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Präsensationen 23. Business Lunch der Klimaplattform der Wirtschaft Zürich vom 8. Mai 2026

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Herzlich Willkommen zum 23. Business Lunch

«Herausforderungen & Mehrwerte von
-Management-Tools. Einblicke aus der Praxis.»

Jürgen Schulz

Herausforderungen & Mehrwerte von CO₂-Management-Tools. Einblicke aus der Praxis.

Melchior Füglistaller, Swiss Climate

23. Business Lunch, Klimaplattform der Wirtschaft Zürich

8. Mai 2026

Ich habe heute ein Leiterspiel mitgebracht.

Firma «Bau GmbH» macht alles richtig: CO2-Management aufgebaut, nun weg von Excel, zu einem professionellen CO2-Tool.

Aber: Nach Einführung mehr Fragen offen als vorher: Woher kommen die Zahlen? Woher die Emissionsfaktoren? So geht das nicht!

Fazit: Ein neues Tool muss her!

Noch mehr Versprechen: einfacher Datenimport, Lieferantenumfragen, grafische Auswertungen.

Realität?

Gleiche Herausforderungen wie beim ersten Tool und neue Fragen

Was nun?

«Bau GmbH» geht zurück auf Feld 1 (=Excel). Nicht weil es besser ist – sondern weil man dort die volle Kontrolle & Transparenz hat

Nicht Excel gegen Tools ausspielen.

Wie können wir das Leiterspiel umgehen?

Wie gelingt die Einführung eines CO2Management-Tools?

Wie blicken wir durch im CO2-Tool-Dschungel?

Wachsendes Angebot überfordert

So schaffe ich Klarheit

Start mit Excel

Anforderungskatalog & short list

Kennenlernen & Trial

Entscheid Tool & Implementierung

Start mit Excel ist nicht

verkehrt

− Doppelte Belastung vermeiden (neues Tool & neues Thema)

− Für Unternehmen mit einem Standort und nur Scope 1 + 2

Ein strukturiertes Vorgehen verhindert unerwünschte Überraschungen

1. Governance klar definieren: Wer ist verantwortlich? Was ist dessen Auftrag?

2. Anforderungskatalog an Tool erstellen

3. Bedürfnisse externer Stakeholder mitdenken

4. Tools strukturiert evaluieren

5. Tool oder Shortlist auswählen

Wichtige Fragestellungen für den Anforderungskatalog

Zeit nehmen, um Tool(s) in der Praxis kennenzulernen

− Trial-Version − „Gspüri" fürs Tool aufbauen

− Wo sitzt das Supportteam, wie responsive ist es?

Tools

mit eingebundenen EmissionsfaktorenDatenbanken können die

Arbeit erleichtern

− …aber dafür braucht es entsprechendes Knowhow

− Direkter Zugang zu EFDatenbanken verlockend, bieten aber Risiken.

− BS in BS out!

− Externe Unterstützung bei komplexen Organisationstrukturen und heterogenen WS-Ketten.

Don‘t trust AI!

− oder besser gesagt: not yet…

− Versprechen: Automatisierte Datenerfassung, automatisierte Analysen und Berichte, automatisierte Emissionsfaktorenauswahl, etc.

− Die KI-Unterstützung in Tools wird immer wie besser

Was können CO2-Tools, was Excel nicht kann?

Datengovernance inkl. Projektmanagementfunktionen (Task-Management)

Struktur Unternehmen abbilden

Klimaziel & Absenkpfad abbilden

Massnahmen abbilden

Einbindung Lieferketten über Umfragen

Anschluss EF-Datenbanken

Audittrail Fehleranfälligkeit Berichterstattung

Supportteam

Im Kopf behalten: Am Ende geht‘s darum, Emissionen zu senken

− …. nicht um möglichst viele und (un)genaue Daten zu sammeln

− Umsetzung no-brainer & lowhanging fruit-Massnahmen gleich anpacken

− Scope 1 + 2: Bezug erneuerbarer Strom, PVAnlage mit Speicher, Fernwärme/Wärmepumpe, EFlotte, umweltfreundlichere Kühlmittel, etc.

