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Kaiser Partner Privatbank - Monthly Market Monitor August 2020

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Monthly Market Monitor

August 2020


Inhalt

Bergsicht Die geopolitische HeatMap

Auf einen Blick Unsere Sicht auf die Märkte

06 KonjunkturRadar

04

Am Puls der Wirtschaft

Anlagethema im Fokus

Anlagestrategie Notizen vom Investment-Komitee

07

Die letzte Seite

Was kommt nach dem Gewinneinbruch?

05

09

ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit Die Investoreninitiative „Principles for Responsible Investment (PRI)”

Anlageklassen und Agenda

11

10

Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - August 2020

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Auf einen Blick

Unsere Sicht auf die Märkte

(Noch) keine Entspannung die Wirtschaftsgemeinschaft damit ein Signal der SolidaFür eine Entwarnung ist es bei der Coronavirus-Pande- rität in Zeiten der Krise – und legt den Grundstein für ein mie noch zu früh. Im Juli erreichte die Zahl der Neuan- gemeinsames Schuldenmachen in der Zukunft. In den steckungen in den USA fast täglich neue Höchststände. USA läuft der Wahlkampf derweil auf vollen Touren und Auch Südamerika ist zu einem Hot-Spot geworden. Der- veranlasst Donald Trump, gegenüber China die nächste weil haben einige europäische Länder bereits wieder Eskalationsstufe zu zünden. mit einer Verschlechterung der Lage zu kämpfen. Trotz regelmässiger Erfolgsmeldungen bezüglich eines Impf- US-Dollar auf Tauchstation stoffes, ist der Weg dorthin weit und steinig. Solange es Am Währungsmarkt hat sich der Abwärtstrend des kein klinisch getestetes Gegenmittel gibt, wird „Corona“ US-Dollars in den letzten Wochen weiter verstärkt. Indie Wirtschaftsakteure weiter beschäftigen. nerhalb von vier Monaten hat der Greenback inzwischen rund 10% abgewertet. Für einen Abgesang auf den Dollar Tiefer „Corona-Knick“ ist es aber zu früh. Markttechnik, Sentiment und PositioDie Wachstumsdaten für das zweite Quartal fielen wie er- nierung der Marktteilnehmersprechen kurzfristig zuminwartet sehr schwach aus. Mit einem Einbruch von -9.5% dest für eine Stabilisierung. Profiteure der Dollar-Schwäin den USA und -12.1% in der Eurozone wurden die Ne- che waren zuletzt vor allem die (Edel-)Metalle. Bei gativrekorde aus der Finanzkrise klar in den Schatten ge- Preisen oberhalb von 2000 US-Dollar pro Unze wird nun stellt. Auch die Unternehmensgewinne zeigen im letzten aber auch die Luft für den Goldpreis zunehmend dünner. Quartal einen drastischen „Corona-Knick“. Sowohl beim Wirtschaftswachstum als auch bei den Gewinnen liegt US-Aktien nahe Allzeithoch der Tiefpunkt nun hinter uns. Über die Dynamik der kom- Die Aktienmärkte pendelten zuletzt weitgehend seitmenden Erholung besteht aber grössere Unsicherheit. wärts. Eine Ausnahme von der Regel blieben dabei die (US-)Technologieaktien, welche den Nasdaq-Index Kein (politisches) Sommerloch bereits wieder auf neue Allzeithochs beförderten. Die Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die Länder Tech-Rally hat auch dem breiteren S&P500-Index Schub der Europäischen Union auf einen „Wiederaufbaufonds“ verliehen, welcher nun ebenfalls nahe an den Höchstmit einem Volumen von 750 Milliarden Euro geeinigt. Un- ständen von Ende Februar notiert. Ein Überwinden dieser ter der Führung von Deutschland und Frankreich sendet Hürde ist im ersten Anlauf wenig wahrscheinlich.

Grafik des Monats Hoch konzentriert | Technologieaktien dominieren den US-Aktienmarkt Gewicht der fünf grössten Unternehmen im S&P500-Index, in % 25%

20%

15%

10%

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank 4

Monthly Market Monitor - August 2020 | Kaiser Partner Privatbank AG

2020

2019

2018

2017

2016

2015

5%

Trotz Corona-Rezession haben die Aktien der fünf grössten börsennotierten US-Unternehmen (Facebook, Amazon, Apple, Microsoft und Google (Alphabet)) seit Jahresbeginn um mehr als ein Drittel zugelegt. Die restlichen 495 Titel des S&P500-Index liegen im gleichen Zeitraum hingegen knapp im Minus. In der Folge ist das Gewicht der Technologieriesen im US-Blue-Chips-Index inzwischen auf mehr als 24% angestiegen. Damit ist die Konzentration am US-Aktienmarkt nun noch höher als während der Tech-Blase zur Jahrtausendwende. Da die heutige Tech-Rally durch hohes Gewinnwachstum und solide Bilanzen untermauert ist, sehen wir keine vergleichbaren Crash-Gefahren. Dennoch erhöht das hochkonzentrierte Gemisch die Anfälligkeit. Im Falle eines (dauerhaften) Favoritenwechsels hin zu zyklischen Aktien oder strengerer Regulierung droht eine länger anhaltende Phase der Underperformance des US-Marktes.


