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Vorweg
Liebe Klönschnack-Leserin und werter Klönschnack-Leser
Die Sicht auf das Leben und Treiben bei uns im Lande ist so vielschichtig wie das Leben bunt ist. Staunend oder zumindest mit hochgezogenen Augenbrauen blicken viele Teile der Welt auf uns. Aber wie sehen wir uns dabei eigentlich?
In der Einschätzung durch den Rest der Welt leben wir im Schlaraffenland, sehen aber selbst mehrheitlich (?) schimpfend, meckernd und nörgelnd auf alles, was uns ausmacht und was um uns herum geschieht.
Schümann, Chefredakteur und Herausgeber Hamburger Klönschnack
Oder ist es nur das Laute, das die HassSchreier so hervorhebt? Ist den meisten Bewohnerinnen und Bewohnern dieses 83-Millionen-Landes namens Deutschland Zufriedenheit und Gelassenheit zu attestieren, weil sie zufrieden, gelassen und ohne Schnappatmung in unserem Land leben?
Gewiss, es gibt immer etwas zu kritisieren, zu bemängeln und zu verändern. Notwendigkeiten werden übersehen und Ungerechtigkeiten sind da. Aber unterm Strich besitzen wir doch eine Lebensqualität, die selbst lautstarken Gegegenstimmen
häufig den Wind aus den Segeln nimmt.
Selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger dieses Landes müssen antreten, unsere Zukunft, unsere Demokratie und unseren Wohlstand im Auge zu behalten und verteidigen zu können und zu wollen.
Als in Europa nicht gerade unbedeutend, sollten wir weiterhin für den europäischen Schulterschluss stehen. Wir sollten ihn fördern und in Sachen Lebensqualität, Recht, Kultur und Sozialem ein Geben und Nehmen auf allen Ebenen unterstützen.
Basis dafür ist auch die Erkenntnis, dass es uns gut geht – nicht nur in den Elbvororten. Ein gerüttelt Maß Zuversicht, Erkenntnis und die Wahrnehmung positiven Lebens gehören dazu, auch wenn es nicht immer leicht fällt.
Ihnen wünsche ich heitere Sichtweisen herzlich Ihr Klaus Schümann
Übrigens: „Nur wer im Wohlstand lebt, schimpft auf ihn.“ (Ludwig Marcuse)
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Tim Holzhäuser (-63), tim.holzhaeuser@kloenschnack.de Sophie Rhine (-24), sophie.rhine@kloenschnack.de Anna-Lena Walter (-20), anna-lena.walter@kloenschnack.de Michael Wendland (-14), michael.wendland@kloenschnack.de oder: redaktion@kloenschnack.de Autorinnen dieser Ausgabe Harriet von Schwerin Lektorat
Andreas Sommer (-21), andreas.sommer@kloenschnack.de Kleinanzeigen
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Haushaltsverteilung, Auslage an Kiosken, Tankstellen, Gastronomie etc. und im Abonnement – in den Stadtteilen Othmarschen, Flottbek, Nienstedten, Blankenese, Sülldorf, Iserbrook, Osdorf, Rissen, Ottensen sowie in Schenefeld und Wedel (Schleswig-Holstein). Vertrieb
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Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Nachdruck oder sonstige Wiedergabe und Veröffentlichung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, elektronische Datenträger und Fotos wird keine Haftung übernommen. Nicht namentlich gekennzeichnete Fotos sind redaktionseigene Fotos. Erscheinungsort und Gerichtsstand ist Hamburg.
Hamburger Klönschnack ... man sieht sich!
5 Inhalt
11 Finn Ole Ritter, Landesvorsitzender FDP Hamburg
14 Rosario Then de Lammerskötter: Zukunftsforum
PERSÖNLICHES
Wer, was und wann?
16 Wie steht es um den Einzelhandel im Westen?
Ereignisse rund um die Menschen 8
INTERVIEW DES MONATS
Finn Ole Ritter, Landesvorsitzender FDP Hamburg 11
MENSCH DES MONATS
Dr. Rosario Then de Lammerskötter, Vorsitzende Zukunftsforum Blankenese 14
LEITARTIKEL I
Wie steht es um den Einzelhandel? Die Stimmung im Hamburger Westen. 16
LEITARTIKEL II
Der Welthandel aus Hamburger Sicht Wie geht es dem Groß- und Außenhandel angesichts der globalen Krisen? 22
ARTIKEL
Flaute auf dem Wochenmarkt
Ein Aufruf 15 Neubauprojekte Osdorf und Othmarschen Viele neue Wohnungen sind geplant. 26 Kraftwerk Wedel wird abgeschaltet
Das Ende ist in Sicht. 27 Mathe in den Schulen Nachhilfe bald für alle? 28
Am 1. Juni erscheint die nächste Ausgabe gedruckt und am 27. Mai als E-Paper.
Anzeigenschluss für Juni ist Freitag, 15. Mai.
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Peter Wohlleben
Ohne sie gäbe es kein Leben, wie wir es kennen und doch bleiben sie meist unsichtbar: Bakterien. In seinem neuen Buch »Bakterien –die heimlichen Helden« (ET 4.5.2026) öffnet Peter Wohlleben die Tür zu einer faszinierenden Welt, die unseren Alltag, unseren Körper und sogar das Klima entscheidend mitgestaltet.
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Di., 31.3.: Andreas ist erst einmal in Amerika und besucht seinen neugeborenen Enkel. Ob er wiederkommt?
Mi., 1.4.: Kaffeemaschinenklassiker – das Wetter: „Hoffentlich wird‘s nun endlich mal wärmer!“, seufzt Anna-Lena.
Mi., 15.4.: Herrliches Wetter!
Mit Iced Matcha Latte spazieren Anna-Lena und Sophie gut gelaunt über den Biomarkt zum Käsekauf.
Mo., 20.4.: Andreas wieder da. Washington muss nun ohne ihn klarkommen.
Di., 21.4.: Anna-Lena: „Ab welchem Jahr ist Essen der Sex des Alters?“ – Tim: „Definiere es für dich selbst und verrate es bitte nicht.“
Mi., 22.4.: Olympischer Laufschritt in der Redaktion: Drucklegung Sonderheft „Olympia“ und Finale der Mai-Ausgabe. Medaille an die Kaffeemaschine ...
Do., 23.4.: Elias ist für den Boys-day da. Mit einer großen Ladung Süßigkeiten.
Perfekt, so kurz vor Druck! Fr., 24.4.: Es ist offiziell Frühling! Der vierte Erdbeerstand zwischen Bahnhof und Redaktion hat eröffnet!
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Di. Mediterrane Garnelenpfanne mit Peperoni & Tomaten
Mi. Hühnerfrikassee mit Spargel, Champignons und Reis
Do. Zartes Roastbeef mit Bratkartoffeln und Gurkensalat 18,99 €
Fr. Rotbarschfilet mit dreierlei Kartoffelsalat zur Auswahl
Vom 11.05. – 15.05.
Mo. Spargelcremesuppe mit Kalbsklößchen
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Di. Wiener Kalbsgulasch mit Pilzen & Butterspätzle
Pikantes Asia Rindergeschnetzeltes mit Basmatireis
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Persönliches
Bettina Tietjen,
TV-Moderatorin beim NDR („Das Rote Sofa“ u. a.), ist ja nun auch nicht mehr die Jüngste. Aber als toughe Menschenkennerin erleben Zuschauer die Frau immer wieder mit Begeisterung. In der kommenden Ausgabe von SIXTYUP – Das Magazin für Leute mit Lebenserfahrung –erzählt die inzwischen 66-Jährige aus ihrem Leben und ihrem Alltag. Autor Jörg Marwedel traf die Moderatorin im Schanzen-Café und war ganz Ohr ...
Jürgen Wendt,
Hanoveraner mit Bezug zu einem weltbekannten Max LiebermannGemälde, erklärte Jacob-Direktorin Judith Fuchs-Eckhoff ein bislang anonymes Mädchen und eine überraschende Verbindung in die Gegenwart: „Im Zentrum steht Irma Jacob, die auf dem berühmten Liebermann-Gemälde ‘DieTerrasse des Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten an der Elbe‘ zu sehen ist, das 1902 auf der Lindenterrasse des Hotels entstand.“ Das kleine Mädchen am weißen Tisch am Kopfende der Gesellschaft blieb lange eine anonyme Figur der Kunstgeschichte. Heute lässt sich ihre Identität nachvollziehen – über ihren Enkel. Jürgen Wendt stellte vor einiger Zeit den Kontakt zu Hoteldirektorin Judith Fuchs-Eckhoff her und berichtete, dass seine Großmutter Irma Jacob das Kind auf dem Gemälde sei. Jahrzehntelang war die Figur anonym – erst durch familiäre Erinnerungen, Dokumente und Recherchen ließ sich ihre Identität eindeutig zuordnen. Jürgen Wendt erinnerte sich daran, wie seine Großmutter von den Besuchen des Malers erzählte. Für die Kunstgeschichte entstand dabei eines der bekanntesten Bilder aus Liebermanns Hamburger Zeit.
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Christoph Albrecht,
Vorstandsvorsitzender beim Sportverein Komet Blankenese, wurde für sein langjähriges Engagement geehrt. Im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Hamburger Rathaus wurde ihm Ende April die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes 2025 überreicht.
Die Auszeichnung würdigt sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Sportbereich. Er ist seit über 45 Jahren in unterschiedlicher Funktion bei Komet ehrenamtlich aktiv und hat sich in dieser Zeit nachhaltig für Sport und Gemeinschaft verdient gemacht. Mit der Verleihung wird sein langjähriger Einsatz offiziell vom Hamburger Senat gewürdigt – ein sichtbares Zeichen für Engagement, Beständigkeit und Gemeinsinn.
Anke Klahn,
ehemalige Schülerin (damals Anke Sostmann) an der Blankeneser Frahmstraße, freut sich schon auf den Juni. Ein nicht ganz alltägliches Jubiläum steht 17 ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Abgangsklasse von 1966 ins Haus. Die noch immer befreundete Gruppe trifft sich 60 Jahre nach Schulende für zwei Tage in Friedrichstadt zur Jubiläumsparty. Verständlicherweise addiert sich die touristische Grachtenfahrt durch das malerische Städtchen mit Anekdoten aus der Schulzeit, die beim geselligen Abendessen ihren schmunzelnden Austausch finden – und was man mit seinem Leben seitdem so gemacht hat.
Petra Avenarius,
Blankeneser Gastwirtin („Riva“ in der Bahnhofstraße und das Restaurant „Malizia Beach“ am Strandweg) eröffnet in Sieseby im Kreis RendsburgEckernförde in Schleswig-Holstein ihr drittes
Restaurant. Der „Schlie Krog“ an der Schlei stand zwei Jahre leer bevor Petra Avenarius sich des Gasthofs annahm. Zunächst hat sie an der Schlei von Donnerstag bis Sonntag geöffnet.
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klönschnackt ...
SCHALL UN ROOK
Du fürchtest düt, maakst di enen Kopp üm dat, plaanst bannig veel, allens för de Katt.
Meest kümmt dat anners as du dinken deist, worüm du mit dat Dinken blots dien Tiet verkleist.
So un so kannst du se nich tofatenkriegen, un so kaamt Utsicht, Bang un Plaag to’n Swiegen.
Seker kannst du höpen, lachen, Leder singen. Dat Füer brennt un de Flammen warrt verslingen.
Maak allens denn so, as du dat würklich wullt, maak dat glücklich! hartlich! leeflich! göttlich!
Ik heff keen Bild dorvun!
Geföhl is allens; Tokumst is Schall un Rook.
www.dietuedelband.de
Ahnungen
Lieber Vater, sag mir bitte; Ich hör jede Nacht die Schritte. Können das die Ahnen sein?
Opa, Oma und die andern, können die im Haus rumwandern? Und nicht nur im Mondenschein?
Liebes Kind, lass die Gedanken über alle die Verwandten die zu uns je kamen. War‘n sie bald auch aus der Welt Erbten wir doch gutes Geld Ahnten das die Ahnen?
Der Sabbelbüdel
BELANGLOSES · BEWEGENDES · EMPÖRENDES
Sagt der Eine: „Bitte, nach Ihnen ...!“ – Antwortet der Andere: „Danke, das ist sehr freundlich!“ – Meint der Dritte: „Ich war aber vorher!!“ – Meckert das Kind: „Der drängelt sich vor!“ – Sagt die Frau an der Kasse: „Hier kommt jeder dran!“ – Ruft einer von hinten: „Können Sie sich bitte mal einigen ...!“ – Sagt dessen Frau: „Lass uns die andere Kasse nehmen!“ – „Da steht jemand mit vollem Wagen, das bringt nix!“, meint er. – Dar- aufhin sie: „Dann nörgel doch hier nicht rum!“ – „Gehen Sie doch zum Selbstzahlerterminal!“, meint ein jüngerer Mann am Ende der Schlange. – „Was ist das denn?“, fragt er, „muss ich hier nicht selbst zahlen?“ – Daraufhin sie: „In Zukunft gehe ich lieber wieder allein einkaufen!“ – Er: „Oh, du nun wieder ...“ – Die Kassiererin: „Der nächste bitte!“ – „Ich bin dran...“, meint der andere. – „Also, so geht das nicht ...!“ – „Können Sie mir sagen, wo ich Leinsamen-Yoghurt finde?“ – Eine Flasche fällt hin, ein Hund bellt, die Kassiererin verdreht die Augen ...
... Finn Ole Ritter, Vorsitzender des FDP-Landesverbands Hamburg
„Reinen
Wein einschenken ...“
Die FDP ist eine Kleinpartei geworden. Umfragen zufolge rangiert sie sowohl auf Länder- als auch auf Bundesebene unterhalb der Fünfprozenthürde. Woran liegt das? Ein Gespräch über Bestand und Erneuerung.
Unser Chefredakteur Klaus Schümann, der dieses Interview initiiert hat, meinte letztens etwas wehmütig: Es sei schade, dass die liberale Stimme zu verstummen drohe. Einem Erstwähler erklärt: Was ist die liberale Stimme für Sie persönlich und warum droht sie gerade zu verschwinden? Ja, ich glaube, so geht es vielen Menschen. Gefühlt würde etwas fehlen, wenn die FDP mit ihren liberalen Werten nicht mehr da wäre. Und momentan ist die Herausforderung, das Gefühl in eine konkrete politische Richtung zu übertragen.
Dem Erstwähler würde ich sagen, dass
Also, wir haben auch schon mal überproportional gewonnen bei den jungen Wählern, als wir noch in der Opposition waren. Da haben wir signalisiert, dass wir Dinge verändern können, gerade bei Themen, die Zukunft und Jugend betreffen.
Man sieht ja auch, dass viele junge Wähler zur AfD abwandern und ich glaube nicht, dass das aus politischer Überzeugung passiert, sondern aus Protest. Die wollen das verstaubte politische Establishment wachrütteln. Die Fähigkeit, das zu tun, haben sie mal mit uns verbunden. Das ist momentan verloren gegangen, da müssen wir neue
Aber wir sind momentan in Umfragen in vielen Parlamenten nicht mehr vertreten und da stellt sich die Frage, wie viel Zeit wir für einen Erneuerungsprozess haben. Trotzdem reicht es aus meiner Sicht nicht, nur in Talkshows zu sitzen und draufzuhauen, um gewählt zu werden. Da haben die Leute eine berechtigte andere Erwartung.
Im Hamburger Westen ist die FDP relativ stark. Was machen Sie hier anders als auf Bundesebene? Oder liegen die teilweise zweistelligen Ergebnisse einfach an einem spezifischen Wahlvolk, das hier zufällig lebt? Neben dem Hamburger Westen gibt es noch andere Stadtteile, wo wir ganz gut abschneiden. Das sind Viertel, in denen Menschen Mut hatten, ins Risiko gegangen sind, ihr Leben lang viel geleistet haben, um einen gewissen wirtschaftlichen Erfolg zu erlangen. Leute, die sich anstrengen, dann auch mal auf dem zweiten Bildungsweg studieren oder Unternehmen gründen. In solchen Vierteln sind wir zu Hause mit unseren liberalen Werten und dem Aufstiegsversprechen. Ich finde, wenn man sich angestrengt hat und ein gewisses wirtschaftliches Niveau erreicht hat, ist es auch nicht Aufgabe des Staates, das Ergebnis anzugleichen.
Diese Erzählung von jemandem, der sich nach oben gearbeitet hat, ist attraktiv und das gibt es ja auch. Statistiker sagen uns aber deutlich, dass der Wohlstand gerade in den erwähnten Vierteln in hohem Maße vererbt wird. Widerspricht das nicht Ihrer Schilderung? Damit sprechen Sie die Erbschaftssteuer an und auf das Thema, wie man mit großen Erbschaften umgeht.
Darauf läuft es hinaus, ja.
Sie haben Recht, es widerspricht etwas dem Leistungsgedanken und wir müssen in der Partei diskutieren, wie wir damit umgehen, wenn jemand leistungsfrei ein großes Vermögen bekommt. Erneuerung heißt ja auch, dass nicht alle Inhalte und alle Einstellungen, die wir über Jahrzehnte vertreten haben, noch up-to-date sein müssen. Ich kenne auch viele Unternehmer, die es als höchst ungerecht empfinden, wenn sich einige abmühen und andere setzen sich ins gemachte Nest.
„Wir sollten den Fokus nicht auf einzelne Steuern legen.“
Auf der anderen Seite sage ich aber auch ganz klar, dass Werte auf dem Papier nicht immer jemanden reich machen. Oftmals handelt es sich um Unternehmensvermögen. Ich glaube auch, dass wir generell nicht den Fokus auf einzelne Steuern setzen sollten, nicht getrennt über Erbschafts- und Einkommenssteuer sprechen sollten, sondern über ein Gesamtsteuerreformpaket, das vor allem die zu hohe Besteuerung des Lohneinkommens beendet.
INTERVIEW DES MONATS
Das führt uns zum Thema Sozialversicherung und Rente. Immer höhere Besteuerung von Lohneinkommen – wir wissen alle, warum das passiert. Wir haben gigantische Fehlbeträge bei der Rente, die eine Reform erzwingen werden. Was ist aus Ihrer Sicht der entscheidende Hebel?
Ich glaube, dass man den Leuten reinen Wein einschenken muss. Das Sicherungssystem Rente funktioniert schon seit Jahren nicht mehr. Das ist keine Raketenwissenschaft, sondern liegt an der Demografie. Das Umlageverfahren, der Generationenvertrag, der wurde durch die Politik schon vor Jahrzehnten gekündigt.
Und das so offen, dass jeder, der einen Taschenrechner bedienen kann, sieht: Es wird nicht funktionieren. Ja, es gibt kein Erkenntnisproblem. Jeder weiß, dass das System eigentlich insolvent ist. Und trotzdem wird weiterhin daran rumgebastelt. Das wäre so, als wenn ich Ihnen ein Geschäft anpreise, das insolvent ist. Aber Sie müssen trotzdem investieren!
Was wäre der Hebel, auf den Sie setzen würden, um das zu ändern? Es gibt es verschiedene konkrete Modelle in der Diskussion. Die Aktienrente. Das war die Richtung, die schon die Ampel, wie auch immer man die fand, angestoßen hat. Es muss viel mehr Kapitaldeckung in das System reinkommen. Da geht es auch nicht darum „Heuschrecken“ zu finanzieren, sondern über Kapitaldeckung die Lücke zu schließen. Wer 40 Jahre lang in aktienbasierte ETF spart, mit einer Rendite von vier bis sechs Prozent, der verdoppelt und verdreifacht sein Kapital. Wer auf diesem Gebiet durch falsche Behauptungen Ängste schürt, der produziert Armut. Da sind wir wieder bei dem Grund, warum die FDP gebraucht wird.
Die langfristige Rendite von Aktien ist empirisch belegt, aber für die Vergangenheit und die war vergleichsweise ruhig. Heute sorgt allein die Trump-Regierung gefühlt für einen Crash alle sechs Wochen. Ich kann vollauf verstehen, wenn Leute gerade heute in Hinblick auf die Rente vorsichtig an den Kapitalmärkten agieren.
Zweitens: Meiner Ansicht nach kann eine von Kapitalmärkten gedeckte Rente dazu führen, dass Politik für Aktionäre gemacht wird. Wir sehen das bei Trump. Der stoppt die Eskalation immer dann, wenn die Kurse stark fallen. Das kann man in seinem Fall positiv bewerten, aber es sind auch Szenarien denkbar, in denen das Regieren mit Blick auf Aktienkurse gesamtgesellschaftlich schädlich ist. Es gibt kein System, das hundertprozentig funktioniert. Wenn Sie heute junge Leute befragen und wissen wollen, ob die ihre künftige Rente als sicher betrachten ...
… dann sind die eher pessimistisch, das stimmt.
Eben. Und wir hatten auch in den letzten Jahrzehnten Krisen. Die Ölkrise, die Dotcom-Blase und jetzt halt Trump. Aber wenn Sie regelmäßig Geld investieren, 30 oder 40 Jahre lang, dann kaufen Sie während solcher Schwächephasen ja auch günstig ein. Das muss man den Leuten erklären. Da gibt es noch zu wenig Verständnis, auch in der Schule.
Als weiteres Risiko an einer kapitalmarktgedeckten Rente sehen Kritiker eine drohende Zweiklassenrente.
Es gibt Menschen, die arbeiten zum Beispiel in sozialen Berufen, sind für die Gesellschaft hochgradig wichtig, verdienen aber wenig. Wie sollen die eine adäquate Rente ansparen? Unterschiede in der Rente entwickeln sich und sind für mich grundsätzlich auch okay. Wenn jemand beim Konsum spart und Geld anlegt, dem kann ich das nicht zum Vorwurf machen. Aber natürlich muss der Staat dafür sorgen, dass keiner auf der Straße landet und sich grundlegende Sachen nicht mehr leisten kann.
Als FDP sind wir daher für ein Dreisäulenmodell aus gesetzlicher Rentenversicherung, betrieblicher Altersvorsorge und einem Altersvorsorgedepot. Jeder Angestellte kann es sich leisten, in dieses Depot 60 Euro pro Monat einzuzahlen und darauf sollte die Politik hinarbeiten.
Ein weiteres Thema, mit dem die FDP immer in Verbindung gebracht wird, ist die Debatte um die Vermögenssteuer. Die lehnen Sie ab. Man könnte nun aber argumentieren, dass es sehr wohl Länder mit einer Vermögenssteuer gibt und diese eben nicht zu Kapitalflucht führt. Ich glaube man tut sich keinen Gefallen damit, wenn man Deutschland mit anderen Ländern vergleicht, wenn es um einzelne Punkte wie die Vermögenssteuer geht oder auch die Erbschaftssteuer. Unsere Grundlagen sind anders. Wir haben eine Staatsquote von über 50 Prozent und reden die ganze Zeit um das Verteilen und nicht um das Erwirtschaften von Vermögen.
Meine Aufgabe ist Ihnen zu sagen: Natürlich ist das realistisch! Wenn die FDP wieder eine Mehrheit hat oder in Verantwortung steht mit Partnern, die unsere Sichtweise teilen. Ich erinnere mich noch an Friedrich Merz, der das Steuerthema ja auf einem Bierdeckel abhandeln wollte: 25, 35, 45 Prozent, ohne die ganzen Ausnahmen.
Mhm. Das hat er 2003 gesagt, oder?
Vor 23 Jahren …
Da fand ich ihn wirklich stark und jetzt sieht man, was er stattdessen produziert. Unser Grundsatzprogramm beinhaltet immer noch eine extrem breite Steuerreform zur Vereinfachung. Hier und dort ansetzen ist zu kurz gedacht.
Niemand, der rechnen kann, glaubt, dass wir mit kleinen Einzelmaßnahmen die Einnahmen nennenswert steigern und Deutschland wieder wettbewerbsfähig machen. Das geht einfach nicht.
Friedrich Merz nach seiner Vereidigung als Bundeskanzler. Der CDU-Politiker galt als Hoffnungsträger für eine große Steuerreform. Das war 2003.
Ich würde gerne nochmal auf die liberale Idee zurückkommen, über die wir eingangs gesprochen hatten. Nach all dem, was Sie bisher gesagt haben, sehe ich weiterhin eine Kluft zwischen Anspruch und Realität. Da ist einerseits die Forderung nach Leistung. Die soll jedem ökonomischen Erfolg ermöglichen. Die berühmte Chancengleichheit. Andererseits sagen uns empirische Studien, dass Deutschland sozial und ökonomisch hochgradig undurchlässig ist.
Sie wollen wieder auf Ihren Ansatz einer breiten Steuerreform hinaus, die alle Bereiche umfasst. Da muss ich als Bürger aber fragen: Ist das ein realistisches Unterfangen in unserem politischen System? Ist es realistisch, für eine komplexe Steuerreform eine Mehrheit zu erzielen?
Der Schulerfolg hängt vielfach vom Elternhaus ab. Die Berufswahl hängt vom Elternhaus ab. Die Vermögenssituation hängt vom Elternhaus ab. Natürlich nicht in jedem Fall, aber statistisch.
Überspitzt formuliert könnte ich also sagen: Bei der Chancengleichheit sind wir ein Entwicklungsland. Für die Liberalen ein großes Problem in meinen Augen.
diskutieren.“
Eigentlich finde ich dieses Gespräch richtig gut, weil Sie genau die Themen ansprechen, die wir angehen. Chancengleichheit ist ein ur-liberales Thema.
Auch mich als FDP-Landesvorsitzenden macht es wahnsinnig, wenn jemand aus Steilshoop, Mümmelmannsberg nicht die gleichen Chancen hat wie jemand aus Blankenese. Ich würde alles dafür tun, dass jedes Kind die gleiche Startchancen hat, die Möglichkeit, einen guten Abschluss zu machen und ein Unternehmen zu gründen. Insofern müssen wir Kinder unabhängig vom Elternhaus fördern und das Potenzial des Kindes in den Mittelpunkt stellen und nicht seine Herkunft.
Das würde ein erheblich besseres Bildungssystem verlangen. Sie verweisen aber schon jetzt auf die hohe Staatsquote in Deutschland. Widersprechen Sie sich da nicht selbst? Nein, das ist nicht widersprüchlich. Wir sehen Kernaufgaben des Staates, also zum Beispiel Bildung und den Rechtsstaat, das Gewaltmonopol. Der Staat muss Rahmenbedingungen setzen, damit eine wirtschaftlich erfolgreiche Basis entsteht. Aus dieser
Basis finanzieren sich die Aufgaben, die wir als wichtig definiert haben, also Bildung, Justiz, Sicherheit ... Da muss der Staat bestmöglich aufgestellt sein, da sollten wir nicht einmal drüber nachdenken, Geld rauszuziehen. Diese Bereiche sind entscheidend für unsere Zukunft. Wir haben nun mal keine Rohstoffe in Deutschland.
Zwei Fragen habe ich noch. Eine ist ein bisschen persönlich. Wir alle wissen, dass Leistung mehr Spaß macht, wenn man Erfolg hat. Das ist bei der FDP gerade schwierig. Gibt es Tage, an denen Sie angesichts der Umfragewerte keine Lust mehr haben? Sie sind selbst als Unternehmer tätig und könnten auch sagen, jetzt reicht es mir, jetzt kümmere ich mich nur noch um meinen eigenen Betrieb. Gibt es solche Tage? Auf jeden Fall. Es wäre gelogen, wenn ich das nicht zugeben würde. Aber ich bin seit meinem 20. Lebensjahr unternehmerisch tätig und auch im Unternehmerleben gibt es solche Tage. Wenn die Woche richtig blöd losgeht, dann denkt man ja auch „Gott, wo soll das enden?“. Aber ich habe gelernt, immer wieder ein Licht am Ende des Tunnels zu erzeugen.
Natürlich ist es schöner, wenn man 15 Prozent Zuspruch hat. Was mich letztendlich aber trägt, sind die liberalen Werte. Diese Werte sind noch immer bei den Leuten vorhanden, werden nur momentan nicht mit der FDP als politische Kraft verbunden. Und weil ich das nicht verstehe, bin ich so motiviert, zu den Leuten zu sprechen und zu sagen: „Hey, du sagst gerade genau das, was wir vertreten. Warum wählst du uns eigentlich nicht?“
Letzte Frage: Olympia in Hamburg, ja oder nein? Ja.
Warum?
Weil wir in der FDP und ich auch persönlich mehr Chancen als Risiken sehe. Die Handelskammer, die Versammlung Ehrbarer Kaufleute und all die anderen Stimmen aus der Wirtschaft versprechen sich davon etwas Positives für die Stadt. Das kann man nicht ignorieren.
Herr Ritter, vielen Dank für das Gespräch.
Autor: Tim Holzhäuser Mail: tim.holzhaeuser @kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-63
ZUR PERSON: Finn Ole Ritter
Der gebürtige Hamburger (48) ist seit 2025 Vorsitzender der FDP Hamburg. Er ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann sowie Versicherungsfachmann und ist unternehmerisch tätig. Er wurde 2004 Mitglied der Jungen Liberalen Hamburg und war 2011 das erste Mal Mitglied der Bürgerschaft. Innerhalb der FDP steht er für eine wirtschaftsliberale, zugleich pragmatisch ausgerichtete Politik, die sich an den Ideen des Soziologen und Liberalismus-Theoretikers Ralf Dahrendorf orientiert.
Stärkere Besteuerungen von Erben? Für Ritter kein Tabu-Thema. „Das müssen wir
Mensch des Monats
Dr. Rosario Then de Lammerskötter: „Ich möchte ermutigen – jeder kann etwas bewirken.“
Dr. Rosario Then de Lammerskötter setzt sich gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen für ein lebenswertes Blankenese ein.
Wenn Kleines Großes bewirkt
Vor der eigenen Haustür anpacken und damit die Welt verbessern? Das geht! Wie das funktioniert berichtet Dr. Rosario Then de Lammerskötter, Geschäftsführerin des Zukunftsforums Blankenese.
Mit einem herzlichen Lächeln öffnet mir Dr. Rosario Then de Lammerskötter die Tür. Ihr Heim ist offen und freundlich, genau wie meine Gastgeberin. Voller Energie berichtet die Geschäftsführerin des Zukunftsforums Blankenese, was sie persönlich antreibt, aber auch was es mit dem Verein eigentlich auf sich hat.
Wir sind uns bereits einige Male im Rahmen ihres Engagements für das Dorf begegnet, beispielsweise beim 17-UN-Ziele-Schulfest auf dem Blankeneser Marktplatz, bei einer Adventsaktion vor dem Martini Block, wo Passanten ihre Zukunftswünsche bei Punsch und Keksen an einem kleinen Tannenbaum manifestieren durften. All das sind sichtbare Aktionen im Ort, wo sich Jung und Alt aktiv beteiligen. Doch was macht das Zukunftsforum Blankenese genau? Die Arbeit des Vereins begann bereits vor 15 Jahren und trägt bis heute eine starke Idee in sich: Die Überzeugung, dass man lokal – direkt vor der eigenen Haustür – Einfluss auf die großen Fragen unserer
Dr. Rosario Then de Lammerskötter: „Wir als Zukunftsforum Blankenese möchten einen Rahmen für direkte Partizipation und aktives Beteiligen bieten.“
Etwas Bewegen möchten die rund einhundert Mitglieder des Zukunftsforums alle – die einen passiv durch Spenden, die anderen aktiv durch Mitwirkung an Aktionen. Gute Beispiele für die nachhaltige Arbeit des Vereins im Dorf sind die Blumenbeete entlang der Blankeneser Bahnhofstraße, die solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) Blankenese und der Fahrradtag mit den Schulen. Weniger sichtbar ist die intensive Vernetzungsarbeit innerhalb und außerhalb Blankeneses. Besonders wichtig ist dem Forum dabei der Ausbau von „lokalkraft“, hier vernetzen sich ähnliche Initiativen in Hamburg. „Die Stadtteile haben keine eigene Verwaltungsstruktur. Viele Themen laufen über die Bezirke, während Stadtteile selbst kaum über Kompetenzen, Personal oder Budgets verfügen. Hier sehen wir Potenzial für eine engere Zusammenarbeit.“
Zeit nehmen kann. Die Geschäftsführerin erläutert: „Es geht nicht nur um soziale Begegnungen, sondern auch um Vernetzung im Stadtteil und darum, gemeinsam etwas zu bewirken. Es geht um Selbstwirksamkeit – und darum, die eigenen Talente, die eigene Zeit und Ideen einzubringen, um die Zukunft im Sinne kommender Generationen zu formen.“
Das Motto des Forums lautet: „Den Stadtteil von morgen heute gestalten.“ Then de Lammerskötter sagt: „Wir möchten einen Rahmen für direkte Partizipation und aktives Mitmachen bieten. Es geht um Verantwortung – über das Private und Familiäre hinaus. Wir möchten Demokratie an der Basis stärken und lebendig halten.“
Bereits in ihrer Heimat Venezuela studierte sie Jura und arbeitete für eine staatliche Stiftung zur Armutsbekämpfung. In Hamburg vertiefte sie ihr Wissen in europäischem und deutschem Wirtschaftsrecht. „Mir ist wichtig, Zusammenhänge zu verstehen. Was kann ich schon im Kleinen tun, um etwas zu verändern?“
Aktuell arbeitet das Zukunftsforum mit der evangelischen Kirche und weiteren Akteuren an der Belebung des Blankeneser Marktplatzes. Gemeinsam mit der Interessengemeinschaft möchte es das Projekt „Stark in Blankenese“ (Vorsorge und Katastrophenschutz) vorantreiben. Im Rahmen von „Blankenese miteinander“ engagieren sich die Mitglieder an Schulen und entwickeln Formate, wo Schüler aktiv mitwirken können. Zudem arbeitet das Forum an einer Nachhaltigkeitskarte für das Dorf, sowie an einem modernen Mobilitätskonzept.
„Mein Wunsch ist es, dass Menschen ihre Talente entdecken und einsetzen, um Gutes zu bewirken. Dank des Zukunftsforums kann ich etwas der Gesellschaft zurückgeben und optimistisch in die Zukunft blicken – ich freue mich auf neue Mitstreiter.“
Autorin: Anna-Lena Walter Mail: anna-lena.walter@ kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-20
ZUR PERSON: Dr. Rosario Then de Lammerskötter
ist 55 Jahre alt und wurde in Venezuela geboren, lebt aber seit 28 Jahren in Blankenese – länger als in ihrem Geburtsland. Mit ihrem Mann hat sie zwei Kinder groß gezogen. Sie ist Juristin und verfügt über einen Magister in Handelsrecht.
Weiterhin hat sie europäisches und deutsches Wirtschaftsrecht studiert und an der Uni Hamburg in internationalem Wirtschaftsrecht promoviert.
Einsatz für die Zukunft
Wochenmarkt in Blankenese
Flaute auf dem Wochenmarkt?
„Wir sind da!”
Der Blankeneser Wochenmarktstandbetreiber Patric de Haan fragt sich, was mit dem Blankeneser Wochenmarkt los ist. Bleiben die Kunden weg? Und wenn ja, warum?
Liebe Blankeneser ... ich stelle fest, dass ihr vermehrt den Wochenmarkt meidet. Was mir vollkommen unerklärlich ist… WIR SIND DA, waren es immer. Für euch ... ihr wart da ... für uns ... bis dieser unsägliche, für mich auch heute noch vollkommen unnötige Umbau des Marktes seinen Anfang nahm. Ich entspringe mütterlicherseits einem Kulturkreis, in welchem Wochenmärkte Teil des Gemeinschaftssinnes und -wohles sind.
Mittlerweile schleicht sich das Gefühl ein, dass unsere Kunden uns das anlasten.
Aber: WIR KÖNNEN NICHTS
DAFÜR!!!
Wir hatten kein Veto-Recht. Angefangen beim nächtlichen Abholzen dreier schöner, alter und ehrwürdiger Bäume, bis hin zu einer unsinnigen Bepflasterung und einer mittigen mit einem Alibi-Bäumchen bestückten Sitzgelegenheit die super „attraktiv“
Patric de Haan: „... es kommen auch deshalb keine Tagesbewerber mehr nach Blankenese,
weil das Publikum ausbleibt!“
einen Stromkasten beherbergt.
Wie lächerlich ist DAS denn?! Der ganze Platz wurde aufgerissen, es gab zig Möglichkeiten, mehr daraus zu machen, um zum Beispiel einen Springbrunnen zu bauen.
Nur mal so als Denkansatz ...
Aber nein, irgendein dilettantischer Mensch hat sich da verwirklichen wollen. Jedes Mal, wenn ich das hässliche Markthaus sehe, frage ich mich, wann eines Nächtens jemand daherkommt, um das Kupfergedöns abzutragen um es dann zu gewinnbringend zu verscherbeln … Ach ja, nicht zu vergessen die stirnseitig konzipierte Bühne, die Kultur versprach, in welcher Form auch immer… Fehlkonstruktion, mehr gewollt als gekonnt … den Anrainern fällt wohl ein Stein vom Herzen, dass das auch künftig wohl so bleiben wird.
Dieser Umbau hat fast vier Jahre gedauert. Wir wurden hin und
hergeschoben, zu einem Nichts von Markt komprimiert, wieder auseinandergerissen ... und plötzlich hören wir, dass etliche Kunden anderweitig einkaufen ... zum Beispiel auf dem Flottbeker Wochen-Markt ...
Da mag das Argument aufkommen, dass die Attraktivität und das Angebot der Stände in Blankenese zu wünschen übrig lassen ... Es ist ganz einfach: Es kommen auch deshalb keine Tagesbewerber mehr nach Blankenese, weil das Publikum ausbleibt.
Wie wird das Geschrei dann groß sein, wenn unser Markt hier sterben sollte! Tja, und am Geld kann das Wegbleiben unserer Kunden gerade hier in Blankenese wohl nicht liegen ...
Wäre schön, wenn wir wieder zueinander fänden ...
Ihr Patric de Haan vom Blankeneser Wochenmarkt
BLANKENESER WOCHENMARKT Öffnungszeiten
Der Wochenmarkt auf dem Blankeneser Marktplatz vor der Kirche ist an diesen Tagen geöffnet:
Dienstag, 8 bis 14 Uhr
Mittwoch, 9 bis 13 Uhr
Freitag, 8 bis 16/18 Uhr
Sonnab., 8 bis 13 Uhr
Montag, Donnerstag und Sonntag geschlossen
Der Winter liegt hinter uns. Es zieht die Menschen wieder nach draußen. Die Straßen füllen sich, Cafés beleben die Plätze – und doch bleiben die Passantenzahlen hinter den Erwartungen zurück. Ein Widerspruch, der Fragen aufwirft. Zeit also, einen genaueren Blick auf unsere Einkaufsmeilen zu werfen: Wie steht es um den Einzelhandel im Westen?
Die Sonne lacht über der Blankeneser Bahnhofstraße, Passanten tummeln sich. Der Frühling regt zum Bummel durch das Dorf an.
Der Einzelhandel
Lebendig, persönlich, lokal
Farbenfrohe Blumen, fröhliche Postkarten und frühlingsleichte Stoffhosen stechen mir ins Auge. Es ist Mittwoch, die Sonne scheint. Mein Weg führt mich durch die Blankeneser Bahnhofstraße, vom Verlag geht es in Richtung Wochenmarkt. Hier und da bleiben Passanten stehen, betrachten die Waren und Angebote in den Schaufenstern. Viele Bummler tragen Einkaufstaschen, grüßen Bekannte, schnacken, lachen. Es herrscht reges Treiben –anders als die großen Einkaufsstraßen der Innenstadt, kann sich Blankenese scheinbar nicht über mangelnde Passantenzahlen beklagen.
Laut einer Messung des Unternehmens Hystreet verzeichneten Hamburgs beliebteste Einkaufsmeilen Anfang des Jahres eine sinkende Besucherfrequenz. So schlenderten 17 Prozent weniger als 2025 auf der Spitalerstraße, primär witterungsbedingt. Klar ist: Der Einzelhandel ist gezeichnet von Strukturwandel, Fachkräftemangel, hohen Mietkosten und zögerlichen Kunden. Werfen wir also einen Blick vor unsere Haustür: Hat der Handel Handlungsbedarf?
Oliver Diezmann, Vorstand IG Blankenese:
„Der Blankeneser Einzelhandel überzeugt mit außergewöhnlichen, hochwertigen Angeboten und wird durch ein breites kulinarisches Spektrum perfekt ergänzt.“
u Blankenese
Ich treffe mich mit Oliver Diezmann, erster Vorsitzender der Interessengemeinschaft Blankenese zu einer Ortsbegehung. Schnell wird klar, Blankenese bietet auch aus kaufmännischer Sicht neben einen attraktiven Mix aus inhabergeführten Fachgeschäften, Gastronomie, Lebensmitteln, Dienstleistern, Bildungs- und Gesundheitsangeboten zudem vertraute Traditionsbetriebe. Das idyllische Dorf verfügt über einige Standortvorteile: Bahnhof, Marktplatz, Kino, Bücherhalle und Parkplätze. Neben Einheimischen (13.487 Stand: 2024) zieht
es Tausende Touristen an. Das spüren die Geschäftsleute. „Wer entlang der Blankeneser Bahnhofstraße ein Gewerbetreibender ist, kann sich in der Regel über rege Laufkundschaft freuen“, so Diezmann. „Die Nebenlagen haben es schwerer. Da müssen die Kunden schon gezielt hinwollen.“
Kerstin Thieme, Inhaberin des Weinhaus Röhr, befindet sich in der sogenannten Nebenlage. Sie berichtet: „Das Weinhaus Röhr ist seit 1946 in Blankenese verwurzelt. Und nicht nur das Weinhaus ist hier zu Hause, sondern auch wir. Viele unserer Kunden ken-
Buchbinder Thomas Erdmann, Nienstedten: „Herausfordernd ist, dass es wenig Laufkundschaft gibt –und die meisten Menschen keinen Buchbinder brauchen. Außerdem sind die Mieten hier hoch.“
nen wir lange, manchmal schon in zweiter oder dritter Generation. Und die Blankeneser genießen gerne, aber bewusst und sind an fundierter Beratung und Hintergründen interessiert. Zudem schätzen wir die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn und das gute Netzwerk im Dorf.“
Nachgefragt bei Oliver Diezmann, wie die Stimmung unter den 100 Mitgliedern der Interessengemeinschaft sei, antwortet der Vorsitzende: „Optimistisch!“
Die Saison geht jetzt endlich richtig los, die Menschen haben wieder Lust, durch die Geschäfte
Leerstand in Blankeneser B-Lage.
Nienstedten trifft sich bei Dante.
Juliane Thies
Rissens beschauliche Einkaufsmeile
zu bummeln. Bei dem Gang wird deutlich, dass wenige Objekte leer stehen. „Die meisten Flächen sind bereits vergeben. Blankenese kann sich in diesem Jahr auf tolle neue Angebote freuen!“, so Diezmann.
u Nienstedten
Beschaulich geht es an der Nienstedtener Straße zu. Einige Passanten erledigen kleinere Besorgungen, eine Dame berichtet, dass sie besonders den Frischemarkt und die Buchhandlung schätze.
Der Einzelhandel hier reicht von exquisit bis traditionell. Auffällig ist der Leerstand. Traditionsgeschäfte (z. B. der Schuster) geben aus Altersgründen auf – oder sie finden keinen Nachfolger. Alt eingesessen ist die Buchbinderei Erdmann (Kanzleistraße).
