Als mittelständisches Sicherheitsunternehmen legt S.E.C. großen Wert auf professionelle Strukturen und höchs te Qualitätsstandards. Dies zeigt sich nicht nur in der täglichen Arbeit vor Ort, sondern
auch in den internen Prozessen. Das Unternehmen ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015, DIN 77200-1:2022-10 sowie DIN 77200-3:2020-07 – wichtige Qualitäts- und Branchenstandards für Sicherheitsdienstleister. Darüber hinaus engagiert sich S.E.C. aktiv in der Branche und ist Mitglied im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) sowie im Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen (VSW).
Aus der Region –für die Region Regionalität spielt bei S.E.C. eine zentrale Rolle. Das Unternehmen ist fest im Kölner Süden verwurzelt und unterstützt unter anderem als Partner die KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. Mit dem Motto „Aus Rodenkirchen für Rodenkirchen“ unterstreicht das Unternehmen seine enge Verbindung zum Veedel und zur gesamten
Breites
Leistungsspektrum
S.E.C. deckt ein breites Spektrum moderner Sicherheitsdienstleis tungen ab. Dazu gehören ins besondere Personaldienstleis tungen im Sicherheitsbereich, Objektsicherheit für Unterneh men, Institutionen und öffent liche Einrichtungen, Veranstaltungssicherheit für Events jeder Größenordnung und Mediensicherheit für Fernsehproduktionen und Medienevents.
sowie Großevents wie die Kölner Lichter zu den langjährigen Auftraggebern.
Gerade im Medienbereich verfügt das Unternehmen über besondere Erfahrung. Produktionen wie „Let’s Dance“, „Deutschland sucht den Superstar“, „The Masked Singer“ oder „Bares für Rares“ vertrauen seit vielen Jahren auf die Expertise des Kölner Sicherheitsdienstleisters. Auch beim Deutschen Fernsehpreis sorgt S.E.C. für professionelle Sicherheit.
Langjährige
Partnerschaften
Die Qualität der Arbeit zeigt sich besonders in den langjährigen Kundenbeziehungen. So betreut S.E.C. unter anderem RTL Deutschland seit 16 Jahren, den Kölner Zoo seit 2012, REWE seit 2008 und den Cinedom in Köln seit 2011.
Im Veranstaltungsbereich zählen unter anderem Koelnmesse, Koelncongress, die Stadt Köln
Ausbildung und Zukunft Auch die Ausbildung junger Fachkräfte ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie. Seit 2012 ist S.E.C. anerkannter Ausbildungsbetrieb. Ausgebildet werden unter anderem Kaufleute für Büromanagement, Servicekräfte für Schutz und Sicherheit sowie Fachkräfte für Schutz und Sicherheit. So trägt das Unternehmen aktiv dazu bei, qualifizierten Nachwuchs für die Sicherheitsbranche zu gewinnen und auszubilden.
Kontakt
S.E.C. GmbH & Co. KG An der Wachsfabrik 3 50996 Köln
Ohne Frage ist die Lichtinstallation „Himmelsleiter“ auf der Ostfassade des Domforums Köln ein besonderer Blickfang, insbesondere in der abendlich-nächtlichen Dunkelheit, wenn die Sprossen und beiden Holme illuminiert werden.
2021 war eine erste Version am Wiener Stephansdom zu sehen. 2022 kam diese an die Lambertikirche in Münster. Zu den Olympischen Spielen 2024 wurde sie nach Paris ausgeliehen und fand Monate später den Weg zurück ins Westfälische.
Hoffnungssymbol bleibt in Köln Seit September letzten Jahres erstrahlt ein zweites Exemplar des Hoffnungssymbols am Domforum gegenüber der Westfassade der Kölner Kathedrale. Eingeweiht wurde es im Rahmen des zur Domwallfahrt vom Domforum gestarteten Projekts „Da berühren sich Himmel und Erde“. Ursprünglich war geplant, dass nach Ostern bzw. dem Weißen Sonntag 2026 die Himmelsleiter an einem neuen Standort innerhalb der Rheinmetropole ihre Wirkung entfaltet. Gleichwohl ist
derzeit nicht ausgeschlossen, dass sie am Domforum verbleiben kann.
Schöpferin der aus goldgelb lackiertem Aluminium und Neonröhren gefertigten Installation ist Billi Thanner. Die österreichische Künstlerin, Jahrgang 1972, hat sich von der biblischen Erzählung der Jakobsleiter inspirieren lassen. „Die Himmelsleiter ist für mich ein Sinnbild der Sehnsucht des Menschen nach Verbindung – von Erde und Himmel“, so Thanner. „Zum ersten Mal berührt sie in Köln die Erde. Damit möchte ich zeigen: Der Himmel ist nicht fern, er beginnt in uns. Jeder Schritt auf dieser Leiter ist ein Schritt hin zu Tugenden wie Vertrauen,
Mut, Demut, Hoffnung und Liebe.“ Laut Thanner lade die Himmelsleiter ein, sich berühren zu lassen von der Kraft der Gemeinschaft, von der Möglichkeit des Neuanfangs, vom Frieden, der in uns wachsen kann.
„Eine goldene Leiter, die ins Unendliche hineinreicht“
Thomas Gruner vom Katholischen Stadtdekanat charakterisiert sie als „eine goldene Leiter, die vom Boden bis zum Dach reicht und darüber hinaus ins Unendliche hinein“. Er sieht in ihr nicht nur ein Symbol der Hoffnung und des Aufsteigens. Sie könne ebenso als Sinnbild für die Bewegung in uns verstanden werden.
Jede Stufe könne eine Etappe unseres inneren Prozesses darstellen. Schließlich rufe uns das Objekt nicht zur Flucht ins Jenseits auf, sondern lade ein, das Unsichtbare mit dem Sichtbaren zu verbinden.
Die Himmelsleiter war ein Herzensprojekt von Rainer Tüschenbönner. Bis zu seinem Tod im Oktober letzten Jahres leitete er das Katholische Bildungswerk Köln sowie das Domforum. Tüschenbönner nannte das Projekt „Da berühren sich Himmel und Erde“ und das darin integrierte Kunstwerk ein starkes Zeichen anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Informations- und Veranstaltungszentrums der katholischen Kirche in Köln. (eb)
Fotos: E.
Broich
Stadtentwicklung im Kölner Süden
„Die
Welle“ in Marienburg füllt sich mit Leben
Ende Februar sind die ersten Mieterinnen und Mieter in ihre Wohnungen in dem Bauprojekt „Die Welle“ am Raderberggürtel eingezogen. 15 Gebäude mit 257 Wohnungen des groß angelegten Quartiers sind fertiggestellt.
„Zu sehen, wie die ersten Bewohner einziehen und das Quartier mit Leben füllen, ist ein besonderer Moment für uns. Nach der intensiven Planungs- und Bauphase wird aus einem Projekt nun ein lebendiger Ort. Genau das war unser Anspruch: ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und Gemeinschaft entstehen kann“, erklärt der Bauherr des Projekts, die DWK – Die Welle Köln Erste GmbH & Co. KG, die eigens für das Vorhaben gegründet wurde.
752 Wohnungen
zur Miete
Insgesamt 752 Wohnungen entstehen auf dem ehemaligen Gelände der Deutschen Welle, der Bau startete 2023. Das Quartier umfasst insgesamt 41 Wohngebäude mit fünf bis sieben Geschossen, ein Gewerbegebäude sowie eine Kindertagesstätte und soll Wohnen, Arbeit und Alltag miteinander verbinden. Ange -
boten werden Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit Größen zwischen etwa 25 und 125 Quadratmetern. Alle Einheiten verfügen über Außenflächen, von privaten Gärten im Erdgeschoss bis hin zu Balkonen, Loggien oder Terrassen. Aufzüge gehören zur Standardausstattung in allen Gebäuden. Eigentumswohnungen sind nicht vorgesehen, sämtliche Wohnungen werden vermietet. Die Warmmietpreise liegen bei 1.095 Euro für eine Ein-Zimmer-Wohnung mit rund 33 Quadratmetern, bei 1.545 Euro für zwei Zimmer mit rund 53 Quadratmetern und bei knapp 3.000 Euro für größere Fünf-Zimmer-Wohnungen mit 120 Quadratmetern. Insgesamt 70 Wohnungen sind öffentlich gefördert.
Fernwärme und Photovoltaik
Die Gebäude werden über Fernwärme versorgt, Photovoltaikanlagen auf den Dächern ergänzen die Energiegewinnung. Beheizt werden die Wohnungen über Fußbodenheizung. Neben dem Wohnen entstehen auch Flächen für Gewerbe und Dienstleistungen. Rund 4.800 Quadratmeter sind flexibel nutzbar, etwa für Büros, Gastronomie oder Nahversorgung. Hinzu kommt eine Kita mit mehreren Gruppen, die das Quartier insbesondere für Familien attraktiv machen soll.
Autofreies
Quartier
Städtebaulich setzt das Projekt auf ein autofreies Konzept: Der
ruhende Verkehr wird in drei Tiefgaragen mit insgesamt 606 Stellplätzen organisiert. Ergänzt wird das Mobilitätsangebot durch mehr als 2.000 Fahrradstellplätze, darunter auch Flächen für Lastenräder. E-Ladesäulen werden – je nach Nachfrage – nachgerüstet. Die Zufahrt erfolgt über den Raderberggürtel und die Mertener Straße.
