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Echo der Liebe Nr. 5/2026 + Jahresbericht 2025

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Herz Jesu

KIRCHE IN NOT

Liebe Freunde,

Angebot der göttlichen Barmherzigkeit. Das Herz Jesu, das von der Lanze durchbohrt wurde, ist Symbol jener göttlichen Liebe, die in keiner Weise zerstört werden konnte – selbst nicht durch Tod und Sünde. Papst Franziskus ermutigt uns, das Herz Jesu nicht nur zu betrachten, sondern ihm mit tiefem Vertrauen zu begegnen.

www.kircheinnot.at Nr. 5 · Juni/Juli 2026

bleibt nah, wärmt, leidet mit, tröstet, vergibt, heilt und befriedet.

jedes Jahr beten wir am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu für alle unsere WohlPapst Franziskus zeigt uns am Ende seines täter und tragen Sie dankbar zur Quelle der Pontifikates, dass der Mensch vor allem für göttlichen Liebe. Papst Franziskus hat seine die Liebe geschaffen wurde und darin seine letzte Enzyklika „Dilexit nos“ – „Er hat uns Identität findet. „Er ist bis in seine tiefsten geliebt“ (vgl. 1 Joh 4,10) besonders dem Fasern hinein dazu geschaffen, zu lieben Heiligsten Herzen Jesu gewidmet. Sie lädt und geliebt zu werden.“ Er lädt dazu ein, uns ein, „mit Freude Wasser zu schöpfen aus Die vertrauende Begegnung führt in jene dass wir im Blick auf das Herz Jesu unser eiden Quellen des Heils“ (vgl. Jes 12,3) – aus Tiefe der Liebe, die eine innige Vereinigung genes Herz betrachten und uns fragen: dem durchbohrten Herzen Christi, „Habe ich ein geliebtes und liebendas die unerschöpfliche Quelle göttdes Herz?“ „Im Herzen Jesu offenbart licher Liebe ist. sich die ganze Tiefe der Wir sind zutiefst dankbar, dass wir in göttlichen Zuwendung zum dieser Dynamik der Liebe des HeiSie lässt uns verstehen, dass die Herz-Jesu-Verehrung keine bloße ligsten Herzens Jesu dienen und Menschen – bis ans Kreuz.“ Andacht ist, sondern ein tiefer AusIhre Liebesgabe bis an die Grenzen druck des Glaubens an die erlösende Liebe mit Jesus Christus und seiner erlösenden der Erde zu den Geschwistern im Glauben Gottes. Im Herzen Jesu offenbare sich die Liebe zum Menschen schenkt. Die Ver- tragen dürfen. Möge unser Herr Jesus Chrisganze Tiefe der göttlichen Zuwendung zum ehrung des Herzens Jesu ist deshalb zu- tus Sie dafür segnen und stets in der heiMenschen – eine Liebe, die bis ans Kreuz tiefst missionarisch. Wer sich von der ligen Liebe seines Herzens bergen. geht. Im Herzen Jesu verehren wir die un- Erlöserliebe berühren lässt, wird selbst endliche Liebe Christi, die in seiner Mensch- zum erlösenden Werkzeug des Friedens Ihr werdung und seinem Leiden bis zum und der Hoffnung. Inmitten dieser oft kalÄußersten gegangen ist. ten und fremd anmutenden Welt bleibt das Herz Jesu offen – bereit, jeden aufzunehIn einer Zeit geistlicher Verwirrung und weit- men, der sich ihm anvertraut. Die Liebe des reichender Entfremdung von Gott führt uns Herzens Jesu kennt keine Grenzen. Sie ist P. Anton Lässer CP die Herz-Jesu-Verehrung zum bleibenden zugleich menschlich und göttlich – sie Kirchlicher Assistent 1


EXERZITIEN

„PRIESTER brauchen den Herzmuskel eines Rambo“

Papua-Neuguinea: 25 Priester konnten geistliche Kraft tanken.

