teamWORK
DIE MITARBEITERZEITUNG DER CNH INDUSTRIAL IN DEUTSCHLAND
Iveco Magirus AG • Magirus GmbH • CNH Industrial Deutschland GmbH • CNH Industrial Baumaschinen GmbH • CNH Industrial Financial Services S.A.
IVECO MAGIRUS AG/MAGIRUS GMBH
MAGIRUS GMBH
Es gibt noch sehr viel zu tun
Das war Spitze!
Betriebsversammlung: Transparenz durch Informationen
Magirus überzeugt bei der Interschutz
Am 23. Juni fand die Betriebsversammlung 2015 statt. Nach vielen Jahren war es die erste gemeinsame Betriebsversammlung aller Ulmer Unternehmen, aller Standorte und aller Bereiche in Deutschland. Über 1.400 Beschäftige
informiert. Insgesamt elf Unternehmensvertreter der Magirus GmbH und der Iveco Magirus AG waren anwesend.
Trotz manch unterschiedlicher Sichtweise waren sich beide Seiten einig, dass die Magirus
Eröffnet und geleitet wurde die Betriebsversammlung von Egon Holowitz, dem Stellvertretenden Vorsitzenden des Gemeinschaftsbetriebsrats. Der Vorsitzende Wilfried Schmid gab anschließend einen ausführlichen Bericht über die Arbeit des neuen Gemein-
Ein weithin sichtbares Magirus-„M“ begrüßte vom 8. bis 13. Juni auf der Interschutz 2015 in Hannover Kunden und andere
Besucher auf das weitläufige Messegelände. Der Magirus-Stand war einer der Hauptanziehungspunkte der gesamten Messe. Die zahl-
Imposanter Auftritt: Magirus sorgte mit seinem Messestand in Hannover für großes Aufsehen. Kein Wettbewerber war mit so vielen Exponaten präsent
Besucher auf dem Messestand der Magirus GmbH. Auf 4.000 m2 standen dort rund 40 Fahrzeuge – darunter Weltneuheiten im Drehleiterbereich wie die M68L, die M34L-H „Heavy Duty“-Drehleiter, der Magirus AirCore und die neue Magirus Team Cab.
An einem Vorführturm wurDoppelte Premiere: Die erste gemeinsame Betriebsversammlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Iveco Magirus AG und der Magirus GmbH fand im neuen Magirus Experience Center in Ulm statt
füllten das Magirus Experience Center im Ulmer Donautal fast bis in den letzten Winkel. Sie wurden sowohl vom Betriebsrat als auch vom Management ausführlich
GmbH und die Iveco Magirus AG auf einem guten Weg sind, jedoch noch in allen Bereichen die Leistungen deutlich gesteigert werden müssen, um langfristig auf einen stabilen Erfolgskurs zu gelangen
schaftsbetriebsrats Magirus GmbH & Iveco Magirus AG. Der neue Gemeinschaftsbetriebsrat wurde erst im Oktober letzten Jahres von den Beschäftigten beider Unternehmen gewählt. Weiter auf Seite 2.
den täglich simulierte Rettungseinsätze gezeigt, bei denen die Neuheiten direkt im Einsatz zu bestaunen waren. Die Interschutz findet nur alle fünf Jahre statt. Sie ist eine der weltweit wichtigsten Messen im Bereich Brand- und Katastrophenschutz. Etwa 1.500 Aussteller aus 51 Ländern waren dieses Jahr in Hannover präsent, ein neuer Rekord. An den sechs Messetagen kamen laut Veranstalter rund 157.000
reichen Neuheiten sorgten für großes Interesse und kamen beim Fachpublikum sehr gut an. Besonders auffallend war die große Besucherzahl internationaler Kunden aus der ganzen Welt. Absolute Highlights waren für viele Feuerwehrleute die neuen Drehleitern. Aber auch mit cleveren Detaillösungen konnte Magirus seinem Leitspruch „Serving Heroes – Since 1864“ gerecht werden. Die Messe brachte auch Magirus-Händler und Mitarbeiter aus der ganzen Welt zusammen. Das Magirus-FamilyFeeling wurde dadurch nochmals deutlich gestärkt und die Motivation aller ist während der Messetage weiter gewachsen. Ausführlich über die Interschutz informiert Sie die Magirus-Sonderbeilage.
IVECO MAGIRUS AG
Erfolgsgeschichte Iveco feiert dieses Jahr den 40. Geburtstag Iveco zündet die 40. Geburtstags-Kerze an: ein bedeutendes Ereignis für ein Unternehmen, das mittlerweile Bestandteil der Geschichte des weltweiten Transports ist.
Es repräsentiert nicht nur 40 Jahre Erfolg, sondern zugleich eine mehrhundertjährige Geschichte, wenn man die Histo-
rie der Gründerfirmen zusammenzählt. Gegründet wurde das Unternehmen 1975 durch den Zusammenschluss von fünf Marken mit jeweils langer Historie und Erfahrung: MagirusDeutz, Fiat, Lancia, Unic und OM. Allein Magirus konnte letztes Jahr sein 150-jähriges Jubiläum in Ulm feiern. Durch weitere Zukäufe, Allianzen und Joint Ventures wurde über die
Jahre eines der weltweit führenden Unternehmen für den Straßentransport geschaffen. Heute ist Iveco eine Marke von CNH Industrial, einem weltweit führenden Hersteller von Investitionsgütern. Iveco produziert in Europa, China,
Australien, Brasilien und Afrika. Zudem ist Iveco mit Niederlassungen in mehr als 160 Ländern präsent. Der Event wird primär im Internet kommuniziert (www.iveco40.com). Freunde der Marke und des Hauses können im Rahmen eines Wettbewerbs ihre Geschichte und Bilder sowie Videos für alle sichtbar einstellen. Das beste Bild einer jeden Woche wird in einem virtuellen Buch veröffentlicht. Der Geburtstag wird zudem in einem Film thematisiert, der auf youtube zu sehen ist (https://youtu.be/XwSoJzxHoVs). Er zeigt Meilensteine des Unternehmens von 1975 bis heute.
INHALT
2|2015
Interview mit Achim Specht
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Iveco Magirus AG: GmbHs neu 3 Capital: neu strukturiert
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Case IH & Steyr on Tour
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Iveco Magirus AG: Jubilare
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Schwabentruck: Erfolgsspur
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EDITORIAL Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Zwei Themen prägen diese Ausgabe: die Betriebsversammlung der Iveco Magirus AG und der Magirus GmbH in Ulm sowie die Interschutz-Messe 2015. In Hannover gelang der Magirus GmbH ein eindrucksvoller Auftritt. Mit einer imposanten Fahrzeugpalette und zahlreichen Neuvorstellungen ließen unsere Brandschutzexperten keinen Zweifel aufkommen: Magirus ist ein weltweit führendes Unternehmen in einer besonders anspruchsvollen Branche. Wir alle können stolz sein auf das, was in den letzten Jahren erreicht wurde, auf die tollen, innovativen Produkte, mit denen Magirus seine starke Position erneut unterstreichen konnte. Die Interschutz hat in Hannover bei allen, die auf dem Stand waren, einen Motivationsschub ausgelöst. Auch mich persönlich haben der Magirus-Auftritt und das riesige Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr beeindruckt. Diese Erfolge und die Anerkennung durch die Kunden können wir genießen, ausruhen dürfen wir uns auf ihnen
Achim Specht
allerdings nicht. Wir sind auf dem richtigen Weg, jedoch noch lange nicht über den Berg oder am Ziel. Das wurde auf der Betriebsversammlung mit einer wahren Informationsflut von Zahlen, Zielen und Zukunftsprojekten sehr transparent. In beiden Geschäftsfeldern, Lkw und Brandschutz, hat der Standort Ulm ein enormes Potenzial, das wir gemeinsam, eingebettet in die globalen Strukturen von CNH Industrial, nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich zur Erfolgsstory machen können und müssen. Ich bin erst kurze Zeit hier in Ulm und habe bereits sehr viel gesehen, was mich begeistert hat. Die Menschen mit ihrem Know-how und ihrem Können, die Produkte, der Teamspirit, den ich in Hannover erleben konnte – dies alles ist eine hervorragende Basis, um auch die nächsten Wegstrecken zum langfristigen Erfolg schnell zu durchschreiten. Ich freue mich auf eine intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen! Ihr Achim Specht
IVECO MAGIRUS AG/MAGIRUS GMBH
CNH INDUSTRIAL
Packen wir’s an! Auf einem richtigen Weg, aber noch lange nicht am Ziel Über dreieinhalb Stunden dauerte die Betriebsversammlung in Ulm. Mit zahlreichen Charts und Zahlen wurde den Beschäftigten die Situation in beiden Unternehmen transparent dargestellt.
