

1 Neue Horizonte
ESSENTIAL QUESTIONS
Was ist Jugendlichen heute wichtig?
What is important to teenagers today?
Was können wir von einem Auslandsaufenthalt lernen?
What can we learn from a stay abroad?

Moin! Ich heiße Nele und wohne in Bremen. Das ist gleichzeitig eine Stadt und ein Bundesland.

LEKTION 1
Meine Welt
Miniprojekt 1
Eine Collage über deine Eigenschaften, Interessen und Sorgen

LEKTION 2
Neue Wege
Miniprojekt 2
Ein Forumsbeitrag über deinen geplanten Auslandsaufenthalt
Ein Vorstellungsvideo für einen Schüleraustausch
Wir reisen nach Bremen und sprechen über Jugend und Auslandsaufenthalte.
Brainstorming!
• Wo liegt Bremen?
• Was weißt du über Bremen?
• Was würdest du gern in Bremen machen?
Das ist interessant
• Bremen und die Hafenstadt Bremerhaven bilden das kleinste Bundesland in Deutschland.
• Die Breminale ist ein fünftägiges Open-Air-Kulturfestival an der Weser.
• Am Rathaus steht eine Statue von den Bremer Stadtmusikanten.
1 A. Sieh dir das Video an. Was erfährst du über Bremen? Mach dir Notizen und erzähl.
B. Beantworte die Fragen.
1. Warum lebt Nele so gern in Bremen?
2. Was macht sie gern in ihrer Freizeit?
3. Was ist im Moment wichtig für Nele und ihre Freunde?
LEKTION 1 Meine Welt
IN THIS LESSON, YOU WILL…
• describe personalities and discuss the importance of friendship
• understand young people’s preferences and concerns
• express your opinion on the role of young people in society
BY USING...
• relative clauses
• infinitive clauses with zu
• the verb sollen
• words and phrases describing personalities, moods, and values
• vocabulary for discussing the role of young people in society
• the German particles ja, echt, and richtig
AND YOU WILL FIND OUT ABOUT...
• the book and the film Tschick
• the annual Shell Jugendstudie
• the German fairy tale Die Bremer Stadtmusikanten
MINIPROJEKT 1: Eine Collage über deine Eigenschaften, Interessen und Sorgen

Poster
zum Film Tschick
LESEN UND SPRECHEN
A. Sieh dir das Filmplakat an und stell Hypothesen auf.
1. Wer sind die Personen?

Kultur
Nele
Moin Marco! Hast du gesehen, morgen gibt es den Film Tschick im Open-Air-Kino! Hast du Lust? Du bist doch gerade in Bremen.
Marco
Tschick? Ach, der Film zu dem Buch, das wir in der 9. Klasse gelesen haben?
Nele
1 mit keinem: with no one
2 komisch: strange
Marco
Ach ja, und dann ist da dieser komische2 Tschick, der aber eigentlich ganz cool ist.
Nele
Marco
Ja, die Geschichte mit dem Jungen Maik, der mit keinem1 in der Klasse richtig Kontakt hat.
Genau. Und die zwei Buddys fahren im Sommer einfach los, erleben verrückte Sachen und werden4 Freunde.
Ja, die Geschichte finde ich spannend und lustig! Den Film habe ich auch noch nicht gesehen. Dann treffen wir uns am besten morgen Nachmittag bei dir, okay?
Nele
Ja, super! �� Ich freue mich!
16:05 16:09 16:12 16:08 16:12
3 verrückt: crazy
4 werden: become
Tschick ist ein erfolgreicher (successful) Jugendroman von Wolfgang Herrndorf. Maik und Tschick sind Außenseiter (outsiders) in der Schule. Auf einer verrückten Reise durch Ostdeutschland erleben sie viele Abenteuer und werden Freunde. Der berühmte deutsche Regisseur Fatih Akin hat 2016 einen spannenden Film zum Buch gemacht. Tschick liest man an vielen Schulen, weil der Roman von wichtigen Themen für Jugendliche erzählt, wie Freundschaft, die erste Liebe und das Erwachsenwerden (coming of age)
Kultureller Vergleich
Welche Bücher liest man an Schulen in den USA? Welche Themen sind zentral? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es mit deutschen Schulprogrammen? Welche Bücher gibt es auch als Film?

1. Nele möchte mit Marco ins Kino gehen.
2. Nele und Marco kennen die Geschichte.
3. Maik ist in der Schule sehr beliebt.
4. Marco hat das Buch nicht so gut gefallen.
C. Möchtest du den Film sehen? Warum (nicht)? Begründe
I can describe personalities and discuss the importance of friendship.
LESEN, SICH AUSTAUSCHEN UND SCHREIBEN
A. Lies die Aussagen. Wie beschreiben die vier Teenager ihre Freunde und Freundinnen? Erzähl.

Leo, 14 Jahre
Mein bester Freund, den ich im Basketballverein kennengelernt habe, ist offen, großzügig und witzig. Wir haben immer viel Spaß zusammen!

Bea, 16 Jahre
Ich mag Leute nicht, die oberflächlich und schnell beleidigt sind. Das stört mich! Meine Freunde sind humorvoll und tolerant.

Marek, 15 Jahre
Ich habe einen Freund, der ein bisschen unzuverlässig ist. Er kommt oft zu spät oder vergisst, dass wir verabredet waren. Aber er ist ehrlich und er kann sehr gut zuhören.

Yasmin, 16 Jahre
Meine Freundin ist eine Person, die mich glücklich macht. Ich kann ihr vertrauen und mit ihr über alles sprechen. Manchmal streiten wir uns auch, aber ich denke, das ist normal.
B. Welche Eigenschaften in den Posts sind positiv, welche negativ?
Erstelle eine Liste und ergänze weitere Eigenschaften.
C. Welche Eigenschaften sollte ein Freund / eine Freundin (nicht) haben? Tauscht euch zu zweit aus
Ich finde wichtig, dass … Ein Freund sollte …
SPRACHDETEKTIV
D. Look at the sentences. Which words do der, die, and den refer to?
Then focus on the verbs of the sentences. Explain why we use den in the third sentence.
1. Ich habe einen Freund, der unzuverlässig ist.
2. Meine Freundin ist eine Person, die mich glücklich macht.
3. Mein bester Freund, den ich im Basketballverein kennengelernt habe, ist witzig.
E. Wie sollten Freundinnen oder Freunde sein? Schreib vier Sätze und beginne mit folgendem Ausdruck.
Ein guter Freund ist jemand, der / den …
Eine gute Freundin ist eine Person, die …
F. Schreib einen kurzen Blogeintrag über einen Freund / eine Freundin wie in Aufgabe A. Wie ist er / sie? Warum seid ihr Freunde?
MEINE VOKABELN
Eigenschaften beschreiben
Describing characteristics
• ängstlich anxious
• schnell beleidigt easily offended
• ehrgeizig ambitious
• (un)ehrlich (dis)honest
• hilfsbereit helpful
• humorvoll funny
• mutig courageous
• oberflächlich superficial
• offen open(-minded)
• spontan spontaneous
• (in)tolerant (in)tolerant
• (un)zuverlässig (un)reliable
• verschlossen reserved
• gern geben to like to give
• gute / schlechte Laune haben to be in a good/bad mood
• mit anderen teilen to share with others
• vergessen to forget
• jemand someone
MEINE GRAMMATIK
Relative clauses in the nominative and accusative
Eine Person, die viel lacht, ist fröhlich. A person who laughs a lot is cheerful.
Mein bester Freund, den ich schon lange kenne, ist witzig. My best friend, whom I have known for a long time, is funny.
MEINE GRAMMATIK pp. 32-34

ANSEHEN UND SICH AUSTAUSCHEN
Vor dem Sehen
A. Du machst einen Kurzfilm über Freundschaft. Welche Themen sind wichtig? Wählt zu zweit sechs bis acht Aspekte aus und diskutiert.
Sieh dir das Video an
B. Ordne die Aussagen (a – d) den Bildern (1 – 4) zu.




a. Wenn man einen Streit nicht klärt, funktioniert Freundschaft nicht.
b. Freundschaft bedeutet, dass man aufeinander zählen kann.
c. Freunde unterstützen sich, wenn man etwas nicht verstanden hat.
d. Wenn man allein ist, weiß man oft nicht, was man machen soll.
C. Sieh dir das Video noch einmal an. Welche Aussagen über Freundschaft findest du wichtig und warum? Notiere und vergleicht zu zweit.
Nach dem Sehen
D. Das Video haben Jugendliche selbst gemacht. Warum haben sie wohl dieses Thema gewählt? Diskutiert in Gruppen.
Über Freundschaft
About friendship
• einen Streit klären to settle a fight
• lachen to laugh
• sich gegenseitig unterstützen to support each other
• vertrauen to trust
• aufeinander zählen to count on each other
• zu|hören to listen to
• zusammen|halten to stick together
• verabredet sein to have an appointment/ plans (with someone)
• das Gleiche wollen to want the same (thing)
• Respekt voreinander haben to respect each other
• die Wahrheit sagen to tell the truth
Verbs + dative Meine Freunde helfen mir immer gern. Ein guter Freund hört dir zu, wenn du Probleme hast. Ich kann meinen Freunden wirklich vertrauen
I can understand young people’s personal preferences and their concerns.
5
HÖREN, SICH AUSTAUSCHEN UND SCHREIBEN
A. Sieh dir die Bilder an. Was siehst du? Erzähl


