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Kaiser Partner Privatbank - Monthly Market Monitor Oktober 2021 DE

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Monthly Market Monitor

Oktober 2021


Inhalt

Konjunktur-Radar Auf einen Blick

Am Puls der Wirtschaft

Unsere Sicht auf die Märkte

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04

Bergsicht Die geopolitische HeatMap

Anlagestrategie Notizen vom Investment-Komitee

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08 Die letzte Seite Anlageklassen und Agenda

ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit Thema im Fokus

Grünwaschen mit dem CO2-Ausgleich?

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Der Koalitions-Poker kann beginnen

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Auf einen Blick

Unsere Sicht auf die Märkte

Aufgeschoben, nicht aufgehoben An Konjunktur-Risiken mangelt es zum Herbstbeginn wahrlich nicht. Corona-Delta-Welle, verstopfte Lieferketten, steigende Energiepreise, politische Ränkespiele in Washington, D.C. und nicht zuletzt der «Fall Evergrande» in China. Doch trotz herbstlicher Risiken erwarten wir für die globale Wirtschaft «nur» einen Wachstumsknick: Tieferes Wachstum im letzten Quartal 2021, dafür höheres Wachstum im ersten Halbjahr 2022. «Peak Liquidity» Die US-Notenbank dürfte noch dieses Jahr mit dem Einstieg in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik beginnen. Fed-Chef Powell lieferte im September klare Hinweise, dass man mit dem «Tapering» wahrscheinlich im November, spätestens aber im Dezember starten werde. Damit liefert die Fed nicht nur eine Vorlage für andere Notenbanken ebenfalls langsam restriktiver zu werden, sondern auch ein Signal an Investoren: Der Höhepunkt der globalen Geldschwemme («Peak Liquidity») ist nahe. Unvermeidliche Korrektur Der Herbst ist da und die Aktienmärkte folgen dem typischen saisonalen Muster – es wird volatiler und geht auch mal stärker abwärts. Wir betrachten den Rücksetzer der letzten Wochen als überfällige und zugleich

willkommene Konsolidierung, welche sich in den letzten Monaten in diversen technischen Indikatoren bereits abzeichnete. Zwar könnte sich die Korrektur kurzfristig auf der Preis- und Zeitebene noch etwas weiter ausdehnen. Mittelfristig bleiben wir für die allgemeine Tendenz am Aktienmarkt aber positiv. Der Koalitions-Poker kann beginnen Deutschland hat gewählt – mit erwartungsgemäss knappem Ergebnis. Da sich das «Risiko» einer rot-grünroten Regierung aufgrund des schwachen Abschnitts der Linken in Luft aufgelöst hat, konnten die Finanzmärkte bereits etwas aufatmen. Die Formierung der neuen Regierung dürfte nun aber einige Wochen (und hoffentlich nicht erneut viele Monate) dauern. In jedem Fall ist aus politischer Sicht ein durchaus spannender Verhandlungsherbst zu erwarten, den es auch aus Investorensicht kritisch zu beobachten gilt. Grünwaschen mit dem CO2-Ausgleich? Um die Idee des CO2-Ausgleichs hat sich in den letzten Jahren ein millionenschwerer Markt gebildet. Doch das Prinzip hat seine Lücken und Tücken. Um einen zählbaren Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten, muss der Ansatz stark verbessert werden. Doch wenn dies gelingt, könnte er das nötige Geld in bisher unterfinanzierte Klimalösungen lenken.

Grafik des Monats Unvermeidliche Pleite | Diesmal gibt es keinen «Bailout» Aktienkurs von Evergrande Real Estate Group (in Hongkong-Dollar)

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank 4

Monthly Market Monitor - Oktober 2021 | Kaiser Partner Privatbank AG

Lange Zeit war der «Fall Evergrande» nur ein lokales Problem, welches allein die Finanzplätze in China und Hongkong beschäftigte. Doch schon seit April verstiess der Konzern gegen die «drei roten Linien» – finanztechnische Vorgaben zur Abkühlung des Immobilienmarkts – und der Aktienkurs war bereits seit Monaten auf Talfahrt. Im September ging die «Pleite in Zeitlupe» dann in die letzte Phase. Da kurzfristige Zinszahlungen nicht beglichen werden konnten, gingen Aktienpreis sowie die Kurse für Evergrande-Schuldverschreibungen weiter in den Keller. Zudem griff die Panik auch auf andere chinesische Immobilienentwickler (und kurzfristig auch auf die westlichen Aktienmärkte) über. Doch diesmal lieferte der Staat kein schnelles «Bailout». Wohneigentum soll ein «soziales Gut» und kein Spekulationsobjekt sein. Wir gehen davon aus, dass Peking diesmal zwar ein Exempel statuieren möchte, aber keine harte Landung der Wirtschaft riskieren wird.