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Konjunktur-Radar Am Puls der Wirtschaft

Historischer Wachstumseinbruch… dung dürfte dieses Jahr auf mehr als 160% des BIP ansteiDie Daten zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gen. Unterstützung bekommt der Süden Europas nun von im zweiten Quartal fielen wie erwartet sehr schwach aus. den Nachbarländern: Nach langwierigen Verhandlungen Schlagzeilen machten vor allem die – wenig hilfreichen – haben sich die Länder der Europäischen Union auf einen annualisierten BIP-Zahlen für die USA, welche einen dra- „Wiederaufbaufonds“ mit einem Volumen von 750 Millimatischen Absturz von 33% zeigen. Aber auch die aussage- arden Euro geeinigt, dessen grösste Profiteure Italien und kräftigeren Daten, die den Vergleich zum Vorjahresquartal Spanien sind. darstellen, waren mit einem Minus von 9.5% tiefrot. Im Vergleich zu Europa (BIP Eurozone: -12.1%) zeigten sich die Erholung nur schrittweise Vereinigten Staaten rückblickend dennoch etwas stabiler. Für die zweite Jahreshälfte stehen die Konjunktur-Zeichen klar auf Erholung. Über deren Geschwindigkeit besteht al…besonders in Südeuropa lerdings weiterhin erhöhte Unsicherheit, so dass die (KonIm Vergleich der Euroländer wurden Italien (-12.4%) und sens-)Prognosen zum Wirtschaftswachstum nach wie vor Spanien (-18.5%!) vom Corona-Schock besonders hart mit Vorsicht zu geniessen sind. Das Vor und Zurück bei den getroffen. Als langjähriger „kranker Mann Europas“ fällt pandemiebedingten Restriktionsmassnahmen widerspieItalien in Bezug auf die Wirtschaftsleistung damit auf das gelte sich zuletzt bereits in einem deutlichen Rückgang Niveau Mitte der 90er-Jahre zurück. Die Staatsverschul- des Verbrauchervertrauens. Die Konsumentennachfrage wäre aber eine notwendige Stütze für ein Konjunktur-CoDer „Corona-Knick“ | Scharfer Wachstumseinbruch im zweiten Quartal meback, insbesondere in den USA. Vieles hängt dort von Bruttoinlandsprodukt, indexiert einem weiteren Stimulus-Paket (beziehungsweise der 180 Verlängerung der Arbeitslosenunterstützung) ab, welches derzeit intensiv diskutiert wird. Nach einem scharfen Einbruch im zweiten Quartal dürfte sich das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte langsam erholen. Die langsame Genesung von „Corona“ ist allerdings ein Marathon und kein Sprint. Das Risiko von Rückfällen bleibt erhöht.

160

Notenbanken im Beobachtungsmodus Die Inflation ist zuletzt sowohl in Europa als auch den USA leicht angestiegen. Es handelt sich dabei aber eher um eine „technische“ Bewegung, denn der Anstieg war jeweils allein durch höhere Energiepreise bedingt. Die aussagekräftigere Kerninflation bleibt hier wie dort sehr tief. Dies gibt den Notenbanken Raum die Geldschleusen auch zukünftig weit offen zu halten. Nach dem Aktivismus im ersten Halbjahr lautet das Motto bei den Notenbanken nun aber erst einmal „wait and see“.

140

120

100

Deutschland

Italien

2000

2016

2012

2008

2004

2000

1996

80

USA

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank

Konsensschätzungen Wachstum & Inflation 2019

Zinserwartungen Kaiser Partner Privatbank

2020

2021

BIP-Wachstum (in %)

3M

12M

Schweiz

0.8

-5.9

4.4

Schweiz

-0.75

Eurozone

1.2

-8.2

5.5

Eurozone

-0.50

Grossbritannien

1.3

-9.0

6.0

Grossbritannien

0.10

USA

2.3

-5.5

3.9

USA

0.25

China

6.1

2.0

7.9

China

2.95

Inflation (in %)

10-jährige Renditen (in %)

