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Kaiser Partner Privatbank AG - Geschäftsbericht 2016

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Kaiser Partner Privatbank AG

Geschäftsbericht 2016


Kennzahlen 2016 (in CHF Mio., gerundet)

31/12/2016

31/12/2015

Bruttoertrag

16.9

16.6

Jahresgewinn

2.4

2.1

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

2.7

2.4

Eigenkapital vor Gewinnverwendung Bilanzsumme Assets under Management Personalbestand (FTE)

47.0

46.6

584.2

499.3

2‘504.3

2‘249.5

32.6

33.5


Inhalt Jahresbericht der Kaiser Partner Privatbank AG

4

Bilanz der Kaiser Partner Privatbank AG

10

Ausserbilanzgeschäfte

12

Gewinnverwendung

13

Erfolgsrechnung

14

Mittelflussrechnung

15

Erläuterungen zur Geschäftstätigkeit

16

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

17

Risikomanagement

19

Informationen zur Bilanz

20

Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften

28

Informationen zur Erfolgsrechnung

29

Offenlegung gemäss CRD bzw. CRR

30

Bericht der Revisionsstelle

31

Verwaltungsrat, Geschäftsleitung, Investment-Partner, Kader und Revisionsstelle

32

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

3


Erfreulich viel neue Kunden und bessere Gewinne

Jahresbericht des Präsidenten des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Kaiser Partner Privatbank AG

Die Kaiser Partner Privatbank AG sieht ihren Kurs durch das positive Ergebnis des Jahres 2016 bestätigt. Die verwalteten Kundenvermögen erhöhten sich um 11% auf CHF 2.5 Milliarden. Der Gewinn verbesserte sich um 14% auf CHF 2.4 Millionen. Das starke organische Wachstum zeigt, dass das Unternehmen dank einer wirkungsvollen Fokussierung immer erfolgreicher wird. Die Konzentration auf ausgewählte Märkte, ein klar umrissenes Service-Portfolio und mehr Zeit, Kunden persönlich zu beraten und zu bedienen, zahlen sich aus.

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

Im Zentrum unseres Geschäftsmodells stehen neben Kundennähe auch die Responsible-Investing-Philosophie: Danach investieren wir das Vermögen unserer Kunden nachhaltig und verantwortungsbewusst. In unruhigen Zeiten wie diesen ist der langfristige Investmentansatz für vermögende Privatpersonen, Familien und auch für institutionelle Anleger besonders interessant. Ein Meilenstein innerhalb des Unternehmens war die erfolgreiche Umstellung des Bankensystems auf Avaloq. Damit haben wir die Basis für zahlreiche organisatorische Initiativen und für noch mehr Zeit für unsere Kunden gelegt.

4


Marktrückblick 2016

Politische Börsen „haben kurze Beine“ Das Anlagejahr 2016 startete ähnlich, wie das Vorjahr zu Ende ging: Die Finanzmärkte befürchteten einen starken Einbruch der chinesischen Wirtschaft und die daraus resultierenden Konsequenzen. Davon betroffen waren zuerst vor allem Anlagen aus Schwellenländern und Unternehmen, die ihre Einnahmen zu einem Grossteil dort erwirtschaften. Besonders Rohstoffkonzerne spürten dies: Die Rohstoffpreise kamen sowohl aufgrund eines Überangebots durch nordamerikanische Ölsand- und Schieferölproduzenten, als auch nachfrageseitig aufgrund schwacher Zahlen aus Asien unter Druck. Die übertriebene Marktreaktion dürfte einigen Marktteilnehmern, welche die jüngste US-Budgetkrise oder die griechische Staatsschuldenkrise verfolgt haben, bekannt vorgekommen sein. Nach dem schwachen Jahresauftakt erwachten die Finanzmärkte Mitte Februar und erlebten einen erfolgreichen Frühling. Die erfreuliche Entwicklung hielt weltweit betrachtet das gesamte Anlagejahr hindurch an – allerdings mit zwei grossen Überraschungen. Zum einen entschieden die britischen Wähler im Juni wider Erwarten, die Europäische Union zu verlassen. Zum anderen wurde mit Donald J. Trump ein Kandidat zum US-Präsidenten gewählt, dem im Vorfeld deutlich geringere Chancen eingeräumt wurden. Obschon die beiden politischen Ereignisse inhaltlich sehr unterschiedlich waren, gab es doch einige Parallelen. So wurde zum Beispiel bei beiden Ereignissen die Eintrittswahrscheinlichkeit deutlich unterschätzt, hingegen die negativen Auswirkungen auf die Finanzmärkte bei Eintritt des Ereignisses deutlich überschätzt. Nach einer jeweiligen – teilweise deutlichen – Korrektur erholten sich insbesondere die Aktienmärkte relativ schnell. Viele Indizes erreichten bereits nach wenigen Wochen wieder neue Höchststände. Das in Börsenkreisen bekannte Sprichwort, dass politische Börsen kurze Beine haben, bewahrheitete sich somit im Anlagejahr 2016 wiederum.

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

Notenbanker weiter aktiv Obschon die Märkte sehr stark von politischen Ereignissen geprägt waren, bedeutet dies nicht, dass die Notenbanker untätig waren. Wie erwartet hat die Europäische Zentralbank die Dauer des Anleiheaufkaufprogramms verlängert und dessen Ausmass vergrössert. Auch die japanische Notenbank hat ihre Lockerungsmassnahmen weiter ausgeweitet. Das führte zu noch tieferen Zinsen und resultierte darin, dass zwischenzeitlich sämtliche Schweizer Staatsanleihen – mit Laufzeiten länger als 60 Jahre! – eine negative Verfallsrendite hatten. Die Wahl von Donald J. Trump zum 45. Präsidenten der USA führte insbesondere an den Zinsmärkten zu einer Trendwende. Seine angekündigten fiskalpolitischen Massnahmen – die unter anderem grosse Infrastrukturprogramme beinhalten – schürten grosse Wachstumserwartungen. Mehr Wachstum – finanziert durch höhere Staatsausgaben – erhöhte auch die Inflationserwartungen. Das führte wiederum bei den USD-Zinsen zu deutlichen Anstiegen, die teilweise auch nach Kontinentaleuropa überschwappten. Davon profitierten auch die weltweiten Aktienmärkte. Als eine der wenigen Ausnahmen notierte der Swiss Market Index am Jahresende tiefer als zu Beginn des Jahres. Dies war hauptsächlich durch die beiden Indexschwergewichte Roche und Novartis begründet. Hillary Clinton, die lange als Favoritin für das US-Präsidialamt galt, hatte während des Wahlkampfs angekündigt, gegen die massiv zu hohen Medikamentenpreise in den USA vorzugehen. Auch der gewählte Präsident Trump hat die Pharmamultis öffentlich in dieser Sache kritisiert. Das wirkte sich negativ auf Roche und Novartis aus, deren mit Abstand grösster Absatzmarkt die USA sind. Künftig dürften sie dort weniger verdienen. Auch die Bankentitel hatten, insbesondere im ersten Halbjahr, mit dem Tiefzins-Umfeld zu kämpfen. Dies hat sich zwar in der zweiten Jahreshälfte verbessert, konnte jedoch die Verluste der ersten sechs Monate nicht wiedergutmachen.

