Transkriptionen SYMBOLE LEICHT
MITTEL
SCHWER
> ÖSTERREICHISCHE, DEUTSCHE UND SCHWEIZER VARIANTEN DER DEUTSCHEN SPRACHE SIND MIT A, D UND CH GEKENNZEICHNET.
> DIE MIT * GEKENNZEICHNETEN BEITRÄGE SIND TEILWEISE UMGANGSSPRACHLICH.
Klimawandel 1
�A� Vortrag | Freies Radio Freistadt, Fokus Wissen, 10.10.2017, Redakteur: Franz Landl | 3 min 25 sec
/ So, jetzt zum Klimawandel. Klimawandel ist an sich ein Sammelbegriff für eine ganze Kette von Vorgängen. Und typischerweise sieht man das üblicherweise so: Es gibt also da Vorgänge, industrielle Vorgänge, PKW fahren, wo Verbrennungsmotoren im Einsatz sind und dabei entstehen Emissionen und CO2 vor allem, aber nicht nur. Da entstehen TreibhausgaseEmissionen und diese Treibhausgase-Emissionen, die sammeln sich an in der Atmosphäre, die kumulieren dort. Die werden dort zu einem geringen Teil nur langsam abgebaut. Das heißt, die Konzentrationen steigen in der Atmosphäre. Diese steigenden Konzentrationen führen dazu, dass die Temperatur auf der Erde steigt. Das ist ein Prozess, den wir Treibhauseffekt nennen. Im Wesentlichen besteht das darin, dass die kurzwellige Strahlung von der Sonne, also das sichtbare Licht, von diesen Treibhausgasen kaum beeinflusst wird, aber das, was die Erde abstrahlt, die Wärmeabstrahlung der Erde, die wird von den Treibhausgasen absorbiert und dadurch wird die Atmosphäre und dann letztlich auch die Erde wärmer. Das heißt, wir haben diese Temperaturerhöhung und diese Temperaturerhöhung ist ein Keim des gesamten Klimawandels. Wenn sich die Temperatur ändert, dann ändert sich auch der Niederschlag. Dann ändern sich die Lichtverhältnisse, die Schneeverhältnisse. Dann ändert sich alles das, was wir unter dem Begriff Wetter zusammenfassen. Und diese Veränderungen haben natürlich Auswirkungen auf die natürlichen Systeme – hier das Eis in der Antarktis oder in Grönland, aber zum Beispiel auch auf die Schneeverhältnisse und damit auch die Möglichkeiten Ski zu fahren, aber auch auf andere natürliche Systeme – was immer – Kühlung von Kraftwerken, alles Mögliche. Also gibt es kaum einen Bereich, der nicht beeinflusst ist von dem, wenn sich das Klima ändert. Das ist so die Vorstellung, die auch viele Jahre lang von der Wissenschaft vertreten wurde und sie stimmt auch. Es fehlt nur ein ganz wesentlicher Faktor und den hab ich hier weiter links hinzugefügt und das sind die Menschen, denn es gibt keine Firma, keine Industrie, die aus Eigeninteresse produziert, wenn es keinen Käufer gibt. Also, irgendwer muss diese Produkte haben wollen und das heißt, es geht drum, was der Mensch oder die Menschen wollen und natürlich auch, wie viele es sind. Je mehr Menschen es sind und je mehr jeder Einzelne haben will, desto mehr wird produziert und desto mehr Treibhausgase – desto mehr Energie verbrauchen
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wir und desto mehr Treibhausgase entstehen in der Atmosphäre, weil derzeit die Energie aus einem ganz wesentlichen Teil aus fossilen Brennstoffen – sprich aus Kohle, Öl und Gas – stammt. Das heißt, wir haben hier zwei Faktoren, die treiben. Einerseits ist die Anzahl der Menschen und andererseits ist’s das, was jeder Einzelne haben will oder glaubt, haben zu müssen. Ja, und das ist eigentlich, das umrahmt jetzt das System. Warum ist dieser menschliche Faktor ganz wesentlich? Der ist deswegen wesentlich, weil wenn man den Klimawandel stoppen will, wenn man ihn eingrenzen will, dann muss man auch hier ansetzen. Da genügt’s nicht, wenn man Technologien verändert.