Thomas Erdmann betreibt noch traditionelles Handwerk. Neben seiner Werkstatt im Hinterhof hat er zusätzlich an der Straße seinen Papermoles Store, wo er hochwertige Papierprodukte herstellt. „Auch ich muss mit der Zeit gehen und werde zum Ende des Jahres Änderungen vornehmen.“
Leerstehender Pavillon am Rissener Ortseingang.
Weiter berichtet er: „Leider haben in der Kanzleistraße viele Geschäfte über die Jahre zugemacht, unsere Lage wird also unattraktiver.“
Immerhin versuchen sich einige Unternehmer an etwas Neuem: Statt eines klassischen Fleischers gibt es Sushi, die Weinbar wird zur Tapas-Bar, Leerstand mutiert zum Pop-up-Store oder Kunstraum. Bereits ansässige Geschäfte nutzen die Gunst der Stunde und verlagern ihren Standort – von der Randlage hin zum zentralen Dorfkern. Hier herrscht unter den Anwohner scheinbar eine gewisse Uneinigkeit, wo sich das Zentrum befindet. Traditionell ist der Marktplatz zentral, nahe der Kirche. Die Straßenführung in Nienstedten ergibt aber eher den Eindruck, dass sich das zentrale Geschehen rund um das Eiscafé, die Apotheke, den Drogeriemarkt und die Bushaltestelle verlagert. Immerhin finden sich hier weitere Geschäfte wie Einrichter, Boutiquen, die Bank und ein Restaurant. „Früher hatte Nienstedten eine lebendige Gastro- und Kneipenkultur“, erinnert sich Anwohner Hajo S., „das hat Menschen aus anderen Stadtteilen magisch angezogen. Ein nennenswertes Nachtleben haben wir kaum noch im Dorf.“
ort seit Jahren erfolgreich. Vor einiger Zeit hat sie gemeinsam mit Ute Knapp von „Das Fachwerk“ einen gemeinsamen Conceptstore (Mode trifft Floristik) ins Leben gerufen. Hier tut sich etwas, ansonsten wirkt Nienstedtens, als ob es aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden möchte.
Stefan Moog, Vorstand Gemeinschaft Rissener Kaufleute: „Wir arbeiten eng mit anderen Organisationen im Ort zusammen, denn um etwas zu erreichen, geht das nur zusammen. Das halten wir für den Schlüssel.“
u Rissen
Die Wedeler Landstraße wirkt belebt. Jede Parklücke ist belegt. Beim Bäcker, direkt neben der Sparkasse, tummeln sich viele Gäste, Passanten schlendern entlang der Schaufenster. Auf den ersten Blick bietet die gemütliche Einkaufsmeile einen einladenden Mix aus Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie und Dingen des täglichen Bedarfs. Und doch gibt es auch hier viel Leerstand. Auffällig sind die vielen Kosmetikund Nagelstudios, die sich an Textilreinigungen anschließen.
Immerhin bleibt die beliebte Buchhandlung erhalten. Arne Meyer-Abich führt das Geschäft seit Januar diesen Jahres weiter. „Wir haben treue Kunden, die unser sorgfältig ausgesuchtes Sortiment und die persönliche Beratung schätzen – für mich war klar, dass ich die Buchhandlung übernehme.“
Birgit Euler-Engelhardt, Inhaberin der Modeboutique Markt26 ist an dem Stand-
Blickfang ist natürlich der leere Pavillon direkt an der Zufahrt zur Meile. Dabei haben sich Gastronomen diesen Platz scheinbar komplett erschlossen: Hier gibt es Fast Food aller Art, ein Eiscafé und eine Dorfkneipe. Der Rundgang durch Rissen weckt in mir gemischte Gefühle: Traditionshäuser wie Topf & Deckel der Metallwarenhändler, die Alte Apotheke, die Buchhandlung und das Restaurant La Fattoria stehen neben modernen, oft schnell wechselnden Angeboten wie Handyshops und Änderungsschneidereien. Eine spannende Mischung aus Alt und Neu? Dabei fehlt es den vielen Kaufleuten keineswegs an Ideen oder Engagement. Immerhin entwickeln sie tolle Veranstaltungen und beteiligen sich gern an der Organisation von Festen und Ähnlichem.
Sülldorfs Ladenzeile –die Stellung halten.
Apotheker Stefan Moog, erster Vorsitzender der Gemeinschaft Rissener Kaufleute, berichtet: „Das Rissener Quartier macht sein intimer und persönlicher Charakter aus; mit vielen inhabergeführten Geschäften in einem guten Branchenmix.“ Er weiß aber auch, dass Rissen mit einem generellen Strukturwandel zu kämpfen hat.
Segelmacher Thomas Sperl, Sülldorf: „Sülldorf könnte mehr für seine Kaufleute tun. Wir sind gespannt, wie sich das Gebiet nach dem Neubau am Bahnhof verändert.“
Melanie Peters ist junge Unternehmerin, engagiert führt die seit zwei Jahren die Buchhandlung. Sie hat trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.
„Rissen ist ein liebenswertes Dorf, mein Team und ich arbeiten hier gern. Natürlich wäre es schön, mehr Platz auch für Veran-
staltungen zu haben, denn diese kommen erfreulich gut bei den Kunden an. Mit Herzblut organisieren wir Lesungen und Veranstaltungen für Jung und Alt – wir sind sehr bemüht, den klassischen Buchhandel weiterhin attraktiv für die Kunden zu halten.“ Fragt man sie und andere Kaufleute nach ihrer Stimmung lautet die Antwort: „Gemischt!“.
In Zufriedenheit mischt sich, laut vieler örtlicher Kaufleute, auch Sorge angesichts offensichtlicher Leerstände.
Stefan Moog sagt: „Für die Zukunft würden wir uns einen Bewusstseinswandel der Kunden – hin zu regionalem Kaufen wünschen. Das wäre wirtschaftlich und gesellschaftlich nachhaltig.“
Die Geschäfte ballen sich an der Iserbrooker Kreuzung und ziehen sich dann entlang der Magistrale. Viele Anwohner bedauern die Schließung der Apotheke.
Mia Cers, Inhaberin Flohkids, Iserbrook: „Leerstände bieten eine große Chance: Wenn diese mit attraktiven Konzepten gefüllt werden, kann das den Standort deutlich aufwerten.“
Wenn man an Sülldorf denkt, fallen einem sofort Bauernhöfe, Pferde und die B431 ein. Die etwas triste Einkauszeile entlang der Bahngleise an der Sülldorfer Landstraße fällt kaum auf. Passanten fehlen. Geradezu wacker halten sich der alteingesessene Reiterladen, die Apotheke, eine Fußtherapeutin und zwei Asiaten. Das Musikhaus hat bereits seit 2019 geschlossen und steht seither leer
Ich erkundige mich bei Gabriela Shahin, Inhaberin des Reiterladens, wie die Geschäfte laufen. Gut gelaunt berichtet sie: „Ich kann mich nicht beklagen. Wir bieten für den Ort genau das richtige Angebot. Meine Kunden kommen gern zu mir, weil sie meine Beratung und die Qualität schätzen – das persönliche Erlebnis.“ Natürlich wünscht sich die Kauffrau aber mehr Leben an der kleinen Ladenzeile. „Ein Café wäre eine schöne Bereicherung“, so Shahin.
Das deutliche Problem Sülldorfs ist, dass durch die Magistrale kein klares Zentrum besteht. Die Geschäfte drängen sich entlang der B431. Zwar gibt es einen großen Supermarkt, einen Bäcker und Ärzte, aber gemütlich ist es entlang der Straße nicht. Ein größerer Player ist die Segelmacherei. Die hübsch dekorierten Schaufenster ziehen die Blicke auf sich. Segelmacher Thorsten Sperl berichtet: „Wir sind seit 25 Jahren an diesem Standort. Unsere Kunden suchen uns gezielt auf, dass ist unser Vorteil. Ansonsten ist das hier leider eine recht tote Ecke.“
u Sülldorf
Einen Zusammenschluss der Kaufleute hat das Dorf nicht. Immerhin gibt es seit vielen Jahren das „Sülldorf Forum“, bestehend aus Firmen, Vereinen, Landwirten, Politikern, Bürgern und weiteren Akteuren. Auf der Festwiese beim Schäfchen Spielplatz veranstalten Institutionen wie Sportverein und Freiwillige Feuerwehr immerhin regelmäßig Feste und Veranstaltungen, aber die Kaufleute scheinen für sich noch keinen gemeinsamen Weg gefunden zu haben, ihrem Sülldorf etwas mehr Flair einzuhauchen.
u Iserbrook
Mehr Charme wünschen sich sicherlich auch die Iserbrooker für ihre Einkaufszeile. Die örtliche Ladenzeile erfüllt zwar ihren Zweck – Dinge des täglichen Bedarfs und gesundheitliche Versorgung sind hier zwar
Einziger Leerstand in Alt-Osdorf befindet sich an der Osdorfer Landstraße: Grund hierfür ist der Ausbau der Magistrale. Passiert ist seit Jahren allerdings nichts.
an der Sülldorfer Landstraße gegeben, aber wirkliche Aufenthaltsqualität bietet das Zentrum – das eine riesige Kreuzung ist – noch nicht. Der Bäcker, ein Italiener mit eigener Eisdiele, ein Asiate sowie künftig ein Dönermann möchten Kunden animieren, hier ihre Zeit zu verbringen.
Die Fertigstellung des großen Eckgebäudes an der Kreuzung führt wieder zu mehr Passantenaufkommen, denn Sparkasse, Supermarkt, Blumengeschäft, Ärzte, Friseur, Kiosk und weitere decken den Bedarf.
Weinhändlerin Bettina Bünger, Alt-Osdorf: „Mein Wunsch wäre es mit den Kaufleuten aus Alt-Osdorf noch intensiver zusammenzuarbeiten. Eine Möglichkeit könnte ein gemeinsames Straßen- oder Sommerfest sein, um das Viertel zu vereinen.“
Immerhin haben die wenigen Kaufleute entlang der Magistrale ihre Hausaufgaben gemacht: Nachhaltigkeit und Regionalität sind den Iserbrookern ein Anliegen: Der Frischemarkt, der Bio Supermarkt sowie das benachbarte Kinder-Second-Hand Geschäft gehen mit ihrem Angebot darauf ein.
Mia Cers, Flohkids-Inhaberin, berichtet über den Standort: „Eine große Herausforderung sind definitiv die Parkmöglichkeiten. Es gibt einfach zu wenig Parkplätze für die Anzahl an Geschäften und Besuchern, was es für Kunden teilweise schwierig macht, spontan vorbeizukommen.“
Laut der Geschäftsfrau gibt es ein kleines Netzwerk, „der Austausch ist sehr positiv. Perspektivisch wäre es schön, diese Vernetzung weiter auszubauen und gemeinsam Aktionen oder Maßnahmen für den Standort zu entwickeln, um die Attraktivität insgesamt zu steigern.“ Übrigens kann sich Iserbrook nicht über großartigen Leerstand beschweren. Lediglich zwei Objekte warten auf neue Impulse, dem Ort etwas mehr Leben einzuhauchen.
Wer aus der Vogelperspektive auf Alt-Osdorf blickt, stellt fest, dass sich an der Kreuzung Osdorfer Landstraße/Rugenbarg die meisten Geschäfte des täglichen Bedarfs tummeln. Über zu wenig Drogeriemärkte und Lebensmittelgeschäfte können sich die Anwohner auf jeden Fall nicht beschweren. Bedauert wird aber der Wegzug der Sparkasse. Begrüßenswert wäre die bereits in der Diskussion befindliche Tempozone, denn der Durchgangsverkehr ist hier unglaublich hoch; die Passanten queren zudem unkoordiniert die Straße.
Was auffällt ist, dass die Einzelhändler hier zwar ein großes, gemeinsames Werbeschild mit ihren Logos präsentieren, aber ansonsten scheinen die meisten ihr eigenes Süppchen zu kochen.
Bettina Bünger vom Vino Weinmarkt würde sich da mehr Austausch unter den Kaufleuten wünschen. Astrid Brockmann vom Bürger- und Heimatverein Osdorf kennt den Stadtteil genau und weiß: „Ich schätze das bunte Treiben und das dörfliche Miteinander.“
Auffällig ist: Alt-Osdorfs Zentrum rund um die kleine Ladenzeile bei der Apotheke, hat keinen Leerstand. Die Stimmung unter den Geschäftsleuten ist optimistisch, obwohl natürlich auch hier Personalmangel und steigende Kosten Themen sind. Immerhin halten sich auch hier traditionelle Geschäfte wie der Fleischer Radbruch und der Fischhändler – seit Generationen vertrauen die Kunden diesen Fachhändlern.
Idylle in Alt-Osdorf, wenn nur der Verkehr nicht wäre ...
u Othmarschen
Die Waitzstraße zählt zu den charmantesten Einkaufstraßen im Hamburger Westen. Mit zahlreichen inhabergeführten Geschäften, spezialisierten Fachhändlern und traditionsreichen Unternehmen zieht sie jährlich Tausende Kunden an.
Zig Händler sind seit Jahrzehnten familiengeführt, wie die Buchhandlung Harder, die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum feiert, die Fleischerei Hübenbecker, das Reformhaus und weitere.
Ich treffe mich mit Nikoletta Ehlers-Polyzou vor ihrem Papierhaus. Unweit ihrer zweiten Unternehmung – der Buchhandlung Harder. Sie ist Vorständin der Interessen Gemeinschaft Waitzstraße und engagiert sich mit viel Herzblut. Rund 80 Mitglieder zählt die IG Waitzstraße.
Gemeinsam machen wir einen Rundgang. Fachkundig berichtet sie über das gemeinsame Engagement für die ansässigen Unternehmer, aber natürlich auch die Anwohner.
Nikoletta Ehlers, Vorständin IG Waitzstraße: „Wir verfügen über ein außergewöhnlich vielfältiges Angebot. Die Straße entwickelt sich kontinuierlich weiter, ohne ihren unverwechselbaren Charakter zu verlieren."
„Othmarschen insgesamt leidet seit Jahren unter den vielen Baustellen. Die Geschäftsmenschen natürlich im Besonderen, weil ganze Straßen und Zufahrten für Kunden und Anlieferer gar nicht mehr passierbar waren, und zum noch Teil sind – auch in den Nebenlagen.“
Eine große Entlastung haben die Poller entlang der Parkplätze gebracht. Dank ihnen gab es seit vier Jahren keine Autounfälle mehr in der Waitzstraße. Eine große Erleichterung für alle am Ort.
Nikoletta Ehlers-Polyzou ist gemeinsam mit anderen aktiven IG Mitgliedern im stetigen Austausch mit dem Bezirksamt Altona, zum Beispiel über den Bodenbelag der Waitzstraße, der ganz schön beansprucht wirkt. „Wir sind sehr froh über den konstruktiven Austausch mit dem Amt.“
Wir passieren den Bereich, wo sich ein kleiner Platz in Richtung S-Bahn öffnet, auf dem sich einige gastronomische Betriebe versammelt haben. „Die Waitzstraße ist weit mehr als eine Einkaufsadresse: Sie ist ein
Othmarschen: Leerstand an der Reventlowstraße, an der Kreuzung zur Waitzstraße.
"Das Wohnzimmer Othmarschens" ist die Waitzstarße mit einem vielfältigen Branchen-Mix.
Thomas Sass, Inhaber des Bio-Ladens, freut sich, wenn die Baustelle vor seinem Geschäft endlich verschwindet.
lebendiger Treffpunkt und ein zentraler Ort der Nachbarschaft. Wir bieten hier moderne Vielfalt in wohnlicher Atmosphäre – wir sind das Wohnzimmer des Viertels.“
Dass die Meile attraktive Geschäftsmodelle anzieht, machen auch die aktuellen Neuzugänge deutlich: New Port, Café Lubov, Akai Restaurant, Cook da Book, Reformhaus und viele weitere. Die Fluktuation scheint natürlich, Leerstand nicht von langer Dauer. Alles in allem herrscht unter den Händlern eine optimistische Stimmung. Ich bedanke mich bei allen, die sich für mich Zeit genommen haben. Mein Eindruck ist, dass sich der Handel im Hamburger Westen insgesamt positiver Stimmung erfreut. Und: dass die Kunden ihre Locals unterstützen, denn dabei erleben sie noch echte Nähe, Qualität und Authentizität.
Autorin: Anna-Lena Walter Mail: anna-lena.walter@ kloenschnack.de
Telefon: 86 66 69-20
Wenn aus Stärke Schwäche wird: Der Hamburger Hafen ist ein solider Wirtschaftsmotor – aber gerade durch seine Vernetzung schlagen globale Krisen voll durch.
Iran, Ukraine, Taiwan ...
Wild West auf den Meeren
Erst ein Jahr Trump und der Globus steht in Flammen.
Die Folgen für eine Handelsmetropole sind schwerwiegend. Was ist seit dem ersten Zoll-Schock passiert und was sind die Erwartungen für die nächsten Jahre?
Ein Jahr ist es her, da hat der KLÖNSCHNACK Firmen und Institutionen in Hamburg nach den Auswirkungen des ersten Schocks gefragt: Am „Liberation Day“ hatte US-Präsident Donald Trump im Rosengarten des Weißen Hauses eine Tafel enthüllt, auf der Zölle für praktisch die ganze Welt aufgeführt waren. Der ungehinderte Handel mit den USA, wie er bis dahin gepflegt und geschätzt wurde, war vorbei. 2025 wurde deutlich, dass gerade die Außenhändler und Logistiker in Hamburg kalt erwischt wurden und praktisch auf Sicht fahren mussten.
Heute, ein Jahr später, kann erstmalig der „Flurschaden“ genau beziffert werden. In diesem März veröffenlichte das Statistikamt Nord brutale Zahlen.
Danach sackten 2025 die Ausfuhren der Hamburger Wirtschaft in die USA um 55,2 Prozent ab, von 5,6 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro. Ein in Friedenszeiten wohl beispielloser Kollaps.
bislang begrenzt sind. Da die US-Zölle weltweit gelten, entstehen Hamburger Unternehmen keine strukturellen Wettbewerbsnachteile gegenüber Drittstaaten.“
Heute wird auch klar: Die Schockstarre im April 2025 währte nur kurz. Auch den Akteuren in Hamburg muss damals schnell klar geworden sein, dass das Problem der tariffs nicht zeitlich begrenzt sein würde. Anpassungsstrategien mussten her. So hieß und heißt es vom Verband Deutscher Reeder, ansässig in Hamburg: „Grundsätzlich gilt: Die Ware findet ihren Weg, auch wenn sich Transportwege verändern.“
„2025 sanken die Ausfuhren nach Amerika um 55,2 Prozent – ein in Friedenszeiten beispielloser Kollaps ...“
Hinzu kamen Bemühungen, die Diversifikation zu erhöhen, also Abhängigkeiten zu verringern und das Geschäft breiter aufzustellen – durch Handelsbeziehungen mit anderen Regionen. Auch Stimmen aus Hamburg hatten 2025 von der Politik schnelle Reaktionen verlangt und die Bereitschaft, eigene „deals“ voranzutreiben.
Dementsprechend ist die Stimmung etwa beim AGA Unternehmensverband (Großund Außenhandel): „Schlechter als erhofft, aber in Teilen noch beherrschbar“, schreibt Präsident Hans Fabian Kruse auf eine Anfrage des KLÖNSCHNACK. „Der durchschnittliche US-Importzoll für EU-Waren lag Anfang 2025 noch bei knapp 2 Prozent, inzwischen gelten mindestens 15 Prozent. Für die Unternehmen bedeutet das höhere Kosten, dünnere Margen und deutlich mehr Aufwand bei Zollabwicklung und Planung.“
Die Handelskammer Hamburger bestätigt diesen Eindruck, ergänzt jedoch einen wichtigen Punkt, der uns weiter unten noch beschäftigten wird: „Gleichzeitig bleibt festzuhalten, dass die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen auf den Standort Hamburg
Das blieb nicht ohne Erfolg. Abkommen mit südamerikanischen Regionen (EU-Mercosur) sollen in diesem Jahr erstmalig angewendet werden (1. Mai). Die EU arbeitet an weiteren Regelungen mit Indien, die über 90 Prozent der bisher anfallenden Zölle abbauen soll. Auch ein Rohstoffdeal mit Indonesien kann als Reaktion auf den Kurs der US-Administration verstanden werden.
Bemerkenswert ist auch der weiterhin starke Handel mit Asien. Die Ausfuhren nach Asien nahmen im letzten Jahr laut Statistikamt Nord um 18,3 Prozent zu. Schwergewicht hier war nach wie vor China: Plus 32,9 Prozent. Das mag etwas überraschend klingen, wird China in der Presse zumeist als Wirtschaftsrivale dargestellt, der deutschen Unternehmen Markanteile abnimmt.
Wird die Bundeswehr in der Straße von Hormus eingesetzt? Minenjagboote wie die Bad Bevensen wären für den Einsatz geeignet, aber stimmt die Legitimation?
Das bedeutet jedoch nicht automatisch abnehmende Frachtmengen. Allenfalls die Richtung kann sich umkehren.
Der AGA Unternehmensverband beobachtete weiterhin vermehrte Exporte in den Euro-Raum. Es ist hier und da etwas in Vergessenheit geraten, aber die EU ist einer der größten Handelsakteure weltweit, auf einem Level mit China. Das Statistikamt Nord bestätigt diesen Eindruck: Die Ausfuhren der Hamburger Wirtschaft in die EU nahmen um zehn Prozent zu und steigen damit auf 35,2 Mrd. Euro.
All diese positiven Effekte haben die Handelsverluste mit den USA nicht kompensiert.
Dennoch, und auch das klingt nicht selbstverständlich, ist die Wirkung der US-Zölle und der damit verbundenen Handelshemmnisse auf die Hamburger Gesamtwirtschaft moderat. Das liegt zum einen an den überschaubaren Dimensionen in absoluten Zahlen. Während die Ausfuhren in die USA etwa einen einstelligen Milliardenbetrag erzeugen, sind es allein innerhalb der EU die erwähnten 35,2 Milliarden. Die USA waren für den Hamburger Handel nie das Schwergewicht.
Zum anderen ist der „Spezialisten-Bonus“ für den vergleichsweise milden Verlauf verantwortlich. In Hamburg sind viele Unternehmen tätig, die hoch spezialisierte Produkte anbieten, etwa im Bereich Pharma. Solche Produkte lassen sich nicht kurzfristig ersetzen und so hielten sich die negativen Effekte in dieser Branche auch in Grenzen. Insgesamt hat sich Hamburg von der bundesdeutschen Stagnation leicht abgesetzt. Dies bestätigte im April erneut das Statistikamt Nord im Rahmen einer vorläufigen Berechnung: Während das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2025 real um gerade einmal 0,2 Prozent wuchs, waren es in Hamburg im gleichen Zeitraum 0,8 Prozent, also das Vielfache. Hauptträger des Wachstums war das verarbeitende Gewerbe, das real um 3,5 Prozent zulegte. Hamburg ist mehr als Hafen, das erweist sich in Zeiten globaler Handelskrisen als Vorteil.
Also Entwarnung?
Nein, im Gegenteil. Jeder, der die Nachrichten verfolgt, muss erkennen, dass die Tragweite der Krisen zunimmt.
Stichwort Iran-Krieg. Hamburgs größte Reederei, Hapag-Lloyd, gab im April bekannt, dass die aktuelle Situation rund um die Straße von Hormus zu Kosten von rund 50 Millionen Euro führt – pro Woche. Das Unternehmen sieht sich derzeit gezwungen, einzelne Dienste vorübergehend auszusetzen. Schiffe werden umgeroutet, Waren auf Schiene und Straße verlagert. „Allerdings sind diese Optionen in ihrer Kapazität begrenzt und können den regulären Seeweg durch die Region nicht vollständig ersetzen“, schreibt die Reederei.
„Jeder, der die Nachrichten verfolgt, muss erkennen, dass die Tragweite der Krisen zunimmt ...“
Die Angst vor der Eskalation rund um die Straße von Hormus hat Gesichter: US-Marines der 31st Marine Expeditionary Unit gehen an Bord des amphibischen Angriffsschiffs USS Tripoli. Im Fall einer Bodenoffensive wäre dies die erste eingesetzte Einheit von Seiten der USA.
Währenddessen mehren sich Stimmen, die auf eine Schwäche des US-Präsidenten hinweisen. Donald Trump hat zentrale Wahlversprechen nicht eingelöst und verprellt Teile seiner Basis. Trumps Machtverlust könnte daher mit den midterms im November beginnen und 2028 nach seiner Abwahl besiegelt sein. Der nächste Präsident könnte Gavin Newsom, Alexandria Ocasio-Cortez, JD Vance oder Ron de Santis heißen. Was würde sich dadurch ändern?
Wenig – darüber ist man sich in Hamburg weitgehend einig. Aus dem AGA Unternehmensverband heißt es: „Protektionismus ist in den USA längst kein kurzfristiger Reflex mehr, sondern Teil eines breiteren industrieund sicherheitspolitischen Denkens. Selbst wenn sich rechtliche Grundlagen einzelner Zölle verändern oder einzelne Maßnahmen vor Gericht scheitern, spricht vieles dafür, dass Washington auf andere Instrumente ausweicht.“
Auch der Verband Deutscher Reeder
(VDR) bereitet seine Miglieder auf dauerhaft anspruchsvolle und volatilere Rahmenbedingungen vor.
Die Handelskammer steuert Zahlen bei: Laut einer Umfrage berichten 69 Prozent der deutschen Unternehmen von zunehmenden Barrieren im internationalen Geschäft – ein neuer Höchststand: „Geopolitische Spannungen, wirtschaftspolitische Interessen und sicherheitsgetriebene Industriepolitik führen dazu, dass sich viele Volkswirtschaften stärker abschotten. Vor diesem Hintergrund rückt für Unternehmen auch die Diversifizierung in neue Regionen wie Indien oder Teile Lateinamerikas stärker in den Fo-
kus. Umso wichtiger ist es, dass die EU ihre Handelsagenda aktiv vorantreibt und neue Freihandelsabkommen zügig abschließt.“
Während nun Verhandlungen über neue Abkommen forciert werden, zeichnen sich bereits neue Krisenherde ab. Trump befindet sich in seiner (wahrscheinlich) letzten Amtszeit und ist ganz offensichtlich damit beschäftigt, unter jedes außenpolitische Problem der USA einen Haken zu machen. Das heißt: Kuba und dann Taiwan.
Taiwan. Die Gewässer rund um die Insel gehören zu den Haupthandelsrouten der Welt. Störungen vom Kaliber der aktuellen Irankrise hätten hier ungleich schwerere Folgen.
Lagerhaltung auf den Frachter verlegt haben („Just-in-time“-Lieferungen) müssten von heute auf morgen die Produktion drosseln oder sogar einstellen. In letzter Konsequenz könnte China als „Werkbank der Welt“ ausfallen.
Analysten gehen aber davon aus, dass die Folgen für die USA selbst noch drastischer ausfallen könnten. Häfen wie der Port of Los Angeles sind extrem abhängig vom Handel mit China; die Schäden wären enorm – und wahrscheinlich politisch untragbar.
„Ein Konflikt im Westpazifik – das ist der Stoff, der Reeder nachts wach hält, gerade in Hamburg.“
Gerade hier liegt die Hoffnung. Amerikanische Börsenhändler haben mittlerweile den Begriff taco geprägt. Das ist mitnichten ein Verweis auf mexikanische Küche sondern ein Akronym: Trump Always Chickens Out. Zu Deutsch: Der US-Präsident bekommt jedes Mal kalte Füße und, verzeihung, verpisst sich. Eine Kerngruppe seiner Wähler sind Pensionäre, die ihre Altersvorsorge in Form von Aktiendepots halten. Aus dem Dow Jones wird so ein Disziplinierungswerkzeug. Selbst der mächtigste Mann der Welt wird von ihm regelmäßig in den Korridor der Mäßigung zurückgetrieben. Alles in allem wird sich der Handelsstandort Hamburg an die neuen Gegebenheiten gewöhnen müssen. Vielleicht gelangen wir auch zu der Erkentnis, dass es die Normalität ist und die ruhigen 90er-Jahre eine Art paradiesische Anomalie.
Ein Konflikt im Westpazifik – das ist der Stoff, der Reeder nachts wach hält, gerade in Hamburg. Die Sperrung der Straße von Hormus ist zuerst einmal ein Tanker-Problem. Wie gezeigt, schlagen die Folgen auf die gesamte Volkswirtschaft durch, aber eher mittelbar. Die großen Öltanker legen nicht in Hamburg an; der Elbhafen ist ein Standort für den Containerverkehr. Würden nun Handelswege im Westpazifik und im Südchinesischen Meer beeinträchtigt, käme es nach der Einschätzung von Fachleuten zu ungleich größeren Störungen von Lieferketten. Gerade aus der Perspektive hanseatischer Containerlogistik wäre das ein perfekter Sturm. Die Gewässer rund um Taiwan dienen als zentrale Routen für Waren zwischen Asien und Europa. Sie sind quasi die Hauptverbindung zwischen China, Südkorea, Japan und letztlich Hamburg. Die Geschehnisse rund um Iran zeigen, wie rasch es zu massiven Ausfällen, Verspätungen und explodierenden Kosten kommen kann. Die Folgen für europäische Industrien, die ihre
Autor: Tim Holzhäuser Mail: tim.holzhaeuser @kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-63
ZUR SACHE: Hamburgs wichtigste Handelspartner
Zahlen 2025, Quelle hafen-hamburg.de
Hans Fabian Kruse, AGA: „Strategisch noch gravierender wäre allerdings eine Zuspitzung im Verhältnis zwischen den USA und China, insbesondere mit Blick auf Taiwan, Halbleiter, kritische Rohstoffe und die maritimen Routen im indopazifischen Raum.“
Spatenstich in Othmarschen mit Vertretern aus Politik und Bauwirtschaft.
Wohnungen
Bau-Boom im Hamburger Westen
In Zeiten von Wohnungsnot und Stagnation ist es eine erfreuliche Nachricht: In Osdorf und Othmarschen entstehen Wohnungen und zwar in dreistelliger Anzahl. Ein Ausblick.
Stadtverdichtung hat einen durchwachsenen Ruf, erwarten doch viele aufgestockte Gebäude und zunehmendes Gedränge. Tatsächlich aber finden sich gerade im Hamburger Westen noch einige Freiflächen, die über die Jahrzehnte in Vergessenheit geraten sind.
So haben die Otto Wulff-Projektentwicklung und der Altonaer Spar- und Bauverein eG (Altoba) mit dem symbolischen Spatenstich im April den Bau eines neuen Wohnquartiers in Othmarschen begonnen. Auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes am Othmarscher Kirchenweg, das im Zuge des Bebauungsplans „Othmarschen 42“ entwickelt wird, entstehen insgesamt 83 Wohneinheiten. Das Areal war zuvor in den Sportpark Baurstraße verlagert worden und wird seit Sommer 2025 gemeinsam erschlossen.
Vorgesehen ist eine Mischung aus unterschiedlichen Wohnformen: Otto Wulff realisiert unter dem Projektnamen „Elbseits“ 21 Townhouses mit zwei Vollgeschossen, Staffelgeschoss und
Dr. Sebastian Kloth, Bezirksamtsleiter Altona: „Gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und unserer Bezirksversammlung werden wir ein neues Stück Osdorf entwickeln, in dem viele neue attraktive Wohnungen entstehen.“
mobilienaufgaben auf einem Teil der bisherigen Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne ein neues Quartier. Vorgesehen sind in den kommenden Jahren rund 350 bis 400 Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte, mit dem Ziel, insbesondere bezahlbaren Wohnraum für Beschäftigte des Bundes zu schaffen. Das Bebauungsplanverfahren „Osdorf 50“ läuft bereits, parallel wird in einem Workshopverfahren die städtebauliche Grundkonzeption entwickelt.
Das Quartier soll sich durch eine grüne, parkartige Gestaltung auszeichnen und sich behutsam in den Stadtteil einfügen. Der vorhandene Baumbestand bleibt weitgehend erhalten und wird in die Planung integriert. Herzstück ist eine zentrale, begrünte NordSüd-Promenade, die vor allem Fußgängern und Radfahrern vorbehalten ist und als Begegnungsraum dienen soll. Auch Aspekte wie Klimaanpassung und Regenwassermanagement spielen bei der Planung eine zentrale Rolle.
Teile der bestehenden Gebäude sollen erhalten und für Wohnzwecke umgebaut werden, darunter das Ensemble der sogenannten „Windmühle“. Andere, vor allem aus den 1950er-Jahren stammende Bauten, werden schrittweise abgebrochen und durch Neubauten ersetzt. Die Umsetzung ist ab 2029 in mehreren Bauabschnitten vorgesehen, sodass ein Umzug innerhalb des Quartiers möglich bleibt.
ausgebautem Keller. Großzügige Fenster, private Gärten und eine zurückhaltende Architektur sollen eine Verbindung von städtischem Wohnen und naturnahem Umfeld schaffen. Ergänzt wird das Angebot durch 20 kompakte Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, das sich eine Tiefgarage mit den Reihenhäusern teilt.
Der Altoba errichtet parallel dazu 42 öffentlich geförderte Wohnungen sowie einen Gemeinschaftsraum. Ein Teil der Einheiten ist für Frauen aus Frauenhäusern mit ihren Kindern vorgesehen, weitere entstehen in Kooperation mit der Alsterdorf Assistenz West für Ein-ElternHaushalte mit Unterstützungsbedarf. Sämtliche Gebäude werden im Effizienzhausstandard 40 gebaut und mit Wärmepumpen, Photovoltaik sowie Dach- und teilweise Fassadenbegrünung ausgestattet. Die Fertigstellung des Quartiers ist für Ende 2027 geplant.
Ein ungleich größeres Projekt wird in Osdorf entstehen. Hier planen das Bezirksamt Altona und die Bundesanstalt für Im-
Das dritte Projekt zeichnet sich auf den 30.000 Quadratmetern des 2024 geschlossenen UCI-Kinos ab, wieder in Othmarschen. Hier ist noch nichts Konkretes geplant, aber die Politik, besonders die Altonaer FDP, mahnt auf einen schnellen Beginn. Fraktionsvorsitzende Katarina Blume sieht hier großes Potenzial, allerdings nicht für Wohnungen, sondern für gut angebundene Freizeiteinrichtungen.
Autor: Tim Holzhäuser Mail: tim.holzhaeuser @kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-63
ZUR SACHE: Wohnungsbau in Hamburg
Bereits 2025 Jahr konnte Hamburg den Tiefstand beim Wohnungsneubau verzeichnen. Während auf Bundesebene die Baugenehmigungszahlen in 2024 um 15 Prozent sanken, verzeichnete Hamburg gegenüber 2023 mit 6.710 genehmigten Wohnungen ein Plus von 24 Prozent. 2025 wurden 6.734 Genehmigungen erteilt. Studien beziffern den jährlichen Bedarf allerdings auf bis zu rund 12.000 Wohnungen.
Schöne Lichtstimmung, aber auch unschöne Emissionen. Mit denen könnte bald Schluss sein.
Stilllegung
Kraftwerk Wedel geht vom Netz
Die Hamburger Energiewerke wollen das Kohlekraftwerk Wedel zum 1. Juli 2027 stilllegen. Einen entsprechenden Antrag hat der Energieversorger bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Noch aber herrscht Unsicherheit.
Man mag es kaum glauben, aber ein ärgerliches Kapitel der Lokalgeschichte könnte endlich ins Archiv wandern. „Wenn das uralte Kohlekraftwerk Wedel am ersten Juli 2027 wirklich stillgelegt wird, lassen wir hier die Sektkorken knallen!“, sagte Petra Kärgel von den Grünen in Wedel. „Das Kohlekraftwerk emittiert ja nicht nur Millionen von Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase, sondern auch regelmäßig ätzende Partikel ins anliegende Wohngebiet. Die führen schon seit Jahren zu erheblichen Sachschäden und zu großen Sorgen in der Nachbarschaft. Diese Situation war und ist absolut inakzeptabel und eine Abschaltung längst überfällig.“
Tatsächlich prüft die Bundesnetzagentur derzeit, ob das Kraftwerk weiterhin für die Stabilität des Strom- und Wärmesystems benötigt wird. Eine Stilllegung ist erst möglich, wenn die Anlage nicht mehr als systemrelevant eingestuft wird. Nach Darstellung der Hamburger Energiewerke soll dieser Punkt erreicht sein, sobald der neue Energiepark auf der Elb-
Petra Kärgel (Grüne): „Aktuell sieht zum Glück alles danach aus, dass das Megaprojekt Wärmepark sich auf der Zielgraden befindet und die Tage des Kohlefossils in Wedel endgültig gezählt sind.“
die Kraft-Wärme-Kopplung umgebaut und damit auch für die Fernwärmeversorgung nutzbar gemacht. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Werk mehrfach modernisiert, um die Laufzeit zu verlängern und technische Standards anzupassen.
Die Pläne für das Ende des Kraftwerks sind nicht neu. Bereits 2012 war eine Abschaltung vorgesehen, die sich jedoch mehrfach verzögerte. In der jüngeren Vergangenheit geriet das Kraftwerk auch wegen besagter Emissionen in die Kritik. Anwohner berichteten seit etwa 2015 über Partikelniederschläge, die insbesondere bei bestimmten Wetterlagen auftraten. Untersuchungen führten dies unter anderem auf Ablagerungen und Prozesse innerhalb der Abgasreinigung zurück. Analysen zeigten, dass die Partikel unter anderem aus Verbrennungsrückständen und Bestandteilen der Rauchgasentschwefelung bestanden. Ein toxikologisches Gutachten kam jedoch zu dem Ergebnis, dass keine relevanten Gesundheitsrisiken zu erwarten seien.
Juristisch wurde die Anlage ebenfalls überprüft. Klagen von Anwohnern gegen den Betrieb des Kraftwerks blieben erfolglos. Ein Gericht bewertete die Belastungen als nicht erheblich genug.
insel Dradenau in Betrieb geht und die Wärmeversorgung im Hamburger Westen übernimmt. Das Kraftwerk ist nämlich keineswegs nur, wie der Name suggeriert, für die Versorgung der Stadt Wedel zuständig, sondern primär für die Elbvororte in Hamburg.
Der Rückbau der Anlage ist in zwei Phasen vorgesehen. Zunächst soll das Kraftwerk in eine sogenannte Konservierung überführt werden. In diesem Zustand wird keine Kohle mehr verbrannt, die Anlage bleibt aber technisch verfügbar. Erst in einem zweiten Schritt erfolgt die endgültige Stilllegung. Dabei werden zentrale Betriebsmittel entfernt, sodass ein erneuter Betrieb ausgeschlossen ist.
Das Kraftwerk Wedel gehört zu den älteren Anlagen der Region. Es wurde zwischen 1961 und 1965 von der damaligen Hamburgischen Electricitäts-Werke AG errichtet und ersetzte ein noch älteres Kraftwerk am selben Standort. Ursprünglich diente die Anlage ausschließlich der Stromversorgung Hamburgs. Ende der 1980er-Jahre wurde sie für
Zum Energiepark Dradenau: Ursprünglich war vorgesehen, die Anlage bereits im Frühjahr 2026 in Betrieb zu nehmen und bis zum Ende der Heizperiode vollständig zu testen. In diesem Zuge hätte das Kohlekraftwerk Wedel bereits abgeschaltet werden können. Tatsächlich verzögerte sich der Bau jedoch um rund ein halbes Jahr.
Die Folge: Die entscheidende Hochlaufphase mit umfangreichen Belastungstests kann erst in diesem Herbst beginnen. Erst gegen Ende des Jahres wird erwartet, dass die Anlage stabil läuft und einen Großteil der Hamburger Haushalte zuverlässig mit Wärme versorgen kann. Ein bisschen spannend bleibt es also schon ...
Autor: Tim Holzhäuser Mail: tim.holzhaeuser @kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-63
ZUR SACHE: Energiewende in Hamburg
Die Bedeutung der Stilllegung des Kraftwerks reicht über Wedel hinaus. Hamburg hat sich das Ziel gesetzt, die Fernwärmeversorgung spätestens bis 2030 kohlefrei zu gestalten. Der Energiepark Hafen spielt dabei eine Schlüsselrolle. Langfristig soll die Wärmeversorgung der Stadt bis 2040 vollständig klimaneutral werden – vorausgesetzt, der neue Energiepark funktioniert im Regelbetrieb zuverlässig.
Was früher eher temporär war, ist heute der Standard: Mathenachhilfe für alle, über alle Altersstufen hinweg ...
Nachhilfeunterricht
Ohne Mathe geht es nicht
Im Reigen der Schulfächer spielt Mathematik eine besondere und wichtige Rolle. In den letzten Jahren hat sich ein veritabler NachhilfeMarkt entwickelt.
Nachhilfeunterricht hat sich in Deutschland über das vergangene Jahrzehnt zu einem festen Bestandteil des Bildungssystems entwickelt – insbesondere im Fach Mathematik. Was früher vor allem als kurzfristige Unterstützung bei schlechten Noten galt, ist heute für viele Familien eine dauerhafte Ergänzung zur Schule.
Die IQB-Bildungsstudie von 2024 stellte fest, dass bundesweit 34 Prozent der Neuntklässler den Mindeststandard für den Mittleren Bildungsabschluss (MSA) im Fach Mathematik nicht erfüllen. Anspruch der Schulen und Wirklichkeit klaffen also auseinander. Ergebnis: schlechte Noten, Eltern buchen Nachhilfe. Studien der Bertelsmann-Stiftung und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) datieren von 2016 und befassen sich mit Nachhilfe. „Der Anteil der 17-jährigen, die erklären, jemals Zusatzunterricht in Anspruch ge-
Dr. Thor Wegner: „Das alles kann man sehr klar und fokussiert erklären ...“
nommen zu haben, (ist) seit 2000 um knapp 75 Prozent gestiegen“, so ein Ergebnis der DIW-Studie. Mathematik ist mit Abstand das häufigste Problemfach. Kinder aus der sogenannten „Mittelschicht“ nehmen verstärkt Nachhilfe. Es geht nicht immer um schlechte Noten, auch für Schüler mit befriedigenden Ergebnissen buchen Eltern externe Unterstützung. Manchmal, um Zugang zum gewünschten Studiengang zu erhalten.
Nachfrage bei Experten. Das Abitur bereite auf ein Studium vor, „an den Unis verlangt man noch mehr“, sagt Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Er bricht eine Lanze fürs deutsche Bildungssystem. Anders als zum Beispiel in Großbritannien biete Deutschland eine breite Ausbildung mit Mathe bis zum Abi. Nachhilfe sei nicht wünschenswert, so Düll. Besser: Selbststudium und Dranbleiben. Falls die Anforderungen im Gym-
nasium zu hoch seien, solle man einen anderen Bildungsweg wählen. Düll und auch Mathe-Trainer Dr. Thor Wegner aus Blankenese betonen: Ohne Mathe geht es nicht. Düll hebt die Notwendigkeit hervor, dass junge Menschen Naturwissenschaften studierten. Unabdingbar dafür: Mathe. Wegner sagt, der Schüler gehe im Fach Mathe durch eine unentbehrliche Denkschule, die auch in anderen Fächern nützt. Es sei das einzige Fach, wo man lerne, in logischen Zusammenhängen zu denken. Wegner erläutert, die Grundlagen wie Geometrie, Bruch- und Potenzrechnen seien essenziell, um in der Oberstufe Analysis, Stochastik und Vektor-Algebra beherrschen zu können und meint: „Das alles kann man sehr klar und fokussiert erklären.“ Auf Youtube hat er Tutorials eingestellt, wo von binomischen Formeln bis Integralrechnung einiges zu finden ist. Wichtig sei es, die Herausforderungen für den einzelnen Jugendlichen zu erkennen und dort individuell anzusetzen: „Beide Hirnhälften, das bildhafte und das logische Denken, so trainieren, dass es Freude macht.“ Es sei auch gut, ein gewisses Tempo zu erreichen. Er kenne Tricks zur Übung.