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Finanzergebnis 2016

Positive Entwicklung bei Kundenvermögen und Gewinn Die betreuten Kundenvermögen der Kaiser Partner Privatbank AG entwickelten sich im Geschäftsjahr 2016 ausgesprochen positiv. Der Netto-Neugeldzufluss von CHF 225 Millionen zusammen mit einem Markteffekt von CHF 30 Millionen liessen sie auf insgesamt CHF 2‘504 Millionen anwachsen. Die Vermögensverwaltungsquote an den betreuten Kundengeldern beträgt 28%. Der Reingewinn konnte gegenüber dem Vorjahr um 14% auf erfreuliche CHF 2.4 Millionen gesteigert werden. Die gesamten Bruttoerträge belaufen sich für den Berichtszeitraum auf CHF 16.9 Millionen und liegen somit leicht über dem Vorjahresniveau (+2%). Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich im Vergleich zu 2015 dank aktiver Vermögensbewirtschaftung um 15% auf CHF 3.8 Millionen. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnten die Erträge trotz zurückhaltenden Kundenaktivitäten durch ein gestiegenes Kundenvermögen sogar leicht um 1% auf CHF 9.9 Millionen verbessert werden. Das Ergebnis aus Finanzgeschäften verschlechterte sich um CHF 0.3 Millionen auf CHF 2.5 Millionen, was einem Minus von 10% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Solide Eigenkapitalbasis Die Bilanzsumme der Kaiser Partner Privatbank AG per 31.12.2016 beläuft sich auf CHF 584 Millionen und weitete sich im Berichtsjahr um CHF 85 Millionen oder 17% aus. Auf der Aktivseite vergrösserten sich die Forderungen gegenüber Banken um CHF 94 Millionen (+80%), jene gegenüber Kunden reduzierten sich um rund CHF 1 Million (-4%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden erhöhten sich um 18% von CHF 428 Millionen auf CHF 506 Millionen. Die Eigenkapitalbasis per 31. Dezember 2016 erhöhte sich nur unwesentlich um 1% auf 47.0 Millionen. Mit einer Tier 1 Ratio von 22% vor Dividendenausschüttung zeigt sich die Kaiser Partner Privatbank AG sehr solide kapitalisiert.

Der Geschäftsaufwand stieg gegenüber der Vorberichtsperiode nur unwesentlich um 0.3% auf CHF 13.2 Millionen. Die höheren Ausgaben im Sachaufwand konnten durch Einsparungen auf der Personalkostenseite kompensiert werden. Per Ende 2016 beschäftigte die Kaiser Partner Privatbank AG 34 Personen (FTE 32.6).

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Trends für 2017

Auf Wiedersehen Geldpolitik – Willkommen Fiskalpolitik Betrachtet man die politische Agenda 2017, so bietet auch dieses Jahr einiges an Überraschungspotenzial. Mit Wahlen in den Niederlanden (Präsidentschaftswahl im März), in Frankreich (Präsidentschaftswahl im April, Parlament im Mai) und in Deutschland (Bundestagswahl im September) steht die Europäische Union in diesem Jahr vor einer politischen Belastungsprobe. Gewinnt einer der rechtspopulistischen Kandidaten in einem dieser Länder, dürfte sich der politische Pessimismus weiter ausweiten. Das Vertrauen in die Zukunft der EU dürfte noch deutlicher leiden. Interessant ist jedoch die Diskrepanz zwischen politischem Pessimismus und wirtschaftlichem Optimismus. So liegt das Vertrauen der Einkaufsmanager innerhalb der EU auf einem Mehrjahreshoch, die Inflationszahlen ziehen an (die Deflationsängste rücken somit in die Ferne), die Arbeitslosenquote innerhalb der EU liegt nach mehr als fünf Jahren wieder unter 10% und die Europäische Kommission rechnet das erste Mal seit mehr als zehn Jahren damit, dass sämtliche Staaten der EU in diesem Jahr ein positives Wirtschaftswachstum verzeichnen werden.

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Besteht die Europäische Union die politische Belastungsprobe der diesjährigen Wahlen, so kann sie sich wieder auf einen gemeinsamen Nenner fokussieren. Zweifelsohne kann die Europäische Union als Verteidigungsgemeinschaft betrachtet werden, ist doch die Periode seit Gründung der EU auch gleichzeitig die längste Zeitspanne der Geschichte, in der auf dem heutigen Gebiet der Europäischen Union kein Krieg stattfand. Aber auch der freie Verkehr von Personen, Kapital und Gütern kann als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor betrachtet werden. Fokussiert sich die EU wieder auf diese Faktoren könnte dies dazu führen, dass – zumindest in Europa – die Diskrepanz zwischen politischem Pessimismus und wirtschaftlichem Optimismus zugunsten letzterem reduziert wird. Die positiven Entwicklungen an den Finanzmärkten waren in den letzten Monaten jedoch mehr von den Entwicklungen in den USA geprägt. Zum einen stehen die USA fundamental betrachtet solide da. Zum anderen stiegen die Märkte aber insbesondere in Erwartung an die von Donald J. Trump angekündigten fiskalpolitischen Massnahmen. Kurzfristig dürfte dieser Trend noch anhalten. Da bisher jedoch keine Details vorliegen, ist es noch unklar, ob die Erwartungen der Finanzmärkte mittelfristig erfüllt werden. Klar hingegen dürfte sein, dass – zumindest in den USA – die Fiskalpolitik das Zepter als Wachstumstreiber von der Geldpolitik der Notenbanker übernommen hat.

7


Handlungsprinzipien der Kaiser Partner Privatbank AG

• Die Fokussierung auf Services und Märkte, in denen wir eine kritische Grösse erreichen, garantiert die erforderliche Kompetenz. • Die enge Zusammenarbeit innerhalb der Teams und die nahtlose Integration externer Experten schaffen Mehrwert für unsere Kunden. • Investitionen in Menschen, Wissen und Systeme garantieren ein Mehr an Qualität, Sicherheit und Effizienz. • Wir agieren mit all unseren Stakeholdern auf Basis eines verantwortungsvollen Wertesystems das auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgerichtet ist.

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

Unser Know-how für den US-Markt Vermögensverwalter die bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC registriert sind, haben besondere Ansprüche und Bedürfnisse. Die Kaiser Partner Privatbank AG bietet ihnen attraktive Lösungen, um das Geld ihrer US-Kunden verantwortungsvoll zu investieren. Wir profitieren dabei von der langjährigen Zusammenarbeit mit einem Mitglied der Unternehmensgruppe, das versteuerte Vermögen von US-Bürgern betreut: Die Kaiser Partner Financial Advisors AG in Zürich ist auf diesem Gebiet bereits seit 2009 erfolgreich tätig. Partner für externe Vermögensverwalter und Fonds Als Depotbank lassen unsere Business-Kunden, zum Beispiel externe Vermögensverwalter und Administratoren internationaler Investmentfonds, ihre Portfolios bei der Kaiser Partner Privatbank AG verwalten. Unsere Experten konzentrieren sich dabei auf Best-In-Class-Produkte. Eigenprodukte bieten sie nicht an – auch um die Unabhängigkeit der Beratungsdienstleistungen zu gewährleisten. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit findet mehr und mehr über digitale Kanäle statt und wird gemeinschaftlich weiterentwickelt.

