Monthly Market Monitor
November 2022
Inhalt Auf einen Blick
Konjunktur-Radar Am Puls der Wirtschaft
Unsere Sicht auf die Märkte
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Bergsicht
06
Die geopolitische Heatmap
Anlagestrategie
08
Notizen vom Investment-Komitee
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Thema im Fokus Krypto-Winter 2.0?
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Drawdown: Rund ums Private Banking
Die letzte Seite
«Private Markets» – neue Anlageperspektiven für Privatanleger
Anlageklassen und Agenda
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Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - November 2022
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Auf einen Blick
Unsere Sicht auf die Märkte
Saisonaler Rückenwind Die Aktienindizes konnten in den letzten Wochen verlorenen Boden gutmachen. Aus saisonaler Sicht öffnet sich nun ein sehr positives Fenster im 4-jährigen US-Präsidentschaftszyklus. Doch selbst wenn sich die Märkte demnächst weiter stabilisieren, könnten schwache Makro- und Mikrodaten bei den Anlegern vorerst für Dissonanzen sorgen. Fed-Pivot in Sicht Wie viele Zinserhöhungen verträgt die amerikanische Volkswirtschaft? Die US-Leitzinserwartungen wurden zuletzt immer weiter über das «neutrale» Zinslevel hinaus in höhere Höhen projiziert und dürften inzwischen überzogen sein. Angesichts zunehmender Wachstumsrisiken wird die Fed ihren Zinserhöhungskurs bald verlangsamen. Dennoch dürfte der «finale» Leitzins im nächsten Jahr klar über 4% liegen. Präsident Xi auf Lebzeiten Nach dem 20. Volkskongress in China macht sich unter geopolitischen Analysten Ernüchterung breit. Das Reich der Mitte und der Westen dürften künftig nicht nur ideologisch, sondern auch wirtschaftlich weiter auseinanderdriften. Die Gefahr eines militärischen Konflikts mit Taiwan nimmt zu und wichtige globale Themen wie der Klimawandel drohen unterzugehen.
Grafik des Monats Aus dem Ruder gelaufen | Die EZB hat ihr Mandat in den letzten Jahren klar verfehlt 2%-Inflationstrend und tatsächlich realisierte Inflation im Euroraum
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank 4
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Krypto-Winter 2.0? Die Bären sind dieses Jahr auf dem Vormarsch. Nicht nur Aktien und Anleihen befinden sich in einem Bärenmarkt. Auch Krypto-Währungen haben in den vergangenen 12 Monaten massiv an Wert verloren. Institutionelle Anleger wenden sich von Bitcoin & Co. dennoch nicht ab, sondern betrachten «Kryptos» zunehmend als eigenständige Anlageklasse. Für Krypto-Optimisten gibt die Flaute an den Finanzmärkten (inklusive zweitem Krypto-Winter) Gelegenheit ihre Anlagestrategie zu überdenken und ihr Portfolio breiter aufzustellen. «Private Markets» – neue Anlageperspektiven für Privatanleger Steigende Zinsen, erhöhte Teuerung, geopolitische Instabilität und nur durchwachsene Renditeaussichten an den Aktienmärkten – für Anleger waren die Zeiten gefühlt auch schon einmal einfacher. Privatmarktanlagen helfen dabei diesen Herausforderungen zu begegnen. Sie erweitern das Anlageuniversum, schützen vor Inflation, animieren zu einer disziplinierten Anlagestrategie und verbessern das Rendite-Risiko-Profil eines Portfolios. Die Vorteile der «Private Markets» macht die Kaiser Partner Privatbank nun auch Privatanlegern zugänglich.
Mehr als zwei Jahrzehnte lang hatte sich die Europäische Zentralbank (EZB) das Ziel gegeben die Inflation im Euroraum «unter, aber nahe 2%» zu halten. Bis zum Beginn der 2010er Jahre – unter den EZB-Präsidenten Duisenberg und Trichet – war ihr dies auch eindrucksvoll gelungen. Erst unter Mario Draghi geriet der 2%-Inflationstrend unter dem Einfluss stärkerer disinflationärer Impulse aus dem Visier. Selbst mit höchster geldpolitischer Kreativität war dem nicht beizukommen. Vor diesem Hintergrund definierte die EZB im Juli 2021 ein neues Inflationsziel. Seitdem strebt sie die 2%-Marke nur noch «in der mittleren Frist» an. Die im angepassten Mandat eingebaute Trägheit der Euro-Geldpolitik hat sich bisher allerdings als suboptimal erwiesen und dürfte die aktuell überschiessenden Teuerungsraten eher noch begünstigt haben. Die EZB muss sich ihre Glaubwürdigkeit nun wieder zurückerobern. Geldpolitik und Inflation dürften in nächster Zeit volatil bleiben.
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Konjunktur-Radar Am Puls der Wirtschaft
Weiterer Dynamikverlust in Europa Die Einkaufsmanagerindizes für den Euroraum gingen im Oktober weiter zurück und etablierten sich noch tiefer im kontraktiven Bereich. Insbesondere im Industriesektor fiel dieser Rückgang einmal mehr deutlicher aus als vom Konsens erwartet. Im begonnenen vierten Quartal dürfte sich die Eurozone mittlerweile in der befürchteten Rezession befinden, welche vor allem die ehemalige Wachstumslokomotive Deutschland hart treffen wird. Die USA sind von negativen Wachstumszahlen derzeit indes noch ein Stück entfernt. Allerdings hat dort zuletzt ein weiterer Indikator Rezessions-Alarm geschlagen (siehe Grafik). Fed-Pivot in Sicht Besonders am US-Häusermarkt hat sich die Lage in den letzten Monaten drastisch verändert. Die rasante 180-Grad-Wende der US-Notenbank widerspiegelt sich dort unter anderem in stark erhöhten Zinssätzen für 30-jährige Hypotheken, zuletzt oberhalb von 7%. DiverKonsensschätzungen Wachstum & Inflation 2022
2023
2024
BIP-Wachstum (in %) Schweiz
2.2
0.8
1.6
Eurozone
3.0
-0.1
1.5
Grossbritannien
4.2
-0.4
1.2
USA
1.7
0.4
1.4
China
3.3
4.9
4.9 1.3
Inflation (in %) Schweiz
2.9
2.0
Eurozone
8.3
5.5
2.1
Grossbritannien
9.0
6.3
2.6
USA
8.0
4.1
2.5
China
2.2
2.4
2.2
EZB um Normalisierung bemüht Die EZB hat den Einlagezinssatz im Oktober um weitere 75bp auf 1.5% erhöht. Der Inflationsbekämpfung wird angesichts einer Teuerung in der Eurozone von zuletzt 10% weiterhin oberste Priorität eingeräumt. Auch die unausweichliche Rezession sollte am restriktiven Kurs so schnell nichts ändern. Vielmehr dürfte auch die EZB demnächst zum Werkzeug des «Quantitative Tightening» greifen und ihre durch Wertpapierkäufe und Langfristkredite an Banken (TLTROs) aufgeblasene Bilanz reduzieren.
