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Einkaufsrategeber: Bio-Diversität

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KLIMASCHUTZ BEGINNT AM TELLER So einfach kann Klimaschutz mit Bio sein.

Mit Ernährungstipps von Ja!Natürlich. Gibt’s bei:


BIO IST IMMER BESSER

BIO IST MEHR ALS KLIMASCHUTZ

Die Achtsamkeit bei der Wahl unserer Lebensmittel kommt längst nicht mehr nur aus der Verantwortung gegenüber der eigenen Gesundheit. Sie schließt auch die Verantwortung für unseren Planeten mit ein. Weil wir zum Glück schon so viele Jahre Bio immer weiter treiben, verfügen wir heute über höchstes Wissen, wie wir mit Bio-Landwirtschaft uns allen und unserem Klima Gutes tun. Das möchten wir mit euch teilen.

Gesunde Böden sind nicht nur einer der wichtigsten Treibhausgasspeicher überhaupt, sondern auch die Grundlage all unserer Lebensmittel. Bio kümmert sich deshalb mit besonderem Bedacht um fruchtbare, humusreiche Böden. „Wir wissen heute, dass gesunde Pflanzen und ein reges Bodenleben den Bio-Bauern und Biobäuerinnen langfristig Ertrag sichern. Die Ertragssteigerung konventioneller Landwirtschaft durch synthetische Dünger, die mit fossiler Energie hergestellt werden, kommt für Bio nicht in Frage.“ ssen Bio -Wi Rund 20-30 % der Andreas Steidl, Co2-Emissionen in Geschäftsführer von Ja! Natürlich.

Die aktuelle, von Ja! Natürlich und Greenpeace in Auftrag gegebene Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau zum Thema Klimaschutz und Ernährung, belegt: „Jede:r kann das Klima schützen, mit dem, was auf den Teller kommt. Wir müssen einfach achtsamer mit Lebensmitteln umgehen und mehr und mehr zu Bio-Lebensmitteln greifen. Mehr Bio ist immer auch mehr Klimaschutz!“

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Klaudia Atzmüller, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich.

Mit dem Kauf von BioLebensmitteln kannst du bis zu 20 % der persönlichen Treibhausgas-Emissionen einsparen!*

Österreich sind auf den Ernährungssektor zurückzuführen.*

Der Warencheck belegt: Bio-Produkte weisen eine bessere Klimabilanz auf als konventionelle Produkte, selbst wenn diese aus regionaler Produktion stammen. Bio-Produkte schneiden durchschnittlich 25 % besser ab als konventionelle.*

Andreas Steidl und Klaudia Atzmüller

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* lt. Studie Ja! Natürlich, Greenpeace und FiBL

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EIN GESUNDER BODEN IST EIN GUTER GRUND

DIE HELDEN DES BODENS

Es ist ja logisch: Was wir ernten, ist nur so gut wie der Boden, auf dem es wächst. Die wertvollen Inhaltsstoffe unserer Lebensmittel können nur aus einem gesunden Boden kommen. Und wo mehr Nährstoffe drin sind, ist auch mehr Geschmack drin. Bio heißt deshalb Gründüngung statt Kunstdünger: weil wir wissen, dass das viel mehr macht, als nur den Ertrag steigern.

Ein gesunder Boden ist ein ganzes Ökosystem mit hoher Biodiversität. Viele kleine Helferlein leisten hier Großes: Regenwürmer lockern den Boden auf, verarbeiten Pflanzenreste zu Humus und in ihren Gängen kann sich Regenwasser gleichmäßig verteilen und gespeichert werden. Wenn auf einem Feld zwischendurch Leguminosen wie Klee oder Luzerne angebaut werden, reichern Knöllchenbakterien das Erdreich mit Stickstoff an: einer der wichtigsten Nährstoffe, die in den folgenden Jahren für guten Ertrag sorgen.