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Ausblick 2017

In den vergangenen Jahren wurde das technische Fundament für eine positive Weiterentwicklung der Kaiser Partner Privatbank AG gelegt. Allem voran wurde ein neues Core-Banking-System erfolgreich eingeführt. Dies war essentiell, um eine Reihe von Kundeninitiativen – insbesondere im digitalen Bereich – vorantreiben zu können. In den kommenden Monaten wollen wir diese Dynamik weiter nutzen, um unsere Dienstleistungen mit Unterstützung von digitalen Technologien einfacher zu vermitteln und unseren Kunden das Unternehmen noch ein Stück näher zu bringen. Darüber hinaus werden wir unserer Strategie treu bleiben – das Vermögen von vermögenden Personen und Familien langfristig zu sichern und zu vermehren. Als unabhängiger Anbieter mit einer breiten Produktpalette entwickeln wir dafür passende Lösungen. Zudem profitieren unsere Kunden vom umfassenden Know-how der Schwesterunternehmen von Kaiser Partner. Hier zeigt sich, dass die Leistungen des Family Office bei Kaiser Partner auf besonderes Interesse stösst. Die Weltpolitik wird auch in diesem Jahr von drohenden militärischen Auseinandersetzungen, von anhaltenden Flüchtlingsbewegungen und der latenten Terrorbedrohung bestimmt bleiben. In zahlreichen Ländern glauben Politiker nun, diesen Herausforderungen mit einer Hinwendung zum Nationalen zu begegnen – was die Entwicklung der Weltwirtschaft stark beeinflussen könnte. Davon unberührt bleibt letztlich jedoch der Schlüssel zum Erfolg für die Kaiser Partner Privatbank AG: die Bedürfnisse von Kunden verstehen, nachhaltige Anlagestrategien erarbeiten und diese im regelmässigen Austausch mit dem Kunden optimieren.

Wir bedanken uns bei unseren Kunden und Geschäftspartnern für ihre Treue und ihr Vertrauen im vergangenen Geschäftsjahr. Ein Dank gilt auch unseren Mitarbeitenden, die massgeblich für die Zufriedenheit unserer Kunden verantwortlich sind. Wir freuen uns, den eingeschlagenen Weg auch 2017 gemeinsam fortzusetzen.

Vaduz, März 2017

Fritz Kaiser Präsident des Verwaltungsrats Kaiser Partner Privatbank AG

Christian Reich Vorsitzender der Geschäftsleitung Kaiser Partner Privatbank AG

Christoph Küng Mitglied der Geschäftsleitung Kaiser Partner Privatbank AG

Hermann Neusüss Mitglied der Geschäftsleitung Kaiser Partner Privatbank AG

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

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Bilanz der Kaiser Partner Privatbank AG per 31. Dezember 2016 (in CHF 1‘000)

Aktiven 31/12/2016

31/12/2015

60‘944

53‘023

211‘839

117‘888

44‘719

41‘731

167‘119

76‘157

Forderungen gegenüber Kunden

28‘804

29‘916

Hypothekarforderungen

10‘600

11‘600

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

261‘528

280‘361

Schuldverschreibungen

261‘528

280‘361

Flüssige Mittel Forderungen gegenüber Banken

täglich fällig

sonstige Forderungen

von öffentlichen Emittenten

von anderen Emittenten

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Anteile an verbundenen Unternehmen

64‘268

57‘454

197‘260

222‘907

44

3

0

0

Immaterielle Anlagewerte

4‘826

4‘748

Sachanlagen

5‘116

2‘355

Sonstige Vermögensgegenstände

4‘066

3‘968

Rechnungsabgrenzungsposten Summe der Aktiven

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

7‘045

7‘068

584‘211

499‘329

10


Passiven 31/12/2016

31/12/2015

Verbindlichkeiten gegenüber Banken

26‘121

19‘492

täglich fällig

20‘659

7‘423

sonstige Verbindlichkeiten

5‘462

12‘069

505‘758

427‘850

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Sonstige Verbindlichkeiten

505‘758

427‘850

460‘269

345‘418

45‘490

82‘432

4‘012

4‘181

Rechnungsabgrenzungsposten

975

907

Rückstellungen

313

255

Steuerrückstellungen

295

255

18

0

täglich fällig

mit vereinbarten Laufzeiten oder Kündigungsfristen

Sonstige Verbindlichkeiten

sonstige Rückstellungen

Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken

500

500

Gezeichnetes Kapital

10‘000

10‘000

Gewinnreserven

33‘843

33‘843

Gesetzliche Reserven

Sonstige Reserven

Gewinnvortrag Jahresgewinn Summe der Passiven

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

2‘000

2‘000

31‘843

31‘843

301

201

2‘388

2‘100

584‘211

499‘329

11


Ausserbilanzgeschäfte per 31. Dezember 2016 (in CHF 1‘000)

Ausserbilanzgeschäfte 31/12/2016

31/12/2015

Eventualverbindlichkeiten

5‘016

3‘291

5‘016

3‘291

285‘490

266‘815

2‘675

2‘741

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen sowie Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

Derivative Finanzinstrumente Kontraktvolumen

Positive Wiederbeschaffungswerte

Negative Wiederbeschaffungswerte

3‘547

3‘866

Treuhandgeschäfte

83‘143

75‘544

83‘143

75‘544

Treuhandanlagen bei Drittbanken

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

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Gewinnverwendung (in CHF 1‘000)

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vor, den Bilanzgewinn per 31. Dezember 2016 wie folgt zu verwenden:

Gewinnverwendung

Jahresgewinn Gewinnvortrag Bilanzgewinn

31/12/2016

31/12/2015

2‘388

2‘100

301

201

2‘689

2‘301

0

0

Gewinnverwendung

Zuweisung an die gesetzlichen Reserven

Zuweisung an die sonstigen Reserven

Ausschüttung Dividende

Gewinnvortrag

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

0

0

2‘000

2‘000

689

301

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Erfolgsrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 (in CHF 1‘000)

Erfolgsrechnung

2016

2015

Zinsertrag

7‘620

6‘990

5‘866

5‘523

Zinsaufwand

-3‘821

-3‘687

Subtotal Erfolg Zinsengeschäft

3‘798

3‘302

Erfolg aus dem Zinsengeschäft davon aus festverzinslichen Wertpapieren

Laufende Erträge aus Wertpapieren Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Anteile an verbundenen Unternehmen Subtotal Erträge aus Wertpapieren

80

0

0

179

80

179

10‘728

10‘820

16

12

9‘779

10‘543

Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

Kommissionsertrag Kreditgeschäft

Kommissionsertrag Wertpapier- und Anlagegeschäft

Kommissionsertrag übriges Dienstleistungsgeschäft

933

264

-826

-1‘012

Subtotal Erfolg Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

9‘902

9‘808

Erfolg aus Finanzgeschäften

2‘522

2‘807

davon aus Handelsgeschäften

2‘480

2‘805

Subtotal Erfolg aus Finanzgeschäften

2‘522

2‘807

Anderer ordentlicher Ertrag

557

476

Subtotal übriger ordentlicher Ertrag

557

476

16‘859

16‘572

Kommissionsaufwand

Übriger ordentlicher Ertrag

Bruttoertrag Geschäftsaufwand Personalaufwand

-5‘558

-5‘834

Löhne und Gehälter

-4‘128

-4‘284

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

-856

-851

davon für Altersversorgung

Übriger Personalaufwand

Sachaufwand

-628

-658

-575

-699

-7‘643

-7‘323

-13‘201

-13‘156

-956

-983

-42

-52

0

0

2‘660

2‘381

Ausserordentlicher Ertrag

0

0

Subtotal ausserordentliches Ergebnis

0

0

Ertragssteuer

-272

-281

Jahresgewinn

2‘388

2‘100

Subtotal Geschäftsaufwand Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Anderer ordentlicher Aufwand Wertberichtigungen auf Forderungen und Zuführungen zu Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

