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Journal Frankfurt Special: Privatschulen 7/2020

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SPECIAL PRIVATSCHULEN

Heutzutage gilt es, den Kindern das nötige Rüstzeug für eine globalisierte Welt mitzugeben. In diesem Zusammenhang denken immer mehr Eltern über Privatschulen nach. Die oft bilingualen Einrichtungen arbeiten nicht nur mit einem internationalen Curriculum, sondern bieten meist auch weltweit anerkannte Abschlüsse an. Dadurch stehen den Absolventinnen und Absolventen für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg viele Möglichkeiten zur Verfügung. Text: Andrea Möller

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Foto: istockphoto/MmeEmil

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Heutzutage gilt es, den Kindern das nötige Rüstzeug für eine globalisierte Welt mitzugeben. In diesem Zusammenhang denken immer mehr Eltern über Privatschulen nach. Die oft bilingualen Einrichtungen arbeiten nicht nur mit einem internationalen Curriculum, sondern bieten meist auch weltweit anerkannte Abschlüsse an. Dadurch stehen den Absolventinnen und Absolventen für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg viele Möglichkeiten zur Verfügung. Text: Andrea Möller

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Foto: accadis International School

ACCADIS INTERNATIONAL SCHOOL Auf dem Campus der accadis International School in Bad Homburg lernen 550 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 50 Nationen miteinander – und zwar vom Kindergarten bis zum Gymnasium. Der Unterricht erfolgt vom Start weg auf Deutsch und auf Englisch, weshalb die Mädchen und Jungen schon am Ende der Grundschule beide Sprachen fließend sprechen. Das bilinguale Konzept setzt sich im Gymnasium fort: Dort werden etwa 40 Prozent der Fächer auf Deutsch und 60 auf Englisch unterrichtet. Daran hatte sich auch während des Corona bedingten Lockdowns nichts geändert. Weil die Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben mussten, stand digitaler Unterricht auf dem Stundenplan. „Kinder ab der dritten Klasse erhalten bei uns ein eigenes Schulkonto, über das sie sich zu den Live-Meetings mit ihren Lehrerinnen und Lehrern anmelden konnten“, erklärt Kathrin Widulla, Marketing-Fachfrau von accadis. „Sie fanden bis zu zweimal täglich statt und dauerten zwischen 30 und 45 Minuten.“ Zusätzlich konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben herunterladen und, wenn sie diese erledigt hatten, auch wieder hochladen. Die jüngeren Mädchen und Jungen haben sich über die E-Mail-Adressen

ihrer Eltern eingeloggt, für die ebenfalls ein Portal zur Verfügung steht. In den Live-Meets kamen alle Fächer an die Reihe, sodass der komplette Stundenplan angeboten werden konnte – und das mit großem Erfolg. „Unser Lehrpersonal war sehr engagiert bei der Sache. Wir haben uns in einer Elternumfrage erkundigt, wie die Kinder mit dem digitalen Unterricht zurechtkommen und sehr viel positives Feedback erhalten“, sagt Widulla. Aber egal, wie gut alles gelaufen sei, der fehlende soziale Kontakt zu den anderen Mädchen und Jungen ließe sich dadurch nicht kompensieren. Deshalb sind Widulla und das Kollegium froh, dass die Schülerinnen und Schüler auf den Campus zurückkehren durften – mit der gebotenen Vorsicht natürlich. Wie der Unterricht nach den Sommerferien weitergeht, bleibt abzuwarten. Weil die Grundschulkinder keine Lücken im Lehrstoff haben, sollte ihnen der Übergang zum Gymnasium nach Widullas Einschätzung problemlos gelingen. Doch wie sieht es mit den Neuzugängen aus? „Als internationale Schule sind wir ohnehin darauf ausgerichtet, Mädchen und Jungen von unterschiedlichen Schulsystemen aufzunehmen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer sind daran gewöhnt zu differenzieren, um unterschiedliche Wissensstände aufzufangen.“ Das gelte auch für den Sprachunterricht.

