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Kaiser Partner Privatbank - Monthly Market Monitor Februar 2021

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Monthly Market Monitor

Februar 2021


Inhalt

Bergsicht Die geopolitische HeatMap

Auf einen Blick

Unsere Sicht auf die Märkte

04

07

Thema im Fokus

KonjunkturRadar

Anlegen für alle? – Nicht ohne

Am Puls der Wirtschaft

Risiken und Nebenwirkungen

Anlagestrategie Notizen vom Investment-Komitee

08

Die letzte Seite

10

06 ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit Die grüne Welle ist unaufhaltsam

Anlageklassen und Agenda

12

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Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Februar 2021

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Auf einen Blick

Unsere Sicht auf die Märkte

Impfkampagnen gestartet Auf die Corona-Welle folgt die grosse Impf-Welle – zum Jahreswechsel sind die Impfkampagnen gegen COVID-19 (vorrangig in den Industrieländern) angelaufen. Weltweit wurden inzwischen mehr Impfdosen verteilt als Ansteckungen seit Ausbruch der Pandemie gezählt wurden. Nicht überall läuft der Prozess indes reibungslos. Insbesondere in Europa dürften die Startschwierigkeiten bei den Impfungen zu einer Verzögerung des erwarteten Konjunkturaufschwungs führen. US-Präsident setzt Zeichen Kaum war der neue US-Präsident Joe Biden im Amt, setzte er sogleich ein „grünes“ Signal: Er unterzeichnete den (Wieder-)Beitritt zum Pariser Klimaabkommen und stoppte den Bau der Erdölpipeline Keystone XL. Die knappe Mehrheit im US-Kongress dürfte es ihm ermöglichen weitere Akzente zu setzen und einen grossen Teil seiner grünen Agenda umzusetzen. Auch die Wirtschaft dürfte nochmals einen Schub erhalten, denn Biden möchte ein drittes Corona-Hilfspaket auf den Weg bringen. Unternehmensgewinne finden Boden Die Berichtssaison für das 4. Quartal 2020 bestätigt, dass die Unternehmensgewinne nach dem Corona-bedingten Einbruch im letzten Jahr einen Boden gefunden haben. Und auch wenn der Wirtschaftsauf-

Grafik des Monats Auf der Suche nach der nächsten Blase | Selbst die Google-Anfragen haben Blasencharakter Google-Trends der Begriffe “stock market bubble“ und „short squeeze“

100%

80%

60%

40%

20%

stock market bubble

short squeeze

Quellen: Google, Kaiser Partner Privatbank 4

Monthly Market Monitor - Februar 2021 | Kaiser Partner Privatbank AG

2020

2018

2016

2014

2012

2010

2008

2006

2004

0

schwung erst im Frühling richtig Fahrt aufnehmen wird, dürfte der positive Konjunktur-Impuls für ein spürbares Gewinnplus im laufenden Jahr sorgen. Der Weg des geringeren Widerstandes an den Aktienmärkten befindet sich weiterhin auf der Oberseite. Festverzinsliche Alternativen Die Anleiherenditen befinden sich seit einigen Wochen in einem flachen, aber stetigen Aufwärtstrend. In Erwartung des Konjunkturaufschwungs haben sich die Zinskurven zudem versteilt. Für Anleiheanleger sind diese Entwicklungen gleichbedeutend mit Kursverlusten. Das Suchen und Finden von festverzinslichen Anlagealternativen ist wichtiger denn je. Wir sehen Opportunitäten bei versicherungsbasierten Anleihen und Mikrofinanz-Anlagen sowie chinesischen Staatsanleihen. Nachhaltige Fonds im Aufwind Die verwalteten Vermögen in nachhaltigen Fonds sind im letzten Jahr um 29% auf 1.7 Billionen US-Dollar angestiegen. Zum Jahresende hin beschleunigte sich der Zustrom von Anlegerkapital sogar noch. Die zunehmende Nachfrage stösst dabei auf ein immer grösseres Angebot. Im 4. Quartal 2020 legten die Fondsgesellschaften weltweit 196 neue „grüne“ Fonds auf. Die Dynamik dürfte auch im neuen Jahr hoch bleiben.

Das neue Anlagejahr ist noch jung – und doch lieferte es bereits Geschichten über Gewinner und Verlierer an den Finanzmärkten. Hohe Wellen schlug im Januar die Entwicklung um die Aktie des US-Einzelhändlers Gamestop, deren Kurs seit Jahresbeginn zwischenzeitlich um mehr als 1´700% anstieg. Hedgefonds, die auf fallende Kurse beim fundamental angeschlagenen Videospielverkäufer setzten, mussten milliardenschwere Verluste realisieren. Währenddessen standen die Kleinanleger, welche die Aktie in den sozialen Medien in die Höhe trieben als vermeintliche Gewinner im Kampf David gegen Goliath da. Doch so einfach ist es nicht: Viele Neuanleger dürften sich bei der Zockerei die Finger verbrannt haben. Und die US-Wertpapieraufsicht wird sich das Geschehen der letzten Wochen noch genauer anschauen. Der Spekulationsexzess der jüngsten Zeit ist jedenfalls ein Zeichen dafür, dass die Aktienhausse relativ weit fortgeschritten ist.