Der
Betriebsratsvorsitzende Wilfried Schmid ging in seinem Arbeitsbericht des Betriebsrats zunächst auf die im Oktober 2014 durchgeführten Wahlen zum neuen Gemeinschaftsbetriebsrat ein. Schmid dankte für die hohe Wahlbeteiligung und betonte, dass ein Gemeinschaftsbetriebsrat nichts mit Gleichmacherei zu tun habe, sondern dass immer beachtet
plex Arbeitszeiten und Entgelt. Der Tarifabschluss 2015 mit 3,4 Prozent Entgelterhöhung und 150 Euro als Einmalzahlung könne sich sehen lassen. Kritisch sieht Schmid die Praxis bei Überstunden, Mehrarbeit und Gleitzeitstunden. Grundsätzlich verteufle der Betriebsrat Überstunden nicht, wenn diese für wichtige Projekte wie zum Beispiel für die Interschutz anfielen, wenn man sie tatsächlich benötige und die Kunden dadurch Vorteile hätten. Schmid gab aber zu bedenken, dass „jede Überstunde die Kosten erhöht und damit das Betriebsergebnis belastet.“ Man müsse die große Anzahl der geleisteten Überstunden
Das Know-how der Menschen nutzen! Mit Blick auf das anstehende WCM-Audit in Ulm appellierte Wilfried Schmid an die Entscheidungsträger, die Beschäftigten fair einzubeziehen und WCM mit gesundem Menschenverstand weiterzuentwickeln. Schmid: „Das Wissen und Können steckt in den Beschäftigten und nicht im Produktionssystem!“ Um auch in der Zukunft alle Arbeitsaufgaben zu meistern, sei eine gute und zukunftsorientierte Personalplanung und Personalentwicklung notwendig. Dazu gehören für Wilfried Schmid drei wichtige Baustei-
Rund 1.400 Beschäftigte der Magirus GmbH und der Iveco Magirus AG fanden im neuen Ulmer Magirus Experience Center Platz und wurden ausführlich über die aktuelle Lage der Unternehmen informiert
werde, dass jeder Bereich und jeder Arbeitsplatz seine spezifischen Anforderungen habe. Entsprechend habe man eine neue Struktur aufgebaut, die inzwischen auch weitgehend funktioniere. Als erste große Herausforderung habe sich der neue Betriebsrat mit dem Thema der Altersteilzeit-Regelungen des Jahres 2012 konfrontiert gesehen. Nachdem die SozialversiWilfried Schmid
etwas kritischer sehen, zumal sie, „nüchtern betrachtet, viele Arbeitsplätze bedeuten, auf die Kolleginnen und Kollegen warten, die als Leiharbeiter oder mit Werkverträgen hier beschäftigt sind“. Bei der Handhabung von Gleitzeitstunden pocht Wilfrid Schmid auf die Einhaltung der tariflichen Regelungen und Betriebsvereinbarungen. Danach könne jeder selbst entscheiden, wie mit seiner geleisteten Mehrarbeit verfahren wird, ob sie tariflich entlohnt oder als Freizeitausgleich genutzt wird. Zahlreiche Betriebsvereinbarungen
cherungen die 2012 vereinbarte ATZ-Regelung nicht akzeptiert hatten, wobei die „betroffenen Kolleginnen und Kollegen keinem Risiko ausgesetzt waren, da wir vorsorglich Absicherungen aufgenommen hatten“, so Schmid, habe für die schwierige Materie eine Lösung gefunden werden müssen. Die Aufgabe wurde gemeistert: „Von circa 280 Betroffenen haben 200 einen Auflösungsvertrag unterschrieben, der fast allen finanzielle Vorteile gebracht hat“, zog Schmid eine positive Bilanz, „und für diejenigen, die keine Auflösung unterschrieben haben, gelten weiterhin die 2012 vereinbarten Regelungen“. Arbeitszeiten, Überstunden und Entgelt Ausführlich beschäftigte sich Schmid mit dem Themenkom-
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Weitere Schwerpunkte der Betriebsratsarbeit waren in den letzten Monaten verschiedene Betriebsvereinbarungen wie zum Beispiel für die UmbauBereiche der Iveco Magirus AG und der Magirus GmbH, eine Regelung für das Arbeiten an Brückentagen und mehrere Vereinbarungen zu IT-Systemen. Leider müsse der Umbau der Iveco Magirus AG, der heute Iveco Customizing Center (ICC) heiße, unter erschwerten Bedingungen arbeiten. Es fehle an Personal, Werkzeugen und Vorrichtungen genauso wie an einer Anbindung an IT-Systeme. Da jedoch leider keine Investitionen geplant seien, müsse die motivierte und hochqualifizierte Mannschaft mit dem „Mauerblümchenstatus“ weiter zurechtkommen. Für die Vertriebs-GmbHs der Iveco Magirus AG wurde für die zum 1. Juli wirksamen Änderungen ein Interessensausgleich mit Entgeltsicherung und Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen gefunden.
ne: eine gute Ausbildung für junge Menschen, Qualifizierungs- und Bildungsmaßnahmen sowie gute ATZ-Regelungen. Sowohl bei der Ausbildungsquote (Ziel: sieben Prozent) als auch bei der Ausbildung – und Übernahme – kaufmännischer Berufe sieht Schmid noch Nachholbedarf. Für die Beschäftigten sei am Standort ein gutes Fortbildungsprogramm erforderlich, das allen zugänglich sein müsse. Die Fortführung des „Ulmer Modells“, also der Verbindung einer gewerblichen Ausbildung mit einem Ingenieur-Studium, sei für die Zukunft des Engineering-Standorts Ulm von sehr großer Bedeutung. Großes Potenzial am Standort Ulm Beim Blick auf die Zukunftsperspektiven sieht Wilfried Schmid für beide Unternehmen am Standort Ulm gute Chancen: „Der Nutzfahrzeugbereich der Iveco in Ulm ist insgesamt für 2015 und – soweit erkennbar – auch für 2016 gut ausgelastet. Bei Magirus hat man die
ten Monaten gelte es, die Verbesserungen in den Produktionsbereichen, bei der Arbeitsorganisation, der Dokumentation und der Teileverfügbarkeit intensiv anzugehen, um so schnell wie möglich schwarze Zahlen zu schreiben. Welches Potenzial die Menschen am Standort Ulm bereitstellen könnten, habe sich zuletzt eindrucksvoll auf der Interschutz gezeigt: „Magirus war einer der Innovationsführer auf der Interschutz-Messe in Hannover! Mit Produkten, entwickelt und gebaut hier in Ulm, von Euch Kolleginnen und Kollegen.“ Benedetti: Als Team erfolgreich Auch Antonio Benedetti, Geschäftsführer der Magirus GmbH, zeigte sich in seiner Rede begeistert von dem Erfolg auf der Messe: „Die Interschutz war ein einzigartiges Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn wir alle als Team zusammenarbeiten. Diesen Teamgeist konnte ich zu jeder Zeit spüren und ich denke, damit war ich nicht allein. Man konnte sehen, wie jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter stolz auf das Erreichte war – mit Recht!“ Benedetti sprach aber auch deutlich die Herausforderungen an, die nach wie vor zu bewältigen sind: „Wir sind einen großen Schritt vorangekommen, zum Beispiel konnten wir die Verkaufszahlen verdoppeln. Aber wir sind immer noch auf der negativen Seite der Ergebnisse. Jedoch sind wir nicht hier, um über den Break-Even zu sprechen. Wir wollen in den nächsten Jahren erreichen, dass Magirus ein profitables Unternehmen wird. Wir sind auf dem Weg dahin, aber wir sind zu langsam.“ Im weiteren Verlauf informierte Antonio Benedetti ausführlich über die Produktinnovationen der letzten beiden Jahre. Zum Magirus-Auftritt in Hannover liegt eine Sonderbeilage bei. Effizienz steigern, Kosten reduzieren! Kostenreduzierungen, mehr Schnelligkeit und Effizienz in den Abläufen – diese Forderungen zogen sich als roter Faden durch alle Berichte aus den einzelnen Fachbereichen der Magirus GmbH. So zeigte Elena Allione, Director Finance, auf, dass sich zwar im Jahr 2014 in allen Bereichen eine Stabilisierung des Umsatzes erkennen lasse, nachdem zunächst 2013 durch den Neuaufbau der Löschfahrzeugproduktion in Ulm ein Umsatzrückgang zu verkraften gewesen sei. Unterm Strich
„Wir alle sind CNH Industrial“ Interview mit Achim Specht Seit Mai ist Achim Specht als Nachfolger von Personalvorstand Laurens Snieders in Ulm, der das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen hat.
