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Kaiser Partner Privatbank - Monthly Market Monitor Januar 2021

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Monthly Market Monitor

Januar 2021


Inhalt

Bergsicht Die geopolitische HeatMap

Auf einen Blick

Unsere Sicht auf die Märkte

04

07

Thema im Fokus

KonjunkturRadar

Leere HĂźllen verkaufen sich gut

Am Puls der Wirtschaft

Anlagestrategie Notizen vom Investment-Komitee

08

Die letzte Seite

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06 ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit Generation Nachhaltig

Anlageklassen und Agenda

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Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Januar 2021

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Auf einen Blick

Unsere Sicht auf die Märkte

Ein Marathon, kein Sprint Ein langer Atem ist 2021 von Nutzen – nicht nur in Bezug auf den erhofften Konjunkturaufschwung, sondern auch und verbunden damit beim angelaufenen Impf-Marathon gegen das Coronavirus. Trotz Anlaufschwierigkeiten sind wir in unserem Basisszenario für beide Herausforderungen verhalten optimistisch. Die Weltwirtschaft dürfte dieses Jahr wieder um rund 6% wachsen. Der Wachstumsmotor liegt dabei in Asien: In China dürfte die Wirtschaftsleistung um mehr als 8% zulegen. (Noch) mehr Konjunkturspritzen Auch in den Industrieländern stehen wir am Anfang eines Aufschwungs. Damit dieser schnell(er) an Fahrt gewinnt, sind aber weiterhin stützende Massnahmen von staatlicher (und geldpolitischer) Seite erforderlich. In den USA haben sich die Parteien im Dezember nach zähem Ringen auf ein weiteres Corona-Hilfspaket in Höhe von 900 Milliarden US-Dollar geeinigt. Nach Siegen bei den Stichwahlen in Georgia dürften die Demokraten mit ihrer (kleinen) blauen Welle für weitere Stimulusmassnahmen sorgen. Europa nach dem „Brexit“ Für Europa steht 2021 auch nach der „Brexit“-Einigung ein schwieriges Jahr bevor. Die Corona-Krise hat eine Spaltung innerhalb der EU zwischen Nord und Süd so-

Grafik des Monats Ein Jahr für die Geschichtsbücher… | …auch in puncto Performance Jahresrendite S&P500-Index und durchschnittlicher VIX-Index VIX

35

2009 30

2020

25

-40%

-30%

-20%

-10%

20 0%

10%

20%

30%

40%

Rendite 15

10

5

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank 4

Monthly Market Monitor - Januar 2021 | Kaiser Partner Privatbank AG

wie Ost und West aufgezeigt, welche nur mit viel Geld übertüncht werden konnte. Die vermeintliche Stabilität könnte aufgrund steigender Schuldenberge aber irgendwann ins Wanken kommen. Der Stabilitätsanker Deutschland könnte mit Blick auf die Bundestagswahlen im Herbst auf die Probe gestellt werden. Weiter aufwärts im ersten Halbjahr Ein Rekordvolumen bei den Börsengängen, massive Kurssprünge bei Einzelaktien und gute Stimmung unter den Anlegern – an den Aktienmärkten mehrten sich in den letzten Monaten die Anzeichen einer (beginnenden) Blasenbildung. Das Timing einer „Bubble“ ist jedoch ein fast unmögliches Unterfangen. Solange die Triebkräfte der Rally und insbesondere die lockere Geldpolitik bestehen bleiben, ist der (Aufwärts-)Trend des Anlegers Freund. Grün Anlegen – auch 2021 Das Thema Nachhaltigkeit hat im vergangenen Jahr weiter an Relevanz gewonnen – nicht zuletzt auch wegen „Corona“. Die Auswirkungen der Vermögensanlage auf Umwelt und Gesellschaft werden für ältere und besonders jüngere Generationen immer wichtiger. Seit mehr als zehn Jahren verschreibt sich die Kaiser Partner Privatbank dem nachhaltigen Investieren. Auch 2021 werden wir unser Angebot in diesem Bereich weiter ausbauen.