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Konjunktur-Radar Am Puls der Wirtschaft

Impfstart nicht ohne Schwierigkeiten weisen Aufhebung der Restriktionen dürften sich den In den vergangenen sechs Wochen wurden weltweit be- Konsumenten dann wieder zunehmend Möglichkeiten reits 100 Millionen Impfdosen vergeben. Nicht überall bieten Geld auszugeben. Schliesslich wurde in den letzverlaufen die Impfkampagnen aber so reibungslos wie in ten Monaten fast schon erzwungenermassen viel Geld Israel oder Grossbritannien. Insbesondere in Europa sor- angespart. In Deutschland betrug die Sparquote im gen Lieferschwierigkeiten und verspätete Impfstoffzulas- letzten Jahr rekordhohe 17%. sungen für einen holprigen Start. Da die Beschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens in vielen Eu- Biden startet durch roländern frühestens Ende März langsam gelockert wer- Besonders stark dürfte der Aufschwung in den USA den dürften, verschiebt sich der Konjunkturaufschwung ausfallen. Dies auch weil der neue Präsident Joe Biden etwas nach hinten. – kaum im Amt – dynamisch ans Werk geht. Nachdem erst im Dezember ein zusätzliches Corona-Hilfspaket Angestaute Ausgabenfreude (900 Milliarden US-Dollar) beschlossen wurde, hat Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben – nach negati- Biden eine weitere Konjunkturspritze im Umfang von vem Wachstum in den ersten drei Monaten ist ab dem bis zu 1.9 Billionen US-Dollar in Aussicht gestellt. Diese zweiten Quartal auch in Europa ein Plus zu erwarten. würde die Corona-Hilfe auf insgesamt 25% der WirtMit den wärmeren Temperaturen und einer schritt- schaftsleistung anwachsen lassen – mehr als fünfmal so viel wie in Reaktion auf die Finanzkrise. Bisher stossen Teure Hilfspakete | Weitere Stimulimassnahmen sind in Sichtweite die Pläne aber nur begrenzt auf Gegenliebe. Die Repu„Fiskalische Antwort“ auf die COVID-19-Pandemie blikaner boten zuletzt „nur“ weitere Hilfen in Höhe von 600 Milliarden US-Dollar an. Schweiz Die Impfkampagne gegen COVID-19 ist angerollt – wenn auch in vielen Ländern langsamer als gewünscht. Der Wirtschaftsaufschwung dürfte sich daher insbesondere in Europa etwas nach hinten verschieben. Ab dem Frühling und mit wärmeren Temperaturen dürfte es aber (deutlich) aufwärts gehen. Auch weil dann wieder kräftig(er) Geld ausgegeben werden kann.

Südkorea

Temporärer Inflationsanstieg Die Inflationsrate für den Euroraum verzeichnete im Januar einen historisch grossen Sprung. Nachdem sie in den drei Monaten zuvor bei -0.3% verharrte, stieg sie zu Jahresbeginn auf 0.9%. Von einem auftauchenden Inflationsgespenst zu reden, wäre aber verfrüht. Die Ursache für den Preisanstieg liegt unter anderem in der Erhöhung der Mehrwertsteuer und der Einführung eines CO2-Preises auf Kraftstoffe in Deutschland sowie an Basiseffekten bei Energie. Im Rückspiegel betrachtet dürfte sich der Teuerungsanstieg als temporäres Phänomen erweisen.

Australien Spanien Kanada USA Neuseeland Frankreich Vereinigtes Königreich Deutschland Italien Japan 0

5%

10%

15%

20%

zusätzliche Ausgaben und entgangene Einnahmen

25%

30%

35%

40%

45%

50%

Eigenkapital, Kredite und Garantien

Quellen: Internationaler Währungsfonds (IWF), Kaiser Partner Privatbank

Konsensschätzungen Wachstum & Inflation 2020

Zinserwartungen Kaiser Partner Privatbank

2021

2022

BIP-Wachstum (in %)

3M

12M

Schweiz

-3.4

3.4

2.7

Schweiz

-0.75

Eurozone

-7.2

4.3

3.9

Eurozone

-0.50

Grossbritannien USA

-10.6

4.7

5.7

Grossbritannien

0.10

-3.5

4.1

3.5

USA

0.25

2.3

8.4

5.5

China

2.95

→ →

China Inflation (in %)