Achim Specht ist seit 2006 bei CNH Industrial – damals noch CNH – im Personalbereich in führenden Positionen. Bis Januar 2012 war er bei CNH Deutschland in Heilbronn hauptsächlich als HR Country Manager für Deutschland, Österreich, Dänemark und die Schweiz tätig. 2012 siedelte er nach Lugano in der Schweiz über, wo er zunächst für die CNH International den Personalbereich übernahm und dann ab 2013 die Leitung des Personalbereichs der CNH Industrial für den asiatischpazifischen Raum, die APACRegion. Im Interview erklärt Achim Specht, welche Funktionen und Verantwortungen er jetzt von Ulm aus wahrnimmt. teamwork: Herr Specht, wie Sie bereits auf der Betriebsversammlung in Ulm dargestellt haben, sind Sie auf mehreren Ebenen als Personal-Manager tätig. Können Sie uns nochmals Ihre verschiedenen Verantwortungsbereiche erklären? Specht: Ja, das war auf der Betriebsversammlung vielleicht etwas unüberschaubar. Meine Aufgaben erstrecken sich zurzeit auf vier Funktionen. Als Country HR Manager CNH Industrial bin ich der Personalverantwortliche des gesamten CNH Industrial Konzerns für Deutschland, die Nordics – also die skandinavischen Länder – und die Baltischen Staaten. Als HR Business Partner Specialty Vehicles unterstütze ich weltweit die Unternehmenssparten Brandschutzfahrzeuge und Militärfahrzeuge in allen Personalangelegenheiten. Zusätzlich, allerdings nur übergangsweise, nehme ich diese Aufgabe auch für die EMEA-Region (Europa, Naher
wir noch schneller und effizienter werden müssen“, so ihr Fazit. Ergebnis deutlich verbessern! Aufmerksam hörten die insgesamt elf Unternehmensvertreter (siehe auch Bild auf S. 3) dem Bericht des Betriebsratsvorsitzenden Wilfried Schmid zu
Weichen in Richtung Zukunft gestellt und im Donautal die modernste Feuerlöschgerätefabrik der Welt“. In den nächs-
habe sich jedoch das Umsatzwachstum nicht adäquat im Ergebnis niedergeschlagen. „Das bedeutet, dass
Osten und Afrika) war. Und am 9. Juli wurde ich vom Aufsichtsrat der Iveco Magirus AG
Wie dies gelingen soll, stellten Enzo Viola, Director Product Development & Engineering, und Werkleiter Björn Schneekloth in einem fünfstufigen Aktionsplan vor. Der „Operational Turnaround Action Plan“ setzt
Achim Specht
zum Vorstand Personalwesen und EDV/Informationssystem bestellt. teamwork: Sie sind also für alle Beschäftigten der CNH Industrial in Deutschland zuständig? Specht: Richtig, zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die meisten Beschäftigten der CNH Industrial in Deutschland arbeiten in Ulm bzw. bei der Iveco Magirus AG und der Magirus GmbH. Wir arbeiten also hier in Ulm alle unter einem Dach, nämlich der CNH Industrial. Neben den wichtigen – und gerade hier in Ulm sehr berechtigten – Stolz auf die eigenen Produkte, auf die eigene Geschichte, das besondere Knowhow als Experte für Lkw, Feuerwehrfahrzeuge oder Traktoren und Baumaschinen gehört das Bewusstsein, in einem globalen Konzern zu arbeiten. Jedem Einzelnen bieten sich damit große Chancen, sich weiterzuentwickeln, neue Erfahrungen zu gewinnen, national und sogar international. Die Integration in die weltweiten Strukturen von CNH Industrial unter Beibehaltung der Wurzeln seiner Herkunft ist ein Weg, auf dem wir noch viel stärker voranschreiten müssen. Wir sind nicht nur Iveco, Magirus, Case, New Holland oder FPT – wir alle sind CNH Industrial. Eine Stärke, die viele unserer Wettbewerber nicht haben, und eine Perspektive, aus der wir viel stärker die Dinge betrachten müssen.
den Hebel auf mehreren Ebenen an. So sollen Kosten durch eine verstärkte, an den Marktanforderungen orientierte Standardisierung der Fahrzeugkonfigurationen und des Bestellprozesses erreicht werden. Wichtig sei auch eine deutliche Verkürzung des Zeitrahmens zwischen Bestelleingang und der technischen Dokumentation des Auftrags. Durch ein detailliertes Kostenmanagement sollen die tatsächlichen
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Kosten über den gesamten Zeitablauf eines Angebots oder einer Bestellung transparent und zuverlässig kalkulierbar sein. Transparenz und Kalkulation waren auch Stichworte im Beitrag von Werkleiter Björn Schneekloth. Im Bereich der Produktion arbeiten mehrere Projektteams daran, für die effizienz-entscheidenden Abläufe in der Löschfahrzeugund der Drehleiterfertigung die besten Lösungen zu ent-
zum Erfolg, wenn wir weiter so engagiert arbeiten wie bisher.“ Neue Märkte erschlossen Thales Maia, Verkaufsdirektor von Magirus, zeigte auf, wie sich die globalen Märkte für das Produktangebot der Magirus GmbH gewandelt haben. Größter Markt in Europa – und nach wie vor wichtigster Markt für Magirus – ist Deutschland, insgesamt sind auf dem Alten Kontinent jedoch rückläufige
Danke! Nach 25 Jahren hat Ende April Personalvorstand Laurens Snieders das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen.
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nieders kam 1990 zu Iveco und war zunächst in seiner niederländischen Heimat und ab 1992 für die Benelux-Länder der verantwortliche Personalmanager. 1997 übernahm Laurens Snieders bei der Iveco Magirus AG die Funktion des Personalmanagers in der Vertriebszentrale in Unterschleißheim. Im Jahr 2000 wechselte er in dieser Funktion nach Ulm und wurde im gleichen Jahr in den Vorstand der Iveco Magirus AG berufen. Laurens Snieders bewältigte in den 15 Jahren als Personalvorstand sehr unterschiedliche Herausforderungen: Die Einführung der Doppelschicht in der Lkw-Montage und kurz darauf den Einbruch der Nutzfahrzeugmärkte mit der Anpassung der Beschäftigtenzahl und Kurzarbeit. Die Verlagerung der Lkw-Fertigung nach Madrid, den Umbau des Werkes zum Brandschutzwerk. Mit dem Betriebsrat konnte er zahlreiche Betriebsvereinbarungen schließen, in denen
wickeln. Team 1 beschäftige sich mit der Arbeitsplatzorganisation und den Logistikflüssen für Einzelbestellungen und für größere Fahrzeugserien. Ein zweites Team definiere die Anforderungen, die zum einen an die von der Entwicklungsabteilung bereitgestellte Dokumentation der Fahrzeuge und zum anderen an die produktionsinternen Arbeitsanweisungen (SOP und OPLs) gestellt werden. Als dritte Ebene werden die Durchlaufzeiten für die einzelnen Fahrzeuge unter die Lupe genommen und optimiert. Eng damit hängt die vierte Aufgabenstellung zusammen, nämlich das beste Layout, also die optimale Anordnung von Teilezufuhr/Lager zu den Montageplätzen etc. zu realisieren. Auf den Menschen kommt es an Eines war Björn Schneekloth auf der Betriebsversammlung besonders wichtig: „Diese ganzen Prozesse und Optimierungen werden nichts nutzen, wenn wir nicht alle jeden Tag unseren Einsatzwillen, unsere Kreativität und unser Fachwissen anwenden. Wir alle können das, wir haben das Potenzial
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die Interessen des Unternehmens und der Beschäftigten in Einklang gebracht wurden. Am wichtigsten war sicher die Standortsicherung, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein hohes Maß an Arbeitsplatzsicherheit garantiert hat.
öffentlicher Kassen ein gutes Argument ist. Zudem sind die Fahrzeuge der EC Line innerhalb kurzer Zeitspannen lieferbar. Steigende Beschäftigtenzahlen Der Aufwärtstrend spiegelt sich auch in den Beschäftigtenzahlen wider. Personalleiter Andreas Hoffmann konnte verkünden, dass seit 2011 in allen Abteilungen zusätzliches Personal eingestellt worden sei, auch 22 Auszubildende seien im Jahr 2014 übernommen worden. Insgesamt 1.098 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren zum 31.12.2014 bei der Magirus GmbH in Ulm. Den stärksten Zuwachs an Arbeitsplätzen gab es seit 2012 im Engineering, wo Ende 2014 über 80 Menschen tätig waren. Andreas Hoffmann sprach aber auch die hohe krankheits-
Iveco Magirus AG). Unter dem Dach der Magirus GmbH studierten derzeit zudem vier Studenten nach dem Ulmer Modell und zwei an der Dualen Hochschule. Iveco Magirus AG: Starke Produkte, neue Strukturen Der Finanzvorstand der Iveco Magirus AG, Klaus Rekitt, informierte bei der Betriebsversammlung über die wichtigsten Zahlen des Jahres 2014 und die Entwicklung im 1. Quartal 2015. Die Iveco Magirus AG konnte im letzten Jahr mit insgesamt 18.599 Fahrzeugen (Lkw, Gebrauchtfahrzeuge, Militärfahrzeuge, Busse) die Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahr leicht verbessern (+112 Einheiten). Den ganz überwiegenden Anteil trugen mit 14.514 neuen Fahrzeugen die Lkw bei. Der Umsatz erhöhte sich von 938 auf 989 Millionen
Auch dem Redaktionskollegium der teamwork gehörte Laurens Snieders seit dem Jahr 2000 an. Das gesamte Redaktionsteam bedankt sich bei ihm für die gute Zusammenarbeit über all die Jahre. Die Kom-
munikation mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war für Laurens Snieders immer ein ganz wichtiges Element in seiner Verantwortung als Personalmanager.
