Skip to main content

IN_08_Schnee Eis Gletscher_DE

Page 1

Nr. 08/18 – KW 04/2

Der Klimawandel

Gletscher Ihre Funktion

Schnee, Eis und Gletscher Wichtige Klimaindikatoren

KALT JETZT EISREN PROFITIEPrämien e Attrak tiv

n chei Gutsder auf trückHef e seit

Anzeige

und dessen Folgen


Promotion

Eis, Schnee und

Gletscher

«Es schneielet, es beielet...» Wer kennt es nicht, das Lied, das unsere Kindheit prägt oder geprägt hat? Viele von uns grossen und kleinen Kindern freuen sich auch heute noch, wenn «Frau Holle» ihre Kissen schüttelt und schöne grosse Schneeflocken auf die Erde rieseln lässt. Ist die Erde einmal schneebedeckt, entstehen dann an wenigen Orten dieser Welt prächtige Gletscher, welche heute aber durch die Erderwärmung – verursacht durch den Ausstoss von Kohlendioxid – immer mehr schmelzen. Wir haben zu diesem Thema einige interessante Fakten für Sie zusammengestellt.

Gletscher: • wachsen, wenn es viel schneit. Fallen auf den bereits vorhandenen Schnee weitere Niederschlä ge, werden die unteren Schneeschichten immer weiter zusammengedrückt. So entsteht über ver- schiedene Phasen hinweg das Gletschereis. • bilden einen Kryal genannten Lebensraum, in dem beispielsweise Biofilme, Schneealgen und Glet scherflöhe leben. • der Alpen bewegen sich mit bis zu 150 m pro Jahr. Himalaya-Gletscher fließen mit bis zu 1500 m im Jahr, also bis 4 m am Tag.

Eine Schneeflocke: • besteht aus sechseckigen Eiskristallen, welche durch kleine einzelne Wassertropfen miteinander verkleben. Diese hexagonale Struktur war übrigens in China schon seit dem 2. Jh. v. Chr. bekannt. • entsteht, wenn die Lufttemperatur nahe am Gefrierpunkt (0 °C) liegt.

• speichern 70 % des Süsswassers der Welt und sind nach den Ozeanen die größten Wasserspeicher der Erde. • sind für den Wasserhaushalt der Schweiz wichtig; über 50 Prozent der Elektrizität stammt aus Wasserkraftwerken, die durch Gletscherwasser gespeist werden.

• misst im Durchschnitt ca. 5 mm und wiegt ca. 4 mg. • besteht zwischen den Eiskristallen fast nur aus Luft. Deshalb kann man Schnee im Gegensatz zu Wasser zusammendrücken. Schnee ist damit auch ein Wärmeisolator und macht ihn zum Retter heimischer Pflanzen, welche bei zu kalten Tempe- raturen einzugehen drohen. • wurde von Ukichiro Nakaya anno 1936 zum ersten Mal künstlich hergestellt. Der weltberühmte Aletschgletscher

hat’s in sich!

Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern, Beiträgen, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Genehmigung von Verlag/Redaktion erlaubt. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier, 100% recycelbar.

Sollten Sie das IN- versehentlich erhalten haben, teilen Sie uns dies unter Tel. Nr. 0800 69 69 69 mit, damit wir dies berichtigen können.


Wir leben heute im geologischen Zeitalter des Quartärs, das auch Eiszeitalter genannt wird, in dem lange Eiszeiten von kürzeren Warmzeiten abgelöst werden. In einer solchen Wärmephase befinden wir uns gerade. Wasser in Form von Eis und Schnee ist ein empfindlicher Indikator der Klimaentwicklung. In der Schweiz sind das Schnee, Gletscher, Permafrost, See- und Flusseis – wissenschaftlich als alpine Kryosphäre bezeichnet. Die Schweizer Gletscher erreichten ihre grösste Ausdehnung um das Jahr 1850. Die gesamte Gletscherfläche betrug damals 1735 km², was der Grösse des Kantons Zürich entspricht. Heute sind es nur noch 890 km². Innerhalb von 166 Jahren ist die Hälfte der Gletscherfläche der Schweiz geschmolzen.

