gestern fragte mich ein junger Mann aus Frankreich: „Pater, was kann ich tun, damit ich angesichts der Entwicklungen in der Gesellschaft und in vielen Ländern nicht die Hoffnung verliere?“
Als wir dies weiter erörterten, wurde uns schnell bewusst, dass unser Hoffen und die christliche Freude weniger in innerweltlichen Entwicklungen als vielmehr im gläubigen Vertrauen auf das Gottesreich gründen müssen. Echte Hoffnung kann nur aus einem Bewusstsein erwachsen, dass Leid, Not und selbst der Tod – die wir weder verdrängen noch bagatellisieren können – nicht „das letzte Wort“ haben, also nicht bleiben werden.
Zum einen ist darin ausgesagt, dass alles Defizitäre und Böse im Leiden und Sterben Jesu sein Ende findet – also wirklich „geheilt“ ist. Somit wird es auch für uns überwindbar.
Zum anderen verweist die Tatsache, dass wir durch seine Wunden geheilt werden, auf eine spezifische Ausprägung christlicher Hoffnung: nämlich, dass Leid und Tod nicht zerstörerisch sinn- und wertlos
Die Geschichte zeigt uns, dass wir zu allen Zeiten mit Kummer, Gewalt, Schmerz und auch mit dem Sterben konfrontiert waren und sein werden. Allerdings erwachsen uns in zweifacher Weise Gründe für Hoffnung und Zuversicht aus dem, was der Prophet Jesaja schaut und was der heilige Petrus nach der Auferstehung Jesu wortgleich bestätigt: „Durch seine Wunden seid ihr geheilt“ (1 Petr 2,24).
wir leiden müssen, Sinn und Wert erlangen, und unsere Wunden würden bis in den tiefsten Grund der Seele hinein heilen.
Aus solchem Glauben erwachsen zu allen Zeiten immer neu jene Zuversicht, Freiheit und Kraft, die Sünde, Tod und Teufel entmachten. Wir werden dadurch befähigt, das Gute ins Werk zu setzen, das die Liebe Gottes gegenwärtig macht und sie zu den Menschen trägt.
„Leid und Sterben werden im Gekreuzigten in ihrem tiefsten Grund ins Gute gekehrt und erlöst.“
bleiben. Wie bei Jesus selbst können sie vielmehr zum höchsten Ausdruck der Liebe werden: Hier werden sie zu seiner liebenden Selbsthingabe für das „geliebte Du“. Leid und Sterben werden hier in ihrem tiefsten Grund ins Gute gekehrt und damit umfassend erlöst.
Wir persönlich sind dadurch gerufen, die Leiderfahrungen unseres Lebens, also unsere „Wunden“ und sogar das eigene Sterben in und mit den Wunden Jesu dem ewigen Vater als Sühne und für die Erlösung der Welt anzubieten, wie Jesus Christus selbst es getan hat. So würde alles, was
Unverdient darf ich hier bei KIRCHE IN NOT viele Menschen kennenlernen, die aus dieser Hoffnung leben. Menschen, die mit ihrem Sein und Wirken deutlich werden lassen, was der Römerbrief so schön ausdrückt: „Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist“ (Röm 5,5).
In diesem Sinne grüße ich Sie mit besten Segenswünschen
Ihr
P. Anton Lässer CP Kirchlicher Assistent
Mit JESUS zu einem freieren Leben
Immer wieder sind es im Evangelium Frauen, die sich Jesus mit der Kühnheit eines großen Glaubens nähern und Ihn um Hilfe bitten. Die blutflüssige Frau glaubte sogar fest daran, dass die bloße Berührung Seines Gewandes sie heilen werde. Und so geschah es.
Angst vor Gewalt: für pakistanische Mädchen leider Alltag.
„Die tiefen Narben, die dadurch in den Seelen entstehen, setzen sich generationenlang fort.“
Pfarrer Bernard
Auch heute suchen Frauen Hilfe und Schutz bei Jesus, z.B. in Pakistan, wo Christinnen doppelt diskriminiert sind: als Frauen und um ihres Glaubens willen. Christen stehen dort ohnehin ganz unten in der Gesellschaft und sind ständigem Druck ausgesetzt, zum Islam überzutreten. Christliche Frauen sind dazu noch Freiwild für sexuelle Übergriffe, Entführungen und erzwungene Eheschließungen. Dabei werden sie oft erpresst mit der Androhung einer Anzeige wegen angeblicher Blasphemie gegen den Koran oder den Propheten Mohammed, worauf ihnen eine jahrelange Haftstrafe oder sogar die Todesstrafe droht. Die pakistanischen Bischöfe beklagen, dass solche Fälle zunehmen.