10-jährige Renditen (in %)

Schweiz

-0.7

0.2

0.5

Schweiz

-0.41

Eurozone

0.3

0.9

1.2

Eurozone

-0.48

Grossbritannien

0.9

1.5

1.9

Grossbritannien

0.36

USA

1.2

2.2

2.1

USA

1.12

China

2.5

1.5

2.3

China

3.21

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank 6

Letzter Leitzinsen (in %)

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Quelle: Kaiser Partner Privatbank


Bergsicht

Die geopolitische HeatMap

USA vs. China Auch nachdem Donald Trump aus dem Weissen Haus ausgezogen ist, dürfte sich der Kalte Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und China fortsetzen. Tatsächlich besteht die Gefahr, dass sich die Auseinandersetzung demnächst weiter zuspitzt. So haben die Aktivitäten des chinesischen Militärs in der Strasse von Taiwan in den letzten Wochen merklich zugenommen. Das Reich der Mitte ist Taiwan nicht nur von politischem, sondern als bedeutender Produzent von hocheffizienten Mikrochips auch von wirtschaftlichem Interesse. Eine mögliche Eskalation des Säbelrasselns in Asien wird von den Finanzmärkten derzeit unzureichend eingepreist. Vorgezogene Neuwahlen in Italien? Die 66. italienische Regierung seit Gründung der Republik 1946 ist am Streit um die Verteilung der 209 Milliarden Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds zerbrochen. Sollte es Staatspräsident Mattarella nicht bald gelingen, ein neues Kabinett zu bilden, dann drohen im Negativszenario Neuwahlen, bei denen die rechten Parteien

aus heutiger Sicht gute Karten hätten. Vor diesem Hintergrund könnten sich die Risikoprämien italienischer Staatsanleihen in den nächsten Monaten ausweiten. Aufgrund der impliziten Kontrolle der Risikoaufschläge durch die Europäische Zentralbank erwarten wir aber keine grösseren Marktverwerfungen. Was kommt nach Merkel? Nach knapp 16 Jahren geht die Ära von Angela Merkel als deutsche Bundeskanzlerin im Herbst endgültig zu Ende. Während ihrer Regierungszeit wandelte sich Deutschland nicht nur vom kranken Mann Europas zur Wachstumslokomotive, sondern auch zum Stabilitätsanker der Europäischen Union. Mit der Wahl Armin Laschets zum neuen CDU-Vorsitzenden haben die deutschen Christdemokraten ein erstens Signal der Kontinuität gesetzt. Sollte er der nächste Bundeskanzler werden, dürfte er den vorsichtigen Pro-Europäismus Merkels und die Politik des Ausgleichs zwischen dem reicheren Norden und dem ärmeren Süden innerhalb der EU fortsetzen.

Geopolitische Entwicklungen machen vor den Finanzmärkten nicht Halt. Vielmehr sind sie in den letzten Jahren zu einer immer wichtigeren Einflussgrösse geworden. In der „Bergsicht“ werfen wir einen Blick auf die aktuell wichtigsten Brennpunkte.

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Anlagestrategie

Notizen vom Investment-Komitee

Der Jahresstart gestaltete sich an den Aktienmärkten vergleichsweise volatil und könnte ein Vorgeschmack auf den weiteren Jahresverlauf sein. Im Spannungsfeld zwischen hoher Bewertung, steigendem Interesse von Privatanlegern, reichlich Notenbankliquidität und Konjunkturaufschwung dürften die Schwankungsbreiten weiterhin hoch bleiben.

Asset Allocation Monitor -

+

-

Liquidität

Aktien

Festverzinsliche Anlagen

Global

Staatsanleihen

Schweiz

Unternehmensanleihen

Europa

Mikrofinanz

Grossbritannien

Inflationsbasierte A.

USA

Hochzinsanleihen

Schwellenländer

Schwellenländeranleihen

Alternative Anlagen

Versicherungsbasierte A.