Fertigstellung für 2028 geplant
„Bei der Entwicklung des Quartiers stand für uns von Anfang an die Verbindung aus Qualität, Nachhaltigkeit und langfristiger Werthaltigkeit im Mittelpunkt. Wir haben großen Wert darauf gelegt, nicht nur architektonisch anspruchsvolle Gebäude zu realisieren, sondern ein ganzheitliches Lebensumfeld zu schaffen“, erklärt die DKW. Im kommenden Jahr sollen weitere 249 Wohnungen und die Kita fertiggestellt werden und im Jahr 2028 die letzten 246 Wohnungen sowie die Gewerbeflächen. (sb)
Die Vermietung der Wohnungen erfolgt über den Immobilienmanager Commod. rent@comood.de www.die-welle-koeln.de
Noch wird im neuen Quartier gebaut, 2028 soll es fertiggestellt sein.
Die ersten Mieterinnen und Mieter sind Ende Februar in das Projekt „Die Welle“ am Raderberggürtel gezogen.
Fotos: Stephanie Broch
Schnelles Internet für Köln Rodenkirchen – Telekom Glasfaser ist da!
In Köln Rodenkirchen tut sich etwas: Der Ausbau von Telekom Glasfaser bringt schnelleres und stabileres Internet direkt in die Haushalte.
Die Telekom modernisiert ihr Netz mit der hochmodernen Glasfasertechnologie für ca. 10.000 Haushalte und Unternehmen in Rodenkirchen.
Im Unterschied zu anderen Technologien wird die Glasfaserleitung direkt bis in die Wohnungen geführt und ermöglicht Datentransfer und Surf-Erlebnis auf höchstem Niveau.
Der Anschluss an das Glasfasernetz bietet viele Vorteile:
• Download-Geschwindigkeiten mit bis zu 1.000 Mbit/s
• Problemlos von zu Hause arbeiten und lernen. Home-Office und Home-Schooling
• Höchstgeschwindigkeiten fürs Online-Gaming und Streaming
• Komfort und Sicherheit: Steuerung von Heizung, Licht und vielem mehr
Und die Internetverbindung bleibt auch dann schnell und stabil, wenn viele Nutzer*innen gleichzeitig im Haus oder in der Nachbarschaft im Netz unterwegs sind.
Und so einfach geht‘s Eine kurze Online-Abfrage über www.telekom.de/glasfaser zeigt, ob Ihre Adresse im Ausbaugebiet liegt. Gehört sie
dazu, können Sie den Glasfaser-Anschluss bestellen. Zur Nutzung des Haus-Anschlusses ist außerdem ein Glasfaser-Tarif notwendig. Die Telekom bietet Glasfaser-Tarife in verschiedenen Geschwindigkeiten an. Auch hier profitieren Sie aktuell von attraktiven Sonderkonditionen. Glasfaser bietet eine höhere Stabilität bei der Nutzung Ihres Anschlusses, unabhängig davon, wie viele Nachbarn gerade im Netz unterwegs sind. Zudem können Sie mit dem Glasfaser-Anschluss ganz einfach, Ihren Bedürfnissen entsprechend, höhere Geschwindigkeiten bis 1 Gigabit pro Sekunde buchen. Wichtig zu wissen: Sowohl Hauseigentümer*innen, Verwalter*innen und auch Mieter*innen können den Anstoß zum Anschluss ans Glasfasernetz geben. Die Telekom kümmert sich dann in Abstimmung mit den Kund*innen um die weiteren Schritte, damit der Anschluss ans neue Netz reibungslos funktioniert. Das Verlegen der Glasfaser zum Haus ist in der Regel innerhalb eines Tages erledigt.
Darum lohnt sich der Wechsel Schnell sein lohnt sich. Wenn Sie jetzt einen Glasfaser Hausanschluss in Verbindung mit einen Glasfaser-Tarif beauftragen, wird der Hausanschluss direkt im Rahmen der anstehenden Maßnahmen verlegt. Und die aufwändige Glasfaser Installation innerhalb des Hauses erfolgt ebenfalls gratis.
Viele Anwohner*innen haben sich bereits für einen hochmodernen Telekom Glasfaseranschluss entschieden. Beauftragen auch Sie den Technik-Wechsel vom alten Kupfernetz zum modernen Glasfaser Netz.
Mit dem kostenfreien Wechsel-Service ist auch der Wechsel von einem anderen Anbieter zur Telekom sehr einfach möglich. Die Telekom führt die Kündigung beim bisherigen Anbieter durch und stellt Ihren Anschluss zeitgerecht um.
Glasfaser für Unternehmen
Auch für Unternehmen ist Glasfaser sehr attraktiv, da Mitarbeiter*innen, Fahrzeuge und Anwendungen immer stärker miteinander vernetzt werden. Glasfaser bietet für aktuelle und kommende digitale Geschäftsanwendungen, wie z.B. VR und AR-Anwendungen, genügend Leistung.
Ihr Stadtteil ist noch nicht dabei?
Die Telekom baut in vielen Kölner Stadtteilen das Glasfasernetz aus. Interessierten, deren Adresse nicht in einem aktuellen Ausbaugebiet liegt, bietet die Telekom über www.telekom.de/ glasfaser eine kostenfreie Abfrage und unverbindliche Registrierungsmöglichkeit an. Sobald der Highspeed Ausbau in Ihrem Umfeld geplant ist, werden Sie entsprechend informiert.
Persönliche Beratung vor Ort
Die Mitarbeiter aus den Telekom Shops beraten Sie gerne persönlich vor Ort und unterstützen Sie bei allen Fragen rund um den Glasfaseranschluss.
Beratungstermine können gern bei Frau Ayse-Nur vereinbart werden. Ihre Kontaktmöglichkeiten: Mail: ayse-nur.cinar@ external.telekom.de
Telefon: 0151 588 46534
Beratung in der Nähe
Die Mitarbeiter in dem Shop des Telekom Partner Shops Rodenkirchen in der Hauptstr. 122-124, (neben REWE) 50996 Köln stehen für ihre Fragen rund um die Telekom Produkte zur Verfügung. Sichern sie sich schon jetzt einen Beratungstermin. QR Code scannen, Shop auswählen und Termin vereinbaren.
Neben der persönlichen Beratung in den bekannten Telekom Shops, bietet das Unternehmen auch eine telefonische Beratung über die kostenfreie Hotline 0800 2266 100 an.
*1) Bei Beauftragung eines Glasfaser-Tarifs entfallen die einmaligen Kosten von 999,95 € für den Glasfaser-Hausanschluss, vorausgesetzt, die Hauseigentümer/Hausverwaltung widersprechen/widerspricht dem Ausbau nicht, die finale Prüfung ist bestätigt und die Anschlussadresse für den Tarif ist mit der Adresse des mit Glasfaser anzuschließenden
Gebäudes identisch. Der Entfall der Hausanschlusskosten gilt nicht im Falle von Gebäude-Neubauten.
Benefiz-Renntag zugunsten der Stiftung des 1. FC Köln mit Autogrammstunde
Saisonstart Galopprennbahn in Weidenpesch: Zehn spannende Renntage im Jahr 2026
Am Ostermontag ist es wieder so weit, dann wird auf der Galopprennbahn im Weidenpescher Park die neue Saison eröffnet.
Der erste Renntag des Jahres steht ganz im Zeichen des 1. FC Köln, dessen Stiftung den Renntag gestalten wird. Auf die Besucherinnen und Besucher
warten eine FC-Tombola sowie die Versteigerung getragener Trikots und anderer Raritäten rund um den Fußballbundesligisten.
Highlight ist eine Autogrammtunde mit den FC-Profis. Erwartet werden auch die Cheerleader des Clubs sowie Geißbock Hennes der IX. Mit den Erlösen
unterstützt die FC-Stiftung soziale Projekte. Einlass ist um 11:30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 13:30 Uhr.
Neun weitere Renntage 2026
Neun weitere Renntage werden dann im Jahr 2026 am 3. und 25. Mai, 14. Juni, 11. Juli, 1. August, 11. und 27. September sowie 11. und 31. Oktober folgen. Geboten wird neben spannenden Galopprennen und der Aussicht auf Gewinne an den Wettkassen auch immer ein Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie, mit kostenlosem Ponyreiten, Hüpfburg und Riesenrutsche, Torwandschießen, Hufeisen-Bemalen, Kinderschminken, Puppentheater und Zaubershows.
Union-Rennen und Preis von Europa als sportliche Highlights Eines von vielen sportlichen Highlights ist das am 14. Juni stattfindende Union-Rennen,
das traditionsreichste heute noch gelaufene Galopprennen Deutschlands, mit einer Historie, die bis in das Jahr 1834 zurückreicht. Einen noch höheren Stellenwert hat der am 27. September ausgetragene 64. Preis von Europa.
Hier kommt es zu einem Aufeinandertreffen echter Stars unter den europäischen Rennpferden sowie einem Stelldichein der weltbesten Jockeys. In dem zur international höchsten Rennkategorie zählenden Wettkampf gibt es für den Sieger und die Platzierten 155.000 Euro an Preisgeldern zu verdienen.
After-Work-Renntag
Eine gute Gelegenheit für einen Feierabendausflug, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen, bietet der After-Work-Renntag am 11. September. Die Veranstaltung beginnt am späten Nachmittag und geht bis in den frühen Abend. Im Anschluss
Fotos:
Christof Gladow
an die Rennen gibt es eine After-Race Open Air Party, inklusive Livemusik. Auf bereitgestellten Liegestühlen, an der Weinbar oder im Biergarten hat man Gelegenheit, einen schönen Spätsommertag in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
1 x 1 des Wettens Richtig spannend ist ein Rennbahnbesuch erst dann, wenn man sich vor dem Start einen persönlichen Favoriten für den Sieg aussucht und eine Wette platziert. Dies ist schon ab einem Mindesteinsatz von einem Euro möglich. Wer zum ersten Mal bei einem Galoppevent zu Gast ist, kann sich im Pavillon der „Wettschule“ über alle
Musik! Show! Emotionen!
möglichen Wettarten informieren und erhält auch Hilfe beim richtigen Ausfüllen seines Wettscheins. Einen Dresscode für Besuchende wie auf vielen englischen Rennbahnen gibt es in Köln übrigens nicht. Eingelassen wird man auch in legerer Freizeitkleidung.