Das Corona-Jahr ist inzwischen Geschichte – und es war ein ganz besonderes, auch für Anleger. Im Februar und März purzelten die Kurse und schickten die Aktienmärkte in Rekordgeschwindigkeit in einen Bärenmarkt. Genauso schnell ging es aber wieder bergauf, so dass die US-Aktienindizes schon im Herbst wieder neue Rekorde verzeichneten. Die Schwankungsbreiten waren dabei allerdings weiterhin sehr hoch. An mehr als 100 Handelstagen stieg oder fiel der S&P500-Index um mehr als 1% – entsprechend hoch notierte das Volatilitätsbarometer VIX (im Durchschnitt bei 30). Unter dem Strich resultierte für den S&P500-Index 2020 ein Kursgewinn von mehr als 16%. Allein das Jahr 2009 war im Rückblick der letzten 30 Jahre bei derart hoher Volatilität ähnlich ertragreich – allerdings war dies am Anfang des Bullenmarktes. Angesichts der hohen Bewertungen in den meisten Anlageklassen wird auch 2021 eine anlagetechnische Herausforderung.


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Konjunktur-Radar Am Puls der Wirtschaft

Der Wiederaufstieg aus dem Konjunktur-Tal nach der Corona-Krise wird eher ein Marathon, denn ein Sprint. Doch auch wenn Rückschläge eingeplant werden müssen, stehen die Vorzeichen für 2021 auf Wachstum. Geldund Fiskalpolitik werden weiter stützen – und die Staatsverschuldung wird weiter zunehmen.

Konjunkturerholung nicht auf der Schnellstrasse Der amerikanische ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg im Dezember mit 60.7 Punkte auf einen der höchsten Werte der letzten Dekade. Auch in Europa bleibt die Stimmung in der Industrie weiterhin gut. Damit bleibt der schon seit Längerem zu beobachtende Kontrast zum Dienstleistungssektor bestehen. Da die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie wohl bis in den Frühling bestehen bleiben werden, dürfte die wirtschaftliche Genesung nur langsam an Fahrt gewinnen und eher einer Berg- und Talfahrt ähneln. Noch mehr Stimulus Auch der jüngste US-Arbeitsmarktbericht zeigt, dass COVID-19 nach wie vor eine Konjunkturbremse ist – insgesamt gingen im Dezember 140‘000 Arbeitsplätze verloren. Umso erfreulicher ist aus Konjunktursicht

Inflation in Sicht? | Teuerungserwartungen sind deutlich gestiegen 10-jährige US-Breakeven-Inflationsrate

der Ausgang der Stichwahlen in Georgia, bei der die zwei Demokraten jeweils einen Sieg einfuhren. Die resultierende Pattsituation im US-Senat gibt der neuen Vizepräsidenten Harris die entscheidende Stimme. Mit dieser dürfte sie im Jahresverlauf ein weiteres Konjunkturpaket durchwinken, auch die Perspektiven für Infrastrukturinvestitionen haben sich weiter verbessert. Wird es nun teurer? Seitens der Notenbanken dürfte es in diesem Jahr keinen Kurswechsel geben. In Bezug auf eine restriktiver werdende Geldpolitik ist ein „Tapering“ der Anleihenkäufe in den USA gegen Jahresende das höchste der Gefühle – aber selbst dieses Szenario erscheint aus heutiger Sicht bereits verfrüht. Die Mission der Fed dürfte es bleiben, die Inflation in Richtung des 2%-Ziels zu treiben. Tatsächlich sind die Teuerungserwartungen zuletzt deutlich angestiegen. Allerdings ist ein solcher Anstieg zum Beginn einer Konjunkturerholung nicht ungewöhnlich und nicht ausserhalb der Norm.

3.0%

„First-in, first-out“ China war 2020 das erste Land, welches vom Coronavirus getroffen wurde. COVID-19 brachte für das Reich der Mitte den ersten Rückgang der Wirtschaftsleistung seit Beginn quartalsweiser Wachstumsmessungen im Jahr 1992. Ebenso massiv wie der Absturz war aber auch die Konjunkturerholung, die in China tatsächlich V-förmig verlief. 2021 dürfte nun unter dem Stichwort „Normalisierung“ stehen, auch was die Stützungsmassnahmen der Regierung betrifft – denn die Wachstumslokomotive läuft bereits wieder auf Hochtouren: China dürfte in diesem Jahr um mehr als 8% wachsen.