Ein etwas anderes Konzept verfolgen Unternehmen wie etwa die Schülerhilfe. Dort unterrichtet ein Lehrer in Kleingruppen, was insbesondere für Oberstufenschüler, die zwischendurch sehr lange rechnen, sinnvoll ist. Geringere Kosten sind der Vorteil.
Das Blankeneser Treppenviertel ist denkmalgeschützt, wobei die gesamte Struktur aus Treppen und Gassen bewahrt wird, um das frühere Fischerdorf als Gesamtbild zu erhalten.
Kristina Sassenscheidt: „Blankenese sähe heute ohne bürgerschaftliches Engagement deutlich anders aus ...“
Wer die frühlingshaften Parks an der Elbe mit ihrem alten Baumbestand und der einen oder anderen herrschaftlichen Kaufmannsvilla besucht, durch das Treppenviertel in Blankenese oder das lebendige Ottensen spaziert, kann dabei gut vergessen, dass der baukulturelle Reichtum im Hamburger Westen gar nicht so selbstverständlich ist.
Noch in den 1960er- und frühen 1970er-Jahren wollte die Stadtplanung aus Ottensen die „City West“ machen und den historischen Arbeiterstadtteil in ein „modernes Geschäftszentrum“ mit Hochhäusern, Autobahnzubringer und Hubschrauberlandeplätzen auf dem Altonaer Bahnhof verwandeln. Die Pläne stießen jedoch auf den massiven Widerstand von Bürgerinnen und Bürgern, die auf der Straße und auf den Plätzen demonstrierten und am Ende ein Umdenken in der Stadtplanung erwirkten: Anstelle der geplanten Abrisse fand eine behutsame Stadterneuerung statt, bei der viele der Gründerzeithäuser saniert oder nachverdichtet wurden. Die ehemalige Maschinenfabrik Zeise und andere Industriebauten wurden umgenutzt und begründeten Hamburgs Tradition der Industrieumnutzungen. Dadurch konnte Ottensen seinen gewachsenen Charakter bewahren und sich gleichzeitig zu einem beliebten Wohnquartier entwickeln.
Dipl.-Ing. Kristina Sassenscheidt: „Unterstützen Sie gerne unsere Arbeit mit einer Mitgliedschaft oder Spende!“
rung, damit sich das Gebäude im Anschluss als neuer Kunst-Ort für die Elbvororte etablieren kann. Eine stete Freude ist die erhaltene historische Bebauung in Blankenese, die von ihren Besitzerinnen und Besitzern liebevoll gepflegt wird. So lassen die kleinteilige Häuserlandschaft des Treppenviertels das ehemalige Fischerdorf noch spüren, ebenso wie die Gaststätten am Elbufer und der Kaffeegarten Schuldt das beliebte Ausflugsziel um 1900. Und mit dem frisch sanierten Fischerhaus ist eines der ältesten Häuser Hamburgs wieder begehbar. Sorgenkinder bleiben leider weiterhin die leerstehende Backstein-Villa am Bahrenfelder Marktplatz aus den 1920er-Jahren oder das elegante Hochhaus des AK Altona von Werner Kallmorgen, dessen Zukunft nach dem geplanten Neubau des Krankenhauses noch völlig ungewiss ist. Umso wichtiger ist es, dass die Öffentlichkeit diese Gebäude aufmerksam im Blick behält.
Aber auch Blankenese sähe heute ohne bürgerschaftliches Engagement deutlich anders aus: In den 1990er-Jahren war das traditionsreiche Restaurant auf dem Süllberg bedroht, weil ein Großinvestor hier Luxuswohnungen bauen wollte. Zum Glück wurden die Pläne durch eine Bürgerinitiative rund um Monika Lühmann verhindert, die sich zuvor auch schon erfolgreich für den Erhalt des Blankeneser Ortsbildes am Bahnhof eingesetzt hatte. Ein etwas jüngeres Beispiel für erfolgreiches Engagement ist die Rettung und Sanierung des „Dehmelhauses“ durch die Kulturwissenschaftlerin Carolin Vogel und die Hermann Reemtsma Stiftung. Das Baudenkmal aus dem Jahr 1912 stand über viele Jahre leer und verfiel. Inzwischen kann seine kunstvolle Inneneinrichtung regelmäßig von der Öffentlichkeit bewundert werden. Und auf einem sehr guten Weg ist auch der bald 200-jährige Katharinenhof im Baurs Park: Gerade startet seine denkmalgerechte Sanie-
Der Denkmalverein Hamburg mit seinen über 1.100 Mitgliedern engagiert sich schon seit über 40 Jahren dafür, dass Hamburgs Baukultur vielfältig bleibt: Er betreibt Presse- und Lobbyarbeit, vernetzt Gleichgesinnte, unterstützt Initiativen für bedrohte Baukultur und vermittelt auf unterschiedlichen Ebenen für die Denkmäler der Hansestadt. Mit seiner Publikationsreihe „Stadt Neu!“ präsentiert er vorbildhafte Sanierungen, um die Erfolge besonders engagierter Bauherren und Architekten hervorzuheben und Lust auf Bauen mit dem Bestand zu machen.
Ein beliebtes Format für alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger ist der Podcast, den der Verein gemeinsam mit dem Denkmalschutzamt herausgibt: Bei „Denkmal im Wandern“ spaziert man gemeinsam mit Fachleuten durch denkmalgeschützte Parks oder bauliche Ensembles. Ob auf dem Fischmarkt, im Wohlers Park, auf dem Platz der Republik oder bald auch im Jenischpark – der Podcast öffnet die Augen für Baugeschichte und besondere Details und wurde dafür 2023 mit dem Medienpreis des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz ausgezeichnet.
Wer den Denkmalverein mit seiner Arbeit unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, Mitglied oder sogar Fördermitglied zu werden und sich damit ganz konkret für die reiche Baugeschichte dieser Stadt zu engagieren.
Weitere Infos zu gefährdeten, geretteten und verlorenen Gebäuden sowie zum Podcast „Denkmal im Wandern“ unter www.denkmalverein.de
Kristina Sassenscheidt
Politik
VERKEHR
CDU kritisiert gesperrten Mühlenberg
Seit 2024 ist die Einmündung Mühlenberg in die Elbchaussee dauerhaft durch Poller gesperrt. Eine Kleine Anfrage von Dr. Anke Frieling, Wahlkreisabgeordnete der CDU, an den Hamburger Senat zeigt: Die Folgen für Anwohnende und den Mühlenberger Segel-Club (MSC) wurden weitgehend ignoriert. Bootsanhänger müssen seitdem über die engen, ungeeigneten Nebenstraßen Pepers Diek und Gätgensstraße ausweichen. Der Verkehr dort ist in Spitzenzeiten von 86 auf 122 Fahrzeuge gestiegen – laut Senat aber angeblich problemlos „abwickelbar“. Die Sperrung der Zufahrt Mühlenberg dient angeblich dem Radverkehr auf der geplanten Veloroute, die allerdings nicht vor 2027 gebaut wird. Dazu Anke Frieling: „Besonders fragwürdig: Eine systematische Evaluation der Maßnahme ist ausdrücklich nicht geplant. Überprüft werden soll erst, wenn eine ‚erhöhte Beschwerdelage‘ festgestellt wird – doch eingehende Beschwerden werden vom Senat gar nicht erfasst. Der Senat hat die Sperrung des Mühlenbergs mit Verweis auf Verkehrseffizienz und Veloroutenplanung als alternativlos durchgesetzt. Die Interessen eines
SENIOREN
Das DeutschlandTicket wird günstiger
Ab dem 1. Mai können Hamburgerinnen und Hamburger ab 67 Jahren das HVV-Deutschlandticket zu einem vergünstigten Preis von 49 Euro im Monat nutzen. Wer bereits ein HVVDeutschlandticket besitzt, wird in den kommenden Tagen persönlich informiert. Das vorhandene Ticket kann weiter genutzt werden, der Preis reduziert sich automatisch ab Mai von 63 auf 49 Euro. Damit werden ältere Menschen jährlich um 168 Euro entlastet. Der SPDBürgerschaftsabgeordnete Frank Schmitt begrüßt die Einführung: „Mit dem vergünstigten Deutschlandticket für Seniorinnen und Senioren setzen wir ein Versprechen um, das wir als SPD bereits im Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl angekündigt haben.“
aktiven Segelvereins, der Regattasegler, die ihre Bootsanhänger durch enge Straßen manövrieren müssen sowie von Anwohnenden in einem engen Wohngebiet wurden dabei allenfalls am Rande berücksichtigt. Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst können die Poller öffnen. Dass dies im Ernstfall wertvolle Sekunden kostet, interessiert den Senat ebenfalls nicht. Wieder einmal geht die Fahrradpolitik mit dem Kopf durch die Wand!“
ALTONA
Volt will konsumfreie Begegnungsorte stärken
Die Volt-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona setzt sich für eine stärkere Berücksichtigung konsumfreier Begegnungsorte in der Stadtentwicklung ein. Ein entsprechender Antrag zielt darauf ab, bestehende Angebote sichtbarer zu machen und sie zugleich in neuen Quartieren frühzeitig einzuplanen.
Hintergrund ist der zunehmende Druck auf Flächen im Zuge wachsender Verdichtung. Orte ohne wirtschaftlichen Nutzen gerieten dabei häufig ins Hintertreffen, obwohl sie für den sozialen Zusammenhalt eine wichtige Rolle spielen.
„Wo Aufenthalt an Konsum gebunden ist, wird Teilhabe eingeschränkt. Gerade die Offenheit und Vielfalt Altonas brauchen Orte, die allen zugänglich sind – unabhängig vom Geldbeutel“, sagt Silke Hubert, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Volt-Fraktion.
Impulse kommen auch aus der Bürgerbeteiligung, etwa zum geplanten neuen Zentrum rund um den Bahnhof Altona. Viele Teilnehmer hätten sich gezielt konsumfreie Treffpunkte, Aufenthaltsflächen sowie Räume für Kultur und Bildung gewünscht. „Die Rückmeldungen sind eindeutig: In den meisten Beiträgen der Bürger geht es um echte Begegnungsorte im Alltag, die nicht an Konsum gebunden sind“, so Hubert. Ein weiteres Problem sieht die Fraktion in der mangelnden Sichtbarkeit vorhandener Angebote. Selbst langjährige Bewohner kennten viele Orte nicht. Das Bezirksamt soll daher prüfen, wie bestehende Daten – etwa aus dem Projekt „Sozialraum Altona“ – in
einer digitalen, nutzerfreundlichen Karte gebündelt werden können. „Viele Orte sind längst da. Aber sie werden zu selten gefunden. Wenn wir dort ansetzen, ist schon viel gewonnen“, erklärt Hubert. Langfristig fordert Volt, konsumfreie Räume fest in der Stadtplanung zu verankern. Insbesondere für neue Entwicklungsgebiete wie das Zentrum am Bahnhof Altona müsse früh geklärt werden, welche Rolle solche Orte künftig spielen. „Wenn wir diese Räume nicht von Anfang an berücksichtigen, werden sie im Wettbewerb um Flächen schnell verdrängt“, warnt Hubert.
Aus Sicht der Fraktion sind konsumfreie Begegnungsorte ein zentraler Bestandteil einer vielfältigen Stadtgesellschaft. „Konsumfreie Räume sind keine freiwillige Ergänzung. Sie sind Voraussetzung für Teilhabe, Begegnung und das, was Altona ausmacht: eine lebendige, vielfältige Stadtgesellschaft“, so Hubert.
Die geplante Umgestaltung des Altonaer Bahnhofs bietet viel Potenzial für unterschiedliche Konzepte.
Poller erschweren unter anderem den Betrieb des Segelclubs MSC.
OSDORF
CDU, Grüne und SPD initiieren verkehrsberuhigten
Rugenbarg
Mit einem gemeinsamen Antrag von CDU, Grünen und SPD setzt die Bezirksversammlung Altona ein wichtiges Signal für mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität im Herzen von Alt-Osdorf. Der Rugenbarg, der als zentrale Achse mitten durch den Ortskern führt und täglich von vielen Menschen genutzt wird, soll künftig spürbar beruhigt und für alle Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen sicherer und attraktiver werden. Dem Beschluss vorausgegangen war eine umfangreiche Beteiligung der Osdorferinnen und Osdorfer, die das Bezirksamt auf Grundlage eines früheren Beschlusses der Bezirksversammlung durchgeführt hatte. Die Rückmeldungen waren eindeutig: Viele wünschen sich weniger Durchgangsverkehr, mehr Sicherheit für Kinder und ältere
PERSONALIE
Menschen sowie eine attraktivere Gestaltung des Geschäftsbereichs. Bereits 2019 hatten 1.078 Bürgerinnen und Bürger eine Petition für eine Verkehrsberuhigung im Rugenbarg unterstützt. Der betroffene Bereich ist zudem auch viel frequentierter Schulweg für die Grundschule Goosacker und das Lise-Meitner-Gymnasium. Der Antrag sieht nun vor, auf dem Rugenbarg zwischen Osdorfer Landstraße und Am Osdorfer Born einen Tempo 20-Bereich als verkehrsberuhigten Geschäftsbereich einzurichten. Für den anschließenden Abschnitt bis zum Rugenfeld ist eine Tempo 30-Zone vorgesehen. Bisher gilt in dem Bereich für den Autoverkehr Tempo 50 beziehungsweise Tempo 30. Ergänzend sollen weitere Maßnahmen geprüft werden, die die Sicherheit erhöhen und die Attraktivität des Ortskerns stärken. Die endgültige Umsetzung erfolgt in Abstimmung mit der zuständigen Behörde für Verkehr sowie der Innenbehörde.
Neuer Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Zum 15. April hat Elias Olshausen die Leitung des Dezernats für Wirtschaft, Bauen und Umwelt im Bezirksamt Altona übernommen. Mit ihm kehrt ein altbekanntes Gesicht ins Bezirksamt zurück: Bereits von 2018 bis 2022 war Olshausen in verschiedenen Leitungsfunktionen in Altona tätig – zunächst als Abschnittsleiter Verkehrsprojekte, später als Abteilungsleiter Straßen, Mobilität und Gewässer und kommissarischer Leiter des Fachamtes Management des öffentlichen Raums. Die Position des Dezernenten war zuletzt vakant, nachdem Dr. Sebastian Kloth im Oktober 2025 das Amt des Bezirksamtsleiters übernommen hatte.
Der 40-jährige Olshausen wechselte nach seiner Zeit im Bezirksamt Altona im Jahr 2022 in die Privatwirtschaft. Dort war er unter anderem für die integrierte Mobilitätsplanung im urbanen Raum, etwa in Städten wie Augsburg und Düsseldorf, verantwortlich und leitete die Durchführung von Stakeholder- und Bürgerbeteiligungsverfahren sowie politischen Dialogen.
DISKUSSION
Die USA zwischen Demokratie und Diktatur
Woher kommt die rechtsautoritäre MAGA-Bewegung? Und wie konnte es Donald Trump gelingen, in einem Land an die Macht zu kommen, das sich selbst als älteste Demokratie der Welt versteht? Diese Fragen geht der Historiker Dr. Thomas Zimmer im Rahmen einer Diskussion im Heidbarghof nach.
Zimmer arbeitet in Hamburg als freier Autor und Publizist zur Geschichte und Gesellschaft der USA. Sein besonderes Interesse gilt den jüngeren Entwicklungen im Konservatismus sowie dem Aufstieg der radikalen Rechten. Vor seiner Rückkehr nach Deutschland im Sommer 2025 war er viele Jahre als Professor für Internationale Geschichte an der Georgetown University in Washington, D.C., tätig. Mo., 11. Mai, 19 Uhr, Langelohstraße 141, Osdorf
SPORT
Barrierefreie Shuttlebusse zu den Arenen sicherstellen
Die Fraktionen von Volt, Die Linke und Grüne in der Bezirksversammlung Altona setzen sich gemeinsam für eine bessere barrierefreie Mobilität bei Großveranstaltungen rund um das Volksparkstadion und die Barclays Arena ein. Mit einem Antrag im Mobilitätsausschuss fordern die Fraktionen kurzfristige Maßnahmen, damit mobilitätseingeschränkte Menschen die Shuttlebusse künftig verlässlich und ohne Benachteiligung nutzen können. Konkret sollen an stark frequentierten Haltestellen – insbesondere an der Haltestelle Lederstraße – klar erkennbare Bodenmarkierungen, Freihalteflächen und Rollstuhlpiktogramme eingerichtet werden. Ergänzend sollen Leitsysteme, Beschilderungen und organisatorische Maßnahmen dafür sorgen, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zügig und sicher einsteigen können.
Rollstuhlfahrer haben es rund um die Arenen nicht immer leicht.
Hintergrund sind wiederholte Beschwerden aus dem Inklusionsbeirat Altona. Dort wurde zuletzt berichtet, dass Rollstuhlfahrer bei Großveranstaltungen mehrfach keine Shuttlebusse nutzen konnten, weil ihnen kein geeigneter Zugang zum Einstieg ermöglicht wurde. Die Fraktionen betonen, dass es sich um kurzfristig umsetzbare Maßnahmen mit großer Wirkung handelt. Neben der Haltestelle Lederstraße sollen auch weitere Haltestellen im Umfeld der Arenen auf ihre Eignung für vergleichbare Lösungen geprüft werden.
Zudem soll in Abstimmung mit dem HVV sichergestellt werden, dass Fahrpersonal für die besonderen Anforderungen bei Großveranstaltungen sensibilisiert wird und barrierefreie Einstiege konsequent ermöglicht werden.
Dr. Thomas Zimmer
Elias Olshausen ist wieder in Altona.
Wirtschaft
COACHING
Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen
Das Bildungswerk der Wirtschaft für Hamburg und Schleswig-Holstein unterstützt als eine INQA-Beratungsstelle kleine und mittlere Unternehmen dabei, die digitale Transformation gemeinsam mit ihren Beschäftigten aktiv zu gestalten. Das sogenannte INQACoaching zielt darauf ab, die Arbeitsqualität, Innovationsfähigkeit und Fachkräftesicherung nachhaltig zu stärken.
Gefördert werden betriebliche Coachings zu personaloder organisationsbezogenen Veränderungsprozessen, die mit der Digitalisierung zusammenhängen. Die Unternehmen werden dabei von autorisierten INQA-Coaches begleitet – praxisnah, agil und mit klarer Einbindung der Mitarbeitenden. Das bundesweite Programm ermöglicht eine Förderung von bis zu 80 Prozent der Beratungskosten, wobei der maximale Tagessatz 1.200 Euro netto beträgt. Die Laufzeit erstreckt sich über bis zu zwölf Beratungstage innerhalb von sieben Monaten. Teilnahmewürdig sind Unternehmen mit Sitz in Deutschland, weniger als 250 Beschäftigten und einer Betriebspräsenz von mindestens zwei Jahren am Markt. Der Erstkontakt erfolgt über regionale INQA-Beratungsstellen (IBS). Das Programm finanziert sich aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Infos: www.bwh-sh.de
UMFRAGE
Fast 50 Überstunden pro Jahr: Mehrarbeit gehört für viele zum Alltag
Beschäftigte in Deutschland leisten im Schnitt 49,5 Überstunden pro Jahr – das entspricht mehr als einer zusätzlichen Arbeitswoche. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Jobbörse jobtensor.com unter 1.056 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.
Mehrarbeit ist dabei für viele längst Normalität: Jeder Zweite gibt an, regelmäßig Überstunden zu leisten. Nur 17 Prozent arbeiten nach eigenen Angaben grundsätzlich ohne Mehrstunden. Insgesamt arbeiten 70 Prozent zumindest gelegentlich länger als vertraglich vereinbart.
Beim Ausgleich dominiert Freizeit statt Geld. Vier von fünf Beschäftigten (80 Prozent) können Überstunden durch Freizeitausgleich kompensieren. Eine finanzielle Vergütung ist dagegen deutlich seltener: Nur 32 Prozent berichten von einer Auszahlung, für 64 Prozent bleibt sie Wunschvorstellung. Zugleich zeigen die Daten auch problematische Konstellationen: 19 Prozent der Befragten sagen, Überstunden würden vom Arbeitgeber vorausgesetzt und in der Regel nicht vergütet.
SOLIDES GESCHÄFTSJAHR 2025
Hamburg Airport investiert in Komfort, Zuverlässigkeit und Resilienz
Hamburg Airport blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2025 zurück: Bei stabilen Passagierzahlen hat sich das wirtschaftliche Ergebnis erneut verbessert. Das Niveau der Jahre vor der Corona-Pandemie ist noch nicht wieder erreicht. Die erwirtschafteten Mittel werden gezielt für notwendige Investitionen eingesetzt, um den Betrieb resilient aufzustellen, die Zuverlässigkeit wichtiger Anlagen auch zukünftig zu gewährleisten und den Komfort für Reisende weiter zu verbessern. Das Geschäftsjahr 2025 schließt Hamburg Airport mit einem positiven Ergebnis von 30,1 Millionen Euro ab. Gegenüber dem Vorjahr (2024: 20,4 Millionen Euro) ist dies eine deutliche Verbesserung. Treiber sind höhere Umsatzerlöse, gesunkene Energiekosten und ein konsequentes Kostenmanagement. Trotz dieser positiven Entwicklung liegt das Ergebnis weiterhin unter dem Niveau der Jahre vor 2020.
Die Passagierzahlen konnten mit rund 14,8 Millionen Reisenden auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Nachdem die Nachfrage am Flughafen Hamburg in den Jahren nach der Corona-Pandemie etwas schneller gewachsen war als an vergleichbaren deutschen Flughäfen, hat sich die Entwicklung nun stabilisiert. Insgesamt hinkt die Entwicklung deutscher Flughäfen im internationalen Vergleich jedoch weiter hinterher.
Geschäftsführer Christian Kuntsch zeigte sich erwartungsgemäß zufrieden mit dem Ergebnis.
RÜSTUNG
Lufthansa Technik: U-Boot-Jäger der Deutschen Marine zu ersten Checks in Hamburg
Die Deutsche Marine lässt ihre neuen Seefernaufklärer des Typs Boeing P-8A Poseidon erstmals planmäßig bei Lufthansa Technik Defense in Hamburg warten. Der Beginn der Arbeiten wurde am 20. April im Beisein von Hamburgs Erstem Bürgermeister und dem Kommandeur der Marineflieger gewürdigt. Für Lufthansa Technik bedeutet dies eine Premiere: Erstmals betreut das Unternehmen potenziell waffentragende Luftfahrzeuge.
Dr. Peter Tschentscher erklärte: „Hamburg ist ein starker Luftfahrtstandort und kann die Kompetenz seiner Unternehmen auch im militärischen Bereich einbringen. Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit der Lufthansa Technik mit Boeing und der Deutschen Marine im Bereich der Wartung und Reparatur der neuen P-8 Poseidon Seefernaufklärer. Es ist wichtig, dass die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands unter Beteiligung deutscher Unternehmen erfolgt und damit auch positive Wertschöpfungseffekte für unsere Wirtschaft erzielt werden. Ich freue mich, dass das P-8 Poseidon-Projekt mit Beteiligung der Lufthansa Technik in Hamburg zustande gekommen ist und wünsche allen Beteiligten viel Erfolg.“
Die Marineflieger unterstreichen die Bedeutung des Systems. Kapitän zur See Broder Nielsen sagte: „Die Marineflieger sind von strategischer Bedeutung für unsere Sicherheit. Sie stehen für die Fähigkeit, große Seegebiete schnell und wirksam zu überwachen, U-Boote aufzuklären, zu verfolgen und – wenn nötig – zu bekämpfen. Mit der P-8A Poseidon verfügen wir endlich wieder über so einen weitreichenden, vernetzten und hochmodernen U-Boot-Jäger aus der Luft.“
Die Modernisierung sei „eine sicherheitspolitische Notwendigkeit und gut investiertes Geld in
(Kommandeur
Stefan Rauscher (verantwortlicher Gruppenleiter im
Dr. Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister Hamburg), Dr. Janna Schumacher (Personalvorständin Lufthansa Technik AG), Admiral David Helmbold (Kommandeur Marineunterstützungskommando), Sören Stark (Vorstandsvorsitzender Lufthansa Technik AG)
unsere Handlungs- und Bündnisfähigkeit.“
Auch beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) wird der Start der Zusammenarbeit positiv bewertet. „Mit den beiden ersten erfolgreich durchgeführten Checks an einer P-8A hat Lufthansa Technik bewiesen, dass das Unternehmen auch ‚Marine‘ kann”, sagte Stefan Rauscher. Für Lufthansa Technik markiert das Projekt einen neuen Schritt. Dr. Janna Schumacher erklärte: „Militärisch registrierte Flugzeuge sind in unseren Hangars schon lange keine Seltenheit mehr, und trotzdem stellen die ersten Poseidon-Checks ein Novum für uns dar – erstmals
PERSONALIE
Wedel
in der Unternehmensgeschichte arbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen hier an potenziell waffentragenden Systemen.“
Aktuell durchlaufen zwei Maschinen planmäßige 90- und 180-Tage-Checks. Dabei werden unter anderem Sichtkontrollen, Wartungsarbeiten und Reinigungen durchgeführt, die insbesondere für den Einsatz in salzhaltiger Meeresluft erforderlich sind. Grundlage ist ein Vertrag mit Boeing, der neben den Checks auch Komponentenversorgung, Triebwerksüberwachung sowie Schulungen umfasst. Deutschland hat insgesamt acht P-8A bestellt, drei davon sind bereits im Dienst.
Marketing besetzt neu geschaffene Stelle des Wirtschaftsmanagers
Wedel Marketing hat zum 1. April Florian Gehre als Wirtschaftsmanager eingestellt. Die Position wurde neu geschaffen, um die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Wedel gezielter voranzutreiben und die Vernetzung zwischen Stadtmarketing, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu intensivieren. Das Team der Geschäftsstelle umfasst nun vier Personen: Florian Gehre ergänzt Claudia Reinhard sowie Monika Hardich und Alexander Fröschke.
Mit der Verstärkung baut Wedel Marketing auf einer gewachsenen Projektarbeit mit etablierten Veranstaltungen, aktiver Innenstadtarbeit und einer engen Vernetzung mit lokalen Akteuren auf und wird seine Aktivitäten in der Innenstadtentwicklung, im Standortmarketing und bei digitalen Angeboten künftig noch gezielter vorantreiben können. Ein erster Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der digitalen Plattform „Moin Wedel“, die Wedel Marketing gemeinsam mit der Stadt Wedel aufbaut.
Florian Gehre, Claudia Reinhard, Monika Hardich, Alexander Fröschke
v.l.n.r.: Kapitän zur See Broder Nielsen
der Marineflieger),
BAAINBw,
Kultur
KONZERT
Kammermusik-Festival im Jenisch Haus startet Ende Mai
Mit einem Programm zwischen Impressionismus und Klassik startet das Ensemble Obligat Hamburg seine diesjährige Kammermusikreihe im Jenisch Haus. Den Auftakt bildet das Konzert „Französische Meister“, das den Beginn des Festivals „Klangwelten und Zeiträume“ markiert. Auf dem Programm stehen Werke für Flöte, Viola und Harfe von Claude Debussy, Maurice Ravel und weiteren Komponisten. Die eher seltene Besetzung verspricht besondere Klangfarben und feine kammermusikalische Nuancen. Es musizieren die Flötistin und künstlerische Leiterin ImmeJeanne Klett gemeinsam mit
dem Bratschisten Boris Faust sowie dem Harfenisten Andreas Mildner. Der Konzertabend wird als „Feuerwerk impressionistischer Farben und Klänge“ angekündigt und soll die Vielfalt und Virtuosität dieser Epoche hörbar machen. Die Konzertreihe im Weißen Saal des Jenisch Hauses knüpft an die Tradition historischer Salons an und verbindet Werke verschiedener Epochen zu einem abwechslungsreichen Programm. Für 2026 sind insgesamt drei Konzertabende geplant.
Karten kosten 33 Euro, ermäßigt 22 Euro, und sind im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich.
Sa., 30. Mai, 19 Uhr, Baron-Voght-Straße 50, Othmarschen
BÜHNE „Hoffmanns Erzählungen“ in der Kammeroper
Die Hamburger Kammeroper zeigt im Mai Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ in einer Bearbeitung von Marius Adam. Die Inszenierung erzählt die Geschichte des Dichters Hoffmann, der sich in Erinnerungen an drei unglückliche Liebesbeziehungen verliert – zwischen Illusion, Kunst und Realität.
Das Werk verbindet romantische Opernklänge mit fantastischen Elementen und gilt als vielschichtiges Künstlerdrama über Liebe, Verlust und die Suche nach der idealen Muse. Die Produktion setzt dabei auf ein besonderes Bühnenraumkonzept und ein Ensemble, das die unterschiedlichen Facetten der Geschichte zum Leben bringt. Mehrere Aufführungen sind im Laufe des Monats geplant, darunter auch eine Dernière zum Monatsende. Tickets und Termine online: www.alleetheater.de
STRASSENFEST
Fest der Demokratie mit Live-Musik
Auf dem Rathausplatz in Schenefeld findet ein „Fest der Demokratie“ mit Live-Musik und weiteren Programmpunkten statt. Geplant ist ein Abend mit Auftritten verschiedener Künstlerinnen und Künstler sowie
Beiträgen aus dem lokalen Umfeld. Unter anderem stehen die Band Hot Banditoz sowie Inkasso Ingo, Ingrid Pöhland und Sven Kamin auf der Bühne. Zudem wird „Schenefeld, der Song“ live präsentiert. Begleitet wird die Veranstaltung von einem gastronomischen Angebot. Organisiert wird das Fest von der Stadt Schenefeld gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und Parteien aus der Region.
Freitag, 8. Mai, 18 Uhr, Rathausplatz Schenefeld
KONZERT
Preisträger des Gustav-Mahler Wettbewerbs im Ernst Barlach Haus
Klavier- und Gesangstudierende, die für ihr Können beim diesjährigen Gustav-Mahler-Wettbewerb ausgezeichnet wurden, gestalten einen Liederabend mit Werken von Franz Schubert, Gustav Mahler und zeitgenössischen Kompositionen. Das Konzert präsentiert die Vielfalt und Ausdruckskraft des Kunstlieds von klassischen Meisterwerken bis hin zu aktuellem Repertoire. In fein abgestimmten Duos aus Gesang und Klavier beweisen die jungen Studierenden aus der Liedklasse von Burkhard Kehring ihre musikalische Sensibilität und interpretatorische Reife.
So., 10. Mai, 18 Uhr, Baron-Voght-Straße 50 a, Othmarschen
KULTURKIRCHE ALTONA Sufi-Qawwali-Abend mit Fanna-Fi-Allah
Der Veranstalter Tahir Qawwal bringt mit „Music of the Mystics“ einen Abend traditioneller Sufi-Qawwali-Musik auf die Bühne. Zu Gast ist das international bekannte Ensemble Fanna-Fi-Allah, das seit mehr als 26 Jahren weltweit auftritt und die klassische Form dieser spirituellen Musik pflegt.
Unter der Leitung von Tahir Qawwal präsentiert die Gruppe Qawwali in ihrer ursprünglichen Ausprägung – ohne elektronische Elemente oder stilistische Vermischungen. Begleitet von Tabla, Harmonium und mehrstimmigem Gesang interpretieren die Musiker Texte bedeutender Sufi-Dichter wie Amir Khusrau und Baba Farid.
Sa., 23. Mai, 19 Uhr, Bei der Johanniskirche 22, Altona
Fanna-Fi-Allah spielen Sufi-Musik.
Imme-Jeanne Klett, Andreas Mildner und Boris Faust eröffnen das Festival.
BAHRENFELD
Krimilesung mit Musik: „Freud ermittelt“
Im Rahmen der Konzertreihe „Zeitpunkte“ soll anlässlich des 170. Geburtstags des Begründers der Psychoanalyse, Sigmund Freud, an die wichtigen Impulse dieses Mediziners für die Psychotherapie erinnert werden – mit einer Krimilesung. Der Schriftsteller Frank Posiadly wird Auszüge aus seinem 2024 erschienenen Kriminalroman „Freud schweigt“ (Gmeiner-Verlag) lesen. Posiadly, der seit seinem Studium der Psychologie und Journalistik in Hamburg wohnt, absolvierte das Aufbaustudium Film bei Hark Bohm, verfasste zahlreiche Drehbücher und wurde mehrfach ausgezeichnet. In „Freud schweigt“ geht es um die frühen Jahre des Wiener Arztes, der 1886 nach Hamburg reiste, um seine Verlobte Martha Bernays zu heiraten.
Sigmund Freuds Zeit in Hamburg ist Thema des Abends.
FOTO: H. MAIHOLD
Willkommen im neuen Zuhause
STADTHAUS IN OTTENSEN
Die „Traumdeutung“ von 1889 war Freuds wohl wichtigstes Buch, jedenfalls was die Breitenwirkung betrifft. Daher wird die Musik des Abends sich rund um das Thema Traum bewegen, mit Träumerei-Kompositionen von Schumann, Mendelssohn, Debussy und anderen.
Sa., 16. Mai, 18 Uhr, Lutherhöhe 22, Bahrenfeld
OSDORF Jazzfrühschoppen mit der Traditional „Old Merry Tale Jazzband“
Der traditionelle Jazz-Frühschoppen am Muttertag im Bauerngarten auf dem Heidbarghof hat längst Kultcharakter und ist aus dem Kulturleben Osdorfs nicht mehr wegzudenken. Höhepunkt ist der Oldtime-Jazz mit der Traditional „Old Merry Tale Jazzband“.
Dazu kommt eine eisgekühlte Überraschung sowie weitere kulinarische Genüsse: Erfrischende Erdbeerbowle sowie frisch gezapftes Bier, kalte Getränke, Kaffee und Kuchen auf der Terrasse vor dem Haus. Zur Stärkung gibt es Matjesbrötchen und Wiener Würstchen. Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. So., 10. Mai, 12 Uhr, Langelohstraße 141, Osdorf
Wohnung mit Stadthauscharakter im Herzen von Ottensen | 5 Zimmer | 145 m2 Wohnfläche | BJ 2003 | Schlafzimmer mit Ankleide | EBK | 2x Bäder | Gäste-WC | Parkett | sonnige Süd/ West-Dachterrasse | Kamin im Staffelgeschoss | ca. 68 m² Keller | großzügiger TG-Stellplatz | VA / EEK: C | 98 kWh | Gas-ZH | Kaufpreis € 1.380.000,- | 3,57% inkl. MwSt. Käuferprovision
WOHNUNG IN OTHMARSCHEN
Familiengerechte, neuwertige KfW 70 Maisonette-Wohnung mit Terrasse und Garten in den Othmarscher Höfen | 113 m² Wohnfläche | 5 Zimmer | BJ 2015 | LEICHT-EBK | modernes Dusch- und Vollbad | Stäbchenparkett | Keller | 1 TG-Stellplatz möglich | Fußbodenheizung | VA / EEK: B | 59 kWh | Fernwärme | Kaufpreis € 890.000,- | 3,57% inkl. MwSt. Käuferprovision
HAUS IN GROSS FLOTTBEK
Modernes Wohnen in Altbau-Juwel in idyllischer Umgebung | 197 m² Wohn- /Nutzfläche | 701 m² Grundstück | 6-8 Zimmer | BJ 1905 | kernsaniert | helle, freundliche Räume | ElternSchlafzimmer im ausgebauten DG | 2x Bäder + Gäste-WC | Kamin | Süd-/Ostbalkon | Garage | BA / EEK: D | 157 kWh | Gas-ZH | Kaufpreis € 2.385.000,- | 3,57% inkl. MwSt. Käuferprovision
Gitarrist und Sänger Luka Bloom zählt zu den wichtigsten Songwritern Irlands. Bei seinem ersten Wiedersehen mit seinen deutschen Fans nach fünf Jahren präsentierte er 2023 einen Rückblick auf Songs aus seiner 50-jährigen Karriere. Dieses Konzert war bereits für September 2024 geplant und wird jetzt nachgeholt. Tickets sind weiterhin gültig.
Di., 19. Mai, 20 Uhr, Fabrik
Legenden unter sich.
INDIE-POP „Freude“ mit neuem Album
Die Wiener Band kommt mit ihrem neuen Album „Unter Druck und zwischen
den Welten“ nach Hamburg. Gespielt und präsentiert wird eingängiger und eigenwilliger Indie-Pop. Zwölf Songs beschreiben, wie es sich anfühlt, jung zu sein in einer Zeit, in der Stetigkeit keine Säule mehr ist und politische Spielregeln gebrochen werden.
Mi., 22. Mai, 20 Uhr, Nochtspeicher
KONZERT
Silvana Estrada kommt mit neuem Album
Die mexikanische SingerSongwriterin Silvana Estrada hat ein neues Album angekündigt. „Vendrán suaves Lluvias“ entstand nach einer persönlichen Ausnahmesituation, die von künstlerischer Neuorientierung und privaten Schicksalsschlägen geprägt war.
Vampires
Wenn nicht jetzt, dann wohl nie: Die legendäre Rockband rund um Superstar Johnny Depp kommt für einen Termin nach Hamburg. Der Ticketverkauf läuft.
Erwartet wird ein Konzertabend, der Klassiker der Rockgeschichte mit eigenen Songs der Band verbindet. Zur Besetzung gehören unter anderem Johnny Depp, Alice Cooper, Joe Perry und Gitarrist Tommy Henriksen. Die Gruppe wurde 2015 zunächst als Tribute-Projekt gegründet. Der Name verweist auf einen legendären Prominenten-Club in Los Angeles, den Alice Cooper in den 1970er-Jahren mitbegründete, um verstorbenen Musikerkollegen zu gedenken – darunter Größen wie Jimi Hendrix und Jim Morrison. Aus dem ursprünglichen
KONZERT Götz Alsmann & Band
Auch auf seinem neuen Album bleibt der Entertainer dem Schlager und dessen Sprachwitz verpflichtet. Glanzstücke von 1910 bis 1965 bestimmen das Programm – aufgewertet durch echte Spielfreude und Jazz-Rhythmik. So., 24. Mai, 20 Uhr, Laeiszalle
Konzept entwickelte sich rasch eine feste Größe im Rockgeschäft. Bereits auf ihrem Debütalbum arbeiteten die „Hollywood Vampires“ mit bekannten Künstlern wie Paul McCartney und Dave Grohl zusammen. Spätestens seit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Rise“ im Jahr 2019 setzt die Band verstärkt auf eigenes Material, ohne ihre Wurzeln im klassischen Rock zu verleugnen. Die Konzerte gelten als Hommage an die Rockgeschichte – wie ein unterhaltsamer Besuch im Museum. So., 30. August, 20 Uhr, Barclays Arena
Nach ihrem Debüt „Marchita“ (2022) und einem schnellen internationalen Durchbruch – unter anderem mit einem Latin Grammy als beste neue Künstlerin – sah sich Estrada mit Rückschlägen konfrontiert, darunter dem gewaltsamen Tod einer engen Freundin. Für ihr neues Werk zog sie sich zeitweise zurück und übernahm erstmals selbst die Produktion.
Do., 7. Mai, 19 Uhr, Mojo Club
AUSSTELLUNG
You‘ll Never Watch Alone
F.C. Gundlach wurde mit seinen Modefotografien berühmt und durch seine vielfältigen Allianzen zu einer Schlüsselfigur der Fotogeschichte. Zum 100. Geburtstag zeigt das Bucerius Kunst Forum seine ikonischen Fotografien, aber auch bisher unveröffentlichte Aufnahmen sowie noch nie gezeigte Farbabzüge.
Ab Fr., 8. Mai, Bucerius Kunst Forum
Rock Hollywood
„Freude“ haben ein Konzeptalbum aufgenommen.
Götz Alsmann liebt den Schlager.
Kopf hoch mit Silvana Estrada
TRADITION AM ELBSTRAND Sicherheit beim Osterfeuer
Die meisten kommen zum Osterfeuer, um zu feiern und einen schönen Abend zu verbringen. Dass aber hinter den Kulissen viele Helfer nötig sind, damit so ein riesiges Event am Strandweg in Blankenese stattfinden kann, wissen viele nicht. KLÖNSCHNACK-Redakteurin Anna-Lena Walter durfte am 4. April dem ASB-Einsatzteam Hamburg West über die Schulter schauen. Rund 100 Ehrenamtliche und Hauptamtliche waren für ein sicheres Miteinander entlang des Strandweges im Einsatz. Darunter 25 Mitglieder des westlichen Ortsverbandes. Mit dabei war auch Sanitäterin Janne Zantz. „Wir sind ein eingespieltes Team, das schon viele Jahre ehrenamtlich beim Osterfeuer dabei ist.“
Am häufigsten sind Schnittverletzungen wegen Glasscherben, leichte Verbrennungen und Alkoholmissbrauch. „Es hält sich aber in Grenzen. Die meisten Gäste feiern unbeschadet und friedlich“, so Zugleiter Johannes Ulrich. Auf dem Blankeneser Marktplatz befand sich die Koordinationszentrale des ASB.
Fazit: Der Abend verlief friedlich und ohne größere Vorkommnisse.
FOTOS:
Beim Entzünden qualmt es ganz schön. Schaulustige zücken ihre Handys.
Einsatzfahrzeuge vor der Kirche in Blankenese. Einsatzkräfte am Leuchtturm.
Trubel beim Osterfeuer: Die Lage war ruhig und gesellig.
Zugführer Johannes Ullrich
Wunderschöner Anblick: Das Osterfeuer am Elbstrand
mit über 1000 Fotos, Infos und Preisen zu den aktuellsten Einrichtungsideen auf unserer Homepage
Panorama
VERANSTALTUNG
Iserbrooklyn kunterbunt:
Das Stadtteilfest kehrt zurück
Die Grundschule Schenefelder Landstraße (Schela) möchte das beliebte Stadtteilfest im Juni wieder aufleben lassen – bunt, fröhlich und gemeinsam mit dem ganzen Stadtteil. Das Stadtteilfest steht unter dem Motto: Eine Reise um die Welt. Alle sind eingeladen: Anwohner, Kitas, Geschäfte, Kirchengemeinde, Ehrenamtliche, Ehemalige und Sportvereine. Ihr habt Lust, eine Aktion, Musik, Spiel, Kuchen, Sport und ähnliches anzubieten?
Die Organisatoren freuen sich auf euch und eure Ideen. Einfach melden und mit dem Festkomitee absprechen, „auf welchem Kontinent“ sich das Angebot abspielt. Anmeldung bis zum 20. Mai per E-Mail: schule-schenefelder-landstrasse@bsfb.hamburg.de oder telefonisch unter: 42 89 39 20. 12. Juni, 15 bis 18 Uhr, Schenefelder Landstr. 206, Iserbrook
OSDORF
Charity-Auftakt bringt 9.500 Euro
Die diesjährige Budni- und Lindt-Osterspendenaktion im Elbe Einkaufszentrum war ein Erfolg. Besucherinnen und Besucher konnten sich gegen eine Spende oder beim Gewinnspiel am Buzzer einen der begehrten Goldhasen sowie attraktive Preise sichern – und dabei ganz unkompliziert Gutes tun. Insgesamt kamen 9.500 Euro zusammen. Allein 4.500 Mal wurde der Spenden-Buzzer gedrückt. Der gesamte Erlös geht zu gleichen Teilen an zwei Hamburger Organisationen, die sich seit vielen Jahren für Kinder und Jugendliche einsetzen: die Budnianer Hilfe e. V. und Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e. V. Gefördert werden konkrete Projekte vor Ort. „Ostern mit Herz zeigt jedes Jahr aufs Neue, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann“, sagt Gerhard Löwe, Center Manager des Elbe Einkaufszentrums.