„Die tiefen Narben, die dadurch in den Seelen entstehen, setzen sich generationenlang fort“, weiß Pfarrer Bernard Emmanuel von der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der pakistanischen Bischofskonferenz. Frauen werden gezielt ausgebildet, um junge Mädchen vor so einem Schicksal zu bewahren –unter anderem durch Sensibilisierung und Aufklärung über das Internet. Auch verschiedene Veranstaltungen und Initiativen sind geplant.
Mit 20.000 Euro möchten wir daher die Kirche in Pakistan in ihrem Kampf gegen die Zwangsverheiratung und Zwangskonversion von jungen – nicht selten erst 12-jährigen – Mädchen unterstützen.
Außerdem starten die Kapuziner in Lahore ein Programm für 120 junge Christinnen.
Sie sollen ihre von Gott gegebene Würde als Frau erkennen, ihren Glauben vertiefen und lernen, auf provokante Fragen über das Christentum kompetent zu antworten, denn die meisten sind in prekären Arbeitsverhältnissen als Hausangestellte, Putzhilfen und Fabrikarbeiterinnen tätig und werden von ihren Arbeitgebern und Kollegen massiv unter Druck gesetzt.
Der sechsmonatige Kurs beinhaltet auch Workshops mit Psychologen, bei denen Probleme wie Angst und Traumata behandelt werden. Ein weiteres Ziel besteht darin, das Selbstbewusstsein der jungen Frauen zu stärken, damit sie befähigt werden, sich zu schützen und mit sexueller Belästigung und der alltäglichen Aufforderung, zum Islam zu konvertieren, umzugehen. Zudem werden sie über ihre Rechte aufgeklärt und können sich weiterbilden, sodass sie die Chance bekommen, sich beruflich zu verbessern. Gebet und Besinnung tragen zur inneren Heilung bei und verhelfen den Frauen zu einem gelingenden Lebens- und Glaubensweg.
13.800 Euro werden insgesamt dafür benötigt. Mit 115 Euro ermöglichen Sie es einer jungen Frau, sich bewusster für Jesus zu entscheiden und mit Seiner Hilfe ein heileres, freieres und glücklicheres Leben zu führen.
Die Kirche hilft den Mädchen, selbstbestimmt zu leben.
Kinder, die im Krieg aufgewachsen sind, bei ihrer Erstkommunion.
HILFE für den Wiederaufbau der Seelen
Seit 15 Jahren ist das Leben für die Menschen – und besonders für die Christen –in Syrien ein Kreuzweg. Viele haben das Land verlassen. Dennoch lebt das Christentum weiter, auch dank Ihrer Hilfe.
Azza Al-Bittar (42) lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Homs, wo der Bürgerkrieg 2011 begann. Sie sagt: „Mein Glaube entstand und wuchs in einem verwundeten Land. Ich habe den Bürgerkrieg mit all seiner Angst, seinen Verlusten und seiner Instabilität durchlebt. Dann verschloss die Pandemie Türen und warf große Fragen über Leben und Tod auf. Als hätten wir nicht schon genug Schmerz erlebt, erschütterte 2023 das Erdbeben den Boden unter unseren Füßen.“ Dennoch sagt sie: „Ich habe auch Befreiung und Auferste-
hung erlebt. Gott hat sich selbst in den dunkelsten Momenten offenbart. Meinen Schmerz brachte ich jeden Tag zu Gott und wiederholte in meinem Inneren das Psalmwort: ‚Wirf deine Sorge auf den Herrn, Er wird dich erhalten!‘“
Für Azza war der Glaube nie nur eine Idee oder eine bloße Tradition: „Er ist für mich eine lebendige Beziehung, die in der Bedrängnis geprüft wurde. Oft fragte ich Gott: Warum all das? Jedes Mal hörte ich in der Tiefe meines Herzens das Echo Seines Wortes: ‚In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt‘.“
Obwohl sie selbst oft müde und erschöpft ist, begleitet Azza Jugendliche, engagiert sich in der Katechese und setzt sich für behinderte Kinder ein. „Der Krieg lehrt die Menschen Spaltung, aber Christus lehrt uns, zu lieben. Ich habe mich dafür entschieden, auch dann an meinem inneren Frieden festzuhalten, wenn es schwer war“, sagt sie mit Überzeugung.
