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KiZ_Wels-Stadt_Spezial_KW11-2020

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Spezial 01-2020 I 12. März 2020 I Tel. 0732 76 10-39 44 I www.kirchenzeitung.at Österreichische Post AG / P.b.b. / Kirchenzeitung / Verlagsort: 5020 Salzburg / RM 13A039658 K

Die Seelsorge sucht den Kontakt zu den Menschen während der Bischofsvisitation und auf dem Welser Volksfest.

RENÉ PRINZ-TOIFL

Bischof Manfred Scheuer besucht vom 22. bis 28. März das Dekanat Wels-Stadt

Kirche macht mobil Das katholische Kirche in Wels geht neue Wege und verlässt damit immer mehr den gewohnten Kirchenraum. Ein Kirchenrad wird verstärkt für „Seelsorge unterwegs“ genutzt. Auch die kirchliche Jugendarbeit im Dekanat Wels-Stadt wird mobil und sucht unter dem Titel „Kernzone“ den Kontakt zu jungen Menschen an öffentlichen Plätzen. Das Welser Volksfest Anfang April nutzen die Seelsor-

gerinnen und Seelsorger, um sich ins Spiel zu bringen. Die Extraausgabe der KirchenZeitung beleuchtet diese Innovationen vor dem Hintergrund, dass von 22. bis 28. März die Dekanatsvisitation in Wels stattfindet. Bischof Manfred Scheuer und sein Team besuchen das Dekanat. Dazu zählen Begegnungen in den sechs Pfarren in der Stadt, kirchlichen Einrichtungen und an öffentlichen Plätzen.

3 Im Gespräch. Wie sich die katholische Kirche in Wels für den freien Sonntag einsetzt. 5 Zu Gast. Das Theater mit kirchlichem Background. 8 Die Pfarren. Die Welser Pfarren im Kurzportrait.


2 Dekanat Wels-Stadt

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KirchenZeitung Diözese Linz

Grußwort von Bischof Scheuer zur Visitation in Wels

„Liebe Welserinnen und Welser!“

B

esuche wirken verbindend: Sie dienen dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Austausch über Lebensumstände und nicht zuletzt der Beziehungspflege. Wörtlich übersetzt heißt Visitation „Besuch“. In diesem Sinne möchten Generalvikar Severin Lederhilger, Bischofsvikar Willi Vieböck und ich diese Visitationswoche in Wels verstehen. Bei meinen Besuchen in den Pfarren und kirchlichen Einrichtungen Oberösterreichs nehme ich eine große Vielfalt des Glaubenslebens und eine lebendige Kirche wahr. Die Kirche ist auch in einer Stadt wie Wels ein wesentlicher Teil der Gesellschaft und hat Bedeutung und Strahlkraft für viele Menschen – auch für solche, die kein Naheverhältnis (mehr) zu ihr haben.

Bischof Manfred Scheuer freut sich auf den Besuch in Wels. diözese Linz/wakolbinger

Enttäuschungen und Erwartungen. Im Mittelpunkt des kirchlichen Interesses steht das Leben der Menschen mit all seinen Höhen und Tiefen. Diesem Leben wollen wir gemeinsam mit Ihnen in Wels nachspüren. Nur durch unmittelbaren Kontakt ist es möglich, zu sehen und zu hören, wie sich die Situation der Menschen vor Ort darstellt.

Was funktioniert gut, wo sind die Kraftquellen, wie wird der Glaube gelebt? Wo hapert es, was sind die Enttäuschungen und die Sorgen? Welche Erwartungen gibt es an die Diözese bzw. an die Pfarren? Wo braucht es Unterstützung? Wie können wir als Diözese gemeinsam gut unterwegs sein?

Motto: Kirche weit denken. Unsere Diözese befindet sich in einem intensiven Prozess, wie wir die Zukunft der Kirche in Oberösterreich in den nächsten Jahren gestalten wollen. Diesen Zukunftsweg haben wir unter das Motto „Kirche weit denken“ gestellt. Im Austausch mit der Diözesanleitung sollen die Inhalte und Weichenstellungen dieses gemeinsamen Weges zur Sprache kommen und ein besonderer Blick auf deren Bedeutung für die Pfarren hier im Dekanat gelegt werden. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass es viele neue Ansätze, frische Visionen und eine gewisse Aufbruchsstimmung gibt. Es gibt aber auch einige Unsicherheiten und Enttäuschungen, die wir sehr ernst nehmen. Manch offener Punkt muss auf Ebene der Weltkirche verhandelt werden. Stärkender Geist Gottes. Angesichts der unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedürfnisse der jeweiligen Generationen sowie der sich rasch ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stehen wir vor großen Herausforderungen. Ich möchte dafür werben, voll Hoffnung und Mut die nächsten Schritte zu setzen und dabei auf den stärkenden Geist Gottes zu vertrauen. „Brechen wir auf!“ In seinem Rundschreiben „Evangelii Gaudium“ appelliert Papst Franziskus an uns als Christinnen und Christen, im Leben der Menschen nach Anknüpfungsmöglichkeiten für das Evangelium zu suchen, um so die Menschen mit Gott in Verbindung zu bringen. Dieses Anliegen soll auch durch die Visitation sein Echo finden: „Brechen wir auf, gehen wir hinaus, um allen das Leben Jesu Christi anzubieten!“ So grüße ich Sie alle in Vorfreude auf den Besuch bei Ihnen in Wels

Bei den Visitationen kommt Bischof Manfred Scheuer mit vielen Menschen ins Gespräch.

KIZ/Wallner

Manfred Scheuer, Bischof von Linz


KirchenZeitung Diözese Linz

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Dekanat Wels-Stadt 3

Thema bei der bischöflichen Visitation

Das Dekanat Wels-Stadt steht hinter dem Einsatz für den freien Sonntag Bei der bischöflichen Visitation will Brigitte Wimmer vom kirchlichen Treffpunkt mensch & arbeit in Wels besonders ein Anliegen ansprechen: den Erhalt des freien Sonntags. Heinz Niederleitner

Dafür tritt das Dekanat schon lange auf die verschiedensten Arten ein, spätestens seit dem Dekanatsprozess des Jahres 2000, als sich eine Arbeitsgruppe bildete. Besonders spitzt sich die Frage in Wels jeweils im Advent zu, wenn durch eine Sondergenehmigung die Geschäfte im Umfeld des Welser Christkindlmarktes auch sonntags aufsperren dürfen. Auf den ersten Blick betreffe diese Genehmigung nur die Eigentümer/innen der Geschäfte und nicht ihre Angestellten. „Aber es ist generell ein falsches Zeichen“, ist Brigitte Wimmer überzeugt: „Mit jeder Genehmigung steigt der Druck, die Geschäfte am Sonntag zu öffnen. Wir haben auch Stimmen in der Welser Kaufmannschaft, die gerade in der ohnehin hektischen Vorweihnachtszeit gegen die Sonntagsöffnung sind, weil sie die sonntägliche Ruhe natürlich selbst auch brauchen. Aber der Druck ist natürlich da.“ Aus den Reihen der Angestellten gebe es zudem Stimmen, dass sie nicht mehr in der Branche bleiben wollen, wenn die Sonntagsöffnung auch sie betrifft. Veranstaltungen. „Wir befürchten einen Schneeballeffekt, also die immer weitere Liberalisierung, wenn der Damm bricht. In je-