1 3 2 4


B. Hör dir den Podcast an.
Über welche Themen (a – h) sprechen Annika und Lenard?
a. Der beste Freund / Die beste Freundin
b. Gemeinsame Hobbys
c. Freundschaft zwischen Mensch und Tier
d. Miteinander reden
e. Freundschaft zwischen Alt und Jung
f. Zusammenhalt
g. Respekt
h. Streit unter Freunden
C. Read the sentences aloud and find a suitable translation. What is the function of the words ja, echt, richtig? Explain
1. Sie ist 75 Jahre alt und kann ja nicht mehr so gut laufen.
2. Ich kann ihr echt alles erzählen.
3. Ich habe mich richtig allein gefühlt.
D. Tauscht euch zu dritt über eigene Erfahrungen zu einem Thema aus Aufgabe B aus.
E. Hör noch einmal. Schreib einen Kommentar zum Podcast.
Freunde sein
To be friends
• Freunde werden to become friends
• der Junge boy
• das Mädchen girl
• froh sein to be glad
• verständnisvoll understanding
• laufen to walk
• viel reden to talk a lot
• verstehen to understand
Werte und Lebensziele
Values and goals in life
• Es ist mir wichtig, ... It is important to me...
• die Sicherheit safety
• eigene Bedürfnisse durch|setzen to assert one’s own needs
• fleißig sein to be diligent
• die Umwelt environment
• Unterschiede respektieren to appreciate differences
• sich verantwortungsbewusst verhalten to behave responsibly
• versuchen to try
MEINE VOKABELN pp. 38-39
MEINE VOKABELN
SPRACHDETEKTIV

LESEN, SICH AUSTAUSCHEN, SCHREIBEN UND SPRECHEN
A. Sieh dir die Statistik an
Welche Werte findest du am wichtigsten und warum?
Lebensziele und Werte bleiben stabil
Gute Freunde
Vertrauensvolle Partnerschaft
Gutes Familienleben
Sicherheit
Gesund leben
Unterschiede respektieren
Fantasie und Kreativität
Jugendstudie
Fleißig sein
Hoher Lebensstandard
Umweltbewusstes Verhalten
Schwächeren helfen
Eigene Bedürfnisse durchsetzen
B. Lies folgende Aussagen.
Über welche Werte aus der Statistik sprechen die Personen?
Elias ist … wichtig. Für Lorenz hat … einen hohen Wert.
Elias: Es ist mir wichtig, später eine sichere Arbeit zu haben.
Lorenz: Ich versuche, nicht viel Plastik zu kaufen.
Emma: Mir ist es wichtig, jeden Tag Sport zu machen.
C. Read the sentences. When and why do we use the infinitive with zu? State the rule in your own words.
1. Es ist mir wichtig, später eine sichere Arbeit zu haben.
2. Ich möchte später eine sichere Arbeit haben.
3. Ich finde es wichtig, jeden Tag Sport zu machen.
4. Ich finde Sport wichtig.
D. Erstellt zu zweit eine Liste mit fünf Werten und Lebenszielen, die euch wichtig sind. Schreibt fünf Fragen dazu auf. Hat Sicherheit im Leben für dich einen hohen Wert? Ist es dir wichtig, gesund zu leben?
E. Macht mit euren Fragen eine Umfrage in der Klasse.
F. Stellt die Ergebnisse in der Klasse vor und erstellt zusammen eine Hitliste mit den fünf wichtigsten Werten.
Vielen in unserer Klasse ist es wichtig, ...
MEINE GRAMMATIK
Infinitive clauses with zu
Ich versuche, nicht viel Plastikmüll zu machen. I try not to create much plastic waste.
Ich finde es wichtig, jeden Tag Sport zu machen. I think it‘s important to do sports every day.
MEINE GRAMMATIK pp. 35-36
Kultur
Die Shell Jugendstudie hilft, junge Menschen besser zu verstehen. Die Universität Bielefeld befragt seit 1953 deutschlandweit junge Menschen zwischen 12 und 25 Jahren zu Themen wie Schule und Ausbildung (education), Familie, Politik, Werte, Sorgen und Zukunftspläne. So bekommt man alle vier bis fünf Jahre ein Bild davon, was jungen Leuten im Leben wichtig ist und was ihnen Sorgen macht. Diese große Langzeit-Umfrage wird durch Shell finanziert (is financed by Shell), daher der Name.
Erwachsen werden
I can express my opinion on the role of young people in society.
Jugendliche heute
Den Menschen in Deutschland geht es wirtschaftlich1 sehr gut und junge Menschen haben viele Chancen. Sie können viel über die Welt erfahren und viel entdecken. Trotzdem fühlen sie sich nicht freier als junge Menschen früher. Immer früher planen Jugendliche heute ihre Zukunft. Nichts soll zufällig passieren in einer Welt, die immer unsicherer wird. Jugendliche müssen in unserer Gesellschaft immer mehr Leistung bringen. Außerdem sollen sie immer flexibel sein. Viele denken, dass sie das nicht schaffen können und haben Angst, zu versagen. Viele Jugendliche haben deshalb Sorgen. Vor allem Jugendliche aus armen Elternhäusern sorgen sich um ihre Zukunft. Deshalb ist es oft schwierig für sie, sich frei zu entfalten2 .
Viele junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren gehen ins Ausland. Sie machen einen Schüleraustausch, ein Praktikum oder studieren im Ausland. Auch zu Hause bemühen3 sich viele von ihnen, ihre Zeit optimal zu nutzen. Sie qualifizieren sich weiter, engagieren sich und vernetzen sich. Deshalb haben viele Jugendliche heute schon viele Termine und haben kaum noch Zeit für anderes. Es ist für sie schwieriger geworden, selbst etwas auszuprobieren, eigene Erfahrungen zu sammeln und dadurch Selbstvertrauen zu entwickeln.
Für junge Menschen von heute sind soziale Beziehungen, Gesundheit und Sicherheit besonders wichtig. Die letzte Shell Jugendstudie hat gezeigt: Für 96 % der Jugendlichen sind ihre Freunde das Wichtigste im Leben. Außerdem ist ihnen die Familie sehr wichtig. Jugendliche wünschen sich eine sinnvolle und sichere Arbeit, aber sie wollen nicht nur arbeiten, sie wollen auch genügend Freizeit haben. Sie interessieren sich für die Umwelt und für politische Themen und wollen die Welt besser und gerechter machen.
Junge Menschen leben heute in einer vielfältigen Gesellschaft. Es gibt Menschen mit und ohne Migrationshintergrund4. Es gibt traditionelle Familien, Patchwork-Familien und viele Singles. Jugendliche leben in einer Zeit, in der digitale Medien wichtig sind, und sie sind sehr oft online, denn sie wollen nichts verpassen. Doch das verursacht5 auch Stress. Durch digitale Medien werden Jugendliche auch oft gemobbt6, besonders, wenn sie eine Behinderung7 haben.
Es ist oft nicht leicht für Jugendliche, sich zu orientieren, weil die Welt heute sehr viele Möglichkeiten bietet. Sicher ist nur, dass nichts sicher ist.
1 wirtschaftlich: economically 2 entfalten: develop 3 bemühen: 4 Migrationshintergrund: migration background 5 verursacht: 6 gemobbt: bullied 7 Behinderung: disability
MEINE VOKABELN
Lebensphasen
Stages of life
• der / die Jugendliche teenager
• der / die Erwachsene adult
• erwachsen werden to grow up
Ich in der Gesellschaft
Life in today’s society
• arm / reich poor/rich
• (un)gerecht (un)fair
• die Gesellschaft society
• Leistung bringen to perform (well)
• das Selbstvertrauen self-confidence
• sich Sorgen machen to be worried
• der Termin appointment
• genügend enough
• (un)sicher (un)certain
• sinnvoll / sinnlos meaningful/ meaningless
• etwas (nicht) schaffen to accomplish something/to fail
• etwas verpassen to miss out on something
• versagen to fail
• zufällig by chance die Zukunft future

pp. 39-40

SICH AUSTAUSCHEN, LESEN UND SCHREIBEN
A. Welche Themen sind für Jugendliche in Deutschland heute wichtig? Stellt zu zweit Hypothesen auf.
B. Lies den Text auf Seite 28.
Welcher Titel passt zu welchem Abschnitt (A – D)? Ordne zu.
1. Was ist Jugendlichen heute wichtig?
2. Worum machen sich Jugendliche heute Sorgen?
3. Wenig Zeit für eigene Ideen
4. Viele Möglichkeiten – große Unsicherheit
C. Bildet Vierergruppen. Jede Person wählt einen Abschnitt (A – D) aus und liest ihn. Berichtet den anderen, was in dem Abschnitt steht.
In meinem Abschnitt steht, dass … Im Text geht es darum, dass … Das Thema in meinem Abschnitt ist …
D. Lies den ganzen Artikel.
Welche Informationen findest du zu diesen Begriffen (terms)?
Mach dir Notizen.
Talente entwickeln Erfahrungen machen
Leistung bringen Selbstvertrauen entwickeln
E. Lies den ganzen Artikel noch einmal.
Was denkst du über diese Aussagen? Tauscht euch aus
1. Junge Menschen fühlen sich heute nicht freier als junge Menschen früher.
2. Heute sind Jugendliche weniger selbstbewusst als früher, weil sie keine Zeit mehr haben, Dinge auszuprobieren.
3. Jugendliche in Deutschland wünschen sich genügend Freizeit und nicht nur eine gute Arbeit.
4. Orientierung im Leben ist heute sehr schwer, weil es so viele Möglichkeiten gibt.
F. Kultureller Vergleich Was ist Jugendlichen in den USA wichtig?
Welche Werte haben sie? Was macht ihnen Sorgen?
Mach dir Notizen und schreib eine E-Mail an eine Freundin / einen Freund in Deutschland.
Hi ..., wie geht’s?
Wir haben in der Schule diese Woche über Werte und Sorgen von Jugendlichen in Deutschland gesprochen. Ich denke, hier in den USA ist es so: ...
MEINE VOKABELN
Über Texte sprechen
Talking about texts
• Es geht darum, dass … It is about…
• Es geht um ... It is about…
• Das Thema ist …
The topic is…
• In meinem Abschnitt steht …
In my section, it says…
• außerdem furthermore
• doch (aber) but
MEINE GRAMMATIK
The modal verb sollen Nichts soll zufällig passieren. Nothing should happen by chance.
Jugendliche sollen immer flexibel sein.
Young people are supposed to always be flexible.
MEINE VOKABELN p. 40
MEINE GRAMMATIK p. 37
Verbindung zu: Literatur

