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Echo der Liebe Nr. 5/2024

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www.kircheinnot.at Nr. 5 · Juni/Juli 2024

© Ismael Martínez Sánchez/ACN

KIRCHE IN NOT

Libanon: Eine Familie, die gemeinsam betet, bleibt zusammen.

Liebe Freunde,

tausendfach war dies Inhalt meiner Seel- den Mut haben, Ehe und Familie zu verteisorgearbeit. digen, die entsprechende Glaubenslehre ungekürzt zu verkünden und die dem EheSchwester Lucia, die Seherin von Fatima, sakrament eigene Gnade zu bezeugen. schrieb in einem Brief an Carlo Kardinal Caffarra: „Der Endkampf zwischen dem Wie oft durfte ich erleben, wie eine KateHerrn und dem Reich Satans wird über die chese zu Ehe und Familie, die Sakramente Familie und die Ehe stattfinden. Haben Sie und das Gebet Ehen und Familien gekeine Angst, denn jeder, der für die Heilig- stärkt, manchmal auch gerettet haben, keit der Ehe und der Familie wirkt, wird wie Wunden heilen konnten, Menschen immer und auf jede nur erdenkliche Weise liebenswerter und liebesfähiger wurden. bekämpft und angefeindet werden, weil Auch erleben wir bei KIRCHE IN NOT, wiedas der entscheidende Punkt ist.“ viel Leid in den Familien aufgefangen und gelindert wird. Dass sie nicht selten die einzig verbleibende Institution ist, in der Liebe erlebbar Not überwindet.

in vielen Jahren der Seelsorge und als Direktor eines Priesterseminars wuchs in mir ständig die Wertschätzung für Ehe und Familie. Ich konnte vielfältig erfahren, wie die eigene Familie uns Menschen prägt, welch unersetzbares Geschenk es ist, wenn wir in einer intakten und glaubensfrohen Familienatmosphäre heranreifen dürfen. Grundlegende charakterliche Eigenschaften und Fähigkeiten, unser Selbstverständnis und unsere Gottesbeziehung werden in der Familie grundgelegt und auf vielfältige Weise eingeübt. In ihr können jene Tugenden wachsen, die uns lebensfähig, liebenswert und liebesfähig machen. Ohne Zweifel gilt für jede Kultur, „dass Ehe und Familie zu den kostbarsten Gütern der Menschheit Wir stehen jetzt in diesem Kampf. Sei es zählen“ (Familiaris Consortio, Nr. 1). durch die unsere Gesellschaftsordnung zersetzende Ideologie des Genderismus Auf der anderen Seite standen mir oft die oder durch eine pervers reduzierte Bevielfältigen Konsequenzen von geschei- trachtung von Kindern als Kostenfaktor terten Ehen und zerbrochenen Familien und Belastung, aber auch durch Kriege, vor Augen. Gewalt, Zwang, Überforde- die schwere Traumatisierungen und Verrung, Verbitterung, oft tiefe Verwundun- rohung hervorrufen, die Ehepartner und gen und Traumata, drückende Sorgen um Familien überfordern. Er zeigt sich auch Kinder, das Leid der Scheidungswaisen … darin, dass in der Kirche nur noch Wenige

„Viel Not wird in Familien aufgefangen und gelindert.“

Mit dem Dank an die Eheleute, Mütter und Väter für ihre Treue und Mühe lade ich Sie alle ein, in dieser Zeit mit mir für die Ehepaare und für die Familien besonders zu beten. Ihr

P. Anton Lässer CP Kirchlicher Assistent 1


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