2.5%

2.0%

1.5%

1.0%

0.5%

2020

2019

2018

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

0

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank

Konsensschätzungen Wachstum & Inflation 2020

Zinserwartungen Kaiser Partner Privatbank

2021

2022

BIP-Wachstum (in %)

3M

12M

Schweiz

-3.8

3.6

2.8

Schweiz

-0.75

Eurozone

-7.4

4.6

3.7

Eurozone

-0.50

-11.3

5.3

4.5

Grossbritannien

0.10

-3.5

3.9

3.1

USA

0.25

2.0

8.2

5.5

China

2.95

Grossbritannien USA China Inflation (in %)

10-jährige Renditen (in %)

Schweiz

-0.7

0.1

0.5

Schweiz

-0.50

Eurozone

0.3

0.9

1.2

Eurozone

-0.52

Grossbritannien

0.9

1.5

1.9

Grossbritannien

0.27

USA

1.2

2.0

2.1

USA

1.05

China

2.6

1.6

2.3

China

3.13

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank 6

Letzter Leitzinsen (in %)

Monthly Market Monitor - Januar 2021 | Kaiser Partner Privatbank AG

Quelle: Kaiser Partner Privatbank


Bergsicht

Die geopolitische HeatMap

Polarisierung in den USA Vier Jahre Trump haben in den Vereinigten Staaten ihre Spuren hinterlassen. Die abermalige taktische Eskapade einiger republikanischer Abgeordneter bei der Bestätigung Joe Bidens als neuem Präsidenten sowie die Erstürmung des Kapitols durch einige Trump-Anhänger haben erneut gezeigt, dass die USA politisch und gesellschaftlich gespalten sind wie nie zuvor. Die Folgen der Pandemie dürften die Gräben zwischen den Interessensgruppen noch grösser werden lassen. Dass sich die weltgrösste Volkswirtschaft in einem dauerhaften Unruhestand befindet, ist auch für die restliche Welt nicht unbedingt ein gutes Zeichen. USA vs. China Die Ansicht, dass China ein technologischer und wirtschaftlicher Rivale sowie letztlich auch eine militärische Gefahr ist, wird in den USA über die Parteigrenzen hinweg geteilt. Der kalte Krieg zwischen den Grossmächten dürfte sich auch in der Nach-TrumpÄra fortsetzen. Zuletzt verstärkte Noch-Präsident

Trump erneut den Druck. So sollen Amerikaner nicht mehr in mit dem chinesischen Militär verbandelte Unternehmen investieren dürfen, was die New Yorker Börse zum De-Listing einiger China-Aktien veranlasste. In einer weiteren Verfügung verbot Trump jüngst Transaktionen mit Zahlungsdienstleistern wie Alipay und WeChat Pay. Teure „Corona-Reparatur“ in Europa Der „Brexit“-Streit wurde an Heiligabend in fast letzter Minute beendet. Dies ist für uns Anlass das Thema von unserer Heatmap zu nehmen, auch wenn es weiter zu Schlagzeilen und wirtschaftlichen Friktionen führen dürfte. Europa bleibt dennoch in unserem geopolitischen Fokus. Die Corona-Krise hat einmal mehr die Spaltung innerhalb der EU zwischen Nord und Süd sowie Ost und West aufgezeigt. Nur mit dem Einsatz von viel Geld konnten vorhandene Meinungsverschiedenheiten übertüncht werden. Die wachsenden Schuldenberge sind aber ein dauerhaftes Problem, welches früher oder später wieder auf die Agenda kommen dürfte.

Geopolitische Entwicklungen machen vor den Finanzmärkten nicht Halt. Vielmehr sind sie in den letzten Jahren zu einer immer wichtigeren Einflussgrösse geworden. In der „Bergsicht“ werfen wir einen Blick auf die aktuell wichtigsten Brennpunkte.

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Anlagestrategie

Notizen vom Investment-Komitee

Das Corona-Jahr 2020 fand für Anleger einen versöhnlichen Ausklang. Intakte Aufwärtstrends und reichlich Notenbankliquidität sprechen auch zu Beginn des neuen Jahres für eine positive Entwicklung. Eine aktive Anlagetaktik bleibt aber wichtig, denn der zuletzt zu beobachtende Favoritenwechsel könnte sich fortsetzen.

Asset Allocation Monitor -

+

-

Liquidität

Aktien

Festverzinsliche Anlagen

Global

Staatsanleihen

Schweiz

Unternehmensanleihen

Europa

Mikrofinanz

Grossbritannien

Inflationsbasierte A.

USA

Hochzinsanleihen

Schwellenländer

Schwellenländeranleihen

Alternative Anlagen

Versicherungsbasierte A.