I can understand the retelling of a German fairy tale and its message.
Die Bremer Stadtmusikanten

von Nele Lowitz, Reporterin aus Bremen, Deutschland
Das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten ist mein Lieblingsmärchen, denn es hat alles, was eine gute Story braucht: einen Konflikt, Helden, Spannung und ein Happy End!
Also, in der Geschichte geht es um einen Esel, der sehr alt und schwach ist und seine Arbeit für einen Müller nicht mehr gut machen kann. Er weiß, dass der Müller ihn nicht mehr will und läuft weg. Er möchte nach Bremen gehen und dort Stadtmusikant werden.
Auf seinem Weg trifft der Esel einen Hund. Der ist traurig, weil er auch alt und schwach ist und nicht mehr gut jagen1 kann.
Bronzestatue von Gerhard Marcks in Bremen der Esel die Katze der Hund der Hahn


8 Lies die Geschichte. Finde die deutschen Wörter.
1. heroes
2. miller
3. town musician
4. light
5. robber
6. chase away
9 Welche Aussagen stimmen? Begründe.
1. Die Tiere ...
a. haben Angst, nicht mehr richtig arbeiten zu können.
b. haben Lust, ein Abenteuer zu erleben.
c. wollen ein neues Leben beginnen.
2. Auf dem Weg nach Bremen ...
a. schlafen sie hungrig im Wald.
b. treffen sie Räuber, die Angst vor ihnen haben.
c. bringen ihnen Leute etwas zu essen.

„Komm mit mir nach Bremen, wir werden Stadtmusikanten!”, schlägt der Esel vor, und der Hund geht mit ihm mit. Nach einer Weile treffen sie eine Katze. Auch sie ist alt und weiß nicht, was sie machen soll. So geht auch sie mit dem Esel und dem Hund mit. Dann treffen sie einen Hahn, den auch niemand mehr braucht. Alle gemeinsam gehen weiter nach Bremen.
Es wird Abend und sie entscheiden, im Wald zu schlafen. Aber da sieht der Hahn ein Licht in einem kleinen Haus. Durch das Fenster sehen sie Räuber an einem Tisch mit leckerem Essen in einem gemütlichen Zimmer. Die Tiere haben großen Hunger und sind sehr müde, und sie haben auch keine Lust, draußen zu schlafen.
Da hat der intelligente Esel eine Idee, wie sie die Räuber verjagen können. Sie stellen sich vor das Fenster: zuerst der Esel, auf seinen Rücken stellt sich der Hund, dann die Katze, und ganz oben steht der Hahn. Gleichzeitig beginnen sie, laut zu schreien2, jedes Tier in seiner Sprache. Die Räuber bekommen einen riesigen Schreck3, weil sie denken, dass da ein Monster vor dem Fenster steht, und laufen weg.
Die vier Tiere gehen ins Haus, essen das leckere Essen und schlafen zufrieden ein.
In der Nacht kommen die Räuber zurück, denn sie wollen nicht, dass die Tiere im Haus bleiben. Zusammen schaffen es die Tiere, die Räuber noch einmal zu verjagen.
So haben Esel, Hund, Katze und Hahn durch Fantasie, Mut und Zusammenhalt ein neues Zuhause gefunden, wo sie glücklich und zufrieden leben.
Übrigens: Sie sind nie in Bremen angekommen! Und sie haben auch nie als Musikanten gearbeitet, aber so geht die Geschichte.

10 Welche Werte und Ideale findest du in der Geschichte?


JETZT BIST DU DRAN!

Ist die Geschichte auch für dich interessant?
Tauscht euch zu dritt aus.
1. Wähl eine alte Geschichte aus, die du gern magst, und mach einen Podcast.

2. Erzähl die Geschichte kurz mit eigenen Worten.
3. Erkläre, warum du die Geschichte gut findest.
4. Nimm deinen Podcast auf.
MEINE GRAMMATIK
1. Relative clauses in the nominative and accusative
What are they?

• Relative clauses are subordinate clauses that are used to define an object or a person that has been mentioned before. They always begin with der, die, das, den, etc. In English, you might use that, who, or no word at all.
• These words are called relative pronouns, and they refer to a noun in the main clause (the antecedent). In German, they must have the same grammatical gender and number as the noun they refer to.
Wir sehen uns später ein Video an, das uns sehr gefällt. Later, we’ll watch a video that we really like.
Ich mag Menschen, die Humor haben. I like people who have a good sense of humor.
What forms do they have?
In what way are the relative pronouns in German different from the English ones?
• The main clause and the subordinate clause have different verbs. Thus, the relative pronoun always must match with the verb in the subordinate relative clause.
Ich treffe heute einen Freund, den ich schon lange kenne. I’ll meet a friend today (who) I’ve known for a long time.
Relative pronouns nominative accusative
masculine Das ist der Freund, der auch hier wohnt. Das ist der Freund, den ich schon lange kenne. feminine Meine Freundin, die zu Besuch kommt, heißt Ina.
Das ist die Freundin, die wir gestern getroffen haben.
neuter Das ist ein Video, das sehr lustig ist. Wie heißt das Video, das wir gesehen haben?
plural Ich mag Menschen, die Humor haben. Das sind alles Menschen, die ich sehr mag.
How do we use them?
• A relative clause comes right after the noun (antecedent) to which it refers. It can be placed in the middle of a sentence or at the end.
• The conjugated verb is always placed at the end of the relative clause.
• If the relative pronoun refers to a verb that needs a subject, it is in the nominative case.
Das ist jemand, der ein echter Freund ist This is someone who is a real friend.
• If the relative pronoun refers to a verb that needs an accusative object, it is in the accusative case.
Das ist ein Freund, den ich schon lange kenne. This is a friend I’ve known for a long time.

You need to know the article of the words to correctly form a relative clause.

Verbinde die Sätze.
a. Das ist meine Freundin,
b. An der Bushaltestelle steht Max,
c. Für mich sind Freunde,
d. Ich vertraue dir ein Geheimnis an,
e. Wir haben lange über den Film,
1. den wir gesehen haben, gesprochen.
2. das du niemandem erzählen darfst.
3. der immer gute Laune hat und lacht.
4. die ich seit meiner Kindheit kenne.
5. die nicht zusammenhalten, keine Freunde.
Wähl das korrekte Relativpronomen aus. Steht es im Nominativ oder im Akkusativ?
a. Ich möchte mich für den Streit, der / den wir gestern hatten, entschuldigen.
b. Mein Freund Martin, der / den in der Schule neben mir sitzt, zieht in eine andere Stadt.
c. Viele Erwachsene verstehen die Probleme nicht, die / den Jugendliche haben.
d. Ein Buch, das / die ich immer wieder lesen kann, ist Tschick von Wolfgang Herrndorf.
Hör zuerst das Gespräch. Ergänze dann Artikel und Relativpronomen im Dialog unten.
Hör noch einmal zur Kontrolle.
Hast du schon mit dem Projekt über Freundschaft angefangen?

(a) Projekt, (b) wir nächste Woche abgeben müssen? Nein, noch nicht. Ich muss zuerst für (c) Mathetest lernen, (d) wir am Freitag schreiben. (e) Themen, (f) … wir lernen müssen, sind echt schwer. Ich finde, (g) Lehrer, (h) wir letztes Jahr in Mathe hatten, hat viel besser erklärt.
A. Ordne die Fotos und typische Ausdrücke (1 – 5) den Erklärungen unten zu.





der Faulpelz die Wasserratte der Spaßvogel der Besserwisser die Nachteule 1 2 3 4 5
B. Fragt und antwortet zu zweit. Bildet Sätze mit einem Relativsatz.
A: Was ist ein Faulpelz?
B: Das ist ein Mensch, der … . Was ist … ? alles besser wissen nachts gern unterwegs sein gern schwimmen gern faul sein oft sehr lustig sein
15
MEINE GRAMMATIK
Verbinde beide Sätze mit einem Relativpronomen und schreib den neuen Satz auf.
a. Ich habe eine Freundin. Ich kann sie immer anrufen. Ich habe eine Freundin, die ich immer anrufen kann.
b. Das ist Peter. Ich habe ihn am Wochenende kennengelernt.
c. Das Buch ist sehr spannend. Ich habe es gestern gekauft.
d. Das ist ein guter Film. Du musst ihn auch einmal ansehen.
e. Ich verreise mit der Freundin. Wir haben sie gestern im Kino getroffen.
Ergänze das korrekte Relativpronomen.
a. Bremen ist eine Stadt, die viele Wassersportmöglichkeiten bietet.
b. Auf dem Rathausplatz, viele Touristen besuchen, ist immer viel los.
c. In Bremen gibt es drei kleinere Flüsse, in die Weser münden.
d. Das Denkmal von den Bremer Stadtmusikanten, neben dem Rathaus steht, ist weltbekannt.
e. Die Breminale ist ein Kulturfestival, ich jedes Jahr mit meinen Freunden besuche.
f. Der Werdersee, mitten in der Stadt liegt, ist bei Jugendlichen sehr beliebt.
Ergänze die Sätze frei mit Relativsätzen.
a. Ich habe einen Freund,
b. Ich mag keine Leute,
c. Mein Lieblingsort,
SPIEL: Menschen charakterisieren
d. Kennst du ein Buch, e. Ich habe eine Freundin, f. Das ist ein Film,

