www.kircheinnot.at Nr. 7 · Oktober 2025
© Ismael Martínez Sánchez/ACN
KIRCHE IN NOT
Messfeier in Peru.
Liebe Freunde, die Kirche ist von Christus gesandt, allen Menschen das Evangelium zu bringen. Diese Sendung entspringt der Liebe Gottes, „der will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1 Tim 2,4). Mission bedeutet, Christus dorthin zu tragen, wo er noch nicht bekannt ist – oder vergessen wurde. Nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch das gelebte Zeugnis und tätige Nächstenliebe. Das Konzilsdokument Ad Gentes betont: Mission ist Aufgabe der ganzen Kirche. Jeder Getaufte ist gesandt – durch sein Gebet, seinen Dienst an den Armen und im mutigen Bekenntnis. Gleichzeitig mahnt das Konzil zur Achtung der Kulturen. Das Evangelium soll im Herzen der Völker Wurzeln schlagen, ohne deren Identität zu verletzen. Nur so wird es lebendig und glaubwürdig.
dort, wo die Eucharistie gefeiert wird, und Gläubigen, die selbst in Not leben. Sie wächst neue Hoffnung. schenken nicht nur materielle Unterstützung, sondern Hoffnung und geistlichen Doch in vielen Teilen der Welt feiern Pries- Beistand. So wird weltweite Glaubenster die Eucharistie unter schwierigsten gemeinschaft konkret erfahrbar. Bedingungen: ohne feste Kirchen, oft in Armut und Bedrängnis, manchmal sogar Vor 100 Jahren wurde Therese von Lisieux unter Lebensgefahr. Und dennoch bleiben heiliggesprochen. Obwohl sie ihr Ordenssie treu – für ihre Gemeinden, für Christus. leben ausschließlich im Karmel von Lisieux zugebracht hat, ist sie am 14. Dezember 1927 von Papst Pius XI. zur „Das Gebet, die Liebe zur Patronin der Mission ernannt worMission und die Nähe zur den. Sie zeigt uns, wie sehr das Eucharistie können jeden von Gebet, die Liebe zur Mission und die uns zu Missionaren machen.“ Nähe zur Eucharistie jeden von uns zu Missionaren machen können.
Vielfach wird uns von Besuchern aus Projektländern bestätigt, dass Mess-Stipendien für sie mehr als eine finanzielle Hilfe darstellen. Die Priester erleben diese auch als Zeichen der Verbundenheit, als konkreten Ausdruck von Nächstenliebe und Fürsorge. Häufig ermöglichen MessStipendien das Lebensnotwendige – und Im Zentrum allen missionarischen Wir- schenken ihnen Kraft, das eucharistische kens steht die Eucharistie, weil sie auch Leben aufrechtzuerhalten. dort „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ ist (vgl. Ecclesia de Indem Sie ein Mess-Stipendium geben, Eucharistia). In ihr wird das Opfer Christi wird das Erlösungsopfer Christi für Ihre pergegenwärtig – für das Heil der Welt. Überall sönlichen Anliegen gefeiert – von Priestern
Bleiben wir im Gebet und in konkreter Hilfe mit unseren Missionaren verbunden. Viele Priester leben von Ihrer Großherzigkeit. Mit Ihrem Mess-Stipendium schenken Sie Hoffnung in unserem Herrn Jesus Christus. Es grüßt Sie mit besten Segenswünschen Ihr
P. Anton Lässer CP Kirchlicher Assistent 1