Warum träumen wir? 2
�A� Experteninterview | Radio Orange, Unbewusst – Die Lust am freien Sprechen, 12.07.2017 | Redakteurin:
Anna Schantl | 5 min 15 sec
/ Hallo und herzlich willkommen zu unserer Radiosendung „Unbewusst – Die Lust am freien Sprechen“. Heute geht’s hier – das Thema unserer Sendung, das dreht sich heute rund um die Bedeutung und Wirkung von Träumen. Zu Gast haben wir Dr. Dr. Karl Golling. Herzlich willkommen! / Danke! / Wie immer werden wir erstmals ein bisschen etwas zu ihrer Person sagen. / Herr Dr. Golling, Sie wurden in Gars am Kamp in Niederösterreich geboren. Bedingt durch die Lehrtätigkeit Ihres Vaters verbrachten Sie als Jugendlicher einige Zeit in Indonesien, Australien sowie in Afrika, bis Sie schließlich mit 14 Jahren nach Frankfurt am Main gezogen sind. Heute sind Sie als Psychoanalytiker, Lehranalytiker, Supervisor und Lehrbeauftragter an der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien tätig. / Ja, Sie haben ja eine interessante Biografie. Schon der Anfang Ihres Lebens lädt zum Träumen ein. Träumen Sie heute noch von dieser Zeit? / Gerne. Es gibt Zeiten, da träume ich gerne von den Outbacks von Australien, von den Zeiten in Indonesien, wo ich eine glückliche Kindheit auch verbracht habe. Nur manchmal frage ich mich auch: Könnte es eine Bedeutung haben, wenn ich – sagen wir mal – einen glücklichen Traum habe. Ob dieser glückliche Traum nicht eine möglicherweise toxische Wirkung hat. / Mhm. Ja, das führt uns nämlich gleich zur nächsten Frage, denn die meisten von uns werden von klein auf des Nachts immer wieder von Träumen begleitet. Sie sind sozusagen etwas Allnächtliches für uns. Warum träumen wir? / Ja, mit dieser Frage haben sich schon viele Menschen beschäftigt, schon seit Jahrtausenden. Dementsprechend gibt es auch viele unterschiedliche Theorien dazu, warum wir träumen. Grob kategorisiert gibt es drei Hauptgruppen: die spiritualistische, die medizinische und die volkstümliche Erklärung. Erlauben Sie mir einige Worte zu diesen, zu jeder dieser Gruppen zu sagen. Also, die spiritualistische Gruppe glaubt, der Traum ist eine Art Botschaft von Göttern oder Dämonen aus anderen Welten. Diese Erklärung hat seine Schwierigkeit aber, wenn man wissen-
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Transkriptionen | 02 schaftlich bleiben möchte und nicht an Götter und Dämonen mehr glaubt. Die zweite Gruppe, die herkömmliche physiologische oder medizinische Erklärung, ist der Traum ein Produkt von zufälligen Erregungen, von Nervenzellen im Schlaf (ist). Mit dieser Erklärung kommt man in Schwierigkeiten, weil die meisten Träume vor allem die der Kinder absolut Sinn machen und im Leben nachvollziehbar sind. Es bleibt noch die dritte Gruppe und die beliebteste volkstümliche Erklärung ist, dass der Traum eine Offenbarung unserer Zukunft sei. Nun, überraschenderweise fand Freud heraus, dass diese Annahme wohl am ehesten zutrifft. Nur, es ist nicht die Zukunft, die sein wird, sondern die Zukunft, die sich der Träumer wünscht. Sie wissen ja, Freud hat ja sehr viel mit Träumen gearbeitet und am Grab seines Vaters hat Sigmund Freud sich entschlossen dem Rätsel des Träumens nachzugehen. Er hat eine einfache Erklärung gefunden. Kurz gesagt und hiermit verbirgt sich das ganze Geheimnis: Wir träumen, um weiter schlafen zu können. Nun, so eine Behauptung wirft bei allen wissenschaftlich denkenden Menschen viele Fragen auf. Die Antwort auf Ihre Frage, warum träumen wir, ist also einfach: Wir träumen, um weiter schlafen zu können. Ich höre schon von Ihnen und von unseren Zuhörern den inneren Schrei: Aber, aber, aber. Eine kurze Erklärung möcht’ ich Sie im tiefen, entspannten Schlaf –. Eine kleine kurze Erklärung – entschuldigen Sie –. Möchten Sie im tiefen, entspannten Schlaf, bloß weil Sie Durst verspüren, diesen entspannten Zustand unterbrechen, aufstehen, in die Küche gehen und ein Glas Wasser holen oder ist es da nicht besser sich vorzustellen, aus einem kühlen Bach in den Bergen zu trinken und sich den Gang zu ersparen? Wie oft wird der Traum geträumt, schon im Büro zu sein. Dabei liegen Sie noch gemütlich im Bett. Darin verbirgt sich das Geheimnis des Traums. Wir sehen, der Traum zeigt uns unsere Wünsche als erfüllt an.