Schela, Komet und mehr organisieren das Fest.
Martina Müller, Julia Wöhlke, Gerhard Löwe, Sabine Schwarzer (v. li.)
TALKRUNDE
Cornelia Funke trifft Karin Prien
Am 19. April luden die Blankeneser Buchhandlung Wassermann und die Blankeneser Gemeinde Akademie zu einer spannenden Diskussionsrunde ein. Die internationale Bestsellerautorin Cornelia Funke und Bundesbildungsministerin Karin Prien diskutierten dabei leidenschaftlich über Lesekompetenz, welche Bücher Kinder und Jugendliche noch begeistern, welche Rolle Schule und Familien spielen – und was sich ändern muss, damit Lesen wieder selbstverständlich wird. Moderiert wurde das Gespräch von Stefan Hauck (Börsenblatt).
Die Veranstaltung in der Blankeneser Kirche war gut besucht. Viele Gäste verfolgten den regen Austausch und stellten Fragen. Am Ende waren sich Funke und Prien einig: Lesen muss viel früher gefördert werden – auch mit Hilfe von Formaten wie „Silent Books“ oder Hörspielen. Nach der spannenden Veranstaltung brandete Applaus auf. Viele Gäste freuten sich zudem über einen kurzen Schnack – und ein Autogramm – mit der weltberühmten Kinderbuchautorin.
ALT-OSDORF
Flohmarkt und Kinderflohmarkt auf dem Heidbarghof
Seit vielen Jahren veranstaltet der Bürger- und Heimatverein Osdorf e. V. den beliebten und bunten Flohmarkt in dem schönen Bauerngarten auf dem Heidbarghof in der Langelohstraße. Viele der ausschließlich privaten Verkäufer sind bereits seit Jahren mit an Bord. Die circa 70 Plätze sind daher schnell vergeben. Neben dem Stöbern richtet der Bürger- und Heimatverein ein gemütliches Café im ehemaligen Kuhstall ein, in dem es neben Kaffee und Kuchen auch kalte Getränke zu kleinen Preisen zu genießen gibt. Die Jugendfeuerwehr Osdorf unterstützt die Veranstaltung und bietet leckere Grillwürste an. Ein Highlight ist der Feuerwehrwagen der Freiwilligen Feuerwehr Osdorf: Wie fühlt es sich an, in einer echten Feuerwehr zu sitzen? Was gibt es alles in einer Feuerwehr? Diese und alle anderen Fragen beantwortet die Feuerwehr. Jetzt anmelden unter flohmarkt.bhv-osdorf@web.de oder telefonisch nur Dienstags 16 bis 18 unter 0176 / 574 3 99 77. Standgebühr ab 15 Euro, Kinderdecke zwei Euro. Aufbau ab 8 Uhr. Tische bitte selbst mitbringen. So., 14. Juni, 9 bis 15 Uhr, Langelohstraße 141, Alt-Osdorf
Telefon 0173.920 1704
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Wir vermitteln Ihnen gern diesen Versicherungsschutz für Risiken im In- und Ausland.
Moderator Stefan Hauck, Karin Prien (Bundesbildungsministerin), Pascal Mathéus (Buchhandlung Wassermann) mit Autorin Cornelia Funke
BLANKENESE
Tauschcafé im Markthaus
Der Verein des Blankeneser Markthauses lädt im Mai bei Kaffee und Tee zu einem bunten Tauschcafé ein. Dieses soll künftig einmal im Monat stattfinden. Getauscht werden Dinge, Fähigkeiten, Tipps nach der Devise „Klasse statt Masse“. Dinge: Saubere Kleidung, Taschen, Schreibwaren/Bücher, Kurzwaren, Werkzeuge, kleinere Haushaltsgegenstände
Fähigkeiten: Vielleicht sind Sie geschickt im Reparieren kleinerer Geräte oder Kleidung. Bringen Sie dazu gern alles Notwendige mit. Dann kann das Tauschcafé auch ein Repair-Café oder eine Flickstube sein.
Tipps: Vielleicht haben Sie wertvolle Tipps zum Tauschen anzubieten – Rezepte, Antworten auf alltägliche (Haushalts)-fragen, Tipps über besondere Orte und Veranstaltungen. Dann kann das Tauschcafé auch eine Ideenbörse sein. Sie haben gerade nichts
BIBLIOTHEK
Einzigartiger
zum Tauschen anzubieten, dann kommen Sie gerne einfach so zum Klönen vorbei. Sie haben Lust, einen Kuchen zu backen und gegen Gespräche einzutauschen, Sie sind herzlich willkommen. Wichtig: Nehmen Sie nicht zu viele Dinge mit und räumen Sie am Ende alles bitte wieder auf. Mo., 4. Mai und 1. Juni, 16 bis 18 Uhr, Blankeneser Bahnhofstr. 31a, Blankenese
Schatz der Exil-Literatur
Mit Förderung der Kulturstiftung der Länder und der Hermann Reemtsma Stiftung hat die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB) einen umfangreichen Teilnachlass des Schriftstellers Bruno Frank (1887 bis 1945) und seiner Frau Elisabeth „Liesl“ Frank (1903 bis 1979) erworben. Der Bestand umfasst bisher unbekannte Briefe der Familie Mann, Korrespondenzen mit weiteren prominenten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Emigration, Filmskripte, Lebensdokumente und zahlreiche Fotos – darunter auch ein Album der Operettendiva Fritzi Massary (1882 bis 1969), Mutter von Liesl Frank. „Der Erwerb dieser wertvollen Dokumente aus dem Nachlass, den wir in enger Abstimmung mit der Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur der Universität Hamburg realisieren konnten, ist ein großer Gewinn für die Forschung und die Öffentlichkeit“, betont Prof. Robert Zepf, Direktor der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. „Das Konvolut ergänzt die bestehende Sammlung zur Exilliteratur und bietet neue Perspektiven auf eine prägende Epoche der deutschen Kulturgeschichte.“
Die SUB ist als ausgewiesene Fachinstitution für die Erschließung und Bewahrung von Nachlässen bekannt. Der Frank-Bestand wird im Autographenportal Kalliope erschlossen und damit Forschenden weltweit zugänglich gemacht. Erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert wurde der Teilnachlass beim Jahresempfang der Bibliothek am 21. April.
liefern
KONZERT
Kinder singen für Kinder
Die Hauptkirche St. Michaelis verwandelte sich am 18. April zum Konzertsaal für Kinderchöre der Hansestadt, darunter auch der bekannte Blankeneser Chor „Blankenäschen“ und „Sing it out“ vom Gymnasium Schenefeld. Auch die Chöre des „The Young ClassX“ annimierten die Gäste zum Mitsingen. Schirmherr Rolf Zuckowski sang mit dem Saal gemeinsam. Das 29. Chorfestival „Kinder singen für Kinder“ geht auf das Engagement des Lions Club Hamburg-Hoheneichen zurück. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Hamburger Abendblatt hilft e. V.“ gehen die Einnahmen des Tages an besonders notleidende Kinder der Stadt. Es kamen in den letzten Jahren bereits über 400.000 Euro zusammen.
BÜCHERHALLE ELBVORORTE
Club der verbotenen Bücher
Tausende Bücher wurden in den letzten Jahren aus amerikanischen Schulbibliotheken entfernt. Besonders Bücher über Rassismus, Sexualität, Geschlechtsidentität und Geschichte verschwinden aus den Regalen. Deutschland erinnert jedes Jahr im Mai an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten und die Verbannung von zahlreichen Autorinnen und Autoren. Die Bücherhalle Elbvororte lädt zu diesem Anlass zum „Silent Book Club Special“ ein. Hier wird genau diesen Büchern und Autoren Raum und Stimme geben. Wie bei einem Treffen des Silent Book Clubs üblich, bringen die Teilnehmer das Buch mit, dass sie an diesem Abend lesen möchten. Die Bitte für diesen Abend: Es sollte ein Buch sein, von dem man weiß, dass es aus Bibliotheken verbannt wurde.
Der Ablauf: Zu Beginn des Treffens stellen alle Teilnehmer ihr Buch vor, welches sie an dem Abend lesen möchten. Anschließend wird eine Stunde lang in Stille geschmökert. Nach einer Stunde sind alle eingeladen, sich auszutauschen. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Anmeldung: elbvororte@ buecherhallen.de.
Aus Frust wurde ein Business: Die Blankeneserin Lena Karstens hat im Juli 2025 das Label Sobrement ins Leben gerufen. Die Marke – französisch für „schlicht“ und „zurückhaltend“ – steht für hochwertige, fair produzierte Basics mit dem Lebensgefühl Südfrankreichs. Jetzt ist die erste Kollektion auf dem Markt: minimalistische T-Shirts für die ganze Familie – langlebig, nachhaltig und zu fairen Preisen. Produziert wird in kleinen Manufakturen in Europa mit Fokus auf Transparenz, Qualität und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Mit ihrem Label möchte Lena Karstens nicht nur ein Zeichen gegen Wegwerfmode setzen, sondern mit wirtschaftlichem Erfolg auch soziale und ökologische Projekte unterstützen. www.sobrement.de
KINDER
Weniger Bildschirm, mehr Hören
Mit dem Nodi Flip ist ein neues Tech-Gadget auf den Markt, das Kindern ab fünf Jahren Musik, Hörbücher und sichere Sprachnachrichten ermöglicht – ganz ohne Smartphone oder Tablet. Eltern wählen Inhalte und Kontakte per App aus, Kinder hören und kommunizieren unabhängig und sicher. Das robuste Audiogerät bietet Spotify-Anbindung, Offline-Inhalte, Lernangebote und Sprachnachrichten nur mit freigegebenen Kontakten. Es ist spritzwasserfest, stoßsicher und in einer WLAN- oder LTE-Version erhältlich. Der Clou: Kein offenes Internet, kein endloses Scrollen, kein BlaulichtBildschirm – dafür ein digitales Angebot, das auf Sicherheit, Lernen und weniger Bildschirmzeit setzt. www.nodi.kids
STYLE
Eine Liebeserklärung an Hamburg
Die Bekleidungsmanufaktur Germens hat gemeinsam mit der Hamburger Künstlerin Sandra Riedel das Designhemd „I Love Hamburg“ entworfen – eine farbenfrohe Hommage an die Hansestadt. Das limitierte Hemd vereint Wahrzeichen, Hafenflair und urbanes Lebensgefühl in einer künstlerischen Collage. Produziert wird es ausschließlich auf Bestellung – aus hochwertigen Baumwollstoffen und mit viel handwerklicher Sorgfalt. Preis: 248 Euro www.germens.shop
Markilux 6000er
Markilux Pergola Classic/Cubic
Kunst & Können
Stadtlandschaften in der Galerie Kunstkreis Schenefeld
Der Kunstkreis Schenefeld zeigt die Ausstellung „Stadtlandschaften“ mit Arbeiten von Hanna Malzahn und Carlos Montúfar. Die Präsentation vereint Malerei, Mixed Media und Aquarelle, die sich auf unterschiedliche Weise mit urbanen Räumen und Architektur auseinandersetzen.
Hanna Malzahn widmet sich seit Jahren dem Thema Urbanität. Ihre Werke bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion und verbinden malerische Elemente mit Druckgrafik, Illustration und Collage. Dabei entstehen verfremdete Stadtansichten und architektonische Fragmente, die die Grenzen zwischen Realität und Fiktion auflösen.
Carlos Montúfar, peruanisch-französischer Architekt, lebt seit rund drei Jahrzehnten in Hamburg. Viele der Gebäude seiner Wahlheimat kennt er aus eigener beruflicher Praxis. In seinen detailreichen Aquarellen setzt er sich künstlerisch mit Kirchen, Türmen und Straßenzügen der Stadt auseinander.
Bis 30. Mai, Stadtzentrum Schenefeld
Figürlichkeit in Acryl- und Collage-Technik (Elke
Harriet von Schwerin und Elke Pommée im Brillenhaus Blankenese
Zu sehen sind Acryl- und Ölbilder der Hamburger Künstlerin Harriet von Schwerin: rätselhafte Landschaften, abstrahierte Porträts und Figuren. Die Bilder entstehen im Atelier nach Zeichnungen und Fotos, aber auch vereinzelt plein air. Insbesondere die Landschaften lösen sich im Malprozess vom gegenständlichen Bild und bieten zusätzliche Seh- und Entschlüsselungsmöglichkeiten. Es ist ein eigener Stil mit impressionistischen und surrealistischen Anklängen. Weitere Bilder sind auf der website www.harrietschwerin. de zu entdecken.
Bis 15. Mai
Außerdem ist Elke Pommée zu Gast. Die menschliche Figur (meistens in Gruppen) und die Landschaft sind seit Jahren ihr beherrschendes Thema. Ihre Bilder in Acryl- und Collage-Technik zeichnen sich durch subtile Farbnuancen und durch sensible Räumlichkeit aus.
11. Mai bis 1. Juni, Am Kiekeberg 1, Blankenese
„Gegensätzliches“
im Elbmarschenhaus
Im Elbmarschenhaus in Haseldorf sind im Mai Werke des Künstlerpaars Rosa und Wolfgang Hipp zu sehen. Rosa Hipp ist seit 1975 freischaffende Künstlerin. Ihre farbenfrohen Kompositionen greifen häufig Themen aus der Literatur auf. Wolfgang Hipps Medium ist der Buntstift, mit dem er sozialkritische und literaterarische Themen aufgreift. Die Ausstellung läuft bis zum 21. Juni.
Vernissage So., 3. Mai, 11 Uhr, Hauptstraße 26, Haseldorf
„Souls & Stories“ in Nissis Kunstkantine
Gezeigt werden Werke von Maria Wiltos, Bernd Jurgeit, Flatter Zenda, Keith Zenda, Barry Lungu und Marvincicode. Die Ausstellung vereint damit unterschiedliche künstlerische Positionen von Malerei und Grafik bis hin zu Mixed-Media-Arbeiten. Maria Wiltos etwa zeigt plastische und grafische Arbeiten, die von einem lebenslangen, konsequent verfolgten künstlerischen Schaffen geprägt sind. Bernd Jurgeit knüpft mit seinen aktuellen Arbeiten an frühere Ausstellungen an und entwickelt seine persönliche Bildsprache weiter. Flatter Zenda bringt als in Simbabwe geborener und in Hamburg lebender Künstler internationale Perspektiven ein, die sich mit Themen wie Identität und kultureller Erinnerung auseinandersetzen. Bis 18. Mai, Am Dalmannkai 6, HafenCity
Die „Elphi“ ist auch mit dabei.
Landschaftsbilder überschreiten die Grenze zum Abstrakten und Surrealen. (Harriet von Schwerin)
Abstrakte
Pommée)
„Licht und Mehr“ im Rathaus Altona
Die Ausstellung von Stephanie Ochs umfasst 29 Werke in Öl auf Leinwand, die in altmeisterlicher Lasurtechnik entstanden sind – einer Malweise, die auf Künstler wie Leonardo da Vinci oder Rembrandt zurückgeht. Inhaltlich verbindet viele der gezeigten Arbeiten das Thema Wasser, das sich als wiederkehrendes Motiv durch die Ausstellung zieht.
Stephanie Ochs blickt auf 24 Jahre Ausstellungstätigkeit in Deutschland, Italien und Griechenland zurück. Am letzten Ausstellungstag wird die Künstlerin bis 14 Uhr persönlich vor Ort sein.
Bis 15. Mai, Platz der Republik 1, Altona
Altmeisterliche Lasurtechnik in Öl schafft einen romantischen Blick (Ausschnitt).
Ein Bild der Ausstellung
Ankerplatz und Horizont –Malerei von Ulrike Schreiber
Ulrike Schreiber stellt ihre Arbeiten im Wedeler Rathaus aus. Unter dem Titel „Ankerplatz und Horizont“ zeigt sie eine Auswahl ihrer Malerei, die sich thematisch mit Hafen, Meer und Landschaft auseinandersetzt. Neben klassischen Motiven sind auch neuere Werke zu sehen, in denen Schreiber ihre Bildsprache stärker abstrahiert und teils ins Surreale erweitert. Charakteristisch für ihre Arbeiten ist das Spiel mit warmen Farbtönen im Kontrast zu kräftigem Blau. Die Bilder bewegen sich zwischen Vertrautheit und Abstraktion und laden dazu ein, sich intensiver mit den dargestellten Stimmungen auseinanderzusetzen. Vernissage Mi., 6. Mai, 19.30 Uhr, Rathausplatz 3-5, Wedel
TAG DER OFFENEN TÜR
17.05.2026, 11:00 – 16:00 UHR
Herzlich willkommen im KATHARINENHOF AM HIRSCHPARK. Zum Tag der offenen Tür laden wir Sie ein, unser Haus persönlich zu entdecken. Erleben Sie die ruhige Lage am Hirschpark und spüren Sie, was Geborgenheit, Komfort und Lebensfreude bei uns bedeuten. Wir freuen uns darauf, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.
› Komfortable Zimmer
› Frische Küche & Café mit Blick ins Grüne
› Vielfältiges Veranstaltungsprogramm
› Pflege & Betreuung auf höchstem Niveau UNSERE HIGHLIGHTS:
Eine Liebeserklärung an die Nordseeküste: Am 2. Juni erscheint im Hölker Verlag das neue Kochbuch „Moin – Rezepte und Geschichten von der Nordseeküste“ von Alina Sawallisch und Susanne Sawallisch. Die beiden Frauen, die zwischen Hamburg und Föhr leben und arbeiten, verbinden darin klassische norddeutsche Gerichte mit modernen, leichten Interpretationen –ohne deren Seele zu verlieren.
Adresse: Alte Sülldorfer Landstraße 420C (in der Sackgasse)
Auf 112 Seiten finden sich neben saisonalen Rezepten auch persönliche Geschichten, Stimmungen und Wissenswertes rund um die Küste. Von deftiger Hausmannskost bis zu süßen Klassikern ist „Moin“ eine kulinarische Reise zwischen Meer, Inseln und Heimatgefühl.
Für Alina und Susanne Sawallisch ist es bereits das zweite gemeinsame Kochbuch: Ihr Vorgänger „Kaliméra“ wurde im vergangenen Jahr bereits ausgezeichnet.
Rezepte von Happkes bis Sööts
Das Buch kostet 22 Euro und ist bereits online und im Handel vorbestellbar.
Erscheint am 2. Juni
GESUNDHEIT
Ingwershots im Handumdrehen
Gesund, praktisch und nachhaltig: Das Hamburger Start-up Fatmas Hand stellt bio-vegane Getränkepasten aus frischen, natürlichen Zutaten her – ganz ohne zugesetzten Zucker und Konservierungsstoffe. Mit den Produkten Ingwerzeug, Goldenes Zeug und Chaizeug lassen sich mit nur einem Teelöffel im Handumdrehen Ingwershots, Tee, Golden Milk oder Chai Latte zubereiten –warm oder kalt.
Gegründet wurde die Marke von Destina Melissa Dogan. Die Idee entstand aus einer persönlichen Geschichte: Als ihre Mutter Fatma schwer erkrankte, suchte die Familie nach einer einfachen Möglichkeit, gesunde Zutaten wie Ingwer regelmäßig in den Alltag zu integrieren. Aus dem eigenen Tüfteln entstand schließlich das erste Produkt – das „Ingwerzeug“. Die Pasten werden aus ganzen BioZutaten hergestellt, bewusst auch mit Schalen, und sind vielseitig einsetzbar – nicht nur für Getränke, sondern auch zum Kochen oder Würzen. Ein Glas Ingwerzeug ergibt bis zu 40 Portionen und so kostet ein Ingwershot rund 30 Cent. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Verpackungsmüll. Erhältlich sind die Produkte bereits in Cafés, Restaurants und ausgewählten Märkten in Hamburg – unter anderem bei Edeka, Rewe sowie in Hofläden und Concept Stores wie Gut Wulksfelde oder Hobenköök. www.fatmashand.com
Die bio-veganen Getränkepasten
SAUCEN
Ausgezeichnet scharf
Feurig, fruchtig und handgemacht: Das Hamburger Label Olfs Hot Spize bringt mit seinen veganen Hot Sauces ordentlich Geschmack auf den Teller. Die Soßen werden in Hamburg-Altona entwickelt, gekocht und abgefüllt – aus frischen Zutaten, mit ganzen Chilis aus Süddeutschland und Österreich, ohne künstliche Zusätze und ohne raffinierten Zucker.
Von mild-fruchtig bis extra scharf reicht die Range aktuell über sieben Sorten, darunter Klassiker wie „Fruity Green“, „Smoky Purple“ oder „Pepper Red“ sowie saisonale Special Editions. Gründer Oliver „Olf“ Kiurina machte 2021 seine Leidenschaft fürs Kochen zum Beruf und entwickelte über Monate seine erste Soße – inzwischen ist daraus eine kleine Hamburger Erfolgsgeschichte geworden.
Die Soßen überzeugen auch im Ausland. Bei den britischen „National Chilli Awards“ wurden sechs von sieben Produkten ausgezeichnet. „Das ist immer eine geile Bestätigung, auch international gut anzukommen“, freut „Olf“ sich. „Deutschland ist ja nicht gerade für seine Chili-Kultur bekannt, deswegen ist es ungewöhnlich, wenn deutsche Produkte die Awards abräumen.“
Das Sortiment wurde gerade um eine neue saisonale Sorte erweitert: In Kooperation mit Influencer Paul Ripke entstand die limitierte Edition „Strawberry Pink“, die besonders gut zu Spargel, Salaten und Käse passt. Diese Sonderedition gibt es im Gegensatz zu den anderen Sorten nur bei Olfs direkt und bei Ruff‘s Burger auf dem Tisch, nicht bei Rewe. Für alle, die ihre Schärfe-Immunität auf die Probe stellen wollen, kommt Ende Mai das passende Produkt: Der Klassiker „Pepper Red“ kriegt seine eigene extra scharfe Variante. Rund dreimal so scharf wie die aktuell schärfste Sauce im Sortiment. www.olfshotspize.com
NEUSTART
Neues Konzept im Klövensteen
„Wir wollen das Nummer-eins-Ausflugslokal im Hamburger Westen werden“, sagt Jakob Luis Hielscher selbstbewusst. Vom Fine Dining an der Elbchaussee im Le Canard hat es ihn nun in den Klövensteen verschlagen: Er ist neuer Betriebsleiter der Pony Waldschänke. „Ich bin sehr glücklich über diese Entwicklung,“ sagt er. Gemeinsam mit Inhaber Lars
Breuer hat er große Pläne für die Gastronomie. „Es lief in den vergangenen Jahren nicht wie erhofft“, so Breuer. Jetzt soll die Waldschänke „auf allen Ebenen“ fit gemacht werden.
Ein neues Team steht bereits, am 9. Mai öffnet das Restaurant wieder. Täglich von 12 bis 20 Uhr werden warme Speisen serviert. „Wir starten mit einer kleinen Karte, die wir nach und nach erweitern wollen“, erklärt Hielscher. Für süße Highlights sorgt ein hauseigener Konditor und Patissier mit täglich wechselnden Kuchen, frischen Broten und Croissants.
Auch Events sollen künftig stärker in den Fokus rücken – los geht es mit Public Viewing zur Fußball-WM. „Wir haben das große Glück, dass sich kein Nachbar über späte Spiele beschweren kann“, sagt Hielscher schmunzelnd. „Da kann ausgelassen gefeiert oder getrauert werden.“
Verbessert werden soll das Angebot vor allem im Sinne der Gäste. „Ein großes Manko, wenn man online schaut, sind die Bewertungen“, sagt Hielscher. „Das wollen wir mit direktem Feedback und Dialog angehen.“ Dafür lädt die Pony Waldschänke an vier Donnerstagen zum Testessen ein: Für 25 Euro gibt es ein Drei-Gänge-Menü mit Gerichten, die später – angepasst an die Wünsche der Gäste – auf der Karte landen könnten. Anmeldung für die Testessen unter moin@pony-hamburg.de
• Von Herstellern unabhängige Beratung
• Ganzheitliche Raumkonzepte
• Bessere Vergleichbarkeit von Herstellern
• Flexible Termine, auch am Wochenende
Neu, saisonal und limitiert: scharfe Soße mit Wassermelone und Erdbeere.
Die klassische rote Soße bekommt eine extra scharfe Variante.
Kuchen, Torten, Brote und Croissants backt ab sofort ein Konditor vor Ort.
Alles neu macht der Mai ... Auch die laufende Nase ...!
Grüner nicht nur im Design: Aus „fritz-kola bio-kola“ ist „fritzkola organic“ geworden – begleitet von einem neuen, satten Grün im Design. Die Rezeptur wurde laut Unternehmen gezielt in Richtung des klassischen fritz-kola-Geschmacks weiterentwickelt. Das Ergebnis sei ein runderes, ausgewogeneres Profil mit weniger Bitterkeit und einer deutlicheren Zitrusnote. Bio-Zucker aus Zuckerrüben sorgt für eine harmonische Süße, während Koffein und Zuckeranteil neu abgestimmt wurden – inklusive leicht reduziertem Koffeingehalt. Das Koffein stammt weiterhin aus Arabica-Kaffee-Extrakt. Die Variante bleibt bio-zertifiziert, vegan, glutenfrei und kommt ohne Phosphorsäure aus.
und sichtbarer im Regal
Malermeister
Dieter Schulze
Tel. 040/870 45 87 >> 25 Jahre << >> schön und gut <<
Authentische neapolitanische Steinofenpizza
Hausgemachte Pasta, Salate und Eis
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Unsere täglichen Angebote
Di.-Fr. 12-16 Uhr ½ Pizza nach Wahl & Salat-Beilage
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Di.-Fr. 17-21 Uhr
Pizza all you can eat Bitte reservieren Sie rechtzeitig!
Öffnungszeiten: Di.-So. 12-22 Uhr 40 kostenlose Parkplätze hinter dem Haus www.meinlema.de
„Der Trend im Segment geht klar in Richtung Natürlichkeit. Für alle, die natürlichen Genuss suchen und den klassischen fritz-kola-Geschmack lieben, ist fritz-kola organic die richtige Wahl“, sagt Florian Weins, Geschäftsführer von Fritz-Kola.
EVENT Festival für Fisch-Fans
FischVerliebt – der Name ist Programm beim Seafood Festival.
Der Spielbudenplatz wird erneut zur Küstenkulisse: Das Seafood-Festival kehrt zurück und verwandelt St. Pauli für ein Wochenende in eine maritime Genussmeile mit Live-Musik, Aktionen und vielfältigen Fischgerichten. Im Mittelpunkt steht eine breite Auswahl an Seafood – von klassischen Fischbrötchen bis zu modernen Interpretationen aus der Küstenküche. Kulinarischer Höhepunkt ist der Weltfischbrötchentag am Samstag, der mit einem unterhaltsamen Krabbenpulwettbewerb gefeiert wird. Dabei treten Teilnehmende gegeneinander an, um in kurzer Zeit möglichst viele Krabben zu pulen – begleitet von Publikum und Bühne im Biergarten. Interessierte können sich am Samstag ab 14 Uhr an der Bühne im Biergarten für den Wettbewerb anmelden, solange Plätze frei sind. Wettbewerbsstart ist um 15 Uhr.
Auch für Familien wird Programm geboten: Eine Meeres-Hüpfburg und eine Spielecke sorgen für Unterhaltung der jüngeren Gäste, während an den Ständen geschlemmt wird.
Musikalisch begleitet wird das Festival von Shantychören, Live-Bands und Bingo-Formaten, die das maritime Ambiente abrunden.
Der Eintritt ist frei. Freitag hat das Seafood Festival von 16 bis 23 Uhr, am Samstag von 12 bis 23 Uhr und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr geöffnet.
Fr., 1. Mai bis So., 3. Mai, Spielbudenplatz, St. Pauli
Grüner
Spargelzeit, Rhabarberzeit – herrlich! Und beides zusammen passt auch hervorragend. Je nach Vorliebe können die Himbeeren auch weggelassen oder durch andere Beeren ersetzt werden.
Zubereitung:
Erstmal den Salat vorbereiten: Gurke, Tomaten, Radieschen und Babyspinat waschen. Den Backofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten.
Den Spargel waschen, holzige Enden abschneiden und schälen. Die Stangen in etwa drei Zentimeter lange Stücke schneiden. Die Butter bei mittlerer Hitze in einer Pfanne schmelzen, Spargel hinzugeben und acht bis zehn Minuten braten. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
Während der Spargel brät, die Ziegenkäserolle in etwa zweieinhalb Zentimeter dicke Stücke schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit Honig beträufeln und zehn Minuten im Ofen rösten, bis der Honig karamellisiert.
Fürs Dressing den Rhabarber waschen, eventuell schälen und in Stücke schneiden. Mit 200 Mil-
liliter Wasser in einem Topf aufkochen und fünf Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist. Dann die gewaschenen Himbeeren für eine Minute hinzugeben.
In der Zeit die Gurke der Länge nach halbieren und in Stücke schneiden. Die Radieschen in dünne Scheiben schneiden, die Cherrytomaten halbieren.
Rhabarber und Himbeeren kurz abkühlen lassen, dann mit Olivenöl, Honig, Senf, Rotweinessig, Salz und Pfeffer fein pürieren.
Gemüse und Salat mischen, mit karamellisiertem Ziegenkäse, Pinienkernen und Himbeer-Rhabarberdressing garnieren und genießen!
Zutaten für vier Portionen:
800 g weißer Spargel
250 g Babyspinat
1 Gurke
250 g Cherrytomaten
150 g Radieschen
300 g Ziegenkäserolle
1 EL Honig
30 g Pinienkerne
20 g Butter
Salz
Pfeffer
Fürs Dressing:
150 g Himbeeren
250 g Rhabarber
4 EL Olivenöl
3 EL Honig
3 TL Senf
3 EL Rotweinessig Salz
Pfeffer
Guten Appetit!
Seniorenurlaub
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MELDUNGEN
Leben & Treiben
NEUERÖFFNUNG
Tapas für Nienstedten
Seit Mitte April hat Nienstedten eine neue Location für guten Wein und Tapas: Carlota Santos de Carvalho, die einige vielleicht aus dem portugiesischen Kult-Restaurant „Ribatejo“ in Ottensen kennen, hat das „Bodega Ribatejo“ eröffnet. Zur Eröffnung mit Snacks, Getränken und Musik kamen über 100 Gäste aus der Nachbarschaft. Das Konzept setzt insbesondere auf Pinchos, also kleine belegte Brotscheiben, „speziell für die Bodega kreiert: perfekt zum Teilen, zum nebenbei Snacken, zum Wein, zum Kaffee oder einfach zum Draußensitzen“, teilt das Team auf Instagram mit. Explizit weist das Team drauf hin, dass es auch Kaffee und Kuchen gibt – es soll nämlich keine klassische Weinbar, sondern auch ein Café sein.
Die Bodega ist von Mittwoch bis Samstag jeweils von 17 bis 23 Uhr geöffnet. Nienstedtener Straße 7, Nienstedten
Restaurant „Bodega Ribatejo“.
Grandiose Live Show Acts von Pirouette Performance & heiße Beats mit faszinierender Aussicht!
Dresscode: White Glamour
BATAVIA WEDEL
Klönschnack Allstars beim Sommerfest
Bei hoffentlich sommerlichem Wetter wird die Sechs-Mann-BluesRock-Band „Klönschnack Allstars“ beim Theaterschiff Batavia in Wedel aufspielen. Manfred Vesper und seine Männer liefern ein entspanntes Programm wieder mit viel Engagement ab. „Bei gutem Wetter Open Air – bei Schietwetter in der Kneipe!“, schreibt die Batavia in ihrer Programm-Vorschau. Eintritt 20 Euro, Vorbestellung: 04103/858 36 oder per E-Mail: info@batavia-wedel.de Man sieht sich ... Fr., 19. Juni, 19.30 Uhr, Brooksdamm, Wedel
Carlota Santos de Carvalho eröffnet mit einer großen Party ihr zweites
Rockige Stimmung mit den Klönschnack Allstars in Wedel
KIOSK VOR DEM AUS
Maats muss Ende Juli schließen
Sturmfluten, eine Pandemie, ein Erdrutsch, zahlreiche Baustellen – die Betreiberinnen vom Maats haben in den vergangenen neun Jahren so einige Hürden genommen und das kleine Kiosk zu einem gemütlichen und beliebten Treffpunkt für Jung und Alt gemacht. Bei Stephanie Kaul und Annbritt Posselt herrscht ebenso wie bei der großen Stammkundschaft Enttäuschung und Fassungslosigkeit darüber, dass das Maats Ende Juli endgültig schließen muss. Der Mietvertrag der beiden läuft aus, eine zweite Verlängerung sei nach Angaben des Senats nicht möglich. „Das hat wohl die BUKEA entschieden, wurde uns auf Nachfrage mitgeteilt“, sagt Annbritt. „Wann das entschieden wurde, allerdings nicht. Wir kennen andere Betreiber, die deutlich länger bleiben durften.“
Auf Nachfrage erfuhren die beiden auch erst davon, dass der MSC unter ehemaligem Vorstand sein Mietvorrecht in Anspruch nehmen wollte. „Nach dem das vom Tisch war, dachten wir, wir hätten es geschafft“, so Stephanie. Aber das Kiosk wurde öffentlich ausgeschrieben, die beiden bewarben sich zwar, den Zuschlag erhielten aber die Betreiber vom Sonnendeck. „Wir wissen nicht einmal, wieso. Es gab keine einsehbare Matrix, die Kommunikation war sehr schwerfällig“, kritisieren sie. Aber auch wenn die beiden enttäuscht sind, wie mit ihnen umgegangen wurde, blicken sie nach vorne: „Wenn sich was Tolles ergibt, können wir uns auf jeden Fall vorstellen, wieder eine gemeinsame Gastronomie zu führen“, sind sie sich einig. Wissen aber auch: „Das Maats ist mit seiner Lage und Größe ziemlich unique. Es wird nicht einfach, etwas Vergleichbares zu finden.“
Ärztliche Nachfolge
Gute Nachrichten für Blankenese.
Seit dem 1. April 2026 habe ich, Dr. Beate Frühling, die Nachfolge von Dr. Maria Andersen in der Praxis Elbe-Doc übernommen. Ich freue mich sehr, hier anzukommen und Sie langfristig auf Ihrem Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden begleiten zu dürfen.
Mein Weg in die Medizin begann ursprünglich in der Kinderkrankenpflege. Danach habe ich an der Technischen Universität München Medizin studiert und dort auch promoviert. Meine Facharztausbildung zur Internistin habe ich in und um München absolviert.
Viele Jahre habe ich im Krankenhaus gearbeitet und war zusätzlich als Notärztin im
VERNISSAGE
Eindrucksvolle Naturbilder in der Opium Gallery
In der Opium Gallery in Blankenese ist die Ausstellung „Shapes of nature – Where our planet speaks without words“ eröffnet worden. Rund 100 Gäste kamen zur Vernissage an die Elbchaussee und erlebten einen Abend zwischen Fotokunst, Gesprächen und geselligem Treiben.
Im Mittelpunkt stehen Arbeiten des Fotografen Michael Poliza, dessen großformatige Naturaufnahmen die Räume der Galerie prägen. Die Bildsprache des Hamburgers ist international bekannt und führte die Besucherinnen und Besucher mit ungewöhnlichem Blickwinkel in unterschiedliche Landschaften und Naturräume.
Organisator und Opium-Herausgeber Gunnar Henke zeigte sich zufrieden mit dem Auftakt: „Es ist genau die Mischung aus Interesse, Austausch und entspannter Stimmung, die wir uns für diesen Abend gewünscht haben. Die Resonanz war sehr positiv.“ Es ist bereits die zweite Ausstellung in der Opium Gallery, die sich als Raum für Kunst, Fotografie und gesellschaftliche Formate versteht.
Elbchaussee 586 a, Blankenese, Besichtigung nach Terminvereinbarung unter mail@opium.hamburg
Einsatz. Diese Erfahrungen haben mich geprägt: Ich habe gelernt, wie wichtig Ruhe, Klarheit und Empathie gerade in herausfordernden Situationen sind.
Auch über Deutschland hinaus konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln: ein mehrjähriger Aufenthalt im indischen Pune eröffnete mir neue Perspektiven. Ich konnte die ayurvedische Medizin kennenlernen und habe für mich entdeckt, wie bereichernd es ist, moderne Schulmedizin mit
Dr. Beate Frühling
ganzheitlichen Ansätzen zu verbinden – immer mit Blick auf den ganzen Menschen.
Privat bin ich verheiratet und Mutter von zwei kleinen Kindern. Durch meinen Mann, der im Westen Hamburgs aufgewachsen ist, ist die Hansestadt längst auch für mich zur Heimat geworden.
Gerne können Sie jederzeit Termine in unserer Praxis vereinbaren, ganz einfach über Doctolib, per Mail oder Sie kommen persönlich vorbei. Weitere Informationen finden Sie zudem auf der Webseite www.elbe-doc.de
Es freut sich auf Sie, Ihre Dr. Beate Frühling
Fotograf Michael Poliza mit den Opium-Herausgebern Christian Dunger (links) und Gunnar Henke (rechts).
Stephanie Kaul und Annbritt Posselt müssen das Maats Blankenese schließen.
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Verraten Sie uns Ihren Hamburger Lieblingsplatz? Der Elbstrand. Was zeigen Sie den Besuchern von auswärts? Die Elphi. Was auf keinen Fall? Den Elbtower.
Wofür hätten Sie gern mehr Zeit? Reisen.
Was ist Ihre schönste Erinnerung? Die Geburt meiner Kinder.
Welches Ereignis hat Sie am meisten beeindruckt? Der Mauerfall.
Was macht Ihnen Angst? Krieg und größenwahnsinnige Autokraten. Was nervt Sie bei anderen? Arroganz, Dummheit, Selbstgefälligkeit. Was halten Sie für absolut überflüssig?
Die AfD. Was war Ihre peinlichste Situation?
Meine Live-Sendung mit der betrunkenen Jenny Elvers. Wen finden Sie toll?
Lady Gaga. Wo gehen Sie gern essen? Ins „Momento Di“ im Harburger Binnenhafen. Was wollten Sie immer schon mal tun, trauten sich aber nicht?
Fallschirmspringen. Welches Buch lesen Sie gerade?
Abdulraza Gurnak: „Diebstahl“.
Was nehmen Sie auf eine einsame Insel mit? Meinen Mann.
Der Klönschnack geht essen ...
TAPAS
Ein Stück Mallorca an der Elbe
Zwischen norddeutscher Küche mit Pannfisch und Labskaus und der schnellen Pommes am Strand gibt es jetzt auch mallorquinische Tapas. „Wir standen hier auf der Terrasse und haben überlegt,
was hier hinpasst. Inspiriert von unserem Mallorca-Urlaub war die Entscheidung schnell getroffen!“, sagt Inhaber Niclas. Der gelernte Koch übernahm das traditionsreiche Restaurant im Oktober, im Dezember ging es los. „Wir sind zufrieden, aber die guten Monate kommen jetzt erst“, sagt er. Direkt
am Elbstrand mit großer Terrasse ist das Restaurant prädestiniert für gemütliche Sommerabende. Tapas und Drinks sollen zum Teilen und Verweilen einladen. „Uns ist eine entspannte Atmosphäre wichtig, hier kann man auch in Sandalen und T-Shirts kommen!“, so Niclas. Aber auch Veranstaltungen sind möglich, Drinks gibt es auch To Go, ebenso spanische Sandwiches.
wechselnde Mittagsgerichte sowie frische Tagesangebote mit Fleisch und Fisch ergänzt.
Was haben wir gegessen?
Die Mallorqui-Experience für 25 Euro pro Person – eine Auswahl aus warmen und kalten Tapas wie Pa amb Oli tomáquet, Pimientos, Sobrasoda und Fenchel-Paprikafrito. Zum Nachtisch natürlich eine Crema Catalana – bei uns ist das Mallorca-Feeling am Elbstrand angekommen!
Wir haben die „Klönschnack-Kulinarisch“-Plakette verliehen an:
Wenn aus einer Idee ein Raum wird, der wirklich passt
Ob ein neues Bad, mehr Licht unterm Dach oder eine moderne Heizung – oft hängt mehr zusammen, als man denkt. Wir schauen uns Ihr Zuhause an, planen gemeinsam und sorgen dafür, dass alles passt – nicht nur einzeln, sondern im Zusammenspiel.
Jetzt unverbindlich sprechen – wir hören zu.
Lebenswerte schaffen:
Mit einem Architektenhaus von Mollwitz
Redakteurin Sophie mit Inhaber Jan-Niclas Koehle auf der sonnigen Terrasse.
Illeta Mallorqui
Schiffe & Meere
Spezialschiffe errichten die Fundamente für Offshore-Windanlagen in der Nordsee.
BSH genehmigt Bau von Windpark
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat den Weg für die Realisierung der Offshore-Windparks NC 3 und NC 4 frei gemacht. 900 Megawatt Gesamtleistung sollen die Versorgungssicherheit stärken.
Mehr Strom aus Wind – und zwar direkt aus der Nordsee: Vor der Küste Niedersachsens sollen zwei neue große Offshore-Windparks entstehen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat dafür jetzt grünes Licht gegeben.
Geplant sind insgesamt 60 Windräder nördlich der ostfriesischen Inseln, rund 35 bis 45 Kilometer von Norderney und Borkum entfernt. Hinter dem Projekt steht der Energiekonzern RWE gemeinsam mit einem norwegischen Staatsfonds.
Die Dimensionen sind gewaltig: Jedes einzelne Windrad wird so hoch wie ein Wolkenkratzer – mit Rotorblättern, die einen Kreis von über 230 Metern Durchmesser beschreiben. Zusammen sollen die Anlagen so viel
MESSE
Maritime Branche wirbt auf IdeenExpo um Nachwuchs
Die maritime Branche präsentiert sich auf der IdeenExpo in Hannover mit einem großen Gemeinschaftsstand, organisiert vom Deutschen Maritimen Zentrum. Auf rund 180 Quadratmetern können Jugendliche maritime Berufe interaktiv erleben – von Schiffbau und Navigation bis Hafenlogistik und
Strom liefern, dass rechnerisch Hunderttausende Haushalte versorgt werden könnten.
Für Deutschland ist das Projekt mehr als nur ein weiterer Windpark. In Zeiten steigender Energiepreise und politischer Unsicherheiten soll Offshore-Windkraft helfen, unabhängiger von Öl und Gas zu werden. „Die Energiewende wird immer dringlicher“, heißt es aus der Behörde – nicht zuletzt auch unter dem Eindruck der politischen Situation im Nahen Osten.
Der Bau soll im Frühjahr 2027 starten. Unter Wasser werden die riesigen Türme dann fest im Meeresboden verankert. Von dort aus fließt der erzeugte Strom über eine Offshore-Plattform ins deutsche Stromnetz. Schon 2028 könnten die ersten Anlagen Strom liefern.