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Grundsätzlich wird bei accadis, die zu den Ersatzschulen gehört, der Hessische Lehrplan abgedeckt – allerdings in Verbindung mit einem internationalen Curriculum. „ Beispielsweise unterrichten wir in der Mittelstufe das Fach ‚Global Perspectives‘, und bei den elften und zwölften Klassen steht Business Management auf dem Programm.“ Als Abschlüsse winken am Ende von Klasse 10 das International General Certificate of Secondary Education (IGCSE) und nach Klasse 12 das International Baccalaureate Diploma (IB), das zum Studium im In- und Ausland berechtigt. Neben den akademischen Inhalten vermittelt die familiengeführte Schule auch kritisches Denken und Weltoffenheit. Das kommt den Absolventinnen und Absolventen zugute, wenn sie anschließend die accadis-Hochschule besuchen möchten. Zum Angebot gehören Bachelor-, Masterund Promotionsstudiengänge in International Business und Management mit verschiedenen Schwerpunkten.

accadis International School: Farbenfroher Campus in Bad Homburg

www.accadis-isb.de

JETZT BILINGUAL DURCHSTARTEN! In einer Welt, die immer weiter zusammenwächst, braucht es Menschen, die mehr können als eine Sprache. Wir bieten zeitgemäße pädagogische Konzepte mit Fokus auf bilingualer Bildung auf Deutsch und Englisch – von der Kita bis zum Abitur. Und weil das Konzept funktioniert, sind durchschnittlich 94 % * unserer Eltern mit dem bilingualen Spracherwerb ihrer Kinder zufrieden.

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Mehr als nur Schulbank drücken Die International School Frankfurt Rhein-Main (ISF) steht für ein breit gefächertes Angebot. Es reicht vom Kindergarten bis zur Highschool und bereitet auf mehrere internationale Abschlüsse vor. Was die Kinder neben dem Lehrplan erwartet, erklärt Pressesprecherin Svetlana Knuppertz.

International School Frankfurt Rhein-Main: Auch sportlich ganz weit vorne

nehmen – und zwar nicht nur akademisch, sondern auch persönlich. Sie sind im schulischen Alltag sehr präsent. Wodurch zeichnen sich Schulen im Sabis-Netzwerk sonst noch aus? Sabis hat ein System entwickelt, das auf den drei Hauptfächern Englisch, Mathematik und Weltsprachen basiert. Schulsprache ist natürlich Englisch, aber alle Schülerinnen und Schüler, angefangen bei denen im Kindergarten, nehmen täglich an einem Deutschunterricht teil, der ihren Kenntnissen entspricht. Ab der sechsten Klasse kommt Französisch oder Spanisch als dritte Sprache dazu. Wie sieht es mit digitalem Lernen aus? Auf der Sabis Digital Platform (SDP) stehen Schülerinnen und Schüler verschiedene Inhalte zur Verfügung, die sie bei ihrem Lernen unterstützen. Darüber lassen sich auch die Tages- und Wochenpläne einsehen, was den Kindern beim Zeitmanagement hilft. Die Plattform ist webbasiert und kann von jedem Ort, zu jeder Zeit und von jedem Gerät aus aufgerufen werden. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit den Sabis E-Books zu arbeiten. Dabei handelt es sich um digitalisierte Versionen der Lehrbücher, die auch interaktive Wörterbucheinträge, Audiosequenzen und Animationen enthalten. Über Student Learning Environment schließlich können Schülerinnen und Schüler an digitalen Kurse teilnehmen. Während sie sich damit beschäftigen, erhalten die Lehrkräfte Echtzeitdaten über Fortschritt und Leistung. Außerdem gibt es die Student Life Organization. Was ist darunter zu verstehen? Das ist eine von Schülerinnen und Schülern geführte Organisation, die eine Fülle an außercurricularen Aktivitäten und Projekten auf die Beine stellt. Dadurch