Rohstoffe

Wandelanleihen

Gold

Laufzeiten

Immobilien

Währungen

Hedgefonds

US-Dollar

Strukturierte Produkte

Schweizer Franken

Private Equity

+

01/2021

01/2021

Euro Britisches Pfund

Aktien: Volatiler Jahresstart Scorecard • Der „Januar-Effekt“ hielt in diesem Jahr nur für kurze + Zeit an. Statistisch betrachtet sorgt diese Marktano- Konjunktur malie – nicht zuletzt aufgrund des Zuflusses von neu- Geld-, Fiskalpolitik en Anlegergeldern zu Jahresbeginn – im Januar meist Unternehmensgewinne für positive Renditen. Diesmal hielt der Aufwärtstrend Bewertung aber nur für kurze Zeit, bevor Mitte des Monats eine Trend 01/2021 Korrektur einsetzte. Mit einem Minus von 1% bis 3% Anlegerstimmung je nach betrachtetem Markt ist die Januar-Bilanz oberflächlich betrachtet zwar nicht verheerend. Der deutliche Anstieg des Volatilitätsbarometers VIX (mehr als erst im Frühling richtig Fahrt aufnehmen wird, dürfte 40% an einem Tag) widerspiegelt aber doch eine geder positive Konjunktur-Impuls für ein spürbares Gehörige Portion Unsicherheit. winnplus im laufenden Jahr sorgen. Die Notenbanken • Auch wenn die Volatilität demnächst hoch bleiben haben im Januar erneut bestätigt, dass auf absehbare dürfte, spricht die Historie für die Aktien-Bullen. In Zeit nicht mit einer restriktiveren Politik zu rechnen der Vergangenheit notierte der S&P 500-Index einen ist. Die Durchschlagskraft der expansiven Geld- und beziehungsweise sechs Monate nach einem derart Fiskalpolitik widerspiegelt sich nicht zuletzt in einem sprunghaften Anstieg des VIX-Index stets höher. Auch deutlichen Anstieg der Geldmenge M1 – auch dieser andere zuvor heiss gelaufene taktische Indikatoren wie wirkt positiv auf die Aktienmärkte. beispielsweise die Anzahl der Bullen und Bären oder die Positionierung der Hedgefonds haben sich infolge Anleihen: Fokus auf festverzinsliche Alternativen der jüngsten Konsolidierung wieder etwas normali- • Zwar sind die Impfkampagnen in vielen Ländern nur siert. Da die Aufwärtstrends nach wie vor intakt sind, stockend angelaufen, dennoch ist das wahrscheinbefindet sich der Weg des geringeren Widerstandes an lichste Szenario 2021 für Anleiheanleger weiterhin inden Aktienmärkten weiterhin auf der Oberseite. takt: Die Konjunktur dürfte sich deutlich erholen und • Von fundamentaler Seite her weht denn auch Rüdie Anleiherenditen bleiben im besten Fall auf tiefen ckenwind: Die Berichtssaison für das 4. Quartal 2020 Niveaus; tendenziell steigen sie aber leicht an, was in bestätigt, dass die Unternehmensgewinne nach dem der Endabrechnung im Falle von europäischen StaatsCorona-bedingten Einbruch einen Boden gefunden anleihen ein sicheres Minus und bei US-Papieren beshaben. Und auch wenn der Wirtschaftsaufschwung tenfalls eine rote Null bedeuten würde. Die aktuelle 8