Open Austria 3
�A� Interview | Mitschnitt des Interviews von Dr. Martin Rauchbauer im Rahmen der Auslandskulturtagung des BMEIA, 2017 | 5 min 56 sec
/ Martin Rauchbauer. Um das Deutsche Haus der New York University zu leiten, hat Martin Rauchbauer seine Diplomatenkarriere unterbrochen. Seit einem Jahr ist er Co-Direktor von Open Austria, Österreichs offizieller Vertretung im Silicon Valley, Standort San Francisco. Und jetzt ist er bei mir zu Gast im Leporello-Studio. Herzlich willkommen! / Vielen herzlichen Dank! / Können Sie uns – das ist jetzt ein knappes Jahr, dass Sie dort leben und arbeiten – können Sie uns kurz die wichtigsten Aufgaben der Initiative Open Austria nennen und vielleicht ein, zwei Beispiele, die Sie schon umsetzen konnten. / Also, Open Austria ist eine gemeinsame Initiative vom Außenministerium, dem ich angehöre und der Außenwirtschaft. Das heißt, der Fokus ist in erster Linie auf Wirtschaft. Wir sind eine Anlaufstelle für Start-ups-Unternehmen, aber auch Wissenschaftler, Forscher und kreative Köpfe. Unser Standort ist San Francisco. Wir sind sozusagen im Zentrum des Silicon Valley.
Das ist der größte Innovationsraum der Welt. Die Tech-Industrie ist im Silicon Valley beheimatet. Von hier … von dort aus nehmen technologische Innovationen, Entwicklungen ihren Ausgang, die unsere Gesellschaft jetzt schon prägen und in Zukunft radikal verändern werden. Und Open Austria ist so eine Brücke zwischen Österreich und dem Silicon Valley und was wir konkret tun: Wir vernetzen Start-ups, die aus Österreich ins Silicon Valley kommen und dort wachsen möchten, dort Erfolg haben möchten. Die vernetzen wir mit unserem Netzwerk. Wir machen Veranstaltungen dort und was man nach einem Jahr sagen kann: Unser Angebot wird angenommen. Wir haben fast täglich mit Unternehmen, aber auch mit kreativen, interessanten Leuten zu tun, die zwischen Österreich und dem Silicon Valley hin- und herpendeln. / Jetzt sind Sie ja selbst studierter Philosoph und haben eine ganz große Nähe und, glaub´ich, auch Liebe, zur Kunst – nicht nur zur bildenden Kunst, auch zur Musik und allen möglichen Formen der Kunst. Wie schlägt sich das in Ihrer Arbeit dort nieder oder schlägt sich das nieder, weil das ja sehr wirtschaftsorientiert ist, was Sie gerade erzählt haben. / Also, ich glaub’, es geht weniger um mich persönlich als um Österreichs Positionierung im Silicon Valley. Wir sind eine große Kulturnation – das wurde heute schon mehrmals erwähnt – und das ist auch eine Möglichkeit, ein kleines Land dort zu positionieren, um uns auch in diesem Bereich sozusagen einen Namen zu machen. Vor zwei Wochen haben wir zum Beispiel eine Veranstaltung gemacht über die Art und Weise wie Start-ups den Kultursektor, den Kunstmarkt zum Beispiel schon disrupten, radikal verändern. Das haben wir gemeinsam mit der Vienna Contemporary und der Wiener Staatsoper dort gemacht. Das hat großes Interesse dort hervorgerufen. Das heißt, uns geht’s darum, einerseits die technologischen Veränderungen, die ja auch die Kunst selbst betreffen – im Bereich Virtual Reality, Big Data, künstliche Intelligenz –. Da gibt’s neue Möglichkeiten, neue Ausdrucksformen für die Kunst, die wollen wir untersuchen und da auch für Österreich, das auch in diesem Bereich eine starke Tradition hat – man denke etwa an die Arbeit der Ars Electronica –. Wir wollen da eine Plattform bieten. Wir wollen natürlich auch diese Entwicklungen kritisch reflektieren und dafür ist Open Austria auch eine Plattform. / Zum Abschluss möchte ich Ihnen gern eine persönliche Frage stellen: Sie leben jetzt seit einem Jahr wahrscheinlich mit Ihrer Familie, nehm’ ich an, in San Francisco. Ja, wie lebt es sich in dieser Stadt, die diesen großen Mythos seit den 60er- und 70erJahren schon hat. Wie lebt es sich so – den Alltag? Wie erleben Sie den Alltag dort? / Ja, es ist wirklich faszinierend. Wie Matt Sollen in diesem Film schon gesagt hat? Vor genau 50 Jahren war der Summer of Love. Das war der Ausgang der Hippie-Bewegung. Von den Hippies ist nicht mehr sehr viel über in San Francisco. Das hat viel mit den Hipstern zu tun, den Techies Man muss sich vorstellen, wenn so zigtausende Techies in dieser Stadt leben wollen, die wirklich eine hohe Lebensqualität hat und ein wirklicher Anziehungspunkt ist, dann steigen natürlich auch die Wohnungspreise, die Mietpreise. Es ist eine sehr teure Stadt geworden, viele Künstler sind auch weggewandert nach Oakland in die Bay Area. Aber diese Reibungspunkte, die sind auch sehr faszinierend für kreative Menschen. Speziell haben wir den Streetart-Künstler Nychos
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Transkriptionen | 03 gesehen, der wirklich dort eine Ikone ist aus Österreich, aus der Steiermark, der wirklich an sehr vielen Orten der Stadt seine Murals aufgemalt hat. Und ich glaube, diese Spannung zwischen dieser Technologie, die die Stadt zunehmend beherrscht und in einem wirklich atemberaubenden Tempo hier Entwicklungen einem täglich vor Augen geführt werden, der hohen Lebensqualität und großen Traditionen – da merkt man, diese Reibungspunkte sind einfach auch sehr inspirierend für Künstler. Und das erleb’ ich, das Privileg dort mitleben zu können und über unsere Plattform Open Austria wollen wir das auch für Österreich nutzbar machen.