Großes kulinarisches Angebot
In den Pausen zwischen den Rennen locken zahlreiche Getränke- und Imbissbuden, Foodtrucks und Snackbars mit einem riesigen gastronomischen Angebot. Wer echte kölsche Gastlichkeit erleben möchte, hat dazu im Brauhaus
„Em Tattersall“ auf der Rennbahn Gelegenheit. Im urigen Ambiente werden an der historischen Theke oder an blank
gescheuerten Holztischen hausgemachte Spezialitäten wie „Halve Hahn“ und „Himmel un Ääd“ serviert.
Eintrittspreise und Tickets
Tickets für alle Renntage sind an der Kasse auf der Rennbahn ab 18,00 Euro oder vorab vergünstigt für 16,00 Euro über das Internetportal des Kölner Renn-Vereins e.V. (https:// koeln-galopp.de) erhältlich. Für Kinder, Schülerinnen und Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderung gibt es Ermäßigungen. Bei online erworbenen Tickets ist im Eintrittspreis ein VRS-Fahrausweis für eine kostenfreie Anund Abreise enthalten. (cg)
Das Musikfest der Bundeswehr: die größte Indoor-Musikproduktion in Deutschland
Zum 8. Musikfest der Bundeswehr am 19. September 2026 im PSD BANK DOME in Düsseldorf hat der Veranstalter erneut erstklassige Orchester und Show-Acts verpflichten können. Die Besuchenden dürfen sich auf ein Feuerwerk aus Tönen, Bildern, Farben, Effekten und Emotionen freuen, das durch mehr als 700 Teilnehmende aus verschiedenen Nationen gezündet wird.
Nur die besten Formationen der Szene erhalten eine Einladung zum Musikfest der Bundeswehr. Sie, verehrtes Pub -
likum, dürfen sich auch 2026 wieder auf erstklassige Militärorchester und Performer aus Deutschland und befreundeten Nationen freuen.
Seit Anbeginn dabei ist auch eine der besten Stage-Bands der Welt: die Big Band der Bundeswehr.
Darüber hinaus ist aus Deutschland der stimmgewaltige und erstklassige Chor des „Städtischen Musikvereins e.V.“ aus Düsseldorf dabei.
Seit der Premiere 2017 waren insgesamt mehr als 70.000 Zuschauende zu Gast beim
Musikfest der Bundeswehr, die es beim spektakulären Finale der Show vor Begeisterung wieder von ihren Sitzen reißen wird.
Lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich auf großartige musikalische Acts und Orchester, die unter dem Dirigat des Leiters des Militärmusikdienstes der Bundeswehr wieder in einem beeindruckenden Finale enden werden. Text: Zentrum Militärmusik der Bundeswehr / Jürgen Albrecht Weitere Informationen: www.musikfestbw.de
Fotos: Musikfest der Bundeswehr
Eine Welt voller Punkte
Es ist eine Ausstellung der Superlative: Die Retrospektive der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama, die das Museum Ludwig derzeit zu seinem 50-jährigen Bestehen zeigt. Die Schau ist noch bis zum 2. August zu sehen und zeigt rund 300 Werke der Kunst-Ikone – und das sowohl im Untergeschoss, als auch auf der Dachterrasse des Museums mit direktem Blick auf den Dom.
Kunst aus innerer Notwendigkeit
Kusama gehört zu den bekanntesten Künstlerinnen unserer
Zeit. Im Zentrum ihres Werks stehen die Natur in ihrem ständigen Wandel und die Unendlichkeit des Universums.
Bekannt ist sie für ihre Punkte, die sogenannten Polka Dots, die sie während ihrer künstlerischen Karriere überallhin malt: auf Kürbisse, auf Krakenarme und sogar ihre Kinderbilder sind voller Punkte. Und die sind nicht etwa aus Spaß entstanden, sondern haben vor allem einen ernsten Hintergrund. Seit ihrer Kindheit litt Yayoi Kusama an Halluzinationen, in denen sie sich von
Punkten und Blüten regelrecht überwuchert fühlte. Diese Erfahrungen machten ihr Angst, sodass sie schon als Kind anfing, künstlerisch aktiv zu werden. In jedem ihrer Werke fand Yayoi Kusama die Möglichkeit, sich mit sich selbst und ihrer Welt auseinanderzusetzen.
Kürbisse als Markenzeichen
Trost fand sie teils in Kürbissen, die sie zu sich sprechen hörte. In einem Interview sagte sie einst, es sei die lustige Form des Kürbisses, seine Wärme und menschliche Ähnlichkeit, die sie immer wieder inspiriert hätten.
Heute sind die riesigen Kürbisskulpturen, ebenso wie ihre Unendlichkeits-Spiegelräume, weitere Markenzeichen der berühmten Künstlerin und werden zusammen mit den Polka Dots in den Sozialen Medien millionenfach geklickt.
Die Bilder-Serie „My Eternal Soul“ ist ein Beispiel für die grelle Farbigkeit der Bilder von Yayoi Kusama.
Eine Reise durch das Gesamtwerk
Mit einer ihrer riesigen Kürbisskulpturen wird auch die Ausstellung in der Eingangshalle des Museums eröffnet. Die Besucher begeben sich anschließend auf eine spannende Reise durch das gesamte künstlerische Schaffen von Yayoi Kusama – von den ersten Zeichnungen und Gemälden der frühen 1930er-Jahre bis zu den Werken von heute.
Außerdem gibt es eine Vielzahl künstlerischer Medien wie Skulpturen, Installationen, Mode, Performance und Literatur zu sehen.
Spektakuläre
Installationen
Besonders spektakulär ist ein riesiger Raum, der extra für die Ausstellung geschaffen wurde und sich komplett der Installation „The Hope of the Polka“ widmet. Riesige Ballon-Installationen mit den für die Künstlerin typischen Punkten ziehen sich von der Decke bis zum Boden und erinnern dabei an Krakenarme. In der Mitte ist zusätzlich ein Spiegelraum integriert, in dem sich der Tentakelwald fortsetzt.
Yayoi Kusama bei der Arbeit an „My Eternal Soul“.
Foto: Yayoi Kusama
Foto: Marc Weber/Historisches Archiv
Zu sehen sind auch frühe ikonische Arbeiten, wie Kusamas erste, 1963 entstandene Installation „Aggregation: One Thousand Boats Show“.
Farbe, Licht und psychedelische Wirkung
Das Museum Ludwig zeigt zudem weitere große installative Arbeiten der japanischen Künstlerin, so etwa das Werk „I‘m Here but Nothing“ – ein in Schwarzlicht getauchter Wohnraum mit zahllosen fluoreszierenden Klebepunkten. Kusamas Kunst ist auch für ihre Farbigkeit bekannt, die sie teils in leuchtenden Acrylfarben auf die Leinwand gebracht hat. Besonders eindrucksvoll ist dies in einer Installationsansicht zu sehen, in der mehrere Leinwände aneinander-
Ein Leben zwischen Kunst und Aktivismus
Yayoi Kusama wurde 1929 im ländlichen, patriarchalisch geprägten Japan der Nachkriegszeit geboren. Sie wuchs in einer Samengärtnerei auf, die von ihren Eltern betrieben wurde und ihre Vorliebe für botanische Motive erklärt.
In den 1960er-Jahren kehrte sie Japan den Rücken zu und floh in die Metropole New York, die zu der Zeit mitten in der Flower-Power-Bewegung und im Vietnamkrieg steckte. Dort wurde Kusama zur Wegberei-
terin der Pop-Art und des Minimalismus. Sie nahm politisch Stellung und machte Schlagzeilen mit provokanten Happenings und Performances. Außerdem engagierte sie sich auch in der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg.
Spätes Werk und Rückzug
1973 kehrte Kusama nach Japan zurück und verarbeitete ihre existenziellen Ängste in oft schonungslosen Romanen und Gedichten.
In ihrem kraftvollen Alterswerk erschafft sie bis heute
farbenprächtige Bilderzyklen. Die mittlerweile 96-Jährige lebt heute zurückgezogen in einer psychiatrischen Klinik in Tokio, arbeitet jedoch weiterhin als Künstlerin. (jh)
Info:
„Yayoi Kusama“, bis 2. August, Museum Ludwig, HeinrichBöll-Platz, Öffnungszeiten: Di-Do 10-18, Fr-S. 10-20 Uhr, Tickets: 19,80 Euro, ermäßigt 13,50 Euro.
www.museum-ludwig.de
gereiht verschiedene, leuchtend bunte Motive zeigen. Wie schon andere Werke, entfaltet auch dieses eine gewisse psychedelische Wirkung auf die Besucher. Grell, bunt und nicht zu übersehen sind auch die imposanten Bronzeskulpturen „Flowers“, die auf der Dachterrasse des Museum Ludwig installiert sind.
Der riesige Kürbis eröffnet die Ausstellung in der Eingangshalle.
Die Ballon-Installation „The Hope of the Polka Dots“ von Yayoi Kusama erinnert an Krakenarme.
Kürbisse gehören zu den Markenzeichen der berühmten Künstlerin.
Foto: Marc Weber/Historisches
Vier einfache Rezeptideen für ein genussvolles Osterfest
Wenn der Frühling langsam in Köln ankommt, die ersten Blumen blühen und die Sonne wieder häufiger scheint, rückt auch Ostern näher.
Für viele Familien gehört ein gemeinsames Essen einfach dazu. Dabei muss es gar kein aufwendiges Menü sein. Oft sind es gerade die unkomplizierten Rezepte, die besonders gut ankommen. Frische Zutaten, ein bisschen Farbe auf dem Teller und Desserts, die nach Frühling schmecken, machen den Ostertisch perfekt. Vier einfache Rezeptideen sorgen für gute Stimmung beim Osterbrunch oder beim gemütlichen Familienessen.