«Innerhalb von 166 Jahren ist die Hälfte der Gletscherfläche der Schweiz geschmolzen» So ist in dieser Zeit allein der weltberühmte Aletschgletscher um 19,7 km² reduziert worden – das ist fast ein Fünftel seiner Gesamtfläche. Eine bedeutende Rolle spielen dabei die Niederschläge, für die aufgrund des Klimawandels eine Zunahme prognostiziert wird. Kommt der Niederschlag als Schnee herunter, fördert dies die Eisbildung. Regen führt hingegen zur Abschmelzung.

Klimaveränderung Aber nicht nur die Gletscher leiden im Szenario der Klimaerwärmung, es betrifft die Existenz der gesamten Menschheit, ihre Gesundheit und Ernährung. Der UN-Klima-Rat warnt: Bei ungebremster Erderwärmung werden extreme Unwetter häufiger und stärker auftreten, feuchte Weltregionen werden noch feuchter, trockene dagegen noch trockener – teils mit erheblichen Folgen für die Landwirtschaft. Durch die Erwärmung schmilzt das Eis der Erde – in den Gebirgen und am Süd- und Nordpol. In den letzten 20 Jahren stieg der Meeresspiegel durchschnittlich 3,2 mm pro Jahr.

Herausgeberin: Direct Mail Company AG Postfach, CH-4018 Basel, info@in-media.ch Werbeverkauf: T +41 61 338 98 98; Text: Wortstark; Direct Mail Company AG Gestaltung: www.gfellergrafik.ch

Eine Greenpeace-Studie kommt zum Schluss, dass schon heute über 20 Millionen Menschen auf der Flucht sind, weil ihre Heimat durch den Klimawandel keine ausreichenden Lebensbedingungen mehr bietet. Was wir und die kommenden Generationen gegen diese Entwicklung machen können, lesen Sie nachfolgend in der Ratgeberbox.

Klimawandel – Was kann ich tun? Beim Essen • Einheimische und saisongerechte Produkte bevorzugen, auch beim Auswärtsessen.

• Seltener Fleisch essen.

• Leitungs- statt Mineralwasser trinken.

• Produkte im Offenausschank kaufen, oder solche mit wenig Verpackung. Ferien und Freizeit • Nachhaltige Ferien planen (Wander- oder Veloferien).

• Nähere Destinationen besuchen.

• Beim Sport Outdoor- statt Indoor Aktivitäten wählen. Zuhause • Strom sparen: Lichter löschen, mit Deckel kochen, Stromspar lampen verwenden usw.

• Duschen statt baden.

• Elektrogeräte immer komplett abschalten.

Was versteht man unter Kryosphäre? Mit Kryosphäre (von Altgriechisch «kalt» oder «Eis») wird der Teil der Erdoberfläche bezeichnet, auf dem Wasser in gefrorener Form vorkommt, also Schnee, Eis auf Flüssen und Seen, Meereis, Gletscher, an den Polen sowie Permafrost. Sie ist ein wichtiges «Klimathermometer» – nehmen Eis und Schnee auf der Erdoberfläche ab, gerät das Klima mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Ökologie aus dem Gleichgewicht.

Druck: Media Impression, CH-3322 Schönbühl Gesamtauflage: 1’434’000 Ex. (D: 1’212’000, F: 115’000, I: 107’000) Titelbild: ©gettyimages Innenbilder: ©gettyimages, ©keystone

Warme Eiszeit

Aktuelle Situation


Anzeige

ES SCHNEIT PRÄMIEN ŠKODA FABIA PRÄMIE

3’500.– ŠKODA RAPID PRÄMIE

3’000.–

ŠKODA OCTAVIA PRÄMIE ŠKODA SUPERB PRÄMIE

3’900.–

4’500.–

Jetzt ŠKODA bestellen und bis zu 4’500.– sparen! Die heisseste Aktion des Winters: Entscheiden Sie sich für einen ŠKODA FABIA, RAPID Spaceback, OCTAVIA oder SUPERB, und Sie profitieren von einer Prämie im Wert von bis zu 4’500.–. Profitieren Sie jetzt mit diesem Gutschein beim ŠKODA Partner Ihrer Wahl. Prämie gültig für Neuwagenverträge zwischen 1. Januar und 28. Februar 2018. Gutschein-Code: AL8

Prämien nicht mit anderen Aktionen kumulierbar. Prämie ist Summe von Clever Bonus und Bestellprämie. Ein Gutschein pro Fahrzeug.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook