













GESCHOSSEN
Drückjagd auf Sauen
GETROFFEN
Immer eine Rüssellänge voraus

GEKOCHT
Das SodiaWeihnachtsmenü










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Drückjagd auf Sauen
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So geht’s: Postkarten raustrennen, mit lieben Worten beschreiben und per Post verschicken oder gleich an den Weihnachtsbaum hängen. Der/Die Auserwählte bekommt ein Jahr Jagern von uns zugesandt. Das Abo endet automatisch nach einem Jahr und ist völlig kostenlos für dich und deine Beschenkten!





Alles im Jahr hat seine Zeit und der Winter ist eine ganz besondere. Obwohl wir uns es jedes Jahr vornehmen, einen besinnlichen Advent zu verbringen, rennt im Dezember die Zeit. Es ist noch so viel zu erledigen, Jagdeinladungen und Weihnachtsfeiern stehen an und, ach ja, einen Christbaum brauchen wir ja auch noch! Erst langsam stellt sich die Stille ein und die Welt beginnt sich etwas langsamer zu drehen. Endlich Zeit für dich!
Damit unter dem Christbaum nicht nur Socken und Krawatten landen, haben wir euch jagdliche Geschenkideen zusammengestellt und auch über das passende Outfit für die Christtage hat sich unsere Stylistin Gedanken gemacht. Natürlich gibt es bei uns auch das passende Rezept für den jagdlichen Christschmaus – Ihr seht, wir greifen euch unter die Arme wo wir können.
Der Winter ist auch Zeit zum Jagern. Die Drückjagd ist eine der Königsdisziplinen der Jagd. Besonders zur Populationskontrolle von Schwarzwild wird sie gerne betrieben. Auf der Drückjagd muss es häufig schnell gehen –schnell ansprechen, schnell schießen. Im Sinne der Nachhaltigkeit, der Weidgerechtigkeit und nicht zuletzt der Sicherheit ist hier viel Übung von Nöten. Wie uns eine gute Ausrüstung bei
der Drückjagd unterstützen kann und wie man sich bei seiner ersten Drückjagd verhalten soll, haben wir uns für euch angesehen.
Für unser Wild bedeutet der Winter Notzeit. Jedes Jahr aufs Neue bemühen sich die Jäger darum, dass es gut den Winter übersteht. Dazu gehört seit eh und je es an notwendigen Stellen zu füttern. Was eine immer stärker werdende Herausforderung darstellt, ist es, unser geliebtes Wild vor dem steigenden Freizeitdruck, vor allem in den Bergrevieren, wo es die Ruhe besonders bräuchte, zu schützen. Darüber haben wir interessante Gespräche geführt und geben die Hoffnung nicht auf, dass auch unser Wild im Winter eine gute Zeit hat.
Der passionierte Fuchsjäger übt sich in Geduld. Um die vielen Stunden in der Winterkanzel so angenehm wie möglich zu gestalten, haben wir euch die besten Hilfsmittel für den Ansitz im Winter zusammengetragen und uns auch ein paar Gedanken über die Verwendung des wunderschönen Winterbalgs gemacht.
Wir wünschen dir Zeit für gutes Essen, Zeit für dich und natürlich Zeit fürs Jagern.

Genießt die Zeit, bis wir uns wiedersehen! Waidmannsheil




Bis auf die Knochen –Schwarzwild zerteilen
Aussperren





Kleidung für den Winteransitz
14
Frag Reini
Die perfekte Ausrüstung für die Drückjagd auf Sauen
Zeit zum Lesen: Sauen | Grobe Keiler, raue Bachen
Erste Hilfe bei Unfällen während der Jagd II
Fuchsbandwurm – die wichtigsten Präventionsmaßnahmen

















Ein Fuchs sah einen Eber seine Hauer an einem Eichstamme wetzen und fragte ihn, was er da mache, da er doch keine Not, keinen Feind vor sich sehe?

„Wohl wahr“, antwortete der Eber, „aber gerade deswegen rüste ich mich zum Streit; denn wenn der Feind da ist, dann ist es Zeit zum Kampf, nicht mehr Zeit






– Höhepunkt der Jagdsaison
Im Jagdkalender stellt die Drückjagd zweifelsfrei eines der großen Ereignisse des Jahres dar. Die Drückjagd ist ein Parkett, auf dem man alle Elemente des weidmännischen Handwerks beherrschen muss, um zu glänzen und Strecke zu machen. Will man bei einer Drückjagd erfolgreich sein, reicht es nicht, „nur“ ein versierter Schütze zu sein.





Wachsam verweilt man auf seinem Stand, um dann genau im richtigen Moment blitzschnell zu reagieren und den perfekten Schuss anzutragen. Gleichzeitig kommt aber auch die Geselligkeit – der Gegenpol quasi zum stillen Warten auf den Anblick – nicht zu kurz. Sie findet ihren Gipfel in einem abschließenden Schüsseltreiben. Um am Ende des Tages als angesehener Jagdkönig nach-
hause gehen zu können, muss man nicht nur ein geübter Schütze sein, der einen exzellenten Umgang mit seiner Waffe pflegt, sondern genauso mit den ungeschriebenen Regeln und Gepflogenheiten einer Drückjagd vertraut sein. Ist man bereits ein erfahrener Jäger und regelmäßiger Gast bei Drückjagden, ist einem das womöglich bereits in Fleisch und Blut übergegangen. Als Jungjäger hingegen betritt man oftmals Neuland.



Was gilt es also zu beachten? Ist es schlimm, keine Strecke gemacht zu haben? Wie trage ich den perfekten Schuss an?
All das sind Fragen, die einem vor seiner ersten Drückjagd durch den Kopf gehen können. Die gute Nachricht ist: Die erfolgreiche Teilnahme an einer Drückjagd muss kein Buch mit sieben Siegeln sein.
Ein erfolgreicher Tag im Revier setzt sich aus vier Elementen zusammen, die es zu beachten gilt: das Verhalten vor, während und nach der Jagd; die richtige Ausrüstung; das jagdliche Fachwissen und das Schießen. Bei Letzterem ist das praktische Üben unersetzlich. Sei es am Schießstand, im Schießkino, beim Begleiten eines befreundeten Jägers auf der Pirsch oder im Austausch mit Kollegen – nichts kann diese Praxiserfahrungen ersetzen. Nichtsdestoweniger sollte auch eine theoretische Auseinandersetzung mit den Anforderungen einer Drückjagd nicht zu kurz kommen. Ganz besonders dann, wenn gerade erst eine Einladung zu einer solchen ins Haus geflattert ist. Für Jungjäger mag dieser kleine Leitfaden ein nützlicher Einstieg in die Thematik sein, vielleicht kann aber auch der eine oder andere „alte Hase“ sich dadurch wieder etwas in Erinnerung rufen.

Erfolg ist kein Zufall!
Wenn sich der Sommer zu Ende neigt, beginnen seitens der Veranstalter bereits die ersten Vorbereitungen für die Drückjagd. Einladungen werden ausgesendet; Treiber und Hundeführer müssen organisiert werden und im Revier warten eventuell Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten, um die Drückjagdböcke wieder auf Vordermann zu bringen. Alles intensive und zeitaufwändige Arbeiten, die da im Vorfeld erledigt werden müssen, um einen reibungslosen Jagdtag zu ermöglichen.
CHRISTOPH TAVERNARO
Das Gebot der Stunde für den Jagdgast sollte daher Verbindlichkeit lauten: also zeitnah zu- bzw. absagen und auch bald genug Bescheid geben, wenn man etwa am Schüsseltreiben nicht teilnehmen kann. Das sorgt beim Gastgeber für zusätzliche Planungssicherheit. Am Jagdtag selbst sollte man gut vorbereitet erscheinen. Das umfasst sowohl die zeitige Anreise als auch, dass man seinen Jagdschein und seine Ausrüstung stets griffbereit hat, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden.
Nicht jede Drückjagd ist gleich. Es ist also essenziell, der Ansprache des Jagdleiters zuzuhören, bevor man vom Ansteller zu seinem Stand ge-


bracht wird. Gibt es geografische Besonderheiten? Von wann bis wann wird gejagt? Was ist freigegeben? Gibt es weitere Fragen, sollte man sie gleich stellen, denn später im Wald herrscht absolute Ruhe, um das Wild nicht schon vor der eigentlichen Jagd zu beunruhigen.
Hat man den Stand erreicht, kann man sich vor dem Beziehen einen ersten Eindruck von der Umgebung verschaffen und flüsternd letzte Fragen stellen, etwa ob es gesperrte Schussbereiche gibt oder wo sich der nächste Stand befindet. Wichtig ist auch zu prüfen, aus welcher Richtung der Wind kommt, denn Wild wechselt in der Regel gegen den Wind an. Nun kann der Stand möglichst lautlos erklommen werden. Ein Kardinalfehler zu diesem Zeitpunkt der Jagd wäre es, sich zu früh zu häuslich einzurichten. Gerade die erste halbe Stunde der Drückjagd ist von besonderer Bedeutung, will man einen erfolgreichen Tag verleben. Mit der Waffe im lockeren Voranschlag sollte man nun konzentriert die Umgebung und das Geschehen beobachten. Daneben spielt auch die richtig Sitz- bzw. Stehposition eine zentrale Rolle. Oftmals hat man das Wild für nur fünf Sekunden

im Anblick und muss, um einen exakten Schuss anzutragen, schnell und präzise reagieren. Hier gilt es eine Technik zu entwickeln, die es erlaubt, die Waffe so zügig wie möglich in den Anschlag zu bringen. In der Regel kann man stehend am flexibelsten auf anwechselndes Wild reagieren, daneben ist der Aktionsradius bedeutend größer, als wenn man auf dem Stand sitzt. Hier gilt: Übung macht den Meister.
Hilfreich ist es auch im Kopf mögliche Szenarien, die im Lauf des Tages eintreten könnten, durchzugehen. Das umfasst etwa eine Zonierung des Umfeldes in Ansprech-, Schuss- und Sicherheitszone und dem Ausschauhalten nach einem geeigneten Kugelfang. Nur natürlich gewachsene Böden kommen dafür in Frage. Ein Entfernungsmesser leistet hierbei hervorragende Dienste. Ebenso sollte man sich Zwangswechsel oder ausgetretene Wechsel gut einprägen. Die Chance, dass hier mehrfach Wild anwechselt, ist ungemein höher. Verendet ein Stück auf einem Wechsel, kann sich das im weiteren Verlauf auf später anwechselndes Wild auswirken. Entweder es verhofft dadurch länger oder es ergreift noch panischer die Flucht.

Hat man sich auf dem Stand eingerichtet, kommt hoffentlich bald die erste Schusssituation. Dabei ist jeder Fall anders gelagert. Einmal kommt das Wild hochflüchtig vor den Hunden, ein anderes Mal wechselt es fast vertraut heran. Steht man mit geschärften Sinnen am Stand, gibt es einige „Vorwarnzeichen“, die man vor allem akustisch wahrnehmen kann. Dazu gehören etwa die Rufe der Treiber und das Gebell der Hunde, aber auch raschelndes Laub und brechende Äste können ebenfalls Zeichen sein, dass man gleich Anblick haben wird.
Auch die Reaktion des Jägers ist nicht immer dieselbe. So kann man etwa nach dem Mittagessen einen gewissen Konzentrationsabfall feststellen, aber auch Regen und raues Wetter vermindern die Leistungsfähigkeit und können zu einer verzögerten Schussabgabe führen.
Im Hinterkopf sollte man stets die jeweilige Freigabe des Tages behalten, denn nicht immer kann man etwa die Altersklasse des Wildes zweifelsfrei erkennen, wenn das Wild nur kurz in den Anblick kommt. Hier gilt unbedingt der Grundsatz: „Was du nicht kennst, das schieß’ nicht tot.“ Nicht nur, ob man Anblick haben wird und wenn ja, in welchem Ausmaß, macht die Drückjagd so reizvoll, sondern vielmehr, dass der Schuss bei einer Bewegungsjagd hohes jagdliches Geschick vom Schützen erfordert. Mit schwingendem Lauf einen präzisen Schuss anzutragen ist ungemein schwieriger als mit aufgelegter Waffe bei der Ansitzjagd.
immer exakt im 90° Winkel anwechselt. Je stärker der Winkel zwischen Schussbahn und Wild, umso kleiner wird die Fläche, die einen tödlichen Schuss ermöglicht. Der Schuss auf halbspitz oder gar spitz stehendes Wild ist deshalb unbedingt zu unterlassen. Neben der geringen Trefferfläche verletzen solche Schüsse unweigerlich den Pansen bzw. Weidsack und die Keulen, wodurch die Stücke entwertet werden. Absolutes Tabu sind „Kunstschüsse“ jedweder Art, wie etwa der berühmte Schuss „hinter den Teller“ oder auf das Haupt des Wildes.
Die Geschwindigkeit, in der das Wild anwechselt, variiert und ist neben dem richtigen Vorhaltemaß der zweite wichtige Faktor, der zum Erfolg bei der Drückjagd beiträgt. Schwarzwild trollt etwa mit 20 km/h, kann aber, wenn es von Hunden gehetzt wird, bis zu 50 km/h erreichen. Wie weiter oben erwähnt, ist es deshalb essenziell, sich mit der Umgebung vertraut zu machen, um Entfernungen zügig einschätzen zu können. Hier kann es helfen, wenn man am Beginn der Jagd die Umgebung ausmisst und sich die Entfernung zu markanten Punkten einprägt. Ebenso wichtig ist es, sich mit den Eigenschaften der Munition vertraut zu machen.


Um das Wild weidgerecht zu erlegen, sollte ein Schuss immer auf das „Blatt“ abgegeben werden. Im Idealfall sitzt der Schuss dann etwa eine Handbreite hinter dem Schulterblatt, allerdings muss man sich darauf einstellen, dass das Wild nicht

Nach konzentrierten Stunden auf dem Stand, in denen man im besten Fall guten Anblick hatte und auch Strecke machen konnte, endet das Treiben zu der vom Jagdleiter angegebenen Uhrzeit, manchmal wird der Trieb auch von den Treibern abgeblasen. Bevor man nun den Stand verlässt und es zurück zum Streckenplatz geht, müssen noch einige wichtige Formalia erfüllt werden. Unbedingt muss darauf geachtet werden, dass das Standprotokoll sauber und gewissenhaft ausgefüllt ist. Auf welches Stück Wild wurde wann und wo geschossen? Am leichtesten behält man hier den Überblick, wenn man sich die Anzahl der Patronen, mit denen man den Stand bezieht, im Vorhinein notiert. Wichtig ist es außerdem, vermeintliche Anschüsse festzuhalten und diese so gut wie möglich zu dokumentieren. Ein Foto mit dem Handy kann hier gute Dienste erweisen, da es die genaue Uhrzeit mitspeichert. Je genauer die Angaben, desto schneller kann die Nachsuche von