Weitere Rosinen aus der Umfrage

− Excel ist weiterhin das meistgenutzte Tool

Ein relevanter Teil hat bereits Tool gewechselt

− Haupttreiber für Toolwechsel sind Mangelnde Transparenz bei Emissionsfaktoren

− Fehlende oder fehlerhafte Funktionen

− Marktentwicklungen (Eigentümerwechsel, Konsolidierungen Toolanbieter)

− Zu hohe Lizenzkosten

− Tool ist oft nicht der grösste Pain Point beim CO2-Management

− Datenverfügbarkeit

− Methodik Systemgrenzen

− interner Erfahrung/fachliches Verständnis (Doppelbelastung!)

Take Home Messages

Warten Sie nicht mit der Umsetzung von Massnahmen, bis Sie ein passendes Tool gefunden haben

Bauen Sie zuerst ein Grundverständnis zur Materie auf

Folgen Sie einem strukturierten Evaluations-Prozess, damit es beim Leiterspiel vorwärts geht und nicht zurück

Holen Sie sich Unterstützung, gerade zu Beginn

Swiss Climate

«Wir begleiten Unternehmen, Bund und Kantone auf dem Weg zu Netto-Null und auf der Nachhaltigkeitsreise»

− >15 Jahren Erfahrung im Bereich Klimamanagement

− Aufbau mehrerer hundert CO2Managements für Unternehmen & öffentliche Verwaltungen

− Implementation von 5 verschiedene CO2-Tools bei unseren Kunden

− >40 verschiedenen CO2-Tools zusammen mit Swisscom evaluiert

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Melchior Füglistaller

Geschäftsbereichsleiter CO2-Management

Swiss Climate AG Sperrstrasse 40 4057 Basel

melchior.fueglistaller@swissclimate.ch +41 31 343 03 31 swissclimate.ch

CO2-Management-Tools:

Wo steht der Markt heute und was wählen Schweizer

Firmen?

Klimaplattform der Wirtschaft Zürich

8. Mai 2026

Res Witschi | Nachhaltige Digitalisierung

Netto Null 2035 und 4 Millionen Tonnen 2030

Unsere Ziele für die Swisscom Gruppe (inkl. Fastweb)

Ziel 1: Netto Null

Reduktion der direkten Emissionen:

100% elektrisch 2030

100% elektrisch 2035

Reduktion der indirekten Emissionen: Online meetings, ÖV

Energieeffizienz

Zusammenarbeit mit Lieferanten

Ziel 2:

4 Million Tonnen CO2 vermiedene Emissionen bis 2030 für unsere Kunden Work Smart IoT Cloud

Kreislaufwirtschaft

Neue Angebote

Bisher… … ab jetzt

Die Herausforderungen in unserer eigenen Berichterstattung

Herausforderungen auf dem Weg zur datengetriebenen Nachhaltigkeit

Datensteuerung

Auditierbarkeit

Berechnungsmethoden

Einheitliche Berichterstattung

• Manuelle Datenlieferung

• Qualität der Datenquellen

• Extrahieren, Transformieren und Laden

• Historisierung

• Nachvollziehbarkeit

• Workflow-Prozesse

• Komplexität der Messung

• Vielfalt an Emissionsfaktoren & Datenbanken

• Standards

• Von Spend-based zu Activity-based

Zusammenführung von nachhaltigkeitsrelevanten Finanz- und Nichtfinanzdaten

Transparenz durch Visualisierung

Klimabilanz, Lieferkette und Absenkpfad Swisscom auf einen Blick

Sustainability Software Radar 2026

Vom Reporting zu Resilienz und Innovation —

Trends am Markt für Sustainability Software

• Einblick in die Softwarelandschaftsentwicklung

• Markttrends zu Resilienz, KI-Automatisierung und Branchenlösungen

• Überblick und punktuelle Einsicht in die Sustainability Software Lösungen (300+)

Die jeweiligen Anforderungen und deren Priorisierung sind entscheidend für den Evaluationsprozess

Klare Ziele setzen Relevante Stakeholder von Beginn an involvieren Zukünftige Anforderungen mitberücksichtigen Erfolgsrezept

Tool Evaluation Services: für eine digitale, datengetriebene und

kollaborative Nachhaltigkeit

Herausforderung

Die steigenden Anforderungen an Unternehmen hinsichtlich datenbasierter Nachhaltigkeit erfordern ein tiefes Verständnis sowie fachspezifisches Wissen in diversen IT- und Nachhaltigkeits-disziplinen.