Brigitte Wimmer leitet den Treffpunkt mensch & arbeit in Wels. mensch & Arbeit

Das Dekanat Wels-Stadt und die Welser Pfarren stehen schon lange hinter dem Anliegen des freien Sonntags. mensch & arbeit

dem Fall sind wir der Meinung, dass unter der Woche genug Zeit zum Einkaufen ist – zumal die Geschäfte auch so schon immer länger offen haben“, sagt die Seelsorgerin. Um auf das Anliegen aufmerksam zu machen, gab es bisher schon verschiedenste Veranstaltungen wie Flashmobs, Postkarten oder eine Fotoaktion der Pfarren des Dekanats. Natürlich hat man es auch mit einem Brief an die Welser Politik versucht – bislang ohne Erfolg. Deshalb ist es Wimmer so wichtig, die Visitation zu nutzen, um für dieses Anliegen zu werben: „Es soll klar werden, dass wir die Situation beobachten und ein Stück weit Widerstand leisten. Es geht nicht zuletzt auch um das religiöse und gesellschaftliche Leben am Sonntag.“ Messestadt. Die Messestadt Wels ist mit ihren zahlreichen Industrie-, Handels- und den damit verbundenen Beherbergungsbetrieben ein wirtschaftliches Mekka. Für die Betriebsseelsorge bedeutet das sehr unterschiedliche Situationen, die unterschiedliche Zugänge erfordern: „Wir haben als Treffpunkt mensch & arbeit unseren Standort in der Carl-Blum-Straße 3: Hier ist der Ort für

Veranstaltungen und unsere Arbeit in Gesprächsrunden in guter KAB-Tradition“, sagt Wimmer. Nicht wenige Veranstaltungen werden auch mit außerkirchlichen Partnern veranstaltet. Seelsorge. „Ein anderer Teil unserer Arbeit ist die nachgehende Seelsorge, das Anbieten von Hilfen wie dem Mobbing-Telefon oder Treffen mit Betriebsrät/innen im Welser Raum. Weiters bieten wir im Sinne von Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes monat­lich ein Repair Café an. Auch im Foyer des AMS Wels in der Salzburger Straße laden wir die Arbeitssuchenden zu Kaffee und Gespräch ein. Dazu kommt die Vernetzungsarbeit, ich bin auch Obfrau des „Sozialen Netzwerks Wels“. Wir veranstalten die Lichterkette für Kultur und Menschlichkeit, für den Zusammenhalt in der Stadt. Diese Lichterkette ging übrigens auch durch den Christkindlmarkt“, berichtet Wimmer. Und damit schließt sich wieder der Kreis hin zur fundamentalen Frage der Sonntagsruhe. XX Wenn Sie mehr über die Arbeit des Treffpunkts mensch & arbeit in Wels erfahren wollen: www.mensch-arbeit.at/wels

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4 Dekanat Wels-Stadt

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KirchenZeitung Diözese Linz

Mit dem Lastenrad in Wels unterwegs. Das Team der „nachgehenden Seelsorge“ will mit Menschen absichtslos ins Gespräch kommen. Was die Menschen bewegt, was sie brauchen, ist in den Begegnungen Thema. Manchmal wird eine Blume oder ein Apfel, ein Teesackerl überreicht, so kommt man leichter ins Gespräch. Dass man an öffentlichen Plätzen wie dem Welser Volksfest Menschen erreiche, denen man sonst nie begegnen würde, sei immer wieder spannend und bereichernd, erzählen die Mitarbeiter/innen des Teams. Kiz/Josef Wallner

Mit Menschen in Kontakt kommen und zuhören will die „nachgehende Seelsorge“

An dir als Mensch interessiert Zwischen Tagada und Bierzelt: Dort hinzugehen, wo die Menschen wohnen, arbeiten und feiern: Das ist das Programm der „nachgehenden Seelsorge“ in Wels. „Viele Menschen freuen sich und finden es gut, wenn ‚Kirche‘ zu ihnen kommt und sich für sie interessiert: wie sie leben und was ihnen wichtig ist“, erzählt Irmgard Lehner von ihrer Arbeit als Seelsorgerin. Sie ist Teil des Teams „Nachgehende Seelsorge“ im Dekanat Wels-Stadt. Koordiniert wird das Projekt von Gabriele Miglbauer, Brigitte Wimmer und Irmgard Lehner. „Ich finde es sehr bereichernd, dass sich durch diese spontanen Kontakte so erfrischende Begegnungen ereignen“, sagt Gabriele Miglbauer dazu. Vom Wohnviertel bis zum Volksfest. An öffentlichen Plätzen, in Wohnvierteln und Betrieben sind bis zu zehn haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen der „Nachgehenden Seelsorge“ anzutreffen, rund 20 gehören zum Team. „Die Menschen sind zumeist freudig überrascht“, ist die Erfahrung von Irmgard Lehner. Es wird oft nicht von Kirche erwartet, dass sich ihre Mitarbeiter/ innen Zeit nehmen und nach draußen gehen, wie dies zum Beispiel beim Christkindlmarkt oder beim Welser Volksfest bereits der Fall war. Mit offenem Herzen. Es gehe darum, an Menschen um ihrer selbst willen interessiert zu sein. „Dorthin gehen, wo die Menschen

Irmgard Lehner will als Seelsorgerin mit offenem Herzen zuhören, was Menschen bewegt. Frauenkommission/F. Litzlbauer

sind“, das will die nachgehende Seelsorge. Dazu komme auch, dass „es mir als Seelsorgerin guttut, die Lebensräume der Menschen kennenzulernen, unmittelbares Verständnis für Lebensumfelder zu entwickeln, mit offenem Herzen zuzuhören, was Menschen wollen bzw. nicht wollen“, sagt Lehner: „Da kann ich, da kann Kirche viel daraus lernen.“ Gemäß den Worten von Bischof Klaus Hemmerle, der dies so zusammenfasste: „Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lernen kann, die ich dir zu überliefern habe.“ Ein kleiner Schubs. Dass es nicht immer einfach ist, sich auf den Weg zu machen, hinauszugehen, den vertrauten Pfarr-Raum zu verlassen, ist nachvollziehbar. Es bedeutet auch, sich immer wieder auf Unbekanntes,

Ungewisses, Neues einzulassen. „Da brauche ich einen kleinen Schubs, den ich mir selber geben muss“, erzählt die Seelsorgerin, die als Pfarrassistentin in der Pfarre Wels-St.Franziskus tätig ist. „Mich zu öffnen und mit radikal leeren und offenen Händen auf Menschen zuzugehen, ohne vorgefassten Plan, ohne Erwartung, ohne Absicht ist eine Herausforderung, aber eine sehr lohnende“, sagt Irmgard Lehner. Das nächste Volksfest kommt schon bald. Zwischen Tagada und Bierzelt sind die Seelsorger/innen da, um ins Gespräch zu kommen oder einfach nur zuzuhören. Elisabeth Leitner

