www.kircheinnot.at Nr. 2 · Februar/März 2025
©Alamy
KIRCHE IN NOT
Liebe Freunde,
Predigt: „Ich denke an euch, gottgeweihte Schwestern und Brüder, und an das Geschenk, das ihr seid.“ Auf Hanna und Simeon im Tempel verweisend fuhr er fort: „Es tut uns gut, auf diese beiden älteren Menschen zu blicken, die geduldig warten, wachsam im Geist und beharrlich im Gebet. Ihr Herz ist wach geblieben, wie eine stets brennende Fackel. Sie sind im
Herrn wachhalten, werden sie fähig, ihn in der Neuheit seines Kommens aufzunehmen.“
fortgeschrittenen Alter, besitzen aber ein junges Herz; sie werden von den Tagen nicht aufgezehrt, denn ihre Augen bleiben erwartungsvoll auf Gott gerichtet (vgl. Ps 145,15). … Auf ihrem Lebensweg haben sie Schwierigkeiten und Enttäuschungen erlebt, aber sie haben nicht der Niedergeschlagenheit nachgegeben: Sie haben die Hoffnung nicht ‚in den Ruhestand geschickt‘. Und so erkennen sie bei der Betrachtung des Kindes, dass die Zeit erfüllt ist, dass sich die Prophetie bewahrheitet Der 2. Februar ist in der katholischen Kir- hat, dass derjenige gekommen ist, den sie che auch der Tag des geweihten Lebens. gesucht und ersehnt haben, der Messias Papst Franziskus sagte dazu 2024 in seiner der Völker. Indem sie die Erwartung des
Indem ich Ihnen von Herzen das beständige Gnadenlicht aus dem Festgeheimnis des 2. Februar wünsche, lade ich sie heute dazu ein, dass wir in tiefer Dankbarkeit die gottgeweihten Menschen im Gebet und mit tatkräftiger Hilfe unterstützen.
es ist eine schöne Szene im Lukasevangelium: Maria und Josef kommen mit dem Jesuskind in den Tempel. Zwei Menschen erkennen sofort, dass es kein gewöhnliches Kind ist. Simeon und Hanna bekennen laut im Gotteshaus, dass Jesus der Erlöser ist. „Das Zeugnis des Simeon und der Hanna über Jesus“ (Lk 2,22-40) ist der Ausgangspunkt für das Hochfest, das wir am 2. Februar feiern: „Darstellung des Herrn“ – im Volksmund auch „Maria Lichtmess“. An ihm feiert die Kirche das Offenbarwerden einer verborgenen Wirklichkeit, die unsere natürliche Erkenntnisfähigkeit nicht fassen kann, weil sie diese übersteigt: Das Kind Jesus, das von Maria und Josef in den Tempel gebracht wird, ist der geliebte Sohn Gottes. „Auf Ihn sollen wir hören“ (vgl. Mk 9,7). Im Lichte all dessen, was uns der Gottessohn in menschlicher Sprache sagt und zeigt, können wir Ursprung und Ziel, Erlösung und Heil, Sinn und Vollendung erfassen.
Wie oft dürfen wir bei KIRCHE IN NOT sehen, welcher Schatz die Ordensleute für die Kirche sind. Ihre weltweite Präsenz macht oft den entscheidenden Unterschied. Ich denke beispielsweise an die 15 Schwestern Unserer Lieben Frau vom Guten Dienst, die im „Die weltweite Präsenz Areal ihres Klosters im Libanon der Ordensleute macht etwa 800 Binnenflüchtlinge aufoft den entscheidenden genommen hatten und sich heroUnterschied.“ isch um sie bemühten.
Mit besten Segenswünschen Ihr
P. Anton Lässer CP Kirchlicher Assistent 1