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Konjunktur-Radar Am Puls der Wirtschaft

Die US-Notenbank wird hinsichtlich des allseits erwarteten «Taperings» immer konkreter und dürfte ihre Anleihekäufe noch im 4. Quartal reduzieren. Die globale Konjunkturerholung erfährt derweil einen Dämpfer. Aufgeschobenes Wachstum ist aber nicht aufgehoben…

Herbstliche Risiken Nach starkem Wachstum im letzten halben Jahr gerät die globale Konjunkturerholung derzeit etwas ins Stocken. Gegenwind bläst aus verschiedenen Richtungen: (1) Die Corona-Delta-Welle bringt neue Unsicherheit. (2) Die Verstopfung der globalen Lieferketten dürfte sich bis weit ins Jahr 2022 hineinziehen und beinhaltet Aufwärtsrisiken für die Inflation. (3) Stark steigende Energiepreise sind ein weiterer Bremsklotz. Und (4) rechnen wir in den USA demnächst mit erhöhter fiskalischer Unsicherheit – im Oktober muss die US-Schuldenobergrenze neu verhandelt werden (sonst droht ein «Default») und das nächste milliardenschwere Ausgabenpaket dürfte hart verhandelt werden. Trotz herbstlicher Risiken erwarten wir aber «nur» einen Wachstumsknick: Tieferes Wachstum im letzten Quartal 2021, dafür höheres Wachstum im ersten Halbjahr 2022. «Tapering» steht vor der Tür Auf der US-Notenbanksitzung im September lieferte Fed-Chef Jerome Powell die versprochene «Vorankündigung». Wahrscheinlich im November, spätestens aber im Dezember, dürften die milliardenschweren Anleihekäufe nun also reduziert werden. Gemäss Powells Kommentaren rechnet das Notenbankgremium damit den «Tapering»-Prozess gegen Jahresmitte 2022 zu beenden. Das Ende des billigen Geldes ist damit zwar immer noch in relativ weiter Ferne. Für 2023 erwartet eine Mehrzahl der US-Notenbanker aber nun drei (vorher: zwei) Zinserhöhungen. Damit liefert die Fed nicht nur eine Vorlage für andere Notenbanken ebenfalls langsam restriktiver zu werden, sondern auch ein Signal an

Für einmal Spitzenreiter | Griechenland schafft den Turnaround Entwicklung des realen Wirtschaftswachstums (indexiert per 4. Quartal 2019 (pre-COVID19))

Investoren: Der Höhepunkt der globalen Geldschwemme («Peak Liquidity») ist nahe. Chinas Immobilienproblem Der chinesische Immobilienmarkt war seit Langem anfällig für eine Korrektur. Doch in diesem Jahr macht die Regierung ernst und möchte Luft aus dem aufgeblasenen (und überschuldeten) Sektor lassen. Aufgrund dessen riesiger Grösse (rund 30% des Bruttoinlandsprodukts) ist dies jedoch ein delikater Balanceakt. In unserem Basisszenario wird Peking daher um eine «gemanagte» Abwicklung des Immobilienentwicklers Evergrande bemüht sein. Zwar dürften einige Gläubiger Verluste davontragen, für die betroffene Bevölkerung wird wohl aber eine Lösung gefunden werden. Nichtsdestotrotz sind eine weitere Abschwächung des Immobiliensektors und negative Effekte auf die Verbraucherstimmung zu erwarten. China könnte daher in den nächsten Monaten eine Bremse für die globale Konjunktur bleiben. Konsensschätzungen Wachstum & Inflation 2020

2021

2022

Schweiz

-3.2

3.5

3.0

Eurozone

-6.8

5.0

4.3

Grossbritannien

-9.9

6.9

5.3

USA

-3.5

5.9

4.1

2.3

8.3

5.5

Schweiz

-0.7

0.5

0.6

Eurozone

0.3

2.2

1.6

Grossbritannien

0.9

2.2

2.6

USA

1.3

4.3

3.0

China

2.5

1.2

2.3

3M

12M

BIP-Wachstum (in %)

China Inflation (in %)

Zinserwartungen Kaiser Partner Privatbank Letzter Leitzinsen (in %) Schweiz

-0.75

Eurozone

-0.50

Grossbritannien

0.10

USA

0.25

China

2.95

Schweiz

-0.18

Eurozone

-0.21

Grossbritannien

1.03

USA

1.49

China

2.88

10-jährige Renditen (in %)

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank 6

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Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank


Bergsicht

Die geopolitische HeatMap

US-Schuldenobergrenze US-Finanzministerin Janet Yellen hat den 18. Oktober als «Datum X» definiert, an welchem dem Finanzministerium die Mittel (und Buchhaltungstricks) ausgehen, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Zwar dürfte es auch nach diesem Datum vermutlich noch einige Wochen Spielraum geben. Sollte der Kongress die gesetzliche Schuldenobergrenze aber nicht zeitnah anheben, droht ein Zahlungsausfall sowie die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA. Zwar betrachten wir die Wahrscheinlichkeit für diesen Fall nicht gleich als null. Aufgrund der (knappen) Kontrolle im US-Kongress haben die Demokraten aber die Macht einen «Default» zu vermeiden. Das wahrscheinlichste Szenario ist daher die Aussetzung des Schuldenlimits in letzter Minute Ende Oktober oder Anfang November. An den Finanzmärkten könnte es bis zum Finden einer «Lösung» indes volatil bleiben. Gefahr Iran Eine von den Marktteilnehmern derzeit tendenziell unterschätzte Gefahr ist der Iran beziehungsweise dessen Nuklear-Ambitionen. Da es US-Präsident Biden nicht ge-

lungen ist das Atomabkommen von 2015 prompt nach dem Amtsantritt wieder herzustellen, hat das Risiko einer Krise – mit Auswirkungen auf den Ölpreis – deutlich zugenommen. Schon im November oder Dezember könnte der Iran nämlich genügend hochangereichertes Uran für den Bau atomarer Waffen besitzen. Bisher haben sich die USA aber auf Diplomatie konzentriert und es vermieden eine glaubwürdige (Kriegs-)Drohung auszusprechen, welche die iranischen Fortschritte stoppen würde. Selbst Israel unterstützt inzwischen ein Atomabkommen – im Zweifel aber auch eine globale Koalition (zur Verhängung von Sanktionen) und als letztes Mittel eine militärische Option. Ob es den Amerikanern angesichts der schlechten Beziehungen zu China und Russland aber gelingen kann eine effektive globale Koalition herzustellen, ist äusserst zweifelhaft. So werden die USA und Israel vorerst wahrscheinlich weiterhin auf Sabotage und Cyberangriffe setzen, um die Fortschritte des Irans bei der Entwicklung von Atomwaffen und Raketen zu bremsen. Die «nukleare Gefahr» würde in diesem Szenario aber immer weiter ansteigen. Auf die nächste Nahostkrise wären die Finanzmärkte jedenfalls kaum vorbereitet.

Geopolitische Entwicklungen machen vor den Finanzmärkten nicht Halt. Vielmehr sind sie in den letzten Jahren zu einer immer wichtigeren Einflussgrösse geworden. In der «Bergsicht» werfen wir einen Blick auf die aktuell wichtigsten Brennpunkte.

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Anlagestrategie

Notizen vom Investment-Komitee

Pünktlich zum Börsenherbst beginnt es an den Aktienmärkten zu rumpeln – zumindest ein wenig. Mehr als eine etwas ausgedehntere Konsolidierung ist momentan aber unwahrscheinlich.

Asset Allocation Monitor -

+

-

Liquidität

Aktien

Festverzinsliche Anlagen

Global

Staatsanleihen

Schweiz

Unternehmensanleihen

Europa

Mikrofinanz

Grossbritannien

Inflationsbasierte A.

USA

Hochzinsanleihen Schwellenländeranleihen

+

Schwellenländer 09/2021

Alternative Anlagen

Versicherungsbasierte A.

