www.kircheinnot.at Nr. 5 · Juni/Juli 2025
KIRCHE IN NOT
Papst Leo XIV. rief am Sonntag nach seiner Wahl bei seinem ersten Regina-Caeli-Gebet zum Frieden auf. KIRCHE IN NOT war auf dem Petersplatz dabei.
Liebe Freunde, gerne möchte ich Sie heute an unserer tiefen Dankbarkeit und großen Freude teilhaben lassen, die viele von uns angesichts des Wirkens der göttlichen Vorsehung sowohl bei der Wahl des neuen Nachfolgers im Petrusamt, Papst Leo XIV. als auch bei unserer Jubiläumswallfahrt nach Rom verspürt haben. Vor etwa einem Jahr hatten wir mit der Planung und den Vorbereitungen der Wallfahrt begonnen. Ein detailliertes Programm mit einer Privataudienz bei Papst Franziskus, einer Prozession durch die vatikanischen Gärten und vielem anderen mehr war für die über 1000 Pilger ausgearbeitet worden. Die Krankheit und der Tod von Papst Franziskus sowie das anschließende Konklave zwangen uns jedoch mehrfach dazu, die Planungen zu revidieren und kurzfristig neue Lösungen zu finden. Das Organisationsteam, das direkt davon betroffen war, konnte sich gut auf das einlassen, was der Volksmund formuliert: „Der Mensch denkt und Gott lenkt!“
es die Vorkommnisse taten, denen wir uns stets neu anpassen mussten. Die Jubiläumswallfahrt begann für viele von uns mit der Teilnahme an der besonderen heiligen „Missa pro Eligendo Romano Pontifice“, mit der die Kardinäle das Konklave beginnen. Und sie endete mit dem ersten Regina Caeli des neuen Papstes Leo XIV. und sei-
Die schönen Erfahrungen in Rom erleichtern die Überleitung zum Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, an dem wir bei KIRCHE IN NOT in besonderer Weise für Sie, unsere Wohltäter, Ihre Familien und Anliegen beten und Sie der liebenden Fürsorge des Herzens Jesu und damit Gottes anvertrauen. Wir haben das große Privileg, Ihre Gebete und Gaben als Ausdruck der Liebe Gottes an diejenigen weiter„Beugt euch also in Demut zureichen, die sie am dringendsten unter die mächtige Hand benötigen. Dies ist uns Freude, Ehre Gottes, damit er euch erhöht, und Auftrag zugleich. Danke für Ihre wenn die Zeit gekommen ist.“ Großherzigkeit!
nem Segen. Wir durften historische Tage betend und singend, in gespannter Erwartung und schließlich mit großer Dankbarkeit vor Ort miterleben. Alles hatte sich wunderbar gefügt. Es schien, als wollte Gott uns zeigen und in Erinnerung rufen: „Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist! Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch!“ (1 Petr 5,6–7). Erfüllt von der Freude über die empfangenen Jubiläumsgnaden, das so bereichernde Miteinander an heiliger Stätte und den neuen Nachfolger Schon bald zeigte sich, dass niemand diese Petri, Papst Leo XIV., machten wir uns auf Wallfahrt besser hätte planen können als die Heimreise.
Vor dem Hintergrund unserer Romwallfahrt möchte ich Sie mit einem Wort der Botschafterin des Heiligsten Herzens Jesu, Margarethe Maria Alacoque, zu großem Vertrauen in die liebende Vorsehung Gottes ermutigen: „Beunruhigen Sie sich nicht, sondern haben Sie großes Vertrauen in die barmherzige Güte des Heilands.“ Mit besten Segenswünschen
P. Anton Lässer CP Kirchlicher Assistent 1