Schweiz

0.4

-0.7

0.1

Schweiz

-0.47

Eurozone

1.2

0.4

1.1

Eurozone

-0.50

Grossbritannien

1.8

0.8

1.4

Grossbritannien

0.14

USA

1.8

0.9

1.7

USA

0.55

China

2.9

2.7

2.2

China

2.98

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank 6

Letzter Leitzinsen (in %)

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Quellen: Kaiser Partner Privatbank


Bergsicht

Die geopolitische HeatMap

US-Präsidentschaftswahlkampf WeChat zu Spielbällen des Konflikts geworden. Donald Das Rennen ums Präsidentenamt in der grössten Volks- Trump ordnete an, dass US-Konzerne kein Geschäft wirtschaft der Welt geht in den nächsten Monaten in mehr mit ByteDance und Tencent machen dürfen. Anden Endspurt. Angesichts der schwachen „Performan- gesichts der bevorstehenden US-Wahlen droht eine ce“ von Donald Trump während der jüngsten Krise(n), weitere Verschärfung der Situation. haben die Demokraten derzeit Oberwasser. Sollten sie sowohl das Weisse Haus als auch die Mehrheit im Par- „Brexit“-Hängepartie lament erobern, dann wären höhere Steuern und eine Trotz gewissen Fortschritten bei den intensivierten schärfere Regulierung für einige Branchen wohl eine Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und ausgemachte Sache. Für die Aktienmärkte würde dies Grossbritannien sind viele Schlüsselfragen nach wie grösseren Gegenwind bedeuten. vor weitgehend ungelöst. Das Vereinigte Königreich scheint entweder auf einen eher unambitionierten USA vs. China Deal oder – etwas wahrscheinlicher – auf eine Reihe Die Auseinandersetzung zwischen den beiden grössten von temporären Übergangsmassnahmen zuzusteuern, Volkswirtschaften der Welt ist in den letzten Wochen um den harten Ausstieg aus dem EU-Binnenmarkt und weiter eskaliert. Nachdem die US-Regierung Ende Juli der Zollunion Ende 2020 abzumildern. Während die das chinesische Konsulat in Houston schliessen liess, Wahl zwischen diesen Optionen für den Inselstaat von entzog China der US-Botschaft in Chengdu die Betriebs- Bedeutung ist, werden die wirtschaftlichen Auswirkunlizenz. Zuletzt sind die chinesischen Apps TikTok und gen für die EU in beiden Fällen moderat bleiben.

Geopolitische Entwicklungen machen vor den Finanzmärkten nicht Halt. Vielmehr sind sie in den letzten Jahren zu einer immer wichtigeren Einflussgrösse geworden. In der „Bergsicht“ werfen wir einen Blick auf die aktuell wichtigsten Brennpunkte.

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Anlagestrategie

Notizen vom Investment-Komitee

Die Aktienmärkte pendeln diesen Sommer innerhalb von breiten Handelsspannen seitwärts. Kurzfristig erscheinen die Risiken eines Rücksetzers grösser als die Chancen eines nachhaltigen Ausbruchs nach oben. Grössere Trends sind derweil bei den Währungen und (Edel-)Metallen zu beobachten. Auch hier steigt nun aber die Wahrscheinlichkeit einer Konsolidierung.

Asset Allocation monitor -

+

-

Liquidität

Aktien

Festverzinsliche Anlagen

Global

Staatsanleihen

Schweiz

Unternehmensanleihen

Europa

Mikrofinanz

Grossbritannien

Inflationsbasierte A.

USA

Hochzinsanleihen

Schwellenländer

Schwellenländeranleihen

Alternative Anlagen

Versicherungsbasierte A.