Softwarelösungen zur Datensammlung, -visualisierung und -auswertung gibt es weit über 200; es gilt, die den eigenen Bedürfnissen und Ambition entsprechend richtige zu wählen.

Lösung

Ob CO2-Management, ESG-Reporting, Lieferkettentransparenz oder mehr: Swisscom analysiert seit 2022 kontinuierlich und eingehend die führenden Software-Tools anhand einer eigens entwickelten funktionalen Architektur. Unsere fundierte IT-Expertise sowie das langjährige Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz ermöglichen uns, das in den Projekten aufgebaute Know-how mit Kunden zu teilen und sie mit strukturierten Entscheidungskriterien durch den Evaluationsprozess und darüber hinaus zu führen.

Auswahl von Unternehmen, welche den Tool Evaluation Service von Swisscom bereits genutzt haben

Ablauf der Software-Evaluation

 Austausch zum aktuellen Stand der Nachhaltigkeitsaktivitäten und gemeinsame Abstimmung und Priorisierungen der funktionalen und nicht-funktionalen

Anforderungen auf Basis von definierten Bewertungs- und Entscheidungskriterien

 Auswertung und Vergleich der Software-Anbieter

 Präsentation der Shortlist (5-10 Anbieter) mit Handlungsempfehlungen zum weiteren Vorgehen

Kosten

CHF 5'000

Gerne stehen wir Ihnen für ein unverbindliches Erstgespräch zur Verfügung.

Sweep und Swisscom: Eine Symbiose von globaler Innovation und Schweizer Qualität

Pragmatismus Mehrwert

Qualität und Nähe

Wir teilen unsere eigenen praktischen Erfahrungen mit der Nutzung und dem Betrieb von Sweep und helfen, Unternehmen zu verbinden. Eine ideale Ergänzung zur Online-Hilfe von Sweep.

Wir unterstützen Ihr Unternehmen auf dem gesamten Weg mit optionalen Dienstleistungen, die für eine durchgängige betriebliche Effizienz nützlich sind: z.B. ein vollständiges Betriebsmodell, das auf der Erfahrung von Swisscom basiert, Prozessautomatisierung/ RPA, Analyse von Mobilitätsdaten, usw.

Wir können in der Schweiz auf Englisch, Deutsch und Französisch unterstützen und uns dabei ganz auf die Datenbedürfnisse des jeweiligen Kunden einstellen. Wir sorgen für den Austausch zwischen Schweizer Sweep-Kunden.

Verdantix: Bewertung der besten CO2-Tools weltweit

Sweep in den Top-3 zusammen mit Watershed und Spera.

Vorteil ist u.a. die grosse Kundennähe mit der Schweizer Sweep-Community und die kollaborative Ausrichtung des Tools im Sinn der Verankerung im Unternehmen.

Bereits mehr als eine Handvoll Kunden zählen auf unsere Unterstützung bei der

Implementierung von Sweep. Eine Auswahl:

Unternehmen

Branche Grösse Lösung

Swisscom (Schweiz) AG

Telekommunikation & IT

19'000 Mitarbeitende Emissions-Modul, Supply Chain

Mehrwert

Zeitraum

Umsetzung

Ansprechperson

Weitere Kunden:

BKW DT Swiss AG

Energie und Infrastruktur Produktion

12'000 Mitarbeitende 900 Mitarbeitende

Emissions-Modul, ESG/CSRD Emissions-Modul

Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Daten, unternehmensweites Berichtswesen, Umstellung von einem ausgabenbasierten auf einen aktivitätsbasierten Ansatz