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können essenzielle Fähigkeiten erworben und gefördert werden. Empathie und Toleranz, Teamwork, kritisches Denken, Unabhängigkeit und Führungskraft sind einige davon. Somit leisten die Schülerinnen und Schüler einen Beitrag zum Leben der Schulgemeinde und ihres sozialen Umfelds. Vergangenes Jahr gab es jeden Tag eine Vielzahl von AGs. Welche Abschlüsse lassen sich an der ISF machen? Bei uns stehen verschiedene Diplome zur Auswahl. So sind wir die einzige Schule im Rhein-Main-Gebiet, die ihren Schülerinnen und Schülern ermöglicht, neben einem US-amerikanischen High School Diplom nach der zwölften Klasse und dem britischen International General Certificate of Secondary Education in der zehnten Klasse ihre Universitätszulassung entweder über den Weg des International Baccalaureate oder das amerikanische Advanced Placement zu erlangen. Welche Möglichkeiten gibt es, in Ihre Schule hineinzuschnuppern? Zum einen steht bei uns am 4. Juli ein Tag der offenen Tür auf dem Programm. Da lässt sich der Campus, der neben einem modernen Schulgebäude auch ein Theater, ein großes Hallenbad, Tennisplätze, ein ganzjährig nutzbares Kunstrasenfeld und eine Kunststoff lauf bahn umfasst, entdecken. Zum anderen veranstalten wir zwischen dem 27. Juli und 14. August eine Sommerschule. Sie richtet sich an Mädchen und Jungen ab dem Kindergartenalter bis zur sechsten Klasse. Externe können daran ebenfalls teilnehmen und die ISF kennenlernen. Der Campus liegt übrigens in Sindlingen und somit in Frankfurts westlichstem Stadtteil. Er ist mit den S-Bahnlinien S1 und S2 und über die Autobahn sehr gut zu erreichen. www.isf.sabis.net

Fotos: International School Frankfurt Rhein-Main, Svetlana Knuppertz

JOURNAL FRANKFURT: Frau Knuppertz, das Interesse an Privatschulen steigt unaufhörlich. Woran liegt das Ihrer Ansicht nach? SVETLANA KNUPPERTZ: Zu den wichtigsten Gründen gehört sicherlich, dass die Betreuung an Privatschulen individueller und intensiver ist, schon deshalb weil sie über mehr Lehrpersonal als öffentliche Einrichtungen verfügen. Bei uns kommt hinzu, dass wir Teil von Sabis sind. Das internationale Unternehmen lizensiert Schulen in mehr als 20 Ländern. Zu seinen Anforderungen zählt, dass die Lehrerinnen und Lehrer sich Zeit für die Kinder

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RELAUNCHING THIS AUTUMN! At Strothoff International School, children will be taught in German and English simultaneously, empowering them to switch between languages naturally. Through the school’s inquiry-based International Baccalaureate curriculum, purposeful play and an environment rich in learning, every child is equipped with 21st-century skills.

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Phorms Schule Frankfurt: Forschende von morgen

PHORMS SCHULE FRANKFURT Ob Kita, Grundschule oder Gymnasium – bei Phorms findet sich alles unter einem Dach. Wobei in und um Frankfurt zwei Standorte zur Auswahl stehen: Während im Holzhausenviertel eine Grundschule samt Eingangsstufe beheimatet ist, reicht das Angebot in Steinbach von der Kita bis zum Gymnasium. Beide Standorte zeichnen sich durch fortgeschrittene Digitalisierung aus. Davon haben die Kinder besonders im Lockdown profitiert: „Dank des eigens entwickelten Blended-

Learning-Programme (BLP) konnten wir über Videokonferenzen und Online Learning Tools sämtliche Lehrinhalte des regulären Stundenplans vermitteln“, sagt Schulleiterin Gabriele Schorn. Dafür wurden die Kinder in Lerngruppen aufgeteilt, die tageweise am Präsenzunterricht teilnahmen und ansonsten über Distance-Learning beschult wurden. Das BLP soll in nächster Zeit Bestandteil des Unterrichts bleiben, „damit die neu gewonnenen Erkenntnisse das Lernen weiterhin zukunftsweisend gestalten“. Neben der Digitalisierung gehört auch der bilinguale Unterricht zu den Vorteilen von Phorms. „Bei uns ist Sprache der Schlüssel zur Welt“, erklärt Schorn. „Deutsch und Englisch stehen im Schulalltag gleichberechtigt nebeneinander.“ Mittels der Immersionsmethode könnten die Kinder quasi mit allen Sinnen in die Fremdsprache eintauchen. Die Lehrkräfte ergänzten das Gesagte durch Mimik und Gestik. Somit lernen die Kinder ganz nebenbei, sich in zwei Sprachen zu Hause zu fühlen. Hinzukommt, dass sie eine Weltoffenheit entwickeln, wie sie eben durch den frühen Kontakt zu unterschiedlichen Kulturen und Sichtweisen entsteht. Dazu tragen auch die muttersprachlichen Lehrkräfte bei, die aus vielen Teilen der Welt stammen. „Außerdem lernen zweisprachige Schülerinnen und Schüler leichter, Probleme zu lösen, und sie eignen sich ein gutes