Der Frühlingsstarter:
Grüner Spargelsalat mit Zitrone und Pinienkernen
Grüner Spargel gehört zu den schönsten Frühlingsboten und passt perfekt als leichte Vorspeise. Der Salat ist schnell gemacht und bringt sofort Farbe auf den Tisch.
Zutaten
400 g grüner Spargel
150 g Kirschtomaten eine Handvoll Rucola
2 EL Pinienkerne
3 EL Olivenöl
Saft einer halben Zitrone
1 TL Honig
Salz und Pfeffer etwas Parmesan nach Geschmack
Zubereitung
Den Spargel waschen, die Enden abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden. Anschließend etwa drei bis vier Minuten in leicht gesalzenem Wasser blanchieren und danach kurz abschrecken. Kirschtomaten halbieren und mit dem Spargel und dem Rucola in eine Schüssel geben. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten.
Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer verrühren und über den Salat geben. Zum Schluss die Pinienkerne und etwas frisch gehobelten Parmesan darüber streuen.
Osterklassiker neu gedacht: Cremige Eier
mit Kräuterfrischkäse
Gefüllte Eier gehören zu Ostern einfach dazu. Mit Frischkäse und frischen Kräutern werden sie besonders cremig und aromatisch.
Zutaten
6 Eier
100 g Frischkäse
1 TL Senf
1 TL Zitronensaft
1 EL fein gehackter
Schnittlauch
1 EL Petersilie
Salz und Pfeffer
Paprikapulver zum Garnieren
Zubereitung
Die Eier etwa zehn Minuten hart kochen, abschrecken und pellen. Anschließend halbieren und die Eigelbe vorsichtig herauslösen. Die Eigelbe mit Frischkäse, Senf, Zitronensaft und den Kräutern cremig verrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme in die Eiweißhälften füllen und mit etwas Paprikapulver oder frischen Kräutern garnieren.
Frühlingsdessert im Glas: Erdbeerquark mit knusprigen Keksen
Dieses Dessert ist leicht, frisch und sieht im Glas besonders schön aus. Perfekt für einen entspannten Osterbrunch.
Zutaten
250 g Magerquark 150 g Naturjoghurt
2 EL Honig
1 Päckchen Vanillezucker 200 g Erdbeeren 6 Butterkekse etwas frische Minze
Zubereitung
Quark, Joghurt, Honig und Vanillezucker glatt rühren. Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Butterkekse grob zerbröseln.
In Gläsern zuerst Kekse, dann Quarkcreme und anschließend Erdbeeren schichten. Vorgang wiederholen und mit Erdbeeren und etwas Minze abschließen.
Der süße Ostergruß: Saftige KarottenkuchenMuffins
Karottenkuchen gehört traditionell zu Ostern. In Muffinform wird er besonders saftig und lässt sich gut vorbereiten.
Zutaten
200 g geriebene Karotten
2 Eier
120 g Zucker
120 ml Sonnenblumenöl
150 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
1 TL Zimt
1 TL Backpulver
Für das Topping
150 g Frischkäse
40 g Puderzucker
1 TL Zitronensaft
Zubereitung
Eier, Zucker und Öl verrühren. Karotten unterheben. Mehl, Mandeln, Zimt und Backpulver mischen und zum Teig geben.
Den Teig in Muffinförmchen füllen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen. Für das Topping Frischkäse, Puderzucker und Zitronensaft glatt rühren und auf die abgekühlten Muffins streichen.
Mit diesen vier Rezepten wird das Osterfest entspannt, lecker und frühlingshaft. Perfekt für alle, die gemeinsam genießen möchten, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. (lf)
Foto: VolumeThings –stock.adobe.com
Foto: Tetiana –stock.adobe.com
Foto: Christin Klose –stock.adobe.com
Die schönsten Hundefreilaufflächen von Chorweiler bis Rodenkirchen
Wer in Köln mit Hund unterwegs ist, sucht nicht nur schöne Wege, sondern auch Orte, an denen der Vierbeiner wirklich rennen, spielen und schnuppern darf. Genau dafür gibt es in den städtischen Grünanlagen ausgewiesene Hundefreilaufflächen. Nur dort dürfen Hunde ohne Leine laufen. Wichtig ist: Diese Ausnahme gilt nicht für gefährliche Hunde und Hunde bestimmter Rassen. Außerdem verweist die Stadt Köln auf die allgemeinen Regeln zum Gassigehen. Gerade im Frühling und an sonnigen Nachmittagen sind diese Flächen perfekte Ziele für eine kleine Auszeit im Grünen. Wer Abwechslung liebt, kann sich je nach Veedel ganz unterschiedliche Runden aussuchen, von der kompakten Stadtlage bis zur weitläufigen Grünachse.
Chorweiler: Viel
Platz im Norden
Im Bezirk Chorweiler lohnt sich vor allem der Blick nach Seeberg. Der Grünzug Seeberg, östlich der Karl-Marx-Allee, umfasst 33 Tsd. Quadratmeter und gehört zu den attraktivsten Adressen im Kölner Norden. Ebenfalls großzügig ist die Fläche in Lindweiler am Erbacher Weg, südlich des Autobahnzubringers, mit 23 Tsd. Quadratmetern. Wer noch weiter Richtung Rhein unterwegs ist, findet in Merkenich an der Schlettstadter Straße / Ecke Kolmarer Straße weitere rund 17 Tsd. Quadratmeter Freilauffläche.
Ehrenfeld: Das Highlight in Ossendorf In Ehrenfeld sticht vor allem eine Fläche heraus: der Bürgerpark Nord in Ossendorf zwischen Butzweilerstraße und Autobahn. Mit 203 Tsd. Quadratmetern ist er eine der größten ausgewiesenen Hundefreilaufflächen in Köln. Auch Vogelsang ist mit der Siedlung Vogelsang, nordöstlich des Bachstelzenweges, sehr attraktiv und bietet 27 Tsd. Quadratmeter. Hinzu kommt Bocklemünd/ Mengenich mit der Fläche Buschweg/Schuhmacherring, nordöstlich des Buschweges, auf 26 Tsd. Quadratmetern.
Innenstadt: Freilauf mitten im Grünen
Auch zentral in Köln gibt es starke Adressen. Besonders bekannt ist der Innere Grüngürtel am Herkulesberg in Neustadt-Nord mit rund 162 Tsd. Quadratmetern. Wer es etwas kompakter, aber dennoch grün mag, findet im Hiroshima-Na-
gasaki-Park südlich des Aachener Weihers rund 26 Tsd. Quadratmeter. Ebenfalls beliebt ist der Friedenspark entlang der Eisenbahn mit 10 Tsd. Quadratmetern. Diese Flächen sind besonders praktisch für alle, die mitten in der Stadt wohnen und trotzdem nicht auf Freilauf verzichten möchten.
Lindenthal: Stadtwald und Grüngürtel Lindenthal zählt zu den besten Bezirken für lange Runden im Grünen. Besonders groß ist die Fläche im Äußeren Grüngürtel in Müngersdorf zwischen Marathonweg und Lovis-Corinth-Straße mit 145 Tsd. Quadratmetern.
Der Stadtwald zwischen Heinrich-Stevens-Weg und der Militärringstraße bietet weitere 99 Tsd. Quadratmeter.
Dazu kommen der Beethovenpark in Sülz im östlichen Parkbereich mit 22 Tsd. Quad-
seit 1919
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ratmetern und der Decksteiner Weiher entlang des Kanals mit 20 Tsd. Quadratmetern.
Rodenkirchen:
Große Flächen im Süden
Auch im Kölner Süden gibt es schöne Freilaufmöglichkeiten. Besonders beliebt ist der Vorgebirgspark in Zollstock mit 62 Tsd. Quadratmetern.
Großzügig ist auch die Fläche in Rondorf an der Wegverbindung Zollstocker Weg, Efferenweg, Kalscheurener Straße mit 47 Tsd. Quadratmetern. Im Stadtteil Raderthal bietet der Grünzug Süd von Markusstraße bis Militärringstraße entlang Leichweg und Höninger Weg weitere 44 Tsd. Quadratmeter. Köln bietet somit in vielen Bezirken viel Raum für entspannte Ausflüge mit Hund. (lf)
Weitere Ziele zeigt auch die offizielle Karte der Stadt Köln im Netz: www.stadt-koeln.de/artikel/06266/index.html
Einladung zum Blick hinter die Kulissen am 25. April 2026
Wenn man derzeit mit offenen Augen durch Köln geht, bleibt einem nicht verborgen, dass überall im öffentlichen Raum fleißige Hände für ein farbenfrohes, den Frühling ankündigendes Blütenmeer gesorgt haben.
WIR SUCHEN DICH
Hunderttausende Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge und Hyazinthen sind aktuell ein imposanter Blickfang.
Diese bunte Pracht ist den Gärtnerinnen und Gärtnern der Kölner Stadtgärtnerei, die ihren Sitz im rechtsrheinischen Poll hat, zu verdanken.
500.000 Zierpflanzen in riesigen Gewächshäusern Auf einer Fläche von einem Hektar, davon circa 5.000 Kubikmeter unter Glas, werden hier jährlich knapp 500.000 Zierpflanzen kultiviert, gleichermaßen farbenfrohe Saisonblumen, herbstliche Stauden und funktionale Bodendecker.
Vom Botanischen Garten im Norden über die Grünflächen in der Innenstadt, den Rheinpark zwischen Tanzbrunnen und Zoobrücke, den Forstbotanischen Garten im Süden bis hin zu den städtischen Friedhöfen und den Mittelstreifen viel befahrener Straßen wächst und gedeiht, was Moritz Pfister, Leiter der Stadtgärtnerei, und sein Team in den vergangenen Wochen und Monaten großgezogen, gesät und gepflanzt haben.