Statten gehen. Immer wieder versuchen Jäger, Anschüsse zu unterschlagen. Wie im übrigen Leben gilt aber auch bei der Jagd das Sprichwort „Ehrlich währt am längsten“, denn nicht gemeldete Abschüsse kommen in der Regel immer ans Licht. In dieser letzten Phase des Treibens ist von allen Teilnehmern noch einmal Konzentration gefordert. Bis das Wild geborgen und verladen ist, sollte man sich noch nicht in Erlebnisschilderungen verlieren – diese sind dem Streckenplatz vorbehalten. Wildbret ist ein hochwertiges Lebensmittel und sollte deshalb auch unbedingt so behandelt werden. Das heißt, je schneller das Wild in die gekühlte Wildkammer kommt, desto besser. Jede helfende Hand ist hier gefragt.
Auf die fordernden Stunden am Stand folgt dann der gesellige Teil einer Drückjagd am Streckenplatz, bei dem ganz die jagdliche Tradition im Fokus steht. Sobald die Strecke gelegt ist, werden die Jäger und anderen Gäste zur Strecke gebeten. Die Aufstellung erfolgt so, dass Jagdleiter wie Schützen dem erlegten Wild in die Lichter blicken können. Gegenüber stehen die Bläser und dahinter die Treiber. Es wird nun offiziell die Strecke gemeldet und der Jagdleiter hält meist eine kleine Ansprache, in der er den Jagdtag Revue passieren lässt. Beim Streckelegen sollten alle Teilnehmer möglichst im jagdlichen Grün erscheinen, rote Signalkleidung wird diesem respektvollen Abschluss nicht gerecht.
Im Anschluss daran werden die erfolgreichen Jäger vom Jagdleiter aufgerufen und dieser überreicht ihnen einen Erlegerbruch. Wie sich diese Bruchübergabe genau gestaltet, ist von Region zu Region unterschiedlich. So kann etwa ein mehrfach erfolgreicher Jäger mehrere Brüche überreicht bekommen, in anderen Fällen bekommt man einen „Sammelbruch“. Was aber überall gilt, ist, dass die Brüche auf der rechten Seite des Hutes getragen werden und man dem Jagdleiter, der einem den Bruch mit einem „Waidmannsheil“ überreicht, ein herzliches „Waidmannsdank“ erwidert. Den Abschluss der Bruchübergabe bzw. des Verblasens der Strecke bildet meist das Signal „Jagd vorbei – Halali“. Erst jetzt ist die Strecke zur Besichtigung freigegeben und man kann zwischen die erlegten Stücken treten.
Die Prämierung des Jagdkönigs bildet die sprichwörtliche Krönung einer jeden Drückjagd. Dabei wird der jenige ausgezeichnet, der entweder die meisten Stücke oder die in der Wertigkeit am höchsten Stehenden erlegt hat. Oft gibt es eine kleine Erinnerung für den Jagdkönig in Form eines Hutabzeichens oder einer Kette. Auch hier variieren die Bräuche von Region zu Region. Die Krönung ist nicht nur eine Würdigung für die er-


brachte jagdliche Leistung, sondern bringt einige Aufgaben und Funktionen mit sich. So darf der Jagdkönig eine Rede halten, die bei einem solchen Ereignis einen hohen Stellenwert besitzt. Neben Dankesworten an die Jagdleitung, die die Jagd organisiert hat, gehört es auch zum guten Ton, sich bei all jenen erkenntlich zu zeigen, die für einen reibungslosen Ablauf über den Tag hinweg gesorgt haben. Dazu gehören vor allem die Treiber und Hundeführer, aber auch Helfer wie Fahrer oder das Küchenteam, wenn zu Mittag gemeinsam gegessen wurde. Schön abrunden kann man eine solche Rede, wenn man die Zuhörer am eigenen Jagderfolg teilhaben lässt, indem man von sei nem Jagdtag berichtet. Ebenfalls zum guten Ton gehört es, beim abendlichen Schüsseltreiben die anwesende Jägerschaft auf eine Getränkerunde einzuladen.
Für Jungjäger wird die erste Drückjagd ein Erlebnis sein, dass sie so schnell nicht vergessen werden. Aber auch für erfahrene Jäger, die schon an unzähligen Drückjagden teilgenommen haben, ist ein solcher Tag nach wie vor ein Höhepunkt im Jagdjahr, denn in keiner anderen Form der Jagd tritt so lebendig zu Tage, was alle Weidmänner über Generationen hinweg verbindet, wie bei einer Drückjagd.

Jagdkönig!



TEXT: David Mehlhart


FOTOS: Sarovski, Markus Zeiler


Nie wieder als „Schneider“ von der Drückjagd nach Hause gehen! Das verspricht Christoph Tavernaro in seinem Buch „Jagdkönig!“. Von der Vorbereitung über das Verhalten auf dem Stand bis hin zur richtigen Ausrüstung erklärt der Drückjagdprofi alles, was man als Drückjagdneuling wissen muss.
Christoph Tavernaro: Jagdkönig! Erfolgreich auf der Drückjagd, 22,6 cm x 16,7 cm, 144 Seiten, 2019, Kosmos, ISBN 978-3-4401-6708-3
Erhältlich auf www.sodia.cc unter Zubehör/Bücher

Frag Reini
Bei der Jagd auf bewegliches Schalenwild ist das Kaliber besonders wichtig. Welches aber das perfekte Kaliber ist, darüber scheiden sich die Geister und es ist häufig eine Glaubensfrage. Grundsätzlich sind Kaliber ab 7 mm aufwärts geeignet und bringen genügend Energie zusammen. Meine jahrzehntelange Erfahrung hat mich zu der Erkenntnis kommen lassen, dass ich gerne mit einem unempfindlichen Geschoss jage, was, wenn die Sau im Gras steht, die Flugbahn stabil hält. Das Kaliber 8x57 IS ist perfekt für die Drückjagd. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit ist es aber für Weitschüsse nicht geeignet. Beim Kauf einer Allroundwaffe, die auch zur Drückjagd eingesetzt werden kann, eignet sich das Kal. 308 Win.
Besonders auf Drückjagden bietet der Geradezugrepetierer dem Schützen einen entscheidenden Vorteil – er lässt sich schnell nachladen. Bei dieser Art der Büchse muss der Kammerstängel nicht angehoben werden, um zu repetieren. Das macht sie zur optimalen Drückjagdwaffe.

Meine drei Favoriten unter den Geradezugrepetierern
Der R 8 Professional Success aus dem Hause Blaser mit Lochschaft ist ein sicherer, präziser und sehr zuverlässiger Geradezugrepetierer. Besonders begeistert mich die Ergonomie des Lochschafts, denn beim Schuss auf bewegliche Ziele gilt immer: „Der Lauf zielt, der Schaft trifft“. Der Blaser Lochschaft ist so großzügig bemessen, dass man mit ein wenig Übung trotz Handschuhen schnell repetieren kann. Das Laufwechselsystem ist sehr exakt und lässt einen Kaliberwechsel zu, sodass die Waffe ganzjähriges Allroundwerkzeug sein kann.

Die Strasser RS 14 EVOLUTION THAR kommt aus einer kleinen Manufaktur aus meiner direkten Nachbarschaft und ist eine ausgeklügelte Waffe, mit der es sich vortrefflich jagen lässt. Der Schaft ist standardmäßig verstellbar und das Schichtholz verschafft ihr eine moderne Optik mit allen Vorzügen eines Holzschafts. Die bereits integrierte Picatinny-Schiene lässt eine sofortige Montage aller erdenklichen Optiken zu. Auch hier ist ein Kaliberwechsel durch das Wechselsystem möglich. Was sie zu einer besonderen Allroundwaffe macht, ist die innovative Abzugsgruppe, die ohne Werkzeug in drei Stufen eingestellt werden kann. So passt das Abzugsgewicht in jeder Jagdsituation. Sollte ein technisches Problem auftreten, ist der Service schnell und zuverlässig. Eine moderne Waffe, in der Nähe von Salzburg hergestellt und damit für mich ein Statement für die Heimat.
Die Browning Maral ist sicherlich die Büchse, die den speziellen Bedürfnissen auf der Drückjagd am besten gerecht wird. Sie ist ungeschlagen blitzschnell nachgeladen. Dies gelingt, indem der Verschluss im Gehäuse verbleibt und die Waffe mit dem patentierten „Quick Reloading System“ nachgeladen wird. Dies mutet zwar wie ein Repetiervorgang an, ist es aber nicht. Der Kammerstengel saust, mittels Rückholfeder automatisch, nach dem Auswerfen der Patrone wieder nach vorne und lädt die nächste Patrone ins Patronenlager. Speziell auf die Bedürfnisse von Drückjagden ausgerichtete Features können ergänzt werden. Für mich die ideale Waffe zur Drückjagd, aber eben ein Spezialarbeitsgerät.
Für mich persönlich kein Muss, da der Schalldämpfer das Schwingungsverhalten der Waffe verändert. Aber für ungeübte Schützen unbedingt empfehlenswert, da der Rückstoß sehr vermindert wird und so Schussangst verhindert. Gleichzeitig ist ein zweiter sicherer Schuss

schneller angebracht, da man leichter das Stück im Glas behält. Für den eigenen Schutz des Hörvermögens, aber auch für alle anderen Jagdbeteiligten, Hunde, Treiber und Standbegleiter ist der Einsatz von Schalldämpfern natürlich ein Vorteil. Hier empfiehlt sich unbedingt ein sehr robustes Produkt. Ich kann
den Roedale 50 ki+ empfehlen. Es handelt sich um ein echtes Arbeitsgerät, das auch noch nach einigen Schüssen zuverlässig funktioniert. Unbedingt sollte man beim Kauf der Waffe auf Gewinde und Lauflänge achten!

Früher waren Rotpunktvisiere das Nonplusultra. Seitdem ich auf meiner Waffe das Swarovski Z8i 0,75-6x20 mit Flexchange-Absehen und Vergrößerungshebel montiert habe, ist für mich ein Meilenstein in der Drückjagdoptik erreicht. Das Sehfeld beträgt je nach Vergrößerung 65-100 m mit der gewohnt guten Bildschärfe der Swarovski-Optiken. Das Flexchange-Absehen kann vom Leuchtpunkt auf den Leuchtkreis gewechselt werden. Die große Austrittslinse verzeiht auch einen etwas unsauberen Anschlag. Für mich ein sehr praktisches Zubehör ist der Vergrößerungshebel, mit dem ich schnell und sogar mit dicken Handschuhen die Vergrößerung einstellen kann.

Meine Tipps für jede Drückjagd: Bevor ihr zur Jagd geht, trainiert mit der Ausrüstung im Schießkino, mit der auch gejagt wird. Probiert vor allem, ob ihr mit der Jacke, die ihr tragen wollt, überhaupt schießen könnt! Anschlagübungen mit Pufferpatronen daheim im Wohnzimmer können euch den entscheidenden Zeitvorteil bieten, den es braucht, um einen guten Schuss abzugeben. Und am Jagdtag selbst: macht es euch so angenehm wie möglich. Zieht warme Stiefel mit Heizsohlen, Heizwesten, eine warme, bei Regengefahr wasserdichte Jacke an, nehmt Haube, Schal und Handschuhe mit. Nur wenn man satt, warm und ausgeschlafen ist, kann man den Anforderungen an einen Drückjagdtag gerecht werden, gut und sicher schießen und eine erfolgreiche Strecke machen.
Für die bevorstehenden Drückjagden wünsche ich ein kräftiges Waidmannsheil und stets eine sichere Kugel!






Die BRX1 garantiert ein Höchstmaß an Bedienungsfreundlichkeit und intuitiver Handhabung. Durch den extrem leichtgängigen Repetiervorgang, die hohe Maga zinkapazität auch bei Verwendung von Magnum-Kalibern und den schnellen Magazinwechsel eignet sich diese Wa e besonders für alle Jagdarten, bei denen es auf rasche Schussbereitschaft ankommt.








Der kaltgehämmerte und freischwingend gelagerte Lauf der BRX1 besteht aus mattschwarz brüniertem Hochleistungs-Stahl. Die präzise Tiefbohrung garantiert in Verbindung mit der perfekt koaxialen Ausrichtung von Laufachse und Patronenlager eine hohe Eigenpräzision und die besonders stabile und groß ächige Laufbettung sorgt für geringste Abweichungen der Tre erlage beim Laufwechsel (SUB-MOA).
Der Verschluss basiert auf dem System der militärischen Beretta-Sturmgewehre, höchste Belastbarkeit und Zuverlässigkeit haben hier höchste Priorität. Der echte Geradezugverschluss nutzt einen rotierenden Verschlusskopf mit 8 stabilen Warzen für Standardkaliber und in doppelter Reihe angeordnete 16 Warzen bei den Magnumkalibern.
www.manfred-alberts.de/beretta-brx1
Seit 1699 ist der Name Stallinger untrennbar mit hochwertiger Holzverarbeitung verbunden.
Wer in Frankenmarkt am Werksgelände der Holzindustrie Stallinger vorbeifährt, sieht ein mächtiges Sägewerk – ein pulsierendes Unternehmen, das zu den führenden holzverarbeitenden Betrieben in Österreich gehört. Doch dahinter verbirgt sich eine bereits mehr als 320 Jahre währende Erfolgsgeschichte, die ihr Fundament in starken Werten, dem Mut zu ständiger Weiterentwicklung und der Liebe zum Holz hat. „Holz ist unsere Geschichte“, sind sich die Eigentümer Franz und Leopold Stallinger einig. „Wir sehen uns auch in 9. Generation als international ausgerichtetes, kundenorientiertes Familienunternehmen immer noch ganz besonders unserer langen Tradition verpflichtet.“ Dazu gehört die oft über Generationen gewachsene Verbundenheit und Zusammenarbeit mit der regionalen Land- und Forstwirtschaft – Geschäftsbeziehungen, die auf persönlichem Vertrauen und ehrlicher Wertschätzung basieren.
Nachhaltiges Denken und Handeln
Die gesunde Verbindung von Ökonomie und Ökologie steht bei Stallinger an erster Stelle. Der heimische, nachwachsende Rohstoff Holz ist das natürliche Herzstück des Unternehmens, im Sägewerk ebenso wie bei der Erzeugung von CO2-neutralen Biobriketts als sauberen Wärmeenergieträgern. Darüber hinaus wird auch ein ständig wachsender Anteil der notwendigen Energie an den Standorten St. Georgen i. Attergau und Frankenmarkt aus Eigenstromerzeugung mit Solar- und Photovoltaikanlagen gewonnen.
Gesundes Wachstum weiterentwickeln
Die Holzindustrie Stallinger ist Teil der Stallinger Holding, die sich intensiv mit innovativen Projekten in den Bereichen Energiegewinnung und Immobilien beschäftigt.
Auch in den neuen Geschäftsfeldern stehen nachhaltiges Wirtschaften und regionale Wertschöpfung an erster Stelle. Gesundes Wachstum basiert auf harter Arbeit, guter Pflege und Respekt vor Natur und Mensch – so wie es die Familie Stallinger seit mehr als drei Jahrhunderten auch mit dem Wald und der wertvollen Ressource Holz hält.
Mehr Informationen zur Unternehmensgeschichte und der Philosophie von Stallinger gibt es auf www.stallinger.at



Die Holzindustrie Stallinger mit Sitz in Frankenmarkt/OÖ. ist seit mehr als 400 Jahren ein bewährter und verlässlicher Partner für Forst- und Landwirtschaft. Besonders in Zeiten von Klimawandel und der absoluten Notwendigkeit, den CO2 Fußabdruck zu minimieren, macht es uns stolz, mit dem wertvollen Rohstoff Holz arbeiten zu dürfen und so aktiv zu einer gesunden Umwelt beizutragen.
Bei der Erhaltung des Waldes stehen der Schutz und die sorgfältige Pflege der Bestände an erster Stelle – in privatem sowie öffentlichem Waldeigentum! Ihr Rundholz ist bei uns in besten Händen – wir freuen uns über Ihre Anfrage!
Einkauf Rundholz
Tel.: +43 7684 6611-0
E-Mail: rundholzeinkauf@stallinger.at
Holzindustrie Stallinger GmbH Weißenkirchner Straße 7, 4890 Frankenmarkt . Austria . www.stallinger.at


INTERVIEW: Max Mayr-Melnhof, Eva Weiler
FOTOS: Doris Wild, Markus Zeiler 21 20
Noch vor wenigen Jahren gab es kaum Schwarzwild in Salzburg. Mittlerweile liegt die Jahresstrecke bei einigen Dutzend Stück und Schwarzwild zieht in allen Gauen seine Fährte. Was diese Einwanderung für die Jagdpraxis bedeutet und wie man mit ihr am besten umgeht, haben wir mit Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof besprochen.
Wie entwickeln sich die Schwarzwildbestände in Salzburg?
Sie wachsen und das Schwarzwild wird sich auch nicht mehr zurückdrängen lassen. Bis vor ein paar Jahren hatten wir noch Jahresstrecken von bis zu 10 Stück. Mittlerweile sind wir bei rund 100 Stück. Im Vergleich zur ganzösterreichischen Jahresstrecke, die bei 30.000 bis 45.000 Stück liegt, ist das zwar geradezu lächerlich gering, aber wir dürfen nicht übersehen, dass Schwarzwild eine Reproduktionsrate von teilweise weit über 200 Prozent hat. Ein paar Jahre nicht bejagt und wir haben hunderte oder tausende Stück.
Was bedeutet das für die Jägerschaft?
Viele müssen erst lernen, mit der neuen Wildart umzugehen. Zuerst einmal muss man grundsätzlich entscheiden, will ich diese Wildart, dulde ich sie, oder will ich sie sogar bewirtschaften. Dabei sage ich ganz offen: Schwarzwild ist nicht als „Feind“ zu sehen! Wir sollten es eher als Bereicherung betrachten und nicht als eine Schadenswildart, wie sie gerade die Landwirtschaft gerne sieht. Ja, ich breche für die Sauen eine Lanze im Positiven!
Warum das?
Einerseits sind sie eine faszinie-
rende, urige Wildart, andererseits sind sie gerade in der Forstwirtschaft als eine bodenverbessernde Art gerne gesehen – und Salzburg ist ja zu über 50 Prozent bewaldet!
Warum ist Schwarzwild gut für den Wald?
In der Forstwirtschaft haben wir in vielen Bereichen mit Vergrasung zu kämpfen. Durch sie können Baumsamen nicht mehr keimen, da sie vom Gras so beschattet werden, dass sie nicht mehr aufgehen können. Durch das Brechen der Sauen hat der Jungwald aber mehr Chancen. Problematisch ist es allerdings dann, wenn die Schweine zu Felde ziehen. Da können sie enorme Schäden anrichten.
Kann man die Sauen davon abhalten?
Man kann Schwarzwild sehr gut steuern – wie bei jedem Wild mit Futter und Ruhe. Dort wo Schwarzwild mir nichts ausmacht – im Wald zum Beispiel – dort lasse ich es in Ruhe. Da aber, wo ich es nicht haben will, bejage ich es sehr scharf. Die Sauen gehören zu den intelligentesten Wildarten und wenn ich eine Rotte wo nicht haben will, dann schieße ich genau dort einen Frischling heraus. Das merkt sich die Bache und meidet
die Gegend dann sehr, sehr lange. Wichtig ist mir aber dabei zu betonen, dass der Mutterschutz immer an höchster Stelle stehen muss! Da Bachen das ganze Jahr über führen können, sollte man es – überspitzt gesagt – vermeiden, auf den ersten großen schwarzen Klumpen bei Nacht und Mond zu schießen.