Die US-Leitzinserwartungen wurden zuletzt immer weiter über das «neutrale» Zinslevel hinaus in höhere Höhen projiziert und dürften inzwischen überzogen sein. Angesichts zunehmender Wachstumsrisiken wird die Fed ihren Zinserhöhungskurs bald verlangsamen. Dennoch dürfte der «finale» Leitzins im nächsten Jahr klar über 4% liegen.
Kein Ende von Null-Covid Der 20. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas war bis ins Detail durchorchestriert – Störungen wie beispielsweise schwache Wirtschaftsdaten passten da nicht ins Programm. Die Wachstumszahlen für das dritte Quartal wurden entsprechend erst mit Verspätung veröffentlicht. Zwar fielen diese besser aus als im Vorquartal, mit 3.9% blieben sie aber weit entfernt vom offiziellen Wachstumsziel (5.5%). Das von Präsident Xi ausgegebene Motto lautet auch für die kommenden Monate zuallererst «Stabilität». Die Null-Covid-Politik dürfte noch mindestens bis ins Frühjahr 2023 bestehen bleiben. Wachstumsimpulse für die globale Konjunktur sind kurzfristig nicht zu erwarten. 3x in Folge negativ | Verlässlicher US-Rezessionsindikator im orangen Bereich Conference Board Leading Economic Index (Jahresrate in %)
Zinserwartungen Kaiser Partner Privatbank Letzter
se Aktivitätsindikatoren (u.a. Häuserverkäufe, (Re-)Finanzierungsvolumen) kühlen sich merklich ab, während die Häuserpreise inzwischen sinken. Letzteres dürfte sich demnächst auch bei den trägen Mietpreisen zeigen. Die Fed dürfte dieser Dynamik bald mehr Gewicht beimessen und ihr Zinserhöhungstempo drosseln.
3M
12M
20%
10%
Leitzinsen (in %) Schweiz
0.50
↗
↗
Eurozone
1.50
↗
↗
Grossbritannien
2.25
↗
↗
USA
3.25
↗
↗
China
2.75
→
→
Schweiz
1.14
→
↘
Eurozone
2.13
→
↘
Grossbritannien
3.47
→
↘
USA
4.03
→
↘
China
2.68
→
→
10-jährige Renditen (in %)
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank
0
-10%
-20%
-30% 1992
1996
2000
2004
2008
2012
2016
2020
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - November 2022
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Bergsicht
Die geopolitische Heatmap
Nach dem 20. Volkskongress in China macht sich unter geopolitischen Analysten Ernüchterung breit. Das Reich der Mitte und der Westen dürften künftig nicht nur ideologisch, sondern auch wirtschaftlich weiter auseinanderdriften. Die Gefahr eines militärischen Konflikts mit Taiwan nimmt zu und wichtige globale Themen wie der Klimawandel drohen unterzugehen.
Präsident Xi auf Lebzeiten Nicht nur Optimisten, auch Realisten dürften von Choreografie und Endresultat des 20. Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas gleichermassen überrascht und enttäuscht sein. Dass sich Xi Jinping entgegen den ungeschriebenen Regeln für eine dritte Amtszeit als Präsident bestätigen lassen würde, war von vornherein erwartet worden. Doch dass die neue Führungsriege allein aus getreuen Gefolgsleuten Xis bestehen und jegliche verbliebenen unabhängigen Technokraten ihres Amtes enthoben würden, war letztlich doch eine Überraschung. Allein die Weltanschauung Xis hat in der Partei und ihrer Führung noch Raum, Kritik dürfte demnächst ganz verstummen. Eine enttäuschende Randnotiz ist die Tatsache, dass erstmals seit 1990 keine Frau einen Sitz im 24-köpfigen Politbüro erhält. Bei allen Personalrochaden ging Loyalität vor Kompetenz. Da unter den neuen Köpfen kein potentieller Nachfolger für den neuen alten Präsidenten erkennbar ist, muss sich die Welt auf mindestens zehn weitere durch Xi geprägte Jahre einstellen. China als strategischer Rivale In Bezug auf die Geopolitik lässt dies anhaltende und langfristig weiter zunehmende Spannungen erwarten. Die aggressive Tonalität chinesischer Diplomaten dürfte – ganz im Sinne der unter Xi Jinping etablierten «Wolfskrieger-Diplomatie» – bestehen bleiben. Europa wird in der gleichzeitigen Betrachtung Chinas als (wirtschaftlicher) Partner, Wettbewerber sowie systemischer Rivale immer stärker in einen Zwiespalt geraten. Das grösste geopolitische Eskala-
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tionspotential liegt aber im sich stetig zuspitzenden und scheinbar unumkehrbaren Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China. In den USA hat sich das chinesische Feindbild über die Parteigrenzen hinweg längst etabliert. Unter US-Präsident Biden wurden die Trump’schen Strafzölle nicht zurückgenommen. Ganz im Gegenteil erreichen die amerikanischen Bemühungen zur Einhegung der chinesischen Ambitionen mit den jüngst eingeführten Exportbeschränkungen im Halbleiterbereich eine neue Qualitätsstufe. Dies dürfte die Chipindustrie in China auf Sicht der kommenden 5 bis 10 Jahre merklich schwächen. Eine Vergeltung, beispielsweise in Form von Exportrestriktionen bei seltenen Erden, könnte die Eskalationsspirale noch weiterdrehen lassen. Auch das Risiko einer militärischen Fehlkalkulation und Eskalation im Hinblick auf Taiwan nimmt unausweichlich zu. In Bezug auf das Weltklima bleibt indes zu hoffen, dass Chinas Wunsch nach (Energie-)Autarkie sich bald in einem Boom für grüne Umwelttechnologien widerspiegelt.
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Anlagestrategie
Notizen vom Investment-Komitee
Die Aktienindizes konnten in den letzten Wochen verlorenen Boden gutmachen. Aus saisonaler Sicht öffnet sich nun ein sehr positives Fenster im 4-jährigen US-Präsidentschaftszyklus. Doch selbst wenn sich die Märkte demnächst weiter stabilisieren, könnten schwache Makro- und Mikrodaten bei den Anlegern vorerst für Dissonanzen sorgen.
Asset Allocation Monitor -
+
Liquidität Festverzinsliche Anlagen Staatsanleihen
+
Global Schweiz
10/2022
Unternehmensanleihen Mikrofinanz
Aktien
Europa 10/2022
Grossbritannien
Inflationsbasierte A.
USA
Hochzinsanleihen
Schwellenländer
Schwellenländeranleihen
Alternative Anlagen
Versicherungsbasierte A.
