Monthly Market Monitor September 2026
Auf einen Blick
Grafik des Monats Die US-Staatsschulden haben im August medienwirksam die runde Zahl von 40 Billionen US-Dollar geknackt. Am Anleihemarkt wurde dies nicht mit Wohlwollen aufgenommen – die Rendite für 10-jährige US-Treasuries stieg auf ein neues Jahreshoch von 4.75 %, während die Renditen von Papieren mit 30-jähriger Laufzeit gar auf den höchsten Stand seit 2007 kletterten. Die steigenden Zinskosten lassen den Schuldenberg noch schneller wachsen, ein Ende der Negativspirale ist nicht in Sicht. Die unschöne Dynamik veranlasste US-Finanzminister Scott Bessent
nun zu einem Interventionsversuch: Mittels vermehrter Käufe von langlaufenden Anleihen soll das Zinsniveau am langen Ende gedrückt werden. Die Finanzmärkte zeigten sich skeptisch, ob dies gelingen wird. Die Ressourcen des US-Schatzamts sind limitiert. Um die Anleihenkäufe dauerhaft aufrecht zu erhalten, müsste es mehr kurzlaufenden Anleihen emittieren. Linke Tasche, rechte Tasche ohne dauerhaften Erfolg (?) Kostenlos bzw. ohne Nebenwirkungen wäre diese Form der Zinskurvenkontrolle sicher nicht. Die direkte Konsequenz ist ein schwächerer US-Dollar. Er
würde die Inflation tendenziell erhöhen und den Job für die US-Notenbank nicht leichter machen. Gelingt das Experiment, wäre es für den Aktienmarkt indes positiv. Der US-Präsident dürfte sich diesen Erfolg dann auf die eigene Fahne schreiben.
Ohne Limit | Die US-Staatsverschuldung steigt rasant US-Staatsschulden in Billionen US-Dollar
40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 2018
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2020
2021
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Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank
Die steigenden Zinskosten lassen den Schuldenberg noch schneller wachsen, ein Ende der Negativspirale ist nicht in Sicht.
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Kaiser Partner Privatbank AG
Konjunktur-Radar
Am Puls der Wirtschaft Zinserhöhungen im September?
Der neue Fed-Chef Kevin Warsh hat zu seinem Amtsantritt klargemacht, dass die US-Notenbank künftig weniger intransparent werden wird – umso eingehender wurde seine erste Rede beim alljährlichen Treffen der Notenbanker in Jackson Hole analysiert. Dass es mit ihm keine „Forward Guidance“ mehr geben wird, betonte Warsh erneut. Ansonsten war die Botschaft eher „falkenhaft“: Das Inflationsziel von 2 % sei unverrückbar und für die seit nunmehr 65 Monaten erhöhte Teuerung trage allein die Notenbank Verantwortung. Der Arbeitsmarkt befände sich mit einer Arbeitslosenquote von 4.1 % hingegen nahe der Vollbeschäftigung und bedarf keiner Stützung. Bemerkenswert ist, was Warsh offenliess. Noch vor kurzem hatte er argumentiert, enorme Produktivitätsfortschritte durch KI könnten eine lockerere Geldpolitik ermöglichen. Nun bezeichnete er das Potenzial zwar als historisch, zog daraus aber keine unmittelbaren Schlüsse. So richtig schlau wurden die Finanzmärkte aus der Rede nicht. Damit hat Warsh vielleicht das erreicht, was er wollte – die Fed ist unberechenbar und für September stehen die Chancen auf eine Zinserhöhung ungefähr 50:50.