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Nachgehende Seelsorge Ziel der nachgehenden Seelsorge ist es, mit Menschen in Kontakt zu kommen, zuzuhören, da zu sein, Zeit zu haben. Es ist ein niederschwelliges Angebot an öffentlichen Plätzen, bei Festen und Märkten. Auch Besuche in Wohnungen und Betrieben werden gemacht. Es geht den Verantwortlichen um eine „absichtslose Aufmerksamkeit“, um Interesse am Anderen und um eine stärkende Begegnung auf Augenhöhe. Wichtig ist, dass weder Menschen noch Situationen bewertet werden. Bis zu 20 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen wirken insgesamt im Team der nachgehenden Seelsorge mit. XX Info und Kontakt: Gabriele Miglbauer, gabriele.miglbauer@dioezese-linz.at


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Theater unterm Pfarrhof-Dach Einige Jugendliche haben den Schauspieler Franz Strasser gebeten ihnen zu helfen, ein Theaterstück aufzuführen. Das war 1987 und die Geburtsstunde des „Theater Vogelweide“.

die Pfarrleitung hinter dem Theater steht, uns fördert und sehr wertschätzt“, sagt Strasser, der auf einen weiteren Aspekt der Bühne am Pfarr-Dachboden hinweist: Sicherlich gebe es Zuschauer, die durch einen Theater-

Josef Wallner

Gerne ist Franz Strasser der Bitte einer Handvoll junger Leute aus der Pfarre Wels-Heilige Familie im Stadtteil Vogelweide nachgekommen, um sie bei der Produktion eines Theaterstücks zu unterstützen. Als Schauspieler war er ein logischer Ansprechpartner und darüber hinaus die Pfarre seine Heimat seit Kindertagen. Felix Mitterers „Kein Platz für Idioten“ hat die Theatertradition in der Pfarre Wels-Heilige Familie eröffnet. Eine einzige Vorstellung hatte die junge Darstellertruppe angesetzt, der Andrang war aber so groß, dass kurzerhand noch eine zweite Aufführung stattfand. Strasser erinnert sich gerne: „Der Beginn war ein Highlight.“ – Dem folgten im Laufe der Jahre noch viele weitere Höhepunkte. Jahr für Jahr inszeniert Strasser ein Stück, in letzter Zeit im Wechsel mit Johann Salzinger. Zwischen 800 und 1.000 Leute kommen insgesamt pro Spielsaison in der Theatersaal, der sich im Pfarrzentrum befindet. Der Verein „Theater Vogelweide“ hat in der Pfarre seinen Platz. „Uns tut es wohl, dass

Franz Strasser

Alois Stockhammer

Als Schauspieler ist Franz Strasser vor allem durch die Aufführungen von biblischen Büchern bekannt. Das Markusevangelium hat er seit 1995 rund 250-mal gespielt, mehrmals auch in Israel. Das Bild zeigt ihn am Ölberg, im Hintergrund der Felsendom.

besuch in pfarrlichen Räumen Kirche weiter erleben als nur „fromm sein und beten“. Der Regisseur und Schauspieler Strasser bringt das Erstaunen mancher auf den Punkt: „Da machen Leute die für sie durchaus überraschende Erfahrung, dass in Räumen der Kirche auch Kunst entsteht und Platz hat.“ Er möchte aber das Theater nicht für kirchliche Belange verzwecken, sondern meint: „Die Stücke sind für die Spieler, für mich und die Zuschauer bereichernd. Und das ist schön.“ Theater bringt zum Denken. Wenn er die Reihe an Aufführungen aus den mehr als dreißig Jahren Revue passieren lässt, fällt ihm „Mein Franz von Assisi ein“. Er selbst hat den gleichnamigen Roman des griechischen Autors Nikos Kazantzakis dramatisiert. Das Stück wurde 1990 mit großem Erfolg in der Kirche aufgeführt. Vor einigen Jahren brachte das Theater Vogelweide „Katzengras“ des oberösterreichischen Autors Walter Kohl auf die Bühne. Es hat den Alkoholismus zum Thema und wurde vom Leiter der „Anonymen Alkoholiker“Gruppen angeregt, die sich ebenfalls in den Pfarrräumen treffen. „Die Wahl des Stücks war Frucht der Zusammenarbeit mit einer anderen Gruppe des Hauses und hat enormes Echo ausgelöst“, betont Strasser. Seit der Jahrtausendwende gibt es auch eine KinderJugendabteilung des Theaters.

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Szenenausschnitt aus der Aufführung „Jeremias“ von Stefan Zweig. Das Stück wurde 2018 gezeigt und verstand sich als ein Beitrag zum Gedenken „100 Jahre Ende des 1. Weltkriegs“. Mehr Bilder unter www.theatervogelweide.at/. gewefoto/gerhard Wenzel


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„Bei den Einsparungen legen wir die Hand auf die Wunde“ Ende März steht die katholische Kirche in Wels beim Besuch des Bischofs im Fokus. Im Interview sprechen Dechant Peter Neuhuber und Dekanatsassistentin Anna Grabner über die Innovationen in der Seelsorge, Hilfestellungen in sozialen Nöten und Enttäuschungen.

Interview: Paul Stütz

In einem Dekanatsprozess haben sich die Welser Pfarren über die zukünftige Pastoral verständigt. Der Prozess ist seit Kurzem abgeschlossen, was sind die prägnantesten Ergebnisse? Peter Neuhuber: Das Prägnanteste, das wir

wohl es schwierig ist, gemeinsame Lösungen zu finden. Wir bleiben einfach dran und geben unsere Verantwortung den Menschen gegenüber nicht ab.

weiterverfolgen wollen, ist die gemeinsame Jugendarbeit für Wels. Wichtig ist auch die nachgehende Seelsorge und wie wir noch besser vernetzen können, was in den einzelnen Pfarren da ist. Nicht jeder muss alles machen, es kann sinnvolle Bündelungen geben.

Ist die katholische Kirche also das soziale Gewissen der Stadt Wels? Neuhuber: Nicht nur das soziale Gewissen.

Was ist denn charakteristisch für die sechs Pfarren in Wels? Neuhuber: Dadurch, dass einige Pfarren

Das Klinikum Wels-Grieskirchen ist das größte Ordensspital Österreichs. Frau Grabner, Sie sind dort auch als Seelsorgerin tätig. Was ist Ihrer Ansicht nach die Bedeutung von Krankenhausseelsorge? Grabner: Seelsorge ist ein wichtiger Aspekt

noch relativ jung sind, gibt es keine langen Traditionen. Das ist sicher ein Vorteil. Anna Grabner: Weil wir uns auf was Neues einlassen können und schneller was Innovatives ausprobieren. Alle sechs Pfarren haben mit der Stadt Wels die gleiche politische Gemeinde als Gegenüber. Wie ist hier das Verhältnis? Grabner: Wir haben eine gute Gesprächsba-

sis mit der Stadt Wels und suchen Kooperationsmöglichkeiten, obwohl es einige Herausforderungen gibt. Was sind dafür Beispiele? Grabner: Zum Beispiel die Neuorganisati-

on der Jugendarbeit; die Erhaltung des arbeitsfreien Sonntags oder das neue Sozialhilfegesetz, das noch mehr Menschen in Bedrängnis bringt. Wenn es da um soziale Einsparungen geht, legen wir die Hand auf die Wunden. Die Caritas sucht das Gespräch mit dem Bürgermeister. Wir versuchen, ob-

