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Frankfurter Autosommer 2019

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FRANKFURTER

AUTOSOMMER 2019

Die wichtigsten Modelle im Überblick

SPORTWAGEN KLEINWAGEN FAMILIENWAGEN Honda NSX

Audi e tron Quattro

Bernhard Mattes

Porsche 911

Interview mit Chef-Autobauer Bernhard Mattes: Blinker gesetzt in Richtung Zukunft Warum wir alle neue Führerscheine brauchen

Die Elektro-Scooter die FRANKFURTERerobern AUTOSOMMER 2017City 3


Ford Mustang

Rebell für die Straße. FORD MUSTANG GT FASTBACK Klappenauspuffanlage mit vier Endrohren, Digitale Instrumententafel 12“, 2-Zonen Klimaautomatik, Lederlenkrad beheizbar, LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera u.v.m. Günstig mit 47 monatl. Finanzierungsraten von

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

© iStock/instamatics

Für die Freunde des automobilen Verkehrs sind schwierige Zeiten angebrochen. Auf den Fridays For Future machen die Jungen klar, dass sie keinen Bock auf Klimakrise hat, nur weil die Alten gerne das Gaspedal durchtreten, und am Feinstaubalarm merkt mancher Autofahrer es ganz konkret: So wie es immer war, wird es nicht bleiben. Besonders schwer haben es die Autobauer, die ersten reimen schon frei nach Goethes Mephisto das Ende aller Mobilität herbei: „Alles, was nicht steht, // Ist wert, dass es zugrunde geht; // Drum besser wär‘s, dass nichts entstünde. // So ist denn alles, was ihr Sünde, // Verbrenner oder Feinstaub nennt, // unser eigentliches Element.“

INHALT Bernhard Mattes im Interview ............. 4 Kommentar: Höllenritt ........................ 7 Sportwagen ...................................... 8 Kleinwagen ..................................... 14 Familienwagen ............................... 20 E-Roller ......................................... 26 Oldtimer in der Klassikstadt ............. 28

So ein Quatsch. Da hören wir doch lieber auf die Rolling Stones, denn die haben „Sympathy for the Devil.“ Tatsächlich gab es nie bessere Zeiten für unsere Mobilität, und während die einen Autobauer jammern, blicken die anderen mutig in die Zukunft. „Der globale PKW-Absatz wird in den nächsten Jahren weiterwachsen“, prognostiziert Bernhard Mattes in unserem Interview (Seite 6) – und er muss es wissen. Er ist schließlich der Präsident der deutschen Autobauer. Zu recht schwärmt er vom Fahrerlebnis E-Auto, denn mit der Akkukraft kommt etwas ganz Neues auf unsere Straßen, auch in der Mikrovariante als Elektroroller (Seite 26). Für die Freunde des automobilen Verkehrs sind spannende Zeiten angebrochen. Alles ändert sich, auch unsere Führerscheine (Seite 34). Gute Fahrt wünscht Ihnen die Redaktion

Um den Überblick im großen Verkehrswandel nicht zu verlieren, haben wir ein Icon eingeführt, an dem Sie direkt sehen können, welchen Treibstoff das Auto braucht:. Benzin/Diesel:

; Autogas:

; Elekro:

Alle Autohäuser im Überblick ............ 32 Führerscheinwechsel ........................ 34

Alle Modelle im Überblick Alfa Romeo Giulia V6 ........................8 Audi e-tron Quattro...........................20 BMW X7 ..................................................20 Borgward BX7 .......................................21 Citroën DS3 Crossback .................14 Fiat Tipo .................................................14 Ford GT 2017 .........................................8 Honda NSX ..............................................9 Hyundai i130 n ...................................14 Jaguar I-Pace .........................................9 Jeep Compass ......................................21

Land Rover Discovery .................... 24 Lexus UX ................................................15 Maserati Levante .............................. 22 Mazda 3 .................................................10 Mercedes EQC..................................... 22 Mini Countryman ..............................15 Mitsubishi Space Star ....................16 Nissan NV300 ..................................... 22 Opel Combo E ...................................... 22 Peugeot e208 .....................................16 Pininfarina Battista ..........................10

Porsche 992 .........................................12 Renault Scénic .................................... 25 Seat Ibiza ...............................................16 Skoda Scala .........................................16 Smart fortwo .......................................16 Tesla Model 3 .......................................12 Toyota Supra ........................................12 Volvo Polestar ...................................... 24 VW Polo .................................................16

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EXPERTEN-INTERVIEW

DAS FAHRERLEBNIS E-AUTO IST BEGEISTERND! Bernhard Mattes, der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, spricht im Interview mit Stephanie Kreuzer über die Zukunft der deutschen Autobauer.

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Fotos: VDA/photothek.de, VDA

JOURNAL FRANKFURT: Wie sehen die Mobilitätsbedürfnisse in der Zukunft aus? BERNHARD MATTES: In unserer globalisierten Gesellschaft wollen die Menschen heute mobiler sein denn je. Gleichzeitig soll die Mobilität effizient und umweltfreundlich, flexibel und sehr sicher sein. Neue Verkehrskonzepte müssen auf diese Entwicklungen einer sich rasant verändernden Welt eingehen. Autos zu nutzen, statt sie zu besitzen, ist ein Trend, allerdings wird die „shared economy“ nicht alle Autofahrer umfassen. Denken Sie an die vielen Menschen, die nicht in der Großstadt leben. Das Bedürfnis nach einem eigenen Auto steigt – der globale Pkw-Absatz wird in den nächsten Jahren weiterwachsen. Umso engagierter arbeiten wir an unserem „Zero-Emission“-Ziel. Die Digitalisierung und alternative Antriebe weisen uns den Weg dorthin.

Worin besteht die Hauptaufgabe für die Automobilindustrie? Die Zukunft der Mobilität liegt in der Vernetzung der Verkehrsteilnehmer mit der Infrastruktur, dem Internet und untereinander. Wir werden in Echtzeit vor Unfällen gewarnt, können so Staus umfahren, Reisezeiten verkürzen und vor allem Umweltressourcen einsparen. Und wir kommen damit der Vision des unfallfreien Fahrens immer näher. Die Potenziale sind enorm: Automatisiertes Fahren erhöht die Verkehrssicherheit und beschert dem Fahrer Flexibilität. Immer mehr Menschen werden auch im hohen Alter noch mobil sein können – unterstützt durch Assistenzsysteme im eigenen Fahrzeug. Nicht zu vergessen, dass der Güterund Verteilerverkehr mit automatisierten Systemen viel effizienter und umweltfreundlicher ausgestaltet werden

kann. Die Möglichkeiten der Kommunikationstechnologie eröffnen für den Verkehr ganz neue Lösungsansätze. Die Automobilindustrie arbeitet gemeinsam mit verschiedenen Partnern intensiv an der Entwicklung neuer Konzepte. Doch um die Mobilität von morgen erfolgreich zu gestalten, müssen Gesellschaft, Politik und Industrie an einem Strang ziehen. Das richtige Ziel einer emissionsfreien Mobilität muss im Einklang stehen mit dem Ausbau der Infrastruktur und einer zielorientierten Industriepolitik. Diese Balance ist wichtig.

INFO Bernhard Mattes 1956 in Wolfsburg geboren. Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim. Von 1982 bis 1999 im Vertrieb der BMW AG, danach im Vorstand der Ford-Werke AG. Seit 2017 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Ford-Werke GmbH und des Präsidialrats der DEKRA e.V., seit März 2018 Präsident des VDA.

Welche Impulse kommen dafür aus Deutschland? Die deutsche Automobilindustrie stemmt mehr als ein Drittel der gesamten weltweiten Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Branche. Das ist die Spitzenposition – noch vor japanischen und amerikanischen Unternehmen. Drei der Top-5-Investoren im Automobilbereich sind deutsche Unternehmen. Die hohe Innovationskraft der Automobilindustrie spiegelt sich auch darin wider, dass 40 Prozent aller Patentanmeldungen in Deutschland auf sie entfallen. Neben den Investitionen in das vernetzte und automatisierte Fahren stellt die Entwicklung von elektrifizierten Pkws einen Schwerpunkt dar. 70 Prozent aller Patente, die die Branche anmeldet, betreffen innovative Bereiche wie Sensoren und Elektrotechnik. Wie sieht es konkret mit der Elektromobilität aus? Ich kann nur jedem empfehlen, sich einmal in ein E-Auto zu setzen. Das Fahrerlebnis ist begeisternd! Wir wollen Deutschland zum Leitmarkt und -anbieter für Elektrofahrzeuge machen. Bis 2020 investiert die Industrie 40 Milliar-

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EXPERTEN-INTERVIEW den Euro für alternative Antriebe. Wir verdreifachen in den nächsten drei Jahren das Angebot auf rund 100 E-Modelle. Auch die Reichweitenfrage wird gelöst: Deutsche Hersteller werden Elektroautos auf den Markt bringen, die mit einer Batterieladung über 500 Kilometer weit fahren können. Zugleich muss die Ladeinfrastruktur flächendeckend ausgebaut werden. Noch sind die Kosten eines E-Autos – wegen der Batterie – höher als die eines vergleichbaren Verbrenners. Doch mit höheren Stückzahlen sinkt der Preisunterschied. Bei einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Industrie und Politik ist bis 2025 ein Elektrofahrzeuganteil von 15 bis 25 Prozent zu schaffen.

Was trägt der VDA dazu bei, dass die Automobilindustrie ihre Glaubwürdigkeit wiedererlangt? Die Brache unternimmt große Anstrengungen, um verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Dazu gehört, dass wir tun, was wir sagen, und dass Verlässlichkeit und Transparenz unser Handeln bestimmen. Dass wir „liefern“, was wir versprochen haben. Deshalb haben die deutschen Hersteller zusätzliche Maßnahmen für saubere Luft in den Städten zugesagt und setzen diese mit Nachdruck um. Gleichzeitig führen wir immer mehr neue Produkte mit alternativen Antrieben ein, ein Großteil sind elektrifizierte Fahrzeuge. Außerdem haben wir viele neue Mobilitätskonzepte in der Praxiserprobung. Wir wollen nicht nur über die Zukunft reden, sondern sie vor allem erlebbar machen. In welchen Situationen verzichten Sie auf das Auto? In Berlin bin ich gerne auch mit dem Fahrrad unterwegs. An schönen Tagen radle ich morgens ins Büro. Mein Dienstwagen ist ein Plug-in-Hybrid, der in der Stadt rein elektrisch und damit emissionsfrei fährt. Außerdem ist ein Verbrennungsmotor an Bord, der bei längeren Fahrten notwendig ist. Und natürlich nutze ich die Bahn – vor allem, wenn es um Termine geht, die in größeren Städten stattfinden. Wenn es die Zeit und das Wetter erlauben, hole ich am Wochenende auch mal mein Cabrio aus der Garage.