Aufzucht aus Zwiebeln und Samenkörnern
Wir suchen für sofort eine freundliche Verkäuferin in Teilzeit nach Absprache. - Erfahrung im Lebensmittelbereich wäre wünschenswert -
Studenten Aushilfen Betriebsleiter/in als Saisonkräfte oder in Festanstellung im Alpenbiergarten von April bis Oktober Immer bei schönem Wetter in angenehmer Atmosphäre. Do. & Fr. ab 14 Uhr, Sa. & So. ab 12 Uhr sowie vor und an Feiertagen. www.alpenbiergarten.de
Dazu werden die Zwiebeln für Tulpen und Narzissen bereits im Spätherbst in Töpfe gelegt und bis zum Frühjahr in einem Klimaraum bei ca. 7 Grad Celsius gelagert. Etwa fünf Wochen vor der Pflanzung ziehen sie dann zunächst zum Treiben in die Gewächshäuser um, bevor sie anschließend die Reise in Kölns Garten- und Parkanlagen antreten. Andere Blumen, wie zum Beispiel Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Gänseblümchen, werden aus winzigen Samenkörnern aufgezogen.
Die Zentralgärtnerei ist das Herzstück kommunaler Zierpflanzenproduktion in Köln, verbunden mit dem Versprechen der Stadtverwaltung an ihre Bürgerinnen und Bürger, dem städtischen Grau als Kontrast vom Frühjahr bis in den Herbst hinein ein lebensfrohes Blumenmeer gegenüberzustellen. Dazu werden die Beete mehrmals im Jahr neu bepflanzt. Durch die eigene Pflanzenaufzucht spart die Stadt Köln im Vergleich zum teuren Einkauf enorm an Kosten.
Ausbildung zu Zierpflanzengärtnerinnen und -gärtnern
Diese verantwortungsvolle Arbeit erfordert gut qualifiziertes
Personal. Daher ist die Stadtgärtnerei auch einer der wichtigsten Ausbildungsstätten für Gärtnerinnen und Gärtner im Zierpflanzenbau in der Region. Drei Jahre dauert die Ausbildung, in der die Nachwuchskräfte alles lernen, was für die Aufzucht von Pflanzen sowie die Pflege und Instandhaltung der kultivierten Kölner Grünanlagen wichtig ist. Ihre Meisterwerke floraler Gartenkunst kann man überall in der Stadt in kreativ und fantasievoll gestalteten Beeten und Anlagen bewundern.
Einladung zum Blick hinter die Kulissen am 25. April 2026
Einmal im Jahr öffnet die Stadtgärtnerei ihre Tore für die Öf-
fentlichkeit. Wer mag, kann dann einen Blick hinter ihre Kulissen werfen und sich einen Eindruck von der Arbeit der Gärtnerinnen und Gärtner verschaffen.
In diesem Jahr ist eine Besichtigung am Samstag, den 25. April, um 10:00 Uhr und um 11:30 Uhr möglich. Die kostenlose Führung übernimmt der Leiter der Stadtgärtnerei Moritz Pfister persönlich. Treffpunkt ist am Eingang des Betriebes, Am Grauen Stein 26, 51105 Köln-Poll. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. (cg)
Weißer Rheinbogen: Wanderung durch Kölns größten Auenwald
Am Mittwoch, 15. April (19:30 Uhr), trägt der ausgewiesene Literaturkenner Michael Schikowski in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38, mit „Max und Moritz“ die allseits bekannte Bubengeschichte in sieben Streichen vor. Erstmals 1865 veröffentlicht, verweist darin der Dichter und Zeichner Wilhelm Busch in Bildern und Reimen humorvoll-kritisch auch auf die Doppelmoral seiner Zeit. Musikalisch gestaltet wird der von Literamus, dem Förderverein der Stadtteilbibliothek, veranstaltete Abend von der Blechbläsergruppe „Salonbrass Rodenkirchen“. Tickets (15 Euro) sind im Vorverkauf erhältlich im Teekesselchen, Hauptstraße 79 in Rodenkirchen. (eb)
Fotos:
Christof Gladow
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Kölns Musikszene hat einen neuen starken Partner: Music Academy Köln Süd
Innovatives Konzept mit vielen Extras bringt frischen Wind in den Musik- und Gesangsunterricht
Vor einem halben Jahr hat die 1ST Class Music Academy Köln Süd im Stadtteil Bayenthal ihre neuen hellen und freundlichen Räume bezogen. Mehr Platz bedeutet: Riesige Auswahl an nagelneuen Instrumenten, hochwertige Audioausrüstung sowie ein Ambiente, in dem sich jeder wohlfühlt, für motiviertes, inspirierendes und erfolgreiches Lernen.
Topqualifizierte praxisnahe Dozentinnen und Dozenten unterrichten alle gängigen Instrumente der Klassik-, Rock-, Jazz- und Popmusik – und das bereits für Kinder ab 2 Jahren, Jugendliche, Erwachsene und Best Ager. Flexibilität wird großgeschrieben. So gibt es für „Early Birds“ bereits morgens ab 8.00 Uhr Unterricht. Wer heute anruft, kann schon morgen eine Probestunde absolvieren und erhält ein maßgeschneidertes individuelles Unterrichtsangebote, das sich an seinen persönlichen Zielen orientiert.
Musikalische Früherziehung
Mit musikalischer Früherziehung für Kinder von 2 bis 6 Jahren eröffnet man auf spielerische Weise bereits den Jüngsten einen Zugang zur faszinierenden Welt der Musik. Gemeinsames Bewegen, Singen und Tanzen fördert die Aufnahme- und Wahrnehmungsfähigkeit und ermöglicht schon früh das erste Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Instrumente.
Musik- und Gesangsunterricht für jedes Alter
An die Früherziehung schließt sich die individuelle musikalische Ausbildung an – wobei es für den Einstieg ins Musizieren und Singen auch im fortgeschrittenen Alter nie zu spät ist. Bei einer Auswahl von mehr als 30 Instrumenten findet garantiert jeder ein Musikgerät, das zu ihm passt.
Wenn Musik zum Beruf werden soll: Vorbereitung auf ein Hochschulstudium
Zur Vorbereitung auf ein Musikhochschulstudium wird als Ergänzung zum Instrumentalunterricht für zukünftige Studierende ein auf die jeweilige Aufnahmeprüfung ausgerichteter individueller Lehrplan entwickelt.
Für die große Karriere: Bandcoaching und Musikproduktion
Prunkstück der Music Academy ist ein vollausgestattetes Tonstudio, in dem alle Arten von Aufnahmen angefertigt werden können. Vom neuformierten Einsteigerensemble bis hin zur erfolgreichen Profiband, die Hilfe für eine Studioproduktion oder eine Tourneevorbereitung benötigen, sind hier alle bestens aufgehoben.
Singen macht glücklich –Und gemeinsam macht es doppelt so viel Freude Natürlich zählen zum Angebot der Music Academy Köln Süd
auch der Gesangsunterricht und die Stimmbildung. Wobei Teilnehmenden durch Anbindung des Tonstudiobereiches auch als Teil des Unterrichts fantastische zusätzliche Möglichkeiten geboten werden. Von denen auch die hauseigenen Ensembles und Bands gerne und ausgiebig Gebrauch machen.
Kinderchor, After Work Chor, Gospelchor, Rockchor 60+
Wer gerne in Gemeinschaft singt, ist eingeladen, sich einem der Chorprojekte anzuschließen.
Zur Auswahl stehen ein After Work Chor mit Sounds aus Pop und Jazz, ein Gospel Chor und der Rockchor 60+. “Never too old for Rock ’n’ Roll” – unter diesem Motto treffen sich wöchentlich Musikbegeisterte im Alter von über 60 Jahren. Alle Chöre freuen sich über neue Mitglieder. Gesangs- und Notenkenntnisse werden nicht erwartet. Freude am Singen reicht völlig aus!
Ganz neu ist der in Gründung befindliche Kinderchor, der sich am 22. April 2026 (Kick Off) erstmals trifft. Jetzt anmelden und von Anfang an dabei sein!
Place To Be
Das einladende und inspirierende Ambiente und ein Team von Top Dozentinnen und Dozenten, die Vielfalt des Angebotes mit zusätzlichen Vorteilen, beispielsweise durch die Einbindung des Studiobereiches in den Unterricht, oder die Möglichkeit für Teilnehmende die Räume und Instrumente jederzeit für eignes Proben zu nutzen, machen die Music Academy Köln Süd zu einem Juwel. (cg)
Hier kriegst du alle wichtigen Infos und kannst deine kostenlose Probestunde buchen:
Music Academy Köln Süd Bonner Straße 271, 50968 Köln www.music-academy.com/koeln-sued
Fotos: Music Academy Köln Süd
Digitale Tipps
Mit NeoTaste Köln
neu erschmecken
Köln hat kulinarisch viel zu bieten, doch wer kennt schon all die versteckten Perlen zwischen Südstadt, Ehrenfeld und Nippes? Genau hier setzt die App NeoTaste an: Sie bringt frischen Wind in die heimische Gastro-Erkundung.
Das Prinzip ist simpel: Nutzer erhalten Zugang zu exklusiven Angeboten in ausgewählten Restaurants, Cafés und Bars, oft nach dem „2-für-1“-Prinzip. So lässt sich nicht nur Geld sparen, sondern vor allem Neues entdecken. Vom angesagten Brunch-Spot
bis zur kleinen, feinen Pizzeria im Veedel. Besonders spannend: Die App motiviert dazu, bewusst über den eigenen kulinarischen Tellerrand hinauszuschauen.