Implementiert und betrieben seit 2022

Res Witschi

res.witschi@swisscom.com

In Umsetzung seit März 2024 Februar bis Juni 2024

Remo Sigg

Auf Anfrage via Swisscom Yunuen Lorenca Auf Anfrage via Swisscom

Nachhaltigkeit

viel Einsparungspotenzial für KMUs

CH CO2-Fussabdruck

20 – 30% KMU

Steigende Dringlichkeit

Druck durch Lieferkette und Kunden + regulatorische Anforderungen

Wirtschaftliche Vorteile

Attraktivität als Arbeitgeber,

Kapitalbeschaffung, Transparenz und Resilienz der Lieferkette

Messen Berechne n Planen & Zielsetzung Teilen & Zusammenarbeiten Reduzieren

Vision GreenOne

GreenOne ermöglicht Unternehmen und Projekten, Emissionen einfach zu erfassen oder hochzuladen (bei schon vorhandenen Tools) und zu teilen, sowie kosteneffiziente und umfassende

CO2-Reduktionsmassnahmen zu planen und Reporting-Anforderungen zentral und ohne Doppelspurigkeit zu erfüllen. Zudem legt es die Basis für individuelle Branchen-Fahrpläne zur Dekarbonisierung und Anträge für Fördermittel.

Pilotprojekt: Carrosserie- und Lackbetriebe auf dem Weg zu

Netto-Null begleiten

CO2-Fussabdruck mit wenigen Datenpunkten erstellen

Reduktionspfad und intelligente Massnahmenplanung

Offerten, Rabatte und Fördergelder

Offerten für Reduktionsmassnahmen

GreenOne erleichtert das Einholen von Offerten für die wichtigsten Massnahmen zur Dekarbonisierung, wie z.B. Ersatz von Lackiermaschinen, Wärmepumpen, Elektroautos oder nachhaltige Lacke.

Fördermittel

GreenOne erleichtert die Übersicht und das Einholen von Fördergeldern von Bund oder Kantonen für z.B. moderne Lackiermaschinen, LED-Beleuchtung, Wärmepumpen.

Ist eine Branche geeignet für die Dekarbonisierung über GreenOne?

Abschätzung anhand von 3 Aspekten: Homogenität, Treiber, Ecosystem

1. Ist die Branche einigermassen homogen und es lassen sich 5-8 typische ("Wonderful 5") Parameter für den Fussabdruck der Betriebe in der Branche definieren?

Heizung Transport / Gebäude Beschaffung? Weitere Spezialthemen?

2. Gibt es starke Treiber in der Branche, die eine Klimabilanz und einen Absenkpfad einfordern können und bereit sind, gemeinsam ein Ecosystem zu bilden?

Bsp. Beschaffungsstellen grosser Firmen oder von Verwaltungen, Versicherungen, Banken etc. .

Panel-Gespräch

Stefan Prockl, Leiter der Environmental Impact Services bei der Bühler Group

Cédric Baier, Leiter Nachhaltigkeit bei Zweifel Chips & Snacks AG

Melchior Füglistaller, Co-Leiter Geschäftsbereich CO2-Management

Res Witschi, Delegierter für Nachhaltige Digitalisierung bei der Swisscom

#klimaplattform

#klimaplattform

www.klimaplattform-basel.ch

www.klimaplattform-zuerich.ch

Fragen aus dem Publikum

Stefan Prockl, Leiter der Environmental Impact Services bei der Bühler Group

Cédric Baier, Leiter Nachhaltigkeit bei Zweifel Chips & Snacks AG

Melchior Füglistaller, Co-Leiter Geschäftsbereich CO2-Management

Res Witschi, Delegierter für Nachhaltige Digitalisierung bei der Swisscom

#klimaplattform

#klimaplattform

www.klimaplattform-basel.ch

www.klimaplattform-zuerich.ch

Stehlunch & Networking

Guete!

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