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Mittelflussrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 (in CHF 1‘000)

Mittelflussrechnung 2016 Mittel­ herkunft

2015

Mittelverwendung

Mittel­ herkunft

Mittelverwendung

Mittelfluss aus operativem Ergebnis (Innenfinanzierung) Jahresergebnis

2‘388

2‘100

956

983

Wertberichtigungen und Rückstellungen

58

18

Aktive Rechnungsabgrenzungen

23

1‘907

Passive Rechnungsabgrenzungen

68

Abschreibungen auf Anlagevermögen

Saldo Mittelfluss aus operativem Ergebnis (Innenfinanzierung)

35 2‘000

Dividende Vorjahr 1‘493

2500 2‘543

Mittelfluss aus Eigenkapitaltransaktionen Saldo Mittelfluss aus Eigenkapitaltransaktionen

0

0

Mittelfluss aus Vorgängen im Anlagevermögen Wertpapiere des Anlagevermögens

18‘792

Sachanlagen

3‘901 3‘119

Immaterielle Anlagewerte

676

Beteiligungen Saldo Mittelfluss aus Vorgängen im Anlagevermögen

1‘551 500

14‘997

4‘952

Verbindlichkeiten gegenüber Banken

6‘629

19‘405

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

77‘908

33‘612

Mittelfluss aus dem Bankgeschäft Kurzfristiges Bankgeschäft (≤ 1 Jahr)

169

Sonstige Verbindlichkeiten

93‘951

Forderungen gegenüber Banken Forderungen gegenüber Kunden Sonstige Vermögensgegenstände

1‘111

6‘162 65‘660 2‘527

98

6‘095

Liquidität Flüssige Mittel Saldo Mittelfluss aus dem Bankgeschäft

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

7‘920 16‘490

12‘693 2‘410

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Erläuterungen zur Geschäftstätigkeit

Die Kaiser Partner Privatbank AG konzentriert sich auf die Vermögensverwaltung für eine anspruchsvolle, internationale Kundschaft, vornehmlich aus dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, Osteuropa und Russland.

Personal

Die Kaiser Partner Privatbank AG beschäftigte am 31. Dezember 2016 34 (FTE 32.6) Mitarbeitende (Vorjahr 35, FTE 33.5).

Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

Die Haupttätigkeiten der Bank sind die Vermögensverwaltung und die Anlageberatung. Demzufolge entfällt der Hauptteil der Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft auf die Kommission im Zusammenhang mit dem Handel von Wertpapieren für Kunden. Weitere wichtige Ertragskomponenten bilden die Wertschriftenverwaltung (inklusive Anlagefondsgeschäft) und die Vermittlung von Treuhandanlagen.

Kreditgeschäft

Das Kreditgeschäft wird grundsätzlich im Zusammenhang mit dem Vermögensverwaltungs- und Anlagegeschäft gegen Lombarddeckung unter Anwendung von banküblichen Margenerfordernissen angeboten. Sonstige Engagements tätigt die Bank nur in Ausnahmefällen.

Auslagerungen

Kaiser Partner bezieht im Zuge eines BPO umfassende Dienstleistungen von Avaloq Sourcing. So wird der gesamte Zahlungsverkehr und die Wertschriftenverwaltung über Avaloq Sourcing abgewickelt. Die Überwachung findet bei Kaiser Partner statt.

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

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Grundlagen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Buchführung, Bewertung und Bilanzierung richten sich nach den Vorschriften des liechtensteinischen Personen- und Gesellschaftsrechts (PGR), des liechtensteinischen Bankengesetzes und der zugehörigen Verordnung. Die Jahresrechnung vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kaiser Partner Privatbank AG.

Flüssige Mittel, Forderungen und Verpflichtungen gegenüber Banken und Kunden sowie verbriefte Verbindlichkeiten Die Bilanzierung erfolgt zum Nominalwert. Für erkennbare Risiken werden Wertberichtigungen unter Beachtung des Vorsichtsprinzips gebildet.

Fremdwährungen

Gefährdete Forderungen, d.h. Forderungen, bei welchen es unwahrscheinlich ist, dass der Schuldner seinen zukünftigen Verpflichtungen nachkommen kann, werden auf Einzelbasis bewertet und die Wertminderung wird durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Ausserbilanzgeschäfte, wie feste Zusagen, Garantien oder derivative Finanzinstrumente, werden in diese Bewertung einbezogen. Ausleihungen werden spätestens dann als gefährdet eingestuft, wenn die vertraglich vereinbarten Zahlungen für Kapital und/oder Zinsen mehr als 90 Tage ausstehend sind. Zinsen, die mehr als 90 Tage ausstehend sind, gelten als überfällig. Ausleihungen werden zinslos gestellt, wenn die Einbringlichkeit der Zinsen derart zweifelhaft ist, dass die Abgrenzung nicht mehr als sinnvoll erachtet wird.

Für die Fremdwährungsumrechnung wurden folgende Kurse verwendet:

Die Wertminderung bemisst sich nach der Differenz zwischen dem Buchwert der Forderung und dem voraussichtlich einbringlichen Betrag, unter Berücksichtigung des Gegenparteienrisikos und des Nettoerlöses aus der Verwertung allfälliger Sicherheiten. Die Einzelwertberichtigungen werden von den entsprechenden Aktivpositionen direkt abgezogen.

Erfassung der Geschäftsvorfälle

Alle abgeschlossenen Geschäftsvorfälle werden gemäss den festgelegten Bewertungsgrundsätzen in der Bilanz und der Erfolgsrechnung erfasst. Die Erfassung und Verbuchung erfolgt am Abschlusstag.

Forderungen und Verpflichtungen in fremden Währungen werden zum Devisenmittelkurs des Bilanzstichtages bewertet. Für Erträge und Aufwände werden die am Transaktionstag geltenden Kurse verwendet. Die aus der Bewertung resultierenden Kurserfolge werden erfolgswirksam verbucht.

31/12/2016

31/12/2015

USD

1.017500

1.001250

EUR

1.072750

1.087608

GBP

1.255849

1.476393

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertschriften, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Bei den festverzinslichen Wertschriften, die bis zum Endverfall gehalten werden sollen, erfolgt die Bewertung nach der Accrual-Methode. Dabei wird ein allfälliges Agio beziehungsweise Disagio über die Laufzeit bis zum Endverfall abgegrenzt. Zinsenbezogene realisierte Gewinne oder Verluste aus vorzeitiger Veräusserung oder Rückzahlung werden über die Restlaufzeit, das heisst bis zur ursprünglichen Endfälligkeit, abgegrenzt. Zinserträge sind in der Position „Zinsertrag“ enthalten. Beteiligungstitel und festverzinsliche Wertschriften, die nicht bis zum Endverfall gehalten werden, werden nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Zinserträge sind in der Position „Zinsertrag“ enthalten, Dividendenerträge in der Position „Laufende Erträge aus Wertpapieren“. Wertkorrekturen werden über die Positionen „Abschreibungen auf (bzw. Erträge aus Zuschreibungen zu) Beteiligungen“, „Anteile an verbundenen Unternehmen“ und „wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere“ verbucht.

