www.kircheinnot.at Nr. 4 · Mai 2023
KIRCHE IN NOT
Mauro Kardinal Piacenza
seit dem Jahr 2012 erfüllt Pater Martin Barta mit großer innerer Motivation und missionarischem Geist das Apostolat, für das „Echo der Liebe“ zu schreiben, das uns mit dem Schicksal der leidenden Kirche und untereinander als Schwestern und Brüder einer einzigen Kirchenfamilie in Verbindung bringt. An ihn geht das „Dankeschön“ dieser Familie und jedes Einzelnen von uns. Danke, dass Du uns auf die Wege jener Nächstenliebe geführt hast, die auf dem Halm des Glaubens Früchte bringt und den Wohlgeruch des Herrn verbreitet. Wir haben gelernt, die Kirche als lebendigen Leib Christi zu sehen, und deshalb wie Veronika das heilige, blutüberströmte Antlitz des Erlösers in den Leiden Seiner Kirche zu trocknen. Lieber Pater Martin, wir wünschen Dir, dass Du in der Schule der Gottesmutter stetig in der priesterlichen Identität und dadurch im wahren Dienst der Nächstenliebe wachsen mögest, weil wir alle, wenn auch auf unterschiedliche Weise, letztlich Bettler der göttlichen Barmherzigkeit sind! Während wir uns von Pater Martin verabschieden, möchten wir den neuen Internationalen Geistlichen Assistenten, Pater Anton Lässer, herzlich willkommen heißen. Pater Anton ist ein im deutschsprachigen Raum bekannter und geschätzter Priester aus dem Orden der Passionisten, der bisher einen
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„Der Gruß Mariens hat Verwandlung gewirkt, weil er Elisabeth mit dem Heiligen Geist erfüllte; durch ihre prophetische Stimme ließ er Ströme der göttlichen Gaben auf ihre Cousine herabfließen.“
wertvollen priesterlichen Dienst vor allem in der theologisch-akademischen Ausbildung sowie in verschiedenen Bereichen der Seelsorge geleistet hat.
Pater Martin Maria Barta
Pater Anton Lässer CP In wenigen Tagen werden wir den traditionell marianischen Monat Mai abschließen. Die Jungfrau Maria machte sich, bewegt vom Heiligen Geist, auf den Weg und eilte voll unaussprechlicher Freude zu ihrer Cousine Elisabeth, um sie zu besuchen und ihr ihren Dienst anzubieten. Es ist nicht schwer, sich die überwältigende Freude vorzustellen, die unsere himmlische Mutter in ihrem Herzen hatte, und ihren großen Wunsch, diese Freude weiterzugeben. Nach der langen und beschwerlichen Reise durch die Berglandschaft trat sie ins Haus des Zacharias ein und begrüßte ihre Cousine. „Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind [der kleine heilige Johannes] in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt“ (Lk 1,41). Jenes Haus
wurde durch die Gegenwart von Jesus und Maria verwandelt. Ihr Gruß hat Verwandlung gewirkt, weil er Elisabeth mit dem Heiligen Geist erfüllte; und durch ihre prophetische Stimme ließ er, wie aus einer unversiegbaren Quelle, Ströme der göttlichen Gaben auf ihre Cousine herabfließen. Denn dort, wo die „Gnadenvolle“ kommt, wird alles mit Freude erfüllt. Mit Blick auf dieses tiefe Mariengeheimnis, ein Meisterwerk des Heiligen Geistes, den wir am Pfingstsonntag feiern, ist es mir ein Herzensanliegen, Pater Martin auch im Namen aller unserer Leser und Wohltäter meine brüderlichen Segenswünsche zu übermitteln, damit er den Frieden und die Freude des Evangeliums Jesu überallhin bringen möge. Und Pater Anton wünsche ich, dass er bei seinem „Besuch“ bei uns und bei seinen „Besuchen“ in den einzelnen nationalen Büros und Abteilungen unserer Stiftung, die Flamme des Heiligen Geistes mit sich bringe. Möge die heilige Jungfrau Maria Euch begleiten!
Mauro Kardinal Piacenza, Präsident von KIRCHE IN NOT 1