Gold

Wandelanleihen

Immobilien

Laufzeiten

Hedgefonds

Währungen

Strukturierte Produkte

US-Dollar

Private Equity

09/2021

Schweizer Franken Euro Britisches Pfund

Scorecard Aktien: Alle Jahre wieder… + • Der Herbst ist da und die Aktienmärkte folgen dem tyKonjunktur pischen saisonalen Muster – es wird volatiler und geht Geld- und Fiskalpolitik auch mal stärker abwärts. Mit Kursverlusten zwischen Unternehmensgewinne 6% im S&P500 und 8% im Swiss Market Index halten Bewertung sich die Verluste seit dem Höchststand dabei bisher Trend aber im «sorgenfreien» Bereich. Vielmehr erscheint 09/2021 Anlegerstimmung der Rücksetzer der letzten Wochen als überfällige und zugleich willkommene Konsolidierung, welche sich in den letzten Monaten in diversen technischen Indika- Anleihen: Finetuning bei Schwellenländeranleihen toren wie beispielsweise einer schwachen Marktbrei- • Besitzer von Anleihen chinesischer Immobiliente bereits abzeichnete. Zwar könnte sich die Korrektur entwickler mussten in den letzten Wochen herbe kurzfristig auf der Preis- und Zeitebene noch etwas Kursverluste hinnehmen. Die aufgrund ihrer schlechweiter ausdehnen. Mittelfristig bleiben wir vor dem ten Bonität bereits mit dem Prädikat «Junk» gerateHintergrund überdurchschnittlichen Wirtschaftsten Zinspapiere notierten zweitweise bei weniger als wachstums und solider Unternehmensgewinne so20% ihres Nominalwerts. Der «Fall Evergrande» zeigt wie weiterhin expansiver Geldpolitik und nicht zuletzt auf, dass höhere Renditen am Anleihemarkt tatsächstützender Aktienrückkaufprogramme für die allgelich auch mit höheren Risiken einhergehen und es meine Tendenz am Aktienmarkt aber positiv. an den Finanzmärkten selten ein «free lunch» gibt. • In Bezug auf unsere Einzeltitelselektion halten wir Für ausländische Anleger dürfte sich der Schaden an der ausgewogenen Strategie fest, welche sich in diesem Fall aber in Grenzen halten. So sind nur in diesem Jahr bereits mehrfach bewährt hat. So20 der mehr als 300 Milliarden US-Dollar Schulden, mit gehören Dividendentitel mit nachhaltigem Gewelche Evergrande aufgetürmt hat, in den Händen schäftsmodell und starken Bilanzen (Quality Bias) von Ausländern. Auch wenn die chinesische Resowie (defensive) Wachstumstitel ebenso zu unsegierung ihre Bemühungen zum De-Leveraging des rem Aktienmix wie selektives Exposure zu Zyklikern. Immobiliensektors zunächst fortsetzen wird, dürfte Letztere könnten, nach der in den letzten Wochen sie versuchen negative Seiteneffekte für die Bankenerfolgten Rotation und in Erwartung demnächst branche sowie für die Bevölkerung (beziehungsweise wieder anziehender Anleiherenditen in Kürze zu eiNeu-Wohneigentümer) zu verhindern. Eine möglinem neuen Lauf ansetzen. che grösser als erwartete Abschwächung des chine-

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nate das Hauptszenario. Aus taktischer Sicht beursischen Wirtschaftswachstums ist momentan aber teilen wir das gelbe Metall daher nur noch «neutral». ein wesentlicher Risikofaktor. Daher reduzieren wir unser taktisches Engagement bei chinesischen Anleihen und halten die verbleibende Position in US-Dollar Währungen: Alles ist relativ (anstatt chinesischem Renminbi). Zudem stufen wir • EUR/USD: An den Währungsmärkten zählt stets die «Relativität». In Bezug auf den EUR/USD-Kurs dürfte Schwellenländeranleihen anlagetaktisch auf leicht die Fed ihre Wertpapierkäufe schneller und deutliuntergewichten zurück. Innerhalb der Anlagekategocher zurückfahren als die Europäische Zentralbank. rie sehen wir derzeit im Vergleich grössere Chancen Zudem ist absehbar, dass sich auch der relative Zinsin der Golfregion. Nicht nur sind dort die Impfkampavorteil demnächst zu Gunsten des Greenback entwignen bisher überdurchschnittlich erfolgreich verlauckeln wird. Die Geldpolitik spricht daher derzeit klar fen. Ein hoher Ölpreis, Strukturreformen und tendenfür den Dollar. Ein klassisches «strong buy» ist die ziell abnehmende geopolitische Risiken sind zudem US-Währung dennoch nicht. Denn zumindest bei eine solide fundamentale Basis, welche sich bereits den relativen Wachstumsdifferenzen ist es zwischen in zunehmendem Anlegerinteresse widerspiegelt. den USA und Europa eher ausgeglichen. Zudem haben die Spekulanten ihre Dollar-Shorts mehrheitlich Alternative Anlagen: Wenig Inspiration für den Goldabgebaut. preis • Dem Goldpreis fehlt es derzeit an positiven Impul- • GBP/USD: Auch bei der Bank of England zeichnet sich eine Normalisierung der Geldpolitik ab. Neben sen. Obwohl die Realzinsen in den letzten Wochen der Inflation hat die BoE dabei explizit die Beschäfzeitweise neue Tiefs markierten (und die Opportigung im Blick. Damit dürfte die weitere Zins- und tunitätskosten für das Halten von Gold damit weiter letztlich auch die Währungsentwicklung etwas mehr zurückgingen), handelte das Edelmetall nur lustlos von den Arbeitsmarktstatistiken abhängig werden. seitwärts. Die Marktteilnehmer scheinen zu antiIm Basisszenario erwarten die Notenbanker nun zipieren, dass die nächste Bewegung bei den Realschon im Sommer 2022 den ersten Zinsschritt. Mit und Nominalzinsen nach oben gerichtet sein dürfte. dieser Zinsfantasie im Rücken sollte sich das Pfund Auch die technische und saisonale Perspektive ist für auch in den kommenden Monaten gut behaupten. Gold momentan leicht eingetrübt. So befindet sich der Preis seit einem Jahr in einem intakten Abwärts- • EUR/CHF: Die Interventionen der Schweizerischen Nationalbank im Juli und August haben einmal trend (obere Begrenzung bei rund 1'850 US-Dollar) mehr ihr Ziel erreicht. Der EUR/CHF-Kurs hat sich und gleichzeitig unter dem 200-Tage-Durchschnitt, deutlich vom Level 1.07 CHF wegbewegt und mit was in der Vergangenheit stets mit unterdurcheinem «Preis» von geschätzt drei Milliarden Franschnittlicher Performance einherging. Aus saisonaken war der Aktionismus diesmal nicht übermässig ler Sicht hat Gold in den letzten zehn Jahren im Zeitteuer. Da sich die Zinsdifferenz zwischen Euro und fenster September bis Dezember zudem im Schnitt Franken in den kommenden Jahren kaum verändern negativ performt. Neben schwacher Investmentdürfte, fehlt aber der Treiber für eine nachhaltige nachfrage ist auch der Hunger nach Gold(-Exposure) Euro-Renaissance. Die SNB dürfte daher auch in Zuseitens der Notenbanken und der Schmuckindustrie kunft immer wieder einmal auf ihre Interventionsaktuell gering. In Summe ist eine fortgesetzte Seitbereitschaft geprüft werden. wärtsbewegung beim Gold für die kommenden Mo-