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

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Sachanlagen, materielle und immaterielle Anlagewerte

Die übrigen Sachanlagen sowie immaterielle Anlagewerte werden nach betriebs-wirtschaftlichen Kriterien linear über die geschätzte Nutzungsdauer (drei bis dreizehn Jahre) abgeschrieben. Die Werthaltigkeit wird jährlich überprüft. Ergibt sich bei der Überprüfung der Werthaltigkeit eine veränderte Nutzungsdauer oder eine Wertminderung, wird der Restbuchwert planmässig über die restliche Nutzungsdauer abgeschrieben oder eine ausserplanmässige Abschreibung getätigt. Die Werthaltigkeit der materiellen Vermögenswerte wird an jedem Bilanzstichtag einer Beurteilung unterzogen. Liegen Hinweise einer Wertverminderung vor, wird eine Berechnung des erzielbaren Wertes durchgeführt (Impairment-Test). Übersteigt der Buchwert den realisierbaren Wert, wird durch ausserplanmässige Abschreibungen eine erfolgswirksame Anpassung vorgenommen.

Wertberichtigungen und Rückstellungen

Für alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken werden nach dem Vorsichtsprinzip Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen gebildet. Die Wertberichtigungen werden direkt mit den entsprechenden Aktivposten verrechnet. Die Rückstellungen für Steuern beinhaltet Abgrenzungen für Steuern aufgrund des Ergebnisses des Berichtsjahres.

Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken

Ausserbilanzgeschäfte

Ausserbilanzgeschäfte werden zum Nominalwert ausgewiesen. Erkennbaren Risiken aus Eventualverbindlichkeiten und anderen Ausserbilanzgeschäften wird mit der Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen.

Derivative Finanzinstrumente

In der Bilanz und im Anhang sind die Wiederbeschaffungswerte der einzelnen Kontrakte in derivativen Finanzinstrumenten brutto – positive und negative Wiederbeschaffungswerte werden nicht verrechnet – ausgewiesen. Das Ausgleichskonto wird in der Bilanz ausgewiesen. Erfolgswirksame Anpassungen werden in der Erfolgsrechnung ausgewiesen. Ausgewiesen werden sämtliche Wiederbeschaffungswerte der auf eigene Rechnung abgeschlossenen Kontrakte. Demgegenüber erfolgt bei Kundengeschäften ein Ausweis der Wiederbeschaffungswerte lediglich bei OTC-Kontrakten und bei börsengehandelten Produkten, soweit die Margenerfordernisse nicht ausreichen. Das Kontraktvolumen und die Wiederbeschaffungswerte werden unter den Ausserbilanzgeschäften und im Anhang wiedergegeben.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze weisen keine Änderungen zum Vorjahr aus.

Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken sind vorsorglich gebildete Reserven zur Absicherung gegen latente Risiken im Geschäftsgang der Bank. Die Bildung und Auflösung der Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken werden in der Erfolgsrechnung separat ausgewiesen.

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

18


Risikomanagement Die grundlegenden Aspekte des Risikomanagements der Kaiser Partner Privatbank sind im Rahmen der Risikopolitik integraler Bestandteil der allgemeinen Geschäftspolitik

Dabei werden folgende Ziele verfolgt: • die ausgewogene, qualitative und quantitative Definition von Risikotragfähigkeit und Risikoneigung. • das Schaffen einer Risikokultur, welche risikorelevante Kontrollen und eine wirksame und effiziente Berichterstattung fördert. • die Sicherstellung einer für die Kaiser Partner Privatbank AG gültigen Risikomanagement-Organisation mit klaren Rollen, Verantwortlichkeiten, Rechten und Pflichten. • die Definition eines konsistenten Risikomanagement-Prozesses, insbesondere die Identifikation, Messung / Bewertung, Steuerung / Begrenzung und Überwachung aller Risiken sowie der Mitigierung durch entsprechende Massnahmen. • die Regelung des Berichtswesens, welches den Bankorganen erlaubt, sich über die Gesamtrisikosituation ein umfassendes Bild zu verschaffen und ihre Aufsichtspflichten wahrzunehmen. Das Risikomanagement orientiert sich rechtlich und operativ am liechtensteinischen Bankengesetz, der Bankenverordnung, den Richtlinien für das Risikomanagement gemäss Anhang zur Bankenverordnung sowie den eigenen Statuten, der Geschäftsordnung und den internen Richtlinien und Weisungen. Das Risikomanagement ist für die Bereiche der strategischen Risiken, der Kreditrisiken, der Marktrisiken, der Liquiditätsrisiken sowie operationelle Risiken verantwortlich. Zur Begrenzung und Bewirtschaftung der Rechtsrisiken werden die Rechtsabteilung von Kaiser Partner bzw. bei Bedarf fallweise externe Rechtsberater beigezogen. Die Einhaltung der gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben in den Bereichen der Geldwäscherei, Sorgfaltspflichten sowie Wertpapierrecht wird durch die Einheit Compliance sichergestellt.

Gegenparteienrisiken

Die Privatbank tätigt ihre Anlagen grundsätzlich nur bei erstklassigen Gegenparteien, welche mittels Limiten begrenzt sind und täglich überwacht werden. Die Bonität der Gegenparteien wird laufend durch das Risikomanagement überprüft.

Länderrisiken

Da die Kaiser Partner Privatbank AG grundsätzlich nur gedeckte Kredite an in OECD Länder und in Liechtenstein domizilierte Kreditnehmer vergibt, kann das potenzielle Risiko als gering eingestuft Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

werden. Die Deckung erfolgt anhand vorsichtig definierter Lombardsätze. Hinsichtlich der Länderrisiken im Rahmen von Interbankengeschäften gelten dieselben Kriterien zur Auswahl potenzieller Gegenparteien die unter „Gegenparteirisiken“ festgehalten sind.

Handel und Einsatz derivativer Finanzinstrumente

Da die Kaiser Partner Privatbank AG kein Handelsbuch unterhält, wird Eigenhandel lediglich für das Devisengeschäft in geringem Umfang betrieben. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten findet ausschliesslich im Rahmen des Kundengeschäftes oder zu Absicherungszwecken statt. Dabei wird sowohl mit standardisierten als auch mit OTC-Derivaten gehandelt. Als Gegenparteien dienen erstklassige schweizerische und liechtensteinische Banken.

Marktrisiken

Die Risiken im Bankenbuch betreffen im Wesentlichen Zins-, und Währungs- und Kursrisiko. Die Zinsrisiken werden durch strenge Vorgaben bzgl. erlaubter Fristen-Gaps gesteuert. Für grössere Fristen-Gaps werden Zinsswaps abgeschlossen. Die Risiken werden mittels Sensitivitätslimiten überwacht. Die Zinssensitivität misst den Barwert- und Einkommenseffekt für die Privatbank durch eine Veränderung des Zinsniveaus um 100 Basispunkte. Darüber hinaus werden Zinsänderungsrisiken mittels aktivem Bilanzstrukturmanagement überwacht. Zur Vermeidung von Währungsrisiken werden Anlagen grundsätzlich währungskongruent getätigt. Kursrisiken sind aufgrund des „Held to Maturity“ Ansatzes von untergeordneter Bedeutung.

Liquiditätsrisiken

Die Privatbank verfolgt eine moderate Anlagestrategie mit Fokus auf stetige Verfügbarkeit der notwendigen Liquidität. Die Liquiditätsrisiken werden aufgrund der bankengesetzlichen Vorgaben laufend überwacht und gesteuert.