Rohstoffe

Wandelanleihen

Gold

Laufzeiten

Immobilien

Währungen

Hedgefonds

US-Dollar

Strukturierte Produkte

Schweizer Franken

Private Equity

+

Euro Britisches Pfund

Aktien: 2021 – Jahr der Rotation? Scorecard • Für Aktionäre war 2020 trotz „Corona“ am Ende kein + schlechtes Jahr. Angetrieben von geld- und fiskalpoli- Konjunktur tischem Stimulus sowie von positiven Impfstoff-Nach- Geld-, Fiskalpolitik richten markierten die (US-)Aktienmärkte im Herbst Unternehmensgewinne bereits neue Allzeithochs. Vor kurzem hat nun auch Bewertung der MSCI World Ex USA-Index sein Hoch von Anfang Trend 2018 überwunden und damit einen fast 3-jährigen Anlegerstimmung Bärenmarkt beendet. Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk ist die Mehrzahl der Analysten auch für 2021 optimistisch. So erwartet der Konsens beispielsweise sich lassen. Ein echtes „Value-Revival“ erwarten wir für den S&P500-Index einen Anstieg von circa 10%. aber nicht. Auf längere Sicht bleiben Qualitätsaktien • Tatsächlich spricht im Nach-Corona-Jahr aus fundamit Wachstumscharakter unsere Favoriten. mentaler Sicht so einiges für die Anlageklasse Aktien. Im Einklang mit der Konjunktur haben die Unterneh- Anleihen: US-Treasuries über 1% mensgewinne grosses Erholungspotential. Rücken- • An den Anleihemärkten muss man die Zinsen (beziewind gibt es zudem auch nach wie vor seitens der hungsweise die Zinserträge) schon seit Langem mit Geldpolitik. Absolut betrachtet sind Aktien zwar hoch der Lupe suchen. In den letzten Wochen kam nun bewertet, doch dies gilt auch für nahezu alle anderen etwas Bewegung in den Zinsmarkt, zumindest in den Anlageklassen, insbesondere für Anleihen. Gerade im USA. Dort ist die Rendite für 10-jährige Staatsanleihen Vergleich mit festverzinslichen Papieren sind Dividenjüngst über die Schallmauer von 1% gestiegen. Hinterdenpapiere weiterhin deutlich attraktiver. grund für die Bewegung war der Sieg der zwei demo• Innerhalb des Aktienbereichs sehen wir zu Beginn des kratischen Senatoren bei den Stichwahlen im US-Bunneuen Jahres – trotz der Rally der letzten Zeit – weidesstaat Georgia – verbunden mit der Hoffnung auf teres Aufholpotential bei günstig bewerteten Aktien weitere fiskalische Stimuli. Eine weitere Erklärung für aus zyklischen Branchen. Im Gegensatz zur kurzen den Zinsanstieg liefern die zuletzt markant gestiegeEpisode im Frühling 2020 dürfte die Rotation hin zu nen Inflationserwartungen. Ob der charttechnische Value-Titeln diesmal etwas länger andauern. Auch die Befreiungsschlag die Zinsen am langen Ende noch Regionen Europa und Japan dürften davon weiter prodeutlich weiter nach oben führt, dürfte letztlich auch fitieren und könnten US-Aktien in diesem Jahr hinter von der Stärke und Geschwindigkeit des für dieses Jahr 8