Statt immer wieder die gleichen Lokale anzusteuern, wird der Restaurantbesuch zum kleinen Abenteuer quer durch die Stadt. NeoTaste ist weniger Gutscheinheft als vielmehr digitaler
Entdecker-Guide: ideal für alle, die Köln auch geschmacklich immer wieder neu erleben wollen. (mb)
SPANFERKEL-BRUNCH
Im Oktober gerne in Tracht!
Wir veranstalten eine Wies’nGaudi!
26.04. & 18.10. 11:30 - 15:30 Uhr
Mit reichhaltigen Beilagen und vom Chef persönlich zubereitetem Kaiserschmarn aus der Guss-Pfanne. Um Reservierung wird gebeten.
Foto: Patrick Horn
Die Gastkolumne von Reinhold Rombach
Vorsicht, Finanzhaie: Die Wundermasche des Goldhandels
Gold ist der Krisengewinner schlechthin. Wir kennen alle die Turbulenzen dieser Welt –Ukrainekrieg, Irankrieg, Trump sowieso als Einzelrisiko, Straße von Hormus, Ölpreisschock – und auch, was sie mit dem Goldpreis veranstalten.
Der Preis für die Feinunze steigt und steigt, aktuell kostet sie knapp unter 5.000 Dollar.
Viele fragen sich: Wird der Preis für das Edelmetall weiter steigen, und muss man da vielleicht sogar jetzt noch aufspringen?
Da ist es kein Wunder, dass sich Anlegende auch an Angebote wagen, die „etwas“ außerhalb der Norm liegen. Und genau darum soll es in dieser Kolumne gehen.
TGI: Goldhandel mit Rabatt
Das Prinzip von „Buy now, pay later“ (was auch nicht ungefährlich ist, aber das ist ein anderes Thema) hat die TGI aus Liechtenstein in „Kaufe jetzt und bekomme die Ware später mit einem erheblichen Discount“ umfunktioniert.
TGI steht demnach für „Trust Gold International“ mit Sitz in
Liechtenstein und der Firmenchef heißt Helmut Kaltenegger. Just dieser wirbt in den sozialen Medien mit hohen Rabatten auf sein Edelmetall.
Danach erhalten Kundinnen und Kunden bis zu 72 Prozent Rabatt, wenn sie nach Bezahlung drei Jahre auf die Auslieferung des Goldes warten. Das Gold werde bis dahin sicher bei Partnern hinterlegt.
Sein Geschäftsmodell bewirbt Kaltenegger als „einzigartig, sicher, transparent, nachhaltig, ethisch und planbar“. Es seien ihm zufolge bereits 70 Millionen Euro an Rabatten ausgeschüttet worden, mehr als 35.000 Kunden habe die TGI.
Mich wundert nicht, dass Verbraucherschützer vor dem Geschäftsmodell warnen. Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg meint denn auch, dass „kein seriöser Anbieter“ solche Zusagen über Jahre garantieren könne.
Ich frage mich darüber hinaus, wie das rein rechnerisch gehen soll. TGI lagert das Gold für drei Jahre ein, muss dafür die Ware aber zum Marktpreis bezahlen und gewährt dann dem
Kunden drei Jahre später einen Rabatt von 72 Prozent. Fräulein Milchmädchen lässt meiner Meinung nach grüßen.
Da liegt denn auch die Vermutung nahe, dass die Ware in Wirklichkeit gar nicht oder nicht in den nötigen Mengen beschafft wird, zumal laut TGI das „Rohgold“ aus Ghana kommen solle.
Auch sagt TGI wenig dazu, wo das Gold sich denn jetzt genau befindet und wie die Existenz der Bestände dokumentiert wird.
Na klar, muss jeder selbst wissen, wie er mit solchen Angeboten umgeht. Gier frisst bekanntlich Hirn. Aber ich persönlich würde dieser Wun-
dermasche mit der gehörigen Portion Misstrauen entgegentreten.
Bleiben Sie mir gewogen, ich bin Ihnen ebenso verbunden. Über Anregungen für Themenvorschläge freue ich mich sehr.
Stets Ihr Reinhold Rombach „Börsebius“
Unruhige Börsenzeiten? Börsebius informiert täglich. Nichts brauchen Anleger derzeit so sehr wie aktuelle Informationen und vielleicht auch moralischen Beistand. Börsebius stellt seinen Leserinnen und Lesern in seinem aktuellen WhatsApp-Newsletter und auch auf Instagram jeden Werktag den „DAX Day Review 55 Seconds“ bereit. Und natürlich auch andere aktuelle Börseninfos zu interessanten Aktien und Marktentwicklungen.
Alle diese und viele weitere Informationen finden Sie auf meiner Internetseite unter: www.derboersebius.de
Unser Gastkommentator Reinhold Rombach ist einer der bekanntesten Börsenexperten Deutschlands und lebt schon lange in Rodenkirchen. Er beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit börsennotierten Gesellschaften, mit Aktien und Fonds, analysiert ihre Stärken und Schwächen. Seine Meinung über Geld&Börsen veröffentlichte er früher als Kolumnist in der Zeit (aber
auch in der Wirtschaftswoche und der Süddeutschen Zeitung) und mehr als ein Vierteljahrhundert im Deutschen Ärzteblatt als „Börsebius“. Seine Fans nennen ihn aber auch den „Kostolany vom Rhein“ oder das „Kölsche Orakel“.
Rombach´s spannende wöchentliche Kolumnen und eine Aktien-TopTen-Masterliste erscheinen unter www.derboersebius.de
Versicherungstipps von Markus Lenz – AXA
Wenn der Alltag kurz ins Stolpern gerät
Warum die Unfallversicherung eine der wichtigsten Absicherungen im Alltag ist Mit den ersten warmen Tagen beginnt für viele wieder die aktivere Zeit des Jahres. Fahrräder werden aus dem Keller geholt, Motorräder starten in die Saison, Spaziergänge, Sport und Ausflüge finden wieder häufiger draußen statt. Der Frühling bringt Bewegung zurück in den Alltag –und damit auch ein Risiko, über das viele kaum nachdenken: Unfälle.
Die gesetzliche Unfallversicherung: ein begrenzter Schutz Viele Menschen gehen davon aus, bei einem Unfall automatisch abgesichert zu sein. Tatsächlich besteht in Deutschland über die gesetzliche Unfallversicherung ein Schutz für Arbeitnehmende. Dieser greift jedoch ausschließlich bei Arbeitsunfällen oder auf dem direkten Weg zur Arbeit und zurück. Unfälle im Haushalt, beim Sport oder in der Freizeit gehören nicht zum
Schutzbereich der gesetzlichen Unfallversicherung. Dabei passieren gerade dort die meisten Unfälle: Rund zwei Drittel aller Unfälle ereignen sich im häuslichen Umfeld oder in der Freizeit.
Wo die private Unfallversicherung greift Zwar übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung nach einem Unfall die medizinische Behandlung. Bleiben jedoch dauerhafte Einschränkungen zurück, reicht die gesetzliche Versorgung nicht aus.
Hier setzt die private Unfallversicherung an. Sie leistet Hilfe bei Unfällen im gesamten Alltag, unabhängig davon, wo sie passieren.
Kommt es zu dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wird über die sogenannte Gliedertaxe der Grad der Invalidität berechnet. Eine dauerhaft eingeschränkte Hand kann beispielsweise mit rund 70 Prozent der Versicherungssumme
bewertet werden, der Verlust eines Auges mit etwa 80 Prozent. Bei einer vereinbarten Versicherungssumme von 100.000 Euro könnten so im Ernstfall 70.000 bis 80.000 Euro ausgezahlt werden. Zum Ausgleich von dauerhaften Einkommensverlusten sollte eine lebenslange monatliche Unfallrente im Versicherungsschutz nicht fehlen. Die private Unfallversicherung sichert zudem die Hinterbliebenen mit einer vereinbarten Kapitalauszahlung im Todesfall ab. Eine private Unfallversicherung kann in der Regel ohne umfangreiche Gesundheitsfragen abgeschlossen werden und ist häufig schon für einen vergleichsweise geringen monatlichen Beitrag möglich. Sie ersetzt keine medizinische Behandlung, aber sie hilft, die finanziellen Folgen zu bewältigen, wenn ein Unfall das Leben dauerhaft verändert.
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Tipps für Unternehmen
Entgelttransparenz kommt: Warum Unternehmen jetzt handeln sollten
Von Dejan Rakanovic, Rechtsanwalt bei AHW
Mit der EU-Entgelttransparenzrichtlinie steht Unternehmen ein echter Systemwechsel bei der Vergütung bevor. Spätestens bis zum 7. Juni 2026 müssen die Vorgaben in deutsches Recht überführt sein. Eine Expertenkommission hat bereits erste Vorschläge vorgelegt, ein konkreter Gesetzentwurf liegt bislang jedoch noch nicht vor. Viele Detailfragen sind daher weiterhin ungeklärt, denn die Richtlinie lässt den nationalen Gesetzgebern an mehreren Stellen Gestaltungsspielräume. Doch gerade jetzt gilt es für Unternehmen Risiken vermeiden und präventiv zu handeln: Frühzeitig vorbereiten lohnt sich. Die wichtigsten Fragen aus der Praxis:
Was soll mit der neuen Entgelttransparenz-Gesetzgebung erreicht werden?
Ziel ist es, gleiches Entgelt für Männer und Frauen für gleiche oder gleichwertige Arbeit künftig wirksam durchzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei mehr Transparenz. Vergütungssysteme sollen so ausgestaltet sein, dass Unterschiede in der Bezahlung nachvollziehbar werden und sich prüfen lässt, ob sie sachlich gerechtfertigt sind. Auf diese Weise sollen insbesondere ungerechtfertigte Entgeltunterschiede sichtbar gemacht und langfristig abgebaut werden.
Müssen jetzt alle Unternehmen handeln?
