Vitalität & Gesundheit
Nr. 88-89/19 – KW 45/1-2
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Das Raynaud-Syndrom
Blasse Finger, eiskalte Zehen
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Aktuell: Pilz-Risotto
Eine Publikation der auf www.consumo.ch/gio
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Kalte Hände, weisse Finger
Steckt das RaynaudSyndrom dahinter?
Dauernd kalte Hände und Füsse im Herbst und Winter können ganz schön anstrengend sein. In der Regel reichen warme Kleidung und etwas Bewegung, um sich aufzuwärmen. Doch werden die Hände ganz plötzlich kalt und weiss, kann mehr dahinterstecken. Beim RaynaudSyndrom werden die Finger oder Zehen kurzzeitig ungenügend durchblutet.
Ein Griff um die eisgekühlte Bierflasche – und schon fährt die Kälte schmerzlich durch die Finger. Beim Raynaud-Phänomen ziehen sich die Arterien abrupt zusammen. Die Blutzufuhr wird unterbrochen, die Haut färbt sich blass und blau, die Finger fühlen sich taub an oder schmerzen sogar. Einfach kalte Hände oder RaynaudSyndrom? Kalte Hände und Füsse im Herbst und Winter sind nicht aussergewöhnlich und in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge. Denn bei tiefen Temperaturen konzentriert der Körper seine Energie darauf, die lebenswichtigen Organe warmzuhalten. Er pumpt viel Blut zur Körpermitte, sodass die Extremitäten schneller auskühlen. Im Unterschied dazu treten die Attacken beim Raynaud-Syndrom plötzlich auf, ausgelöst durch Kälte, starke Emotionen oder Stress. Zusätzlich verfärben sich die betroffenen Stellen und schmerzen.
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Zwei Formen der Gefässerkrankung Mediziner unterscheiden zwei Formen des Raynaud-Syndroms: • Die Ursache des primären Raynaud Syndroms ist bisher nicht bekannt. Betroffen sind vor allem Frauen zwischen 20 und 40 Jahren und oft nehmen die Beschwerden im Laufe des Lebens wieder ab. • Das sekundäre Raynaud-Syndrom tritt im Rahmen anderer Erkrankungen auf, zum Beispiel bei Sklerodermie oder Rheuma, nach Verletzungen oder bei einer Über dosierung bestimmter Medikamente. Treten die Symptome bei einem primären Raynaud-Syndrom an beiden Händen oder Füssen auf, ist bei der sekundären Variante meist nur eine Seite betroffen.
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Ist das Raynaud-Syndrom gefährlich? Ein primäres Raynaud-Syndrom ist zwar störend und unangenehm, verläuft aber harmlos und schränkt die Lebensqualität meist nur wenig ein. Die Gefässkrämpfe dauern in der Regel höchstens eine halbe Stunde. Wer Beschwerden hat, sollte sich aber untersuchen lassen. Denn handelt es sich um ein sekundäres Raynaud-Syndrom, steckt dahinter vielleicht eine andere Erkrankung, die es zu finden gilt.
Wie man sich bei einer Raynaud-Attacke am besten verhält und wie die Krankheit behandelt wird, lesen Sie auf www.consumo.ch/gesundheit
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Sie haben kalte Hände und Füsse? Im Herbst und Winter geht es vielen so, und meist ist mangelnde Durchblutung die Ursache. Mit unseren Tipps verbessern Sie Ihre Blutzirkulation und halten Ihre Hände und Füsse wohlig warm.
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Finger- und Zehen bewegen
Wärmende Lebensmittel essen
Wechselduschen jeden Morgen
Kleidung im Zwiebelprinzip tragen
• Wackeln Sie mit Zehen und Fingern. • Ballen Sie Ihre Hände oder Füsse zusammen und entspannen Sie sie wieder. • Stellen Sie sich auf die Zehenspitzen und rollen Sie langsam ab.
Scharfes Essen im Winter lohnt sich, denn Chili und scharfer Senf wärmen von innen heraus. Auch das Würzen mit Rosmarin und das Trinken von Ingwertee können helfen.
Richten Sie zuerst einen warmen und dann einen sehr kalten Wasserstrahl auf Ihre Füsse und Waden und danach auf Ihre Unterarme. Wiederholen Sie dies zweibis dreimal.
Tragen Sie der Temperatur entsprechende Kleidung. Bestens bewährt hat sich das Zwiebelprinzip: Mehrere dünne Schichten isolieren oft besser als wenige dicke Schichten.
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Wie Wassertreten gegen kalte Füsse hilft und weitere wärmende Ernährungstipps, zeigen wir auf www.consumo.ch/ gesundheit
Das Raynaud-Syndrom
Schluss mit der Kälte Tipps für warme Hände und Füsse