In Ober- und Niederösterreich besteht ja auch die Möglichkeit zur Schwarzwildbejagung mittels Nachtsichtgeräten bzw. Nachtzieloptiken. Wie stehst du dazu?
Der gesamte Vorstand der Salzburger Jägerschaft lehnt das für Salzburg ab. Wir sind überzeugt, dass das Wild eine Ruhezeit braucht, die über die gesetzlichen Schonzeiten hinausgeht

– und zwar weitestgehend die Nacht. Es ist ja nicht so, dass wenn ich in der Nacht Schwarzwild schieße, das andere Wild das nicht mitbekommt! Es hört den Schuss in der Nacht, sieht die Scheinwerfer beim Abholen, riecht den Totengeruch. Es bekommt den Tod mit und dem Wild ist es egal, ob eines ihresgleichen stirbt oder ein Schwein. Das ist das Negative, das macht das Wild scheu. Aber in Regionen mit überhöhten Beständen hat die Nachtsichttechnik durchaus ihre Berechtigung – unsere große Verpflichtung als Jäger ist ja auch der Schutz der Landwirtschaft. Und bei gutem Mond kann ich sowieso jagen, aber eben nicht 365 Tage. In Einzelfällen kann man die Nachtzieltechnik ja auch bei uns behördlich beantragen.
Stichwort Landwirtschaft: Die Afrikanische Schweinepest kommt noch nicht in Österreich vor, wie können wir dafür sorgen, dass das auch so bleibt?
Das Allerwichtigste ist die Prävention und die Vorbereitung. Man hat herausgefunden, dass die ASP weniger von Schwein zu Schwein übertragen wird als durch Fleisch- und Wurstwaren, die etwa auf Raststätten weggeworfen und von Füchsen verschleppt werden. Dadurch entstanden geographisch die größten Sprünge bei der Verbreitung. Die ASFINAG schaut deshalb sehr darauf, dass absolute Sauberkeit auf den Raststätten herrscht. Und man hat das ja auch in anderen Ländern beobachten können: dort wo nicht so sehr auf Sauberkeit im öffentlichen Raum geachtet wird, hat sich die ASP schnell verbreitet. Dort aber, wo das schon der Fall ist, geht die Verbreitung viel langsamer
voran. Dennoch haben wir die Befürchtung, dass uns die ASP früher oder später erwischen wird. Deshalb herrschen im Osten Österreichs bereits strenge Maßnahmen: die Ställe sind oft weitläufig abgezäunt und man darf nur mit Schutzkleidung hinein. Auch ein Absenken der Bestände des Schwarzwilds hat eine gewisse Schutzwirkung: je weniger Schweine da sind, desto kleiner ist das Risiko der Ansteckung. Nur ist das halt nicht immer so einfach.
Was sind denn die Schwierigkeiten bei der Bejagung von Schwarzwild?
Die Tiere sind sehr intelligent, haben eine sehr großes Einzugsgebiet, pflanzen sich höchst erfolgreich fort und lernen aus Erfahrung. Viele Jäger in den neubesiedelten Gebieten haben weder Erfahrung im Umgang mit Schwarzwild noch die richtige Ausrüstung für dessen Bejagung. Man kann schließlich schwer mit einem Ansitzgewehr und einem großen Zielfernrohr auf Bewegungsjagd gehen, auf der man auf 20-30 m ein hochflüchtiges Tier sauber erlegen soll. Noch dazu, wenn man freihändig schießen muss und nicht mit Auflage, wie es viele gewöhnt sind. Da braucht es viel Übung auf die Scheibe und im Schießkino, bevor man effizient bei Bewegungsjagden weidwerkt! Und selbst dann, wenn man alles richtig macht – die richtige Aufstellung, das richtige Equipment und die richtigen Schützen hat – kann man auf einer Drückjagd nur etwa ein Drittel der im Trieb vorkommenden Schweine erlegen.
Worauf sollte man sich noch einstellen, zieht Schwarzwild ins Revier ein? Schwarzwild ist eine der ganz
wenigen wehrhaften Wildarten. Das heißt in der Not wird es Hund und Mensch annehmen! Darauf sollte man nicht vergessen.
Was sollten Jägern tun, die neuerdings mit Schwarzwild im Revier konfrontiert sind?
Literatur lesen, mit erfahrenen Jägern reden und selbst Erfahrungen mit der Wildart sammeln. Das Schwein ist dem Menschen ja sehr ähnlich –nicht nur vom Verdauungstrakt her, sondern auch vom Habitus und Denken. Es ist sehr intelligent, merkt sich Dinge und lernt aus ihnen. Deshalb ist es auch mit Ruhe und Futter sehr gut beeinflussbar (Kirrungen können in Salzburg von der BH bewilligt werden). Das Wichtigste ist deshalb, wenn man mit Schwarzwild zu tun hat, zu lernen, wie die Sauen zu denken. Man muss sich in so eine Sau hineinversetzen können und sich überlegen, was man selbst in einer solchen Gefahrensituation wie etwa einer Drückjagd tun würde. Nur so kann man dem Schwarzwild stehts eine „Rüssellänge“ voraus sein und es erfolgreich bejagen.




GEN. II SMART & INDIVIDUAL


SEE THE UNSEEN
Wir haben Jungjäger Florian beim Abschwarten seines ersten Überläufers begleitet und uns wertvolle Tipps aus der Praxis von Jäger und Fleischer Max geholt.
TEXT: Eva Weiler
FOTO: Andreas Holemar


Zum Abschwarten braucht man neben einem 48-96 Stunden gereiften Stück Schwarzwild:
▶ Einmalhandschuhe, ein frisch ausgekochtes, aber bereits trockenes Geschirrtuch, ev. Stechschutzhandschuhe
▶ Eine Schürze
▶ Ein spitzes Messer mit Plastikgriff
▶ Einen Kübel warmes Wasser zum Waschen der behandschuhten Hände
▶ Zwei Fleischerhaken zum Aufhängen des Stücks
Nachdem Florian und Max das Schwein an den Hinterläufen aufgehängt haben, schärft Max es vom Schloss bis zum Sprunggelenk auf der Innenseite der Hinterläufe auf und zeigt uns, wie dabei das Messer zu führen ist. Dann übernimmt Florian das Lösen der Schwarte von den Keulen. Dabei achtet er darauf, das Messer stets im Bindegewebe zu führen, um das Fleisch nicht zu beschädigen. Mit der anderen Hand hält er die Schwarte auf Zug, sodass die Schnittführung fast wie von selbst geht. Nun geht es ans Aufschärfen der Flanken und der Vorderläufe, bei denen analog zu den Hinterläufen vorgegangen wird. Nachdem Keulen, Flanken und Vorderläufe aufgeschärft sind, wird am Rücken weitergemacht. Dort wird bis zum Pürzelansatz aufgeschärft und dieser dann am Kreuzbein abgetrennt. Um nicht den ganzen Rücken Zentimeter um Zentimeter aufschärfen zu müssen, gibt Max Florian den Tipp, die Schwarte des Rückens teilweise abzudrücken. Das ist beim Schwarzwild zwar nicht so einfach wie etwa das Abziehen beim Rehwild, da das Fettgewebe und die Haut des Wildschweins miteinander verwachsen sind, dennoch lässt sich der quer aufgeschärfte Rücken unter Zuhilfenahme eines ausgekochten Geschirrtuchs mit dem Unterarm in Teilen abdrücken. Das Geschirrtuch schützt dabei



das Wildbret vor Kontamination durch Hautkeime. Das Abdrücken braucht Kraft, aber auch Gefühl, denn das Fleisch reißt leicht ein. Florian wechselt etwa drei Mal zwischen Aufschärfen und Abdrücken hin und her, bis der gesamte Rücken abgeschwartet ist. Nun legt er die Schultern und die Kopfunterseite rundum frei, die Decke hängt nur mehr am Haupt des Stücks. Um es abzutrennen, führt Florian eng am Haupt einen Schnitt durch den Hals und löst das Haupt, indem er es am Atlaswirbel abtrennt. Tipps vom Fleischer
Draußen abschwarten! Somit vermeidet man, dass man Ektoparasiten, oder den Dreck, der sich in einem Saufell verbirgt, in die Zerwirkkammer bringt.
Die Aufhängung auf der Palettengabel eines Traktors hat den Vorteil, leicht und schnell ergonomisch anpassbar zu sein.
Für die Einhaltung einer guten Hygiene sollte die Schneidhand nie die Decke berühren und die andere Hand nie das Fleisch.


I Hals: Stücke zum Grillen wie etwa Nackensteaks, Fleisch für Gulasch, Suppen, Eintöpfe und zum Faschieren. Ganz Wagemutige braten den Sauschädel als Ganzes. Wie das gehen soll, das zeigen wir euch passend zur Faschingszeit in einem online Faschingsspecial.
II Blatt: für festliche Braten, zum Faschieren und als Basis für Bratenfond (Schulterblatt)
III Rücken: für Koteletts, festliche Braten, Steaks, Medaillons und Schnitzel
IV Bauch: für Ripperl, Rouladen, Rollbraten, Faschiertes und als Basis für Bratenfond
V Keule: zum Kurzbraten, für Steaks, Schnitzel, Braten, Gulasch und im Ganzen als Wildschweinschinken
VI Filet: feinstes Fleisch zum Kurzbraten im Ganzen oder als Medaillons
Tipp: Wem der Eigengeschmack von Keiler oder Bache etwas zu herb ist, braucht dennoch nicht auf ihren Genuss verzichten: das Fleisch einfach einen Tag in Buttermilch einlegen!

Ein Frischling im Ganzen als Spanferkel gegrillt ist eine besondere Köstlichkeit. Fleisch von Keiler oder Bache kann durch Einlegen in eine Beize zarter gemacht werden und eignet sich hervorragend für Wurstwaren oder Terrinen.
Die Leber von freilebenden Wildschweinen ist in vielen Regionen mit Umweltgiften belastet, weswegen wir vom Verzehr abraten. Aus Herz und Lunge lässt sich aber ein feines Beuschel zubereiten. Siehe dazu unser Rezept auf Seite 30.
TEXT: Eva Weiler




Auf 160 Seiten vereinen sich die Expertise des Wildtierbio logen mit den scharfen Augen des Tierfotografen. Die Brüder Markus und Hubert Zeiler haben sich auf Spurensuche dieser urigen, wehrhaften und legendarisch verklärten Wildtierart gemacht. Neben rund 200 Fotografien kommen Biologie und Lebensweise des Schwarzwilds nicht zu kurz. Von Mischwald, Mast und Mahlzeit geht es über Matsch, Morast und Malbaum über mimiklose Miene zum Mutterglück. Und dann darf der Betrachter sogar einen Blick in den Wurfkessel werfen. Ein Anblick, der in der Natur alles andere als alltäglich ist. Daneben finden aber auch kulturelle Annäherungen an das wehrhafte Wild Platz und führen vom kalydonischen Eber zur Muttersau als Glückssymbol. Abgerundet wird der hochwertige Bildband durch den Blick des Jägers, der mit Faszination auf die Herausforderung Sauenjagd fällt.
Markus und Hubert Zeiler: Sauen – Grobe Keiler, raue Bachen, 24,6 x 28,7 cm, 160 Seiten, 2014, Österreichischer Jagd- und Fischereiverlag, ISBN 978-3-8520-8124-3











Im Landgasthof Holzing, am Eingang zum schönen Almtal haben uns die Wirtinnen Theresia und Theresa Rankl gezeigt, wie man auch aus den nicht ganz so edlen Teilen eines Schwarzkittels noch ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis herausholen kann.

Zutaten Knödelmasse (für 12-15 Stück)
¼ kg Wildsaufleischreste
50 g Bauchspeck
1 kleine Zwiebel
1 EL Schweineschmalz
Majoran, Thymian, Pfeffer oder Zitronenpfeffer, Liebstöckel, Kümmel, Rosmarin, Petersilie
50 g Lauch
1 EL Semmelbrösel
Wildsaufleisch faschieren, Bauchspeck würfeln und mit Zwiebelwürfeln in Schweineschmalz anrösten, das Wildsauhaschee zugeben und salzen, herzhaft nach Geschmack würzen und langsam weiterbraten, bis die ausgetretene Flüssigkeit verdunstet ist. Gegen Ende der Garzeit feingehackten Lauch und viel frisch gehackte Petersilie dazugeben und das Haschee nochmals abschmecken. Sollte die Masse zu weich sein, kann man mit etwas Semmelbrösel für eine bessere Bindung sorgen. 12-15 Knödel von etwa 2-3 cm Durchmesser formen und einfrieren, damit man sie später besser mit dem Teig umhüllen kann.
Kartoffeln kochen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken, kurz überkühlen lassen und restliche Zutaten unterkneten. Sollte der Teig zu weich sein oder sollten keine mehligen Kartoffeln zur Hand sein, kann etwas mehr Mehl zum Teig gegeben werden. Den Teig für ½ bis 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Danach die gefrorenen Knödel mit dem Kartoffelteig umhüllen und in reichlich kochendes Salzwasser geben. 15 bis 20 Minuten schwach kochen lassen. Die Knödel sind fertig, wenn sie sich von selbst im Wasser drehen.
In einem großen Topf die geräucherten Speckwürfel mit den Zwiebeln in der zerlassenen Butter glasig anbraten, den in etwa 2 cm große Rauten geschnittenen Wirsing dazugeben. Anschmoren lassen, Suppe angießen, würzen und ca. 10 min mit Deckel garen lassen, dann das Schlagobers dazugeben und abschmecken. Ein Spritzer Essig oder Most rundet den Geschmack ab und erhält die Farbe.
Den Zucker in der Pfanne bei geringer Hitze unter Rühren goldgelb schmelzen lassen, mit Saft aufgießen und einkochen lassen. Die Maroni dazugeben und Butter einrühren. Umrühren oder schwenken, bis die Maroni gleichmäßig glasiert sind.
Tipp: Das Wildsauhaschee bekommt eine besondere Note, wenn man während der Garzeit einen Stängel Rosmarin mitkocht.
Zutaten Knödelteig
750 g mehlige Kartoffeln
40 g zerlassene Butter
170 g griffiges Mehl
90 g Grieß
4 Dotter
Salz oder Bärlauchsalz
Muskatnuss
Zutaten Wirsinggemüse
1 ganzer Wirsingkopf – die grünen Blätter sorgen für eine schöne Farbe
1 El Butter
100 g geselchter Bauchspeck gewürfelt
2 mittelgroße rote Zwiebeln gewürfelt
200 ml Gemüsesuppe, oder wer´s deftiger mag: geselchte Suppe
1 gestrichener TL Kümmel
200 ml Schlagobers
Muskatnuss, Zitronenpfeffer und Salz zum Abschmecken
Ein Spritzer Essig oder rescher Most
Zutaten glasierte Maroni
50 g Zucker

200 g gekochte Maroni
60 ml Orangensaft

Zutaten Beuschl
Herz und Lunge von einem Wildschwein
1 Bund Wurzelwerk
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
2 EL Butter
2 EL Mehl
Salz
Pfefferkörner
Beizkraut (Bohnenkraut)
Einige Kapern oder Bärlauchkapern
Essig (oder Sud der Bärlauchkapern)
Zutaten Semmelködel ¼ kg Knödelbrot
½ mittelgroße Zwiebel
2 EL Butter
3 gehäufte EL gehackte Petersilie
1/8 bis ¼ l Milch
3 Eier Salz

in Oberösterreich auch „Lingerl“ genannt
Beuschl (Lunge und Herz) in Salzwasser mit geschnittenem Wurzelwerk, Zwiebel, Lorbeerblatt, Beizkräutl und Pfefferkörner weichkochen, absieben, aber den Beuschlfond auffangen und alles erkalten lassen. Lunge, Herz und Gemüse feinnudelig schneiden. Mehl in der heißen Butter ziemlich dunkel einbrennen, feingehackte Zwiebel mitrösten. Den kalten Kochsud aufgießen, dass eine sämige Suppe entsteht. Gut eine Viertelstunde kochen, dann das geschnittene Beuschl und das Gemüse zugeben. Mit Kapern und vorsichtig mit Essig würzen. Abschmecken und mit einem Semmelknödel und reichlich frischem Schnittlauch servieren.
Für die Semmelknödel gewürfelte Zwiebeln anbraten, bis sie glasig werden. Milch in einem Topf erwärmen. Knödelbrot in eine große Schüssel geben, Zwiebelwürfel, Petersilie, Eier hinzugeben, mit warmer Milch übergießen und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend alles gut vermischen und eine Viertelstunde quellen lassen. Mit nassen Händen Knödel formen und entweder sofort kochen oder einfrieren. Auch im gefrorenen Zustand lassen sie sich ohne Qualitätsverlust kochen. Die Kochzeit verlängert sich jedoch um 5 Minuten. Immer gilt: wenn sich die Knödel im wallenden Wasser drehen, sind sie fertig.
Tipp: Immer einen Probeknödel in gesalzenem, wallendem Wasser kochen. Sollte der Knödel nicht halten, kann noch ein Ei oder etwas griffiges Mehl zur Masse gegeben werden.







Manche Wildtierarten haben keine gute
Presse und einige sind gar Gegenstand von Hass und Empörung. Wie man aktiv gegen solche Empfindungen ankämpfen kann, das haben wir mit Moraltheologen Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger von der Katholischen PrivatUniversität Linz besprechen dürfen.
Seit heuer geben Sie zusammen mit Univ.-Prof. Dr. Herwig Grimm von der Universität Wien eine neue Reihe zur Tierethik heraus. Warum gerade jetzt?
Die Zeit war reif für diese Reihe. Noch vor 10 Jahren beschäftigte sich nur eine kleine Minderheit in der Forschung mit Fragen der Tierethik. In den letzten Jahren ist das Thema aber immer mehr in die Breite gegangen, haben sich immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen dafür zu interessieren begonnen. Unsere Reihe ist interdisziplinär angelegt und wir wären sehr daran interessiert, wenn sich darunter etwa auch einmal ein Band zur Jagdethik finden würde!
Stichwort Geschriebenes: Man liest in den Zeitungen, aber vor allem in
den neuen sozialen Medien und unkuratierten Onlineforen von „Wildschweinbekämpfung“ und „Krähenvertilgung“. Ist das nur Effekthascherei oder steckt da mehr dahinter?
Ich glaube, Sprache verrät ein Stück weit eine Grundhaltung, die man hat. Und wenn man vom „Vertilgen“ spricht, geht es um ein völliges Ausrotten. Das Individuum, das Subjekt des Tieres wird dabei unsichtbar gemacht. Es wird nicht mehr als eigenständiges Gegenüber wahrgenommen, sondern als etwas, das schädlich ist und das es auszumerzen gilt. Ja, da muss man schon auf die Sprache achten und genau auf die Art und Weise schauen, wie wir über Tiere sprechen. Das sollte mit dem nötigen Respekt und der nötigen Sensibilität geschehen. Egal, ob es um Beutetiere oder Beutegreifer geht.



Nur, wie bringt man unsere Alltagsmoral, in der das Schreddern von männlichen Küken und das Schnitzel aus Massentierhaltung, wenn schon nicht gutgeheißen, zumindest aber hingenommen wird, in Einklang mit dieser Forderung nach Respekt und Sensibilität jedem Tier gegenüber?
Es ist sicher nicht zu leugnen, dass wir im europäischen Kontext seit zweieinhalbtausend Jahren eine stark anthropozentrische Ethik tradiert haben, wenn es auch immer Minderheiten gegeben hat, die dagegen gearbeitet haben, und das nicht ohne Erfolg. Neben diesen Kräften hat es aber auch immer die natürliche Intuition gegeben, die uns sagt, dass das Tier ein eigenständiges Lebewesen ist. Der Jäger ist ja im Gegensatz zum Konsumenten grundsätzlich ganz nahe am Tier dran und spürt diese Intuition. Er beobachtet die spezifischen Verhaltensweisen der einzelnen Tiere, oft hat er überhaupt nur die Fährte des Tieres, der er folgen muss, sich also in das Tier hineinversetzen muss. Das ist schon eine Menge an Kontakt mit dem individuellen Tier, der eine gewisse Intuition auslöst, dass das Tier eben keine Sache, sondern ein lebendes Wesen, ein eigenständiges Gegenüber ist.
Wie sieht es mit Abschussplänen aus, die es einzuhalten gilt, die aber manchmal einfach unschaffbar erscheinen?
Wir müssen verantwortungsbewusst Bestände regulieren, das steht außer Frage. Wir Menschen leben in Ökosystemen und verändern sie, dadurch kommen Balancen aus dem Gleichgewicht, die vorher ohne den Menschen gut funktioniert haben. Das versucht ja eine verantwortungsbewusste, nachhaltige Jagd wieder auszu-
gleichen. Dabei überlagern aber teils systemische Aspekte die Frage der Individuen.
Zum Beispiel?
Manchmal werden Dinge erlaubt, die wir aus tierethischen Gründen eigentlich nicht wollen, aber eben zumindest auf Zeit dulden. Etwa bei der Populationskontrolle der Wildschweine, wo die Nachtjagd in manchen Regionen besonders hoher Bestände erlaubt ist. Wobei man da auch einmal fragen müsste: warum vermehren sich die Schweine überhaupt so arg? Wir müssen schon auch darauf schauen, wo wir als Gesellschaft unsere Gewohnheiten anpassen müssen, damit solche Arten nicht überhandnehmen, und nicht nur die Verantwortung an die Jäger abgeben!
Da wäre auch die Politik gefordert?
Natürlich, letztlich muss das politisch geklärt werden, muss eine Strategie entwickelt werden, wie man wieder in eine geregelte Balance kommen kann. Dabei muss jeder bereit sein, seinen Beitrag zu leisten, nicht nur das Schwarzwild. Aber so weit sind wir noch gar nicht. Noch scheint das Thema Wildschweinpopulationskontrolle der Politik eher lästig.
Was kann aber der einzelne Jäger tun, um dem Wild – egal ob Raubwild, Wildschwein oder Kapitalhirsch – stets weidmännisch zu begegnen? Könnten uns da adaptierte Traditionen helfen, indem man etwa jedem erlegten Tier einen Letzten Bissen zugesteht?
Das könnte ich mir durchaus vorstellen. Als Theologe würdige und bejahe ich Rituale, wenn sie dem entsprechen, was wir an ethischen Vor-
stellungen verinnerlicht haben. Der Letzte Bissen ist ja so ein Ritual des Respekts vor dem geschossenen Beutetier, und da würde ich schon sagen, dass es eine Bewusstseinsveränderung bedeuten könnte, auch dem Fuchs oder der Krähe einen solchen zukommen zu lassen. Oder auch andere Rituale, wie die berühmte Zigarettenlänge, die man wartet, bevor man zum erlegten Tier geht, oder dass man nicht über es drübersteigt. Das sind alles solche Rituale des Respekts und der Ehrfurcht, die bei konsequenter Durchführung bei jedem erlegten Tier zu einer guten und weidgerechten Jagd führen können.

Den Start der neuen Reihe zur christlichen Tierethik im Nomos-Verlag macht „MenschTier - Gott“ von Martin Lintner, 440 Seiten, broschiert
ISBN 978-3-8487-6629-1
INTERVIEW:
Michael Rosenberger, Eva Weiler
FOTO: Suzy Stöckl










Wenn du gehst, so schleifst du dich aus; wenn ich dich aufziehe, so kannst du zerspringen, also sprach Stoffel, der blinde Erbe der Uhr, und machte nach reifem Bedenken der Sache ihr endlich das Urteil: „Steh still — und meinethalben verroste.“
Johann Heinrich Pestalozzi

Besuchen Sie die Sodia Website für die Dubarry-Kollektion: www.sodia.cc

Wie sich Besucher im Revier lenken lassen und welche Maßnahmen jeder Jäger treffen kann, um Konflikte zu entschärfen, haben wir mit Christoph Burgstaller, Projektleiter für Respektiere deine Grenzen in Salzburg, Berufsjäger und leidenschaftlicher Bergsportler, besprochen. Sebastian Schwaiger, Marketingleiter des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn und selbst Jäger, hat uns zudem verraten, was die Tourismuswirtschaft für den Wildtierschutz leisten kann.
Spätestens seit den Lockdowns der letzten beiden Jahre haben viele Menschen die Natur als Erholungs- und Erlebnisraum für sich entdeckt. Das ist eine positive und prinzipiell begrüßenswerte Entwicklung. Durch Unwissenheit der Freizeitnutzer kann das aber massive Probleme bei den heimischen Wildtieren verursachen.

Problematisch sei dabei laut Burgstaller weniger das Verhalten der Touristen, denn diese würden durch die Maßnahmen der heimischen Tourismusverbände gut gelenkt, sondern das der Einheimischen, die schnell noch nach der Arbeit auf den Berg gehen wollen. „Das ist kein Problem im Juni und Juli, weil es da bis nach 9 hell ist. Aber wenn man im Oktober zur gleichen Zeit mit der Stirnlampe rauf geht, dann ist das höchst problematisch.“ Dass es schwierig ist, Fehlverhalten wie dieses anzusprechen, ist sich Burgstaller bewusst. Er benennt aber auch die Gründe, warum es überhaupt erst dazu kommt: „Viele haben verlernt, wo Wildtiere leben und wie sich Nutztiere verhalten. Für sie steht die Natur nur mehr als Freizeitplatz im Vordergrund. Und wenn man sie dann anspricht, herrscht schnell eine ziemlich aggressive Stimmung.“ Wundern brauche es einen aber nicht, wenn die Werbung suggeriere, dass man jederzeit
rausgehen und alles Mögliche machen könne. Deswegen wäre es auch wichtig die Sportgerätehändler zu ermutigen, eine gewisse Aufklärung beim Kunden zu betreiben. „Wir haben mit den Verantwortlichen des größten Sporthändlers bei uns in der Region gesprochen“, so Burgstaller, „das Interesse wäre prinzipiell da, beim Verkauf von Outdoorausrüstung, den Kunden Folder von Respektiere deine Grenzen mitzugeben, man müsse es nur gut koordinieren“.
Schwieriger wird es aber beim Onlinekauf, wo die persönliche Betreuung fehlt. Auch die Hersteller sollte man laut Burgstaller in die Pflicht nehmen: „Wenn ich mir eine Wildfalle kaufe, steht genau dabei, was ich damit machen darf und was nicht. Wenn ich mir ein Zelt kaufe, dann steht da nur dabei, wie ich es aufbaue.“
und sollte, erklärt uns Schwaiger ebenso: „Unser Ansatz ist es, die sensibelsten Zonen ernsthaft mit Aufklärung, Beschilderung und Sperrzonen zu schützen. Aber das gesamte Gebiet abseits der Pisten sperren zu wollen, das ist unrealistisch.“ Auch Burgstaller spricht sich gegen einen „Tafeldschungel“, wie er ihn nennt, aus und berichtet von einem weiteren Best-Practice-Beispiel im Raurisertal: „Die Route auf den Ritterkopf ist begehrt bei Skitourengehern.
Geht respektvoll mit Wildtieren um, dann seht ihr sie auch draußen!
Dort haben wir Pfeile aufgestellt und beschrieben: ‚bitte geht´s rechts hinauf, dann stört ihr die Rotwildfütterung nicht‘. Gleiches haben wir bei der Abfahrtsroute gemacht und es wurde generell gut angenommen.“



Auch Schwaiger sieht im mangelnden Wissen um die Lebensweise alpiner Wildtiere das Hauptproblem: „Die meisten haben wenig Gefühl dafür, was ein sensibler Lebensraum ist und was nicht.“ Deshalb setzt der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn nicht nur auf multimediale Aufklärung in Zusammenarbeit mit Respektiere deine Grenzen, sondern gleichzeitig auch auf die Definition von Ruhezonen, die die sensibelsten Bereiche markieren und absperren. Dass es sich dabei nicht um den gesamten Raum außerhalb der Pisten handeln kann
Die Abwägung, wo sperrt man ab und wo klärt man erst einmal auf, ist aber stets eine diffizile. „Leider“, gibt Burgstaller zu bedenken, „gibt es auch Jäger, die sagen ‚ich will da keinen drin haben, deshalb stell ich Verbotstafeln auf‘.“ Sein Appell lautet daher: „Bitte macht das nicht, dadurch verliert die Jägerschaft an Glaubwürdigkeit!“
Was hingegen mehr Sinn mache als Verbote aufzustellen und auf Konfrontation zu gehen, sei ein ruhiges Ansprechen, Informieren, aber auch das Bestärken richtigen Verhaltens. „Mich hat einmal eine Dame angerufen, die sich sehr darüber gefreut hat, dass sie ein Jäger angesprochen und sich bei ihr bedankt habe, weil sie ihren
diesen gekennzeichneten Raum als wichtige Schutzund Schonzone für Tiere und Pflanzen.
Respektiere deine Grenzen
Seit 2004 gibt es ausgehend von Vorarlberg die Initiative „Respektiere deine Grenzen“, die mittlerweile auch in Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark von Bundesländerseite unterstützt wird. Kern der Kampagne ist die Aufklärung von Freizeitnutzern über ihren Einfluss auf Wildtierlebensräume. Detailliertere Informationen sowie Flyer, Plakate oder Sujets für Tafeln findet ihr zum gratis Download bzw. zur Bestellung unter: www.respektieredeinegrenzen.at










Hund an der Leine führe“, berichtet Burgstaller und rät weiters, „man kann auch Leuten, die sich nicht richtig verhalten einen Folder von Respektiere deine Grenzen mitgeben. Dann merken sie auch gleich, dass das nicht eine persönliche Meinung vom Jäger ist, sondern dass das Land das unterstützt.“ Eine ähnlich niederschwellige Infokampagne denkt auch Schwaiger für die kommende Skisaison an. „Auch wenn etwa Schulskikursgruppen sehr autonom sind, können wir ihnen Infomaterial bei der Kartenausgabe mitgeben“, so der Marketingfachmann.
Da das Budget von Respektiere deine Grenzen nur klein, multimediale Aufklärung aber sehr kostenintensiv ist, ist Burgstaller froh über die gute Zusammenarbeit mit den Tourismusverbänden, aber auch Einzelbetrieben wie den Saalbacher Bergbahnen. „Der Tourismus ist der wichtigste Partner für uns und engagiert sich auch sehr in der Lenkung der Besucher“, so Burgstaller. „Man kann durch die Zusammenarbeit mehr Leute erreichen“, ergänzt Schwaiger und führt weiters aus: „Wir alleine erreichen über unsere Websites und unsere SocialMedia-Auftritte Millionen!“

Was aber weiterhin Probleme bereitet, sind diverse Routenplanerwebsites, auf denen Nutzer ihre eigenen Routen erstellen können. „Den Alpenverein muss ich aber lobend herausnehmen“, unterstreicht Burgstaller, „er stellt auf seiner Website keine Routen ein, die durch Schutzzonen gehen. Bei anderen Plattformen zur Tourenplanung sieht das leider anders aus.“ Wie dem aber beizukommen ist, darüber herrscht noch Unklarheit. Fest steht, dass mit einem Jahresbudget von 20.000 Euro Respektiere deine Grenzen nicht die Kapazitäten hat, diese Plattformen ständig auf neue, für Wildtiere schädliche Routen zu untersuchen.
Für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Aufklärungsarbeit setzt Respektiere deine Grenzen auch schon bei den Jüngsten an. Häufig in Gemeinschaftsprojekten, etwa zusammen mit der fahrenden Wildschule der Salzburger Jägerschaft sowie dem Alpenverein, wird in Schulen Bewusstseinsbildung für die Wildtierlebensräume der direkten Umgebung betrieben. Aber auch Wald- und Jagdpädagogen und die einzelnen Jäger im eigenen Revier leisten stets wichtige Lobbyarbeit für unsere heimischen Wildtiere, damit auch sie gut durch den Winter kommen.
TEXT: Eva Weiler
Wenn ihr mit Christoph Burgstaller in Kontakt treten, Infomaterial bestellen oder euch für die Initiative Respektiere deine Grenzen engagieren wollt, könnt ihr das schriftlich unter: info@respektiere deinegrenzen.at oder via Telefon unter: +43 676 5810130 tun.