TERRA X
Faszination Wasser: Zwei neue Folgen mit Uli Kunz
Pazifikinseln wie Palau und die Unterwasserwelt des Mittelmeers sind in zwei neuen Folgen von „Terra X: Faszination Wasser“ das Ziel von Uli Kunz. Der Meeres-
Meeresbiologe und „Terra X“-Moderator Uli Kunz erkundet diesen besonderen Lebensraum vor der Küste von Mallorca.
biologe und „Terra X“-Moderator nimmt mit zu verborgenen Seen mit bizarren Tieren, lernt die uralte Kunst der Navigation nach den Sternen und erfährt, wie Inseln entstehen. Bei einer Reise von Spanien zu den griechischen Inseln erkundet er die Natur am Mittelmeer: über und unter Wasser. Wie steht es um unser beliebtes Urlaubsmeer?
Ab sofort in der ZDF-Mediathek
PODCAST „Kleine Werft, großes Herz“
In einer neuen Folge von „Brittas Hafen Podcast“ steht eine kleine Hamburger Werft am Reiherstieg im Mittelpunkt. Die
Offshore-Windenergie. 13 Mitmachstationen bieten Einblicke in Ausbildung und Studium, darunter Simulatoren, Planspiele und praktische Anwendungen. Insgesamt beteiligen sich 18 Organisationen und Unternehmen. Ergänzt wird das Angebot durch ein Bühnenquiz am 26. Juni. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für die vielfältigen Karrierewege der Branche zu begeistern. 20. bis 28. Juni, IdeenExpo, Hannover
Theodor Buschmann Werft beschäftigt rund 20 Mitarbeitende und ist vor allem auf Reparaturarbeiten spezialisiert – von Routineeinsätzen bis hin zu akuten Notfällen bei beschädigten Schiffen. brittas-hafen-podcast.letscast.fm
Brittas Hafen Podcast verbindet Innovation, Wirtschaft und Karriere.
Die Reiseseite
Tagesausflüge in Spanien
Startpunkt: Barcelona ...
Eine Reise nach Barcelona muss nicht an der Stadtgrenze enden.
Gerade wer den großen Besucherströmen entgehen und ein authentisches Spanien erleben möchte, findet im Umland spannende Alternativen.
Eine aktuelle Recherche von Omio zeigt: Von Barcelona aus lassen sich abwechslungsreiche Tagesausflüge für unterschiedliche Interessen unternehmen.
Essen und Wein – Ausflugsziel Sant Sadurní d‘Anoia: Das Herz der katalanischen CavaProduktion ist das ideale Ausflugsziel für Genussmenschen. Traditionsreiche Weingüter bieten hier täglich Einblicke in die Herstellung des spanischen Schaumweins und auch Verkostungen gehören zum festen Bestandteil des Besuchs.
Etwa eine Stunde Fahrzeit mit dem lokalen Nahverkehr.
Kultur und Musik – Ausflugsziel Sitges: Die Gemeinde zählt zu den kreativsten Küsten-
UMFRAGE
Raststätten besser als ihr Ruf – Hamburg Schlusslicht
Eine Analyse des Portals tripz.de von 633 Rastmöglichkeiten mit rund 1,8 Millionen Google-Bewertungen zeigt: Raststätten schneiden im Schnitt mit 3,9 von 5 Sternen überraschend gut ab. Spitzenreiter ist die Raststätte Jägerheim in Lohne (4,8 Sterne). Hamburg hingegen landet im Bundesvergleich auf dem letzten Platz. Der Autohof
orten Kataloniens. Internationale Filmfestivals, Musikveranstaltungen wie das überregional bekannte Gitarren-Festival und die offen künstlerisch geprägte Atmosphäre machen den Ort zu einem beliebten Tagesziel für Kulturinteressierte. 40 Minuten Fahrzeit.
Geschichte und Architektur – Ausflugsziel Tarragona: Einen eindrucksvollen Einblick in die römische Geschichte Spaniens bietet Tarragona, dessen archäologisches Ensemble zum UNESCO-Welterbe gehört. Besonders das Amphitheater direkt an der Mittelmeerküste sowie die historischen Stadtmauern bieten eindrucksvolle Fotomotive und zeigen die römische Vergangenheit in einzigartiger Lage. 30 Minuten Fahrzeit.
Moorfleet gehört mit 1,9 Sternen zu den schwächsten Standorten bundesweit. Insgesamt schneiden ostdeutsche Bundesländer am besten ab, während Standorte in Ballungsräumen häufiger schlechter bewertet werden.
Auffällig ist zudem, dass vor allem individuell geführte Rasthöfe mit regionaler Küche, persönlichem Service und sauberer Infrastruktur deutlich besser abschneiden als große Ketten.
FLUGREISEN
AirBaltic startet neue Direktverbindung nach Tallinn und Kuusamo
Mit airBaltic geht es künftig in zwei besondere Regionen Nordeuropas: Mit dem Erstflug im März hat die Airline nun eine
Direktverbindung von Hamburg in die estnische Hauptstadt Tallinn etabliert. Geflogen wird zweimal pro Woche, jeweils mittwochs und sonntags. Zum 12. Dezember folgt eine saisonale Winterstrecke ins finnische Kuusamo in Lappland, die immer samstags bedient wird. Während Reisende in Tallinn im Sommer die berühmten „Weißen Nächte“ erleben können, lädt Kuusamo im Winter mit verschneiten Landschaften und Nordlichtern zu unvergesslichen Naturerlebnissen ein. Tickets für beide Verbindung sind auf der Website von airBaltic oder in den Reisebüros buchbar.
HIMMELFAHRTSAUSFLUG
Gartenparty im Schlossgut Groß Schwansee
Das Schlossgut Groß Schwansee lädt zu einer Gartenparty in historischer Kulisse ein. Das Fünf-Sterne-Anwesen liegt nur wenige Schritte vom naturbelassenen Strand entfernt und verbindet Schlossambiente mit weitläufigem Park und Meeresnähe. Hier können die Gäste die Frühlingslandschaft genießen – begleitet von Ostseeluft, Natur und entspannter Atmosphäre. Das Angebot richtet sich an Ausflügler, die den Feiertag bewusst außerhalb der Stadt verbringen möchten, etwa mit Familie oder Freunden.
Das Schlossgut Groß Schwansee positioniert sich dabei als ruhiger Gegenpol zum Trubel der Metropole. Das historische Ensemble aus dem 18. Jahrhundert, eingebettet in eine weitläufige Parkanlage mit Blick auf die Ostsee, bietet den Rahmen für einen Tagesausflug, der Naturerlebnis und gehobene Gastronomie miteinander verbindet.
Do., 14. Mai, 13 bis 17 Uhr, Am Park 1, Kalkhorst
FOTO: MICHAEL
Der feierliche Erstflug fand im März statt.
Römische Architektur in Tarragona.
Der Ort ist von Barcelona aus in einer halben Stunde erreichbar.
Verein & Freizeit
Anmeldung geöffnet
Rissen läuft wieder
Am 5. Juli heißt es wieder „Rissen läuft“! Ab sofort können sich Kinder für das Zehntel der Elbvororte anmelden. Jugendliche und Erwachsene dürfen sich an der doppelten Distanz versuchen.
Es begann als Alternative zum Hamburger Zehntel, wo die Startplätze bekanntlich hart umkämpft sind. Mittlerweile hat sich „Rissen läuft“ als familiäres Laufevent in den Elbvororten etabliert und geht bereits in die dritte Runde.
4,219 Kilometer ist die Strecke für alle Kids unter zwölf Jahren, also ab Jahrgang 2014. Jedes Kind bekommt eine Medaille, ein TShirt und ein Goodie-Bag – wie beim richtigen Marathon! Neben den Streckenposten gibt es Helferinnen und Helfer, die mitlaufen, sodass niemand auf der Strecke bleibt.
Aufgrund der großen Resonanz gibt es seit vergangenem Jahr auch einen Lauf über die doppelte Distanz für alle ab zwölf Jahren.
„Es ist ein echtes Herzensprojekt für unsere Kinder und seit dem vergangenen Jahr mit
ROLLSTUHLBASKETBALL
Es geht um den Aufstieg!
Die BG Baskets Hamburg stehen vor dem wichtigsten Wochenende der Saison: Beim Top Four in Hamburg spielt das Rollstuhlbasketball-Team des HSV um die Meisterschaft in der 2. Bundesliga – und um den möglichen Aufstieg in die erste Liga.
Nach dem souveränen Viertelfinal-Erfolg gegen Alba Berlin, richten die BG Baskets am 9. und 10. Mai selbst das Finalturnier im
dem Zweizehntellauf auch ein tolles Ereignis für Jugendliche und Erwachsene“, sagt Nathalie Dunger aus dem ehrenamtlichen Orga-Team. Nicole Essing aus der Schulleitung der Schule Iserbarg, und Rebecca Vey vervollständigen das Trio. Unterstützung gibt es vom Tennis- und Hockey Club Rissen, der das Gelände am Marschweg zur Verfügung stellt. Hier ist Start und Zieleinlauf der beiden Läufe.
Und wer sich noch vorbereiten möchte: Jeden Samstag gibt es ein gemeinsames Training. Um 10 Uhr geht es jeweils los, westlich vom „Parkplatz beim ehemaligen Fährhaus“, unten am Elbstrand Wittenbergen in Rissen.
Anmeldung und weitere Infos unter www.rissenlaeuft.de
neuen HSV-Zentrum am Volkspark aus. Im Halbfinale trifft das Team am Sonnabend um 14 Uhr auf Hannover United 2. Im zweiten Halbfinale stehen sich die Nürnberg Falcons und die ING Skywheelers Frankfurt gegenüber. Am Sonntag geht es dann in die Entscheidungen: Um 10 Uhr findet das Spiel um Platz drei statt, um 12.30 Uhr steigt das Finale! Tickets gibt es online im Ticketshop des HSV sowie an der Tageskasse.
Sa., 9. Mai und So., 10. Mai
KOMET BLANKENESE
Neue Sportangebote & ElbeCup an Pfingsten
Neue Sportangebote bei Komet: Gleich drei neue Sportangebote gehen in den kommenden Wochen bei Komet an den Start. Darts, Handball sowie Laufangebote für Kinder und Erwachsene sind in Vorbereitung. Die Initiatoren Rene Hornke für Darts, Luciano Crapa für Handball, Patrick Nüser für das Laufangebot sind zusammen mit Vorstand und der Leitung vom Individualsport dabei, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen und abzustimmen. Weitere Informationen zu den einzelnen neuen Angeboten werdet ihr nach Ostern auf unser Homepage finden.
Save the Date: 23. bis 25. Mai: 25 Jahre Elbe-Cup an Pfingsten und Tag der offenen Tür in der SportLounge Komet. Komet Blankenese, Schenefelder Landstraße 85, Blankenese
SV BLANKENESE Heimspiele als Event
Wenn ab diesem Monat auf der Tennisanlage am Eichengrund aufgeschlagen wird, geht es bei der SV Blankenese um weit mehr als nur Punkte. Die 1. Damen und 1. Herren machen ihre Spieltage zu Erlebnissen für den gesamten Club – und laden alle Blankeneser ein, dabei zu sein. Tennis sichtbar machen, Begeisterung schaffen und Nachwuchs inspirieren –das ist das Ziel.
Sportlich geht der Club mit neuem Spielertrainer Julian Onken in die Spielzeit. Der ehemalige ATPSpieler soll dem Team zusätzliche Struktur und Entwicklung geben. Unterstützt wird er unter anderem von Lucas Hellfritsch sowie internationalen Neuzugängen aus Schweden. Auch abseits des Platzes setzt der Verein auf neue Formate: Ein kostenloses Stickeralbum mit 350 Exemplaren für Kinder unter zwölf Jahren soll die Teams greifbarer machen. Neben Sammelbildern sind auch Autogramme und Tauschaktionen bei den Heimspieltagen geplant. Erstes Heimspiel: So., 3. Mai, gegen den Uhlenhorster HC
Julian Onken, neuer Spielertrainer bei der SVB
Zum dritten Mal fällt am 5. Juli der Startschuss für den Rissener Zehntel-Marathon.
Kinder & Jugend
ABITUR
Mottowochen:
Zeit, zu feiern!
Wer sich im April wunderte, wieso ihm gelbe Minions, Super Mario oder Eisköniginnen auf den Straßen begegneten, hier die Auflösung. Wie jedes Jahr fanden traditionell auch an den örtlichen Gymnasien nach Ostern die bunten Mottowochen statt. Jeder Tag steht dabei unter einem anderen Thema wie „Kindheitshelden“, „Erster Traumberuf“, „Geschlechtertausch“ oder „Hamburg bei Nacht“. Die Abiturienten des Christianeums machten den letzten Tag ihrer Mottowoche „blau“. Schon morgens trafen sie sich und feierten im Jenischpark, alle in blauen oder weißen Overalls. Der KLÖNSCHNACK wünscht allen Abiturienten alles Gute.
PFINGSTEN
Nachwuchs-Feuerwehrleute bringen Blankenese in Bewegung
Über das Pfingstwochenende wird es in Blankenese und im Hamburger Westen lebendig: Die Jugendfeuerwehr Sülldorf-Iserbrook richtet erstmals den bundesweiten August-Ernst-Pokal aus. Rund 300 Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren reisen aus ganz Deutschland an, um sich bei dem traditionsreichen Wettbewerb zu messen – darunter auch Gruppen aus München und Dresden.
Als doppelte Titelverteidiger geht die gastgebende Jugendfeuerwehr mit besonderen Erwartungen an den Start. Insgesamt treten 18 Gruppen gegeneinander an, die während des Wochenendes im Lise-Meitner-Gymnasium in Osdorf untergebracht sind. Neben dem sportlichen Wettbewerb am Sonntag steht auch das Miteinander im Fokus: Hafenrundfahrten und gemeinsame Freizeit in Hamburg sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.
Der Wettbewerb selbst führt am Pfingstsonntag mitten durch Blankenese – mit Beginn um 9.30 Uhr vom Blankeneser Marktplatz durch das Treppenviertel entlang der Elbe. In ihrer auffälligen Jugendfeuerwehr-Kleidung werden die Teams dabei das Ortsbild prägen.
Gefragt sind neben feuerwehrtechnischem Können auch Teamgeist, Ausdauer und Geschick.
Der August-Ernst-Pokal, 1977 ins Leben gerufen, verbindet auf besondere Weise Spiel, Sport und Feuerwehrwissen. Seit 1988 wird er aufgrund seiner großen Beliebtheit bundesweit ausgetragen. „Aus diesen Treffen entstehen meist die besten Freundschaften“, sagt Nina Langeloh von der Freiwilligen Feuerwehr Sülldorf-Iserbrook.
Zuschauer sind herzlich eingeladen, die jungen Feuerwehrleute entlang der Strecke anzufeuern und die besondere Atmosphäre dieses bundesweiten Treffens mitzuerleben. So., 24. Mai, 9.30 Uhr, Blankeneser Marktplatz, Blankenese
PONY WALDSCHÄNKE
Kinderdisco
Die Pony Waldschänke im Pavillon lädt im Mai Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren zur Kinderdisco „Little Beats“ ein. Die kleinen Gäste erwartet Tanzen, Spaß und gute Laune. Limo und Snacks sorgen für das leibliche Wohl, DJs für LiveMusik. Der Eintritt an der Kasse kostet fünf Euro (Cash only).
Sa., 30. Mai, 15 bis 18 Uhr, Babenwischenweg 28, Rissen
OSDORF
Kindheit in aller Welt
Die Fröbel-Buchwerkstatt im Elbe Einkaufszentrum lädt auch im Mai zu bunten Veranstaltungen ein. Ein besonderes Highlight ist die Lesung und Kreativaktion mit Yvonne Hergane. Gemeinsam mit der Autorin tauchen die kleinen Gäste (ab vier Jahre) in Geschichten aus aller Welt ein und entdecken, wie vielfältig Kindheit sein kann. Anschließend gestalten die Kinder kleine Glücksbringer. Bei schönem Wetter finden die Veranstaltungen draußen auf dem Dach der Buchwerkstatt statt.
Sa., 30. Mai, 14 bis 16 Uhr, EEZ, neben Media Markt im 2. Stock
Kinderbuch
Alle Tiere auf WortSchatz-Suche
Lissa Lehmenkühler, Penguin Junior, ISBN 978-3-328-30406-7, Gebundenes Buch, € 15
Dem Affen ist so langweilig! Wie gut, dass der Uhu eine Spielidee hat: Alle Tiere begeben sich auf eine abenteuerliche WortSchatzsuche und sausen mit der Achterbahn, dem E-Auto, I-Taxi, Omnibus und der U-Bahn durch die Stadt. Dabei entdecken die Freunde viele Buchstaben und finden einen großartigen Schatz: ein Wort mit A, E, I, O und U. Ab 5 Jahre empfohlen
Abiturientinnen genießen den Blautag.
FOTO: PRIVAT
Fast geschafft! Noch ein Tag Schule.
Die Freiwillige Feuerwehr Sülldorf-Iserbrook richtet als Titelverteidiger den August-Ernst-Pokal aus.
Die Abiturienten des Christianeums trugen am „Blautag“ blaue Einweg-Overalls.
Kinder & Jugend
OSDORF Grundschule Wesperloh feiert Richtfest
Mit einem Neubau erweitert die Hansestadt sowohl die Schule, die damit künftig fünfzügig werden kann als auch ein neues KiTa-Gebäude mit großzügiger Außenspielfläche. Der Erweiterungsbau umfasst fünf neue Klassen- und Differenzierungsräume, einen Mehrzweckraum sowie eine Mensa mit Vitalküche, die bis zu 675
Im selben Gebäude, aber mit eigenen Zugängen, entsteht eine neue KiTa, betrieben von der Ballin Stiftung. Diese bietet Platz für 100 Kinder und verfügt über eine eigene, abgetrennte Außenspielfläche von 809 Quadratmetern. Die Kita ist barrierefrei gestaltet und bietet moderne Gruppen-, Schlafund Therapieräume sowie einen Snoezelraum. Die Versorgung der Kinder erfolgt über eine eigene Aufwärmküche mit direkter Anbindung an die Schulküche.
Visualisierung des Erweiterungsbaus
Kinder versorgen kann. Die Mensa ermöglicht eine gute Raumaufteilung und natürliche Belüftung. Im Außenbereich entstehen ein Kleinfeldsportplatz, eine Laufbahn mit Sprunggrube, ein Schulgarten sowie eine großzügige Mensaterrasse. Die Investitionssumme für das Gesamtprojekt beträgt rund 10,5 Millionen Euro. Bauherr ist Schulbau Hamburg, die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
BLANKENESE
Lese-Mentoren gesucht
Zum Richtfest am 17. April erschien auch Ksenija Bekeris, Senatorin für Schule, Familie und Berufsbildung: „Ich freue mich sehr über das heutige Richtfest – ein großer Schritt zur Erweiterung der Grundschule Wesperloh. Damit werden wir nicht nur den steigenden Anmeldezahlen an der Schule gerecht, sondern verbinden hier auf einem Gelände einen Schulstandort mit einem Kitagebäude und einer gemeinsamen Mensa. So wird möglich, was mir besonders wichtig ist: Die Verzahnung von frühkindlicher und schulischer Bildung. Davon profitieren vor allem die Kinder, die mit behutsamen Übergängen, kurzen Wegen, viel Verlässlichkeit und begleitet von fachübergreifender Kompetenz ihre Bildungsbiografien beginnen können.“
Fantasy
Windwalkers: Helden der
Lüfte
Katja Brandis, Arena Verlag, ISBN 978-3-401-60796-2, Hardcover, € 16, für Kinder ab 10 Jahren
In „Windwalkers – Helden der Lüfte“ (Band 2) von Katja Brandis verbringt Gestaltwandlerin Sierra mit Freunden die Ferien in Hollywood. Sie kämpfen gegen Wasserverschwendung, retten in der Wüste bedrohte Tiere und decken Machenschaften auf. Neben der Wolfsform meistert Sierra ihre neue Gestalt als Blauhäher, während ihre Beziehung zum Adler Sky kompliziert bleibt. Mir hat das Buch gut gefallen, weil die Geschichte spannend und abwechslungsreich erzählt ist. Sie verbindet Abenteuer mit wichtigen Themen wie Umweltschutz und Wassermangel, was sie besonders interessant macht. Die Idee mit den Gestaltwandlern sorgt zusätzlich für Spannung und Kreativität. Die Freundschaften innerhalb der Gruppe spielen eine große Rolle und machen die Geschichte emotional. Der Zusammenhalt der Figuren wirkt dabei glaubwürdig und mitreißend. Gleichzeitig sorgt die Beziehung zwischen Sierra und Sky für zusätzliche Spannung. Fazit: Das Buch lässt sich angenehm lesen!
Der Verein Mentor – Leselernhelfer Hamburg sucht ehrenamtliche Teamleiter sowie neue Leselernmentoren im Hamburger Westen. Lesementoren unterstützen Kinder beim Übergang vom Lesen zum Verstehen, mit wöchentlichen 1:1-Lesestunden in der Schule. Durch Lesen, Gespräche und spielerische Übungen gewinnen die Kinder Freude am Lesen. Der Teamleiter ist Ansprechpartner für Schule und Mentoren, führt neue Mentoren ein, koordiniert Lese-Tandems und klärt organisatorische Fragen; die Tätigkeit ist flexibel und remote möglich. Erwartet wird ein Aufwand von etwa zwei bis drei Stunden pro Woche. www.mentor-hamburg.de
HOCHRAD Jugend forscht wieder
Für den 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich zehn junge MINT-Talente aus Hamburg qualifiziert. Katharina von Fintel, Staatsrätin für den Bereich Schule und Berufsbildung in der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung zeichnete die Landessieger aus. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet vom DESY, präsentierten 52 Jungforscher 30 Projekte. Im Bereich Geo- und Raumwissenschaften hat Jonas Kubelke (16) vom Schülerforschungszentrum Hamburg überzeugt. Der Jungforscher entwickelte einen virtuellen Segeltrainer. Dieser wertet die GPS-Daten der Fahrtrouten von Segelbooten aus und ermittelt auf dieser Grundlage Informationen zu Wenden und Windrichtung. Anschließend analysiert und bewertet er die Manöver. So können Training und Technik gezielt optimiert werden. Den Technik-Landessieg erhielt Jacob Utermöhlen (17) vom Gymnasium Hochrad. Der Jungforscher konstruierte einen
Jungforscher erfindet virtuellen Segeltrainer und erhält Auszeichnung.
kostengünstigen und intuitiv steuerbaren Roboterarm mit eigener Mechanik, Elektronik und Software, der sich in sechs Richtungen im Raum bewegen kann. Der Arm weist eine gute Nutzlast auf und erreicht eine hohe Wiederholgenauigkeit. Zuviel Spiel kompensiert er per Sensorik. Das Finale findet vom 28. bis 31. Mai in Herzogenaurach statt.
Leselernhelferin in Aktion
Buchtipps
Krimi
Ostseehölle
Eva Almstädt, Lübbe, ISBN 978-3-404-19656-2, broschiert, € 13,99
Während einer Führung durch die Lübecker Marienkirche macht eine Teilnehmerin eine schockierende Entdeckung: Tief unten im Turm liegt ein lebloser Körper. Ermittlerin Pia Korittki übernimmt den Fall und stößt bald auf Verbindungen zu einem Chor aus Ostholstein – einer Gruppe, in der nicht alles so harmonisch ist, wie es scheint. Doch noch bevor die Ermittlungen richtig Fahrt aufnehmen, wird Korittki überraschend von dem Fall abgezogen. Der 21. Fall der Bestseller-Autorin.
Lokales
Jenischpark. Unerzählte Geschichten seit
1795
Czech, Dauschek, Tiedemann, Dölling und Galitz, ISBN 978-3-96060-715-1, Hardcover, € 34
Der Jenischpark ist einer der schönsten und beliebtesten Parks Hamburgs. Wo einst Caspar Voght ein landwirtschaftliches Mustergut und später Martin Johan Jenisch d. J. einen repräsentativen Landschaftspark anlegen ließen, treffen heute Geschichte, Kunst und Natur aufeinander. Das Anfang April pünktlich zur Draußensaison erschienene Buch „Jenischpark. Unerzählte Geschichten seit 1785“ erzählt die erstaunliche Geschichte des Parks vom europäischen Kolonialhandel über die historische Orchideensammlung bis zu den politischen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts.
Historie
Die Auswandererhallen
in Hamburg
Dieter und Magdalena Thal, Sutton, ISBN 978-3-96303-656-9, Hardcover, € 24,99
Dieter Thal dokumentiert mit rund 150 Aufnahmen die faszinierende Geschichte der Auswandererhallen in Hamburg. Die historischen Aufnahmen laden zu einer außergewöhnlichen Zeitreise ein und präsentieren ein ganz besonderes Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte. Thal, 1950 in Hamburg geboren, ist ein profunder Kenner seines Stadtteils. Der technische Kaufmann sammelt seit vielen Jahren historische Fotos und Postkarten der Veddel.
Roman
Dieser Sommer auf Sylt
Rita Fischer, Gmeiner, ISBN 978-3-8392-8017-1, Paperback, € 14
Rita Fischers drittes Buch ist ein klassischer, leicht zugänglicher Sommerroman mit starkem Inselbezug. Im Mittelpunkt steht die 43-jährige Lehrerin Paula aus Hamburg, eine sympathisch gezeichnete Protagonistin, deren Urlaub ungeplant in Turbulenzen gerät – familiär, organisatorisch und emotional. Die Handlung bleibt überschaubar, lebt aber von Situationskomik, zwischenmenschlichen Verwicklungen und einer romantischen Note. Schöne Lektüre für die Ferien oder für den Balkon.
Die Topseller im Westen ...
Jeden Monat ermittelt der KlönschnacK unter den hiesigen Buchhändlern die Top-Titel der Elbvororte.
BLANKENESE Kurt Heymann
„Erzähl mir alles“, Elizabeth Strout, Luchterhand, € 25
WEDEL Kurt Heymann
„Botanik des Wahnsinns“, Leon Engler, Dumont, € 23
SCHENEFELD Kurt Heymann
„Real Americans“, Rachel Khong, KiWi, €24
BLANKENESE Wassermann
„Abschied leben“, Gabriele von Arnim, Rowohlt, € 24
Workshop Haikus schreiben im japanischen Teehaus Di., 5. Mai, 18 Uhr, Holstenwall 28, Planten un Blomen
Unter dem Titel „Im Herzen des Gartens“ lädt ein Workshop dazu ein, die japanische Gedichtform Haiku kennenzulernen, zu vertiefen und selbst zu verfassen. Das Angebot richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an Interessierte mit Vorkenntnissen und verbindet eine Einführung mit praktischen Schreibübungen. Geleitet wird die Veranstaltung von Dr. Sabine Sommerkamp-Homann, Honorarkonsulin der Republik Lettland. Veranstalter sind die Hamburger Autorenvereinigung e. V. und die AWO Hamburg. Eintritt 10 Euro. Anmeldung per E-Mail: witt@hh-av.de
Für Sie entdeckt und gelesen ...
Roman Atmosphere
Taylor Jenkins Reid, Ullstein, ISBN 978-3-548-07471-9, Taschenbuch, € 14
Pünktlich zum Start der Artemis-2-Mission traf das Buch „Atmosphere“ in unserer Redaktion ein. Der Mond, die Sterne und der Weltraum üben von jeher eine große Faszination auf uns Menschen aus. Unsere Spezies ist äußerst hartnäckig darin, sich Dinge anzueignen und zu erobern – so auch den Weltraum. Als der erste Mensch 1969 auf dem Mond landete, war klar, dass wir viel erreichen können. Damals flogen ausschließlich männliche Astronauten auf Missionen. Erst 1983 durfte Sally Ride als erste Frau im Namen der NASA als Missionsspezialistin mit ins Space Shuttle. Sie und viele weitere Frauen waren Vorreiterinnen in einer Zeit, in der Frauen um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung kämpften. Dieser einfühlsame, wortgewandte und spannende Roman beschreibt den Weg von Joan Goodwin. Sie träumt davon, den Sternen nahe zu sein. Die Leserinnen erleben mit ihr die harte Ausbildung zur Luft- und Raumfahrtingenieurin, ihre persönliche Entwicklung und lernen ihre Familie kennen. Während sie zielstrebig ihren Traum verfolgt, entwickelt sich die wohl schönste, feinsinnigste Liebesgeschichte, die ich seit langem gelesen habe. ALW
STREAMING HIGHLIGHTS
Serien, Filme, Podcasts, Games
GAMES
„Nova Roma“ überzeugt
Das Aufbaustrategiespiel „Nova Roma“ ist Ende März im Early Access auf der Plattform Steam gestartet und stößt bereits auf große Resonanz. In dem Titel bauen Spieler eine neue römische Stadt auf und müssen dabei nicht nur Ressourcen und Infrastruktur
schung aus klassischem Städtebau und neuen Mechaniken wie einer komplexen Wasserphysik sowie den Einfluss der Götter, der für zusätzliche Dynamik sorgt.
Kritik gibt es vor allem an der Grafik und einzelnen noch unausgereiften Elementen, die typisch für eine frühe Entwicklungsphase sind. Insgesamt deutet das Stimmungsbild
Wer möchte Cäsar sein? „Nova Roma“ bietet gepflegten Eskapismus.
managen, sondern auch die Launen römischer Götter berücksichtigen, die das Spielgeschehen maßgeblich beeinflussen.
Auf Steam wird das Spiel insgesamt als „sehr positiv“ bewertet. Viele Spieler loben vor allem die Mi-
TIK TOK
jedoch darauf hin, dass sich „Nova Roma“ zu einem der spannenderen Vertreter des Genres entwickeln könnte. Laut GameStar „eine der schönsten Aufbau-Überraschungen 2026!“
Auf Steam
Krieg verstehen, statt nur scrollen
Das Format „Stabile Zeitenlage“ von Tagesschau und NDR richtet sich an junge Menschen und soll Orientierung in einer von Krisen geprägten Welt bieten. Es erklärt komplexe sicherheitspolitische Themen verständlich und alltagsnah. Im Fokus stehen Fragen wie die Sicherheit Europas, die Rolle der NATO und der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Krieg. Die Inhalte basieren oft auf Fragen aus der Community und werden journalistisch geprüft und visuell aufbereitet. Ziel ist es, Zusammenhänge verständlich darzustellen, ohne zu dramatisieren. Moderatorin Julia Faltermeier führt durch das Format und erklärt auch die Hintergründe der Recherche. Die erste Folge zeigt, wie KI-Systeme militärische Entscheidungen beeinflussen können. Dabei werden sowohl Chancen als auch Risiken solcher Technologien dargestellt. Das Format baut auf der Expertise des Podcasts „Streitkräfte und Strategien“ auf. Es erscheint alle zwei Wochen regelmäßig auf dem YouTube Kanal der Tagesschau und in der ARD Mediathek. „Stabile Zeitenlage“ erscheint wöchentlich als zweiminütiges Kurzformat auf TikTok. Tagesschau-Kanäle
SPORT
Der Deutsche Fußball-Bund wagt einen bemerkenswerten Schritt in Richtung Eigenvermarktung: Mit DFB.TV startet der Verband erstmals einen eigenen Pay-TV-Sender. Damit erweitert er seine Medienstrategie – und begibt sich zugleich in ein Spannungsfeld zwischen Ergänzung und Konkurrenz zu bestehenden Partnern.
Der neue Sender soll unmittelbar vor dem DFB-Pokalfinale auf Sendung gehen. Verfügbar ist das Programm über etablierte Plattformen wie DAZN, HD+, Vodafone und Zattoo; weitere Kooperationen, etwa mit Sky oder MagentaTV, werden geprüft. Der Empfang erfolgt klassisch über Kabel, Satellit und IPTV sowie über Apps – also breit angelegt und technisch niedrigschwellig.
Inhaltlich setzt der DFB bewusst nicht auf Konkurrenz zu den großen Rechtepaketen der Bundesliga oder Nationalmannschaft, sondern auf bislang unterrepräsentierte Wettbewerbe. Gezeigt werden sollen unter anderem Spiele der Junioren-Nationalteams, Partien der 2. Frauen-Bundesliga sowie Formate wie Futsal, Beachsoccer oder der ePokal. Ergänzt wird das Angebot durch Reportagen, Hintergrundformate und historische Rückblicke. Damit positioniert sich DFB.TV als Plattform für Inhalte, die im fragmentierten Rechte-Markt bisher kaum sichtbar waren.
Der Preis liegt nach Branchenangaben bei rund 6 Euro monatlich beziehungsweise 60 Euro im Jahr und damit deutlich unter klassischen Sportabos. Ab 22. Mai
LESUNG
Christoph Maria Herbst liest Agatha Christie
Christoph Maria Herbst ist ein deutscher Schauspieler, Komiker, Synchronsprecher sowie Sprecher von Hörspielen und Hörbüchern. Nun hat er sich eines absoluten Krimiklassikers angenommen. Agatha Christies „Rendezvous mit einer Leiche (Der Tod wartet)“ ist ein Hercule Poirot Krimi, der es in sich hat. Als Bonus hat der Hörverlag ein Interview mit Christoph Maria Herbst veröffentlicht. Im StudioInterview erzählt Herbst, was seiner Meinung nach Agatha Christies Erfolgsrezept ist, welche Tricks ihm bei seinen Sprecherrollen helfen, warum er Mühe hatte, bei der Aufnahme nicht in schallendes Gelächter auszubrechen – und ob er sich vorstellen kann, irgendwann einmal selbst den legendären Meisterdetektiv Hercule Poirot zu verkörpern. Das Interview finden Interessierte auf: penguinrandomhouse.de.
Story: „Du siehst doch ein, dass sie sterben muss!“: Diesen Satz, den Raymond Boynton an seine Schwester richtet, hört Hercule Poirot zufällig in seinem Jerusalemer Hotel mit. Als Mrs Boynton, die tyrannische Stiefmutter der Geschwister, wenig später auf dem Weg nach Petra ermordet wird, erinnert sich Poirot an die verschwörerischen Worte. Er hat nur 24 Stunden, um den Fall zu lösen. Genug Zeit jedoch, um Überraschendes zutage zu fördern. der Hörverlag, 15 Euro
ECHTZEITSTRATEGIE
Air Defender: „Pirate eleven –Cleared hot! Engage!“
Wenn das Tutorial zwei Stunden dauert und der Spieler etwa 100 Abkürzungen lernen muss, dann wird klar: Air Defender, der neue Titel des Indie-Studios Rotor3, ist keine Arcade-Ballerei. Hinter dem Überraschungserfolg steht der Brite Allan Akers, der tatsächlich als Radar-Experte der Royal Air Force (RAF) tätig war. Der Spieler übernimmt nicht weniger als die
Führung der nationalen Luftverteidigung Großbritanniens in der Spätphase des Kalten Krieges. Er wird konfrontiert mit einem komplexen Interface, das in vielen Elementen den realen Vorbildern nachempfunden ist. Jede Flugbewegung wird von Küstenradar und Transpondern dokumentiert. Die Aufgabe ist nun das Identifizieren, Abdrängen und im Extremfall auch Abschießen von eindringenden russischen Flugzeugen. Als armchair general gebieten wir über mehrere Staffeln Tornados, luftgestützte Radarplattformen (AWACS) und Tankflugzeuge. Sie alle müssen zu einem funktionierenden Team kombiniert werden, mit einem sicheren Gespür für Distanzen und Timing.
Das Realismusgefühl ist ab Sekunde eins überwältigend. Dazu trägt nicht nur die Komplexität bei, sondern vor allem der authentische Funkverkehr. Alles in allem ein Zeitfresser erster Güte, mit großem Potenzial. Trotz ein paar Bugs eine klare Empfehlung.
Im Early Access auf Steam
KINO
Zwischen Deepfake und Darknet: American Sweatshop
Der Cyberthriller „American Sweatshop“ startet am 30. April 2026 bundesweit in den Kinos. Es handelt sich um das Spielfilmdebüt der in den USA lebenden deutschen Kamerafrau und Regisseurin Uta Briesewitz, die zuvor unter anderem Episoden von Serien wie „Stranger Things“, „Westworld“, „Severance“ oder „Black Mirror“ inszenierte.
Im Zentrum der Handlung steht die 25-jährige Daisy (Lili Reinhart), die als sogenannter Content-Cleaner arbeitet. Sie überprüft und löscht problematische Videos im Internet – eine Tätigkeit, die sie zunehmend abstumpfen lässt. Als sie auf ein besonders verstörendes Video stößt, beginnt sie, den Hintergründen auf eigene Faust nachzugehen. Weder ihre Vorgesetzte (Christiane Paul) noch die Polizei nehmen ihre Hinweise ernst. Auf der Suche nach den Verantwortlichen gerät sie schließlich selbst ins Visier.
Der Film verbindet klassische Thriller-Elemente mit aktuellen Themen wie Deepfakes, Darknet und digitaler Gewalt. Dabei stellt „American Sweatshop“ Fragen nach Verantwortung und Kontrolle im Umgang mit Online-Inhalten und wirft einen Blick auf die oft unsichtbare Arbeit hinter der Moderation digitaler Plattformen.
In weiteren Rollen sind neben Lili Reinhart und Christiane Paul auch Daniela Melchior zu sehen. Der Film wird von Plaion Pictures verliehen, den Vertrieb übernimmt Studiocanal. Ab 30. April im Kino
AUSZEICHNUNGEN
Viele Nominierungen für norddeutsche Produktionen beim Deutschen Filmpreis
Die norddeutsche Filmbranche geht mit starken Beiträgen in den Wettbewerb um den Deutschen Filmpreis 2026. Insgesamt 15 Nominierungen entfallen auf die beiden Produktionen „Gelbe Briefe“ und „Amrum“, die damit zu den Favoriten der diesjährigen LOLA-Verleihung zählen.
Besonders erfolgreich ist das Drama „Gelbe Briefe“ von Regisseur İlker Çatak, das mit insgesamt neun Nominierungen ins Rennen geht, darunter in den Kategorien bester Spielfilm, Regie, Drehbuch sowie für die Hauptdarstellerinnen und -darsteller. Der Film hatte bereits bei der Berlinale 2026 den Goldenen Bären gewonnen. Erzählt wird die Geschichte eines Künstlerehepaars aus Ankara, das politisch unter Druck gerät und nach Istanbul flieht. Gedreht wurde unter anderem in Hamburg, die Produktion wurde von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein unterstützt.
Sechs Nominierungen erhielt „Amrum“ von Fatih Akin, ebenfalls in der Kategorie bester Spielfilm. Der Film basiert auf den Kindheitserinnerungen des Hamburger Filmemachers Hark Bohm und spielt im Jahr 1945. Im Mittelpunkt steht ein zwölfjähriger Junge, der nach dem Kriegsende versucht, seine Familie zu versorgen. Die Produktion wurde an zahlreichen Drehorten in Schleswig-Holstein und Hamburg realisiert und ebenfalls von der MOIN Filmförderung gefördert. „Amrum“ war zudem 2025 der erfolgreichste Arthousefilm in Deutschland mit über 800.000 Besucherinnen und Besuchern.
Die Geschäftsführer der MOIN Filmförderung sehen in den Nominierungen eine Bestätigung für die Stärke des Filmstandorts im Norden. Beide Produktionen seien eng mit der Region verbunden und stünden exemplarisch für die Qualität norddeutscher Filmprojekte.
Die Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am 29. Mai in Berlin statt. Dabei gilt insbesondere „Gelbe Briefe“ aufgrund der Vielzahl an Nominierungen als einer der aussichtsreichsten Kandidaten.
Radarstation Buchan: Ist JEA139 wirklich ein Zivilflugzeug?
Content-Cleaner Daisy hat einen schweren Job.
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n der Öffentlichkeit haben wir uns gesiezt und wenn wir unter uns waren, geduzt.“ Peter A. (Namen geändert) erklärt dem Gericht sein Verhältnis zur verstorbenen Hilde M. Seit zwölf Jahren, kurz nachdem Hilde M. aus Italien nach Hamburg zurück gekommen war, seien sie befreundet gewesen.
Nun war Peter A. wegen Veruntreuung angeklagt. Zwischen August und Oktober 2021, kurz nach dem Tod der über 90-jährigen Freundin, hatte A. insgesamt neun Mal von ihrem Konto abgehoben – Summen zwischen 300 und 5.000 Euro, insgesamt knapp 30.000 Euro. Die zuletzt bettlägerige alte Dame hatte Peter A. zwar umfassende Vollmachten ausgestellt, jedoch kein Testament zu seinen Gunsten hinterlassen. „Wir wollten zum Notar gehen,“ beteuert A. „Sie hat ganz definitiv gesagt, dass ich erben sollte.“
Kennengelernt hatten Hilde M. und Peter A. sich, weil er für sie „den Garten machte“. Früher sei er Designer gewesen, erzählt A. Sein Outfit zeugt von einer künstlerischen Ader. Als Grafiker hatte er zunächst angestellt gearbeitet. Dann machte er sich selbstständig. Heute hat er immense Schulden. „Ich habe ihr gesagt, dass ich so viele Schulden habe“, gibt er an und verplappert sich ein bisschen, als er hinzufügt: „Deshalb sollte das über meinen Sohn gehen.“
Zurzeit lebt er von Bürgergeld
„Warum hat sie keine Schenkung an Sie gemacht?“, fragt die Richterin. Warum kein Testament? Und ob Hilde M. ihm zu Lebzeiten jemals größere Summen gegeben habe, will die Staatsanwältin wissen. Wer zur Beerdigung gekommen sei, wollen anschließend beide wissen. Das seien, so erinnert sich Peter A., „drei gute Pflegekräfte aus Polen“ gewesen, „dann war mein Sohn dabei“ und die Vermieterin und eine weitere Verwandte. Dem Neffen, der wohl der nächste Erbe gewesen wäre, habe er eine Todesanzeige gebracht, sagt A. Der sei aber zur Beerdigung nicht gekommen.
Ein unbeschriebenes Blatt ist Peter A. nicht. Seine Vorstrafen reichen von Urkundenfälschung im Jahr 1985 über Betrug, Diebstahl und Trunkenheit am Steuer. Die Staatsanwältin wertet positiv, dass diese Vorstrafen lange zurückliegen, dass A. die Abhebungen vom fremden Konto zugibt, eine enge Freundschaft zu Hilde M. bestand und er insgesamt glaubhaft wirke. Die Richterin sieht dies etwas kritischer, folgt aber dem Antrag der Staatsanwältin und verurteilt A. zu zehn Monaten Haft, ausgesetzt zur Bewährung von zwei Jahren, den Einzug von 28.800 Euro und dazu, die Kosten des Verfahrens zu übernehmen.
Autorin: Harriet von Schwerin Mail: redaktion @kloenschnack.de
Neues von der Elbe
RISSEN
Schülerin gewinnt
Design-Wettbewerb
Mit kreativen Ideen und beeindruckendem handwerklichen Geschick präsentierten Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Rissen (GyRi) des Profils Weltbilder, einer fachkundigen Jury selbst entworfene Taschenmodelle in Form von Vorträgen und aufwendig gestalteten Papiermodellen.
Julius Raithel, Inhaber der Segelmanufaktur Clownsails, war ebenso begeistert von den Design-Produkten wie das übrige Jury-Team, bestehend aus Design-Expertinnen, Schulleitung und Schulsprechern. Dabei überzeugte insbesondere das variable Rucksack-/ Taschenmodell von Ella Schmitt. Die Schülerinnen und Schüler des GyRi dürfen gespannt sein auf die in Kürze von Clownsails produzierte Schultasche, die exklusiv allen Schülern des Gymnasiums zum Kauf angeboten und in unterschiedlichen Farbvarianten erhältlich sein wird.