„Das Herz des Erlösers steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heiles“, heißt es in der Präfation des Herz-Jesu-Festes, das zugleich der „Weltgebetstag für die Heiligung der Priester“ ist. Viele Seminaristen, deren Ausbildung wir unterstützen, möchten heilige Priester werden. Damit diese Sehnsucht später im Alltag nicht verblasst, muss die Verbindung zu den „Quellen des Heiles“ gestärkt werden. Geistliche Exerzitien sind für Priester dabei eine wertvolle Hilfe. Ein Priester brauche „den Herzmuskel eines Rambo“, um die ganze Liebe und geistliche Kraft aufzubringen, die er für seine Berufung benötigt, sagte der spätere Kardinal Mauro Piacenza 2009 im „Priesterjahr“. Die Anforderungen, denen Priester oft unter schwierigsten Bedingungen ausgesetzt sind, können zu Erschöpfung und bisweilen auch zu echten Krisen führen. Besinnungstage ermöglichen es ihnen, sich im Gebet und in der Stille innerlich zu regenerieren, geistliche Begleitung zu finden und brüderliche Gemeinschaft mit anderen Priestern zu erleben.

an Exerzitien ermöglichen, so zum Beispiel in Pakistan, wo sie unter ständiger Anspannung leben. Jederzeit müssen sie mit Terror, Gewalt und falschen Anschuldigungen rechnen. In einem Land, in dem Christen verfolgt und diskriminiert werden, stehen die Priester oft allein vor immensen Herausforderungen, während die Gläubigen, die mehrheitlich der untersten Gesellschaftsschicht angehören und ihrer Misere hilflos ausgeliefert sind, von ihnen Hilfe in allen ihren Nöten erwarten. „Im Priesterseminar wurden wir geistig auf das Priestertum vorbereitet. Die wahre ‚Ausbildung‘ eines Priesters vollzieht sich Dank Ihrer Hilfe können wir Priestern in jedoch draußen“, sagt uns einer von vielen Ländern jedes Jahr die Teilnahme ihnen. Mit rund 130 Euro können Sie einem Priester in Pakistan eine Zeit geistlicher Einkehr schenken. Auch aus dem ostafrikanischen Ruanda hat uns eine Bitte erreicht. Während des Völkermords von 1994 wurden in der Diözese Gikongoro mehr als zehn Priester getötet, die anderen wurden zur Flucht gezwungen. Kirchen und kirchliche Einrichtungen wurden geplündert und zerstört. Das kirchliche Leben musste danach

Die erlebte Freude stärkt die Priester für den Alltag.

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Priester erleben einige Tage lang frohe Gemeinschaft.

„Singt dem Herrn ein neues Lied“ (Psalm 98,1). komplett wieder aufgebaut werden. Zunächst war es schwierig, junge Menschen für den Dienst an Gott zu gewinnen, denn die Jugendlichen waren zutiefst traumatisiert. Inzwischen sind wieder 54 Diözesanpriester dort tätig. Der Bischof bittet uns um 110 Euro pro Priester, um ihnen die Teilnahme an sechstägigen Exerzitien zu ermöglichen.

Bitte stehen Sie diesen und anderen Priestern zur Seite, damit sie durch Exerzitien mit neuer Freude „aus den Quellen des Heiles schöpfen“ können. So werden sie das, was sie vom Herrn empfangen, jeden Tag kraftvoll bezeugen. Helfen Sie ihnen, die Sehnsucht ihrer Jugend wiederzubeleben, heilige Priester zu werden!

Jede eingegangene Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT ermöglichen.


ÜBERLEBENSHILFE

WER erleichtert ihnen die schwere Arbeit? Die Klarissen in Libreville, der Hauptstadt von Gabun, sind kreativ: Wenn die uralte Knetmaschine, mit der sie in ihrer Hostienbäckerei den Teig anrühren, wieder einmal streikt, behelfen sie sich mit einem Farbmixer für Wandfarbe. Für andere Probleme gibt es leider keine so einfache Lösung. Daher hoffen sie auf Ihre Hilfe. Die 40 Jahre alten Backeisen des Klosters sind schwer, und mehr als die Hälfte der Schwestern leidet deswegen bereits an Schulter- und Rückenschmerzen. Einige können diese harte Arbeit nicht mehr verrichten. Zudem kommen die Hostien oft zerbrochen aus den Formen. So wird Mehl Konzentrierte Arbeit beim Ausstanzen.

Können die Klarissen mit Ihrer Hilfe rechnen?

verschwendet, das in dem afrikanischen Land kostbar ist. Das manuelle Zuschneiden ist ebenfalls schwierig und dauert stetig, während die Klarissen kaum mit der lange. Produktion nachkommen. Aber nicht alle Backmaschinen sind geeignet. Wegen der Das Kloster braucht dringend neue Geräte, häufigen Stromausfälle müssen die Hosdenn die Nachfrage nach Hostien steigt tienplatten schnell gebacken werden, damit der Backvorgang nicht unterbrochen wird. Zudem müssen die Geräte sparsam im Stromverbrauch sein, denn die Preise für die Hostien dürfen nicht zu hoch werden, damit die Pfarren sie sich leisten können. Die Schwestern müssen zugleich aber einen Teil ihres Lebensunterhaltes durch den Verkauf bestreiten.