Fotos: iStock/metamorworks (links), iStock/The7Dew (rechts)

Wo sehen Sie die wichtigsten Trends auf der IAA in diesem Jahr? Im Mittelpunkt stehen die fünf Kernthemen Automation, Connectivity, Clean and Sustainable Mobility, Urban Mobility sowie Mobility-as-a-Services. Die Gespräche werden sich um Künstliche Intelligenz, Infotainment-Systeme, alternative Antriebe, Lösungen für den Klimawandel und Luftqualität, Smart Cities oder die Sharing Economy drehen. Wir setzen dabei auf vier neue Formate: „Conference“, „Experience“, „Exhibition“ und „Career“. Die IAA Conference ist eine Veranstaltungsreihe mit hochrangigen Events. IAA Exhibition heißt die klassische Ausstellung, die die gesamte Wertschöpfungskette abbildet. Die IAA Experience bringt Erlebnisse aufs Gelände, zum Beispiel mit einem Outdoor-Parcours, intensivierten Probefahrten oder einer Kids’ World. Die IAA Career richtet sich an Studierende, Berufseinsteiger und

Professionals. Unser Ziel ist es, die Mobilität mit allen Sinnen zu erleben: sehen, fühlen, erfahren und darüber hören.

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ESSAY

EIN HÖLLENRITT Die deutsche Autoindustrie steht an einem Scheideweg: Innovationswunder oder Deindustrialisierung? Kommentar: Jan Paul Stich Das Urteil kam so kurz wie vernichtend: „Die Elektroautos, die ich gefahren bin, hatten keine Seele“, bekannte Welt-Chefredakteur und Porsche-Fan Ulf Poschardt in der Krawallo-Talk-Show „Hart aber Fair“. Um Seelen geht es traditionell in der Theologie, nicht im Autobau. Die katholische Theologie kennt für Seelen das Fegefeuer, dort werden sie furchtbar gequält, bevor sie nach durchlittener Buße dann doch in den Himmel dürfen. Mancher Öko mag Poschardt nun dieses Fegefeuer wünschen, tatsächlich sitzen wir aktuell jedoch alle in einem Übergangsmartyrium. Dem Fegefeuer zwischen der alten Mobilität und einer ungewissen Zukunft. Wir kommen aus einem Zeitalter des Automobils. In den 60er- und 70er-Jahren war die Begeisterung für den automobilen Individualverkehr so groß, dass reihenweise Städte ihre veralteten Straßenbahnschienen einfach rausrissen. Die öffentliche Bahn schien obsolet, es hatte doch jetzt jeder ein Auto. Ob das nächste Verkehrszeitalter auch ein automobiles wird, ist nicht gesagt. Die nachwachsende Generation kauft Musik nicht mehr, sondern mietet sie bei Spotify. Sie kauft auch keine Filme, sondern mietet Netflix. Euphemistisch nennt man diese Abkehr vom Eigentumskauf hin zur Leihgebühr „Sharing Economy“, und auf kaum einem Feld gibt es so viel Potenzial für das Sharing wie im Verkehr. Vom Omni-

bus bis zum Jumbo-Jet teilen wir unsere Verkehrsmittel, und der ökologische Druck in den Innenstädten zwingt zu mehr Kooperation und weniger Eigentum. Die ersten Städte verlegen wieder neue Straßenbahnschienen, und selbst Daimler investiert heute in Car-Sharing. Theoretisch könnte das Auto auch in Zukunft eine große Rolle spielen – aber das muss es nicht. Für den Standort Deutschland ist dieser Wandel schmerzhaft, denn aktuell verliert die BRD in beide Richtungen: Mehr Autos bedeuten mehr Wohlstand, aber auch mehr Umweltschäden, weniger Autos sind toll für die Umwelt, aber schlecht für die Einkommen. Eine ökologischere Zukunft wäre auch ein deindustrialisiertes Deutschland – aber wäre diese Zukunft wünschenswert? Das Rennen zwischen privatem Automobil und Sharing-Verkehr wird unter ökologischen Vorzeichen neu eröffnet, und solange Innovation bei der Automobilindustrie nur dicke SUVs und teure Elektroautos bedeutet, bleiben wir alle im Fegefeuer sitzen. Sicher gibt es hier und da spannende Projekte, aber die Konkurrenz von Tesla bis China schläft nicht, für deutsche Autobauer ist es aktuell eine Aufholjagd. Clevere deutsche Ingenieure machten zuletzt mit Schummel-Software von sich reden, die Innovationsmotoren brummen derzeit noch andernorts. Es wird Zeit, dass die deutschen Autobauer aufs Gaspedal treten.

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SPORTWAGEN

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Flotte Flitzer

Alfa Romeo Giulia V6 Quadrifoglio Leistung 375 kW Geschwindigkeit 307 km/h Verbrauch 9,2 Liter Preis (ab) 79.000 Euro

BMW 8er Cabrio 840d xDrive Leistung 235 kW Geschwindigkeit 250 km/h Verbrauch 6,3 Liter Preis (ab) 108.000 Euro

Ford GT Leistung 483 kW Geschwindigkeit 347 km/h Verbrauch 14,9 Liter Preis (ab) 530.000 Euro

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Alfa Romeo Giulia V6 Quadrifoglio Die Marke Alfa Romeo lebt von einem sportlichen Image, hatte aber immer die zahlungskräftige Mittelklasse im Blick und nicht die Speed Freaks. Von daher ist der Giulia V6 schon eine kleine Sensation, denn mit 510 PS ist er der leistungsstärkste Serienwagen der Firmengeschichte. Pate bei der Entwicklung des Norditalieners stand ein Süddeutscher: Die Legende besagte, dass Turiner Ingenieure den M3 und M5 von BMW gründlich seziert haben, um aus diesen Erkenntnissen die neue Giulia aufzubauen. Der Motor in der V6-Variante wiederum kommt aus Maranello, unter der Haube wummert hier der mächtige Ferrari F 154 und jagt die Limousine in gerade mal 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Für den stolzen Listenpreis von 79.000 Euro ist hier einiges an Autobaukunst zu bekommen. Quadrifoglio ist italienisch für ein vierblättriges Kleeblatt und bedeutet auch dort: großes Glück.

BMW 8er Cabrio Sonnenschein, offenes Verdeck und ein kühler Fahrtwind, das ist die Leichtigkeit des Cabriofahrens. Von Leichtig-

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keit kann beim BMW 8er Cabrio jedoch keine Rede sein, immerhin reißt der bullige Bayer knapp die Zwei-TonnenGrenze. Trotz eines Leergewichts von 2090 Kilogramm schafft der Bolide 0 auf 100 in weniger als vier Sekunden. Keine Frage, dieses Cabrio ist was für Motorfans. Der V8-Biturbo-Ottomotor liefert eine maximale Leistung von 530 PS, serienmäßig mit achtstufigem Automatikgetriebe. Das kann schnell einschüchternd wirken. Doch dank elektronischer Fahrhelfer fühlt es sich dann trotzdem ganz leicht an und aus dem tonnenschweren Schiff wird ein lässiger Sportwagen. Man muss ihn sich allerdings leisten können, denn zu den Anschaffungskosten kommt ein errechneter Verbrauch von knapp 10 Litern Super oder 6,3 Litern Diesel auf 100 Kilometer, von allein bewegt sich so ein Schiff eben nicht.

Ford GT Nicht für jeden. Um an einen der gerade mal 1350 gebauten Ford GT zu kommen, müssen Motoristen ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Bevor ein Kunde überhaupt Kaufinteresse äußern darf, möchte Ford


erst mal wissen, wie viel er damit fahren will, wie aktiv der potentielle Kunde auf Social Media unterwegs ist und wie viele Ford-Fahrzeuge er denn bisher schon besaß. Erst dann gab es das persönliche Gespräch, in dessen Folge möglicherweise ein Kauf infrage kommt. Immerhin wurde der GT sowohl in Daytona als auch bei Le Mans bester seiner Klasse. Selbst wenn man den Nobelschlitten mit seinen atemberaubenden 656 PS dann besitzt, darf man mit ihm nicht tun und lassen, was man will. Den Wrestler John Cena zerrte Ford vor Gericht, weil er seinen GT einen Monat nach Kauf weiterverkauft hatte – dabei verbietet eine Klausel im Kaufvertrag den Weiterverkauf in den ersten zwei Jahren. Wer das strenge Ford-Screening nicht bestanden hat, hat also erstmal auch keine Chance auf dem Gebrauchtmarkt.

Honda NSX Einmal so cool wie Tom Cruise in Top Gun einen Kampfjet steuern dürfte für die meisten Filmfans ein Traum bleiben. Mit dem Honda NSX gäbe es aber zumindest ein Auto auf dem Markt, welches von einem Kampfjet inspiriert ist. Die

F-16 Fighting Falcon stand bei der Entwicklung des NSX offiziell Pate, offensichtlicher ist aber der Einfluss der italienischen Karosserieschmiede Pininfarina. So ist der NSX mit dem Facelift von 2018 schon rein optisch eine schöne Mischung aus japanischem Sportwagen und italienischem Super Car. Das letztere ist dann auch die korrekte Liga, denn eine Höchstgeschwindigkeit von 308 km/h ist auch für deutsche Autobahnen sehr viel. Insgesamt vier Motoren schieben diesen innovativen Hybriden über den Asphalt – dementsprechend ist der Preis auch im sechsstelligen Niveau angesiedelt. Aber hey, für eine echte F-16 zahlt die amerikanische Luftwaffe 25 Millionen Euro, dagegen ist der NSX das Schnäppchen für Pazifisten.