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spitze bei knapp über 30 US-Dollar Anfang Februar Zins-Tendenz – ein flacher Aufwärtstrend seit letztem ist allerdings nicht den Fundamentaldaten, sondern Herbst – stützt diese Erwartung. Die EZB-Notenbanker allein auf die Aktivitäten von Kleinanlegern zurückhaben bereits ein Mittel gefunden steingende Zinsen zuführen, die in den sozialen Medien einen „Short entgegenzuwirken: Wie den Medien zu entnehmen Squeeze“ initiieren wollten. Ein Unterfangen, das war, versucht die Europäische Zentralbank aktiv die nicht von nachhaltigem Erfolg gekrönt sein dürfte. Kreditaufschläge europäischer Staatsanleihen im Verhältnis zu deutschen Benchmarkanleihen zu kontrolWährungen: Taktische US-Dollar-Erholung im Gange lieren. • Die Anlagealternativen im festverzinslichen Bereich • EUR/USD: In Bezug auf den EUR/USD-Kurs hat sich das Narrativ in den vergangenen Wochen verändert. Im sind weiterhin rar, vereinzelt gibt es aber auch 2021 Fokus stehen nun nicht mehr das ausufernde Budgetnoch Opportunitäten. So zum Beispiel chinesische defizit und wachsende Schuldenberge in den USA, sonStaatsanleihen, die angesichts einer Rendite von mehr dern die Wachstumsperspektiven auf beiden Seiten als 3% (bei 10-jähriger Laufzeit) und in Erwartung eides Atlantiks. Immer mehr wird deutlich, dass diese ner stabilen beziehungsweise leicht aufwertenden für die USA auch 2021 erfreulicher besser sind als für Währung attraktiv sind. Auch versicherungsbasierte Europa. Dies dürfte für Kapitalzuflüsse sorgen, die den Anleihen sowie Mikrofinanz-Anlagen sind im AnlegerUS-Dollar stärken. Die derzeitige Erholungsbewegung portfolio nicht nur aus Diversifikations- sondern auch des Greenback könnte sich daher weiter ausdehnen, aus Renditeperspektive weiterhin interessant. vor allem in Anbetracht der nach wie vor beträchtlichen Dollar-Short-Positionen an den Terminbörsen. Alternative Anlagen: Short-Squeeze bei Silber? • Mit einem Preisabschlag von rund 3% im Januar war • GBP/USD: Aus der „Brexit“-Risikoprämie ist im Januar erneut etwas Luft entweicht. Gegenüber dem USD der Jahresstart für Gold wenig glänzend. Belastend wakonnte sich das Pfund seit Jahresbeginn daher gut beren Gedankenspiele um ein erneutes „Taper Tantrum“ haupten. Vom aktuellen Niveau ausgehend erscheint à la 2013. Damals sorgte die Ankündigung des US-Nodas Potential aber begrenzt. Zwar dürfte die britische tenbankchefs Bernanke für einen massiven Anstieg Wirtschaft dieses Jahr einen überdurchschnittlichen der Realzinsen, was den bereits etablierten AbwärtsRebound erfahren. Solange die Bank of England mit trend beim Gold verstärkte. Wir sehen allerdings nur negativen Leitzinsen liebäugelt und die Nachwehen geringe Chancen für eine Wiederholung dieses Szedes EU-Austritts für Unsicherheit sorgen, dürfte die narios. Die Geldpolitik der Fed ist mit der Verfolgung Währung nicht zu einem Anlegerfavoriten werden. eines „durchschnittlichen“ Inflationsziels heutzutage explizit expansiver ausgerichtet als damals. Auch mit • EUR/CHF: Auch im Januar bewegte sich der CHF gegenüber dem Euro innerhalb einer sehr engen HanBlick auf die rasant steigenden Staatsschulden und die delsspanne von kaum mehr als einem Rappen. Weder damit verbundenen Zinskosten dürfte die Notenbank auf Seiten der Zins- und Wachstumsdifferenzen noch einen rasanten Anstieg der Langfristzinsen um jeden aufgrund der politischen Entwicklungen in den EuPreis vermeiden wollen. ro-Ländern erwarten wir demnächst den Beginn eines • Auch die Erwartung einer kräftigen Konjunkturerhoneuen Kurstrends. Die Schweizerische Nationalbank lung ist für den Goldpreis derzeit eher eine Belastung. dürfte daher weiterhin relative Ruhe geniessen – neue So hat sich denn auch der konjunktursensiblere Preis Eingriffe am Devisenmarkt sind vorerst nicht nötig. von Silber jüngst relativ besser entwickelt. Die Preis-

Chart unter der Lupe Bodenbildung? | Perspektiven für britische Aktien hellen sich auf MSCI UK relativ zu MSCI Welt

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Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank

2021

2020

2019

2018

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In den vergangenen fünf Jahren haben britische Aktien Jahr für Jahr underperformt. Nachdem sie sich 2020 nochmals rund ein Viertel schwächer entwickelten als der MSCI Weltindex, sehen wir für dieses Jahr Aufholund Aufwärtspotential. Der Markt bietet das Beste aus zwei Welten. Es locken nicht nur eine günstige Bewertung und eine attraktive Dividendenrendite von über 3%. Angesichts der Anfälligkeit des Weltaktienmarkts für eine Kurskorrektur ist aus taktischer Sicht auch das tiefe Beta von 0.85 gegenüber dem MSCI Welt interessant. Mit einer hohen Gewichtung von Finanzen, Grundstoffen und Energie bieten sich aber auch im Reflationsszenario und bei einem fortgesetzten Comeback des Value-Stils Chancen. Schliesslich dürfte der Konjunkturaufschwung Grossbritanniens im Vergleich zu Festlandeuropa kräftiger ausfallen, nicht zuletzt dank einer erfolgreich angelaufenen Impfkampagne. Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Februar 2021

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Thema im Fokus

Anlegen für alle? – Nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen

Der Handel an den Finanzmärkten ist heutzutage für jedermann und jederfrau leicht zugänglich. Im Corona-Jahr ist das Interesse für das Thema Anlegen nochmals sprunghaft gestiegen. Doch die „Demokratisierung des Anlegens“ ist nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen.