Monthly Market Monitor - Januar 2021 | Kaiser Partner Privatbank AG


Zuwachs von mehr als 50%. Ursache für die Rally ist zu erwartenden Konjunkturaufschwungs abhängen. neben der schnellen Konjunkturerholung und hoher • Attraktiv sind (Staats-)Anleihen in den USA trotz der Nachfrage aus China auch der schwache US-Dollar. leicht höheren Renditen aber noch lange nicht. AnTrotz der kurzfristig verbesserten Perspektiven sind gesichts der weiterhin im negativen Bereich verharbreite Rohstoffinvestments aus Anleger- bzw. Rendirenden Renditen bei top-gerateten Staatspapieren tesicht auf längere Sicht wenig nachhaltig. gilt dies in Europa erst recht. Wer mehr Zins kassieren möchte, muss hier wie dort die Risikoleiter weiter hinaufklettern. Bei den bonitätsschwachen Unter- Währungen: US-Dollar-Schwäche setzt sich fort nehmen aus dem US-High-Yield-Segment bekommt • EUR/USD: Nach dem Ausbruch über die Marke von 1.20 USD hat der EUR/USD-Kurs zum Jahreswechsel man derzeit immerhin noch einen Aufschlag von 4% weiter zugelegt und zuletzt bereits das Level von 1.23 gegenüber Staatsanleihen. Doch nicht nur aus ErUSD überwunden. Auch wenn das charttechnische tragssicht sind Anleihen weitgehend unattraktiv. Auch Bild für die Einheitswährung weiterhin sehr positiv ihre Rolle als Stabilisator im Anlegerportfolio steht zuist, wird eine fundamentale Begründung für den Aufnehmend in Frage. Da die Renditen von langlaufenden schwung mit jedem Cent, um den es aufwärts geht, Anleihen kaum noch weiter zurückgehen können, ist schwieriger – die Rally ist vor allem vom Momentum ihr Aufwärtspotential im nächsten Börsenabschwung getrieben. Die (Real-)Zinsdifferenzen können sich dembegrenzt. Die Kursverluste von Aktien dürften von den nächst wieder zu Gunsten des US-Dollars entwickeln Anleihen dann kaum wettgemacht werden können. und das Damoklesschwert hoher Long-Positionen am Terminmarkt hängt weiterhin über dem Euro. Die Luft Alternative Anlagen: Rohstoffrally gewinnt an Breite für den Höhenflug wird langsam dünn. • Mit einem Anstieg von 25% war Gold im letzten Jahr ein ertragreicher Portfoliobaustein. Angesichts von • GBP/USD: Nach dem „Brexit“-Deal von Heiligabend konnte das Pfund weiter zulegen und einen Teil der Impfstoff- und Konjunktur-Optimismus und leicht stei„Brexit“-Risikoprämie abbauen. Zwar sind gegenüber genden Realzinsen schien es zuletzt etwas an Attrakdem Dollar in der kurzen Frist weitere Kursgewinne tivität eingebüsst zu haben. Die längerfristigen Treiber möglich. Die langfristig vorhandene Unterbewertung des Gold-Bullenmarktes sind aus unserer Sicht aber des Pfunds dürfte sich aufgrund von unsicheren Wirtweiterhin intakt. Dazu gehören die expansive Geldschaftsaussichten, schwachem Wachstum und weiter politik der Notenbanken und der herrschende Anlawachsenden Schulden aber nicht so schnell abbauen. genotstand, welche zu tiefen Opportunitätskosten für das Halten von Gold und zu einer entsprechend hohe • EUR/CHF: Der Schweizer Franken dürfte 2021 eine feste Währung bleiben. Dessen Stärke im Corona-Jahr beAnlegernachfrage führen. 2021 könnte sich auch die ruhte nämlich nicht allein auf der Schwäche der WeltSchmucknachfrage in den aufstrebenden Volkswirtwirtschaft oder der Nervosität an den Finanzmärkten. schaften Asiens wieder erholen. In Summe erachten Wie die letzten Wochen zeigen, ist der Franken nicht wir eine neutrale Goldquote derzeit für angemessen. ausschliesslich eine „risk off“-Währung. Der hohe Leis• Etwas unter dem Radar der breiten Öffentlichkeit tungsbilanzüberschuss und die relativ niedrige Staatssind in den vergangenen Monaten auch viele andeverschuldung machen ihn in guten wie in schlechten re Rohstoffe deutlich angestiegen. So verzeichneten Zeiten attraktiv und die Zinsdifferenz zu anderen Länetwa die Preise für Agrarrohstoffe wie Sojabohnen dern ist zu klein, um Kapitalausflüsse anzuregen. oder Industriemetalle wie Kupfer seit Sommer einen

Chart unter der Lupe Befreiungsschlag? | Rohstoffe überwinden den Abwärtstrend Bloomberg-Rohstoffindex 350

300

250

200

150

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank

2020

2019

2018

2017

2016

2015

2014

2013

2012

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Rohstoffanlagen waren für Anleger im letzten Jahrzehnt eine herbe Enttäuschung. Zwischen 2011 und 2020 lieferten sie nur in 4 Jahren eine positive Performance – die annualisierte Performance der vergangenen 10 Jahre liegt bei -5.8%. Damit waren Rohstoffe die einzige Anlageklasse, mit der man in diesem Zeitraum Geld verlor. Auch in der Endabrechnung für 2020 bildeten Rohstoffe (gemeinsam mit Immobilienanlagen) das Schlusslicht im Performanceranking. Der Jahresbeginn 2021 steht nun unter besseren Vorzeichen. Der Bloomberg Commodity Index ist zuletzt aus seinem langfristigen Abwärtstrend nach oben ausgebrochen. Steigende Inflationserwartungen und die hohen Bewertungen nahezu aller Anlageklassen bei weiterhin reichlich vorhandener Liquidität sind zudem fundamentale Gründe, warum sich den Rohstoffen im Nach-Coronajahr eine bessere Perspektive bietet. Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Januar 2021

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Thema im Fokus

Leere Hüllen verkaufen sich gut

SPACs sind an der Wall Street derzeit en vogue. Die Blankoscheck-Fonds ermöglichen Unternehmen einen schnellen Börsengang und sind für ihre Gründer meist ein einträgliches Geschäft. Anleger kaufen hingegen die Katze im Sack und haben zuweilen das Nachsehen.