Es geht auch um konkrete Unterstützung. Da fließt viel Geld über die Pfarrcaritas an Leute, die Unterstützung brauchen – und die werden mehr.

in der Genesung. Die Kranken zu besuchen ist ein Grundauftrag unserer Kirche, dem wir uns ganz besonders verpflichtet sehen. Da hat man die Gelegenheit mit Menschen ins Gespräch zu kommen, egal, ob sie kirchennah oder kirchenfern sind. Schade finde ich allerdings, dass durch die Datenschutzgrundverordnung der Einsatz der ehrenamtlichen, pfarrlichen Besuchsdienste nicht mehr möglich sein wird. Die Pfarrreform in der Diözese Linz steht bevor, wie wird Wels davon betroffen sein? Neuhuber: Das wissen wir noch nicht ganz

genau, das wird sich erst in der nächsten Zeit entscheiden. Es kann sein, dass die sechs Pfarrgemeinden im Stadtgebiet eine große Pfarre bilden. Möglich ist aber auch, dass ländliche Pfarrgemeinden aus dem Umkreis von Wels dazukommen.

Was sind Ihre Überlegungen dazu? Neuhuber: Dafür, dass Wels für sich bleibt,

spricht, dass die Stadt anders tickt als das Land. Die pastorale Situation in der Stadt ist anders. Bei uns in der Volksschulklasse sind fünf katholisch. In Gunskirchen, wo ich auch als Priester wirke, sind von 23 Kindern in einer Klasse fast 100 % katholisch. Für eine Erweiterung der Pfarre würde sprechen, dass es durchaus eine Bereicherung ist, auf das Land rauszuschauen. Dort überlegen sie schon länger, Seesorgeteams einzurichten: Das Modell, bei dem Ehrenamtliche an der Leitung der Pfarren beteiligt sind. Wir sind in der Stadt personell noch besser aufgestellt, draußen am Land ist hier die Not größer, dadurch kann man aber auch mehr lernen. Sie sprechen die personelle Situation in den Pfarrgemeinden an. Wie stark ist der Wunsch nach Entlastung? Neuhuber: Die Aussicht, durch die Pfarrre-

form auf Verwaltungsebene entlastet zu werden, ist ein großer Hoffnungsschimmer für mich. Dass es jemanden gibt, der oder die mich so entlastet, dass ich mich auf den Kernbereich konzentrieren kann. Wenn es zukünftig noch Menschen gibt, die es interessiert, sich in der Kirche zu engagieren! Nach all dem, was gerade abläuft. Bitte um Konkretisierung … Neuhuber: Ich bin immer noch sehr ent-

täuscht vom Papstschreiben nach der Amazoniensynode. Die Enttäuschung liegt eigentlich darin, dass vom Papst signalisiert worden ist, gute Vorschläge einzubringen. Dann werden welche gemacht, zwei Drit-


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Anna Grabner ist Dekanatsassistentin in Wels und leitet im Klinikum Wels-Grieskirchen am Standort Grieskirchen die Krankenhausseelsorge. Peter Neuhuber ist Pfarrer in Wels-St. Stephan, Dechant von Wels-Stadt und Kurat in Gunskirchen. KIZ/PS

tel bei der Amazonien-Synode sprechen sich für verheiratete Männer als Priester aus und dann wird das nicht gemacht. Wir hätten uns sogar erhofft, dass wir in Wels in nicht allzu ferner Zukunft Frauen als Diakoninnen einsetzen können. Grabner: Da gäbe es schon genug geeignete Frauen in Wels. Neuhuber: Solche Sachen lähmen uns Seelsorger im Engagement. Obwohl – wenn ich als Pfarrer die Leute sehe, die ihre Nöte und Sehnsüchte haben, denk ich mir: „Ja genau, für die mache ich meine Arbeit.“ Abgesehen vom letzten Papst-Schreiben hat es in den letzten Jahren auch andere Signale aus Rom gegeben. Franziskus hat festgehalten, dass wiederverheiratete Geschiedene in bestimmten Fällen auch die Sakramente erhalten könnten. Wie beurteilen Sie das? Neuhuber: Das haben wir in den Welser Pfar-

ren eh vorher schon so gemacht, dass wir geschiedene Wiederverheiratete nicht von der Kommunion ausschließen. Da ist von Rom wenigstens einmal „Ja“ zu etwas gesagt worden, was man eh schon lebt. © weinfranz.at

Wir sind mitten in der Fastenzeit. Was verbirgt sich eigentlich hinter Ihrem Fastenmotto „fast, faster, fasten“, Herr Dechant? Neuhuber: Diese Steigerung, immer schnel-

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GNUTLAHCSNIE EHCILTLEGTNE

ler zu sein, das schaffen wir nicht. Wenn ich immer nur schneller mache, veräußere ich mich immer mehr. Fastenzeit ist die Einladung, etwas zu verinnerlichen, was hineinzutun und genau zu schauen und zu hören. Nicht noch schneller, sondern einmal stehen zu bleiben. Denn fasten heißt eigentlich „bewahren“ und „festmachen“.

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Die sechs Pfarren in der Stadt Wels Die Stadtpfarrkirche Wels zählt zu den ältesten des Landes. Die anderen Pfarren sind jedoch allesamt viel später entstanden, vorwiegend in den 50er- und 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts. St. Franziskus wurde überhaupt erst 2005 eingeweiht.

Wels-Heilige Familie Die Pfarre, die seit den 1950ern besteht, ist ein wichtiges Kulturund Begegnungszentrum im Stadtteil Vogelweide. Besonders hervorzuheben ist das in der Pfarre ansässige „Theater Vogelweide“. Seit 30 Jahren gibt es in der Vogelweide die Einrichtung „CTK – Christen Teilen Konkret“, ein Sozialkonto und Sozialinitiativen, die Menschen in schwierigen Situationen unterstützen. Weiters gibt es eine engagierte Gruppe, die alte und einsame Menschen sowohl Zuhause als auch in den Altenheimen besucht. Einmal in der Woche veranstaltet die Pfarre ein Begegnungscafé – jede Person kann kommen, bekommt Kaffee und Kuchen, kann plaudern, etwas lesen. Zudem finden einmal im Monat Pfarrwanderungen für Menschen statt, die gerne in einer Gruppe unterwegs sind.

