C1 | Kultur und Tradition
Das immaterielle Kulturerbe Österreichs
Lerninhalte: Die Lernenden erarbeiten den Begriff und die Bedeutung des immateriellen Kulturerbes im Kontext der UNESCO-Konvention und setzen sich mit der Relevanz der Erhaltung von Kulturgütern auseinander. Exemplarisch befassen sie sich näher mit der Wiener Kaffeehauskultur, der Brotherstellung im Kärntner Lesachtal und dem Erfahrungswissen im Umgang mit Lawinen.
Grammatikschwerpunkt: Funktionsverb gefüge und Nominalisierung Prüfungsaufgaben: C1-ÖIF-Test: Lesen und Sprachbausteine, Aufgabe 4
1 Begriffe Die UNESCO setzt sich für die Erhaltung von immateriellem Kulturerbe ein. Was assoziieren Sie mit der UNESCO, mit dem Begriff „immateriell” und mit „Kulturerbe”? Diskutieren Sie in Kleingruppen und notieren Sie Ihre Assoziationen. Wir vergleichen dann im Plenum. die UNESCO
immateriell
das Kulturerbe
Lesen Sie nun die Erklärungen zu den Begriffen und ergänzen Sie zu zweit die fehlenden Buchstaben. Was bedeutet immateriell? ■ immateriell = nicht materiell und damit nicht anfass_ _ _ ■ im G_ _ _ _ _ _ _ _ zu Bauten und Gegenständen ■ ein Beispiel für „materielles Kulturerbe”: Schloss Schönbrunn (meist _ _ _ _ _ _ _ _ Sehenswürdigkeit in Österreich) Was bedeutet Kulturerbe? = kulturelle Ausdrucksformen, die (_ _ _ Generation _ _ Generation) weiterver_ _ _ _ _ _ _ und kontinuierlich neu geschaffen und verändert werden Welche Rolle spielt die UNESCO? ■ UNESCO = Sonderorganisation der UNO mit S_ _ _ in Paris ■ Aufgaben = Erziehung, Wissenschaft und K_ _ _ _ _ ■ seit 2003: UNESCO-Konvention zur Er_ _ _ _ _ _ _ des immateriellen Kulturerbes ■ es gibt nationale Listen ■ Aufnahme in die Liste er_ _ _ _ _ nach erfolgreicher Bewerbung Kriterien zur A_ _ _ _ _ _ _ in die Liste: 1 Weitergabe von W_ _ _ _ _ und Können 2 Kontinuität 3 Weiterentwicklung 4 Identität, G_ _ _ _ _schaft 5 Verortung (z. B. auf eine Region) 2 Die Erhaltung des Kulturerbes Prüfungsaufgabe: C1-ÖIF-Test: Lesen und Sprachbausteine, Aufgabe 4 Lesen Sie den folgenden Text und kreuzen Sie für jede Lücke (1–10) die richtige Antwort (A, B oder C) an.
Die UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen K ulturerbes
Die internationale Staatengemeinschaft hat im [0] Rahmen der 32. Generalk onferenz der UNESCO im Jahr 2003 die Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes [1]. Am 20. April 2006 [2] das Ü bereinkommen in Kraft, das mittlerweile 180 Staaten ratifiziert haben. Österreich ist seit 9. Juli 2009 Vertragsstaat.
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Logo für immaterielles Kulturerbe
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