Bio -Wissen GRÜNDÜNGUNG HAT VIELE VORTEILE:

- schützt abgeerntete Felder vor der Sonne - liefert neue Nährstoffe - lockert den Boden auf - bindet mehr CO2 - ist Nahrung vieler Bodenlebewesen

s Bio -Wis en LEBE WIE EIN BODENHELD:

- Greif zu Bio-Produkten: Dir selbst, dem Boden und dem Klima zuliebe - auch im Garten kannst Du auf die richtige Fruchtfolge achten - verzichte beim Garteln auf Kunstdünger und Pestizide

#biogar teln en zu unser Hier geht’s s Gar tel-T ipp

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FRUCHTFOLGE HÖRT AUF DEN BODEN

PLAN BIO: ISS SAISONAL

Heute wissen wir, dass jedes Gewächs, egal, ob Mais, Zwiebel oder Sonnenblume, dem Boden einen anderen Nährstoff entzieht. Nachhaltige Bauern und Bäuerinnen bauen deshalb auf einem Feld jedes Jahr etwas anderes an. Und lassen ein Feld auch mal ein Jahr brach liegen.

Mit Bio "isst" man immer auf der Seite des Klimas. Am vernünftigsten ist es natürlich, auch bei Bio-Produkten bewusst auf Regionalität und Saisonalität zu achten.

Durch diese abwechselnde Fruchtfolge wird der Boden nicht einseitig ausgelaugt und kann sich regenerieren. Das beugt übrigens auch Schädlingen und Krankheiten vor.

JEDE SAISON HAT IHRE LIEBLINGE. Frühling: Spargel, Rhabarber, Marillen Sommer: Heidelbeeren, Erdbeeren, Zucchini Herbst: Äpfel, Kürbisse, Birnen, Zwetschken, Erdäpfel Winter: Wurzelgemüse, Rote Rüben, Topinambur, Karotten

Bio -Wissen Nach der Ernte geben wir unserem Boden etwas zurück.

Willst du dennoch zum Beispiel Tomaten auch im Winter genießen, achte darauf, dass sie aus ökologisch sinnvollem Anbau stammen. Zum Beispiel aus Gewächshäusern, die thermisch gewärmt werden.

ade Was hat ger Saison? er Hier is t uns der Saisonkalen

Z. B. mit Erbsen oder Luzernen nur zur Düngung.

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B I O D I V E R S I TÄT B R I N G T V I E L FA LT I N S L E B E N

KLIMAFEIND M Ü L LTO N N E

Mit natürlichem Pflanzenschutz und Nützlingen gegen unliebsamen Befall fördern unsere Bio-Bauern und Bio-Bäuerinnen die Artenvielfalt über und unter der Erde. Vor allem die der mikroskopisch kleinen Mikroorganismen, die sich nur im gesunden Bio-Boden wohlfühlen. Sie helfen CO2 zu binden, damit es nicht als Treibhausgas in die Atmosphäre entweichen kann. Alles Große beginnt eben im Kleinen.

Essen gehört auf den Teller und nicht in die Tonne. Jeder Handgriff des Bauern und der Bäuerin, jeder mit dem Traktor auf dem Feld zurückgelegte Meter war einer zu viel, wenn ein Lebensmittel weggeworfen wird. Über 60 % der vermeidbaren Lebensmittelabfälle fallen in privaten Haushalten an. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum. Viele Produkte sind auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch gut. Setz Deine Sinne ein und mach vor dem Verzehr einen Geruchstest.

WIE DU DIE ARTENVIELFALT SCHÜTZEN KANNST: - Lebensraum für Insekten, Vögel und Co. im Garten und am Balkon schaffen - mit unseren heimischen Raritäten kochen - Nützlinge statt Gift im Garten - erst Rasen mähen, wenn diverse Blumen ihre Samen ausgestreut haben - regionale und saisonale Bio-Produkte konsumieren

Unter dem Motto „Nichts verschwenden, weiterverwenden“ wird aus altbackenem Brot eine knusprige Suppeneinlage in Form von Croû­tons, Fortgeschrittene zaubern flaumige Brotknödel. Zur weiteren Inspiration hat Ja! Natürlich über 100 kreative, genussvolle Restl-Rezepte parat (siehe QR-Code) – einzelne Zutaten lassen sich problemlos durch andere ersetzen – um kulinarisch wahre Restl-Kreationen zu schaffen.