Ein Muster hat an den Aktienmärkten seit Jahrzehnten Bestand: Der Frühherbst ist typischerweise durch erhöhte Volatilität und Korrekturen geprägt. (Disclaimer: Ausnahmen bestätigen die Regel). Nachdem sich der Indexstand des S&P500 innerhalb von nur 18 Monaten mehr als verdoppelt hat, schien der Markt dieses Jahr besonders anfällig für einen Rücksetzer zu sein. Dieses Gefühl hatten wohl auch die Privatinvestoren in den USA: Schon nach den ersten 2% Kursverlust im S&P500-Index – also rund einem Drittel der laufenden Korrektur – wechselte ein Grossteil der Anlegergemeinde aus dem Bullen- in das Bärenlager. In der Vergangenheit stellten solch drastische Sentimentumschwünge häufig eine kurzfristige Kaufgelegenheit dar. Ob es auch diesmal so kommt, muss sich noch zeigen. Die Anleger scheinen den «Dip» jedenfalls bereits gekauft zu haben. Denn trotz schlechter Stimmung gab es Ende September rekordhohe Zuflüsse in Aktien-ETFs.

Chart unter der Lupe Jeder hat einen Fuss aus der Tür | (Privat-)Anleger werden schnell bärisch S&P500-Index und Veränderung des Bullen/Bären-Verhältnis