Rohstoffe

Wandelanleihen

Gold

Laufzeiten

Immobilien

Währungen

Hedgefonds

US-Dollar

Strukturierte Produkte

Schweizer Franken

Private Equity

+

Euro Britisches Pfund

Aktien: Tiefe Marktbreite Scorecard • Die Aktienmärkte pendelten in den letzten Wochen + innerhalb von breiten Handelsspannen seitwärts. Der Konjunktur Impuls für einen nachhaltigen Ausbruch nach oben Geld-, Fiskalpolitik oder unten fehlt derzeit. Unter der Oberfläche zeigt Unternehmensgewinne der anscheinend stabile Markt aber einige Schwäche- Bewertung anzeichen. Insbesondere in den USA wird der Kur- Trend saufschwung seit dem März-Tief von immer weniger Anlegerstimmung Aktien getragen, was die Korrekturanfälligkeit erhöht. Die Sentimentanalyse liefert derweil aktuell kein klares Bild. Gemäss Daten von den Optionsbörsen (Puttilen Herbst rechnen, bleibt der längerfristige Ausblick Call-Ratios) setzen die Anleger einseitig auf weiter für Aktien konstruktiv. Die auf unbestimmte Zeit sehr steigende Kurse, Umfragen bei Fondsmanagern und lockere Geldpolitik der Notenbanken gibt direkten Privatanlegern zeigen hingegen viel weniger Euphorie. Rückenwind und sorgt gleichzeitig indirekt über tiefe • Richtungsweisend für die weitere Entwicklung dürften Renditen bei den Anleihen für Alternativlosigkeit. die Faktoren Konjunktur und Unternehmensgewinne sein. Hier sehen wir derzeit tendenziell überwiegen- Anleihen: US-Realzinsen auf Allzeittief des Enttäuschungspotential. In puncto Konjunktur • Die US-Notenbank ist momentan der alles dominiedürfte sich die zuletzt V-förmige Erholung der Vorlaurende Spieler auf dem US-Anleihenmarkt. Allein in findikatoren (beispielsweise der Einkaufsmanagerinden ersten sechs Monaten des Jahres hat die Fed dizes) in dieser Form nicht fortsetzen. Das VerbrauTreasuries im Wert von knapp 1.9 Billionen US-Dollar chervertrauen war aufgrund der „Corona“-bedingten gekauft. Dies blieb nicht ohne Folgen. Ähnlich wie in Unsicherheit zuletzt bereits wieder rückgängig. Die früheren Phasen des „Quantitative Easing“ sind die Erwartung (oder Hoffnung?) einer schnellen ErhoInflationserwartungen (Break-Even-Inflationsraten) lung der Unternehmensgewinne ist gemessen an den deutlich angestiegen. Die Realzinsen sind hingegen Schätzungen der Analysten nach wie vor hoch. Hier stark gefallen, so dass die Rendite für 10-jährige infladürfte es demnächst zu Abwärtsrevisionen kommen. tionsbasierte US-Anleihen auf ein neues Allzeittief un• Auch wenn der kurzfristige Ausblick auf Konsolidieterhalb von -1% gefallen ist. Die nominale 10-jährige rung steht und wir nicht zuletzt angesichts der politiRendite bewegt sich währenddessen kaum noch und schen Risiken (Stichwort US-Wahlen) mit einem volaverharrt zuletzt bei rund 0.5%. 8