Personalrisiken / Vergütungspolitik

Die Bank vermeidet das Eingehen unverhältnismässig hoher Risiken durch grosse Sorgfalt bei der Rekrutierung neuer Mitarbeitender. Dabei wird grösster Wert auf fachliche Kompetenz, moralische Integrität sowie eine konsistente Wertewelt gelegt. Die Vergütungspolitik erfolgt durch erfolgsunabhängige fixe Entlohnung ohne variable Komponenten. Abhängig vom Gruppenerfolg kann auf Gruppenstufe (Kaiser Partner Gruppe) jedoch eine Mitarbeiterdividende durch eine speziell dafür errichtete nahestehende Gesellschaft ausbezahlt werden. 19


Informationen zur Bilanz (in CHF 1‘000)

Übersicht der Deckungen von Ausleihungen und Ausserbilanzgeschäften Deckungsart hypothekarische Deckung

Ausleihungen Forderungen gegenüber Kunden Total Ausleihungen

andere Deckung

ohne Deckung

Total

10‘600

13‘204

5‘000

28‘804

31/12/2016

10‘600

13‘204

5‘000

28‘804

31/12/2015

11‘600

13‘316

5‘000

29‘916

0

5‘016

0

5‘016

31/12/2016

0

5‘016

0

5‘016

31/12/2015

0

3‘291

0

3‘291

geschätzte Verwertungserlöse der Sicherheiten Nettoschuldbetrag

Einzelwertberichtigungen

Ausserbilanz Eventualverbindlichkeiten Total Ausserbilanz

Gefährdete Forderungen

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

Bruttoschuldbetrag 31/12/2016

0

0

0

0

31/12/2015

0

0

0

0

20


Wertpapiere und Edelmetallbestände des Anlagevermögens Buchwert

Anschaffungswert

Marktwert

31/12/2016

31/12/2015

31/12/2016

31/12/2015

31/12/2016

31/12/2015

261‘528

280‘361

267‘216

287‘058

267‘468

286‘031

44

3

44

3

57

3

Total

261‘572

280‘364

267‘260

287‘061

267‘525

286‘034

davon notenbankfähige Wertpapiere

110‘108

114‘329

111‘092

116‘269

112‘081

116‘761

Schuldtitel davon nach „Accrual Methode“ bewertet Beteiligungstitel davon nach „Niederstwertprinzip“ bewertet

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

21


Anlagespiegel Berichtsjahr

Anschaffungswert

bisher aufgelaufene Abschrei- Buchwert bungen 31/12/2015

Inves­ titionen

Desinvestitionen

Um­bu­­ch­ungen

Zuschreibungen

280‘361

114‘144

-132‘977

0

0

0

261‘528

Wertpapiere- und Edelmetallbestände des Anlagevermögens

Immaterielle Anlagewerte (Software)

Materielle Anlage-​ ­­werte Sachanlagen

Abschrei- Buchwert bungen 31/12/2016

7‘389

-2‘641

4‘748

676

0

0

0

-598

4‘826

0

0

0

3‘100

0

0

0

0

3‘100

6‘281

-3‘926

2‘355

19

0

0

0

-357

2‘016

Brandversicherungswert der Sachanlagen (inkl. EDV-Anlagen)

31/12/2016

31/12/2015

23‘700

23‘700

Verpfändete oder abgetretene Vermögensgegenstände sowie Vermögensgegenstände unter Eigentumsvorbehalt und Darlehensgeschäfte und Pensionsgeschäfte mit Wertpapieren

Buchwert der verpfändeten oder abgetretenen (sicherungsübereigneten) Vermögensgegenstände

31/12/2016

31/12/2015

7‘161

9‘908

Effektive Verpflichtungen

0

0

Darlehens- und Pensionsgeschäfte mit Wertpapieren

0

0

Verpflichtungen gegenüber eigenen Vorsorgeeinrichtungen Die Kaiser Partner Privatbank AG verfügt über keine eigene Vorsorgeeinrichtung.

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

22


Wertberichtigungen und Rückstellungen / Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken Wieder­ eingänge, überfällige ZweckkonZinsen, Stand forme Ver- Währungs31/12/2015 wendungen differenzen

Neu­ bildungen zulasten Erfolgsrechnung

Auf­ lösungen zugunsten ErfolgsStand rechnung 31/12/2016

Wertberichtigungen für Ausfallrisiken Einzelwertberichtigungen

0

0

0

0

0

0

0

0

0

18

0

18

Rückstellungen für Steuern und latente Steuern

255

-225

0

265

0

295

Total Wertberichtigungen und Rückstellungen

255

-225

0

283

0

313

0

0

0

0

0

0

Total Rückstellungen gemäss Bilanz

255

-225

0

283

0

313

Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken

500

0

0

0

0

500

Übrige Rückstellungen

abzüglich Wertberichtigungen

Gesellschaftskapital 31/12/2016

Gesamtnominalwert

Stückzahl

31/12/2015 divi­ dendenberech­ tigtes Kapital

Gesamtnominalwert

Stückzahl

dividendenberechtigtes Kapital

Gesellschaftskapital Aktienkapital

10‘000

10‘000

10‘000

10‘000

10‘000

10‘000

Total Gesellschaftskapital

10‘000

10‘000

10‘000

10‘000

10‘000

10‘000

Bedeutende Kapitaleigner 31/12/2016

31/12/2015

nominal

Anteil in %

nominal

Anteil in %

10‘000

100.00

10‘000

100.00

Mit Stimmrecht Kaiser Partner Holding Anstalt, Vaduz (deren Inhaber ist: Kaiser Beteiligungen Anstalt 100%)

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

23


Nachweis des Eigenkapitals Eigenkapital am Anfang des Geschäftsjahres Einbezahltes gezeichnetes Kapital Gesetzliche Reserven Sonstige Reserven Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken Bilanzgewinn Total Eigenkapital am Anfang des Geschäftsjahres (vor Gewinnverwendung)

10‘000 2‘000 31‘843 500 2‘301 46‘644

Dividende aus dem Jahresgewinn des Vorjahres

2‘000

+

Gewinn des Geschäftsjahres

2‘388

Total Eigenkapital am Ende des Geschäftsjahres (vor Gewinnverwendung)

47‘032

davon

10‘000

Einbezahltes gezeichnetes Kapital

Gesetzliche Reserven Sonstige Reserven

Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken

Bilanzgewinn

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

2‘000 31‘843 500 2‘689

24


Fälligkeitsstruktur der Aktiven sowie der Verbindlichkeiten und Rückstellungen fällig

auf Sicht

kündbar

innert 3 Monaten

nach 3 bis zu 12 Monaten

nach 12 Monaten bis zu 5 J.

nach 5 Jahren

immobilisiert

Total

Aktiven Flüssige Mittel

60‘944

Forderungen gegenüber Banken

115‘913

Forderungen gegenüber Kunden

1‘262

60‘944

302

57‘940

37‘986

9‘435

5‘505

12‘300

28‘804

1‘000

9‘600

10‘600

Hypothekarforderungen Übrige Aktiven

144

211‘839

31‘520

60‘775

178‘240

2‘005

9‘942

282‘625

Total Aktiven 31/12/2016

178‘263

302

98‘895

104‘265

190‘540

2‘005

9‘942

584‘211

31/12/2015

122‘492

328

76‘742

128‘455

164‘209

1

7‘103

499‘330

Verbindlichkeiten und Rückstellungen Verbindlichkeiten gegenüber Banken

20‘659

205

5‘257

26‘121

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

481‘723

22‘898

1‘138

505‘758

Sonstige Verbindlichkeiten

481‘723

22‘898

1‘138

505‘758

313

313

Rückstellungen (ohne Rückstellungen für allg. Bankrisiken)