Bestellungen zu verzeichnen. Die öffentlichen Kassen sind in vielen Ländern Europas weiterhin klamm. Unstabil zeigen sich auch Afrika und zum Teil der Mittlere Osten. Wachstumsregionen sind dagegen die Golf Region, Lateinamerika und der asiatisch-pazifische Raum. Insgesamt habe Magirus seinen weltweiten Absatz in den letzten fünf Jahren steigern können, und auch für das laufende Jahr befände man sich auf einem guten Weg. Nicht zuletzt deswegen, weil Magirus weltweit neue Absatzmärkte beliefert habe wie zum Beispiel Peru, Litauen oder Oman. „Auch 2015 werden weitere Länder für Magirus erschlossen“, so Thales Maia. Ein wichtiges Projekt auf dem deutschen Markt, mit dem sich die Kosten sowohl auf Kunden- wie auf Herstellerseite reduzieren lassen, stellte Christian Bauer, Direktor Vertrieb Deutschland/Schweiz & Customer Service, vor: die Magirus Excellence Center Line, kurz „EC Line“. Die Löschfahrzeuge können als fix konfiguriertes Fahrzeug bestellt werden und bieten so ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, was gerade in Zeiten nicht so gut gefüllter
Am Tisch der Arbeitnehmervertretung saßen neben Bernd Schreiber auch Michael Braun als Vertreter der IG Metall und der Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Egon Holowitz, der durch die Veranstaltung führte
bedingte Abwesenheit im Werk Ulm an. Dadurch entstünden enorme Kosten, die in der Bilanz sehr negativ auf das Unternehmensergebnis drückten. Mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement solle dem entgegengewirkt werden. Maßnahmen wie eine Ergonomie-Beratung am Arbeitsplatz, eine Rückenschule sowie Arbeitsplatzbegehungen mit dem Werksarzt und ein Gesundheitsseminar seien bereits eingeleitet bzw. umgesetzt worden. Positiv: Mit 20 aus der Ausbildung übernommenen Facharbeitern und zwei Absolventen nach dem Ulmer-Modell bzw. der Dualen Hochschule habe die Magirus GmbH ihr Team 2014 verstärkt. Aktuell seien 62 gewerbliche Auszubildende im Donautal (Magirus GmbH und
Euro. Im 1. Quartal des laufenden Jahres steigerte sich der Gesamt-Absatz deutlich auf 3.897 Einheiten gegenüber 3.556 Einheiten im 1. Quartal 2014. Neue Verkaufsstruktur Sascha Kaehne ging bei den Absatzzahlen als Vorstand Vertrieb noch etwas mehr ins Detail. In allen Fahrzeugklassen könne man mit dem Daily, dem Eurocargo sowie Stralis und Trakker mit hervorragenden Produkten auf die Kunden zugehen. Dabei teile sich der Markt jedoch immer deutlicher in die Segmente Light und Heavy auf. Die mittlere Fahrzeugklasse im Bereich von über sechs bis unter 16 Tonnen, in der der Eurocargo eine sehr gute Marktposition halte, spie-
le eine zunehmend geringere Rolle. „Wir müssen dieser Entwicklung Rechnung tragen“, so Kaehne, „und haben deshalb die Verkaufsstruktur neu ausgerichtet“. Es gebe jetzt zwei Business Lines für die spezifischen Geschäftsbereiche Heavy und Light/Medium. Hinzu komme ein integrierter Vertriebsansatz von Iveco Magirus AG und den Vertriebsgesellschaften. Zum 1. Juli 2015 seien
Produktreihe aus dem Boden zu stampfen“, so Kurt Wetz, „entwickeln wir unsere Fahrzeuge in großen Evolutionsschritten weiter“. Das Jahresbudget sei für 2015 kräftig angehoben worden, da jedoch keine zusätzlichen Kolleginnen oder Kollegen eingestellt werden können, müsse man verstärkt auf externe Hilfe zugreifen. Wetz: „Die Ulmer Lkw-Entwickler haben
Mit detaillierten Informationen erläuterten die Führungskräfte aus den verschiedenen Unternehmen und Bereichen die aktuelle Situation
deshalb entsprechende Veränderungen in den Vertriebsgesellschaften umgesetzt worden. (Siehe dazu auch den Artikel unten) In den ersten fünf Monaten des Jahres habe das Vertriebsteam in Deutschland bereits deutlich mehr Fahrzeuge am Markt zulassen können als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum und damit über die generelle Marktentwicklung hinaus zugelegt. Entwicklungsbudget deutlich erhöht Kurt Wetz, Leiter Versuch und Prototypenbau in Ulm, stellte die aktuelle Situation im Ulmer Engineering vor. „Das gesamte Heavy-Truck-Engineering umfasst 283 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind rund 225 in Ulm tätig“, so Wetz. Neben Anforderungen, die sich aus neuen gesetzlichen Vorschriften für die Lkw-Technik ergeben, liege der Entwicklungsschwerpunkt derzeit auf der Optimierung des Kraftstoffverbrauches. Daneben stünden auch ständige Verbesserungen der Technik und der Qualität der Baureihen auf der Agenda. „Statt auf einmal eine neue
viel zu tun und wollen mit hervorragenden Arbeitsergebnissen ihren Standort langfristig sichern.“ Langfristig denken! Als neuer Personalverantwortlicher stellte sich Achim Specht der versammelten Belegschaft vor. Specht ist seit Anfang Mai in Ulm und zeigte sich „beeindruckt von dem, was ich bisher gesehen habe“. Auch auf der Interschutz habe er erleben können, „was Sie in der Lage sind, zu leisten, Hut ab!“ Trotz des einen oder anderen Problems habe man in Ulm eine hervorragende Ausgangsposition. Über die akuten und aktuellen Problemlösungen hinaus müsse man jedoch langfristig denken und entscheiden, um den Standort für die Zukunft zu sichern. Specht zeigte sich „im Einklang mit den Themen, die hier vom Betriebsrat angesprochen worden sind, auch wenn man in den Details oder Lösungen sicher auch unterschiedlicher Meinung sein werde.“ Ausbildung, Fort- und Weiterbildung, Vorruhestand, Gesundheit – dies seien alles Aufgaben, die auch für ihn auf der Agenda oben stünden.
IVECO MAGIRUS AG Klare Ziele festgelegt
Näher an Markt und Kunden
Die Ziele der neuen Organisationsstruktur sind klar definiert: Erhöhung der Marktanteile Heavy, Ausrichtung der
Neuorganisation der Vertriebsgesellschaften Seit dem 1. Juli 2015 arbeiten die VertriebsGmbHs der Iveco Magirus AG in Deutschland mit einer neuen Organisationsstruktur. Damit wird sowohl veränderten Marktkonstellationen mit einer Ausrichtung auf die wachsenden Segmente Heavy und Light Rechnung getragen als auch die Effizienz und Kundenzufriedenheit an den Standorten gesteigert.
Ein
Kernelement der neuen Organisation ist der „Standortverantwortliche“. Bei ihm lau-
fen alle Fäden zusammen. Er ist abteilungsübergreifend der Führungsverantwortliche für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort, er ist verantwortlich für die Kundenbetreuung, das Image und das Betriebsergebnis und berichtet direkt dem Geschäftsführer der Vertriebs-GmbH. Spezialisierte Verkäufer Mit der neuen Organisationsstruktur wurde auch die Spezialisierung der Verkäufer wiedereingeführt. Absolut neu ist, dass die Heavy-Verkäufer – in eigenen Verkaufsgebieten –
direkt durch die Iveco Magirus AG geführt werden und auch die Rechnungsstellung durch die AG erfolgt. Hiermit wird, wie bei den in Deutschland produzierenden Wettbewerbern, die direkte Beziehung vom Kunden zum Hersteller herausgestellt. Die fachliche Unterstützung durch die Iveco Magirus AG wird ausgebaut. Die Kommunikationswege verkürzt, die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen verbessert und letztendlich einer gesamtheitlichen Betrachtung der Wertschöpfung zwischen AG und den GmbHs die Basis gegeben.