Durch ihre Erfahrung hat sie etwas Wichtiges gelernt: „Christliche Freude ist nicht die Abwesenheit von Leid, sondern sie ist die Gegenwart Gottes inmitten des Leids. Der Glaube an Gott verändert nicht immer die Umstände, sondern er verändert den Menschen. Diese Hoffnung auf Christus kann uns durch Krieg, Krankheit, Erdbe-
ben und Angst tragen, und zwar mit innerem Frieden, stiller Freude und unerschütterlichem Vertrauen darauf, dass Gott immer noch im Nahen Osten und in jedem Herzen, das an Ihn glaubt, wirkt.“
Die Jesuiten in Homs, denen Azza ihren tiefen Glauben und ihre innere Heilung verdankt, sind dabei, ein Zentrum zu errichten, das in der so schwer durch den Krieg verwundeten Stadt ein Ort der inneren Erneuerung, der Versöhnung und des Friedens werden soll. Wer dorthin kommt, soll mitsamt seinem Herzen, seinem Geist und seinem Verstand neue Zuversicht finden. Es soll als Ort der Hoffnung ein Gegengewicht schaffen zu der Verzweiflung vieler Menschen und der tiefen Spaltung der Gesellschaft.
450.000 Euro werden gebraucht, um dieses Zentrum fertigzustellen. Bitte helfen Sie mit beim Wiederaufbau des Lebens und der Seelen. Jeder Euro zählt!
Sie malen die Frohe Botschaft.
„Jesus, ich vertraue Dir!“
Krankenhäuser für die SEELEN
„Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lk 23,43),
das versprach Jesus dem reumütigen Schächer, der gemeinsam mit Ihm gekreuzigt wurde. Heute sind es oft die Gefängnisseelsorger, die Wunder der Umkehr bezeugen, die sich in ehemaligen Verbrechern vollziehen, wenn sie Jesus begegnen.
Als ein „besonderes Krankenhaus für die Seelen“ bezeichnete ein Priester, der lange Jahre Strafgefangene betreute, einmal die Haftanstalten. Viele der Häftlinge sind seelisch, psychisch und moralisch gebrochen und wissen nicht, wie sie sich aus dem Teufelskreis befreien sollen, in den sie sich verstrickt haben. Die Priester brauchen daher viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um das Vertrauen der Häftlinge zu gewinnen.
Spürbare Taten der Nächstenliebe bringen oft auch diejenigen zum Nachdenken, die zunächst mit dem Glauben nichts zu tun haben wollten. „Wieso tut dieser Priester das für uns?“, fragen sie
sich, wenn sich die Gefängnisseelsorger dafür einsetzen, dass die Gefangenen menschlicher behandelt werden. Denn die Haftbedingungen sind in vielen Ländern miserabel, die Zellen sind winzig und überfüllt und es wimmelt von Ungeziefer. Manche Häftlinge sterben, weil sie nicht medizinisch versorgt werden, und auch Folterungen sind keine Ausnahme. Dass sich jemand für ihr Wohl einsetzt, vermittelt den Strafgefangenen eine erste Ahnung davon, dass sie geliebt werden und eine Würde haben. Viele beginnen daraufhin, dem Priester Fragen zu stellen und ihm ihre Lebensgeschichte anzuvertrauen.
Der wichtigste Schritt besteht darin, dass die Häftlinge sich aufrichtig zu ihrer Schuld bekennen, ihre Taten bereuen und sich fest vornehmen, ihr Leben zu ändern. Wenn sie sich der Göttlichen Barmherzigkeit öffnen, beginnt für viele ein Weg zu innerer Heilung und zu einem neuen Leben.
Begleitung und Unterstützung brauchen aber auch die Familien der Strafgefange-
nen, die durch die Inhaftierung ihres Angehörigen, der oft der einzige Ernährer war, materiell, sozial und seelisch in große Not geraten. Auch für sie sind die Gefängnisseelsorger da.
Dank Ihrer Hilfe können wir die Gefängnispastoral in verschiedenen Ländern unterstützen. In Ägypten beispielsweise befinden sich die Gefängnisse weit außerhalb der Wohngebiete in der Wüste. Ohne ein Fahrzeug wäre der Dienst der Gefängnisseelsorger daher unmöglich.
So möchten wir in der Diözese Al Qusia mit 10.000 Euro die Beschaffung eines Autos unterstützen.
Immer wieder werden wir auch um Hilfe für die Ausbildung der Gefängnisseelsorger sowie um Bibeln und religiöse Bücher gebeten, damit die Häftlinge Jesus besser kennenlernen können.
Möchten Sie dazu beitragen, dass Gottes Barmherzigkeit in ehemaligen Verbrechern Wunder der Umkehr wirken kann?