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Flotte Flitzer

Honda NSX Leistung 373 kW Geschwindigkeit 308 km/h Verbrauch 10 Liter Preis (ab) 185.000 Euro

Jaguar I-Pace Ist die Herrschaft der Kalifornier im Elektro-Reich vorbei? Ein Brite greift mutig nach dem Steuer. I-Pace heißt der neue, rein elektrische Jaguar, und grob übersetzt bedeutet „I pace“ soviel wie „ich gebe hier das Tempo vor“. Tempo ist das richtige Stichwort, denn laut Jaguar schafft der Elektroflitzer es in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 und wirbt mit

Jaguar I-Pace S Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

294 kW 200 km/h 24,8 kWh 79.450 Euro

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SPORTWAGEN

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Flotte Flitzer

Mazda3 G 2.0 M Hybrid Leistung 90 kW Geschwindigkeit 197 km/h Verbrauch 5,2 Liter Preis (ab) 22.990 Euro

Pininfarina Battista Leistung 1400 kW Geschwindigkeit > 350 km/h Verbrauch ??? kWh Preis (ab) ~2 Mio Euro

Porsche 911 (992) Leistung 331 kW Geschwindigkeit 306 km/h Verbrauch 9,0 Liter Preis (ab) 127.979 Euro

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einer mächtigen Reichweite von 480 Kilometern bei einer Akkuladung – das entspräche einer Fahrt von Frankfurt bis Rosenheim hinter München. Schnell ist er, elektrisch ist er, was noch? Ein SUV. Ja, klingt nicht direkt logisch, aber der Trend der Elektromobilität geht klar in Richtung der SUVs. Viel Auto bedeutet nämlich auch viel Platz für Batterien – und den braucht die aktuelle Generation Elektromobile unbedingt, da stört ein Leergewicht von deutlich über zwei Tonnen dann auch nicht. Offensichtlich gibt der I-Pace gerade tatsächlich den Takt an, denn aktuell kommen immer mehr Elektro-SUVs auf den Markt, die im Unterschied zu Teslas Model X auch tatsächlich wie SUVs aussehen und nicht nur so heißen.

Mazda3 Diesel als Treibstoff hat aktuell ein echtes Image-Problem. Da ist es doch schön, dass der japanische Autobauer Mazda mit dem Skyactive-X einen Diesotto-Motor in Entwicklung hat. Dieser verbrennt zwar Benzin, setzt wie ein konventioneller Diesel aber auf die Kompressionszündung ohne externe Zündkerze – best of both worlds vielleicht. Verbaut wird dieser innovative Motor dann im Mazda3, Japans Antwort auf den VW Golf. Mit seiner langen Schnauze, an deren Ende ein großer Kühlergrill und schmale Scheinwerfer trohnen, wirkt er allerdings deutlich sportlicher als der Wolfsburger. Präzise Lenkung und ein straff abgestimmtes Fahrwerk tun ein Übriges und trotz einer vergleichsweise zahmen Höchstgeschwindigkeit von 197 km/h fühlt sich das alles

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ziemlich flott an – das allerdings nur mit einem herkömmlichen Ottomotor. Wie schnell die neue Diesotto-Technik wird, erfahren wir im weiteren Verlauf des Jahres, bisher ist das Konzept nur angekündigt.

Pininfarina Battista Pininfarina ist eine automobile Legende, aber eigentlich eine Legende, die im Auftrag anderer Autobauer ihre großen Erfolge feiern konnte. Alfa, BMW, Ferrari, Fiat, Lancia, Maserati und mehr, alle ließen sie ihre Flitzer bei Pininfarina stylen. Bisher kooperierte das Unternehmen aus Cambiano immer mit anderen Marken. Damit könnte ab 2020 Schluss sein, denn dann wagt Pininfarina, eine Eigenentwicklung auf den Markt zu werfen. Der Pininfarina Battista ist ein reinrassiges italienisches Super Car mit einem besonderen Spin: Seine 400 km/h Höchstgeschwindigkeit will dieser Wagen rein elektrisch schaffen. Diese italienische Antwort auf Tesla schont die Umwelt und möchte trotzdem von 0 auf 100 in unter zwei Sekunden kommen. Dafür verantwortlich ist auch Technik des kroatischen Unternehmens Rimac, das in der Vergangenheit bereits mit spektakulären Elektroflitzern auf sich aufmerksam machen konnte. Noch ist das Auto nicht auf dem Markt, einen Fahrer gibt es aber schon: Der ehemalige Formel-1-Profi Nick Heidfeld ist der Entwicklungsfahrer des Battista. Sportlich hat er dem Benzin schon länger abgeschworen, seit 2014 ist er in der Formel E elektrisch unterwegs.


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SPORTWAGEN

Porsche 911 (992)

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Flotte Flitzer

Seit 1963 baut Porsche Sportwagen unter dem Modellnamen 911.Die neueste, achte Generation des Sportklassikers wurde im November 2018 auf der LA Auto Show vorgestellt. „Der Klassiker bleibt seinen Stärken treu“, sagen die Fans, „der Langweiler sieht aus wie immer“, die Kritiker. Klar erkennbar an den markanten Kurven, den runden Scheinwerfern, und natürlich wummert ein Sechszylinder-Boxermotor im Heck. Auch ansonsten unterscheidet die achte Generation sich nur in Details von der 7., bei dem berühmtesten Modell wagt man in Zuffenhausen nur noch Feinschliff. Unter der Haube ist der Klassiker noch digitaler geworden. Nassedetektoren in den vorderen Radhäusern checken die Fahrbahnqualität, ein spezieller Wet Mode sorgt für Fahrkomfort bei nasser Fahrbahn. Für besseres Handling soll auch die neue Bereifung dienen. Erstmals sind bei einem 911er die Hinterreifen ein Zoll größer als vorne und mit 308 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit der Basisversion noch ein bisschen höher als in der siebten Generation – fragt sich nur, auf welcher Strecke man die überhaupt noch erreichen soll.

Tesla Modell 3 Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

190 kW 225 km/h 14,3 kWh 45.480 Euro

Toyota Supra Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

12

250 kW 250 km/h 7,4 Liter 62.900 Euro

Tesla Modell 3 Ja, Tesla, das berühmte Elektroauto, schon schick, aber leider unbezahlbar, hört man oft. Klar, wer den flotten Tesla Roadster möchte, der muss sechsstellig bezahlen. Mit dem Modell 3 wagt Tesla aber einen Schritt in Richtung Mittelklasse. Mit einem Preis von 45.480 Euro – inklusive Steuern, ohne Winterreifen – liegt das Elektrofahrzeug preislich zwischen einem Touareg und einem Sharan. Elon Musk meint es ernst

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mit seinem Großangriff auf die Automobilindustrie, und das sieht auch erst mal gut aus: Eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern, Höchstgeschwindigkeiten über 200 km/h, die Kalifornier führen das Elektrofeld noch klar an. Dabei werden sie vielleicht nur Opfer ihres eigenen Erfolges, denn von der amerikanischen Tesla-Website ist das günstige Modell 3 schon mal ein paar Tage verschwunden, das Stammwerk in Fremont stößt wohl grade an seine Kapazitätsgrenzen. Wird es in Zukunft dann wieder teurer?

Toyota Supra Im Sommer 2002 lief der letzte Toyota Supra Mark IV in Japan vom Band. Trotz des hohen Einstiegspreises von damals über 100.000 D-Mark war der Wagen in der Szene begehrt. Über 11.000 Exemplare konnte Toyota allein in den USA verkaufen, laut Kraftfahrtbundesamt sind aktuell noch mehr als 200 Supras Mark IV in Deutschland unterwegs. Nach 17 Jahren Ruhe waren die Erwartungen an die 5. Supra-Generation selbstverständlich hoch. Starthilfe gab es diesmal aus Bayern, der Supra V wurde gemeinsam mit dem BMW Z4 entwickelt – und das sieht man auch. So bullig war bisher kein japanischer Sportwagen. Besonders das Interieur erinnert an den bayerischen Bruder. Dafür ist der Supra etwas leichter und schneller als der Z4. Man darf gespannt sein, ob der neue Supra den Erfolg seines Vorgängers erreichen kann. Da es den Vierer im Motorsport auch als Hybriden gab, wurde lange gemunkelt, ob der neue nicht auch zwei Motoren bekommen könnte – diese Gerüchte sind mittlerweile vom Tisch: Der Supra bleibt vorerst wohl ein klassischer Verbrenner.


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Fiat Tipo

So wie der antike Held Herakles Sohn eines Gottes gewesen ist, so ist der DS3 Crossback Spross einer Göttin. Bis in die 70er-Jahre war der Citroën DS das Flaggschiff des französischen Autobauers. Weil man die beiden Buchstaben im Französischen wie la déesse, die Göttin, ausspricht, hatte das majestätische Vehikel schnell seinen Spitznamen weg. Während bei der alten DS die Reifen allerdings schlank und teils sogar versteckt waren, rollt der DS3 Crossback auf großem Fuß, denn so stellt man sich heute ein luxuriöses Vehikel vor. Die alte DS war eine Limousine, der neue ist ein Mini-SUV. Klingt öde. Doch dank geschwungenen Kotflügeln und sichelförmigen Lichtern ist auch der Göttinnensohn ein echter Hingucker. Mit 130 PS ist er vielleicht nicht so stark wie Herakles, dafür ist er in der Version E-Tense ein reines Elektroauto mit 320 Kilometern Reichweite. Bei diesem Halbgott war wohl ein Kalifornier Geburtshelfer. Immerhin konnte erst das Model 3 von Tesla den bis dahin gültigen Rekord von 80.000 Vorbestellungen auf ein Auto brechen – den hatte 1955 der Citroën DS aufgestellt.

Kennen Sie den türkischen Autobauer Tofaş? Die Marke ist hierzulande fast unbekannt. Dabei fahren Hunderte Tofaş-Autos auf deutschen Straßen. Der Trick? Seit über 15 Jahren baut Tofaş keine eigenen Modelle, sondern fertigt in Bursa, am Fuße des Uludağ-Gebirges, für Fiat. So auch seit 2015 den Fiat Tipo. Der Name verweist auf den ersten Tipo von 1988, damals die italienische Konkurrenz zum Golf. Wie der Wolfsburger ist auch der Tipo gewachsen. Bei der Fachpresse sorgte besonders das gute Preis-Leistungsverhältnis für Begeisterung. Nicht weiterverfolgt wurde leider der Plan, den Tipo auch mit einem Erdgasantrieb auf den Markt zu bringen. Dafür gibt es aktuell vier andere Motorvarianten im Angebot, zwei davon tanken Super und zwei Diesel.

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Hyundai i130 N Hyundai-Fans wissen: Wenn hinten an der Modellbezeichnung ein N steht, dann ist der Wagen besonders flott. Offiziell heißt es, das N stehe für Namyang, wo die


schnellen Motoren entwickelt werden, und Nürburgring, wo sie ausfahren. Doch Kenner wissen, dieses N ist auch beim Auto hörbar – und zwar als RRRNNNN! So klingt das nämlich, wenn der i130 N bei einem Drehmoment von 353 Nm auf 250 PS hochreist. In gerade mal 6 Sekunden sind die 100 km/h erreicht, damit lässt der Kleinwagen manchen Porsche-Oldtimer hinter sich, und von 250 km/h Höchstgeschwindigkeit konnte der erste 911er auch nur träumen. Soviel Rennstreckentauglichkeit gibt es zum Kampfpreis von 25.990 Euro. Auch wenn der i130 N schon mehrere 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring überlebt hat, kann er auch im Innenstadtverkehr glänzen.