Europas Wachstum überrascht positiv Deutschland ist zurück auf Wachstumskurs – zumindest auf den ersten Blick. Im zweiten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt um 0.3 % zu und wuchs damit bereits das dritte Quartal in Folge. Auch die Stimmung hellt sich auf: Der ifo-Index stieg im August deutlich, vor allem die Erwartungen verbesserten sich. Der Aufschwung steht aber auf wackligen Beinen. Getragen wurde er vor allem vom Export, der um 2 % zulegte. Besonders gefragt waren
deutsche Produkte in anderen EU-Ländern. Ein Teil dürfte allerdings auf vorgezogene Bestellungen infolge des Iran-Konflikts zurückgehen. Die Binnennachfrage bleibt hingegen schwach: Der private Konsum stagniert, die Bauinvestitionen sinken weiter und die höheren Staatsausgaben haben bislang kaum private Investitionen ausgelöst. Hoffnung macht, dass die Ausrüstungsinvestitionen der Unternehmen erstmals seit 2023 wieder über dem Vorjahresniveau liegen. Deutschland hat den Tiefpunkt damit wohl durchschritten. Für einen selbsttragenden Aufschwung braucht es aber mehr als staatliche Milliarden und bessere Stimmung: Entscheidend sind wieder mehr Investitionen, Konsum und strukturelle Reformen.
Frankreich als neues Sorgenkind Lange galt Italien als Sorgenkind der Eurozone, Frankreich dagegen als verlässlicher Schuldner. Nun vertauschen sich die Rollen: Die Rendite
zehnjähriger französischer Staatsanleihen lag diesen Sommer über jener Italiens. Anleger verlangen für Paris inzwischen einen höheren Risikoaufschlag als für Rom. Der Grund ist weniger Italiens neue Stärke als Frankreichs schwindende Glaubwürdigkeit. Während Rom mit Haushaltsdisziplin und politischer Stabilität überrascht, kämpft Paris mit einem Defizit von mehr als 5 % des Bruttoinlandsprodukts, steigenden Schulden und Budgetverhandlungen. Hinzu kommt die Präsidentschaftswahl 2027: Ein mögliches Duell zwischen Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon dürfte die Sorge vor höheren Ausgaben schüren. Internationale Investoren schichten französische in italienische Anleihen um. Für Frankreich ist dies ein Warnschuss. An den Anleihenmärkten zählt nicht der Ruf der Vergangenheit, sondern die Aussicht auf tragfähige Staatsfinanzen. Italien wiederum darf sich auf dem neu gewonnenen Vertrauen nicht ausruhen. Die Geschichte zeigt: Märkte vergeben viel – vergessen aber wenig.
Platztausch | Frankreich sorgt für Sorgenfalten Rendite 10-jähriger Staatsanleihen 6% 5% 4% 3% 2% 1% 0 -1%
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2023
Italien
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2026
Frankreich
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank
Hoffnung macht, dass die Ausrüstungsinvestitionen der Unter nehmen erstmals seit 2023 wieder über dem Vorjahresniveau liegen. Deutschland hat den Tiefpunkt damit wohl durchschritten.
Monthly Market Monitor – September 2026
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Anlagestrategie
Notizen vom Investment-Komitee Bei sommerlich bedingt, gewohnt niedrigen, Umsätzen ging es im August an den Aktienmärkten weiter aufwärts. KI- und Chipaktien verzeichneten eine ebenso typische Erholung nach dem Ausverkauf im Juli. Verhalten sich die Märkte weiterhin musterhaft, dann wäre im Herbst nun mit steigender Volatilität
und zumindest zwischenzeitlich schwächeren Kursen zu rechnen. Mit Blick auf die geopolitische Risikolage und die bevorstehenden Zwischenwahlen in den USA ist kein Mangel an potentiell kursbewegenden Nachrichten zu erwarten.
Asset Allocation Monitor –
+
Liquidität
Aktien
Fixed Income
Global
Staatsanleihen
Schweiz
Unternehmensanleihen
Europa
Mikrofinanz
Grossbritannien
Inflationsbasierte A.
USA
Hochzinsanleihen
Japan
Schwellenländeranleihen
Schwellenländer
Versicherungsbasierte A.