• Download the game from .
• Form teams. Each team needs a number cube; each player needs a game piece.
• Each player rolls the number cube and moves his/her game piece: – sentence space Complete the sentence with an appropriate adjective. – adjective space Make a relative clause with the person mentioned.
• If the answer isn’t correct: move back one space.
Das ist ein Mensch, der gern von sich erzählt und sich für andere interessiert.
Eine Person, die andere Menschen so annimmt, wie sie sind, ist tolerant.
• The winner is the first person to reach the end (Ziel). kreativ spontan schüchtern
Eine Person, die andere Menschen so annimmt, wie sie sind, ist …
Eine Person, die gern teilt und viel gibt, ist … ehrlich offen
Eine Freundin, die keine Angst hat und ihre Meinung sagt, ist …
Ein Mensch, den man immer mit einem Lachen sieht, ist … unzuverlässig
Ein Mensch, der oft Angst hat, ist …
Ein Mensch, der gern hilft, ist … ernst ehrgeizig ungeduldig
Eine Person, die nicht gern über sich spricht, ist …

2. Infinitive clauses with zu
What is it?

• A construction with zu + infinitive allows us to connect a verb with another verb. It has the same function in the sentence as an object that we ask for by using was
Sie plant, nächstes Jahr ins Ausland zu gehen. She is planning to go abroad next year.
Sie plant ihre Zukunft. She is planning her future.
How do we use it?
• The particle zu is always positioned directly before the verb in the infinitive. With separable verbs, we put the particle zu between the two parts of the verb.
Unter Freunden ist es wichtig, zusammenzuhalten. Among friends, it is important to stick together.
• The infinitive clause can have all kinds of extensions. That’s why we put a comma to separate the two verbs in the sentence.
• Since the subject in the infinitive clause is omitted, the infinitive with zu only works when the subject is the same in both the main and subordinate clause. Otherwise, we need to use a subordinate clause with dass:
Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr im Sommer mit Freunden zu verreisen.
I have decided to travel this year in the summertime with friends.
Ich habe mir vorgenommen, dass dieser Sommer ganz toll wird!
I’ve decided that this summer is going to be awesome!

Typical words and phrases followed by an infinitive with zu: sich freuen, Lust haben, planen, wichtig sein, …
Verbinde die Sätze und schreibe neue ganze Sätze. Setze ein Komma, wo nötig (necessary).
a. Sie planen
b. Nächstes Jahr möchte ich
c. Petra hat Angst
d. Jeder sollte
e. Es ist mir wichtig
f. Marco ist es nicht so wichtig
1. seine Bedürfnisse durchzusetzen.
2. ihre Freunde zu verlieren, wenn sie umzieht.
3. einen Roadtrip mit ihren Freunden zu machen.
4. dass meine Freunde verständnisvoll sind.
5. einen besten Freund oder eine beste Freundin haben.
6. einen Sprachkurs in Berlin machen, weil ich Berlin liebe.
Ergänze die Sätze mit zu, wenn nötig. Wähl aus: zu oder –
a. Es tut mir leid, ich habe vergessen, dir den ... Schlüssel zu / – geben ...
b. Möchtest du nach der Schule mit uns am Werdersee Volleyball zu / – spielen?
c. Mick hat sich entschieden, einen Sprachkurs in Bremen zu / – machen.
d. Janis ist froh, wieder zu Hause zu / – sein.
e. Kann ich dir helfen, den Koffer zu / – packen?
f. Wir müssen alle mehr für unsere Gesundheit zu / – machen.

MEINE GRAMMATIK
21
Ergänze die Sätze (a – e) mit folgenden Elementen in der korrekten Form.
für ein Jahr ins Ausland gehen ihre Freunde vermissen
ihre Zimmer aufräumen mit seinem Freund einen Ausflug machen
das Zimmer für den Austauschschüler vorbereiten
a. Selima und Mirko haben heute keine Lust, ihre Zimmer aufzuräumen.
b. Meine Schwester möchte
c. Karolina hat Angst
d. Arne hat am Wochenende Zeit
e. Kannst du mir helfen
22 23
SPIEL: Sätze mit zu.
• Roll the number cube twice.
• The first roll shows the personal pronoun
• The second roll shows how to start the sentence.
• Make a sentence.
• The others make sure that the sentence is correct.
• You get one point for each correct sentence and an extra point for creativity.
• The winner is the person with the most points.






ich du er / sie wir ihr sie (Pl.) (keine) Lust haben planen wollen vergessen (keine) Zeit haben können 1 2






Wir haben Lust, ein Eis zu essen.
Was sind deine persönlichen Ziele, Pläne oder Wünsche?
Schreib mindestens sechs Sätze mit zu.
Mein Ziel ist es, … Ich plane, … Es ist mein Traum, …




3. The verb sollen
What is it?
• You already know sollten (should, ought to) to express suggestions or advice.

• The basic form is sollen and it is one of the modal verbs (können, müssen, wollen, dürfen, sollen). It expresses that you are supposed to do or be something or somehow.
• We mostly use sollen, when we speak about something that you are expected to do, or that another person has told you to do.
Jugendliche sollen immer flexibel sein.
Young people are supposed to always be flexible.
Meine Mutter hat gesagt, ich soll erst mein Zimmer aufräumen.
My mother said I should tidy up my room first.
What forms does it have?
sollen to be supposed to, should, shall ich soll wir sollen
du sollst ihr sollt
er / sie / es soll sie / Sie sollen
How do we use it?
• As a modal verb, sollen is always used together with another verb in the infinitive form, and is positioned second, or, in a subordinated sentence, at the very end.
Schreibt jetzt eigene Beispiele!

Was hat sie gesagt?
Wir sollen jetzt eigene Beispiele schreiben.
Was hat die Lehrerin gesagt? Ergänze mit sollen in der korrekten Form.
a. Du nach dem Unterricht ins Sekretariat gehen.
b. Wir ein Projekt über die Werte von Jugendlichen machen.
c. Emilio eine Präsentation über den Regisseur Fatih Akin vorbereiten.
d. Sie hat gesagt, dass man einen Streit immer klären
e. Ihr nicht so laut sein! Wir können uns nicht konzentrieren!
f. In dem Artikel steht, dass Erwachsene Jugendlichen mehr zuhören .
MEINE VOKABELN
Eigenschaften beschreiben Describing characteristics
ängstlich anxious schnell beleidigt easily offended


ehrgeizig ambitious

• oberflächlich superficial
• offen open(-minded)
• spontan spontaneous
humorvoll funny

• (in)tolerant (in)tolerant
• (un)zuverlässig (un)reliable
• verschlossen reserved


• gern geben to like to give
• gute / schlechte Laune haben to be in a good/ bad mood
Freunde sein To be friends
froh sein to be glad verständnisvoll understanding
der Junge, -n boy
hilfsbereit helpful mutig courageous
• mit anderen teilen to share with others
• vergessen to forget
• jemand someone (un)ehrlich (dis)honest

das Mädchen,girl

Freunde werden to become friends laufen to walk verstehen to understand viel reden to talk a lot

Über Freundschaft About friendship
• einen Streit klären to settle a fight
• lachen to laugh
• sich gegenseitig unterstützen to support each other
• vertrauen to trust
• aufeinander zählen to count on each other
• zu|hören to listen to
• zusammen|halten to stick together
• verabredet sein to have an appointment/ plans (with someone)
• das Gleiche wollen to want the same (thing)
• Respekt voreinander haben to respect each other
• die Wahrheit sagen to tell the truth
Werte und Lebensziele
Values and goals in life
• Es ist mir wichtig, ... It is important to me...
• die Sicherheit safety
• eigene Bedürfnisse durch|setzen to assert one’s own needs
• fleißig sein to be diligent
• die Umwelt (sg.) environment
• Unterschiede respektieren to appreciate differences
• sich verantwortungsbewusst verhalten to behave responsibly
• versuchen to try



Lebensphasen Stages of life
der / die Jugendliche, -n teenager erwachsen werden to grow up der / die Erwachsene, -n adult



Ich in der Gesellschaft Life in today’s
• arm / reich poor/rich
• (un)gerecht (un)fair
• die Gesellschaft, -en society
• Leistung bringen to perform (well)
• das Selbstvertrauen (sg.) self-confidence

SCHREIBEN
society
• sich Sorgen machen to be worried
• der Termin, -e date
• die Zukunft future
• genügend enough
• (un)sicher (un)certain
• sinnvoll / sinnlos meaningful/meaningless
• etwas (nicht) schaffen to accomplish something/to fail
• etwas verpassen to miss out on something
• versagen to fail
• zufällig by chance

Welche Rolle spielt Freundschaft in deinem Leben? Schreib einen kurzen Text.
a. Was bedeutet Freundschaft für dich?
b. Was machst du oft zusammen mit deinen Freunden?
c. Wie sind sie? Oder wie ist deine beste Freundin / dein bester Freund?
d. Beschreibe eine schöne gemeinsame Erfahrung.