Frauen in männerdominierten Berufen 4
�A�* Interview | Campus & City Radio 94,4,
Frauenkarriere, 06.09.2017 Redakteurin: Anna Michalski | 3 min 55 sec
/ Wir möchten anlässlich des Frauentages auch Mitarbeiterinnen vor das Mikrophon holen, auf die Bühne holen, die in männerdominierten Bereichen hier an der Fachhochschule arbeiten. Und hier hab’ ich auch schon meinen ersten Gast. Das ist die Frau Magistra Birgit Blauensteiner. Hallo Birgit! / Hallo! Servus! / Birgit, wo arbeitest du genau an der Fachhochschule? Also, ich bin zum einen Studentin im Master Eisenbahn, also Bahntechnologie – Management von Bahnsystemen –, und gleichzeitig arbeite ich 20 Stunden am Department für Bahntechnologie als Research Assistent. Also da arbeite ich bei Forschungsprojekten mit. / Ich hab’ mir ein bisschen deinen Lebenslauf angesehen. Der ist untypisch. Nicht nur, dass du in einem technischen Berufsfeld gelandet bis, du hast auch zuerst etwas anderes gemacht. / Ja, richtig. Das stimmt. Ich hab’ viele verschiedene Dinge studiert und fertig gemacht hab’ ich dann schlussendlich Politikwissenschaft. Ja, also ich bin von der Politikwissenschaft dann zur Eisenbahn gekommen. / Und wie? Wie bist du dazu gekommen? / Also, im Studium ist Gender ein Schwerpunkt und während des Studiums hab’ ich schon – auch schon vorher natürlich, aber während des Studiums lernten wir da auch, dass die Frauenquote in technischen Berufen so gering ist und dann dacht ich mir, okay, ich geh jetzt in ein technisches Studium und erhöhe die Frauenquote. / Das heißt, du hast nach dem Politikwissenschaftsstudium mit einem Bachelor nochmal neu begonnen. / Ja, ganz genau. Ich musste da von Neuem beginnen. Richtig. Also, ein Fach oder zwei Fächer brauchte ich nicht, sonst alles. / Und hast du dich in diesem Bereich jetzt gefunden? Ist das besser? Passt das besser zu dir als die Politikwissenschaft? / Es passt beides. Ja, aber ich bin recht glücklich mit meiner Wahl. / Erklär unserem Publikum hier an der FH und im Radio bitte mal, was du in diesem Studium machst und an deiner Arbeitsstelle hier. Du bist ja Research Assistent am Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung. Was macht man
denn da? / Also, ich arbeite jetzt in einem total spannenden Projekt mit, wo’s um die gendergerechte Ausgestaltung eines Schienenfahrzeugs geht. Also, da sehen wir uns an, wie der Fahrgastraum so gestaltet werden kann, dass es für viele verschiedene Gruppen – quasi dass sie noch besser eingebunden sind, dass sie sich noch wohler fühlen in einem Schienenfahrzeug, wenn sie zum Beispiel mit der U-Bahn fahren. Da geht’s auch um Fragen der subjektiven Sicherheit. Also, wie kann man das Fahrzeug so gestalten, dass sich alle Gruppen nicht nur barrierefrei bewegen können, sondern sich auch insgesamt wohler fühlen. / Es ist aber schon ein sehr technisches Studium. Das wir das auch nochmal festhalten. Wie haben da die Fächer so geheißen, die du absolviert hast? / Also, am Anfang haben wir sehr viele Grundlagenfächer und das war schon eine Herausforderung: Elektrotechnik, Elektronik – solche Dinge, Mathematik, Statistik natürlich – das haben viele. Aber gerade Elektrotechnik und Elektronik war für mich was ganz Neues und da musst ich schon sehr viel mehr Arbeit, Aufwand hineinstecken als andere. Was dazu kommt, ist, dass ich keine HTL als Vorausbildung vor meinem Studium habe, sondern eine AHS und dass das dann auch noch mal eine zusätzliche Herausforderung war. / Du bist jetzt also in einer männerdominierten Branche tätig. Nervt es dich, wenn man dich extra darauf anspricht so wie ich jetzt gerade? / Nein, ich find’ es eigentlich gut, weil dadurch, dass Frauen in diesen Bereichen nach wie vor unterrepräsentiert sind, find’ ich’s sehr wichtig, dass man die Frauen, die da sind zumindest, dass man die vor den Vorhang holt.