Die Vorgaben richten sich grundsätzlich an alle Arbeitgeber. Während zentrale Pflichten –etwa Transparenz im Recruiting, objektive Vergütungssysteme und Auskunftsansprüche –grundsätzlich unabhängig von der Unternehmensgröße gelten, sind insbesondere die Berichts-
pflichten von der Anzahl der Beschäftigten abhängig.
Was bedeutet das konkret für die Gestaltung von Bewerbungsprozessen?
Künftig müssen Bewerbende frühzeitig erfahren, wie eine Stelle vergütet wird. Das betrifft insbesondere das Einstiegsgehalt oder eine Gehaltsspanne. Die Information muss so rechtzeitig erfolgen, dass fundierte und transparente Gehaltsverhandlungen möglich sind – etwa bereits in der Stellenausschreibung oder vor dem Vorstellungsgespräch. Zudem ist zukünftig die Frage nach dem früheren Gehalt verboten.
Müssen sich Unternehmen auch Gedanken um die Vergütungssysteme machen?
Unternehmen müssen künftig offenlegen, nach welchen Kriterien sich Entgelt und dessen Entwicklung bestimmen. Maßgeblich sind objektive und geschlechtsneutrale Faktoren wie Kompetenzen, Belastungen, Verantwortung und Arbeitsbedingungen. Diese Kriterien sind zu gewichten und nachvollziehbar anzuwenden. Die Richtlinie eröffnet dabei die Möglichkeit, Arbeitgeber mit weniger als 50 Beschäftigten von der Pflicht zur Offenlegung der Kriterien der Entgeltentwicklung auszunehmen. Ob und in welchem Umfang der deutsche Gesetzgeber hiervon Gebrauch machen wird, bleibt abzuwarten.
Thema Auskunftsanspruch:
Welche Informationen müssen Arbeitgeber zur Verfügung stellen?
Beschäftigte erhalten das Recht, einmal jährlich Auskunft über ihr eigenes Entgelt sowie über das durchschnittliche Entgelt vergleichbarer Tätigkeiten zu verlangen. Die Angaben müssen nach Geschlecht aufgeschlüsselt sein und basieren auf Durchschnittswerten. Zusätzlich müssen Arbeitgeber ihre Beschäftigten regelmäßig über dieses Recht informieren.
Wird es einheitliche Berichtspflichten für Unternehmen geben?
Die Berichtspflichten richten sich nach der Unternehmensgröße. Unternehmen ab 250 Beschäftigten müssen ab Juni 2027 jährlich berichten, Unternehmen ab 150 Beschäftigten alle drei Jahre ab 2027 und Unternehmen ab 100 Beschäftigten alle drei Jahre ab 2031. Inhaltlich umfassen die Berichte insbesondere Angaben zum geschlechtsspezifischen Entgeltgefälle, auch in Bezug auf variable oder ergänzende Vergütungsbestandteile, sowie zur Verteilung dieser Entgeltbestandteile im Unternehmen. Zudem sind die Berichte einer staatlichen Stelle zur Prüfung zu übermitteln. Auch Beschäftigte und Arbeitnehmerver -
Unser Interview-Gast Dejan Rakanovic ist Rechtsanwalt bei AHW. Er berät und vertritt nationale und internationale Unternehmen in allen Bereichen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt neben der laufenden arbeitsrechtlichen Beratung auf der Führung und Betreuung von Kündigungsschutzverfahren. www.ahw-gruppe.de
tretungen sind über bestehende Entgeltunterschiede zu informieren.
Was passiert denn, wenn die Gehaltslücke aufgedeckt wird?
Wird eine geschlechtsspezifische Entgeltlücke von mindestens fünf Prozent festgestellt, die sich nicht sachlich erklären lässt, besteht Handlungsbedarf. Erfolgt innerhalb von sechs Monaten keine Korrektur, ist gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretenden eine Entgeltbewertung durchzuführen, um strukturelle Ursachen zu identifizieren und zu beseitigen.
Drohen Sanktionen?
Ja. Der deutsche Gesetzgeber wird auf Basis der EU-Richtlinie wirksame Sanktionen vorsehen. Denkbar sind Bußgelder, die sich am Umsatz orientieren, sowie weitere Maßnahmen wie der Ausschluss von öffentlichen Aufträgen oder verpflichtende Anpassungen von Vergütungssystemen.
Ihr Fazit?
Unternehmen sollten nicht bis Juni 2026 warten, sondern jetzt aktiv werden. Vergütungssysteme müssen transparent, konsistent und belastbar dokumentiert sein. Das braucht Zeit, Struktur und klare Kriterien bei Entgeltunterschieden. Wer früh beginnt, reduziert Risiken und verschafft sich einen echten Vorsprung. In Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner HR SOLVIA GmbH (www. hrsolvia.de) erstellen wir rechtssichere Vergütungssysteme und informieren auch auf unserer Homepage über Neuerungen zum Thema Entgelttransparenz. www.ahw-gruppe.de
Gespräch mit Marc Schmitz:
Sanierung von Trinkwasserleitungen in Haus und Wohnung
Schleichender Druckverlust am Wasserhahn, rostbraunes Wasser nach dem Urlaub, im schlimmsten Fall ein feuchter Fleck an der Wand: „Zugesetzte und alte Wasserleitungen sind ein absolutes Stressthema für Betroffene“, weiß Marc Schmitz aus langjähriger Erfahrung. „Denn um Probleme im Leitungssystem zu beheben, ist oft ein massiver Eingriff in die Bausubstanz notwendig.“
Der Obermeister der Innung Sanitär Heizung Klima Köln (SHK Köln) führt seit 1998 einen Fachbetrieb für Heizung, Sanitär, Klimatechnik und Elektro mit dem Schwerpunkt ökologische Haustechnik. Eine Niederlassung befindet sich in der Barbarastraße in Rodenkirchen.
Ursächlich für zugesetzte Wasserleitungen in Haus und Wohnung seien zumeist Ablagerungen von Kalk, Rost und Mineralien oder eine Zersetzung des Rohrmaterials, informiert der Experte. Bei abnehmender Leistung der Leitung und einem Verdacht auf fortgeschrittene Inkrustation oder Korrosion sei schnelles Handeln unerlässlich, weist Schmitz auf eine mögliche Gefährdung der Gesundheit und Schädigung der Bausubstanz hin. „In den rauen Ablagerungen können sich gefährliche Bakterien rasant vermehren. Das Wasser verliert seine Lebensmittelqualität.“ Wo sich alte Eisen- oder verzinkte Stahlrohre MERKLICH zusetzen, korrodieren sie oft auch. Das kann mit der Zeit zu folgenschweren Wasserrohrbrüchen führen.
Wenn alte Leitungsrohre „am Ende“ sind: drei wesentliche Wege
1. Methode: Komplettaustausch Schmitz nennt zunächst den Komplettaustausch der Leitungsrohre. Diese „klassische Sanierung“ sei der einzig nachhaltige Weg für dauerhaft sauberes Trinkwasser in Haus und Wohnung. „Die Wände werden aufgestemmt, die bestehenden Rohre vollständig entfernt und durch moderne Kunststoffoder Aluverbundrohre nach aktueller Trinkwasserverordnung ersetzt. Diesen wird eine Lebensdauer von über fünfzig Jahren attestiert“, sagt Schmitz. Aufgrund ihrer glatten Innenwände sind sie nur gering anfällig für Inkrustationen.
„Den absoluten ‚Premium-Standard‘ bilden derzeit gleichermaßen langlebige Edelstahlleitungen“, führt der Handwerker aus. „Sie sind korrosionsfrei und verfügen über extrem glatte Innenwände. Sie beeinflussen die Trinkwasserqualität nicht und sind unempfindlich gegen fast alle Wasserqualitäten.“ Kupferleitungen, die in der Regel vierzig bis über fünfzig Jahre ihren Dienst leisteten, sind mäßig anfällig für Ablagerungen. Sie setzen sich selten komplett zu, neigen aber bei falschem pH-Wert des Wassers zu kleinen Löchern (Lochfraß). Ebenso wenig sind Kalkablagerungen ausgeschlossen.
Bei einem Komplettaustausch in einem Einfamilienhaus wird das Zuhause für zwei bis vier Wochen zur Baustelle mit lärmintensiven Arbeiten. Circa
ein bis zwei Wochen dauert eine solche umfangreichere Maßnahme in einer Etagenwohnung. „Ist ein Fachbetrieb beauftragt, koordiniert dieser in der Regel, dass den Bewohnenden zumindest abends und am Wochenende ein WC, eine Waschmöglichkeit und fließendes Wasser zur Verfügung stehen.“
2. Methode: Rohr-in-RohrVerfahren/Innensanierung „Dabei werden die Leitungen von innen mit Sand gestrahlt und anschließend mit einem flüssigen Epoxidharz beschichtet. Es entsteht ein neues Kunststoffrohr im bestehenden alten Rohr“, erläutert Schmitz. Er spricht von einem mittelgroßen Aufwand, da für diese drei- bis fünftägige Maßnahme „nur“ die Armaturen demontiert werden müssen. Deren Wirkungsdauer beträgt etwa zehn bis zwanzig Jahre. Allerdings ist dieses Verfahren bei Trinkwasserleitungen hierzulande stark umstritten. Bei Verarbeitungsfehlern können sich Chemikalien (Bisphenol A) lösen. Zudem können Temperaturschwankungen Risse im Harz bewirken, in denen sich Bakterien ansiedeln.
3. Methode: Chemischmechanische Spülung „Um Rost und Kalk zu lösen, wird das Rohrnetz mit Wasser-Luft-Gemischen oder sanfter Chemie gespült“, erklärt Schmitz. Bei dieser Methode wird lediglich ein Kompressor angeschlossen. „Es handelt sich um eine ein- bis zweitägige Symptombekämpfung für
leicht belegte Rohre.“ Jedoch könne eine aggressive Spülung bei sehr alten Eisenrohren dazu führen, dass der stützende Kalk abplatze und das Rohr undicht werde, warnt er.