Neu organisiert sind seit 1. Juli 2015 die Iveco-Vertriebs-GmbHs
GmbHs als Profit Center, effiziente Zusammenarbeit aller Unternehmensbereiche (Working as one company) und eine Stärkung der Standorte.
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südamerik. Grassteppe
TEAM SCHWABENTRUCK
Auf dem Podest Iveco-Chef Pierre Lahutte erlebt live Erfolge am Nürburgring Mit zwei 2. Plätzen schaffte das Team Schwabentruck beim Truck Grand
vier Rennen aufs Siegerpodest. Schon beim Rennen auf dem Österreichischen Red Bull Ring (15./17. Mai) hatte Körber mit einem 3. Platz gezeigt, dass das
Team Schwabentruck ganz vorne mitmischt. Auch Iveco-Chef Pierre Lahutte genoss am Nürburging die Iveco-Erfolge und die phantastische Atmosphäre.
SitzplatzMonatsgruppe in der name Bahn
handwerkl. Blütezeit
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Lebewesen belg. Kriminalromanautor †
9 vorsätzlich falscher Schwur
Spaßmacher im Zirkus
Abk.: Yard
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8
selten
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Papstname
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3
4
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6
s1312.10-18
7
Ausdruck der Multiplikation
Abk.: Riesentorlauf
Lösungswort der letzten Ausgabe: Case Grader Gewinner: Julian Marra, IMAG, Abt. EHN; Ernst Bühl, Rentner; Florian Köberle, IMAG, Abt. EHN; Markus Meyer, Kundendienstschule Neu-Ulm; Volker Menden, Magirus GmbH, Personalabteilung. Neuer Gewinn: Multifunktionaler USB-Adapter (für Kameras, Apple-Geräte, diverse Smartphones). Schicken Sie Ihre Antwort an die Iveco Magirus AG, Abteilung HR, Robert-Schuman-Straße 1, 85716 Unterschleißheim. Einsendeschluss ist der 30. Oktober 2015. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
®
Abk.: Südsüdost
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ital. Hauptstadt
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nordafrik. Wüste
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Abk.: Südwest
Abk.: Steinkohleeinheit
Abk.: Handelskammer
Nagelpflegeutensil
schlangenförmiger Fisch
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Numerale
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geeichtes Messgefäß
wildes Durcheinander
Abk.: meines Erachtens empfindliche Zierpflanze
Daumen hoch für das Team Schwabentruck (v.l.n.r.): Sascha Kaehne, Vertriebsvorstand Iveco Magirus AG, Wilfried Schmid, Betriebsratsvorsitzender, Iveco-Chef Pierre Lahutte, Gerd Körber und Gianalberto Lupi, Vorstand Ressort Heavy Line, Iveco Magirus AG
rasen, lärmen
Hühnervogel
gehoben: aufwärts
Windschattenseite
Routinier Gerd Körber kämpfte sich mit seinem Iveco RaceTruck vor rund 200.000 begeisterten Fans damit in zwei von
Verhältniswort
umweltfreundl. Treibstoff
der will„Fernsehkommen Oscar”
Prix am Nürburgring (26./28. Juni) sein bisher bestes Ergebnis.
breiAbk.: Porzelförmige abrechnen lanerde Speise
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Jubilare 40 Jahre: Aich, Anton, ATZ; Albiez, Manfred, ATZ; Baur, Franz Matthias, Engineering Heavy On; Bilesic, Josip, ATZ; Böttinger, Hans-Jürgen, ATZ; De Novellis, Arthuro, Platform DVD Ulm; Diesner, Hubert, Product Validation; Dobner, Erwin, ATZ; Drobeck, Manfred, ATZ; Durst, Lorenz, ATZ; Eisenmann, Gerhard, Werksfeuerwehr; Frank, Siegfried, Instandhaltung Produktion; Götz, Richard, Technical Training; Götz, Thomas, Gebäudeinstandhaltung; Grob, Johann, Fleet Management; Heinisch, Roland, Gesundheitsdienst; Herbst, Harald, Business Intelligence & Network Development; Herrmann-Dürre, Sabine, Platform Control; Hochenbleicher, Albert, ATZ; Inger, Franz, ATZ; Jazbinsek, Adolf, ATZ; Kabelitz, Klaus-Dieter, ATZ; Keller, Siegfried, ATZ; Klein, Rolf, ATZ; Langen, Bernhard, Parts & Services Sales Germany; Loleit, Klaus, Orders Entry Germany; Mayr, Josef, Product Validation; Muhr, Franz, ATZ; Müller, Hubert, Instandhaltung Produktion; Pedicillo, Domenico, ATZ; Pelemis, Pero, ATZ; Pohl, Harald, Component Product LinesHydraulics; Pohl, Harald, ATZ; Rinck, Cornelia, HR Management; Scheunig, Uwe, ATZ; Schmid, Manfred, ATZ; Schmid, Robert, Product Validation; Schneider, Reinhold, ATZ; Schöpflin, Joachim, ATZ; Seyfert, Rudi, ATZ; Singer, OtmarFranz, ATZ; Stetter, Kurt ATZ; Sühs, Uli, Product Engineering Heavy On; Taubert, Andreas, ATZ; Türke, Edith, Component Product Lines-Sys.Architecture; Zeller, Heinrich, ATZ; Zeller, Horst, Quality EMEA Truck Heavy. 25 Jahre: Reutter, Michael, Gebäudeinstandhaltung; Wendt, Michael, Product Validation.
Sterbefälle
IVECO MAGIRUS AG
Erfahrungen weitergeben Dank und Anerkennung für Jubilare Am 10. Juli feierten rund 50 Jubilarinnen und Jubilare ihre 40- bzw. 25-jährige Zugehörigkeit zur Iveco Magirus AG. Bei Kaffee und Kuchen in der Kantine bekamen sie vom neuen Personalvorstand Achim Specht und dem Betriebsratsvorsitzenden Wilfried Schmid Urkunden und die traditionelle Goldmünze überreicht.
Achim Specht dankte – auch im Namen des gesamten Vorstands – allen für ihr Engagement, für die jahrzehntelange Loyalität gegenüber dem Unternehmen. „Sie haben mit Ihrer Leistung“, so Specht, „den Grundstein für die Zukunftsfä-
higkeit des Standorts gelegt“. Er rechnete vor, dass alle zusammen rund 3,2 Millionen Arbeitsstunden geleistet hätten, „eine enorme Zahl, die, umgerechnet auf unseren heutigen Löschfahrzeugabsatz bei der Magirus GmbH, für rund 54 Jahre Arbeit ausreichen würde“. Wilfried Schmid legte in seiner Dankesrede besonderen Wert darauf, dass die Jubilarinnen und Jubilare über einen ganz besonderen Erfahrungsschatz verfügten: „Vor 40 Jahren, also 1975, entstand mit Iveco eines der ersten europäisch organisierten Unternehmen. Wir alle hier in Ulm haben damals schon gelernt, mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern zusam-
CNH INDUSTRIAL FINANCIAL SERVICES S.A.
Effizienz gesteigert Finanzierungsgesellschaften neu strukturiert Ein Konzern, 12 Marken, eine Finanzierungsgesellschaft – unter dieser Überschrift kann man die Umstrukturierungen sehen, welche die Beschäftigten am Standort Heilbronn in den letzten Monaten erfolgreich bewältigt haben.
Bis Mai dieses Jahres war die Unterstützung und Betreuung der CNH Industrial Hersteller noch in zwei rechtlich getrennten Unternehmen in Deutschland angesiedelt. Die CNH Industrial Financial Services S.A. war und ist verantwortlich für die Absatzfinanzierung und Händlerfinanzierung für die Land und Baumaschinen der
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Marken Case IH & Steyr und New Holland, die Iveco Finance GmbH war für die Iveco Nutzfahrzeuge zuständig. Nachdem beide Gesellschaften seit Oktober 2013 bereits eine Bürogemeinschaft in den gemeinsamen Räumen in der Salzstraße 185 in Heilbronn bildeten, wurden nun im Rahmen der weiteren Umsetzung des „Working as one company“-Projektes die Unternehmensstruktur verschlankt und beide Unternehmen zusammengeführt. Durch die Verschmelzung der Iveco Finance GmbH auf die CNH Industrial Financial Services S.A. Zweigniederlassung Heilbronn ist die Iveco Finance GmbH als Firma erloschen. Weiterhin wurden einige wichtige EDV-Projekte umge-
setzt, um auch diesbezüglich die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft in der Zusammenarbeit mit den Herstellern und Vertriebspartnern zu stellen. Somit wurde aus zwei rechtlich selbstständigen Unternehmen nun eines. Für die Iveco-Organisation bedeutet dies, dass sich zwar der „Name“ ihrer Finanzierungsgesellschaft geändert hat, aber alle Finanzierungs-, Leasing- und Versicherungslösungen für Endkunden und Händler weiterhin vom bekannten Iveco Capital-Team umgesetzt werden. Für die Agrar- und Baumaschinenhersteller und -partner hat sich keine Änderung ergeben, da der bisherige Partner auch weiterhin zuständig ist.