Alternative Anlagen
Wandelanleihen
Gold
Laufzeiten
Hedgefonds
Währungen
Strukturierte Produkte
US-Dollar
Private Equity
Schweizer Franken
Private Credit
Euro
Infrastruktur
Britisches Pfund
Immobilien
–
+
–
+
Scorecard Konjunktur Geld- und Fiskalpolitik Unternehmensgewinne Bewertung Trend Anlegerstimmung
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Kaiser Partner Privatbank AG
Aktien: Ruhe vor dem Sturm? Im typisch dünnen Sommerhandel markierten die Blue-Chip-Indizes in den USA und Europa im August neue Jahreshochs. Rückenwind gab es einmal mehr von einer überaus starken Berichtssaison, in welcher ungewöhnlich viele Unternehmen die Prognosen der Analysten schlagen konnten und viele einen konstruktiven Ausblick auf das kommende Jahr lieferten. Selbst dem Chipriesen Nvidia gelang es die bereits ausserordentlich hohen Erwartungen zu übertreffen und das Umsatzwachstum gar zu beschleunigen. Die Frage nach einer KI-Blase ist damit aber nicht vom Tisch. Chip- und KI-Aktien dürften gegenüber Nachrichten, die auch nur eine Verlangsamung des Booms oder sinkende Profitabilität andeuten, auch künftig äusserst sensibel reagieren. Aktuell erscheinen insbesondere die Halbleiteraktien zwar günstig bewertet. Falls das Narrativ im Chipsektor aber von Mangelwirtschaft zu Überkapazität wechseln sollte, ist die Fallhöhe beträchtlich. Gerade in dieser Marktphase, in der eine fortgesetzte KI-Hausse ebenso möglich erscheint wie eine stärkere Korrektur, ist die Diversifikation in weniger KI-unabhängige Sektoren und Regionen unerlässlich. Wie wertvoll dies sein kann, wurde im Juli sichtbar: US-Techaktien kamen stark unter Druck, europäische Aktien (inklusive der Schweiz) tendierten weiter aufwärts. Die Dispersion zwischen einzelnen Aktien war bis zuletzt ungewöhnlich hoch – dies erhöht die Wirksamkeit von Diversifikation und ermöglicht grössere Chancen mit gutem Stockpicking deutliche Outperformance zu erzielen. Auch mit Blick auf ein mögliches, saisonal typisches Herbstgewitter an den Börsen ist Diversifikation ein geeignetes Mittel. Das Volatilitätsbarometer VIX notierte Ende August nur noch bei 14 Punkten und dürfte im September oder Oktober zumindest einen Anlauf auf die 20er Marke machen. Das Sentiment erscheint in jedem Fall anfällig für negative Überraschungen. Der an grossen Wendepunkten häufig gut funktionierenden Bullen-Bären-Indikator der Bank of America befindet sich seit Längerem im hochroten
Bereich und ist zuletzt auf ein weiteres Extrem gestiegen. Ein stimmungsbereinigender Rücksetzer wäre im Herbst alles andere als ungewöhnlich und letztlich gesund. Mit den anstehenden Zwischenwahlen in den USA und anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, droht kein Mangel an potentiell kursbewegenden Nachrichten.
Anleihen: Steigende Risiko prämien bei den Hyperscalern Mit Blick auf die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz ist an den Kreditmärkten zunehmende Nervosität zu verspüren. Die Prämien für Kreditausfallversicherungen (CDS) auf Nvidia und Broadcom sind im August auf neue Rekordstände gestiegen und auch die Aufschläge für Anleihen der Hyperscaler zogen zuletzt wieder an. Der Grund ist weniger Pleiteangst als die Grösse des Wettrüstens. 2026 dürften 800 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren, Chips und Energie investiert werden, rund die Hälfte des nötigen Kapitals nehmen Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft in den nächsten drei Jahren dafür am Anleihemarkt auf. Die Plattformkonzerne verfügen über profitable Kerngeschäfte und können Investitionen kürzen, falls die KI-Fantasien enttäuscht werden. Die erhöhten Kreditaufschläge sind daher möglicherweise eher Chance als Krisensignal. Verletzlicher sind unabhängige Rechenzentren und Zweckgesellschaften: Sie sind eine gehebelte Wette auf dauerhaft hohe Auslastung, besitzen kein zweites Standbein und werden oft durch komplexe Garantien gestützt. Für Privatanleger erscheint es ratsam den KI-Boom am Anleihemarkt nur über klassische Zinsinstrumente zu spielen und sich von komplexen Finanzinstrumenten fernzuhalten.