Wer entscheidet über Art und Weise einer Sanierung von Trinkwasserleitungen? „Bei Einfamilienhäusern entscheiden allein die Eigentümer über die Sanierungsmethode und den Zeitplan“, so Schmitz. Das stellt sich bei einem Mehrfamilienhaus beziehungsweise einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) schon ganz anders dar. „Hier wird strikt getrennt zwischen Gemeinschaftseigentum und Sondereigentum, also den Leitungen innerhalb der einzelnen Wohnungen“, sagt Schmitz. „Wenn die zentralen Steigleitungen zugesetzt sind, muss die WEG einen Beschluss fassen. Dies ist oft langwierig.“
Mieterinnen und Mieter einer Etagenwohnung müssen bei entsprechenden Mängeln umgehend den Vermieter oder die Vermieterin informieren. Wohnungseigentümer dagegen können die horizontalen Leitungen in ihrer Einheit meist in Eigenregie erneuern lassen. „Wenn jedoch Hauptleitungen das Problem verursachen, nützt eine neue Leitung allein in einer Wohnung nur wenig gegen geringen Wasserdruck.“ (eb)
Foto:
Patrick Horn
Frühlingserwachen in Rodenkirchen lädt zum Verweilen und Entdecken ein
Mit den ersten warmen Tagen hält der Frühling Einzug in Rodenkirchen und bringt eine ganz besondere Atmosphäre in die Straßen und Schaufenster des Veedels. Unter dem Motto „Ostern und Frühling in allen Schaufenstern“ setzt der Treffpunkt Rodenkirchen auch in diesem Jahr frische Impulse und sorgt für lebendige Akzente im Ortskern.
Liegestühle laden zum Verweilen ein Ein echtes Highlight kehrt am 9. April zurück: die beliebten Liegestühle. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden sie bei schönem Wetter im Veedel
Unsere Mitglieder
Basile Teberekides
Vita Verde Naturkost e.K. Sürther Straße 2 50996 Köln
T 0221 396201
F 0221 3403821
E info@vitaverde.de
Monatlich stellen wir hier ein Mitglied unseres Vereins vor.
Die Liegestühle auf dem Maternusplatz werden bei schönem Wetter aufgestellt und finden großen Anklang unter den Besuchern.
aufgestellt und laden Besucherinnen und Besucher zum Entspannen ein. Ob nach einem Einkaufsbummel oder für eine kurze Pause zwischendurch –die gemütlichen Sitzgelegenheiten schaffen kleine Ruheinseln und machen Rodenkirchen zu einer Oase der Erholung.
Mehr Komfort durch neues Beschattungskonzept
Für die kommende Saison ist zudem ein erweitertes Beschattungskonzept geplant. In Kombination mit den Liegestühlen soll es für noch mehr Komfort sorgen. Ziel ist es, den Aufenthalt im Veedel auch an sonnigen Tagen besonders angenehm zu gestalten.
Das Highlight die Kunst- und Musikmeile
Ein weiterer Höhepunkt steht bereits bevor: die Kunst- und Musikmeile. Rund 30 Geschäfte verwandeln sich dabei in temporäre Künstlerateliers und schaffen Raum für kreative Be -
gegnungen. Am Freitag, den 24. April, wird Rodenkirchen bis in die Abendstunden hinein zum Treffpunkt für Kunstinteressierte, Flanierende und Shoppingbegeisterte.
An mindestens acht Standorten erwartet die Besuchenden ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten und Livemusik. Dieses sorgt für eine besondere Atmosphäre im gesamten Veedel und macht den Abend zu einem lebendigen Erlebnis.
Informationen und digitale Angebote
„Wer sollte Mitglied sein?“
Treffpunkt Rodenkirchen hält den Ort lebendig. Würden wir entfallen, würde nicht viel übrig bleiben. Deshalb sollte eigentlich jeder, der in Rodenkirchen als Freiberufler, Händler oder Gastronom sein Geld verdient, froh sein, dass wir hier noch auf der Insel der Glückseligkeit leben. Das muss aber nicht immer so sein. Wir haben erlebt, wie andere vitale Stadtteile oder Gemeinden zu Geisterstädten wurden. Diesen Trend gilt es in Rodenkirchen aufzuhalten. Und dazu leistet Treffpunkt Rodenkirchen einen maßgeblichen Beitrag.
Interesse? Sprechen Sie ein Vorstandsmitglied an, oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@treffpunkt-rodenkirchen.de
Shoppen in Rodenkirchen
Wer teilnehmen möchte, findet alle Informationen zu den be -
teiligten Geschäften und Veranstaltungsorten ab dem 13. April in einem Flyer, der in den Treffpunkt-Rodenkirchen-Geschäften ausliegt.
Zusätzlich sind die Details ab dem 20. April auch digital über die Kunstmeilen-App auf der Homepage abrufbar.
Sonntag, 19. April 10:00 bis 16:00 Uhr Gemeindebasar
Ev. Kirchengemeinde Köln-Rodenkirchen, Sürther Straße 34, Köln, Eintritt: frei
Freitag, 24. April, Samstag, 25. April, Sonntag, 26. April, Montag, 27. April, Uhrzeiten im Kalender Kölner BilderBogen
Puppenspiel „Rabe Socke: Alles wieder beste Freunde!“
Brunosaal, Klettenberggürtel 65, Köln, Eintritt: ab 12,00 €
Samstag, 25. April 14:00 bis 16:00 Uhr Führungen durch das Diakonie-Dorf Diakonie Michaelshoven, Pfarrer-te-Reh-Str. 1, Köln, Eintritt: frei
Sonntag, 26. April 15:00 bis 16:30 Uhr Führung: Auf den Spuren von Heinrich Böll in der Südstadt Teutoburger Straße / Ecke Alteburger Straße, Köln, Eintritt: 12,00 €
Dienstag, 28. April 18:00 bis 19:00 Uhr Operetten- und Opernabend Maternus SeniorenCentrum, Hauptstraße 128, Köln, Eintritt: frei
Das Porträt des Monats
Einmal im Monat porträtieren wir einen besonderen Menschen aus unserer Stadt. Im März haben wir uns mit Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Salem aus Köln-Rodenkirchen getroffen und ein kleines Interview geführt:
• Name:
Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Salem
• Geboren in: Wernigerode
• Familie: verheiratet, 3 Kinder
• Was machen Sie beruflich? Ich bin Urologe.
• Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Ich liebe es, mit meinen Kindern mit dem Skateboard durch das Veedel zu fahren. Dann bin ich ein großer Fan von Gesellschaftsspielen, wie beispielsweise Karak. Um fit zu bleiben, mache ich regelmäßig Yoga.
• Wo ist Ihr Lieblingsort im Veedel?
Der Gottesweg in Sülz – es gibt so viele verschiedene Geschäfte im kleinen Umkreis.
• Was macht für Sie Ihr Veedel im Besonderen aus?
Der Stadtbezirk hat relativ wenig Zu- und Abwanderung. Viele Familien leben hier seit Generationen und dementsprechend ist das Bild des Veedels auch sehr gemischt, von Jung bis Alt.
Kölsches
Wöderboch
Die kölsche Sproch, oder auch die kölsche Mundart, ist ein rheinischer Dialekt, den es zu erhalten gilt. Mit unserem kleinen kölschen Wöderboch wollen wir unseren Beitrag dazu leisten und hier und da zum Schmunzeln anregen. Quelle: Peter Caspers und Adam Wrede
• Was ärgert Sie in unserer Stadt? Es wird wie überall zu viel gebaut und es gibt zu viel Verkehr und Stau.
• Wo würden Sie leben, wenn nicht hier? Wenn nicht in Sülz, dann in Griechenland …
Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Salem
• Tipp für den Kölner Süden? Ein Besuch im Weißhauskino oder zu Karneval in den Traditionskneipen.
• Wo trifft man Sie in der Regel im Veedel? Mit dem Fahrrad am Rhein.
• Ihr Wunsch an den Kölner BilderBogen? Immer am Puls des Veedels bleiben.
Herausgeber: Kölner Bilder-Bogen Verlag GmbH, Geschäftsführer Ralf Perey, Marcus Becker | Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Ralf Perey, r.perey@bilderbogen.de
Anzeigen: Marcus Becker, m.becker@bilderbogen.de, Herbert Hafeneger, herbert.hafeneger@koeln.de, Jo Schmitz, j.schmitz@bilderbogen.de Produktion und Gestaltung: Medienwerkstatt Horn, www.mwhorn.de | Imagebilder und Grafiken: Shutterstock, stock.adobe.com
Korrektorat: Veronika Roman | Mitarbeiter dieser Ausgabe: Steffi Broch, Engelbert Broich, Christof Gladow, Franko Fischer, Laura Fritz, Justine Holzwarth, Martina Reims, Reinhold Rombach.
Sekretariat: Ulrike Perey, u.perey@bilderbogen.de
Postbezugspreis: 36 Euro inkl. MwSt und Versand pro Jahr.
Druck: Küpper Druck GmbH & Co. KG, Toyota-Allee 21, 50858 Köln, Telefon: 02234 9499900, www.kuepperdruck.de In Gedenken an Helmut Paul Thielen: * 10. Oktober 1950 - † 28. Mai 2024
Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, keine Gewähr. Der „Kölner BilderBogen” wird an Banken, Sparkassen und Einzelhändler verteilt und kann schriftlich beim Verlag bestellt werden. Außerdem liegt unser Heft bei vielen Rodenkirchener Arztpraxen, Friseuren, in Restaurants und Ämtern zum Lesen und Mitnehmen aus. Es gilt die Anzeigenpreisliste Januar 2025. Alle Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit Genehmigung des Verlages und gegen Urheberschutzgebühr weiter verwendet werden.
Gender-Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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