0

Übrige Verbindlichkeiten

541

Total Verbindlichkeiten 31/12/2016

1‘120

502‘923

0

31/12/2015

407‘491

0

1‘365

1‘962

4‘987

24‘222

8‘072

1‘962

0

0

537‘179

20‘574

23‘404

1‘217

0

0

452‘685

Forderungen und Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen und qualifiziert Beteiligten sowie Organkredite und wesentliche Transaktionen mit nahestehenden Personen 31/12/2016 31/12/2015

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (enthalten in Forderungen gegenüber Kunden)

5‘000

5‘165

Forderungen gegenüber qualifiziert Beteiligten (enthalten in Forderungen gegenüber Kunden)

10‘600

11‘600

Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen (enthalten in Verbindlichkeiten gegenüber Kunden)

12‘945

12‘411

1‘784

2‘415

0

0

Verpflichtungen gegenüber qualifiziert Beteiligten (enthalten in Verbindlichkeiten gegenüber Kunden) Organkredite

Transaktionen mit nahestehenden Personen (wie Wertschriftengeschäfte, Zahlungsverkehr, Kreditgewährung und Entschädigungen auf Einlagen) werden zu Konditionen durchgeführt, wie sie für Dritte zur Anwendung gelangen. Im Rahmen von Beratungsdienstleistungen und anderen Services vergütet die Kaiser Partner Privatbank Gruppe auch verbundenen Unternehmen Entschädigungen. Der Gesamtbetrag dieser Vergütungen betrug 2016 CHF 1.41 Mio. (2015 CHF 1.31 Mio.).

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

25


Bilanz nach Währungen Währungen CHF

USD

EUR

übrige

Total

Aktiven Flüssige Mittel

59‘853

405

612

74

60‘944

Forderungen gegenüber Banken

9‘210

126‘788

28‘606

47‘235

211‘839

Forderungen gegenüber Kunden

21‘093

4‘530

3‘131

49

28‘804

Hypothekarforderungen

10‘600

Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Anteile an verbundenen Unternehmen

10‘600

2

42

30‘865

158‘362

44 45‘634

26‘668

0

Immaterielle Anlagewerte

4‘826

Sachanlagen

5‘097

Sonstige Vermögensgegenstände

4‘066

261‘528 0 4‘826

19

5‘116 4‘066

Rechnungsabgrenzungsposten

1‘827

2‘121

1‘707

1‘389

7‘045

Total bilanzwirksame Aktiven

136‘840

292‘247

79‘708

75‘416

584‘211

51‘615

106‘600

92‘811

13‘264

264‘290

188‘455

398‘847

172‘519

88‘680

848‘502

Verbindlichkeiten gegenüber Banken

4‘817

10‘770

3‘036

7‘498

26‘121

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

73‘947

274‘762

102‘868

54‘183

505‘758

3‘948

37

16

12

4‘012

Rechnungsabgrenzungsposten

847

103

15

11

Rückstellungen

295

295

18

18

Lieferansprüche aus Devisenkassa-, Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften Total Aktiven

Passiven

Sonstige Verbindlichkeiten

Sonstige Rückstellungen Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken

975

500

500

Gezeichnetes Kapital

10‘000

10‘000

Gewinnreserven

33‘843

33‘843

301

301

Gewinnvortrag Jahresgewinn Total bilanzwirksame Passiven Lieferverpflichtungen aus Devisenkassa-, Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften Total Passiven Nettoposition pro Währung

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

2‘388

2‘388

130‘902

285‘671

105‘935

61‘704

584‘211

55‘468

114‘050

67‘075

27‘415

264‘007

186‘370

399‘721

173‘010

89‘118

848‘219

2‘085

-873

-490

-439

26


Sonstige Vermögensgegenstände und sonstige Verbindlichkeiten 31/12/2016

31/12/2015

2‘675

2‘741

Bilanzpositionen Positive Wiederbeschaffungswerte Ausgleichskonto

915

1‘092

Vorsteuern

78

94

Debitoren

398

41

Abwicklungskonten

0

0

Total sonstige Vermögensgegenstände

4‘066

3‘968

Negative Wiederbeschaffungswerte

3‘547

3‘866

Ausgleichskonto Kreditoren Abwicklungskonten Total sonstige Verbindlichkeiten

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

0

0

343

324

123

-9

4‘012

4‘181

27


Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften (in CHF 1‘000)

Aufgliederung der Eventualverpflichtungen

31/12/2016

31/12/2015

Kreditsicherungsgarantien

5‘016

3‘291

Total

5‘016

3‘291

Offene derivative Finanzinstrumente Handelsinstrumente positive negative WiederWiederbeschafbeschaffungswerte fungswerte

„Hedging“-Instrumente

positive negative WiederWiederKontraktbeschafbeschafvolumen fungswerte fungswerte

Kontraktvolumen

Devisen Terminkontrakte Devisenswaps

2‘675

2‘631

0

0

263‘290

Zinsinstrumente Zinsswaps Total vor Berücksichtigung der Nettingverträge

0

22‘200

31/12/2016

2‘675

2‘631

263‘290

0

915

22‘200

31/12/2015

2‘741

2‘770

243‘615

0

1‘096

23‘200

positive Wiederbeschaffungswerte (kumuliert) Total nach Berücksichtigung der Nettingverträge

915

negative Wiederbeschaffungswerte (kumuliert)

31/12/2016

2‘675

3‘547

31/12/2015

2‘741

3‘866

Treuhandgeschäfte Währungen, umgerechnet in CHF CHF

USD

GBP

EUR

übrige

Total in CHF 1‘000

0

80‘891

0

0

2‘252

83‘143

31/12/2016

0

80‘891

0

0

2‘252

83‘143

31/12/2015

0

75‘544

0

0

0

75‘544

Treuhandanlagen bei Drittbanken Total

Kundenvermögen 31/12/2016 in CHF Mio.

31/12/2015 in CHF Mio.

711

682

Art der Kundenvermögen Vermögen mit Verwaltungsmandat Übrige Kundenvermögen

1‘793

1‘568

Total Kundenvermögen (inkl. Doppelzählungen)

2‘504

2‘249

Davon Doppelzählungen Netto-Neugeld-Zufluss / -Abfluss

13

32

225

-186

Aufgrund der Erweiterung der angebotenen Dienstleistungen wurden per 30. April 2016 gesamthaft CHF 181 Mio Vermögenswerte, die von einer anderen Bank auf Sammelkonten sowie segregierten Unterkonten gehalten wurden, als Kundenvermögen im Sinne von Anhang 3 BankV eingestuft und neu als solche ausgewiesen. Darin sind CHF 91 Mio enthalten, welche bereits Ende 2015 bestanden. Der Vorjahreswert wurde entsprechend angepasst.