Gold
Wandelanleihen
Immobilien
Laufzeiten
Hedgefonds
Währungen
Strukturierte Produkte
US-Dollar
Private Equity
Schweizer Franken Euro Britisches Pfund
Aktien: Saisonaler Rückenwind • Nach neuen Jahrestiefs im September und einem volatilen Start in den Oktober konnten die Aktienindizes in den letzten Wochen verlorenen Boden gutmachen und mehr als 10% zulegen. Ob es sich um den erhofften tragfähigen Boden oder nur eine weitere Bärenmarktrally handelt, muss sich noch zeigen. Mit Blick auf Positionierung, Markttechnik und Sentiment stehen die Chancen aber gut, dass sich die Erholung zeitlich noch ausdehnen wird. Fondsmanager haben ihre Risikopositionen in den letzten Monaten stetig ab- beziehungsweise hohe Cashquoten aufgebaut und/oder ihr Aktienexposure abgesichert – eine fortgesetzte Rally würde Kaufdruck aufbauen. Auch die Nachfrage von volatilitätsbasierten und trendfolgenden Strategien könnte auf höheren Indexniveaus zunehmen. Aus saisonaler Sicht beginnt mit dem November nun das historisch stärkere «Winterhalbjahr», welches insbesondere in Zwischenwahljahren einen einzigartigen Track Record hat: Seit 1950 war die Entwicklung des S&P500-Index zwischen November und April nach den «Mid-Terms» immer positiv (Trefferquote: 100%, Performance durchschnittlich 15.2%). • Eine mögliche Stabilisierung an den Aktienmärkten könnte vorerst aber im Kontrast zu den Makro- und Mikrodaten stehen. Denn die wirtschaftliche Abkühlung widerspiegelt sich spätestens mit der Berichtssaison für das 3. Quartal zunehmend auch in schwächeren Unternehmenszahlen. Zwar gelingt es einigen Unternehmen der Konjunkturabschwächung sowie der hohen Inflati10
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on entgegenzutreten und ihre Margen zu verteidigen. Gleichzeitig mehrt sich aber die Anzahl an Firmen, die mit den Umsatz- und Gewinnzahlen enttäuschen und einen schwachen Ausblick präsentieren. Die Gewinnschätzungen der Analysten für die kommenden Quartale wurden entsprechend zuletzt sukzessive nach unten korrigiert. Im ersten Halbjahr 2023 könnte das Gewinnwachstum in den USA stagnieren oder leicht zurückgehen. Eine Gewinnrezession ist noch nicht in Sicht. Sollte diese (rezessionsbedingt) eintreten, wären an den Märkten aber nochmals tiefere Kurse zu erwarten. Scorecard -
+
Konjunktur Geld- und Fiskalpolitik Unternehmensgewinne Bewertung Trend Anlegerstimmung
Anleihen: Chancen bei versicherungsbasierten Anleihen • Die Renditen für 10-jährige Staatsanleihen sind im Oktober zeitweise bis auf 4.3% (USA) beziehungsweise 2.5% (Deutschland) angestiegen. Auf diesen Niveaus befanden sich die Renditen bereits nahe jener Level, die am Zinsmarkt momentan für die «finalen» Leitzinssätze von Fed und EZB erwartet werden. Das Risiko weiterer Renditeanstiege (und entsprechender Kursverluste)
erscheint limitiert. Vielmehr überwiegen am Anleihemarkt inzwischen die Chancen. Dies nicht nur bei Staats-, sondern auch bei Unternehmensanleihen von hoher Qualität. • Der Markt für versicherungsbasierte Anleihen («CatBonds») verzeichnete im September infolge von Hurrikan «Ian» massive Kursverluste – der Preisabschlag von fast 10% beim Swiss Re Cat Bond Index war die stärkste Korrektur seit der Sturmserie Harvey/Irma/Maria im Jahr 2017. Die durch «Ian» verursachten Schäden belaufen sich nach bisherigen Schätzungen auf 30 bis 50 Milliarden US-Dollar. In der Vergangenheit waren solche Katastrophenereignisse für Investoren stets gute Kaufgelegenheiten. In Anbetracht eines grundlegenden Mangels an verfügbarer Kapazität (Kaufinteressenten für neue Cat-Bond-Emissionen), ist der Cat-Bond-Markt derzeit ein «Käufermarkt» mit attraktivem Chance-Risiko-Profil. In unseren Mandaten haben wir unsere Positionen zuletzt aufgestockt. Alternative Anlagen: Resiliente Privatmärkte • Bei den alternativen Anlagen befinden sich Gold und kotierte Immobilienfonds in diesem Jahr klar auf der Verliererstrasse. Höhere (Real-)Zinsen waren der wesentliche negative Treiber dieser Entwicklung. Der Rücksetzer bei den Anleiherenditen hat jüngst zumindest zu einer Stabilisierung geführt. Für ein Comeback ist es in beiden Anlageklassen aber noch zu früh. Wir sind neutral positioniert und empfehlen weiterhin nur eine kleinere Beimischung zum Portfolio. • Nicht börsennotierte Privatmarktanlagen haben sich im Kontrast dazu 2022 bisher als robuste Portfoliobausteine erwiesen. Mit Immobilien- und Infrastrukturanlagen waren im ersten Dreivierteljahr gar solide positive Renditen zu erwirtschaften. Mit Ausnahme von Venture-Capital-Investitionen war auch das Segment Private Equity vergleichsweise stabil. Mit Verzögerung dürfte es hier in den kommenden Quartalen aber zu Bewertungskorrekturen kommen. Am Sekundärmarkt sollte dies sehr attraktive Investitionsmöglichkeiten eröffnen,
Indizes werden heutzutage produziert wie am Fliessband. Täglich kommen neue Benchmarks dazu, der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nicht immer erschliesst sich der Inhalt der Verpackung allein aus dem Indexnamen, ein Blick in den Beipackzettel ist dann ratsam. Zumindest beim bekanntesten Gradmesser für den globalen Aktienmarkt – dem MSCI Welt-Index – würde man indes keine Überraschungen, sondern eine repräsentative Darstellung der Wirtschaftskraft der Industrieländer erwarten. Doch da der Index auf Basis der Marktkapitalisierung der enthaltenen Aktien berechnet wird, haben US-Titel mit knapp 70% inzwischen ein grosses Übergewicht. Ursache sind unter anderem das höhere Wachstum der US-(Tech-)-Unternehmen in den letzten Jahren und die implizit in den Zahlen enthaltene Überbewertung des US-Dollars. Anleger sollten sich mit Blick auf die Zusammensetzung ihres Portfolios dieses Klumpenrisikos bewusst sein.