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Aktienspekulation mit dem „Corona-Scheck“ Es gab einmal eine Zeit, da war der Handel mit Wertpapieren einer finanzkräftigen und/oder besonders finanzmarktaffinen Klientel vorbehalten. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Wer heutzutage Aktien handeln möchte, kann dies online, mit wenigen Klicks auf dem Smartphone und mit kleinstem Budget – Robinhood sei Dank. Dieser im Jahr 2013 gegründete US-Online-Broker hat die Branche in kurzer Zeit auf den Kopf gestellt. Die Idee: Jeder sollte an den Finanzmärkten aktiv sein können – egal wie gross das Portemonnaie; die Lösung: der Handel mit Aktien wird kostenlos. Der grosse Erfolg des Start-Ups in Form rasant wachsender Kundenzahlen liess den etablierten Konkurrenten keine andere Wahl als früher oder später nachzuziehen. Seit 2019 können Anleger in den USA nun auch bei Charles Schwab oder Interactive Brokers kostenlos handeln. Selbst der hohe Preis einer Aktie ist kein Hindernis mehr. Dank der Einführung von „fractional shares“ kann man sich nun auch ein Zwanzigstel oder weniger der mehr als 3‘000 US-Dollar „teuren“ Amazon-Aktie kaufen.

US-Dollar, ehe der unvermeidliche Einbruch kam. Nicht nur der Hedgefonds Melvin Capital wurde ein Opfer des Spektakels; auch Kleinanleger, die zu spät auf den fahrenden Zug aufgesprungen waren, verloren viel Geld.

Der Robinhood-Effekt Allein in den USA haben Privatanleger 2020 mehr als 10 Millionen Anlagedepots eröffnet. Dort stammten im letzten Jahr 20% aller Transaktionen von Privatanlegern, doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Der Handel mit ordinären Aktien ist vielen dabei längst nicht mehr genug. Vermehrt setzen die Neuanleger auch auf (Call-)Optionen, um mit weniger Kapitaleinsatz (gehebelt) noch grössere Gewinne zu erzielen. All dies bleibt nicht ohne Folgen. Insbesondere im Segment der klein- und kleinstkapitalisierten Unternehmen kam es in den letzten Wochen und Monaten regelmässig zu erratischen Kursbewegungen. Den passenden Begriff dazu – Robinhood-Effekt – gibt es genauso wie zahlreiche Beispiele. Die jüngste Episode beschreibt den Fall von Gamestop. Die grösste US-Einzelhandelskette für Videospiele hat den Trend hin zu Online-Spielen komplett verschlafen. Entsprechend tief war der Aktienkurs, welcher noch im Sommer letzten Jahres bei 4 US-Dollar herumdümpelte. Bis Weihnachten ging es mit der Aktie bereits auf 20 US-Dollar hoch. Doch der wahre Finanzkrimi spielte sich seit Jahresanfang ab: Während Hedgefonds mit Blick auf die schwachen Fundamentaldaten gezielt auf fallende Kurse wetteten, diskutierten Privatanleger auf dem Reddit-Kanal WallStreetBets wie man den Herren von der Wall Street ein Bein stellen könnte und initiierten einen gigantischen „Short Squeeze“, der die die Gamestop-Aktie zeitweise zum meistgehandelten Papier an der Wallstreet machte. Zwischenzeitlich stieg der Aktienpreis bis auf 400

Der Mehrwert einer professionellen Anlageberatung Doch auch wenn die Demokratisierungswelle beim Anlegen ihre Schattenseiten hat – grundsätzlich ist das gestiegene Interesse für die Finanzmärkte sehr positiv zu sehen. Denn nicht jeder Neuanleger möchte an der Börse zocken. Die Mehrheit macht sich ernsthaft Gedanken über die langfristige Geldanlage und die Altersvorsorge. Auch über die Auswirkungen der Investitionsentscheidungen auf Umwelt und Gesellschaft möchten immer mehr Vertreter der jungen Anlegergeneration Bescheid wissen. Immer mehr Anleger werden sich bewusst, dass eine gute, umfassende und auf die Person zugeschnittene Anlageberatung einen Wert hat. Gemäss einer Analyse von Cerulli Associates vom letzten Oktober sagen 40% der US-Anleger, dass sie mehr Beratung benötigen. 56% der Befragten sind bereit dafür etwas zu zahlen. Und 82% derjenigen, die dies bereits tun, sind damit zufrieden. Wie eine andere Untersuchung von Franklin Templeton und Gallup zeigt, sind Anleger mit Finanzberater mehr als doppelt so oft der Meinung die richtige Anlagestrategie gewählt zu haben wie ein „Do-It-Yourself“-Anleger. Für die Kaiser Partner Privatbank stehen die persönliche Situation sowie die Ziele und Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden seit jeher im Mittelpunkt des Anlageprozesses. Mit innovativen und nachhaltigen Anlagelösungen sowie in engem Austausch mit Kundinnen und Kunden werden wir auch in Zukunft das Ziel verfolgen überdurchschnittliche risikoadjustierte Renditen zu erzielen.