Heilige Familie. Pfarrer: Slawomir Dadas. WIKIMEDIA/FRANZOVILAVA

Stadtpfarre Wels-St. Johannes In der Stadtpfarre Wels befindet sich die älteste Kirche der Stadt. Diese wurde bereits am 13. April 888 erstmals urkundlich erwähnt. Zudem ist der Pfarrcaritaskindergarten auch die älteste Kinderbetreuungseinrichtung in Wels. Zur Stadtpfarre gehören noch die Marienkirche und die Kalvarienbergkirche, bei der sich auch ein Kreuzweg befindet, der zur Pfarre gehört. Die Gemeinde zeichnet aus, dass es eine große Bereitschaft der Pfarrangehörigen gibt, bei liturgischen Feiern mitzugestalten: wie Lektor/innendienste, Kommunionspender/innen oder Kantor/innen. Die Stadtpfarre ist eine offene, lebendige Gemeinschaft. Die Menschen sind füreinander da. Sei es durch Besuche bei Kranken und Trauernden oder Stadtpfarre. Pfarradministrator: durch die Unterstützung von geflüchteten Menschen. Niko Tomić. PFARRE

Wels-Herz Jesu Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fiel der Entschluss, die Stadt Wels gegen Norden mit einem neuen Stadtteil als „Neustadt“ zu erschließen. Im Jahre 1900 konstituierte sich ein Kirchenbauverein und der Bau der Pfarrkirche wurde zur Gänze aus Spendengeldern finanziert. In den Jahren 2008 bis 2013 wurde die Pfarrkirche, die sich in direkter Nähe zum Klinikum Wels-Grieskirchen befindet, umfangreich innen und außen saniert. Mit gut 6.000 Katholik/innen ist Herz Jesu größte Welser Pfarre. Puchberg (mit dem diözesanen Bildungshaus Schloss Puchberg) gehört als Kaplanei zur Pfarre Herz Jesu. Die Pfarre wird seit 1922 von den Steyler Missionaren betreut und geprägt. Über das Pfarrgebiet hinaus bekannt ist die Mitternachtseinlage des Pfarrballs, weil sie jedes Jahr sehr lustig und qualitätsvoll ist. Neu ist, dass ausgewählte Bibeltexte in der Kirche an verschiedenen Stationen zur persönlichen Beschäftigung anregen.

Innenansicht Herz Jesu. Pfarrer: Pater Nikolaus Laireiter SVD. PFARRE


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Die Pfarren 9

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Wels-St. Stephan Die Zeltkirche in Wels-Lichtenegg symbolisiert, dass Flüchtlinge durch Gottes Nähe nicht heimatlos in dieser Welt stehen. Die Kirche Wels-St. Stephan wurde an einem Ort errichtet, an dem sich nach dem 2. Weltkrieg ein Flüchtlingslager für KZ-Häftlinge sowie Juden und Jüdinnen befand. 1952 kam dort als Flüchtling Stephan Macsady an, der bis zu seinem Tod 1977 als Pfarrer in Lichtenegg tätig war. Am 27. November 1966 wurde die Zeltkirche mit ihrem frei stehenden Glockenturm feierlich eingeweiht. Heute ist das Engagement für die Umwelt ein Charakteristikum von Wels-St. Stephan. Die Pfarre ist der größte kirchliche Photovoltaikbetreiber Oberösterreichs (mit einer Leistung von 130 kWp). Beachtlich: Die beiden Anlagen, die seit Sommer in Betrieb sind, produzieren achtmal mehr Strom als die Pfarre im Schnitt Pfarrkirche St. Stephan. braucht. Pfarrer: Peter Neuhuber. KIZ/PS

Wels-St. Franziskus

GINA SANDERS

Das Pfarrzentrum Wels-St. Franziskus ist der erste Kirchenbau im neuen Jahrtausend in der Diözese Linz. Am 29. Mai 2005 wurde die Kirche durch Bischof Maximilian Aichern geweiht. Besonders wichtig beim Kirchenneubau war die Energieeffizenz im Sinne des Umweltschutzes. In St. Franziskus gibt es eine Pelletsheizung, Photovoltaik für die Erzeugung von elektrischem Strom und Warmwasser. Dazu kommt, dass sich die im Welser Stadt- Innenansicht St. Franziskus. Pfarrassistentin: teil Laahen gelegene Pfarre inmitten ei- Irmgard Lehner, Pfarrmoderator: ner grünen Oase befindet. Viele Menschen Anton Achleitner. PFARRE spricht der offene Zugang zum Glauben an. Das Einzugsgebiet geht weit über das Pfarrgebiet hinaus. Die Pfarre ist um einen wertschätzenden, menschenfreundlichen Umgang mit Besucher/innen und Mitarbeiter/innen bemüht: jede/r darf so da sein, wie sie/er ist.

Wels-St. Josef Wels-St. Josef ist die Nachfolgepfarre der Welser Vorstadtpfarre und wurde am 8. Oktober 1967 eingeweiht. Die Pfarre liegt im Stadtteil Pernau, im Osten von Wels. Die Pfarranlage wurde von den Architekten Franz Riepl (München) und Othmar Sackmauer (Linz) geplant und unter dem letzten Vorstadtpfarrer, Alois Raster, erbaut. 2004 wurde der Pfarrhof neu gestaltet und bekam 2006 einen Zubau. Was die Zukunft betrifft, ist die Pfarre sehr zuversichtlich. Zum einen, weil der Pfarrgemeinderat 2018 Visionen für die Pfarre entwickelt hat, wovon stärkende Impulse ausgehen. Zum anderen engagieren sich Jugendliche und junge Erwachsene in der Pfarre sehr stark. Die Homepage von St. Josef ist immer auf dem neuesten Stand und einen Besuch wert, hier findet man alle wichtigen Informationen über Kirche und Pfarre. Prägend für die Gemeinde ist auch, dass es ein umfangreiches karitatives Engagement vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen gibt. Stolz ist man in St. Josef außerdem auf den schönen Blumenschmuck, der in ganz Wels bekannt ist.

Pfarrkirche St. Josef. Pfarrassistent: Andreas Hasibeder, Pfarrmoderator: Johann Bräuer. MATTHIAS LAUBER


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Kreuzweg des Dekanats

Die Optimierung des Menschen

Wels. Unter dem Titel „Festgenagelt“ macht sich das ganze Dekanat Wels-Stadt am Freitag, 27. März, um 17 Uhr auf einen Kreuzweg. Gestartet wird im Pollheimer Park, der Abschluss findet in der Kalvarienbergkirche in Wels statt. Die Stationen von Jesu Leidensweg befinden sich verteilt über das Stadtgebiet. Dort gibt es die Gelegenheit innezuhalten und sich neu zu orientieren.

FH-Wels. Die Molekularbiologie hat mit der Genschere CRISPR-Cas9 das ultimative Werkzeug, mit dem das Erbmaterial jedes Lebewesens an jeder beliebigen Stelle auf Wunsch verändert werden kann. Mit dieser Genschere wurde sogar schon das Erbmaterial von Menschen verändert. Und genau das führt zu der relevanten Frage der Gegenwart, mit der sich die Gesellschaft beschäftigen muss: „Wollen wir diese Technologien in unserer Gesellschaft einsetzen?“

ADOBE/ PICT RIDER

Diskussion. Diese Frage lädt ein zum Austausch und zum Nachdenken über moralische und ethische Werte. Die Diskussionsveranstaltung zu dem Thema findet im Rahmen der Visitation am Dienstag, 24. März, um 18 Uhr an der FH Wels ( Stelzha-

Höher, schneller, weiter. Die Gentechnik kann den Menschen „optimieren“. Soll die Gesellschaft das zulassen? ADOBE/ STEFAN SCHURR

merstraße 23) mit Bischof Manfred Scheuer, Molekularbiologen Manuel Selg, Biochemikerin Univ.-Prof. Reneé Schröder und Bioethiker Michael Fuchs statt.