Bio -Wissen * lt. Studie Ja! Natürlich, Greenpeace und FiBL **CO₂-eq: CO₂-​ Äquivalente (CO₂-eq) sind eine Maßeinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung der unterschiedlichen Treibhausgase.

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Auch Insekten haben ihre Lieblingspflanzen – und umgekehrt: Manche Pflanzen können nur von einer Insektenart bestäubt werden. Pestizide sind für beide Gift.

sse * Bio -Wi n Bereits eine 10-%Reduktion der Lebensmittelabfälle führt zu einer Einsparung von 130.000 t CO2-eq** pro Jahr.

ren Hier geht's zu unse ssvollen mehr al s 100 genu Res tl-Rezepten

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GUT GEPLANT IST HALB GEWONNEN

LEBENSMITTEL R I C H T I G L AG E R N

Mit einem gut geplanten Wocheneinkauf lassen sich vermeidbare Lebensmittelabfälle reduzieren sowie Transportwege minimieren.

Wer gleich für die ganze Woche einkauft, will natürlich auch nach ein paar Tagen noch einen knackigen Salat: Jetzt kommt es auf die richtige Lagerung an, sie verlängert die Haltbarkeit der Produkte. Wer weiß, wie man gut einlagert, genießt länger und muss gleichzeitig viel weniger wegwerfen. Eine Vorratsliste hilft, den Überblick zu bewahren.

Der Wochenplan ist die Antwort auf die ewige Frage: Was soll ich heute kochen? Einfach mal zusammensetzen und überlegen, wie die nächsten Tage kulinarisch ausschauen sollen – und dann mit einer Liste alles auf einmal einkaufen. Spart Zeit, Geld, Nerven und CO2 ! Weitere Ideen zum Wochenplan unter janatuerlich.at/rezepte/#wochenplan

lan Wochen p TIPPS:

n überlege Rezepte t einka ufen und geziel n ens eine n pla nen 2. m indest en Tag ei fleischlos ka uf ochene in fen 3. einen Wn statt täglich einkau mache l te et ufsz 4. m it Einufka gehen einka en

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Tipps zur richtigen Lagerung: janatuerlich.at/magazin/so-lagerst-du-deine-lebensmittel-richtig/ TIPPS für eine bessere Lagerung:

durch länger haltbar machen Fermentation r legen 2. Wu rzelgemüse in Wasse ein in . etc üse 3. Konservengem umfüllen anderes Gefäß mittel bea chten, 4. je nach Lebensng beste ist welche Lageru die

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KLIMASCHUTZ: WISSEN, WIE DU BEITRAGEN KANNST BEVORZUGE SAISONALE UND REGIONALE BIO -PRODUKTE INTEGRIERE 1 ODER 2 FLEISCHLOSE TAGE IN DEINEN WOCHENPLAN WÄHLE HOCHWERTIGES BIO -FLEISCH LAGERE LEBENSMITTEL RICHTIG WAS ABGELAUFEN IST, IST OFT NOCH LANGE GENIESSBAR GENIESSE PALMÖLFREI ACHTE AUF NACHHALTIGE VERPACKUNGEN UND GREIF ZU MEHRWEG ERLEDIGE DEINEN EINKAUF ÖFTERS AUCH ZU FUSS, MIT DEM RAD ODER DEN ÖFFIS Herausgeber: Ja! Natürlich Naturprodukte GmbH Postfach 2000, 2355 Wiener Neudorf Hersteller: Print Alliance HAV Produktions GmbH Druckhausstraße 1, 2540 Bad Vöslau

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