Integrationsstation in Tirol 5
�A� Interview | Radio Freirad, Kultur Ton, 07.02.2017
Redakteur: Georg Reintaler | 3 min 13 sec
/ Und nun darf ich den Einrichtungsleiter der Integrationsstation in Tirol des Diakonie Flüchtlingsdienstes Oskar Thomas Olalde ganz herzlich hier im Studio begrüßen. Hallo Oskar! / Hallo! / Für die Hörer, die noch nicht wissen, was die Integrationsstation in Tirol der Diakonie eigentlich machen, – kannst du uns kurz eure Aufgaben und Anliegen erklären? / Wir sind eine Einrichtung des Diakonie Flüchtlingsdienstes und haben die Aufgabe, tirolweit uns um die Wohnversorgung von anerkannten Flüchtlingen zu kümmern. Wir machen aber auch zwei ganz zentrale und wichtige Bereiche für uns, nämlich: Beratung und Bildung. Also, wir glauben, dass diese drei Sachen zusammengehören. Zur Integration gehört ja vieles dazu: Der erste und wichtige Schritt ist natürlich für nachhaltige Wohnverhältnisse zu sorgen, weil das die Basis bildet, damit diese Menschen, die zu uns gekommen sind, auch einen Platz in der Gesellschaft finden, Kontakte knüpfen mit anderen, sich orientieren können in der Gesellschaft und etc. Wie du und wie unsere Zuhörer und Zuhörerinnen sich vorstellen können, ist das eine
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Transkriptionen | 04 schwierige Aufgabe in Tirol. Also, wir kennen ja alle den Wohnungsmarkt in Tirol. Das ist ja ein hartes Pflaster, deswegen nimmt uns diese Aufgabe ganz schön in Anspruch. Wir halten’s aber für wichtig, da dran zu bleiben und eben auch immer wieder d’rauf hinzuweisen, dass Integration eine Aufgabe ist, die uns alle angeht. / Das führt mich schon zur nächsten Frage: Die Integrationsstation in Tirol gibt es jetzt ein bisschen über ein Jahr, soweit ich weiß … / Genau. / Wenn du jetzt auf dieses Jahr zurückblickst: Was ist denn schon an Positivem gelungen, wie gestaltet sich euer Alltag in der Arbeit und wo braucht’s noch ein bisschen Nachholbedarf in Sache Integration auch in der Gesellschaft? / Ja, also als Projekt, könnte man sagen, sind wir sehr, sehr erfolgreich gewesen in diesem Jahr. Wir haben ja von Null angefangen und eine Einrichtung aufgebaut, die an die 900 Menschen betreut in unterschiedlicher Art und Weise, Kurse anbietet, Workshops. Und wir haben eben auch an die 600 Menschen, die wir wohnversorgen, also, wo wir Wohnungen für sie organisiert haben oder wir selber Wohnungen anmieten und die dann an sie weitervermieten. Diese Maßnahme, weil Flüchtlinge, die gerade aus einem Flüchtlingsheim rauskommen, es sehr schwer haben, eine Wohnung selber anzumieten. Ja, also da ist die Sprachbarriere ein Faktor, aber auch die Bedenken und die Vorbehalte seitens von Vermieter und Vermieterinnen. Und da greifen wir ein, versuchen zu vermitteln, Abhilfe zu leisten, den Menschen beiseite zu stehen, sowohl Vermieter und Vermieterin als auch natürlich unseren Klienten.