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Das Beispiel zeigt: Die schöne, neue Anlegerwelt hält Risiken bereit, denen sich so mancher Finanzmarktnovize nicht bewusst ist. Dies gerade auch weil Apps wie Robinhood das Anlegen wie ein Spiel erscheinen lassen. Wer ein Anlagekonto eröffnet oder Freunde dazu animiert, bekommt Gratisaktien. Und beim Abschluss einer Transaktion regnet es Konfetti… Wer für 5 Dollar im Monat eine Premium-Mitgliedschaft abschliesst wird Gold-Kunde und kann gar auf Kredit spekulieren. Wohin diese „Gamification“ des Anlegens und die fehlende Aufklärung über die vorhandenen Risiken im schlimmsten Fall führen kann, macht ein Fall aus dem Sommer letzten Jahres deutlich. Damals beging ein 20-jähriger Robinhood-Trader Selbstmord, nachdem ihm die App offenbar Verluste in Höhe von mehr als 730‘000 US-Dollar angezeigt hatte.


ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit Die grüne Welle ist unaufhaltsam

„Corona“ - ein weiterer Schub für ESG Waldbrände in Australien und Kalifornien, die Abholzung von Millionen Hektar Regenwald im Amazonas-Gebiet, eine aussergewöhnliche Erwärmung in der Arktis – und dann schliesslich COVID-19. Die jüngsten Ereignisse rund ums Klima und die Pandemie haben nicht nur die Reaktionsfähigkeit der Regierungen getestet und den menschlichen Geist auf die Probe gestellt. Die Gesundheitskrise und das Jahr 2020 als Ganzes haben auch ein starkes Narrativ rund um Investitionen nach ökologischen und sozialen Kriterien sowie nach Aspekten der Unternehmensführung (ESG) geschaffen. So erreichte der Absatz von ESG-Fonds im vergangenen Jahr denn auch Rekordwerte. Die entsprechenden Zahlen sind beeindruckend. Nach Angaben von Morningstar stiegen die verwalteten Vermögen in nachhaltigen Fonds 2020 um 29% auf 1.7 Billionen US-Dollar an. Zum Jahresende hin beschleunigte sich der Zustrom von Anlegerkapital sogar noch. Allein im 4. Quartal sammelten ESG-Fonds 152 Milliarden US-Dollar ein – ein Anstieg von 88% gegenüber dem Vorjahresquartal. Dabei stösst die zunehmende Nachfrage auch auf ein immer grösseres Angebot. Allein in den letzten drei Monaten des Morningstar Jahres legten die Fondsgesellschaften weltweit 196 neue „grüne“ Fonds auf. Mit einem Anteil von rund drei Viertel bei Fondszuflüssen und -neuauflagen blieb Europa bei nachhaltigen Fondsanlagen mit Abstand der führende Markt. Ein unumkehrbarer Trend Doch dieses Bild, welches vor allem von den unterschiedlichen Präferenzen der Privatanleger in den verschiedenen Regionen geprägt ist, kann leicht ein falsches Bild vermitteln. Denn der Trend hin zur Präferenz für einen nachhaltigen Anlagestil ist global auf dem Vormarsch. Dies bestätigt auch die jüngste Umfrage von MSCI unter 200 institutionellen Investoren weltweit. So möchten 78% der befragten Anleger in den USA das unter ESG-Aspekten verwaltete Vermögen erhöhen. In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) liegt dieser Anteil bei 68%, in Asien bei 79%. Die Mehrheit der institutionellen Investoren (76%) ist der Meinung, dass Unternehmen mit einem hohen ESG-Rating widerstandsfähiger durch die Corona-Zeit manövriert sind und zudem ihre Stakeholder wie Angestellten und Zulieferer besser behandelt hätten. Gerade der „S“-Aspekt in ESG – das Soziale – und somit Themen wie beispielsweise die soziale Ungleichheit hat infolge von COVID-19 eine Aufwertung erfahren. Im-

merhin 36% der interviewten Anleger wollen diesem in Zukunft ein grösseres Gewicht geben. War ESG vor 20 Jahren noch ein Randkonzept und vor fünf Jahren zumindest noch eine Nische, dürfte es in diesem Jahrzehnt endgültig im Mainstream ankommen. Und während die Politik in Europa schon seit Langem ein Treiber dieser Entwicklung war, kommen entsprechende Signale nun auch zunehmend aus anderen Weltregionen. So kündigte China bereits im letzten Herbst an, seinen CO2-Ausstoss deutlich zu senken und bis zum Jahr 2060 klimaneutral zu werden. Das grösste politische Momentum kommt derzeit aber aus den USA. Dort hat der neue Präsident Joe Biden bereits am ersten Tag im neuen Amt die Rückkehr zum Pariser Klimaabkommen auf den Weg gebracht. Den Bau der umstrittenen Ölpipeline Keystone XL hat er ebenso gestoppt. Biden möchte 2 Billionen US-Dollar in die Energiewende und Umweltgerechtigkeit investieren und bis zum Jahr 2035 eine vollständig „saubere“ Stromerzeugung erreichen. Wie wichtig die grüne Agenda für den US-Präsidenten ist, zeigt sich nicht zuletzt an einer Personalie: Biden ernannte den ehemaligen Aussenminister John Kerry zum „Sondergesandten des Präsidenten für das Klima“. Damit holte er nicht nur einen erfahrenen Verhandlungsführer ins Boot, sondern schuf auch eine neue Position auf höchster Ebene der US-Regierung.