Gespür für verbale und nonverbale Kommunikation an“, ergänzt Schorn. Die kognitiven und sozialen Kompetenzen bereiteten sie optimal auf ein Studium oder ganz allgemein das Leben in einer globalisierten Welt vor. Das Konzept von Phorms bietet eine Eingangsstufe für Fünfjährige, da Kinder in diesem Alter besonders aufnahmefähig sind. In der Eingangsstufe werden sie spielerisch an die Grundschule herangeführt. Dort lernen die Kinder in kleinen Klassen mit einer Lehrkraft und einer Assistenz in hellen und technisch gut ausgestatteten Klassenräumen. Die Mädchen und Jungen werden individuell gefördert und erhalten kindgerechte Ernährung. Unterrichtsausfälle hingegen sind nicht an der Tagesordnung. So begleitet Phorms die Schülerinnen und Schüler bis zum Abitur. Danach können sie, genauso wie externe Abiturientinnen und Abiturienten, am „read4MINT“ teilnehmen. Das University Preparation Programme ist ein bilinguales Orientierungsangebot von Phorms Education und macht für den akademischen Einstieg in folgende Fächer fit: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. „read4MINT baut eine Brücke zwischen schulischem Wissen und akademischen Anforderungen und erleichtert den Übergang zur Hochschule.“ www.frankfurt.phorms.de

Foto: Silke Weinsheimer

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RACKOW seit 1867

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Foto: Rackow-Schule

RACKOW-SCHULE Beruflich den richtigen Weg einzuschlagen – das gehört zu den schwierigsten Aufgaben, denen sich Kinder und deren Eltern stellen müssen. In der Rackow-Schule im Dornbusch werden sie damit nicht allein gelassen. Denn hier haben sie nicht nur einen perfekten Bildungspartner, der jeden Einzelnen unterstützt, um den gewünschten Schulabschluss zu erreichen. Es werden auch schon früh die Weichen gestellt, in welche berufliche Richtung es einmal gehen könnte. „Wir haben für unsere Unterrichtsarbeit diverse Förderprogramme wie Ganztags- und Hausaufgabenbetreuung sowie Ferienlernprogramme“, erklärt Dennis Rabensdorf, einer der beiden Geschäftsführer. „Das ist die Basis für guten Unterricht, damit wir die Schülerinnen und Schüler auch optimal auf ein Berufsleben vorbereiten können.“ Bevor sie jedoch die Rackow-Schule besuchen, sollen sich die Kinder je nach Empfehlung der Grundschule und intensiver Beratung durch die Schulleitung erst einmal für den Realschul- oder gymnasialen Zweig entscheiden. Wobei auch ein Wechsel der Schulform – falls sinnvoll – später kein Problem ist. Eine Ganztagsbetreuung entlastet berufstätige Eltern auf jeden Fall.