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fonds in den letzten Quartalen stetige Kapitalabflüsse • Die Dominanz der Notenbank(en) dürfte noch für zu verzeichnen. Wir betrachten die Anlageklasse weilängere Zeit bestehen bleiben. Unter den US-Notenterhin als wichtigen Portfoliobaustein, achten aber auf bankern wird derzeit diskutiert mit welchen Mitteln eine besonders fundierte Analyse und Selektion. die Zinsen auch in Zukunft möglichst tief gehalten werden können. Das Steuern der Markterwartungen mittels „Forward Guidance“, ein durchschnittliches Währungen: US-Dollar auf Tauchstation Inflationsziel („inflation averaging“) oder ein noch di- • EUR/USD: Für den EUR/USD-Kurs ging es allein im Juli knapp 5% aufwärts. Die Einigung der EU-Staaten auf rekteres Eingreifen mittels Zinskurvensteuerung sind einen 750 Milliarden Euro schweren Corona-Hilfsfonds nur einige der möglichen Optionen. In den kommenist als Begründung für die Euro-Stärke nur ein Teil der den Monaten dürfte die Zinsstrategie der Fed weiter Medaille. Noch wichtiger ist die ausgeprägte US-Dolausgearbeitet und kommuniziert werden. Vor diesem lar-Schwäche, die auch gegenüber anderen Währungen Hintergrund sehen wir die US-Langfristzinsen selbst zu beobachten ist. Zuletzt überwogen Stimmen, die mit in einem positiven Konjunkturszenario bis Mitte 2021 Blick auf die hochtourig laufende Notenpresse der Fed nicht über das Niveau von 1% steigen. demnächst eine weitere ungebremste Abwertung des • Auch für dem Anleger hat die Aktivität der NotenGreenback erwarten. Für einen Abgesang auf den Dollar banken Folgen: Anleihen sind nun nochmals weniger ist es unserer Meinung nach aber zu früh. Zum einen attraktiv geworden. Im festverzinslichen Bereich muss trifft der Euro bei 1.20 auf einen langjährigen Abwärtsman die Opportunitäten inzwischen mit der Lupe sutrend. Zum anderen sind die Wetten am Terminmarkt chen. Als verhältnismässig attraktiv beurteilen wir Miauf weiter steigende Kurse derzeit nahezu rekordhoch. krofinanzanlagen und versicherungsbasierte Anleihen. • GBP/USD: Auch das britische Pfund zeigte sich gegenüber dem US-Dollar zuletzt stark. Dies zeigt, dass die Alternative Anlagen: Rally bei den Rohstoffen Dollar-Schwäche nicht allein pandemiebedingt ist, denn • Rohstoffe befinden sich derzeit – mit Ausnahme von auch Grossbritannien wurde von „Corona“ überdurchAgrarrohstoffen – in einem breiten Aufschwung. Treischnittlich stark heimgesucht. Ähnlich wie beim Euro ber dieser Entwicklung ist nicht zuletzt der schwache sehen wir nun aber auch beim Pfund kurzfristig limiUS-Dollar, welcher gemessen am US-Dollar-Index seit tiertes unmittelbares Potential. Das Damoklesschwert Mitte März rund 10% an Wert eingebüsst hat. Der eines „No Deal“ mit der EU schwebt weiterhin über der (Konjunktur-)Optimismus, der sich beispielsweise aus Währung und dürfte bald wieder in den Fokus rücken. steigenden Kupfernotierungen ablesen lässt, ist mit der ökonomischen Realität allerdings eher schwierig in • EUR/CHF: Der EUR/CHF-Kurs hat sich im letzten Monat etwas abgeschwächt. Für Euro-Bullen war die KursentEinklang zu bringen. Fundamental am besten unterlegt wicklung vor dem Hintergrund der erfolgreichen Einiist die Hausse bei den Edelmetallen. Auch hier wird die gung auf das Corona-Hilfsprogramm eine Enttäuschung. Luft langsam dünn, so dass demnächst zumindest mit Trotz zuletzt guter Nachrichtenlage gibt es aus unserer einer Pause im Aufwärtstrend gerechnet werden muss. Sicht aber auch wenig Argumente für einen schwachen • Von den starken Trends bei Rohstoffen und WährunFranken. Da die Zinsdifferenz zum Euro auf wenige gen haben in jüngster Zeit auch trendfolgende HedgeBasispunkte geschrumpft ist, wird das Währungspaar fonds (CTAs) profitiert. Im Rückblick der letzten Jahre weiterhin vom hohen Schweizer Leistungsbilanzüberhat die Strategie jedoch häufig enttäuscht. Aufgrund schuss dominiert. überwiegend schwacher Performance hatten Hedge-

Chart unter der Lupe

20

60

10

40

0

20

Silber, in US-Dollar

Gold/Silber-Verhältnis

80

2020

30

2018

100

2016

40

2014

120

2012

50

2010

Silber, in US-Dollar

Silber im Höhenflug | Rally erreicht euphorische Phase Silberpreis in US-Dollar und Gold-Silber-Verhältnis

Das Silber steht meist im Schatten seines grösseren Bruders – dem Gold. Nicht so in den letzten Wochen. Das weisse Edelmetall verzeichnete im Juli einen nahezu exponentiellen Anstieg und hat sich seit dem Jahrestief Mitte März inzwischen mehr als verdoppelt. Treiber der Rally sind ähnlich wie beim Gold die zuletzt weiter rückgängigen Realzinsen sowie das ungebrochene Interesse der Investoren. Da Silber auch ein Industriemetall ist und beispielsweise in Fotovoltaikanlagen verwendet wird, kommt dazu noch eine weitere Komponente, die Kursfantasie eröffnet: Viele Regierungen haben versprochen die Corona-Stimuli-Milliarden für eine „grüne“ wirtschaftliche Erholung zu nutzen. Gemessen am Verhältnis zu Gold ist Silber nach der Rally der letzten Wochen nicht mehr ganz „günstig“.

Gold/Silber-Verhältnis

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - August 2020

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Anlagethema im Fokus

Was kommt nach dem Gewinneinbruch?

In der Berichtssaison für das zweite Quartal hat die Mehrzahl der Unternehmen die (zuvor drastisch gesenkten) Prognosen der Analysten übertroffen. Für die zweite Jahreshälfte sind die Erwartungen jedoch noch immer recht ambitioniert. Es besteht weiterhin Korrekturbedarf.