Alternative Anlagen: Bitcoin überrascht (aufwärts) Der Bitcoin-Preis dümpelte den Sommer über in einer engen Handelsspanne. Anfang August fiel die Volatilität der Kryptowährung auf rekordverdächtig niedrige Werte. Im Nachhinein war dies – wie so oft – die Ruhe vor dem Sturm. Mitte des Monats brachen die Preise explosiv nach oben aus und stie-
gen innerhalb weniger Tage um 30 %. Wieder dürften viele Anleger auf dem falschen Fuss erwischt worden sein – diesmal die Shortseller, welche auf noch tiefere Kurse wetteten. Ob die jüngsten Preisavancen nun der Beginn eines neuen Bullenmarktes oder nur ein kurzes Aufbäumen vor dem nächsten Absturz sind, wird sich zeigen müssen. Das Sentiment für Kryptoanlagen hat sich jedenfalls kurzfristig merklich verbessert. Als Ursache für die Kursexplosion gilt ein Treffen von Vertretern der Krypto-Industrie, Handelsplätzen sowie Börsenaufsicht im Weissen Haus. Es scheint Einigkeit zu bestehen, dass die Kryptowelt in das regulierte US-Finanzsystem eingebettet werden muss. Beim entsprechenden Clarity Act könnte es nun schon im September wichtige Fortschritte geben. Auch viele Hedgefonds waren im Juli von einer heftigen Kursumkehr betroffen – und bilanzierten das zweite Mal in diesem Jahr (nach dem schwachen März) eine negative Performance. Ursache war in diesem Fall eine Kehrtwende bei Halbleiteraktien und nahezu allem, wo „Künstliche Intelligenz“ draufsteht. Besonders Hedgefonds mit Fokus Asien wiesen überwiegend zweistellige Kursverluste aus. Auch die in der Regel sehr stabilen Multistrategie-Fonds konnten sich dem Abverkauf nicht entziehen. Schlagzeilen machte der KI-Hedgefonds „Situational Awareness“, welcher komplett zusammenbrach. In der Vergangenheit markierten solche Events regelmässig einen temporären Boden. Hedgefondsanleger wurden in dieser jüngsten Episode einmal mehr daran erinnert, wie wichtig Diversifikation auch innerhalb der Hedgefondswelt ist. Ein über verschiedene unkorrelierte Strategien diversifiziertes Hedgefondsportfolio hat auch diesen jüngsten Sturm unbeschadet überstanden.
Währungen: Fehlausbruch beim US-Dollar? Für den US-Dollar haben sich die charttechnischen Perspektiven in den letzten Wochen eingetrübt. Der Kursausbruch über die Marke von 101 im US-Dollar-Index entpuppten sich im August als Fehlsignal. Der Greenback befindet sich damit wieder in der
Mit Blick auf die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz ist an den Kreditmärk ten zunehmende Nervosität zu verspüren. Die Prämien für Kreditausfallversicherungen (CDS) auf Nvidia und Broadcom sind im August auf neue Rekordstände gestiegen und auch die Aufschläge für Anleihen der Hyperscaler zogen zuletzt wieder an. Monthly Market Monitor – September 2026
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Handelsspanne der vergangenen anderthalb Jahre. Abwärtsdruck kam zuletzt von den Interventionsbemühungen des US-Finanzministeriums – tiefere Zinsen machen die US-Währung unattraktiver. Gleichzeitig drehen sich auch wieder die Vorzeichen bei den Zinsdifferenzen. Während die Fed mit Blick auf die Inflation entspannter sein kann und eine Zinserhöhung beim nächsten Meeting verzichten könnte, mehren sich innerhalb der Europäischen Zentralbank die Stimmen,
welche im September angesichts zuletzt stärkerer Konjunkturdaten höhere Zinsen durchsetzen wollen. Am Terminmarkt war die Mehrheit der Händler zuletzt eher pro-Dollar positioniert. Auch hier gab es somit genügend Teilnehmer, die auf dem falschen Fuss erwischt wurden. Ein Abrutschen des Dollars an den unteren Rand der Handelsspanne würde in den kommenden Wochen nicht überraschen.