Ist dann mit der zehnten Klasse die Mittlere Reife geschafft, bieten sich auf der staatlich anerkannten Privatschule vielseitige Alternativen, das Fach- oder Vollabitur zu erlangen. Zur Auswahl stehen das berufliche Gymnasium, das die Fachrichtungen Wirtschaft sowie Gesundheit und Soziales vorsieht, und die zweijährige Fachoberschule, die sich den Fachrichtungen Sozialwesen sowie Wirtschaft widmet. Zusätzlich ist die einjährige Fachoberschule möglich. Damit am Ende alle mit einem Abschluss aufwarten können, gibt es ein gut durchdachtes Schulprogramm. „Wir haben eine Unterrichtsausfallquote von unter einem Prozent“, sagt Rabensdorf. „Das klingt einfach, ist aber schwierig. Und darauf sind wir besonders stolz.“ Bestens aufgestellt ist auch der IT-Bereich mit eigener Rackow-Cloud und einem Social-Media-Team, sodass Homeschooling im Corona-Modus leicht umzusetzen war, inklusive Videounterricht, Feedback-Ordnern und regelmäßigem MailVerkehr mit den Lehrkräften. Beim Präsenzunterricht entsteht dank kleiner Klassen eine angenehme Lernatmosphäre, die individuelle Förderung ermöglicht. Individuelle Betreuung wird hier ohnehin großgeschrieben, was sich am „Schülercoachteam“ und der Oberstufentutorin zeigt. Sie beraten Kinder und Eltern vor allem bei sozial-emotionalen

Anliegen und vermitteln, falls es zu Konflikten kommen sollte. Die Coaches koordinieren außerdem das Ganztagsangebot, etwa Projektunterricht und Arbeitsgemeinschaften in Bereichen wie Kunst, Musik, Sport und Spiel am Nachmittag. „Die Oberstufentutorin berät zusätzlich unsere Klassen ab der zehnten Jahrgangsstufe über ihr schulisches und berufliches Weiterkommen im Rahmen einer Laufbahnberatung“, erläutert Rabensdorf. In der Rackow-Schule werden Kinder und Eltern mit zukunftsträchtigen Entscheidungen eben nicht alleine gelassen. www.frankfurt.rackow-schulen.de

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Rackow-Schule: Unterrichtsmethoden State-of-the-art

Bilingual bis zum Internationalen Abitur Bilingualer Kindergarten

Bilinguale Eingangsstufe

Bilinguale Grundschule

Bilinguales Gymnasium

Lernen Sie unser bilinguales Konzept kennen Eingangsstufe bis Klasse 4 Hessen Grundschule mit erweitertem internationalen Curriculum Klasse 5 bis 10 Hessen Gymnasium G9 und Cambridge International Curriculum mit Mittlerem Abschluss Klasse 11 und 12 Internationales Abitur als allgemeine Hochschulreife (International Baccalaureate Diploma) Indiividuelle Termine jederzeit mög glich Spre echen Sie uns an! accadis International School Bad Homburg gemeinnützige GmbH SÜDCAMPUS Bad Homburg Am Weidenring 52 - 54 (ehemals Norsk-Data-Str. 5) 61352 Bad Homburg Fon +49 6172 9841-41 info@accadis-isb.de www.accadis-isb.de

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Auf eine globalisierte Welt vorbereiten Die Strothoff International School in Dreieich zählt bundesweit zu den wenigen Privatschulen, die das IB Programme vom Kindergarten bis zur Oberstufe bietet. Dabei stehen vor allem die Kompetenzen der Kinder im Mittelpunkt, wie Schulleiter Michael Höfig betont.

Strothoff International School: weltoffen und zukunftsorientiert

Inwiefern mussten Sie den Stundenplan für das Online-Learning ändern? Wir haben ihn gelassen, wie er war und ist. Dass der Unterricht trotzdem reibungslos abläuft, liegt an der innovativen Lehr- und Lernkultur unserer Schule. Wir fühlen uns dem Konzept des Project Based Learning verpflichtet. Das impliziert, dass die Schülerinnen und Schüler Projektlösungen erarbeiten und die Lehrerinnen und Lehrer sich als Moderierende des Lernens verstehen. Sie sind immer verfügbar und ansprechbar, dominieren den Unterricht aber nicht. An diese Lehr- und Lernkultur konnten