Die Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldung ist erbeten via Internet unter: https://www.fh-ooe.at/campuswels/expert-talk/

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Sternwanderung der Welser Pfarren WAS GLAUBST DU, BRINGT DICH WEITER? Egal wo du deine Inspiration findest, wir freuen uns auf dich. Egal ob du Kraft in der Natur suchst oder Gespräche mit Freundinnen schätzt. Egal ob der Austausch mit anderen dir neue Denkanstöße liefert oder dich neue Herausforderungen anspornen. Deine Zeit ist jetzt.

DEINE ZEIT IST JETZT: www.kfb-zeitzuleben.at

Bei der Sternwanderung aller Pfarren und pastoralen Knotenpunkte der Stadt Wels anlässlich der Dekanatsvisitation sollen vielfältige Anliegen mitgetragen werden.

Die Startzeiten der Pfarren zur Sternwanderung:  Wels-Herz Jesu: um 16 Uhr, Bildungshaus Puchberg (Parkplatz); 16.30 Uhr vor der HerzJesu-Kirche

Die Sternwanderung aus den Welser Pfarren in die Stadtpfarre Wels findet am Sonntag, 22. März unter dem Motto „Miteinander und füreinander auf dem Weg“ statt. Die im Vorfeld schriftlich gesammelten Anliegen werden dabei in Verbundenheit miteinander mit auf den Weg genommen. Dabei geht es auch darum, zu erfahren, was die Pfarren und pastoralen Knotenpunkte bewegt und was sich bei ihnen tut.

 Wels-St. Franziskus: um 16.15 Uhr  Wels-St. Josef: um 17 Uhr  Wels-Hl. Familie: um 17 Uhr  Wels-St. Stephan: um 17 Uhr In der Welser Stadtpfarre ist um 18 Uhr Ankunft von der Sternwanderung und gemeinsames Abendgebet sowie Lichtfeier mit den Visitatoren, anschließend Begegnung.


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Neues Konzept, um die Jugendlichen in Wels zu erreichen

Kirchliche Jugendarbeit setzt stark auf mobile Angebote Die kirchliche Jugendarbeit in Wels sucht unter dem Titel „Kernzone“ verstärkt den Kontakt zu jungen Menschen an öffentlichen Plätzen. Auch am Welser Volksfest Anfang April bringt man sich ins Spiel. Mit dem Aus des altgedienten Jugendzentrums „D22“ im Welser Schlachthof hat die katholische Kirche in Wels Platz für Neues geschaffen. Die kirchliche Jugendarbeit wurde in den vergangenen Monaten komplett neu aufgestellt. Die regionale Jugendarbeit und offene Jugendarbeitsangebote (wie im ehemaligen „D22“) sind unter einem Dach vereint. Durch das gemeinsame Errichten von Büroräumlichkeiten in der Pfarre Hl. Familie ist ein erster Schritt in diese Richtung gesetzt. Kernzone nennt sich die neue Form der Jugendarbeit. „Den Kern bilden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen und um sie wollen wir Zonen errichten, wo Begegnung, Beziehung und vielleicht sogar ein Stück Beheimatung wachsen können“, erklärt René Prinz-Toifl, der die Kernzone leitet Neue Zielgruppen. Nötig wurde die Neuorientierung, weil sich in Wels die Jugendarbeit in den Pfarren stark verändert hat. Jugendliche binden sich nicht mehr selbstverständlich an pfarrliche Systeme. „Wir dürfen als Kirche nicht den Fehler machen,

Bei einem Tag der offenen Tür haben sich die ersten Jugendlichen zum Kennenlernen des Pop-ups im „FreiRaum“ eingefunden. kernzone

Auch das ist Aufgabe der kirchlichen Jugendarbeit: Schülerinnen eines Welser Gymnasiums bei einem Kommunikationstag zum Thema Klassengemeinschaft, der vom Team der Kernzone gestaltet wurde. kernzone

immer nur auf jene zu blicken, die wir eh gut im Fokus haben“, betont Prinz-Toifl. Ein wesentlicher Ansatzpunkt ist deshalb, dass René Prinz-Toifl und seine Kollegen an öffentlichen Plätzen in Wels unterwegs sein werden, um mit jungen Menschen in Kontakt zu treten. „Dadurch, dass wir kein Jugendzentrum mehr mit klassischen Öffnungszeiten haben, sind wir angehalten, viel mehr mobile Angebote zu setzen“, betont Prinz-Toifl.

tivitäten zu realisieren. Jugendliche erwartet dort ein spezielles Pro­ grammangebot, an dem sie mitmachen können, aber nicht müssen.

Am Welser Volksfest. Ab April wird das Kernzonen-Team seine wöchentlichen „Auftritte“ in der Innenstadt haben, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Das Welser Volksfest von 3. bis 5. April wird ein erster Anlass sein, die Kernzone ins Spiel zu bringen. An ausgewählten Orten in Wels hat man die Gelegenheit, sich auf eine Seelsorgebank zu setzen und mit den kirchlichen Jugendarbeiter/innen in Kontakt zu treten.

Obwohl das Angebot mobil und flexibel gestaltet ist, gibt es bei der Kernzone ein paar räumliche und zeitliche Fixpunkte:

Pop-up-Jugendzentrum. Teil des Kernzone-Konzepts ist das Pop-up-Jugendzentrum, das jeden Freitagnachmittag für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren geöffnet hat. Zunächst einmal pro Woche „poppt“ in den Räumlichkeiten des „FreiRaums Wels“ der Jugendtreff auf. Dies ist ein Gemeinschaftsraum im Herzen von Wels, der Räume zur Verfügung stellt, um selbstorganisiert Projekte oder Ak-

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Öffnungszeiten der Kernzone

n Dienstag, 14 bis 17 Uhr: Jugendcafé im Begegnungsraum der Pfarre Hl. Familie n Mittwoch, 11 bis 14 Uhr: Lehrlings-Mittagstreff im Treffpunkt mensch & arbeit n Donnerstag, 14 bis 18 Uhr: mobile Jugendangebote in der Innenstadt/an öffentlichen Plätzen in Wels n Freitag, 14 bis 19.30 Uhr: Pop-up-Jugendtreff im FreiRaum n Bei der Dekanatsvisitation kann man das Pop-up-Jugendzentrum außerdem bei einem öffentlichen Termin am Freitag, 27. März, um 15 Uhr im „FreiRaum Wels“ kennenlernen.


12 Dekanat Wels-Stadt

12. März 2020

KirchenZeitung Diözese Linz

Wie die Kirchen zu Kraftwerken werden Ökostrom vom Kirchendach, Pelletsheizung, nachhaltiges Wirtschaften bei Pfarrfesten. Die Bewahrung der Schöpfung ist für alle sechs Pfarren des Dekanats Wels-Stadt ein wichtiger Schwerpunkt. Paul Stütz

Das steile Dach der Zeltkirche ist zwar aufgrund der Eternitbauweise nicht geeignet für die Photovoltaikanlage. Dafür sind jedoch die Voraussetzungen bei den Flachdächern der anderen Pfarrgebäude ideal. Somit konnte Wels-St. Stephan im Stadtteil Lichtenegg zum größten kirchlichen Photovoltaikbetreiber Oberösterreichs mit einer Leistung von 130 Kilowatt-Peak werden. Die beiden Anlagen, die seit Sommer 2017 in Betrieb sind, produzieren achtmal mehr Strom als die Pfarre im Schnitt braucht. Der Überschuss fließt ins örtliche Stromnetz. Energie von oben. „Die Energie kommt jetzt in der Pfarre im doppelten Sinn von oben“, sagt Pfarrer Peter Neuhuber. Spirituell-göttlich und ganz profan durch den Solarstrom. Man wolle mit diesem Projekt als Pfarre Vorbildwirkung erzielen, so Neuhuber, der auch Dechant von Wels-Stadt ist. Für St. Stephan waren neben dem Umweltschutz auch ökonomische Überlegungen ausschlagge-

Die glänzende Glashaut der Kirche St. Franziskus. Rechts: Pfarrer Peter Neuhuber und ehrenamtliche Pfarrmitarbeiterin Heide Tschom präsentieren die pfarrliche Solaranlage. wikimedia/montag, KIZ/PS

bend, auf Solarstrom zu setzen. In ein paar Jahren sollen die Anlagen abbezahlt sein. Sowohl beim Strombezug als auch finanziell macht das Projekt die Pfarre unabhängiger. „Die Solaranlage bedeutet eine enorme Ersparnis für St. Stephan. Wir Pfarren müssen in die Zukunft schauen, wie wir überleben können“, sagt Peter Neuhuber.

Dabei ist seine Gemeinde bereits seit über zehn Jahren Klimabündnispfarre. „Das hat damit zu tun, dass wir damals Pfarrheim und Pfarrhof thermisch saniert haben“, erklärt Neuhuber. Die neue Wärmedämmung war der Startpunkt für ein Bündel an Ökomaßnahmen in der Pfarrgemeinde. Dazu zählt neben der Verwendung energieeffizienter Be-

Umweltschutz ist in der katholischen Kirche Chefsache Beim Umweltengagement können sich die Welser Pfarren mit gutem Recht auf den „Chef“ im Vatikan berufen. Sehr klare Worte findet Papst Franziskus in seiner 2015 veröffentlichten Enzyklika „Laudato si‘“ bei der Analyse der gegenwärtigen ökologischen und sozialen Krise.

„Umwelt ist ein kollektives Gut, ein Erbe der gesamten Menschheit und eine Verantwortung für alle,“ schreibt er etwa an einer Stelle. Er ruft zur Umkehr auf, um globale Umweltzerstörungen und den Klimawandel zu stoppen. Er weist zudem darauf hin, dass die Verminderung der

Umweltverschmutzung und die Bekämpfung von Armut zusammengehören. Die Weltgemeinschaft fordert er zu einem fundamentalen Umdenken auf und jede und jeden zu einem umweltbewussten und nachhaltigen Lebensstil. Er ruft die Christinnen und Christen auf, sich

gegen den Konsumzwang zu stemmen. Denn mit dem technologischen Fortschrittsglauben, gepaart mit einem rein auf Gewinn ausgelegten Wirtschaftssystem, fahre die Menschheit die Welt und sich selbst an die Wand, so zusammenfassend die Warnung des Papstes.


KirchenZeitung Diözese Linz

Thema 13

12. März 2020

Auf den Dächern von Wels-St. Stephan befindet sich die Solaranlage, die achtmal mehr Strom produziert als die Pfarre benötigt. KIZ/PS

leuchtung auch, dass bei den Pfarrfesten auf Nachhaltigkeit geachtet wird. Für die Verpflegung wird möglichst auf Bioprodukte gesetzt. Der Einkauf erfolgt in den kleinen Geschäften vor Ort. „Das Fleisch beziehen wir zum Beispiel vom Metzger in unserem Pfarrgebiet“, sagt Peter Neuhuber. Alle Pfarren sind aktiv. Als Dechant weiß Neuhuber, dass seine Pfarre mit dem Umweltengagement nicht alleine steht. „Die Bewahrung der Schöpfung ist ein wichtiger Schwerpunkt für alle sechs Pfarren im Dekanat“, erklärt Neuhuber. Während nachhaltiges Wirtschaften bei Pfarrfesten schon längst überall Standard ist, verfügen die Pfarren

Wels-St. Franziskus, Wels-Heilige Familie und Wels-St. Josef auch über eine eigene Solaranlage. Wels-St. Josef hat außerdem eine sparsame LED-Beleuchtung in sämtlichen Kirchenräumen nachgerüstet. Öko-Musterprojekt. Das 2005 eingeweihte Pfarrzentrum von Wels-St. Franziskus im Stadtteilen Laahen ist überhaupt seit den Anfangstagen ein ökologisches Musterprojekt – der Bau ist ein Passivhaus mit integrierter Ökostromerzeugung. Eine dunkle Glashaut mit Photovoltaikelementen und eine Schalung aus Lärchenholz bilden die Außenhülle des Kirchenbaus. Die Sonnenkollektoren auf dem Kirchendach sorgen für das nötige

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Warmwasser. In St. Franziskus – so wie die Pfarre in Lichtenegg Mitglied des Klimabündnisses – gibt es darüber hinaus eine Pelletsheizung und einen im Sommer kühlenden Kollektorgang unter der Erde. Gründe gibt es demnach genug, dass die Bevölkerung für St. Franziskus gerne die Bezeichnung „Kraftwerk-Kirche“ verwendet. Dabei ist nicht nur das Gebäude in der Pfarre auf Nachhaltigkeit angelegt. So kümmert sich der Fachausschuss für Schöpfungsverantwortung darum, dass möglichst viele Menschen mit dem Fahrrad zur Pfarre kommen. Mit Erfolg: An schönen Sonntagen sind es Dutzende Gottesdienstbesucher/innen, die zur Kirche radeln.

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14 Kirche in Oberösterreich

12. März 2020

KirchenZeitung Diözese Linz

Diözese Linz auf dem Zukunftsweg

Kirche aus der Wurzelkraft Unter dem Leitwort „Kirche weit denken“ befindet sich die Katholische Kirche in Oberösterreich zurzeit in einem Erneuerungsprozess. Bis November 2019 sollen die Grundzüge der Reform entwickelt werden. Diese orientiert sich an Leitlinien, die vom Pastoralrat der Diözese Linz im März gutgeheißen wurden. Hier markante Auszüge:

„

Mit allen Menschen sind wir als Christinnen und Christen der Diözese Linz auf dem Weg. Mit ihnen gemeinsam suchen und erhoffen wir eine gute Zukunft. Dass Gott uns vollendete Zukunft – die Verwandlung unseres Lebens, die Verwandlung der ganzen Schöpfung in ihre erlöste Gestalt – schon durch Jesus Christus verheißen hat, ist unser Glaube und unsere Hoffnung. Deshalb ist diese Zukunft auch Hoffnung und Auftrag für die Welt im Hier und Jetzt. Schon jetzt soll sie in jene humane Form hineinwachsen, die uns Jesus verkündet und vorgelebt hat. Sein Leben, seine Hingabe und Auferstehung sind das Urbild, auf dem unser Christ- und Christinsein steht. Wandel (bedeutet) nicht nur Verlust und Abschied, sondern auch Chance und Auftrag. Neue Weisen des Christseins und neue Formen kirchlicher Präsenz in der Gesellschaft sind zu entwickeln. Denn Kirche ist das „pilgernde Volk Gottes“, wie sie im II. Vatikanischen Konzil (...) beschrieben wurde. Gott ist jederzeit dem Menschen nahe, auch in unserer Zeit. Als der „Freund des Lebens“ begleitet er die Menschen auf ihren Lebenswegen, wo immer diese sich befinden. (...) Auf (dem) langen Weg des Wandels sind wir getragen von der Hoffnung, dass die Kirche der Zukunft hierzulande eine Kirche sein wird, die durch die Phase des Abschieds von ihrer ehemaligen Größe und Stärke hindurchgegangen ist hin zu einer Kirche, die den Kern der Frohbotschaft neu entdeckt hat. Darin liegt ihre Tiefe und schöpferische Wurzelkraft. Darin bezeugt sie ihr österliches Fundament, dass Gott dem Menschen immer wieder neu Zukunft ermöglicht. Unser Glaube an das Evangelium ist überzeugend, wenn die Frohe Botschaft je neu aus einer Haltung des Gesinnungswandels aufgenommen wird. Das bedeutet, dass wir als Kirche den Menschen wertschätzend, wohlwollend und bejahend begegnen. Denn aus ihrem Leben spricht uns auch Christus an. Darum sind die Fragen der Menschen wichtig und bedeutsam. So wie Jesus den Menschen fragte: „Was willst du, dass ich dir tue?“, muss unsere Haltung bestimmt sein: hinzuhören und wahrzunehmen; zu verstehen, worin die Menschen ihre Heilserwartungen suchen und worin die großen Zukunftsfragen der Menschheit liegen. Unumgänglich ist die Überprüfung der Haltung heute auch deshalb, weil es auch in der Kirche Sünde und Schuld, Versagen und Enttäuschung gibt, sowohl von Seiten Einzelner als auch der Kirche als ganzer. Wir bedürfen des Mutes und der Gnade, diese Fehler zu sehen, zu bereuen und uns zu ändern. Wenn wir dies tun, folgen wir dem Umkehrruf Jesu. Unsere Erneuerung wird glaubwürdig, weil wir uns auf Gottes Einladung in sein Reich einlassen und lernbereit die Herausforderungen der Zeit annehmen.

Impressum KirchenZeitung Diözese Linz. Sonderausgabe in Zusammen-

arbeit mit der Leitung des Dekanates Wels-Stadt. Medieninhaberin: Diözese Linz. Herausgeber: Willi Vieböck. Chefredakteur: Heinz Niederleitner. Redaktion der Sonderausgabe: Paul Stütz. Geschäftsführer: Reinhold Hofstetter. Adresse: Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. Tel. 0732 76 10-39 44, Fax: 0732 76 10-39 39. E-Mail: office@ kirchenzeitung.at. DVR: 0029874/10770 Hersteller: OÖN Druckzentrum GesmbH & Co KG, Medienpark 1, 4061 Pasching. Verlagsort: Linz.

Willi Vieböck ist als Bischofsvikar für pastorale Aufgaben einer der Visitatoren im Dekanat WelsStadt. In einer anderen Funktion ist er Herausgeber der KirchenZeitung in der Diözese Linz. kiz


KirchenZeitung Diözese Linz

Dekanat Wels-Stadt 15

12. März 2020

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Termine Bischof Manfred Scheuer, Generalvikar Severin Lederhilger und Bischofsvikar Willi Vieböck besuchen das Dekanat Wels-Stadt. Hier finden Sie die Termine für Gottesdienste und Begegnungen, zu denen alle Interessierten eingeladen sind.

Sonntag, 22. März 2020 9.30 Uhr, Wels-Herz Jesu, Gottesdienst in der Pfarrkirche mit Generalvikar (GV) Severin Lederhilger 9.30 Uhr, Wels-St. Josef, Gottesdienst in der Pfarrkirche mit Bischofsvikar (BV) Willi Vieböck 10 Uhr, Wels-Hl. Familie, Gottesdienst mit Bischof Manfred Scheuer Nachmittag: Sternwanderung aus den Pfarren in die Stadtpfarre; Details zu Treffpunkt und Uhrzeit erfahren Sie auf der Seite 10. 18 Uhr, Wels-Stadtpfarre, Ankunft von der Sternwanderung und gemeinsames Abendgebet mit den Visitatoren, anschließend Begegnung Montag, 23. März 2020 9 Uhr, Wels-Stadtpfarre, Gottesdienst mit BV Willi Vieböck 18 Uhr, Wels-Herz Jesu, Austauschtreffen im Pfarrheim für Wortgottesfeier-Leiter/innen mit BV Willi Vieböck 19.30 Uhr, Wels-Herz Jesu, Austauschtreffen und Weiterbildung für alle Lektor/innen und weiteren liturgischen Dienste im Pfarrheim mit Franz Kogler und BV Willi Vieböck Dienstag, 24. März 2020 8 Uhr, Wels-St. Stephan, Gottesdienst mit GV Severin Lederhilger 18 Uhr, Fachhochschule Wels, Diskussionsveranstaltung: „Optimierung des Menschen“ mit Bischof Manfred Scheuer, Manuel Selg, Univ.-Prof. Reneé Schröder, Univ.-Prof. Michael Fuchs 19 Uhr, Wels-Hl. Familie, kfbFrauenzeit mit BV Willi Vieböck Mittwoch, 25. März 2020 8 Uhr, Wels-Hl. Familie, Gottesdienst mit Bischofsvikar Willi Vieböck

9.30 Uhr, Seniorenheim Noitzmühle, Gottesdienst und Begegnung mit Bischof Manfred Scheuer Donnerstag, 26. März 2020 10.15 Uhr, Haus Neustadt, Gottesdienst mit GV Severin Lederhilger 15.30 Uhr, Klinikum Wels, Heilsames Singen im interreligiösen Andachtsraum 18 Uhr, Klinikum Wels, Ökumenischer Gottesdienst in der Kapelle unter der Leitung des Seeslsorgeteams Krankenhaus Wels, mit GV Lederhilger 19 Uhr, Wels-St. Josef, Begegnungsabend im Pfarrheim mit Firmlingen, Bischof Manfred Scheuer 19 Uhr, Wels, Carl-Blum-Straße 3, Vernetzungstreffen für Caritas-Fachausschüsse, BV Willi Vieböck 19.30 Uhr, Wels-St. Stephan, Vernetzungstreffen FA Finanzen, Direktor Reinhold Prinz Freitag, 27. März 2020 10.30 Uhr, Haus Laahen, Gottesdienst mit BV Willi Vieböck 15 Uhr, Freiraum Wels, Pop-upJugendzentrum mit BV Willi Vieböck 17 Uhr, Pollheimer Park, Dekanatskreuzweg mit Bischof Manfred Scheuer Samstag, 28. März 2020 9 Uhr, Besuch des Marktes am Zentralmarktgelände (Hamerlingstraße) mit Bischof Manfred Scheuer 9 Uhr, Marienkirche, Gottesdienst mit GV Severin Lederhilger 15.30 Uhr, öffentliche Sprechstunden mit den Visitatoren an verschiedenen Orten, Anmeldung bis Do., 26. März unter Tel. 07242 433 06 19 Uhr, Wels-St. Stephan, Abschlussgottesdienst und Agape

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