Quellen: American Association of Individual Investors, Kaiser Partner Privatbank

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Thema im Fokus

Der Koalitions-Poker kann beginnen

«Ampel» (SPD, Grüne, FDP) eine «Jamaica»-Regierung einen grünen Anstrich bekäDie «Ampel» vereint die meisten Stimmen auf sich und me – bei der Transformation in eine CO2-neutrale Zukunft wäre ein klares Signal für den Aufbruch in die Nach-Mer- dürfte der Fokus dann aber soweit möglich vorrangig auf kel-Ära. Ein abrupter Richtungswechsel kaum zu erwarten, marktbasierten Mechanismen basieren. Ob es hingegen höchstens ein Spurwechsel. Eine «Ampel»-Koalition wäre schnell gelingt die «schwarze Null» im Bundeshaushalt weiterhin klar pro-europäisch, sowohl was die instituti- wieder zu erreichen, wie es CDU/CSU und FDP vorhaben, onellen Prozesse als auch die Kostenübernahme für die ist zumindest fragwürdig. Nicht nur weil die grüne Transweitere Integration und den Zusammenhalt der EU an- formation kostenintensiv werden wird, sondern auch weil geht. Aussenpolitisch wäre es jene Variante, welche am sich die grüne Partei nicht als Juniorpartner betrachten Ehesten eine härtere Linie gegenüber China und Russ- wollen wird. Kostspielige Kompromisse in der Sozialpolitik land erwarten liesse. In Bezug auf Umweltthemen stehen dürfte es daher auch mit «Jamaica» geben. sich SPD und Grüne sehr nahe und dürften ihre grüne Agenda forcieren wollen. Die FDP würde diese wohl weit- «Grosse Koalition» oder «Deutschland» (CDU/CSU, gehend unterstützen – sie wäre aber das Korrektiv, das SPD eventuell zusätzlich FDP) eine Überlastung der Wirtschaft bei deren «Vergrünung» Eine Wiederauflage der «GroKo» dürfte weder von den verhindern sollte. Um ihren Vorwahl-Forderungen treu zu Wählern noch von den ehemaligen Volksparteien präfebleiben, dürften die Liberalen zudem (deutlich) höheren riert sein. Rein wahlmathematisch wäre sie aber möglich. Steuern und einer zu starken Aufweichung der Fiskal- Mit geringer Wahrscheinlichkeit könnte es auch zur Bilregeln entgegentreten. Für die Wirtschaft (und die Fi- dung einer «Deutschland»-Regierung inklusive FDP komnanzmärkte) wäre eine «Ampel» durchaus «akzeptabel». men. Ob damit frischer Wind in den Berliner RegierungsGewisse Belastungen wie eine absehbare Erhöhung des alltag kommt, ist aber fraglich. In beiden Varianten wäre Mindestlohns würden im Gegenzug für ein weiterhin eher am ehesten mit einem «Weiter so» zu rechnen. Bleibt unternehmerfreundliches Klima wohl hingenommen. es jedoch beim Status Quo, droht Deutschland – wie bereits in den letzten Jahren geschehen – das Fundament «Jamaica» (CDU/CSU, Grüne, FDP) für den wirtschaftlichen Erfolg der letzten 16 Jahre weiDie «Jamaica»-Variante wäre – zumindest auf dem Pa- ter zu verspielen. Es bedürfte daher einer umfassenden pier – klar die wirtschaftsfreundlichste. Höhere Steuern, personellen und programmatischen Erneuerung um eine geschweige denn eine Vermögenssteuer, sind in diesem für mindestens vier Jahre regierungsfähige Mannschaft Szenario kaum zu erwarten. Ganz im Gegenteil könnte aufzustellen. Obschon eine solche Koalition basierend auf sich der pragmatische Teil der Grünen offen für gewisse den jüngsten Aussagen verschiedener Parteiexponenten Steuervereinfachungen zeigen. Sicher ist aber, dass auch zum heutigen Zeitpunkt als unwahrscheinlich gilt, ist sie mathematisch nicht unmöglich und könnte je nach VerEine enge Angelegenheit | Die Zeit der (zwei) Volksparteien ist endgültig vorbei lauf der Koalitionsverhandlungen wieder an Bedeutung Wahlergebnis 2021 und Stimmenzuwachs bzw. -verlust gegenüber 2017 gewinnen. Deutschland hat gewählt – mit erwartungsgemäss knappem Ergebnis. Die Formierung der neuen Regierung dürfte einige Wochen dauern. Was würden die möglichen Regierungskoalitionen bedeuten?

Quelle: Der Bundeswahlleiter, Kaiser Partner Privatbank 10

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Ein farbenfroher Verhandlungsherbst Das rot-grün-rote Parteienbündnis, das die Stadt Berlin seit fünf Jahren regiert, wird nun nicht wie teilweise befürchtet auf den Rest der Republik übertragen. Dies haben die Finanzmärktebereits erleichtert zur Kenntnis genommen. Die Koalitionsverhandlungen sollten dadurch aber nicht an Spannung einbüssen. Obschon die Finanzmärkte basierend auf den Parteibüchern die Jamaica-Koalition präferieren, hängt es zuletzt auch davon ab, welche Zugeständnisse die CDU/CSU den Grünen, oder aber die SPD der FDP in den Koalitionsverhandlungen macht. Es blüht daher aus politischer Sicht ein durchaus spannender Verhandlungsherbst, den es auch aus Investorensicht kritisch zu beobachten gilt.


ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit Grünwaschen mit dem CO2-Ausgleich?