an deren man über entsprechende Anlagevehikel partizipieren kann. Währungen: Verschnaufpause für den Euro – oder mehr? • EUR/USD: Hinweise auf einen baldigen «Fed-Pivot» haben im Oktober genügt um dem Euro eine grössere Verschnaufpause im Abwärtstrend zu verschaffen und die Parität zum US-Dollar zurückzuerobern. Tatsächlich könnten sich die Zinsdifferenzen mittelfristig bald wieder zu Gunsten der Einheitswährung entwickeln. Angesichts tiefer Bewertung bestünde 2023 dann Raum für eine deutliche Kurserholung. Vorher gäbe es aber einige Hürden in Form von Abwärtstrends zu überwinden. Eine ausgeprägte Bodenbildung ist wahrscheinlicher als eine «V»-Umkehr. • GBP/USD: Das britische Pfund wurde zuletzt vom politischen Chaos in der Downing Street 10 kräftig durchgeschüttelt. Die Ernennung von Rishi Sunak zum neuen Premierminister, die nahezu komplette Rückabwicklung des Wirtschaftsprogramms von Liz Truss und die Rückkehr auf einen Pfad nachhaltiger(er) Finanzen hat zuletzt aber zu einer Stabilisierung geführt. Auch für das Pfund ist die US-Zinspolitik entscheidend. Ein erkennbares Ende der Fed-Zinserhöhungen würde weitere Kursavancen ermöglichen. • EUR/CHF: Auch gegenüber dem Franken konnte der Euro im Oktober kräftig zulegen. Eine Ursache dürfte das weiter gestiegene Leitzinsniveau im Euroraum sein – diesem hängt die SNB aufgrund des nur quartalsmässigen Sitzungsrhythmus etwas hinterher. Aus technischer Sicht dürfte eine sofortige Etablierung des Euro oberhalb der Parität aber nicht gelingen. Vielmehr erwarten wir wiedereinsetzende Frankenstärke. Angesichts nach wie vor erhöhter Inflation hat die SNB ein Interesse an einer starken Währung.
Chart unter der Lupe Trügerische Verpackungsangabe | Mehr USA als erwartet?! Gewichtung des MSCI Welt-Index 100%
80%
60%
40%
20%
0% 1996
1998
2000
2002
2004
2006
2008
Welt ex Vereinigte Staaten
2010
2012
2014
2016
2018
2020
2022
Vereinigte Staaten
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - November 2022
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Besser als die Benchmark Kaiser Partner Privatbank AG 2022 PERFORMANCE-PROJEKT 7 P R I VAT E B A N K I N G P O R T F O L I O
Besser als die Benchmark KAISER PARTNER PRIVATBANK AG unter 43 Teilnehmern im Zeitraum 01.10.2021 bis 30.09.2022
fuchsrichter.de
Anlegen ist ein Marathon und kein Sprint. Das gilt auch für den auf fünf Jahre angelegten Wettbewerb "Performance-Projekt 7" der FUCHS|Richter Prüfinstanz. Seit einem Jahr stellt sich die Kaiser Partner Privatbank zusammen mit 42 anderen Banken und Vermögensverwaltern aus dem deutschsprachigen Raum der Herausforderung, das Vermögen eines fiktiven Privatkunden diskretionär zu verwalten und die Benchmark bestehend aus sechs ETFs zu schlagen. Der Wunsch des Kunden ist dabei nicht trivial. Dieser möchte EUR 2 Mio. anlegen und davon jährlich EUR 20'000 für Konsum entnehmen. Langfristig möchte er sein Vermögen mindestens erhalten. Um darüber hinaus einen Wertzuwachs zu erzielen, ist er zwar bereit ein gewisses Risiko einzugehen. Mehr als 20%
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Monthly Market Monitor - November 2022 | Kaiser Partner Privatbank AG
temporären Verlust vom letzten Vermögenshöchststand ist er aber nicht bereit zu tragen. Gerade im turbulenten Anlagejahr 2022, in dem nahezu alle Anlageklassen herbe Verluste verzeichnen, liegt die Hürde für alle Projektteilnehmer besonders hoch. Nach einem Jahr seit Projektstart schaffen es nur 8 teilnehmende Institute die Benchmark zu schlagen. Zu diesem kleinen Feld der Spitzenreiter gehört auch die Kaiser Partner Privatbank. Mit soliden Ergebnissen und einer stringenten und aktiven Strategie schafften wir es bisher in sämtlichen Quartalen zu den besten zu gehören. Unser Augenmerk liegt auch für den weiteren Wettbewerbsverlauf auf einer robusten Anlagestrategie und einer vorausblickenden taktischen Vermögensallokation.
Die Bären sind dieses Jahr auf dem Vormarsch. Nicht nur Aktien und Anleihen befinden sich in einem Bärenmarkt. Auch KryptoWährungen haben in den vergangenen 12 Monaten massiv an Wert verloren. Institutionelle Anleger wenden sich von Bitcoin & Co. dennoch nicht ab, sondern betrachten «Kryptos» zunehmend als eigenständige Anlageklasse. Für Krypto-Optimisten gibt die Flaute an den Finanzmärkten (inklusive zweitem KryptoWinter) Gelegenheit ihre Anlagestrategie zu überdenken und ihr Portfolio breiter aufzustellen.
Thema im Fokus Krypto-Winter 2.0?