RISSEN I
Babys in Bewegung
Babys in Bewegung lädt Eltern mit Babys ab fünf Monaten ein, die Welt mit allen Sinnen zu entdecken. Durch Bewegungsanregungen, Fingerspiele und Gesang fördern sie die Entwicklung im ersten Lebensjahr. Eltern beeinflussen die spätere Bewegungsentwicklung positiv. Anmeldung unter www.rissenersv.de. Mittwochs, 10.45 bis 11.45 Uhr, Marschweg 75, Rissen
RISSEN II
Flohmarkt im Gerlindweg
Auch in diesem Jahr laden die Anwohner des Gerlindweg zum Anwohnerflohmarkt ein. Gäste sind eingeladen, in Kindersachen, Gartenzubehör, Deko, Büchern, kleinen und großen Schätzen zu stöbern. Der Flohmarkt findet bei jedem Wetter statt. Sa., 30. Mai, 10 bis 14 Uhr, Gerlindweg, Rissen
ALTONA Neuer Gesprächskreis
Der Seniorentreff bietet jetzt immer montags einen Gesprächskreis an. Im Mittelpunkt stehen die Menschen selbst – mit all ihren Gedanken, Erlebnissen und Interessen. Das jeweilige Thema wird gemeinsam bestimmt. Mo., 4. Mai, 14 Uhr, Düppelstraße 20, Altona
HERZLICHE EINLADUNG ZUM TAG DER OFFENEN TÜR
IM ROSENHOF HAMBURG
Lernen Sie den Rosenhof kennen! Heute führen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sie gern durch das Haus, informieren über das Leben und die Betreuung im Rosenhof und beantworten Ihre Fragen. Das Möbelhaus Deubelius präsentiert in diesem Rahmen seniorengerechte Möbelneuheiten. Im Anschluss erwarten Sie erfrischende Getränke in unserem Foyer.
MITTWOCH
6. MAI 2026 14.00 – 17.00 UHR
Melden Sie sich gern an, um längere Wartezeiten zu vermeiden.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Teilnehmerinnen des Design-Wettbewerbs: Luisa Fritz, Anna Bredenstein, Mina Kantekin, Zofia Wolborska, Johanna Rieth, Ella Schmitt (v.l.n.r.)
WEDEL
Schrotträder entsorgt
Am Wedeler Bahnhof/ZOB, dem Rathausplatz und in der Bahnhofstraße blockieren offenbar verkehrsuntüchtige Räder Stellflächen. Der Bauhof entfernt deshalb zweimal jährlich augenscheinlich nicht mehr genutzte Schrotträder, um Platz zu schaffen. So können Nutzende ihre Fahrräder wieder ordnungsgemäß abstellen. Im April begann die Räderkontrolle; Hinweiszettel forderten bis 18. Mai zur Entsorgung auf. Räder, die bis dahin nicht entfernt werden, werden als Abfall entsorgt. Claudia Broekhuis, Leitung Bauen und Umwelt: „Die überdachte, kostenlose Abstellanlage vor dem Bahnhof ist wichtig für Mobilität und Rad/SBahn-Umsteigeverhalten. Radabstellanlagen sind tägliche Nutzungen, nicht Entsorgungsstellen.“ Mo., 18. Mai, Wedeler Bahnhof und Rathaus
HAFENGEBURTSTAG Auslaufparade mit dem Blankeneser
NIENSTEDTEN
Klinik Dr. Guth schließt
Die Geschäftsführung der Klinik Dr. Guth hat angekündigt, den Betrieb der Einrichtung zum Ablauf des 30. September zu beenden. Die Entscheidung sei nach einer sorgfältigen wirtschaftlichen und strukturellen Prüfung getroffen worden, heißt es in einer Mitteilung. Angesichts veränderter Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und erhöhter struktureller Anforderungen sei mittelfristig eine wirtschaftliche Tragfähigkeit des Klinikbetriebs nicht mehr gegeben.
Nienstedtens Klinik vor dem Aus.
Rund 170 Mitarbeitende wurden über die geplante Schließung informiert; die Entscheidung stehe ausdrücklich nicht im Zusammenhang mit der Qualität der
Bürger-Verein
Der Blankeneser Bürger-Verein (BBV) lädt zur Begleitung der Auslaufparade beim Hafengeburtstag ein. An dem Sonntag begleiten Interessierte mit der „Viktoria“ das Spektakel auf der Elbe. Getränke, Würstchen und anderes werden an Bord geboten. Die dreistündige Fahrt kostet 40 Euro für Mitglieder des BBV, 50 Euro für Gäste (20 Euro für Kinder bis 16 Jahre). Karten gibt es in der Geschäftsstelle des BBV im Markthaus, Blankeneser Bahnhofstraße
Mit der „Viktoria“ an der Auslaufparade des Hafengeburtstags teilnehmen.
30 A, immer dienstags und freitags zwischen 9.30 und 12.30 Uhr.
So., 10. Mai, 15 bis 18 Uhr, Anleger Op‘n Bulln, Strandweg, Blankenese
BLANKENESE
geleisteten Arbeit. Die Versorgung der Patienten bleibe bis zur Schließung in vollem Umfang sichergestellt.
Sparda-Bank kommt in die Bahnhofstraße
Wie aus den legendären gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, wird die Sparda-Bank ihren Sitz an der Osdorfer Landstraße aufgeben. Neuer Standort ist die Blankeneser Bahnhofstraße, wo die ehemaligen Posträume und die beiden benachbarten Geschäfte die neuen Räumlichkeiten der Sparda-Bank bilden. Die Bank-Filiale wird sich zusätzlich mit einem Private Banking-Angebot an die Kunden wenden. Nach Umbauten erwartet man die Eröffnung Anfang Dezember. Demnächst öffnet hier eine Bank-Filiale.
dem dienstältesten Chirurgen in den Elbvororten, aktiv seit Oktober 1998. In diesem Podcast teilt er wertvolle Erkenntnisse aus seinem reichen Erfahrungsschatz und beantwortet Gesundheitsfragen, die er täglich mit seinen Patienten bespricht. Eine informative Ressource für alle, die sich ohne Praxisbesuch über wichtige Gesundheitsthemen informieren möchten.
www.chirurgie-hamburg.net
Tims Thesen
THEMA:
Das Problem mit dem Volksentscheid
Tim zu Olympia – das hat gerade noch gefehlt!“, denken jetzt einige. Aber keine Sorge, ich werde meine Meinung über pro und kontra raushalten, weil ich mich für inkompetent halte. Aber ich werde am Ende zwei Thesen zu der Frage formulieren, wer kompetent ist und ob es letztlich klappt mit der Bewerbung.
Ich erinnere mich, dass mein Kollege Helmut Schwalbach (leider verstorben), mich anlässlich der ersten Bewerbung 2015 fragte: „Bist du für Olymipa, bist du gegen Olympia, oder ist es dir scheißegal?“
„Ist mir egal“, antwortete ich damals wahrheitsgemäß. Nichtsportler halt. Auch Fußball ist mir egal. Letztens habe ich in der Eckkneipe Rafael van der Vaart als TennisProfi bezeichnet, weil der Name nach weißen Reeboks klingt.
Statt mit Ballsport beschäftige ich mich immer wieder mal – berufsbedingt – mit Statistiken, Umfragen, Erhebungen, Analysen und ähnlichem. Seit einigen Jahren verspüre ich ein leichtes Schaudern, wenn ich das Wort „Volksentscheid“ lese.
„Davon will niemand auch nur ein Wort hören.“
Der Komiker Ricky Jervais sagte einmal sinngemäß: Wir leben in einem Land, in dem Chlorbleiche mit einem Warnhinweis versehen wird – Nicht trinken! Wir sollten diesen Hinweis entfernen. Dann warten wir zwei Jahre ab und ERST DANN können wir das Volk zu schwierigen Themen befragen.
Jervais wird den Gag unter Einfluss des Brexit geschrieben haben. Der erzeugt heute eine gewisse Schadenfreude – aber wir sollten uns nicht allzu selbstgefällig im Spiegel anlächeln. Es gibt unzählige Beispiele aus Deutschland, bei denen Normalos über hochgradig komplexe Themen abgestimmt haben und hinterher kam heraus: Niemand hatte einen Schimmer. Beispiele sind Stuttgart 21, Tempelhof, die Euro-Rettung während der Schuldenkrise ab 2010 oder die Migrationsdebatte 2015/16. Oder nehmen Sie die polizeiliche Kriminalitätsstatistik, die keine Aussagen enthält über die reale Veränderung von Kriminalität. Die Polizei weist immer und immer wieder auf die eingeschränkte Aussagekraft der Statistik hin – aber davon will niemand auch nur ein Wort hören. Messerkriminalität in Hamburg zurückgegangen? Nee, neulich ist wieder einer abgestochen worden. Einbruchskriminalität gesunken. Nein, bei Erwin neulich, im Schrebergarten! Aufklärungsquote gestiegen? Quatsch, keinen erschwischen die! Als ich letztens versuchte, einer Freundin zu beweisen, dass Hamburg ein ausgesprochen sicheres Pflaster sei, da antwortete sie: „Das fühle ich aber anders.“
Seien wir also ehrlich: Wir wissen nicht, ob es sinnvoll ist, Olymipa nach Hamburg
zu holen. Das Projekt ist so groß und liegt in so weiter Ferne, dass alle, vom Pförtner bis zum Bürgermeister, in dichtem Nebel stochern. Statt Volksentscheid könnte man ebensogut eine Bürokratenkommission einsetzen, die Olympia in Hamburg durchrechnet und dabei nicht alle fünf Minuten irgendetwas versprechen muss. Wenn dann die Chancen die Risiken signifikant übersteigen, dann sollte man es durchziehen. Peter Tschentscher würde sich vor die Kameras stellen und sagen: „Hamburg bewirbt sich um Olympia, weil es viel zu gewinnen gibt. Punkt. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.“
Allerdings wissen wir auch, was dann folgen würde, oder? Jemand würde eine Bürgerinitiative gründen mit welchem Ziel? Richtig, ein Volksentscheid.
Also, These 1: Niemand ist kompetent. These 2: 55 Prozent pro Olympia.
Autor: Tim Holzhäuser Mail: tim.holzhaeuser @kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-63
• Zertifizierte Dichtheitsprüfung nach DIN 1986-30
• Grabenlose Rohrsanierung
• Bestandsaufnahmen mittels TV-Kamera
• Beseitigung von Rohrverstopfungen
• Mechanisches Fräsen
• Hochdruckspülung
• Reinigen von Drainagerohren
• Rohrortung
• Erstellen von Leitungsplänen von Regen- und Schmutzwasser
• Erstellung von Wartungsverträgen
In der Simulation von Olympia in Hamburg läuft alles bestens ...
Ein regnerischer Mittwoch 1962 am Blankeneser Bull‘n
Einsam im Regen oder brechend voll mit Ausflüglern und Touristen in sommerlicher Atmosphäre – dem Blankeneser Anleger „Bull‘n“ ist nichts fremd. Er kennt das Leben.
Worauf wartet sie? Wolfgang Jakob hat das Foto von seiner Frau geschossen. Ein Spaziergang im Regen? Blankeneser kennen eben kein schlechtes Wetter.
MELDUNGEN
Die grüne Seite
AUSRUFUNG
Japanischer Schnurbaum wird Nationalerbe-Baum
Der hamburgweit bekannte
Japanische Schnurbaum an der Außenalster ist Mitte April zum Nationalerbe-Baum von Deutschland erklärt worden. Der etwa 25 Meter hohe Baum mit einem Stammumfang von über sechs Metern wird damit zu einem von bundesweit insgesamt 55 vom Kuratorium Nationalerbe-Bäume ausgewählten Bäumen. Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, und Dr. Andreas Roloff, Leiter des Kuratoriums Nationalerbe-Bäume, waren bei der Ausrufung zugegen.
STADTNATUR
Blühende Vielfalt
Das Team von „Moin Stadtnatur“ gibt Tipps, mit denen Hamburger in einen blütenbunten und artenrei-
ENERGY NEWS
chen Frühling starten können. Die naturnahe Gestaltung von Garten und Balkon hat aber noch einen weiteren Vorteil: Standortgerechte Pflanzen sind pflegeleicht, sie benötigen selten Gießwasser, und sie kommen jedes Jahr wieder. Interessierte können sich online oder telefonisch unter 284 09 98 18 für eine kostenfreie Beratung anmelden. Das Gespräch findet bei Ihnen im Garten statt, bei Balkonen nur telefonisch. www.moinstadtnatur.de
Nahrung für die zweifarbige Sandbiene.
Die Heizung bleibt ein Thema –treffen Sie den Experten auf dem Derby
Die aktuelle Lage zeigt erneut, wie sensibel Energiemärkte reagieren. Für viele Eigentümer stellt sich damit wieder die Frage: Wie stelle ich mich langfristig sinnvoll auf?
Genau jetzt lohnt sich der Blick auf die eigene Heizung. Welche Lösung passt wirklich zu meinem Haus? Und was ist heute sinnvoll umsetzbar?
FESTIVAL
Asphaltsprenger
Beim Natur- und Kulturfestival Asphaltsprenger kommen rund 6.000 Hamburger zusammen, um einen Nachmittag lang gemeinsam mit Initiativen und Engagierten den Umweltschutz zu feiern. So wird das „Parks“-Gelände und der Park am Hochwasserbassin in Hammerbrook bereits zum fünften Mal zu einem fröhlichen, bunten und informativen Festivalgelände. Organisiert wird das Festival von der Loki Schmidt Stiftung und der BürgerStiftung Hamburg. Eintritt gegen Spende.
Sa., 9. Mai, 13 bis 20 Uhr, Bullerdeich 6, Hammerbrook
KLEIN FLOTTBEK
Botanischer Garten
Der Botanische Garten feiert den Tag der Biodiversität. Die
Besucher erwartet ein buntes Mitmachprogramm. Am Abend sind Interessierte zu einer Podiumsdiskussion zu dem Thema „Biodiversität – was tut die Stadt Hamburg?“ eingeladen. Mehr Infos unter: www.botanischer-garten.uni-hamburg.de/ veranstaltungen/zelt-festival/ tag-der-biodiversitaet.html 22. Mai, 14 bis 18 Uhr, Ohnhorststraße, Flottbek
HAMBURG SETZT MASSSTÄBE Zehn Jahre nachhaltiger Einkauf
Lars-Oliver
Breuer, Geschäftsführer
Diehn Heizungstechnik
Vom 13. bis 17. Mai sind die Experten von Diehn Heizungstechnik gemeinsam mit den Kollegen von Viessmann auf dem Hamburger Derby vor Ort – mit einem großen Truck zeigen sie moderne Technik zum Anfassen und haben Zeit für echte Gespräche. Ohne Termin, ohne Druck. Ob Wärmepumpe, Gas, Hybrid oder andere Systeme: Sie zeigen Ihnen vor Ort die Möglichkeiten und beantworten Ihre Fragen direkt. Diehn Heizungstechnik steht für praxisnahe Beratung und saubere Umsetzung im Westen Hamburgs. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre zu informieren – zwischen Pferdesport, gutem Essen und einem kühlen Getränk. Diehn Heizungstechnik, Telefon 040/83 93 95 45, Kreuzweg 7 b, Schenefeld
Seit zehn Jahren setzt die Stadt Hamburg mit einem Leitfaden auf umweltfreundliche und nachhaltige Beschaffung und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Bei einem bundesweiten Treffen von Beschaffungsfachleuten haben Umweltsenatorin Katharina Fegebank und Finanzsenator Dr. Andreas Dressel das Jubiläum gewürdigt und den Hamburger Beschaffungsleitfaden von 2025 hervorgehoben. Mit einem jährlichen Einkaufsvolumen von über 340 Millionen Euro für Waren und Dienstleistungen trägt die Stadt eine besondere Verantwortung, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit aktiv zu fördern. Der Hamburger Leitfaden ist für die Verwaltung verbindlich und eine Weiterentwicklung des seit 2016 geltenden Umweltleitfadens. Er berücksichtigt neben Umwelt- und Klimakriterien auch soziale Aspekte wie faire Arbeitsbedingungen und Gleichstellung. Zudem legt er klare Regeln für die Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen fest. Dabei stehen Kriterien wie die Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit und Kreislauffähigkeit von Produkten im Mittelpunkt. So wird beispielsweise der Einkauf von nicht-reparierbaren Elektrogeräten, Torfprodukten oder Einweggeschirr ausgeschlossen.
Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Hamburg ist seit zehn Jahren am Ball und eine Vorreiterin in Sachen nachhaltiger Beschaffung. Der öffentliche Einkauf ist beim Klimaschutz und der Nachhaltigkeit ein wichtiger Hebel. Wir setzen auf reparaturfähige Waren mit langer Lebensdauer. Wir wollen weiter vorangehen, gerade was Innovation und grüne wie faire Produkte im öffentlichen Einkauf angeht.“
Das Natur-Festival für die ganze Familie.
Das Thema des Monats
Wasserspaß vor Traumkulisse: Kleine wie große Füße lieben den Jenbach, der mit seinen Wasserfällen und Gumpen zum Wander-, Plansch- und Spielerlebnis in einem wahren Naturparadies einlädt.
Frühsommer
Aktivurlaub im idyllischen Bayern
Urlaub in der Postkartenidylle Bayerns – Bad Feilnbach in der Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland lädt zu aktivem Natur- und Urlaubsgenuss an den Fuß des Wendelsteins. Der Frühsommer bietet hier ideale Bedingungen.
Gelebte Traditionen, herzliche Gastfreundschaft, imposante Landschaften und ein buntes Outdoor- und Genussangebot – so geht Bayern! Besonders authentisch lässt sich diese Vielfalt bei einem Urlaub in Bad Feilnbach in der Bilderbuch-Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland erleben. Am Fuße des 1.838 Meter hohen Wendelsteins gelegen bringt der naturverbundene Kur- und
Genussort alles mit, was es für unvergessliche Urlaubsmomente braucht. Buchstäblich gekrönt wird jedes Erlebnis dabei vom beeindruckenden Blick auf das Gipfelpanorama, dessen Silhouette auch als „schlafende Jungfrau“ bezeichnet wird. Allein der Anblick macht den Kopf frei und hilft wie von selbst dabei, die Anspannungen des Alltags zu lösen. Noch intensiver werden Naturgenuss und Erholungseffekt aber, wenn man die Voralpenlandschaft in aktiver Bewegung erlebt.
Bad Feilnbachs Bauernhöfe bieten vor allem Familien ein tolles Zuhause auf Zeit. Ob streicheln, Traktor fahren, spielen oder toben: Jeden Tag warten tolle Abenteuer auf die kleinen Entdecker.
Entspannen beim Wandern So warten zahlreiche Wander- und Radwege darauf, entdeckt zu werden – egal ob in Gipfelstürmer-Manier hinauf in luftige Höhen oder entspannt durchs malerische Tal. Auch der wohl berühmteste Radweg Bayerns, der Bodensee-Königssee-Radweg, führt auf seinem Weg vom Allgäu zum Berchtesgadener Land an Bad
Feilnbach vorbei und lädt engagierte Pedaleure zum Stopp mit Mehrwert ein. Lieber in Wanderschuhen unterwegs? Kein Problem, Bad Feilnbach ist der perfekte Ausgangspunkt, um die Urlaubsregion während vielseitiger Touren und Themenwanderungen kennenzulernen. Einfach loslaufen und die „Brotzeit to go“ in herrlichster Postkartenidylle genießen. Kleine wie große Füße entdecken zum Beispiel den Jenbach, der mit seinen Wasserfällen und Gumpen zum Wander-, Plansch- und Spielerlebnis in einem wahren Naturparadies einlädt.
Naturereignis Moor
Gelebte Traditionen, herzliche Gastfreundschaft, imposante Landschaften und ein buntes Outdoor- und Genussangebot – all das finden Urlauber in Bad Feilnbach.
Die von Mooren – regional Filze genannt – geprägte Landschaft am Fuße der Berge ist ideal zum Aktiv-Erholen und Energietanken. Und mehr: Die heilende Wirkung des „schwarzen Goldes“ ist auch der Grund, dass Bad Feilnbach seit langem als Kur- und Naturheilort anerkannt ist. Ein Ausflug zur Moorerlebnisstation Sterntaler Filze bringt Urlaubern die Faszination der Moorlandschaft näher – und beschert zugleich tolle Einblicke in die artenreiche Vogelwelt. Und apropos Tiere: Bad Feilnbachs Bauernhöfe bieten vor allem Familien ein tolles Zuhause auf Zeit. Beim Streicheln, Traktor fahren und Toben sind die Kids mit Kuh, Schaf und Huhn hier schnell per du. Schöne Pensionen, Gasthäuser sowie ein exklusiver Vier-Sterne Campingplatz runden das Übernachtungsangebot ab. Alle Informationen zum authentischen BayernUrlaub online: www.bad-feilnbach.de
Fahrspaß mit dem Cupra
Die „Cupra Garage“ des Autohofs Reimers in Pinneberg ist kein klassisches Ausflugsziel, doch genau dort beginnt die Lust auf besondere Touren. In der „Cupra Garage“ steht der Cupra Leon VZ Extreme im Mittelpunkt und weckt sofort den Wunsch, einzusteigen und neue Strecken zu entdecken. Schon beim Anblick entsteht die Idee, den Alltag hinter sich zu lassen und spontane Fahrten zu planen.
Mit seinem markanten Design, seiner kraftvollen Leistung und seinem sportlich abgestimmtem Fahrwerk vermittelt er Dynamik in jeder Situation. Jede Kurve, jede Landstraße und jede Küstenstraße wird zur Einladung, Fahrspaß neu zu erleben – ob auf einer kurzen Feierabendrunde oder einer Wochenendtour.
Lust, den Cupra Leon VZ Extreme live zu entdecken? Das Team freut sich auf Sie und berät Sie gern.
Am 20. und 21. Juni lädt die MittsommerRemise – das Festival der Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern – in rund 80 denkmalgeschützte Gutshäuser, Schlösser und Herrenhäuser ein. Das KulturerbeFestival bietet die Gelegenheit, nicht nur 400 Jahre Gutshaus-Geschichte, sondern auch moderne Betreiber-Konzepte hautnah erleben zu können. Die stattlichen Herrenhäuser, früher Mittelpunkt eines landwirtschaftlichen Gutes, werden von engagierten Menschen mit neuen Ideen wiederbelebt. Das Programm zur MittsommerRemise besteht aus Führungen sowie kulinarischen und kulturellen Angeboten. Tipp: Lassen Sie sich verzaubern von spannender Historie und dem Sommer auf dem Land zwischen Ostsee und Seenplatte. Ab Rostock, Wismar oder Schwerin starten Shuttle-Busse. Aber natürlich kann man auch mit dem eigenen Auto von Haus zu Haus fahren. Eine Übernachtung in einem Schlosshotel oder einer Pension in einem Gutshaus bietet sich dann an. Schlösser, Guts- und Herrenhäuser, www.mittsommer-remise.de
GARTENMÖBEL
Strandkörbe & Loungemöbel Osdorfer Landstr. 253
Neues Flair für den Outdoor-Bereich
Neue Outdoor-Polster – gefertigt von RAUMDESIGN Rudolf Meyer
Es geht es wieder los – mit dem Wohnen und Relaxen unter freiem Himmel. Beim Raumausstatter-Meisterbetrieb Raumdesign Rudolf Meyer gibt es nicht nur Markisen und Outdoor-Teppiche für einen entspannten Aufenthalt draußen. Er führt auch eine große Auswahl an stylischen Polsterstoffen, die durch eine hohe Lichtechtheit, Wasserund Schimmelresistenz punkten und mit denen Polsterkissen einen neuen „Look“ bekämen. Selbst die Anfertigung neuer, individueller Sitz- und Rückenkissen – speziell für den Außenbereich – wird angeboten, um den Sitzkomfort zu steigern. Sollten Sie also für Ihre Gartenstühle, -Bänke oder Lounge-Möbel neue Bezüge benötigen, kontaktieren Sie die Firma Raumdesign gern für eine Beratung in Ihrem Zuhause. Im Showroom in Rissen können Sie sich vorab einen Überblick über die Vielfalt dieser In- und Outdoorstoffe, die auch für Wintergärten und den Spa-Bereich bestens geeignet sind, verschaffen.
RAUMDESIGN Rudolf Meyer, Wedeler Landstraße 53 g, Rissen, Telefon 81 23 92, www.raumdesign-meyer.de
Schloss Gamehl
Günstige Urlaubsinseln
Welche Urlaubsinseln sich in diesem Sommer für Urlauber mit kleiner Urlaubskasse lohnen, zeigt eine Untersuchung von Urlaubstracker.
Malta entpuppt sich als beste Urlaubsinsel für Familien und andere Urlauber mit kleinem Budget, denn auf ihrer Fläche gemessen, bietet die Mittelmeerinsel die meisten kostenlosen Erlebnisse und Attraktionen. Sylt ist das überraschende Low-Budget-Reiseziel in Deutschland.
Für kostenlose Urlaubsaktivitäten wie Wandertouren eignet sich am besten Madeira. Für Strandurlauber empfehlen die Experten Sardinien (über 800 frei zugängliche Strände).
Die Bewertung basiert auf fünf Kategorien: kostenlose Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen, Naturattraktionen, Strände, Wanderwege sowie Museen. www.urlaubstracker.de
SPARGELFRÜHLING
Sommerträume verwirklichen
Wenn die Sonne die Berge in warmes Licht taucht und die Natur in voller Blüte steht, beginnt die schönste Reisezeit. Der Sommer lädt dazu ein, neue Kraft zu tanken und besondere Orte entspannt zu genießen. Tipp: Erleben Sie echte Gasteiner Glücksmomente mit dem Reisering Hamburg in Bad Hofgastein: Mitten im Gasteinertal im Nationalpark Hohe Tauern erwartet Sie ein Ort, der seit jeher für seine heilenden Thermalquellen und seine beeindruckende Bergwelt geschätzt wird. Genießen Sie entspannte Stunden in der Therme, Spaziergänge durch die charmante Altstadt und eindrucksvolle Naturerlebnisse wie die Krimmler Wasserfälle oder den Zeller See (16. bis 23. Juni, 1.680 Euro pro Person im DZ/HP). Und wenn Sie sich einmal eine außergewöhnliche Reise gönnen möchten, dann buchen Sie „Nordkap & Lofoten“ – eine atemberaubende Tour im 5-Sterne-Bus mit Panoramaglasdach.
Weitere Infos und Kataloge: Reisering Hamburg, Adenauerallee 78 (ZOB), Innenstadt, Telefon 280 39 11 und 721 32 00, www.reiserung-hamburg.de
Raus aus der Stadt, rein ins gute Leben
Die Pony Waldschänke im Klövensteen startet neu durch: Mit Jakob Hielscher bringt ein erfahrener Gastronom jetzt frischen Schwung in das Traditionslokal. Sein Ziel: ein Ort, an dem man gern zusammenkommt – entspannt, unkompliziert und mit richtig guter Stimmung. Im Fokus stehen ehrliche Küche, ein lebendiger Biergarten und Angebote für die ganze Familie. Geplant sind Events, Public Viewing zur Fußball-WM und ein moderner Service mit digitalem Bestellsystem. Hielscher: „Statt auf Fine Dining setze ich in der Pony Waldschänke bewusst auf Qualität ohne Schnickschnack – mit guten Portionen und fairen Preisen.“
Service-Chefin
Aurelie Mäder und Betriebsleiter Jakob Luis Hielscher
Tipp: Bei Testessen am 7., 21. und 28. Mai sowie am 4. Juni bekommen Interessierte die Gelegenheit, die neue Karte mitzugestalten. Sie können sich vorab anmelden, das neue Angebot zu einem Sonderpreis kennenlernen und direkt Feedback geben.
Das Ziel ist klar: Die Pony Waldschänke soll sich vom reinen Ausflugsziel zu einer festen Größe für gutes Essen im Hamburger Westen entwickeln.
HH-OTTENSEN Friedensallee 88 Infos zu unseren Verkaufsständen unter www.gutkuhla.de
Mittwochs 20 % auf alle Sorten!
Kuhla
HOL DIR DAS EXTREME.
Der CUPRA Leon VZ Extreme. Jetzt bei REIMERS. CUPRA Leon VZ Extreme 2.0 TSI 239 kW (325 PS) 7-Gang-DSG ab
Leasing für Privatkunden Sonderzahlung 990,- €
Laufzeit 24 Monate jährl. Fahrleistung 10.000 km
reimers.rosier.de
CUPRA Garage Pinneberg: 04101 -4908 487
Kraftsto verbrauch (kombiniert): 7,5–7,6 l/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 170–174 g/km; CO2-Klasse: F. * Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Aufpreis. Ein Angebot der SEAT Leasing GmbH, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig. Fahrzeugabbildung zeigt Sonderausstattungen. Stand 04/2026. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Überführungs- und Zulassungskosten berechnet der ausliefernde Betrieb separat. Alle Werte inkl. 19% Mehrwertsteuer. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher im Fernabsatz. Ein Angebot der SEAT Leasing GmbH für Privatkunden im Rahmen der Dienstleistung Wartung & Inspektion. Diese Leistungen werden nur dann einkalkuliert und erbracht, wenn sie am individuellen Fahrzeug bezüglich Antriebsart und Ausstattung auch erforderlich sind. Gilt nicht für Verschleißteile & Reifen. Angaben zu Verbrauch und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von den gewählten Ausstattungen des Fahrzeugs.
Die berühmten Krimmler Wasserfälle
Regelmäßiges Training führt zum Erfolg
Jeder weiß es: Sport ist gesund. Trotzdem schaffen es viele Menschen nicht, regelmäßig zu trainieren. Dabei benötigt unser Körper die ständige Bewegung für starke Muskeln, funktionierende Gelenke, einen guten Stoffwechsel und ein stabiles Herz-KreislaufSystem. Bewegen und belasten wir uns aber zu wenig, nimmt die Leistungsfähigkeit unseres Körpers rapide ab. Das lässt sich verhindern –sogar zu Hause! Wie das geht, zeigt der geprüfte Fitnesscoach und Personal Trainer David Meyn aus Blankenese. Er trainiert mit Menschen im Alter zwischen 40 und 90 Jahren, um ihre Muskulatur wieder aufzubauen oder in Form zu halten. Er fährt zu seinen Kunden nach Hause und bringt jegliches Equipment zum Training mit. Egal ob Muskelaufbau, Ausdauertraining, Gewichtsreduzierung oder Unfallprophylaxe: Die individuelle Betreuung, die auch Dehnungen und Massagen mit einschließt, macht seine Arbeit außergewöhnlich effektiv. Nähere Informationen unter 01577/314 33 08 und im Internet auf www.meyntraining.de
Training mit David Meyn
Gesund durch Wasser
Langes Sonnenbaden lässt die Haut welk, müde, uneben wirken. Grund genug, das Gesicht von all dem zu befreien, was den Teint älter aussehen lässt. „Hier hilft Aquabration, eine moderne Art, auf sanfte Weise das Gesicht von Ablagerungen und Unreinheiten zu befreien“, sagt Angela Rethmeier. „Es handelt sich um eine angenehme Behandlung mit Wasser, Enzymen, Vitaminen und Mineralien. Schnell, sauber, gründlich. So schonend, so angenehm wie eine Gesichtsmassage.“
Hautspezialistin
Angela Rethmeier
Eine gezielte Aquabration, so die Hautspezialistin weiter, mache die Haut feinporiger, fester und elastischer. Sie wirke dank Hydromassage positiv auf die Kollagen- und Elastinproduktion und helfe bei der Milderung von Narben und Altersflecken. Zudem verbessere sie die Aufnahme von Wirkstoffen. „Und das funktioniert schnell und wohltuend. Sie relaxen und verspüren sanfte Wellen von Wasserstrahlen – die perfekte Vorbereitung Ihrer Haut für sonnige Zeiten“, so Angela Rethmeier.
Angela Rethmeier Hautspezialistin, Blankeneser Chaussee 178, 22869 Schenefeld, Telefon 040/830 20 51 und 0176/31 39 25 35, www.angela-rethmeier.de
„Natürlich blond“ – das Musical
Aktion im Mai
Beim Kauf von zwei Sonnenpflege-Produkten gibt es eine Strandtasche gratis! Solange der Vorrat reicht.
Rasantes Musical im First Stage Theater: Szene aus „Natürlich blond“
Die charmante Blondine aus Harvard wirbelt auch als Musicalheldin über die Bühne: Elle Woods weiß, was sie will – und das mit Stil. Sie hat Charme, Witz und den perfekten Freund. Doch als dieser plötzlich den Schlussstrich zieht, weil er in Harvard „ernsthaft Karriere machen“ möchte, beginnt für Elle ein neues Kapitel. Statt den Kopf hängen zu lassen, packt sie ihre Koffer und zieht selbst nach Harvard ... Die Musicalfassung des Kinohits von 2001 begeistert mit rasanten Szenen, Songs mit Ohrwurmpotenzial und Dialogen voller Witz und Charme. 2011 krönte der Olivier Award das Stück als „Best New Musical“. Nun zeigt das First Stage Theater die 140-minütige Show (inklusive Pause). Premiere ist am15. Juni, weitere Aufführungen kommen vom 17. Juni bis 19. Juli auf die Bühne. Karten gibt es ab 39 Euro inklusive aller Gebühren und HVV. First Stage Theater, Thedestraße 15, Altona, Telefon 401 13 27 27, www.firststagehamburg.de
Mit hochwertigen Gartenmöbeln von Kai Wiechmann wird der Frühling noch schöner.
Exklusive Teak-Gartenmöbel und mehr
Den Frühling begrüßt man idealerweise mit einem Besuch der Gartenwelt von Kai Wiechmann. Dort findet sich alles, was das Herz des Gartenliebhabers höher schlagen lässt und im Außenbereich stets eine gute Figur macht, etwa Teak-Gartenmöbel in Premiumqualität, Sonnenschirme, komfortable Auflagen und praktische Abdeckhauben. Geöffnet hat der Showroom montags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr. Alternativ kann man auch im Online-Shop stöbern, in dem das gesamte Sortiment präsentiert wird. Die Bestellabwicklung ist einfach, die Lieferzeit kurz und der Kundenservice exzellent. Kai Wiechmann e. K., Am Diebsteich 55, Bahrenfeld, Telefon 851 49 00, www.kai-wiechmann.de
Chauffeur mit Stil
Seit über 30 Jahren chauffiert Stefan Schürhoff Persönlichkeiten aus Industrie, Politik, Kunst und Kultur quer durch Europa. Nach vielen erfolgreichen Jahren im Ruhrgebiet hat es den Chauffeur mit Stil nun in den Norden verschlagen, wo er seinen Beruf mit gewohnter Diskretion, Zuverlässigkeit und Leidenschaft ausübt.
„Aktuell nutze ich eine neue lange Mercedes-Benz S-Klasse, die ich zu fixen Tour-Pauschalen oder im Stundensatz anbiete. Ich bin aber natürlich mit fast allen gängigen Automobilen vom Porsche bis Bentley vertraut und chauffiere meine Kunden zudem auch gerne in ihrem Fahrzeug“, erklärt Schürhoff.
Ob für einen einfachen Flughafentransfer nach Hamburg, Hannover oder Frankfurt oder direkt zum Urlaubsziel, ob für gelegentliche Tagesfahrten, ob für Fahrzeugüberführungen oder als Ersatz für einen erkrankten Fahrer: Dieser Chauffeur steht – auf Vorbestellung – zu Verfügung. Anfragen gerne per Telefon, WhatsApp oder E-Mail.
Mobil mit Stil, Töperstraße 9, 24837 Schleswig, Telefon 0170/666 35 37, www.mobil-mit-stil.de
Blütenmeere schaffen
Der Blumenhof Pein hat die Pflanze des Jahres 2026 im Norden – die „Zarte Marte“.
Wer sein Zuhause in ein Blumenparadies verwandeln möchte, findet auf dem Blumenhof Pein in Halstenbek ganzjährig eine große Auswahl an Blumen, Pflanzen und Zubehör für die Gestaltung von Garten, Balkon oder Terrasse. Auch die Pflanze des Jahres 2026 im Norden, die „Zarte Marte“, gehört dazu. Es handelt sich um eine kleine Petunienart für das Beet, den Balkon oder den Kübel, die mit ihren überhängenden Trieben und den zahlreichen rosa Blüten auch als Ampel eine sehr gute Figur macht. Interessierte sind herzlich willkommen, sich bei Blumenhof Pein über die aktuellen Trends zu informieren, sich von der Farben- und Blütenpracht inspirieren und vom kompetenten Team beraten zu lassen.
Am Muttertag, den 10. Mai, ist von 8 bis 13 Uhr geöffnet, am 1. Mai von 10 bis 12 Uhr und an den übrigen Mai-Sonntagen von 10 bis 13 Uhr. Am Pfingstmontag bleibt der Blumenhof Pein geschlossen.
Mit dem Gym-Abo kann man sämtliche Kurse des VAF besuchen.
Fit und voller Energie durch den Mai
Wer jetzt in Bewegung kommen und persönliche Trainingsziele verfolgen möchte, findet im Sportprogramm des Vereins Aktive Freizeit (VAF) zahlreiche Möglichkeiten, die eigenen Ambitionen zu verwirklichen. Im Bereich Ausdauer stehen unter anderem Fitnesstraining, Body Workout und Cycling zur Verfügung. Für mehr Beweglichkeit, innere Balance und Körperwahrnehmung bieten sich Kurse wie Yoga, Pilates oder Faszientraining an. Wer den sportlichen Ausgleich mit Musik und Freude an der Bewegung verbinden möchte, kann auf Angebote wie Zumba® und weitere tänzerische Formate zurückgreifen.
Mit über 60 Kursen pro Woche lässt sich Bewegung problemlos in den Alltag integrieren.
Für maximale Flexibilität sorgt das Gym-Abo: Für 35 Euro monatlich können sämtliche Kurse besucht werden. Alternativ sind viele Kurse auch einzeln buchbar, ohne Mitgliedschaft. Kostenlose Probestunden können telefonisch vereinbart werden.
Verein Aktive Freizeit (VAF), Bertrand-Russell-Straße 4, Bahrenfeld, Telefon 890 60 10, info@vafev.de, www.vafev.de
SommerGlück!!!
Gut geschützt in die Sonne
Der Mai ist da – höchste Zeit, an Sonnenschutz zu denken. Hochwertige Produkte für alle Hauttypen und Altersgruppen hält die Johannis Apotheke bereit. Sie verfügen über einen Breitband-Filter mit hoher Photostabilität, der den gesamten UVA- und UVB-Bereich abdeckt. Im Mai gibt es einige Sonnenschutzprodukte zu attraktiven Preisen: Die Marke CeraVe lockt mit 20 Prozent Preisnachlass und bei Avene gibt es drei Euro Sofortrabatt. Gleiches gilt für die Anthelios-Sonnenschutzprodukte von La Roche Posay. Dort kommt hinzu: Kauft man zwei Artikel, gibt es sogar zehn Euro Sofort-Rabatt. Ganz neu im Sortiment sind Ultra-Seren mit LSF 50+. Sie bieten gleichzeitig eine besondere Anti-Aging-Pflege. Von Caudalie ist das Sommer-Duo gegen Pigmentflecken wieder vorrätig. Das Besondere: Zusätzlich zum Serum Vinoperfect ist eine Original-Tube Sonnenschutz-Fluid als Gratis-Produkt enthalten. Johannis Apotheke, Blankeneser Bahnhofstraße 26, Blankenese, Telefon 86 02 45, www.johannis-apotheke-blankenese.de
Kosmetikerin Beate Biller empfiehlt Sonnenschutzprodukte aus der Apotheke.
Altonale kämpft ums Überleben
Das Hamburger Kulturfestival Altonale steht vor einer ungewissen Zukunft. Wie mehrere Medien berichteten, steckt die traditionsreiche Veranstaltung in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Hintergrund sind vor allem stark gestiegene Kosten sowie ein deutlicher Rückgang von Sponsorengeldern. Die Veranstalter sprechen von einer existenzbedrohenden Lage. Ein Großteil der Finanzierung müsse jedes Jahr neu eingeworben werden, während öffentliche Mittel nur einen vergleichsweise kleinen Anteil ausmachen. Gleichzeitig hätten sich in den vergangenen Jahren Defizite aufgebaut. Um das Festival zu retten, setzen die Organisatoren nun auf eine Spendenkampagne. Bis zum Sommer soll ein sechsstelliger Betrag zusammenkommen, um die Durchführung der kommenden Ausgabe zu sichern. Ohne zusätzliche Unterstützung droht dem seit Jahrzehnten etablierten Kulturformat das Aus. Die Altonale gilt als eines der größten nicht-kommerziellen Kulturfestivals in Hamburg und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an.
Jetzt bei uns –ein Blütenmeer in allen Farben
Sonntags im Mai bis 13 Uhr geöffnet · Muttertag am 10. Mai von 8 – 13 Uhr geöffnet
Muttertag am 10. Mai
Saisonstart Gartenmöbel
Wetterfeste Gartenmöbel von Haus & Garten Ambiente
Jetzt im Mai gibt es bei Haus & Garten Ambiente die neue Kollektion 2026 –und das zu Set-Preisen. Es lohnt sich also. Auf Gartenmöbel, Sonnenschirme und Loungemöbel gibt es 10, 15 oder 20 Prozent Rabatt mit Wunschlieferung der neuen Möbel frei Terrasse. „Für Frühjahr und Sommer haben wir die aktuellen Gartenmöbel-Trends und viele Klassiker in unserer Ausstellung parat“, freut sich Frank Plüdemann von Haus & Garten. Und er fährt fort: „Auch dieses Jahr starten wir in die Saison mit wirklich tollen Angeboten für hochwertige Gartenmöbel in wetterfestem Aluminium, Rope-Geflecht, Edelstahl und Teakholz.“ Haus & Garten Ambiente ist auch autorisierter Fachhändler für Glatz-Sonnenschirme und bietet diese in zahlreichen Größen, Formen und Farben an. Ebenfalls in der Ausstellung: trendige Strandkörbe, schöne Teakbänke und traditionelle Deckchairs.
Alle Möbel werden natürlich auch frei Haus zum Kunden geliefert. Haus & Garten Ambiente im Landhaus, Osdorfer Landstraße 253, Alt-Osdorf, Telefon 80 01 02 27, www.gartenmoebel-hamburg-shop.de
Frisuren für die ganze Familie
Der Mai ist gekommen, eine frühlingsfrische Frisur muss her. Wo bekommt man die? Natürlich im Salon Heidi. Das erfahrene Team vom Friseur im Herzen von Nienstedten berät Jung und Alt kompetent in Sachen Hairstyling und lässt Wunschfrisuren Wirklichkeit werden. Tipp für alle, die Farbe ins Haar bringen wollen: Im Salon Heidi werden ammoniakfreie Farben auf Ölbasis von L‘Oréal verwendet, die speziell für empfindliche Haar- und Kopfhauttypen entwickelt wurden. Und wer Strähnen wünscht, sollte sich an Anne Brümmer wenden. Sie ist spezialisiert auf verschiedene Strähnentechniken im Blondbereich.