Eine eigene Jacke nur für Jägerinnen, das gab es bis lang noch nicht. Modeunternehmer Markus Meindl und Salzburger Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof konnten für dieses Unterfangen die österreichische Stardesignerin Lena Hoschek gewinnen. Wir haben sie nach ihren Motivationen und Inspirationen gefragt.
Hat es lange gedauert, sich für das Projekt Jägerinnenjacke zu begeistern?
Nein, ich habe gleich Ja gesagt, weil es mir unglaublichen Spaß macht, mit den Menschen dahinter zusammenzuarbeiten. Dass ich überhaupt gefragt wurde, etwas zu designen, das österreichweite Gültigkeit haben darf, eine Jacke, die alle Jägerinnen zusammenbringt, eine Art uniformelles Stück an der man Jägerinnen oder Jagdbegeisterte erkennen kann, ist ein sehr großes Kompliment an mich. Es ist ein unglaublicher Vertrauensbeweis, wenn man ein Stück Identität designen darf!
Für welche Anlässe ist die Jägerinnenjacke geeignet?


Es ist eine Lodenjacke, die bewusst nicht sehr warm gefüttert ist, damit man sie auch drinnen tragen kann – ob das im Büro ist oder über das Dirndl bei einer Veranstaltung und eben an wärmeren Tagen zur Jagd. Sie ist funktionell, aber ich sehe sie auch stark im repräsentativen Bereich.
Möchten Sie uns einen kurzen Einblick in den Kreativprozess geben?
Mir war wichtig, dass die Jägerinnenjacke farblich nicht einem Bundesland zuordenbar ist, sie soll ja für ganz Österreich Gültigkeit haben. Daher habe ich mich für ein Jagdgrün entschieden. Sehr schön finde ich auch die roten Akzente. Die Knöpfe sind selbstverständlich aus Hirschhorn und beim Innenfutter habe ich mich so richtig ausgetobt. Passform und Schnitt sind wirklich sensationell geworden. Wir haben zwei oder drei Samples gemacht, um alles nach unseren Ansprüchen hinzukriegen. Dann zum Schluss haben wir die Eingriffstaschen schräg gestellt, weil man dadurch eine sehr schöne Silhouette bekommt. Man sieht, dass die Jacke von einer Frau für eine Frau gemacht wurde. Ich finde die Jacke ist typisch ich geworden.







an etwas Elegantes und sehr Naturverbundenes.
LENA HOSCHEK
Welche innere Haltung zeichnet die Trägerin der Jägerinnenjacke aus?
Wer zu dieser Jacke greift, hat ein selbstverständliches Qualitäts- und Nachhaltigkeitsbewusstsein. Ich wünsche mir natürlich, dass die Trägerin der Jacke sie so, wie die Natur, in der sie sich bewegt, hegt und pflegt, sodass das Kleidungsstück auch eine lange Haltbarkeit hat und vielleicht sogar über Generationen hinweg weitergegeben werden kann.
INTERVIEW: Lena Hoschek, Eva Weiler
FOTO: Daisy Seilern
ILLUSTRATIONEN: dem Design des Innenfutters der Jägerinnenjacke



Geht es euch auch so? vor Weihnachten, steigt die Spannung. Wieder einmal viel zu spät dran bei der Geschenke-Auswahl! Dabei wäre alles doch so einfach. Wir müssten nur aufmerk sam hinhören, beobachten, kombinieren. Denn eines ist sicher: Es gibt sie, die Momente, an denen sich Wunschgeschenke offenbaren.
Bei IHM ist die Wunschgeschenke-Erfüllung wahrscheinlich etwas einfacher. ER sagt, was er sich wünscht. Und praktischerweise hat ER es auch gleich gekauft oder gibt genaue Anweisungen, wo SIE sein Wunschgeschenk erhält. Ja, und dann könnte es da noch diese eine Frage geben, die ihm jedes Jahr, vielleicht nicht ganz uneigennützig, auf den Lippen brennt: „Oder sollen wir uns heuer mal nichts schenken?“ Tipp an IHN: Lösche dieses brennende Verlangen und gehe auf die Suche, nach IHREN Wünschen!
Bei IHR gestaltet sich die Wunschwelt schon etwas subtiler. IHRE Wünsche wollen erobert, erhascht, erhört und herausgefiltert werden. So kann es in der vorweihnachtlichen Zeit sein, dass sich ihre gewohnten Wege ändern. SIE schaut auffällig oft in bestimmte Schaufenster. Spricht von Kleidungsstücken, die sie jetzt wirklich nicht mehr tragen kann. Erzählt umschweifend von erfüllten Wünschen ihrer Freundinnen. Tipp an SIE: Mache es ihm nicht ganz so schwer und gib ihm eine Erfolgschance. Und für den Fall der Fälle – auch das Bemühen zählt!
So jetzt aber, die Tage bis Weihnachten sind gezählt! Du weißt schon: Aufmerksam hinhören, beobachten, kombinieren, dann klappt das mit der Wunschoffenbarung ganz sicher.

TEXT: Sabine Steindl
FOTO: Martina Weiss

Für jeden Anlass das passend chice Outfit, so macht Landleben Spaß! Begleitet uns bei unserem modischen Streifzug durch die Weihnachtszeit.

| MODEREDAKTION/STYLING: Sabine

| MODELS: Katharina und Ludwig
LOCATION: Schlosswirt zu Anif | BLUMENSCHMUCK: Blumen
Katharina: WALLMANN Kleid | ROECKL Tuch DIRNDL + BUA Ballerina | OHRANGERIE Ohrringe
Ludwig: BITTNER Hut | MIRABELL Kaminjacke | MEINDL Lederhose Long Island







Ludwig: SALZBURGER
JÄGERJACKE
MEINDL Lederhose Long Island
DIRNDL + BUA Schuhe
Katharina: JÄGERINNENJACKE
ROECKL Tuch
MEINDL Lederhose
ROECKL Tuch
SCHÖFFEL COUNTRY
Tweed Jacke u. Hose
DUBARRY Stutzen
MEINDL Stiefel Filzmoos
















Herr Dr. Gasselsberger, Sie gelten als langjähriger, begeisterter Jäger und ebenso seit Jahrzehnten als erfolgreicher Bankdirektor. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Leidenschaften?
Durchaus! Erstens ist die Jagd ein perfekter Ausgleich zum Bankgeschäft. Sie verschafft mir die körperliche und geistige Entspannung, die ich brauche. Im Beruf habe ich viel mit Zahlenwerken und Paragrafen zu tun, da ist das Erlebnis in der Natur die perfekte Gegenwelt dazu. Ganz abgesehen davon kann man die Jagderlebnisse auch mit Geschäftsfreunden teilen, und es gibt wenige Gelegenheiten, die so sehr verbinden und Vertrauen schaffen wie diese.
Aber darüber hinaus haben beide Tätigkeiten etwas gemein: Sowohl die Jagd als auch das Bankgeschäft muss man langfristig sehen. Für den nachhaltigen Erfolg braucht man Zeit und Geduld. Man muss warten können und man muss wissen, dass der Erfolg stets ein Ergebnis von Geben und Nehmen ist. Manchmal muss man auch etwas wagen, mutig sein und Risiko nehmen, aber man sollte stets das Risiko kalkulieren können.
Seit kurzem sind Sie auch Waldbesitzer. Hat das Ihre Sichtweisen verändert?
Ich hatte vor einigen Monaten die Gelegenheit, einige Hektar Wald erwerben zu können. Dies fiel zeitlich mit den Vorgaben der Politik zusammen, die für die Banken strenge Vorschriften in Bezug auf Nachhaltigkeit erließen. Diese neuen Rahmen-
bedingungen erfordern von uns Bankern einen neuen, grundsätzlich anderen Umgang mit Finanzierungen, Risikobewertung und den Datenaustausch mit Kunden. Auch in der Geldanlage muss ab dem nächsten Jahr die Nachhaltigkeit mit hoher Priorität berücksichtigt werden. Bei dieser Umstellung hat mir das Arbeiten im eigenen Wald sehr geholfen, die neuen Vorschriften besser zu verstehen.
Sie erwähnen Geldanlage, was muss man da als Otto Normalverbraucher berücksichtigen?
Zuerst sollte man nie außer Acht lassen, dass Geldbeträge, die lange am Konto oder am Sparbuch liegen, mit der Zeit ihre Kaufkraft verlieren. Die Inflation hat beispielsweise in den vergangenen zehn Jahren die Kaufkraft unverzinster Einlagen um rund 20 Prozent schrumpfen lassen. Abgesehen vom Notgroschen und der erforderlichen Liquiditätsreserve sollte man daher über eine Veranlagung in unternehmerische Beteiligungen nachdenken, sei es in Form von Aktien oder Fonds. Es gibt auch Fonds, die in Nachhaltigkeitsprojekte investieren und eine gute Wertsteigerung aufweisen, die über der Inflationsrate liegt. Für eine erfolgreiche Geldanlage gilt wie beim Jagen: man braucht ein Ziel und eine ruhige Hand. Wichtig ist außerdem, dass man sich seriös beraten lässt, beispielsweise bei uns in der Oberbank. Wir haben in jeder Filiale einen Berater, der für nachhaltige Geldanlage zertifiziert ist.
























































Österreichisches Umweltzeichen




Nachhaltige Finanzprodukte


Beachten Sie, dass Veranlagungen in Investmentfondsanteile Wertschwankungen unterliegen sowie mit nachstehenden Risiken verbunden sind: (Aktien-)Marktrisiko: Verschlechterung des (Aktien-)Marktumfeldes; Währungsrisiko: negative Entwicklung von Fremdwährungen, Abweichung der Portfolioentwicklung von der allgemeinen Marktentwicklung. Das Österreichische Umweltzeichen (Registrierungsnummer: UW 681) wurde vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus für die „3 Banken DividendenAktienstrategie“, den „3 Banken Nachhaltigkeitsfonds“, den „3 Banken Mensch & Umwelt Aktienfonds“ und „den 3 Banken Mensch & Umwelt Mischfonds“ verliehen, weil bei der Auswahl der Aktien neben wirtschaftlichen auch ökologische, soziale und Governance-Kriterien beachtet werden. Das Umweltzeichen gewährleistet, dass diese Kriterien und deren Umsetzung geeignet sind, entsprechende Aktien auszuwählen. Dies wurde von unabhängiger Stelle geprüft. Die Auszeichnung mit dem Umweltzeichen lässt keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung des Investmentfonds zu. Weitere Informationen zum österreichischen Umweltzeichen und den Richtlinien für nachhaltige Finanzprodukte finden Sie unter www.umweltzeichen.at/de/produkte/finanzprodukte Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung. Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich der unverbindlichen Information der Kunden und ersetzen keinesfalls die Beratung für den An- und Verkauf von Wertpapieren. Die Kurse gelten per Stichtag und sind freibleibend. Alleinverbindliche Rechtsgrundlage für den Kauf von Investmentfondsanteilen ist der jeweilige Prospekt. Bitte beachten Sie auch die „Wesentliche Anlegerinformation“ (KID). Der veröffentlichte Prospekt sowie das KID in der jeweils aktuellen Fassung stehen für den interessierten Anleger in deutscher Sprache unter www.3bg.at sowie bei der Oberbank AG, 4020 Linz, Untere Donaulände 28 während der üblichen Geschäftsstunden zur kostenlosen Ausgabe bereit.




Kaum ein Bauernhof, kaum ein Haus, eine Wohnung, wo heutzutage nicht zu den Weihnachtstagen in Apotheken oder auf Christkindlmärkten gekaufte Rauhnachtsräuchermischungen, meist mit Weihrauch versetzt, verräuchert werden. Kaum jemand, dem das „Rauhnachtsräuchern“ fremd ist, so tief verwurzelt und verankert ist dieser jahrtausendalte Brauch. Mit welchen heimischen Kräutern, Hölzern, Wurzeln und Harzen lässt es sich also am besten räuchern? Und was hat es mit den anderen Bräuchen rund um die Wintersonnenwende auf sich? Wer ist die Percht und wer oder was ist die Wilde Jagd?

Rauhnächte in der Weihnachtszeit
Mit der „Armenseelenwoche“ dem Ahnen- und Totenfest Allerheiligen, Allerseelen, der Hubertusnacht von 2. auf 3. November und dem Martinstag am 11. November beginnt traditionell die auf Weihnachten hinzielende stillste Zeit im Jahr. Die Weihnachtszeit selbst endet mit Maria Lichtmess am 2. Februar.
Die Rauhnächte – auch Rauchnächte oder Raunächte genannt – beginnen heute meist mit der mystischen Thomasnacht von 20. auf 21. Dezember und enden mit der lichten Perchtennacht, die vielerorts auch die Glöcklernacht ist, von 5. auf 6. Jänner. In wilde und milde, feiste und dürre Rauhnächte wird dabei unterschieden. Das Feiern und das Fasten sowie regional teils unterschiedliche Heischebräuche1, wie das Anklopfen oder Anglöckeln, bestimmen das gesellschaftliche Leben in dieser besonderen Zeit. Überregionale Gebote und Verbote, wie dass in den 13 heiligen Nächten der Stall nicht ausgemistet werden darf, keine Wäsche gewaschen und aufgehängt werden sollte, alle Schulden des letzten Jahres beglichen sein sollten uvm. sind
vielen noch heute sehr geläufig. In der Zeit der Rauhnächte geht es im Allgemeinen darum, das Alte gut sein zu lassen, zu bereinigen, zu befrieden und erste Blicke, mittels Orakelbräuche, in die Zukunft zu tun. Was aber macht die Rauhnächte so mystisch, ehrfürchtig und geheimnisvoll?
Von Perchten und der Wilden Jagd
Im Alpenraum spielt die Percht, eine mystische weibliche Sagengestalt, welche bis ins 16. Jahrhundert hierzulande als segensund heilbringende, gerechte Göttin verehrt wurde, eine zentrale Rolle. Von der Percht leiten sich auch die heutigen schaurigen Perchtenpassen ab, welche ab November in dämonischen Ziegen- und Steinbockgestalten nach Einbruch der Dunkelheit anzutreffen sind. Mit Getöse und Gegröl rütteln sie an unseren Schattenseiten und Ängsten, um diese ins Bewusstsein zu bringen und somit besieg- und heilbar zu machen.
Die gefürchtete Wilde Jagd jault, blädert, klagt und kauzt in den Rauhnächten2 durch die Lüfte und über das Land hinweg. Je nach Kulturkreis wird die
Wilde Jagd von unterschiedlichen Gottheiten angeführt. Im Norden ist es der alte Waldgott Wotan oder der Frey und seine Schwester Freya (germanische Gottheiten der Fruchtbarkeit, der Liebe und der Jagd), welche auf Keilern reitend das Gefolge anführen. Andernorts ist es die römische Jagdgöttin Diana oder die alpenländische Percht, welche die furchterregende Jagdgesellschaft leitet und anführt. Percht wie auch Diana gelten als Gamshüterinnen, Hüterinnen und Beschützerinnen von Wild und Wald. Vor allem die Gams – symbolisiert durch die weiße Habergoas als zentraler Bestandteil einer Perchtenpass – steht unter ihrer Schutzherrschaft. Gerade dann, wann sich die Percht und ihr Gefolge zeigen, ist Brunftzeit bei den sogenannten Bergteufeln, bei Gams- und Steinwild, und hohe Rauschzeit beim Schwarzwild. Beim Rehwild hingegen endet die Eiruhe und der Sonnenhirsch hat sich in den verschneiten Wald in Stille und Ruhe zurückgezogen. Die Natur gibt den Rhythmus des gesellschaftlichen Lebens der Menschen und die daraus entstandenen Symboliken und Glaubensvorstellungen vor.
1 Heischebrauch: altes Brauchrecht, bei dem es um das Erbitten von Gaben geht.
2 Auch zu Ostern spielt im alten Volksglauben die Wilde Jagd eine große Rolle.