Die Hostien dürfen nicht beschädigt sein.

Für eine effizientere Hostienbackmaschine werden noch 20.000 Euro gebraucht. Durch Ihren Beitrag können Sie den Ordensfrauen die schwere Arbeit erleichtern.

SOS aus dem Libanon Rund 20 Prozent der Einwohner des Libanon sind seit der Eskalation der Lage im Nahen Osten auf der Flucht. Die Kirche hat ihre Türen für alle geöffnet, die Zuflucht suchen, aber ihre Mittel sind begrenzt. KIRCHE IN NOT hat daher sofort umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht.

„Wir alle halten an der Hoffnung fest, dass das Kreuz, das wir tragen, zu einer Brücke zur Auferstehung wird, deren Zeitpunkt wir nicht kennen.“ Pfarrer Maroun Youssef Ghafari aus Alma Sha’b im stark von dem Krieg betroffenen Süden des Landes

Gemeinsames Gebet um den Frieden. Die geflüchteten Menschen müssen mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln versorgt werden. Auch Treibstoff für die Generatoren wird dringend benötigt, um die Stromversorgung zu gewährleisten. Die Kinder müssen zudem weiterhin in die Schule gehen können, damit es für sie eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft gibt. Außerdem brauchen die verzweifelten Menschen, die schon vorher durch die jahrelange Krise

zermürbt waren, auch seelischen Beistand. „Dieser Krieg bringt uns an unsere Grenzen und wirft uns auf null zurück. Die Kirche ist hier wirklich ein Fels in der Brandung“, sagt Marielle Boutros aus Beirut, die unsere Hilfsprojekte vor Ort koordiniert. Helfen Sie den Menschen im Libanon dabei, nicht unter der Last ihres Kreuzes zusammenzubrechen?

Jede eingegangene Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT ermöglichen.

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Sie beten jeden Tag für alle Wohltäter! Dank Ihrer Hilfe können 23 junge Herz-Jesu-Missionare aus verschiedenen zentralafrikanischen Ländern in Kamerun Theologie studieren, um Priester zu werden. Im Namen seiner Mitbrüder schreibt Bruder Guillaume an alle Wohltäter: „Ich möchte Ihnen unsere tiefe Dankbarkeit für alles zum Ausdruck bringen, was Sie im Verborgenen für uns tun. Ihr Beitrag zu unserer Ausbildung ist von entscheidender Bedeutung, denn dank dieser Großzügigkeit können wir in Yaoundé studieren. Dadurch bereiten wir uns darauf vor, dem Herrn zu dienen.

Not, Liebe und Dankbarkeit – Eure Briefe lange aufbewahrt hatten, um sich Spielzeug zu kaufen, zusammengetragen, um Ihre Aktion zu unterstützen. Sie haben 21 Euro zusammengelegt, und wir Eltern haben den Betrag auf 250 Euro aufgestockt. Wir versichern Ihnen, dass wir für Sie beten und Sie weiter unterstützen. Vielen Dank für Ihren Mut im Glauben. Eine Familie aus Frankreich

Gutes bewirken Gott segne Sie. Sie alle bewirken mit Ihrer Brief an einen Ordensbruder in Burkina Liebe etwas Gutes in dieser kostbaren Welt Wir sind eine französische Familie mit sechs und im Leben. Kindern. Ende Februar haben wir KIRCHE Eine Wohltäterin aus Australien IN NOT eine Spende geschickt, um die vom Terrorismus betroffenen Vertriebenen Würde, Sicherheit und Hoffnung durch Lebensmittelpakete zu unterstützen. Hier meine Spende in Solidarität mit verWir denken sehr oft an Ihr Land und an die folgten Christen und vertriebenen Familien Prüfungen, die Sie durchstehen müssen. – möge sie dazu beitragen, Würde, SicherUnsere Kinder im Alter von 8, 7 und 6 Jah- heit und Hoffnung wiederherzustellen. ren haben ihre Ersparnisse, die sie schon Ein Wohltäter aus den USA

Liebe Freunde ,

Manche von Ihnen leben in traditionell christlichen Ländern, die heute jedoch zunehmend säkularisiert sind. Man könnte sich fragen, wie das enden wird. Doch ich freue mich, berichten zu können, dass wir bei KIRCHE IN NOT erleben, wie viele junge Menschen in den Herkunftsländern unserer Spender wirklich interessiert daran sind, mehr über den Glauben zu erfahren. Sie wollen den Zeugnissen unserer Brüder und Schwestern der leidenden Kirche zuhören und werden davon berührt. Nun sind einige von ihnen Teil der Gemeinschaft unserer Wohltäter geworden und manche zu Freiwilligen, die helfen, unsere Mission zu verbreiten. Wenn Sie also einem von diesen jungen Wohltätern von KIRCHE IN NOT begegnen sollten: Ermutigen Sie ihn, treu seinen Glaubensweg weiterzugehen und sich den Wunsch zu bewahren, Solidarität mit jenen Christen zu zeigen, die den höchsten Preis dafür zahlen, dass sie es wagen, den Glauben am Leben zu erhalten.

IMPRESSUM:

BANKVERBINDUNG:

Echo der Liebe – Österreichische Post AG / Sponsoring Post Nr. 14Z039975 N Herausgeber: Kirche in Not – Als internationales katholisches Hilfswerk informieren wir über laufende und zukünftige Projekte.

IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600 BIC: GIBAATWWXXX lautend auf Kirche in Not Weimarer Straße 104/3 1190 Wien Tel.: 01/405 25 53 · Fax: 01/405 54 62 - 75 E-Mail: kin@kircheinnot.at

Besuchen Sie unsere Webseiten: www.kircheinnot.at – www.christenverfolgung.org – www.bibelstickeralbum.at www.messstipendien.info – www.onlinekapelle.at 4

Geschäftsführende Präsidentin

Ihnen, unseren Wohltätern, sind wir unendlich dankbar. Denn Sie unterstützen nicht nur die verfolgte und leidende Kirche durch Ihr Gebet und Ihre großzügigen Spenden, sondern legen zudem in einer sich rasch verändernden Welt, in der wir mit so vielen Herausforderungen konfrontiert sind, Zeugnis eines großen Gottvertrauens ab.

Jeder Morgen beginnt mit der Begegnung mit dem Herrn in der Eucharistiefeier. Wir tragen Ihre persönlichen Anliegen im Herzen und flehen den Herrn an, Ihnen jeden Tag Seine Gnade und Liebe zu schenken. Am Ende eines jeden Tages beten wir die Vesper, um dem Herrn für alles zu danken, was er für uns getan hat. Von ganzem Herzen danken wir Ihnen und bitten den Herrn, es Ihnen hundertfach zu vergelten.“

Unterstützung in Zeiten der Not In der Zeit des totalitären Regimes habe ich von KIRCHE IN NOT finanzielle Hilfe erhalten und weiß, wie gut eine solche Unterstützung in Zeiten der Not tut. Gleichzeitig empfinde ich tiefes Mitgefühl mit unseren bedrängten Brüdern und Schwestern, die so sehr zu leiden haben. Aus Liebe zu Gott möchte ich ihnen helfen, so gut ich nur kann. Eine Wohltäterin aus der Slowakei

Regina Lynch


KIRCHE IN NOT Weimarer Straße 104/3 1190 Wien Tel.: 01/405 25 53

www.kircheinnot.at

Liebe Freunde , seit seiner Gründung vor 79 Jahren war KIRCHE IN NOT immer auf private Spenden angewiesen, um die Versprechen erfüllen zu können, die wir unseren Projektpartnern geben. Wenn wir den Projektpartnern schreiben, dass wir ihnen helfen werden, haben wir meist noch gar nicht die Mittel dafür.

den Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2025 und berichten Ihnen, wie wir die Spenden verwendet haben.

Manch einer mag denken, dass dies zu riskant sei, und in der Tat wird unser Glaube an die Göttliche Vorsehung oft auf eine harte Probe gestellt, vor allem dann, wenn die Welt von politischen und finanziellen Krisen gekennzeichnet ist, die die Wohltäter verunsichern. Doch Gott ist gut und schickt uns Wohltäter, die die Nöte der leidenden und verfolgten Kirche verstehen und bereit sind, Opfer zu bringen. Ihnen möchten wir zutiefst danken und ihnen versichern, dass ihre Brüder und Schwestern im Glauben in mehr als 140 Ländern weltweit für sie beten.