Heidi-Team
Salon Heidi, Kanzleistraße 2, Nienstedten, Telefon 82 88 14
Spargel frisch vom Feld
Auf Gut Kuhla hat die Spargelzeit begonnen. Der Hofladen in Himmelpforten hat täglich durchgehend von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Kunden erwartet eine große Auswahl an feldfrischem Spargel. Zum Service gehören weiterhin das kostenlose Schälen sowie die Heuer-Treuekarte. Neu in dieser Saison: Auch frisch geschälter Grünspargel wird vor Ort angeboten. Ebenso finden Kunden hier die passenden Begleiter – von neuen Kartoffeln über würzigen Schinken, Eier und Saucen sowie hausgemachte Fruchtaufstriche und Liköre bis hin zu frühlingsfrischen Weißweinen. Und jetzt im Mai ist mit aromatischen Erdbeeren alles im Angebot, was man für einen perfekten Spargel- und Frühlingsgenuss braucht. Tipp: Auch die Verkaufsstände im Norden zwischen Otterndorf und Hamburg haben geöffnet.
Gut Kuhla – Hofladen, Kuhla 6, 21709 Himmelpforten, www.spargelhof-heuer.de/gut-kuhla/
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MOBIL-MIT-STIL.DE
Stefan Schürhoff
Tel. 0170-666 35 37
Mail: SL-Stefan@t-online.de
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Panorama
PINNEBERG Fahrspaß beim Frühjahrsmarkt
Vom 1. bis 4. Mai verwandelt sich der Marktplatz in Pinneberg wieder in ein buntes Paradies für Groß und Klein: Der traditionelle Frühjahrsmarkt lädt Besucherinnen und Besucher zu vier Tagen voller Unterhaltung, Fahrspaß und kulinarischer Genüsse ein.
Zu den diesjährigen Highlights zählen beliebte Attraktionen wie der „American Flight“, ein Karussell, das für Nervenkitzel in luftiger Höhe sorgt, der rasante Autoscooter „Drip“ sowie die abenteuerliche „Piratenrutsche“. Die jüngeren Gäste dürfen sich zudem auf ein Kinderkarussell freuen. Bungee-Trampolin, „Entenangeln“, Dosenwerfen und weitere Spielgeräte runden das Angebot ab. Der Jahrmarkt öffnet täglich um 14 Uhr und bietet neben den Fahrgeschäften auch zahlreiche Stände mit süßen und herzhaften Spezialitäten. Die Besucherinnen und Besucher erwarten auf dem Marktplatz insgesamt 18 Stände – und damit drei mehr als noch beim Frühjahrsmarkt 2025. „Ich freue mich, dass der Frühjahrsmarkt bei den Schaustellerinnen und Schaustellern auf gute Resonanz stößt und wir den Besucherinnen und Besuchern erneut einen attraktiven Jahrmarkt bieten können“, sagt Bürgermeister Thomas Voerste. Der Verwaltungschef betont: „Der Jahrmarkt ist eine wichtige Attraktion für unsere Stadt und zeigt, wie lebendig und vielfältig Pinneberg ist. Er bildet den Auftakt für Monate mit tollen Veranstaltungen.“
Während des Frühjahrsmarkts wird der Pinneberger Marktplatz aus Organisations- und Sicherheitsgründen für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Damit die Schaustellerinnen und Schausteller genügend Zeit für den Aufbau haben, ist ab Montag, 27. April, das Parken auf der Fläche entsprechend nicht mehr möglich. Der Marktplatz wird voraussichtlich ab Mittwoch, 6. Mai, wieder wie gewohnt für den Fahrzeugverkehr zur Verfügung stehen.
1. Mai bis 4. Mai, Täglich ab 14 Uhr, Marktplatz Pinneberg
TEUFELSBRÜCK
Mega Leistung!
100 Kilometer in 24 Stunden? Der diesjährige Megamarsch verlangte den Tausenden Teilnehmern wieder alles ab. Unbeständiges April-Wetter bescherte den Teilnehmern aus nah und fern von Sonne bis Regen alles. Bei schönstem Sonnenschein starteten die Läufer auf der anderen Elbseite. Ihre Route führte sie immer entlang des Grünen Rings, durch viele Bezirke und urbane Spots. Mit dabei waren die Elbvorortlerinnen Anna Jarmer und Sarah Miottke. Sie berichten, dass besonders der Abschnitt über den nächtlichen Ohlsdorfer Friedhof, bei kaltem Regen herausfordernd war. Anna Jarmer erzählt: „Ich habe oft ans Aufgeben gedacht, aber meine Freundin Sarah hat mich immer wieder motiviert, weiterzumachen. Mir tut jetzt alles weh, aber ich bin auch super stolz auf uns.“ Sarah Miottke ergänzt: „Ich habe nie ans Aufgeben gedacht – auch wenn es das Härteste war, was ich je gemacht habe.“ Am Ende erreichten die beiden nach etwas über 18 Stunden unter Jubelrufen den Zieleinlauf Teufelsbrück.
Bunte Kinderkarussells, Zuckerwaren und quirliges Treiben auf dem Rummel. Dieses Jahr wird der Markt sogar noch etwas größer ausfallen.
Natürlich darf beim Frühjahrsmarkt Autoscooter nicht fehlen ...
FOTOS: STADT PINNEBERG
Glückliche Teilnehmerinnen aus den Elbvororten: Sarah Miottke und Anna Jarmer kamen nach nur 18 Stunden im Ziel Teufelsbrück an.
Einige Teilnehmer machten sich trotz Müdigkeit einen Spaß aus ihrem Zieleinlauf. Hier zwei Herren bei der Schubkarre.
Panorama
QM-Referentinnen im Diakonischen Werk Hamburg: Heike Sadewater, Karin Toresin Orsi mit Landespastorin Annika Woydack (re.)
Evangelische Kitas ausgezeichnet
Landespastorin Annika Woydack zeichnete am 23. April rund 32 Hamburger und 18 Schleswig-Holsteiner Kitas in der Altonaer Trinitatis Kirche mit dem Evangelischen Gütesiegel BETA aus. „Sie haben die Überprüfung durch unabhängige Auditoren mit Bravour bestanden“, lobt Annika Woydack. „Das Gütesiegel bescheinigt Ihnen die ausgezeichnete Qualität Ihrer Arbeit.“ Der kosten- und zeitintensive Qualitätsentwicklungsprozess mit externer Zertifizierung – finanziert mit Unterstützung der Nordkirche – ist gesetzlich nicht vorgegeben, sondern freiwillig. Laut Pressestelle möchten die evangelischen Kitas ihren hohen Qualitätsstandard nicht nur sichern, sondern kontinuierlich weiterentwickeln.
Karin Müller, Pädagogische Leitung der Kita-Arbeit im Kirchenkreis Hamburg West/Südholstein, hebt hervor: „Wir danken den Mitarbeitenden in den Kitas für ihr enormes Engagement! Kita-Qualität gestalten bedeutet auch gesellschaftliche und politische Prozesse in den Blick nehmen: Kinderperspektiven erfassen, Partizipation und Mitbestimmung gestalten und leben, Toleranz und Respekt fördern sowie Ressourcen teilen und solidarisches Handeln vermitteln. Dies ist ein großer Beitrag zur Stärkung der Demokratie und zeigt die gesellschaftliche Bedeutung von Kitas.“
SÜLLDORF Einführung ins seelsorgende Gespräch
Für die Seele sorgen, für die eigene und für die unserer Mitmenschen – das ist in unseren Zeiten ein Schatz, eine Kraftquelle. Seelsorge bedeutet, sich einander zuzuwenden und miteinander ins Gespräch zu kommen über Freude und Leid, Umbrüche und Aufbrüche, Gott und die Welt – und das, was in der Tiefe trägt. In allem geht es um die Kunst des Zuhörens. Vielleicht engagieren Sie sich bereits und möchten Ihre kommunikativen Kompetenzen erweitern? Oder Sie möchten eine sinnvolle Aufgabe übernehmen, sich einsetzen für Zusammenhalt und gegen Einsamkeit, Menschen im Alter oder in schwierigen Lebensphasen beistehen und dabei selber zu einer Gemeinschaft gehören? Dann könnte dieser Kurs für Sie interessant sein. Der erste Termin besteht aus etwas Theorie und praktischen Übungen. In der Praxisphase besuchen die Teilnehmer ältere Menschen im Heim oder in der Häuslichkeit. Auch andere Ideen oder kleine Projekte gegen Einsamkeit sind möglich.
Pastorin Iris Finnern lädt im Juni Interessierte zu einem offenen Infoabend in den Gemeindesaal der Sülldorfer Kirche ein.
Ein Qualitätsmanagement-System hilft, den Kita-Alltag besser und transparenter zu regeln: Die pädagogischen Ziele werden klarer, die Vereinbarungen zur Umsetzung verbindlicher und die Qualitätsentwicklung stabiler.
Rund 40 Themen aus dem KitaAlltag – zum Beispiel Teamentwicklung, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeitenden, Inklusion, Kinderschutz, Partizipation von Kindern und Eltern – werden in den standortspezifischen Qualitätshandbüchern behandelt und geprüft. Bei einem Audit begutachtet eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft die Kita.
Qualitätsentwicklung ist ein Kreislauf von Planungs-, Durchführungs-, Überprüfungs- und Verbesserungsprozessen, der niemals abgeschlossen ist. Neue Bildungsanforderungen wie zum Beispiel die Fokussierung auf die Kinderperspektiven werden in den Kitas bearbeitet, reflektiert und in die bestehenden Qualitätsbereiche der Kitas aufgenommen und dokumentiert. Alle drei Jahre folgt ein erneutes Audit, bei dem die Überprüfung der Weiterentwicklung in die Zertifizierung einfließt. Dafür begehen externe Auditorinnen einer unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft die Kita, sichten die Dokumente und befragen Fachkräfte, Kita-Leitung und gegebenenfalls Eltern.
Tag der offenen Tür im Hospiz Sternenbrücke
RISSEN
Kinder- und Jugendhospiz Sternenbrücke feiert
Das Hamburger Kinder- und Jugendhospiz Sternenbrücke öffnete am 1. Mai Tore und Türen und gab Interessierten Einblicke in die Arbeit mit lebensverkürzend erkrankten jungen Menschen – das Programm bot Vorträge sowie Aktionen und Raum für Begegnung und Austausch.
Die Besucher erhielten einen umfassenden Einblick in ihre Arbeit mit unheilbar erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie ihren Familien. Der Tag der offenen Tür zählt zu den wichtigsten jährlich stattfindenden Veranstaltungen der Sternenbrücke – sowohl zur Aufklärung über Kinderhospizarbeit als auch als Begegnungsort für Unterstützer und Interessierte.
Das Rahmenprogramm moderierte die ehemalige „Let‘s Dance“-Profitänzerin Melissa Ortiz Gomez. Mit dabei waren Musiker Rolf Zuckowski, treuer Wegbegleiter des Hospizes, Singer- und Songwriter Jan Salander sowie der Kinderchor „die Blankenäschen“. Abseits der Bühne wurde es beim Torwandschießen mit Spielern des HSV sportlich.
Die Erlöse aller Aktivitäten fließen wie immer vollständig in die Arbeit der Sternenbrücke.
Weitere Informationen unter www.sternenbruecke.de
FOTO: STERNENBRÜCKE
ALTONA
BLANKENESE
Frie Bräsen bleibt Propst
Die Synode des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein hat Propst Frie Bräsen (61) am Mittwochabend für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Die Synodalen folgten dem Vorschlag des Kirchenkreisrats und sprachen ihm mit 62 von 77 Stimmen ihr Vertrauen aus. Bräsen leitet die Propstei Altona-Blankenese mit ihren 20 Kirchengemeinden seit 2016.
Bischöfin Kirsten Fehrs sagte nach erfolgter Wiederwahl: „Nach zehnjähriger Amtszeit hatte der Kirchenkreisrat eindeutig dafür votiert, Frie Bräsen für eine Wiederwahl zum Propst in der Propstei Altona-Blankenese vorzuschlagen – ein deutliches Votum, das die hohe Anerkennung seiner Arbeit in den vergangenen zehn Jahren mit ihren vielen Facetten und Themen zum Ausdruck bringt.“
„Frie Bräsen hat mit großer Energie, Glaubwürdigkeit und geistlicher Ausstrahlungskraft vieles im Kirchenkreis bewegt und zugleich zusammengehalten. Aus biblischer Tradition und seinem Glauben heraus hat er sich stets mit großer Klarheit für eine diakonische Kirche in der Stadt positioniert. Er ist ein menschlich zugewandter Theologe, der Kurs hält, auch bei steifer Brise von vorn.“
So spreche er Klartext für Menschenrecht und gegen Rechtsextremismus und für eine Kirche, die in der Gesellschaft präsent bleibt.
„Ihm ist es ein Herzensanliegen zu zeigen, dass sich Kirche in Gemeinschaft ereignet,
mit ihren Ehren- und Hauptamtlichen, mit Pastorinnen und Pastoren, mit Diakonie und Seelsorge. Ich freue mich sehr, dass die Kirchenkreissynode dem Vorschlag zur Wiederwahl gefolgt ist und dass Frie Bräsen das pröpstliche Team des Kirchenkreises weiterhin bereichern wird.“
Auch Oliver Kraushaar, Präses der Kirchenkreissynode, gratulierte dem wiedergewählten Propst im Anschluss an die Wahl: „Dass Propst Frie Bräsen heute mit einer so deutlichen Mehrheit in seinem Amt bestätigt wurde, ist ein starkes Signal unserer Synode und ein großartiger Vertrauensbeweis. Die Synodalen würdigen damit seine herausragende Arbeit in den vergangenen zehn Jahren. Ich gratuliere ihm herzlich zur Wahl und freue mich außerordentlich darauf, auch in den kommenden Jahren gemeinsam mit Propst Bräsen und dem gesamten pröpstlichen Team den Kirchenkreis vertrauensvoll und mutig weiter zu gestalten.“
Herzen für das Vertrauen, das sie mir heute Abend ausgesprochen hat. In den vergangenen zehn Jahren habe ich erlebt, wie viel Kraft, Ideenreichtum und Glaubensmut in unseren Gemeinden, in den Einrichtungen und den vielen Arbeitsbereichen unseres Kirchenkreises steckt. Diese Kraft möchte ich in meiner zweiten Amtszeit weiter befördern – gerade dort, wo wir uns als Kirche verändern müssen.
Propst zu sein heißt für mich, Menschen zuzuhören, Räume für den Glauben offenzuhalten und Verantwortung für das Ganze zu tragen. Diesen Dienst möchte ich auch in den kommenden Jahren mit Freude und mit Gottvertrauen tun.“
NATURSCHUTZ
Immer mehr Schachblumen
Propst Frie Bräsen selbst dankte der Synode für das Vertrauen: „Ich danke der Synode von
Die Schachblume (Fritillaria meleagris) ist in Hamburg vom Aussterben bedroht. Im Naturschutzgebiet „Die Reit“ befindet sich eines der wenigen erhaltenen Vorkommen. Im April und Mai setzt das zarte Liliengewächs mit den bauchigen, filigran purpurrot-weiß gemusterten Blüten hier einzigartige Farbtupfer, und diese werden mehr: 52 Exemplare wuchsen 2020 auf der etwa einen Hektar großen Wiese der Loki Schmidt Stiftung. Beim Monitoring 2026, welches die Stiftung zusammen mit dem NABU Hamburg und Ehrenamtlichen Ende April durchführte, wurden hier 152 Schachblumen gezählt. Nimmt man die Vorkommen auf den angrenzenden Flächen dazu, sind es sogar 295 Schachblumen. So viele konnten seit Beginn des Monitorings im Jahr 1988 bisher noch nie festgestellt werden. Die Schachblume ist in Deutschland gefährdet und gilt nach der Bundesartenschutzverordnung als besonders geschützt.
Regulär umfasst die Amtszeit zehn Jahre – sie wird mit dem Ruhestand von Propst Bräsen enden.
NIENSTDEDTEN Saisonstart: Friedhofsführung
Am letzten Sonntag des Monats wird es von Mai bis September wieder interessante Spaziergänge über den historischen Friedhof Nienstedten geben. Rien van der Vegt macht mit dem Titel „Nienstedten und die weite Welt – von Wurzeln und Flügeln“ neugierig auf die erste Führung der Saison 2026. Nach dem Kirchencafé treffen sich Interessierte vor der Kirchentür. Die Führung dauert eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Friedhofsverwaltung, Telefon 82 88 60. So., 31. Mai, 11.30 Uhr, Kirche Nienstedten, Elbchaussee 410, Nienstedten
Bischöfin Kirsten Fehrs gratuliert Propst Frie Bräsen nach dessen Wiederwahl.
Loki Schmidt Stiftung zählte 295 Schachblumen.
Erkunden Sie mit Rien van der Vegt den Friedhof.
Panorama
VERANSTALTUNG
Wie kann der Marktplatz Blankenese lebendig werden?
Im April wehten bunte Bänder auf dem Marktplatz. Kleine Kunstwerke entstanden im Rahmen einer Veranstaltung der Akademie für Mode und Design. Ihre Ideen präsentieren die Studierenden an einem offenen Infoabend im großen Gemeindesaal der Kirchengemeinde Blankenese. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Vorschläge gemeinsam zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Der Abend versteht sich als offenes Mitmachformat, bei dem Anregungen aus der Nachbarschaft ausdrücklich erwünscht sind. Im Juli geht das Projekt weiter: Dann entwickeln Studierende der AMD und HCU aus Hamburg sowie jüdische und arabische Studierende aus Israel die Ideen weiter. Ziel ist es, ausgefallene, aber einfach umsetzbare Formate zu erarbeiten, die den Blankeneser Marktplatz außerhalb der Marktzeiten beleben und zu einem wirklichen Treffpunkt für den Stadtteil machen können. Mi., 27. Mai, ab 19.30 Uhr, Mühlenberger Weg 64, Blankenese
SV BLANKENESE Olympia-Debatte in Blankenese
Die Spielvereinigung Blankenese (SVB) treibt ihre Nachwuchs- und Stadtteilarbeit weiter voran und ist Teil eines Förderprogramms im Rahmen der Hamburger Olympiaüberlegungen. Unterstützt durch die Alexander-Otto-Sportstiftung arbeitet der Verein daran, Kooperationen mit Schulen im Stadtteil auszubauen und Kinder stärker für Bewegung und den Vereinssport zu gewinnen. Im Fokus steht das Format „Jugend trainiert für Olympia“. Ein erstes Highlight steht bereits bevor: Die ehemalige Olympiasiegerin Laura Ludwig wird im Mai das Gymnasium Blankenese besuchen und dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Volleyball spielen. Parallel dazu beteiligt sich die SVB auch an der öffentlichen OlympiaDebatte in Hamburg. Im Vorfeld des geplanten Referendums am 31. Mai lädt der Verein gemeinsam mit SPD-Ortsvereinen im Hamburger Westen zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Talk zu Olympia – Hamburgs Pläne für die Olympischen & Paralympischen Spiele“ ein.
Auf dem Podium der Veranstaltung in der Aula der Gorch-Fock-Schule diskutieren Christoph Holstein, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport, sowie Hockeytrainer und Ex-Nationalspieler Sebastian Biederlack. Für die SVB nimmt der 1. Vorsitzende Jörg von Appen teil. Die Veranstaltung soll Chancen und Herausforderungen einer möglichen Olympiabewerbung beleuchten und Raum für Fragen aus dem Publikum bieten. Mo., 4. Mai, 19 bis 20.30 Uhr, Karstenstraße 22, Blankenese
EVENT
Top-Reiter messen sich beim Derby in Hamburg
Im Mai blickt die Pferdesport-Welt nach Hamburg: Im Derby-Park in Klein Flottbek steigt wieder das traditionsreiche Deutsche Spring- und Dressurderby. Das Turnier zählt zu den sportlichen Highlights der Hansestadt und lockt Jahr für Jahr Tausende Zuschauer sowie Reiterinnen und Reiter aus aller Welt an.
Besucher erwartet ein Wochenende voller Spitzensport und besonderer Atmosphäre. Zwischen Tribünen, grünen Rasenplätzen und zahlreichen Gastronomie- und Shopping-Angeboten versprüht das Event sein typisches Country-Flair.
Sportlich gilt das Hamburger Derby als eines der schwierigsten Springturniere weltweit. Berühmt sind vor allem die Naturhindernisse, die selbst erfahrene Reiter vor Herausforderungen stellen. Der 3,5 Meter hohe Große Wall und der Wassergraben „Pulvermanns Grab“ gehören zu den bekanntesten und anspruchsvollsten Passagen des Parcours.
Neben den Springprüfungen stehen auch Dressur-Wettbewerbe und weitere Show-Highlights auf dem Programm. Höhepunkt für viele Fans ist traditionell das Deutsche Spring-Derby, bei dem die Jagd nach dem fehlerfreien Ritt im Mittelpunkt steht.
Beim Derby stehen wieder viele große Namen auf der Starterliste und versprechen Spannung!
Das Hamburger Traditionsturnier ist zudem die einzige deutsche Station der renommierten FünfSterne-Serie Longines Global Champions Tour und zieht damit internationale Spitzenathleten nach Klein Flottbek.
Mi., 13. bis 17. Mai, Derby-Park, Klein Flottbek
BLANKENESE
Erfolgreiche Sportwochen am MDG
Am Marion Dönhoff Gymnasium (MDG) konnten in den vergangenen Wochen gleich mehrere Sportteams und Projekte überzeugen. Die Mädchenmannschaft der WK III qualifizierte sich souverän für die Finalrunde von „Jugend trainiert für Olympia“. Mit starkem Kombinationsspiel blieb das Team ungeschlagen, holte drei Siege und ein Unentschieden bei 8:0 Toren und sicherte sich den Gruppensieg. Auch der schulinterne Frühjahrscup der Jahrgänge fünf und sechs wurde zum Erfolg: Die Sporthalle wurde zur Turnierarena, organisiert von der Klasse 9a im Rahmen eines Sozialprojekts. Von Spielplanung über Technik bis Kiosk lief alles reibungslos, sodass ein abwechslungsreicher Turniertag für die jüngeren Jahrgänge entstand.
Die Mädels vom MDG sicherten sich den Gruppensieg und Finaleinzug.
Erfolgreich war zudem der Auftritt im Uwe-Seeler-Pokal. Zwei MDGTeams erreichten die Finalrunde und gehörten damit zu den besten sechs Schulen Hamburgs. Die Mädchen-B belegten einen starken zweiten Platz und wurden mit einem Besuch von „Dino Hermann“ belohnt, die Jungen-A erreichten Platz sechs.
Farbe sorgte dafür, dass der Marktplatz einladender wirkte.
Tom Heinkel, Tennismanager der SVB, initiierte das Projekt.
STADTENTWICKLUNG
Einweihung des neuen Stadthafen Wedels
Mit einer Feierstunde zur Einweihung der Ostpromenade sowie des Strandbads im Mai wird das Projekt „Stadthafen Wedel“ pünktlich zum bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ zum Abschluss kommen und offiziell eröffnet. Im Rahmen des bundesweit stattfindenden „Tag der Städtebauförderung“ lädt die Stadt Wedel ihre Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer Feierstunde anlässlich der Fertigstellung des Projekts „Stadthafen Wedel“ ein. Das Projekt umfasst nicht nur den Schulauer Hafen, sondern das gesamte, jetzt fertiggestellte Ufer-Areal zwischen Willkomm Höft und Strandbad.
Die Feierstunde findet vor dem Hafenmeisterhaus auf der Ostpromenade statt. Dann wird Wedels Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto den Stadthafen Wedel gemeinsam mit Wedels ehemaligem Bürgermeister Niels Schmidt, Gästen aus Politik und Verwaltung sowie hoffentlich vielen Wedelerinnen und Wedelern eröffnen. Mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes, wird jetzt die gesamte Ostpromenade komplettiert. Außerdem sind die Arbeiten zur Umgestaltung des Strandbads abgeschlossen. Hier wurde ein neuer Basketballplatz errichtet, die Überfahrt über den städtischen Deich neugestaltet und eine neue Tischtennisplatte aufgestellt. Ergänzt wurden diese Maßnahmen
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Wedels neuer Stadthafen (Grafik) wird am 9. Mai vor dem Hafenmeisterhaus eingeweiht.
durch Bepflanzungen und einen WetterschutzContainer. Die Maßnahmen der Städtebauförderung auf der Ostpromenade werden durch die Fertigstellung des neuen Hafenmeisterhauses, das komplett der Architektur des ursprünglichen Hafenmeisterhauses von 1966 an dieser Stelle nachempfunden wurde, sowie dem hierzugehörigen neuen Kiosk- und WC-Gebäude, ergänzt. Mit einer öffentlichen Feierstunde möchte die
UMWELT
40 Jahre Schulabschluss Realschule Schenefeld
Vier Jahrzehnte nach dem Abschluss sollen alte Erinnerungen wieder aufleben: Der Abschlussjahrgang 1986 der Realschule Schenefeld plant für September ein Jubiläumstreffen. Eingeladen sind alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sowie frühere Lehrkräfte – unabhängig davon, ob der Kontakt über die Jahre gehalten wurde oder längst abgebrochen ist. Organisiert wird das Treffen von Birgit Lüttgens, Frank Henning, Thomas „Toto“ Kleinworth und Dirk Pritzkow.
„Das Treffen soll Raum bieten für persönliche Gespräche, den Austausch alter Fotos und viele gemeinsame Erinnerungen an die Schulzeit. Jeder trägt seine eigenen Geschichten von damals in sich – und genau diese ‚Weißt du noch…‘-Momente machen ein solches Wiedersehen besonders“, so Frank Henning. Ehemalige des Jahrgangs werden gebeten, sich per E-Mail an Jahrgang-86@klassentreffen. fun zu melden. Dort gibt es weitere Informationen zum geplanten Treffen. Gleichzeitig hoffen die Organisatoren auf Unterstützung bei der Suche nach weiteren ehemaligen Mitschülern – ganz nach dem Motto: „Wenn einer einen kennt …“
Stadt Wedel ihren Bürgerinnen und Bürgern den „Stadthafen Wedel“ näherbringen. Der erste Bauabschnitt der Ostpromenade wurde bereits im Juni 2023 der Öffentlichkeit übergeben und wird seitdem sehr gut von Wedelerinnen und Wedelern sowie Gästen angenommen. Sa., 9, Mai, 11 bis 12 Uhr, Hafenmeisterhaus, Schulauer Str. 6, Wedel
Nachhaltiges Brennholz aus der Region
Die Abteilung Forst Altona startet erneut den Verkauf von regionalem Brennholz aus dem Forst Klövensteen. Das Kaminholz stammt aus nachhaltiger, FSC-zertifizierter Waldpflege und wird direkt aus dem eigenen Revier angeboten. Unter dem Motto „aus der Region, für die Region“ richtet sich das Angebot an Kundinnen und Kunden aus Hamburg und zahlreichen umliegenden Gemeinden wie Wedel, Pinneberg, Halstenbek oder Uetersen.
FOTO: FHH
Im Mai startet der Brennholzverkauf.
Angeboten wird frisches, noch nicht vollständig abgelagertes Laubmischholz, das vor der Nutzung etwa ein Jahr gelagert werden sollte. Die Mischung besteht überwiegend aus Birke und Erle, ergänzt durch Buche, Eiche und Ahorn. Je nach Kiste kann das Verhältnis der Holzsorten variieren. Die Ausgabe findet am Betriebshof des Wildgeheges Klövensteen am Sandmoorweg statt. Die Abholung ist sowohl mit Anhänger als auch mit einem normalen Pkw möglich. Ein Schüttraummeter kostet 107 Euro und entspricht etwa 0,6 Raummetern. Das Holz ist bereits gespalten, auf 33 Zentimeter Länge gesägt und wird in Bigbags bereitgestellt, die vor Ort umgeladen werden. Die Bezahlung erfolgt per Rechnung. Um Online-Anmeldung wird gebeten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: forst@altona.hamburg.de oder Mobil. 0152 / 54 83 98 01.
Betriebshof des Wildgehege Klövensteen, Sandmoorweg 160, Rissen
Wer hat 1989 Abschluss an der Realschule Schenefeld gemacht?
OSDORF
60 Jahre Elbe Einkaufszentrum
Das Elbe-Einkaufszentrum wird 60 – und feiert diesen besonderen Meilenstein mit einem großen Jubiläumsjahr voller Erlebnisse, Aktionen und Emotionen. Erster Höhepunkt ist die offizielle Auftaktfeier in der Centermitte. Besucherinnen und Besucher erwartet ein lebendiges Event mit prominenten Gästen, Rückblicken auf sechs Jahrzehnte Shoppinggeschichte und einem Ausblick auf die kommenden Monate. Als die große Schauspielerin Inge Meysel im Jahr 1966 das Band durchschnitt, begann im Hamburger Westen eine neue Ära: Das Elbe-Einkaufszentrum setzte als erstes Einkaufszentrum der Stadt Maßstäbe – modern, wettergeschützt und mit kurzen Wegen. Bis heute ist es ein zentraler Treffpunkt und ein wichtiger Baustein der Nahversorgung in den Elbvororten.
Die Eröffnungsfeier wird moderiert von RadioHamburg-Moderator Christian „Stübi“ Stübinger. Gemeinsam mit prominenten Gästen wie dem Bezirksamtsleiter Altona Dr. Sebastian Kloth, Schauspielerin Mirja du Mont sowie weiteren Vertretern aus Wirtschaft, Handel und Sport blickt Center-Manager Gerhard Löwe in einer Talkrunde auf die bewegte Geschichte des Centers zurück und gibt Einblicke in die kommenden Jubiläums-Highlights. Ein besonderer Moment: die Enthüllung einer großen Jubiläumstorte, die anschließend an die Besucher verteilt wird. Für ein emotionales Highlight sorgt auch ein großer Herz-Konfettiregen: Nach einem gemeinsamen Countdown regnen Tausende Konfettiherzen von der ersten Etage herab – darunter 600 Gutscheine im Wert von je fünf Euro.
Mit dem Eröffnungstag beginnt gleichzeitig die sechsmonatige Jubiläumskampagne mit Aktionen wie „Geschenke mit Herz“ (7. bis 16. Mai) in Kooperation mit Budni und Lindt. Interaktive Aktionen wie das „Charity-Buzzern mit Herz“, erstmals aktiviert von Mirja du Mont und Stübi, bilden den Auftakt für zahlreiche Mitmachformate. Ein Highlight der Eventtage: das kreative Geschenke-Verzieren am 9. Mai – passend zu Mutter- und Vatertag.
Bis zum großen Finale am 10. Oktober erwartet die Besucher jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm – darunter ein Family Day, ein HSV Sport Day und sogar ein Hollywood-Casting. Ein besonderes Highlight ist das große Buzzer-Gewinnspiel: Jeden Freitag, Samstag sowie am verkaufsoffenen Sonntag
(27. September) können Besucher Preise im Gesamtwert von 60.000 Euro gewinnen. Gleichzeitig werden Spenden für soziale Initiativen gesammelt wie Radio Hamburg „Hörer helfen Kindern“ und Budnianer Hilfe.
„60 Jahre ELBE stehen für Kontinuität, Wandel und vor allem für die Menschen, die diesen Ort seit Jahrzehnten prägen. Wir sind stolz auf unsere Geschichte – und gleichzeitig voller Energie für die Zukunft. Unser Ziel ist es, das ELBE weiterhin als lebendigen Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität zu gestalten – nah, modern und immer am Puls der Zeit“, sagt Gerhard Löwe, Center-Manager EBE Einkaufszentrum.
Do., 7. Mai, 15 Uhr, Elbe Einkaufszentrum, Osdorf 1966
eröffnete das Elbe. Ehrengast war Schauspielerin Ingel Meysel.
Das Elbe Einkaufszentrum brachte 1966 ein ganz neues Shopping-Erlebnis nach Osdorf.
Center Manager Gerhard Löwe mit Schauspielerin Mirja du Mont
AUSSTELLUNG
MOTTENSEN. 50 Jahre Kulturund Sozialarbeit im Stadtteil
Als eines der ersten Stadtteil- und Kulturzentren Deutschlands entstand die Motte vor 50 Jahren mitten im Arbeiterviertel „Mottenburg“ in Ottensen, das in den 1970er-Jahren von Industriebrachen, maroden Häusern und vielfältigen Lebensentwürfen geprägt war. Aus diesem Umfeld heraus entwickelten engagierte Bewohnerinnen und Bewohner mit der Motte ein selbstverwaltetes Zentrum für Kultur, soziale Arbeit und Begegnung, das bis heute ein Ort geblieben ist, an dem Menschen zusammenkommen, Interessen ausleben, Kultur genießen und die Gemeinschaft gestalten können. Von den ganz Kleinen in der Kita, über den Jugendbereich, in den Werkstätten, Kursen, Projekten und im vielfältigen Kulturprogramm sowie im Seniorentreff des LAB (Lange Aktiv Bleiben). Diese Bereiche prägen die Motte seit ihren Anfängen und entwickeln sich bis heute weiter – immer im Dialog mit ihren Besucher-innen, Nutzern und Interessierten.
Die Ausstellung im Altonaer Museum blickt anlässlich des 50-jährigen Jubiläums auf drei Generationen Motte: die ersten Jahre des Experimentierens, Aufbauens und einem dreijährig geförderten Modellversuch (1976–1992), die Phase von Professionalisierung und Vernetzung (1992–2020) und die aktuelle Generation, die Digitalisierung und Demokratiestärkung in den Fokus nimmt.
Die erste Generation der Motte (1976-1992) war geprägt vom Geist des Aufbruchs und der Selbstverwaltung. Unter ehrenamtlicher Leitung entstanden Werkstätten, in denen historische Drucktechniken vermittelt, Möbel gebaut oder repariert und fotografische Dokumentationen über die Motte und ihr Umfeld geschaffen wurden. In der Ausstellung erinnern Objekte und Fotos an die Anfangsjahre dieser Werkstätten. In der Videowerkstatt „Mottenschau“ wurde der Zeitgeist festgehalten – unter anderem das Stadtspiel „Der Elch“, der mit Originalverkleidung neben dem Originalfilm im Museum posiert. Die Teestube wurde damals zum Zentrum des Hauses – als Cafeteria, Infobörse und Stadtteiltreff zugleich. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können in einer nachgebauten Teestube mit Originaltisch Platz nehmen. Der Kinder- und Jugendbereich
arbeitete eng mit Metall, Fahrrad- sowie Motorradwerkstätten zusammen und Erlebnispädagogik, Mädchenarbeit und Medienkompetenz stärkten junge Menschen im Viertel. Stadtspiele, themenbezogene Rollenspiele und Improvisationstheater im Stadtteil, wie „Filmstadt Mollywood“, verbanden Bildung und Kreativität mit gesellschaftlichem Engagement und bezogen die Nachbarschaft mit ein. Mit der zweiten Generation (1992-2020) begann eine Phase der Professionalisierung. Nach internen Konflikten und behördlichem Druck stellten sich Verein und Geschäftsführung neu auf: Strukturen wurden geändert, Finanzen geordnet und ein umfassender Umbau begann – festgehalten im humorvollen „Bohrhammer Tagebuch“. Einige Kapitel daraus können in der Ausstellung über Audio-Stationen gehört werden. Gleichzeitig entwickelte sich der Bereich Kultur und Bildung in der Motte, der neben der Jugendberatung Brücken zwischen Freizeit und Schule schlug. Zahlreiche lokale, überregionale und internationale Kooperationen prägten diese Zeit. In einem Mini-Archiv werden diese vorgestellt. Projekte wie „Sound in the Silence“ zeigten die künstlerische Auseinandersetzung mit Erinnerungsarbeit und können durch original
Ausstellungstafeln und einen Film der Neuengamme-Edition (2011) erlebt werden. Der Hühnerhof blieb als grüne Konstante und wichtiger Treffpunkt im sich wandelnden Ottensen bestehen – eine Filmcollage in der Ausstellung bringt die Hühner auch ins Museum. Durch die stark nachgefragte Kita und der neuen Partnerschaft mit dem LAB (Lange Aktiv Bleiben) wurde die Motte zu einem Ort für Jung und Alt. Die dritte Generation der Motte (seit 2020) ist geprägt von Digitalisierung, Demokratiestärkung und dem Anspruch, ein sicherer Raum für Austausch und gesellschaftliche Teilhabe zu bleiben. Ob nun Konzerte oder Politik-Poetry-Slams – die Motte zeigt in der Ausstellung die verschiedenen Stimmen auf ihrer Bühne. Die Pandemie machte deutlich, wie wichtig digitale Strukturen sind: Angebote wanderten ins Netz, Social Media wurde zur neuen Teestube, in der Menschen erreicht und Botschaften geteilt werden können. Durch einen Selfie-Punkt und eine Social MediaWall können die Besucherinnen und Besucher Teil der Ausstellung und der Motte werden. Themen wie Nachhaltigkeit, Tarifgerechtigkeit und Beratung von marginalisierten Gruppen rückten stärker in den Fokus. Alle derzeitigen Angebote und Projekte werden in einer großen und bunten Flyer-Wand dargestellt. Parallel wächst die Motte weiter – neue Räume und digitale Buchungssysteme sollen künftig noch mehr Angebotsmöglichkeiten schaffen. Auch das hauptamtliche Team erweitert seine Kompetenzen und Wirkungsfelder, um neue Strukturen zu schaffen und Barrieren für Besucherinnen und Besucher zu minimieren, damit die Motte als Ort der Möglichkeiten für möglichst viele Menschen nutzbar bleibt.
Bis 31. Juli, Altonaer Museum
Transparent gegen Rassismus und Gewalt, 1990, aus dem Motte Archiv.
Die Motte in Ottensen heute.
FOTO:MAREIKE
Erinnerung an das Draußenspielen
Freiheit ohne Regeln
Draußen, ein großes Wort in meiner Kindheit. Ja, wir waren gerne und immer draußen. Das hieß für uns Freiheit. Keine Reglementierungen, die wir uns nicht selber auferlegt hatten. Also tatsächlich keine ... basta!
Wir wohnten in dem zur Straße quer stehenden Block im Erdgeschoss, über uns wohnte die Familie Tholen, deren Sohn Hermann mein bester Freund war und mit dem ich am selben Tag Geburtstag hatte. Wir waren gleich alt und lagen nur fünf Minuten auseinander.
Im Frühjahr 1959 muss Stromausfall geherrscht haben, dass wir beide am 15.12.1959 das Licht der Welt erblickten. Das WIR wurde noch durch Wilfried und Hansi gefüllt, wir waren quasi ein festes Kleeblatt. Erweitert wurde unsere Gang von den Gebrüdern Bohlen und noch ein paar anderen, die unbedingt immer dazu gehören wollten.
Die Brüder gehörten nicht ganz zu hundert Prozent dazu, denn beide haben den Glühwürmchen Test wie auch andere vor ihnen, nicht bestanden. Der sah so aus: Wir gingen mit potenziellen Bewerbern auf eine an unser Territorium angrenzende Kuhweide, die von einem elektrischen Weidezaun umgeben war.
Wer es schaffte, darauf zu pinkeln ohne einen Mucks von sich zu geben, gehörte fest dazu. Manche trafen den Zaun genau zwischen zwei Stromschlägen und dachten schon, sie würden ab jetzt dazugehören. Geschafft hat das letztendlich keiner und
ich muss auch nicht erwähnen, dass keiner vom Kleeblatt es jemals selber versucht hatte. Ausgedacht hatte Hansi sich das irgendwann mal.
Wir beherrschten die Sackgasse und das an unseren Block angrenzende Hinterland. Dazumal für uns eine abenteuerliche, unendliche Weite, unsere kleinen Beinchen berücksichtigend. Alles, was weiter als 500 Meter entfernt war, erschien uns als der Beginn einer fremden Welt.
Alles, was weiter als 500 Meter entfernt war, erschien als der Beginn einer fremden Welt ...
Naja, ein Pflaumenbaum erschien uns so riesig wie ein Affenbrotbaum, Kinderaugen halt.
Es gab auch eine parallel verlaufende Straße zu unserer, die vollständig von der Ekarius Gang beherrscht wurde, bis die Familie Thole mit sechs Kindern dort in einem Blockneubau einzog. Die regelten untereinander schnell die Hierarchien, das ging ratzfatz. Uns trennte zur anderen
Straße ein ca. 50 Meter breiter Grünstreifen, der an Breite einbüßte als die letzte Lücke in unserer Strasse, unserer Sackgasse, mit einem Neubau besetzt wurde.
Der Rohbau spielte eine nicht zu unterschätzende Rolle in unserem Dasein, dazu später.
Unsere Umgebung war für uns ein Eldorado an Spiel- und Abenteuermöglichkeiten. Wir spielten verstecken, fangen, spielten mit Glasmurmeln und mit Pfeil und Bogen, Steinschleudern, Schwertern und Pistolen ...
Nach Silvester ging es aus praktischen Gründen immer mit Pfeil und Bogen los. Dazu schnitten wir Weidenäste ab, die wir krumm bogen, mit Nylonband bespannten, um das Ganze dann so ins Wasser zu legen. Nach ein paar Tagen holten wir alles wieder aus dem Wasser heraus und freuten uns jedesmal darüber, dass der Bogen ein Bogen war. Wie sinnig, nicht wahr?! Dann spannten wir die Schnur so fest wir konnten am Bogen fest und bauten uns Pfeile – aus den Stäben von zu Silvester abgeschossenen Feuerwerksraketen.
An einem Ende wurden die eingekerbt und die Federn von Dartpfeilen wurden dort fachgerecht befestigt, wohingegen die Dartpfeilspitzen auf das andere Ende aufgesetzt und verklebt wurden ...
So „bewaffnet“ schlenderten wir durch die Felder, wollten Hasen und Fasane jagen, welche zu der Zeit noch zu Hauf anzutreffen waren. Selbstverständlich haben wir NIE etwas erlegt, obwohl unsere Pfeile mühelos nach dem abschießen die 80 Metermarke überschritten, aber darum ging es ja auch nicht ... Haben alles mögliche versucht, dass es klappte. Sogar Salz und Pfeffer waren dabei, weil uns Erwachsene erzählt hatten, dass die Hasen wie gelähmt stehenbleiben würden, wenn wir es schafften, deren Stummelschwänzchen damit zu bestreuen.
Also pirschten wir uns langsam heran, mit dem Wind im Rücken und streuten, was das Zeug hielt mit Windunterstützung in Richtung des potenziellen Lagerfeuerbratens. Ähem ... ja ... genau ... man kann es sich denken.
Non rien de rien ... Kurz zu erwähnen wäre noch, dass wir im Zuge einer unserer Unternehmungen noch etwas gelernt hatten. Schieße nie einen Pfeil gerade in die Luft, um ihm dann nachzuschauen. Das tat nämlich der Jüngere der Gebrüder Bohlen. Er schoss einen seiner Pfeile steil in die Luft, schaute und schaute und schaute – zum Schluss ziemlich betroffen und laut schreiend drein. Der Pfeil kam geradewegs herunter und durchschlug seinen rechten Fuß. In den nächsten Wochen war mit ihm nicht mehr zu rechnen.
Patric de Haan
Leserbriefe
Klönschnack 4/2026
... nach 1887
Betr.: Rückblick, Verladung im Hamburger Hafen ca. 1860 (KLÖNSCHNACK, 04.26)
Das Foto zeigt den Hafen nicht um 1860, sondern eher zum Ende des 19. Jahrhunderts, da im Hintergrund neben einem weiteren Dampfer die 1887 errichtete neue Elbbrücke zu erkennen ist. Auch wurde mit dem Bau der Speicherstadt erst ab 1883 begonnen.
STEFAN BICK
VORS. BLANKENESER BÜRGERVEREIN
Anm. d. Red.: Lieber Herr Bick, da haben Sie Recht, das war ungenau. Wir bedauern den Fehler.