Smartphones und Familie 6
�A, D�* Experteninterview | Freies Radio B138,
FBZ On Air, 11.09.2017, Redakteurin: Elisabeth Neubacher | 4 min 52 sec
/ Hallo liebe Hörerinnen und Hörer, willkommen bei Radio B138. Mein Name ist Gerlinde. / Mein Name ist Marina und wir sitzen da gerade in einer Runde in der Frauenstiftung beim Radioworkshop und wir haben eine Diskussion zum Thema „Smartphones und Familie“. / Wir sind alle Mütter von Kindern und es hat sich einfach das Thema und die Frage gestellt, was haben Handys für eine Auswirkung auf unsere Kinder. / Wir haben im Studio zu Besuch zwei Sozialpädagoginnen, die Anita und die Jana. Hallo! / Hallo! / Hallo! / Ich bitt’ euch, wenn’s euch kurz vorstellt’s und mir sagt’s, in welchem sozialpädagogischen Bereich ihr arbeitet. / Ich bin die Jana. Ich arbeite als Sozialarbeiterin. Ich bin Besuchsbegleiterin beim Eltern-Kind-Zentrum „Bärentreff“ und für „Plan B“ Oberösterreich und gleichzeitig bin ich Schulleiterin der Familienschule in Steyr. / Ja, hallo, ich bin die Anita. Ich hab’ Sozialpädagogik studiert in Linz und hab’ die letzten fünf Jahre in einer Intensivgruppe
gearbeitet mit jugendlichen Burschen zwischen zwölf und 18. / Dann hab’ ich gleich eine Frage an die Anita: Was ist denn deine persönliche Einstellung zu Smartphones und Familie, im Speziellen Kinder? / Grundsätzlich glaub’ ich, dass es wichtig ist, dass man viel mehr drauf schaut, wie’s denn in Verwendung ist und wie viel, dass man es in Verwendung hat. Es geht vielmehr darum auch als Erwachsener zu schauen, inwiefern bin ich ein Vorbild für meine Kinder und wie verwend’ ich’s denn selber, in welcher Intensität. Ist es mir am Frühstückstisch – zum Beispiel – selber wichtiger, dass ich auf mein Handy schau’, während mein Kind frühstückt und switcht meine Aufmerksamkeit da selber an irgendwen anderen und ja. / Also, ich denk’, es kommt auf das Alter der Kinder drauf an. Als Erwachsener hat man die Verantwortung und je nach Alter sollte man dann immer mehr Freiheiten einräumen. Also, wenn man einen Grundschüler hat, bin ich der Meinung, sollte man schon schauen, dass er ein eigenes Smartphone zur Verfügung hat, mit dem er unbegrenzt, unbeobachtet damit herumtun kann. So als Babysitterersatz, das find’ ich ein bisschen schwierig. Man sollte einfach schauen, dass man das gut begleitet. Und dann auch, natürlich gibt es auch Spiele auf so einem Smartphone und natürlich ist es gut, wenn man schreiben kann, mit jemandem in Kontakt treten kann, reden kann, aber eben gut beobachtet und gut begleitet. / Wie lang am Tag ist es für euch, eurer Meinung nach okay, dass ein Kind sein Handy benutzt. Könnt’s da vielleicht auch ein bisschen auf das Alter eingehen und es begründen. Jana, darf ich dich da an erster Stelle fragen? / Ja, also von der Zeit her, kann ich das jetzt nicht so abstecken, wie viel ist jetzt gescheit. Ich denke, das merkt man am Kind selbst, also wie es sich verhält. Wenn’s nur noch Handy im Kopf hat und nur noch am Handy ist und sich für nichts anderes mehr interessiert, dann ist es wahrscheinlich zu viel. Wenn es leicht fällt, das Handy wegzulegen und sich für andere Sachen wie Sport und Freizeit und Freunde zu begeistern, dann passt das von meiner Seite. / Anita, wie ist deine Meinung da dazu? / Ja, also ich tu mir auch schwer, dass ich das jetzt in Alter einkategorisier’, weil für mich ist einfach, sobald ich aufs Handy schau’,man ist mit allem weggeswitcht. Von dem her ist das relativ altersunabhängig. Das kann einem Fünfjährigen passieren oder – ja, wie eh schon erwähnt – als Babysitterersatz. Das ist für mich ganz schwierig, das möchte’ ich auf keinen Fall und ich hab’s einfach auch gemerkt in der Sozialpädagogik: Sobald das Handy im Spiel ist, man schaltet sich ab, man schaltet sich von der Realität weg und man schaltet sich von wichtigen Aufgaben im Leben weg. Und unabhängig vom Alter: Ja, es ist wichtig – natürlich – dass man im Alter immer mehr Umgang damit zulässt, aber das – wie eh schon gesagt – begleitet. / Was, denkt ihr, hat das für Auswirkungen oder Folgen, wenn die Kinder stundenlang das Handy am Tag benutzen? Anita? / Ich wiederhol’ mich, wenn ich jetzt sag’, dieses Wegswitchen vom Alltag, dieses „Bedürfnisse-nicht-wahrnehmen“, das Andere nicht wahrnehmen, Sozialkontakte verlieren oder auf eine ganz andere Art und Weise wahrzunehmen. Das ist das, was ich befürchte oder auch in der Gesellschaft sehe, aber nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen und die halt als Vorbild
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Transkriptionen | 05 agieren, was es für mich einfach schwierig macht. Ich seh’ auch bei Erwachsenen ganz viel Suchtpotenzial dahinter, also Suchtentwicklung dahinter, und ich denk’ mir, je früher das anfängt im kindlichen Hirn einen Ersatz zu finden und nicht mehr selber nachdenken zu müssen, weil man alles gleich googeln kann, desto schwieriger wird’s. Und von Spielen red’ ich gar nicht, weil das ist einfach ein totales Abschalten jeglicher Art von Gefühlen. / Also, ich denke, dass dann grad bei Kindern, die im Volksschulalter sind, dass dann völlig verlernt wird, wie die normale Welt funktioniert, also die Realität da draußen auf der Straße mit echten Leuten. Man taucht da ab in so eine künstliche Welt, lernt Dinge, die man in der richtigen Welt gar nicht braucht, also die nur in dieser Handy-Internet-Welt funktionieren und das find’ ich für das Sozialverhalten sehr schwierig.