Regina Lynch Geschäftsführende Präsidentin

Dank dieser Großzügigkeit konnten wir im Jahr 2025 5368 Projekte finanzieren. Im folgenden Bericht präsentieren wir Ihnen Zahlen zu

Hier kommt Ihre Hilfe an:

Tobias Pechmann Nationaldirektor

aller Seminaristen der Welt lebt, erhielten 8341 Seminaristen eine Ausbildungshilfe von KIRCHE IN NOT. In Asien waren es 2193, in Lateinamerika 1744 sowie in Europa 919, davon 660 allein in der Ukraine.

847 Projekte zugunsten von Katecheten und anderen engagierten Laien Damit Laien ihren Glauben vertiefen können, unterstützen wir katechetische Kurse und pastorale Programme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Um das kirchliche Leben dort aufrechtzuerhalten, wo es zu wenige Priester gibt, ist dabei die Ausbildung von Katecheten ein besonders wichtiges Anliegen.

92 Projekte für religiöse Literatur und Bibeln Gute Bücher und insbesondere die Heilige Schrift geben dem Glauben Nahrung. Mit Ihrer Hilfe konnten weltweit 520 816 Bücher verteilt werden.

737 Bauprojekte

Im Jahr 2025 konnten wir 5368 Projekte fördern: 1 887 721 Mess-Stipendien 2025 haben wir fast 1,9 Millionen Mess-Stipendien an 40 207 Priester weitergeleitet und damit rund jeden zehnten Priester der Welt unterstützt. Im Durchschnitt wurde alle 17 Sekunden irgendwo auf der Welt eine heilige Messe in den Anliegen unserer Wohltäter gefeiert. Für viele Priester ist diese Hilfe ein dringend benötigter Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt.

883 Projekte zugunsten von Ordensschwestern Rund 6200 Schwestern erhielten dank Ihnen eine Existenzhilfe. Wichtig war auch wieder die Förderung der Ausbildung der jungen Berufungen sowie von Weiterbildungen und geistlichen Exerzitien für Ordensfrauen. Die Anschaffung von Näh- oder Hostienbackmaschinen sowie von Fahrzeugen konnten wir ebenso unterstützen wie die Durchführung notwendiger Baumaßnahmen an Klöstern.

Ausbildungshilfen für 13 368 Seminaristen 2025 lag die Zahl der unterstützten Seminaristen um mehr als ein Drittel höher als im Vorjahr. Somit haben wir die Ausbildung jedes achten angehenden Priesters weltweit gefördert. In Afrika, wo rund ein Drittel

Auch 2025 förderten wir wieder den Bau und die Renovierung von Kirchen und Kapellen sowie von Klöstern, Seminaren, Pfarrhäusern und Pastoralzentren. Bauhilfen machten mit 25,1 Prozent den höchsten Anteil an unserer Gesamthilfe aus, da die Kosten höher liegen als bei anderen Projekten.

845 Transportmittel Für die Seelsorge in weitläufigen und abgelegenen Gebieten unterstützten wir die Anschaffung von 490 Autos, 339 Motorrädern, fünf Fahrrädern, zwei Bussen, einem Lkw und acht Booten.

Aktuelle Zahlen: • Büros in 23 Ländern • 363 176 Spender weltweit • 145.811.625 € Spenden und Erbschaften • Projektpartner in 141 Ländern • 5368 weltweit geförderte Projekte • 78,7 % der Spenden werden missionsbezogenen Aufwendungen zugewiesen


Arten unserer Hilfe

Projektausgaben pro Region

25,1 % 17,5 % 15,0 % 12,1 % 10,8 % 10,8 % 5,9 % 2,8 %

34,5 %

Bauhilfe Mess-Stipendien Ausbildung Priester und Ordensleute Glaubensbildung für Laien Nothilfe Motorisierung Existenzhilfe für Ordensschwestern Religiöse Literatur, Publikationen und Medien

Afrika

19,0 %

Asien und Ozeanien

17,1 %

Naher Osten

16,4 %

Lateinamerika

12,8 % 0,2 %

Europa Andere

Die Einnahmen aus Spenden und Erbschaften betrugen 2025 145,8 Mio. Euro. Damit und mit 2,0 Mio. Euro an Reserven aus Vorjahren finanzierten wir Aktivitäten in Höhe von 147,8 Mio. Euro.

verkündigung und der Interessenvertretung für verfolgte Christen. Die notwendigen Aufwendungen für Verwaltung lagen bei 8,5 Prozent der Gesamtausgaben, die für Werbung bei 12,8 Prozent.