Klimaneutrale Fliegerei? Eine Tonne Kohlendioxid an einem Ort einsparen, um sie andernorts mit grünem Anstrich (und besserem) Gewissen wieder hinauszublasen? Dies beschreibt die Idee des CO2-Ausgleichs, um den sich in den letzten Jahren ein millionenschwerer Markt gebildet hat. Beispiele dafür finden sich genug: So pflanzt der Ölmulti Shell in der chinesischen Provinz Guizhou Wälder, um klimaneutrales Erdgas an PetroChina zu liefern. Bei British Airways können Kunden derweil CO2-neutral fliegen: Der Shopping-Trip von Zürich nach New York verursacht pro Person knapp eine halbe Tonne Kohlendioxid, welche für 2.84 Pfund kompensiert werden kann. Dafür besorgt sich die Fluggesellschaft von einem Partner entsprechende Emissionsgutschriften. Rund um den Globus kaufen Unternehmen auf diese Art und Weise CO2-Guthaben von Anbietern, die im Gegenzug Bäume pflanzen, erneuerbare Energien herstellen oder anderweitig die Atmosphäre «säubern». Ein nicht unbekannter Verkäufer von «carbon credits» ist dabei der Autohersteller Tesla, welcher einen Grossteil seiner Gewinne gerade diesem lukrativen Nebengeschäft zu verdanken hat. Lizenz zum Grünwaschen Doch ist diese Form des CO2-Ausgleichs tatsächlich ein geeignetes Mittel, um hochgesteckte Klimaziele zu erreichen? Daran lässt sich mehr als zweifeln, allein schon aus klimawissenschaftlicher Sicht. Denn jedes Gramm Kohlendioxid trägt potentiell zur Klimaerwärmung bei. Wenn es erst einmal in der Luft ist, ist der Schaden schon angerichtet – selbst wenn dafür an anderer Stelle «kompensiert» wird. Zudem sollte der Kohlenstoffausgleich eigentlich einen zusätzlichen Klimanutzen darstellen, den es ohne das dazugehörige Projekt nicht gegeben hätte. Ob eine Solarfarm nur aufgrund der damit erwirtschafteten CO2-Gutschriften gebaut wurde und es sie im business-as-usual-Szenario nie gegeben hätte, ist aber schwierig nachvollziehbar. Und ob ein extra angelegter Wald in Zukunft die nötigen CO2-Mengen absorbieren wird, kann per heute kaum mit Sicherheit gesagt werden (nicht zuletzt da stets das Risiko eines Waldbrands besteht). Schliesslich liefert auch die Frage, welche Projekte überhaupt für CO2-Tauschgeschäfte in Frage kommen, eine unbefriedigende Antwort. Eine unabhängige Aufsichtsbehörde, welche die nötigen (hohen) Qualitätsansprüche definiert und durchsetzt, gibt es nämlich nicht. Bisher werden die Kompensationsprojekte von diversen Non-Profit-Gesellschaften ge-

prüft und zugelassen. Dabei finanzieren sie sich grösstenteils aus Prüfungs- und Zulassungsgebühren, was ihre Unabhängigkeit durchaus anzweifeln lässt. Handelssystem für CO2-Gutschriften Dass das derzeitige «System» seine Schwächen hat, ist inzwischen erkannt worden. Unter der Leitung des ehemaligen Notenbankers Mark Carney wurde im letzten Jahr eine Task Force gebildet, der sich inzwischen mehr als 250 Mitglieder aus Privatwirtschaft und Wissenschaft angeschlossen haben. Ihr Ziel ist es ein wasserdichtes Regelwerk für den CO2-Ausgleich zu etablieren und längerfristig einen liquiden Handel mit Emissionsgutschriften zu ermöglichen. Auf der UN-Klimakonferenz in Glasgow im November könnte die Task Force bereits Näheres über die mögliche Architektur eines neues Handelssystems darlegen. Durchsetzen können wird es sich nur, wenn es am Ende einen zählbaren Beitrag gegen den Klimawandel leisten kann. Dazu darf es einerseits nicht in Konkurrenz zum bestehenden (beziehungsweise vielerorts im Aufbau befindlichen) Handel mit Emissionszertifikaten treten. Und zum anderen bedarf es eines cleveren Preissetzungsmechanismus. Denn mit Preisen zwischen 5 und 7 US-Dollar pro Tonne ist die Lizenz zum Grünwaschen heutzutage noch viel zu günstig. Richtig angestellt könnte das Produkt aus höheren Preisen und mehr Volumen (dank klarer Rahmenbedingungen und guter Infrastruktur) das nötige Geld in bisher unterfinanzierte Klimalösungen lenken.

Bäume pflanzen, um mit gutem Gewissen viel zu fliegen? Das Prinzip des CO2-Ausgleichs hat so seine Lücken und Tücken. Um einen spürbaren Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten, muss der Ansatz ganzheitlich betrachtet und reguliert werden.

