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Schularbeiten für zu Hause
Tipps gegen den Hausaufgaben-Frust
Nicht überall, aber in fast allen öffentlichen Schulen gehören Hausaufgaben seit jeher dazu. Während manche Kinder mit Eifer zu Hause über den Heften sitzen, tun sich andere schwerer damit. Sieben Tipps gegen Ufzgi-Frust.
Dieser Artikel ist von «wir eltern», Magazin für Mütter und Väter in der Schweiz.
consumo.ch
Kaum marschiert der Nachwuchs das erste Mal mit dem Thek zur Schule, erfolgt das Thema Hausaufgaben. In vielen Familien werden diese rasch ein leidiges und aufreibendes Thema. Mancherorts ist sogar Streit wegen der Ufzgi an der Tagesordnung. Oder das Kind weint wegen der Hausaufgabenlast. Das muss nicht sein. Was hilft? • Eltern sollten sich erinnern, was auch ihnen früher guttat: Dem Kind nach der Schule Zeit geben, anzukommen, es kurz in Ruhe lassen, nicht gleich überfordern.
• Sich klarmachen: Die Verantwortung für die Hausaufgaben liegt bei Kind und Lehrperson. Eltern unterstützen bei Bedarf, geben aber keine Ratschläge. • Der beste Platz zum Aufgabenmachen ist dort, wo sich das Kind wohlfühlt und nicht von Medien gestört wird. Dies kann in der Küche sein, im Büro bei Mutter oder Vater, im eigenen Zimmer. Dabei gerade sitzen, Füsse auf den Boden stellen. Jüngere Geschwister mit einem Auftrag beschäftigen, damit das Schulkind seine Ruhe hat. • Strukturieren helfen: Mit einer Sanduhr veranschaulichen, wie lange das Kind arbeiten muss – dies verstehen auch Erstklässler. Fünf- bis Siebenjährige können
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sich im Schnitt 15 Minuten lang konzentrieren, deshalb sind Pausen wichtig. Wenige Minuten Gamen ist dann erlaubt, so wird das Gehirn anders beansprucht. • Nicht überstrapazieren: Lehrer geben oft eine Maximaldauer für Schulaufgaben vor. Ist das Kind nicht fertig, es trotzdem aufhören lassen, loben («Das hast du gut gemacht») – dabei auf das Kind abzielen, nicht auf seine Leistung – und der Lehrerin eine Rückmeldung geben. • Verweigert sich das Kind partout: Herausfinden, woran es liegt, Gespräch mit der Lehrperson suchen. In fast jedem Schulhaus gibt es eine Hausaufgabenhilfe; diese in Anspruch zu nehmen, ist oft sowohl für die Kinder wie auch für die Eltern eine Erlösung. Häufig sind Eltern einfach zu nah dran. • Ausrasten, Türen knallen, Fehler machen ist ok – solange Eltern und Kind hinterher miteinander reden, sich entschuldigen und gemeinsam überlegen, was sich besser machen lässt.
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Vier Fakten rund um den Schulstart
Gewicht auf dem Rücken
Früher in die Schule Die meisten Kantone haben in den vergangenen Jahren den Stichtag für das Eintrittsalter in den Kindergarten auf den 31. Juli verschoben. Die jüngsten Kinder sind somit beim Start der obligatorischen Schulzeit gerade erst vier Jahre und ein paar Tage alt.
Gesuche für spätere Einschulung 12,1 Prozent der Kinder etwa im Kanton Solothurn sind im Schuljahr 2019/20 später ins erste Jahr des Kindergartens eingeschult worden. Im Schul jahr 2012/13 waren es deutlich weniger: Nur 2 Prozent.
Logisch: Je weniger ein Kind wiegt, desto leichter sollte sein Schulranzen sein. Gesunde Kinder können als Tragegewicht bis zu 20 Prozent ihres Körpergewichts schultern.
Fremde Bräuche Auch in der Schweiz bekommen manche Kinder als Geschenk zum Schulstart eine Schultüte. Breit durchgesetzt hat sich diese Tradition aus Deutschland aber noch nicht.
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Druck: Vogt-Schild Druck AG, CH-4552 Derendingen Gesamtauflage: 1’391’000 Ex. (D: 1’193’000, F: 107’000, I: 91’000) Bilder: © Gettyimages; CH Media
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Diesen August treten je über 80‘000 Kinder in der Schweiz in den Kindergarten und in die Schule ein. Sie starten ihre Schulkarriere meist in jüngerem Alter als frühere Jahrgänge.
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