In der Kantine versammelten sich die Jubilarinnen und Jubilare. Personalvorstand Achim Specht dankte ihnen für die Loyalität zum Unternehmen
menzuarbeiten.“ Schmid bezog dies auch auf diejenigen, die aus anderen Ländern nach Ulm gekommen sind, um hier bei Iveco zu arbeiten. Sie seien als Menschen und Kollegen akzeptiert worden und manche
säßen heute unter den Jubilaren. Dieses Wissen über und die Erfahrungen mit Integration seien heute wieder besonders wichtig und sollten an die jüngere Generation weitergegeben werden.
CASE IH & STEYR / IVECO
Gelungene Kooperation Gemeinsam Stärke gezeigt Unter Federführung von Case IH & Steyr trat auch Iveco bei der Messe „demopark + demogolf 2015“ in Eisenach auf. Die Veranstaltung gilt als größte Freilandausstellung in Europa und findet alle zwei Jahre statt.
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om 11. bis 13. Juni lockte sie dieses Jahr fast 37.000 Fachbesucher an. Gezeigt wurden Maschinen und Geräte aus mehr als 50 Produktsegmenten für die Grünflächenpflege, den Garten- und Landschaftsbau sowie den kommunalen Sektor. Die vier Marken Steyr, Case Baumaschinen, Case IH und Iveco konnten mit ihren Neuheiten im Bereich Bau- und Landmaschinen sowie dem neuen Iveco Daily die umfassende Kompetenz und Produktpalette demonstrieren, die innerhalb der CNH Industrial für die professionellen Anforderungen des Messepublikums zur Verfügung stehen. Die ge-
meinsame Präsenz hinterließ einen starken Eindruck. Auch bei der „Produkttour 2015“ von Case IH und Steyr war Iveco mit im Boot. Bei der Produkttour in den beiden letzten Maiwochen wurden rund zehn Stationen in Deutschland mit einem Maschinenkonvoi angefahren und Landtechnik im praktischen Einsatz vor Ort bei Kunden vorgeführt. Ein Iveco Eurocargo diente als Transportfahrzeug für diverses Material und zog auch noch einen Tieflader mit.
Rentner: Wiedemann, Hubert, Versand Werk 2, 4.3.15; Karakilic, Hasan, 4.3.15; Heichel, Maria, 8.3.15; Hurter, Martha, 12.3.15; Tränkle, Elisabeth, 12.3.15; Reichard, Karl-Heinz, 17.3.15; Döring, Karl-Heinz, Disposition, 19.3.15; Kühne, Kurt, 21.3.15; Laupheimer, Franz, 28.3.15; Lopez-Moreno, Felipe, 28.3.15; Michel, Klemens, Konstruktion Brandschutz, 29.3.15; Frank, Walter, Ersatzteillager, 1.4.15; Dinc, Hasan, 1.4.15; Abitz, Mechthild, FCA Services GmbH, 2.4.15; Leicht, Karl-Heinz, 2.4.15; Guttenberg, Paul, 4.4.15; Strack, Gerda, Wareneingang, 5.4.15; Kowal, Helmut, Feuerwache, 10.4.15; Seifried, Friedrich, Versand W 2, 11.4.15; Kastner, Richard, 13.4.15; Dr. Wiesmeier, Albert, 14.4.15; Waschler, Franz, 26.4.15; Koschatzky, Reiner, Ersatzteillager, 28.4.15; Maier, Karl-Heinz, Labor, 28.4.15; Bäuerle, Robert, Betriebsm.-Konstruktion, 29.4.15; Peikert, Georg, Kontrolle W 2, 3.5.15; Steinhof, Siegfried, Techn. Dokumentation, 4.5.15; Bäuerle, Hermann, Kundendienst Ausland, 4.5.15; Kobsa, Josef, 5.5.15; Appel, Wilhelm, Ersatzteillager, 6.5.15; Uhlmann, Frida, Lagerbuchhaltung, 8.5.15; Ütük, Haci, 10.5.15; Eschborn, Otto, 20.5.15; Schweier, Hans, Einkauf, 25.5.15; Taubenheim, Günter, Ersatzteillager, 26.5.15; Neubauer, Gunter, 30.5.15; Schrägle, Paul, Wertanalyse, 3.6.15; Einsiedler, Karl, 6.6.15; Leicht, Alois, 7.6.15; Oelmayer, Franz, Brandschutz, 7.6.15; Richter, Adolf, Mechanische Fertigung, 12.6.15; Krettenauer, Franz, Fahrerhaus-Rohbau, 13.6.15; Krauel, Rosa, 13.6.15; Tappert, Walter, 14.6.15; Höhe, Ludwig, Aufbauband, 17.6.15; Dahlke, Heinz, Presshalle, 18.6.15; Nothelfer, Elisabeth, 23.6.15; Menius, Horst, Versand, 25.6.15; Ruf, Klemens, Achsmontage, 25.6.15; Idler, Ernst, Kontrolle W 2, 26.6.15; Englisch, Alois, 28.6.15.
IMPRESSUM Herausgeber: Verantwortlich: Redaktionskollegium: Redaktionsanschrift:
Redaktion und Gesamtabwicklung: Layout: Herstellung:
Iveco Magirus AG Manfred Kuchlmayr Achim Specht, Alfred Bidlingmaier, Wilfried Schmid, Heidrun Held Iveco Magirus AG, Redaktion teamwork, Robert-Schuman-Str. 1, 85716 Unterschleißheim/München, Telefon (089) 317 71-120 Für unverlangte Manuskripte, Bilder und Zeichnungen wird keine Gewähr übernommen. Ruhland Public Relations, Schondorf am Ammersee C,M,Z Werbeagentur GmbH, Unterföhring Schirmer Medien GmbH & Co. KG, Ulm
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SONDERBEILAGE ZUR INTERSCHUTZ-MESSE 2015 IN HANNOVER
NEUVORSTELLUNG
INTERVIEW
Hoch, höher, Magirus „Mehr Gas geben!“ Die neue M68L ist mit 68 Meter die höchste Drehleiter der Welt
Ein ganz besonderes Highlight in Hannover war die M68L – die höchste Dreh-
beste Ausladung in ihrem Segment. Dazu hat Magirus das zusätzliche Leiter-
(XLL) von Magirus. Bei einer Arbeitshöhe von 68 Metern – das entspricht etwa der Höhe eines Hochhauses mit 16 bis 20 Stockwerken – bietet die höchste Magirus-Leiter nicht nur die bewährte Ausstattung, sondern beweist mit den zusätzlichen Neuerungen wieder einmal, dass Magirus die Bedürfnisse der Feuerwehr kennt und die Produktentwicklungen gezielt darauf ausrichtet. Siebenteiliger Leitersatz mit neuem Fahrstuhl
Stabilität auch in großer Höhe, das verspricht und hält die neue Drehleiter M68L. Möglich wird dies durch die vollständig neu ausgelegte Vario-Abstützung mit einer Abstützbreite von sechs Metern, bei der eine völlig neue Konstruktionsmethode angewendet wurde. So ist auch bei voll ausgefahrener Leiter höchste Stabilität garantiert. Ein weiteres Novum ist der Leitersatz: Zum Einsatz kommt ein siebenteiliger Leitersatz, der das Spannungsfeld zwischen Gewicht und Stabilität optimal löst. Dank des weiterentwickelten Gesamtsystems besitzt die M68L auch die beste Ausladung in ihrer Fahrzeugkategorie.
Auf höchstem Niveau: Mit der M68L hat Magirus erneut seine weltweit führende Position bei Drehleitern eindrucksvoll unter Beweis gestellt
leiter der Welt. Mit ihrem siebenteiligen Leitersatz erlaubt sie eine beachtliche Arbeitshöhe von 68 Metern und hat aufgrund der weiterentwickelten Vario-Abstützung die
teil nicht einfach oben eingesetzt, sondern den Leitersatz im unteren Teil neu entwickelt.