Ein gutes Gewissen… | …ist noch günstig zu haben CO2-Ausgleichsprojekte, 2019 (Transaktionsvolumen und durchschnittlicher Preis in US-Dollar)

Quellen: Ecosystem Marketplace, Kaiser Partner Privatbank Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Oktober 2021

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Die letzte Seite

Anlageklassen und Agenda

Performance per 30. September 2021 Anlageklassen

seit Jahresbeginn

1 Monat

1 Jahr

3 Jahre

Liquidität CHF

-0.1%

-0.7%

-2.0%

EUR

0.0%

-0.5%

-1.3%

USD

0.0%

0.2%

3.9%

Staatsanleihen

-1.1%

-2.3%

9.2%

Unternehmensanleihen

-1.6%

1.6%

18.9%

Festverzinsliche Anlagen

Mikrofinanz

0.1%

3.1%

9.9%

Inflationsbasierte Anleihen

-1.6%

4.1%

22.4%

Hochzinsanleihen

-0.2%

9.8%

19.2%

Schwellenländeranleihen

-2.3%

4.2%

18.6%

Versicherungsbasierte Anl.

1.0%

4.3%

12.8%

Wandelanleihen Aktien

-2.3%

23.0%

55.4%

Global

-3.7%

29.0%

44.1%

Schweiz

-5.9%

16.2%

35.8%

Europa

-3.4%

30.4%

25.3%

Grossbritannien

0.0%

25.8%

3.7%

USA

-4.8%

29.9%

56.6%

Schwellenländer

-4.2%

15.8%

19.6%

Rohstoffe

5.0%

42.2%

18.3%

Gold

-3.1%

-6.8%

47.5%

Immobilien Schweiz

-0.3%

15.3%

40.9%

Hedgefonds

-0.4%

8.9%

13.5%

Alternative Anlagen

Währungen EUR/USD

-1.9%

-1.2%

-0.2%

EUR/CHF

-0.2%

-0.1%

-5.4%

GBP/USD

-2.0%

4.3%

3.4%

Auf unserer Agenda 16. Oktober: Welternährungstag Weltweit leiden Millionen Menschen Hunger und gar drei Milliarden können sich nicht gesund ernähren. Der „World Food Day“ soll nicht nur an diese unbefriedigende Tatsache erinnern, sondern auch Denkanstösse zu Themen wie Lebensmittelverschwendung und nachhaltigen Anbaumethoden liefern. 19. Oktober: Digital Summit Liechtenstein Neuestes Wissen, Trends und Innovationen in Sachen digitale Transformation – all dies steht auch dieses Jahr wieder auf dem Programm, wenn die Standortinitiative digital-liechtenstein.li Führungspersönlichkeiten und Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nach Vaduz einlädt. 31. Oktober bis 12. November: UN-Klimakonferenz Die Wahrscheinlichkeit dafür, die Pariser Klimaziele noch zu erreichen und die Erderwärmung auf 2 Grad (oder gar 1.5 Grad) Celsius zu begrenzen, nimmt stetig ab. Die 26. Ausgabe der UN-Klimakonferenz (COP26) in Glasgow ist eine der letzten Chancen, das umweltpolitische Ruder noch herumzureissen.

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Monthly Market Monitor - Oktober 2021 | Kaiser Partner Privatbank AG


Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Oktober 2021

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Dieses Dokument stellt keine Finanzanalyse oder Werbung dar, sondern dient lediglich zu Informationszwecken. Die darin enthaltenen Informationen begründen kein Angebot oder eine Empfehlung seitens der Kaiser Partner Privatbank AG zum Kauf oder Verkauf eines Finanzinstrumentes oder zu anderen Handlungen bezogen auf diese, und stellen auch keine Anlageberatung dar. Allfällige Hinweise auf die frühere Performance garantieren keine positiven Entwicklungen in der Zukunft. Kaiser Partner Privatbank AG haftet weder dafür, dass die enthaltenen Informationen vollständig, richtig und aktuell sind, noch für allfällige Verluste oder Schäden, die durch den Gebrauch dieser Informationen verursacht werden. Der gesamte Inhalt dieses Dokumentes ist immaterialgüterrechtlich, insbesondere urheberrechtlich, geschützt. Die vollständige oder teilweise Verwendung, unabhängig ihrer Art und Mittel, für öffentliche oder kommerzielle Zwecke, ist ohne vorgängige schriftliche Zustimmung seitens Kaiser Partner Privatbank AG untersagt. 14

Monthly Market Monitor - Oktober 2021 | Kaiser Partner Privatbank AG

Herausgeberin: Kaiser Partner Privatbank AG Herrengasse 23, Postfach 725 FL-9490 Vaduz, Liechtenstein HR-Nr. FL-0001.018.213-7 T: +423 237 80 00, F: +423 237 80 01 E: bank@kaiserpartner.com Redaktion: Oliver Hackel, Senior Investment Strategist Roman Pfranger, Head Private Banking & Investment Solutions Cornelia Kopf, Marketing Specialist, 21iLAB Design & Druck:

21iLAB AG, Vaduz, Liechtenstein


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