Über Texte sprechen
Talking about texts
Es geht darum, dass … It is about…
Es geht um ... It is about…
Das Thema ist … The topic is…
In meinem Abschnitt steht … In my section, it says… außerdem furthermore doch (aber) but

MEIN WORTSCHATZ
Erstelle eine Wortwolke zum Thema Freundschaft. Notiere alle Wörter, die du kennst, und such neue Wörter, die für dich wichtig sind.
Freundschaft sich unterstützen vertrauen Spaß haben Zusammenhalt

Meine Welt in einer Collage
ESSENTIAL QUESTION
Was ist Jugendlichen heute wichtig?
KONTEXT
Du machst für dich und deine Schulfreunde eine Collage über dich selbst.
PRODUKT
Eine Collage mit deinen Eigenschaften, Interessen und Sorgen
1. Erstelle eine Liste mit:
• drei Eigenschaften die deinen Charakter beschreiben
• drei Dingen / Zielen, die dir im Leben wichtig sind
• drei Dingen, die dir bei einem Freund / einer Freundin wichtig sind
STRATEGIE
Making an appealing collage
• Brainstorm first and choose the best ideas for your purpose
.
• Look for words and structures you know already.
• Be creative: A collage should be visually appealing. Use colors and include drawings or photos.
• drei Aktivitäten, die du gern mit deinen Freundinnen und Freunden machst
• drei Dingen, die dir Sorgen machen.
2. Such Fotos, Bilder, etc., die Punkte aus deiner Liste illustrieren. Du kannst die Wörter aus deiner Liste auch in die Collage schreiben.
3. Mach dir Notizen für deine Präsentation. Notiere dir auch zwei Sätze für den Beginn und das Ende.
4. Präsentiere deine Collage vor der Klasse.
Das ist mir wichtig:
• When creating a collage, make sure the message is clear. Check that there is not too much text. Otherwise, people may not read it all.
ALTERNATIVE
Benutze eine App, um deine Collage zu erstellen.


Meine Freunde - Das ist mir wichtig: - …





Ich mache mir Sorgen: - ... - ... - ...

Ich bin ...
LEKTION 2 Neue Wege
IN THIS LESSON, YOU WILL…
• identify reasons for a stay abroad and ask for more information in an email
• understand a report on an experience abroad, discuss pros and cons, and encourage others
BY USING...
• indirect questions with ob
• the Präteritum of können, müssen, and wollen
• vocabulary to describe a personal experience abroad
• useful phrases for discussing pros and cons
AND YOU WILL FIND OUT ABOUT...
• international student exchange programs
• the European ERASMUS scholarship
• some German-American partnership programs
MINIPROJEKT 2: Ein Forumsbeitrag über deinen geplanten Auslandsaufenthalt

Schüleraustausch Work & Explore Freiwilligendienst Ferienprogramme Gastfamilie werden
Unsere Programmvielfalt Welches Programm passt zu dir?
High School Year - weltweit! Schüleraustausch

• 3 – 10 Monate im Ausland
• Viele Möglichkeiten: Über 20 Länder
• Stipendien
Mehr erfahren
In den Ferien ins Ausland Ferienprogramme

• Sprachschule & Fun
• Schüleraustausch light
• Summercamps
Mehr erfahren
Ehrenamtlich aktiv im Ausland Freiwilligendienst

• weltwärts
• flexibel oder gefördert
• Stipendien
Mehr erfahren
Unsere Ü18-Programme Work & Explore

• Au Pair/Demi Pair
• Wildlife & Ranchstays
• Sustainability-Projekte
Mehr erfahren
Austausch in Deutschland Gastfamilie werden Ausgezeichnete Qualität

• 3 – 10 Monate
• Schüler*innen aus aller Welt
• Familienmitglied auf Zeit
Mehr erfahren
Durchschnitt unserer Online-Bewertungen
Zu unserer Übersicht –Programme, Preise & Länder!
LESEN UND SPRECHEN

Simon
Hey, habt ihr schon die Webseite mit den Austauschprogrammen gesehen? Ich habe echt Lust, ein Jahr in einem anderen Land in die Schule zu gehen. Ich weiß aber nicht, ob meine Eltern das erlauben1 ��
Nele
Ja, ich habe sie mir angesehen und finde die Angebote total cool. Ich würde Französisch lernen und Kitesurfen oder Segeln. Die perfekte Kombination! ��
Julia Für mich ist das nichts, sooo lange weg von meiner Familie und meinen Freunden. �� Ich habe aber auch Lust, andere Leute und neue Kulturen kennenzulernen! Aber erst nach der Schule.
Nele
Am 22. Juli ist doch dieses Online-Event. Da erzählen Leute von ihren Erfahrungen. Habt ihr Lust, teilzunehmen? Vielleicht hilft uns das weiter.
Simon
Das ist eine richtig gute Idee – ich bin dabei!
Julia Ich auch – bis dann, tschüs!
1 erlauben: allow
Kultur
In Deutschland sind Schüleraustausche oder längere Auslandsaufenthalte sehr beliebt. Viele Schulen haben direkte Partnerschulen. Sie organisieren jedes Jahr einen einwöchigen Austausch und besuchen sich gegenseitig (each other) Experiment e.V. ist deutscher Partner von The Experiment in International Living USA und bietet weltweit Programme für Deutschland und die USA an.
Es gibt auch bilaterale Austauschprogramme wie das Deutsch-Französische oder das Deutsch-Polnische Jugendwerk (youth office), und viele private Organisationen.
Kultureller Vergleich
Worin unterscheiden sich die Austauschprogramme in deinem Land von den Programmen in Deutschland?

1. Was denken die drei Freunde über die Programme?
2. Welches Angebot passt zu wem?
3. Warum möchte Nele am Online-Event teilnehmen?
C. Welche Angebote findest du (nicht) interessant? Was würdest du gern / nie machen?
Tauscht euch in Dreiergruppen aus und begründet
I can identify coping strategies for a stay abroad and ask for more information in an email.
ANSEHEN UND SICH AUSTAUSCHEN
Vor dem Sehen
A. Welche Schwierigkeiten kann es bei einem Auslandsaufenthalt geben? Überlegt zu zweit.
B. Sieh dir die Standbilder an. Auf welche Schwierigkeiten beziehen sich die Bilder? Ordne zu




Sieh dir das Video an
C. Welche Strategien nennt die Reportage für jede Schwierigkeit aus Aufgabe B? Notiere zu jeder Schwierigkeit mindestens eine Strategie.
Schlechte Sprachkenntnisse: Bitte deine Gastfamilie, ...
D. Vergleicht eure Antworten zu zweit und ergänzt eure Liste mit den Strategien.
Nach dem Sehen
E. Welche drei Strategien findet die Klasse am wichtigsten? Tauscht euch aus und erstellt eure Top-Drei-Liste für einen erfolgreichen Auslandsaufenthalt.
Einen Austausch machen
To participate in an exchange
• das Gastland host country
• das eigene Land your own country
• die Gastfamilie host family
Schwierigkeiten Difficulties
• Heimweh haben to feel homesick
• gute / schlechte Sprachkenntnisse good/poor language skills
• kulturelle Unterschiede cultural differences
Strategien Strategies
• (nicht) auf|geben to (not) give up
• Hände und Füße benutzen to use every possible means
• jemanden bitten, etwas zu tun to ask someone to do something
• vergleichen to compare
• vermeiden to avoid
MEINE VOKABELN p. 54
Das Programm Erasmus+ ist ein Förderprogramm (scholarship) der Europäischen Union (EU), das es seit 1987 gibt. Am Anfang war es nur für Universitätsstudenten. Seit 2014 fördert es auch Auslandsaufenthalte von Schülern und Erwachsenen in der Berufsausbildung (vocational training) und im Jugend- und Sportbereich. Der Name erinnert einerseits an Erasmus von Rotterdam, ein bekannter RenaissanceHumanist, andererseits bedeutet er EuRopean Community Action Scheme for the Mobility of University Students. Kultur
PUR+ Mein Auslandsjahr, ZDF
SPRACHDETEKTIV
ANSEHEN,

LESEN UND SCHREIBEN
A. Sieh dir die Reportage an. Was erfährst du über Nene? Was über ihre Gastfamilie? Notiere

PUR+ Mein
Auslandsjahr, ZDF
B. Sieh dir das Video noch einmal an. Was erwartet Nene von ihrem Aufenthalt? Ist er für sie eine gute Erfahrung? Erzähl.
C. Nene schreibt eine E-Mail an einen Austauschschüler in der Schweiz. Welche Informationen stimmen nicht? Notiere.
… und zum Glück habe ich in Japan schon sehr gut Deutsch gelernt. Du hast mich gefragt, ob ich meine Gastfamilie mag. Sie ist super! Aber das Essen finde ich nicht so gut. Von Deutschland habe ich leider auch noch nicht so viel gesehen. Habe ich dir schon von der Schule erzählt? Ich gehe hier in die 10. Klasse, aber ich habe noch keine Freunde gefunden. Hier interessiert sich niemand für meine Sprache, das finde ich schade. Wie ist das bei dir? Und: Weißt du schon, wann du mich besuchen kommst?
D. Compare the sentences. When do we use ob to introduce an indirect question?
1. Wann besuchst du mich?
2. Weißt du schon, wann du mich besuchst?
3. Magst du deine Gastfamilie?
4. Du hast mich gefragt, ob ich meine Gastfamilie mag.
E. Du möchtest auch ein Auslandsjahr machen und bittest Nene um Informationen. Notiere fünf Fragen.
Wie kann ich mich vorbereiten? ...
F. Schreib Nene eine E-Mail mit deinen Fragen aus Aufgabe E.
Liebe Nene!
Ich habe die Reportage über dein Austauschjahr in Deutschland gesehen und habe ein paar Fragen! Ich möchte gern wissen, …
Der Auslandsaufenthalt
Staying abroad
• sich vor|bereiten to prepare
• sich etwas vor|stellen to imagine something
• etwas erwarten to expect something
• die Sprachkenntnisse verbessern to improve one’s language skills
• neue Freundschaften schließen to make new friends
• Neues kennen|lernen to experience new things
• das Visum visa
WEIßT DU NOCH?
Indirect questions with a question word
Kannst du mir sagen, wie lange man sich vorbereiten muss?
Can you tell me how long it takes to prepare?
MEINE GRAMMATIK
Indirect questions with ob
Ich möchte wissen, ob man gute Sprachkenntnisse braucht.
I want to know whether you need good language skills.
MEINE GRAMMATIK pp. 50-51
MEINE VOKABELN p. 55
Unvergessliche Momente
I can understand a report on an experience abroad, discuss pros and cons, and encourage others to go.
LESEN, SCHREIBEN UND SICH AUSTAUSCHEN
A. Simone hat ein Austauschjahr in Italien gemacht. Stell dir vor, du interviewst sie danach. Notiere Fragen.
Warum bist du nach Italien gegangen?
B. Lies Simones Erfahrungsbericht. Auf welche Fragen aus Aufgabe A hast du Antworten gefunden, auf welche nicht? Schreib die Antworten zu deinen Fragen.