Lexus UX Obwohl seit 30 Jahren auf dem deutschen Markt erhältlich, gilt das L auf der Motorhaube hierzulande immer noch als reichlich exotische Option. In den USA gilt Toyotas Luxusmarke Lexus hingegen als großes Statusobjekt. Von Kanye West über Snoop Dogg und Missy Elloitt bis TLC haben

zahlreiche Musiker die Edel-Japaner schon in ihren Texten verewigt, und wer sich den brandneuen Lexus US anschaut, könnte eine Ahnung davon bekommen, warum das so ist. Kompakt-SUV, also Kleinwagen auf großen Reifen, gibt es mittlerweile einige – aber keiner sieht so aus wie der UX. Die Abkürzung soll für Urban Explorer, also städtischer Entdecker, stehen, und im Unterschied zu manch ausgewachsenem SUV bietet die Länge von 4,50 Metern dem UX tatsächlich reale Chancen, in Städten auch Parkplätze zu entdecken. Auch ansonsten unterscheidet sich der UX deutlich vom SUV-Standard. Einerseits braucht er gerade mal 8,5 Sekunden von 0 auf 100, andererseits bleibt der Verbrauch bei vernünftiger Fahrweise bei 5,3 Litern Super auf 100 Kilometern, in der Hybrid-Variante sind es dank Elektromotor sogar noch weniger – intelligenter Luxus.

C2

Klein & kompakt

Hyundai i130 N Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

202 kW 250 km/h 7,8 Liter 33.100 Euro

Lexus UX 200 Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

126 kW 190 km/h 5,5 Liter 33.950 Euro

Mini One Countryman

Mini Countryman Ein typisch britischer Kleinwagen, der weder besonders britisch noch allzu klein ist. Sicher, 1959 wurde der erste Mini von der British Motor Company entwickelt, doch seit

Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

72 kW 175 km/h 6 Liter 24.700 Euro

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15

B


KLEINWAGEN

C3

Klein & kompakt

2001 ist Mini eine Untermarke der Bayerischen Motoren Werke, besser bekannt als BMW. Aber der Mini Countryman ist auch kein echter Bayer, denn gebaut wird er bei VDL-Nedcar im niederländischen Born. Außerdem ist der Countryman ganz schön gewachsen. Der Original-Mini war gerade mal 3 Meter lang, beim Countryman kommt etwas mehr als ein Meter dazu. Das ist immer noch kompakt, aber nicht mehr winzig. Muss er auch nicht, denn vermarktet wird der Countryman nicht als großer Kleinwagen, sondern als kleiner SUV, und das passt. In der SE-Variante gibt es den britisch-niederländisch-bayrischen Wagen auch als Hybrid, der die ersten 40 Kilometer allein mit dem Elektromotor schafft, erst dann muss der Verbrennungsmotor einspringen und es wird Benzin verbrannt, und damit hätten wir die dritte Paradoxie: ein Brite, der kein Brite ist, ein Kleinwagen, der gewachsen ist, und ein SUV, der umweltschonend fährt – das ist die Zukunft.

Mitsubishi Space Star

Mitsubishi Space Star Basis Leistung 52 kW Geschwindigkeit 172 km/h Verbrauch 4,6 Liter Preis (ab) 7.990 Euro

Peugeot e-208 Leistung 100 kW Geschwindigkeit k. A. Verbrauch k. A. Preis (ab) <30.000 Euro

Seat Ibiza Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

16

59 kW 169 km/h 5 Liter 14.880 Euro

Das Unternehmen Mitsubishi wurde 1870 von dem Samurai Iwasaki Yataro gegründet. Der hat zuvor einige Zeit arbeitslos und im Gefängnis verbracht und hinterher durch konsequente Westöffnung trotzdem einen Weltkonzern gegründet. Man sollte den japanischen Autobauer also nie zu früh abschreiben. Zuletzt hatte Mitsubishi in Deutschland einen Marktanteil von 1,1 Prozent. Doch mit dem Space Star kündigt sich ein Comeback der Japaner an, die Verkaufszahlen sind steigend, und das hat gute Gründe: Zu einem extrem sportlichen Neupreis bietet dieser kleine Flitzer alles, was man braucht, und nichts von alledem, worauf man verzichten kann. Dass der Hersteller „Außenspiegel und Türgriffe in Wagenfarbe“ zu den Ausstattungshighlights zählt, spricht Bände für die spartanische Philosophie. Auch der Dreizylindermotor ist keine Entwicklung für die Rennstrecke, doch für Landstraße und Autobahn reichen die 172 km/h Spitzengeschwindigkeit allemal. Geradezu

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luxuriös ist der Japaner dafür in Sachen Innenraum, da bietet dieser Kleine richtig viel Platz. Damit steht dem Comeback der drei Rauten auf dem deutschen Automarkt nicht mehr viel im Weg.

Peugeot e-208 Bisher gilt der Renault Zoe als meistverkauftes Elektro-Auto in Europa. Jetzt versucht Peugeot mit einem eigenen kleinen Stromer, die Konkurrenz anzugreifen. Dieser lockt mit einer Reichweite von 340 Kilometern mit einer Akkuladung. Damit klappt auch der Tagesausflug von Frankfurt nach Straßburg – vorausgesetzt, man findet dort eine Ladestation. Hier bietet der e-208 einen ganzen Haufen Möglichkeiten. An einer normalen 220-Volt-Steckdose dauert die Ladung bis zu 16 Stunden, man sollte dann im Elsass eine Übernachtung einplanen. An einer Wallbox ist der Kleinwagen hingegen in 5 bis 8 Stunden aufgeladen, und an einer 100 Kilowatt-Ladestation ist der Akku in 30 Sekunden von 20 auf 80 Prozent geladen. Über Free2Move bietet Peugeot eine Ladekarte mit dem Zugang zu 85.000 Ladesäulen in Europa an – da ist sicher auch eine im Elsass dabei.

Seat Ibiza „Ibiza ist keine Insel, Ibiza ist ein Lebensgefühl“, hört man begeisterte Balearenfans schwärmen. Den Gedanken hatte man wohl auch bei Spaniens einzigem großen Autobauer Seat, als Mitte der 80er ein Name für den Nachfolger des Fiat-Klons Fura gesucht wurde. Seit über 30 Jahren baut Seat nun Ibizas. Wie bei langlebigen Kleinwagenmarken üblich – VW Golf lässt grüßen –, ist auch der Ibiza ganz ordentlich gewachsen und kommt nun auf eine Länge von ziemlich genau vier Metern. Damit lassen sich auch in Innenstädten noch Parkplätze finden. Als erstes Fahrzeug im Volkswagen-Konzern basiert der Ibiza auf der neuen MQB-A0-Plattform. Darauf sollen in Zukunft auch Audi A1, Skoda Fabia und VW Polo fahren. Der Blick in


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Kraftstoffverbrauch1: innerorts 9,8 l/100 km, außerorts 5,8 l/100 km, kombiniert 7,3 l/100 km, CO2-Emission1 kombiniert: 169 g/km, Effizienzklasse D.

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Kraftstoffverbrauch1: innerorts 5,8 l/100 km, außerorts 4,6 l/100 km, kombiniert 5,0 l/100 km, CO2-Emission1 kombiniert: 115 g/km, Effizienzklasse B.

Hessengarage Autohaus Hessengarage GmbH Frankfurter Straße 150, 63303 Dreieich, Tel.: 06103 5060-50 www.hessengarage.de Ein Unternehmen der Emil Frey Gruppe 1) Die angegebenen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen WLTP-Messverfahren ermittelt und in NEFZ-Werte umgerechnet. 2) Inkl. Überführungskosten und zzgl. Zulassungkosten. Solange der Vorrat reicht. * Ohne Aufpreis und ohne Kilometerlimit: die Hyundai Herstellergarantie mit 5 Jahren Fahrzeuggarantie (3 Jahre für Car Audio inkl. Navigation bzw. Multimedia), 5 Jahren Lackgarantie sowie 5 Jahren Mobilitätsgarantie mit kostenlosem Pannen- und Abschleppdienst (gemäß den jeweiligen Bedingungen im Garantie- und Serviceheft). 5 kostenlose Sicherheits-Checks in den ersten 5 Jahren gemäß Hyundai Sicherheits-Check-Heft. Für Taxis und Mietwagen gelten generell abweichende Regelungen. Diese Hyundai Herstellergarantie für das Fahrzeug gilt nur, wenn dieses ursprünglich von einem autorisierten Hyundai Vertragshändler im Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz an einen Endkunden verkauft wurde.


KLEINWAGEN

die automobile Zukunft ist spannend: Für die sportliche 1.5-TSI-Variante verspricht Seat eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Gleichzeitig soll die kleinste Variante 1.0 MPI mit 75 PS weniger als fünf Liter auf 100 Kilometern verbrauchen. Von sparsam bis sportlich kann die neue Plattform also einiges.

Skoda Scala

C4

Klein & kompakt

Skoda Scala 1.0 TSI Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

85 kW 201 km/h 5 Liter 21.450 Euro

Smart fortwo Cabrio Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

52 kW 151 km/h 5 Liter 14.425 Euro

VW Polo Trendline Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

18

59 kW 171 km/h 4,8 Liter 14.285 Euro

„Ein Klassiker der Zukunft“ – das ist mal eine Ansage. Bei Skoda ist man offensichtlich ziemlich überzeugt von dem neuen Scala, und auch die Jury des Red Dot Design Awards war so überzeugt, dass sie einen „Award für hervorragendes Produktdesign“ vergeben hat. Aber was für ein Produkt ist das hier überhaupt? Als Kompaktwagen tritt der 2018 in Tel Aviv vorgestellte Scala die Nachfolge des Rapid Spaceback an – also des tschechischen Golfs. Bemerkenswert ist die Weiterentwicklung der Skoda-Formensprache. Die heruntergezogene, aggressiv bullig wirkende Front, die schmalen Scheinwerfer und das bis zum Nummernschild runtergezogene Heckfenster strahlen Dynamik und Bissigkeit aus. Um ein moderner Klassiker zu werden, müsste das jetzt nur noch von der Konkurrenz imitiert werden. Zumindest beim Innenraum ist das auch wünschenswert. Obwohl der Scala nicht mal 4,5 Meter lang ist, schafft er bei umgeklappter Rückbank ein stattliches Ladevolumen von 1410 Litern. Zum Vergleich: Der wuchtige BMW X1 schafft grade mal 100 Liter mehr – und der ist ein bulliger SUV.