Vier Buchstaben: SPAC 2020 war für viele ein nervenaufreibendes Jahr – auch für die Akteure im Bereich von Unternehmensfusionen und -akquisitionen (Mergers & Acquisitions oder kurz: M&A). Zu Beginn liess die Pandemie die Vorstellung von Unternehmensübernahmen für einige Monate wie etwas aus einer verlorenen Zeit erscheinen. Doch dann setzte ein nie dagewesenes Ausmass an Aktivität ein – trotz pausenlos wütender Gesundheitskrise. Dabei kann die grösste Sache, welche Fusionsberater in Corona-Zeiten beschäftigte, in vier Buchstaben zusammengefasst werden: SPAC. Die Abkürzung steht für „Special Purpose Acquisition Company“. Einst als zwielichtiges Wall-Street-Relikt abgetan, haben sich SPACs 2020 zu einem der heissesten Trends in der Finanzbranche entwickelt. Die Zahlen sprechen für sich: 248 SPACs wurden im vergangenen Jahr laut SPAC Insider gegründet, viermal mehr als im Jahr zuvor. Die durchschnittliche Grösse einer SPAC betrug 335 Mio. US-Dollar, fast zehnmal so viel im Jahr 2009. Doch was sind SPACs genau und was macht sie so attraktiv? Im Grunde genommen sind es börsennotierten Hüllen, die allein gegründet werden, um mit einem Unternehmen in Privatbesitz zu fusionieren und diesem Übernahmeziel eine fertige Börsennotierung zu verschaffen. Anleger, die in eine solche Hülle investieren, wissen in der Regel nicht in welches Unternehmen ihr Geld letztlich fliesst – sie kaufen die sprichwörtliche Katze im Sack. Daher werden SPACs zuweilen auch als Blankoscheck-Fonds bezeichnet. Für die Gründer der Übernahme-Vehikel, auch Sponsoren genannt, und die Verkäufer der privaten Unternehmen ist die Attraktivität hingegen offensichtlich: Die Sponsoren erhalten in der

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280

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0 2009

2010

2011

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2016

2017

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2019

Quellen: SPAC Insider, Kaiser Partner Privatbank 10

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2020

Anzahl von SPAC-Börsengängen

SPAC-IPO-Volumen, in Mrd. US-Dollar

Verkaufsschlager | SPACs finden reissenden Absatz Anzahl und Volumen von SPAC-Börsengängen in den USA

Regel eine 20 %-ige Beteiligung zu sehr geringen Kosten, die sich nach einer Fusion in eine grosse Beteiligung am Zielunternehmen verwandelt. Die Verkäufer wiederum können schnell und direkt an die Börse gehen – ohne den deutlich längeren (Um-)Weg über einen traditionellen Börsengang. Ein Vorteil, der insbesondere Risikokapitalgeber anzieht. Die Liste an mehr oder weniger schillernden SPAC-Sponsoren wurde im letzten Jahr immer länger – von der Unternehmerlegende Richard Branson bis hin zu Paul Ryan, dem ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses. Der Hedgefonds-Mogul Bill Ackman sammelte im Juli gar die Rekordsumme von 4 Mrd. USD ein. Genug, um Berichten zufolge Airbnb für eine Fusion ansprechen zu können. Was könnte schiefgehen? Zu Beginn des neuen Jahres stellt sich nun die Frage, ob die SPAC-Welt so rosarot bleibt wie zuletzt. Warnsignale, welche die möglichen Risiken für Anleger aufzeigen, gab es bereits in den letzten Monaten. So sind einige der Zielunternehmen von SPAC-Deals seit dem Börsengang ins Straucheln geraten, beispielsweise der Hersteller von Elektro-LKWs Nikola. Selbst wenn Skandale ausblieben, war die Performance so mancher Blankoscheckgesellschaft nach dem Börsengang schlechter als die des S&P500-Index. Anhaltend schwache Renditen könnten den Appetit der Investoren nach SPACs 2021 zügeln. Zudem könnte es gerade ihre Popularität sein, die den SPACs am Ende zum Verhängnis wird. Mehr als 200 Blankoscheck-Fonds sitzen derzeit auf rund 70 Mrd. USD und suchen nach Übernahmezielen. Dies impliziert eine potenzielle Kaufkraft von etwa 350 Mrd. USD, da ein SPAC dank zusätzlichem Kapital von externen Investoren typischerweise mit einem Unternehmen fusioniert, das fünfmal so gross ist wie es selbst. SPACs haben in der Regel nur zwei Jahre Zeit, um ein Übernahmeziel zu finden. Falls dies nicht gelingt, sind sie vertraglich dazu verpflichtet, das Geld an die Investoren zurückzugeben. Dies setzt sie unter Zeitdruck, was dazu führen kann, dass sie sich gegenseitig aus Geschäften verdrängen oder zu Fusionen führen, die aus Dringlichkeit statt aus Vorsicht geboren werden. Zu guter Letzt könnte auch einer der Hauptgründe für die steigende Popularität der SPACs nachlassen: die enttäuschende Performance von „normalen“ Börsengängen (IPOs). Der enorme Anstieg der Bewertungen von Unternehmen wie Airbnb und DoorDash bei ihren jüngsten Börsengängen könnte einige Unternehmen dazu veranlassen, zu traditionelleren Wegen des IPO zurückzukehren, so dass SPACs zwar Milliarden von Dollar, aber weniger kaufenswerte Ziele haben.


ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit Generation Nachhaltig

Das grosse Erbe Innerhalb der nächsten 10 Jahre werden laut dem „Family Wealth Transfer Report“ rund 15 Billionen US-Dollar von Personen mit einem Nettovermögen von 5 Millionen US-Dollar und mehr an die nächste Generation weitergegeben. Eine stolze Summe, die dem Bruttoinlandsprodukt von China, der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt, entspricht. Bei ungefähr 550.000 Personen, die dieser Vermögenstransfer betrifft, bedeutet dies durchschnittlich 28,2 Millionen US-Dollar pro Kopf. Die Generation, die dieses Vermögen erben wird, hat bereits heute vor allem eines im Visier: 95% der Investoren zwischen 25 und 39 Jahren interessieren sich laut dem Sustainable Signals Report von Morgan Stanley für nachhaltiges Investieren und investieren doppelt so oft in Unternehmen mit Zielsetzungen im sozialen oder Umweltbereich im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, Tendenz steigend. Im Blick der Forschung Jüngere Generationen investieren vorzugsweise nachhaltig und verantwortungsbewusst bzw. planen dies zu tun. Diese Einschätzung alleine ist keine Neuigkeit. Unzählige Studien untermauern dieses Interesse seit Jahren. Viel zu wenig beleuchtet werden hingegen die Gründe, warum sich diese jüngere Bevölkerungsgruppe diesem Thema verschrieben hat. Oftmals als selbstbezogen abgetan, scheint die nächste Generation, die Millennials, dennoch über einen gewissen Altruismus zu verfügen. Doch wer steckt eigentlich hinter dieser Begrifflichkeit? Die so genannten Millennials wurden zwischen 1981 und 1996 geboren und sind dafür bekannt, global und digital vernetzt zu sein sowie nach einer idealen Work-Life-Balance und neuen Erfahrungen zu streben. Sie sind diverser, gebildeter, aber auch ärmer als die gleiche Altersgruppe Jahrzehnte zuvor. Insbesondere das Konsumverhalten unterscheidet sich deutlich von den älteren Generationen: Millennials haben ein eigenes Wertesystem, setzen sich für soziales Zusammenwirken ein und suchen nach einem Sinn in der Art und Weise, wie sie ihr Vermögen nutzen.

ihre Eltern im selben Alter. Grundsätzlich ist der Erhalt des Vermögens auch für die jüngere Bevölkerungsgruppe weiterhin wichtig, allerdings machen sich Vertreterinnen und Vertreter dieser Generation auch merklich Gedanken über die Auswirkungen ihres Vermögens auf Welt, Gesellschaft und Umwelt. Über 85% der befragten Millenials des Sustainable Signals Report von Morgan Stanley glauben ausserdem, dass ihre Investmententscheidungen positive Veränderungen bei ESG-Themen wie Klimawandel oder Armut hervorrufen können. Das Interesse der Millennials an verantwortungsvollem Investieren scheint da auf der Hand zu liegen und selbst ein nachhaltiges zu sein – unabhängig vom aktuellen Diskurs zu Erderwärmung und Plastikmüllbergen.

Bis 2030 steht ein bisher unvergleichlicher Generationenwechsel in Sachen Vermögen an. Ein Umbruch, der zahlreichen Studien zufolge insbesondere eines sein wird, und zwar nachhaltig.