Warum überhaupt eine „Wilde“ Jagd?
Überlieferungen gibt es hier natürlich viele. Feststeht, dass es alte Weise bzw. Jagd- und Fruchtbarkeitsgottheiten sind, welche die „Wilde Jagd“ anführen und leiten. Mehrfach überliefert ist, dass es sich in dem Gefolge um zu läuternde Jäger und Jägerinnen handelt, welche zur Wilden Jagd verdammt wurden, da sie wiederholt wider die Gesetze der Natur gehandelt haben, grausam zu Tier, Wild und Mensch waren. Vielfach und aus jüngerer Zeit ist überliefert, dass es sich beim Zug der heulenden Wilden Jagd um die heilbringende Percht und verstorbene, nicht erlöste Kinderseelen handle, was sich mit den Traditionen zum Tag der unschuldigen Kinder am 28. Dezember in Einklang bringen lässt. Wer auch immer sich im Gefolge der Wilden Jagd verbirgt: „Glück hinein, Unglück hinaus, es zieht das Wilde Gjoad ums Haus!“, heißt es rund um den Salzburger Untersberg seit Jahrhunderten. Dies verdeutlicht die im Grunde wohlwollenden Absichten, der dämonisch scheinenden Perchtenbräuche und der Wilden Jagd: nämlich Licht, Segen, Gesundheit und vor allem Fruchtbarkeit über das Land zu bringen – die Dunkelheit gebiert das Licht im Kreislauf des Lebens.
Heute ist es vielerorts bei uns auch wieder der Weihnachtsmann – der alte „saturnische“
Weise aus dem tiefen ewigen Wald – der mit einem Rentiergespann wohlwollend durch die Lüfte reitet und Segen und Fruchtbarkeit bringt.
Obacht vor der Wilden Jagd ist demjenigen geboten, der an Tagen wie Allerheiligen oder gar an hohen Rauhnächten (24./25. Dezember, 31. Dezember/1. Jänner) auf die Pirsch geht. Das ist in Österreich und Deutschland verpönt. Es gibt aber auch
Jagdutensilien in der Rauhnachtszeit säuberlichst geputzt an ihren zugewiesenen Platz stehen. So manche Perchtengestalt – konkret die Pinzgauer Schnabelpercht – kontrolliert nämlich den Reinheitsgrad des Hausstands. Jagdhunde dürfen jetzt auch nächtens in die Stube, damit sie die „Wilde Jagd“ nicht mitnimmt und dem Wild und dem Vieh im Stall wird mit einer natürlichen Selbstverständlichkeit mit einer besonders wertvollen Futtervorlage wohl getan.
Zusammensein und „weihrauchen“ gehen

Jagd ohne irgendwelche romantische Hintergründe, ohne Wolfsschlucht und Hexenbann, neckenden und narrenden Spuk wäre ein kaltes und schnödes Vergnügen.
Friedrich von Gagern
Rauhnächte an denen, wiederum regional unterschiedlich, gejagt werden darf und sogar sollte – die beliebte Stefanijagd auf Hochwild ist ein bekanntes Beispiel dafür. In der Zeit der Rauhnächte auf Hasenjagd zu gehen, gilt jedoch seit jeher als frevelhaft und ist Gegenstand beliebter Legenden und Sagen. Nach überliefertem jagdlichem Brauch sollen alle
Nach Anbruch der Dunkelheit wird traditionell an zumindest vier Rauhnächten mit dem qualmenden Räucherpfandl im Familienverband gemeinsam durch Haus, Hof und Stall gegangen. In der „ersten“ Rauhnacht, der Thomasnacht am 20. Dezember, am Heiligen Abend, in der Altjahrsnacht (Silvester) und in der letzten Rauhnacht, in der Perchten- oder Glöcklernacht von 5. auf 6. Jänner.
Heimisches Räucherwerk –abseits von Weihrauch und Myrrhe
Wie sich der Beginn und die Bräuche zu den Rauhnächten von Region zu Region, von Tal zu Tal, oft sogar von Familie zu Familie unterscheiden, so vielfältig sind auch die überlieferten Rezepturen von Räuchermischungen.

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Von Allerseelen bis zur Wintersonnenwende räuchert man am besten mit reinigendem, wegweisendem Räucherwerk wie Eibennadeln, Wacholder, Hollerblüten und -blätter, Waldengelwurz und Eschenholz sowie -blätter.
Diese Gehölze stellen allesamt eine geschützte, gesegnete Verbindung her zwischen dem „Diesseits und Jensseits“, zwischen Dunkelheit und Licht.
Eine erwähnenswerte traditionelle Mischung ist auch Meisterwurz (Kraut und Wurzel), Hirschhornmehl und Tannenharz. Meisterwurz, auch „Königin der Alpen“ genannt, ist ebenso stark reinigend und stärkend, Hirschhornmehl3 hat im Grunde dieselbe desinfizierende und verstärkt lichtbringende Wirkung und ergänzt optimal das Tannenharz, welches besänftigt, beruhigt und wie der Weihnachtsbaum aus dem immergrünen Nadelholz Geborgenheit und das ewige Leben symbolisiert.
Ab der Thomasnacht ist es ein alter Volksbrauch mit heimischen Nadelholzharzen (Tanne, Lärche, Kiefer, Fichte) gemeinsam mit Mistel sowie mit den licht- und segensbringenden Schutzkräutern wie Schafgarbe, Johanniskraut, Beifuss, Rainfarn aus
dem Maria-Himmelfahrts-Weihkräuterbüscherl Haus, Hof und Stall zu räuchern. Kräuter aus dem Weihkräuterbüscherl werden in der Rauhnachtszeit auch dem Vieh und dem Wild unters „Gleck“4 gemischt. Wenn die „Wilde Jagd“ in Form von Sturm und pfauchendem Wind gar schauderhaft an Fenstern und Türen rüttelt, können geweihte Palmkätzchen aus dem Palmbuschen mit verraucht werden.
Da die Rauhnächte ja auch seit jeher als Orakelnächte gelten, kann auch ein kleinwenig Bilsenkraut, Ebereschenholz und -blätter, sowie Quendel mit den oben vorgestellten Rauhnachtsräucherwerken verraucht werden.
Ein Richtig oder Falsch was die Auswahl der heimischen Kräuter, Wurzeln, Hölzer und Harze anbelangt, gibt es meiner Ansicht nach nicht, doch birgt die regionale Flora viele Schätze. Wer dennoch lieber mit den stimmungsvollen und sehr aromatischen fremdländischen Harzen wie Weihrauch und Myrrhe in den Rauhnächten räuchert, sollte darauf achten, dass diese von hochwertiger Qualität und gesicherter Herkunft sind.
3 Hirschhornmehl = zu grobem Mehl zermalmtes Hirschgeweih
4 Gleck = meist Weizenschrot-, Salz-und Heublumengemisch
TEXT: Andrea Gabriel






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Früher habe ich mit Leidenschaft viel Zeit in der Küche verbracht. Heute mit zwei kleinen Kindern möchte ich möglichst wenig Zeit in der Küche verbringen und trotzdem gut essen. Deswegen möchte ich euch mein persönliches Weih nachtsmenü vorstellen. Der große Vorteil ist, es lässt sich beinahe komplett an einem ruhigeren Tag im Dezember vorbereiten und am Weihnachtstag aufwärmen. Alle Komponenten schmecken aufgewärmt mindestens so gut wie frisch gekocht.
TEXT: FOTOS




Rezept für 4 Personen

Häufig werden nach der Entenjagd nur die Brüste herausgelöst und verwertet. Wer sich aber die Mühe macht, die Ente zu rupfen, kann zum einen die Entenbrust auf der Haut braten, was viel besser schmeckt, und zum anderen die Karkasse noch zu dieser köstlichen Suppe verkochen.
▶ Entenkarkasse ohne Brustfleisch
▶ 1 l Gemüsebrühe
▶ 1 Handvoll getrocknete Morcheln
▶ 50 ml Orangensaft
▶ Salz & Pfeffer
▶ 3 Spekulatius
▶ Etwas Lebkuchengewürz
▶ 200 ml Sahne



Morcheln abwaschen und in Wasser, die Spekulatius in Sahne einweichen.
Entenkarkasse mit Gemüsebrühe in einem Topf zwei Stunden kochen, danach Knochen mit einem Schaumlöffel aus der Suppe holen, das Fleisch zerfällt normalerweise zur Gänze.
Das Einweichwasser der Morcheln filtern und mit Orangensaft zur Brühe geben. Die eingeweichten Spekulatius mit der Sahne zu der Suppe geben und kräftig mit dem Pürierstab aufschäumen, Morcheln hinzugeben, erhitzen, aber nicht kochen. Heiß in drei große Einmachgläser füllen, kaltstellen und innerhalb von drei Tagen essen.
Beim Aufwärmen die Suppe nicht kochen lassen, anrichten und mit einer Prise Lebkuchengewürz garnieren.
TEXT: Nadine Sodia
FOTOS: Günter Freund



Rezept für 4 Personen
▶ 1 kg Hirschfleisch aus der Keule
▶ Ein daumengroßes Stück Ingwer
▶ 4 Knoblauchzehen
▶ 3 Zwiebeln
▶ 4 Äpfel
▶ 300 g gegarte Maroni
▶ Öl, Pfeffer, Kaffeesalz, Wildgewürz
▶ 300 ml Rotwein
▶ 300 ml Wildfond
▶ 1 Büschel frisch gehackter Majoran
Fleisch waschen, abtrocknen, putzen und in Würfel schneiden, dann portionsweise kräftig anbraten. Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und einen gewürfelten Apfel im Bräter anschwitzen, Fleisch dazu geben. Mit Pfeffer, Kaffeesalz und Wildgewürz würzen, noch einmal alles etwas anbraten lassen und dann mit Weißwein und Wildfond ablöschen. Ca. eine Stunde auf niedriger Flamme schmoren lassen, in Scheiben geschnittene Äpfel und Maroni hinzugeben und weitere 20 min köcheln lassen. Abschmecken, Majoran hinzugeben und kochend in saubere Gläser füllen.
Einrexzeit: 60 min bei 150 °, Haltbarkeit max. 3 Monate.
Vor dem Servieren das Gulasch im Topf erwärmen. Dabei nicht zu kräftig rühren, um die Apfelspalten nicht zu zerstören.









▶ Polentafix von der Lerchenmühle

▶ 1 l Gemüsebrühe
▶ Etwas frisch geriebener Parmesan
▶ 1 Büschel abgezupfter Thymian
DER PERFEKTE NACHTISCH
▶ 300 g brauner Zucker
▶ 200 g Butter
▶ 250 g Buttermilch
▶ 120 g flüssiger Waldhonig
▶ 2 Eier
▶ 220 g Mehl
▶ 1 TL Backpulver
▶ 2 TL Lebkuchengewürz
▶ Eine Prise Salz
▶ Eine Prise Muskatnuss
▶ 1 Handvoll Walnüsse
▶ 4 reife Birnen geschält und geviertelt
Polenta mit Gemüsebrühe nach Packungsbeschreibung zubereiten, den Parmesan hinzugeben, kräftig rühren, abschmecken und mit Thymian würzen. Polenta in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und auskühlen lassen. Mit Frischhaltefolie bedeckt kaltstellen. Vor dem Servieren Polenta in Scheiben schneiden und kurz in Butter anbraten.
Beim Rotkraut scheiden sich die Geister. Ganz ehrlich – ich kann es nicht so gut kochen wie meine Mutter und deswegen lasse ich es mir von ihr im Glas mitgeben. Sie kocht auch nicht nach Rezept, sondern nur nach Gefühl! Aber ich habe mir sagen lassen: beim Kochen spielen Bauchspeck, Schmalz, Äpfel, Nelken, Lorbeerblätter, Rotwein und viel Liebe eine wesentliche Rolle.
Backofen auf 200° vorheizen. Eine runde Springform vorbereiten und Birnen auf dem mit Backpapier ausgelegten Boden verteilen.
200 g brauner Zucker, 100 g Butter, Buttermilch, Honig und Eier schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver sieben und mit Gewürzen verrühren, Walnüsse unterheben. Teig auf den Birnen verteilen.
100 g Butter und 100 g brauner Zucker schmelzen und über den Teig gießen. 45-50 min bei 200° backen, danach mit Backpapier abdecken und 20 min weiter backen.
Den Kuchen entweder warm mit einer Kugel Vanilleeis genießen oder auskühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Wir wärmen den Kuchen im Backofen kurz an und essen ihn dann mit Eis.



Das Einrexen ist neuerdings wieder in Mode gekommen – wir finden ganz zurecht. Es ist nachhaltig, ressourcenschonend und passt damit perfekt zu unserem heimischen Wild. Probiert es einmal aus –es ist herrlich, wenn man nach einem anstrengenden Tag im Revier in den Rucksack greifen kann und eine köstliche Mahlzeit nur mehr aufwärmen muss. Auch daheim nach einem stressigen Arbeitstag entschleunigt es sich schnell beim ersten Löffel einer guten Wildsuppe.
Wir haben einige Tipps für das Einrexen für euch zusammengetragen:
▶ Nur absolut saubere und intakte Gläser verwenden. Sollten Speisen im Glas oder am Deckel geschimmelt haben, unbedingt abkochen. Eine Reinigung in der Spülmaschine reicht nicht aus!
▶ Damit die Gläser nicht springen, vorher heiß auswaschen.
▶ Am besten mit einem Schöpfer mit Gießer einfüllen oder gleich einen Trichter verwenden, denn der Rand des Glases muss unbedingt sauber bleiben. Geht doch etwas daneben, sorgfältig reinigen.

und so viel kochend heißes Wasser zugießen, dass die Gläser 2 cm im Wasser stehen. Sobald im Einmachgut Blasen aufsteigen, Backofentemperatur auf 150° reduzieren und nach entsprechender Einrexzeit einkochen. Hierzu gibt es auf www.rex.at eine Tabelle.
▶ Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen, sollen heiße Speisen eingerext werden.
▶ Gläser sofort nach der Befüllung mit feuchten Gummiringen, Deckeln und Klammern verschließen. Gläser mit etwas Abstand zueinander in ein tiefes Backblech stellen. Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben
▶ Gläser im ausgeschalteten Backofen 30 Minuten ruhen lassen, herausnehmen und abkühlen lassen. Klammern erst nach dem vollständigen Abkühlen entfernen. Beim Abnehmen kann man durch leichtes Anheben des Deckels feststellen, ob das Glas wirklich geschlossen ist. Diese Prüfung regelmäßig durchführen.
TEXT: Nadine Sodia FOTO: Günter Freund




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In der letzten Ausgabe haben wir uns dem Thema Wun den gewidmet. Ihr habt einen Überblick über die verschiedenen Arten von Wunden erhalten und eine Kurzanleitung zu deren Versorgung sowie eine Empfehlung für den Mindeststandard eines „Jagdverbandspäckchens“ bekommen. In diesem Artikel möchte ich Wundarten aufzeigen, die besondere Beachtung verdienen, sogenannte „Red Flag“-Wunden. Konkret heißt das –solche Wunden muss immer ein Arzt sehen!


