www.kircheinnot.at Nr. 4 · Mai 2024
KIRCHE IN NOT
Straßenszene in Venezuela: Die Liebe zur Muttergottes ist allgegenwärtig.
Liebe Freunde, jedes Jahr freue ich mich auf den Marienmonat Mai. Oft durfte ich erleben, wie sich im Mai Probleme gelöst haben, die wir besonders der Gottesmutter anvertraut hatten. Es wurde mir zur persönlichen Gewissheit, was der heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort treffend formuliert: „Der kürzeste, leichteste, vollkommenste und sicherste Weg“ zur Erlösung in Christus ist Maria. Die Kirche hat die Worte Jesu: „Frau, siehe, dein Sohn“ – Sohn, „siehe, deine Mutter“ (Joh 19,26f.) immer so verstanden, dass Maria unter dem Kreuz unsere Mutter geworden ist. Wenn kleine Kinder in Not sind, nach wem rufen sie? – Nach ihrer Mutter! Was tut die Mutter, wenn sie ihre Kinder in Gefahr sieht? Sie eilt zu ihnen! Als eine wachsende Sorge der Gottesmutter dürfen wir die seit 1830 stetig zunehmenden Marienerscheinungen deuten.
Auseinandersetzungen unserer Tage, die großen und sich sehr schnell entwickelnden Umbrüche in Technik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche und die damit eng verknüpfte Entwurzelung so vieler Menschen durch die Auflösung ihrer religiösen, familiären und kulturellen Heimat, das beängstigende Wachstum autoritärer und totalitärer Strukturen und Regime … Die Gefahren und Nöte sind vielfältig und existenziell! Die größte Gefahr besteht darin, dass wir den Glauben an Gott als die alles tragende Ordnung und Liebe verlieren.
weiß, sagt der Engel: „Habt keine Angst! Ich bin der Engel des Friedens. Betet mit mir: ‚Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die an Dich nicht glauben, Dich nicht anbeten, auf Dich nicht hoffen und Dich nicht lieben.‘“ Inmitten des ersten Weltkrieges bittet Maria im Mai 1917: „Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden der Welt und um das Ende des Krieges zu erlangen“ und lädt uns ein, uns ihrem makellosen Herzen zu weihen.
„Können Sie glauben, dass Maria Ihr sicherster Weg zur Erlösung in Christus ist?“
Nach neun Jahren Theologiestudium und 25 Jahren kirchlichem Dienst möchte ich Ihnen aus tiefster Überzeugung diesen Wunsch Mariens für unsere Zeit ans Herz legen.
Auf wen setzen Sie in dieser Zeit Ihr Vertrauen? Können Sie glauben, dass Maria Ihr kürzester, leichtester, vollkommenster In Gebet und Dankbarkeit mit Ihnen verund sicherster Weg ist? Werden Sie sich bunden von ihren Botschaften ansprechen und führen lassen? Ich wünsche Ihnen sehr Ihr und bete dafür, dass Ihnen diese Gnade Die großen Ideologien und Kriege haben im geschenkt ist beziehungsweise wird. 20. Jahrhundert viele Millionen Opfer gefordert. Die Pandemie mit ihren schwer- Bei den Erscheinungen in Fatima, dem P. Anton Lässer CP wiegenden Folgen, die neuen kriegerischen sich unser Werk besonders verbunden Kirchlicher Assistent
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