www.kircheinnot.at Nr. 5 · Juni/Juli 2023
© ACN/Jaco Klamer
KIRCHE IN NOT
Glaubensfreude beim Weltjugendtag in Krakau.
„Wenn wir das neue Leben annehmen, das uns in der Taufe geschenkt wird, erhalten wir auch einen Auftrag vom Herrn: ‚Du sollst mein Zeuge sein!‘. Dieser Aufgabe sollten wir nachkommen, sie verändert unser Leben.“ Papst Franziskus zum 36. Weltjugendtag
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben, völlig überraschend und gänzlich unerwartet traf mich die Anfrage aus dem Büro unseres Stiftungspräsidenten, S. Em. Mauro Kardinal Piacenza, und dessen Wunsch, dass ich das Amt des kirchlichen Assistenten für ACN – KIRCHE IN NOT übernehme. Inzwischen bin ich in die „Zentrale“ von KIRCHE IN NOT (ACN) in Königstein übergesiedelt und möchte Sie in diesem Brief an meinen ersten Eindrücken teilhaben lassen. Wenngleich mir KIRCHE IN NOT seit vielen Jahren bekannt ist, so hatte ich bisher kaum eine realistische Vorstellung über die Größe und den Umfang dieses Werkes und seines weltweiten Engagements. Staunende Dankbarkeit und Respekt erfüllen mich nach den ersten Begegnungen und Erfahrungen. Dankbarkeit gegenüber der Gnade Gottes, die hier einen besonderen Ausdruck findet, und Seiner liebenden Vorsehung für viele Notleidende. Dankbarkeit auch gegenüber der Gründergeneration, die eine konkrete Antwort auf die Not ihrer Zeit gefunden und dieses Werk
ins Leben gerufen hat. Dankbar staunen lässt mich die immense Zahl von Wohltätern, deren Engagement in Gebet und Tat und ihre beständige Treue. Die Direktoren in den Ländervertretungen, die ich bereits kennenlernen durfte, das Leitungsteam und die Mitarbeiter im Haus mit ihren vielfältigen Fähigkeiten, ihrer
und für alle Situationen wahr und gültig ist. Er ruft uns zu: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ (Joh 14,1). „Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt“ (Joh 16,33) und „Siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).
„Dankbar staunen lässt mich das Engagement der Wohltäter in Gebet und Tat und ihre beständige Treue.“ Arbeitsweise und Freundlichkeit lassen mich mit Freude und Zuversicht in diesen neuen Lebensabschnitt eintreten. Sehr dankbar bin ich für die von Glauben und Gebet geprägte Atmosphäre hier im Haus in Königstein.
Schließen möchte ich diese ersten Zeilen mit einem herzlichen Dank an den bisherigen geistlichen Assistenten Pater Martin Maria Barta, der über viele Jahre einen großartigen und treuen Dienst für KIRCHE IN NOT geleistet hat. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm von Herzen Gottes reichen Segen und große Fruchtbarkeit im Weinberg des Herrn. Ihn und mich selbst empfehle ich Ihrem Gebet.
Was könnte ich Ihnen als neuer kirchlicher Assistent eines Werkes, das in rund 150 Ländern aktiv ist, und der Ihre persönli- Mit besten Segenswünschen Ihr chen Gegebenheiten, Nöte und Sorgen noch nicht kennen kann, mitgeben oder als Hilfe für das, was Ihnen Sorgen oder auch Freude bereitet, anbieten? Es kann eigentlich nur etwas sein, das von unsePater Anton Lässer CP rem Herrn Jesus Christus selbst kommt Kirchlicher Assistent 1