„Red Flag“-Wunden bedürfen besonderer Beachtung, da bei nicht fachgerechter Versorgung und Behandlung langdauernde, im schlimmsten Fall irreparable Funktionsstörungen oder -ausfälle unseres Körpers drohen. Bei richtiger Therapie heilen sie aber in fast allen Fällen folgenlos aus. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass beim Auftreten dieser Verletzungen eure „inneren Alarmglocken“ läuten.
Die Hand ist feingliedrig und komplex aufgebaut: Muskeln und Gelenke können sich vielfältig und mit großer Präzision bewegen, auch die Kraftverteilung ist optimal. Die Hände können fest zupacken und mit schweren Gewichten hantieren, aber auch feines Garn durch ein Nadelöhr fädeln. Die Hand selbst ist sehr verletzlich, denn die relativ dünnen Knochen, die Sehnen, Nerven und Blutgefäße liegen direkt unter der Haut und sind von nur wenig schützendem Gewebe bedeckt. Aus diesem Grund sind bei Schnitt- und Stichverletzungen die Beuge- und Strecksehnen sehr gefährdet, die
Muskeln und Knochen verbinden und über Querverbindungen miteinander gekoppelt sind. Sie sind teilweise von schützenden Hüllen umgeben, den Sehnenscheiden, die Flüssigkeit enthalten, die als Schmiermittel dient und für reibungsarme Bewegungen sorgt. Bei Schnittverletzungen kommt es sehr häufig zu einer Mitverletzung der Sehnen, nur ist das durch die Stellung der Finger beim Zufügen der Verletzung oft schwer zu erkennen. Meist schneiden wir uns in die „Hilfshand“, mit der wir das Objekt (z. B. Wild beim Aufbrechen) festhalten. Unsere Finger sind dabei gebeugt, die Faust ist geschlossen. Wenn wir uns in dieser Stellung schneiden, lassen wir danach los, und die Finger kommen in eine Streckstellung, der verletzte Sehnenteil „verschlüpft“ unter die Haut und die Sehnenverletzung ist nicht gleich zu erkennen. Um eine solche dennoch nicht zu übersehen, müssen derartige Wunden unbedingt von einem Arzt begutachtet und versorgt werden. Besonders heimtückisch sind Stichverletzungen an der Handinnen- beziehungsweise Fingerinnenseite. Da die Beugesehnen von Sehnenscheiden umhüllt sind, finden sich hier Räume zwischen Sehne und Sehnenscheidenwand, in denen sich eitrige Entzündungen ungehindert ausbreiten können. An
eine Verletzung der Beugesehnenscheiden ist bei jeder, auch noch so kleinen Stichverletzung im Bereich der Hand- und Fingerinnenseite zu denken. Sollte es zu einer solchen kommen, und diese übersehen werden, sind die Folgen gravierend. Da diese eitrigen Entzündungen entlang der Beugesehnen fulminant verlaufen, besteht beim Auftreten von Symptomen – Rötung, Schwellung und Schmerzen beim Strecken des betroffenen Fingers – bereits akuter Handlungsbedarf. Es muss eine Notoperation vorgenommen werden, um die Entzündung in den Griff zu bekommen. Die Nachbehandlung ist sehr langwierig und oft bleiben Folgeschäden zurück. Eine solche eitrige Entzündung der Beugesehnen (Panaritium tendineum) führt häufig zu einer Einschränkung der Handfunktion.

Schnitt- oder Stichverletzungen an der Hand oder den Fingern: was tun?
▶ Wunde reinigen
▶ mit einem sterilen Verband abdecken
▶ Patient ins Krankenhaus bringen – auch bei noch so kleinen Stichwunden
▶ Schnitt- und Stichwunden innerhalb von sechs Stunden ärztlich versorgen lassen!
Auf jedem Zahn sitzen Bakterien, daher muss jeder Biss antibiotisch behandelt werden. Bei größeren Bissverletzungen ist auch eine chirurgische Wundversorgung nötig. Im Gegensatz zu Hundebissen, welche großflächig mit einer Reißund Quetschkomponente sind, sind Katzenbisse primär klein, unscheinbar und dennoch tückisch. Durch die Art der Bissbewegung und die schmalen, spitzen Zähne sind die Wunden an der Haut meist sehr klein und verheilen an der Oberfläche
rasch. Es entsteht eine Wundhöhle, die nach außen abgeschlossen ist. Die mit dem Biss eingebrachten Bakterien erhalten dadurch einen „geschützten Lebensraum“, in dem sie sich ungehindert vermehren und die Entzündung vorantreiben können.
Eine Sonderform der Bissverletzungen stellen
Schlangenbisse dar. Hier kommen neben Bakterien – daher müssen auch Bisse von ungiftigen Schlangen ärztlich versorgt werden – auch Gifte in unseren Körper. Die Wirkung eines Schlangengifts hängt von seiner Zusammensetzung, der beim Biss injizierten Menge – beim Verteidigungsbiss wird weniger Gift ausgeschüttet als beim Jagdbiss – sowie davon ab, ob Muskeln oder Blutgefäße getroffen wurden. Die Zusammensetzung der Schlangengifte ist artspezifisch, sehr komplex und ändert sich jahreszeitlich. Hauptkomponenten sind toxische Proteine, die eigentlich ein rasches Erlegen der Beute gewährleisten sollen, sowie giftig wirkende Enzyme, deren Funktion in der Förderung der Giftausbreitung und in der Einleitung und Unterstützung der Verdauung liegt. Aufgrund des Wirkmechanismus unterscheiden wir grob zwei Giftarten. Zum einen solche, die ausgeprägt zellschädigend wirken – sie äußern sich durch Schmerzen, Schwellungen und Nekrosen – und zum anderen jene mit nervenschädigender Wirkung. Letztere führen zu Lähmungen oder Ausfallserscheinungen. Zusätzlich sind in den Schlangengiften Substanzen enthalten, welche die Blutgefäße erweitern und „undicht“ machen. Des Weiteren kann es zu Störungen der Blutgerinnung und durch die allergene Wirkung der Gifte zusätzlich zu einem allergischen Schock kommen. Der Schlangenbiss zeigt sich meist in Form von zwei nebeneinanderliegenden, punktförmigen Einbissstellen. Falls eine Giftschlange zugebissen hat und dabei tatsächlich Gift injiziert wurde, entwickeln sich weitere Symptome – in der Regel innerhalb von 15 bis 30 Minuten, manchmal aber auch erst einige Stunden nach dem Biss. Es hängt wesentlich von der Zusammensetzung und Dosis der injizierten Giftmischung ab, welche Symptome auftreten, wie heftig diese sind und wie gefährlich es für den Patienten werden kann.
Am häufigsten kommt es in unseren Breiten zu Kreuzotterbissen. Das Gift der Kreuzotter ist für einen gesunden erwachsenen Menschen relativ harmlos, die Symptome nach einem Biss können aber massiv sein.
Wurde bei einem Kreuzotterbiss ausreichend Gift injiziert, bildet sich um die Bissmarke rasch eine schmerzhafte Schwellung. Diese kann sich bläulich verfärben und sich auf die gesamte Extremität und noch weiter ausbreiten. Häufig schwellen zudem die Lymphknoten in der betroffenen Körperregion an und die Lymphgefäße entzünden sich. Darüber hinaus zeigen viele Patienten nach einem Kreuzotterbiss zum Teil heftige Panikreaktionen. Allgemeinsymptome wie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen werden ebenfalls manchmal beobachtet. Nur in seltenen Fällen entwickeln sich schwerere Vergiftungssymptome. So kann sich etwa an der Bissstelle eine bläuliche Blase bilden und Gewebe absterben. Auch schwere Kreislaufprobleme mit Herzrasen, Blutdruckabfall und Kreislaufschock sind eher die Ausnahme.
Die Erste Hilfe zielt hier vor allem darauf ab, eventuelle Giftwirkungen zu verzögern, bis der Patient ärztlich versorgt werden kann. Außerdem geht es darum, die Schmerzen und Angst des Patienten zu verringern.

Schlangenbiss – was tun?
▶ Betroffenen beruhigen und aktive Bewegung meiden
▶ Wunde versorgen
▶ Schmuck/Kleidung entfernen
▶ Patient ins Krankenhaus bringen oder den Rettungsdienst rufen
Bloß nicht!
▶ Auch wenn es in Filmen oft gemacht wird –eine Schlangenbisswunde sollte man weder abbinden, noch aussaugen, ausbrennen oder ausschneiden. Solche Maßnahmen schaden mehr als sie nützen.
▶ Durch Angst und Bewegung breitet sich Schlangengift schneller im Körper aus. Deshalb unbedingt dafür sorgen, dass der Betroffene möglichst ruhig bleibt und sich ruhig hält.
▶ Einige Schlangen stellen sich bei Gefahr tot! Außerdem können auch tote Schlangen und sogar abgetrennte Schlangenköpfe noch reflektorisch zuschnappen! Deshalb sollten Sie eine – vermeintlich – tote Schlange nicht anfassen oder aus der Nähe fotografieren.


Schussverletzungen:
Leider kommt es im Rahmen der Ausübung der Jagd immer wieder zu Schussverletzungen. Da es hierbei fast immer zu schwersten, lebensbedrohlichen Verletzungen kommt, ist sofort die Rettungskette durch Absetzen eines Notrufs auszulösen. Ein genauerer Blick auf die Entstehung und Erste Hilfe bei Verletzungen durch Schusswaffen folgt in der nächsten Ausgabe.

„Red Flags“ = dringender Arztbesuch
▶ Schnittwunden an der Hand und den Fingern
▶ Stichwunden an der Hand und den Fingern

Auch eine Artikelserie „Erste Hilfe bei Unfällen während der Jagd“ kommt nicht um das Thema Impfen umhin, im konkreten Fall um die Impfung gegen Tetanus.
Bei Tetanus handelt es sich um eine von Bakterien verursachte Erkrankung. Ihre Sporen sind sehr widerstandsfähig und kommen weltweit hauptsächlich im Erdreich und im Kot von Pferden und anderen Tieren vor. Die Krankheitserreger gelangen durch eine verunreinigte Wunde in den Körper, das können auch unscheinbare Kratzer und Stiche sein. Etwa drei Tage bis drei Wochen, selten auch Monate später treten die ersten Krankheitszeichen auf: Kribbeln und Taubheitsgefühl im Bereich der Wunde sowie Abgeschlagenheit, Unruhe und Kopfschmerzen. Nach kurzer Zeit kommen starke, schmerzhafte Krämpfe des Kiefers und weiterer Muskelgruppen hinzu. Die Patienten scheinen zu grinsen. Krämpfe des Kehlkopfes und der Brustmuskulatur können so ausgeprägt sein, dass sie zum Erstickungstod führen. Trotz moderner intensivmedizinischer Behandlung sterben auch heute noch 10 bis 20 Prozent der Patienten –meist an Atemnot oder Herzversagen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Tetanus allen Personen, die keine oder nur eine unvollständige Grundimmunisierung haben bzw. deren letzte Auffrischimpfung länger als 10 Jahre zurückliegt.
▶ Bisswunden
▶ Schussverletzungen
Gerade wir Jäger und Jägerinnen sind permanent der Ansteckungsgefahr durch Tetanuserreger ausgesetzt. Daher ist ein vorhandener Impfschutz enorm wichtig. Wenn man den Nutzen der Impfung ihren Nebenwirkungen gegenüberstellt, muss eine klare Impfempfehlung ausgesprochen werden – das gilt im Übrigen für alle freigegebenen und empfohlenen Impfungen!
TEXT: Martin Pelitz
FOTOS: Swarovski, Adobe Stock
Prim. Dr. Martin Pelitz ist Unfallchirurg, ärztlicher Leiter des Reha-Zentrums Bad Hofgastein und begeisterter Jäger.

„Ich bin zu einer unglücklichen Stunde geboren!“, so klagte ein junger Fuchs einem alten. „Fast keiner von meinen Anschlägen will mir gelingen.“
„Deine Anschläge“, sagte der ältere Fuchs, „werden ohne Zweifel doch klug sein. Lass doch hören, wann machst du deine Anschläge?“
„Wann ich sie mache? Wann anders, als wenn mich hungert?“
„Wenn dich hungert?“, fuhr der alte Fuchs fort. „Ja! Da haben wir es! Hunger und Überlegung sind nie beisammen. Mache sie künftig, wenn du satt bist, und sie werden besser ausfallen.“
Gotthold Ephraim Lessing




















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Beim Ansitz im Winter ist es in der Regel dunkel, kalt und häufig feucht. Wenn die Kälte unterschätzt wird, kann der Ansitz, der gerade auf Sauen oder Raubwild, viele Stunden dauert, zu einer Tortour werden. Nur wer geduldig still sitzt, wird hier erfolgreich sein. Schnell kann zum Luderplatz oder zur Kirrung anwechselndes Wild durch sicht- oder hörbare Bewegungen vergrämt werden. Die schlauen Wildtiere werde ich zumindest in dieser Nacht nicht erwischen. Deswegen sollte man sich so bequem wie möglich auf dem Hochstand oder noch besser der Kanzel einrichten. Wir haben euch die ideale Ausrüstung für eine erfolgreiche Nachtjagd zusammengestellt.

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Seit gut zehn Jahren sieht man sie wieder überall, die flauschigen Krägen, Haubenbommel und Taschenanhänger en nature oder knallig bunt gefärbt. Webpelz? Auch, aber nicht nur! Mancher fragt sich nun, ob Pelz wieder salonfähig geworden ist und ob es sich vielleicht lohnen würde, seine Winterfüchse gerben zu lassen. Wir haben eine kleine Marktbeschau gemacht und Frustrierendes festgestellt.
2020 endete die bekannte PETAKampagne „Lieber nackt als im Pelz“, für die sich 30 Jahre lang Prominente mehr oder weniger einprägsam hüllenlos ablichten ließen, um auf die Missstände der Pelztierzucht aufmerksam zu machen. Mit einem gewissen Erfolg: So sind mittlerweile in einigen europäischen Ländern Pelztierfarmen verboten – etwa in Österreich, Luxemburg, Großbritannien, Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzigowina, Serbien, Mazedonien und jährlich kommen neue Länder dazu. Auch die Covid-19-Pandemie, in der Millionen dänischer Nerze gekeult wurden und somit die Nerzzucht in Dänemark vor das Aus gestellt hat, scheint ein gewisser Katalysator für die Abkehr vom Pelz zu sein. Israel prescht gar als erstes Land der Welt mit einem kompletten Handelsverbot für Pelze zu modischen Zwecken ab Ende 2021 vor.
Dennoch stammen rund 85 % der weltweit gehandelten Pelze aus der Zucht, wobei China mit einem Marktanteil von etwa 50 % den Handel dominiert. Wer aber
einmal gesehen hat, wie es in den dortigen Pelztierfarmen zugeht, braucht ein strapazierfähiges Gewissen, um sich willentlich einen solchen Pelz anzulegen. Das Heimtückische daran: meist erhält man nur beim traditionellen Kürschnerbetrieb Auskunft, woher der verwendete Pelz wirklich stammt. Und obwohl die traditionellen Betriebe immer weniger werden – in Österreich etwa finden sich keine 100 Kürschner mehr – hat sich der Umsatz der Pelzbranche in der EU zwischen 2005 und 2015 verdoppelt – der Großteil des Pelzumsatzes läuft also über die großen Modeketten, die nur selten über die genaue Herkunft der Pelze Auskunft geben können. Weiters heikel: deklarationspflichtig ist ein Pelzbesatz nur, wenn der restliche Artikel zu 80 % aus Textilmaterial besteht, womit etwa auch Lederwaren wie Schuhe davon ausgenommen sind. Verbrauchertests zeigten in den letzten Jahren, dass selbst Waren, die als Kunstpelz gekennzeichnet waren, eigentlich echte Pelze enthielten. Der Grund? Asiatischer Zuchtpelz ist bei gleicher Qualität billiger herzustellen als Webpelz. So weit so frustrierend. Wie sieht es aber nun mit in heimischer Jagd erlegten Tieren wie dem Rotfuchs aus? Im Sinne der Nachhaltigkeit und dem Respekt dem geschossenen Tier gegenüber, sollte man doch so viel von ihm verwerten wie nur möglich.
Zu Beginn letzten Jahres musste man lesen, dass in der Schweiz der Preis für heimische Fuchsfelle so tief gefallen waren, wie seit 1950 nicht mehr. Damals kostete
ein Fuchsbalg zwei Franken, im Jahr 2020 war man ungeachtet jeglicher Inflation bei 5 Franken angelangt, nachdem sich die Preise in den 2010er-Jahren kurzfristig etwas erholt hatten. Dabei war man aber noch weit von einstigen Höhen entfernt geblieben. So erhielt 1980 der Jäger zwischen 70 und 80 Franken pro Pelz, was eine ähnlich hohe Summe wie in den 1930ern war, in denen bis zu 100 Franken erzielt werden konnten.
Diese Preisentwicklung wird umso unverständlicher, wenn man sich die Schweizer Importzahlen ansieht: 2016 waren dies 463 Tonnen Pelzfelle – so viele wie seit den späten 1990er-Jahren nicht mehr. Und doch: der Schweizer Fuchs ist unbeliebt. Auch wenn vereinzelte Initiativen wie Royal Fox of Switzerland das zu ändern versuchen. Das junge Label verwendet nur Fuchspelze aus fallenfreier Schweizer Jagd für den Besatz ihrer Jacken und Hauben.
Ähnliches versuchte man auch in Deutschland. 2017 wurde mit Unterstützung der Landesjagdverbände die Fellwechsel GmbH gegründet, die sich zum Ziel machte, Felle aus heimischer Jagd auf den Pelzmarkt zu bringen. Statt Fuchs, Nutria und Bisam in der Tierkörperverwertung zu entsorgen, hätte der einsendende Jäger sogar eine kleine Entschädigung bekommen sollen, was für die genannten Tiere aber bereits in der Saison 2019/2020 wieder eingestellt wurde: unrentabel sei es geworden, konnte man in den Medien lesen. Mittlerweile scheint das Projekt gänzlich gescheitert.