«No place to hide» Die drastische geldpolitische Wende der Notenbanken, gepaart mit zunehmenden wirtschaftlichen Abwärtsrisiken und anhaltenden geopolitischen Spannungen haben an den Finanzmärkten seit Jahresbeginn deutliche Spuren hinterlassen. Aktien und Anleihen haben gleichzeitig massiv an Wert verloren. Ein 60/40-Portfolio (60% Aktien, 40% Anleihen) liegt 2022 aktuell mehr als 20% im roten Bereich. Unter den relevanten, liquiden Anlageklassen notieren allein Rohstoffe im Plus. Sie dürften für die meisten Anleger aber keine nennenswerte Position im Anlageportfolio darstellen. Insofern ist der Bitcoin, welcher seit Jahresanfang um knapp 60% eingebrochen ist, in guter Gesellschaft. Während der synchrone Abverkauf an den Aktien- und Anleihemärkten für den «klassischen» Anleger Neuland – und daher besonders schmerzhaft – ist, sind Krypto-Enthusiasten die hohe Volatilität bei den Digitalwährungen bereits gewöhnt. Im Gegensatz zu den traditionellen Anlageklassen haben die realisierten Schwankungsbreiten beim Bitcoin dieses Jahr auch nicht zugenommen. In Bezug auf die Dauer der Krypto-Korrektur ist die derzeitige Episode gemessen am Bitcoin-Kurs allerdings die längste in der noch jungen Historie. Sie dauert inzwischen bereits länger an als der «Krypto-Winter» 2017/2018. Geliebt, gehasst und (un)verzichtbar Doch Totgesagte leben länger… Seit unserem im März veröffentlichtenArtikel «Bitcoin – geliebt, gehasst und (un)verzichtbar (?)», in dem wir die Vor- und Nachteile von Digitalwährungen beleuchtet haben, hat sich in der Krypto-Welt so einiges getan. So hat beispielsweise die zweitgrösste Krypto-Währung Ethereum im September erfolgreich «The Merge» absolviert und somit den Wechsel von einer «proof-of-work»- zu einer «proof-of-stake»-Architektur vollzogen. Die Ethereum-Blockchain sollte nun nicht nur schneller und sicherer, sondern vor allem auch nachhaltiger sein. Laut Berechnungen der Ethereum-Foundation soll das Update den Energieverbrauch um 99.95% senken. Zumindest aus Nachhaltigkeitssicht könnte dies den Krypto-Kritikern etwas Wind aus den Segeln nehmen. Besonders dann, wenn das Beispiel Schule macht und auch die Bitcoin-Gemeinde Bemühungen unternimmt, um auf einen umweltfreundlicheren Kurs umzuschwenken. Die Institutionalisierung und die Etablierung der Krypto-Währungen als eigene Anlageklasse setzen sich indes – trotz ausgeprägter Baisse – weiter fort. Der entsprechende Nachrichtenfluss ebbte zuletzt nicht ab: Die US-Börse Nasdaq plant
eine eigene Krypto-Einheit aufzusetzen, der Vermögensverwaltungsriese BlackRock möchte einen Bitcoin Trust auflegen und Fidelity verkündete seinen 34 Millionen Kunden demnächst den Zugang zum Bitcoin-Handel zu ermöglichen. Auch Wall-Street-Banken wie Citibank und Morgan Stanley treiben diverse Projekte im Krypto- und Blockchain-Bereich (aggressiv) aus. Von einer geplatzten Blase kann man bei den Krypto-Währungen vor diesem Hintergrund aktuell nicht sprechen. Eher handelt es sich um einen «Krypto-Winter 2.0». In diesem werden einerseits schwache Krypto-Projekte aus dem Markt gespült, andererseits wird aber auch der Nährboden für weitere Innovationen und neue Anwendungen, verbesserte Verluste auf breiter Front | Bitcoin ist keine Ausnahme Performance seit Jahresbeginn 120 110 100 90 80 70 60 50 40 Jan
Mär Nasdaq
S&P500
Mai Gold
Jul
US-Staatsanleihen 7-10 Jahre
Sep
US-Staatsanleihen 20+ Jahre
Bitcoin
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank
Auf Tauchstation | Nur ein gewöhnlicher Drawdown? Bärenmärkte im Bitcoin 0
-20
-40
-60
-80
-100 0
50
100
150
Dezember 2017
April 2021
200
250
300
November 2021
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - November 2022
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Konstant hohe Schwankungen | Aber die Volatilitäts-Differenz zu Aktien und Anleihen nimmt ab Annualisierte Volatilität (6 Monate rollierend) 120 100 80
60 40 20 0 2018
2019 Nasdaq
S&P500
2020 Gold
2021
US-Staatsanleihen 7-10 Jahre
2022
US-Staatsanleihen 20+ Jahre
Bitcoin
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank
«Buy the dip»? | Kaufgelegenheit für Optimisten Bullen- und Bärenmärkte im Bitcoin
Technologie sowie Geschäftsmodelle gelegt. All dies nicht zuletzt dank weiterhin grossen Investoreninteresses und nach wie vor fliessenden Risikokapitals. Ein guter Einstiegszeitpunkt – aber diversifiziert Ein Abgesang auf die digitalen Münzen ist also nicht angebracht. Wer bisher zu den brennenden Anhängern von Krypto-Währungen gehörte (und möglicherweise immer noch auf grösseren Kursgewinnen sitzt) dürfte sich von der schwachen Entwicklung im laufenden Jahr eh nicht sonderlich beeindrucken lassen. Dennoch sollten solche Krypto-Optimisten die derzeitige breite Marktkorrektur – und die in der Folge in nahezu allen Anlageklassen günstigeren Bewertungen und gestiegenen Renditeerwartungen – zum Anlass nehmen ihr Portfolio auf den Prüfstand zu stellen und möglicherweise vorhandene Klumpenrisiken zu reduzieren oder ganz abzubauen. In den letzten Jahren hätte schon die Beimischung von 5% oder 10% zu einem einfachen 60/40-Portfolio genügt, um dessen Performance substantiell zu erhöhen. Gemäss unseren Modellrechnungen dürfte eine solche «Anreicherung» mit Krypto-Exposure auch in Zukunft das Rendite/Risiko-Profil eines Portfolios merklich verbessern. Dabei leiten wir unsere (auf den ersten Blick optimistisch erscheinenden) 5-jährigen Renditeerwartungen für den Bitcoin von 25% p.a. vom Adaptionspfad früherer wegweisender, disruptiver Technologien wie dem Internet oder dem Handy ab. Gegenüber anderen Anlageklassen ist dieser Erwartungswert zwar nach wie vor sehr hoch, im Vergleich zur historischen Rendite seit 2014 hingegen klar tiefer. Konservativ sind wir auch bei unserer Schätzung der erwarteten Volatilität, welcher wir trotz merklich geringerer Performanceerwartung «nur» rund ein Drittel tiefer ansetzen als die in der Vergangenheit realisierten Werte (68%). Die zukünftig erwartete Sharpe Ratio fällt mit 0.58 deutlich niedriger (und weniger attraktiv) aus als im Zeitraum seit 2014 (0.84) – ein weiterer guter Grund für Anleger mit derzeit erhöhtem Krypto-Engagement eine bessere Diversifizierung ihres Portfolios anzustreben.