Ich habe mich für ein Auslandsjahr in Italien entschieden, ohne zu wissen, was mich erwartet. Meine Reise ging1 nach Sardinien –eine wunderschöne Insel im Mittelmeer mit wundervollen Landschaften und Stränden, ein Naturwunder.

Meine Gastfamilie hat mich sehr herzlich aufgenommen. Ich habe mich gut mit allen verstanden, vor allem mit meiner Gastmutter. So war das Leben auf Sardinien für mich schnell Alltag.
Ich hatte mir alles ganz anders vorgestellt. Trotzdem war ich nicht enttäuscht von meinen Erfahrungen und was ich alles geschafft habe! Im Gegenteil, ich bin froh, dass es genauso gekommen ist. Vor allem bin ich sehr glücklich, dass ich bis zum Ende dabei war und nie aufgegeben habe, auch wenn ich in einigen Momenten meine Familie in Deutschland sehr vermisst habe. Aber das alles hat sich gelohnt, da ich wirklich die schönsten Momente meines Lebens erlebt habe.
Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Schulsystem. Man muss dort sehr viel auswendig2 lernen und es gibt nur eine kurze Pause am Vormittag.
Die schönsten Dinge, die ich für mich entdeckt habe, sind die Lust zu reisen, zu leben, neue Menschen, Kulturen und Sprachen kennenzulernen!
Meiner Meinung nach kann man sich nicht wirklich3 auf ein Auslandsjahr vorbereiten, aber man muss sich über Land und Leute informieren.
Es ist ein Jahr voller Gefühle, unvergesslicher Momente und kostbarer4 Erfahrungen. Ich habe so viel erlebt! Dank dieser Erlebnisse habe ich gelernt zu reden, zu fragen, höflicher zu sein, offener mit Menschen zu sein, die ich nicht kenne, Italienisch zu sprechen und zu gestikulieren, selbstständig zu handeln, zu genießen, Freundschaften zu schätzen, zu leben, und dass die Welt unser und mein Zuhause ist. Vor allem habe ich mich selbst viel besser kennengelernt. Ich kenne meine Grenzen und Interessen jetzt viel besser und sehe mich selbst mit anderen Augen. Ich bin aktiver, fröhlicher und bin für alles dankbar!
Erfahrungsbericht von Simone, Youth for Understanding e.V.
1 Meine Reise ging: my journey took me
2 auswendig: by heart
3 wirklich: really
4 kostbar: precious
Das bin ich!

C. Welche positiven und welche negativen Erfahrungen hat Simone gemacht? Notiere. Tauscht euch dann zu zweit aus und ergänzt eure Notizen.
D. Was hat Simone sprachlich, sozial und für sich persönlich gelernt? Erstell eine Liste nach Themen. Erzähl
E. Was sind die Vor- und Nachteile bei einem längeren Auslandsaufenthalt? Tauscht euch zu dritt aus
Meiner Meinung nach ist ein Nachteil, dass ... Einerseits kann man ... Andererseits ...
HÖREN
UND SCHREIBEN
A. Hör dir das Gespräch an. Ordne die Sätze (1 – 8) den Personen zu.




1. … will sich später entscheiden.
2. … findet, dass sich ein Jahr im Ausland lohnt.
3. … hat Angst, Freunde und Familie zu vermissen.
4. … musste viel lernen.
5. … wollte noch länger bleiben.
6. … findet, dass ein Jahr im Ausland schwierig sein kann.
7. … muss noch mehr zum Thema recherchieren.
8. … konnte am Anfang fast nichts verstehen.
B. Was wollte, musste, konnte Janas Cousine in Spanien machen? Überlege und schreib fünf Sätze.
Am Anfang konnte Janas Cousine … Sie musste … Sie wollte …
C. Schreib Philipp eine kurze E-Mail und motiviere ihn, ein Austauschjahr zu machen. Nenne auch mögliche Schwierigkeiten und sprich von Janas Erfahrungen.
Hi Philipp, wie geht’s? Weißt du schon, ob du …
Die Auslandserfahrung
An experience abroad
• sich selbst kennen|lernen to get to know oneself
• seine Grenzen kennen|lernen to get to know one’s limits
• jemanden herzlich auf|nehmen to give someone a warm welcome
• sich lohnen to be worthwhile
• sich entscheiden für to decide on
• etwas erledigen to get something done
• schätzen to appreciate
• vermissen to miss (someone)
• selbstständig independent
• stolz (auf) proud (of)
• enttäuscht (von) disappointed (in)
• unvergesslich unforgettable
• dankbar grateful
Pro und Kontra
Pros and cons
• Meiner Meinung nach ... In my opinion...
• Ich finde das auch! I agree!
• Ich bin anderer Meinung. I disagree.
• Einerseits ... On the one hand…
• Andererseits ... On the other hand…
The Präteritum of können, müssen, and wollen
Am Anfang konnte ich fast nichts verstehen.
Musstest du nicht viel lernen? Sie wollte am liebsten noch ein Jahr bleiben.
MEINE VOKABELN p. 55
MEINE VOKABELN
JANAS
JANA NELE
PHILIPP
DAS DEUTSCH-MAGAZIN

Verbindung zu: Geschichte
I can understand an article about German-American partnership and find out about exchange programs in my country for American and German students.
Deutsch-amerikanische Beziehungen
Freundschaften gibt es auch zwischen Ländern! Meistens sind die Gründe historisch. Oft haben die Länder gemeinsame Werte und Ziele. Der kulturelle Austausch spielt eine wichtige Rolle, weil man sich besser versteht und respektiert, wenn man sich kennt.
Eine lange Freundschaft

von Nele Lowitz, Reporterin aus Bremen, Deutschland
Deutschland und die USA verbindet seit Jahrhunderten eine besondere Beziehung. Bis ins 20. Jahrhundert sind viele Deutsche in die USA emigriert. Die Menschen haben ihre Traditionen und Essgewohnheiten1 ins neue Land mitgebracht, zum Beispiel den Weihnachtsbaum oder die Brezel. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs beeinflussen3 amerikanische Musik, Filme, Mode und Sprache die deutsche Kultur. Viele amerikanische Traditionen haben sich in Deutschland fest etabliert, wie Halloween oder der Valentinstag. Freundschaft soll man pflegen4, und deshalb gibt es viele tolle Programme zum gegenseitigen Kennenlernen.
1 Essgewohnheiten: eating habits 2 des Zweiten Weltkriegs: of the Second World War 3 beeinflussen: influence 4 Freundschaft pflegen: cultivate friendship


6 Lies den Beginn und den Text A. Beantworte die Fragen. Tauscht euch zu zweit aus.
1. Warum sind Länderfreundschaften wichtig?
2. Warum ist es wichtig, diese Freundschaften zu pflegen?
3. Was haben Deutsche und US-Amerikaner in das jeweils andere (each other's) Land gebracht? Kennst du Beispiele?
7 Lies die Texte B und C. Finde Informationen zu folgenden Punkten.
a. Für wen sind die Programme?
b. Was sind die Ziele?
c. Welche Unterschiede gibt es?

Städtepartnerschaften
Viele deutsche Städte haben Partnerstädte in einem oder mehreren Ländern. Personen und Vereine engagieren sich freiwillig und organisieren gemeinsame Feste, Schulprojekte und gegenseitige Besuche. Oft steht auch die soziale, ökonomische oder kulturelle Zusammenarbeit im Fokus. Die Städte entscheiden selbst, welche Stadt oder Städte sie als Partnerstadt haben wollen.

Die älteste Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer amerikanischen Stadt ist die von Crailsheim und Worthington, Minnesota. Sie besteht seit 1947.
Offizielle Austauschprogramme
Das Schulpartnerschaftsprogramm GAPP (German American Partnership Program), in Zusammenarbeit von BRD und dem US State Department, bietet seit 1972 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Freundschaften zu schließen, die Kultur des anderen Landes kennenzulernen und die Sprache besser zu lernen. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren können für drei bis vier Wochen an einer GAPP-Partnerschule lernen und bei einer Gastfamilie wohnen.

Das Austauschprogramm PPP / CBYX (Parlamentarisches Patenschafts-Programm / CongressBundestag Youth Exchange) ist einerseits für Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 17 Jahren, die für ein Jahr eine Schule im anderen, andererseits für junge Leute, die ihre Ausbildung5 abgeschlossen haben oder im letzten Ausbildungsjahr sind. Alle, die an dem Programm teilnehmen, leben in einer Gastfamilie und müssen sich im Gastland auch ehrenamtlich engagieren.
5 Ausbildung: professional training

8 Welches Programm findet ihr am interessantesten und warum?
Tauscht euch in Gruppen aus.

JETZT BIST DU DRAN!
1. Recherchiere, welche Partnerstädte deine Stadt und andere Städte in deiner Region haben. Mach Notizen und suche Bilder.