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

28


Informationen zur Erfolgsrechnung (in CHF 1‘000)

Erfolg aus dem Handelsgeschäft

2016

2015

Handelserfolg Edelmetallgeschäft

0

9

Devisen- und Sortengeschäft

2‘480

2‘796

Total Handelserfolg

2‘480

2‘805

2016

2015

4‘128

4‘284

856

851

Aufgliederung des Personalaufwandes Personalaufwand Löhne und Gehälter 1)

2)

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

davon für Altersversorgung

Übriger Personalaufwand Total Personalaufwand

628

658

575

699

5‘558

5‘834

Bezüge der Mitglieder des Verwaltungsrats

0

0

Bezüge der Mitglieder der Geschäftsleitung

486

607

2016

2015

Raumaufwand

1‘432

1‘446

Aufwand für EDV, Maschinen, Mobiliar, Fahrzeuge und übrige Einrichtungen

3‘545

3‘119

1) 2)

Darin enthalten sind die abgegrenzten Ferienguthaben. Einnahmen aus Ausleihen von Personal an verbundene Gesellschaften im Umfang von 200.

Aufgliederung des Sachaufwandes Sachaufwand

Übriger Geschäftsaufwand

2‘666

2‘757

Total Sachaufwand

7‘643

7‘323

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

29


Offenlegung gemäss Richtlinie 2013/36/EU (CRD IV) respektive der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (CRR) (in CHF 1‘000)

Darstellung der anrechenbaren Eigenmittel

Kernkapital (vor Bereinigung)

31/12/2016

31/12/2015

44‘644

44‘544

Davon Minderheitsanteile Davon „innovative“ Instrumente

berschuss der bei Anwendung des IRB-Ansatzes erwarteten Verluste Ü abzüglich der gebildeten Wert­berichtigungen (Art. 21 Abs. 1 Bst. d)

Netto-Long-Position in eigenen Beteiligungstiteln

Andere Elemente, die vom Kernkapital abzuziehen sind

-4‘826

-4‘748

=

Anrechenbares Kernkapital (bereinigtes Kernkapital)

39‘818

39‘796

+

Oberes ergänzendes Kapital

+

Unteres ergänzendes Kapital

39‘818

39‘796

+ Zusatzkapital

brige Abzüge vom ergänzenden Kapital, Ü vom Zusatzkapital und vom Gesamtkapital

= Anrechenbare Eigenmittel

Darstellung der erforderlichen Eigenmittel

Kreditrisiko

verwendete Methode

Eigenmittelanforderung

Standardansatz

12‘026

Standardansatz

136

Davon Kursrisiko bezüglich der Beteiligungstitel im Bankenbuch Nicht gegenparteibezogene Risiken Marktrisiko

davon auf Zinsinstrumente (allgemeines und spezifisches Marktrisiko)

davon auf Beteiligungstitel

davon auf Devisen und Edelmetalle

davon auf Rohstoffe

davon für Abwicklungs- und Lieferrisiken

Operationelles Risiko

62

136

Basisindikatoransatz

2‘395

Zusätzliche Eigenmittel Total Mindesteigenmittel Kapitalerhaltungspuffer Total regulatorische erforderliche Eigenmittel Verhältnis anrechenbare / erforderliche Eigenmittel:

14‘620 4‘569 19‘189 2.08

Eigenmittel-Ratios Harte Kernkapitalquote

22%

Kernkapitalquote

22%

Weitere Details finden Sie auf unserer Hompage www.kaiserpartner.com Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

30


Ernst & Young AG Maagplatz 1 Postfach CH-8010 Zürich

Telefon +41 58 286 31 11 Fax +41 58 286 30 04 www.ey.com/ch

An die Generalversammlung der Kaiser Partner Privatbank AG, Vaduz

Zürich, 10. April 2017

Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung Als Revisionsstelle haben wir die Buchführung, die beiliegende Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung, Mittelflussrechnung und Anhang; Seiten 10 bis 12 und 14 bis 29) und den Jahresbericht (Seiten 4 - 9) der Kaiser Partner Privatbank AG für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung des Verwaltungsrates Für die Jahresrechnung und den Jahresbericht ist der Verwaltungsrat verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen des liechtensteinischen Berufsstandes, wonach eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung und im Jahresbericht mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung als Ganzes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bildet. Prüfungsurteil Gemäss unserer Beurteilung vermittelt die Jahresrechnung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Übereinstimmung mit dem liechtensteinischen Gesetz. Ferner entsprechen die Buchführung, die Jahresrechnung und der Jahresbericht sowie der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes dem liechtensteinischen Gesetz und den Statuten. Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Der Jahresbericht steht im Einklang mit der Jahresrechnung und enthält gemäss unserer Beurteilung keine wesentlichen fehlerhaften Angaben. Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. Ernst & Young AG

Stefan Fuchs

dipl. Wirtschaftsprüfer (Leitender Revisor)

i.V. Christian Gmür

dipl. Betriebsökonom FH


Verwaltungsrat, Geschäftsleitung, Investment-Partner, Kader und Revisionsstelle per 01. Februar 2017

Verwaltungsrat Fritz Kaiser, FL Vaduz (Präsident) Dr. Elmar Wiederin, CH Schindellegi / SZ (Mitglied) Otmar Hasler, FL Gamprin-Bendern (Mitglied)

Geschäftsleitung Christian Reich, CH Speicher / AR (Vorsitzender der Geschäftsleitung) Christoph Küng, CH Erlenbach / ZH (Mitglied) Hermann Neusüss, FL Triesenberg (Mitglied ab 01.07.2016)

Investment Partner* Dr. Klaus W. Wellershoff, CH Zürich / ZH (Chief Executive Officer / Partner, Wellershoff & Partners Ltd.; Chief Economic Advisor, Kaiser Partner) Joachim Klement, CH Zürich / ZH (Chief Investment Officer / Partner, Wellershoff & Partners Ltd.; Chief Investment Advisor, Kaiser Partner) Vizedirektoren Nicolas Jego, CH Cham / ZG Daniela Tschirky, CH Pfäfers / SG Damien Wyss, CH Näfels / GL Prokuristen Reinhard Matt, FL Schaan Rainer Nachbauer, AT Hohenems Michele Petriella, FL Vaduz Adrian Schneider, CH Chur / GR Interne Revision

Grant Thornton Bankrevision AG, CH Zürich / ZH

Revisionsstelle

Ernst & Young AG, CH Zürich / ZH

Mitgliedschaften Liechtensteiner Bankenverband Schweizerische Bankiervereinigung

* Strategische Partnerschaftsvereinbarung mit Wellershoff & Partners Ltd., Zürich, für makroökonomische Analysen und Investmentstrategien

Kaiser Partner Privatbank AG Geschäftsbericht 2016

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Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über die künftige Entwicklung: Dieser Jahresbericht enthält Aussagen über künftige Entwicklungen. Diese Aussagen sind allgemeinen und spezifischen Risiken und Ungewissheiten ausgesetzt. Es ist möglich, dass dargestellte und implizierte Prognosen und Ergebnisse nicht eintreten oder erheblich von den erwähnten Erwartungen und Absichten abweichen. Bitte berücksichtigen Sie diese Unsicherheiten bei der Beurteilung von Aussagen über die künftige Entwicklung. Dieser Bericht erscheint in deutscher und englischer Sprache. Verbindlich ist die deutsche Version.

Herausgeberin: Kaiser Partner Management Services Anstalt Pflugstrasse 10/12, Postfach 1157 FL-9490 Vaduz, Liechtenstein T: +423 236 57 57, F: +423 236 55 49 E: info@kaiserpartner.com Redaktion: Communications Kaiser Partner, Vaduz, Liechtenstein Design: Communications Kaiser Partner, Vaduz, Liechtenstein Druck: Thurnher Druckerei GmbH, Rankweil, Österreich


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