Ein Bewertungsmass sorgt derzeit für mulmige Gefühle: Das Shiller-KGV ist über 40 × gestiegen – ein Niveau, das zuletzt während der Dotcom-Blase erreicht wurde. Steht dem Aktienmarkt also der nächste Absturz bevor? Nicht unbedingt. Denn die Kennzahl hat ein Problem: Sie vergleicht Äpfel mit Birnen. Seit den 1990er-Jahren haben sich die Bilanzierungsregeln grundlegend verändert. Abschreibungen werden strenger erfasst, Investitionen in Forschung und Software häufig direkt als Aufwand verbucht. Das drückt die ausgewiesenen Gewinne – und treibt das Shiller-KGV künstlich nach oben. Legt man stattdessen breiter und über die Zeit konsistenter erfasste Unternehmensgewinne zugrunde, relativiert sich das Bild. Die Bewertung ist zwar weiterhin erhöht, aber weniger extrem als es die Schlagzeilen suggerieren. Berücksichtigt man zusätzlich Zinsen, Wachstum und Inflation, beträgt die Überbewertung rund 20 %. Zum Vergleich: Ein ernsthaftes Warnsignal sendete das Modell in der Vergangenheit erst ab etwa 35 %. Das bedeutet nicht, dass Aktien günstig sind. Anleger sollten sich vielmehr auf niedrigere langfristige Renditen einstellen. Doch hohe Bewertungen allein lösen keinen Börsencrash aus – und wer deswegen vorschnell verkauft, verpasst möglicherweise die meist besonders profitable Endphase der Hausse.
Chart unter der Lupe This time is different (?) | In der Vergangenheit waren dies teure Worte US Shiller-KGV (Cyclically adjusted P / E ratio) 45 40 35 30 25 20 15 10 5 0 1900 1906 1912 1919 1925 1938 1945 1951 1958 1964 1971 1977 1984 1990 1997 2003 2010 2016 2023
Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank
Steht dem Aktienmarkt also der nächste Absturz bevor? Nicht unbedingt. Denn die Kennzahl hat ein Problem: Sie vergleicht Äpfel mit Birnen. Seit den 1990er-Jahren haben sich die Bilanzierungsregeln grundlegend verändert. 6
Kaiser Partner Privatbank AG
Die letzte Seite
Anlageklassen Performance per 31. August 2026 Assetklasse
YTD
1 Monat
1 Jahr
3 Jahre*
Index
US-Dollar
2.61%
0.32%
4.02%
4.78%
USD Interest Rate Return
Euro
1.54%
0.21%
2.25%
2.95%
EUR Interest Rate Return
Schweizer Franken
-0.02%
0.00%
-0.03%
0.61%
CHF Interest Rate Return
Cash
Verzinsliche Anlagen Staatsanleihen USA
-1.39%
0.14%
0.38%
3.13%
Bloomberg US Govt 7-10 Yr Bond Index (USD)
USA inflationsgeschützt
0.51%
0.04%
1.08%
4.03%
Bloomberg US Treasury Inflation-Linked Bond Index (USD)
Deutschland
-1.31%
-0.64%
-1.61%
0.79%
Bloomberg Germany Govt 7-10 Yr Bond Index (EUR)
Vereinigtes Königreich
-0.71%
0.21%
2.50%
3.30%
Bloomberg UK Govt 7-10 Yr Bond Index (GBP)
Schweiz
-1.76%
-2.16%
-0.59%
3.09%
Bloomberg Switzerland Govt 7-10 Yr Bond Index (CHF)
Unternehmensanleihen US Investment Grade
0.52%
0.25%
2.25%
5.74%
Bloomberg US Corporate 3-5 Yr Index (USD)
EU Investment Grade
0.21%
-0.07%
1.03%
4.48%
Bloomberg European Corporate 3-5 Yr Index (EUR)