78,7 Prozent dieser Mittel flossen in missionsbezogene Aufwendungen. Davon gingen 83,4 Prozent in konkrete Projektarbeiten, sodass wir weltweit 5368 Projekte fördern konnten (6860 Hilfsgesuche haben uns erreicht); die weiteren 16,6 Prozent dienten der Information, Glaubens-

Die Erbschaften machten auch 2025 einen wesentlichen Teil der Unterstützung für die leidende Kirche aus (31,3 Mio. Euro) – mit unseren Brüdern und Schwestern in Not gedenken wir dankbar auch unserer verstorbenen Wohltäter.

Missionsbezogene Aufwendungen

147,8 Mio. € 116,3 Mio. €

.€ % io 5 M 8, 2,6 1

Gesamtaufwendungen

12,8 % 18,9 Mio. €

Projektarbeit 16,6 % 19,3 Mio. €

Verwaltung Wohltäterbetreuung und Spendenwerbung

78,7 % 116,3 Mio. €

Missionsbezogene Aufwendungen

83,4 % 97,0 Mio. €

Information, Glaubensverkündigung, Interessenvertretung für die verfolgte und leidende Kirche

Weitere Aktivitäten, die nicht aus Spenden finanziert wurden, wie der Verkauf religiöser Bücher und Artikel, führten zu Einnahmen in Höhe von 4,5 Mio. Euro.

© Ismael Martínez Sánchez / ACN

In Ihrem Namen konnten wir 5368-mal „Ja“ sagen! Ihre großzügige Hilfe hat es der Kirche in 141 Ländern auch 2025 ermöglicht, ein Leuchtturm der Hoffnung zu sein. 145,8 Millionen Euro haben Sie uns anvertraut, sodass wir in Ihrem Namen 5368mal helfen konnten, wenn uns inständige Bitten ans Herz gelegt wurden. Afrika erhielt mit 34,5 Prozent wieder die meiste Unterstützung, denn einerseits steigt dort die Zahl der Gläubigen und der Berufungen stark an, andererseits leidet die Kirche in immer mehr Ländern unter islamistischem Terror. In den besonders schwer betroffenen Ländern Burkina Faso, Niger und Mali konnten wir unsere Hilfe um 30 Prozent erhöhen. Die Hilfe für die Kirche in Nigeria stieg sogar um 47 Prozent. Unsere Hilfe für die Kirche in Asien, wo Christen in den meisten Ländern in der Minderheit sind und oft diskriminiert oder sogar verfolgt werden, betrug 19 Prozent (inklusive 0,9 Prozent für Ozeanien). Indien, wo die Lage der Christen immer schwieriger wird, war 2025 sogar das Land, das weltweit die meiste Hilfe von uns erhalten hat.

Der Libanon, Syrien und der Irak waren 2025 unter den zehn weltweit am stärksten unterstützten Ländern. Insgesamt lag unsere Hilfe für den Nahen Osten bei 17,1 Prozent unseres Gesamtbudgets. Von unseren Nothilfen waren angesichts der Eskalationen der bewaffneten Konflikte sogar mehr als 80 Prozent für den Nahen Osten bestimmt. In Lateinamerika machen kirchenfeindliche Regime, Landflucht, Massenmigration und der vielerorts herrschende Priestermangel der Kirche das Leben schwer. Der Anteil unserer Hilfe lag hier bei 16,4 Prozent. In Gebieten, die von Terror und Krieg betroffen sind, steht die Kirche zunehmend vor der Notwendigkeit, traumatisierte Menschen zu begleiten. Daher unterstützen wir verstärkt Weiterbildungskurse für Priester und Ordensleute. Ohne Sie wäre das alles nicht möglich. Viele Tausend Priester, Ordensfrauen und Laien, die auch 2025 dank Ihrer Hilfe ihren wertvollen Dienst fortsetzen konnten, beten für Sie!

Alle aufgeführten Finanzzahlen sind durch die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC (PricewaterhouseCoopers) testiert. Den detaillierten Aktivitätsbericht können Sie einsehen unter: www.kircheinnot.at.


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Echo der Liebe Nr. 5/2026 + Jahresbericht 2025 by Kirche in Not - Hilfe für verfolgte und bedrängte Christen - Issuu