Smart fortwo Cabrio Der Cabriofahrer an sich gilt in manchen Kreisen ja als Prahlhans, dem Umwelt- oder Parkplatzprobleme in seinem grenzenlosen Hedonismus relativ egal seien. Dabei hatten die Sonnenanbeter doch bisher oft einfach keine andere Wahl: In der Regel bieten Autohersteller nur ihre Prestige-

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Boliden auch in Cabrio-Varianten an. Kompakt-Cabriolets wie der kultige Oben-ohne-Golf von 1979 bleiben bis heute die Ausnahme. Diese Lücke hat auch Smart erkannt und seit 17 Jahren gibt es das Miniaturmobil immer auch in einer Variante mit einfaltbarem Dach. In der aktuellen Version ist dieses Vehikel auch noch ein richtiger Raser. Nein, nicht auf der Straße. Da ist auch im Cabrio bei 155 km/h Schluss. Aber beim Dachöffnen lässt der Smart Cabrio mit 12 Sekunden Einklappzeit das Gros der Konkurrenz hinter sich – und das sogar bei Höchstgeschwindigkeit. Mit einem Radstand von unter zwei Metern ist die Fahrt hier natürlich etwas holpriger als in einer Mercedes-Limousine. Aber dieses kompakte Spaßpaket ist ja auch nicht für den Familienurlaub entwickelt worden.

VW Polo Der elegante Kragen ist schick genug für den Berufsalltag, gleichzeitig bieten die kurzen Ärmel Bewegungsfreiheit bei warmem Wetter. Oh, es geht nicht um das Polo-Shirt, sondern den VW Polo? Pardon. Die elegante Front ist schick genug für den Berufsalltag, gleichzeitig bietet die kurze, bullige Form Bewegungsfreiheit – bei jedem Wetter. Der VW Polo ist das Polo-Shirt unter den Automobilen. Business Casual, weder streng noch teuer und trotzdem meistens okay. Ein Haufen Individualisierungsoptionen wie zweifarbige Dekorpakete, ein edleres Style-Paket und das Roof Pack erlauben persönliche Noten bei der Gestaltung. Mit einer Länge von nur 4 Metern gilt er als „sub-kompakt“. VW-üblich gibt es einen Haufen spezieller Ausstattungspakete: Der Polo Beats bietet ein dickes Soundsystem, die Comfortline gehobene Ausstattung, der GTI hat deutlich mehr Pferdestärken und so weiter. Wer bei der günstigsten Variante bleibt, bekommt den Neuwagen ab 13.655 Euro – und das ist für einen VW wirklich günstig.


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*5 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 km bzw. 8 Jahre Herstellergarantie auf die Fahrbatterie bis 160.000 km, Details unter www.mitsubishi-motors.de/garantie NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) Messverfahren ECE R101, Outlander Plug-in Hybrid Gesamtverbrauch: Stromverbrauch (kWh / 100 km) kombiniert 14,8. Kraftstoffverbrauch (l / 100 km) kombiniert 1,8. CO2 (PLVVLRQ J NP NRPELQLHUW (IÂż]LHQ]NODVVH $ 'LH WDWVlFKOLFKHQ :HUWH ]XP 9HUEUDXFK HOHNWULVFKHU (QHUJLH .UDIWVWRII E]Z ]XU 5HLFKZHLWH KlQJHQ DE YRQ LQGLYLGXHOOHU )DKUZHLVH 6WUDÂ&#x2030;HQ XQG 9HUNHKUVEHGLQJXQJHQ $XÂ&#x2030;HQWHPSHUDWXU .OLPDDQODJHQHLQVDW] HWF GDGXUFK NDQQ VLFK GLH 5HLFKZHLWH UHGX]LHUHQ 'LH :HUWH ZXUGHQ HQWVSUHFKHQG QHXHP :/73 7HVW]\NOXV HUPLWWHOW XQG DXI GDV ELVKHULJH 0HVVYHUIDKUHQ NEFZ umgerechnet. $EE ]HLJW NRVWHQSĂ&#x20AC;LFKWLJH 6RQGHUDXVVWDWWXQJ _ 8QYHUELQGOLFKH 3UHLVHPSIHKOXQJ GHU 00' $XWRPRELOH *PE+ DE ,PSRUWODJHU 0HWDOOLF XQG 3HUOHIIHNWODFNLHUXQJ JHJHQ $XISUHLV _ 0LW HLQHU 7DQNI OOXQJ XQG YROOHU /DGXQJ GHU %DWWHULH 9HU|IIHQWOLFKXQJ YRQ MITSUBISHI MOTORS in Deutschland YHUWUHWHQ GXUFK GLH 00' $XWRPRELOH *PE+ (PLO )UH\ 6WUDÂ&#x2030;H )ULHGEHUJ

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FAMILIENWAGEN

GROSSE RACKER Kinderlose glauben oft, sie führten ein wildes Leben, doch kein Abenteuer ist aufregender als eine Familie − gut, wenn man ein Auto hat, in das alles passt.

Audi e-tron Quattro

F1

SUVs

Audi e-tron Quattro Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

300 kW 200 km/h 22,6 kWh 79.900 Euro

BMW X7 xDrive30d Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

20

195 kW 227 km/h 6,8 Liter 84.300 Euro

Kritiker der Elektromobilität weisen gerne darauf hin, dass ein Elektroauto zwar beim Fahren wenig CO2 verursache, dafür die Herstellung aber sehr schlecht für die Umwelt sei. Beim Audi e-tron Quattro ist diese Argumentation nicht so leicht. Dieser wird nämlich im Audi-Werk Brüssel gebaut, welches nach Einschätzung der belgischen Prüfgesellschaft Vinçotte tatsächlich CO2-Neutral arbeitet – dafür sorgt unter anderem eine 37 000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Werksdach. Ansonsten ist der e-tron ein typischer Vertreter der aktuellen Elektro-SUV-Welle. Besonders ist der Akku. Der ist einerseits besonders gekühlt, was der Haltbarkeit hilft, und andererseits schnell geladen. An einer sogenannten HPC-Säule kann der e-tron in 20 bis 30 Minuten komplett aufgeladen werden. Diese Säulen gibt es aktuell aber erst an 22 Standorten in Deutschland. Bis 2020 sollen es europaweit aber 400 Stück sein. Die Zukunft kommt gemächlich, aber sie kommt. Bis dahin brauchen Elektrofahrer Geduld.

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Denn mit dem serienmäßigen Ladesystem dauert es dann doch knapp 8 Stunden, bis der leere Akku wieder voll ist. Mit dem zusätzlich erhältlichen System Connect geht es mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW doppelt so schnell.

BMW X7 Dicke Autos gibt es dank des großen SUV-Hypes gerade überall, aber kaum einer ist so breit und bullig wie der X7. Drei Zahlen verdeutlichen den Koloss – Länge: 5,15 Meter, Leergewicht: bis zu 2,5 Tonnen, Sitzreihen: 3. Es gibt Busse, die kleiner sind. Auch ansonsten wird hier nicht gespart. Alle Sitze sind elektrisch verstellbar, haben jeweils eigene USB-Buchsen, und vorne im Cockpit fühlt man sich wie an der Steuerkonsole eines Raumschiffs. Schick ist auch das serienmäßig elektronische Panoramadach. BMW-typisch bedeutet schwer auch bei dem BMW X7 weder langsam noch behäbig. Mit dem V8-Ottomotor ist eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h drin, und ein


Schwarm elektronischer Helfer lässt dieses bajuvarische Dickschiff so leicht lenken wie einen Kleinwagen – bis es eben ans Einparken geht. Über fünf Meter lange Parkplätze sind zumindest in Innenstädten Seltenheit, da hat es der X7 nicht ganz leicht.

Borgward BX7 Borgward? Musste der Bremer Autobauer nicht 1963 dichtmachen? Doch, stimmt schon. Aber seit 2005 arbeitet Christian Borgward, der Enkel von Carl Borgward, an einer Reanimation der Marke, diesmal mit Rückenwind aus China. Der Schwerpunkt liegt aktuell auf SUVs, Flaggschiff auf dem deutschen Markt ist der BX7. Dessen Design ähnelt koreanischen und japanischen SUVs, gefällig ist der gerasterte Kühlergrill, ähnlich der Mercedes C-Klasse. Aktuell gibt es ihn nur als Benziner mit 224 PS, eine elektrische Variante soll folgen. Langfristig ist übrigens eine Rückkehr der Produktion aus China nach Bremen geplant. Die stand fast schon fest, dann kam eine Absatzkrise in China, gefolgt von dem Verkauf

an das chinesische Start-up Ucar. Ob die nach Bremen wollen, ist aktuell noch unklar. Solange es in Deutschland kein Werkstattnetz gibt, soll ATU zuständig sein für Wartung und Reparatur.

F3

SUVs

Jeep Compass Die Marke Jeep steht so ikonisch für Geländewagen, dass der Firmenname in Deutschland ein Synonym für den Fahrzeugtyp ist. Gleich vier unterschiedliche SUVs haben die Amerikaner aktuell im Angebot. Das neueste Modell ist der Jeep Grand Commander, den es jedoch nur auf dem chinesischen Markt gibt. In Deutschland ist der 2017 erstmals vorgestellte Compass immer noch State of the Art. Optisch ist er weit entfernt von den klobig-kantigen Anfängen der Marke. Die geschwungenen Linien lassen ihn zeitgemäß aussehen. Der bullige Unterbau und die vergleichsweise kleinen Fenster erinnern trotzdem an militärische Fahrzeuge. „Der SUV mimt den Herrschaftssitz“, bemerkte Welt-Chef und Porsche-Freak Ulf Poschardt einst, und tatsächlich fühlt man sich im

Borgward BX7

Leistung 165 kW Geschwindigkeit 208 km/h Verbrauch 10,2 Liter Preis (ab) 44.200 Euro

Jeep Compass Sport Benzin

Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

103 kW 192 km/h 6,2 Liter 24.900 Euro

Maserati Levante Q4 Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

257 kW 251 km/h 12 Liter 79.100 Euro

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FAMILIENWAGEN

Compass wie der Burgherr hinter dicken Mauern. Dabei waren die Ur-Jeeps der US-Army ja eigentlich Cabriolets. Erst mit der Familienkiste Station Wagon kam das feste Dach auf den Jeep. Der Compass ist eine Mischung: halb Militärfahrzeug, halb Familienkutsche.