„Corona“ hinterlässt Spuren Die Berichtssaison für das zweite Quartal 2020 geht in diesen Tagen ihrem Ende entgegen. Nachdem ein grosser Teil der Unternehmen Zahlen präsentiert haben, lässt sich bereits eine erste Bilanz ziehen. Fazit 1: Was die Anleger jüngst präsentiert bekamen, war tiefrot – das Gewinnwachstum war so schwach wie zuletzt während der Finanzkrise. Fazit 2: Die Gewinnentwicklung war deutlich besser als erwartet. Zu Beginn der „Earnings Season“ rechneten die Analysten mit einem Minus von -40% in den USA beziehungsweise gar -60% in Europa. Am Ende kam es dann doch nicht gar so schlimm (siehe Tabelle). Und es wiederholte sich ein bekanntes Muster: Einmal mehr waren die Analysten zu pessimistisch. In den letzten Jahren ist es nämlich zur Regel geworden, dass die Gewinnprognosen in den Vorwochen stetig nach unten korrigiert werden und die Unternehmen diese gesenkten Hürden bei Vorlage der Zahlen dann regelmässig übertreffen. Noch mehr als sonst waren die Prognosen diesmal „Corona“-bedingt aber mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Viel mehr als die üblichen 3-5% waren die Gewinnüberraschungen mit rund 20% diesmal daher besonders hoch.

Viele positive Überraschungen... | ... aufgrund des „Corona-Nebels“

Unternehmensergebnisse 2. Quartal 2020 S&P 500 (USA)

Stoxx 600 (Europa)

Topix (Japan)

Anteil bereits berichteter Q2-Zahlen

83%

74%

57%

Anteil positiver Gewinnüberraschungen

84%

62%

58%

Gewinnwachstum (im Jahresvergleich)

-33%

-26%

-23%

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank

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Ausblick aufs zweite Halbjahr ist keine leichte Übung Nach der Berichtssaison ist vor der Berichtssaison. Wenn die derzeitige Zahlenflut vorüber ist, dürfte sich der Fokus der Marktteilnehmer schon bald auf die zweite Jahreshälfte richten. (Punkt-)Prognosen für das Wirtschaftswachstum oder die Gewinne sind auch hier schwierig. Klar ist allerdings, dass die Hürden, die Gewinnerwartungen auch im dritten und vierten Quartal zu schlagen, immer noch recht hoch liegen. So wird in den USA mit einem Anstieg der Unternehmensgewinne von 36% beziehungsweise 15% gegenüber dem Vorquartal gerechnet. Die Gewinnkurve gleicht damit einem „V“. Realistisch ist dies wohl nur, wenn auch die Konjunktur einem solchen Verlauf folgt. Doch dass dies gelingt, ist zumindest zweifelhaft. Denn dafür müsste die wirtschaftliche Aktivität fast in gleichem Ausmass zunehmen, wie sie zuvor gefallen ist – dies ist derzeit nicht erkennbar. Die Einkaufsmanagerindizes müssten in einem solch optimistischen Szenario demnächst nachhaltig in Richtung 52 bis 54 Punkte steigen. Auch dies ist nicht absehbar. Daher werden die bisher noch sehr optimistischen Prognosen für die Unternehmensgewinne im zweiten Halbjahr wohl schon bald nach unten korrigiert werden (müssen). (Noch) kein Favoritenwechsel Auch wenn der Ausblick für die Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte eher durchwachsen ist, so dürfte es zumindest „relative“ Gewinner (und Verlierer) geben. Defensive Aktien wie die Gesundheitsbranche, die mehr oder weniger unabhängig von konjunkturellen Zyklen agieren, sollten weiterhin zur ersten Kategorie gehören. Zwar sind diese Titel bisher bereits sehr gut gelaufen, mit Blick auf das überdurchschnittlich hohe Gewinnwachstum besteht aber weiteres Potential. Angesichts rekordtiefer Langfristzinsen sind auch die Bewertungen nicht übermässig erhöht. Gleiches gilt für die Technologieriesen aus den USA und China. Hier waren zuletzt zwar gewisse Überhitzungserscheinungen zu beobachten, was kurzfristig für eine Konsolidierung spricht. Längerfristig dürfte das Technologiesegment aber weiter zu den Gewinnern gehören.


ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit

Die Investoreninitiative „Principles for Responsible Investment (PRI)”

Die sechs Prinzipien Institutionelle Investoren, welche der PRI-Initiative beitreten, sehen sich in der Pflicht, im besten und langfristigen Interesse ihrer Nutzniesser zu agieren. Sie sind davon überzeugt, dass Themen in Bezug auf ökologische und soziale sowie Fragen zur guten Unternehmensführung (ESG) das Ergebnis eines Anlageportfolios beeinflussen können. Wie dies konkret aussieht, ist abhängig von Unternehmen, Branche, Region, Anlageklasse und den verschiedenen Zeiträumen. Neben diesem treuhänderischen Aspekt möchten die Institutionen zudem zur besseren Abstimmung der Investoreninteressen mit allgemeinen gesellschaftlichen Zielen beitragen. Um ihren Überzeu-