... unangebracht
Betr.: Jörg Marwedel über den Blankeneser Kneipen-Chor im Markthaus (KLÖNSCHNACK, 04.26)
Auf Seite 28 des Klönschnacks stellt Herr Marwedel den Blankeneser Kneipenchor vor, der von dem Pianisten Herrn Ricardo Alvarez begleitet wird. In seinem Artikel bezeichnet er diesen als Musiker, der „ein bisschen aussieht wie ein Clown des Zirkus Roncalli“. Ich und weitere Blankeneser Freunde sind schlechterdings entsetzt über diese absurde – und völlig abwegige – Personenbeschreibung. Schon wegen seiner Sachfremde stellt der Vergleich nach dem objektiven Empfängerhorizont eine abwertende Beleidigung des
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. Anonyme Zuschriften werden grundsätzlich nicht berücksichtigt. Ihren Leserbrief senden Sie bitte
uper Post an: Hamburger Klönschnack Elbchaussee 586 a 22587 Hamburg
uper E-Mail an: leserbriefe@kloenschnack.de
hochgeschätzten Pianisten dar – und wird von der Blankeneser Leserschaft durchgängig auch als solche konnotiert. Ich halte jede lächerlich machende Beschreibung der Äußerlichkeiten eines unserer geschätzten Mitbürger (sei sie objektiv nachvollziehbar oder – wie in diesem Fall – auch nicht) für vollkommen unangebracht und des KLÖNSCHNACKS unwürdig.
DR. BETTINA MAASER-SIEMERS, LL.M. (KING‘S COLLEGE LONDON)
Anm. der Red.: Liebe Frau MaaserSiemers, der Roncalli-Clown gilt als sehr sympatische Figur, ein Hinweis, der übrigens von den Chormitgliedern kam. Das Foto ist nur ein Symbolfoto, es sind durchaus alle Altersklassen im Kneipenchor dabei.
... politische Entscheidungen
Betr.: Harriet v. Schwerin über HADAGFähren (Sonderheft „Mobilität“ im KLÖNSCHNACK, 04.26)
Beeindruckend sind die Fahrgastzahlen im Hafenfährverkehr und die für den Verlustausgleich benötigten öffentlichen Mittel, jetzt und früher. Früher haben die Gewinne aus den touristischen Aktivitäten HADAG den Zuschussbedarf des Hafenfährverkehrs als Teil des ÖPNV ausgeglichen oder mindestens stark reduziert. Geplant war, dass dies langfristig so blieb. Dafür stieg die HADAG, nachdem andere touristische
Aktivitäten rückläufig waren, 1981 mit der MS Astor ins Kreuzfahrtengeschäft ein, noch vor dem Kreuzfahrtenboom. Der kommende Kreuzfahrtenboom war aber für Fachleute bereits erkennbar. Zu erwartende Gewinne aus diesen Aktivitäten sollten weiter die Defizite aus dem Hafenfährverkehr ausgleichen. Als aber, wie zu erwarten, dieser neue Geschäftszweig, zu Anfangsverlusten führte, musste die HADAG aufgrund politischer Entscheidungen bereits nach zwei Jahren aus dem Kreuzfahrtengeschäft wieder aussteigen. Es ist nicht Aufgabe Hamburgs „Kreuzfahrten für Reiche zu finanzieren“ hieß es. Wirtschaftssenator und Aufsichtsratsvorsitzender der HADAG war damals leider kein Kaufmann mehr wie Senator Helmuth Kern, unter dessen Aufsichtsratsvorsitz Bau und Betrieb des Kreuzfahrtschiffes beschlossen wurde, sondern ein gelernter Französisch- und Sportlehrer. Er wurde offensichtlich nicht durch ausreichende Kenntnisse der Betriebswirtschaft daran gehindert, unvernünftige Wünsche der Politik unternehmerisch umzusetzen.
Die MS Astor wurde auf Betreiben der HADAG verkauft, obwohl das Schiff gar nicht HADAG gehörte, sondern nur gechartert war. Die Folge war, die HADAG musste die Ansprüche aus dem 15-jährigen Chartervertrag sofort an die Eigentümer zahlen, Verlust für die HADAG über 20 Millionen DM. Schlimmer noch war, dass durch den Verkauf der MS Astor das Geschäftsmodell der HADAG zerstört worden ist, mit erheblichen finanziellen Folgen bis heute.
„Mehr Abenteuer“ wagen wird vom KLÖNSCHNACK angeregt. Ist das Unternehmen HADAG dazu nicht in jeder Hinsicht inzwischen zu sehr geschrumpft?
Könnte die HADAG unter den gegebenen Umständen die dafür benötigten Fachkräfte für sich gewinnen? Ein erfolgversprechender Weg wäre, die Hansestadt Hamburg schreibt den Betrieb des Hafenverkehrs im Hamburger Hafen europaweit aus und ermächtigt Bewerber, neben dem ÖPNV im Rahmen des HVV, Aktivitäten in der
Nahtouristik auf dem Wasser zu entwickeln und anzubieten. Sich bewerbende Reedereien müssten bereits vergleichbare Fährverkehre betreiben und über entsprechendes Fachpersonal verfügen. Ein Glücksfall für Hamburg wäre z. B., wenn sich die Förde Reederei aus Flensburg bewerben würde. Sie betreibt bereits weltweit Fährverkehre und verfügt über Fachpersonal mit dem benötigten Know-how. Diese Reederei betreibt auch seit Jahren erfolgreich den Linienverkehr zwischen Hamburg und Helgoland.
FRITZ JÜRGEN KRÖGER 1973 BIS 1983 MITGLIED DES VORSTANDS DER HADAG
Ein Sohn, eine Tochter
Betr.: Mensch des Monats, Klaus-Georg Poehls (KLÖNSCHNACK, 4.26)
Ich freue mich sehr, dass mein Vater zum Mensch des Monats erklärt wurde.
Leider ist Ihnen mit der Darstellung der zwei Söhne ein Fehler eingeschlichen, was ich persönlich wirklich sehr bedauere.
CHARLOTTE POEHLS PER E-MAIL
Anm. d. Red.: Liebe Frau Poehls, bitte entschuldigen Sie den Fehler. Das war in der Tat etwas nachlässig.
Schockiert!
Betr.: Titel mit Marie-Agnes StrackZimmermann (KLÖNSCHNACK, 2.26)
Ohne jetzt näher auf die Inhalte einzugehen, aber es hat mich schon schockiert, ausgerechnet Frau Strack-Zimmermann auf Ihrem Titelbild zu sehen. Gibt es denn wirklich keine klügeren, ausgleichenderen, friedensbemühteren Menschen mehr in diesem Land, die es Hundertmal mehr wert wären, Ihren Titel zu zieren?! Nach meiner Einschätzung womöglich eine der fragwürdigsten Scharfmacherinnen und Kriegstreiberinnen unserer Zeit
PETER SCHAFFENFROH EIMSBÜTTEL
Handel & Wandel
MALERHANDWERK
Qualitätsarbeit seit über 150 Jahren
IMMOBILIEN Verstärkte Präsenz in Hamburgs Top-Lagen
Dirk Sniehotta ist seit 2023 alleiniger Inhaber.
Im vergangenen Jahr feierten die Pinneberger Malerwerkstätten Grill 150-jähriges Bestehen. 1875 von Adolph Grill gegründet, wird der Fachbetrieb heute von Dirk Sniehotta geführt. Gemeinsam mit seinen mehr als 20 Mitarbeitenden bietet der Inhaber ein breites Leistungsspektrum – angefangen von Farbberatung und klassischen Malerarbeiten in privaten und gewerblichen Gebäuden über Möbellackierungen bis hin zur Sanierung denkmalgeschützter Gebäude. „Wir übernehmen nicht nur die Fassadenbearbeitung, die Beseitigung von Wasserschäden sowie den Trockenbau und Putzarbeiten, sondern erstellen auch Werbemittel wie Schilder und Fahrzeugbeschriftungen“, erklärt Sniehotta. Dabei sind ihm drei Dinge besonders wichtig: maßgeschneiderte Lösungen für seine Kunden und ihre Budgets zu entwickeln, modernste Technik und solide Handwerkskunst zu kombinieren und Arbeiten nachhaltig und umweltfreundlich auszuführen.
Malerwerkstätten Alexander Grill, Haderslebener Straße 19, Pinneberg, Telefon 04101/78 10 41, www.malerei-grill.de
GESUNDHEIT
Zahnheilkunde für die Generation 60plus
Auf das jeweilige Alter abgestimmte Behandlungen sind hier selbstverständlich.
Seit 2008 ist Zahnärztin Kathrin Stecher die erste Behandlerin in Hamburg mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Alterszahnheilkunde. Aufgrund dieser anerkannten Spezialisierung für die Generation 60plus werden in der stufenlos erreichbaren Zahnarztpraxis zusätzlich die Leistungen angeboten, die für diese Gruppe besonders wichtig sind. So ist die modernste Behandlung von im Alter vermehrt auftretenden zahnmedizinischen Erkrankungen wie Wurzelkaries, Parodontitis (Kieferknochen-Rückgang) oder mikroskopunterstützter Wurzelbehandlung ebenso wichtig wie der Erhalt der eigenen Zähne und bei Bedarf die Anfertigung von leicht zu handhabendem und zu pflegendem, soliden und stabilen Zahnersatz aus dem eigenen Zahntechniker-Labor.
Zahnarztpraxis Dr. Torsten Stecher, Kathrin Stecher, Dr. Pauline Simons, Dr. Gesa Gruber, Rissener Dorfstraße 56, Rissen, Telefon 81 49 42, www.elbpraxis.de
Nach 25 erfolgreichen Jahren in Nienstedten setzt Meissler & Co auf Dezentralisierung. Mit inzwischen drei statt zuvor zwei Standorten ist das führende Maklerunternehmen der Elbvororte nun dort vertreten, wo Immobilienentscheidungen fallen: im Ortskern von Blankenese (Hauptsitz), in der Waitzstraße in Othmarschen und in der Klopstockstraße in Ottensen, wo ein charmantes Bürohaus am Anfang der Elbchaussee erworben wurde. „Dieser Standort ist strategisch so gewählt, dass er neben Ottensen und Altona auch unsere Aktivitäten rund um die Alster hocheffektiv steuert“, berichtet Meissler & Co. Die physische Präsenz in jetzt drei Schlüsselarealen bietet entscheidende Vorteile. So können die Immobilienexperten als direkte Ansprechpartner vor Ort ihre Prozesse ganz individuell auf die Bedürfnisse der Kunden zuschneiden. „Wir freuen uns darauf, Sie in unseren drei Häusern willkommen zu heißen und gemeinsam mit Ihnen die besten Perspektiven für Ihre Immobilienwerte an Elbe und Alster zu erschließen“, so Conrad C. Meissler.
Seit über 35 Jahren steht die Proaktiva GmbH für unabhängige Vermögensverwaltung mit einem klaren Anspruch: den Menschen und seine Ziele in den Mittelpunkt zu stellen. Die Anlagephilosophie „konservaktiv“ verbindet Vermögenserhalt mit gezielten Wachstumschancen – transparent, strukturiert und individuell. „Gute Vermögensentscheidungen entstehen nicht aus Produkten, sondern aus einem klaren Verständnis für die Ziele unserer Mandantinnen und Mandanten“, sagt Vermögenspartnerin Bettina Franke.
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Patrick Schmidt lädt sie am 9. Juni zu „Madams‘ Money Talk – das 1x1 der Geldanlage“ bei der Proaktiva ein. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen, die ihre Finanzen besser verstehen und selbstbestimmt gestalten möchten. Tipp: Einen Platz sichern unter: proaktiva.net/kloenschnack Proaktiva, Valentinskamp 90, Hamburg-City, Mobil 0173/615 85 80, www.proaktiva.net
Vermögenspartnerin Bettina Franke von Proaktiva
V. li.: Paul Tielemann, Andreas Walther, Conrad Meissler und Stefan Purschke
TIER-BESTATTUNGEN
Würdevoller Abschied für treue Begleiter
Tier-Bestatter Kay Seemann
„Für viele Menschen, so auch für mich, sind Tiere Seelengefährten und Familienmitglieder. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, ihnen eine ebenso würdevolle und individuelle Verabschiedung zu ermöglichen wie den Menschen“, sagt Kay Seemann. Aus diesem Grund hat der Bestattermeister, der selbst zwei Hunde an seiner Seite hat, 2022 LiebesTier Bestattungen gegründet. Die Leistungen des Unternehmens reichen von der Abholung eines verstorbenen Tieres über die liebevolle Gestaltung von Tierurnen bis hin zur Organisation einer Abschiedszeremonie und der Bestattung. „Eine Einäscherung in unserem familiengeführten Haustier-Krematorium ist ebenso möglich wie eine Erdbestattung auf einem Tier-Friedhof oder nach vorherigen Prüfung durch das Amt im Garten des Tier-Besitzers“, erklärt Seemann. Für welchen Abschiedsweg man sich auch entscheide – LiebesTier Bestattungen gestalte diesen individuell, würdevoll und empathisch, betont der Bestattermeister.
LiebesTier Bestattungen, Ole Kohdrift 4, Rissen, Telefon 81 70 88, www.liebestier-bestattungen.de
IMMOBILIEN
Spezialisten für Verkauf, Vermietung und Wertermittlung
Immobilienwirtin Jana Rosenberger
„Eine Immobilie ist in erster Linie ein Zuhause, eines der wichtigsten Güter für uns Menschen. Ein Wechsel ist oft mit Emotionen verbunden. Diesen Prozess möchten wir mit viel Respekt und der dafür nötigen Sensibilität begleiten“, sagt Jana Rosenberger. Die Immobilienwirtin (DIA) ist Inhaberin von Homes Hamburg Immobilien, einem Unternehmen, das seit mehr als 25 Jahren in der Hansestadt ansässig ist und sich auf den Verkauf, die Vermietung und die Wertermittlung von Wohnimmobilien in der Region spezialisiert hat. Bekannt ist das Team vor allem für seine Fachkompetenz, seine Diskretion und seine besondere Verlässlichkeit. „In der persönlichen Ansprache und der engen, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Kunden liegen unsere Stärken“, so Jana Rosenberger. Homes Hamburg Immobilien, Am Krähenberg 17, Blankenese, Telefon 82 24 23 42 und 0160/97 77 48 66, www.homes-hamburg.de
Der Steuertipp
Fahrtkostenzuschuss für Ihre Arbeitnehmer
Die Kosten für den täglichen Weg zur Arbeit steigen aktuell und nicht jeder Arbeitnehmer kann im Homeoffice tätig sein. Wir haben Ihnen eine kurze Zusammenfassung erstellt, wie Arbeitgeber die Fahrtkosten von Mitarbeitern steuerlich begünstigt bezuschussen können.
Das sogenannte Deutschlandticket bleibt in 2026 erhalten. Der monatliche Preis liegt aktuell bei 63 Euro. Der Arbeitgeber kann steuer- und sozialversicherungsfrei zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn einen Zuschuss zahlen. Der Zuschuss ist auf die Höhe der Aufwendungen des Arbeitnehmers begrenzt. Gleiches Prinzip kann auf Tickets des öffentlichen Nahverkehrs, also beispielsweise Bus und S-Bahn angewandt werden.
Darüber hinaus kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine sogenannte Entfernungspauschale für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte gewähren. Pro Kilometer der einfachen Entfernung werden 0,38 Euro, bezogen auf die kürzeste Strecke zum Arbeitsplatz, vergütet. Der Betrag kann mit 15 Prozent vom Arbeitgeber pauschal versteuert werden und dem Arbeitnehmer somit Brutto für Netto ausgezahlt werden.
Harnald Henze, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Tel. 688 77 21-0
Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Firmenwagen zur Verfügung, muss dieser hierfür einen geldwerten Vorteil versteuern. Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen, die der Arbeitnehmer auch privat nutzt, entstehen zusätzliche Stromkosten Nicht immer ist es möglich, den Firmenwagen im Betrieb aufzuladen. Bisher konnte der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer im Rahmen einer Vereinfachungsregel einen steuerund sozialversicherungsfreien Pauschbetrag als Auslagenersatz für die privat entstandenen Ladekosten gewähren. Mit Gewährung dieses pauschalen Auslagenersatzes waren sämtliche Kosten des Arbeitnehmers abgegolten. Diese Vereinfachungsregel endete zum 31.12.2025. Ab dem 1.1.2026 kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zwar weiterhin die selbst getragenen Stromkosten steuerfrei erstatten. Die Höhe des Auslagenersatzes richtet sich aber nach den tatsächlichen Stromkosten. Alternativ bietet der Gesetzgeber die Möglichkeit zur Gewährung einer Strompreispauschale an, mit welcher sämtliche Stromkosten des Arbeitnehmers abgegolten sind. Auch hier muss der Arbeitgeber anhand einer vorgegebenen Berechnungsformel den Auslagenersatz nachweislich ermitteln und die Höhe überprüfen. Wichtig ist, dass die Ermittlung des Auslagenersatzes (tatsächliche Stromkosten oder Strompreispauschale) für das Kalenderjahr einheitlich erfolgt. Außerdem kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer monatlich einen Tankgutschein zukommen lassen. Bis zu 50 Euro pro Monat können als steuerfreie Sachzuwendung gewährt werden.
RA Klaus Martin Meyer, www.blankenese-rechtsanwalt.de Rechtsanwalt für Familien- und Erbrecht, Mediator Auguste-Baur-Straße 8, 22587 Blankenese, Telefon 040 / 866 33 56, E-Mail: meyer@kmm-legal.de
RAin Astrid Weinreich, Infos unter: www.astrid-weinreich.de Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin Blankeneser Bahnhofstraße 29, 22587 Hamburg Tel. 040 / 866 031-0, E-Mail: info@astrid-weinreich.de
Miet-/Wohnungseigentumsrecht • Immobilienrecht
Immobilienkanzlei Ramm, Rechtsanwältin Dr. Melanie Ramm Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Wenn Geschwister gemeinsam erben, besteht oft Streit darüber, ob Geschenke, die den Kindern gemacht wurden, bei der Verteilung des Erbes berücksichtigt werden müssen. Manche meinen, dass in einer Erbengemeinschaft alles „gerecht ausgeglichen“, also jede Unterstützung oder jedes Geschenk, das ein Kind vom Erblasser bekommen hat, später verrechnet werden muss. Das ist aber eher die Ausnahme als die Regel: Grundsätzlich gilt: Nicht alle Geschenke müssen ausgeglichen werden. Im Gegenteil – die meisten alltäglichen Zuwendungen spielen bei der Erbverteilung keine Rolle. Geburtstagsgeschenke, gelegentliche finanzielle Hilfe oder auch größere Schenkungen bleiben oft unberücksichtigt, solange der Erblasser nichts anderes bestimmt hat.
Eine Ausgleichungspflicht besteht vor allem in bestimmten, gesetzlich geregelten Fällen. Dazu gehören insbesondere sogenannte „Ausstattungen“, also Leistungen, die einem Kind helfen sollen, sich eine eigene Lebensgrundlage aufzubauen –etwa Geld für Ausbildung, Studium oder den Start ins Berufsleben – auch die Aussteuer bei der Heirat gehört traditionell dazu. In diesen Fällen geht das Gesetz davon aus, dass diese Zuwendung dem Kind eine „Lebensstellung“ verschaffen und später bei der Erbverteilung berücksichtigt werden soll. Darüber hinaus können auch andere größere Zuwendungen ausgleichspflichtig sein – aber nur, wenn der Erblasser das ausdrücklich so gewollt hat. Ohne eine solche Anordnung gilt: Geschenke bleiben Geschenke und müssen nicht nachträglich verrechnet werden.
Auch bei Unterstützungsleistungen, etwa wenn Eltern ei-
Tobias Burgmann, Rechtsanwalt, Telefon 866 461 71
nem Kind in einer schwierigen Lebensphase finanziell helfen, kommt es auf den Einzelfall an. Solche Hilfen sind nicht ausgleichspflichtig, solange sie im Rahmen des Üblichen bleiben. Ein anderer Fall sind Pflegeleistungen: Wenn ein Kind den Erblasser über längere Zeit gepflegt oder erheblich unterstützt hat, kann das auch einen Ausgleichsanspruch begründen.
Die Ausgleichungspflicht führt aber grundsätzlich nicht dazu, dass andere Erben „etwas zurückzahlen“ müssen. Vielmehr kann der Ausgleichsberechtigte lediglich einen größeren Anteil am vorhandenen Nachlass erhalten. Anders ist es nur, wenn die erhaltenen Geschenke so umfangreich sind, dass das Verbleibende nicht einmal reicht, um den Miterben deren Pflichtteil zu ermöglichen. Dann kann sich daraus ein Pflichtteilsausgleichsanspruch ergeben
Die Ausgleichungspflicht gilt also keineswegs für alle Geschenke innerhalb der Familie. Sie greift nur in bestimmten Fällen. Wer wissen will, ob etwas tatsächlich ausgeglichen werden muss, muss immer genau schauen, welche Art von Zuwendung vorliegt oder ob der Erblasser dazu etwas bestimmt hat.
Der Steuerberater
Jetzt den finanziellen Spielraum
erweitern
Die Tage werden länger, es macht wieder Spaß, sich draußen aufzuhalten und etwas zu unternehmen. Ein neues E-Bike, ein Gartenoder Gewächshaus, ein neues Hobby oder einfach mal einen Wunsch erfüllen – Gründe, den finanziellen Spielraum zu erweitern, gibt es viele, auch wenn es dafür gerade keine Rücklage gibt. Manchmal lassen sich wichtige Ausgaben nicht aufschieben, manchmal will man einfach nicht länger warten. Für diese und viele andere Fälle haben die Beraterinnen und Berater der Haspa eine gute Lösung, die zum Leben passt: vom flexiblen Dispo für plötzliche Engpässe bis zum günstigeren Ratenkredit für geplante größere Anschaffungen. Autos und Immobilien finanziert die Haspa natürlich auch.
Was auch immer Sie für Wünsche oder Pläne haben, die Sie sich erfüllen möchten: Mit einem Kredit von der Haspa schaffen Sie sich schnell und einfach mehr finanziellen Spielraum. Nehmen wir zum Beispiel den Ratenkredit: Ihnen steht nach schneller Kreditentscheidung und schneller Auszahlung Geld zur Verfügung.
Der Kredit orientiert sich sowohl bei der Darlehenshöhe (1.000 bis 80.000 Euro) als auch bei der Gestaltung der Rückzahlung (12 bis 120 Monate) ganz nach den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten. Sie können sich während der gesamten Laufzeit auf den festen Zinssatz
Alexander Lühdorff, Filialdirektor Blankenese
verlassen. Der ist abhängig von der Kreditsumme, der Laufzeit und der Bonität. Den individuellen Zinssatz ermitteln die Beraterinnen und Berater der Haspa gern im persönlichen Gespräch, bei dem dann auch die Rate gefunden wird, die zur aktuellen Lebenssituation passt. Es ist auch ein OnlineAntrag unter www.haspa.de/ privatkredit möglich, bei dem es eine schnelle Entscheidung und Auszahlung gibt.
Übrigens: Sie selbst können die Laufzeit verkürzen, indem Sie vorzeitig zurückzahlen oder die Möglichkeit nutzen, jederzeit kostenfrei eine Sondertilgung vorzunehmen. Und falls es zwischendurch mal einen finanziellen Engpass gibt, sprechen Sie uns an. Gemeinsam finden wir sicher eine Lösung.
Ich informiere Sie auch gern über weitere Finanzthemen. Sie erreichen mich unter Tel. 040/35 78-950 20 oder per E-Mail an alexander.luehdorff@haspa.de
Allgemein
Eick & Partner mbB Steuerberater, Dipl.-Kfm. Eckard Eick und Max Eick, Steuerberater, Unternehmensberatung, Testamentsvollstreckung Harderweg 1, 22549 Hamburg-Osdorf, Telefon 040 / 800 71 22
Ingenieurbüro Weisser, von der IHK zu Kiel öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für KFZ-Schäden und Bewertungen, Havarien und Kaufberatungen für Boote und Yachten, Schwimmfähigkeitszeugnisse Mühlenstraße 25, 22880 Wedel, Tel. 04103 / 91 2000, www.weisser.com
Kirchenmusik zu fünf unterschiedlichen Konzerten im Rahmen des „Flottbeker Musiksommers“ ein: Den Auftakt machen der Flottbeker
Kammerchor gemeinsam mit dem „Gothabskoret“ aus Kopenhagen am Samstag, den 16. Mai um 19 Uhr. Geboten wird stimmungsvolle A-Capella-Musik aus Dänemark und Deutschland. Der Eintritt für das Konzert ist frei.
Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai um 17 Uhr stehen zwei besondere Werke auf dem Programm: Die „Chichester Psalms“ von Leonard Bernstein und das weltliche Oratorium „Die erste Walpurgisnacht“ von Felix Mendelssohn. Beide Werke bestechen durch ihre mitreißende Rhythmik und sollen die ganze Kirche zum Schwingen bringen.
Karten für dieses Konzert der Flottbeker Kantorei und des Flottbeker Kammerorchesters können Sie über die Website der Kirchengemeinde, das Kirchenbüro (Bei der Flottbeker Kirche 2) und an der Abendkasse erwerben.
VERANSTALUNG
Traditionelle Elbtaufe
Im Juli veranstalten die Blankeneser und die Nienstedtener Kirche gemeinsam das traditionelle Tauffest an der Elbe. Malerisch, mit Blick auf das Schiffswrack „Uwe“ feiern Familien und ihre Gäste dieses besondere Ritual. Vorab wird es ein Kennenlernen geben. Anmeldung: 866 25 00 (Blankenese) oder 82 87 44 (Nienstedten).
An Himmelfahrt lädt die Blankeneser und Nienstedtener Kirche zu einem gemeinsamen Wege-Gottesdienst ein. Um 11 Uhr geht es via Rad gemeinsam von der Blankeneser Kirche am Markt zur Nienstedtener Kirche. Mit dabei sind Pastorin Julia Karera-Hirth (Blankenese) und Pastor Tilmann Präckel (Nienstedten). Sie gestalten und begleiten gemeinsam den Gottesdienst. Wer nicht mit dem Rad unterwegs sein möchte, ist eingeladen, direkt um 11.30 Uhr zur Nienstedtener Kirche zu kommen.
Do., 14. Mai, 11 Uhr, Start: Blankenese, Ziel: Nienstedten
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, können sich Interessierte auf eine Wiederholung der „Langen Nacht der Kammermusik“ am 5. Juli ab 17 Uhr freuen. Gespielt wird Musik von Felix Mendelssohn (das berühmte c-Moll-Trio), Friedrich Kuhlau, Jindřich Feld, Philippe Gaubert und Chick Corea. Es musizieren Hannah Bernitt (Flöte), Silas Gärtner (Fagott), Kaan Alicioglu (Violine), Daniel Wachsmuth (Violoncello) und Kantor Simon Obermeier (Klavier). Auch für dieses Konzert können Sie bereits Karten über die Gemeinde und online erwerben. Kirche-in-flottbek.de
Festlich wird es am Sonntag, dem 7. Juni um 17 Uhr, wenn es heißt „OrgelPlus Trompete“. Die drei herausragenden Trompeter Matthias Seitz, Jonathan Sturbek und Johannes Bartmann bieten gemeinsam mit Kantor Simon Obermeier ein Programm mit Werken dar. Der Eintritt ist frei. Die jüngsten Chöre haben dann ihren Auftritt am 21. Juni um 17 Uhr. Unter dem Motto „Podium Junger Stimmen“ präsentieren sich der Flottbeker Jugendchor und die Flottbeker Kurrende unter der Leitung von Kantor Simon Obermeier.
GRABMALE | GESTALTUNG TRADITIONELLES HANDWERK
Ab Mai im alten Verwaltungsgebäude auf dem Friedhof Stiller Weg. – Kontaktieren Sie uns bereits jetzt! –
Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Nachmittag voller Spannung, guter Laune und geselligem Miteinander beim Bingo! Im Mai lädt der ASB-Seniorentreff Altona zum ersten Bingo-Nachmittag ein. Ob Sie zum ersten Mal spielen oder schon ein erfahrener Bingo-Fan sind – hier ist jeder willkommen. Freuen Sie sich auf kurzweilige Spielrunden und kleine Überraschungen, während Sie in entspannter Atmosphäre neue Bekanntschaften schließen oder vertraute Gesichter treffen. Machen Sie den Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis und seien Sie dabei, wenn die Bingo-Kugeln rollen. Der Bingo-Nachmittag findet einmal monatlich, immer am dritten Dienstag statt. Die Teilnahmegebühr beträgt zwei Euro, eine Anmeldung ist erforderlich unter der Nummer 850 72 72. Di., 19. Mai, 14.30 bis 15.30 Uhr, Düppelstraße 20, Altona
Bewohnerin Albertine Peters genießt die Besuche von Nicole Schmerse und ihrer Hündin „Kinaya“.
WEDEL
Therapiehund „Kinaya“
bringt Freude
Wenn Nicole Schmerse (51) am Donnerstagvormittag die Bewohnerinnen und Bewohner in der Kursana Residenz Wedel besucht, wird ihre zweijährige Rhodesian Ridgeback-Hündin „Kinaya“ von einigen Senioren schon sehnsüchtig erwartet: Dann wird mit dem sanftmütigen Vierbeiner gespielt und gekuschelt, und für den Moment sind alle gesundheitlichen Einschränkungen vergessen. „Es ist schön zu erleben, dass auch demenziell Erkrankte bei der Begegnung ganz entspannt im Hier und Jetzt sind und das Miteinander sehr genießen“, erzählt die Wedelerin, die vor eineinhalb Jahren mit Kinaya in die Ausbildung zum Therapiehund gestartet ist. „Die gemeinsame Arbeit hat die Bindung zwischen Kinaya und mir intensiviert, wir sind zu einem festen Team zusammengewachsen“, so Schmerse, die nach jedem eineinhalbstündigen Einsatz in der Residenz einen langen Hundespaziergang einplant. „Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, wie die Senioren von den Besuchen profitieren. Die ehrenamtliche Arbeit ist für mich selbst zu einer großen Kraftquelle geworden.“
WEDEL Gemeinsames Gedenken
Das Bestattungsinstitut Bade lädt im Mai Menschen zu einer gemeinsamen Lichtgedenkfeier ein. Diese möchte Menschen in ihrer Trauer um eine geliebte Person begleiten. Die Trauerrednerin Louise Brown wird Gedichte und Erzählungen vortragen. Im Mittelpunkt der Feier steht ein Lichtritual, bei dem für jeden Verstorbenen eine Kerze angezündet wird. Gitarrist Jörn Schröder begleitet das gemeinsame Gedenken. Jeder ist willkommen, um eine Anmeldung per E-Mail bade@bade-bestattungen.de oder telefonisch unter 04103/51 60 wird gebeten. Bitte teilen Sie auch den Namen des Verstorbenen mit, damit dieser beim Lichtritual vorgelesen werden kann.
So., 3. Mai, 15 Uhr, Flerrentwiete 32 (Marienhof), Wedel
Den letzten Weg planen. Für sich selbst und für die Liebsten. www.seemannsoehne.de
Vor dem Kauf eines Hauses im Bestand ist es selbstverständlich, sich ein genaues Bild von der Bausubstanz zu machen. Auch wer bereits im Eigenheim lebt, ist gut beraten, den Zustand im Blick zu behalten. Ein Check im Frühjahr empfiehlt sich besonders. Denn nach dem Winter zeigt sich oft Verschleiß durch Schnee und Frost. Empfehlenswert ist ein Blick auf den Dachboden nach feuchten Stellen und Schimmelbildung: Sind der Dämmstoff und die Unterdeckbahn überall noch intakt – sind etwa Tiere oder Schädlinge eingedrungen? Verschobene Ziegel und zerbrochene Dachsteine fallen auch Laien auf, wenn sie von unten das Dach begutachten. Gewissheit über den Zustand kann ein hochauflösendes Bild geben. „Idealerweise macht man solche Fotos vom Nachbarhaus aus oder nimmt sie mit einer Drohne auf“, sagt Andrea Blömer vom Verband privater Bauherren (VPB). „Vergleicht man aktuelle Aufnahmen mit jenen aus den Vorjahren, lassen sich Veränderungen der Dachdeckung erkennen, was auch für die langfristige
Sanierungsplanung hilfreich ist.“ Finden sich Hinweise auf Schäden, sind Profis gefragt. Die Kontrolle sowohl stark geneigter Dachflächen als auch von Flachdächern sollten Hauseigentümer immer Fachleuten überlassen. Finden sich Stellen, die nicht mehr dicht sind, ist es angesagt, umgehend Abhilfe zu schaffen, damit keine Feuchtigkeit in das Gebäude eindringt. Mit einer Instandsetzung allein ist es nicht unbedingt getan. „Falls Reparaturen notwendig sind, kann es sich lohnen, auch gleich eine zusätzliche Wärmedämmung vorzunehmen“, rät Blömer. „Dabei gilt es, das bauphysikalische Ganze zu beurteilen.“ Hier ist umfassende Expertise wertvoll – hinsichtlich Wirkung, Kosten und staatlicher Förderung. Unabhängige Bausachverständige wie vom VPB können angeben, was zu tun ist, mit welchen Kosten man etwa rechnen muss – und anschließend überprüfen, ob die Arbeiten auch korrekt ausgeführt worden sind. „Die Bestandsaufnahme im Eigenheim ist ein kontinuierlicher Prozess“, weiß Blömer. „Kosten für regelmäßige Wartungen und kleinere Reparaturen sind gering im Vergleich zu den hohen Ausgaben, die durch vernachlässigte Schäden entstehen können.“
Räumungsservice Jonas | www.jonas-raeumungsservice.de
SILVER TSUNAMI Riesenwelle auf dem Immobilienmarkt
Der demografische Wandel wird den Immobilienmarkt in Deutschland in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Darauf weist Roland Gisinger, Geschäftsführer der HW BAUFI Finanzgruppe GmbH, in einer aktuellen Stellungnahme hin.
„Wir stehen vor der Situation, dass eine große Kohorte von Eigentümern – die BabyboomerGeneration – altersbedingt ihre Immobilien vermehrt verkaufen, vererben oder altersgerecht umstrukturieren wird. Das führt perspektivisch zu einem spürbaren Anstieg des Angebots, insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern in suburbanen und ländlichen Lagen. Dieser
Angebotsimpuls trifft jedoch auf eine demografisch schrumpfende beziehungsweise sich verändernde Nachfragestruktur. Für den Immobilienmarkt insgesamt bedeutet das eine zunehmende Differenzierung.“
Während derzeit vielerorts noch ein Nachfrageüberhang bestehe, könne sich dieser regional deutlich abschwächen oder sogar ins Gegenteil verkehren.
Für Käufer entstehe daraus eine ambivalente Situation. „Einerseits steigen die Auswahlmöglichkeiten, insbesondere bei Bestandsimmobilien. Käufer könnten wieder stärker in Verhandlungspositionen kommen, was Preisnachlässe und bessere Konditionen begünstigt. Andererseits ist ein großer Teil des freiwerdenden Bestands energetisch und baulich
nicht auf dem aktuellen Stand.“ Entscheidend werde daher stärker als bisher die Gesamtkostenbetrachtung inklusive Sanierung und Modernisierung.
Auch für Verkäufer verschärfen sich die Bedingungen. „Die Zeiten, in denen nahezu jede Immobilie unabhängig von Zustand und Lage problemlos Käufer findet, könnten sich ihrem Ende nähern.“ Lagequalität, Energieeffizienz und Modernisierungs-
grad gewönnen an Bedeutung, während ohne Investitionen längere Vermarktungszeiten und Preisabschläge drohten.
Insgesamt erwartet Gisinger eine weniger dynamische, dafür stärker regional differenzierte Preisentwicklung. „In strukturschwachen Regionen sind stagnierende oder sogar sinkende Preise realistisch, während attraktive urbane Lagen weiterhin eine gewisse Wertstabilität oder moderates Wachstum aufweisen können. Der ‚eine‘ Immobilienmarkt existiert künftig noch weniger als heute.“
Langfristig verändere der demografische Wandel nicht nur das Angebot, sondern auch die Nachfragepräferenzen. „Kleinere, barrierearme Wohnungen in gut angebundenen Lagen gewinnen an Bedeutung, während große Einfamilienhäuser außerhalb der Zentren an Attraktivität verlieren könnten. Diese Verschiebung wird langfristig die Preisstruktur und die Investitionsentscheidungen im Markt prägen.“
IMMOBILIENINVESTMENTMARKT HAMBURG
Steigende Aktivität im Core-Segment in unverändert anspruchsvollem Umfeld
Im 1. Quartal 2026 wurden laut Savills etwa 620 Mio. Euro am Hamburger Immobilieninvestmentmarkt umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von acht Prozent. Im Vergleich zum Zehnjahresmittel fiel der Umsatz sogar 42 Prozent geringer aus. In den letzten zwölf Monaten hat Savills etwa 60 Transaktionen registriert, was gegenüber der Vorjahresperiode einen Anstieg um 24 Prozent bedeutet. Die Spitzenrenditen für Büros und Geschäftshäuser lagen Ende April bei 4,2 bzw. 4,3 Prozent und damit unverändert gegenüber dem Vorquartal. Gegenüber dem Vorjahreswert blieb die Spitzenrendite für Geschäftshäuser unverändert, während sie für Büros um zehn Basispunkte sank. Jörn Roock, Director Investment bei Savills in Hamburg, kommentiert das Marktgeschehen wie folgt: „Der Hamburger Investmentmarkt ist mit hoher Pitchaktivität und zahlreichen Objekteinwertungen im Core-Segment ins Jahr gestartet. Größte potenzielle Käufergruppe in diesem Marktsegment bleiben Family-Offices. Deutlich schwieriger ist der Markt für Core-Plusund Value-Add-Objekte, wo Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern häufig auseinanderliegen oder die Finanzierbarkeit zur zentralen Hürde wird. Dass sich einzelne Vermarktungsprozesse über einen sehr langen Zeitraum ziehen, unterstreicht die anhaltend hohe Komplexität von Transaktionen im aktuellen Marktumfeld.“
Mit einem Transaktionsvolumen von 740 Mio. Euro haben Büroimmobilien in den letzten zwölf Monaten am meisten zum Investmentumsatz beigetragen, gefolgt von Wohnimmobilien (ca. 540 Mio. Euro) und Handelsimmobilien (ca. 380 Mio. Euro).
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Roland Gisinger, Geschäftsführer der HW BAUFI Finanzgruppe GmbH, nimmt Stellung
Immobiliengesuche
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Ich suche eine schöne, ruhige 2-3-Zimmerwohnung zur Miete im Hamburger Westen, bevorzugt in Blankenese oder auch in anderen Stadtteilen. Max. Warmmiete: 1500 Euro. St. 20 Jahren wohne und arbeite ich als Ärztin in einem Haus im Treppenviertel, wo ich heimisch geworden bin. Jetzt möchte ich mich räumlich verkleinern, aber gern weiterhin hier in der Gegend wohnen. NR, keine Haustiere. Tel. 040/81 95 75 59
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Grüne Damen und Herren spenden den Patienten in der Asklepios Klinik Altona ehrenamtlich Hilfe und Zuwendung. Haben Sie Lust, dieses Team zu unterstützen? Infos: Peter Schmidt, Tel. 040/60 91 15 16 Wunsch-Oma, Wunsch-Opa gesucht! Wenn Sie Freude daran haben, Familien verlässlich in ihrem Alltag ca. 1 - 2 mal pro Woche zu unterstützen und Erfahrungen mit Kindern haben, melden Sie sich gern in der Evangelischen Familienbildung Blankenese. Mail: info@fbs-blankenese.de oder Tel. 040/97 07 94 610
Grüne Damen und Grüne Herren für unsere Gruppe im Asklepios Westklinikum Hamburg (Rissen) gesucht. Wenn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Aufgabe und dem Besuch von Patienten auf der Station haben, freue ich mich auf Ihren Anruf: Jürgen Knuth Tel. 0178/894 11 82
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Jan Kuller: „Hockey ist mir zu wichtig, um es zeitlich auf ein Minimum zu reduzieren.“
„Ich bin Hockeytrainer – Ich trainiere bei der SV Blankenese die Jungs in den Altersklassen U8, U10, U16 und U18. Das ist ein Vollzeitjob, an drei Tagen steh ich von 15 bis oft 22 Uhr auf dem Platz, an den Wochenenden sind Spieltage und Turniere. Davor plane
JAN KULLER, HOCKEYTRAINER
Hockey statt Hörsaal
Trainer stehen zwei Stunden auf dem Platz – und das war’s? Bei dieser Vorstellung muss Jan Kuller lachen. „Schön wär’s“, sagt der 24-Jährige. Als dualer Student bei der SV Blankenese verbindet er Studium und Beruf: Der Verein finanziert sein Sportmanagement-Studium, dafür trainiert er vier Jugendmannschaften im Hockey und unterstützt zusätzlich die Geschäftsstelle.
Seit 2024 ist Kuller in Vollzeit bei der SVB tätig. Zuvor arbeitete er bereits vier Jahre nebenbei als Hockeytrainer in Blankenese –zunächst parallel zu seiner Ausbildung zum Industriemechaniker, später neben einem Maschinenbaustudium. „Das hat irgendwann einfach nicht mehr funktioniert. Ich musste mich entscheiden, ob ich die Zeit fürs Hockey stark reduziere oder das Studium aufgebe. Und Hockey war mir viel zu wichtig, um es aufzugeben“, erzählt er.
ich zu Hause die Trainingseinheiten, kümmere mich um Organisatorisches und die Planung der Saison. Dazu arbeite ich in der Geschäftsstelle im Bereich der Mitgliedergewinnung und kümmere mich insbesondere um die Kooperationen mit Schule und Kitas.“
Nach einigen vereinsinternen Gesprächen und der Suche nach einer passenden Fernuniversität war die Entscheidung gefallen. „Das klappt echt gut, weil das Studium komplett digital ist und ich dadurch zeitlich sehr flexibel bin.“
im Dorf wurde 2011 die Abteilung neu gegründet und mein Bruder war direkt dabei. Ich fand seinen Schläger damals so cool, dass ich es einfach ausprobiert habe.“
Auch in Blankenese fühlt sich Kuller wohl: „Nach dem Studium habe ich auf jeden Fall vor, erst einmal hierzubleiben.“
Jan Kuller (24)
Flexibilität ist ihm auch in seinem Job wichtig: „Abgesehen von Training und Spielen kann ich selbst entscheiden, wann und wo ich organisiere und plane.“ Einziges Manko: „Ich arbeite schon sehr antizyklisch zu meinem Umfeld. Gerade an Wochenenden ist es schwierig, da noch Freunde und Familie unterzubringen.“
Die Entscheidung gegen Maschinenbau und für Hockey hat er nie bereut: „Hockey und alles drumherum macht einfach zu viel Spaß, als dass ich darauf verzichten möchte. Es ist ein wichtiger Teil meines Lebens.“ Zum Hockey kam er eher zufällig: „Bei uns
Sein Arbeitsalltag ist abwechslungsreich – auch wegen der unterschiedlichen Altersklassen. „In der U8 müssen viele erst einmal lernen, mit dem Schläger überhaupt zu laufen. In der U10 geht es dann richtig mit Hockey los. In der U16 konzentriert man sich schon mehr auf die individuellen Stärken, und in der U18 erfolgt nach und nach die Integration in die Herrenmannschaft.“
Autorin: Sophie Rhine Mail: sophie.rhine@ kloenschnack.de
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