Maserati Levante

F3

SUVs

Mercedes EQC

Leistung 300 kW Geschwindigkeit 180 km/h Verbrauch 20,8 kWh Preis (ab) 68.901 Euro

Nissan NV300 Kombi dCi 120

Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

89 kW 163 km/h 6,5 Liter 30.800 Euro

Opel Combo E Selection Life Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

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81 kW 175 km/h 5,8 Liter 19.995 Euro

Familienautos sind langweilig, denn das müssen sie ja sein. Langweilige Formen, langweilige Farben, und meistens kommen sie aus Wolfsburg. Nicht der Maserati Levante: Der ist ein aufregend geschwungener SUV, kommt aus Italien und, okay, die Farben, in denen er angeboten wird, sind trotzdem recht langweilig. Ansonsten ist hier aber rein gar nichts langweilig: Der Ottomotor kommt von Ferrari und wird so auch im Maserati Ghibli und Quattroporte verbaut. Er schießt den Levante S in 5,2 Sekunden von 0 auf 100, schluckt im Schnitt aber auch 10,9 Liter auf 100 Kilometer. Dieses Familienauto ist nicht für alle Familien, es braucht aber nicht jede Familie 430 PS. Damit könnte man nicht nur einen Wohnwagen ziehen, sondern auch ein komplettes Zirkuszelt bewegen – nur die Höchstgeschwindigkeit, die der Hersteller mit 264 km/h beziffert, kann dann nicht mehr erreicht werden. Langeweile kommt dann aber lange noch nicht auf.

Mercedes EQC Irgendwie windschnittig sind alle Mercedes-Modelle, aber so glatt geschliffen wie der EQC war noch keiner. Während die G-Klasse die rustikale Ästhetik von Han Solos Millennium Falcon aus Star Wars schmückt, erinnert der EQC eher an die futuristischen Gleiter aus Episode 1. Science Fiction ist auf jeden Fall der richtige Bezugsrahmen, denn der EQC erreicht zwar noch keine Warp-Geschwindigkeit, ist ansonsten aber absolute Avantgarde der Elektromobilität. Um zu bestimmen, ob man selbst für diese Zukunft geeignet ist, hat Daimler mit EQ Ready

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eine kostenlose App entwickelt. Die zeichnet die eigenen Autofahrten auf und rechnet einem dann vor, wie diese mit einem Elektrofahrzeug funktioniert hätten. Denn, Hand aufs Herz, eine Reichweite von 360 Kilometern mit einer Akkuladung mag wenig klingen, im Alltag der meisten Autofahrer ist sie aber extrem selten. Vielleicht hilft diese App manchen ja dabei, das festzustellen.

Nissan NV300 Ab dem dritten Kind wird das Thema Familienauto kompliziert. Mutter, Vater, Tochter, Sohn passen notfalls auch alle in einen Corsa, aber bei drei Kindern wird selbst in mancher Mittelklasse-Limousine die Rückbank schon eng. Dann braucht es kreative Lösungen. Wer nach dem dritten Kind noch nicht aufhören möchte mit Kinderkriegen, der sollte auf jeden Fall über den Nissan NV300 nachdenken, denn in dem finden neben Mama und Papa beeindruckende sieben Kinder Platz – und wer nicht alle neun Sitze braucht, freut sich über gewaltigen Lagerraum. Wenn die Eltern alleine fahren, bietet der NV300 8,6 Kubikmeter Laderaumvolumen, da passen einige Möbel, Fahrräder oder Umzugskisten rein. Mit etwa 6 Litern Diesel ist der Verbrauch trotzdem sparsam, denn Eltern wissen: Viele Kinder bedeutet wenig Geld. Da der NV300 auch in professionellem Kontext von vielen Handwerkern und Unternehmen genutzt wird, hat er außerdem drollige Features wie Klemmbrett-Halter oder Ablageflächen für Dokumente und Laptop.

Opel Combo E Ein Porsche 911 sieht in jeder Generation relativ ähnlich aus, der Opel Combo wird jedes Mal komplett neu erfunden. Der Combo A in den Achtzigern war ein Kadett mit klobigem Kasten auf der Hinterachse. Die Combos B und C sahen aus wie Corsas mit einer Art Helm. Der Combo D war dann der völlige Bruch mit jeder Rüsselsheimer Design-Philosophie, denn eigentlich war er nur ein vor-


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FAMILIENWAGEN

sichtig umgestalteter Fiat Doblò. Seit 2018 gibt es den Combo E und dem sieht man an, dass Opel jetzt zum französischen PSA-Konzern gehört, denn in weiten Teilen ist er baugleich mit dem Citroën Berlingo, dem Peugeot Rifter und dem Toyota Proace City. Egal ob Benziner oder Diesel, die Beschleunigung ist behäbig, der Verbrauch sehr sparsam und der Stauraum groß. Bis zu sieben Sitze passen in den Kastenwagen. Wer weniger braucht, freut sich über Stauraum, denn bei voller Bestuhlung ist der Kofferraum nur noch symbolisch vorhanden. Bei Kindern beliebt ist das Panoramadach mit einer Art Galerie als Stauraum für Spielzeug über den Sitzen.

F3

Land Rover Discovery

SUVs

Land Rover Discovery

Leistung 177 kW Geschwindigkeit 207 km/h Verbrauch 7,2 Liter Preis (ab) 59.500 Euro

Renault Scénic ENERGY TCe 115

Leistung Geschwindigkeit Verbrauch Preis (ab)

85 kW 182 km/h 5,4 Liter 22.990 Euro

Polestar 2 Leistung 300 kW Geschwindigkeit k. A. Verbrauch k. A. Preis (ab) 59.900 Euro

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Was heute alle Autohersteller irgendwie machen, macht Land Rover schon seit 1989: komfortable Geländewagen mit viel Raum bauen. Damals ging der Discovery als erster Premium-Geländewagen vom Band und wurde in kürzester Zeit der meistverkaufte Land Rover. Während die frühen Discoverys noch im niedrigeren Preis-Segment positioniert waren, ist die fünfte Generation von 2017 ein waschechter Premium-SUV, der neben großem Stauraum mittlerweile auch einen ganzen Haufen extra Features bietet, von der elektronischen Einparkhilfe über ein Rundum-Soundsystem bis zu Sitzen mit edlem Windsor-Leder. Selbstverständlich hat heute auch jeder Discovery einen eigenen Bordcomputer mit Multimedia-Features, aber vor allem ist der Discovery seit 30 Jahren eines: groß und gemütlich.

Renault Scénic Im Jahr 1984 hat Renault mit dem Scénic den ersten Van auf den europäischen Markt gebracht, und 2019 gibt es

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mit Espace und Scénic gleich zwei Renault-Vans im Angebot. Ersterer ist etwas größer, Letzterer etwas schicker und immer noch ziemlich geräumig, besonders für seine Preisklasse. Vor allem gibt es ihn in zweimal 14 unterschiedlichen Varianten, einmal als normaler Scénic und einmal in der Langversion als Grand Scénic, die mit ihrer lang gezogenen Fensterfront an der Seite begeistert. Auch im Zeitalter der SUVs scheinen die Vans noch nicht tot zu sein. Cooles Detail: Die Mildhybrid-Variante des Scénic hat eine Rekuperationsbremse, die wie bei Formel-1-Autos die Bremsenergie in Strom und zurück in Fahrleistung verwandelt. Dadurch lässt sich der Verbrauch laut NEFZ auf gerade mal 3,6 Liter Diesel pro 100 Kilometer senken.

Volvo Polestar 2 Polestar war ursprünglich ein Rennsport-Team, das 2015 von Volvo gekauft und im Laufe der Zeit zu einer der spannendsten Tuning-Buden Europas ausgebaut worden ist. Im Oktober 2017 kam mit dem Hybridwagen Polestar 1 das erste eigene Fahrzeug der Submarke raus. Im Februar 2019 folgte mit dem Polestar 2 der erste serienreife Elektro-Schwede. Nicht nur der elegante Online-Shop erinnert hier an den Branchen-Primus Tesla. Um dem Paroli bieten zu können, fährt Polestar eine harte Preispolitik. Nach 12 Monaten soll der Einstiegspreis von 59.900 Euro auf 39.900 sinken. Möglich ist das auch, weil der Wagen zwar in Göteborg entwickelt wurde, gebaut wird er aber in China. Die Zhejiang Geely Holding aus dem chinesischen Hangzhou ist neben Volvo der zweite Gesellschafter bei Polestar. Mit einer angepeilten Reichweite von 500 Kilometern ist der Polestar 2 auch schweden- beziehungsweise Chinatauglich.


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ELEKTROROLLER Tretroller war früher, dank smarter Akkus flitzt die neue Roller-Generation ganz ohne Muskelkraft.

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Die Älteren mögen sich noch an den Siegeszug des Kickboards erinnern. Diese dreirädrige Wiedergeburt des Tretrollers eroberte um 2000 rasant die Innenstädte. Der Sommer der Kickboards war ein kurzer, doch 20 Jahre später ist der Tretroller bereit für sein drittes Comeback, diesmal angeschoben von kleinen Elektromotoren. In den Augen seiner Fans bedeutet das eine Revolution des Innenstadtverkehrs. Wie in revolutionären Zeiten üblich, herrscht große Verwirrung, in diesem Fall um den richtigen Begriff. Weil der Name E-Roller schon für elektronische Mopeds und Motorroller in Verwendung ist, sprechen die Aficionados hier von E-Scootern. Damit werden allerdings auch elektronische Klappräder bezeichnet. Kein Wunder, dass auch der Gesetzgeber große Schwierigkeiten hat, bei diesen Entwicklungen mitzukommen. Nachdem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) seinen Gesetzesvorschlag für die Elektroflitzer im Straßenverkehr vorgelegt hatte, warnte der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) vor einer Überlastung der Radwege: „Dann haben wir Fahrräder mit zwölf bis 17 Stundenkilometern,

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E-Tretroller mit 20 Stundenkilometern und E-Fahrräder mit 25 Stundenkilometern auf dem gleichen schmalen Weg.“ Nach einigen Nachbesserungen im Bundesrat ist mit folgender Regelung zu rechnen: Es braucht weder Führerschein noch besteht eine Helmpflicht für die E-Scooter. Dafür müssen diese wie Mofas versichert werden, das kostet etwa 40 Euro. Außerdem müssen die Fahrer mindestens 14 Jahre alt sein und die Höchstgeschwindigkeit der Elektroflitzer darf 20 km/h nicht überschreiten. Ein Experte für alles, was mit Akkukraft rollt, ist Niels Jäger. Der Geschäftsführer von Einfallsreich verkauft in der Klassikstadt Fechenheim (Seite 28) E-Mobilität vom großen Motorroller bis zum winzigen Hoverboard. Was ihn an der aktuellen Regelung stört, ist, dass die Hersteller jedes Modell einzeln vom Kraftfahrt-Bundesamt abnehmen lassen müssen. Trotzdem kann direkt losgerollert werden, denn zwei Hersteller haben es geschafft, noch vor endgültiger Verabschiedung des Gesetzes, Sondergenehmigungen vom Kraftfahrtbundesamt zu bekommen. Der Metz Moover kostet im Handel 1.998 Euro und lockt mit funktionalem Design und bis