Demokratische Republik Kongo: jugendliche Straftäter.
Eine heilige Messe in einem Gefängnis in Ecuador.
„Aus Opfern werden Zeugen der HOFFNUNG“
Stand in der ersten Zeit des Krieges in der Ukraine die unmittelbare materielle Hilfe für geflüchtete Familien im Vordergrund, steigt inzwischen vor allem der Bedarf an psychologischer und seelsorglicher Hilfe. Die Priester sind oft die erste und einzige Anlaufstelle.
Iryna aus Konotop war getauft, war aber nicht gläubig gewesen. Sie berichtet: „Als Panikattacken mir buchstäblich die letzten Kräfte raubten, fand ich Trost in der Kirche. Im Februar 2022 war Angst in mein Leben getreten. Da waren feindliche Panzer in der Nachbarstraße, Beschuss, ein kalter Keller, in dem wir uns mit den Kindern versteckten. Damals betete ich zum ersten Mal aufrichtig.“ Bald darauf wurde bei ihr Krebs diagnostiziert: „Ich bat Gott nur um eines: mir dabei zu helfen, meine Kinder zu beschützen. Und dann schlug eine Rakete in der Nähe unseres Hauses ein, und wir wurden auf wundersame Weise gerettet, obwohl die Wohnung zerstört wurde.“ Die Gespräche mit dem Pfarrer wurden für sie zum „rettenden Strohhalm“: „Ich fand den Glauben an die Menschen und an das Leben wieder. Ich begann, an die Erlösung zu glauben. Ich fühlte mich wie ein Kind, das vom Allmächtigen geliebt wird. Mit Glauben gehe ich nun zur Kirche und zur heiligen Kommunion und danke Gott für jeden Tag.“
Pfarrer Oleksandr Ryepin betreut Menschen, die seelisch zutiefst verwundet sind. Er weiß: „Zu Beginn dominieren Schock, Verschlossenheit, ein Gefühl der
Leere und die Frage ‚Warum?‘. Viele Menschen beten dann ohne Worte, manchmal sind sie gar nicht in der Lage zu beten. Mit der Zeit öffnet sich das Herz allmählich. Der Schmerz verwandelt sich. Die Tränen sind nicht mehr Ausdruck der Verzweiflung, sondern werden zu Gebeten. Am bewegendsten ist, dass viele Menschen nach einiger Zeit trotz ihrer eigenen Verletzungen beginnen, sich für das Leiden anderer zu interessieren. Aus Opfern werden Zeugen der Hoffnung –
Menschen, die mitfühlen, unterstützen und für andere beten können. Diese Veränderung vollzieht sich nicht schnell und ist nicht einfach, aber sie zeigt, dass es möglich ist, selbst aus den Erfahrungen von Krieg, Tod und Trauma Leben und Licht hervorzubringen.“
Um traumatisierte Menschen zu betreuen, sind oft Fachkenntnisse notwendig, die über die normale seelsorgliche Erfahrung der Priester hinausgehen. Deshalb unterstützt KIRCHE IN NOT spezielle psychologische Weiterbildungen, die Seelsorger dazu befähigen, sowohl seelisch schwer verletzten Personen effektiv zu helfen als auch Sorge für die eigene psychische Gesundheit zu tragen.
Wir möchten beispielsweise in Donezk mit 30.000 Euro 25 Priestern eine dreijährige Ausbildung ermöglichen, von der tausende Menschen direkt oder indirekt profitieren werden. Auch an anderen Orten unterstützen wir die Seelsorge für traumatisierte Menschen, damit auch sie – wie Iryna – zu „Zeugen der Hoffnung“ werden können.
Fast jede Familie in der Ukraine trauert um einen lieben Menschen.
Trauer, Verzweiflung und Angst: Viele Menschen brauchen Hilfe.
Ihre Stimme zählt: Unterschreiben Sie unsere Petition für die Religionsfreiheit!
Shagufta Kausar aus Pakistan war wegen ihres Glaubens jahrelang im Gefängnis.
Letzten Oktober hat KIRCHE IN NOT bei der Vorstellung des Berichts „Religionsfreiheit in der Welt“ zugleich eine internationale Petition für die Verteidigung der Religionsfreiheit gestartet, die an die Vereinten Nationen, den Europarat und demokratische Staats- und Regierungschefs der Welt gerichtet ist. Angesichts der dramatischen Situation, die unser Bericht dokumentiert, sehen wir uns verpflichtet, nicht nur zu informieren, sondern auch zu handeln. Die Religionsfreiheit, die in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert ist, schützt die Würde jedes Menschen und steht im Mittelpunkt der Soziallehre und der pastoralen Mission der Kirche. Dank des Einsatzes vieler Menschen wurden weltweit bereits Zehntausende von Unterschriften gesammelt. Bis zum Ende der Kampagne im November 2026 müssen es jedoch noch viel mehr werden, damit unser Appell wirklich Gehör findet.