1. Wir werden ESG-Themen in die Analyse- und Entscheidungsprozesse im Investmentbereich einbeziehen. 2. Wir werden aktive Anteilseigner sein und ESG-Themen in unserer Investitionspolitik und -praxis berücksichtigen. 3. Wir werden Unternehmen und Körperschaften, in die wir investieren, zu einer angemessenen Offenlegung in Bezug auf ESG-Themen anhalten. 4. Wir werden die Akzeptanz und die Umsetzung der Prinzipien in der Investmentbranche vorantreiben. 5. Wir werden zusammenarbeiten, um unsere Wirksamkeit bei der Umsetzung der Prinzipien zu steigern. 6. Wir werden über unsere Aktivitäten und Fortschritte bei der Umsetzung der Prinzipien Bericht erstatten.

Das Interesse an nachhaltigem Investieren ist seit Jahren ungebrochen. Vorangetrieben wird das Wachstum nicht zuletzt von der Investoreninitiative „Principles for Responsible Investment (PRI)“. Die PRI-Initiative widmet sich mit ihren sechs Prinzipien für verantwortliches Investieren der Umsetzung eines effizienten, nachhaltigen und globalen Finanzsystems – mit zukunftsweisendem Erfolg.

Wie die Kaiser Partner Privatbank als langjähriger Vertreter der PRI-Initiative diese sechs Prinzipien in die Praxis umsetzt, werden wir in einer der kommenden Ausgaben näher beleuchten.

Stetiger Aufwärtstrend | Wachsende Investorengemeinde und wachsende Vermögen Verwaltete Vermögen und Anzahl Unterzeichner der PRI-Initiative

100

2 500

80

2 000

60

1 500

40

1 000

20

500

Anzahl Unterzeichner der PRI-Initiative

Die Mission der PRI-Initiative Gemeinsam mit ihrem internationalen Netzwerk an Unterzeichnern widmet sich die PRI-Initiative der praktischen Umsetzung der sechs Prinzipien für verantwortliches Investieren. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass langfristige Wertschöpfung nur in einem wirtschaftlich effizienten, nachhaltig gestalteten globalen Finanzsystem möglich ist. Ein derartiges System wird langfristige, verantwortungsvolle Investitionen belohnen und sowohl Umwelt als auch der Gesellschaft als Ganzes zugutekommen. Durch ihre Unterstützung bei Einführung und Umsetzung dieser Prinzipien setzt sich die PRI-Initiative für die Erreichung eines solchen nachhaltigen, internationalen Finanzsystems ein. Gute Unternehmensführung, Integrität und Rechenschaftspflichten sollen gefördert und Hindernisse, die durch die auf dem Markt vorherrschenden Methoden, Strukturen und Vorschriften bedingt sind und der Entwicklung einer nachhaltigen Finanzbranche im Weg stehen, beseitigt werden.

gungen Ausdruck zu verleihen und ihre Ziele zu erreichen, verpflichten sich die Unterzeichner der Initiative zu folgenden sechs Prinzipien:

Vermögen (in Milliarden US-Dollar)

15 Jahre verantwortliches Investieren Im Frühjahr 2005 lud der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, eine Gruppe der weltgrössten institutionellen Investoren ein, um Prinzipien für „verantwortliches Investieren“ zu entwickeln. Unterstützt von Experten aus Gesellschaft, Finanzindustrie und internationalen Organisationen entstand daraus die Investoreninitiative „Principles for Responsible Investment (PRI)“, welche im April 2006 an der New Yorker Börse feierlich lanciert wurde. Drei Jahre später beteiligte sich die Kaiser Partner Privatbank an der Initiative und war damit Vorreiter in Liechtenstein. Mittlerweile haben sich mehr als 3´000 Mitglieder aus über 50 Ländern angeschlossen, die zusammen ein Anlagekapital von mehr als 100 Billionen US-Dollar verwalten.

0

0 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Vermögen (in Milliarden US-Dollar)

Anzahl Unterzeichner der PRI-Initiative

Quellen: unpri.org, Kaiser Partner Privatbank

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Die letzte Seite

Anlageklassen und Agenda

Performance per 31. Juli 2020 Anlageklassen

seit Jahresbeginn

Liquidität

1 Monat

CHF EUR

-0.1%

-0.7%

-2.1%

-0.2%

0.0%

-0.4%

-1.1%

0.0%

1.4%

6.0%

0.8%

5.1%

11.9%

4.2%

10.1%

17.4%

0.1%

2.4%

10.2%

0.5%

Festverzinsliche Anlagen

0

Staatsanleihen

5.1%

Unternehmensanleihen

7.0%

Mikrofinanz

0.6%

Inflationsbasierte Anleihen

8.5%

Hochzinsanleihen

-0.6%

Schwellenländeranleihen

1.3%

Versicherungsbasierte Anl.