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank
Der (objektive) Rückblick | Bitcoin als Performancebooster 60/40-Portfolio mit (und ohne) Bitcoin 350 300 250 200 150 100 50 0 2014
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2017 60/40
2018 60/40 & 5% Bitcoin
2019
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank
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60/40 & 10% Bitcoin
Monthly Market Monitor - November 2022 | Kaiser Partner Privatbank AG
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Ein optimales Portfolio mit Bitcoin Um ein optimales Modellportfolio zu erhalten, gehen wir bei dessen Gestaltung allerdings deutlich über die Beimischung von Bitcoin zu einem «simplen» 60/40-Portfolio hinaus. Denn einerseits hat die Korrelation zwischen Bitcoin und Aktienmarkt in den letzten Monaten weiter zugenommen und könnte erhöht bleiben. Andererseits gibt es diverse ergänzende Anlageklassen mit ebenfalls attraktivem Rendite/Risiko-Profil und verhältnismässig tiefen Korrelationen. Entsprechend erweitern wir das Feld der Anlageklassen um Unternehmensanleihen (Investment Grade und High Yield), Schwellenländeranleihen, Mikrofinanzanleihen und versicherungsbasierte Anleihen (Cat-Bonds) sowie Wandelanleihen und marktneutrale Strategien. Ein auf Basis dieser Zutaten optimiertes Portfolio
(«Optimal Balanced») lässt gegenüber der erwarteten Rendite eines 60/40-Portfolio (5.9% p.a.) in den nächsten 5 Jahren bei gleichem Risiko eine deutliche Überrendite («Alpha») von 1.9% (bei Beimischung von 5% Bitcoin) beziehungsweise 2.7% (mit 10% Bitcoin) erwarten. Speziell das optimierte Portfolio mit Beimischung von 10% Bitcoin dürfte mit einer erwarteten Sharpe Ratio von 0.81 für langjährige (und mit hohen Sharpe Ratios verwöhnten) Krypto-Anleger immer noch attraktiv sein. Gleichzeitig sollte es ihm aufgrund der deutlich geringeren Volatilität (Erwartung: 10.6%) einen ruhigeren Schlaf ermöglichen. Umsetzung in die Praxis – mehr als nur Bitcoin Bei der Übertragung unseres Modellportfolios in die Praxis sollte das Krypto-Exposure allerdings nicht «nur» mit Hilfe von Bitcoins aufgebaut werden. Denn auch diesbezüglich hat eine grössere Diversifikation einen Mehrwert. Ob der Bitcoin seinen Rang als grösste Digitalwährung halten kann oder ob er aufgrund von Nachhaltigkeitsbedenken sowie zukunftsträchtigerer Technologie der Konkurrenz namens Ethereum, Solana, Polkadot und anderen an Relevanz einbüsst, wird erst die Zukunft zeigen. Daher ist es sinnvoll den für Krypto-Anlagen vorgesehenen 10%-Anteil in einen breit gestreuten Korb der vielversprechendsten Krypto-Projekte zu investieren. Doch selbst an dieser Stelle muss das Ende der Diversifikations-Fahnenstange noch nicht erreicht sein. Wer an die Zukunft des Krypto-Sektors glaubt, dem bietet sich neben der einfachen Partizipation an der Kursentwicklung einzelner Krypto-Währungen inzwischen eine ganze Palette weiterer Anlagemöglichkeiten (und Risikoprofile). Das Spektrum reicht dabei von ertragsgenerierenden «Zins»-Strategien, über Faktor- und Hedgefonds-Strategien bis hin zu Venture-Capital-Investitionen. Krypto-Optimisten, die sich zusätzlich aus diesen Anlagetöpfen bedienen möchten, können den Krypto-Anteil ihres Portfolios mit gutem Gewissen auch auf mehr als 10% ausbauen.
Zunehmende Korrelation von Bitcoin und Aktien… | …macht eine breitere Diversifikation umso notwendiger Korrelation zwischen Bitcoin und S&P500-Index 0.80
0.60
0.40
0.20
0
-0.20
-0.40 2016
2017
2018
2019
6 Monate rollierend
2020
2021
2022
2 Jahre rollierend
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank
Der (optimistische) Ausblick | Effizientere Portfolios mit Krypto Rendite/Risiko-Profile verschiedener Portfolios
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank
Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - November 2022
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Monthly Market Monitor - November 2022 | Kaiser Partner Privatbank AG
Drawdown: Rund ums Private Banking
«Private Markets» – neue Anlageperspektiven für Privatanleger
Immer länger (und immer lieber) privat Was haben ByteDance, SpaceX, Klarna und Revolut gemeinsam? All diese Unternehmen werden von Investoren mit Milliardenbeträgen bewertet, sind aber (noch) nicht an der Börse notiert. Sie werden auch als «Einhörner» bezeichnet, obwohl es inzwischen Hunderte von ihnen gibt und sie somit nicht mehr wirklich selten sind. Denn im Vergleich zu früher bleiben Wachstumsunternehmen heutzutage immer länger in privater Hand. Während Amazon beim Börsengang (IPO) 1997 gerade einmal drei Jahre alt war, dauerte es bei Facebook immerhin schon acht Jahre bis zum IPO (2012). Uber (2019) und AirBnB (2020) waren bei ihren Börsendebuts hingegen bereits Teenager. Privatanleger konnten daher erst sehr spät an ihren Unternehmensstorys partizipieren, der Grossteil der Wertsteigerung blieb aber jenen Investoren vorbehalten, die sich bereits in frühem Stadium am Privatmarkt (via Venture-Capital-Fonds) engagieren konnten. Anleger, die sich allein auf börsennotierte Unternehmen konzentrieren (müssen), verpassen interessante und häufig überdurchschnittlich rentable Investmentopportunitäten. Dies nicht nur im Bereich der Start-Ups und Wachstumsunternehmen, sondern auch bei etablierten Firmen. Wie gross diese Opportunität beziehungsweise das Anlageuniversum in den «Private Markets» ist, veranschaulicht eine Statistik: Knapp 90% aller Unternehmen in den USA mit mehr als 100 Millionen US-Dollar Umsatz sind privat (nicht börsennotiert). Ein ähnliches Bild zeigt sich in Europa. Weniger Regulierung und Offenlegungspflichten sowie geringerer Druck seitens der Aktionäre kurzfristige Ziele zu erreichen, tragen dazu bei, dass Unternehmen immer länger privat bleiben oder sich sogar wieder von der Börse verabschieden. Eine zunehmende Zahl von Firmen befindet sich hingegen im Besitz von Beteiligungsgesellschaften (Private Equity). Prämien zu verdienen «Private Equity» ist auf dem Papier relativ simpel: Private-Equity-Manager sammeln Kapital(zusagen) von (Gross) Anlegern ein und investieren diese(s) über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren in verschiedene Unternehmen. Bei jedem dieser «Deals» versuchen die Manager mittels Wachstumsstrategien, operationellen Verbesserungen und anderen Stellschrauben (Bewertungsexpansion, Optimierung der Kapitalstruktur) einen Mehrwert zu schaffen und das Unternehmen anschliessend, in der Regel nach drei bis sechs Jahren, wieder zu verkau-
fen. Aufgrund stattlicher Gebühren (nicht selten 2% p.a. Managementgebühr und 20% Performancegebühr über einer definierten Mindestrendite) ist dieses Modell für Beteiligungsgesellschaften in der Regel ein einträgliches Geschäft. Doch Private-Equity-Manager kassieren nicht einfach ab – sie stellen auch einen signifikanten Teil des Anlagekapitals und gehen somit selbst ins Risiko. Ihr Interesse an einer wertsteigernden Investition ist daher mit dem Anlegerwunsch nach einer guten Rendite gleichgestellt. Und so hat sich Private Equity in der Vergangenheit auch für Anleger rentiert. Je nach genauer Definition und spezifischem Zeitraum hat die Anlageklasse in den letzten zwei Jahrzehnten über längere Perioden eine Überrendite von 3-5% gegenüber dem globalen Aktienmarkt gene-
Steigende Zinsen, erhöhte Teuerung, geopolitische Instabilität und nur durchwachsene Renditeaussichten an den Aktienmärkten – für Anleger waren die Zeiten gefühlt auch schon einmal einfacher. Privatmarktanlagen helfen dabei diesen Herausforderungen zu begegnen. Sie erweitern das Anlageuniversum, schützen vor Inflation, animieren zu einer disziplinierten Anlagestrategie und verbessern das RenditeRisiko-Profil eines Portfolios. Die Vorteile der «Private Markets» macht die Kaiser Partner Privatbank nun auch Privatanlegern zugänglich.