2. Finde zwei interessante Austauschprogramme für Schülerinnen und Schüler aus deinem Land.
3. Schreib einen kurzen Text über diese Austauschprogramme.
MEINE GRAMMATIK
1. Indirect questions with ob
What are they?
• Indirect questions have subordinate clauses. These can be introduced by question words like wer, was, wo, etc. or by the word ob. They are separated from the main clause by a comma.
• Indirect questions with ob are yes/no questions.
When do we use them?
Indirect questions are used…
• to speak in a more polite way when asking for information.
Können Sie mir bitte sagen, wie spät es ist?
Can you please tell me what time it is?
Wissen Sie, ob man für dieses Programm gut Englisch sprechen muss?
Do you know whether you need to speak English well for this program?
• to refer to someone else’s question or information.
Simone hat uns gezeigt, wo sie in Italien gewohnt hat. Simone showed us where she lived in Italy.
Unser Lehrer hat uns gefragt, ob wir uns für ein Austauschprogramm interessieren. Our teacher asked us whether we were interested in an exchange program.
5. Sehr gut! Sie war total nett und hilfsbereit. 9
Ordne die Antworten (1 – 5) den Fragen (a – e) zu.
a. Weißt du, ob es auch Ferienprogramme in Österreich gibt?
b. Ich möchte gern wissen, wo das Museum ist.
c. Können Sie mir sagen, ob man sich noch für das Event anmelden kann?
d. Weißt du, wie sich Andrea mit ihrer Gastfamilie verstanden hat?
e. Kannst du mir sagen, ob Jerrys Jahr in Deutschland eine gute Erfahrung war?
1. Tut mir leid, aber das geht leider nicht mehr.
2. Ja, und du solltest auch einen Austausch machen!
3. Das ist in der Altstadt.
4. Ja, ich glaube in Wien und in Graz.

Where do we place a conjugated verb in a subordinate clause in German? What happens when we have two verbs? How is it different in English?


Schreib indirekte Fragen.
a. Hast du schon einmal einen Austausch gemacht?
Ich möchte wissen, ob du schon einmal einen Austausch gemacht hast.
b. Möchtet ihr gerne einen Austauschschüler haben?
Unsere Lehrerin hat gefragt,
c. Musst du deinen Koffer noch packen?
Mama fragt,
d. Welches Austauschprogramm möchtet ihr gern machen?
Die Frau von der Organisation hat uns gefragt,
e. Hat Marc seine Freunde vermisst?
Weißt du,
11 warum weggehen Reise lange dauern aufgeregt sein
Eine Zeitreise: Du kannst mit Auswanderern (emigrants) aus dem 19. Jahrhundert sprechen. Was möchtest du wissen?
Schreib indirekte Fragen.
Heimweh haben Schwierigkeiten wo ankommen alleine oder mit der Familie reisen eine gute Erfahrung sein
Ich möchte gern wissen, warum Sie weggegangen sind. Ich möchte Sie fragen, ob Sie … Können Sie mir sagen, …

12
SPIEL: Welches Land ist das?
• Play in groups. Think of a country you like.
• One player starts. The other players must guess which country he/she thinks of, asking indirect questions with ob about the location, culture, sports, food, etc.
• Players must ask only yes/no questions.
• The person who guesses the country chooses the next one.
• Variation: Instead of countries, you can also choose cities.



Ich möchte wissen, ob das Land in Europa ist. Nein.
Auswandererdenkmal in Bremerhaven
MEINE GRAMMATIK
2. The Präteritum tense of können , müssen , and wollen
What is it?

• We have seen that normally the Perfekt tense is used when speaking about the past, with the exception of the verbs haben and sein. They are mostly used in the Präteritum form.
The same applies to modal verbs. Generally, they are used in the Präteritum when we speak about something in the past.
Ich konnte gestern nicht kommen, weil ich lernen musste.
I couldn’t come yesterday because I had to study.
What forms does it have?
– können müssen wollen
ich konnte musste wollte du konntest musstest wolltest er/sie/es konnte musste wollte wir konnten mussten wollten ihr konntet musstet wolltet sie/Sie konnten mussten wollten
How do we use it?
• We use these forms whenever we speak or write about something that happened in the past.
• The verb möchten only exists in the present tense since it is a special form of mögen
When we use it in the past tense, we must replace it with the corresponding forms of wollen
Vor einem Jahr wollte ich gern ins Ausland gehen.
A year ago, I wanted to go abroad.
Aber jetzt möchte ich das nicht mehr.
But now, I don’t want to anymore.
Welches Modalverb passt?
Wähl die korrekte Form aus.
a. Vor der Reise konnten / mussten wir viel vorbereiten.
b. Sie konnten / mussten sich nicht entscheiden, ob sie nach Spanien oder Italien gehen sollten.
c. Konntest / Musstest du gestern den Podcast über Austauschprogramme für junge Leute hören?
d. Ich wollte / musste so gern ein Auslandsjahr machen, aber meine Eltern wollten / konnten das nicht.

e. Sam konnte / musste in Deutschland viele tolle Erfahrungen machen.

Hör die Gespräche an. Notiere die korrekten Modalverben und Personalpronomen.
a. Musstest du in den USA am Nachmittag viele Hausaufgaben machen?
b. Nein sie in der Mittagspause machen. Nachmittags hatte ich dann Zeit und Freunde treffen oder die Stadt entdecken.
c. manchmal lieber zu Hause bei deiner Familie und deinen Freunden sein?
d. Ja, am Anfang hatte ich ein bisschen Heimweh, aber das ganze Jahr schaffen.
e. Hattest du Probleme mit der Sprache?
Am Anfang noch nicht so viel verstehen. Meine Gastmutter mir dann immer helfen und hat die Wörter im Internet gesucht. Nach ein paar Wochen uns dann aber super unterhalten.
Schreib einen Text in der Vergangenheit mit diesen Elementen.
a. eine Reise durch Europa / nach der Schule / machen wollen / Lisa und Paul
Nach der Schule wollten Lisa und Paul eine Reise durch Europa machen.
b. weil / die eise ist teuer / , / sie / an den Wochenenden / arbeiten wollen
c. für die Reise / sie / viel vorbereiten müssen
d. sie / ihre Reise / in Deutschland / beginnen wollen / mit dem Zug / und dann / Richtung Süden / fahren
e. Zimmer in Jugendherbergen und Zugtickets / im Internet / reservieren können / sie f. Paul / sehen möchten / Venezia / so gern / , / und Lisa / das Kolosseum in Rom / besichtigen möchten
g. erleben wollen / viele Abenteuer / Lisa und Paul
Was musstet / wolltet / konntet ihr letzte Woche (nicht) machen?
Tauscht euch aus.
Ich wollte am Wochenende das Basketballspiel sehen, aber dann musste ich …
Schade, dass du es nicht sehen konntest. Ich wollte …

Und ich …
Einen Austausch machen
To participate in an exchange

• das Gastland, -länder host country
• das eigene Land your own country
• die Gastfamilie, -n host family
MEINE VOKABELN
Schwierigkeiten Difficulties



Heimweh haben to feel homesick

kulturelle
Unterschiede cultural differences

gute / schlechte
Sprachkenntnisse good/poor language skills
Strategien Strategies
• (nicht) auf|geben to (not) give up
• Hände und Füße benutzen to use every possible means

• Findet neue Hobbys und Interessen!
• Macht Ausflüge mit der Gastfamilie!
• Ruft nicht gleich zu Hause an!
• Vergleicht nicht das eigene Land mit dem Gastland!
• Probiert das Essen immer erst einmal!
• Kocht euer Lieblingsessen für die Gastfamilie!
• Benutzt Hände und Füße beim Sprechen!
• Bittet eure Gastfamilie, langsam und deutlich zu sprechen!
• Ladet eine Übersetzungsapp auf das Handy!
• Nicht aufgeben!!!

Der Auslandsaufenthalt
Die Auslandserfahrung An experience abroad
Staying abroad

sich vor|bereiten to prepare etwas erwarten to expect something
neue Freundschaften schließen to make new friends sich etwas vor|stellen to imagine something die Sprachkenntnisse verbessern to improve one’s language skills
Neues kennen|lernen to experience new things
das Visum, Visa visa
• sich selbst kennen|lernen to get to know oneself
• seine Grenzen kennen|lernen to learn one’s limits
• jemanden herzlich auf|nehmen to give someone a warm welcome
• sich lohnen to be worthwhile
• sich entscheiden für to decide on
• etwas erledigen to get something done
• schätzen to appreciate
• vermissen to miss (someone)
• selbstständig independent
• stolz (auf) proud (of)

• enttäuscht (von) disappointed (in)
• unvergesslich unforgettable
• dankbar grateful
Meiner Meinung nach …
In my opinion…
Pro und Kontra Pros and cons
Das finde ich auch! I agree!
Ich bin anderer Meinung. I disagree.
Einerseits … On the one hand…
Andererseits … On the other hand…

MEIN WORTSCHATZ
Erstelle eine Mindmap nach den Kategorien Nomen, Verben, Auslandsaufenthalt.
Organisiere die Mindmap nach den Kategorien Nomen, Verben, Adjektive, und finde zu jeder Kategorie mindestens vier Wörter.

der Auslandsaufenthalt
Nomen Verben Adjektive das Visum
unvergesslich
17
SICH AUSTAUSCHEN
Was möchtet ihr gern einmal machen? Vielleicht einen neuen Sport anfangen, ein Instrument lernen, allein oder mit Freunden eine Reise machen, einen Podcast / Blog starten … ?
Sprecht zu zweit über die folgenden Aspekte.
a. Eure Gründe.
b. Die positiven Erfahrungen, die ihr von dieser Aktivität erwartet.
c. Die Schwierigkeiten, die es geben kann, und welche Strategien ihr dafür habt.