3.0%

Wandelanleihen Aktien

11.9%

-2.1%

Schweiz

-4.0%

Europa

-13.6% -21.5%

USA

3.3%

Schwellenländer

-3.2%

Alternative Anlagen Gold

21.4% 13.0%

4.0%

3.7%

14.9%

1.2%

6.1%

8.4%

6.7%

17.4%

30.4%

3.4%

5.5%

24.6%

-0.1%

2.0%

19.2%

-1.4%

-7.0%

-2.2%

-4.5%

-20.7%

-12.0%

5.9%

12.5%

39.7%

8.4%

4.0%

1.2% -18.6%

5.7%

-13.0%

10.9%

39.8%

55.6%

0.1%

1.8%

4.6%

12.2%

0.3%

1.4%

3.7%

4.0%

-15.1%

Immobilien Schweiz Hedgefonds Währungen

0

EUR/USD

5.0% -0.9% -1.3%

GBP/USD

7.9% 2.9%

0

30.2%

EUR/CHF

1.9% 4.8%

0

Global

Rohstoffe

3 Jahre

-0.3%

USD

Grossbritannien

1 Jahr

0

4.8%

6.3%

-0.5%

1.1%

-2.3%

-6.0%

5.5%

7.6%

-1.0%

Auf unserer Agenda 15. August: Staatsfeiertag Liechtenstein „Zemma im klina fiira“ – der Staatsfeiertag Liechtenstein präsentiert sich 2020 in einer alternativen Form. Kleine Feste im Familien- und Freundeskreis, anstatt Volksfest im Städtle und ein leuchtendes Liechtenstein am Abend, an Stelle eines Feuerwerks, sind dieses Jahr zentrale Bestandteile der Feierlichkeiten. 27./28. August: Virtuelles Notenbanker-Meeting Aufgrund der Corona-Pandemie fällt das traditionelle Treffen von Notenbankern und Ökonomen in Jackson Hole, Wyoming, dieses Jahr aus. Unter dem Motto „Navigieren durchs nächste Jahrzehnt: Implikationen für die Geldpolitik“ wird es stattdessen einen öffentlichen Livestream geben. 1. September: Finance Forum Liechtenstein Rund 600 hochkarätige Entscheidungsträger, Führungskräfte und Finanzfachleute tagen in Vaduz unter dem Titel „The Future of Finance“. Fritz Kaiser, Chairman von Kaiser Partner und Verwaltungsratspräsident der Kaiser Partner Privatbank ist Gast der Podiumsdiskussion.

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Monthly Market Monitor - August 2020 | Kaiser Partner Privatbank AG


Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - August 2020

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Dieses Dokument stellt keine Finanzanalyse oder Werbung dar, sondern dient lediglich zu Informationszwecken. Die darin enthaltenen Informationen begründen kein Angebot oder eine Empfehlung seitens der Kaiser Partner Privatbank AG zum Kauf oder Verkauf eines Finanzinstrumentes oder zu anderen Handlungen bezogen auf diese, und stellen auch keine Anlageberatung dar. Allfällige Hinweise auf die frühere Performance garantieren keine positiven Entwicklungen in der Zukunft. Kaiser Partner Privatbank AG haftet weder dafür, dass die enthaltenen Informationen vollständig, richtig und aktuell sind, noch für allfällige Verluste oder Schäden, die durch den Gebrauch dieser Informationen verursacht werden. Der gesamte Inhalt dieses Dokumentes ist immaterialgüterrechtlich, insbesondere urheberrechtlich, geschützt. Die vollständige oder teilweise Verwendung, unabhängig ihrer Art und Mittel, für öffentliche oder kommerzielle Zwecke, ist ohne vorgängige schriftliche Zustimmung seitens Kaiser Partner Privatbank AG untersagt. 14

Monthly Market Monitor - August 2020 | Kaiser Partner Privatbank AG

Herausgeberin: Kaiser Partner Privatbank AG Herrengasse 23, Postfach 725 FL-9490 Vaduz, Liechtenstein HR-Nr. FL-0001.018.213-7 T: +423 237 80 00, F: +423 237 80 01 E: bank@kaiserpartner.com Redaktion: Oliver Hackel, Senior Investment Strategist Roman Pfranger, Head Private Banking & Investment Solutions Cornelia Kopf, Marketing Specialist, 21iLAB Design & Druck:

21iLAB AG, Vaduz, Liechtenstein


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