Erweitertes Anlageuniversum (1) | Unternehmen bleiben immer länger in privatem Besitz Alter des Unternehmens beim Börsengang
IPO Year 1997
2004
2012
2019
2020
Quellen: HarbourVest, Kaiser Partner Privatbank
Erweitertes Anlageuniversum (2) | Opportunitäten an den Privatmärkten nehmen stetig zu Anzahl Unternehmen in Nordamerika und Europa (privat vs. börsennotiert) 18,000
privat
16,000
14,000
12,000
börsennotiert 10,000
8,000 2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
Quellen: Pitchbook, World Federation of Exchanges, Kaiser Partner Privatbank Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - November 2022
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riert. Und dies bei einer – zumindest der Wahrnehmung nach – geringeren Volatilität.
Illiquiditätsprämie (1) | Private Equity hat langfristig die Nase vorn Wachstum von einem US-Dollar
$12 $10
$11.71
$8 $6 $4
$3.16
$2 0
2000
2004
2008
2012
Aktienmarkt
2016
2020
Private Equity
Quellen: Hamilton Lane, Kaiser Partner Privatbank
Höhere Outperformance
Illiquiditätsprämie (2) | Private Equity outperformt in Zeiten schwacher Aktienmärkte Überschussrendite von Private Equity (3 Jahre annualisiert)
+793 bps
+782 bps
+659 bps
Tiefere Outperformance
+484 bps
+150 bps
Weniger als -5%
-5% bis 5%
5% bis 10%
10% bis 15%
Tiefere Aktienmarktrendite
Mehr als 15%
Höhere Aktienmarktrendite
Quellen: Hamilton Lane, Kaiser Partner Privatbank
Inflationsschutz | Erhöhte Teuerung bringt Rückenwind Durchschnittliche Renditen bei verschiedener Inflation (1999-2019) 20% 17.7%
17.7%
18.2%
15% 12.4% 10%
9.3% 7.2%
5%
8.3% 7.2%
6.8%
5.8%
5.8%
4.2%
0 Tiefe Infla on (0 – 2.0%)
Durchschni liche Infla on (2.1% – 3.0%) Real Assets
Private Equity
Aktien
Quellen: Bloomberg, Hamilton Lane, Kaiser Partner Privatbank 18
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Hohe Infla on (3.1%+) Anleihen
Das Mehr an Rendite resultierte dabei neben den beschriebenen Instrumenten der Private-Equity-Werkzeugkiste aus Informationsasymmetrien, einer gewissen Komplexität und vor allem einer Illiquiditätsprämie. Typischerweise ist der grösste Teil des zugesagten Anlegerkapitals bei Privatmarktinvestitionen nämlich für viele Jahre gebunden. Verkaufen lassen sie sich in dieser Zeit normalerweise nur zu einem Discount, also einem (meist erheblichen) Abschlag zum Nominalwert. Für manchen Anleger erscheint die Anlageklasse daher möglicherweise mit höheren Risiken behaftet. Doch andererseits hilft die illiquide, langfristige Natur von Privatmarktanlagen dabei, Panikverkäufe in Stressphasen zu vermeiden und es zu unterlassen den Markt «timen» zu wollen. Diese inhärente Disziplinierung der «Private Markets» erhöht die Chancen auf die Realisierung der anvisierten Mehr-Rendite. Gerade im herausfordernden Anlageumfeld von heute erscheint diese Überrendite besonders wertvoll. Denn Anleihen bringen im Portfolio derzeit weder einen (realen) Ertrag, noch Stabilität. Und Aktien sind nach der Korrektur der letzten Zeit zwar nicht mehr komplett überteuert, ihre Renditeerwartungen für die nächsten fünf und zehn Jahre liegen aber dennoch nur im mittleren einstelligen Bereich. Gerade in solch wenig inspirierenden Zeiten an den «Public Markets» haben die Privatmärkte historisch eine ansehnliche Mehrrendite geliefert. Und auch mit Blick auf die aktuell (und potentiell auch zukünftig) erhöhten Inflationsraten ist die Anlageklasse im relativen Vorteil. Denn im Vergleich zu Anleihen oder Aktien haben die Renditen von Realanlagen und Private Equity eine deutlich höhere Korrelation zur Inflationsrate. In Zeiten erhöhter Teuerung haben Privatmarktinvestitionen in der Vergangenheit daher einen effektiven Inflationsschutz bedeutet. Herausforderung und (Ihre) Chance Anleger, die von den vielen Vorteilen der Privatmärkte profitieren wollen, stehen allerdings vor diversen Herausforderungen. So ist insbesondere im Bereich von Private Equity die sorgfältige Fondsauswahl ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg. Denn die Performance-Differenz zwischen «guten» und «schlechten» Managern ist (im Gegensatz zu den Aktienmärkten) sehr hoch. Nur wer konstant überdurchschnittlich rentierende Fonds (idealerweise aus dem 1. oder 2. Performance-Quartil) selektieren kann, gehört daher langfristig auch zu den Gewinnern. Um dies zu erreichen, sind nicht nur der Zugang zu den besten Managern, sondern auch erhebliche Due-Diligence-Kapazitäten nötig. Ein langfristig orientiertes Private-Markets-Portfolio sollte zudem über verschiedene Dimensionen (Strategien, Sektoren, Geografie, Anlagejahre) diversifiziert sein. Kapitalzusagen müssen über mehrere Jahre gemacht und Kapitalabrufe und -zusagen von verschiedenen Fonds fortlaufend gemanagt werden. All dies benötigt professionelle Expertise und bedeutet einen erheblichen administrativen Aufwand. Die wohl grösste Anlage-Hürde – selbst für vermögende Privatkunden – waren bisher aber die sehr
Die Möglichkeiten der Digitalisierung erlauben es heutzutage die beschriebenen Anlagebarrieren zu senken. Nicht umsonst ist inzwischen auch von der «Demokratisierung» der Privatmärkte die Rede. Die Kaiser Partner Privatbank hat ein innovatives Private-Markets-Angebot entwickelt, welches ein diversifiziertes Privatmarktengagement bereits mit tiefen Mindestvolumina ermöglicht. Mit diesem Angebot bieten wir unseren Kunden nicht «nur» den Zugang zu den Top-Managern. Neben der selbstverständlichen Übernahme jeglicher administrativen Aufgaben umfasst unser Private-Markets-Mandat eine individuell abgestimmte Lösung, die auch die Finanzierung oder Monetarisierung des Investments umfasst. Nicht zuletzt beinhaltet unser Angebot auch den Zugang zu einem Sekundärmarkt. Unser Service macht die Privatmärkte somit für bestehende und neue Kunden nicht nur zugänglich, sondern auch (semi-) liquid. Mehr Rendite bei weniger Risiko – diese Performance-Perspektiven macht die Kaiser Partner Privatbank mit dem Private-Markets-Mandat für bestehende und neue Kunden möglich.
Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen | Die Performance-Streuung zwischen Private-Equity-Managern ist hoch Performance-Quartile von Buyout-Fonds nach Anlagejahr
Quellen: Hamilton Lane, Kaiser Partner Privatbank
Mehr Rendite… | …bei weniger Risiko Rendite und Risiko von gemischten Portfolios (1995-2020) 10.0%
9.5% 9.0%
8.5% Rendite
hohen Mindestvolumina, welche nötig waren, um am Performancepotential von Private Equity & Co. zu partizipieren. Denn in der Regel rufen erstklassige Manager Ticketgrössen von zehn Millionen US-Dollar oder mehr auf, wenn sie neue Anleger mit an Bord nehmen.
42% Aktien 28% Anleihen 18% Private Equity
8.0%
12% Private Credit
48% Aktien 32% Anleihen
7.5%
12% Private Equity 8% Private Credit
54% Aktien
7.0%
36% Anleihen 6% Private Equity
6.5%
60% Aktien
4% Private Credit
40% Anleihen
6.0% 6.00%
6.05%
6.10%
6.15% Volatilität
6.20%
6.25%
6.30%
6.35%
Quellen: Hamilton Lane, Kaiser Partner Privatbank
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Die letzte Seite
Anlageklassen und Agenda
Performance per 31. Oktober 2022 Anlageklassen
seit Jahresbeginn
Liquidität
-0.2% -0.2% -0.2% -0.2% -0.2%
CHF
0.0% 0.0% 0.0% 0.0% 0.0%
EUR
1.5% 1.5% 1.5% 1.5% 1.5%
USD
00 0 00
Festverzinsliche Anlagen
-12.6% -12.6% -12.6% -12.6% -12.6%
Staatsanleihen
-21.3% -21.3% -21.3% -21.3% -21.3%
Unternehmensanleihen
1.7% 1.7% 1.7% 1.7% 1.7%
Mikrofinanz -17.0% -17.0% -17.0% -17.0% -17.0%
Inflationsbasierte Anleihen
-11.7% -11.7% -11.7% -11.7% -11.7%
Hochzinsanleihen -24.5% -24.5% -24.5% -24.5% -24.5%
Schwellenländeranleihen
-5.5% -5.5% -5.5% -5.5% -5.5%
Versicherungsbasierte Anl. -19.7% -19.7% -19.7% -19.7% -19.7%
Wandelanleihen Aktien
1 Monat
1 Jahr
3 Jahre
0.0%
-0.3%
-1.7%
0.1%
-0.1%
-1.0%
0.3%
1.6%
2.7%
-0.4%
-12.4%
-11.5%
-0.3%
-21.7%
-15.2%
0.3%
2.3%
7.6%
0.3%
-16.0%
-4.7%
3.1%
-10.8%
-1.2%
0.2%
-24.7%
-20.4%
2.4%
-4.7%
5.5%
2.2%
-22.7%
19.2%
00 0 00
Global
-16.3% -16.3% -16.3% -16.3% -16.3%
7.1%
-14.2%
24.4%
Schweiz
-16.2% -16.2% -16.2% -16.2% -16.2%
4.8%
-11.3%
8.9%
Europa
-16.2% -16.2% -16.2% -16.2% -16.2%
7.9%
-15.0%
5.2%
2.8%
4.3%
10.0%
Grossbritannien
1.5% 1.5% 1.5% 1.5% 1.5%
USA
-19.2% -19.2% -19.2% -19.2% -19.2%
Schwellenländer
-31.2% -31.2% -31.2% -31.2% -31.2%
Alternative Anlagen
14.3% 14.3% 14.3% 14.3% 14.3%
Gold
-10.7% -10.7% -10.7% -10.7% -10.7%
Hedgefonds
-17.7% -17.7% -17.7% -17.7% -17.7% -4.5% -4.5% -4.5% -4.5% -4.5%
Währungen EUR/USD EUR/CHF GBP/USD
-16.9%
31.7%
-32.9%
-18.6%
00 0 00
Rohstoffe Immobilien Schweiz
7.9% -3.2%
00 000 -13.1% -13.1% -13.1% -13.1% -13.1% -4.6% -4.6% -4.6% -4.6% -4.6% -15.2% -15.2% -15.2% -15.2% -15.2%
1.7%
9.7%
43.1%
-1.6%
-8.4%
8.0%
-1.1%
-13.8%
0.2%
0.1%
-5.3%
8.1%
0.8%
-14.5%
-11.4%
2.3%
-6.5%
-10.0%
2.7%
-16.2%
-11.4%
Auf unserer Agenda 8. November: US-Zwischenwahlen Lahme Ente oder nicht? Joe Biden hat nach einer kleiner Aufholjagd bei den Zustimmungswerten seit dem Sommer zuletzt wieder etwas an Momentum verloren. Sollten die Demokraten bei den Zwischenwahlen in beiden Kammern des Kongresses ihre Mehrheiten verlieren, drohen in den Vereinigten Staaten zwei Jahre politischer Stillstand. 15. & 16. November: G20-Meeting in Bali Ukraine-Konflikt als taktischer Brennpunkt, Rivalität mit China als strategische Herausforderung – so die Sicht der USA auf geopolitische Grosswetterlage. Ob es dem Gastgeber Indonesien gelingt bilaterale Treffen zwischen den Präsidenten Biden und Putin oder Biden und Xi zu initiieren, dürfte kritisch beobachtet werden. 20. November bis 18. Dezember: Fussball-Weltmeisterschaft in Katar Die 22. Ausgabe des Wettbewerbs wird erstmals in einem Wüstenstaat ausgetragen – danke Klimaanlagen im wohltemperierten Bereich. Wenn der Ball erst einmal rollte, dürfte der unrühmliche WM-Vergabeprozess schnell in Vergessenheit geraten. Einige Medien werden (hoffentlich) aber auch abseits der Fussballplätze berichten.
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Herausgeberin: Kaiser Partner Privatbank AG Herrengasse 23, Postfach 725 FL-9490 Vaduz, Liechtenstein HR-Nr. FL-0001.018.213-7 T: +423 237 80 00, F: +423 237 80 01 E: bank@kaiserpartner.com Redaktion: Oliver Hackel, Senior Investment Strategist Roman Pfranger, Head Private Banking & Investment Solutions Design & Druck:
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