Europäische Mobilitätswoche 7
�A�* Interview | Radio FRO 105,0, FROzine, 09.09.2015 Redakteur: Erich Klinger | 3 min 7 sec
/ Anlässlich der europäischen Mobilitätswoche die unter dem Motto „Do the right mix! Wähle, wechsle, kombiniere!“ steht, führte ich mit Anja Lang und Robert Stögner vom Klimabündnis Oberösterreich ein längeres Gespräch. Die Zielsetzungen der europäischen Mobilitätswoche generell würden mich als nächstes interessieren bzw. auch die Beantwortung der Frage, seit wann es überhaupt diese europäische Mobilitätswoche gibt. / Mhm. Also prinzipiell ist der Startschuss damals am 22. September 1998 erfolgt. Das war in Frankreich, wo einfach vom französischen Ministerium für Umwelt- und Raumordnung dieser Tag ausgerufen worden ist unter dem Motto „Mobil ohne eigenes Auto“ und seit dem Jahr 2002 gibt’s jetzt zusätzlich zu diesem autofreien Tag am 22. September eben auch die europäische Mobilitätswoche, die immer zum selben Datum vom 16. bis 22. September stattfindet. Im Prinzip kann man sagen, es werden eigentlich jährlich mehr Gemeinden, die teilnehmen, also jetzt nicht nur oberösterreichweit, sondern auch so verschreiben sich immer mehr Gemeinden und auch Regionen dem Ziel, dass sie etwas dafür tun, dass möglichst viele Menschen sich über ihr Mobilitätsverhalten Gedanken machen in dieser Woche, dass man auch einfach auch Alternativen präsentiert seitens der Gemeinden und Regionen. Dass einfach Menschen auch ein bisschen zum Umdenken anregt, wie abseits vom Ins-Auto-Setzen und von A nach B zu fahren einfach auch andere Alternativen auszuprobieren, also öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, das Zu-Fuß-Gehen gerade für eine kurze Strecken innerhalb eines Orts oder einer Gemeinde. Das Motto ist auch „Wähle, wechsle, kombiniere!“ oder „Do the right mix!“ auf Englisch. Und es geht eben darum, dass man ein bisschen heuer in die Richtung geht, eben verschiedene Verkehrsmittel auszuprobieren, eben auch verschiedene Verkehrsmittel für einen Weg. Also zum Beispiel eben der Klassiker: Mit dem Rad zum Bahnhof fahren und dann mit dem Bahnhof weiter und dann das letzte Stückerl zu Fuß zum Arbeitsort – so wie ich das zum Beispiel jeden Tag einfach
mach’, wo für viele Personen, die auch nicht weit oder die auch die Möglichkeit hätten, die trotzdem oder wo einfach der erste Weg morgens ins Auto führt, weil das einfach der bekannte Weg, der einfachste Weg ist und eben dadurch soll auch in der Mobilitätswoche ein bisschen –. Es gibt unterschiedlichste Dinge, wie man Menschen dazu bewegen kann, das einfach einmal auszuprobieren und vielleicht herauszufinden, das ist eigentlich eine ganz klasse Art für mich, dass ich meinen Arbeitsweg bestreite jeden Tag, – zum Beispiel Schnuppertickets für den öffentlichen Verkehr, die manche Gemeinden anbieten. Das ist so ein Beispiel g’rad. Genau.