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ie M68L ist das neue Flaggschiff der Extra Long Ladders
Um die Personenrettung aus der Höhe effektiver zu gestalten, stattet Magirus die M68L zudem mit einem neuen Fahrstuhl (Magirus RE300) aus. Auch hier wurde der Fokus vor allem auf Sicherheit und Komfort gelegt. Der Lift hat eine gegenüber den Vorgängermodellen deutlich verbesserte Tragfähigkeit. 300 kg können nun transportiert werden, das entspricht bis zu drei Personen inklusive Zusatzlast. Und das mit einer maximalen Ge-
schwindigkeit von 1,6 m/sec. Einzigartig dabei ist, dass der Rescue-Lift in einem Zug von der Leiterspitze bis auf den Boden gefahren werden kann. Umständliches und manchmal gefährliches Herumklettern entfällt.
Erstmals verwendet Magirus für die M68L ein Vier-AchsFahrgestell, beim auf der Interschutz gezeigten Fahrzeug einen Iveco Trakker AD340T45 (8x4x4). Das Fahrgestell hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 34 Tonnen und eine Motorleistung von 332 kW (450 PS) Euro 6. Bei dem neuen VierAchs-Drehleiterfahrzeug ergibt sich nicht nur eine höhere Nutzlast, sondern auch eine verbesserte Wendigkeit. Sicherheit im neuen Design Gestaltet ist die M68L im innovativen Magirus Drehleiterdesign. Neben diversen Designelementen, neuer Farbgebung und veränderten Formteilen wurde hier besonderes Augenmerk auf Sicherheit und Komfort gelegt. So sorgen beispielsweise ein neuartiges Beleuchtungskonzept mit leistungsstarken, blendfreien LEDLeuchten für die perfekte Ausleuchtung bei allen Lichtverhältnissen und der neue Podiums-Belag für die Sicherheit des Personals. Die überarbeiteten Komponenten werden konsequent auch auf die anderen XLLDrehleitern M55L und M60L übertragen. Zusätzlich wird das Magirus-Portfolio um eine M64L – mit einer Arbeitshöhe von 64 Metern und einer Fahrzeuggesamtlänge von unter 12 Metern – erweitert.
NEUVORSTELLUNG
Die Legende lebt Neue Drehleiter „niedere Bauart“ für Feuerwehr München Genauso beachtenswert wie die welthöchste Drehleiter ist die M32L n.B.,
die neue Drehleiter in niederer Bauart. Unter Anwendung des modernen Magirus Drehleiterdesigns haben die hochspezialisierten Ingenieure einen Klassiker neu erfunden.
Entstanden ist ein Drehleiter-
Besonders niedrig: Die M32L n.B. kommt auch bei besonders engen Platzverhältnissen zum Einsatzort
fahrzeug, bei dem die hohen Standards in puncto Sicherheit, Komfort und Design mit einer Fahrzeuggesamthöhe von etwa drei Metern und einer Gesamtbreite von 2,40 Metern kombiniert wurden. Diese Verbindung modernster Fahrzeugtechnolo-
gie mit revolutionärem Drehleiterdesign ist weltweit richtungsweisend. Tunnel, Brücken und enge Altstadtgassen erschweren der Feuerwehr immer wieder die Einsatzfahrt. Dank ihrer niedrigen Bauhöhe und geringeren Gesamtbreite gewährleistet die niedere Bauart von Magirus hier eine problemlose und schnelle Anfahrt und stellt damit die Personenrettung sicher. Einen zusätzlichen Vorteil bei der Anfahrtszeit bietet der vergrößerte Einschlagwinkel der
Räder, der für eine höhere Wendigkeit und deutlich weniger Rangiervorgänge sorgt. Durch das 1+2-Fahrerhaus können in dem neuen Drehleiterfahrzeug drei Personen mitfahren, sodass an der Einsatzstelle ein kompletter Trupp zur Verfügung steht. Um auch bei schlechtem Wetter und in extremen Fahrsituationen eine optimale Fahrzeugkontrolle und somit ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, ist bei der niederen Bauart ESP serienmäßig. Darüber hinaus wurde die „n.B.“ soweit optimiert, dass sie auch den hohen Anforderungen von Euro-6 entspricht. Das neue Fahrzeug wird mit Komponenten des Standardfahrgestells gefertigt und kann mit diversen Drehleiter-Varianten geliefert werden.
Benedetti zieht eine positive Bilanz teamwork: Herr Benedetti, die Interschutz liegt hinter uns, wie sieht Ihr Resümee aus? War die Messe für Magirus ein Erfolg? Benedetti: Lassen Sie mich zunächst nochmals allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meinen großen Dank aussprechen. Der Teamgeist, den alle in Hannover ausgestrahlt haben, war für jeden deutlich zu spüren. Dieser Spirit hat auch ganz entscheidend dazu beigetragen, dass wir die Interschutz als absoluten Erfolg verbuchen können. teamwork: Woran lässt sich dieser Erfolg festmachen? Benedetti: Wir haben in Hannover ein wahres Feuer-
nicht auf den roten Teppich gestellt, sondern auf Asphalt. Das passt sowohl zu unseren Produkten, denn auf diesem Untergrund bewegen sie sich auch im Einsatz, als auch zu unserem Image, unserer Mission, die wir seit 2012 mit dem Slogan „Serving Heroes – since 1864“ umsetzen. teamwork: Der Messeauftritt von Magirus stand unter der Überschrift „1 life makes the difference“. Worin liegt der Unterschied zum Slogan von 2012? Benedetti: 2012 haben wir uns für eine Mission entschieden, einen Auftrag, den wir erfüllen wollen. Und der Slogan „Serving Heroes. Since 1864“ wird auch wei-
Antonio Benedetti
werk der Neuheiten präsentiert. Nach drei Jahren der Neustrukturierung war die Interschutz für uns die erste Gelegenheit, auch unserer Konkurrenz zu zeigen, wo wir sind und wo wir hin wollen. Bei den Kunden, der Presse und Besuchern kam unser Auftritt fantastisch an. Die Resonanz war genau so, wie wir es uns zum Ziel gesetzt hatten. teamwork: Auf dem Magirus-Stand waren besonders viele Fahrzeuge zu sehen, die relativ dicht gedrängt standen. Warum hat man diese – für große Messen eher unübliche – Präsentationsform gewählt? Benedetti: Stimmt, bei uns standen fast 40 Fahrzeuge anstatt nur zehn. Der Grund ist einfach: Was unser Kunde nicht anfassen kann, wird er nicht kaufen. Wir wollten keine großartige Show abziehen, sondern den Kunden unsere Produkte zeigen, erklären und vorführen. Deshalb standen auch 20 Besprechungsräume für unsere Kunden zur Verfügung und wir boten eine Rundumbetreuung von morgens um 8.00 Uhr bis spät in die Nacht. Mit unserem Standkonzept konnten wir große Aufmerksamkeit erregen, denn wir hatten unsere Fahrzeuge
terhin für Magirus stehen. Doch jetzt, im Jahr 2015, ist unser Unternehmen bereit für eine zusätzliche Vision. Eine Vision geht weit über die Mission hinaus. Sie ist in allem, was wir tun, sie ist Teil von uns selbst, liegt in unseren Gedanken, unserem Herzen. Sie ist Bestandteil unserer Arbeit und prägt die Kommunikation mit unseren Kunden. Und weil wir alle eine gemeinsame Vision haben, gehen wir einen gemeinsamen Weg. Wenn Feuerwehrleute Leben retten, können sie keine Kompromisse machen. Deshalb können auch wir keine Kompromisse machen, wenn es darum geht, Feuerwehrleuten die beste Technik und die besten Hilfsmittel bereitzustellen. „1 life makes the difference“ wird sich künftig überall im Werk wiederfinden. Am Eingang, in den Produktionshallen, am Experience Center, überall, denn das ist eine Erinnerung an die Exzellenz, an das, was wir sind, an das, was wir wollen. Wir haben die Produkte, die Märkte, das Image, die Erfahrung und die Kunden. Wir haben also alles, um erfolgreich zu sein. Aber wir haben das Ziel noch nicht erreicht, wir müssen alle noch mehr Gas geben!
Impressionen (v.l.n.r.): In der Halle wurden auch die neuen Tragkraftspritzen gezeigt, Journalisten bei der Pressekonferenz, interessiertes Fachpublikum, das Leiter-Buffet bei der Pressekonferenz, unübersehbar: das große „Magirus-M“
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WELTPREMIERE FÜR MANNSCHAFTSKABINEN
Der Gewichtheber Mit getesteter Sicherheit „Heavy Duty“-Drehleiter kann große Lasten bewegen
Eine weitere MagirusWeltneuheit war die M34L-H „Heavy Duty“Drehleiter. Sie soll vor allem Werkfeuerwehren und Feuerwehren aus der Industrie sowie Kunden im Bereich der National Fire Protection Association (NFPA) unterstützen. Mit ihrem Leistungsprofil ist die M34L-H mehr als nur eine zuverlässige Alternative zu Hubrettungsbühnen.