Fotos: iStock/martin-dm, /lantapix, /Pietro_Ballardini, /skegbydave

Text: Jan Paul Stich


Einmal um die Welt scootern Text: Sina Eichhorn

Was in Frankfurt gerade eifrig diskutiert wird, haben andere bereits hinter sich. Allen voran Paris: Die Stadt zählt zu den am dichtesten besiedelten Metropolen Europas und setzt auf die kleinen Fortbewegungsmittel. Inzwischen gibt es dort mehr als zehn konkurrierende Anbieter. Mit wachsenden Verkaufszahlen ist die Zahl der Unfälle erheblich gestiegen. Nach langen Verhandlungen hat die Stadt sich mit den Anbietern auf einen Verhaltenskodex geeinigt. Es kommen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 25 km/h sowie ein Bußgeldkatalog, der Rowdys mit bis zu vierstelligen Summen abstraft.

zu 500 Watt Leistung auf dem Hinterrad. „Davon haben wir alleine in der letzten Woche zwölf Stück verkauft“, berichtet Jäger. Noch luxuriöser ist der BMW x2cCity, Neupreis 2.399 Euro. Dass die beiden einzigen Hersteller mit der raren Sondergenehmigung aus Bayern kommen, wie auch der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, hat schon ein kleines Gschmäckle. Im Straßenbild werden die kaufbaren Elektro-Scooter erst mal nur eine untergeordnete Rolle spielen. In Großstädten außerhalb Deutschlands wachsen derzeit gigantische Flotten von Miet-Scootern. Diese stehen am Straßenrand, werden mit dem Handy gegen Gebühr freigeschaltet und können dann gefahren werden. In Frankfurt haben bisher neun Anbieter angeklopft, die dieses Modell auch am Main realisieren wollen. Einige wollen nach eigenen Angaben mit 100 bis 200 Rollern anfangen, um die Anzahl langsam auf 2.000 zu steigern, andere geben an, gleich mit 2.000 bis 3.000 Rollern Frankfurt fluten zu wollen, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. „Wenn alle wirklich werden lassen, was sie ankündigen, haben wir bald fünf- bis zehntausend Roller in der Stadt stehen.“

Auch in Madrid und San Francisco haben die Mietroller für enormes Chaos gesorgt. Nachdem letztere quasi über Nacht von mehreren Start-ups überrannt wurde, die ihre Elektroflitzer nach dem Free-Floating-System anboten, sprich ohne fixe Abstellplätze, gingen schnell zahlreiche Beschwerden bei der Stadt ein. Die wahllos abgestellten Roller führten zu verstopften Gehsteigen, Treppen und Rollstuhlrampen. So reagierte die Stadt mit einem kompletten Verbot, um daraufhin einen regulierten Neustart zu wagen. Im Oktober 2018 gingen die Tret-

roller erneut an den Start, diesmal mit Betriebserlaubnis. Nun scheint es zu funktionieren, die Stadt kann erste, positive Bilanzen ziehen. Auch in Madrid sorgen inzwischen rechtliche Regulierungen für Ordnung. Ohne Startschwierigkeiten lief es dagegen in Tel Aviv. Statt Kritik ernteten die Roller dort viel Wertschätzung. Das mag zum einen an der hohen Staudichte, zum anderen aber auch am niedrigen Altersdurchschnitt von 34 Jahren liegen. Seit 2016 wurden die Gesetze für die neue Mikromobilität geöffnet, die E-Scooter sind auf den Straßen und Radwegen erlaubt und dürfen ab einem Alter von 16, Mietmodelle ab 18 Jahren gefahren werden. Ein System, das aber auch nur dann gut funktioniert, wenn sich alle an die Regeln halten – denn auch hier werden erste kritische Stimmen laut. Hauptkritik: Die Haltbarkeit der Miet-Scooter beträgt bei manchen Herstellern gerade Mal einen Monat – nachhaltige Mobilität geht anders.


KLASSIKSTADT

OLDTIMER-MEKKA Im kleinen Fechenheim ist ein Zentrum für Automobilkultur entstanden. Zum Saisonstart kamen Oldtimerfans aus aller Welt. Text: Jan Paul Stich

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Motorengeheul und Benzingeruch lagen an diesem Sonntag über Fechenheim in der Luft. Hunderte Motor-Fans pilgerten Mitte April auf das Gelände der ehemaligen Mayfarth‘schen Landmaschinenfabrik. Denn auf dem zuletzt brachliegenden Industriegelände ist ein Zentrum für Automobilkultur entstanden, dass weit über den Frankfurter Osten hinaus strahlt. Auf den umliegenden Parkplätzen versammelten sich automobile Schmuckstücke von A wie Aston-Martin bis zu Z wie dem Sowjet-Exoten Zaz. Daran Nummernschilder aus der ganzen Republik und dem umliegenden Ausland.

Fotos: scn pressebüro

Schmuckstück für Besucher ist die gläserne Boxengasse im zweiten Stock. Dort stellen Oldtimer-Sammler ihre Schmuckstücke aus. Auf den beiden Ebenen da-

runter tummelt sich alles, was Auto-Freaks das Herz höher schlagen lässt. Von den kleinen Plastikboliden beim Modellautohändler CK Modelcars bis zu imposanten Flitzern von McLaren und Lamborghini in Lebensgröße kann hier alles Mögliche besichtigt, bestaunt und bezahlt werden. Dort gibt es auch seltene Fahrzeuge ganz ohne Motor, wie die Fahrräder von Opelit. Unter diesem Markennamen entwickelt Gregor von Opel, der Urenkel des legendären Adam Opel, Fahrräder. Denn bevor in Uropas Opelwerk in Rüsselsheim Autos vom Band liefen, wurden dort Fahrräder und Nähmaschinen entwickelt. Adams fünf Söhne wurden auf Opel-Fahrrädern berühmte Rennradler. Gregor von Opel setzt auf ein breites Sortiment. Es gibt City-, Trekking-, Elektro-, Mountain- und Renn-Bikes mit dem Fami-

Oben: Britische Eleganz: Der Jaguar E-Type als Cabriolet. Darunter: Amerikanische Oppulenz: Der Ford LTD Country Squire Links: Das sowjetische Funktionärsmobil GAZ 13 „Tschaika“ - auf Deutsch bedeutet der Name Möwe. Trotzdem wiegt das zwei Meter breite Gefährt soviel wie zwei VW Golf.

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Links: Coventry klassisch: Triumph TR6 Rechts: Detroit dekadent: Chevrolet Camaro Rechts: Rüsselsheim rasant: Opel GT

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lienwappen derer von Opel. Für Eintracht-Fans gibt es sogar schwarz-weiß-rote Adler-Bikes mit den passenden Namen Lohrberg, Riederwald und Stadtwald. Tatsächlich ist Opelit nicht mal der einzige Fahrradhändler im Auto-Paradies, bei Einfallsreich gibt es Elektro-Fahrzeuge wie E-Bikes, E-Roller und E-Scooter. Ansonsten regierten in der Klassikstadt aber der altmodische Verbrennungsmotor und die Kunst, diesen besonders effizient zu bauen und dann in einer formschönen Karosserie zu verpacken. Da

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wäre zum Beispiel Alpine. Die französische Sportwagen-Marke, berühmt für die elegante A110 Berlinette, kehrt gerade mit Schützenhilfe von Renault zurück auf den Markt der Superflitzer. Auch einer der relativ seltenen Lotus-Händler ist in der Klassikstadt zu finden. Die britische Traditionsschmiede ist bekannt für schnittige Sportwagen wie die Elise und die Mutter aller offenen Roadster, den Lotus Seven. Letzterer ist allerdings schon lange außer Produktion, und wer keinen Nachbau von Caterham fahren möchte, der ist auf fachkundige Oldtimer-Händler angewiesen. Zum Glück gibt es mit Pyritz Classic in der Fechenheimer Fabrik auch einen solchen. Bei Pyritz werden große Klassiker repariert und verkauft. Wer lieber selbst restaurieren möchte, der findet in der Klassikstadt unter anderem einen Sattler und einen Felgenbauer. Die Sitzungsräume in der Klassikstadt tragen die Namen großer Rennsport-Legenden wie Jack Brabham oder Ayrton Senna.

Fotos: scn pressebüro

KLASSIKSTADT


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Autohaus Rottmair Nieder-Erlenbach, Alt-Erlenbach 105, Tel. 06101/3493050, www.autohaus-rottmair.de

HONDA

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FCA Motor Village Rhein-Main Siehe Alfa Romeo

Euler Group Ostend, Hanauer Landstraße 427, Tel. 66819990, www.hyundai-euler.de Hessengarage: Siehe Ford

ASTON MARTIN

CITROËN

AM Automobile Kronberg, Eschborner Straße 1–3, Tel. 06173/989160, www.astonmartin-kronberg.de

Niederlassung Rhein-Main Fechenheim, Hanauer Landstraße 411, Tel. 7580900, www.citroen-haendler.de Filiale: Neu-Isenburg, Schleussnerstraße 96–98

AUDI Audi Zentrum Frankfurt Ostend, Hanauer Landstraße 144, Tel. 9511440, www.audi-frankfurt.de, Filiale: Gallus, Mainzer Landstraße 410 Autoschmitt Niederrad, Schwarzwaldstraße 92-96, Tel. 6780000, www.autoschmitt.com, Filiale: Idstein, Am Wörtzgarten 20

BENTLEY Bach Premium Cars Bad Homburg, Urseler Straße 38, Tel. 06172/4997100, www.frankfurt.bentleymotors.com

BMW Group Niederlassung Frankfurt Ostend, Hanauer Landstraße 255, Tel. 40360, www.bmw-frankfurt.de, Filialen: Rüsselsheim, Stahlstraße 13–15; Darmstadt, Marburger Straße 22; Offenbach, Spessartring 9; Dreieich, Gustav-Otto-Straße 1 Autohaus Euler Eckenheim, Karl-von-Drais-Straße 6–9, Tel. 548200, www.euler-group.de, Filialen: Höchst, Königsteiner Straße 74; Hofheim, Nordring 15–21; Nordweststadt, Oberschelder Weg 19

CHEVROLET AVG Joseph Brass Ostend, Hanauer Landstraße 263–265, Tel. 4050050, www.opel-brass-frankfurt.de

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INFINITI Infiniti Center Frankfurt Ostend, Hanauer Landstraße 196, Tel. 400340330, www.infiniti-frankfurt.de