Maltherapie 8
�A, CH� Interview | Radio Freirad, Buchtipps, 05.09.2017
Redakteur: Urs Heinz Aerni | 2 min 27 sec
/ Gut, für diesen Buchtipp sitz’ ich in Zürich in einem Malatelier. Es sieht sehr schön stimmig aus, mit vielen Farben, Blättern und neben mir sitzt Urs Hartmann. Er ist Co-Autor des Buches „Personenorientierte Maltherapie. Wie der Malprozess Gedanken und Gefühle klären kann.“ zusammen mit Bettina Egger, erschienen im Verlag Hogrefe. Jetzt, das Malen eben, das Spiel mit Farbe, das hatten wir ja schon immer. Als kleine Kinder haben wir gemalt und dann kommen diese – wie heißen diese vorgezeichneten Unterlagen zum Ausmalen? Die sind völlig modern, in allen Zeitschriften – . Wie sehen Sie die Kompetenz des Malens oder wurde sie, die Kraft des Malens, auf weiten Strecken einfach vernachlässigt und unterschätzt? / Ja, also es ist halt das Malen in der Form, es wirklich frei zu lassen, so wie wir es ausüben, ist letztendliche eine große Herausforderung, weil man hat immer auch Angst vor dem, was kommen könnte. Also, schlussendlich haben wir alle auch immer wieder ein großes Kontrollbedürfnis – oder – und möchten eben wissen, was da kommt. Wir wollen uns nicht schämen vor eben Unbeholfenheiten im Bild und so weiter, aber für wirklich frei malen zu können, müssen wir bereit sein, auch einmal zu sehen: Uh, das hat jetzt noch nicht so gut geklappt und das ist eine Herausforderung. Also, da ist es viel einfacher, die Vorlagen auszumalen. Da passiert nix. / Jetzt kommen Leute zu ihnen oder lesen das Buch auch und die haben keine Probleme, denen geht’s gut, die sehen gut aus, jung, gesund, reich. Wär’ das auch für die was? / Auf jeden Fall [lacht]. / Und wieso? Was könnte passieren? Könnte auch passieren, dass Probleme, die versteckt sind, dann plötzlich sichtbar werden? / Nein, aber wir haben ja alle natürlich Probleme, aber wir arbeiten in dem Sinn auch nicht problemorientiert, sondern immer auf das Verhalten und die Probleme an sich können wir nicht lösen. / Sondern? / Sondern nur den Umgang damit und wenn wir frei werden in unseren Möglichkeiten des Ausdrucks, des Arbeitens, dann gehen wir auch wieder anders um mit realen Problemen, die irgendwann dann vielleicht wiederkommen, aber schlussendlich darf das Malen auch und in erster Linie einfach Spaß machen.
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Transkriptionen | 06 Aktiv in der Freizeit 9
�A� Interview | Radiofabrik, Akad On Air, 31.10.2012
Redakteurin: Anna-Katharina Ralph | 55 sec
/ Was machst du so in deiner Freizeit? / Ich spiele gerne mit meinen Freundinnen, die gegenüber von mir wohnt, von der Volksschule. / Und machst du Sport? / Ich gehe vielleicht bald turnen. / In meiner Freizeit mach’ ich auf jeden Fall keinen Sport. Ich mach’ in letzter Zeit viel für die Schule. / Und warum machst du keinen Sport? / Weil’s anstrengend ist und weil ich keine Zeit dafür hab’. / Und du magst es nicht, oder? / Nein, Sport macht nicht wirklich Spaß. Mir zumindest nicht. / Ich mach’ Taekwondo. Das ist ein Kampfsport. Und ja, mit meinen Brüdern oft Fußball spielen. / Mit Freunden treffen und so. Sport mach’ ich keinen, aber hauptsächlich halt wenn schönes Wetter ist, mach’ ich was mit Freunden. / Ich mach’ Hausübung, spiel bei meinem Nachbarn und spring’ dort Trampolin. / Treibst du viel Sport? / Ja, schon. Ich gehe Badminton, laufen und ab und zu Messer werfen. / Ist das nicht gefährlich? / Nein. / Ich bin im Winterclub und laufen und Rad fahren. Also, ich fahr’ jeden Tag mit dem Fahrrad in die Schule. / Ich spiele Fußball, Handball, Basketball, treff’ meine Freunde in der Stadt.
Warum machen Sie Sport? 10
�A�* Umfrage | Radio FRO, mwl-radioklub, 05.07.2017 Redakteurin: Hildegard Griebl-Shehata | 1 min 6 sec
/ Menschen betreiben aus verschiedenen Gründen Sport, zum Beispiel um Spaß zu haben. / Um fit zu bleiben. Yoga zur Entspannung oder Fahrrad fahren, um in der Natur zu sein. / Wir haben uns in der Linzer Innenstadt umgehört und die Passanten gefragt, warum sie Sport betreiben. / Weil es lustig ist. / Ja, zum Ausgleich. Außerdem hab ich in der Natur immer das Gefühl: Da ist alles in Ordnung. / Erstens einmal einen Ausgleichssport allgemein, weil es für Körper und Geist ganz vernünftig ist, glaub’ ich einmal für einen jeden und weil der Ausgleich eigentlich die Laune eigentlich verbessert. / Weil es mir Spaß macht. / Spaß – Bewegung ist g’sund, wenn man älter wird. / Dass ich fit bleib und wieder fit werd’. / Einfach zum Spaß und wegen der Bewegung.