TEXT: Eva Weiler
Auch die österreichischen Kürschner bemühen sich etwa mittels des „Red Fox Awards“ wieder um die Salonfähigmachung jagdlich gewonnener Fuchsfelle und heimische Gerbereien machen sich Gedanken, wie man die Konservierung von Pelzen umweltfreundlich gestalten kann. Vegetabil und schadstofffrei gerbt etwa die Gerberei in Mönchmeierhof (www.bioleder.at). Auch die Gerberei Holubovsky (www.felle.at) bietet die schadstoffarme Weißgerbung für Fuchsfelle an.
Es mag zwar auf dem internationalen Pelzmarkt nur mehr wenig Platz für den heimischen Fuchs geben, aber das muss den Raubwildjäger nicht weiter kümmern – wegen dem Pelz jagt er sowieso schon lange keinen Fuchs mehr. Aber warum sich nicht selbst oder seinen Liebsten ein Geschenk machen und die schönsten Winterfüchse kürschnerisch verarbeiten lassen? Vom Sofakissen, über Haube, Muff und Schal, bis hin zur warmen Decke setzt der Kreativität höchstens der Geldbeutel eine Grenze.


INTERVIEW:
Josef Schöchl, Eva Weiler
FOTO: Doris Wild
wichtigsten
Früher in Europa hauptsächlich im westlichen Alpengebiet verbreitet, erobert der Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) immer weitere Regionen. Wir haben mit dem Salzburger Landesveterinärdirektor Dr. Josef Schöchl über die wichtigsten Schutzmaßnahmen vor einer Infektion sowie die aktuelle Lage im Bundesland gesprochen.
Warum ist der Fuchsbandwurm für den Menschen überhaupt relevant?
Der Fuchsbandwurm kann den Menschen als Fehlwirt befallen. Man muss dazu sagen, dass der Fuchsbandwurm dem Hauptwirt, dem Fuchs, eigentlich nicht recht viel tut, außer, dass er ihn nach außen hin abgibt. Als Zwischenwirt befällt das vom Fuchs ausgeschiedene Ei dann eine Maus. Dieses arme kleine Mäuslein wird durch den Fuchsbandwurm schwer krank – es bekommt in der Leber krebsartige Wucherungen – und wird so zur leichten Beute für den Fuchs. Der Infektionskreislauf hat sich geschlossen. Problematisch für den Menschen ist, dass der Fuchsbandwurm ihn als Fehlwirt anstelle der Maus befallen kann. Deswegen kommt es beim Menschen auch zu ähnlichen Symptomen mit Entartungen in der Leber, allerdings zeitverzögert und wesentlich langsamer. Dennoch ist die sogenannte alveoläre Echinokokkose des Menschen eine höchst gefährliche und unter Umständen sogar tödliche Erkrankung.


Woran erkennt man eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm? Das Problem ist, dass man sie sehr lange überhaupt nicht erkennt, weil diese Entartungen sehr langsam wachsen. Wenn man dann nach etlichen Jahren erste Symptome einer Lebererkrankung bekommt, bedarf es meist schon sehr invasiver Eingriffe. Oft müssen etwa Teile der Leber entfernt werden und eine lange, wenn nicht sogar lebenslange Therapie mit antiparasitären Mitteln eingeleitet werden. Das ist für die betroffene Person eine praktisch lebenslang beeinträchtigende Erkrankung, wenn man überhaupt noch was tun kann – auch das gibt es.
Zum Glück kann man aber Vorkehrungen treffen, die die Wahrscheinlichkeit einer Infektion minimieren. Welche wären die wichtigsten?
Interessant ist, dass der bekannteste Verbreitungsweg meines Erachtens nicht der bedeutendste ist. Man hört immer wieder, dass man mit Beerenfrüchten sehr vorsichtig sein muss, dass man sie gut abwaschen soll und so weiter. Das ist alles richtig, aber ein wesentlich bedeutenderer Weg der Infektion ist meiner Meinung nach, dass man sich irgendwo in der Natur aufstützt und sich dann unbewusst mit der ungewaschenen Hand über den Mund fährt. Der zweitwichtigste Infektionsweg ist dann der Hund. In ihm lebt der Fuchsbandwurm genauso gut und gerne wie im Fuchs. Deswegen mein Apell: wenn ein Hund Mäuse jagt, dann gehört er konsequent entwurmt. Katzen sind bei weitem nicht so gute Wirte. Allerdings können sich Fuchsbandwurmeier auch im Fell von Freigängerkatzen verfangen und dann durchs Streicheln auf den Menschen übertragen werden. Was aber für den Jäger wichtig ist, sind die Vorkehrungen, die er beim Hantieren mit dem Fuchskadaver, etwa beim Abbalgen, treffen sollte.
Welche wären das?
Bevor er den Kadaver anfasst, sollte er einen Mundschutz aufsetzen und Einmalhandschuhe überstreifen. Dann sollte man den Balg gut einfeuchten, damit es zu keiner Staubentwicklung und Aufwirbelung der Eier kommt. Wichtig ist aber auch die gründliche Reinigung der Jagd-
stiefel nach der Rückkehr von der Jagd und das Waschen der Jagdkleidung sowie eine regelmäßige Reinigung der Hundedecken. Hat man einen baugängigen Hund, sollte dieser nach jedem Einsatz gründlich abgebürstet oder abgebraust werden. Beim Bürsten Mundschutz nicht vergessen!
Wie viele Salzburger Füchse sind denn überhaupt mit dem Fuchsbandwurm infiziert?
Wir haben erst jüngst zusammen mit der AGES in Innsbruck eine statistisch valide Studie gemacht, bei der wir zwischen 2016 und 2018 415 Füchse zur Untersuchung eingeschickt haben. Davon waren über Salzburg verteilt ca. 16 % mit dem Fuchsbandwurm befallen und es gab auch zwischen den Gauen keine große Spreizung. Einziger Ausreißer war die Stadt Salzburg, da wurde kein Nachweis erbracht, aber das lag wohl auch an der sehr niedrigen Anzahl von nur sechs untersuchten Füchsen. Dass diese Studie aber überhaupt möglich gewesen ist, dafür möchte ich mich auch noch einmal bei der sehr kooperativen Salzburger Jägerschaft bedanken! Es ist ja gar nicht so einfach, die von den Statistikern vorgegebene Anzahl Füchse im zu beobachtenden Zeitraum einzuschicken. Die Salzburger Jäger haben das aber hervorragend hinbekommen!
Wie schauen die Befallszahlen in den anderen Bundesländern aus?
In Vorarlberg sind es rund 45 % und in Tirol 33 % der Füchse, die befallen sind. Das ergaben Paralleluntersuchungen mit gesicherten Zahlen. Auffällig ist jedoch, dass diese allerorts steigen.

Dr. Josef Schöchl ist seit 1994 Landesveterinärdirektor von Salzburg, seit 2009 Abgeordneter zum Landtag und seit einigen Jahren Autor von kulinarisch-faszinierenden Sachbüchern mit Augenzwinkern. Passend zum Anlass trägt er stets eine von 60 Tiermotivkrawatten – der Fuchsbandwurm hat es dann aber doch noch nicht unter die auserwählten 60 geschafft.

An diesem Themennachmittag für Kinder von 5 bis 10 wandern wir gemeinsam durch den Winterwald, erfahren mehr über die Lebens- und Fressgewohnheiten unserer Wildtiere und sammeln auf dem Weg zu einer Wildfütterung verschiedene Leckerbissen für Reh, Hirsch und Co. Danach gibt es auch für uns eine kleine Stärkung: Auf einer gemütlichen Jagdhütte wärmen wir uns mit einer Tasse heißen Kakao auf, schmücken einen Weihnachtsbaum und lauschen einer Weihnachtsgeschichte. In der Dämmerung marschieren wir dann durch den Wald wieder nach Hause, kleine bunte Laternen leuchten uns dabei den Weg.

Workshop „Messermachen“
Wie ein für mich passendes Gewehr ist ebenso ein gutes Messer unverzichtbar für die Jagd. Unter fachkundiger Anleitung und mit den richtigen Werkzeugen, stellen wir in der neu eingerichteten SeminarWerkstatt, mit Blick auf den Attersee, unser Jagdmesser her. Verschiedene Klingen und Griffmaterialien wie z.B. Büffelhorn, Kamelknochen, oder diverse Hölzer können dabei ausgewählt werden – wir fertigen Unikate fürs Leben!

Inhalte:
• Einführung in die Messerkunde
• Messer entwerfen
• Messerrohling anfertigen
• Klinge härten und anlassen
• Klinge schleifen
• Griffschalen anpassen und montieren
• Messer Feintuning und schärfen

An diesem adventlichen Räuchernachmittag auf der Holzknechthütte tauchen wir in die mystische Welt von Perchten, Gamshüterinnen und der Wilden Jagd ein. Wir lernen einheimisches Räucherwerk kennen und werfen einen Blick auf seine verschiedenen Wirkungs- und Anwendungsweisen. Gemeinsam verrauchen wir das Räucherwerk dann im traditionell alpenländischen Räucherpfandel auf dem Holzofen.
„Scharfes Messer“
Jeder Metzger weiß es: Mit einem stumpfen Messer schneidet man sich leichter in den eigenen Finger. In diesem Workshop lernen wir deshalb, wie wir unsere Messer mit einfachen Mitteln scharf machen und scharf halten. Unter Anleitung eines Profis setzen wir die Theorie anhand unserer eigenen mitgebrachten Messer auch gleich um.
Inhalte:

• Einführung in die Messerkunde und Schneidegeometrie
• Vor und Nachteile gängiger Schärfwerkzeuge
• Messer schärfen
• Pflege und Aufbewahrung






Wild im Glas
Einmachen, einrexen oder einwecken – all das meint das Haltbarmachen von Lebensmitteln durch Erhitzen in einem Glas unter Luftabschluss. Dafür ist nicht viel erforderlich: ein Herd, ein Backrohr oder ein handelsüblicher Einkochautomat reichen aus. Warum man aber dennoch aufs Material achten muss, wie das Einkochen von Wild am besten gelingt und welche Tricks man anwenden kann, das erklärt uns Nikolaus Tomsich, der durch den Abend führt.

Wildes Hüttenmenü mit Roland Essl
Der Koch, Gastrosoph und Hüter alter Rezepte, Roland Essl, zeigt, was man auf einem alten, mit Holz befeuerten Hüttenofen zubereiten kann, um sich nach einem langen Tag in der Natur genussvoll zu stärken. Unter Beachtung des saisonalen Angebotes kochen wir mit Roland ein 3-gängiges Menü. Wir erfahren, worauf es bei der Zubereitung ankommt, und lernen Tipps und Tricks, um auch ohne moderne Technik ein herzhaftes Menü zaubern zu können.

Wir bieten Jägern, Sportschützen und Naturliebhabern interessante Seminare, Praxiskurse und Events im Wandel der Jahreszeite. Gerne möchten wir mit euch in unseren Kursen einen Winter voller Inspiration erleben.
Den Abend lassen wir beim gemeinsamen Essen in netter Runde ausklingen.
Die genauen Termine und Daten findest du auf unserer Website: www.sodia.cc/Akademie/Akademie-Kurse
Der Förster kocht
Kurt Schlechtleitner ist Förster, Waldpädagoge und Koch aus Leidenschaft. Seine Rezepte komponiert er aus heimischen, saisonalen Produkten ganz ohne Schnickschnack. In diesem Kochkurs lernt Ihr, wie Ihr mit ausgesuchten regionalen Zutaten in wenigen Minuten ein schmackhaftes Essen auf den Tisch zaubert.

Die vierte JAGERN-Ausgabe erscheint am 28. Februar 2022.
Anzeigenschluss: 23. Jänner 2022

Darin machen wir euch fit für den Frühling, damit ihr gut ins neue Jagdjahr starten könnt:
▶ Frühjahrsputz für das Revier, die Ausrüstung und den Jagdkleiderschrank
▶ Kitzrettung
▶ Fit mit Wildfleisch
▶ Auslandsreisen
▶ Wir treffen interessante Menschen, sehen uns die neueste Technik an und berichten über spannende Reviere.

IMPRESSUM
IDEE & KONZEPT: Nadine Sodia
REDAKTIONSLEITUNG: Eva Weiler
AUTOREN: Andrea Gabriel, Lena Hoschek, Max Mayr-Melnhof, David Melhart, Martin Pelitz, Theresa Rankl, Michael Rosenberger, Josef Schöchl, Nadine Sodia, Reinhold Sodia, Sabine Steindl, Eva Weiler
FOTOREDAKTION: Doris Wild | wildbild.at
ART-DIREKTION: Alexandra Brindlinger | ab-jetzt.at
GRAFIK: Alexandra Brindlinger
LEKTORAT: Eva Weiler | die-lektrix.at
ILLUSTRATIONEN: Adobe Stock, Envato Element
DRUCK & HERSTELLUNG: Offset 5020 Druckerei & Verlag
MEDIENINHABER: Nadine und Reinhold Sodia
HERAUSGEBER: SODIA Jagdwaffen- und Bekleidungs GmbH
ANZEIGENSERVICE: anzeigen@socia.cc
REDAKTIONSANSCHRIFT: Vogelweiderstraße 55, 5020 Salzburg, T: 0662 872123, E: redaktion@sodia.cc
Zur besseren Lesbarkeit wird das generische Maskulinum verwendet, wobei gleichermaßen männliche, weibliche und diverse Personen gemeint sind.


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Kraftstoffverbrauch (komb. gewichtet): 10–2 l/100 km. CO₂-Emissionen (komb.): 226–44 g/km, Stromverbrauch (komb. gewichtet): 21 kWh/100 km, nach WLTP. Weitere Informationen unter www.autoverbrauch.at. Symbolfoto. * Unverbindlich empfohlener, nicht kartellierter Richtpreis inkl. 20 % Ust, 11 % NoVA.
AutoFrey GmbH
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