Eine unvergessliche Erfahrung!
ESSENTIAL QUESTION
Was können wir von einem Auslandsaufenthalt lernen?
KONTEXT
Du willst auf einem Forum einen Schüler / eine Schülerin motivieren, an einem Austausch teilzunehmen.
PRODUKT
Ein Forumsbeitrag zur Motivierung
1. Erstelle eine Liste:
• Gründe für einen Schüleraustausch
• positive Erfahrungen, die man machen kann
• Dinge, die man (für das Leben) lernen kann
• Schwierigkeiten, die es geben kann, und Strategien dagegen
2. Schreib deinen Forumsbeitrag.
3. Teile deinen Forumsbeitrag auf einer virtuellen Pinnwand (bulletin board).
4. Tauscht euch zu euren Meinungen über die Forumsbeiträge aus. Welche Beiträge findest du motivierend?

STRATEGIE
Proofreading
After writing a text, don’t forget to proofread to correct any errors. Read the text several times. Focus first on grammar (articles, cases, word order), then on vocabulary and spelling. Also check the punctuation
ALTERNATIVE
Nehmt in Gruppen Podcasts zu euren Forumsbeiträgen auf




ABSCHLUSSPROJEKT
Ein Vorstellungsvideo
für den Schüleraustausch

KONTEXT
Du möchtest an einem Austauschprogramm teilnehmen und musst dich mit einem Video um einen Platz bewerben (apply).
PRODUKT
Ein Vorstellungsvideo für einen Schüleraustausch, das zeigt, wer du bist und warum du an dem Programm teilnehmen möchtest.
BRAINSTORMING
1. Wähl ein Austauschprogramm aus Mach dir Notizen zu folgenden Punkten:
• persönliche Angaben (Name, Alter, Herkunft, …)
• Warum möchtest du an dem Programm teilnehmen?
• Was findest du an dem Land und der Kultur interessant?
• Welche Erwartungen hast du?
• Welche Herausforderungen (challenges) gibt es?
• Warum bist du der / die perfekte Kandidat / Kandidatin für das Programm? Welche Eigenschaften bringst du mit?
SKRIPT SCHREIBEN
2. Erstelle ein Videoskript mit den Notizen aus Punkt 1. Lies den Text genau und korrigiere ihn.
FILMEN
3. Nimm das Video auf und editiere es. Du kannst Musik, Bilder und Schrift hinzufügen (add).
Erstelle ein Profil für einen Online-Bewerbungspool. Füge Fotos hinzu.

HOW TO PREPARE FOR A VIDEO RECORDING
• Make sure your script is neither too short nor too long. Do a test run by reading it and timing how long it takes
• Find a good location: Will there be enough light at the time of recording? Will it be quiet?
• If you are not an expert in video editing, keep it simple

HOW TO SPEAK ON CAMERA
• Rehearse your part and, if possible, record yourself to see if you need to change anything.
• Speak clearly and slowly so you can pay attention to your pronunciation and intonation.
• Look at the camera while you speak and avoid moving your head. This will make your message more easily understood.
• Use facial expressions and gestures to bring your performance to life.
TESTVORBEREITUNG · IPA
You have the opportunity to participate in a school exchange program with a three-week stay in Germany. First, you will read an interview with a former participant in the GAPP exchange program. Next, you will role-play an interview between yourself and a teacher asking for advice about whether or not to participate in the exchange program. Finally, you will write an email to introduce yourself to your future host family.

Jahleel Johnson ist momentan einer von 91 Teilnehmenden am Internationalen Parlaments-Stipendium (IPS) des Deutschen Bundestages. Sein großes Ziel ist es, Diplomat zu werden. Hier unser Interview mit ihm.
1. Warum hast du dich in der Highschool für Deutsch entschieden?
Lustigerweise hatte ich nie den Plan, Deutsch zu lernen. Französisch war meine erste Wahl, aber der Französischlehrer an meiner Highschool ging in den Ruhestand1, also habe ich Deutsch gewählt. Anfangs war ich richtig enttäuscht, aber am Ende hatte ich eine tolle Zeit beim Deutschlernen. Mein Lehrer hat mich motiviert, die Sprache zu lernen, und auch, sie tatsächlich zu benutzen. Und das war der entscheidende Unterschied.
2. Wann hast du an einem GAPP-Austausch teilgenommen und was hat dich motiviert?
Mein Deutschlehrer hat erzählt, dass eine Gruppe von Austauschschülern aus München nach Aiken, SC, kommt. Nach einigem Überreden2 haben meine Eltern zugestimmt3, einen Schüler aufzunehmen. Durch meinen Gastbruder habe ich so viel über Deutschland gelernt. Das hat mich motiviert, auch weiter am Programm teilzunehmen und 2018 für drei Wochen München zu besuchen. Es war eine unvergessliche Erfahrung.
3. Wie war deine Erfahrung als Gastschüler an einer deutschen Schule?
Ich war drei Wochen an der Schule. Das Essen war großartig und die Schüler waren freundlich. Sie waren echt daran interessiert, uns Amerikaner kennenzulernen, es war eine gute Atmosphäre für den kulturellen Austausch. Was mir besonders auffiel4, war, wie wichtig Pünktlichkeit in der deutschen Kultur ist. Eines Morgens waren mein Gastbruder und ich spät dran und mussten rennen, um pünktlich zur Schule zu kommen. Das öffentliche Verkehrssystem war für mich ein kleiner Kulturschock. Kinder, die jünger waren als ich, sind allein mit der U-Bahn zur Schule gefahren — das war dort völlig normal.
4. Hast du noch Kontakt zu deiner Gastfamilie oder Freunden, die du in deinem Austausch kennengelernt hast? Mein deutscher Austauschpartner und ich haben eine enge freundschaftliche Beziehung. Ich stehe auch weiterhin mit meiner GAPP-Gastfamilie in Kontakt. Wir chatten regelmäßig über WhatsApp, und ich habe sie auch zweimal besucht. Ich habe jetzt zwei adoptierte deutsche Großmütter — die Mütter von meinen Gasteltern.
5. Wie hat diese Erfahrung dein Leben beeinflusst? „Brücken zwischen Ländern und Kulturen bauen“ ist zu meinem Motto geworden — und das verdanke ich dem GAPP-Austauschprogramm. Alles, was ich seitdem erreicht habe, lässt sich auf meine Zeit im German American Partnership Program zurückführen. Mein ultimatives Ziel ist es, Diplomat zu werden und weiterhin die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland zu fördern5 .
6. Was sagst du zu Highschool-Schüler*innen, die sich nicht sicher sind, ob sie an einem Austauschprogramm teilnehmen wollen?
Hab keine Angst. So ein Austauschprogramm kann dein Leben verändern und es verbindet dich mit Menschen, die zu lebenslangen Freunden werden können.
1 ging in den Ruhestand: retired 2 nach einigem Überreden: after some persuasion 3 zugestimmt: agreed 4 auffiel: struck 5 fördern: promote, support
Goethe-Institut New York, German American Partnership Program, Alumni Netzwerk
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INTERPRETIVE READING
A. Read the interview. Answer these questions in your own words.
1. Jahleels Eltern wollten zuerst keinen Austauschschüler aufnehmen. Welche drei Argumente hatten seine Eltern wohl gegen eine Teilnahme am Austauschprogramm?
2. Was war wichtig für Jahleels Entscheidung, nach Deutschland in eine Gastschule und zu einer Gastfamilie zu gehen?
3. Welche Beziehung hat er heute zu der Gastfamilie von früher?
4. Was ist Jahleel in seinem Leben besonders wichtig und was hat der Schüleraustausch damit zu tun?
B. Describe the experiences Jahleel had as a high school student participating in the GAPP program. Use the words ja, echt, and richtig to make your sound sentences more authentic.
INTERPERSONAL SPEAKING
Role-play an interview between yourself and a teacher who can provide information and advice about exchange programs at your school. You are unsure whether or not you should participate in a school exchange with Germany and have several questions. The teacher wants to motivate you to go and responds to your questions with reassurance.
PRESENTATIONAL WRITING
Imagine that you are going to participate in a school exchange program with a three-week stay with a German family. Write an email to your future host brother or sister. In your email, be sure to:
• introduce yourself
• briefly describe your personality
• share your interests and favorite activities
• ask questions and share any concerns about the exchange you may have
• tell what you hope to get out of the exchange experience
MEINE GRAMMATIK pp.
Scan for specific information
Read the interview in its entirety once. Then read each question and scan the text, rapidly glancing at the different paragraphs, to find the specific information you need to answer. STRATEGIE
MEINE GRAMMATIK pp. 50-51
MEINE VOKABELN pp. 54-55
STRATEGIE
How to do a role-play
Prepare brief notes of what you want to say. Listen to the other person and react to what he or she says. Be creative with the language. Don’t be afraid to make mistakes. Performing a role-play can be a challenge, but acting can be a lot of fun!
MEINE GRAMMATIK pp. 32-37; 50-51
MEINE VOKABELN pp. 38; 54-55
STRATEGIE
Use what you’ve learned
In a written assignment, try to demonstrate everything you’ve learned in the unit as well as what you’ve learned in previous units