wir auf der Online-Plattform anknüpfen. Wir haben nicht versucht, analoge Denke ins digitale Netz zu bringen, sondern den Unterricht ins Digitale verlagert. Wie unterrichten Sie die Grundschulkinder aktuell? Den Grundschulkindern ist es naturgemäß etwas schwerer gefallen, so lange von zu Hause aus zu lernen. Deshalb sind wir froh, sie wieder bei uns zu haben, auch um die Belastungen in den Familien reduzieren zu helfen. Wir unterrichten an vier Tagen die Woche – unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen – in der Schule. Mit einigen wenigen Fächern, die sich gut als Projektarbeit für zu Hause organisieren lassen, beschäftigen sich die Kinder an den Nachmittagen und am Freitag. Kommen wir zur Strothoff International School an sich. Wodurch unterscheidet sie sich von anderen Privatschulen? Im Gegensatz zu den meisten anderen Privatschulen bieten wir das International Baccalaureate (IB) Programme als Kontinuum an. Das nach den Prinzipien des IB aufgebaute Lernen erstreckt sich vom Early Years Programme für Drei- bis Fünfjährige über das Primary Years und Middle Years Programme für Kinder zwischen sechs und elf beziehungsweise zwölf und fünfzehn Jahren bis hin zum Diploma Programme für die älteren. Die Lernkultur ist dadurch mit anderen internationalen Schulen kompatibel. Zudem sind wir eine kleine, familiäre Schule. Das erlaubt uns, die Kinder intensiv zu betreuen. Welche Unterrichtsfächer stehen bei Ihnen auf dem Lehrplan? Der IB-Kanon enthält neben den üblichen Schulfächern interessante Möglichkeiten wie etwa Internationale Politik, Die Theorie des Wissens, Design und Drama. Unterrichtet wird bei uns vor allem auf Englisch,

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und wir legen auf interkulturelle, interdisziplinäre Zusammenhänge großen Wert. Es sind im Wesentlichen nicht die Fächer, sondern die Kompetenzen, die im Zentrum stehen. Dabei spielt Kreativität eine besondere Rolle. Außerdem gibt es verschiedene zentrale Projekte wie Youth Majors, das zum EU-Programm „Erasmus+“ gehört. Hier geht es darum, dass die Probleme der Welt nicht mehr global gelöst werden können, sondern vor Ort nachhaltige Lösungsansätze erarbeitet werden müssen. Wir wollen junge Leute befähigen, als Multiplikatoren zu wirken und für die Gesellschaft zu arbeiten. Sie erwähnten Englisch. Welche Bedeutung haben Sprachen an Ihrer Schule? Eine sehr große, schließlich sind bei uns 40 Nationen vertreten. Wir haben ein gutes Drittel deutsche Familien aus Frankfurt und Rhein-Main und zu 60 Prozent eine internationale Community. Viele Kinder beherrschen weder Deutsch noch Englisch, wenn sie zu uns kommen. Unser Ziel ist eine Multilingualität, bei der Deutschund Englischkenntnisse am Ende auf quasi-muttersprachlichem Niveau erlangt werden. Im Kindergarten starten wir ab dem kommenden Schuljahr ein TandemProgramm, das eine bilinguale Familie simuliert, sodass die Kinder Deutsch und Englisch ganz automatisch lernen. Apropos Kindergarten: Da tut sich zurzeit einiges, oder? Wir sind dabei, die Innenräume zu verschönern und die Außenanlagen neu zu gestalten. Überdies haben wir den Preis deutlich gesenkt. Damit wollen wir die Hürde, zu uns zu kommen, etwas verringern. Der Kindergarten ist ja eine gute Einstiegsmöglichkeit in unsere Schule, die übrigens nur neun Kilometer von der Frankfurter Innenstadt entfernt liegt. www.strothoff-international-school.com

Fotos: Michael Höfig, Ralf Werner

JOURNAL FRANKFURT: Herr Höfig, welche Lernformen haben Sie während des Lockdowns angeboten? MICHAEL HÖFIG: Wir haben uns für Online-Learning entschieden. Damit sind die Schülerinnen und Schüler so gut zurechtgekommen, dass die Mittel- und die Oberstufe bis zu den Sommerferien bei einer hybriden Lernform bleiben. Aktuell betreuen und beschulen wir also nur die Kleinen in Kindergarten und Grundschule auf herkömmliche Weise.

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4. Juli 2020 von 11 bis 14 Uhr

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