Die Petition, die in sechs Sprachen verfügbar ist, gibt denen eine Stimme, die sich nicht frei äußern können, und steht verfolgten Christen und Menschen aller Glaubensrichtungen zur Seite. Aus einer einfachen Geste kann ein kraftvoller Akt der Solidarität werden – aus Anteilnahme werden Taten, aus Hoffnung Veränderung. Unterschreiben Sie unsere Petition: https://acninternational.org/de/petition/
Not, Liebe und Dankbarkeit – Eure Briefe
Gebet
Immer wenn ich Ihre Nachrichten erhalte, erschüttert es mich, über die viele Not in der Welt zu lesen. Ich würde dieses grausame Leid, das von solch gefühllosen Menschen verursacht wird, sehr gerne beseitigen können und bete für alle verfolgten Brüder und Schwestern und für diejenigen, die ihnen zur Seite stehen, ihnen helfen und Zuneigung geben. Möge der Herr Sie in Ihrer Mission stärken. Ich bete für Ihr Werk. Ihre Gebete spenden mir Trost.
Eine Wohltäterin aus Portugal
Einsatz für KIRCHE IN NOT Nachdem ich einen Vortrag über die Notlage der Christen im Nahen Osten gehört hatte, entschloss ich mich, Pfarrenvertreter und Spendensammler für KIRCHE IN NOT zu werden. Dieses alte christliche Kernland, in dem unser Glaube einst aufblühte, war
IMPRESSUM:
zu einem Ort geworden, an dem Christen in Angst vor Verfolgung lebten. KIRCHE IN NOT schien die einzige Organisation zu sein, die sich gezielt und praktisch um dieses Anliegen kümmerte. Wir halten die Pfarre und andere Gemeinden vor Ort über die Arbeit von KIRCHE IN NOT auf dem Laufenden. Unsere Botschaft lautet dabei immer: Alle Christen sind wichtig, und jede Hilfe zählt!
Eine Wohltäterin aus England
Am Leben beteiligt
Ihr „Echo der Liebe“ gefällt mir sehr. Ich freue mich, es zu erhalten und lese es gerne! Man fühlt sich dabei intensiver am Leben so vieler leidender Brüder und Schwestern beteiligt und hat die Möglichkeit, mehr für sie in ihren Leiden zu beten! Gott segne Ihre Arbeit! Ich bin stolz darauf, dabei zu sein!
Eine Wohltäterin aus Brasilien
Echo der Liebe – Österreichische Post AG / Sponsoring Post Nr. 14Z039975 N Herausgeber: Kirche in Not – Als internationales katholisches Hilfswerk informieren wir über laufende und zukünftige Projekte.
die Religionsfreiheit ist das Herzstück der Menschenwürde. Wo dieses Grundrecht geachtet wird, können Frieden, Gerechtigkeit und soziale Harmonie gedeihen; wo es verweigert wird, wird der menschliche Geist geschwächt und werden Gemeinschaften tief verletzt. Die Verteidigung der Religionsfreiheit ist daher nicht nur einfach eine rechtliche oder politische Aufgabe, sondern eine moralische Verantwortung, die uns alle angeht.
Als Christen, die der Lehre der Kirche treu sind, sind wir aufgerufen, dieses Recht für jeden Menschen ohne Unterschied zu verteidigen. Als Papst Leo XIV. uns im vergangenen Oktober in Audienz empfing, erinnerte er uns daran, dass „Religionsfreiheit nicht nur ein gesetzliches Recht oder ein von Regierungen gewährtes Privileg“, sondern eine „grundlegende Bedingung“ und „in der Würde des Menschen verwurzelt“ ist. Heute leben zwei Drittel der Menschheit in Ländern, in denen dieses Grundrecht verletzt wird. Inspiriert vom Aufruf des Heiligen Vaters lade ich Sie herzlich ein, unsere weltweite Petition zur Unterstützung von Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu unterzeichnen, in dem die Religionsfreiheit verankert ist, wie in dem Artikel neben dieser Kolumne erläutert wird. Ihre Stimme und Ihre Gebete können dazu beitragen, dass diejenigen, die aufgrund ihres Glaubens leiden, nicht ungehört bleiben.
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