Die Dynamik rund ums Thema nachhaltiger Geldanlage bleibt hoch. „Grüne“ Anlagefonds erfahren rekordhohe Zuflüsse und institutionelle Anleger integrieren ESG-Aspekte zunehmend in ihren Anlagestrategien. Auch seitens der Politik steht die Ampel derzeit mehr denn je auf „grün“.

Nachhaltige Zuflüsse | ESG-Fonds werden immer beliebter Zuflüsse in nachhaltige Anlagefonds, in Milliarden US-Dollar

150

100

50

0 Q1/18

Q2/18

Q3/18

Q4/18

Q1/19

Europa

Q2/19

USA

Q3/19

Q4/19

Q1/20

Q2/20

Q3/20

Q4/20

Rest der Welt

Quellen: Morningstar, Kaiser Partner Privatbank

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Die letzte Seite

Anlageklassen und Agenda

Performance per 31. Januar 2021 Anlageklassen

seit Jahresbeginn

Liquidität

1 Monat

1 Jahr

3 Jahre

0

CHF

-0.1%

-0.6%

-2.0%

EUR

0.0%

0.0%

-0.4%

-1.2%

USD

0.0%

0.0%

0.5%

5.3%

Festverzinsliche Anlagen

0

-0.7%

2.2%

11.1%

-1.0%

7.5%

16.8%

-0.1%

Staatsanleihen

-0.7%

Unternehmensanleihen

-1.0%

Mikrofinanz

0.5%

Inflationsbasierte Anleihen

-0.7%

Hochzinsanleihen

0.2%

Schwellenländeranleihen

-1.4%

Versicherungsbasierte Anl.

0.3%

Wandelanleihen Aktien

2.4%

-0.8%

Schweiz

-1.4%

Europa

-1.3%

Grossbritannien

-0.7%

USA

-1.0%

Schwellenländer

3.0%

Alternative Anlagen

2.6%

Gold

-2.7% -3.5% -0.2%

Währungen EUR/USD

0.0%

GBP/USD

0.2%

5.3%

18.0%

-1.4%

2.7%

15.0%

0.3%

5.2%

12.5%

2.4%

39.6%

53.6%

-0.8%

12.9%

28.0%

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0.1%

20.7%

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3.7%

-0.7%

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-6.7%

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19.4%

40.6%

3.0%

25.2%

6.0% -10.8%

2.6%

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37.4%

-3.5%

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23.4%

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0.0%

1.1%

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0 -0.7%

EUR/CHF

10.4% 19.9%

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Rohstoffe

Hedgefonds

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Global

Immobilien Schweiz

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Auf unserer Agenda 17. Februar: US-Einzelhandelsumsätze In den letzten drei Monaten sind die US-Einzelhandelsumsätze gefallen. Die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie und die Löcher in den Portemonnaies der Amerikaner sind Teil der Erklärung. Die neusten Zahlen könnten nun wieder nach oben zeigen – dank neuer Schecks aus der Staatskasse. 4. März: OPEC(+)-Meeting Das Januar-Treffen des Ölkartells (OPEC) und weiterer Förderländer wie Russland widerspiegelte die Zerrissenheit unter den Ölproduzenten. Letztlich war es Saudi-Arabien, das seine Förderung deutlich reduzierte, um den Ölpreis zu stabilisieren. Auch das März-Meeting verspricht Diskussionsbedarf. 5. März: Start des Nationalen Volkskongresses in China Unter dem Vorsitz von Xi Jinping dürfte der Nationale Volkskongress, auf seiner Jahressammlung im März den neuen 5-Jahresplan für die Jahre 2021 bis 2025 verabschieden. Neben qualitativen Wachstumszielen steht auch die Umwelt im Fokus: Bis 2060 möchte China CO2-neutral sein.

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Herausgeberin: Kaiser Partner Privatbank AG Herrengasse 23, Postfach 725 FL-9490 Vaduz, Liechtenstein HR-Nr. FL-0001.018.213-7 T: +423 237 80 00, F: +423 237 80 01 E: bank@kaiserpartner.com Redaktion: Oliver Hackel, Senior Investment Strategist Roman Pfranger, Head Private Banking & Investment Solutions Cornelia Kopf, Marketing Specialist, 21iLAB Design & Druck:

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