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eim Transport schwerer Lasten macht die „HeavyDuty“-Drehleiter ihrem Namen
können Lasten mit bis zu 6.000 kg gesichert und transportiert werden. Der neu entwickelte vierteilige „Heavy Duty“-Leitersatz verfügt über eine Arbeitshöhe von mehr als 34 Metern und ist gegenüber den klassischen Leitersätzen mit einem breiteren Durchstieg und einer erhöhten Umgurtung ausgestattet. Speziell darauf ausgelegt ist der neue Rettungs- und Arbeitskorb mit einer Nutzlast von bis zu 500 kg bei fünf Personen und einer vergrößerten Grundfläche von 1,5 m2. Der Korb ist beidseitig bis zu 45 Grad schwenkbar und eröffnet damit
Schwerathlet: Die M34L-H kann bis zu einer Tonne Gewicht an der ausgefahrenen Leiterspitze bewegen
alle Ehre. Bis zu 1.000 kg können an der Leiterspitze bewegt werden. An der Unterleiter
eine bis dato nicht gekannte Flexibilität an der Schnittstelle zwischen Korb und Gebäude.
Der Korb besitzt vier große und barrierefreie Zugänge, die auch mit Atemschutzgerät bequem begehbar sind. Der zentrale Zugang ist so breit ausgelegt, dass er für Rollstühle geeignet ist, und ermöglicht durch eine abklappbare Plattform ein einfaches und sicheres Übersteigen oder Arbeiten. An der Vorderwand des Korbs befindet sich ein fest eingebauter Wasserwerfer. Dieser verfügt über eine Wasserdurchfluss-Kapazität von 4.000 Liter pro Minute. Drei Multifunktionssäulen ermöglichen die sichere Befestigung von umfangreichem Zubehör im Korb, wie zum Beispiel die Krankentragelagerung. Im Rettungskorb findet zudem auch Zusatzausstattung wie Druckabgänge zur Brandbekämpfung, Eigenschutz-Wasserdüsen, Realbild- und Wärmebildkameras, Scheinwerfer oder Stromanschlüsse Platz. Auf der Interschutz 2015 war die „Heavy Duty“-Drehleiter auf einem Drei-Achs-Fahrgestell Iveco Stralis AD260S42 mit 309 kW (420 PS) Euro 6 zu sehen. Aufgrund der dritten Achse in gelenkter Version verfügt das Fahrzeug über eine hervorragende Wendigkeit, die gerade bei engen Straßen die Einsatzfahrt erleichtert.
Magirus Team Cab besteht ECE R-29/03 Crashtest Auch die neue Magirus Team Cab zeigt, dass Magirus weiß, worauf es den Feuerwehrleuten ankommt: Der Mannschaft soll ein zeitgemäßer Komfort mit ausreichend Platz und gleichzeitig die größtmögliche Sicherheit geboten werden. Das Erreichen dieses Ziels wurde jetzt eindrucksvoll bestätigt.
bietet Magirus nun mit der Team Cab eine Mannschaftskabine an, welche einen Crashtest nach Norm ECE R29/03 bestanden hat. Diese Norm definiert hohe Anforderungen an die Kabine bei einem Frontalcrash, einem Seitencrash und einem Fahrzeug-Überschlag. Im Vergleich mit der Norm ECE R-29/02 sind die Anforderungen bezüglich Personensicherheit nochmals deutlich verschärft worden. Diese neuen Anforderungen gelten ab 2017, die Magirus Team Cab hat bereits jetzt den Crashtest erfolgreich bestanden.
Detaillösungen für mehr Sicherheit und Effektivität
Fahrzeugkonzepte des Magirus AirCore gezeigt, eine Hochleistungsturbine, die vor allem für
der RL500 zum Transport adipöser Personen und schwerer Lasten. Der Magirus MultiStar wurde – basierend auf den Erfahrungswerten von über einhundert Feuerwehren aus der ganzen Welt – weiterentwickelt und mit einer Vielzahl von Neuerungen versehen. Mit dem neuen Drehleiterdesign, das bei allen Drehleiterfahrzeugen auf der Messe zu sehen war, kann Magirus nicht nur optisch, sondern auch in
Sachen Sicherheit punkten. Alle konzipierten und realisierten Neuerungen sind darauf ausgerichtet, den Feuerwehrleuten mehr Komfort und Si-
Heiß begehrt (oben rechts): Der Magirus-Löscheimer ist schon ein Klassiker. Wichtige Details: der Magirus-Rettungskorb mit dem Rescue Loader RL500
Die Magirus AirCore auf einem typischen US-Truck
Löscharbeiten in Tunneln sowie bei Wald- und Industriebränden eingesetzt wird. Auf großes Interesse stieß der Rescue Loa-
Mit Sicherheit flexibel: Auch auf einem Iveco Daily-Fahrgestell lässt sich die Magirus Team Cab bestens integrieren
ausgesetzt. Während die Norm /03 beispielsweise bezüglich der Belastungen bei einem Fahrzeug-Überschlag eine statische Dachbelastung von 7,5 Tonnen (mittelschwere Lkw) bzw. 9,0 Tonnen (schwere Lkw) vorgibt, wurde im Test nachgewiesen, dass selbst bei einer Dachbelastung von 10,0 Ton-
Somit wurden die Anforderungen der Norm um bis zu 25 Prozent übertroffen. Die Energie wird bei den genannten Tests vor allem durch die neu entwickelten KabinenLagerungen absorbiert, die gleichzeitig den besonders hohen Insassen-Komfort der Team Cab ermöglichen.
NACHWUCHSWETTBEWERB
Neue Ideen und Konzepte So wurden in Hannover neue
nen keine Reduzierung des für die Insassen zur Verfügung stehenden Innenraumes erfolgt.
Als erster Hersteller weltweit
NEUVORSTELLUNGEN
Neben den augenfälligsten Neuheiten wie der M68L zeigte Magirus auf der Interschutz zahlreiche weitere Innovationen.
Dabei wurde die Magirus Team Cab sogar höheren Belastungen als vorgeschrieben
cherheit zu bieten. Beispielsweise wurde ein spezielles Beleuchtungskonzept mit leistungsstarken, blendfreien LED Leuchtmitteln entwickelt, das insbesondere in der Nacht für eine optimale Ausleuchtung des Einsatzortes sorgt. Standardisierte Abläufe erhöhen Sicherheit Neue Akzente setzt Magirus im Bereich der seilunterstützten Rettung. Verschiedene Gerätesätze und Neuentwicklungen haben zum Ziel, Arbeitsabläufe bei der Personenrettung und bei der Absturzsicherung von
Einsatzkräften zu standardisieren und zu vereinfachen. Das erhöht die Sicherheit und beschleunigt die Einsatzvorbereitung. So zeigt Magirus beispielsweise auch die Produktstudie „Safety Five“, ein automatisches Sicherungsgerät, mit dem fünf Personen gleichzeitig in absturzgefährdeten Bereichen gesichert werden können.
Jugend gewinnt Mit guten Vorschlägen überzeugen Magirus geht neue Wege, um die Welt der Feuerwehr zu gestalten: Unter dem Motto „Magirus Legacy. Journey to the Unknown“ sucht das Unternehmen kreative Köpfe im Alter von 14 bis 21, die mit ihren Ideen zu einem modernen Feuerwehrwesen beitragen möchten. Ihre Einfälle, Gedanken und Lösungsansätze können Teilnehmer bis zum 27. September 2015 unter www.magirusgroup.com einreichen.
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er Wettbewerb ist nicht nur auf das Thema Brandbekämpfung gerichtet. Teilnehmen kann zum Beispiel auch, wer weiß, wo in seiner Feuerwehr Innovationen helfen könnten oder wer eine Idee hat, wie Feuerwehrleute un-
tereinander besser kommunizieren oder noch schneller an wichtige Informationen kommen. Die Teilnehmer können ihrer Kreativität also freien Lauf lassen. Eine Jury wird die Einsendungen bewerten und die Sieger in zwei Altersgruppen küren. Als Hauptgewinn winkt in der Gruppe der 14- bis 17Jährigen ein Apple iPhone 6 Plus und eine Apple Watch. Die Plätze 2 bis 10 werden ebenfalls mit attraktiven TechnikPreisen belohnt. In der Gruppe der 18- bis 21-Jährigen dürfen sich die drei Erstplatzierten über je einen Reisegutschein für zwei Personen nach Las Vegas zur Messe „Consumer Electronics Show“ (6. bis 9. Januar 2016) freuen – Flug und Hotelübernachtung für eine Woche inklusive. Zusätzlich lädt Magirus zehn Teilnehmer zu einem Workshop nach Ulm ein.