JAGUAR DACIA Niederlassung Frankfurt Ostend, Hanauer Landstraße 344–346, Tel. 4010020, www.dacia-frankfurt.de

DAIHATSU Autohaus Rottmair Siehe Chevrolet B + O Automobil Oberursel, Zeilweg 2 Tel. 06171/4088, www.b-o-automobile.de

FERRARI BMW

Honda Center Frankfurt Ostend, Hanauer Landstraße 222–224, Tel. 678670, www.honda-frankfurt.de

Autohaus Ulrich Frankfurt Gallus, Schmidtstraße 47, Tel. 3003480, www.ulrich-frankfurt.de

FIAT FCA Motor Village Rhein-Main Griesheim, Mainzer Landstraße 581, Tel. 2475720996, www.motorvillage-rhein-main.de

Avalon Premium Cars Kronberg, Eschborner Straße 1–3, Tel. 06173/999680, www.avalon-kronberg.de Glinicke British Cars Ostend, Hanauer Landstraße 295, Tel. 949434550, www.britishcars-frankfurt.de

JEEP FCA Motor Village Rhein-Main Siehe Alfa Romeo

KIA AUDA Brass Frankfurt Gallus, Mainzer Landstraße 164, Tel. 2601010, www.brass-gruppe.de Filiale: Offenbach, Mühlheimer Straße 311

LAMBORGHINI Bach Premium Cars Siehe Bentley

LANCIA FCA Motor Village Rhein-Main Siehe Alfa Romeo

FORD

LAND ROVER

Hessengarage Riederwald, Am Riederbruch 8, Tel. 4209870, www.hessengarage-riederwald.de Filialen: Gallus, Camberger Straße 21; Dreieich, Frankfurter Straße 150

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LEXUS Lexus Forum Frankfurt Ostend, Hanauer Landstraße 431, Tel. 30038880, www.lexusforum-frankfurt.de


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Maserati Tridente Frankfurt City, Schillerstraße 27, Tel. 6681190, www.maserati-tridente-frankfurt.de Autohaus Ulrich Gallus, Schmidtstraße 51, Tel. 300348101, www.maserati-ulrich.de

Porsche Zentrum Frankfurt Ostend, Hanauer Landstraße 220 A, Tel. 4058810, www.porsche-frankfurt.de

Volkswagen Automobile Frankfurt Gallus, Mainzer Landstraße 406, Tel. 8700162000, www.volkswagenfrankfurt.de Filialen: Eckenheim, Hügelstraße 21; Sachsenhausen, Strahlenberger Weg 30; Hanau, Donaustraße 32; Neu-Isenburg, Offenbacher Straße 138 Autoschmitt Niederrad, Schwarzwaldstraße 92-96, Tel. 678000911, www.autoschmitt.com Filiale: Idstein, Black-und-Decker-Straße 5–7

RENAULT Renault Retail Group Siehe Dacia

MAZDA Hessengarage: Siehe Ford

MERCEDES-BENZ Niederlassung Frankfurt/Offenbach Oberrad, Kaiserleipromenade 10, Tel. 850100, www.mercedes-benz-frankfurt.de, Filialen: Praunheim, Heerstraße 66; Kalbach-Riedberg, Heinrich-Lanz-Allee 33; Niederrad, Hahnstraße 45

SAAB Ratzmann Automobile UG Fechenheim, Carl-Benz-Straße 27, Tel. 9419520, www.ratzmann-automobile.de

VOLVO SEAT Autohaus Brass Frankfurt Fechenheim, Carl-Benz-Straße 27-29, Tel. 408028500, www.frankfurt-seat.de

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MINI Frankfurt Ostend, Hanauer Landstraße 182, Tel. 4036182, www.frankfurt.mini.de MINI Euler Group Eckenheim, Karl-von-Drais-Straße 6, Tel. 5484043215, www.euler-mini.de

Škoda Automobile Frankfurt Gallus, Mainzer Landstraße 404, Tel. 8700162333, www.skoda-frankfurt.de Filiale: Eckenheim, Hügelstraße 21

MITSUBISHI EF M Automobile Gallus, Camberger Straße 21, Tel. 45092550, www.frankfurt.efm-automobile.de Heinrich Göbel Sachsenhausen-Nord, Darmstädter Landstraße 98, Tel. 788088090, www.goebel-autohaus.de

SMART Niederlassung Frankfurt/Offenbach Frankfurt, Kaiserleipromenade 10, Tel. 850100, www.smart-frankfurt.de Filiale: Praunheim, Heerstraße 66

SUBARU Rainer Häusler Ostend, Mayfarthstraße 15, Tel. 40508620, www.subaru-frankfurt.de

SUZUKI NISSAN B + O Automobil Siehe Daihatsu Autohaus am Westbahnhof Bockenheim, Kurfürstenstraße 60, Tel. 9706313, www.autohaus-westbahnhof.de

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Autohaus Nix Ostend, Hanauer Landstraße 429–431, Tel. 4167440, www.auto-nix.de Filialen: Eschborn, Elly-Beinhorn-Straße 1; Offenbach, Spessartring 11–13

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IMPRESSUM FRANKFURTER AUTOSOMMER 2019 Herausgeber: Dr. Jan-Peter Eichhorn, Gerhard Krauß Redaktion: Jan Paul Stich Art-Direktion: Jörg Niehage Grafik: Griseldis Schreck Chefin vom Dienst: Sabine Charlotte Naujoks-Petri (SCN Pressebüro Ffm.) Bildredaktion: Sinem Koyuncu Korrektorat: Günter Neeßen Verlag und Redaktion: Presse Verlagsgesellschaft für Zeitschriften und Neue Medien mbH Geschäftsführung: Stefan Wolff, Alleingesellschafter: MMG – Medien & Marketing Gruppe GmbH, Ludwigstraße 33–37, 60327 Frankfurt am Main, Tel. 97460-0, (zugleich auch ladungsfähige Anschrift für die im Impressum genannten Verantwortlichen und Vertretungsberechtigten Marketing/Vertrieb: Michelle Weise (Leitung), Tel. 97460-332, Patrick Stürtz, Tel. 97460-340 Anzeigen: Dirk Ullmann, Tel. 97460-364 Herstellung: Monika Kiss, Emir Vučić Produktion: k/c/e marketing3, Jonas Lohse Druck: Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH, Kurhessenstraße 4-6, 64546 MörfeldenWalldorf Gerichtsstand: Frankfurt am Main, Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. © 2019 Presse Verlagsgesellschaft für Zeitschriften und Neue Medien mbH. Es gilt der Anzeigentarif Nr. 30 vom 1.1.2019 Dieses Magazin liegt dem JOURNAL FRANKFURT Nr. 7/2018 und FRANKFURT GEHT AUS ! 2020 (Teilauflage) bei. Alle Automobilabbildungen wurden uns von den entsprechenden Herstellern zur Verfügung gestellt. Die technischen Angaben basieren auf den online veröffentlichten Herstellerinformationen. Bei verschiedenen Motorisierungen wurde für leichte Vergleichbarkeit jeweils, falls nicht anders angegeben, die günstigste Basisausstattung gewählt. Für den Fall eventueller Tippfehler wird für die Zahlenwerte wie Preise und Leistung keine Gewähr gegeben. Der Spritverbrauch entspricht 100 Kilometern kombiniert nach Herstellerangaben. www.journal-frankfurt.de

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FÜHRERSCHEIN

LAPPENTAUSCH Bald müssen 43 Millionen Deutsche den Führerschein abgeben, aber keine Sorge − sie kriegen dafür ein neues Exemplar zurück! Denn bis 2033 sollen all diese Führerscheine umgetauscht werden. Los geht es in knapp drei Jahren. Text: Stephanie Kreuzer

Viel Aufwand also für Führerscheinbesitzer wie Behörden, daher wurde ein Stufenmodell beschlossen, das sich an Geburts- und Ausstellungsjahren orientiert. So wird der Umtausch von Führerscheinen aus – grauem oder rosafarbenem – Papier nach Geburtsdatum geregelt:

Jahrgang

Umtausch bis zum

vor 1953 1953–1958 1959–1964 1965–1970 ab 1971

19.1.2033 19.1.2022 19.1.2023 19.1.2024 19.1.2025

Der Umtausch von Führerscheinen, die ab 1999 im Scheckkartenformat ausgestellt wurden, wird hingegen nach Ausstellungsjahren geregelt: Jahrgang

Umtausch bis zum

1999–2001 2002–2004 2005–2007 2008 2009 2010 2011 2012–18.1.2013

19.1.2026 19.1.2027 19.1.2028 19.1.2029 19.1.2030 19.1.2031 19.1.2032 19.1.2033

Die ersten Führerscheine müssen also bereits bis zum 19. Januar 2022 umgetauscht werden; dies betrifft die Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958. Dafür muss man bei der jeweiligen Behörde den aktuellen Führerschein, Personalausweis und ein biometrisches Passfoto vorlegen und rund 25 Euro zahlen, eine Prüfung ist nicht notwendig. Wer dann allerdings nicht umtauscht, kann bußgeldpflichtig verwarnt werden und bei der Einreise in andere Länder erhebliche Probleme bekommen. Bei Lkw- und Busfahrern wird ein unterlassener Umtausch gar als Straftat gewertet. Künftig sind Führerscheine – inklusive denen, die ab dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden – sowieso nur noch 15 Jahre lang gültig; danach werden für ein neues Exemplar wieder ein neues Passbild und eine Bearbeitungsgebühr fällig.

Foto: ACE, shutterstock/yamel photography

Absoluter Höhepunkt jeder Party oder jedes Klassentreffens: wenn die alten Führerscheinfotos verglichen werden. Denn das Schöne an den alten Lappen, ob grau oder rosa, war ja, dass sie einem quasi lebenslang treu blieben und teils gruslige Frisuren- und Brillensünden aus den Teenager-Jahren offenbarten. Manch einer, der schon einen der kleinformatigen Kartenführerscheine aus dem Portemonnaie ziehen konnte, war da fein raus. Doch bald ist es mit diesem lustigen Erkennungsspiel sowieso vorbei, denn kürzlich wurde beschlossen, dass bis zum Jahr 2033 nach und nach insgesamt 43 Millionen Führerscheine in Deutschland umgetauscht werden müssen. Davon betroffen sind dann nicht nur die Papierversionen, sondern auch viele der noch relativ neuen Karten. Hintergrund: eine EU-Richtlinie, die Führerscheine europaweit einheitlich und fälschungssicher machen will. Auch sollen künftig alle Führerscheine in einer Datenbank erfasst werden, um Missbrauch zu verhindern.


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