US High Yield
2.69%
0.97%
4.88%
8.52%
Bloomberg US Corporate High Yield Index (USD)
EU High Yield
2.15%
0.51%
3.26%
7.39%
Bloomberg Pan-European High Yield Index (EUR)
Andere Anleihen Schwellenländer
1.73%
0.81%
6.70%
9.43%
JPMorgan EMBI Global Core Index (USD)
Versicherungsbasiert
7.56%
2.22%
12.71%
13.72%
Swiss Re Global Cat Bond Total Return Index (USD)
Convertibles
14.53%
1.37%
20.80%
16.79%
Bloomberg Global Convertibles Index (USD)
Global
13.40%
2.60%
20.83%
20.62%
MSCI World Gross Total Return Index (USD)
USA
13.14%
2.72%
20.38%
21.04%
S&P 500 Total Return Index (USD)
Europa
12.83%
0.51%
22.01%
16.07%
STOXX Europe 600 (Gross Return) (EUR)
Vereinigtes Königreich
11.75%
0.22%
21.60%
17.33%
FTSE 100 Total Return Index (GBP)
Schweiz
10.38%
-0.25%
18.95%
11.10%
Swiss Performance Index (CHF)
Japan
23.39%
3.85%
38.28%
24.12%
Topix Total Return Index (JPY)
China
-7.54%
-0.34%
-5.96%
10.65%
MSCI China Gross Total Return Index (USD)
Schwellenländer ohne China
36.64%
4.41%
59.81%
28.66%
MSCI Emerging Markets ex China Gross Return Index (USD)
Aktien
Alternative Anlagen Rohstoffe
28.88%
7.05%
37.53%
10.06%
Bloomberg Commodity Index (USD)
Gold
2.73%
9.67%
28.70%
31.75%
Gold Spot (US Dollar / Ounce)
Bitcoin
-10.03%
25.37%
-27.74%
44.72%
XBTUSD Spot Exchange Rate
Immobilien USA
12.04%
-2.86%
8.31%
6.17%
S&P US All Equity REIT Index (USD)
Immobilien Schweiz
-1.06%
-0.71%
3.11%
11.62%
SXI Real Estate Funds Total Return Index (CHF)
Hedge Funds
4.31%
-0.50%
9.06%
10.54%
Bloomberg All Hedge Fund Index (USD)
Private Equity
-5.09%
6.81%
-8.39%
9.85%
Global Listed Private Equity Index (USD)
Währungen EUR/USD
-1.09%
0.79%
-0.58%
2.33%
EURUSD Spot Exchange Rate
EUR/CHF
0.90%
0.94%
0.38%
-0.66%
EURCHF Spot Exchange Rate
GBP/USD
0.55%
0.49%
0.33%
2.25%
GBPUSD Spot Exchange Rate
*annualisiert
Monthly Market Monitor – September 2026
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Kaiser Partner Privatbank setzt soliden Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2026 fort
Die Kaiser Partner Privatbank blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück. In einem anspruchsvollen Marktumfeld entwickelte sich das Geschäft erneut erfreulich. Die verwalteten Vermögen erreichten mit CHF 10.3 Milliarden einen neuen Höchststand. Gleichzeitig stiegen Ertrag und Gewinn weiter an. Dieses Ergebnis ist Ausdruck des Vertrauens unserer Kundinnen und Kunden sowie unseres langfristigen Verständnisses von persönlicher Beratung, unternehmerischer Verantwortung und nachhaltigem Wachstum.
Den gesamten Halbjahresabschluss der Kaiser Partner Privatbank finden Sie unter: kpartner.co/2026
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Umsatz (in Mio. CHF)
Gewinn (in Mio. CHF)
+3.5%
+14.7%
Assets under Management (in Mrd. CHF)
Mitarbeitende
Netto-Neuvermögen (YTD): 497 Mio.
+5.6%
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