Dabei gibt es aber nicht eine Lösung für alle, schliesslich möchten Millennials ihre Investitionen so individuell wie möglich gestalten und selbst darüber entscheiden, ob Klimaschutz, religiöse Werte oder Gender-Aspekte in den Fokus gestellt werden sollen. Wie genau die Wirkung anschliessend ausfällt, ist ebenfalls von grosser Bedeutung für die heute 25- bis 39-Jährigen: 91% möchten ihren Impact Return nachvollziehen können. Wobei 3 von 4 Millennials generell befürchten, nachhaltige Investments in ihr Portfolio zu integrieren könnte eine komplexe Angelegenheit sein. Mit den neuesten Möglichkeiten bei Analyse und ESG-Reporting sowie einfachen Investmentlösungen kann das aber ohne weiteres gelingen, für jede Altersgruppe. Gerne führen unsere Expertinnen und Experten konkrete Optionen zu massgeschneiderten Anlagestrategien und Impact Reporting auf Anfrage näher aus.

Dem Vermögen Sinn geben Vor dem Hintergrund der globalen und digitalen Vernetzung, sind Millennials also zwar besser ausgebildet, ihr Hab und Gut ist jedoch ungleicher verteilt und zudem verfügen sie generell über weniger Vermögen als Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Januar 2021

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Die letzte Seite

Anlageklassen und Agenda

Performance per 31. Dezember 2020 Anlageklassen

seit Jahresbeginn

Liquidität

1 Monat

1 Jahr

3 Jahre

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CHF

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-0.1%

-0.6%

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EUR

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-0.4%

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5.5%

USD

0.6%

Festverzinsliche Anlagen

0

Staatsanleihen

0.0%

4.9%

11.1%

10.3%

1.2%

10.3%

18.7%

0.1%

1.6%

10.3%

9.8%

0.8%

9.8%

19.1%

1.7%

4.7%

18.2%

4.9%

Unternehmensanleihen Mikrofinanz

1.6%

Inflationsbasierte Anleihen Hochzinsanleihen

4.7%

Schwellenländeranleihen

5.8%

1.9%

5.8%

16.4%

Versicherungsbasierte Anl.

5.8%

0.5%

5.8%

13.6%

6.3%

38.8%

56.3%

3.5%

13.5%

33.8%

2.4%

1.9%

21.8%

2.0%

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8.4%

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-7.9%

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20.7%

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11.5% -11.5%

Wandelanleihen Aktien

38.8% 0

Global

13.5%

Schweiz

1.9%

Europa

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Grossbritannien

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USA

20.7%

Schwellenländer

15.8%

Alternative Anlagen Rohstoffe

0 -3.5%

Gold

25.1%

Immobilien Schweiz

10.8%

Hedgefonds

6.8%

Währungen

8.9% -0.4%

GBP/USD

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45.7%

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EUR/USD EUR/CHF

5.0% 6.8%

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-0.4%

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Auf unserer Agenda 20. Januar: Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden wird 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Mit 78 Jahren und 61 Tagen ist er zur Amtseinführung mit Abstand der älteste US-Präsident der Geschichte. Damit stellt er den Rekord von Donald Trump (70 Jahre, 220 Tage) ein. Letzterer hat angekündigt dem Staatsakt fernzubleiben. 20. Januar: Crypto Finance Conference, St. Moritz Der Bitcoin ist aufgrund seines Höhenflugs derzeit in aller Munde. Passend dazu findet in Graubünden (bzw. virtuell) das Treffen von Blockchain- und Krypto-Experten, Entscheidungsträgern und Investoren statt um über Trends, regulatorische Änderungen und Geschäftsmöglichkeiten zu diskutieren. 25. – 29. Januar: Weltwirtschaftsforum (WEF) Das WEF in Davos war im Corona-Jahr das letzte grosse internationale Ereignis mit physischer Präsenz bevor es in den ersten Lockdown ging. In diesem Jahr wird die Versammlung der Mächtigen und Reichen auf einen Online-Event geschrumpft, bevor das jährliche Treffen im Mai in Singapur nachgeholt wird.

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Herausgeberin: Kaiser Partner Privatbank AG Herrengasse 23, Postfach 725 FL-9490 Vaduz, Liechtenstein HR-Nr. FL-0001.018.213-7 T: +423 237 80 00, F: +423 237 80 01 E: bank@kaiserpartner.com Redaktion: Oliver Hackel, Senior Investment Strategist Roman Pfranger, Head Private Banking & Investment Solutions Cornelia Kopf, Marketing Specialist, 21iLAB Design & Druck:

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